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Protokoll der Sitzung des Studentinnen- und Studentenparlaments

am Mittwoch den 28. Mai 2008

Ort: Raum 15/E10 (EW-Gebäude)


Beginn der Sitzung: 16:15

Tagesordnung:

1. Begrüßung
2. Formalia
3. Antrag der Amnesty Hochschulgruppe
4. Antrag des Wahlausschusses zur Änderung der Wahlordnung der Studentinnen- und
Studentenschaft der Universität Osnabrück
5. Antrag des Vereins PractIS e.V.
6. Berichte des AStA/Anfragen an den AStA
7. Berichte der / Anfragen an die studentischen Vertreter in den Gremien des
Studentenwerks
8. Verschiedenes

1. Begrüßung

Die Präsidentin begrüßt alle Anwesenden zur 2. Sitzung des Studentinnen- und
Studentenparlaments (StuPa) in der 31. Legislaturperiode.

2. Formalia

Die Präsidentin stellt die Beschlussfähigkeit des StuPa fest. 36 Abgeordnete sind anwesend.
Hinsichtlich der Tagesordnung gibt es folgende Änderung. Der Antrag von PractIS e.V. wird
als TOP 5 eingefügt. Die Änderung der Tagesordnung wird einstimmig angenommen. Das
Protokoll der konstituierenden Sitzung vom 16. April 2008 wird mit 33 Ja Stimmen und einer
Enthaltung angenommen.

3. Antrag der Amnesty Hochschulgruppe auf Anerkennung als studentische


Initiative

Lena Gond stellt die Amnesty Hochschulgruppe vor. Sie weißt auf den aktualisierten Antrag
(liegt als Tischvorlage vor) hin. Lena Gond und ein weitere Vertreter stellen die Initiative vor.
In der Gruppe sind Studierende beider Osnabrücker Hochschulen aktiv. Themenschwerpunkt
in diesem und im nächsten Semester wird das Thema „Menschenrechte und Wirtschaft sein“.
Die Gruppe hat zur Zeit 10-15 aktive Mitglieder, ist aber offen für alle Studierende. Die
Gruppe plant eine Reihe von Aktionen, wie z.B. Filmvorführungen
Sebastian Bracke (Grüne HSG) fragt nach, welche Änderungen beim neuen Antrag im
Vergleich zum alten Antrag vorgenommen worden sind.
Lena Gond antwortet darauf, dass der Antrag argumentativ überarbeitet worden ist, des
Weiteren ist die Kooperation mit der Lagerhalle aus dem Antrag raus genommen, da die
Kooperation mir der Lagerhalle noch nicht feststeht.
Enno Litzkendorf (Juso HSG): fragt nach , welche weiteren Aktionen geplant sind.
XXX antwortet: Unterschriftensammelaktionen sind geplant, diese Unterschriftenaktionen
werden von AI Deutschland bzw. AI International unterstützt und auch bundesweit bzw.
international durchgeführt. Lena Gond ergänzt, dass es auch mit STAND (siehe Antrag)
Kooperationen und gemeinsame Aktionen geben wird.
Jonathan Klein (HTW and Friends): fragt nach, warum sich die Posten im Finanzplan
verändert haben. XXX erläutert, dass dies durch eine Neukalkulation diverser Posten zu
Stande kommt. So wurden für den Kauf von Filmrechten mehr Mittel veranschlagt, für
Druck- und Kopierkosten weniger.
Lena Gond erklärt auf Anfrage die Finanzstruktur von AI Deutschland und den AI Gruppen
vor Ort. Sie macht deutlich, dass die AI Hochschulgruppe keinerlei Geld von AI Deutschland
erhält.

Marc Blasius (HTW & Friends) fragt nach, ob der Förderungsantrag nicht auf einen Zeitpunkt
verschoben werden kann, zu dem es bereits mögliche andere Geldgeber gäbet.

Sebastian Bracke (Grüne HSG) weist darauf hin, dass die Finanzpläne verbindlich sind und
der eingeräumte Finanzrahmen auch nur im Rahmen von tatsächlich entstandenen Kosten in
diesem bereich ausgeschöpft werden kann. Anne Kura (Grüne HSG) findet es positiv, dass es
wieder eine AI Hochschulgruppe gibt.
Jonathan Klein (HTW and Friends) fragt nach, ob der Antrag zur Initiativenförderung und zur
finanziellen Förderung als getrennte Anträge zu behandeln sind:
Sebastian Bracke (Grüne HSG) erklärt, dass es sich aus seiner Sicht um einen ‚ganz
normalen’ Initiativenantrag handele, der im Ganzen abgestimmt werden sollte.
Die Präsidentin stellt den Antrag zur Abstimmung.
Das Abstimmungsergebnis lautet wie folgt:
25 Ja Stimmen,
10 Enthaltungen
0 Nein Stimmen
Der Antrag ist damit angenommen.

4. Antrag des Wahlausschusses

Phillipp Zeller (HTW and Friends) erläutert den Antrag. Die aktuelle Wahlordnung stellt eine
Unzumutbarkeit für die Durchführung der Wahlen dar. Diese sind im Änderungsantrag nun
geändert. Alle vorgeschlagenen Änderungen sind im Antrag ausführlich erläutert. Sebastian
Bracke (Grüne HSG) schlägt vor, die Änderungen Artikel für Artikel durch zu gehen

Artikel 1: Keine Nachfragen


Artikel 2
Sebastian Bracke weist auf einen Fehler in Artikel 2 hin. Des Weiteren schlägt Sebastian
Bracke vor, die Gremienwahl auf Ende Januar / Anfang Februar festzulegen. Sassan
Gholiagha (Grüne HSG) stimmt Sebastian Bracke zu. Hannah Kathrin Herden spricht sich
ebenfalls für eine Terminfestlegung für Ende Januar / Anfang Februar aus.
Phillipp Zeller sieht durch einen in der Wahlordnung festgeschriebenen Zeitpunkt, das StuPa
zu sehr eingeschränkt.
Enno Litzkendorf (Juso HSG): Fragt noch mal nach, was genau die Änderungen sind.
Sebastian Bracke (Grüne HSG) weißt darauf hin, dass es sich um eine soll-Bestimmung
handelt, und daher diese beibehalten wird. Der Antrag wird dahingehend geändert. Die
Änderung von Artikel 2 wird zurückgenommen.
Artikel 3: Keine Nachfragen
Artikel 4: Keine Nachfragen
Artikel 5: Sebastian Bracke (Grüne HSG): 3 ( c) kann wegfallen, da die Mitgliedschaft in
einer studentischen Vereinigung eine irrelevante Information darstellt. Zudem gehe er davon
aus, dass Mitgliedschaften in Hochschulgruppen ohnehin überwiegend gefühlter Natur seien
und in den seltensten Fällen schriftlich fixiert. Hannah Kathrin Herden ergänzt, dass diese
Information auch zusätzlich eingetragen werden muss in die Programme zur Erstellung der
Wahllisten.
Matthias Spekker (Kleine Strolche): weist darauf hin, dass die Kleinen Strolche ebenfalls kein
Mitglieder-Register führen.
Phillipp Zeller (HTW and Friends) schlägt vor, Artikel 3 ( c ) zu streichen. Wurde so in
Antrag aufgenommen

Artikel 6:
Strittig hier : Artikel 6 Absatz II des Antrags, an den zwei neue Sätze(6 und 7) angefügt
werden sollen.

Phillipp Zeller (HTW and Friends) erläutert, warum die Änderung notwendig ist. Es geht
darum, dass jemand bezeugen muss, dass die Wahlurnen versiegelt worden sind.
Alexander Wüstenfeld (Juso HSG) weist darauf hin, dass
Sassan Gholiagha (Grüne HSG) schlägt vor, dass das Versiegeln der Urne von einem
Wahlhelfer durchgeführt wird.
Sebastian Bracke (Grüne HSG) stimmt dem zu, und schlägt vor, dass einer der drei
anwesenden Wahlhelfer die Urne versiegeln. Anne Kura (Grüne HSG) stimmt dem zu.
Enno Litzkendorf (Juso HSG): Schlägt vor, die Versiegelung nachträglich schriftlich zu
bestätigen.
Hannah Kathrin Herden (Grüne HSG): schlägt vor, dass die Wahlleiter/in kann bei Bedarf
einem Studenten oder Studentin eine Vollmacht zur Übernahme der Aufgabe nach Satz 2,3,4
und 5 erteilen. Diese dürfen nicht Mitglied des Wahlausschusses sind (Satz 6).
In dem Antrag wird in der Fassung für den Satz 7 das Wort schriftlich gestrichen.

Artikel 7: Keine Änderungswünsche
Artikel 8: Keine Änderungswünsche
Artikel 9: Keine Änderungswünsche

Der Antrag wird mit 36 Ja Stimmen und 0 Nein Stimmen bei 0 Enthaltungen
angenommen.

Phillipp Zeller wird die Änderungen einarbeiten.

5. Antrag von PractIS e.V. auf Annerkennung als studentische Initiative

Nicolai Walter und Phillip Höffmann als Vorstandsmitglieder des Vereins PractIS e.V. vor.

Matthias Spekker (Kleine Strolche) fragt ob alle Studierenden der Universität Osnabrück
Mitglied sein können und ob Mitgliedsbeiträge erhoben werden.
Nicolai Walter erklärt, dass jeder Student der Universität Osnabrück Mitglied werden kann
und es keine Mitgliedbeiträge gibt. Sassan Gholiagha (Grüne Hochschulgruppe) fragt nach
welchen Nutzen Studierende – vor allem diejenigen, die nicht Mitglied des Vereins sind – von
der Initiative haben. Nicolai Walter erläutert, dass auch nicht Vereinsmitglieder an Projekten
mitwirken können. Schulungen sind zunächst nur Mitgliedern vorbehalten, Vorträge, etc sind
natürlich hochschulöffentlich. Die Präsidentin stellt den Antrag zur Abstimmung. Der Antrag
wird einstimmig ohne Enthaltungen angenommen.
6. Anfragen an / Bericht des AStA

Der Kulturreferent Stefan Liebeskind berichtet vom AStA Band Contest. Dieser ist
erfolgreich gelaufen. Das Schlossinnenhof Open Air findet am 7. Juni ab 18:00 Uhr statt. Der
Eintritt ist frei. Stefan berichtet des Weiteren, dass der AStA Drucker zur Zeit defekt ist und
Drucken nur bei Gaby Rose in der Sprechstundezeit täglich von 10-13 Uhr möglich ist.

Matthias Spekker (Kleine Strolche Hochschulgruppe) fragt nach warum die Selbstdarstellung
der Kleinen Strolche in der AStA Zeitung gekürzt worden. Sebastian Bracke (AStA
Hochschulpolitik) berichtet, dass dies aus Gründen der optischen Vereinheitlichung
geschehen sei. Matthias Spekker (Kleine Strolche) bittet darum in Zukunft dass Kürzungen
bei der Selbstdarstellung der Hochschulgruppen bitte mit den Hochschlugruppen
abzusprechen.

7. Berichte der / Anfragen an die Studentenwerksvertreter


Jörg „Maschine“ Arensmann als studentischer Vertreter in den Gremien des Studentenwerks
berichtet, dass die Sitzung des Fachbeirates der PSB stattgefunden hat. 66 % der studierenden
erhalten einen Termin in der ersten Woche, 31% in der zweiten Woche. Des Weiteren bietet
die PSB eine Reihe von Studienbezogenen Kursen an. Die PSB hat ihr Büro in der Sedanstr.
1.
Die Wirtschaftsprüfer haben den Jahresabschluss 2007 des Studentenwerks geprüft und für in
Ordnung befunden.
Jörg „Maschine“ Arensmann berichtet weiterhin, dass trotz der Aussage des Studentenwerks,
dass Mietpreiserhöhung nicht möglich sein zur finanziellen Absicherung des Studentenwerk,
dennoch die Grundmieten im Studentenwohnheim in der Sedanstraße. erhöht worden sind.

Bezüglich der Chipkarten gibt es keine weiteren Neuigkeiten.

Sebastian Bracke (Grüne HSG) fragt nach, wie hoch der Anteil des verarbeiteten Fleisches
aus Artgerechter Tierhaltung in den Osnabrücker Mensen ist. Jörg „Maschine“ Arensmann
wird dies in Erfahrung bringen.

8. Verschiedenes

Die nächste Sitzung findet voraussichtlich am 2. Juli statt. Antragsfrist ist zwei Wochen
vorher am 18. Juni. In der nächsten Sitzung wird der AStA gewählt. Im Wahlausschuss sind:

Andi Kerkemeier (Juso HSG)


Daniel Plathen (HTW and Friends)
Sassan Gholiagha (Grüne HSG)

Die Fraktion HTW and Friends weißt darauf hin, dass Jura Sommer Party ist und alle herzlich
eingeladen sind.

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