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Das Fundament 2/2005

Wie können wir wissen, ob Jesus


von den Toten auferstanden ist?

Aus: Josh McDowell,


Das kann ich nicht glauben, CLV

 Ist Jesus tatsächlich von den


Toten auferstanden? Ist diese Frage
wirklich von Bedeutung? Ronald
Gregor Smith gibt eine typische
Antwort: »Soweit es die Geschicht-
lichkeit betrifft … ist es notwendig
zu erklären: Wir können ruhig sa-
gen, dass die Gebeine Jesu irgendwo
in Palästina liegen. Der christliche
Glaube wird durch dieses Einge-
ständnis nicht zerstört. Ganz im
Gegenteil: Erst jetzt, nachdem dies nicht von den
gesagt worden ist, sind wir in der Toten zurückgekehrt ist, zerfällt der
Lage, nach der Bedeutung der Auf- christliche Glaube zu Staub. Glück-
erstehung als seinem wesentlichen licherweise ist die Auferstehung
Bestandteil der Botschaft von Jesus Jesu Christi von den Toten eines der
zu fragen« (Secular Christianity, bestbelegten Ereignisse der antiken
London, Collins, 1966, Seite 103). Welt. Als er den religiösen Führern
Entgegen dieser Ansicht ist es seinerzeit gegenüber stand, wurde
für das Christentum von Bedeu- Jesus nach einem Zeichen gefragt,
tung, ob Christus von den Toten um zu zeigen, dass er der verspro-
zurückgekehrt ist oder nicht, weil chene Messias sei.
das Christentum mit der Auferste- Er antwortete: »Diese böse und
hung Jesu Christi steht und fällt (1. treulose Generation fordert ein Zei-
Korinther 15, 12 - 19). Wenn Jesus chen, aber es wird ihr kein anderes

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Ist Jesus auferstanden?

gegeben werden als das Zeichen des Menschen noch lebten, die befragt
Propheten Jona. Denn wie Jona drei werden könnten, um herauszufin-
Tage und drei Nächte im Bauch den, ob Christus wirklich aufer-
des Fisches war, so wird auch der standen war.
Menschensohn drei Tage und drei Der historische Beweis ist mehr
Nächte im Innern der Erde sein« als ausreichend, um einen ehrlichen
(Matthäus 12,   39 - 40). Untersucher zufrieden zu stellen.
Das Zeichen der Auferstehung Dies wird nicht nur durch die posi-
sollte Jesus von allen anderen, die tive Verteidigung für die Auferste-
jemals lebten, absetzen und ihn als hung deutlich, sondern auch durch
den Sohn Gottes bezeichnen (Rö- das Fehlen jeden Beweises für eine
mer 1, 4). Die Berichte von seinem andere Erklärung. Die Theorien,
Erscheinen sind für uns von Augen- die versuchen, eine alternative Er-
zeugen festgehalten worden, denen klärung für die Auferstehung zu
Jesus über einen Zeitraum von vier- geben, verlangen mehr Glauben als
zig Tagen nach seiner öffentlichen die Auferstehung selbst.
Kreuzigung lebendig erschienen ist. Frank Morrison, der ein agnos-
Wie der Bericht der Schrift erklärt: tischer Journalist war, hat versucht,
»Ihnen hat er nach seinem Leiden ein Buch zu schreiben, das die Auf-
durch viele Beweise gezeigt, dass erstehung Christi leugnen sollte.
er lebt; vierzig Tage hindurch ist Nach langen Forschungen änderte
er ihnen erschienen und hat vom er seine Meinung und begann, an
Reich Gottes gesprochen« (Apostel- Jesus Christus zu glauben.
geschichte 1, 3). Und so hat Morrison beschrie-
Ungefähr im Jahre 56 n. Chr. ben, was mit ihm geschah: »Diese
erwähnt der Apostel Paulus die Studie ist in gewisser Weise so
Tatsache, dass einmal mehr als ungewöhnlich und provozierend,
fünfhundert Menschen gleichzeitig dass der Verfasser es für wün-
den auferstandenen Christus gese- schenswert hält, hier ganz kurz
hen haben und dass die meisten von zusammenzufassen, wie das Buch
ihnen noch lebten, als er schrieb in seiner gegenwärtigen Form zu-
(1. Korinther 15, 6). Diese Angabe stande gekommen ist. Eigentlich
stellt eine Art Herausforderung an hätte es auch gar keine andere Form
diejenigen dar, die vielleicht nicht annehmen können, denn es ist im
glaubten, da Paulus sagt, dass viele Wesentlichen ein Bekenntnis, die

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Das Fundament 2/2005

innere Geschichte eines Mannes, dung der Auferstehung das Letzte


der ursprünglich eine Art von Buch war, was sie wünschten. Sie sind es,
schreiben wollte und durch die pure die nach Matthäus 27 eine Wache
Macht der Umstände gezwungen verlangten. Die Jünger Jesu hatten
war, ein anderes zu schreiben. keinen Grund, den Leichnam zu-
Es ist nicht so, dass die Tatsa- stehlen, und wenn sie es taten, dann
chen sich geändert hätten, denn sie starben sie später für etwas, von
sind unvergänglich festgehalten auf dem sie wussten, dass es falsch war.
den Dokumenten und den Seiten Außerdem legte die Religion, die sie
der menschlichen Geschichte. Aber verkündeten, großen Wert darauf,
die Interpretation der Tatsachen die Wahrheit zu sagen und nicht
war einer Veränderung unterwor- zu lügen. Ihre Handlungen wären
fen« (Who moved the Stone? Vor- unvereinbar gewesen mit dem, was
wort, Zondervan, 1971). sie als Wahrheit kannten und das zu
Morrison entdeckte, dass Chris- befolgen sie anderen befahlen.
tus am Freitag öffentlich in das Die andere vernünftige Erklä-
Grab gelegt wurde, aber am Sonn- rung lautet, dass Christus aufer-
tagmorgen fehlte der Leichnam. standen war, und die Augenzeugen
Wenn er nicht von den Toten aufer- machten klar, dass dieses tatsäch-
standen war, dann hatte jemand den lich stimmt. Die Jünger Jesu mögen
Körper fortgebracht. Es gibt drei auf dem Gebiet der wissenschaft-
Interessengruppen, die den Körper lichen Erkenntnis nicht so aufge-
genommen haben könnten: die Rö- klärt gewesen sein wie der Mensch
mer, die Juden oder die Jünger. des 20. Jahrhunderts, aber sie
Die Römer hätten keinen Grund kannten sicherlich den Unterschied
gehabt, den Leichnam zu stehlen, zwischen einem Toten und einem
da sie den Frieden in Palästina be- Lebenden.
wahren wollten. Das Ziel war, die Wie Simon Petrus sagte: »Denn
Provinzen so ruhig wie möglich zu wir sind nicht irgendwelchen klug
halten, und den Leichnam Christi ausgedachten Geschichten gefolgt,
zu stehlen, würde diesem Ziel nicht als wir euch die machtvolle An-
dienen. kunft Jesu Christi, unseres Herrn,
Die Juden würden den Körper verkündeten, sondern wir waren
nicht fortbringen, da eine Verkün- Augenzeugen seiner Macht und
Größe« (2. Petrus 1,16). 

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