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Eine dreifache Ermutigung

Eine dreifache Ermutigung


zum

Gott-
vertrauen
Jesaja 40, 26 - 31
Gerhard Schittko, Weitenhagen, Vortrag auf der Süddeutschen Herbsttagung
in Villingen 2003

 Wir können diese dreifache In der Bibel wird oft eine Weis-
Ermutigung vergleichen mit drei heit oder Wahrheit doppelt wieder-
Schritten nach vorn. Kinder und holt, meist in Variation, in abge-
sehr alte Menschen fordert man auf: wandelter Form. Wenn dort etwas
„Nur Mut! Wag es nur, es geht doch!“ dreimal gesagt wird, so ist dies
Das Wort Gottes will uns an vie- äußerst wichtig für uns Menschen.
len Stellen Mut machen, den Weg So wurde Josua dreifach zugerufen:
des Glaubens zu gehen und in der „Sei getrost und unverzagt!“
Nachfolge Jesu Christi zu bleiben. Ermutigungen und Ermunte-
Im Neuen Testament heißt es: rungen erscheinen mir heute viel
„Werft Euer Vertrauen nicht weg, nötiger als Appelle und Gebote.
denn es hat eine große Belohnung“ Das gilt nicht nur für die Kinder-
(Hebräer 10,35). erziehung. Schon im Alten Testa-
ment wird bei der Erkundung des

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Gelobten Landes von dieser trauri- du alles“! Wir kennen solche un-
gen Quote berichtet. Es gab damals terschiedlichen Sprüche aus der
zehn Miesmacher und nur zwei Vergangenheit und Gegenwart. In
Mutmacher. Das lesen wir heute als unserem Jesaja-Wort stehen ganz an-
Warnung. Miesmachen, Zweck- dere Sätze. Wir hören sie im Zeital-
pessimismus und übertriebene Dar- ter der Hochtechnik und der Raum-
stellung der Schwierigkeiten sind fahrt. Gelten sie noch heute für uns?
unlauter und schuldhaftes Verhal- „Schaut auf Gott den Herrn! Seht
ten gegenüber der Gemeinde und auf sein Vermögen und Tun!?“
den sich mühenden Mitarbeitern. In unzähligen Kirchen der Welt
Wir brauchen in unserer Reichsgot- wird sonntäglich bekannt: „Ich
tes-Arbeit wie im kirchlichen Raum glaube an Gott, den allmächtigen
diese Ermutigungen. „Es lasse kei- Schöpfer Himmels und der Erde!“
ner den Mut sinken!“ Viele Menschen, die sich modern
Aber zum Mut machen gehört fühlen, setzen dahinter ein Frage-
manchmal auch ein Imperativ! zeichen. Dabei sind derartige Infra-
gestellungen eine alte Kamelle und
seit Jahrtausenden bekannt: „Sollte
Gott wirklich gesagt haben?“, so
1. Eine klare Aufforderung: zischte schon die Schlange im Para-
dies. Warum stellen denn auch viele
„Schaut auf!“ kluge Menschen so viel in Frage,
Früher hieß es: „Volkes Kraft - al- was mit Gott zu tun hat? Wenn sie
les schafft!“ Und heute hört man es bejahen würden, hätte Gott ei-
oft: „Mit genügend Geld schaffst nen Anspruch auf ihr Leben!
Ein bekannter Berliner Hof-
und Domprediger fuhr mit der
Droschke nach Hause. Er wollte
die bereits gedruckt vorliegende
Sonntagspredigt dem Fahrer geben.
Dieser lehnte mit der Begründung
ab: „Wenn det stimmt, wat da steht,
denn muss ick mir ändern, und det
will ick nich!“

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Das ist eine Konsequenz aus dem (Johannes 10, 10). An Gott ent-
gehörten Wort. Der Gott, dem ich scheidet sich deshalb unser Leben.
mein Leben verdanke, hat mir etwas Ich hatte längere Zeit in meinem
zu sagen. Über mein Tun heute, über Trabant einen kleinen Aufkleber -
meine Lebensführung und auch vom Westen! In einem Kreis stand
über meine Vergangenheit bin ich ein Tolstoiwort: „Gott kennen ist
ihm Rechenschaft schuldig! Das Leben“. Ein guter Satz für Tram-
dürfen wir nicht vergessen! per. Es kommt darauf an, dass wir
Aber wenn ich Gottes Autorität den Gott erkennen, der uns schon
bejahe und mich danach orientieren längst kennt. Bei ihm allein ist die
will, dann gilt mir zugleich seine Quelle des Lebens.
Verheißung: „Richte dich danach, Die Bibel bezeugt: „Seine Augen
so wirst du leben!“ Oder wie Jesus sahen mich von Mutterleibe an ...“.
Christus es uns zusagt: „Wer an Gott schaut auf uns Menschen, ob
mich glaubt, hat Leben und jemand den Herrn fürch-
volles Genüge!“ te. Ganz persönlich
gesagt: Er sieht auf
dich!
Haben
wir be-

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tes Schöpfung. Der Gegensatz ist


Chaos, Unordnung. Was hat der
Mensch mit der Umwelt, den Flüs-
sen und Wäldern gemacht! Wenn
nicht auf Gottes Ordnung geachtet
wird, geht es chaotisch zu in aller
Welt, und das ist nicht nur bei
„Chaostagen“ zu merken.
Gorch Fock, ein bekannter See-
fahrer, sagte: „Du kommst durch,
auch durch unerhörte Schwierigkei-
ten, wenn du den Blick auf Christus
gerichtet hältst!“ Der Aufblick hilft!
merkt, dass mehrere bekannte Lieder Schaut auf ihn mit Vertrauen, denn:
an Jesaja 40, 26 anknüpfen? Vom „Was unser Gott geschaffen hat,
Kinderlied bis zur Bachkantate gibt das will er auch erhalten!“ Und der
es Bezüge zu unserem Bibelwort: Hebräerbrief ruft uns zu: „Lasst uns
„Weißt du, wieviel Sternlein ste- aufsehen auf Jesus, den Anfänger
hen?“ „Seele, was verzagst du doch? und Vollender unseres Glaubens.“
Lebt doch unser Herrgott noch!“;
„Die Himmel rühmen.“ „Wer fährt
die Sonn‘ aus ihrem Zelt?“ Auch
Felix Mendelssohn-Bartholdy lässt 2. Eine nötige Hinterfragung:
seinen Engelchor im Elias singen:
„Hebe deine Augen auf!“ „Warum sprichst du so?“
Was sagst du so etwas, dass Gott
nicht auf deinen Lebensweg achtet
und dein Recht ihm gleichgültig sein
Sehen wir auf Gottes Wort würde? Unser Bibelwort bringt sofort
einen Bezug zu dieser Aussage. Das
und Gottes Macht!
mangelnde Vertrauen, die Verzagt-
Die ganze Schöpfung, der gesamte heit, die Anfechtung werden hinter-
Kosmos preist Gott. „Kosmos“ fragt. Das ist Seelsorge Gottes, denn
heißt „Ordnung“ und bezeichnet ohne Aufdeckung der Schwachstel-
die wunderbare Ordnung in Got- len wäre jeder Trost billig.

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Menschen fragen oft „Warum?“ („der die Ferse Fassende, der Hin-
Oder „Wie konnte Gott das zu- terlistige“) wurde ein „Israel“, ein
lassen?“ Hier fragt umgekehrt der Gottesstreiter. Gottes Geist ver-
allmächtige Gott sein Volk, ja jeden wandelte einen Saulus zum Paulus,
Einzelnen persönlich: „Warum (hast einen Simon Jona zum Petrus. So
du das getan)?“ Da wurde doch kann er auch einen Ungläubigen zu
mehrfach so persönlich gefragt. Eva einem Menschen verwandeln, der
war die Erste (1. Mose 3,13). Sie Gott vertraut.
will schuldlos sein und klagt damit Im Herbst vor zwei oder drei
Gott selber an: „Die Schlange (die Jahren war ich in Wolgast beim
du in den Garten Eden gesetzt hast) EC-Jugendkreis. Ein junges Mäd-
betrog mich.“ Adam sagte vorher: chen hatte guten Kuchen gebacken
„Die Frau, die du mir gegeben hast,
gab mir.“ Wer die Schuld auf den
Nächsten schiebt, gibt zugleich
Gott schuld! Abraham, der Vater
des Glaubens, wird - genau wie hier
in Jesaja 40, 27 - gefragt: „Warum
sprichst du so?“ Er muss sich in der
Nacht die Sterne anschauen. Auch
die Jünger werden von ihrem Herrn
und Meister gefragt: „Warum seid
ihr so kleingläubig? Was seid ihr so und verteilt. Warum hat sie das
furchtsam?“ getan? Aus Freude darüber, dass sie
Erinnern wir uns doch einmal: beim Jugend-Festival in Güstrow
Was haben wir alles schon mit Gott von Gott angesprochen wurde. Die
erlebt - und weshalb kommen dann Wende ist entscheidend: Ein von
immer wieder Zweifel und An- Gott gelöster Mensch wird einer,
fechtung? Sind wir nicht auch oft der sich führen lässt.
kleingläubig? Zu meiner Konfirmation vor gut
Beugen wir uns doch dafür vor 50 Jahren erhielten alle eine Klapp-
dem lebendigen Gott! Von Bedeu- karte mit dem Bild der Kirche und
tung kann für uns sein, dass wir dem Konfirmationsspruch. Leider
den Wechsel in der Anrede in Vers bekam ich vom Pfarrer nur ein DIN
27a beachten. Aus einem Jakob A4 Blatt. Darauf waren knöchrige,

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zusammengelegte Hände abgebil- überlebensgroße Statue des Refor-


det und darunter handgeschrieben mators. Dabei hält Luther die auf-
das für mich ausgesuchte Wort aus geschlagene Bibel in der Hand. Zu
Apostelgeschichte 4, 12: „Es ist in lesen sind die wenigen bronzenen
keinem anderen Heil ...“ An diesem Worte aus Markus 1, 15: „Kehrt um!
Wort hatte ich lange zu buchsta- Glaubt an das Evangelium!“ Auch
bieren. Das Unheil, welches „Heil hier gilt: „Tue das, so wirst du le-
Hitler“ gebracht hatte, lag nicht ben!“ Zur Umkehr gehört zugleich
lange zurück. Zunächst habe ich auch neues Vertrauen und ein neuer
den Spruch ganz vergessen. Aber Einsatz für Gottes Sache. Gott ist
als Lehrling nahm mich ein junger derselbe wie zur Zeit Abrahams. Er
Nachbar zu einem Jugendkreis mit. war mit Mose, mit David, mit den
Später habe ich erkannt: Heil ist Aposteln und will jetzt unser Herr
weder im Sport noch im Sozialis- sein.
mus zu finden. Dann kam die posi- Es gibt in unserem Predigttext
tive Erfahrung: In Jesus Christus ist sogar eine anstößig erscheinende
Rettung, Frieden, Glück, sinnvolles Aussage, nämlich, dass Gott einen
Leben! Das gilt bis heute! „Verstand“ hat. Aber das bedeutet
Gottes Vermögen ist gleich groß an dieser Stelle, dass seine Gedan-
geblieben. Er ist weder müde noch ken himmelhoch über unseren
matt geworden. Er spricht immer stehen. Es gab in Kirche und Pie-
wieder Menschen an. Wer vor vie- tismus, bei den Evangelikalen und
len Jahren seinem Ruf gefolgt ist, in der Gemeinschaftsbewegung
wird neu ermuntert und ermahnt, immer wieder Ratgeber Gottes,
weder lahm noch lau zu leben. die noch etwas besser und genauer
Wenn Gottes Wort uns zuruft: wissen wollten, was Gott denkt
„Kehrt um!“, dann gehört zu einer und plant, als es die Bibel bezeugt.
Umkehr immer auch die Abkehr Auch auf den kirchlichen Synoden
vom alten Weg und Wesen und habe ich in über drei Jahrzehnten
eine Hinkehr zum Neuen! Wer solche Effekthascher erlebt. Aber
umkehrt zum Herrn, wird leben! wir haben biblische Nüchternheit
Jeder darf dieser Frohen Botschaft zu vertreten. Gott kennt zwar unse-
vertrauen! re Gedanken von ferne, aber Gottes
Auf dem Marktplatz in Wit- Wege und Gedanken bleiben für
tenberg, der Lutherstadt, steht eine uns unausforschlich! Vieles werden

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wir erst im Nachhinein erkennen. uns seinen Sohn schenkt, damit wir
Andererseits ist der Wille Gottes ewiges Leben haben. Das ist Liebe!
für uns recht klar. Micha 6, 8: sagt: Sollte er uns mit ihm nicht alles
„Es ist dir gesagt, Mensch, was Gott, schenken?
der Herr von dir fordert, nämlich Gibt Gott auch den Selbststar-
...“. Und in 1. Timotheus 2, 4 steht ken seine Stärke? Da Gesunde
unmissverständlich: „Gott will, dass und Starke keinen Arzt brauchen,
alle Menschen gerettet werden!“ Las- benötigen Fromme, die sich total
sen wir uns neues Zutrauen dazu selbst in Ordnung finden, keinen
schenken! Wir können Gottes We- Sünderheiland. Sie denken auch,
ge nicht hinterfragen, aber er fragt dass sie keine Vergebung nötig hät-
nach unserem Tun und Lassen! ten. Als ausgebildeter evangelischer
Ehe- und Familienberater muss
ich das als grobe Fehleinschätzung
deuten. Ich halte es mit Manfred
3. Eine wunderbare Hausmann: „Liebende leben von
der Vergebung!“ Dreimal stehen in
Verheißung: „Er gibt Kraft!“ unserem Bibeltext die Worte „müde
Wie schön und mutmachend ist in und matt“. Es ist ein Jammer, dass
Jesaja 40, 29 allein der Anfang: „Er heute immer mehr junge Menschen
gibt!“ Im Frühjahr und im Sommer verzagen, resignieren, geistlich mü-
wird uns verdeutlicht,
dass er Wachstum und
Gedeihen schenkt.
Das Erntedankfest
zeigte uns neu, dass er
uns Brot und Wein,
ja alles, was wir für
dieses irdische Leben
brauchen, immer wie-
der aufs Neue schenkt.
Er schenkt uns so viel
Freude. Doch das
Allerbeste, was Gott
uns gibt, ist, dass er

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de und matt sind, keinen eigenen Zweifel zusammen (Vers 27). Wir
Antrieb mehr haben. Sie brauchen vertrauen nicht darauf, dass Gott
Alkohol, Extasy und andere Auf- uns führt, und sind deshalb nie-
putschmittel. Manche haben selbst dergeschlagen. Ich erinnere hier
nochmals an die Aussagekraft
vieler Glaubenslieder: „Weiß ich
den Weg auch nicht, du weißt ihn
wohl“. „Ich weiß, woran ich glau-
be!“ bekennt Ernst Moritz Arndt,
der Greifswalder Professor und
deutsche Freiheitskämpfer. Aber
besonders stark spüren wir in den
Liedern Paul Gerhardts diese geist-
liche Kraft: „Die ihr arm seid und
elende, kommt herbei; füllet frei
eures Glaubens Hände“. Oder: „Be-
fiehl du deine Wege und was dein
Herze kränkt.“ Glaubende Men-
in der Gemeinde oder im Jugend- schen haben sich zu allen Zeiten
kreis forsch begonnen und geben von Gott Kraft geholt. Und er gibt
auf, werden haltlos oder fallen. sie auch! Das ist oft erstaunlich.
Sie haben nur den eigenen Kräf- Alte Geschwister haben mit über 80
ten vertraut. Dagegen haben sich Jahren immer noch das Verlangen
viele Mütter in unserem Land für und die Kraft, Gottes Wort und
ihren entbehrungsreichen und auf- die Gemeinschaft der Gläubigen
opferungsvollen Dienst in der Fa- aufzusuchen. Aus meinem 40jäh-
milie immer wieder Kraft schenken rigen Dienst in der Gemeinde
lassen. Dank und Anerkennung könnte ich viele positive Beispiele
gibt‘s aber oft nur am Muttertag! erwähnen. Dagegen straucheln oft
Wem gibt Gott denn Kraft? starke Männer ohne Glaubenshalt.
Er schenkt sie nur dem, der selbst Der positive Gegensatz wird in
kraftlos ist, dem Unvermögen- Vers 31 deutlich: „Aber die auf den
den! Das ist Evangelium für uns! Herrn harren.“ Harren ist ein akti-
Er füllt leere Hände. Vielleicht ves Hoffen, ein Aushalten. „Harre
hängt die Schwäche auch mit dem meine Seele“, singt sich leichter, als

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es in Notsituationen zu praktizie- rung jeder Hautzellen. Aber inner-


ren ist. Aber die Kraft bekommen lich benötigen wir die Erneuerung
wir nie im Vorrat. „Wie die Tage, öfters. Wir benötigen sie von Tag zu
so die Kraft“, heißt es in einem Tag. In der Bibel steht an mehreren
Sprichwort. Wörtlich heißt es hier Stellen, dass wir uns nicht selber
tatsächlich: „immer neue Kraft!“ erneuern sollen, sondern uns vom
Wir haben nicht genug, wenn wir Geist erneuern lassen sollen. Lassen
einmal Kraft tanken. Wir brauchen wir uns doch erneuern, jeden Tag,
sie täglich. Eine Wohlfühlwoche und dem Herrn vertrauen, dass er
pro Jahr reicht da nicht aus! Wir uns seine Kraft schenkt, Tag für
können jeden Tag neue Kraft be- Tag. Dieses Vertrauen wünsche ich
kommen. Die „Dynamis“ Gottes jedem Einzelnen für die Zukunft.
ist für uns da. Wir brauchen aber Leider erleben wir heute auch
- ähnlich wie beim elektrischen in den neuen Bundesländern den
Strom - den Anschluss, die richtige Zusammenbruch mancher Existenz
Verbindung. Eine gute Verbindung und Hoffnung. Aber „keiner wird
zu dieser Kraftquelle ist das Gebet. zuschanden, welcher Gottes harrt!“
Martin Luther erläutert in diesem
Zusammenhang: „Hoffet auf ihn
allezeit, liebe Leute! Schüttet euer
Herz vor ihm aus. Tröpfelt und
zipfelt nicht, er wird‘s auch nicht
kärglich tun“.
Jeder darf den doppelten Zu-
spruch von Kraft aus unserem Jesa-
jawort für sich persönlich anneh-
men. Der Herr allein ist es, der dir
Kräfte gibt und „der deinen Mund
fröhlich macht, und du wieder jung
Mehrfach in der Bibel haben
wirst wie ein Adler“.
wir das Bild des Adlers als ein
Deshalb: Schauen wir auf den
Gleichnis. Adler werden recht alt
Anfänger und Vollender unseres
und verjüngen sich jährlich durch
Glaubens! 
die Mauser. Wir Menschen erleben
nur alle sieben Jahre die Erneue-

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