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Das Fundament 3/2005

Religionen
– Ruin oder Rettung?
Zusammenfassung eines Vortrages von Resul H., einem ehemaligen Vorbeter ei-
ner Moschee, gehalten auf der Norddeutschen Herbsttagung 2003 in Krelingen.

„Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist
das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn“ (Römer 6, 23).

Religionen geben
Jesus Christus: Ende aller
keine Gnade
Religionen
 So wie der von Räubern an-
gegriffene und verletzte Mann Der Gott der Bibel ist ein Heiland-
im Gleichnis vom Barmherzigen Gott, ein Arzt, der erretten möchte.
Samariter (Lukas 12) ist die ganze Der Wille Gottes ist nicht, dass Men-
Menschheit mit aller ihrer Reli- schen zu dieser Religion oder jener
giosität. Wir alle brauchen Seine Religion umkehren, sondern zu Jesus
Gnade, Barmherzigkeit und Hilfe. Christus kommen, dem Heiland
Die Religionen geben keine Gna- der Welt. Daran hängt unser ewiges
de, Barmherzigkeit und Hilfe. Schicksal. Jesus Christus, der Hei-
Das ewige Leben haben wir als land der Welt, hat allen Religionen
Geschenk von Gott durch Jesus ein Ende gemacht. Jesus hat nicht
Christus, unseren Herrn. „Denn gesagt, dass wir uns zur katholischen
der Menschensohn ist gekommen, Kirche, Synagoge oder Moschee
zu suchen und selig zu machen, was bekehren sollen, sondern er sagt:
verloren ist“ (Lukas 19,10). „Kommt her zu mir, alle, die ihr müh-
selig und beladen seid; ich will euch
erquicken. Nehmt auf euch mein Joch

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und lernt von mir; denn ich bin sanft- Abraham, und damit ein Volk aus-
mütig und von Herzen demütig; so erwählt. Er verheißt Abraham einen
werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Samen, Jesus Christus. Durch ihn
Denn mein Joch ist sanft, und meine sind alle errettet, nicht durch die
Last ist leicht“ (Matthäus 11, 28-30). Religionen. „Gott hat in diesen letz-
ten Tagen zu uns geredet durch den
Sohn.“ Religionen entstehen, wenn
wir ohne diesen Sohn zu einem gnä-
Religionen: digen Gott kommen wollen.
Irrwege ohne Jesus
„Nachdem Gott vorzeiten vielfach
und auf vielerlei Weise geredet hat Religionen:
zu den Vätern durch die Propheten,
hat er in diesen letzten Tagen zu uns
Nutzlose Feigenblätter
geredet durch den Sohn, den er Meine Landsleute sind sehr religiös.
eingesetzt hat zum Erben über Sie sind bereit, für ihre Religion
alles, durch den er auch die Welt alles zu tun und das Letzte herzu-
gemacht hat“ (Hebräer 1, 1). geben. Sie geben den letzten Euro
Gott hat nie durch Re- aus für eine Reise nach Mekka.
ligionen gesprochen. Die Die Religionen haben ihren
Muslime behaupten, dass Ursprung im Verhalten von
Gott zuerst durch die jüdi- Adam und Eva. Als Folge ihres
sche Religion gesprochen hat, Ungehorsams bemerkten sie, dass
dann durch die christliche sie nackt waren. Ihnen fehlte
und danach am besten etwas. Sie waren nackt vor
und deutlichsten durch Gott. Sie bekamen Angst,
die islamische Religion. welches immer die Folge von
Der Islam ist das Siegel Sünde ist. So versuchten sie,
aller Religionen, der Koran ihre Nacktheit irgendwie zu
das Siegel der heiligen Bü- bedecken. Aber Feigenblätter
cher und Mohammed das können weder vor Kälte noch vor
Siegel der Propheten. Das Hitze schützen. Sie taugen nicht
ist eine Lüge. Gott viel. In dieser Weise gleichen
hat einen Mann, sie den Religionen.

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Und was tat Gott? Er gab keine ihnen ist. Darauf antworte ich ih-
religiösen Vorschriften, sondern er nen: „Sie haben mir gegeben, was in
kam ganz persönlich, um Adam Ihrer Schatzkammer ist. Jetzt möch-
und Eva zu suchen, weil sie sich te ich Ihnen geben, was
versteckt hatten. Wir haben einen Gott mir gegeben hat:
liebenden Vater, der uns sucht. Er Ich liebe Sie. Ich vergebe
möchte, dass wir uns freiwillig stel- Ihnen und bitte Sie an
len. Aber Adam redet sich heraus. Christi statt: Lassen Sie
Auch Eva redet sich heraus. Men- sich
schen befragen Gott und klagen ihn versöh-
an, warum er denn dieses oder jenes nen mit
zugelassen habe. Statt zu sagen: Gott.»
„Gott sei mir Sünder gnädig“, kla- Jesus rettet, Reli-
gen sie Gott an. Der Mensch schiebt gionen sind Ruin. Die
die Schuld auf Gott. Der Mensch Religionen machen
ist religiös, aber Gott ist gnädig. Er Menschen zu Feinden,
möchte alle Religionen zunichte Jesus aber verbindet.
machen und uns Menschen leben- Religionen bauen Mau-
dig machen. Aber der Mensch ver- ern, Jesus aber baut
steckt sich vor Gott. Die Religionen Brücken. Er vergibt
verführen und sind ein gefährlicher und heilt.
Ruin für den Menschen. Jesus wurde immer
wieder innerlich bewegt und
weinte sogar, wenn er die geistliche
Not der Menschen sah. Im Koran
Jesus rettet habe ich an keiner Stelle gelesen,
dass Mohammed weint. Das hängt
– Religionen sind Ruin damit zusammen, dass menschliche
Immer wieder werde ich nach
Idole stark sein wollen. Jesus hätte
meinen Vorträgen von Zuhörern
allen Grund gehabt, so stark zu sein
angeklagt und bedroht: „Du hast
wie ein Herkules. Aber er hatte sich
unsere Religion lächerlich gemacht.
erniedrigt. Er ist gekommen zu su-
Du bist ein Lügner. Du bist Satan.“
chen und zu erretten, was verloren
So reden sie mit mir. So entladen
ist. Die Religionen verführen und
Menschen das ganze Gift, was in
machen uns zu Feinden und führen

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uns in die ewige Verdammnis. Jesus dem Hammer drauf! Wir sollten
aber versöhnt uns mit dem Vater. lernen, nicht mit Salz und Essig an
„Darum: Ist jemand in Christus, die Wunden der Menschen heran-
so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist zugehen, sondern mit Wein und Öl.
vergangen, siehe, Neues ist geworden. Die Welt ist sehr religiös, aber ohne
Aber das alles von Gott, der uns mit Freude. Der Wein ist ein Bild für die
sich selber versöhnt hat durch Chris- göttliche Freude. Wir haben eine le-
tus und uns das Amt gegeben, das die bendige Hoffnung, weil wir wissen,
Versöhnung predigt. Denn Gott war dass unsere Erlöser lebt. Wir sind
in Christus und versöhnte die Welt nicht besser als andere. Diese Freude
mit sich selber und rechnete ihnen ihre ist ein göttliches Geschenk.
Sünden nicht zu und hat unter uns
aufgerichtet das Wort von der Versöh-
nung. So sind wir nun Botschafter
an Christi Statt, denn Gott ermahnt Jesus - Die eine Wahrheit
durch uns; so bitten wir nun an Chris-
ti Statt: Lasst euch versöhnen mit Gott! Jesus ist die Wahrheit. Heute be-
Denn er hat den, der von keiner Sünde hauptet man, dass alle Religionen
wusste, für uns zur Sünde gemacht, Wahrheiten sind. Aber Gott will,
damit wir in ihm die Gerechtigkeit dass wir zur Erkenntnis der Wahr-
würden, die vor Gott gilt“ (2. Korin- heit kommen und ihn als unseren
ther 5, 17-21). Herrn annehmen.

Freude: Geschenk Gottes Lieben


Das Öl wird im Neuen Testament
Menschen werden religiös, weil sie
als Bild für den Heiligen Geist
keinen Frieden im Herzen haben.
gebraucht. Der Heilige Geist muss
Und wenn wir halb tot daniederlie-
Menschen überzeugen. Das können
gen, sieht Jesus uns und wird inner-
nicht unsere Methoden, auch nicht
lich bewegt und kommt zu uns. Wir
unsere Brachialgewalt. Wir können
gläubigen Christen sind oft arrogant
nicht die Aufgaben des Heiligen
und kommen uns besser vor als
Geistes übernehmen. Viele Musli-
andere. Wie schnell hauen wir mit

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me können besser argumentieren gedauert, bis mir klar wurde, dass


als Christen. Was wir für suchende mein Amulett und der dazu gehö-
Menschen tun können, ist, dass wir rende Spruch okkult waren. Der
göttliche Freude ausstrahlen, um Heilige Geist aber hat mich davon
sie weinen und innerlich bewegt überzeugt und von diesem falschen
werden. Sie können machen, was sie Vertrauen frei gemacht. Jesus ist
wollen. Wir sollten sie lieben. Rettung, nicht die Religionen.

Freisein Fürchte dich nicht!


Die Religionen sind Ruin. Wie oft Gott hat für uns alles gegeben. Er
hört man Menschen sagen: „Meine führt uns nicht nur zur Sündener-
Religion ist die beste Religion.“ Das kenntnis und –bekenntnis. In einer
führt dahin, dass ich alle anderen Welt, wo wir uns auch als Christen
hasse, nur mich nicht. Alle, die an- vor Arbeitslosigkeit, vor Krankhei-
ders denken, hasse ich lieblos und ten und dem Tod fürchten, sagt er
pharisäisch. Die Religionen verbie- zu uns: „Fürchte dich nicht!“
ten bestimmte Dinge und geben „In der Welt habt ihr Angst; aber seid
viele menschliche Vorschriften, getrost, ich habe die Welt überwun-
besonders im Islam. Man denke nur den“ (Johannes 16, 33).
an die Essensvorschriften. Trotz aller unserer Dummheiten
In Sure 7, 7 - 8 heißt es: „Das und Sünden ist er barmherzig und
Gewicht wird an jenem Tage die innerlich bewegt und spricht zu
Wahrheit sein.“ uns: „Fürchte dich nicht, deine
Das stimmt aber nicht. Wir Sünden sind dir vergeben!“
sehen, wie die Religionen das Werk In dieser Kraft und Freude
des Herrn auf den Kopf stellen. Es können wir ihm nachfolgen und in
geht nicht um Christus, sondern dieser finsteren Welt leuchten. Wir
um mich. Es geht nicht um sein können in einer Welt ohne Freude
Blut, sondern um meine Werke. göttliche Freude ausstrahlen, damit
Aber Christus macht wirklich die Welt ihn sehen kann durch dich
frei von falschen Gesetzen und und mich, der unser Retter gewor-
Aberglauben. Es hat ein wenig den ist. 

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