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Magnusfe www.jesus.de.

vu
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Hi, mein Name ist Markus und ich möchte euch heute
erzählen, wie ich zu der Entscheidung gekommen bin, mein
Leben Jesus Christus zu übergeben.

Ich wurde 1982, in Wien geboren und wuchs schon damals


in einer christlichen Umgebung auf. Meine Eltern waren
Christen und auch die meisten Freunde meiner Eltern. Somit
bin ich gleich in meiner Kindheit mit dem Evangelium
konfrontiert worden - Ich besuchte auch regelmäßig die
Jugendstunden, in denen wir Geschichten aus der Bibel
hörten.

Als ich jedoch älter wurde, versuchte ich immer mehr


Abstand zu der ganzen "christlichen Gemeinde" zu
gewinnen. Ich wollte das Leben genießen und verbrachte so
meine freien Abende mit Freunden und Freundinnen in
Diskos oder Bars. Was natürlich nicht fehlte waren Alkohol
und Zigaretten - in denen nicht immer nur Tabak zu finden
war. Das ging sogar so weit, dass ich an manchen Abenden
zwei Päckchen Zigaretten und einige Liter Bier in mir hatte.
An solchen Abenden dachte ich den Sinn des Lebens
gefunden zu haben, jedoch stellte sich am nächsten Morgen
meist das Gegenteil heraus.

Wahrscheinlich wäre das bis heute so weitergegangen,


wenn mich nicht ein Freund im Sommer 2000 zu einer
christlichen Jugendfreizeit eingeladen hätte. Eigentlich wollte
ich gar nicht mitfahren, jedoch hatte ich auch keine wirklich
gute Ausrede auf Lager und so entschied ich mich doch eine
Woche lang mit ein paar Jugendlichen auf diese
Jugendfreizeit zu fahren.
Anfangs schien die Freizeit der totale Flop zu werden, da es
fast die ganze Woche über regnete, aber gerade weil es
regnete, mussten die Outdoor-Aktivitäten nach innen verlegt
werden und es ergaben sich Gespräche, die mich zum
Nachdenken anregten. Weiters beobachtete ich
Jugendliche, die trotz des schlechten Wetters Spaß und
Freude hatten, indem sie Lieder sangen oder in der Bibel
lasen.
Da bemerkte ich, dass an dieser Jugendgruppe etwas
anders war und zwar herrschte hier eine Freude, eine echte
Freude, eine Lebensfreude welche ich vergebens in Diskos
und Bars gesucht hatte. Diese Jugendgruppe hatte etwas,
was ich nicht hatte und zwar Jesus Christus. Und so
beschloss ich am Abend des 13. Juli 2000 mein altes Leben
komplett aufzugeben und ein neues zu beginnen. Eines in
dem nicht mehr der Alkohol im Mittelpunkt steht sondern
Jesus Christus.

Jetzt durfte ich auch endlich den Vers verstehen, den mir
einmal ein Freund geschickt hatte:

"Denn ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst


tausend. Ich will lieber an der Schwelle stehen im Hause
meines Gottes als wohnen in den Zelten der Gottlosen."
(Psalm 84,11)

Ab diesem Abend hörte ich auf zu rauchen, zu trinken und


mich mit meinen alten Freunden zu treffen. Komischerweise
dürfte ich ihnen gar nicht abgegangen sein - da merkt man
wieder einmal, was echte und unechte Freunde sind. Aber
sowenig wie ich ihnen abgegangen bin, sind auch sie mir
abgegangen, denn ich hatte neue Freunde gefunden, echte
Freunde und vor allem einen Freund, auf den ich mich
immer verlassen kann - Jesus Christus!
"Ein Mann vieler Freunde wird zu Grunde gehen; doch es
gibt einen, der liebt und anhänglicher ist als ein Bruder."
(Sprüche 18,24)

--

Mein Name ist Tim, ich bin 24 Jahre alt und studiere
Pädagogik und Sonder- und Heilpädagogik in Wien und
möchte euch gerne etwas aus meinem Leben erzählen.

Ich bin 1979 in Wien geboren und hatte eine sehr glückliche
Kindheit. Meine Eltern sind beides Christen, und so bin ich
von klein auf mit den Geschichten der Bibel aufgewachsen.

Im Laufe der Jahre zweifelte ich nie an der Wahrheit der


Bibel und daran, dass diese Geschichten auch wirklich so
geschehen sind.
Das es aber nicht genügt ein braves Kind, ein guter Mensch
und Kind gläubiger Eltern zu sein, ist mir erst später wirklich
bewusst geworden.

Vor ca. 11-12 Jahren, lag ich eines Abends wach im Bett
und konnte nicht einschlafen. Mir gingen viele Gedanken
durch den Kopf, und ich stellte mir die Frage, was wohl
geschehen würde, sollte ich jetzt sterben. Ich wusste sehr
wohl um die beiden Tatsachen, dass es einen Himmel und
eine Hölle gibt, und keine „Grauzone“ dazwischen.

Ich erzählte meiner Mutter von meinen Sorgen und übergab


an diesem Abend mein Leben Jesus. Ich bat ihn, dass er in
mein Leben kommt und mir meine Sünden vergibt. Er
schenkte mir wahre Ruhe und echten Frieden, ich durfte
wissen, dass ich nun errettet bin und nichts und niemand
mich mehr aus der Hand Gottes reißen konnte.
Während der Schulzeit war mein Glaubensleben ein
ständiges Auf und Ab. Meine Freunde wussten zwar, dass
ich Christ bin, doch war ich immer recht glücklich nicht zuviel
darüber zu reden.
In meinem Freundeskreis, wurde nicht getrunken, nicht
geraucht, Drogen waren auch nie ein Thema und
wochenends weggehen beschränkte sich meistens auf Kino
mit anschließendem McDonalds-Besuch.

Nach der Matura machte ich Zivildienst und arbeitete in einer


Sonderschule mit behinderten Kindern. Es war ein
wunderbares Zivildienstjahr und ich durfte sehr viel lernen.
Ich hatte viel Freude an der Arbeit, gewann viele neue
Freunde und machte viel Sport. Doch wurde mein Glaube
und meine Beziehung zu Gott immer mehr zur Nebensache.
Ich traf zu dieser Zeit auch eine gute Freundin aus meiner
Schulzeit wieder. Wir gingen abends viel und lange fort und
ich lebte ein scheinbar glückliches Leben.

Oft klopft Gott durch auf wundersame Art und Weise an


unsere Herzenstür. Ende des Sommers war diese
Freundschaft ganz plötzlich zu Ende. Diese unerwartete
Veränderung hat mich damals ziemlich aus der Bahn
geworfen, ich verbrachte daraufhin sehr viel Zeit alleine beim
Malen oder ging Laufen und dachte viel nach.

Doch nach einigen Monaten schenkte mir Gott einen


Neuanfang. Mir wurde klar, dass ich Gott nicht weiterhin am
Nebengeleis mitlaufen lassen konnte, sondern es Zeit war
eine ganze Entscheidung zu treffen.

Wie lange hinkt ihr auf beiden Seiten? Wenn der HERR der
wahre Gott ist, dann folgt ihm nach; (1.Könige 18,21)
Ich wusste, dass ich mich vor mir und vor Gott klar
positionieren und deklarieren musste. Die Gewissheit, nicht
zuerst allein alles besser machen zu müssen, sondern
kommen zu können so wie ich war, gab mir Sicherheit und
Vertrauen.

Nach Ende meines Zivildienstes begann ich Sonder- und


Heilpädagogik zu studieren. In den kommenden Jahren
durfte ich Gott in meinen Leben auf wunderbare Art und
Weise immer wieder erleben und besser kennen lernen.

Einige Zeit später lernte ich bei einem Jugendtreff, eine


junge Frisörin aus einer christlichen Gemeinde in St.Pölten
kennen. Wir trafen uns öfter und lernten einander immer
besser kennen. Ich erinnerte mich damals immer wieder an
einen Bibelvers, den mir Gott einmal als Verheißung
geschenkt hat.

Denn Gott, der HERR, ist Sonne und Schild, Gnade und
Herrlichkeit wird der HERR geben, kein Gutes vorenthalten,
denen, die in Lauterkeit wandeln. (Psalm 84,12)

Auch wenn wir oft meinen, dass Gott uns alle „Freude“ aus
unseren Leben nehmen möchte, oder mit dem Christ-Sein
automatisch ein fades Leben voller Gesetze und
Vorschriften verbunden ist, so dürfen wir wissen, dass unser
Gott vielmehr ein Gott ist, der nur das Beste für uns will, und
weiß, was das Beste für uns ist. Wie oft durfte ich das in
meinen Leben bereits erleben – wie oft werde ich es noch
erleben!

Am 2.November 2002 durfte ich auf der romantischen


Schallaburg in der wunderschönen Wachau, meine Frau
Kathrin heiraten. Ich war damals 23 Jahre, Kathi 22 Jahre.
Niemals hätte ich mir erwartet oder erträumt so bald schon
eine eigene Familie zu haben. Aber Gottes Wege sind soviel
wunderbarer als unsere eigenen, und seine Gedanken soviel
höher, als unsere.

Ich darf nun im Plan Gottes für mein Leben ruhen, wissend,
dass er für mich bzw. uns in allen Lebenslagen sorgen wird.
Und durch alle Höhen und Tiefen bei uns sein wird, denn
Gott ist treu!

Ich habe damit nicht die Verantwortung für mein Leben


abgeben, aber ich darf gewiss sein, jemanden zu haben, der
mit mir durchs Leben geht und mich nicht verlassen wird.
Denn in den Zeiten wo Gott mir nicht nahe war, hat nicht er
mich verlassen, sondern ich ihn – er war immer da, und
wartete auf den Moment, an dem ich umkehren und in seine
offenen Arme laufen würde.

Welch Trost ist es zu wissen, dass egal welche Hürden wir


in unserem Leben bewältigen müssen, wir immer zu
unserem himmlischen Vater kommen dürfen, der immer für
uns da ist und uns Geborgenheit, Ruhe, Sicherheit und
Wärme schenken möchte.

Jesus ist der einzige, der dir wahre Ruhe für deine Seele
schenken kann – ich habe das in meinem Leben auf
wunderbare Art und Weise erleben dürfen.

Wie lange bleibst du noch auf der Suche? Jesus sagt von
sich in Johannes 14,6:

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand
kommt zum Vater als nur durch mich. (Johannes 14,6)

--
Mein Name ist Tim, ich bin 24 Jahre alt und studiere
Pädagogik und Sonder- und Heilpädagogik in Wien und
möchte euch gerne etwas aus meinem Leben erzählen.

Ich bin 1979 in Wien geboren und hatte eine sehr glückliche
Kindheit. Meine Eltern sind beides Christen, und so bin ich
von klein auf mit den Geschichten der Bibel aufgewachsen.

Im Laufe der Jahre zweifelte ich nie an der Wahrheit der


Bibel und daran, dass diese Geschichten auch wirklich so
geschehen sind.
Das es aber nicht genügt ein braves Kind, ein guter Mensch
und Kind gläubiger Eltern zu sein, ist mir erst später wirklich
bewusst geworden.

Vor ca. 11-12 Jahren, lag ich eines Abends wach im Bett
und konnte nicht einschlafen. Mir gingen viele Gedanken
durch den Kopf, und ich stellte mir die Frage, was wohl
geschehen würde, sollte ich jetzt sterben. Ich wusste sehr
wohl um die beiden Tatsachen, dass es einen Himmel und
eine Hölle gibt, und keine „Grauzone“ dazwischen.

Ich erzählte meiner Mutter von meinen Sorgen und übergab


an diesem Abend mein Leben Jesus. Ich bat ihn, dass er in
mein Leben kommt und mir meine Sünden vergibt. Er
schenkte mir wahre Ruhe und echten Frieden, ich durfte
wissen, dass ich nun errettet bin und nichts und niemand
mich mehr aus der Hand Gottes reißen konnte.

Während der Schulzeit war mein Glaubensleben ein


ständiges Auf und Ab. Meine Freunde wussten zwar, dass
ich Christ bin, doch war ich immer recht glücklich nicht zuviel
darüber zu reden.
In meinem Freundeskreis, wurde nicht getrunken, nicht
geraucht, Drogen waren auch nie ein Thema und
wochenends weggehen beschränkte sich meistens auf Kino
mit anschließendem McDonalds-Besuch.

Nach der Matura machte ich Zivildienst und arbeitete in einer


Sonderschule mit behinderten Kindern. Es war ein
wunderbares Zivildienstjahr und ich durfte sehr viel lernen.
Ich hatte viel Freude an der Arbeit, gewann viele neue
Freunde und machte viel Sport. Doch wurde mein Glaube
und meine Beziehung zu Gott immer mehr zur Nebensache.
Ich traf zu dieser Zeit auch eine gute Freundin aus meiner
Schulzeit wieder. Wir gingen abends viel und lange fort und
ich lebte ein scheinbar glückliches Leben.

Oft klopft Gott durch auf wundersame Art und Weise an


unsere Herzenstür. Ende des Sommers war diese
Freundschaft ganz plötzlich zu Ende. Diese unerwartete
Veränderung hat mich damals ziemlich aus der Bahn
geworfen, ich verbrachte daraufhin sehr viel Zeit alleine beim
Malen oder ging Laufen und dachte viel nach.

Doch nach einigen Monaten schenkte mir Gott einen


Neuanfang. Mir wurde klar, dass ich Gott nicht weiterhin am
Nebengeleis mitlaufen lassen konnte, sondern es Zeit war
eine ganze Entscheidung zu treffen.

Wie lange hinkt ihr auf beiden Seiten? Wenn der HERR der
wahre Gott ist, dann folgt ihm nach; (1.Könige 18,21)

Ich wusste, dass ich mich vor mir und vor Gott klar
positionieren und deklarieren musste. Die Gewissheit, nicht
zuerst allein alles besser machen zu müssen, sondern
kommen zu können so wie ich war, gab mir Sicherheit und
Vertrauen.

Nach Ende meines Zivildienstes begann ich Sonder- und


Heilpädagogik zu studieren. In den kommenden Jahren
durfte ich Gott in meinen Leben auf wunderbare Art und
Weise immer wieder erleben und besser kennen lernen.

Einige Zeit später lernte ich bei einem Jugendtreff, eine


junge Frisörin aus einer christlichen Gemeinde in St.Pölten
kennen. Wir trafen uns öfter und lernten einander immer
besser kennen. Ich erinnerte mich damals immer wieder an
einen Bibelvers, den mir Gott einmal als Verheißung
geschenkt hat.

Denn Gott, der HERR, ist Sonne und Schild, Gnade und
Herrlichkeit wird der HERR geben, kein Gutes vorenthalten,
denen, die in Lauterkeit wandeln. (Psalm 84,12)

Auch wenn wir oft meinen, dass Gott uns alle „Freude“ aus
unseren Leben nehmen möchte, oder mit dem Christ-Sein
automatisch ein fades Leben voller Gesetze und
Vorschriften verbunden ist, so dürfen wir wissen, dass unser
Gott vielmehr ein Gott ist, der nur das Beste für uns will, und
weiß, was das Beste für uns ist. Wie oft durfte ich das in
meinen Leben bereits erleben – wie oft werde ich es noch
erleben!

Am 2.November 2002 durfte ich auf der romantischen


Schallaburg in der wunderschönen Wachau, meine Frau
Kathrin heiraten. Ich war damals 23 Jahre, Kathi 22 Jahre.
Niemals hätte ich mir erwartet oder erträumt so bald schon
eine eigene Familie zu haben. Aber Gottes Wege sind soviel
wunderbarer als unsere eigenen, und seine Gedanken soviel
höher, als unsere.

Ich darf nun im Plan Gottes für mein Leben ruhen, wissend,
dass er für mich bzw. uns in allen Lebenslagen sorgen wird.
Und durch alle Höhen und Tiefen bei uns sein wird, denn
Gott ist treu!

Ich habe damit nicht die Verantwortung für mein Leben


abgeben, aber ich darf gewiss sein, jemanden zu haben, der
mit mir durchs Leben geht und mich nicht verlassen wird.
Denn in den Zeiten wo Gott mir nicht nahe war, hat nicht er
mich verlassen, sondern ich ihn – er war immer da, und
wartete auf den Moment, an dem ich umkehren und in seine
offenen Arme laufen würde.

Welch Trost ist es zu wissen, dass egal welche Hürden wir


in unserem Leben bewältigen müssen, wir immer zu
unserem himmlischen Vater kommen dürfen, der immer für
uns da ist und uns Geborgenheit, Ruhe, Sicherheit und
Wärme schenken möchte.

Jesus ist der einzige, der dir wahre Ruhe für deine Seele
schenken kann – ich habe das in meinem Leben auf
wunderbare Art und Weise erleben dürfen.

Wie lange bleibst du noch auf der Suche? Jesus sagt von
sich in Johannes 14,6:

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand
kommt zum Vater als nur durch mich. (Johannes 14,6)

--

Mein Name ist Tim, ich bin 24 Jahre alt und studiere
Pädagogik und Sonder- und Heilpädagogik in Wien und
möchte euch gerne etwas aus meinem Leben erzählen.

Ich bin 1979 in Wien geboren und hatte eine sehr glückliche
Kindheit. Meine Eltern sind beides Christen, und so bin ich
von klein auf mit den Geschichten der Bibel aufgewachsen.
Im Laufe der Jahre zweifelte ich nie an der Wahrheit der
Bibel und daran, dass diese Geschichten auch wirklich so
geschehen sind.
Das es aber nicht genügt ein braves Kind, ein guter Mensch
und Kind gläubiger Eltern zu sein, ist mir erst später wirklich
bewusst geworden.

Vor ca. 11-12 Jahren, lag ich eines Abends wach im Bett
und konnte nicht einschlafen. Mir gingen viele Gedanken
durch den Kopf, und ich stellte mir die Frage, was wohl
geschehen würde, sollte ich jetzt sterben. Ich wusste sehr
wohl um die beiden Tatsachen, dass es einen Himmel und
eine Hölle gibt, und keine „Grauzone“ dazwischen.

Ich erzählte meiner Mutter von meinen Sorgen und übergab


an diesem Abend mein Leben Jesus. Ich bat ihn, dass er in
mein Leben kommt und mir meine Sünden vergibt. Er
schenkte mir wahre Ruhe und echten Frieden, ich durfte
wissen, dass ich nun errettet bin und nichts und niemand
mich mehr aus der Hand Gottes reißen konnte.

Während der Schulzeit war mein Glaubensleben ein


ständiges Auf und Ab. Meine Freunde wussten zwar, dass
ich Christ bin, doch war ich immer recht glücklich nicht zuviel
darüber zu reden.
In meinem Freundeskreis, wurde nicht getrunken, nicht
geraucht, Drogen waren auch nie ein Thema und
wochenends weggehen beschränkte sich meistens auf Kino
mit anschließendem McDonalds-Besuch.

Nach der Matura machte ich Zivildienst und arbeitete in einer


Sonderschule mit behinderten Kindern. Es war ein
wunderbares Zivildienstjahr und ich durfte sehr viel lernen.
Ich hatte viel Freude an der Arbeit, gewann viele neue
Freunde und machte viel Sport. Doch wurde mein Glaube
und meine Beziehung zu Gott immer mehr zur Nebensache.
Ich traf zu dieser Zeit auch eine gute Freundin aus meiner
Schulzeit wieder. Wir gingen abends viel und lange fort und
ich lebte ein scheinbar glückliches Leben.

Oft klopft Gott durch auf wundersame Art und Weise an


unsere Herzenstür. Ende des Sommers war diese
Freundschaft ganz plötzlich zu Ende. Diese unerwartete
Veränderung hat mich damals ziemlich aus der Bahn
geworfen, ich verbrachte daraufhin sehr viel Zeit alleine beim
Malen oder ging Laufen und dachte viel nach.

Doch nach einigen Monaten schenkte mir Gott einen


Neuanfang. Mir wurde klar, dass ich Gott nicht weiterhin am
Nebengeleis mitlaufen lassen konnte, sondern es Zeit war
eine ganze Entscheidung zu treffen.

Wie lange hinkt ihr auf beiden Seiten? Wenn der HERR der
wahre Gott ist, dann folgt ihm nach; (1.Könige 18,21)

Ich wusste, dass ich mich vor mir und vor Gott klar
positionieren und deklarieren musste. Die Gewissheit, nicht
zuerst allein alles besser machen zu müssen, sondern
kommen zu können so wie ich war, gab mir Sicherheit und
Vertrauen.

Nach Ende meines Zivildienstes begann ich Sonder- und


Heilpädagogik zu studieren. In den kommenden Jahren
durfte ich Gott in meinen Leben auf wunderbare Art und
Weise immer wieder erleben und besser kennen lernen.

Einige Zeit später lernte ich bei einem Jugendtreff, eine


junge Frisörin aus einer christlichen Gemeinde in St.Pölten
kennen. Wir trafen uns öfter und lernten einander immer
besser kennen. Ich erinnerte mich damals immer wieder an
einen Bibelvers, den mir Gott einmal als Verheißung
geschenkt hat.

Denn Gott, der HERR, ist Sonne und Schild, Gnade und
Herrlichkeit wird der HERR geben, kein Gutes vorenthalten,
denen, die in Lauterkeit wandeln. (Psalm 84,12)

Auch wenn wir oft meinen, dass Gott uns alle „Freude“ aus
unseren Leben nehmen möchte, oder mit dem Christ-Sein
automatisch ein fades Leben voller Gesetze und
Vorschriften verbunden ist, so dürfen wir wissen, dass unser
Gott vielmehr ein Gott ist, der nur das Beste für uns will, und
weiß, was das Beste für uns ist. Wie oft durfte ich das in
meinen Leben bereits erleben – wie oft werde ich es noch
erleben!

Am 2.November 2002 durfte ich auf der romantischen


Schallaburg in der wunderschönen Wachau, meine Frau
Kathrin heiraten. Ich war damals 23 Jahre, Kathi 22 Jahre.
Niemals hätte ich mir erwartet oder erträumt so bald schon
eine eigene Familie zu haben. Aber Gottes Wege sind soviel
wunderbarer als unsere eigenen, und seine Gedanken soviel
höher, als unsere.

Ich darf nun im Plan Gottes für mein Leben ruhen, wissend,
dass er für mich bzw. uns in allen Lebenslagen sorgen wird.
Und durch alle Höhen und Tiefen bei uns sein wird, denn
Gott ist treu!

Ich habe damit nicht die Verantwortung für mein Leben


abgeben, aber ich darf gewiss sein, jemanden zu haben, der
mit mir durchs Leben geht und mich nicht verlassen wird.
Denn in den Zeiten wo Gott mir nicht nahe war, hat nicht er
mich verlassen, sondern ich ihn – er war immer da, und
wartete auf den Moment, an dem ich umkehren und in seine
offenen Arme laufen würde.

Welch Trost ist es zu wissen, dass egal welche Hürden wir


in unserem Leben bewältigen müssen, wir immer zu
unserem himmlischen Vater kommen dürfen, der immer für
uns da ist und uns Geborgenheit, Ruhe, Sicherheit und
Wärme schenken möchte.

Jesus ist der einzige, der dir wahre Ruhe für deine Seele
schenken kann – ich habe das in meinem Leben auf
wunderbare Art und Weise erleben dürfen.

Wie lange bleibst du noch auf der Suche? Jesus sagt von
sich in Johannes 14,6:

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand
kommt zum Vater als nur durch mich. (Johannes 14,6)

--

Mein Name ist Tim, ich bin 24 Jahre alt und studiere
Pädagogik und Sonder- und Heilpädagogik in Wien und
möchte euch gerne etwas aus meinem Leben erzählen.

Ich bin 1979 in Wien geboren und hatte eine sehr glückliche
Kindheit. Meine Eltern sind beides Christen, und so bin ich
von klein auf mit den Geschichten der Bibel aufgewachsen.

Im Laufe der Jahre zweifelte ich nie an der Wahrheit der


Bibel und daran, dass diese Geschichten auch wirklich so
geschehen sind.
Das es aber nicht genügt ein braves Kind, ein guter Mensch
und Kind gläubiger Eltern zu sein, ist mir erst später wirklich
bewusst geworden.
Vor ca. 11-12 Jahren, lag ich eines Abends wach im Bett
und konnte nicht einschlafen. Mir gingen viele Gedanken
durch den Kopf, und ich stellte mir die Frage, was wohl
geschehen würde, sollte ich jetzt sterben. Ich wusste sehr
wohl um die beiden Tatsachen, dass es einen Himmel und
eine Hölle gibt, und keine „Grauzone“ dazwischen.

Ich erzählte meiner Mutter von meinen Sorgen und übergab


an diesem Abend mein Leben Jesus. Ich bat ihn, dass er in
mein Leben kommt und mir meine Sünden vergibt. Er
schenkte mir wahre Ruhe und echten Frieden, ich durfte
wissen, dass ich nun errettet bin und nichts und niemand
mich mehr aus der Hand Gottes reißen konnte.

Während der Schulzeit war mein Glaubensleben ein


ständiges Auf und Ab. Meine Freunde wussten zwar, dass
ich Christ bin, doch war ich immer recht glücklich nicht zuviel
darüber zu reden.
In meinem Freundeskreis, wurde nicht getrunken, nicht
geraucht, Drogen waren auch nie ein Thema und
wochenends weggehen beschränkte sich meistens auf Kino
mit anschließendem McDonalds-Besuch.

Nach der Matura machte ich Zivildienst und arbeitete in einer


Sonderschule mit behinderten Kindern. Es war ein
wunderbares Zivildienstjahr und ich durfte sehr viel lernen.
Ich hatte viel Freude an der Arbeit, gewann viele neue
Freunde und machte viel Sport. Doch wurde mein Glaube
und meine Beziehung zu Gott immer mehr zur Nebensache.
Ich traf zu dieser Zeit auch eine gute Freundin aus meiner
Schulzeit wieder. Wir gingen abends viel und lange fort und
ich lebte ein scheinbar glückliches Leben.

Oft klopft Gott durch auf wundersame Art und Weise an


unsere Herzenstür. Ende des Sommers war diese
Freundschaft ganz plötzlich zu Ende. Diese unerwartete
Veränderung hat mich damals ziemlich aus der Bahn
geworfen, ich verbrachte daraufhin sehr viel Zeit alleine beim
Malen oder ging Laufen und dachte viel nach.

Doch nach einigen Monaten schenkte mir Gott einen


Neuanfang. Mir wurde klar, dass ich Gott nicht weiterhin am
Nebengeleis mitlaufen lassen konnte, sondern es Zeit war
eine ganze Entscheidung zu treffen.

Wie lange hinkt ihr auf beiden Seiten? Wenn der HERR der
wahre Gott ist, dann folgt ihm nach; (1.Könige 18,21)

Ich wusste, dass ich mich vor mir und vor Gott klar
positionieren und deklarieren musste. Die Gewissheit, nicht
zuerst allein alles besser machen zu müssen, sondern
kommen zu können so wie ich war, gab mir Sicherheit und
Vertrauen.

Nach Ende meines Zivildienstes begann ich Sonder- und


Heilpädagogik zu studieren. In den kommenden Jahren
durfte ich Gott in meinen Leben auf wunderbare Art und
Weise immer wieder erleben und besser kennen lernen.

Einige Zeit später lernte ich bei einem Jugendtreff, eine


junge Frisörin aus einer christlichen Gemeinde in St.Pölten
kennen. Wir trafen uns öfter und lernten einander immer
besser kennen. Ich erinnerte mich damals immer wieder an
einen Bibelvers, den mir Gott einmal als Verheißung
geschenkt hat.

Denn Gott, der HERR, ist Sonne und Schild, Gnade und
Herrlichkeit wird der HERR geben, kein Gutes vorenthalten,
denen, die in Lauterkeit wandeln. (Psalm 84,12)
Auch wenn wir oft meinen, dass Gott uns alle „Freude“ aus
unseren Leben nehmen möchte, oder mit dem Christ-Sein
automatisch ein fades Leben voller Gesetze und
Vorschriften verbunden ist, so dürfen wir wissen, dass unser
Gott vielmehr ein Gott ist, der nur das Beste für uns will, und
weiß, was das Beste für uns ist. Wie oft durfte ich das in
meinen Leben bereits erleben – wie oft werde ich es noch
erleben!

Am 2.November 2002 durfte ich auf der romantischen


Schallaburg in der wunderschönen Wachau, meine Frau
Kathrin heiraten. Ich war damals 23 Jahre, Kathi 22 Jahre.
Niemals hätte ich mir erwartet oder erträumt so bald schon
eine eigene Familie zu haben. Aber Gottes Wege sind soviel
wunderbarer als unsere eigenen, und seine Gedanken soviel
höher, als unsere.

Ich darf nun im Plan Gottes für mein Leben ruhen, wissend,
dass er für mich bzw. uns in allen Lebenslagen sorgen wird.
Und durch alle Höhen und Tiefen bei uns sein wird, denn
Gott ist treu!

Ich habe damit nicht die Verantwortung für mein Leben


abgeben, aber ich darf gewiss sein, jemanden zu haben, der
mit mir durchs Leben geht und mich nicht verlassen wird.
Denn in den Zeiten wo Gott mir nicht nahe war, hat nicht er
mich verlassen, sondern ich ihn – er war immer da, und
wartete auf den Moment, an dem ich umkehren und in seine
offenen Arme laufen würde.

Welch Trost ist es zu wissen, dass egal welche Hürden wir


in unserem Leben bewältigen müssen, wir immer zu
unserem himmlischen Vater kommen dürfen, der immer für
uns da ist und uns Geborgenheit, Ruhe, Sicherheit und
Wärme schenken möchte.

Jesus ist der einzige, der dir wahre Ruhe für deine Seele
schenken kann – ich habe das in meinem Leben auf
wunderbare Art und Weise erleben dürfen.

Wie lange bleibst du noch auf der Suche? Jesus sagt von
sich in Johannes 14,6:

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand
kommt zum Vater als nur durch mich. (Johannes 14,6)

--

Mein Name ist Tim, ich bin 24 Jahre alt und studiere
Pädagogik und Sonder- und Heilpädagogik in Wien und
möchte euch gerne etwas aus meinem Leben erzählen.

Ich bin 1979 in Wien geboren und hatte eine sehr glückliche
Kindheit. Meine Eltern sind beides Christen, und so bin ich
von klein auf mit den Geschichten der Bibel aufgewachsen.

Im Laufe der Jahre zweifelte ich nie an der Wahrheit der


Bibel und daran, dass diese Geschichten auch wirklich so
geschehen sind.
Das es aber nicht genügt ein braves Kind, ein guter Mensch
und Kind gläubiger Eltern zu sein, ist mir erst später wirklich
bewusst geworden.

Vor ca. 11-12 Jahren, lag ich eines Abends wach im Bett
und konnte nicht einschlafen. Mir gingen viele Gedanken
durch den Kopf, und ich stellte mir die Frage, was wohl
geschehen würde, sollte ich jetzt sterben. Ich wusste sehr
wohl um die beiden Tatsachen, dass es einen Himmel und
eine Hölle gibt, und keine „Grauzone“ dazwischen.
Ich erzählte meiner Mutter von meinen Sorgen und übergab
an diesem Abend mein Leben Jesus. Ich bat ihn, dass er in
mein Leben kommt und mir meine Sünden vergibt. Er
schenkte mir wahre Ruhe und echten Frieden, ich durfte
wissen, dass ich nun errettet bin und nichts und niemand
mich mehr aus der Hand Gottes reißen konnte.

Während der Schulzeit war mein Glaubensleben ein


ständiges Auf und Ab. Meine Freunde wussten zwar, dass
ich Christ bin, doch war ich immer recht glücklich nicht zuviel
darüber zu reden.
In meinem Freundeskreis, wurde nicht getrunken, nicht
geraucht, Drogen waren auch nie ein Thema und
wochenends weggehen beschränkte sich meistens auf Kino
mit anschließendem McDonalds-Besuch.

Nach der Matura machte ich Zivildienst und arbeitete in einer


Sonderschule mit behinderten Kindern. Es war ein
wunderbares Zivildienstjahr und ich durfte sehr viel lernen.
Ich hatte viel Freude an der Arbeit, gewann viele neue
Freunde und machte viel Sport. Doch wurde mein Glaube
und meine Beziehung zu Gott immer mehr zur Nebensache.
Ich traf zu dieser Zeit auch eine gute Freundin aus meiner
Schulzeit wieder. Wir gingen abends viel und lange fort und
ich lebte ein scheinbar glückliches Leben.

Oft klopft Gott durch auf wundersame Art und Weise an


unsere Herzenstür. Ende des Sommers war diese
Freundschaft ganz plötzlich zu Ende. Diese unerwartete
Veränderung hat mich damals ziemlich aus der Bahn
geworfen, ich verbrachte daraufhin sehr viel Zeit alleine beim
Malen oder ging Laufen und dachte viel nach.

Doch nach einigen Monaten schenkte mir Gott einen


Neuanfang. Mir wurde klar, dass ich Gott nicht weiterhin am
Nebengeleis mitlaufen lassen konnte, sondern es Zeit war
eine ganze Entscheidung zu treffen.

Wie lange hinkt ihr auf beiden Seiten? Wenn der HERR der
wahre Gott ist, dann folgt ihm nach; (1.Könige 18,21)

Ich wusste, dass ich mich vor mir und vor Gott klar
positionieren und deklarieren musste. Die Gewissheit, nicht
zuerst allein alles besser machen zu müssen, sondern
kommen zu können so wie ich war, gab mir Sicherheit und
Vertrauen.

Nach Ende meines Zivildienstes begann ich Sonder- und


Heilpädagogik zu studieren. In den kommenden Jahren
durfte ich Gott in meinen Leben auf wunderbare Art und
Weise immer wieder erleben und besser kennen lernen.

Einige Zeit später lernte ich bei einem Jugendtreff, eine


junge Frisörin aus einer christlichen Gemeinde in St.Pölten
kennen. Wir trafen uns öfter und lernten einander immer
besser kennen. Ich erinnerte mich damals immer wieder an
einen Bibelvers, den mir Gott einmal als Verheißung
geschenkt hat.

Denn Gott, der HERR, ist Sonne und Schild, Gnade und
Herrlichkeit wird der HERR geben, kein Gutes vorenthalten,
denen, die in Lauterkeit wandeln. (Psalm 84,12)

Auch wenn wir oft meinen, dass Gott uns alle „Freude“ aus
unseren Leben nehmen möchte, oder mit dem Christ-Sein
automatisch ein fades Leben voller Gesetze und
Vorschriften verbunden ist, so dürfen wir wissen, dass unser
Gott vielmehr ein Gott ist, der nur das Beste für uns will, und
weiß, was das Beste für uns ist. Wie oft durfte ich das in
meinen Leben bereits erleben – wie oft werde ich es noch
erleben!

Am 2.November 2002 durfte ich auf der romantischen


Schallaburg in der wunderschönen Wachau, meine Frau
Kathrin heiraten. Ich war damals 23 Jahre, Kathi 22 Jahre.
Niemals hätte ich mir erwartet oder erträumt so bald schon
eine eigene Familie zu haben. Aber Gottes Wege sind soviel
wunderbarer als unsere eigenen, und seine Gedanken soviel
höher, als unsere.

Ich darf nun im Plan Gottes für mein Leben ruhen, wissend,
dass er für mich bzw. uns in allen Lebenslagen sorgen wird.
Und durch alle Höhen und Tiefen bei uns sein wird, denn
Gott ist treu!

Ich habe damit nicht die Verantwortung für mein Leben


abgeben, aber ich darf gewiss sein, jemanden zu haben, der
mit mir durchs Leben geht und mich nicht verlassen wird.
Denn in den Zeiten wo Gott mir nicht nahe war, hat nicht er
mich verlassen, sondern ich ihn – er war immer da, und
wartete auf den Moment, an dem ich umkehren und in seine
offenen Arme laufen würde.

Welch Trost ist es zu wissen, dass egal welche Hürden wir


in unserem Leben bewältigen müssen, wir immer zu
unserem himmlischen Vater kommen dürfen, der immer für
uns da ist und uns Geborgenheit, Ruhe, Sicherheit und
Wärme schenken möchte.

Jesus ist der einzige, der dir wahre Ruhe für deine Seele
schenken kann – ich habe das in meinem Leben auf
wunderbare Art und Weise erleben dürfen.

Wie lange bleibst du noch auf der Suche? Jesus sagt von
sich in Johannes 14,6:

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand
kommt zum Vater als nur durch mich. (Johannes 14,6)

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Ich heiße Petra, bin 19 Jahre jung und derzeit im letzten


Ausbildungsjahr der BAKIP, der Kindergartenschule.
Ich möchte Dir nun schreiben, wie Gott mich trotz traurigen
Erlebnissen fröhlich und zuversichtlich macht.

Nun, was ist passiert?


Ich wurde im Oktober 1982 in eine "normale" Familie
geboren. Das einzig ungewöhnliche war, die Tatsache, dass
meine Eltern bekennende Christen waren und meine Mutter
noch immer ist, das heißt sie versuchen das was in der Bibel
steht auch in ihrem Leben umzusetzen. So wuchs ich mit
biblischen Geschichten auf und zweifelte nie an der Existenz
Gottes.

Als ich 4 Jahre alt war, musste mein Vater wegen einer
Gehirnblutung ins Spital. An den Spitalaufenthalt und sein 4-
wöchiges Koma kann ich mich nur szenenhaft erinnern.
Als er wieder nach Hause kam war er linksseitig gelähmt.
Nur neun Monate nach seiner ersten Einlieferung starb er an
einer erneuten Gehirnblutung- ich war 4 ½ Jahre als ich
meinen Vater für immer (?) hergeben musste.
Eigentlich ziemlich früh um das erste Mal mit dem Tod
konfrontiert zu werden.
Alles was ich verstand war das ich meinen Vater hier nie
wieder sehen würde, ich konnte nicht mehr mit ihm reden
oder spielen.
Aber ich wusste, dass es meinem Vater jetzt viel besser
ging, denn er war bei Gott im Himmel, einem Ort an dem es
keine Tränen und Schmerzen mehr gibt!

Ich beschloss im kindlichen Glauben, in den gleichen


Himmel zu kommen wie mein Vater. In einen Himmel in den
man nur durch den Glauben an Jesus Christus kommen
kann.

Gott wurde für mich wie ein "himmlischer" Vater mit dem ich
über alles reden konnte was mich beschäftigte, auch meine
Trauer über den Tod meines Vaters. Ich wusste es würde
Gott nicht zuviel werden, wenn ich ihm im Gebet mein Herz
ausschütte.
Durch den Glauben an einen lebendigen Gott konnte ich
mich nach und nach mit der Tatsache abfinden, dass mein
Vater nicht mehr bei mir war.
An meiner Mutter konnte ich beobachten wie der Glaube sie
stärkte und Gott ihr die Kraft gab einen "Wildfang" wie mich
großzuziehen.
Wir wurden durch Freunde in unserer christlichen Gemeinde
in dieser schweren Zeit begleitet und unterstützt.
Ich "gewöhnte" mich langsam an ein Leben ohne meinen
Vater und fand mich damit ab, da ich es nicht mehr ändern
konnte.

Doch als mein Opa 1993 nach längeren Beschwerden


ebenfalls verstarb schien alles noch mal von neuem
loszugehen. Da ich älter war setzte ich mich anders mit dem
Thema "Tod" auseinander. Es warfen sich mir viele Fragen
auf.
Warum müssen Menschen überhaupt sterben?
Warum muss man liebe Menschen verlieren?
Was kommt nach dem Tod?
Warum bin ich auf dieser Erde?
Warum immer ich!?
Ich begab mich auf die Suche nach Antworten auf meine
Fragen. Ich fand viele Antworten in der Bibel. Ich las die
Begebenheiten nun aus einem anderen Blickwinkel. Es
berührte mich, von einem Gott zu lesen, der alle Menschen
beim Namen kennt, sogar die Anzahl der Haare auf meinem
Kopf kannte, der mich so liebte, dass er seinen einzigen
Sohn, den Herrn Jesus Christus für mich am Kreuz verbluten
ließ.

Denn Gott hat die Welt so geliebt, dass er seinen


eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht
verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. (Johannes
3,16)

In keinem anderen Buch las ich darüber, dass jemand sein


Leben für schlechte beziehungsweise sündige Menschen
ließ.
Wenn dieser Gott mich so liebt, dann kann er mir auch
helfen meinem Leben einen Sinn zu geben.
Ich beschloss diesem Gott mein Leben zu übergeben und
die Vergebung meiner Sünden anzunehmen und ich wusste
nun was nach dem Tod kommt; eine ewige Gemeinschaft
mit Gott.

Jeder nun, der mich bekennt vor den Menschen, den will
auch ich bekennen vor meinem himmlischen Vater;
(Matthäus 10,32)

So lebte ich vor mich hin. Ich wusste, ich müsste mir keine
Sorgen mehr machen und versuchte ein Leben nach Gottes
Richtlinien zu leben. Das heißt nicht, dass es mir jemals
langweilig war oder, dass von jetzt an alles perfekt lief. Im
Gegenteil ich machte noch immer die gleichen Fehler und
durfte sie Gott im Gebet sagen.
Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und
gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von
aller Ungerechtigkeit. (1. Johannes 1,9)

Ich glaubte mein Leben gut im Griff zu haben und stufte


mich selbst als super stabil ein, nachdem all dem, was ich
schon erlebt hatte...

Doch dann, wurde mein Leben vor zwei Jahren zum dritten
Mal erschüttert, durch den plötzlichen Tod meiner Tante.
Zur gleichen Zeit kam meine Mutter wegen Herzproblemen
ins Spital. Mein Leben erschien auf einmal überhaupt nicht
mehr stabil.
Die ersten paar Wochen versuchte ich alles zu verdrängen,
aber es schien nicht gut zu funktionieren. Ich fiel in ein
riesengroßes Loch des Selbstmitleids.

Hatte ich denn nicht schon genug durchgemacht - oder etwa


doch nicht?

Es schien als würden alle Menschen die mir etwas bedeuten


sterben, lag das an mir? Ich wollte zu niemanden mehr
richtigen Kontakt haben, ich hatte Angst, dass diejenige oder
derjenige als nächstes sterben würde.
Dazu kam meine Eifersucht auf jene, die noch beide
Elternteile, Großeltern und andere nähere Verwandten
hatten. Eine Zeit lang war es so schlimm, dass ich mit
diesen Leuten nichts mehr zu tun haben wollte. Sie konnte
mich ja doch nicht verstehen - dachte ich zumindest.

Es kam so weit, dass ich fast jeden Abend einen Heulkrampf


hatte und am Liebsten nicht mehr weiter gelebt hätte. Aber
ich hatte - Gott sei Dank - nie den Mut wirklich Schluss zu
machen.
Ich richtete viele Vorwürfe an Gott. Warum ließ er es zu, das
in meinem Familienkreis schon 3 Menschen gestorben sind,
wo doch andere Jugendliche in meinem Alter noch nie
jemanden verloren hatten.

Ich fragte mich wo Gott eigentlich war!

Ich wollte auch nicht mehr viel mit Gott und der Bibel zu tun
haben, soll er mich doch in Ruhe lassen - dachte ich mir.
Und ich war mir gar nicht mehr so sicher ob er mich wirklich
liebte.

An einem Abend las ich nach langem wieder einmal in der


Bibel, in den Psalmen.
Ich schlug einfach wahllos einen auf und der Herr zeigte mir
genau den richtigen, nämlich Psalm 77.

Ich konnte in jedes Wort mit einstimmen das dort stand - der
Psalmist schrie auch zu Gott und fragte ihn ob Gott ihn nicht
höre und er wollte sich - wie auch ich - nicht trösten lassen -
hatte ich nicht allen Grund dazu?
Aber der Psalmist wechselte seine Perspektive und begann
darüber nachzudenken wo ihn Gott schon überall bewahrt
und durchgetragen hatte.

Auch ich begann meine Perspektive mit Gottes Hilfe zu


ändern. Auch ich hatte doch Grund dankbar zu sein, ich
habe eine Mutter, die mich liebt, Freunde auf die ich mich
verlassen kann und ich war eigentlich ganz normal für mein
Alter - ich hätte schon auf der Psychiatrie landen können
nach drei Todesfällen im engsten Familienkreis.

Nun kamen mir auch wieder die Bibelverse in den Sinn die
ich als Kind auswendig gelernt hatte.
Gott ist nicht ein Gott der seine Kinder vor Leid bewahrt,
aber er hilft ihnen durch. Er hat mir geholfen, mich
durchgetragen wie es auch im Gedicht "Fußspuren im Sand"
beschrieben wird.
Gott wurde zu meinem Fels, auf den ich mein Leben bauen
kann, er ist unveränderlich.

Du erhältst stets Frieden nach gewisser Zusage; denn man


verläßt sich auf dich. (Jesaja 26,3)

Verlasset euch auf den HERRN ewiglich; denn Gott der


HERR ist ein Fels ewiglich. (Jesaja 26,4)

Ich merkte, dass auch wenn ich mich nicht an Gott wandte
er trotzdem treu war.

Sind wir untreu, so bleibt er treu; denn er kann sich selbst


nicht verleugnen. (2. Timotheus 2,13)

Zurückblickend kommt es mir wie ein Wunder vor, dass ich


wieder normal denken und lachen kann. Ich habe erleben
dürfen, wie es in einem Lied einmal heißt:

"JESUS HEILT DIE WUNDEN"

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Hallo, ich heiße Felix und bin 21 Jahre alt. Ich studiere
Elektrotechnik an der technischen Universität Wien und
arbeite daneben als Vermögensberater. Und warum auch
mein Lebensbericht / Zeugnis auf dieser Seite steht, möchte
ich euch nun im folgenden erzählen.

Meine Kindheit und Jugend war eigentlich nicht wirklich


aufregend, es sind keine gröberen Dinge vorgefallen, und
doch musste ich eines Tages erkennen, dass ich mein
Leben "in den Sand setzen" würde, wenn ich so ganz normal
weiterleben würde.
Als Kind gläubiger Eltern habe ich etliche biblische
Geschichten gehört, und so zumindest von der Existenz
eines Gottes gewusst. In den anfänglichen
Gymnasiumsjahren Jahren haben mich aber weder Bibel
noch Gott wirklich interessiert. Gott war für mich irgendwie
so ein fernes Wesen, und ich hätte nicht gewusst, was
dieses Wesen mit meinem Leben zu tun haben sollte. Nur
wenn es mir schlecht gegangen ist, da hat es schon
vorkommen können, dass ich dann und wann einmal ein
Gebet ausgesprochen habe.
In der Pubertät hat dann natürlich auch die Zeit der Parties
und des Alkohols angefangen, Mädchen sind interessant
geworden, und alle Reize dieser Welt haben mich wesentlich
mehr gelockt als das selten ganz leise anklopfende
Gewissen, dass es doch einen Gott gibt, und dass dem
diese Lebensweise nicht so gut gefällt. Ich habe mich in der
Pubertät öfters alleine und unverstanden von allen gefühlt,
so wie es wohl vielen anderen in dieser Zeit auch geht. Ich
habe nach dem Sinn des Lebens und der wahren Freude
gesucht und gemeint, es läge das alles in der Liebe
verborgen.

Mit ungefähr 16 Jahren sind mir aber die Gedanken an Gott


nicht mehr aus dem Sinn gegangen. Ich konnte dieses
Wissen, das ich von ihm hatte, nicht mehr so einfach
verdrängen. Ich habe begonnen, ihn auf die Probe zu
stellen. Das waren oft kleine Gebete, in denen ich ihm
ungefähr zu verstehen gegeben habe, dass er sich mir doch
zeigen soll, wenn's ihn wirklich gibt, und dass er mir doch in
jeder Situation helfen soll. An ein Ereignis kann ich mich
noch ziemlich gut erinnern, das war damals wirklich ziemlich
faszinierend für mich, und hat zu einem gewissen Teil sicher
auch dazu beigetragen, dass ich dann noch weiter
nachgedacht habe. Da habe ich auf meinem Weg zur Schule
(ich bin immer mit dem Rad gefahren) eigentlich aus
Bequemlichkeit Gott gebeten, er möge doch allen Verkehr
wegnehmen und die Ampeln grün sein lassen. Nach diesem
Gebet war die Strasse wie durch ein Wunder leergefegt. Das
letzte Auto fuhr an mir vorüber, und dann war Schluss. 7:45,
berufliche Hauptverkehrszeit, kein Auto auf der Straße und
beide Ampeln grün! Das war einfach so ungewöhnlich, dass
es mich aufgerüttelt hat und ich doch etwas verwundert
zugeben musste, dass Gott offenbar tatsächlich einen
Einfluss auf dieser Welt hat.
Da habe ich Gott dann quasi als den guten Freund und
Helfer angesehen, als einen Joker im Ärmel, den ich bei
Bedarf zücken konnte, wenn ich Hilfe benötigt habe.

Mit ca. 18 bin ich dann einmal in eine christliche


Jugendgruppe gegangen, wo ich viele Bekannte aus meiner
Kindheit wieder getroffen habe. Dort habe ich dann bemerkt,
dass diese Leute tatsächlich mit Gott geredet haben, dass
Gott ein lebendiger Bestandteil in ihrem Leben war. Da habe
ich dann auch langsam gemerkt, dass es um mehr geht,
dass Gott nicht nur ein Joker ist, um den man sich nicht
scheren braucht, solang man ihn nur im richtigen Moment
zur Verfügung hat. Nach und nach habe ich begreifen
müssen, dass ich eigentlich nicht von mir aus lebe, und dass
ich auch nicht selbst beschlossen habe, dass es mich geben
soll. Es gibt also jemanden, der mich geschaffen hat!
Wenn wir auf der Unterseite eines Blattes z. B. ein Gedicht
von Shakespeare stehen sehen, wird niemand auf die Idee
kommen zu behaupten, das sei rein zufällig durch das
Wachstum des Blattes dort hingekommen, und doch
glauben wir, die ganze Welt mit Ihrem unendlichen Reichtum
an Leben, mit dem perfekten Zusammenspiel der Natur, ja
sogar das ganze Universum sei durch Zufall entstanden! In
der Bibel heißt es aber ganz klar:
"Denn so spricht der HERR, der die Himmel geschaffen hat,
der Gott, der die Erde gebildet und sie gemacht hat - er hat
sie gegründet, nicht als eine Öde hat er sie geschaffen,
sondern zum Bewohnen hat er sie gebildet -: Ich bin der
HERR, und sonst gibt es keinen Gott!" (Jesaja 45,18)

So musste ich zugeben, dass ich nur Lebe, weil Gott es will.
Ich bin ein Geschöpf Gottes, also gehöre ich eigentlich Gott,
und was anderes wäre würdig genug es Gott zu geben, als
dass er über mein Leben, über sein Geschöpf, bestimmen
darf. Was ich zu Beginn nur widerwillig akzeptieren konnte,
durfte mir später zur Freude werden. Denn was gibt es
besseres, als wenn jemand (oder etwas) nach dem Plan des
Schöpfers eingesetzt wird. Stell dir ein Auto vor, dessen
Besitzer die Fähigkeiten und Funktionen nicht kennt. Wenn
es zu nichts anderem benützt wird, als mit laufendem Motor
den Innenraum zu heizen und auf den Sitzen zu schlafen,
sind alle Funktionen des Autos verschwendet, weil es nicht
nach dem Plan dessen, der es erfunden und gebaut hat,
eingesetzt wird.
Genauso kann unser Leben am eigentlichen Ziel
vollkommen vorbeischießen, unsere Fähigkeiten können
ineffizient eingesetzt sein, und manche entdecken wir
vielleicht nie, wenn wir nicht bereit sind, unser eigenes
Verständnis von unserem Leben hinten anzustellen und
einmal zu hören, was denn unser Schöpfer mit uns und für
unser Leben geplant hat.

"Weil ihr Gottes Barmherzigkeit erfahren habt, fordere ich


euch auf, liebe Brüder, mit Leib und Leben für Gott
dazusein. Seid ein lebendiges und heiliges Opfer, das Gott
gefällt. Einen solchen Gottesdienst erwartet er von euch.
Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet
verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, dass ihr
prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und
Wohlgefällige und Vollkommene." (Römer 12,1-2)

Der erste Vers bedeutet natürlich nicht, dass wir unseren


Körper opfern sollen, es bedeutet aber, dass wir nach dem
Willen Gottes fragen und auch (mit unserem Körper) danach
handeln sollen. Und dass wir dass wir unseren Sinn so
"erneuern" sollen, dass wir den Willen Gottes für uns so
annehmen, dass es zu unserem eigenen Willen wird. Auch
wenn ich es oft nicht gleich verstehe, darf ich doch wissen,
dass Gottes Wille immer das Gute, Wohlgefällige und
Vollkommene auch für mein Leben vorgesehen hat.

Wie ich das erkannt habe, hat sich nicht plötzlich alles
schlagartig geändert, aber meine Einstellung zum Leben an
sich und zu vielen Dingen hat sich langsam geändert und
ändert sich immer noch. Ich habe aber eine ganz andere
Qualität des Lebens und der Freude bekommen. Die Freude
die ich daran habe, zu wissen, wo hin ich gehe nachdem ich
gestorben bin, ist nicht vergleichbar mit früheren Freuden.
Parties, Freundinnen, gewonnene Turniere, all das hat mir
immer kurzfristiges Glücksgefühlt vermittelt, aber wenn ich
jetzt in ähnlichen Situationen bin, so merke ich, dass mich
dieses Glücksgefühl nicht so ganz durch und durch mit
Freude erfüllt, wie mir das früher immer vorgekommen ist.
Damals war es für mich die größte Freude, die ich gekannt
habe. Jetzt kenne ich eine andere Qualität der Freude und
merke, dass alles eigene Suchen nach dem Sinn des
Lebens und nach der tiefen Erfüllung nur eitles Haschen
nach Wind ist. (da fällt mir immer das lat. Wort inanis ein:
hohl, nichtig leer, eitel). Im Gegensatz dazu habe ich aber
eine tiefe Freude und Sicherheit in meinem Leben weil ich
weiß, dass ich nach meinem Tod auf der Erde zum Vater im
Himmel, zu Gott gehen werde. Er hat uns so geliebt, dass er
seinen einzigen Sohn geopfert hat, nur damit wir, du und ich,
in den Himmel kommen können und mit ihm Gemeinschaft
haben können. Ich weiß das, weil es Jesus mir in der Bibel
sagt:

"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort höret und
glaubet dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben
und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode
zum Leben hindurchgedrungen." (Johannes 5,24)

Wenn du diese Gewissheit noch nicht hast, dann kann ich


dir nur von ganzem Herzen wünschen, dass du auch einmal
dieses wunderbare Geheimnis der Liebe Gottes entdecken
darfst.
Felix

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Unser Leben gleicht einem Spiel. Manchmal gelingt es und


wir freuen uns, manchmal scheint es, als würden wir nicht
vorwärts kommen.
Manche Dinge wollen einfach nicht gelingen. Wir alle kennen
das Gefühl zu "hängen" und zu verzweifeln, weil nichts
gelingt. Die Leute lachen über Gott und sagen es gibt ihn
nicht, lachen über meinen Glauben, lachen über meine
moralischen Anschauungen. Trotzdem weiß ich, ich werde
nicht verlieren, ich werde gewinnen. Auch wenn es nicht
danach aussieht: Ich steh auf Seiten des Siegers.

Der Sieg ist schon geschehen. Der Sieg über den Tod.
Jesus ist statt mir gestorben. Sein Tod dauerte Stunden und
während er litt, hat er an jemanden gedacht: An mich und
daran, dass er mir jetzt das Leben geschenkt hat.
Seine letzten Worte waren: „Es ist vollbracht!“.
Auch wenn Schwierigkeiten kommen, weiß ich, dass ich das
wichtigste bereits gewonnen habe: Mein Leben in Ewigkeit.
Dieses Wissen macht mich stark.
Willst du auch auf der Seite des Siegers stehen?

Ich möchte dir erzählen, wie ich soweit gekommen bin…

"Ich werde nicht sterben, sondern leben und des Herrn


Werke verkündigen." (Psalm 118,17)

Viele sagen: ich glaube, weil schon meine Eltern an Gott


geglaubt haben. Und ja, meine Eltern haben mich immer in
den Gottesdienst mitgenommen. Aber genauso wenig wie
dich ein Besuch bei McDonalds zu einem Hamburger macht
dich der Besuch einer Gemeinde zu einem Christen.
Durch das Aufwachsen in einem christlichen Elternhaus
bekam ich viel Wissen über Gott vermittelt, lernte biblische
Geschichten und moralische Werte kennen. Es war mir auch
sehr wichtig und so gründete ich mit einer Freundin in
meiner Volksschulklasse einen Art Kindergottesdienst. Doch
mit der Zeit gab es andere, interessantere Dinge. So wurde
einfach ab der 4. Klasse der Kindergottesdienst gar nicht
mehr angefangen.
Im Sommer erklärte mir ein Mädchen voller Enthusiasmus,
sie hätte Kontakt mit Geistern gehabt und probierte es gleich
mit mir aus. Hier wurde mir klar, dass es so etwas wie eine
"unsichtbare Welt" sehr wohl und sehr real gibt. Ich fand es
so spannend, dass ich bei einer Party einer Freundin den
anderen zeigte wie es funktioniert. Danach hatte ich ein
furchtbar schlechtes Gewissen.

Was hatte ich von klein auf gelernt: Lass deine Finger von
zuviel Alkohol, greife niemals Drogen an und sei vorsichtig:
Gott, Engel, Teufel, Dämonen und Geister gibt es wirklich.
Bleib immer auf der richtigen Seite! Es gibt nur einen Sieger.

Meine Freundinnen und Sport nahmen immer mehr Zeit in


Anspruch und ich suchte nach immer mehr nach
Zufriedenheit. Ich suchte Anerkennung, Erfolg, und ich
suchte nach Liebe. Ich begann mit Orientierungslauf und
hatte Erfolg. Es war mir wichtig bei jedem Wettkampf dabei
zu sein um keine Möglichkeit auszulassen anerkannt zu
werden. Oft stand ich auf dem Podest und war glücklich.
Ich kam in den Jugendkader und trainierte fleißiger als
früher. Die Sache hatte nur einen großen Haken: Die Erfolge
verblassten so schnell wieder…

In mir drinnen wurde ich immer trauriger.

"Denn was nützt es einem Menschen, die ganze Welt zu


gewinnen und sein Leben einzubüssen?" (Jesus, in Markus
8,36)

Ich hatte keine richtigen Freunde. In der Schule wurde ich oft
gehänselt und ausgelacht. Zuhause gab es Streit und ich
wollte weglaufen. Doch ich hatte niemanden bei dem ich
bleiben konnte und so weinte ich still, in meinem Herzen.
Immer mehr versuchte ich dem Alltag zu entkommen. Ich
ging auf Partys und suchte neue Freunde und vor allem
Freude. Trotzdem blieb ich traurig. Lachte nur für die Maske
auf meinem Gesicht und dachte oft an Möglichkeiten mein
tristes Leben zu beenden. Ich war am Ende und niemand
hat es mir angesehen.
Ich trug eine Maske um Leuten zu gefallen die ich im Grunde
nicht leiden konnte. Ich hab einen Ausweg gesucht.
Der Sinn und Zweck meines Daseins war mir mehr als
unklar.

Als ich eines Tages einen Vortrag hörte, blieben folgende


Worte hängen:

"Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist.
Also weil du lau bist, werde ich dich ausspeien aus meinem
Munde." (Gott, in Offenbarung 3,15)

Ich kannte das "Christentum" und ich wollte Gott eine


Chance geben. In einer Zeitspanne von 6 Monaten, solle er
mir zeigen, wofür es sich lohnt zu leben. Am selben Abend
bekam ich eine Antwort. Ich sollte seinen, d.h. Gottes Willen
tun. Ich bat Gott mein kaputtes und sinnleeres Leben in die
Hand zu nehmen, weil ich alleine nur Mist gebaut habe. Ich
wollte ernste Sache machen, wollte meine eigenen
Vorstellungen ablegen und seine annehmen.
Endlich verstand ich, was es bedeutet, dass Gott auch für
mich arm geworden ist, dass er für meine ganze Schuld
gestorben ist, dass er wieder auferstanden ist und dass er
wiederkommen wird.

Gott sei Dank, dass ich diesen Schritt gemacht habe! Ich
habe, Dinge bekommen die ich nie erwartet hätte: Eine
riesige Freude, Liebe, Frieden und Ruhe in meiner Seele
und das schöne ist: Gott verspricht es auch dir! Er sagt:

"Kommt alle her zu mir, die ihr Mühselig und beladen sein,
ich will euch Ruhe geben für eure Seelen." (Matthäus 11,28)

Ich weiß, mein Gott ist auferstanden und lebt. Ich weiß,
niemand kann mich aus der Hand Gottes rauben (Joh.10,27-
29) und ich weiß, dass ich nicht sterben werde, sondern
leben; das wahre Leben.

Ich wünsche dir nichts mehr als Ruhe zu finden in Gott.


Marianne