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Protokoll der Sitzung des Studierendenparlaments der Universität Osnabrück

am 20. Dezember 2006


Protokollführung: Die kleinen Strolche

Top 1: Begrüßung
Stine Klapper (StuPa-Präsidentin, JuSos) eröffnet die Sitzung um 16.15 Uhr. Zu diesem
Zeitpunkt sind 30 Mitglieder anwesend und das StuPa somit beschlussfähig.

Top 2: Formalia
Die Tagesordnung wird wie in der Einladung verschickt angenommen (30:0:0).
Zum Protokoll der vorherigen Sitzung werden folgende Anmerkungen zur Änderung gemacht:
a) Es handelt sich bei der tagenden Institution um das Studierenden- und nicht das
Studentenparlament.
b) Hinter alle Namen der Mitglieder soll die Hochschulgruppe gesetzt werden, dies gilt auch für
Stine Klapper (JuSos) und Daniel Plathen (HTW).
c) Der AStA-Referent für Finanzen, Frank Enders, ist erst 24 und noch nicht 28 Jahre alt.
d) Die AStA-Referentin für Kultur heißt Francisca Fackeldey und die für Internationales Janke
Rehse.
e) Der Name Kirsten Meyer, die in diesem Zusammenhang nicht existiert, soll gestrichen werden.
f) Der RCDS hat ausdrücklich darauf hingewiesen, dass er nicht gegen Studiengebühren ist.
g) Die Spaßgesellin heißt Anna Wahlen.
h) Eline Bakker, AStA-Referentin für Fachschaften, beantwortete die Frage der vorletzten
Sitzung, ob die Urlaubssemester zur Examensvorbereitung gestrichen werden, mit „Nein!“.
i) Unter Top 8 sagte Stefan Berendes (JuSos), dass grundsätzlich auch andere Sponsoren
angesprochen werden sollten.
j) Die Sekretärin des AStA heißt Gaby Rose.
k) Zu Top 10, dem Nachtragshaushalt, merkt vor allem Frank Enders (AStA-Finanz-Referent) an,
dass es sich um Überschüsse aus sparsamen Haushalten handelt, und dass eine direkte
Zurückgabe nicht generationengerecht sei. Außerdem habe er darauf hingewiesen, dass dies
illegal sei. Der Haushaltstop auf den Sitzungen entspricht einer Ausgabenübersicht.
Daniel Plathen (HTW) hat Frank Enders gebeten und nicht angewiesen.

Auf die Frage von Johanna Hollah (RCDS) wie ein Protokoll aufgebaut sein soll und was es
beinhalten sollte, antwortet Stine Klapper (JuSos), dass es sich dabei um die Mitschrift der
Grundthesen handelt, und Sassan Gholiagha (Grüne) meint, dass kleine Korrekturen im
Nachhinein in Ordnung seien.

Das Protokoll und die Änderungen werden 33:0:0 angenommen.

Top 3: Antrag zur Finanzierung hochschulferner Gruppen (HTW)


Der Antrag wurde mit der Einladung zur hiesigen Sitzung verschickt. Sassan Gholiagha (Grüne)
fragt, was mit „ein nicht unerheblicher Gewinn“ unter Punkt 3 gemeint sei. Daniel Plathen
(HTW) antwortet, dass dies erreicht sei, sobald der Gewinn die Förderungshöhe streiche. Tobias
Nehren (JuSos) fordert die Einreichung einer Bilanz vom Vorjahr und betont, dass die JuSos den
Antrag begrüßen. Sebastian Bracke (Grüne) bestätigt dies auch für die Grünen. Mark Neumann
(HTW) bemerkt, dass der Gewinn im Nachhinein geprüft werden sollte. Stine Klapper (JuSos)
weist darauf hin, dass der Streitpunkt ist, ob das gewonnene Geld anschließend an die
Studierendenschaft zurückgezahlt werden müsste. Tobias Nehren (JuSos) meint, dass eine
Gewinnrückforderung eine recht willkürliche Sache ist. Frank Enders, AStA-Referent für
Finanzen, sagt, dass es bisher auch keine Vorkasse gegeben habe, sondern Abrechnungen
eingereicht werden müssten. Dabei bestehe immer der Vorbehalt bei Gewinn nicht zu zahlen. Es
müsse eine Gesamtabrechnung und eine Begründung für die Beantragung des Fördergeldes
vorgelegt werden. Auf Daniel Plathens (HTW) Frage, ob also der gestellte Antrag schon Gang
und Gäbe wäre, antwortet Frank Enders, dass dies wenigstens für den dritten Punkt stimme.
Daraufhin fordert Daniel Plathen (HTW) eine Umformulierung des Antrags in folgender Form:
Unter Punkt 1 wird eingefügt, dass auch eine Endabrechnung mitverschickt werden muss. Unter
Punkt 3 wird der Finanzreferent des AStA durch das Studierendenparalament ersetzt und der
letzte Satz gestrichen.
Stefan Berendes (JuSos) bemerkt, dass der Beschluss als Merkblatt sowie auf der neuen
Homepage des StuPas festgehalten und für andere zugänglich gemacht werden sollte. Hendrik
Heuermann (Grüne) stellt fest, dass auch im Iniausschuss ein ähnliches Merkblatt für
Hochschulinitiativen erstellt werden soll. Stine Klapper (JuSos) beendet die Diskussion mit der
Überlegung, dass der Beschluss auf allen Merkblättern verewigt werden kann.
Der Antrag wird 34:0:1 angenommen.

Top 4: Berichte der EW-Party-Gruppe


Stefan Berendes (JuSos) stellt zunächst die Ergebnisse vor:
Bisher haben zwei Treffen mit jeweils 5-6 Leuten stattgefunden. Dabei standen vornehmlich zwei
Fragen im Vordergrund: 1. Wie können EW-Partys für die Veranstalter attraktiver gemacht
werden? 2. Wie für die Studierenden?
Vorschläge:
a) die AStA-Empfehlungsliste aktualisieren (Doppel-DIN A4) und erweitern (z.B. mehr
Kontaktadressen), einen Reader zusammenstellen sowie Tipps für Zusatzprogramm und
Kooperationen einfügen
b) die Kostenfaktoren reduzieren, da die Raum- und Reinigungskosten aktuell 191€ betragen und
diese auch weiterhin von der Uni beanschlagt werden, dies jedoch von jeder Gruppe selbst
übernommen werden muss. So könnte eine eigene Musik- und Lichtanlage angeschafft werden
(bisher wurde ein Angebot eingeholt über 3850€, weitere folgen), Empfehlungen sollen von der
Party-Gruppe später gemacht werden. Die Anlage könnte dann für eine Gegenleistung von 50€
o.ä. vom AStA gemietet werden und während der Woche in einem Raum im EW-Gebäude
gelagert werden, was Herr Aalderink vom Gebäudemanagment als positiv bewertete.
Desweiteren könnten Schallwände (um eine 2-Raum-Atmosphäre zu schaffen) und
Thekenelemente, die aber recht teuer sind, angeschafft werden. Herr Aalderink habe sich auch
vorsichtig zu eventuellen Baumaßnahmen geäußert.
c) Kickern sei auf EW-Partys sehr beliebt, daher über eine Anschaffung (600 – 1000€ pro Tisch)
nachdenken. Das Studierendenwerk würde als Serviceleistung aber auch Münztische aufstellen.

Es sei auch anzumerken, dass Herr Aalderink sich weitestgehend positiv geäußert habe und
helfen möchte.
d) Es könnten Party-Fotos für das Web, z.B. stud.IP, oder für die Mensabildschirme geschossen
werden, da dies gerade in Mode sei.

Nach der Ergebnispräsentation bittet Stefan Berendes (JuSos) um Anregungen und Kritik.
Anna Wahlen (Spaß und Geselligkeit) sagt, dass ihr die Idee mit der Anlage gefalle und dies eine
gute Investition wäre. Johanna Hollah (RCDS) fragt, ob die EW-Partys mit dem Unifilm
kombinierbar seien. Stefan Berendes (JuSos) antwortet, dass dies bereits versucht wurde, aber aus
bestimmten Gründen laut Aussage des Unifilms desaströs geendet sei. Volker Arnke (JuSos)
sagt, dass auch er die Anschaffung einer Anlage begrüßen würde, und fragt, wer dieses verwalten
solle, gerade was die Technik betrifft. Außerdem schlägt er vor, eine Nebelmaschine
dazuzukaufen und ruhig in eine teure Anlage zu investieren (ca. 10.000€). Stefan Berendes
(JuSos) meint, dass noch nicht klar wäre, ob eine Eigenverwaltung der Anlage möglich sei. Zur
Größe der Anlage stellt er die Frage in den Raum, ob besser einmal alles gekauft werden solle,
oder einmal etwas Vernünftiges, Ausbaufähiges. Das Schlossinnenhof sei eine andere Dimension.
Er bittet das StuPa um Klärung dies er Frage. Kathrin Krawinkel (HTW) meint, dass die Theken
auch bei Schröder gratis geliehen werden können, worauf Stefan Berendes (JuSos) kontert, dass
auch Getränke Schröder manchmal (willkürlich) Miete nehmen. Kathrin Krawinkel (HTW)
betont, dass die Anlage der Schwerpunkt sein sollte. Auch Hendrik Heuermann (Grüne) meint,
dass für eine Theke nicht so viel Geld ausgegeben werden sollte, aber dass ein Raum, in dem
alles gelagert werden kann, wichtig sei. Eine Anlage für EW und Schlossinnenhof könne nicht
dieselbe sein. Ein Techniker zum Aufbau der Anlage sei wohl billiger als immer eine Anlage zu
mieten. Sabrina Hillebrand (JuSos) fügt hinzu, dass längerfristig ein Vertrag mit einem
Getränkehändler vielleicht sinnvoll sei. Stefan Berendes (JuSos) aber entgegnet, dass damit z.B.
in Mannheim schlechte Erfahrungen gemacht worden seien, weil die komplette Uni von nur
einem Anbieter versorgt worden sei. Tobias Nehren (JuSos) meint, dass der modulare Kauf einer
Anlage wohl teurer wäre als alles auf einmal zu kaufen. Desweiteren sei wahrscheinlich auch ein
Techniker zu teuer. Stefan Berendes (JuSos) sagt, es sollte wie an der Uni geschehen. Und
Hendrik Heuermann (Grüne) äußert, dass den Aufbau auch der DJ übernehmen könnte. Stine
Klapper (JuSos) weist darauf hin, dass es jetzt vornehmlich um die Größenordnung ginge.
Sebastian Bracke (Grüne) bedenkt, dass eine gute Anlage auch ruhig viel Geld kosten dürfe, aber
die realistischen Dimensionen im Auge behalten werden sollten. Christian Heinen (RCDS) sagt,
die Anlagenanschaffung wäre eine sehr gute Idee, und die Anlage sollte auch den Fachschaften
zur Verfügung gestellt werden. Mark Neumann (HTW) findet die Idee auch sinnvoll und möchte
eine Anlage, die eventuell mit dem Equipment für das Schlossinnenhof kompatibel ist, damit dies
billiger würde. Sassan Gholiagha (Grüne) möchte mindestens 3000€ ausgeben, damit die Anlage
länger hält, und weist auf die etwaige Abnutzung hin. Desweiteren sollen seiner Meinung nach
vorher Fachleute befragt werden, die Aussagen über die benötigte Kapazität der Anlage machen
können. Konkrete Preise und Angebote seien wichtig. Stefan Berendes (JuSos) betont, dass
3850€ das unterste Angebot sei und das Spektrum groß. Sebastian Bracke (Grüne) erkundigt sich,
ob eine Versicherung wichtig sei. Frank Enders (AStA-Referent für Finanzen) betont, dass das
Geld da sei und die Anlage eine vernünftige Investition. Eugen Gossen (JuSos) fordert die
Erstellung eines EW-Handbuchs und erzählt, dass der vorige AStA bereits Verträge mit der
Firma Beck's ausgehandelt hatte.

Top 5: Ergebnisse des Wahlausschusses


Patrick Gräf (JuSos) stellt den Stand der Dinge vor:
Im AVZ, EW, HTW und in der Schlossmensa solle es Wahlorte geben, im Kreishaus nicht mehr,
da dort die Beteiligung immer sehr schlecht gewesen sei. Bis zum 9. Januar 2007 müssen die
Kandidatenlisten im AStA abgegeben werden. Für die Infostände der Hochschulgruppen vor der
Wahl sollen Räume verlost werden. Dies werde wahrscheinlich im AStA am 10. Januar
ausgelost. Allgemein werden noch Wahlhelfer/-innen (72 bis 75 gesucht).
Tobias Nehren (JuSos) fragt, ob es für die Werbe-Flyer eine Auslagefrist geben werde und ob
z.B. an den Wahltagen nicht geflyert werden dürfe. Patrick Gräf (JuSos) meint dazu, dass dies im
Ausschuss bisher nicht besprochen worden sei, aber dass es dazu einen StuPa-Beschluss gebe. Ab
dem 17. Januar dürfe immer eine Hochschulgruppe am Westerberg stehen und zwei im Schloss.
Daniel Plathen (HTW) fragt, ob es wirklich nötig sei, das Kreishaus als Wahlort abzuschaffen.
Darauf sagt Patrick Gräf (JuSos), dass dafür wieder zusätzlich 12.000 Stimmzettel angefertigt
werden müssten, weil theoretisch jede/-r Studierende überall das Recht hätte zu wählen. Die Uni
habe aber nahegelegt, etwas mehr zu haushalten.
Tobias Nehren (JuSos) schlägt zur Erhöhung der Wahlbeteiligung vor, Delegationen durch die
Veranstaltungen zu schicken. Sebastian Bracke (Grüne) äußert, dass dort eine gewisse Vorsicht
wegen der parteipolitischen Beeinflussung geboten sei. Sabrina Hillebrand (JuSos) schlägt
deshalb eine einheitliche Präsentation oder Folie vor. Eline Bakker (AStA-Referentin für
Fachschaften) erwähnt, dass Ähnliches schon bei den Wahlen der Fachschaften geschehen sei.
Daniel Plathen (HTW) möchte dies für Veranstaltungen bis ins 5. Semester, da diese meist gut
besucht seien. Der Öffentlichkeitsreferent des AStA (Hendrik Heuermann) wird die Erstellung
solcher Folien mit seiner Kollegin übernehmen. Stine Klapper (JuSos) fragt, ob die
Veranstaltungsbesuche zwecks Abstand zu den Hochschulgruppen durch die Fachschaften
gemacht werden könnten, oder aber es sollten heterogene Gruppen zusammengestellt werden.
Sassan Gholiagha (Grüne) weist auf die Einbindung des Westerbergs hin. Anna Wahlen (Spaß
und Geselligkeit) hält es für wichtig, vorher darüber zu informieren, dass der
Studierendenausweis zur Wahl mitgebracht werden muss. Eline Bakker (Fachschafts-Referentin
des AStA) erwähnt, dass besonders die Fachschaften Mathematik, Biologie und Physik schon oft
erfolglos Werbung für Wahlen gemacht haben. Oft seien die Wahllokale zu versteckt gewesen.
Den Fachschaften sollten keine Vorschriften, sondern Empfehlungen gemacht werden. Stine
Klapper (JuSos) bittet Eline Bakker darum, sofern das terminlich möglich ist, das auf der
nächsten FKK-Sitzung anzusprechen.

Top 6: Studiengebührenboykott
Stine Klapper (JuSos) weist darauf hin, dass es bereits letztes Mal einen JuSo-Antrag zu dem
Thema der Unterstützung durch das StuPa gegeben habe. Sie fordert den AStA auf, über die
letzte Vollversammlung und die Gespräche mit dem Präsidium zu berichten. Sebastian Bracke
(Grüne) erzählt, dass der Uni-Präsident keine Zusage machen konnte, dass er einen Boykott
gutheißt. Präsident Rollinger habe gesagt, dass der Boykott an vielen Unis stattfinden müsse, um
erfolgreich zu sein. Es müsse ein zeitlicher Spielraum, den die Unis zum Schreiben der
Mahnungen nutzen, eingeräumt werden.
Stefan Berendes (JuSos) bedankt sich beim AStA und allen Beteiligten für die Vollversammlung.
Sebastian Bracke (Grüne) berichtet Positives von der Vollversammlung, die Boykottidee sei gut
aufgenommen worden, der Anwalt habe berichtet und im Anschluss sei durch eine Spontandemo
viel Aufmerksamkeit erregt worden. Stefan Berendes (JuSos) fordert die Weiterverfolgung des
Prozesses und die Annahme des Antrags der letzten Sitzung. Das StuPa solle empfehlen, an dem
Boykott teilzunehmen. Sebastian Bracke (Grüne) möchte ein Stimmungsbild zu diesem Antrag.
Eugen Gossen (JuSos) möchte abstimmen, ob eine Diskussion zu dem Thema überhaupt nötig ist.
Stefan Berendes (JuSos) betont, dass eine klare Meinung wichtig ist, um dem AStA nicht in den
Rücken zu fallen. Paul Ziemiak (RCDS) fordert eine korrekte Antragsstellung. Stine Klapper ruft
zur Abstimmung darüber, ob weiter über die Unterstützung des Boykotts geredet werden muss,
auf. Mit 24:1:5 wird weiter diskutiert.
Tobias Nehren (JuSos) beginnt mit der Aussprache des Antrags der letzten Sitzung. Christoph
Kemper (RCDS) behauptet, auf der Homepage der Universität stehe, dass jede/-r Studierende,
der/die nicht zahlt, laut Rollinger exmatrikuliert werde. Daraufhin betont Sebastian Bracke
(Grüne) nochmal, dass Rollinger in jenem Gespräch gesagt habe, dass wir es versuchen sollten,
dass er jedoch wegen seiner Position als Präsident sagen muss, dass er vor Exmatrikulationen
nicht zurückschreckt. Tobias Nehren (JuSos) erwähnt, dass es einen rechtlichen Rahmen gebe
und gemahnt werden müsse. Eugen Gossen (JuSos) meint, dass zudem auf der Homepage stehe,
„...läuft das Risiko, exmatrikuliert zu werden.“ Stefan Berendes (JuSos) zitiert die Unizeitung, in
der steht: „...wird exmatrikuliert.“ Daher nimmt ersterer seine Aussage zurück. Janke Rehse
(Strolche) fügt hinzu, dass auf der Homepage beim Weiterklicken stehe, dass die Mahnfrist
eingehalten werden muss. Stefan Berendes (JuSos) schlussfolgert, dass eine Empfehlung zur
Boykottteilnahme durch das StuPa somit nicht mehr gleichzusetzen mit der Exmatrikulation der
Studierenden sei. Daniel Plathen (HTW) fragt, ob das Geld auf das Treuhandkonto überwiesen
würde und bei Mahnung zurückgezahlt. Sebastian Bracke (Grüne) antwortet, dass die Uni
persönliche Mahnungen verschicken werde und bei Erreichen der gesetzten Grenze das Geld
nicht überwiesen würde. Und nur dann überwiesen, wenn die gesetzte Zahl der Teilnehmenden
nicht erreicht sei. Persönlich könne aber jede/-r immer aussteigen. Christian Heinen (RCDS)
zitiert eine Rundmail der Fachhochschule, in der stehe, dass die FH den Boykott nicht
unterstützen werde. Eline Bakker (Fachschaftsreferentin des AStA) berichtet, dass es FH-intern
wegen dieser Mail viel Streit gegeben habe, da der Tonfall falsch gewesen sei. Desweiteren seien
nicht alle FH-Fachschaften gegen den Boykott. Und außer dem sollen FH-AStA und -StuPa
gesagt haben, sie seien unpolitisch. Sabrina Hillebrand (JuSos) meint dazu, dass die FH-
Studierenden z.T. gegen ihren eigenen AStA seien und an dem Uni-Boykott mitmachen wollen.
Stefan Berendes (JuSos) fügt hinzu, dass wir uns nicht an der FH orientieren sollten. Sassan
Gholiagha (Grüne) schlägt vor, über den Antrag abzustimmen. Stine Klapper (JuSos) ruft zur
Abstimmung über den Antrag zur Empfehlung der Teilnahme am Boykott auf. Paul Ziemiak
(RCDS) besteht darauf, dass der RCDS namentlich als Gegner des Boykotts erwähnt werde,
woraufhin Stine Klapper (JuSos) entgegnet, dass eine namentliche Abstimmung nicht möglich
sei, und die Position des RCDS schon im Protokoll der letzten Sitzung festgehalten wurde. Mit
24:10:1 wird der Antrag angenommen.

7. Berichte des AStA/ Anfragen an den AStA:

Das Referat für Öffentlichkeit wird im Januar eine AStA-Zeitung herausbringen, wie AStA-
Öffentlichkeitsreferent Henrik Heuermann (Grüne) berichtet.

8. Bericht der studentischen Vertreter in den Gremien des Studentenwerks

Der studentische Vertreter in den Gremien des Studentenwerks, Jörg Arensmann berichtet, dass
das Land Niedersachsen die Mittel des Studentenwerkes kürzen wird, allerdings verfügt dieses
über hohe finanzielle Rücklagen, daher kann vorerst eine Erhöhung des Semesterbeitrages
vermieden werden. Ferner muss die Psychosoziale Beratungsstelle umziehen und das
Studentenwerk sucht nach einer passenden Immobilie in der Innenstadt um dort einen
„Unikindergarten“ für ca. 60 Kinder einzurichten. Zudem wurde Frank Enders (LHG) in den
Verwaltungsrat des Studentenwerks aufgenommen. Abschließend erkundete sich Tobias Nehren
von der Juso-Hsg nach Neuigkeiten bezüglich des „Öko-Kaffees“, allerdings gab es
diesbezüglich nichts Neues zu vermelden.

9. Verschiedenes

Das Präsidium des Studierendenparlamentes bitte die Hochschulgruppen, ihre jeweiligen


Selbstdarstellungen für die neue StuPa-Homepage zu erarbeiten.
Sitzungsende: 18.25 Uhr.

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