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01.2010 Deutscher Christlicher Techniker-Bund e.V.

Januar/Februar

Das Fundament

Glaube als Prototyp

DCTB-Regionaltreffen

Google Earth und Co

Glaube als Prototyp DCTB-Regionaltreffen Google Earth und Co Einen anderen Grund kann niemand legen als den,
Glaube als Prototyp DCTB-Regionaltreffen Google Earth und Co Einen anderen Grund kann niemand legen als den,
Glaube als Prototyp DCTB-Regionaltreffen Google Earth und Co Einen anderen Grund kann niemand legen als den,
Glaube als Prototyp DCTB-Regionaltreffen Google Earth und Co Einen anderen Grund kann niemand legen als den,

Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist,

welcher ist Jesus Christus

Die Bibel, 1. Korinther 3,11

Inhalt/Impressum Fotos : © Bildmaschine (Seite 37 Christoph Freitag), DCTB, Kalb, Krumm, PhotoDisc Titelfoto ©

Inhalt/Impressum

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Fotos: © Bildmaschine (Seite 37 Christoph Freitag), DCTB, Kalb, Krumm, PhotoDisc

Titelfoto © Statkraft Europas größter Erzeuger er- neuerbarer Energie, Statkraft in Norwegen, nahm am 24. 11.2009 den weltweit ersten Prototypen eines Osmosekraftwerks in Betrieb. Die Versuchsanlage in Tofte nutzt die unterschiedliche Salzkonzen- tration von Meer- und Süßwasser zur Energiegewinnung, erzeugt also

Das Fundament ©

Herausgeber: Deutscher Christlicher Techniker-Bund e.V. (DCTB), Postfach 1122, 70807 Korntal-Münchingen, Tel. 0711/8380828, Fax 0711/8380829, info@dctb.de; www.dctb.de

Redaktion: Armin Bachor, armin.bachor@dctb.de

Die Kosten für den Bezug des Mitteilungsblattes DAS FUNDA- MENT sind im Mitgliedsbeitrag des DCTB e.V. enthalten. Daten werden gespeichert. Falls der Abonnent für den Fall einer Adressen-Änderung gegen die Anschriften-Weitergabe durch die Post nicht ausdrücklich beim DCTB Widerspruch einlegt, wird sein Einverständnis vorausgesetzt.

elektrische Energie, indem sie Was-

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Paul Schürrle GmbH, Stuttgart

ser vermischt. Infos im Internet:

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DCTB, bzw. Verfasser; Reproduktion, auch auszugs-

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weise, nur mit Genehmigung des Herausgebers.

com/1234/energiegewinnung-

durch-osmose-weltweit-erster-

prototyp-nimmt-betrieb-auf/

Konten: DCTB e.V.: KSK Ludwigsburg 98 50 804 BLZ 604 500 50 DCTB-Förder-Stiftung: EKK Kassel 419648 BLZ 520 604 10

Inhalt/Impressum

03

Jens Höner: Jahreslosung 2010

05

DCTB-Intern

06

Pfr. Winrich Scheffbuch: Mein Glaube - Vorbild für andere

13

DCTB-Regionaltreffen und Seminare

22

DCTB-Kalender 2010

32

Reinhold Wennagel: Beten am Arbeitsplatz

37

Gottfried Meskemper: „Haben Sie ein Fundament?“

39

Elke Friebe: Google Earth und Co

42

Martin Dillig: Mission im äußersten Süden Russlands

Geleitwort zur Jahreslosung 2010

Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott

und glaubt an mich.

Johannes 14, 1

Liebe Freunde und Geschwister im DCTB!

Wie bereits in den beiden vorangegangenen Jahren ist auch die Jah- reslosung für 2010 ein Jesus-Zitat. Als Wort des Trostes und der Ermun- terung soll es uns durch das vor uns liegende Jahr begleiten. Das ist auch bitter nötig. Kann man bei dem, was wir täglich sehen und hören, nicht erschrecken oder geradezu bestürzt sein? Doch! Trotzdem gibt uns das Wort Gottes einen guten Grund, nicht bestürzt zu sein.

„Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich.“ Mit dieser Aussage Jesu werden wir mitten in das Passionsgeschehen hinein genommen. Es ist der Vorabend der Kreuzigung. In einem angemieteten Raum ist Jesus mit seinen Jüngern zum Passahmahl versammelt. Dort gibt

er seinen Jüngern noch einige abschließen- de Hinweise, denn sein irdisches Wirken wird bald zu

er seinen Jüngern noch einige abschließen- de Hinweise, denn sein irdisches Wirken wird bald zu Ende sein. Am Beispiel der praktischen Tat durch die Fußwaschung für alle Jünger, einschließlich des Judas, lässt er keinen Zweifel an seiner eigenen Position gegenüber seinem himmlischen Vater aufkommen. Zugleich rückt er die persönli- chen Wünsche und Vorlieben seiner Jünger zurecht. „Ein Diener ist nicht größer als sein Herr und ein Gesandter nicht größer als der, der ihn gesandt hat“ ( Johannes 13 ,16).

In diese angespannte und für die Jünger zunehmend befremdliche Situation hinein sagt Jesus seinen unmittelbar bevorstehenden Verrat voraus: „Als Jesus dies gesagt hatte, wurde er im Geist erschüttert und bezeugte und sprach: Wahrlich, wahr- lich, ich sage euch: Einer von euch wird mich überliefern“ (Johannes 13, 21). Die Jünger erkennen die ganze Dimension dessen, was da vor sich geht, noch gar nicht. Aber Jesus weiß, dass auch für sie die Erschütterung kommen wird. Es stehen ihnen harte Glau- bensprüfungen bevor. Gleich zwei Mal in diesem Kapitel ermutigt Jesus seine Jünger, nicht zu erschrecken, nicht im Glauben zu verzagen. Erstens in Johannes 14 Vers 1 und dann einige Sätze später: „Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz sei nicht bestürzt, sei auch nicht furchtsam“ (Vers 27). Die Situation spitzt sich noch zu, als Jesus zum bevorstehenden Verrat den Hinweis gibt, dass dieser Verräter sogar aus dem Kreis der Jünger sein wird. Das traut wirk- lich keiner dem anderen zu. Verrat an

ihrem Herrn und Meister? Das übersteigt ihr Vorstellungsvermögen bei weitem. Es ist ein eindringliches Werben Jesu um Vertrauen. Mit den Worten „Ihr glaubt an Gott, glaubt auch an mich“ versucht er erneut, seine Gottgleichheit in Menschen- gestalt seinen Jüngern nahe zu bringen. Johannes berichtet schon in Kapitel 10, 30 die Worte: „Ich und der Vater sind eins“. Un- trennbar sind Vater und Sohn miteinander verbunden. Diese Untrennbarkeit ist das Charakteristikum der Beziehung zwi- schen Jesus und seinem Vater im Himmel.

Als Jesus später mit seinen Jüngern in den Garten Gethsemane geht, wird auch er von Angst erfüllt. Doch im Gebet bringt er diese Angst vor seinen Vater und erfährt Stärkung durch ihn.

„Not lehrt beten“, sagt der Volksmund. Bei Jesus war es allerdings weniger die eigene, sondern die Not anderer, die ihn immer wieder in die Zweisamkeit, in die Stille mit Gott, führte. Das soll uns erneut Hinweis, Ermahnung und Ansporn sein, dass das persönliche Gebet und die Zeit mit Gottes Wort unersetzlich sind. Wenn schon Jesus, der Sohn Gottes, das so prak- tizierte, wie viel mehr brauchen wir dann die Zeiten der Zweisamkeit mit Jesus.

Jahreslosung 2010

Die Jahreslosung für 2010 fordert uns in gewisser Weise dazu auf, uns mehr zu Jesus Christus zu bekennen. Im allgemei- nen Sprachgebrauch und selbst auf großen evangelistischen Veranstaltungen ist meist ganz allgemein von Gott die Rede. Wir sollten sagen, welchen Gott wir mei- nen. Wer Christ ist, weist auf Christus hin. Wir wissen alle nur zu gut, dass auch unsere Herzen leicht verzagen können. Das Leben als Christ ist im vergangenen Jahr in den meisten Fällen wohl nicht unbedingt leichter geworden. Das Gute an Krisen aller- dings ist die Suche nach Auswegen und die Erkenntnis, dass es bei Jesus neue Hoffnung gibt. Geht es uns Menschen gut, dann ver- gessen wir sehr schnell, wem wir das alles

zu verdanken haben, und betrachten das Wohlbefinden als Selbstverständlichkeit. Wenn der Wind kräftiger bläst, lässt uns das näher zusammen und vor allem näher an unseren Erlöser rücken. Das ist gerade jetzt, wo die Welt in den letzten Atemzügen liegt, das Entscheidende. Auch im DCTB kann es 2010 nur darum gehen, Jesus zu vertrauen. Wer das tut, dessen Herz kann unverzagt und hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.

Ich wünsche uns allen den zuversichtli- chen Aufblick auf unseren wiederkom- menden Herrn Jesus Christus.

auf unseren wiederkom- menden Herrn Jesus Christus.  Ihr Jens Höner, 1. Vorsitzender Aus unseren Familien

Ihr Jens Höner, 1. Vorsitzender

Aus unseren Familien

Besondere Geburtstage

04.01.

Klaus Erler (70) in Nürnberg

06.01.

Alfred Kegel (82) in Kreuztal

09.01.

Siegfried Bornholdt (75) in Laboe

15.01.

Otto Bertsch (84) in Pfullingen

25.01.

Friedhelm Fischer (81) in Waldbronn

29.01.

Helmut Geiersbach (86) in Arolsen

30.01.

Helmut Schumann (70) in Hannover

31.01.

Otfried Felsenstein (94) in Roßtal

31.01.

Oskar Luz (82) in Nagold

04.02.

Prof. Friedhelm Junker (80) in Darmstadt

15.02.

Rolf Bubenzer (81) in Korntal-Münchingen

17.02.

Sieghard Neumeister (80) in Windhoek (Namibia)

17.02. Sieghard Neumeister (80) in Windhoek (Namibia) Wir danken Gott allezeit für euch alle und gedenken

Wir danken Gott allezeit für euch alle und gedenken euer in unserem Gebet und denken ohne

Unterlass vor Gott, unserm Vater, an euer Werk im Glauben und an eure Arbeit in der Liebe und

an eure Geduld in der Hoffnung auf unsern Herrn Jesus Christus

1. Thessalonicher 1, 2 - 3

5

Mein Glaube – Vorbild für andere Winrich Scheffbuch lebt als Pfarrer i. R. mit vielfältigen
Mein Glaube – Vorbild für andere Winrich Scheffbuch lebt als Pfarrer i. R. mit vielfältigen
Mein Glaube – Vorbild für andere Winrich Scheffbuch lebt als Pfarrer i. R. mit vielfältigen

Mein Glaube – Vorbild für andere

Winrich Scheffbuch lebt als Pfarrer i. R. mit vielfältigen Aufgaben versehen in Stuttgart. Auf der Hauptkonferenz 2009 in Rehe hielt er eine Bibelarbeit über die Stelle aus dem 1. Timotheusbrief, in der Paulus von seinem vorbildlichen Glauben spricht. Lesen Sie in dieser Mit- schrift, dass es dabei nicht um unseren Glauben geht, sondern ganz allein um das, was Christus für uns getan hat.

Das Thema der Konferenz lautet so schön: „Programmiert nach Gottes Plan.“ Ich bin über dieses Thema sehr erschro- cken. Als ich heute Morgen noch mit meiner Frau durch die Wiesen spaziert bin, sahen wir die wunderbaren Gräser. Jeder Grashalm ist programmiert nach

Gottes Plan. Aber mein Leben ist durch und durch von der Ichsucht und der Gott- losigkeit bestimmt. Ich möchte das in den Bibelarbeiten auf dieser Pfingstkonferenz näher beleuchten. Aber auch, dass wir voll des Heiligen Geistes werden. Der Jesus- geist möchte uns treiben und uns erfüllen bis in unsere Gedankenwelt und unsere Entscheidungen hinein. Und das, solange Sie leben. Bis zu Ihrer letzten Minute vor dem Sterben soll das ein Hunger und Durst sein: Jesus, ich will mehr von dir haben. Von deiner Kraft und deinem Lebensgeist. Dieser muss mich durchdringen.

Die Reformationsschriften betonen, dass der Mensch von Natur dazu geneigt ist, Gott zu hassen. Das erstreckt sich bis in die letzten Zellen meines Lebens. Ist es nicht so, dass Sie morgens viel lieber die

Zeitung als die Bibel lesen, auch wenn Sie ein reifer Christ sind? Sind wir wirklich programmiert nach Gottes Plan, wenn es um unseren Glauben geht?

An Timotheus

Die Grundlage für die Bibelarbeit heute Morgen legen wir mit einem Abschnitt aus dem 1. Timotheusbrief, wo Paulus von sei- nem vorbildlichen Glauben spricht. Paulus schreibt seinem jungen Mitarbeiter Ti- motheus, der ein ängstlicher Mensch war, kein Haudegen, keine Leiterfigur. Er war schwächlich und körperlich angeschlagen. Paulus spricht zu ihm als Vorbild: „Ich dan- ke unserm Herrn Christus Jesus, der mich stark gemacht und für treu erachtet hat und in das Amt eingesetzt, mich, der ich früher ein Läste- rer und ein Verfolger und ein Frevler war; aber mir ist Barmherzigkeit widerfahren, denn ich habe es unwissend getan, im Unglauben. Es ist aber desto reicher geworden die Gnade unseres Herrn samt dem Glauben und der Liebe, die in Christus Jesus ist. Das ist gewisslich wahr und ein Wort, des Glaubens wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, die Sünder selig zu machen, unter denen ich der erste bin. Aber darum ist mir Barmherzigkeit widerfahren, dass Christus Jesus an mir als Erstem alle Geduld erweise, zum Vorbild denen, die an ihn glauben sollten zum ewigen Leben. Aber Gott, dem ewigen König, dem Unvergänglichen und Unsichtbaren, der allein Gott ist, sei Ehre und Preis in Ewigkeit! Amen. Diese Botschaft vertraue ich dir an, mein Sohn Timotheus, nach den Weissagungen, die früher über dich

Mein Glaube - Vorbild für andere

ergangen sind, damit du in ihrer Kraft, einen guten Kampf kämpfst und den Glauben und ein gutes Gewissen hast. Das haben einige von sich gestoßen und am Glauben Schiffbruch erlitten. Unter ihnen sind Hymenäus und Alexander, die ich dem Satan übergeben habe, damit sie in Zucht genommen werden und nicht mehr lästern“ (1. Timotheus 1, 12 - 20).

Was dran ist

Neulich las ich eine christliche Zeit- schrift, in der es immer wieder darum ging, „was heute dran ist“. Das ist gerade ein wenig Mode. Wir werden auch in un- seren Gemeinden überschwemmt von ei- ner Fülle von Aktionen: was wir politisch, sozial, diakonisch und missionarisch machen müssen. Wir reden über Struk- turreformen und die richtige Organisati- on von Leiterschaft. In der urchristlichen Gemeinde ging es ganz ähnlich zu. Da war eine Fülle von ganz großen Programmen. Aus den Korintherbriefen wissen wir, dass dort besonders begabte Prediger aufgetre- ten sind, die der Gemeinde gesagt haben, was jetzt dran ist. Sie haben die Gemein- de zum Leuchten bringen wollen. Die Gottesdienste mussten strahlend und die Christen ein Vorbild für die anderen sein. Das Ziel war, nicht mehr alles so kümmer- lich wie früher bei Paulus zu machen. Er brachte eben nur das Evangelium.

Auch wir sind geneigt, immer etwas zu machen, wo die Welt aufschaut und hinhorcht. Im Galaterbrief lesen wir, wie

die neugewordenen Christen ganz schnell verführt worden sind, durch das Gesetz dahin zu kommen, ganz
die neugewordenen Christen ganz schnell verführt worden sind, durch das Gesetz dahin zu kommen, ganz

die neugewordenen Christen ganz schnell verführt worden sind, durch das Gesetz dahin zu kommen, ganz viel zu tun, dass sie dadurch vorbildliche Christen sein würden. Paulus fährt mit eiserner Faust da- zwischen. Er redete Fraktur. Klare Sprache:

„Liebe Leute, ihr habt Christus verloren!“

Echter Glaube

Wir werden in unserem Glauben niemals weiterkommen als bis zu Jesus Christus. Er soll die Mitte und Inhalt unseres Glau- bens sein. So schreibt Paulus: „Die Haupt- summe aller Unterweisung aber ist Liebe aus reinem Herzen und aus gutem Gewissen und aus ungefärbtem Glauben“ (1. Timo- theusbrief 1, 5). Der ungefärbte Glaube ist ein Glaube, der nicht kaschiert oder retouchiert ist, sondern ein ganz echter, kindlicher Glaube. Er äußert sich in einer unmittelbaren Hingabe an Jesus, ohne sich nach außen darstellen zu wollen. Ein Glaube, der durch und durch echt, unge- heuchelt ist. Und es geht gleichzeitig auch um die Liebe. Die Liebe, die Paulus zum allergrößten zählt. Da geht es nicht um meine sympathische Art. Die größte Liebe, die Menschen je hervorgebracht haben, ist kümmerlich gegenüber der Jesusliebe. Die Liebe, die von Christus ausgeht und uns durchdringt, die uns ergriffen hat und in unser Herz ausgegossen ist.

Glaube ist, dass Jesus mich gefunden und ergriffen hat. Und seine Liebe zu mir treibt mich hin zum Nächsten. Der unge-

heuchelte Glaube ist die Liebe von Jesus, die mich erfüllt.

Vorbildlicher Glaube

Was ist eigentlich vorbildlich an unserem Glauben? Wenn ich mit jungen Menschen zusammentreffe, sagen sie mir fast ein- stimmig: „Ich möchte gar nicht predigen, sondern mit meinem Leben überzeugend wirken.“ Das ist gut gemeint. Aber geht das überhaupt, wie Jesus anderen vorzule- ben? Unsere Zeit kennt viele steile Sprü- che, die an die Stelle des Glaubens getreten sind. Sicherlich sind sie gut gemeint. Aber sie sind nicht durchzuhalten.

Wenn Paulus vom Glauben redet, bekennt er sich dazu, dass Christus die Mitte seines Lebens ist, dass er in allen Stunden seines Lebens total vom Heiland Jesus Christus abhängig ist.

Jesus bezeugte das Evangelium auf dem Laubhüttenfest in Jerusalem ganz schlicht:

„Wer Durst hat, der komme zu mir und trinke.“ Und: „Wer an mich glaubt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen“ (Johannes, 7 37 - 38). Dein Leben hat Auswirkungen und Frucht, wenn Du an

Jesus dran bleibst. Du musst mit Jesus ganz fest verbunden bleiben. Es geht nicht um Programme, sondern um Jesus.

Paulus schließt den Abschnitt ab, indem er ausruft: „Aber Gott, dem ewigen König, dem Unvergänglichen und Unsichtbaren, der allein Gott ist, sei Ehre und Preis in Ewigkeit! Amen“. Da bleibt auch nicht ein bisschen übrig, wo wir uns rühmen könnten. Weder unsere Gemeindeform noch unsere Entdeckungen, weder unsere Heiligung noch unsere Frömmigkeit, auch nicht un- ser konsequentes Nachfolgeleben haben hier Platz. Ehre sei dem Gott, der der Herr ist, der Erlöser und Retter der Welt.

Jesus findet Menschen

Auf diesem Hintergrund begreift Paulus sein Leben als ein unbegreifliches Wunder:

„Ich danke unserm Herrn Christus Jesus, der mich stark gemacht und für treu erachtet hat und in das Amt eingesetzt, mich, der ich früher ein Lästerer und ein Verfolger und ein Frevler war; aber mir ist Barmherzigkeit widerfahren.“

In der Auswahl für eine Fußballweltmeis- terschaft geht es immer um die besten Spieler. Nur die Besten kommen ins Team. Auch in den Firmen zählen nur die Besten. Gott stellt seine Mannschaft ganz anders zusammen. Als einen seiner wichtigsten Mitarbeiter hat er einen genommen, der mit der ganzen Kraft seiner Theologie und Person gegen Christus gekämpft hat. Der von einem unermesslich antichristlichen

Mein Glaube - Vorbild für andere Mein Glaube - Vorbild für andere
Mein Glaube - Vorbild für andere
Mein Glaube - Vorbild für andere

Hass erfüllt war. Paulus hat Menschen um- gebracht, weil sie an Jesus geglaubt haben.

Aber mit solchen Leuten baut Gott sein Reich. Paulus rühmt das Wunder seiner Erwählung bis zu seinem Lebensende. So heißt es auch in einem Lied: „Ich bin von selbst dich wohl nicht suchen gangen.“ Wir wollen es allen weitererzählen, dass das Vorbildliche an meinem Glauben nicht das ist, was ich bin oder mir einbil- de, was ich sei, auch nicht meine Redega- be, Cleverness oder Ausstrahlung.

Das Vorbild meines Glaubens, das Typische, das Modellartige ist, dass ich er- wählt bin. Ein Wunder in meinem Leben. Mein Leben ist ein Wunder der göttlichen Barmherzigkeit, des göttlichen Almosens. Das, was nur die Gescheiterten bekom- men, das ist mit mir geschehen.

Deshalb hat Paulus Christus vor die Augen seiner Zuhörer gemalt. Dieser Jesus am Kreuz, dem die Nägel durch die Hände gehen, will den einen Verbrecher am Kreuz noch mitnehmen. Jesus hat eine Leidenschaft, gestrandete und unwürdige Menschen zu retten.

Je länger wir in der Nachfolge stehen, umso größer muss uns dieses Geheim- nis werden. Jeden Morgen ist es mir das größte Wunder, dass die Gnade Gottes mit mir nicht aufhört. Das gilt für jeden, für Eltern, die an ihren Kindern schuldig werden, aber auch für Gemeindeleiter. Gottes Gnade macht uns stark. Wir selber

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10 10 1010 sind doch gar nicht so stark, sondern sind durch eine kleine Versuchung des
10 10 1010 sind doch gar nicht so stark, sondern sind durch eine kleine Versuchung des

sind doch gar nicht so stark, sondern sind durch eine kleine Versuchung des Teufels ganz leicht umzuwerfen.

In der Justizvollzugsanstalt Heimsheim, die ich immer wieder einmal besuche, kommen bis zu 50 Männer zur Bibelstun- de. Darunter sind viele Mörder. Es ist wunderbar, ihnen sagen zu können, dass wir keinen Hauch besser sind als sie. Wir wurden nur durch den Herrn bewahrt.

Viele dieser Männer sagen von sich, dass es besser mit ihnen wird, wenn sie aus der Haft entlassen werden. Aber ich sage ih- nen dann: „Nur wenn du dich den starken Händen Jesu anbefehlen kannst, wirst du bewahrt werden. Andernfalls läufst du gleich in die nächste Pfütze, in die nächste Abhängigkeit hinein.“

Reden von Christus

„Ich danke unserm Herrn Christus Jesus, der mich stark gemacht und für treu erachtet hat und in das Amt eingesetzt.“ Es geht hier um das Amt. Um den Auftrag, Zeuge Jesu, Missionar zu sein. Von seiner Gnade und Barmherzigkeit soll ich weitersagen. Der Herr will Leute aus uns machen, die gerne seine Gebote erfüllen und von Herzen auf seinen Wegen gehen. Er will uns die Ge- wissheit des Glaubens geben und erhalten.

Ludwig Hofacker, nach dessen Name unsere Kirche in Stuttgart benannt ist, war sehr krank. Er hielt nur etwa 100 Predigten. Aber

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01.201001.201001.2010.
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lesen Sie seine Predigten! Spannend sind sie nicht. Sie sind trocken. Ohne Beispiele. Sie sind aber biblisch. Beim Lesen dieser Predig- ten erschloss sich mir, warum die Leute zu seinen Gottesdiensten strömten und sogar draußen vor den Fenstern standen, wo sie seine schwache Stimme kaum verstanden. Hofacker sprach davon, dass er gar nicht glauben könne. Wie schwach er doch selber sei. Aber er halte sich an den, der die zum Tode Verurteilten begnadigen und die Be- trüger retten will. An diesen Jesus wolle er sich halten. Das sei ihm die Kraft für seinen Glauben. Und davon redete Hofacker. Das war sein Amt. Davon zu reden, was Chris- tus in seinem Leben getan hatte, wie Jesus seine ganze Kraft war.

In Christus

Ich glaube nicht, dass wir heute im Westen wirklich wachsende Gemein- den haben. Die Zahl der Gläubigen geht eher zurück. Wir sehen eher Umschich- tungsgemeinden. Heute erleben wir eine dramatische Glaubensschwindsucht. Und kann es nicht ein Grund sein, dass wir in unseren Gemeinden das, was Paulus in die Mitte rückt, das typisch Modellartige, dass eben Christus in meinem Leben ein und alles ist, verloren haben?

Wieviel Fassade ist doch da, auch wenn viel von Werten gesprochen wird. Wie hohl ist aber des Menschen Herz. Werte können doch erst wachsen, wenn Chris- tus uns ergriffen hat. Und die Krämerseele

Mein Glaube - Vorbild für andere

Wahre Werte
Wahre Werte

sehen wir auch oft nicht die Frucht unseres Lebens. Das ist auch gut so. Aber was Gott wirken kann in seiner Güte durch Men- schen, die sich ihm ganz ausliefern, das ist oft überraschend. Das bewirkt der Glaube.

Der Glaube besteht ja aus zwei Dingen. Zum einen aus dem großen Vertrauen, dass Christus das Einzige ist, was meinem Leben Bedeutung gibt, und zum andern aus dem Gehorsam, aus der Nachfolge Christi. Unsere Glaubenstärke liegt also darin, in und mit Christus zu leben und ihm in unserem Leben Raum zu geben.

Der Geist wirkt

Paulus hat sich nicht geniert, ganz offen zuzugeben, dass sein Wollen und Voll- bringen ganz weit auseinanderklaffen. Er spricht in Römer 7 von einem Gesetz in seinem Innern, das sich gegen Christus sperrt. Die einzige Möglichkeit, aus die-

der Managergehälter, dieses Habenwollen, ist doch in uns allen!

Paulus bezeugt, dass Christus ihn stark gemacht hat. 164 Mal kommt die Formu- lierung, „in Christus“ im Neuen Testament vor. Diese Redeweise hat Paulus „erfunden“. Die gibt es nicht im profangriechischen Umfeld. Paulus hat etwas erfunden, was mit einer weltlichen Sprache nicht gesagt wer- den kann. Aber das war für seinen Glauben typisch, vorbildlich. Das, was ich bin, will ich nur noch „in Christus“ sein, so wie die Rebe am Weinstock, so fest mit ihm verbun- den zu sein. Und das bekennt Paulus unab- hängig von seiner äußerlichen Lage, ob als Gefangener, als Prediger oder als jemand, der seine Krankheit aushalten musste. Er wollte in Christus sein. Darum konnte er sich auch in seinem Leiden freuen. Und er schreibt seinen Gemeinden: „Freut euch in dem Herrn alle Wege!“ (Philipper 4, 4). Ohne Christus geht nichts, aber mit ihm alles. Er ist meine Kraft und Stärke und meine Vollmacht. Paulus hatte nie ahnen können, was aus seinem Dienst in Europa gewor- den ist. Er sah nur die kleinen Anfänge. So

Viel Frucht
Viel Frucht
von Golgatha!“ Darüber wollen auch wir in keinem Stück hinauswachsen. Nichts von eigener Ehre, eigenem
von Golgatha!“ Darüber wollen auch wir in keinem Stück hinauswachsen. Nichts von eigener Ehre, eigenem
von Golgatha!“ Darüber wollen auch wir in keinem Stück hinauswachsen. Nichts von eigener Ehre, eigenem

von Golgatha!“ Darüber wollen auch wir in keinem Stück hinauswachsen. Nichts von eigener Ehre, eigenem Können, eigenen Programmen und Ideologien soll mehr im Zentrum stehen.

sem elenden Zwiespalt herauszukommen, war Jesus: „Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem todverfallenen Leibe? Dank sei Gott durch Jesus Christus, unsern Herrn! So diene ich nun mit dem Gemüt dem Gesetz Gottes, aber mit dem Fleisch dem Gesetz der Sünde“ (Römer 7, 24 - 25).

Wenn uns Gottes Geist erfüllt hat, dann sind wir Gottes Kinder. Gottes Geist treibt mich. Auch wenn in meinem Leben viele Pannen passieren, der Geist gibt meinem Geist Zeugnis, dass ich Gottes Kind bin. Und durch seinen Geist wirkt Christus Frucht. Die Ströme des Heiligen Geistes gehen durch unsere Schwächen hindurch.

Friedrich von Bodelschwingh wurde in nur 30 Tagen von Hitler aus dem Amt des Reichsbischofs hinausgeboxt. Dann widmete er in aller Demut sein Leben den Schwerstbehinderten. Die Gläubigen brachten ihm im damaligen Kirchen- kampf die größte Achtung entgegen. Er war ein Jesusmensch durch und durch. Und so bekennt er in seinem Lied: „Nun gehören unsre Herzen ganz dem Mann

Das ist heute dran: dass Christus wieder die Mitte in unserem Leben ist. Seine Dynamis, seine Kraft treibt mich. So wie das Benzin im Motor den Verbrennungs- prozess auslöst, so soll Christus in uns wirken. Nicht mein Streben, Wollen und Tun sind es. Durch unsere Gaben und Fähigkeiten können wir keinen Menschen zum Glauben an Jesus überreden. Das ist noch nie passiert. Nur durch das Licht des Heiligen Geistes geschieht dieses Wun- der. Ohne Geist ist jede Arbeit sinnlos, umsonst. Aber der Geist wirkt durch verlorene und verdammte Menschen. Das ist auch das Wort eines Paulus an Timo- theus. Paulus sagt ihm nicht, dass er in die Weite wirken soll, in die Gesellschaft und Politik hinein. Er weiß um den Auftrag, Menschen mit Jesus in Verbindung zu bringen. Nur dieser Auftrag hat eine Verheißung, nur er ist von Jesus befohlen. Denn Gott will, dass alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Diesen Dienst dürfen wir alle ausüben. Egal, wo wir sind. Natürlich wird dann auch die Welt etwas vom Licht und Salz erleben. Fortsetzung auf Seite 34

wird dann auch die Welt etwas vom Licht und Salz erleben.    Fortsetzung auf Seite

12

Das Fundament 01.2010.

wird dann auch die Welt etwas vom Licht und Salz erleben.    Fortsetzung auf Seite

Liebenzeller Gemeinschaft 68259 Mannheim- Feudenheim Schwanenstr. 8

Regionaltreffen 2010

20.02.2010

Region Nordbaden

Schwimmen lernen in der Informationsflut

Programm

 

Dass Internet und TV nicht nur frohe Bot- schaft oder nette Gute-Nacht-Geschichten vermitteln, wird sicher niemand behaupten, zumal gerade die Tagesnachrichten selbst häufig alles andere als erfreulich sind. Doch entsprechen die präsentierten Informati- onen auch immer den Tatsachen und wie kann bewusste oder unbewusste Manipu- lation erkannt werden? Naivität ist weder Christenpflicht noch Christenart. Wach sein und an einem klaren Maßstab die Zeichen der Zeit zu prüfen, darauf kommt’s an.

9.30 Uhr Die Macht des Fernsehens – und wie wir manipuliert werden Vortrag und Aussprache

12.00

Uhr Mittagessen und Aktuelles aus dem DCTB

14.00

Uhr Chancen und Gefahren des Internet Vortrag und Aussprache

 

17.00

Uhr Abschluss mit Kaffeetrinken

  17.00 Uhr Abschluss mit Kaffeetrinken Referent Hans-Werner Kalb, Affalterbach, studierte

Referent

Hans-Werner Kalb, Affalterbach, studierte Nachrichtentechnik, arbeitete anschließend beim ZDF sowie beim SWR und war viele Jahre Leiter der Fernsehtechni- schen Planung in Stuttgart. Seit 2001 nimmt er verschiedene Lehraufträge an der Hochschule der Medien und der Berufsakade- mie Stuttgart wahr.

Anmeldung

bis 15.02.2010 mit Name, Vorname, Anschrift an Brigitte Köth, Kaiserstr. 24a, 69469 Weinheim, Tel. 06201/53466, Fax 06201/392202 oder info@dctb.de Wegbeschreibung erfolgt auf Wunsch.

Kosten

Die Kosten der Veranstaltung werden durch einen freiwilligen Beitrag gedeckt.

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Regionaltreffen 2010

06.03.2010

Region Sachsen

Ev. Luth. Johanneskirche 09117 Chemnitz -Reichenbrand Zwickauer Str. 516

Rätsel der Schöpfung:

Programm

Schuf Gott Gifte?

 

Mit Medikamenten hat jeder schon seine Erfahrungen gemacht, und die Spanne der Reaktionen reicht von Vergötzung bis zur Verteufelung. Die Erwartungen sind oft hoch. Doch sind sie immer berechtigt? „Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Ihren Arzt oder Apotheker.“ Die Vorträge sollen keine Pro- duktberatung sein, sondern sensibel machen im Blick auf die Grundfragen des Lebens im Zusammenhang von Krankheit, Heilung und Heil.

9.30 Uhr Medikamente, Gentherapie und andere moderne Heil- methoden: Wie funktioniert es, wie viel Gesundheit kann man damit erreichen und was ist aus ethischer Sicht zu sagen? Vortrag und Aussprache

12.30

Uhr Mittagessen und Aktuelles aus dem DCTB

14.00

Uhr Rätsel der Schöpfung:

 

Schuf Gott Gifte? Vortrag und Aussprache

17.00

Uhr Abschluss mit Kaffeetrinken

und Aussprache 17.00 Uhr Abschluss mit Kaffeetrinken Referent Prof. Dr. Peter Imming, Halle, ist Pharmazeut und

Referent

Prof. Dr. Peter Imming, Halle, ist Pharmazeut und Chemiker und hat seit 2004 eine Professur im Institut für Pharmazie der Martin-Luther-Universität Halle. Als Christ und Naturwissen- schaftler ist es ihm ein Anliegen zu zeigen, dass alle Lebensbe- reiche dem Lebenserfinder und -erhalter unterstehen.

Anmeldung

bis 01.03.2010 mit Name, Vorname, An- schrift an Andreas Kruse, An der Halde 18, 09117 Chemnitz, Tel. 0371/855112; Andreas.Kruse@t-online.de Wegbeschreibung erfolgt auf Wunsch.

Kosten

Die Kosten der Veranstaltung werden durch einen freiwilligen Beitrag gedeckt.

13.03.2010

Region Ostwestfalen

Regionaltreffen 2010

Regionaltreffen 2010

Gemeindehaus der Lukaskapelle Schillingshofsiedlung 33659 Bielefeld-Senne Kampstr. 26

Gleichstellung um jeden Preis?

Programm

Was bedeutet Gender Mainstreaming, welche Chancen und Gefahren und welche strategischen Überlegungen für die Praxis in Familie und Erziehung sowie im Beruf stecken dahinter? Christen sollten Bescheid wissen, inwieweit im Bemühen um eine notwendige Gleichberechtigung von Mann und Frau eine ungute „Gleichmachung“ der Geschlechter erfolgt. Grundlegendes, sowohl aus der Neurophysiologie als auch aus der Bibel, sollte beachtet werden.

 

9.30 Uhr Gender mainstreaming - Gleichstellung um jeden Preis? Vortrag und Aussprache

12.00

Uhr Mittagessen und Aktuelles aus dem DCTB

14.00

Uhr Adam und Eva - die unüberbrückbaren neurophysiologischen Unterschiede Vortrag und Aussprache

 

17.00

Uhr ´Abschluss mit Kaffeetrinken

  17.00 Uhr ´Abschluss mit Kaffeetrinken Referent Prof. Dr.-Ing. physiol. habil. Manfred Spreng,

Referent

Prof. Dr.-Ing. physiol. habil. Manfred Spreng, Erlangen, lehrte bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2008 Physiologie und Bio- kybernetik an der Medizinischen Fakultät der Universität Erlangen- Nürnberg. Im Ruhestand ist er u. a. freiberuflich als Gutachter bei großen Baumaßnahmen hinsicht- lich Lärmwirkungsfragen tätig.

Anmeldung

bis 08.03.2010 mit Name, Vorname, Anschrift, bei Kindern auch Alter an Dietrich Affeld, Mindener Str. 302, 32479 Hille, Tel. 05703/1754; Fax 05703/980929; affeld@teleos-web.de Wegbeschreibung erfolgt auf Wunsch.

Kosten

Die Kosten der Veranstaltung werden durch einen freiwilligen Beitrag gedeckt.

Regionaltreffen 2010

13.03.2010

Region Siegerland

Haus Patmos

57078 Siegen

Patmosweg 60

Naturwissenschaftler müssen keine Atheisten sein

 

Programm

   

Zurecht gilt Isaak Newton als der bisher bedeutendste Physiker. Seine zahlreichen Erkenntnisse und Erfindungen legten Grund- steine für die heutige Physik und Mathema- tik. Persönlich war er eher ein schwieriger Mensch, andererseits pflegte er eine tiefe Frömmigkeit. Für Newton war die Bibel abso- lut glaubwürdig. Das war vor 300 Jahren. Doch wie sieht es heute aus? Bekannte Natur- wissenschaftler behaupten vor dem Hinter- grund des „Neuen Atheismus“, der Glaube an Gott und die Wissenschaft schließen einander aus. Sie nennen sich Brights, sehen sich als intellektuelle Elite und träumen von einer friedlichen, toleranten Welt - ohne Gott. Wie ist das zu bewerten?

9.30 Uhr Isaak Newton – der „Physiker Gottes“ Vortrag und Aussprache

12.00

Uhr Mittagessen und Aktuelles aus dem DCTB

14.00

Uhr Neue Atheisten und ihre Argumente gegen den Gottesglauben Vortrag und Aussprache

16.30

Uhr Abschluss mit Kaffeetrinken

und Aussprache 16.30 Uhr Abschluss mit Kaffeetrinken Referent Michael Kotsch, Bad Mein- berg, Theologe, Dozent

Referent

Michael Kotsch, Bad Mein- berg, Theologe, Dozent an der Bibelschule Brake, Verfas- ser von Artikeln und Büchern zu apologetischen sowie religionswissenschaftlichen Themen.

Anmeldung

bis 08.03.2010 mit Name, Vorname, An- schrift an Jürgen Schumann, Zum Obstgar- ten 15, 57080 Siegen, Tel. 0271/355803; Fax 0271/3510371; info@dctb.de Wegbeschreibung erfolgt auf Wunsch.

Kosten

Die Kosten der Veranstaltung werden durch einen freiwilligen Beitrag gedeckt.

20.03.2010

Region Württemberg

Regionaltreffen 2010

Diakonissen Mutterhaus 71132 Aidlingen Darmsheimer Steige 1

Gott am Ende? - Am Ende Gott?

Programm

Wissenschaft und Glaube scheinen immer weniger miteinander vereinbar zu sein. Eine neue Generation von Skeptikern und (Natur-) Wissenschaftlern will die Welt vom Glauben befreien. Bei ihnen wird die Gottesfrage zu einer Frage der Wissenschaft. Ihr bekanntes- ter Vertreter, der Evolutionsbiologe Richard Dawkins, kommt in seinem Buch „Der Gotteswahn“ zu dem Schluss: „Gott existiert mit ziemlicher Sicherheit nicht“. Die engli- sche Ausgabe seines Buches wurde bereits zwei Millionen Mal verkauft. Die deutsche Ausgabe gelangte in kurzer Zeit auf Platz zwei der Sachbuchliste. Auf unserer Tagung wollen wir uns mit dem ‚neuen Atheismus’ und seinen zentralen Thesen auseinander- setzen. Was lässt sich aus christlicher Sicht dazu sagen?

10.00

Uhr Hat die Wissenschaft Gott begraben? - Die Argumente der ‚neuen Atheisten‘ gegen Gott Vortrag und Aussprache

12.00

Uhr Mittagessen und Aktuelles aus dem DCTB

14.00

Uhr Ist das Neue Testament vertrauenswürdig? Ein Historiker zur Auferstehung von Jesus Christus Vortrag und Aussprache

16.00

Uhr Abschluss mit Kaffeetrinken

und Aussprache 16.00 Uhr Abschluss mit Kaffeetrinken Referent Dr. phil. Jürgen Spieß stu- dierte und

Referent

Dr. phil. Jürgen Spieß stu- dierte und promovierte in Al- ter Geschichte. Von 1984 bis 1999 war er Generalsekretär der SMD und seit 1999 Leiter des Instituts für Glaube und Wissenschaft in Marburg.

Anmeldung

bis 15.03.2010 mit Name, Vorname, Anschrift, bei Kindern auch Alter an DCTB, Postfach 1122, 70807 Korntal-Münchingen, Tel. 0711/8380828; Fax 0711/8380829 oder info@dctb.de Wegbeschreibung erfolgt auf Wunsch.

Kosten

Die Kosten der Veranstaltung werden durch einen freiwilligen Beitrag gedeckt.

Regionaltreffen 2010

27.03.2010

Region Hessen

Evangelische Gemeinschaft 63486 Bruchköbel Hainstr. 20

Aufbruch im Gottvertrauen

Programm

Wie jemand denkt und handelt, ist in der Regel eine Frage der persönlichen Prägung und Bildung. Ein Leben ohne Gott wird anders gestaltet als eines, das von der Bibel beeinflusst ist. Wie war das bei Abraham, den Gottes Wort relativ spät und unvermittelt traf? Auf Gottes Befehl hin zog er los, ohne zu wissen, wohin, wozu und wie. Bei den Kreuzfahrern sah das anders aus. Für sie waren Fragen wie diese klar. Doch wessen Befehl befolgten sie? Es er- warten uns interessante Überlegungen, die vielleicht zum Umdenken Anlass geben.

10.00

Uhr Marschbefehl in unbekanntes Land (1Mose 12,1-9) Vortrag und Aussprache

12.00

Uhr Mittagessen und Aktuelles aus dem DCTB

14.00

Uhr Die Kreuzzüge in historischer und biblischer Perspektive Vortrag und Aussprache

17.00

Uhr Abschluss mit Kaffeetrinken

 

Bei Bedarf wird ein Kinderprogramm angeboten.

  Bei Bedarf wird ein Kinderprogramm angeboten. Referent Johann Hesse, Verden/ Aller, studierte

Referent

Johann Hesse, Verden/ Aller, studierte Wirtschafts- wissenschaft in London und Theologie an der FTH in Gießen. Heute arbeitet er als Geschäftsführer des Gemein- dehilfsbundes in Walsrode.

Anmeldung

bis 20.03.2010 mit Name, Vorname, Anschrift, bei Kindern auch Alter an Gerd Gottschalk, Franz-Liszt-Str. 14, 63486 Bruchköbel, Tel. 06181/76809; gg.gottschalk@web.de Wegbeschreibung erfolgt auf Wunsch.

Kosten

Die Kosten der Veranstaltung werden durch einen freiwilligen Beitrag gedeckt.

10.04.2010

Region Ruhrgebiet

Regionaltreffen 2010

Evangelisch-

Freikirchliche Gemeinde 45468 Mülheim/Ruhr Auerstr. 59 - 65

Den Islam besser kennen lernen

Programm

Christen sollten den Islam kennen und Bescheid wissen. Viele unserer Mitmenschen sind Moslems. Wer verstehen will, wie sie denken, muss wissen, was sie glauben. Dass dazu mehr gehört als die täglichen Kurz- nachrichten mit oftmals stimmungsgelade- nen Meldungen, dürfte inzwischen den meisten klar sein. Was können wir tun, was sollten wir lassen?

 

14.00

Uhr Der Koran und die Bibel Vortrag und Aussprache

15.30

Uhr Kaffeepause und Aktuelles aus dem DCTB

16.30

Uhr Der Islam und die Menschenrechte Vortrag und Aussprache

 

18.00

Uhr Abschluss

Anmeldung

bis 05.04.2010 mit Name, Vorname, Anschrift an Dietrich Hollatz, Trottenburg 12, 45479 Mülheim, Tel. 0208/779607; dietrich.hollatz@gmx.de Wegbeschreibung erfolgt auf Wunsch.

Kosten

Die Kosten der Veranstaltung werden durch einen freiwilligen Beitrag gedeckt.

Regionaltreffen 2010

17.04.2010

Region Franken

Evangelisch-

methodistische Kirche 90762 Fürth Angerstr. 21/23

Meinungsfreiheit im nach- christlichen Abendland

 

Programm

   

Bei aller Freiheit, die überzeugte Christen noch genießen, merken sie, dass sie zuneh- mend Fremdkörper in Europa sind. Unglaube oder Ignoranz gab es immer. Die teilweise aggressive Ablehnung, speziell evangelis- tischen Aktivitäten gegenüber, jedoch ist neu, zumindest in Westdeutschland. Das christliche Abendland, in dem die „Kirche im Dorf“ gelassen wird, gibt es so nicht mehr. Wir fragen nach Ursachen und Folgen sowie nach Chancen, sowohl für die Gesellschaft an sich als auch für die christliche Mission.

9.30 Uhr Meinungsfreiheit und Christen- verfolgung weltweit und in Europa Vortrag und Aussprache

12.00

Uhr Mittagessen und Aktuelles aus dem DCTB

14.00

Uhr Vom Untergang des Abend- landes – Was erwartet Christen im nachchristlichen Europa? Vortrag und Aussprache

 

16.00

Uhr Abschluss mit Kaffeetrinken

  16.00 Uhr Abschluss mit Kaffeetrinken Referent Dr. Paul Murdoch ist seit Sommer 2009

Referent

Dr. Paul Murdoch ist seit Sommer 2009 Studienleiter am Albrecht-Bengel-Haus in Tübingen. Ehrenamtlich ist er Vorsitzender des „Arbeits- kreises Religionsfreiheit“ der Deutschen Evangelischen Allianz.

Anmeldung

bis 12.04.2010 mit Name, Vorname, Anschrift an Georg Möller, Reichenfelser Str. 8, 91074 Herzogenaurach, Tel. 09132/61248; georg.moeller@herzomedia.net Wegbeschreibung erfolgt auf Wunsch.

Kosten

Die Kosten der Veranstaltung werden durch einen freiwilligen Beitrag gedeckt.

23. - 24.04.2010 Region Unterfranken

Regionaltreffen 2010

Liebenzeller Gemeinschaft 97980 Bad Mergentheim Unterer Graben 6/8

Leben und Tod

Programm

Freitag, 23.04.2010

„Leben“ gehört zu den auffälligsten Erschei- nungen auf der Erde. Erstaunlicherweise ist trotz intensiver Bemühungen vieler Wissen- schaftler auch heute noch nicht verstanden, wie Leben entstehen kann. Angesichts großartiger Fortschritte in Biotechnologie und Medizin können Menschen heute Leben nachhaltig manipulieren. Mit diesen Mög- lichkeiten stellen sich aber immer dringen- der die Fragen: Wo fängt Leben an und wo

19.30

Uhr Moderne Biotechnik - Wissen und Verantwortung Vortrag und Aussprache

Samstag, 24.04.2010 9.30 Uhr Menschenbild und moderne mo- lekularbiologische Erkenntnisse Vortrag und Aussprache

12.00

Uhr Mittagessen und Aktuelles aus dem DCTB

hört es auf? Wie weit darf man eingreifen und wo sind Grenzen?

14.00

Uhr Naturwissenschaft und die Realität von Leben und Tod Vortrag und Aussprache

17.00

Uhr Kaffeetrinken und Abschluss

und Aussprache 17.00 Uhr Kaffeetrinken und Abschluss Referent Dr. Harald Binder, Konstanz, ist als Chemiker

Referent

Dr. Harald Binder, Konstanz, ist als Chemiker Mitarbeiter bei der Studiengemeinschaft „Wort + Wissen”. Er erarbeitet wissen- schaftliche Themen, besonders aus dem Bereich der „Chemie der Lebensentstehung“ sowie der Gentechnik und stellt diese in Vorträgen zur Diskussion.

Anmeldung

bis 14.04.2010 mit Name, Vorname, Anschrift an Hermann Mühlich, Otto-Richter-Str. 24, 97074 Würzburg, Tel. 0931/4523867, hermann.muehlich@dctb.de Wegbeschreibung erfolgt auf Wunsch.

Kosten

Die Kosten der Veranstaltung werden durch einen freiwilligen Beitrag gedeckt.

Kalender 2010 22 29.12. - 02.01. Silvester-City-Tour, Barcelona 10.01. Jugendmissionskonferenz, Stuttgart 24.01. -
Kalender 2010 22 29.12. - 02.01. Silvester-City-Tour, Barcelona 10.01. Jugendmissionskonferenz, Stuttgart 24.01. -

Kalender 201022 29.12. - 02.01. Silvester-City-Tour, Barcelona 10.01. Jugendmissionskonferenz, Stuttgart 24.01. - 04.02.

22

29.12. - 02.01. Silvester-City-Tour, Barcelona 10.01. Jugendmissionskonferenz, Stuttgart 24.01. - 04.02. Skifreizeit,
29.12.
- 02.01. Silvester-City-Tour, Barcelona
10.01.
Jugendmissionskonferenz, Stuttgart
24.01.
- 04.02. Skifreizeit, Stefansdorf/Südtirol
12.02.
-14.02.
Sitzung der DCTB-Bundesleitung, Marburg
20.02.
Regionaltreffen, Mannheim
26.02.
-28.02.
TEAM-Tagung, Neukirchen/Knüll
05.03.
- 07.03. Seminar für Berufstätige, Krelingen
06.03.
Regionaltreffen, Chemnitz
13.03.
Regionaltreffen, Siegen
13.03.
Regionaltreffen, Bielefeld
20.03.
Regionaltreffen, Aidlingen
27.03.
Regionaltreffen, Bruchköbel
10.04.
Regionaltreffen, Mülheim/Ruhr
16.04.
- 18.04. Stubi-Team, Korntal
17.04.
Regionaltreffen, Fürth
23.04.
/ 24.04. Regionaltreffen, Bad Mergentheim
24.04.
Regionaltreffen, Hamburg
08.05.
Regionaltreffen, Frankenberg
15.05.
Regionaltreffen, Köln
21.05. -24.05. Hauptkonferenz, Dassel/Solling
18.06.
- 20.06. Sitzung der DCTB-Bundesleitung, Korntal
27.06.
- 04.07. Hüttentour, Dolomiten/Südtirol
Das Fundament 01.2010

DCTB-Kalender 2010

www.dctb.de 10.07. - 17.07. Exkursion „Makro-Alpin“, Engersch/Wallis 24.07. - 31.07. Hüttentour, Maderaner
www.dctb.de
10.07.
- 17.07.
Exkursion „Makro-Alpin“, Engersch/Wallis
24.07.
- 31.07.
Hüttentour, Maderaner Tal/Schweiz
24.07.
- 01.08. Ostsee-Segeltörn, Kopenhagen-Rostock
01.08.
- 13.08
Familienfreizeit, Fehmarn
19.08.
- 28.08. Kanutour, Loire/Frankreich
22.08.
- 29.08. Outdoorbibelschule, Crailsheim
22.08.
- 05.09. Bergwanderfreizeit, Stefansdorf/Südtirol
03.09.
- 05.09. „Tag der Sachsen“, Oelsnitz/Erzgebirge
12.09.
- 22.09. Senioren-Freizeit, Jonsdorf/Zittauer Gebirge
21.09.
- 24.09. Innotrans, Berlin
05.10.
- 07.10.
Intergeo, Köln
08.10.
- 10.10.
Seminar für Berufstätige, Monbachtal
08.10.
- 10.10.
Norddeutsche Tagung, Krelingen
15.10.
- 17.10.
Thüringisch-Sächsische Tagung, Bad Blankenburg
22.10.
- 24.10. Seminar „Bibel intensiv“, Lachen/Weinstraße
22.10.
- 24.10. Ruhr-Wupper-Sieg-Tagung, Wuppertal
29.10.
- 01.11.
Bayerisch-Fränkische Tagung, Sulzbürg
30.10.
- 01.11.
Süddeutsche Tagung, Michelsberg
09.11.
- 12.11.
electronica, München
12.11.
- 14.11.
Stubi-Team, Korntal
20.11.
Regionaltreffen, München
26.11.
Korntaler Vortrag, Korntal

Regionaltreffen 2010

24.04.2010

Region Holstein/

Hamburg

Freie Evangelische Gemeinde „Holstenwall” 20459 Hamburg Michaelispassage 1

Kreationismus als Gefahr?

Programm

Der Begriff Kreationismus löst in Politik, Wissenschaft und Gesellschaft zunehmend Befürchtungen aus. Selbst namhafte Theo- logen setzen sich vehement dagegen ein. Welche Bedeutung aber hat nun der Glaube an den Schöpfer für Christen? Es ist nötig, alternative theologische Denkansätze sowie eine verbreitete Wissenschaftsgläubigkeit ihrerseits kritisch zu hinterfragen und eine biblisch akzeptable Position zu finden. Dass wir als Menschen einer hoch technisierten Welt einiges von den Bienen lernen können, ist vielleicht für manche überraschend. Auf dem Hintergrund dieses Vortrags gewinnt das Thema Schöpfung und Evolution einen zusätzlichen, überraschend wichtigen Impuls.

9.30 Uhr Kreationismus – Gefahr oder Chance? Vortrag und Aussprache

12.00

Uhr Mittagessen und Aktuelles aus dem DCTB

14.00

Uhr Bienen - staunenswerte Geschöpfe mit Köpfchen Vortrag und Aussprache

16.00

Uhr Kaffeetrinken und Abschluss

und Aussprache 16.00 Uhr Kaffeetrinken und Abschluss Referent Dipl.-Ing. Winfried Borling- haus, Korntal,

Referent

Dipl.-Ing. Winfried Borling- haus, Korntal, studierte Bauingenieurwesen in Mainz und Theologie am Bibelse- minar der Ev. Gesellschaft, Wuppertal; seit 1993 Studen- tenreferent im DCTB.

Anmeldung

bis 17.04.2010 mit Name, Vorname, Anschrift, bei Kindern auch Alter an Frank Schröder, Holstenhofweg 13a, 22041 Hamburg, Tel. 040/97072727; frankschroeder@alice-dsl.de Wegbeschreibung erfolgt auf Wunsch.

Kosten

Die Kosten der Veranstaltung werden durch einen freiwilligen Beitrag gedeckt.

08.05.2010

Region Nordhessen

Regionaltreffen 2010

Evangelisch - Freikirchliche Gemeinde 35066 Frankenberg- Friedrichshausen Mittelstraße 14

Gott schuf sie als Mann und Frau oder Gender-Mainstreaming?

Programm

 

Die Verwirrung der Geschlechter ist im sogenannten Gender Mainstreaming zum Programm geworden. Einerseits kommt es schleichend daher und andererseits auch provozierend offen. Die Kritik an den „alt- hergebrachten“ biblischen Vorgaben wird immer lauter. Die Angriffe gegen die bibli- sche Sichtweise von denen, die eine absolu- te Freigabe jeglicher sexuellen Lebensweise fordern, werden immer intoleranter. Was antworten Christen und wie verhalten sie sich ihnen gegenüber? Was soll man Kindern sagen?

9.30 Uhr Die aktuelle Herausforderung durch das moderne Genderdenken Vortrag und Aussprache

12.00

Uhr Mittagessen und Aktuelles aus dem DCTB

14.00

Uhr Die biblische Alternative Vortrag und Aussprache

17.00 Uhr Kaffeetrinken und Abschluss

und Aussprache 17.00 Uhr Kaffeetrinken und Abschluss Referent Armin Bachor, Korntal, stu- dierte Theologie in

Referent

Armin Bachor, Korntal, stu- dierte Theologie in Münster, Bad Liebenzell und Dallas/ USA (Th. M.). Seit 1999 ist er Studentenreferent und Schriftleiter von „Das Funda- ment“.

Anmeldung

bis 03.05.2010 mit Name, Vorname, Anschrift, bei Kindern auch Alter an Ulrich Garthe, Tell- weg 9, 35066 Frankenberg-Friedrichshausen, Tel. 06451/21748; ur.garthe@web.de Wegbeschreibung erfolgt auf Wunsch.

Kosten

Die Kosten der Veranstaltung werden durch einen freiwilligen Beitrag gedeckt.

Regionaltreffen 2010

15.05.2010

Region Rheinland

Freie Evangelische Gemeinde 50931 Köln Clarenbachstr. 180

Wahrheit - Luxusgut oder Lebenselixier?

 

Programm

   

Die Auswirkungen der sogenannten Postmo- derne haben uns noch voll im Griff. Selbst das seit der Aufklärung betonte Primat der Vernunft wird in Frage gestellt. Emotionen sind wichtig, Wahrheit im Sinne philoso- phischer und religiöser Auffassungen wird abgelehnt, und das wirkt sich aus auf Moral und Geschichte, auf Gott und Religion, ja selbst auf die Wissenschaft. Traditionelle Bindungen, Solidarität und ein allgemei- nes Gemeinschaftsgefühl gingen verloren. Man fragt sich: Ist Wahrheit Luxusgut oder Lebenselixier?

14.00

Uhr Alles relativ?

Die Suche nach der Wahrheit in der Geistesgeschichte Vortrag und Aussprache

-

15.30

Uhr Kaffeepause und Aktuelles aus dem DCTB

16.00

Uhr Alles gleich gültig?

Der Streit um die Wahrheit in den Religionen Vortrag und Aussprache

-

 

18.00

Uhr Abschluss

Vortrag und Aussprache -   18.00 Uhr Abschluss Referent Dr. Wolfgang Nestvogel, Hannover, ist Theologe,

Referent

Dr. Wolfgang Nestvogel, Hannover, ist Theologe, Leiter und Dozent für Praktische Theologie und Hermeneutik an der Akademie für Reforma- torische Theologie in Hanno- ver. Buchautor und Verfasser zahlreicher Artikel.

Anmeldung

bis 10.05.2010 mit Name, Vorname, An- schrift an Frank Koppitz, Gottfried-Keller- Str. 20, 50389 Wesseling, Tel. 02236/40761, Frank.Koppitz@t-online.de Wegbeschreibung erfolgt auf Wunsch.

Kosten

Die Kosten der Veranstaltung werden durch einen freiwilligen Beitrag gedeckt.

20.11.2010

Region Südbayern

Regionaltreffen 2010

Evangelische

Gemeinschaft

80331 München

Kreuzstraße 8

Wirtschaftswachstum um jeden Preis?

Programm

 

Das wirtschaftliche Wachstum ist ein Hauptziel staatlicher Politik. Da jeder Arbeit- geber dies im Blick haben muss, sind auch Arbeitnehmer davon betroffen. Sichere Ar- beitsplätze, steigende Gehälter und private Geldanlagen sind gewiss wünschenswerte Folgen. Wenn sich Firmenpolitik jedoch nur noch an einem kurzfristig verstandenen „Shareholder Value“ orientiert, drohen Mitar- beiter zu Verlierern zu werden. Vor diesem Hintergrund stellen sich Fragen wie: Wie viel Gewinn, wie viel Wachstum ist notwendig? Wie soll sich ein Christ im Betrieb positionie- ren? Was kann er zu einer gesunden Sicht dieser Dinge in seinem Umfeld beitragen?

14.00

Uhr Wirtschaftswachstum um jeden Preis? Vortrag und Diskussion

15.30

Uhr Kaffeepause und Aktuelles aus dem DCTB

16.30

Uhr Geld mit gutem Gewissen anlegen – Wie kann das gelingen? Vortrag und Diskussion

18.00

Uhr Abschluss

gelingen? Vortrag und Diskussion 18.00 Uhr Abschluss Referent Hans-Joachim Vieweger, München, studierte Volks-

Referent

Hans-Joachim Vieweger, München, studierte Volks- wirtschaftslehre, Geschichte und Politik und ist seit 1997 „fester freier Mitarbeiter“ beim Bayerischen Rundfunk. Als Börsenjournalist ist er der Autor von „Kann denn Börse Sünde sein?“.

Anmeldung

bis 15.11.2010 mit Name, Vorname, Anschrift, an Jörg Nolting, Haunstetter Str. 44a, 86343 Königsbrunn, e-j.nolting@online.de Wegbeschreibung erfolgt auf Wunsch.

Kosten

Die Kosten der Veranstaltung werden durch einen freiwilligen Beitrag gedeckt.

05.03.-07.03.2010 Freizeit- und Tagungszentrum Krelingen 29664 Walsrode Seminar für Berufstätige „Motivation –
05.03.-07.03.2010 Freizeit- und Tagungszentrum Krelingen 29664 Walsrode Seminar für Berufstätige „Motivation –
05.03.-07.03.2010 Freizeit- und Tagungszentrum Krelingen 29664 Walsrode Seminar für Berufstätige „Motivation –

05.03.-07.03.2010

Freizeit- und Tagungszentrum Krelingen 29664 Walsrode

Seminar für Berufstätige

„Motivation – Erfolg und Misserfolg“ Überlebenshilfen für den beruflichen Alltag

Mitarbeiter sind keine Maschinen, sondern Menschen. Wer das vergisst, wird als Führungs- kraft entweder versagen oder verzweifeln. Wer dagegen richtig motivieren kann, wird durch ein gutes Miteinander das erforderliche Ziel erreichen. Daneben steht die andere, für jeden Berufstätigen wichtige Frage: Worauf kann ich mich im Umgang mit Vorgesetzten, Kollegen, Kunden und Lieferanten überhaupt noch verlassen?

Manfred Dreytza Klaus-D. RumpelDr.
Manfred Dreytza Klaus-D. RumpelDr.

282828282828

verlassen? Manfred Dreytza Klaus-D. RumpelDr. 2828 282828 28 Referenten Klaus-D. Rumpel, Bassum, ist Diplom- und

Referenten

Klaus-D. Rumpel, Bassum, ist Diplom- und Wirtschaftsingenieur und Lehrer an einer Privatschule. Nebenberuflich ist er als Perso- nal- und Organisationsberater aktiv im Beraterkreis „Christen im Personalservice” (CPS), Kassel. Dr. Manfred Dreytza, Krelingen, ist Theologe und leitet das Krelinger Studienzentrum Leitung: Dipl.-Ing. Reinhold Wennagel, Korntal, DCTB-Geschäfts- führer

Seminar für Berufstätige

Programm

   

Freitag, 05.03.2010

20.00

Uhr

„Motivation - Mythos oder Zaubertrank?“ Was ist Motivation? Klärungen, Mechanismen und Zusammenhänge Vortrag von Klaus Rumpel

Samstag, 06.03.2010

 

9.30

Uhr

„Bibel und Motivation“ - Anregungen oder Hilfestellungen für unseren Alltag – Bekanntes aus neuen Blickwinkeln Vortrag von Klaus Rumpel Mittagspause und Zeit für ganz persönliche Gespräche „Motivation allein genügt nicht!“ Berufswelt im Umbruch - Scheitern inklusive – Biblische Hilfen zum Umgang mit Misserfolgen Vortrag von Klaus Rumpel

16.00

Uhr

19.30

Uhr

Durch Anfechtungen stark werden Vortrag von Dr. Manfred Dreytza

Sonntag, 07.03.2010

 

10.00

Uhr

Gottesdienst

13.00

Uhr

Rückblick – Ausblick – Aufblick

Anmeldung

Preis (Vollpension) inklusive Kursgebühr

Geistliches Rüstzentrum

Doppelzimmer

Einzelzimmer

Krelingen - Gästebüro

einfach

€ 110,-

einfach

€ 122,-

29664 Walsrode,

mit Du/WC

€ 124,-

mit Du/WC

€ 136,-

Tel. 05167/979145; gaestebuero@grz-krelingen.de

Appartment

€ 136,-

Appartment

€ 150,-

Seminar für Berufstätige 08. - 10. 10.2010 Gästehäuser Monbachtal Im Monbachtal 2 75378 Bad Liebenzell
Seminar für Berufstätige 08. - 10. 10.2010 Gästehäuser Monbachtal Im Monbachtal 2 75378 Bad Liebenzell
Seminar für Berufstätige 08. - 10. 10.2010 Gästehäuser Monbachtal Im Monbachtal 2 75378 Bad Liebenzell

Seminar für Berufstätige

08. - 10. 10.2010 Gästehäuser Monbachtal Im Monbachtal 2 75378 Bad Liebenzell

Sicherheit kontra Wirtschaftlichkeit

Nicht erst seitdem die deutsche Bundesregierung vor etlichen Jahren einen sogenannten Ethikrat eingesetzt hat, nicht nur, weil zunehmende Kriminalität in Schulen und Städten als bedrohlich empfunden wird, fragt die Welt nach Ethik. Gibt es einen moralischen Minimal- konsens in unserer Gesellschaft? Was gilt im Beruf? Worauf können wir uns im Umgang mit Kollegen, Kunden und Lieferanten verlassen? Können verbindliche Werte für alle eingefor- dert werden? Was wäre, wenn Gottes gute Gebote gälten?

Bild des Referenten Refe Hermann MühlichWilfried Sturm
Bild des
Referenten
Refe
Hermann MühlichWilfried
Sturm

30 3030303030

Refe Hermann MühlichWilfried Sturm 30 30 303030 30 Referenten Dipl.-Ing. (FH) Hermann Mühlich, Würzburg,

Referenten

Dipl.-Ing. (FH) Hermann Mühlich, Würzburg, studierte Bauingeni- eurwesen und Theologie. Von 2000 bis 2004 war er Studentenrefe- rent beim DCTB, arbeitet in der Vertriebsabteilung eines mittel- ständischen Unternehmens und ist ehrenamtlicher Mitarbeiter einer Landeskirchlichen Gemeinschaft. Pfr. Wilfried Sturm, Bad Liebenzell, war nach dem Studium der Theo- logie in Krelingen, Tübingen und Erlangen vier Jahre in der Ev. Lan- deskirche in Württemberg tätig und ist seit 1988 Dozent für Dogmatik und Ethik am Theologischen Seminar der Liebenzeller Mission. Leitung: Dipl.-Ing. Reinhold Wennagel, Korntal, DCTB-Geschäftsführer

Seminar für Berufstätige

Programm

 

Freitag, 08.10.2010

20.00

Uhr Ethik-Kodex für Ingenieure – Eine Orientierungshilfe im Wertepluralismus? Vortrag von Hermann Mühlich

Samstag, 09.10.2010

 

10.00

Uhr Sicherheit kontra Wirtschaftlichkeit – Ein Pflichtenkonflikt Vortrag von Hermann Mühlich

16.00

Uhr Mission am Arbeitsplatz – Ein Gewissenskonflikt? Gesprächsrunde, Leitung: Reinhold Wennagel

20.00

Uhr Turmbau zu Babel? – Weltgestaltung zwischen Wissenschaftsfeindlichkeit und Machbarkeitswahn Vortrag von Pfarrer Wilfried Sturm

Sonntag, 10.10.2010

 

10.00

Uhr Gottesdienst

11.00

Uhr Rückblick – Ausblick – Aufblick Leitung: Reinhold Wennagel

Anmeldung

Bildungszentrum Liebenzeller Mission Liobastr. 11 75378 Bad Liebenzell Tel. 07052/17340 Fax 07052/17342 bildungszentrum@ liebenzell.org

Kosten (Vollpension)

€ 93,50 Doppelzimmer D/WC

€ 99,50 Einzelzimmer D/WC

€ 45,- Seminargebühr

Beten am Arbeitsplatz – Herausforderung und Geschenk? Reinhold Wennagel, Korntal, Geschäftsführer des DCTB.  
Beten am Arbeitsplatz – Herausforderung und Geschenk? Reinhold Wennagel, Korntal, Geschäftsführer des DCTB.  

Beten am Arbeitsplatz –

Herausforderung und Geschenk?

Reinhold Wennagel, Korntal, Geschäftsführer des DCTB.

 Betriebsgebetskreise sind eine gute Erfindung. Da treffen sich Kollegen aus verschiedenen Abteilungen einer Firma zum gemeinsamen Gebet. In der Regel geschieht das einmal in der Woche. Eigentlich ist es gar nichts Besonderes. Das dachte auch der Werkstudent, der einen Abteilungsleiter als Christ kennen gelernt hatte. Durch ein stilles Tischgebet in der Kantine hatte sich dieser nämlich „verra- ten“. Der Jüngere sprach den Älteren an und gab sich als „Bruder“ zu erkennen. „An unserer Fachhochschule gehe ich in einen Studenten-Gebetskreis. Gibt es eigentlich hier in der Firma keinen Betriebsgebets- kreis?“ Nein, daran hatten sie noch nicht gedacht, obwohl der Ältere auf Anhieb al- lein in seinem Werksbereich fünf Christen

kannte. Nach wenigen Wochen trafen sich sechs Christen zum ersten Gebetstreffen.

Wenn Mitarbeiter für die Firma beten, bringen sie strukturelle oder finanzielle Notsituationen des Betriebes genauso vor Gott wie das „Betriebsklima“ ganz allgemein. Der zwischenmenschliche Bereich, das Verhalten und Verhältnis von Einzelnen innerhalb der Abteilungen und darüber hinaus, ist immer „gut“ für belastende Spannungen. Gott will für alle Dinge gebeten sein – in Jesu Namen.

Jeder Kreis hat eine Mitte

Jesus Christus verspricht seine besondere Gegenwart selbst kleinsten Gruppen von „zwei oder drei“ Christen. Er ist der, dem alle Ehre gebührt, dem Dank für Erfolg

gesagt wird, für den aber auch Sorgen oder unlösbare Probleme kein Problem sind. Die Gebetstreffen verliefen recht ermu- tigend, nachdem die Kollegen vereinbart hatten: „Die Zeit ist begrenzt. Ein kurzes Bibelwort, am Anfang vorgelesen, sollte als Einstieg genügen, wir halten keine Bibelstunde, sondern lassen uns durch Gottes Wort zum Beten ermutigen und auf Jesus ausrichten.“ Alle waren einver- standen und erleichtert, dass da keine Zusatzbelastung mit vorzubereitenden Referaten erwartet wurde.

Oft gibt es noch andere Christen

In der Tat: Die meisten im Kreis kannten bereits weitere Kollegen, die so nach und nach persönlich angesprochen wurden. Teilweise entstanden auch Kontakte durch Fisch-Aufkleber auf Autos. Aller- dings musste man diese „Fische“ manch- mal mühsam angeln und nicht jeder hatte Interesse. Ein Artikel in der Firmenzei- tung war eigentlich die beste Werbung – allerdings nicht ohne spöttische Reaktio- nen. Eine Folge davon war dann, dass man sich nach einiger Zeit außerhalb der Firma in einem nahegelegenen Gemeindesaal treffen musste. Die Personalabteilung wollte zwischen politischer Agitation und den Gebeten von Christen nicht unter- scheiden.

Inzwischen ist dieser Firmengebetskreis schon viele Jahre „in Betrieb“. Andere wur-

Beten am Arbeitsplatz

den neu gegründet, nicht zuletzt aufgrund einer Broschüre mit dem Titel „Know how – Betriebsgebetskreis“, die vom DCTB herausgegeben wurde und unter info@dctb.de angefordert werden kann.

Eine kleine Kontaktbörse

wurde im Laufe der Zeit unter http://www. dctb.de/dctb/beruf.php aufgebaut. Weitere Kreise werden gerne in die Liste aufge- nommen, sobald sich Kontaktpersonen dafür melden. Schauen Sie mal rein! Viel- leicht sind unter unseren Lesern aber auch solche, die schon längere Zeit den Gedan- ken haben, in der Firma für die Firma und die dort Beschäftigten zu beten. Fangen Sie doch an! Noch nie war die Fürbitte so wichtig wie heute! Andere könnten über Erlebnisse im Zusammenhang mit dem Betriebsgebetskreis Bücher schreiben. Fangen Sie an – zunächst vielleicht mit einem kurzen Bericht, der im Fundament veröffentlicht werden kann. Nehmen Sie Verbindung mit uns auf.

Im Rahmen des DCTB e.V. besteht auf speziellen Seminaren für Berufstätige die Möglichkeit zum Austausch. Hier kann man über den Firmentellerrand hinaus schauen. Zwei Wochenenden pro Jahr sind mit unterschiedlichen Akzenten dem Thema „Christsein im Beruf“ gewidmet. Die Seiten 28 - 31 in dieser Ausgabe >Das Fundament< empfehlen wir deshalb ganz herzlich Ihrer Aufmerksamkeit.

   Fortsetzung von Seite 12 Aber immer nur so, dass Christus im Her- zen
   Fortsetzung von Seite 12 Aber immer nur so, dass Christus im Her- zen

Fortsetzung von Seite 12

Aber immer nur so, dass Christus im Her- zen von Menschen Raum gewinnt.

Dass sein Erbarmen sich in den Herzen von Sündern manifestiert. Sein Blut macht rein von aller Sünde. Und wenn ich weiß, aus welchen dämonischen Tiefen sich Sünde nähren kann, dann ist für mich das Reden vom Blut Jesu kein alter Begriff, sondern Kernwort des Evange- liums. Jesus macht frei und erneuert. Paulus weiß darum.

Jesus - nein danke!

„Ich danke unserm Herrn Christus Jesus, der mich stark gemacht und für treu erachtet hat und in das Amt eingesetzt, mich, der ich früher ein Lästerer und ein Verfolger und ein Frevler war.“ Paulus hatte keine kriminelle Ver- gangenheit. Er lebte im Gesetz untadelig. Aber er war ein Lästerer. Die schlimmste Sünde ist, Jesus wegzustoßen. Paulus ist deutlich geworden, dass er vor lauter Ge- rechtigkeit Jesus, den von Gott gesandten Retter, von sich gestoßen hatte. Und das geschieht auch in der Wohlstandsgesell- schaft Deutschlands. Alles wollen wir selber machen. Und Jesus wird beiseite ge- schoben. Aber er will trotzdem auch heute mächtig wirken, wenn Menschen beten und die Hände nach ihm ausstrecken.

Jesus hat Paulus vor Damaskus gefunden. Und wir haben unser Damaskuserlebnis erst, wenn wir sehen, was Jesus für uns persönlich tat, wenn Jesus sagt; „Das tat ich für dich!“ Jesus fand Paulus, der, so wie er Timotheus schreibt, der „erste unter den Sünder“ ist.

Sünde

Ich habe auch immer wieder versucht, als Prediger diesen Begriff „Sünde“ moderner zu übersetzen. Darum geht es aber in erster Linie nicht. Es geht um die Sache an sich, die den Leuten nicht schmeckt. Der moderne Mensch ist so stolz, dass er einfach nicht hören will, dass er Sünder ist. Aus diesem Grunde hat er aus der Sünde einen Witz gemacht. Aber was die Bibel unter Sünde meint, dass der Mensch von Natur aus ohne Gott verloren ist, dass will man nicht hören. Und nur Jesus ist derjenige, der uns aus der Todesverfallen- heit unseres Lebens rettet. In ihm darf ich mich dann auch geborgen wissen, ob in Krankheit oder anderen Nöten des Lebens.

Modell: Errettung

„Aber darum ist mir Barmherzigkeit widerfah- ren, dass Christus Jesus an mir als erstem alle Geduld erweise, zum Vorbild denen, die an ihn glauben sollten zum ewigen Leben.“ Ich bin das Vorbild, das Modell, so schreibt Paulus, wie man errettet wird. Nur so, wie ich, kann jeder Mensch, egal aus welcher

Kultur, errettet werden: durch die Barm- herzigkeit Gottes. Es gibt keinen anderen Weg, auch nicht

Kultur, errettet werden: durch die Barm- herzigkeit Gottes. Es gibt keinen anderen Weg, auch nicht durch Gutestun, egal, wie viel es auch sei. Auch in der Missions- geschichte hat man versucht, Modelle zu entwickeln, wie man Menschen zu besseren Christen macht. Aber oft wurden am Ende nur Scheinchristen produziert. Die Bot- schaft vom gekreuzigten Jesus ist bis heute die einzige Kraft, die vor allem Muslime zu Jesus zieht. Diskutieren Sie niemals mit Muslimen über den Islam. Sie schlagen alle Türen zu, so recht Sie auch haben mö- gen. Eine Frau sagte, sie habe den Koran gekauft, um Muslime zu Jesus zu führen. Daraufhin bekam sie zur Antwort, sie sol- le doch bitte nur davon erzählen, was sie an Jesus habe. Dass Jesus uns lieb hat, das wollen wir erzählen. Diese Liebe wird je- den Muslim überwältigen, denn er kennt nur Kälte, Härte und hat keine Vergebung und Heilsgewissheit.

Erneuerung ist nur unter dem Kreuz von Jesus möglich. Das gilt für alle Menschen, auch für die in Deutschland. Das gilt für un-

Mein Glaube - Vorbild für andere

sere Kollegen, denen wir erzählen können, wie Jesus Herr über unsere schmutzigen Gedanken wurde. Das wird bei unseren mo- dernen, autonomen und stolzen Zeitgenos- sen seine Wirkung haben. Das wird nicht spurlos an ihnen vorübergehen. Da werden wir eine Botschaft hinterlassen, die von großer Bedeutung ist. Auch Paulus genierte sich nicht, die Botschaft vom Kreuz zu den Menschen seiner Zeit zu bringen. Zu seiner Zeit wurden alle Perversionen noch extre- mer gelebt als heute. Es galten nur Macht und Lust. Aber die Botschaft vom Kreuz zieht, da ist Kraft drin.

Ein Vorbild für andere zu sein, bedeutet nicht, fehlerlos zu sein. Das wollen wir den Menschen nicht erzählen. Sondern wir wollen von Jesu Geduld, die er mit uns hat- te, berichten. Dass er mich nicht verstößt, auch wenn ich mich verrannt habe. Der Jesusglaube kommt aus dem persönlichen Zeugnis, dass Jesus mich gerettet hat.

auch wenn ich mich verrannt habe. Der Jesusglaube kommt aus dem persönlichen Zeugnis, dass Jesus mich
auch wenn ich mich verrannt habe. Der Jesusglaube kommt aus dem persönlichen Zeugnis, dass Jesus mich
Herausforderung „Diese Botschaft vertraue ich dir an, mein Sohn Timotheus, nach den Weissagungen, die früher
Herausforderung „Diese Botschaft vertraue ich dir an, mein Sohn Timotheus, nach den Weissagungen, die früher

Herausforderung

„Diese Botschaft vertraue ich dir an, mein Sohn Timotheus, nach den Weissagungen, die früher über dich ergangen sind, damit du in ih- rer Kraft, einen guten Kampf kämpfst und den Glauben und ein gutes Gewissen hast.“ Paulus sagt seinem jungen Mitarbeiter, dass er kämpfen solle. Es ging darum, diese gute Botschaft unter die Leute zu bringen. Es ist ein Kampf, denn der Teufel möchte mit allem Nachdruck verhindern, dass Menschen diese Botschaft hören.

Was ist denn nun nach dem Plan Gottes programmiert in Bezug auf unser Thema? Nach dem Plan Gottes ist programmiert, dass durch dieses Evangelium Menschen gerettet werden bis zur Wiederkunft Jesu. Das wird die Kraft sein, das wird ziehen. Wir wollen es mit eigenen Worten sagen. Aus unserem Leben erzählen.

John Bunyan erzählt, wie ein Mensch mit der Last auf dem Rücken in den Sumpf der

Verzagtheit gerät. Er strampelt und rudert und findet keinen Boden unter den Füßen. So geht es auch vielen Menschen heute:

sie haben keinen Boden mehr unter ihren Füßen, alles bricht ihnen weg. Auch die Finanzkrise hat das ihre dazu getan. Dann kommt der Evangelist, so erzählt Bunyan weiter, und sagt dem verzweifelten Men- schen, dass in dem Sumpf Steine versenkt worden seien. Man hat wohl schon viel Schotter in den Sumpf versenkt, um ihn trocken zu legen, aber es half alles nichts. Aber es gibt einzelne Steine, die Verhei- ßungen Gottes, auf denen man auch im Sumpf sicher laufen kann. So kommst du aus diesem Sumpf heraus und kannst deinen Weg fortsetzen, bis du unter dem Kreuz deine Last abwerfen kannst.

Es geht nicht um unseren Glauben, son- dern um die starke Hand von Jesus, in der unsere zitternde Hand ruht. Dort kann sie niemand mehr herausreißen. Toll ist dieses Wissen: das ist mein Glaube. Er ruht ganz geborgen in Jesus.

Zum Nachhören im Internet: www.dctb.de/dctb/medien/audios.php?sortierung=mp3

in Jesus.  Zum Nachhören im Internet: www.dctb.de/dctb/medien/audios.php?sortierung=mp3 36 Das Fundament 01.2010
in Jesus.  Zum Nachhören im Internet: www.dctb.de/dctb/medien/audios.php?sortierung=mp3 36 Das Fundament 01.2010
in Jesus.  Zum Nachhören im Internet: www.dctb.de/dctb/medien/audios.php?sortierung=mp3 36 Das Fundament 01.2010
Haben Sie ein Fundament? Gottfried Meskemper war langjähriger 1. Vorsitzender des DCTB. Er lebt im
Haben Sie ein Fundament? Gottfried Meskemper war langjähriger 1. Vorsitzender des DCTB. Er lebt im
Haben Sie ein Fundament? Gottfried Meskemper war langjähriger 1. Vorsitzender des DCTB. Er lebt im

Haben Sie ein Fundament?

Gottfried Meskemper war langjähriger 1. Vorsitzender des DCTB. Er lebt im täti- gen Ruhestand in Bremen. In diesem Bei- trag erzählt er, wie er in Bremen vor dem Hauptbahnhof auf das entscheidende Fundament „Jesus Christus“ aufmerksam machte.

„Haben Sie ein Fundament?“ „Nein!“ Unser Periodikum – „Das Fundament“ – griffbereit, fragte ich im Mai 2009 Kir- chentagsbesucher in Bremen nach ihrer Lebensbasis. Lautete die Antwort „Nein“, dann zog ich es hervor und sagte: „Dann habe ich hier ein Fundament für Sie, darauf können sie bauen.“

Die meisten Angesprochenen waren viel zu verblüfft, als dass sie „Nein, danke“ hätten sagen können (natürlich gab es die auch, aber sehr selten). Fragte jemand zurück:

„Wie meinen Sie das?“, sagte ich: „Haben Sie schon ein Lebensfundament?“ Auch da schwankten die Antworten zwischen

„Nein“, „Vielleicht“ und „Ja“. „Ich weiß nicht…“ antworteten die vorbeihastenden Besucher nur sehr selten, es blieb ihnen ja auch nicht Zeit genug zum Überlegen. Aber immer war in den Gesichtern Nach- denklichkeit zu lesen und meistens wurde mir „Das Fundament“ auch widerspruchs- los abgenommen. Es zeigte sich dabei sehr schnell, wie gut sich der Titel unseres Mitteilungsblattes als Traktat eignet.

Für jede Lage ein Fundament-Heft

An der Straßenbahnhaltestelle saß ein Mann recht einsam, und auf meine Frage nach dem Fundament sagte er: „Ja, aber ich möchte nicht darüber sprechen.“ Meine Antwort: „Na, gut, Sie müssen ja auch nicht, aber vielleicht lesen Sie „Das Fun- dament“ einmal, dann werden Sie wissen, ob Sie wirklich ein Fundament haben.“ Er nahm es, wenn auch etwas zögerlich.

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Wenn jemand auf die Frage: „Haben Sie schon ein Fundament?“ mit „JA!“ antwor- tete, konnte
Wenn jemand auf die Frage: „Haben Sie schon ein Fundament?“ mit „JA!“ antwor- tete, konnte

Wenn jemand auf die Frage: „Haben Sie schon ein Fundament?“ mit „JA!“ antwor- tete, konnte ich gleich nachschieben mit der Frage: „Welches?“ Dann gab es verle- gene bis flapsige Antworten wie: „Das, auf dem mein Haus gebaut ist“ oder „Das, worauf ich hier gerade stehe“, aber auch „Jesus Christus“. Im ersten Fall konnte ich nachfragen: „Meinen Sie, dass das für Ihr ganzes Leben reicht?“ und „Das Funda- ment“ übereichen, im zweiten: „Dann ist dieses Heft für Sie genau das Richtige.“

Am zweiten Tag bot ich es den aus den Bahnhof hervorquellenden Besuchern an mit: „Willkommen in Bremen“ am letzten Tag mit: „Kommen Sie gut nach Hause.“ Dem freundlichen Ansprechen kann sich kaum einer entziehen und tat es doch mal jemand, so habe ich das Angebot kurz unterbrochen, weil ich merkte, lehnt erst einer ab, halten es die Nachfolgenden genauso. Wenn „die Luft wieder rein war“, habe ich unverdrossen von vorne begonnen und siehe, die Vorübergehenden nahmen „Das Fundament“ wieder ganz unbefangen an.

Ein schöner Tag

Waren es jugendliche Besucher, sagte ich:

„Welcome to Bremen“ und wenn sie es nah- men: „Have a nice day.“ Das animierte die Nachfolgenden, auch nach einem Traktat zu greifen. Auch mit dem Wunsch: „Einen schönen Tag in Bremen“ – die Sonne schien Gott sei Dank recht munter – war ein Lockmittel. Die meisten reagierten auf eine freundliche Ansprache mit einem leichten Lächeln im Gesicht sehr positiv. Es gab auch den einen oder anderen, der im Vor- beigehen nicht mitbekommen hatte, dass da was verteilt wurde, der wieder umdrehte und fragte: „Kann ich auch eins haben?“ „Natürlich, dazu bin ich ja hier.“

Es gab auch andere Verteiler mit ganz ent- gegengesetzten Tendenzen, die mir ihre Flyer anboten. Dann sagte ich: „Ja, gern, aber nur, wenn Sie auch was von mir neh- men.“ Mit einem Augenzwinkern auf bei- den Seiten lässt sich eben auch ein solch „wertvoller“ Tausch bewerkstelligen. Für eine Traktataktion ist ein Kirchentag doch gar nicht so schlecht.

„Das Fundament“ war nicht das einzige Traktat, das mir zur Verfügung stand – und so viele waren es ja nun auch nicht

Letzte Frage: „Haben Sie schon ein Fundament?“

– ich hatte mir von Prof. Gitt, der in den Ta- gen des Kirchentages in unserer Gemeinde Vorträge hielt – einen Karton Traktate mitbringen lassen mit Titeln wie „Wer ist der Schöpfer?“, „Wie komme ich in den Himmel?“, „Krippe, Kreuz und Krone“ oder „Was Darwin noch nicht wissen konnte“.

in den Himmel?“, „Krippe, Kreuz und Krone“ oder „Was Darwin noch nicht wissen konnte“. 38 Das

38 Das Fundament 01.2010

Messemodell 2009 Karlsruhe INTERGEO 2009 Google Earth und Co Ein Bericht von Elke Friebe, Kornwest-
Messemodell 2009 Karlsruhe INTERGEO 2009 Google Earth und Co Ein Bericht von Elke Friebe, Kornwest-
Messemodell 2009
Messemodell 2009

Karlsruhe INTERGEO 2009

Google Earth und Co

Ein Bericht von Elke Friebe, Kornwest- heim, die seit einigen Jahren zur Stamm- mannschaft des Intergeo-Teams des DCTB gehört.

ten im weitesten Sinne in der Vermessungs- branche. So können wir von Techniker zu Techniker mit unseren Berufskollegen ins Gespräch zu kommen. Manche Besucher sind etwas irritiert und fragen, wie wir dazu

Die INTERGEO - früher Geodätentag - ist kommen, hier auf der Messe zu stehen - und

eine Messe mit internationalem Fachpu- blikum. Vermessungsingenieure, Karto- graphen, Spezialisten und Anwender von Geoinformationssystemen aus der freien Wirtschaft und den Verwaltungen – kurz die Welt von Google Earth und Co trifft sich hier. Diese Messe gewinnt zunehmend an internationalem Charakter, hat aber auch ein regionales Gesicht, dadurch dass der Standort innerhalb Deutschlands jedes Jahr wechselt. Der DCTB nutzt seit über 20 Jahren diese offene Tür und ist mit einem missionarischen Stand dabei. Die meisten Mitarbeiter im Team arbeiten oder arbeite-

schon sind wir im Gespräch über das, was uns selbst so wichtig ist.

Die „Wand“

Unser erweiterter Messestand ist ein ech- ter Blickfang. Inzwischen ist er auf eine beachtliche Länge von über 20 Metern angewachsen und dokumentiert auch ein Stück Messegeschichte. Dies wird auch von der Messeleitung geschätzt und sie stellt uns jetzt schon jahrelang einen guten Platz zur Verfügung. Jedes Jahr kommt ein neues

Messemodell hinzu, eine christliche Inter- pretation des offiziellen Messeplakates und Messemottos. Die originellen und
Messemodell hinzu, eine christliche Inter- pretation des offiziellen Messeplakates und Messemottos. Die originellen und

Messemodell hinzu, eine christliche Inter- pretation des offiziellen Messeplakates und Messemottos. Die originellen und hand- werklich schön gemachten 3-D-Modelle stellen jeweils eine christliche Kernaussage dar. Walter Böcking, unser „Künstler“, lebt immer schon das ganze Jahr mit dem neuen Modell. Karlsruhe als die die Stadt des Rechts stand beim diesjährigen Modell gedanklich Pate. Es stellt die Waage der Ge- rechtigkeit vor Gott dar und das „Gewicht“ des Kreuzes Jesu, das die persönliche Ungerechtigkeit vor Gott aufwiegt für den, der glaubt.

Im Gespräch

Die Modelle können einen guten Anknüp- fungspunkt geben. Mit der einleitenden Frage: „Darf ich Ihnen eines unserer Messe- modelle etwas genauer erklären?“ lässt sich so mancher Besucher bereitwillig das ein oder andere Modell erklären. Damit hat er schon eine wichtige Aussage des Evange- liums mitbekommen. Wenn es gut geht, entsteht daraus ein persönliches Gespräch. Es kommt auch immer wieder vor, dass ein Besucher am nächsten Tag noch einmal vorbeikommt und genauer nachfragt. Das sind natürlich die Höhepunkte, über die wir uns besonders freuen und für die wir dankbar sind. Einige haben sich auf ein

Die „Wand“
Die „Wand“

sehr persönliches Gespräch eingelassen, gehen nachdenklich weiter, vielleicht auch beschenkt mit einem herausfordernden Buch.

Ein junger Mann kam ganz gezielt auf den Stand zu. Als ich ihn ansprach, sagte er: „Das ist der wichtigste Stand auf der ganzen Messe“. Es stellte sich heraus, dass er aus einer christlichen Familie kommt, das Wesentliche weiß, aber sich seit Jahren nicht zu einem vollen Ja zu Jesus durchringen kann. Leider ging er als Unentschlossener weiter.

Ein Mitarbeiter vom Evangelischen Oberkirchenrat sah sich unsere Bücher an und kritisierte unseren „Fundamen- talismus und Kreationismus“. Am Ende des Gesprächs gab er aber zu, dass er zur Zeit in einer harten Diskussion mit seinen Söhnen zum Thema „Evolution und Schöpfung“ steht und froh um etwas Schützenhilfe ist. Daraufhin kaufte er sich ein nicht gerade billiges Buch zu diesem Thema.

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01.201001.2010.
01.201001.2010.

Viele ausländische Gäste freuen sich ein- fach über einen Kalender mit Bibelworten in ihrer Muttersprache. Die Studenten nehmen gerne den „Kleinen Studienhel- fer“ mit. Ab und zu kommt jemand und sagt: „Ich bin auch Christ“. Es ist schön, wenn sich andere Christen zu uns stellen und sich nicht unerkannt vorbei drücken.

Für mich und einen weiteren „Schwaben“ im Team, die in der Landesvermessung in Ludwigsburg bzw. Stuttgart arbeiten, war es dieses Jahr ein Heimspiel. Es kamen jeden Tag einige Kollegen vorbei, die sich teilweise sehr bereitwillig auf ein Gespräch einließen. Schön wäre es, daran mal wieder anknüpfen zu können.

Teamarbeit

Ich persönlich freue mich, im Team dabei sein zu dürfen. Es ist eine besondere geist- liche Gemeinschaft, in dieser doch sehr offensiven Art, mit dem Evangelium auf Menschen zuzugehen. Man kann sich nach einem Gespräch kurz austauschen oder auch während des Tages still füreinander beten, wenn man sieht, dass ein anderer vom Team ein längeres Gespräch hat.

GoogleGoogle EarthEarth undund CoCo
GoogleGoogle EarthEarth undund CoCo

aufdringlich“ möchten wir gerne über unseren Glauben an Jesus Christus reden und unser Gegenüber auch vielleicht zum Umdenken herausfordern. Beim Auf- und Abbau halfen Freunde aus dem DCTB, die in der Nähe wohnen. Auch das ge- meinsame Schrauben verbindet. Ich habe es im Vorfeld schon einige Male erlebt, dass DCTB-Freunde um den genauen Ter- min wissen und im Gebet dahinter stehen. Es ist sehr ermutigend zu wissen, dass unser Team noch um einiges größer ist als die Zahl der „Frontleute an der Wand“ in der Messehalle. Nur Gott kann es immer wieder schenken, dass wir auch auf inner- lich vorbereitete Menschen treffen.

In der Businesswelt

Man kann sich fragen, ob sich für drei Messetage der große technische Aufwand, die Auf- und Abbauzeit und die ganze Vor- bereitung im Siegerland und in Korntal lohnt. Und doch würde ich sagen, dass es eine besondere Chance ist, als „christliche Techniker“ auf diese Weise in der „Busi- nesswelt“ zu stehen.

auf diese Weise in der „Busi- nesswelt“ zu stehen. Die größte Gemeinsamkeit im Team ist unsere

Die größte Gemeinsamkeit im Team ist unsere Liebe zu Jesus Christus. Dane- ben verbindet uns natürlich der Bezug zur Technik. Unser Gebet ist immer wieder, dass Gott uns mit den richtigen Gesprächspartnern zusammenführt. Nach dem Motto „deutlich, aber nicht

zusammenführt. Nach dem Motto „deutlich, aber nicht Elke Friebe erklärt einer Besucherin die Modelle

Elke Friebe erklärt einer Besucherin die Modelle

Solange diese Tür offen ist, wollen wir sie auch ganz zuversichtlich nutzen. Die Messegespräche haben
Solange diese Tür offen ist, wollen wir sie auch ganz zuversichtlich nutzen. Die Messegespräche haben

Solange diese Tür offen ist, wollen wir sie auch ganz zuversichtlich nutzen. Die Messegespräche haben eine interessante Mischung aus Anonymität und persönli- cher Begegnung, die manchem Besucher helfen, sich recht schnell zu öffnen.

Sehr ernüchternd ist es zu sehen, wie we- nige Menschen wirklich wissen, was der

Kern des christlichen Glaubens ist. Und da konnte man am diesjährigen Modell sehr schön den Sinn des Kreuzes erklären. Was uns motiviert, ist das Gleichnis vom Sämann. Das Evangelium hat seine ganz eigene Kraft. Unser Auftrag als Chris- ten bleibt, dieses weiterzugeben und zu bezeugen. Es bleibt wie immer eine Saat auf Hoffnung.

Bibelübersetzung im äußersten Süden Russlands

Martin Dillig ist einer unserer „DCTB- Missionare“.

Ganz im Süden von Russland und im Norden von Aserbaidschan leben die meis- ten der etwa 500.000 Lesgier. Ihr Siedlungs- gebiet reicht von den Ufern des Kaspischen Meeres bis in die Hochtäler des Kaukasus. Ihre Sprache gehört der ostkaukasischen Sprachfamilie an. An der Arbeit für eine Bibelübersetzung in die Sprache dieser Volksgruppe bin ich beteiligt. Die Überset- zungsarbeit geschieht in einem Team, das größtenteils aus Lesgiern besteht. Der ein- heimische Übersetzer benutzt als Vorlage eine russische Übersetzung. Ein philo- logischer Bearbeiter prüft den Text auf

seine sprachliche Natürlichkeit. Andere Mitarbeiter testen mit an der Arbeit unbe- teiligten Lesgiern, ob der Text verständlich ist. Zuletzt steht noch eine Sitzung mit einer Übersetzungsberaterin auf dem Plan. Sie ist der zweite Ausländer in dem Projekt. Sie wohnt aber nicht in der Region, sondern reist jeweils zu den Beratungssit- zungen an. Den ganzen Prozess muss ich als exegetischer Prüfer begleiten. Meine Aufgabe ist es, den Text in allen seinen Bearbeitungsstufen mit dem hebräischen, aramäischen und griechischen Original zu vergleichen. Für Stellen, an denen der Sinn der Übersetzung nicht mit dem des Originals übereinstimmt, muss ich zusam- men mit dem Übersetzer und eventuell

weiteren Teammitgliedern eine verbesserte Version erarbeiten. Außerdem müssen gute Übersetzungen für Schlüsselbegriffe wie zum Beispiel Gnade, Vergebung und Sanft- mut gefunden werden. Gibt es noch keine entsprechenden Begriffe im Lesginischen müssen wir eine Lösung erarbeiten. Entwe- der muss der Begriff umschrieben werden oder wir müssen ein Wort nach den sprach- lichen Regeln der Sprache neu schaffen, das im richtigen Sinn verstanden wird.

Biblische Bilder

Bevor ich in das Projekt eingestiegen bin, sind schon einzelne Evangelien und die Apostelgeschichte erschienen. Zur Zeit überarbeiten wir diese Bücher zusammen mit den restlichen Evangelien. Im kom- menden Jahr soll eine Ausgabe mit den vier Evangelien und der Apostelgeschichte in Druck gehen. Außerdem arbeiten wir auch im Alten Testament. Die kleinen Bücher Ruth, Esther und Jona befinden sich in der Endphase, die Bücher 1. Mose und Richter in einer früheren Phase der Bearbeitung. In diesem Jahr kam die Kinderbibel des Instituts für Bibelübersetzung heraus. Es handelt sich dabei um eine Samm- lung biblischer Geschichten, wobei der nacherzählende Text dicht am biblischen Text ist und viele direkte biblische Zitate enthält. Daher ist die Kinderbibel auch gut geeignet, Erwachsenen einen ersten Überblick über biblische Geschichten zu geben. Um die Zielgruppe nicht schon durch den Namen einzuschränken, gab

DCTB-Missionare

man dem Buch deshalb den Titel Biblijadin Schikilar (Biblische Bilder). Zu jeder der abgedruckten Geschichten gibt es nämlich eine farbige Abbildung.

Familie

Als Familie sind wir Gott dankbar für die Geburt eines gesunden Jungen. Rafael er- blickte im August in Russland das Licht der Welt. Nach anfänglicher starker Eifersucht hat Melina ihr Brüderchen mittlerweile ins Herz geschlossen. Jetzt sind wir seit Mitte November bis etwa Mai in Deutschland. Hier besuchen wir Gemeinden und Freun- de. Wer mehr über unsere Arbeit erfahren möchte, kann uns gerne in den nächsten Monaten zu einem ausführlicheren Bericht einladen (martin.dillig@gmx.de).

Gebetsanliegen

• Dass die Positionen in unserem Über- setzerteam, für die wir noch Mitarbeiter brauchen, schnell besetzt werden können;

• dass die übersetzten Texte die Lesgier mit ihrer Botschaft erreichen;

• um Bewahrung für unsere Familie.

Martin und Regina Dillig mit Melina und Rafael

DCTB e.V., Postfach 11 22, 70807 Korntal-Münchingen Postvertriebsstück E 1701 F, Deutsche Post AG, „Entgelt bezahlt“

Bei Änderung der Anschrift bitte Rücksendung dieses Abschnittes mit neuen Angaben.

bitte Rücksendung dieses Abschnittes mit neuen Angaben. Der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch
bitte Rücksendung dieses Abschnittes mit neuen Angaben. Der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch

Der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für die Ankunft unseres Herrn Jesus Christus.

1. Thessalonicher 5, 23

Frohe und erfüllte Festtage, sowie Mut und Gottvertrauen für das Jahr 2010 wünschen Ihre DCTB-Mitarbeiter