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Protokoll der StuPa-Sitzung vom 24. Oktober 2007

Protokollführung: Kleine Strolche HSG

TOP 1: Begrüßung

TOP 2: Formalia

Das Protokoll der letzten Sitzung wird mit 35 Ja-, 0 Nein-Stimmen und 1 Enthaltung angenommen. Dem Antrag auf Änderung der Tagesordnung wird mit 33 Ja-, 0 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen entsprochen.

TOP 3: Antrag der Initiative „Rhetorik“

Dimitrij Kurzer stellt die Initiative „Rhetorik“ vor (siehe schriftlichen Antrag in den Unterlagen der letzten Sitzung). Obwohl bereits Rhetorikseminare an der Universität angeboten wurden, seien die vorhandenen Kapazitäten nicht ausreichend. Außerdem verfügt die Gruppe „Rhetorik“ bislang nicht über genügend finanzielle Mittel und bittet daher um Erstförderung als Initiative in Höhe von 400,- €. Sassan Gholiagha (Grüne) hält die Gruppe für grundsätzlich förderungswürdig, schlägt aber vor, dass eine Entscheidung über die Initiativen-Anerkennung erst später regulär im Initiativen- Ausschuss getroffen werden soll. Dimitrij Kurzer sagt, da der Haushaltsplan großzügig angelegt sei, könne man an manchen Stellen noch kürzen. Sebastian Bracke (Grüne) unterstützt Sassan Gholiaghas Vorschlag. Hendrik Heuermann (Grüne) sagt, dass das Geld, welches die Initiative schon ausgegeben hat, nicht nachträglich erstattet werden kann. Erst die Ausgaben ab dem 1. April 2008 können für neue Initiativen berücksichtigt werden. Tobias Nehren (JuSos) wendet ein, dass die Arbeit der Gruppe „Rhetorik“ somit bis April weiter eingeschränkt bliebe. Dimitrij Kurzer erklärt sich bereit, kostenintensive Veranstaltungen auf später zu verschieben. Es wird diskutiert, ob eine Anerkennung als Initiative ohne finanzielle Förderung zum Zweck der Nutzung von Uni-Räumen und dem Verteilen von Eigenwerbung in der Mensa ab sofort möglich wäre. Dabei ist zu beachten, dass die Deckelung der Erstfinanzierung auf 400,- € dennoch weiterhin Bestand hat. Um der Gruppe „Rhetorik“ entgegenzukommen, schlägt Tobias Nehren vor, ihr bis zur Beratung im Initiativen-Ausschuss über die Initiativen-Förderung einen Copy-Scheck zur Verfügung zu stellen. Die Anerkennung als Initiative ohne finanzielle Förderung wurde mit 31 Ja-, 5 Nein-Stimmen und keiner Enthaltung befürwortet.

TOP 4: Berichte der / Anfragen an die studentischen Verteter in den Gremien des Studentenwerks

Jörg Arensmann (JuSos) stellt die Aufgabenbereiche, den Aufbau und den Wirtschaftsplan des Studentenwerks für das Haushaltsjahr 2008 vor. Das Angebot von Studienkrediten ist neu hinzugekommen. In diesem und im letzten Jahr musste Geld aus der Rücklage genommen werden, damit die Mensa- und Wohnpreise niedrig bleiben konnten. Das Studentenwerk betreibt einen neuen Kindergarten namens „Kindervilla“ in der Katharinenstraße. Mittelfristig sind eine Abendversorgung in der Mensa und die Modernisierung des Mensa-Foyers geplant. Jana Pastoor (htw) erkundigt sich, ob und wann elektronische Studierendenausweise eingeführt werden. Frank Enders antwortet, dass sich dies nicht lohnen würde, da es keine entscheidenden Vorteile brächte.

Matthias Spekker (Kleine Strolche) erinnert an die Anfrage der Kleinen Strolche aus der letzten

Sitzung bezüglich der am Eingang des Studierendenwohnheims Wörthstraße/Siebensternstraße angebrachten Kamera. Frank Enders (LHG) antwortet, dass er vom Studentenwerk die Anweisung erhalten hat, darüber keine Auskunft zu geben. Er weist darauf hin, dass Kameras wichtig für die Sicherheit sind und nennt als Beispiel geplünderte Waschmaschinen im Wohnheim an der Jahnstraße.

TOP 5: Wahl der studentischen VertreterInnen in den Gremien des Studentenwerks

Sebastian Bracke (Grüne) beanstandet, dass zwei Jahre eine zu lange Amtszeit für die studentischen VertreterInnen seien. Jörg Arensmann erläutert, dass das Studentenwerk eine kontinuierliche studentische Vertretung wünscht. Man könne jedoch auch studentische VertreterInnen nachwählen, wenn ein/e Vertreter/in früher ihr/sein Amt niederlegen möchte. Die Wahl: Frank Enders und Jörg Arensmann werden erneut als studentische Vertreter vorgeschlagen. Sie werden offen und en bloq mit 31 Ja-, 0 Nein- und 4 Enthaltungen gewählt. Als ihre Stellvertreter werden vorgeschlagen und in geheimer Wahl gewählt: Alexander Ziegert (RCDS) mit 8 Stimmen, Enno Litzkendorf (JuSos) mit 29 Stimmen, Florian Rzepkowski (Grüne) mit 29 Stimmen.

TOP 6: Nachwahl Initiativenausschuss

Anna Rosa Maas-Deipenbrock (Grüne) ist aus dem Initiativenausschuss zurückgetreten. Sergej Mezger (htw) weist darauf hin, dass kein neuer Vertreter oder neue Vertreterin gewählt werden muss, sondern diejenige mit der nächsthöchsten Stimmenanzahl von der regulären Ausschuss-Wahl automatisch nachrückt. Dies ist Jana Pastoor (htw).

TOP 7: Berichte des AStA/ Anfragen an den AStA

Im Zuge der Überlegungen zur Senkung der EW-Party-Kosten weist Stefan Liebeskind (Referent für Kultur / JuSos) darauf hin, dass der AStA die Kosten für die Raummiete nicht übernehmen kann. In dem als sehr hoch eingeschätzten Betrag ist auch die Bezahlung der Wachleute und des Reinigungspersonals enthalten. Die Solidaritäts-EW Party zugunsten der Initiative für Tierrechte wurde erfolgreich durchgeführt und hat ihren Zweck erfüllt.

Die Referentin für Soziales, Daniela Begova (Grüne), berichtet, dass ein Ruheraum namens StudiOase im StudiOs-Gebäude eingerichtet wurde. Ursprünglich für Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten gedacht, ist der Zutritt zur StudiOase nun für alle Studierenden gestattet, da das Angebot bisher kaum genutzt wurde. Die StudiOase wurde durch Flyer in der Mensa und zwei Artikel in der AStA-Zeitung beworben. Die StudiOase ist mit 4 Sesseln ausgestattet. Anna-Sophie Schönfelder (Kleine Strolche) bedauert, dass es in der StudiOase keine Liegemöglichkeiten gibt. Außerdem schlägt sie vor, die StudiOase auf dem StudiOs- Wegweiser auszuschildern. Daniela Begova verspricht, dies anzuregen. Eine bessere Ausstattung für die StudiOase war nicht möglich, da die Universität der StudiOase nur 500 € zur Verfügung gestellt hat.

Sebastian Bracke (HoPo-Referent / Grüne) berichtet, dass die neue Immatrikulationsordnung von der Zentralen Studienkommission mit Ausnahme von § 8 (Urlaubssemester) angenommen wurde. Der Senat wird über die neue Immatrikulationsordnung noch abzustimmen haben. Der AStA kündigt an, darüber mit Flyern zu informieren. Außerdem werden Unterschriftenlisten verteilt werden, auf denen für die Beibehaltung der alten Immatrikulationsordnung unterschrieben werden kann. Die Liste soll auch an die Fachschaften gesandt werden.

Frank Enders (Finanzreferent / LHG) teilt mit, dass die Musikanlage für die EW-Parties angeschafft worden ist. Die erbetenen Vorschläge zum Umgang mit dem Überschuss von 130.000 €, der sich im AStA angesammelt hat, fehlen noch.

Sergej Mezger (htw) berichtet, dass der Großteil der Jura-Erstis sich über die Musikauswahl auf vom AStA ausgerichteten Ersti-EW-Party beschwert hätte. Es sei nur eine Hip-Hop-Band aufgetreten. Das Musikangebot sei zu einseitig gewesen und habe nicht dem Geschmack der meisten Studierenden entsprochen. Eline Bakker (JuSos) erwidert, dass zwei Bands aufgetreten seien. Frank Enders wirft ein, dass die Musik nicht einseitig war, weil die zweite Band (ChinChillerClan) Reggae-Ska spielt. Tobias Nehren erwähnt, dass darüber hinaus auch noch DJ's für Musik aus der Konserve gesorgt haben. Außerdem ließe sich über Musikgeschmack nicht wirklich objektiv diskutieren. Florian Rzepkowski (Grüne) sagt, dass der ChinChillerClan den letzten AstA-Bandcontest gewonnen hat und deshalb sehr wohl den Studi-Musikgeschmack treffe. Sergej Mezger fordert, dass das AStA- Kulturreferat das Musikprogramm nicht nach dem eigenen Geschmack auswählen solle.

Philipp Zeller (htw) berichtet, dass 75 % der Jura-Erstis auf von der Jura-Fachschaft ausgegebenen Fragebögen die EW-Party als negativen Aspekt am Studium in Osnabrück angegeben hätten, niemand jedoch als positiv. Es gebe deshalb Überlegungen, sowohl aktiv als auch passiv nicht mehr an den EW-Parties teilzunehmen. Benjamin Hövelkamp (Lehramt) sagt, dass auch für den FB 07 die Ausrichtung der EW-Party nicht mehr attraktiv sei, auch weil es an Kräften zu deren Durchführung mangele. Moritz Raspe (htw) erklärt, dass die Überlegung, die EW-Party auszusetzen, den Grund hat, dass zwei Wochen nach dem ihnen zugeteilten Termin eine Jura-Fachbereichs-Weihnachtsparty ansteht. Außerdem erwähnt er die zur Rettung der EW-Party eingerichtete AG. Stefan Berendes (JuSos) erklärt, dass die Rahmenbedingungen so weit wie möglich verbessert wurden, aufgrund der allgemeinen Party-Konkurrenz sich aber nicht mehr tun lasse. Über den Ablauf der Parties sollten die VeranstalterInnen entscheiden – Parties, die allen gefallen, gebe es nicht. Tobias Nehren (JuSos) wirft ein, dass EW-Parties auch von mehreren Gruppen zusammen ausgerichtet werden können. Alexander Wüstenfeld (JuSos) sagt, dass man zur Kostensenkung auch nach WerbepartnerInnen suchen könne. Er kritisiert jedoch das Verhalten vom RCDS und htw & friends, die sich vom „Green Mark“ haben sponsorn lassen, obwohl dieser Club Parties am Mittwoch ausrichtet, die eine Konkurrenz zur EW-Party darstellen. Es gebe genügend andere WerbepartnerInnen. Sergej Mezger (htw) entgegnet, dass das Green Mark keine Konkurrenz darstelle und htw & friends auch dort schon eine Party ausgerichtet habe. Außerdem habe seine die Jura-Fachschaft ihre Erstis explizit aufgefordert, die EW-Party zu besuchen.

Sergej Mezger (htw) berichtet, dass beim Radiosender FFN jemand vom AStA Werbung für den Uni-Standort Osnabrück gemacht habe, indem er nur auf Parties und Kneipen verwiesen habe. Es gebe viel mehr kultururelle Angebote in Osnabrück, nicht nur solche, die auf das „Saufen“ zugeschnitten sind. Sebastian Bracke (Referent für Hochschulpolitik/Grüne) antwortet, dass er derjenige sei, der das Interview gegeben habe. Es sei die Frage nach studentischer Abendgestaltung gestellt worden, wobei er auch über Kulturveranstaltungen und Fußball berichtet habe. Er selbst habe die Sendung nicht gehört und erklärt, dass offensichtlich vieles herausgeschnitten worden sein muss.

TOP 8: Diskussion Semesterticket

Frank Enders (LHG) berichtet, dass der Anteil der Deutschen Bahn am Semesterticket ein Viertel beträgt. Im Hinblick auf die Absichten der Bahn, die Preise zu erhöhen und aufgrund von Osnabrücks Nähe zu Nordrhein-Westfalen wäre es zu erwägen, das NRW-Ticket und/oder das Niedersachsenticket dazu zu nehmen. Der Anlass seien auch Einträge in studentischen Internetforen gewesen, die eine solche Erweiterung favorisierten. Jana Pastoor (htw) stellt zur Diskussion, das Semesterticket um Mitnahme einer weiteren Person zu erweitern. Frank Enders unterstützt diese Idee und ergänzt, dass auch Fahrradmitnahme bereits angedacht wurde. Sassan Gholiagha (Grüne) wirft ein, es könne auch Kindermitnahme einbezogen werden. Er bittet das AStA-Finanzreferat, möglichst schnell konkrete Kostenvoranschläge zu machen. Sebastian Bracke (Grüne) folgert, es solle eine Grundhaltung des Studierendenparlaments festgelegt werden. Hauptfrage: wollen wir ein Niedersachsenticket haben? Daniela Begova (Grüne) kündigt im Namen des AStA an, die genauen Angebote zur nächsten Sitzung zu präsentieren.

TOP 9: Verschiedenes

Fabian Ettrich (LHG) weist auf die LHG-Blutspendeaktion am 30.10.2007 im Schloss hin. Es würden noch SpenderInnen und HelferInnen gesucht.