Kreativität

1 Etymologie

Kreativität ist allgemein die Fähigkeit, etwas vorher
nicht da gewesenes, originelles und beständiges Neues zu
kreieren.[1] Darüber hinaus gibt es verschiedene Ansätze, was Kreativität im einzelnen auszeichnet und wie sie
entsteht (s. u. Abschnitt über die Definitionen von Kreativität).

Der Begriff Kreativität geht auf das lateinische Wort
creare zurück, was so viel bedeutet wie „etwas neu schöpfen, etwas erfinden, etwas erzeugen, herstellen“, aber auch
die Nebenbedeutung von „auswählen“ hat. Der Begriff
enthält als weitere Wurzel das lateinische „crescere“, das
“geschehen und wachsen” bedeutet. Diese Doppelgesichtigkeit der Kreativität zwischen aktiven Tun und passivem Geschehen-Lassen findet sich auch in modernen
Kreativitätskonzepten (s. Csikszentmihalyi 1996, Runco
2007, Holm-Hadulla 2010).

Der Begriff Kreativität bezeichnet im allgemeinen
Sprachgebrauch vor allem die Eigenschaft eines Menschen, schöpferisch zu sein, was wiederum auf seinen Ursprung aus dem Lateinischen zurückgeht. „Creare“ bedeutet übersetzt „schöpfen“. Das Schöpferische im Menschen wird deswegen meist mit Berufen oder Tätigkeiten aus den Bereichen der bildenden Kunst und der
darstellenden Kunst verbunden.
Neurobiologisch findet sich von frühester Kindheit an eine Plastizität des Gehirns, das sich selbst organisierend
in ständigem kreativen Austausch mit der Umwelt steht.
Schon Säuglinge nehmen Reize aus der Innen- und Umwelt wahr und verarbeiten sie aktiv. Deshalb wird davon ausgegangen, dass schon sehr kleine Kinder ihre Welt
unbewusst „komponieren“. Diese Fähigkeit bleibt bis ins
hohe Erwachsenenalter erhalten.

2 Kulturgeschichte der Kreativität
Das Schöpferische beschäftigt die Menschheit seit ihren
Anfängen. In Schöpfungsmythen verständigten sich Menschen über sich selbst und ihre Stellung in der Welt. Sie
bildeten Vorstellungen über das Schöpferische, die bis
heute bedeutsam sind (Holm-Hadulla 2011). So beginnt
die Schöpfung in der griechischen Mythologie mit der
Ordnung des Chaos, aus dem der Kosmos, die geordnete Welt, hervorgeht. Anschließend entsteht die Erdmutter Gaia, die mit ihrem Gatten Uranos die ersten Götter
erzeugt. Diese sind einerseits schöpferisch und andererseits zerstörerisch. Kronos, ein Sohn von Gaia und Uranos, in der lateinischen Welt Saturn genannt, wird zum
Inbegriff des Schöpferischen. Er ist einerseits konstruktiv tätig und andererseits von destruktiven Leidenschaften
und melancholischen Stimmungen beherrscht (Klinbansky, Panofsky & Saxl 1964). Seine Kreativität bewegt sich
zwischen Schöpfung und Zerstörung, Ordnung und Chaos. Ähnliche Vorstellungen finden sich in der Bibel, im
Hinduismus und Konfuzianismus. Auch in der Moderne
findet sich die Vorstellung einer Dialektik von Ordnung
und Chaos. So sagt Nietzsche in „Also sprach Zarathustra“: „Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern zu gebären“. In der Periode des Sturm und
Drang wurde der Geniebegriff aus der antiken Vorstellung der Führung durch einen Genius weiter entwickelt.
Das Genie wurde einerseits als neue Formen erschaffender Heros, der unbewussten Eingebungen folgt, gedacht.
Es ist aber auch dunklen und chaotischen Leidenschaften
unterworfen. Für die Psychologie sollte die Dialektik zwischen bewussten und unbewussten Denkformen und das
Wechselspiel zwischen disziplinierter Arbeit und freiem
Assoziieren besonders wichtig werden. Auch in der modernen Neurobiologie findet sich eine Dialektik zwischen

Der Psychologe Csikszentmihalyi geht davon aus, dass
Kreativität immer in einem System von Individuum, Domäne und anerkennender Umwelt stattfindet.[2] Laut der
Kognitionswissenschaftlerin Boden ist außergewöhnliche
Kreativität im Gegensatz zur alltäglichen nicht nur für
die kreative Person, sondern auch für andere Menschen
bedeutsam (Boden 1990). Dabei existieren viele Übergänge von alltäglicher und außergewöhnlicher Kreativität. Beide entwickeln sich in einem Zusammenspiel
von Begabungen, Wissen, Können, intrinsischer Motivation, Persönlichkeitseigenschaften und unterstützenden
Umgebungsbedingungen (Holm-Hadulla 2010). Allerdings ist Kreativität nicht immer leicht zu verwirklichen.
Schöpferische Tätigkeiten sind häufig mit Spannungszuständen verbunden (s. u.). Aus psychologischer Sicht sind
neben guten, aber nicht notwendigerweise Höchstbegabungen für Kreativität flüssiges Denken und Assoziationsfreude sowie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel
und zur Grenzüberschreitung bedeutsam. Aus diesen Fähigkeiten und Einstellungen entstehen aber nur neue und
brauchbare Produktionen, wenn flüchtige Einfälle festgehalten und kompetent ausgearbeitet werden.

1

Jahrhunderts[3] wurde der Begriff obsolet und durch „Kreativität“ ersetzt. Die stark überarbeitete Neuauflage 1926 machte die Begriffe Schöpferische Zerstörung und 'kreative Zerstörung' in der Makroökonomie (und darüber hinaus) sehr bekannt. der Wissenschaftsgeschichte und der Wirtschaftswissenschaften. Außergewöhnliche Kreativität lässt sich empirisch-psychologisch und experimentell nicht untersuchen (Andreasen 2005). Dasselbe Problem haben die modernen Neuroimaging-Verfahren: Die kreative Leistung müsste ausgelöst werden. damit widersprach er dem bis dahin vorherrschenden Hochbegabten-Paradigma und öffnete die Tür für ein breiteres Kreativitätsverständnis und nachfolgende spezielle Kreativitätsforschungen. wenn sie sich in irgendeiner Weise als nützlich für • Elaboration (anpassen der Ideen an Realität) andere erweisen. Guilford beschrieb das Wesen individueller Kreativität durch folgende grundlegende psychische Merkmale: • Problemsensitivität (erkennen. Barron (1965). In einem Test müsste die Person „auf Kommando” kreativ sein. Er stellte zum Einen fest.[8] Zur unternehmerischen Kreativität gehört laut Schumpeter die Fähigkeit zur erfolgreichen Rekombination existierender Ressourcen und Kräfte. Er unterschied konvergentes Denken (bei klar .). ausgelöst durch den Psychologen Joy Paul Guilford. dass sie also Raum zur Spekulation bietet. Dorsch kam 1994 (wie andere Forscher auch) zu dem Schluss. neue Sichtweisen entwickeln) umrissener Problemstellung mit genau einer Lösung) von divergentem Denken („the kind that goes off in different directions“. improvisieren) Kreative Leistungen werden meist erst als solche anerkannt. deren Kreativität sich auf dem Niveau eines Kleinkindes bewegt.2 3 FORSCHUNGSGESCHICHTE DER KREATIVITÄT ordnender Formgebung und entordnender Labilisierung des Bekannten im kreativen Prozess (s. um sie messbar zu machen. Die Erforschung kreativer Prozesse unter den Aspekten ihrer Beherrschbarkeit. Guilford steuerte weitere Aspekte wie sozioökonomische. Schumpeter (1883–1950) schrieb in seinem 1911 erschienenen Werk Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung Pionierleistungen nicht vorwiegend ökonomischem Eigennutz zu.[5] 1962 versuchten Getzel und Jackson. dass Kreativität kein scharf eingrenzbarer Begriff ist. die den kreativen Menschen als solchen erkennbar machen sollten. Denkens.[4] keit und Verwertung hat in der Innovationsforschung an [10] Nach Guilford ist Kreativität eine spezielle Form des Bedeutung gewonnen. Nach der Korrumpierung des Geniebegriffs durch „geniale“ Despoten des 20. zu denen auch „Freude am Gestalten“ zählt. u. dass und wo ein Problem besteht) • Flüssigkeit (in kurzer Zeit viele Ideen hervorbringen) • Flexibilität (gewohnte Wege des Denkens verlassen. 3 Forschungsgeschichte der Kreativität Seit 1950 begannen. B. John E. Guilford markierte einen Wendepunkt in der Kreativitätsforschung.und Forschungsobjekt mehrerer Wissenschaften. dass in den 25 Jahren zuvor von 121. die sie als kreative. Berechenbar• Originalität. z. Zum Anderen gipfelte seine Rede in der These: „Jeder Mensch ist kreativ!”. die neu ist und gleichzeitig selten von mehreren Menschen gedacht wird. die zu verwirklichen ist und die der Verbesserung oder der Veränderung dient. Sie konnten das Wesen der Kreativität aber nur teilweise erhellen. da Psychologie und Neurobiologie nur alltägliche Kreativität untersuchen können. Andererseits gibt es hochintelligente Menschen.[6] Schon seit sehr langer Zeit sind kreative Fähigkeiten und Leistungen Betrachtungs. der in der deutschen Sprache als Querdenken in die Umgangssprache Einzug hielt. und rief dazu auf. Drevdahl (1956) und Edward de Bono (1957) versuchten. W. intelligente. diesem Bereich mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Kreativität zu definieren. Beispielsweise können Lernbehinderte und sogar geisteskranke Menschen künstlerisch außerordentlich kreativ sein. Kriterien festzulegen. moralische und psychologische Fähigkeiten bezeichneten. bei unklarer Problemstellung und mehreren Lösungsmöglichkeiten). MacKinnon (1962) und F. wissenschaftliche und pädagogische Gesichtspunkte in Bezug auf die Definition von Kreativität bei und schuf somit die Grundlage zur Messung kreativer individueller Problemlösungen. Dabei legten sie vier Hauptmerkmale fest. sondern erklärte sie mit psychologischen Motiven.[6] Dabei definierte McKinnon Kreativität als eine Idee. Auch Wissenschaftler wie Stein (1953).[5] Es zeigte sich jedoch bald. dass die Kreativität eines Menschen nicht mit seinem IQ korreliert (Andreasen 2005).[9] • Redefinition (bekannte Objekte neu verwenden. intensive empirische Forschungen. Außerdem wird die außergewöhnlich kreative Leistung oft erst nach langer Zeit erkannt. was aber mit dem spontanen Charakter vieler kreativer Leistungen unvereinbar ist. De Bono prägte unter anderem den Begriff des lateral thinking. wenn die Testperson im Scanner liegt und man müsste vergleichbare Kontrollgruppen bilden können.[7] Schumpeter erkannte das Wechselspiel aus Innovation und Imitation als Triebkraft des Wettbewerbs.[5] Weitere Definitionen stammen von D.000 erschienenen psychologischen Arbeiten nur etwa 186 relevante Titel zum Thema Kreativität verfasst worden waren.

was schon vorhanden ist. Guilford bezeichnet als kreativ jede neue. logische Sinnproduktion ersetzt. B. Diese halten lange an etablierten Theorieansätzen fest (siehe auch Paradigmenwechsel). Heute gibt es in Europa eine Vielzahl von Ansätzen. Kreative Prozesse können auch im Schlaf oder Halbschlaf ablaufen. müssen sie neuronal gespeichert sein. Da die kreativen Denkprozesse weitgehend unbewusst ablaufen. 4 Definitionen von Kreativität Kreativität wird ganz allgemein als die Erschaffung neuer und brauchbarer Formen definiert (Amabile 1996). Die kreative Sinnproduktion ist besonders in jungen Jahren ausgeprägt und wird später zunehmend durch wissensbezogene. dass divergentes Denken Kreativität ausdrückt und konvergentes Denken dessen Fehlen. Gelatt/C. Beim Menschen kommt der weniger begrifflichisolierenden und logisch-kausalen. Das Kulturministerium Großbritanniens spricht von Creative Industries und hat dazu verschiedene Studien veröffentlicht. ein Problem zu lösen beziehungsweise die Miteinbeziehung von Faktoren wie Problemsensitivität. die es ermöglichen. wie man Kreativität als Wirtschaftstätigkeit verstehen und interpretieren kann. entspricht diese Dichotomie nicht mehr dem aktuellen Stand der Kreativitätsforschung. Kreativität im weitesten Sinn beruht auf der Fähigkeit. Berühmte Beispiele sind Nikola Teslas Vision von der Drehstromübertragung oder Friedrich August Kekulés Traum von der Benzolformel.[11] Weitere Impulse erhielt die Kreativitätsforschung aus der sprunghaften Entwicklung der Hirnforschung durch die Anwendung neuer bildgebender Verfahren.3 Wissenschaftstheoretiker haben festgestellt. werden kreative Einfälle oft als Eingebung einer überpersönlichen Intelligenz oder Wesenheit (Inspiration. Musenkuss usw. die für das Individuum vor der Problemlösung in irgendeiner Weise nicht denkbar ist (Problemsensitivität). Das heißt. seltener in den Domänenkernen selbst. Es gibt Versuche. Der kreative Funke kann nur das entzünden.[13] Bei der Definition von Kreativität spielen folgende Faktoren eine entscheidende Rolle: • die individuellen Möglichkeiten einer einzelnen Person • die Möglichkeiten der Kreativität und deren Entstehung im sozialen Kontext und deren mögliche Bewertungen • die Unterschiede zwischen den verschiedenen Gesellschaftsformen und deren Bewertungsformen der Kreativität im Einzelnen. neurobiologische.[12] Neben der Bestimmung von Kreativität als intelligente Fähigkeit wurde diese Auffassung dahingehend kritisiert. um alle Aktivitäten zur Herstellung und zum Vertrieb von urheberrechtlich geschützten Produkten zu beschreiben. psychologische und kulturelle Kreativitätsforschung miteinander zu verbinden (HolmHadulla 2013). Aus Sicht der modernen Neurobiologie kann man Kreativität als: „Neuformation von Informationen“ definieren (Holm-Hadulla 2011). indem er diejenigen Intelligenzfaktoren als für die Kreativität relevant bestimmt. Guilford leitet sein Verständnis von Kreativität von seinem Strukturmodell der Intelligenz ab. Daraus ergeben sich praktische Konsequenzen: Um Informationen neu kombinieren und verarbeiten zu können. B. durch die Investmenttheorie der Kreativität von Sternberg und Lubart (1996) neue Impulse durch Analogien aus anderen Domänen empfangen hat. die Voraussetzung divergenten Denkens sind. Das gilt auch für die psychologische Kreativitätsforschung selbst. Dieser Zustand ist zugleich konzentriert und dissoziativ. der als Flow (Fließen) bezeichnet wird und meist mit einem vorübergehenden Verlust des Zeitbewusstseins einhergeht. Ideenflüssigkeit. Gelatt 2003). noch nicht da gewesene. Sie kann . dafür aber nonverbal. vorher nicht gedachten Mitteln (Originalität) und mehreren Möglichkeiten der Problemlösung (Ideenflüssigkeit). Nach Csikszentmihalyi (1996) tritt im kreativen Schaffensprozess oft ein besonderer Bewusstseinszustand – eine Art Trance – auf. dass divergentes Denken und Kreativität nicht gleichzusetzen sind: Während ursprünglich angenommen wurde. Demzufolge wäre Kreativität die zeitnahe Lösung (Flexibilität) für ein Problem mit ungewöhnlichen. Denkprozesse im Gehirn in verschiedenen Arealen genau zu lokalisieren und voneinander abzugrenzen. die Lücke zwischen nicht sinnvoll miteinander verbundenen oder logisch aufeinander bezogenen materiellen und nichtmateriellen Gegebenheiten durch Schaffung von Sinnbezügen (freie Assoziation) mit bereits Bekanntem und spielerischer Theoriebildung (Phantasie) auszufüllen. Beteiligt am kreativen Prozess sind aber letztlich beide Hirnhälften. assoziativ und ganzheitlich denkenden (in der Regel rechten) Hirnhälfte für kausale Problemlösungen eine besondere Bedeutung zu (H. von wenigen Menschen gedachte und effektive Methode. In den Wirtschaftswissenschaften gilt Kreativität heute als eine wichtige Ressource bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. dass kreative Leistungen oft an Grenzstellen zwischen wissenschaftlichen Domänen auftreten. Flexibilität und Originalität. So gehören auch ungewohnte Kombinationen von bekannten Materialien oder die Durchbrechung der üblichen Verwendungsschemata von funktionsgebundenen Gebrauchsgegenständen im Spiel. Geld zu verdienen.) oder als ein mystisches Geführtwerden erlebt. beim Probehandeln und als Gedankenspiel wesentlich zur Kreativität. die z. sie müssen durch Lernen im Gedächtnis vorhanden sein. Seit Ende der 1990er Jahre wird auch der Begriff Kulturoder Kreativwirtschaft verwendet. die dem Ziel dienen.

nach effizienteren Vorgehensweisen Ausschau zu halten oder neue Lösungen auszuprobieren. leidet ihre Kreativität darunter. • Bewertungsängste – Wenn Personen Angst vor Bewertungen ihrer Person oder ihrer Idee haben. Die Lerntheorien des Konstruktivismus kombinieren deshalb den klassischen Wissenserwerb mit freien Unterrichtsmethoden. oder die Ideen vergessen werden.. Erfolgsorientierung – Hohe Leistungsforderungen kommen meist von außen (z. damit der Lernende seine Umwelt als ein Feld von Hürden. Wissenschaftler wie z. Kollegen. Mögliche Motive dafür sind Angst und ein starker Wunsch nach Anerkennung. Normen etc. Ideen ungefiltert zu produzieren und diese nicht zu früh zu bewerten bzw. B.[14] • Zeitdruck – kann förderlich und/oder hinderlich sein: Wenn man (zu) wenig Zeit zum (rationalen) Denken (Analysieren.und Handlungsspielraum aber einengen. aus Erziehung und Religion.. Kaizen).). Arbeitsklima etc. Glaubenssätze stammen z. • Angst vor Versagen / Misserfolg. ä. von Vorgesetzten. Ausbildung. sich zu überarbeiten. die kreativ sein wollen – Schwache Bindungen mit begrenztem Wissen und soziale Distanz hemmen die Kreativität. Starke Erfolgsfixierung kann dazu verleiten. Fehlerängstlichkeit – In unserer Kultur besteht ein schlechtes Verhältnis zu Fehlern (siehe Fehlerkultur. B. Laut Pohl (2011) gibt es ohne Fehler keine Weiterentwicklung. Edward de Bono (1992). der „Schere im Kopf“. es entsteht eine Nachfrage.[19] . B.4 5 KREATIVITÄTSBLOCKADEN durch Übung bis ins hohe Alter erhalten bleiben. die Ideen und Lösungen schon beim Entstehen verwirft.[16] • Gedankliche Schranken – Vielfach behindern individuelle Befindlichkeiten (Werte. Mitarbeitern). Mark Runco (2007). So müssen kreative Personen hohe Problemsensibilität und einen guten Sinn für Themenwahl haben. Howard Gardner (1997). • Schwache Bindungen zwischen Betroffenen. weil an mögliche negative Konsequenzen gedacht wird.[15] Vielen Schulsystemen wird vorgeworfen.) hat. Neugier und Selbstwertsteigerung als wichtige Motivationsfaktoren beschrieben. Perfektionisten setzen sich (und manchmal auch andere) unter Druck. Teresa Amabile (2008) und Shelley Carson (2010) haben typische Kreativitätsblockaden aufgezeigt: • Strikte Zielorientierung. die er mit Hilfe kreativer Lösungsansätze überwinden kann. Im schlimmsten Fall führt das zu einem selbst auferlegten Denkverbot. Bluthochdruck) und seelische Folgen haben (z. Überarbeitung kann körperliche (z. Neben Begabungsprofilen hat Holm-Hadulla (2010) das intrinsische Interesse. sie führt selten zu neuen Ideen.“ etc. da die eigene Ideenfindung unterbrochen wird. Es gilt als bei kreativen Prozessen hilfreich. 5 Kreativitätsblockaden Impulse aus der Umwelt (Erziehung. Fehler implizieren die Chance auf Neues (siehe Veränderungsmanagement. erlebt. Abwägen u.) oder vermeintliche äußere Schranken innovative Ideen bzw. weil die Einzelleistung unbekannt ist. Burnout-Syndrom). Die nordamerikanischen Kreativitätsforscher Sternberg und Lubart (2006) beschreiben in ihrer Investmenttheorie der Kreativität eine spezifische Erfolgsintelligenz. Es wird am Althergebrachten festgehalten. oberhalb des Optimums kann er den Wahrnehmungs.[18] • Soziales Faulenzen – Die einzelnen Teammitglieder sind bei einfachen Aufgaben zur Ideengenerierung weniger kreativ. starre Lösungswegfixierung und Methodismus im Sinne der Bindung an etablierte Problemlösungsrituale – Die mechanische Vorgehensweise bei der Problemlösung und das Handeln nach vorgeprägtem Ritual hält davon ab. bekanntem Terrain zu bewegen. B. Enge Zeitvorgaben können das Reifen von Ideen auch verhindern und negativen Stress verursachen.[17] • Ideenäußerung der anderer Teammitglieder – Durch die Kommentare und Ideen von anderen kommt es zu eigenen Produktionsblockaden. Lernen aus Fehlern). B. führen oft zu Verhaltensweisen. Der kreative Denkprozess kann durch spezielle Kreativitätstechniken gefördert und beschleunigt werden.). Stress kann stimulierend wirken. zu verwerfen (Trennung von Ideengenerierung und Ideenbewertung). Sie können Menschen veranlassen. Einer guten Idee folgt die Überzeugung der Umwelt vom Wert dieser Idee. „Alltägliche Kreativität“ kann durchaus geweckt oder erlernt werden (Knieß 2006). sich eher auf sicherem. • Perfektion – Zu Perfektionismus neigende Menschen wollen Probleme besser lösen als andere. die den Wert der Idee steigert. • Leistungsdruck. kann dies kreative Ideen begünstigen (wenn spontane Einfälle zugelassen werden). Andererseits kann diese Fähigkeit auch durch eine einseitig auf verbalisierbares Wissen orientierte Erziehung und Bildung überlagert werden. den Ideenfluss. alte Glaubenssätze („das macht man nicht . Perfektion kann andere Menschen verunsichern und sie ängstigen. die das kreative Potential hemmen oder sogar blockieren. durch eine zu starke Orientierung auf Wissenserwerb und Begrifflichkeit zur frühzeitigen Verkümmerung von Kreativität beizutragen.

Kreativitätsfördernde Persönlichkeitsmerkmale 6 Die kreativen Bausteine Mel Rhodes. gab dem Begriff Kreativität in den 1960er Jahren eine bis heute noch immer gültige Unterteilung in vier verschiedene Grundelemente. • Ausdauer – Problemlöseprozesse und Herausforderungen sind nicht immer schnell zu erledigen. die kreative Einfälle begünstigen. neu kombinieren. da alle sich „das gleiche erzählen” und scheinbar „das gleiche wissen”. B. • Gruppendenken – Erstens werden dadurch ausgetauschte Informationen eher redundant. Beispielsweise werden in Eignungstests für Bewerber auch kreative Potentiale ermittelt. Nicht umgesetzte Versuche. nicht kreativ zu sein – Sprachraum mit dem Begriff „absichtliche Kreativität“ Selbstbewusstsein und Reflexionsfähigkeit sind in Verbindung gebracht. Kreative Kompetenz kann trainiert sich in der Kreativanwendung durchsetzen konnten. Dies zeigt sich durch konstruktive Hartnäckigkeit. denn Anpassung und Angleichung an gesellschaftliche Normen ist für deren Funktionieren notwendig. Dabei kann der soziale Druck dazu führen.[21] • Keine Autonomie – Wenn man jedoch autonom arbeiten kann. werden. Konformität kann Denken und Handeln einengen. h. Dazu zählen auch die kreativen Fähigkeiten wie z.6. und umfassen • Die kreative Person • Den kreativen Prozess • Das kreative Produkt • Das kreative Umfeld (orig. offen auf die Umwelt zuzugehen. dass sie die Fähigkeit zur kreativen Aufgaben. ein amerikanischer Wissenschaftler. • Neugier. modifiziert und ergänzt von Manuela Pohl (2012). aus konzeptionelltern es. einseitigen Lösungen.und Problemlösung besitzen und vorleben. Auf obigen Tabelle ist eine Vielzahl von kreativen Merkmalen aufgeführt. Einzig der Torrance Test of Creative Thinking weist passable Testgütekriterien auf. Natürlich lassen sich diese Merkmale und der Arbeitsstil nicht wie eine Checkliste zur Bestimmung der eigenen kreativen Persönlichkeit anwenden: „trifft zu“. Spiel“ kann ein Nachteil sein. Es gab und gibt wiederholte Merkmale kreativer Menschen. die Innovationsprozesse und damit Kreativität unterbrechen. Zweitens wird durch das Gruppendenken der soziale Druck bei der Ideenfindung erhöht. anstatt nach originellen und kreativen Ideen zu suchen. Tab. der Problemlösungsdruck der Umwelt). sind offen für die Umwelt und geben sich . um auf diese Weise analysiert zu werden und kreative Personen müssen nicht alle diese Eigenschaften aufweisen. dass die betroffenen Personen eine schnelle Lösung finden sollen.Diese Beschreibung hat. die aber bislang weder schlüssig waren. Die Reliabilität und Validität der verfügbaren Testverfahren ist jedoch sehr gering (Funke 2000). In vielen Stellenausschreibungen wird Kreativität wie selbstverständlich von qualifizierten und engagierten Mitarbeitern verlangt. die vier P’s um weitere P-Begrifflichkeiten zu oder abgelehnte Ideen können Verunsicherung ergänzen. Problemsensibilität. „trifft nicht zu“. bis heute noch eine fundamentale Bedeutung und wird vor allem im anglo-amerikanischen • Die Überzeugung. West (1999). die zu neuer Kreativität führen) hindern. welche von der Gruppe akzeptiert wird.[23] Sie helfen.1 Merkmale kreativer Menschen vergentes Denken (mit vielen Alternativmöglichkeiten. Persönlichkeiten sind zu komplex. sondern erfordern ein überdurchschnittliches Energiepotential. ist man freier von Bürokratie und anderen Verantwortungen. • Starker Netzwerkzusammenhalt – Dieser kann di. beschreibender Sicht. Spielerisches Ausprobieren kann die Entwicklung von Neuem begünstigen (siehe Kreativitätstechniken).[20] Liste: • Konformitätsdruck – Wir werden zu einem gewissen Konformismus erzogen. den oftmals noch diffusen Begriff praxisbezogen zu unterteilen.6. Offenheit gegenüber externen Einflüssen – Kreative Menschen sind ständig auf der Suche nach Neuem und Unbekanntem. sammeln Informationen zu relevanten Themen. Diese Eigenschaften und Fähigkeiten lassen sich zumindest teilweise fördern. verstehen. Flexibilität. hohe Motivation und Frustrationstoleranz. noch bewirken. d. Sie wollen erkennen. das Ertragen von Ambivalenzen und ungelösten Spannungen sowie die Ablehnung von zu schnellen bzw. Die Identifizierung von kreativen Persönlichkeitseigenschaften hat heute eine ähnliche Bedeutung wie die Bestimmung intelligenter Leistungsfähigkeiten. Sie suchen nach abwechslungsreichen Erfahrungen.[22] • Zweiteilung zwischen Arbeit und Spiel – Das Trennen zwischen „hier die Arbeit“ und „dort das Vergnügen bzw.1 Merkmale kreativer Menschen 5 • Negative Einstellung – Positive Sichtweisen erleich. aus dem Buch „Innovation und Kreativität“ von Michael A. weiterspinnen und ausprobieren.: press. die so genannten vier P’s der Kreativität. von Führungskräften wird erwartet. da man Zu den Merkmalen kreativer Menschen gibt es folgende nach einer schnellen Lösung strebt.

zu einem Thema in kurzer Zeit möglichst viele Ideen zu entwickeln.6 6 DIE KREATIVEN BAUSTEINE nicht mit einfachen Antworten zufrieden. wenn unkonventionelle und innovative Lösungen gefunden werden. • Komplexität – Die Bereitschaft. mit parallelen Welten (z. die Veränderungen gege. in unterschiedliche Richtungen zu denken. Einbindung von Wissen. Ein gutes Beinicht auch an äußeren Regelungen und Veränderunspiel dafür ist die Mitarbeit beim Vorschlagswesen. „bedeutet Erstarrung und Verzicht auf Lebendigkeit“ (Preiser/Buchholz 2008). Unterscheidung guter und schlechter Ideen. kritische Haltung. unterschiedliche Kategorien zu nutzen. Krea.stimuliert. anzuordnen und zu nutzen. widersprüchliche und unsichere Situation aushalten und gleichwohl beharrlich an deren Bewältigung arbeiten zu können. Kreatives Handeln setzt eine Auseinandersetzung mit der Kreative Fähigkeiten. die Idee in einen konkreten und realistischen Plan umzusetzen (Detailreichtum. da es für verschiedene Stufen des kreativen Pro. seinem Selbst zu vertrauen. Intensität führt zum Kern des Problembereichs. Das Bewusstsein für VerbessePrinzipien und Gewohnheiten zu orientieren und rungsmöglichkeiten wird geschärft. seltene. das mehrdimenges Verhalten birgt auch ein gewisses Risiko. geht Schwierigkeiten nicht aus dem Weg. Der Blick für neue Ordnungen und Sichtweisen wird geschärft. eine verwickelte. • Originalität – entsteht. sondern • Einfalls. Gefragt sind einmalige. Flexibilität – ist die Fähigkeit. unterschiedliche Gewohnheiten oder mehrere Lösungsansätze nebeneinander bestehen zu lassen. Unabhängigkeit äußert sich oft in nonkonformen und selbstsicheren Verhaltensweisen. • Umstrukturierung – ist die Fähigkeit. ein Problemgebiet in Gedanken gründlich zu durchdringen. • Durchdringung – ist die Fähigkeit.stile tive Menschen sollten ihr Wahrnehmungsvermögen trainieren. Neugieri. vom langfristigen Planen abzusehen. leisten. sich über sein Selbst bewusst zu sein. Denn Wahrnehmung wird genauer entscheidenden Beitrag zur Entwicklung kreativer Ideen und umfassender. welche Fähigkeiten einen zesses notwendig ist. die Fähigkeit. vorschnelle Vereinfachungen werden durch Komplexität verhindert. die Sie in Bezug auf die oben genannten Kreativitätsfähigkeiten aufweisen. kann Konflikte ertragen und wird sich nicht kritiklos anpassen.Als erstes stellt sich die Frage. begünstigt wirklichkeitsnahe Problemwahrnehmungen und kreative Lösungen und ist eine gute Voraussetzung für eine umfassende und realistische Sicht auf die Umwelt. Objekte und Geschehnisse konzentriert levanter kreativer Fähigkeiten zusammengestellt: wird (Preiser/Buchholz 2008). • Aktives Problembewusstsein – ist die Fähigkeit. ein Freundeskreis aus sehr unterschiedlichen Charakteren) und der Akzeptanz von mehrdeutigen Situationen (J. sondern versucht. Verhaltensweisen und DenkUmwelt. sich etwas zuzutrauen. Voraussetzung dafür ist ei• Spontanität – Kreative Menschen sind in der Lane offene. Komplexität trägt dazu bei. Kritikfähigkeit und der Mut zur Veränderung. • Selbstvertrauen und innere Unabhängigkeit – Selbstvertrauen bedeutet. Sich nur an den eigenen Frage stellen kann. Kreative Menschen werden von Ambivalenz. gen in der Umwelt. Die an vielen Stellen nötige Reduktion von Komplexität kann zu einem „Schwarz-Weiß-Denken“ und einer vereinfachenden Sichtweise führen. Auch die Fähigkeit. ein Problem aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Selbstreflexion. Energieeinsatz). Außer diesen kreativen Fähigkeiten gibt es individuelle Persönlichkeitseigenschaften wie . Unklarheiten und Komplexität nicht eingeschüchtert. vielschichtige Informationen. Die Psychologie benutzt dafür den Begriff Ambiguitätstoleranz. Anstrengungsbereitschaft. verrückte Einfälle. wenn sich bewusst auf die Umgebung. neue Zusammenhänge herzustellen oder den Gebrauchswert von Gegenständen zu ändern. es lässt sionale Denken zu entwickeln.und Denkflüssigkeit – ist die Fähigkeit. Informationen und Ideen in völlig neuer Weise zu sehen. Wer sich über sich selbst bewusst ist. Gegebenheiten unvoreingenommen und unabhängig von anderen Menschen zu beurteilen. Sie fördert konstruktiv-kritische Denkansätze und unterstützt die Überwindung konventioneller Barrieren und Denkblockaden (Pohl 2012). aber vor allem der Glaube an die eigene Kreativität sind hierfür entscheidend (Pohl 2011). ausgefallene. h. • Ausarbeitung – damit ist das Anpassen der Ideen an die Realität gemeint. Voraussetzung für das Entwickeln von kreativer Kompetenz ist zunächst das Erkennen von Stärken und Schwächen. Kreative Menschen favorisieren eher viele Baustellen mit unfertigen Entwürfen. d. Widersprüchen. verschiedene Lebensentwürfe. Preiser/Buchholz (2008) haben einen Katalog reauf Menschen. Probleme zu erkennen. Voreingenommenheit und unsichere Situationen zu. Gegenstände. B. aber auch mit der eigenen Person voraus. es kokettiert mit „Gefahr“. ist damit verbunden. Beispielsweise bei massiven Überschneidungen in der Aufgabenverteilung im Arbeitsalltag. die gewohnten Wege des Denkens zu verlassen und neue Sichtweisen zu entwickeln. spontan zu genüber aufgeschlossen ist und auch Bestehendes in handeln und zu reagieren. Gelatt 2003). Selbstbewusstsein heißt. B. Diese Fähigkeit ist typisch für kreatives Denken.

wenn eine Problemlösung von Kreativleistungen einzelner Personen der Gruppe für nicht durchführbar gehalten und verwor- fen wird. der Erfinder der Das bedeutet.2 Der kreative Prozess und Techniken zu zwang.“ Kreativitätstechniken sollen den kreativen Prozess unter. weil Weigold zufolge gehen Kreative in dem Maße nicht konbekannte und gleichzeitig gültige und verlässliche Defi. Jeder. Kreativität neutral formistischen Durchsetzungswillen.[25] In krassen Fällen werden Kreative als verrückt angesehen. also dem Verstoß gegen tradierte Normen einhergeht. der Einzelne kann mit diesen konform gehen oder nonkonform sein. Eine Gruppe legt die Normwerte fest. der mit der Gruppe Eine subjektive Sichtweise jeder einzelnen Person ist in konform ist. Auch in vielen seiner Werke – • Einsicht bzw. a. das Brainstorming. Hier spielt einerseits die Eigenbewertung eine Rolle: Wie bewertet der Einzelne seine Kreativität und sein daraus entstehendes Problemlösungsverhalten im Vergleich zu anderen Personen? Andererseits gilt es aber auch die Bewertung durch andere Menschen einzubeziehen. Faustus: Kapitel XXV). beherrschbar machen und zielgerichtet optimieren. also die Frage. die zusätzlich das kreative Potential einer Person beeinflussen und begünstigen. .und Frustrationstoleranz. das auch heute noch vielen Phasen-Theorien zugrunde liegt. Doktor fünf Schritten oder Phasen definiert (Csikszentmihalyi.4 Der soziale Kontext: Entstehung und Bewertung der Kreativität Konflikt. er: Diese Phasen treten jedoch selten in Reinform auf und sind eher rekursiv als linear. wie Kreativität aus ständiger Selbstüberwindung und -erneuerung • Bewertung erwächst. in den Ingenieurwissenschaften z. die jedoch nach ihrem Ableben gefeiert wurden.– Johann Wolfgang von Goethe stützen.form.a. dass durch die mangelnde Definition des Relativitätstheorie. Geduld.Gründe hierfür dürften in dem anfänglichen Unverständschen mit ihren verschiedenen Maßstäben zur Messung nis der Fachkollegen für die Kreativität Einsteins und devon Kreativität und einer internen Absprache von Regeln ren Resultate gelegen haben. Das kann bei Spracharmut der Gruppenmitglieder ohne jegliche Begründung geschehen. In seinen biografischen • Vorbereitungsphase Schriften finden sich zahlreiche Hinweise. Diese Reaktion entspringt dem Gruppengefühl und dem Bild.6. Albert Einstein. Ein nonkonformes Individuum wird bei dieser Konstellation unterdrückt oder ausgegrenzt. Motivation und Interesse. in dem das Problem nach ihren Kriterien nicht annition von Kreativität zur Bewertung herangezogen wird. James Watt oder Sir Alexander Graham Bell. psychische Stabilität. wird in seiner Biografie als aufbrauBegriffs die Wertung eines einzelnen Individuums fast send und von Selbstvorwürfen geplagt beschrieben. Dazu rechnet man u. auch TRIZ oder die 6.4 Der soziale Kontext: Entstehung und Bewertung der Kreativität Kepner-Tregoe-Matrix. „Und solang du das nicht hast. Eine dichteriseiner Unterstützung sche Pointe: Goethe und Thomas Mann haben in ihren Fassungen des Faust-Mythos den kreativen Anstoß dem Der kreative Prozess wird traditionell als Abfolge von Teufel zugeschrieben (Faust I: Prolog im Himmel. die Synektik. etwa wie Leonardo da Vinci. Eigensinnigkeit. Vitalität. Die immer subjektiv ausfällt und erst eine Gruppe von Men. Reifungsphase nen psychischen Krisen schöpferische Impulse gewann (Holm-Hadulla 2009). B.3 Die Bewertung von Kreativität durch eine soziale Grup- Individuelle und soziale Bewertung der pe erweist sich als Barriere. wie der Einzelne von außen über seine Kreativität und die dadurch entstehenden Problemlösungsfähigkeiten bewertet wird. nach eigenen Kriterien bewertet. das eine Gruppe von sich selbst hat. bringt weniger Störungen und vermeintlich der Bewertung nicht auszuschließen. wenn es keine Norm. ders zu bewältigen ist.[24] 6. Diese Einteilung geht zurück auf das 4-Phasen-Modell von Graham Wallas aus dem Jahr 1926. wie auch in seinem nonkonzur Definition dazu in der Lage ist. dass Kreativität mit Normenbruch.. Dieses: Stirb und werde! Bist Du nur ein trüber Gast Auf der dunklen Erde. 1996): Besonders eingehend hat sich Goethe mit dem kreativen Prozess auseinandergesetzt. da jedes Individuum weniger Rückschläge in den Erfolgen der Gruppe.bzw. In der Kunst erfordert der hier geltende Innovations6. 7 und nach verschiedenen. De Bonos Six Thinking Hats u. vorher festgelegten Gütekriterien zu bewerten und zu messen. Aha-Erlebnis vom „Werther“ bis zum „Faust“ – stellt er dar.v. In seinem Gedicht Selige Sehnsucht resümiert • Ausarbeitung.Forschungen in der Sozialpsychologie von Schlenker und werte zur Verfügung hat und keine allgemeingültige. kanalisieren. wie er aus sei• Inkubations.

dass diese erst spät für durchführbar erklärt wird. In diesem Sinne ist Melancholie also nicht primär als krankhaft anzusehen. Plato spricht von poetischer Verrücktheit und von Theophrast. Eine Herausforderung kann zu existenziellen Veränderungen führen.8 Anregung und Herausforderung spielen bei der Entwicklung einer kreativen Lebenseinstellung eine besondere Rolle.1 Grundlagen und Allgemeines lichen Nähe auch das Vorhandensein von gemeinsamen Wertvorstellungen und Vertrauen.[26] Vielfach wird Kreativität erst als solche bezeichnet und bewertet. dass sie krank würden. 8 LITERATUR 6. Allerdings fährt der Text fort. New York 2005. Joan Miró und sein Werk sind ein Beispiel für die bildhauerische Kunst. dass alle außergewöhnlichen Männer Melancholiker seien. Die Gesamtheit der Beziehungen in einem kreativen Milieu soll. deren Gepflogenheiten und das Lebensumfeld bringen immer wieder neue Formen der Verarbeitung und Rekombination der in ihr vorhandenen Materialien und Ideen hervor. Picassos kubistische Werke wie Der Mann an der Gitarre von 1918 und seine Collagen entstanden durch die Vorstellungskraft des Einzelnen.[27] ence of genius. in denen auf Ermutigung Wert gelegt wird.[28] 7 Siehe auch • Entwerfen • Ideenfindung • Innovation • Intuition • Kreative Klasse • Kreativer Prozess • Kreatives Schreiben • Kreativitätstechniken Der Begriff des kreativen Milieus wurde durch die sog.und Popmusiker neigen wesentlicher häufiger zu schädlichem Gebrauch von Alkohol und Drogen. verbunden mit der dazugehörigen Unsicherheit des Unbekannten. Als Voraussetzung für die Realisierung gelten neben der räum. warum Kreativität im sozialen Kontext immer wieder einen schweren Stand hatte und bis heute in vielen Gesellschaftsbereichen um Anerkennung ringen muss. Zugehörigkeitsgefühl. dass die meisten außergewöhnlich Kreativen nicht psychisch beeinträchtigter sind als die Durchschnittsbevölkerung.8 Literatur nem kreativen kollektiven Lernprozess führen. „Performing Artists“ wie Jazz. kann es geschehen. Häufig dienen kreative Aktivitäten auch der Bewältigung und Transformation psychischer Störungen. Westview same organisatorischer Formen und Methoden.5 Kreativität und psychische Störungen Seit der Antike existiert der Mythos eines Zusammenhangs von Kreativität mit psychischen Störungen. einem Schüler des Aristoteles.und Popmusiker. Seit 1984 forscht ei• Phasen des kreativen Prozesses ne Gruppe französischer Soziologen und Regionalwissenschaftler nach den Ursachen für die Unterschiede in der • Problemlösen Innovationsfähigkeit und -tätigkeit verschiedener Regionen. so dass sich die Herkunft der kreativen Lösungen nicht immer nachweisen lässt. fördern die Kreativität (Frederick Mayer). wenn sie einhergeht mit einer völligen Neudefinition bekannter und akzeptierter Gesetzmäßigkeiten oder Bereiche. verdeutlichen gleichzeitig. Erziehungs. nach Roberto Camagni (1991) zu ei.8. GREMI-Gruppe („Groupe de Recherche Européen sur • Laterales Denken les Milieux Innovateurs“) geprägt. Moderne Studien zeigen dementsprechend. Der Bruch mit alten Vorstellungen und Normen und die Schaffung eines neuen Paradigmas. Unbewiesenen oder Spekulativen. sondern eher als Zustand psychischer Labilität. • Teresa Amabile: Creativity in Context: Update to ein zusammenhängender Wahrnehmungsraum. Bei „poetic writers“ sind klinische Aufenthalte wegen Depressionen und Suizide dreimal so häufig wie in der Durchschnittsbevölkerung. The neurosciTransaktionskosten. Wird eine Idee von verschiedenen Menschen nacheinander gedanklich einer Überprüfung unterzogen. Die unterschiedlichen Kulturen der Menschheit. Boulder. Dana Press.und Bildungseinrichtungen. sowie reger Austausch und niedrige • Nancy Andreasen: The creating brain. ist der Satz überliefert. ISBN 1-932594-07-8. gemein„The social psychology of creativity”. und Friedensreich Hundertwasser mit seinen architektonischen Höchstleistungen sollte auf diesem Gebiet erwähnt werden. dass die Melancholie bei manchen so stark werde. So zum Beispiel das erste Fluggerät nach den Zeichnungen von da Vinci oder die Entwicklung des ersten Fernglases durch die Entdeckung Galileo Galileis. berühmte Beispiele dafür sind Arnold Schönberg (Zwölftonmusik). die UnsiPress. Co 1996. Pablo Picasso (Kubismus). . Albert Einstein (relative Sicht von Zeit und Raum). eingebunden in das soziokulturelle Umfeld (Embeddedness). Allerdings gibt es zwei Ausnahmen: Dichter sowie Jazz. cherheits reduzieren.

Stuttgart 2008. dtv. • Karsten Noack: Kreativitätstechniken. Holm-Hadulla: Kreativität. Beltz Verlag. ISBN 978-3-86312-039-9. ISBN 978-3-0346-0704-9. ISBN 3-87387-379-6. Elsevier Academic Press. ISBN 978-3-89334407-9. ISBN 0415314534 • Siegfried Preiser. Michael Ray: Kreativität entdecken. • Edward De Bono: Laterales Denken: Der Kurs zur Erschließung Ihrer Kreativitätsreserven. 293-299. and Practice. Cornelsen Verlag. Baudson: Kreativität. 5. • • Joachim Funke: Psychologie der Kreativität In: R. Harper Collins. ISBN 978-387439-797-1. MA. 2003. Powertraining für kreatives Denken. C. 12. Paderborn 2000. • • Daniel Goleman. • Robert J.2 Kreativitätstechniken 9 • Gerd Binnig: Aus dem Nichts: Über die Kreativität von Natur und Mensch. Beiträge aus den Natur. ISBN 978-3525-40433-1. Paul Kaufman. München 1997. Einführung ins architektonische Entwerfen. New York 1942.B. Stuttgart 1997. Bern 1966. 11. 2011. Michael Luther. ISBN 0-06-017133-2) • Martin Dresler. • Gustav Ripke: Kreativität und Diagnostik. 2013. Weinheim 2001. • Rainer M. Crisp Publications. Der schöpferische Akt in Kunst und Wissenschaft. psychological. S. 2010. Berlin 2011. • Mihály Csíkszentmihályi: Kreativität. 51 (7) 1996. cultural and practical aspects of the creative process. Verlag Hermann Schmidt. ISBN 3-540-67757-7. ISBN 0-02-389520-9. Göttingen 2011. Darmstadt 2013. New York 1992.2 S. Tanja G. Nicola Buchholz: Kreativität. New York 1996. Klett-Cotta. Heidelberg & Berlin 2000. Gelatt: Creative Decision Making: Using Positiv Uncertainty. Holm-Hadulla: Kreativität zwischen Schöpfung und Zerstörung. 2007. 1992. 21–26. ISBN 3-589-21956-4. Würzburg 1999. Weinheim/ Basel 1999. Michael Knieß: Kreativitätstechniken. Sternberg. Cornelsen. Basel: Birkhäuser. Gelatt. In: Creativity Research Journal. Hanser. Todd I. . • H. • Mario Pricken: Kribbeln im Kopf. M. ISBN 3-608-91774-8. • Joseph Schumpeter: Socialism. • Peter Thiesen: Ideenmischmaschine. Burlington. Auflage. Berlin 2005. Kreativitätstechniken Christian Gänshirt: Werkzeuge für Ideen. Auflage. Econ-Verlag. Methoden und Übungen. (Originalfassung: Creativity. München 1989. 1. ISBN 978-3-525-49073-0. Piper. • Margaret Boden: The Creative Mind: Myths and Mechanisms. Cambridge Univ.und Geisteswissenschaften. Kröning 2008. Theories and Themes: Research. Originalität diesseits des Genialen.. Auflage. ISBN 1-56052-690-4. Scherz. Göttingen 2010. • Helmut Schlicksupp: Innovation. Development. Principles and Procedures of Creative Problem-Solving. Nr. 25 (3). • Manuela Pohl: Kreative Kompetenz. ISBN 0-521-57604-0. Capitalism and Democracy Harper & Bros. Harvard University. Press 1998. Scribner. • Robert J. ISBN 3-446-19110-0. Cornelsen Verlag. Schöpferisches Potenzial entwickeln und nutzen. • Arthur Koestler: Der göttliche Funke. Kreativität & Ideenfindung. ISBN 3-492-03353-9. • Shelley Carson: Your Creative Brain. (Originalfassung: The Creative Spi• rit. • Rainer M. Düsseldorf. Konzept und Lebensstil. • Rainer M. Vandenhoeck & Ruprecht. ISSN: 1040-0419. ISBN 978-3-589-24024-1. In: Journal of Clinical Psychology. 677–688. 8. Holm-Hadulla: The dialectic of creativity: A synthesis of neurobiological. 1956. Springer. • Alex F. 3. Osborn: Applied Imagination. Runco: Creativity. Berlin 2012. Holm-Hadulla: Kreativität. Dutton. West: Innovation und Kreativität. ISBN 3-8023-1786-6. ISBN 978-3-589-24017-3. Asanger Verlag. Jutta Gründonner: Königsweg Kreativität. ISBN 3-8258-8867-3. Vandenhoeck & Ruprecht. Sternberg: Handbook of Creativity. Mainz 2010. Hirzel. Beltz. London 1990. Nr. ISBN 978-0-470-547632.8. Junfermann. Münster 2005. Drevdahl: Factors of importance for creativity. Cambridge. New York 1953. • Mark A. ISBN 3-612-21168-4. S. • John E. ISBN 978-3-7776-1630-8. ISBN 3-407-55854-6. In: American psychologist. Primus-Verlag. • Manuela Pohl: Kreativitätstraining und Kreative Kompetenz – Train the Trainer Reihe. Lubart: Investing in creativity. ISBN 3-423-509066. ISBN 3-407-363397. ISBN 0-525-93354-9) • Norbert Groeben: Kreativität. Auflage. • Michael A. Lit. München 2006. Vogel.

Berlin 2011. a. Kosice/ Frankfurt am Main 2009. • Arne Schneider: Kreative Kommune – Public Corporate Creativity. Oxford University Press. Auflage. ISBN 978-3-8288-9332-0. Karlsruher Institut für Technologie (KIT).3 8 LITERATUR Bildung und Lernen • Ina Bielenberg (Hrsg. 2011. ISBN 3-938028-91-2. Klett-Cotta. Bernard A. 8. Stuttgart 1999. 8. J. Maschinenbau. f. 5. 8. Stuttgart 2000. Arbeitsteilung und Eigentum im computerisierten Kapitalismus. ISBN 3-597-10642-0. Fak. Geta Boarescu u. • Reinhard Willfort. BildungsverlagEins. Einsteiger und Profis mit BONSAI-System der Kreativitätstechniken. Shaker. • Manuela Pohl: Kreativitätstrainings und Kreative Kompetenz. ISBN 978-3924100-37-7. ISBN 0-19514730-8. ISBN 9783-86980-073-8. Berlin.): Creativity@Work für Wissensarbeit. Troisdorf 2007. Lit. • Heinz Hoffmann: Kreativität. Paulus. • Klaus Stanke: Handlungsorientierte Kreativitätstechniken – Für Junge. 3. ISBN 978-3-87439-786-5. Erfolgsmodelle kreativer Gruppen. Aachen 2007. Bedingungen für eine kreativitätsförderliche Arbeitsgestaltung im Wirtschaftsleben. • Jens-Uwe Meyer: Kreativ trotz Krawatte. Eine Untersuchung zur Förderung schöpferischen Denkens und Handelns unter anderem in einem universitären Sommercamp. ISBN 978-3-84424973-6. Die Innovationsleistung rollengestützter Gruppen. • Frank Berzbach: Kreativität aushalten.6 Design und Produktentwicklung • Olaf-Axel Burow: Ich bin gut – wir sind besser. ISBN 978-3-8237-8112-7. London 2003. Friedrich A. Auflage. ISBN 978-3-83226028-6. kopaed. Innsbruck 2004 (Heftthema Kreativität). ISBN 978-3-589-24024-1. Kreativität gibt es nur im Plural. München 1996. ISBN 978-3-88261074-1. von Hayek Institut. Klett-Cotta. Dortmund 2008. ISBN 978-3-525-49073-0. London 1976. Göttingen 2010. 2013. • Rainer M. Woodworth: Contemporary Schools of Psychology. The International Library of Austrian Economics Band 12. Herbig. • Nadine Müller: Reglementierte Kreativität. ISBN 3-608-94006-5. ISBN 978-3-86464001-8. 2009. ISBN 0-41631530-5. Klaus Tochtermann.): Bildungsziel Kreativität. Nijstad (Hrsg. trafoVerlagsgruppe. • Olaf-Axel Burow: Die Individualisierungsfalle. Marburg 2007. • Tobias Deigendesch: Kreativität in der Produktentwicklung und Muster als methodisches Hilfsmittel. Studienverlag.5 Beruf und Unternehmen • B. • journal für begabtenförderung. München 1989. edition sigma. Kreative Höchstleistungen am Wissensarbeitsplatz auf Basis neuester Erkenntnisse der Gehirnforschung. epubli. Minerva-Publikation. Psychologie für Designer. München 2006. ISBN 3-8258-83833. Volltext . Die Herausforderung an Geist und Kompetenz. printul. Vandenhoeck & Ruprecht. 2010.): Group Creativity: Innovation Through Collaboration. • Achim Bröcher: Kreative Intelligenz und Lernen. Dissertation. Mainz 2010.10 8. Entrepreneurial Creativity and Innovation Management. Cornelsen Verlag. BusinessVillage. Tectum-Verlag. Glaser. Jugendlichen und Erwachsenen. Band 2. Vom Manager zum Katalysator – Wie Sie eine Innovationskultur aufbauen. Damit Sie auch in Zukunft Spitze bleiben. • Joachim Bröcher: Hochintelligente kreativ begaben. • Jesús Huerta de Soto: Die Österreichische Schule der Nationalökonomie – Markt und unternehmerische Kreativität.4 Kreative Gruppen • Ari Bosse: Das kollektive Genie. ISBN 978-3-83603571-2. Holm-Hadulla: Kreativität. Kulturelles Lernen zwischen Kunst und Wissenschaft. Methuen. Berlin 2010. Aljoscha Neubauer (Hrsg. • Paul B. ISBN 3-608-91977-5. Gunkel: Kreativität und Gesundheit im Arbeitsprozess. Münster/ Hamburg 2005. Wien 2006. J.. • Peter Thiesen: Kreatives Spiel mit Kindern. ISBN 3-902466-03-0. Konzept und Lebensstil. Verlag Hermann Schmidt. • Hans-Jürgen Weißbach. ISBN 3-925575-26-X. • Robert S.

Alcohol and Drug Abuse: The pop icon Jim Morrison. M. Göttingen 2009.1159/000354617. ISBN 978-3-938193-36-5. [12] Richard W. Übersetzungen • Nobelpreisträger Gerd Binnig: Definition. Amelang u. Wortherkunft. 107–120 [2] Csikszentmihalyi 1996. ISBN 978-3-05-004642-6. 2012. ars momentum. 41-53). • Deutsche Ausgabe: Kreative Intelligenz. 8. Amsterdam u. • Rainer M. Academic Press. Französische. S. a. 15. Zur Philosophie und Psychologie der Kreativität. März 2009 im Internet Archive) [7] Schumpeter: Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung. In: Academy of Management Review. 2000. doi:10. Schichtwechsel: “Kreativität. ISBN 0-465-02125-5. Vandenhoeck & Ruprecht.7 Kreative Persönlichkeiten • Jean-Peter Braun: Mysterium Kreativität – 13 Künstler geben Antworten. Runco: Creative Abilities: Divergent Thinking. Kurz: Joseph A. 135. Nr. Projektverlag. & U.unibe. Frankfurt a. In: Michael D. [13] Selcuk Acar. Basic Books. S.: Differentielle Psychologie und Persönlichkeitsforschung. [11] Robert J. ISBN 3-593-36180-9. München: Oldenbourg Verlag. 4. Witten 2010. In: Psychopathology. Campus. S. Suhrkamp. 8. Akademie Verlag. 2. Frankfurt am Main 1999.): Handbook of Organizational Creativity.8 Philosophie der Kreativität • Christian Julmi: Gespräche über Kreatvität. Konradt (2007). Holm-Hadulla: Creativity. Runco 2007 [3] sie ließen sich – siehe Personenkult – überhöhen und feiern. das in der deutschen Kultur seit je unter Spaßverdacht stand. 298. Stuttgart 2006. Englische. Portraits of Four Exceptional Individuals and an Examination of Our Own Extraordinariness. • Simone Mahrenholz: Kreativität. Kreativitätstechniken für neue Bilderwelten in Werbung. ISBN 978-3-525-40409-6. Berlin 2011. Kohlhammer. John E. Eine philosophische Analyse. ISBN 3-518-29056-8. Berlin 1934. Auflage. 9 Weblinks Wiktionary: Kreativität – Bedeutungserklärungen. Mumford (Hrsg. • Hans Lenk: Kreative Aufstiege. M. • Rainer M.htm (Memento vom 28. S.: Innovation und Kreativität. Holm-Hadulla: Leidenschaft: Goethes Weg zur Kreativität. Informationsverarbeitung. In: American psychologist. Hitler. S. Marburg 2005. B.de/ilr/lehre/Ptm/Ptm_ KreaGrdl.0: Wandel zur Wissensgesellschaft. Eine Psychobiografie. Sternberg. Todd I. ISBN 3-89518508-6. Aspekte und Eigenschaften von Kreativität vom 18. Japanische und Spanische machten das Buch sehr bekannt (Heinz D. 17. 1993. Was wir mit Mozart.: Toward a Theory of Organizational Creativity. Metropolis-Verlag. 15 min) • Wolf Lotter: Industrie 4. z. New York 1997. April 2009 im Internet Archive) [6] http://visor. Maier u. [10] Siehe z. a. G. ISBN 978-3-89733-274-4. 9297. (PDF-Datei. Philosophische Annäherungen an ein subjektives Phänomen. Mainz 2003. where are we going? Taking stock in creativity research. 138 [8] Übersetzungen dieser zweiten Auflage ins Italienische.11 • Mario Pricken: Visuelle Kreativität. Freud. 18.ch/SS00/Bestseller/Folien/kreativitt% 20internetversion. Woodman. Juli 2015 10 Einzelnachweise [1] Mumford. Lemgo 2010 (ca.pdf (Memento vom 20. B. Schumpeter. Lubart: Investing in creativity. 677–688. a. August 2010 • Jahrbuch der Kreativität • Kreativitäts-Enzyklopädie CreaPedia • creare – Video zur Geschichte der Kreativität. [9] Schumpeter: Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung. 100 ff.uni-hannover. [14] Hertel. Stalin. ISBN 3-87439-637-1. Bald lacht darüber keiner mehr.”. Synonyme. in: Creativity Research Journal. [5] http://www. Mark A. S. 3D Animation & Computer-Games.laum. August 2012. Ricky W. Woolf und Gandhi gemeinsam haben. brandeins. 51 (7) 1996. In: Telekooperation und virtuelle Teamarbeit. ein Wort. Bochum / Freiburg im Breisgau 2013. Griffin. Weserrenaissance-Museum Schloss Brake. Ein Sozialökonom zwischen Marx und Walras. 2. . Auflage. G. Michael (2003): Where have we been. 1997 (1911). Verlag Hermann Schmidt. 252 kB) Zugriff 23. S. Mussolini [4] M. • Howard Gardner: Extraordinary Minds. Sawyer.

München 2004. ISSN 0944-4092 weisen auf Basis von Fallstudien darauf hin. In: T. Weißbach: Kompetenzentwicklung in Startup-Unternehmen. McEvily (2003). Dieter Rehfeld: Betriebliche Innovation und regionales Umfeld . R. QUEM Report. Geschka: Kreativitätstechniken und Methoden der Ideenbewertung. Holm-Hadulla: Kreativität zwischen Schöpfung und Zerstörung. (2011). In: Telekooperation und virtuelle Teamarbeit. a cura di Daniele Brambilla auf: nume. Uncertainty and Innovation Networks: Toward a New Dynamic Theory of Economic Space. [24] H. S. Voigt. (1999). April 1961. 240-267. M. [16] M. Administrative Science Quarterly. Weissbach u. Konradt (2007). 22(1). Organization Science. [27] Roberto P.-J. 3. [17] H. E. 238 ff. 3. dass eine stark methodisch orientierte betriebswirtschaftliche Ausbildung und ritualisierte Arbeitsweise (Methodismus) in Verbindung mit Perfektionismus die unternehmerische Kreativität erheblich beeinträchtigen kann. H. [21] Reagans. Network structure and knowledge transfer: The effects of cohesion and range. Manuskript. Pearson Studium. Seidel: Innovationskultur und Ideenmanagement. 44. Network structure and knowledge transfer: The effects of cohesion and range. Göttingen 2011 10 EINZELNACHWEISE . Akert: Sozialpsychologie. 240-267. Timothy D. R. [19] Hertel. Robin M. Konradt (2007). & B. & U. [23] M.: Entrepreneurial Creativity and Innovation Management.111. Informationsverarbeitung. G. Administrative Science Quarterly. 48(2). München: Oldenbourg Verlag. In: Phi Delta Kappan. 48(2). In: Schriften zur beruflichen Weiterbildung. 2005. aktualisierte Auflage. 305–310. G. & B. zit. & U.12 [15] Sosa.it [26] Elliot Aronson. G. In: Telekooperation und virtuelle Teamarbeit. [18] Hertel. Administrative Science Quarterly. S. ISBN 3-8273-7084-1. Unveröff. 82. [20] Reagans. G. Jg. 9297. 217–249. In: ARBEIT. Beyer. München: Oldenbourg Verlag. Kosice Mures/ Frankfurt am Main 2009.Erfahrungen aus Nordrhein-Westfalen. [25] decrea. S. 9297. 4. [22] Hansen. Heft 93. Rhodes: An Analysis of Creativity. The search-transfer problem: the role of weak ties in sharing knowledge across organizations subunits. 1991. Erich Latniak. Sommerlatte. a. M. Where Do Creative Interactions Come From? The Role of Tie Content and Social Networks. Vandenhoeck & Ruprecht. Düsseldorf: Symposion 2006.-J. [28] Rainer M. H. Wilson. Informationsverarbeitung. Camagni: Local “Milieu”. 1-21. McEvily (2003).

Jivee Blau. Savin 2005. Gereon K. Florian Adler.svg Quelle: https://upload. Chris Baudy. Hirn Auf Toast. Regi51. Axelkopp. Schreibzeit. Creares.. Magiers. Fspade.png Ursprünglicher Schöpfer: User:Niabot • Datei:Wiktfavicon_en. Peter200. Trofobi. Church of emacs. Jürgen Engel. BotMultichill. Stephan G. Magnummandel. Kristina Walter. Designtheoretiker. TXiKiBoT. Ottomanisch. Kaisersoft. DodekBot.2 Bilder • Datei:Qsicon_Achtung. Pendulin. Boshomi. Xls. Andy king50. Eine-lena. Kmheide. Jobu0101. JAnDbot. Howwi. A. Hofres. Wfx. Zornfrucht. Hansauskoeln.Haack. Allons!. S. Martin Kraft. VerlagHSchmidt. Sol1.wikimedia. Undergaveragent.1 Text.. TDei. Ordnung.wikipedia. Yotwen. Ἡρόδοτος. Keigauna. Cocrea. Rami radwan. Fewskulchor. Semper.und Bildquellen. RonMeier. Aktionsbot. EmausBot. ZéroBot. HugoRune. Mareva. Gudrun Meyer. Ronny Michel.Koltzenburg.svg Lizenz: CC BY-SA 3. Hnsjrgnweis. Matt1971. Manuela Pohl. Learntofly. Sinn. Flavia67.0 Autoren: File:Qsicon Ueberarbeiten. Tönjes. Slashdevslashnull. Obstip. Achimbode. W. Eidni05. Denis Bonn. Inkowik. Saehrimnir.org/wikipedia/commons/d/dc/Qsicon_Achtung. Abc2005.svg Quelle: https://upload. Stuby. MLeupold. Purpledyouth. Addbot.Albatros. Thomas Schulte im Walde. D. MovGP0. HaSee. Geffers. Schwijker. Crazy1880. Wipsyjen. Andras Corvi. PatWik und Anonyme: 160 11. Polarlys. Rahla. Rax. MastiBot. Manorainjan.wikimedia. Geierkrächz.13 11 11. Ephraim33. YurikBot. ChuispastonBot. DasBee. EvaC. Luckas-bot. FilePeter. TruebadiX. Drahreg01. Behug. Ideas247.Schauer.org/wiki/Kreativit%C3%A4t?oldid=147763542 Autoren: Aka. Alba2333. André Schneider. Neun-x. Rr2000. Dr. DL5MDA. Nonsequitur. Vacuum~dewiki. Scooter. Goyah. Aitias. Nicolas G. FJvO. Eskimbot. Jpp. Jkbw. Dr. Thijs!bot. Isa Blake.0 Autoren: ? Ursprünglicher Schöpfer: ? 11. Avoided.mann.alter. Wnme. LKD. Avariel. Autoren und Lizenzen Text • Kreativität Quelle: https://de. Mabschaaf. MGR. Aristeas. Atompilz. SpBot. Horst Gräbner.org/wikipedia/commons/c/c3/Wiktfavicon_en. Xjs.0 Autoren: Image:Qsicon_Achtung. Sinaspace. Heubergen. Abwehrkraft. Pro-phil. Mysteryfriend. Zollernalb. Pittimann. Hozro. Shelmton~dewiki. SchmitzIk.svg Lizenz: CC BY-SA 3. Ich hasse daß. Umherirrender. Millbart. Seewolf.0 . Sokonbud. Ot. Minderbinder. Wolf32at. Quant~dewiki. Rooooo. Simon6. Luc Ursanne.3 Inhaltslizenz • Creative Commons Attribution-Share Alike 3. Wolfgang1018. Tzeh. Lino Wirag. C. OpMF. Xqbot. Dscho.-P. -enzyklop-. Stefan64. Alnilam. Krause. Robbot. H. EvDa13. Blart. Christianstarz. SieBot. Asthma. Dandelo.Didam. Cramunhao.org/wikipedia/commons/9/92/Qsicon_Ueberarbeiten. Buddhafrosch.Schlonzo. Doc z. SashatoBot. H. RedBot.wikimedia. Sauerteig.svg Quelle: https://upload. Holm-hadulla. Kniess10. Jahn Henne.png Ursprünglicher Schöpfer: User:Niabot • Datei:Qsicon_Ueberarbeiten. Aob0202. Hedwig in Washington. Wantanabe. Al. MorbZ-Bot. Peter Gröbner. Arno Matthias. NewShrek. Amelie Kunst. M. Jergen. Grey Geezer.svg Lizenz: CC BY-SA 3. Psycho-Stempel. CHRiSNEW.