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Das Fundament 5/2009

Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V. September/Oktober


106. Jahrgang

Balance halten
Der moderne Atheismus

Regionaltagungen 2009

Einen anderen Grund kann niemand legen als den,


der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
Die Bibel, 1. Korinther 3, 11
Das Fundament 5/2009

Inhalt

Dr. Jürgen Spieß: Der moderne Atheismus und die Antwort
des christlichen Glaubens 4
Buchempfehlungen 10
Leseprobe : Die christlichen Wurzeln der Wissenschaft 13
Seminar für Berufstätige 15
DCTB-Regionaltagungen 16
Berufsalltag: Betriebsgebetskreis 37
Technik, die verändert - Der Mechatronik-Step 39
DCTB-Intern 41
Silvester-City-Tour Barcelona 42
DCTB-Bundesleitung 43
Fotos: © Bildmaschine (Seite 9 Dieter Möbus; Seite 14 Gernot Krautberger),
DCTB, PhotoDisc
Titelfoto: Labyrinth vom Mechatronik-Step

Impressum
Das Fundament ®
Herausgeber: Deutscher Christlicher Techniker-Bund e.V. (DCTB)
Postfach 1122, 70807 Korntal-Münchingen
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Redaktion: Armin Bachor, armin.bachor@dctb.de
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2
Editorial

… gegründet und fest im Glauben. Kolosser 2, 7

  „Wie ihr nun den Herrn Christus Jesus angenommen habt, so lebt auch in
ihm und seid in ihm verwurzelt und gegründet und fest im Glauben, wie ihr
gelehrt worden seid, und seid reichlich dankbar“ (Kolosser 2, 6 - 7).
Der Glaube an Jesus Christus führt zu einer Balance, weil Jesus selber
der Ruhepol ist. An ihm können wir unser Denken, Entscheiden und
Handeln immer wieder neu ausrichten. Christen zu allen Zeiten benötigen
diese Verwurzelung in Jesus, damit sie stark sind und aufpassen, „dass euch
niemand einfange durch Philosophie und leeren Trug, gegründet auf die Lehre
von Menschen und auf die Mächte der Welt und nicht auf Christus“ (Kolosser
2, 8).
Es gibt genügend Mächte und Kräfte, die uns aus der lebendigen Bezie-
hung mit Jesus herauslösen wollen. Aber wir wollen nicht hektisch überre-
agieren, sondern Ruhe bewahren.
So könnte man die folgende Beschreibung des Kräftegleichgewichts auf
den Christen übertragen:
„Ein Körper [Christ] befindet sich im Kräftegleichgewicht, wenn die
resultierende Vektorsumme der auf ihn wirkenden Kräfte Null ergibt.
Dies bedeutet auch, dass er kein Bestreben zeigt, seinen gegenwärtigen
Bewegungszustand zu ändern, oder anders ausgedrückt, er wird nicht be-
schleunigt. In diesem Fall wird sich ein Körper [Christ] mit gleichmäßiger
Geschwindigkeit weiter bewegen, falls er schon in Bewegung war oder in
Ruhe bleiben.“
Die richtige Balance halten – dazu möchten wir mit den Artikeln in
dieser Nummer beitragen. Bei aller Auseinandersetzung mit dem Denken
unserer Mitmenschen soll niemals aus dem Blick kommen, dass der Grund
und das Ziel unseres Glaubens Jesus Christus ist. Ihm sei Dank! 

Schalom

3
Das Fundament 5/2009

Der moderne Atheismus


und die Antwort des
christlichen Glaubens
Den hier vorliegenden Aufsatz von Dr. Jürgen Spieß, Historiker und Leiter des
Instituts für Glaube und Wissenschaft (www.iguw.de), hielt er in ähnlicher
Form auf dem Regionaltreffen 2009 in Bielefeld.

  „Gott ist an allem Schuld! Der Die wichtigsten Thesen seines


Kreuzzug der neuen Atheisten!” So Buches lauten:
titelte der Spiegel – etwas paradox
Glaube und Wissenschaft sind

– in seiner Pfingstausgabe 2007.
Gegensätze: Glaube ist blind
Grundlage des „neuen Atheismus”
– Wissenschaft beruht auf
ist das Buch „Der Gotteswahn”
Belegen.
des Oxforder Evolutionsbiologen
Richard Dawkins. Die englische Die Welt sieht so aus, als sei

Ausgabe dieses Buches wurde sie gezielt gestaltet. Das ist
bereits mehr als eine Million Mal aber eine Täuschung; und
verkauft. Die deutsche Ausgabe selbst, wenn: wer gestaltete
liegt seit September 2007 vor und den Gestalter?
gelangte in kurzer Zeit auf Platz Religion ist die Ursache für

zwei der Sachbuchliste. die Gewalt in dieser Welt –
Worum geht es in diesem eine atheistische Welt wäre
Buch? Was ist von seinen Thesen eine friedlichere Welt.
aus christlicher Sicht zu halten?
Wie kann man ihnen argumentativ Glaube an Gott ist irrationales

begegnen? Wunschdenken.

4
Der moderne Atheismus und die Antwort des christlichen Glaubens

Blinder Glaube? schaft und Glaube an Gott schlie-


ßen sich aus. Es gab und gibt viele
Sehen wir uns diese Thesen
herausragende christliche Wissen-
etwas näher an. Im Gegensatz zur
schaftler. Dawkins selbst nennt
Wissenschaft, die von Beweisen
einige: Kepler, Newton, Faraday,
ausgeht, ist für Dawkins Glaube
Polkinghorne und andere. Für ihn
blind, „ohne Belege”. Das Neue
sind das Ausnahmen. Damit macht
Testament handelt er auf weni-
er es sich hier wie auch an anderen
gen Seiten ab, denn für ihn ist es
Stellen, die nicht in seine Weltan-
genau wie der Roman „Sakrileg”
schauung passen, zu einfach. Es
von Dan Brown „von Anfang bis
mutet etwas seltsam an, wenn er in
Ende erfunden und reine Fiktion.
diesem Zusammenhang darüber
… Der einzige Unterschied besteht
spekuliert, ob mancher Wissen-
darin, dass Sakrileg eine moderne
schaftler (und mancher Künstler),
literarische Erfindung ist, während
der sich in früheren Jahrhunder-
die Evangelien schon vor sehr lan-
ten zum christlichen Glauben
ger Zeit erfunden wurden” (Seite
bekannte und christliche Kunst-
137). Diese Aussage zeigt, dass es
werke schuf, heute möglicherweise
Dawkins nicht um eine wissen-
Atheist wäre. Den Gegensatz von
schaftlich seriöse Auseinanderset-
Glaube und Wissenschaft gibt es
zung mit dem christlichen Glauben
nicht; stattdessen gibt es Wissen-
geht und dass er an historischer
schaftler, die an Gott glauben und
Wahrheit nicht interessiert ist. Das
solche, die nicht an Gott glauben.
ist schade, denn der christliche
Was glaubt der, der an Gott
Glaube ist nicht blind, sondern be-
glaubt? Der Philosoph Robert
ruht auf historischen Belegen und
Spaemann beantwortet diese Frage
persönlichen Erfahrungen.
so: „Er glaubt an eine fundamentale
Rationalität der Wirklichkeit. Er
glaubt, dass das Gute fundamenta-
ler ist als das Böse. Er glaubt, dass
Gotteswahn das Niedere vom Höheren verstan-
– Neuer Atheismus den werden muss und nicht umge-
kehrt. Er glaubt, dass Unsinn Sinn
Offensichtlich falsch ist es auch,
voraussetzt und dass Sinn nicht eine
wenn Dawkins behauptet: Wissen-
Variante der Sinnlosigkeit ist.”

5
Das Fundament 5/2009

Glaubt ein Atheist? Die „zentrale Argumentation”


seines Buches lautet: Die Welt sieht
Was glaubt laut Dawkins dagegen zwar so aus, als sei sie gezielt gestal-
ein Atheist? „Ein Atheist oder phi- tet worden und als sei dieser „An-
losophischer Naturalist vertritt die schein von Gestaltung auf tatsäch-
Ansicht, dass es nichts außerhalb liche Gestaltung zurückzuführen.”
der natürlichen, physikalischen Aber dieses Denken „führt in die
Welt gibt: keine übernatürliche, Irre, denn die Gestalterhypothese
kreative Intelligenz, die hinter dem wirft sofort die umfassendere Frage
beobachtbaren Universum lauert, auf, wer den Gestalter gestaltet hat”
keine Seele, die den Körper über- (Seite 222). Entgegen der jüdisch-
dauert, und keine Wunder, außer christlichen Vorstellung von Gott
in dem Sinne, dass es Naturphä- als Schöpfer dieser Welt kann sich
nomene gibt, die wir noch nicht Dawkins Gott nur als gestaltet, als
verstehen.” („Der Gotteswahn”, geschaffen vorstellen – als eine mate-
Seite 25). Dieser Satz von Dawkins rielle Wirklichkeit, die den Gesetzen
ist aber nach eigener Definition der Evolution unterworfen ist. Er
nur Teil der natürlichen, setzt sich daher gar nicht erst
physikalischen Welt. mit einer Gottesvorstel-
Warum sollte lung auseinander, in der
er wahr sein? Gott ungeschaffen,
Unser Verstand personal und ewig ist.
ist dann ja nur Für Dawkins hat sich
ein zufälliges alles „durch natür-
Nebenprodukt liche Selektion” (in
der Evolution und Anlehnung an Darwin)
unsere Gedanken aus „einfachen Anfän-
sind ausschließlich gen” entwickelt.
das Ergebnis physikali-
scher Prozesse, nicht aber rationaler
Einsichten. Wenn aber hinter unse-
rer Welt eine grundlegende Ratio-
nalität steht, dann ist es sinnvoll,
Am Anfang
unserem Verstand zu vertrauen Doch woher kommen diese „ein-
und damit die Welt zu erforschen. fachen Anfänge”? Durch Selektion

6
Der moderne Atheismus und die Antwort des christlichen Glaubens

wird ja nichts Neues geschaffen, hung einer Welt aus nichts denken
sondern nur bereits Bestehendes zu müssen, enthält eine Zumutung
weiterentwickelt. an die Vernunft, die alle anderen
Welcher Glaube - auch der Zumutungen in den Schatten
Atheismus ist ja ein Glaube - ist stellt”.
glaubwürdiger: Stand am Anfang Religion ist für Dawkins die
irrationale Materie, aus der sich Ursache der Gewalt in unserer
(nicht zielgerichtet) Geist entwi- Welt. Ohne Religion gäbe es „keine
ckelte, oder stand am Anfang ein Selbstmordattentäter, keinen 11.
personaler schöpferischer Geist, der September, … keine Kreuzzüge …”
Materie schuf?
Welche dieser
beiden Welt-
anschauungen
erklärt plausi-
bler das, was
wir tagtäglich
an Sinn, Liebe,
Schönheit –
und auch an
wissenschaftli- Religion,
cher Erkennt- eine Ursache für Gewalt
nis – erfahren?
Der Oxforder Mathematiker John (Seite 12) „Dass ein Krieg im Na-
Lennox schreibt dazu: „Entweder men des Atheismus geführt würde,
verdankt die menschliche Intelli- kann ich mir nicht vorstellen. Was
genz ihre Entstehung letztlich geist- sollte der Grund sein?” (Seite 387)
und zweckloser Materie, oder es
gibt einen Schöpfer. Es ist seltsam,
dass einige Menschen behaupten,
ihre Intelligenz führe sie dahin, Atheismus
die erste der zweiten Möglichkeit bringt Friede?
vorzuziehen”. Darüber hinaus gilt,
Es ist beklagenswert, dass auch das
was Robert Spaemann so ausdrückt:
Christentum – trotz des Gebotes
„Eine plötzliche grundlose Entste-

7
Das Fundament 5/2009

von Jesus: „Liebet eure Feinde!” dass der Atheismus seinen Ursprung
- immer wieder zu Kriegen und im Wunschdenken hat - dem
Verfolgungen geführt hat. Im 20. Wunsch nach moralischer Autono-
Jahrhundert – denken wir nur an mie: Man will sich von Gott in sein
Stalin oder Mao - waren es aber Handeln nicht hineinreden lassen.
gerade atheistische und wissen- Richard Dawkins will provozie-
schaftsgläubige(!) Staatsysteme, die ren, wenn er schreibt: „Leidet ein
unvorstellbare Grausamkeiten und Mensch an einer Wahnvorstellung,
millionenfache Morde an ihrer eige- so nennt man es Geisteskrankheit.
nen Bevölkerung begangen haben. Leiden viele Menschen an einer
Die Behauptung von Dawkins, eine Wahnvorstellung, dann nennt man
atheistische Welt wäre eine friedli- es Religion.” (Seite 18)
chere Welt, ist durch diese Erfah-
rungen gründlich widerlegt.
Für Dawkins ist Glaube an
Gott irrationales Wunschden- Bekehrungsreisen
ken. Diese berühmte These des
Philosophen Ludwig Feuerbach, Um seine Gedanken möglichst
Glaube sei Wunschdenken, geht weit zu verbreiten, unternimmt er
von der Voraussetzung aus, dass in den USA Lesereisen. Sein Ziel
es keinen Gott gibt, und versucht ist es, seine theistischen Leser zum
dann die Frage zu beantworten: Atheismus zu „bekehren” (Seite
Warum glauben so viele Menschen 160), vor allem aber seine atheisti-
an einen nicht existierenden Gott? schen Leser zu ermutigen, sich als
Antwort: Wunschdenken. Atheisten zu „bekennen”. (Seite 16)
Wenn man stattdessen von der Für seine Titelgeschichte wählte
Voraussetzung ausgeht, es gibt der Spiegel als Überschrift: „Der
einen Gott, kann man fragen, war- Kreuzzug der ‚neuen Atheisten’”.
um seit über 200 Jahren in West- Dadurch sollte auf den aggressiven,
europa immer mehr Menschen ja militanten Ton dieses „neuen
glauben, es gäbe keinen Gott. Atheismus” hingewiesen werden.
Antwort: Wunschdenken. Warum diese Militanz? Ist es „Pa-
Entgegen der These, der Glaube nik” (Spiegel), weil Religion nicht
an Gott sei Wunschdenken, ist es im Verschwinden begriffen ist, wie
wohl plausibler, davon auszugehen, es die Voraussagen von Atheisten in

8
Der moderne Atheismus und die Antwort des christlichen Glaubens

Machbarkeitswahn

den die-
vergan- se Diszip-
genen- lin befindet
Jahrzehn- sich zur Zeit
ten nahe- wie in einem
legten, son- Machtrausch
dern in vie- (Beispiel Gen-
len Teilen der Welt ein Comeback technik). Die einzigen, die sie noch
erlebt? aufhalten können, sind im weitesten
Oder gibt es handfestere Grün- Sinne religiöse Menschen. Des-
de? Robert Spaemann hält es nicht halb der aggressive Ton gegen alles
für einen Zufall, dass mit Dawkins Religiöse.”
ein weltweit bekannter Biologe an Der christliche Glaube ist kein
der Spitze der atheistischen Bewe- grundloser Glaube, sondern beruht
gung steht. „Die Genforschung auf zuverlässigen, historischen
beispielsweise eröffnet uns Mög- Zeugnissen über Jesus Christus,
lichkeiten der Manipulation und seinem Tod und seiner Auferste-
des Zugriffs auf die menschliche hung und auf persönlichen Erfah-
Natur. Da gibt es nur noch einen rungen. Diese Botschaft sind wir
Widerstand, und das ist in einem unserer Mitwelt schuldig. 
weit gefassten Sinne ein religiöser. Es
scheint mir so zu sein, dass die Men- Literatur:
A. McGrath, Der Atheismus-Wahn. Eine
schen, die von diesem Machtwillen Antwort auf Richard Dawkins und den funda-
und von der Vorstellung besessen mentalistischen Atheismus, Asslar 2007
sind, allmählich alles machen zu D. Robertson, Briefe an Dawkins, Gießen 2008
J. Lennox, Hat die Wissenschaft Gott begra-
können, nun das Haupthindernis ben? Wuppertal 2007
beseitigen möchten, das diesem R. Spaemann, Der letzte Gottesbeweis,
totalen Zugriff im Wege steht. Denn München 2007

9
Das Fundament 5/2009

Buchempfehlung

Darwin und der Kreationismus


Reinhard Junker und Henrik Ullrich, SCM Hänssler 2009,
Taschenbuch, 64 Seiten, 17 Abbildungen, € 3,95.

  Charles Veränderung der


Darwin hat der Arten nicht be-
evolutionären friedigend gelöst.
Weltsicht vor Sie stellen sich
150 Jahren zum zum Teil sogar
entscheidenden noch schärfer
Durchbruch ver- als zu Darwins
holfen. Mit sei- Zeit. Dieses Buch
nem Buch „Über bietet einen leicht
den Ursprung verständlichen,
der Arten” habe informativen
er gezeigt, dass Überblick zum
die Schöpfung aktuellen Stand
keinen Schöpfer der Evolutionsfor-
braucht, be- schung zu einigen
haupten viele. Er zentralen The-
selber war meis- men Darwins.
tens vorsichtiger Die Autoren
und wusste, dass zeigen darüber
seine Theorie hinaus, dass das
ernsthafte Schwachstellen besitzt, Bekenntnis zum Schöpfer und zur
und dass die Vorstellung einer sich Schöpfung auch heute unter Beru-
selbst erschaffenden Natur voller fung auf die Erkenntnisse der Na-
Rätsel ist. Trotz des Fortschritts der turwissenschaft – und nicht gegen
Wissenschaft sind bis heute wesent- sie – vertreten werden kann. 
liche Fragen der Entstehung und

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10
Buchempfehlungen

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Wie das Christentum die Welt veränderte


- Menschen, Gesellschaft, Politik, Kunst
Alvin J. Schmidt, Resch-Verlag, 94 Seiten, ISBN 978-3-935197-58-8; € 19,90.

  In Europa findet ein starker und belegt, in welchen Bereichen


kultureller Wandel statt. Dies nicht das Christentum die abendländi-
nur vor dem Hintergrund einer sche Kultur geprägt hat. Gerade
multikulturellen Gesellschaft, im Vergleich der Situation zur Zeit
sondern auch, weil uns die enge von Jesus und heute, zum Beispiel
Verzahnung der europäischen bei den Menschenrechten, den
Kultur mit dem Christentum Moralvorstellungen, dem Ehe- und
immer weniger bewusst ist. Gerade Frauenverständnisses und den sich
Errungenschaften, die als modern durch das Christentum ergeben-
und aufgeklärt gepriesen werden, den tiefgreifenden Veränderungen,
wurzeln meist in christlichem wird die revolutionäre Wirkung der
Gedankengut und unterscheiden Botschaft von Jesus deutlich, die an
aus diesem Grund die europäisch ihrer Sprengkraft nichts eingebüßt
geprägten Kulturen von anderen hat, im Gegenteil. Entsprechend
Kulturen der Welt. Diese Erkennt- haben sich auch die Gesellschafts-
nis ist deshalb wichtig, weil sich in ordnung und das Recht geändert.
offenen Gesellschaften Kulturen Aber Schmidt geht weiter. Er zeich-
ändern, doch es ist entscheidend, net auf, wie das Weltverständnis
von welcher Basis und in welche des Christentums wissenschaftli-
Richtung Veränderungen erfolgen. cher Forschung breite Bahn brach,
Deshalb sind die Forschungs- und wie Kunst, Architektur, Musik
ergebnisse des amerikanischen sowie Literatur durch das Chris-
Soziologen Alvin J. Schmidt, tentum geprägt wurden. In seinem
der am Illinois College gelehrt Einführungskapitel verdeutlicht er
hat, besonders aufschlussreich. an Hand einiger markanter Bei-
Schmidt beschreibt den Einfluss spiele, wie sich Menschen in ihrer
des Christentums im Kontext mit Persönlichkeit durch die Annahme
der geschichtlichen Entwicklung dieses Glaubens verändert haben.

11
Das Fundament 5/2009

Ein solcher Trotz der


Gedanke ist sorgfältigen
nicht unwich- Recherche und
tig, geht er des wissen-
doch auf das schaftlichen
Eigentliche Anspruches liest
des Christen- sich dieses Buch
tums ein und eher wie ein
verdeutlicht, spannender Ro-
dass es Men- man. Dem Leser
schen und wird deutlich,
nicht anony- auf welchem
me Mächte Fundament
sind, die mit unsere Kultur
ihrer Haltung steht. Das ist
und Gesin- wichtig, wollen
nung Kultu- wir tragfähige
ren prägen. Antworten für
Das betrifft die Zukunft
nicht nur karitative oder soziale finden. Auch der Nichtchrist wird
Einrichtungen wie Krankenhäuser, den unschätzbaren Wert des Chris-
Kindergärten und Waisenhäuser, tentums auf unser tägliches Leben
sondern auch die Einführung erkennen, weil viele als modern und
der allgemeinen Schulpflicht für säkular gepriesene Werte der christ-
Jungen und Mädchen, die Bildung lichen Botschaft entstammen.
durch Universitäten sowie die Ab- Bei einem Verkennen dieses Zu-
schaffung der Sklaverei. Wer sich sammenhanges und einer Preisgabe
die heute drängende Frage stellt, der christlichen Grundlage werden
wie eine Wirtschaftsordnung ge- fatale Folgen nicht ausbleiben.
staltet sein sollte, findet gerade im Denn wenn wir nicht mehr wissen,
Christentum die entscheidenden warum manches so sein sollte, wird
Fundamente: Freiheit, Verantwor- es aufgegeben. Schmidt bringt auch
tung und Arbeitsethos. dafür zahlreiche Beispiele. 

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12
Die christlichen Wurzeln der Wissenschaft

Alvin J. Schmidt, Wie das Christentum die Welt veränderte,


Leseprobe aus Kapitel 8:

Die christlichen Wurzeln


der Wissenschaft
8.1 Wie der christliche empirisch-induktiven Methode ver-
knüpften. Einer von ihnen war Ro-
Glaube Wissenschaft bert Grosseteste (ca. 1175 - 1253),
möglich macht ein englischer Philosoph, Naturfor-
  Einer der zahlreichen Unter- scher und Theologe (u.a. Kanzler
schiede zwischen dem christlichen der Universität Oxford und Bischof
Glauben und den heidnischen von Lincoln), der als Erster die
Religionen besteht darin, dass Ers- induktive, experimentelle Methode
terer, getreu seinem jüdischen Erbe, vorschlug. 504 In seine Fußtapfen
stets gelehrt hat, dass es nur einen trat sein Schüler Roger Bacon
Gott gibt und dass dieser Gott ein (1214 - 1294), ebenfalls ein Fran-
Vernunftwesen ist. Ohne diese ziskanermönch, der betonte, dass
christliche Grundannahme gäbe es „alle Dinge durch die Erfahrung
keine Wissenschaft. Die moderne verifiziert werden müssen.”505 Bacon
Wissenschaft wurde möglich, so glaubte fest an die Wahrheit der
Whitehead, durch die christliche Bibel, und als empirisch denkender
„Auffassung von der Rationalität Mensch betrachtete er die Bibel im
Gottes”.503 Wenn Gott ein ratio- Lichte des Verstandes und als durch
nales Wesen ist, kann dann der die Erfahrung verifizierbar. Ein
Mensch, der doch nach Gottes Bild anderer Naturphilosoph dieser Zeit,
erschaffen ist, nicht auch seinen ebenfalls ein Franziskaner, war
Verstand einsetzen, um mit rationa- Wilhelm von Ockham (William of
len Methoden die Welt, in der er Occam, 1285 - 1349), der ebenfalls
lebt, zu untersuchen? Diese Frage argumentierte, dass Wissen induk-
wurde bejaht, als christliche Phi- tiv zu gewinnen war. Fast 300 Jahre
losophen die Rationalität mit der danach trieb ein anderer Bacon,

13
Das Fundament 5/2009

Francis Bacon (1561 - 1626), die teste, Wilhelm von Ockham und


induktive Methode weiter voran, beide Bacons ganz erheblich von
indem er differenzierte Experimen- der antiken Perspektive des Aris-
te anstellte und sie protokollierte. toteles (384 - 322 v. Chr.). Der
Man hat ihn auch „den faktischen Aristotelismus, der das Abendland
Erfinder der wissenschaftlichen fast 1500 Jahre lang beherrschte,
Induktion” genannt. 506 Er betonte sich weit von den Schriften des
die sorgfältige Beobachtung der Aristoteles selbst entfernt hatte und
Phänomene und das systematische zu einem dogmatischen System
Sammeln von Information, um verhärtet worden war, ging davon
so den Geheimnissen der Natur aus, dass Wissen nur durch die
auf die Spur zu kommen. 507 Seine deduktiven Prozesse des reinen
wissenschaftlichen Interessen hiel- Denkens erlangt werden konnte;
ten ihn nicht davon ab, sich auch die induktive Methode, die außer
der Theologie zu widmen, und er dem Denken das Arbeiten mit den
schrieb auch Abhandlungen über Händen verlangte, war tabu – ganz
die Psalmen und das Gebet. Mit in Übereinstimmung mit der in
der Einführung der durch rationale Kapitel 7 dargestellten Haltung,
Verfahren gesteuerten empirischen dass körperliche Arbeit nur Sklaven
Methode entfernten sich Grosse- vorbehalten war. Auch unter den
 ortsetzung auf Seite 31

14
rufst ätige Seminar für Berufstätige 2009

inar für Be
Sem Moral und Evangelium in Beruf und Familie
02.10. - 04.10.2009 in Wildberg
Was gilt im Wirrwarr der Werte? Es scheint, dass der Fortschrittsoptimismus der
letzten Jahre in Resignation umgeschlagen ist. Wen wundert‘s, wenn dann jeder nur
noch sich selbst und seinen eigenen Bereich sieht? Der Blick fürs Ganze ging verlo-
ren und mit ihm die Rücksicht auf andere. Umso wichtiger ist die Rückbesinnung
auf das, was eine Gesellschaft zusammenhält. Christliche Grundwerte sind wieder
gefragt. Aber nur mit Christus, dem Wertegeber selbst, sind sie nachhaltig wirksam.
Referenten
Prof. em. Dr. Dr. habil. Rainer Mayer, verheiratet, drei erwachsene Kinder, lehrte zuletzt
systematische Theologie und Religionspädagogik an der Universität Mannheim. Ehren-
amtlich ist er im Maulbronner Kreis tätig, einer christlichen Tagungs- und Hauskreisarbeit.
Dipl.-Ing. Dietrich Affeld, Hille, geboren 1949, verheiratet, vier erwachsene Kinder,
Konstruktionsleiter einer mittelständischen Firma.
Programm
Grundlagen christlicher Ethik - unveränderlich oder flexibel?
Wir in unserer Zeit - Was gilt, wenn nichts mehr gilt?
Arbeiten mit „TiK“ Treue im Kleinen - Situationen aus dem Berufsalltag
Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht - Geduld am Arbeitsplatz
Kosten und Anmeldung
€ 69,- bis € 94,-/Person je nach Zimmer, € 45,- Seminargebühr
Bildungszentrum der Liebenzeller Mission, Im Monbachtal 1, 75378 Bad Liebenzell,
Tel. 07052/9261545; bildungszentrum@liebenzell.org.

Halle 1
Stand 1.601

Wir sehen uns?


Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V. - www.dctb.de 15
Das Fundament 5/2009

Thüringisch-Sächsische Tagung
09.10. – 11.10.2009
Hohenstein-Ernstthal, Gästehaus Bethlehemstift

Referent
Andreas Ebert, Burgstädt, ist Mitarbeiter im Reise-
dienst der Brüdergemeinden und Leiter der Bibel-
schule Burgstädt

Anmeldung
wenn möglich bis 25.09.2009 - Formular Seite 29 - einsenden an:
DCTB, Postfach 11 22, 70807 Korntal-Münchingen,
Tel. 0711/8380828, Fax 0711/8380829, info@dctb.de

Kosten (pauschal, unabhängig von An- und Abreise)


Je nach Quartierung € 71,- bis € 92,- Vollpension mit je drei Mahlzeiten.
Zusätzlich wird eine Tagungsgebühr von € 10,-/Person ab drei Jah-
ren erhoben.

Familien und Studierende werden im Sinne unserer Satzung aus


Spendenmitteln des DCTB wie folgt bezuschusst:
 Voller Betrag (abzüglich Tagungsgebühr) für Kinder und
Jugendliche ohne eigenes Einkommen unter 18 Jahren in
Begleitung ihrer Eltern;
­­
 halber Betrag (abzüglich Tagungsgebühr) für Schüler
und Studierende.

16 Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V. - www.dctb.de


Regionaltagungen 2009

Motivation zu einem
missionarischen Lebensstil
Jeder Christ ein Missionar! So lautet ein einschlägiges Motto. Wie
leben wir aber als Christen in einer Welt, die immer enger zusam-
menwächst und wo Mission zunehmend abgelehnt wird? Sollen wir
also nur durch unser Leben Zeugnis geben oder auch dem Auftrag
Jesu nachkommen und „alle Völker zu Jüngern machen”, indem wir
öffentlich zum Glauben einladen mit dem „Risiko”, dass sich andere
Menschen bekehren? Was können wir in dieser Hinsicht von den
ersten Christen lernen?

Freitag, 09.10.2009
20.00 Uhr Mensch ohne Gott
Vortrag von Andreas Ebert

Samstag, 10.10.2009
10.00 Uhr Evangelisationsstil der frühen Christenheit
Vortrag von Andreas Ebert
14.00 Uhr Freizeit – Spiel – Spazierengehen
17.00 Uhr DCTB aktuell – Anstöße zum Gebet
20.00 Uhr Umgang mit inneren Hindernissen
Vortrag von Andreas Ebert

Sonntag, 11.10.2009
10.00 Uhr Die Kraft des Evangeliums
Vortrag von Andreas Ebert
11.00 Uhr Rückblick – Ausblick – Aufblick

Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V. - www.dctb.de 17


Das Fundament 5/2009

Norddeutsche Tagung
23.10. – 25.10.2009
Walsrode, Geistliches Rüstzentrum Krelingen

Referent
Dr. Wolfgang Nestvogel, Langenhagen, ist Theolo-
ge, Leiter und Dozent für Praktische Theologie und
Hermeneutik an der Akademie für Reformatorische
Theologie in Hannover, Buchautor und Verfasser
zahlreicher Artikel.

Anmeldung
wenn möglich bis 02.10.2009 - Formular Seite 29 - einsenden an:
DCTB, Postfach 11 22, 70807 Korntal-Münchingen,
Tel. 0711/8380828, Fax 0711/8380829, info@dctb.de

Kosten (pauschal, unabhängig von An- und Abreise)


Je nach Quartierung € 70,- bis € 105,- Vollpension mit je drei
Mahlzeiten.
Zusätzlich wird eine Tagungsgebühr von € 10,-/Person ab drei Jah-
ren erhoben.

Familien und Studierende werden im Sinne unserer Satzung aus


Spendenmitteln des DCTB wie folgt bezuschusst:
 Voller Betrag (abzüglich Tagungsgebühr) für Kinder und
Jugendliche ohne eigenes Einkommen unter 18 Jahren in
Begleitung ihrer Eltern;
­­
 halber Betrag (abzüglich Tagungsgebühr) für Schüler
und Studierende.

18 Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V. - www.dctb.de


Regionaltagungen 2009

Wahrheit - Luxusgut
oder Lebenselixier?
Die Auswirkungen der sogenannten Postmoderne haben uns noch
voll im Griff. Selbst das seit der Aufklärung betonte Primat der Ver-
nunft wird in Frage gestellt. Emotionen sind wichtig, Wahrheit im
Sinne philosophischer und religiöser Auffassungen wird abgelehnt
und das wirkt sich aus auf Moral und Geschichte, auf Gott und Reli-
gion, ja selbst auf Wissenschaft. Traditionelle Bindungen, Solidari-
tät und ein allgemeines Gemeinschaftsgefühl gingen verloren. Man
fragt sich, ist „Wahrheit Luxusgut oder Lebenselixier?”

Freitag, 23.10.2009
20.00 Uhr Begrüßung
Alles relativ? - Die Suche nach der Wahrheit
in der Geistesgeschichte
Vortrag von Dr. Wolfgang Nestvogel

Samstag, 24.10.2009
10.00 Uhr Alles gleich gültig?
- Der Streit um die Wahrheit in den Religionen
Vortrag von Dr. Wolfgang Nestvogel
14.00 Uhr Freizeit – Spiel – Spazierengehen
17.00 Uhr DCTB aktuell – Anstöße zum Gebet
20.00 Uhr Alles erlaubt?
- Die Strategie des Toleranzbegriffes
Vortrag von Dr. Wolfgang Nestvogel

Sonntag, 25.10.2009
10.00 Uhr Gottesdienst
13.00 Uhr Rückblick – Ausblick – Aufblick

Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V. - www.dctb.de 19


Das Fundament 5/2009

Süddeutsche Tagung
23.10. – 25.10.2009
Villingen-Schwenningen, Freizeitheim Tannenhöhe

Referent
Roger Liebi, Schweiz, studierte Musik, Theologie so-
wie die Sprachen der biblischen Welt und promovier-
te mit einer Dissertation über den Zweiten Tempel in
Jerusalem in den Fachbereichen Archäologie und Ju-
daistik. Als Bibelübersetzer wirkte er unter anderem
an der Schlachterbibel 2000 mit. An der Staatsunab-
hängigen Theologischen Hochschule Basel lehrt er
Umwelt und Archäologie des Alten Testaments.

Anmeldung
wenn möglich bis 02.10.2009 - Formular Seite 29 - einsenden an:
DCTB, Postfach 11 22, 70807 Korntal-Münchingen,
Tel. 0711/8380828, Fax 0711/8380829, info@dctb.de

Kosten (pauschal, unabhängig von An- und Abreise)


Je nach Quartierung € 80,- bis € 95,- Vollpension mit je
vier Mahlzeiten.
Zusätzlich wird eine Tagungsgebühr von € 10,-/Person ab drei
Jahren erhoben.
Familien und Studierende werden im Sinne unserer Satzung aus
Spendenmitteln des DCTB wie folgt bezuschusst:
 Voller Betrag (abzüglich Tagungsgebühr) für Kinder und
Jugendliche ohne eigenes Einkommen unter 18 Jahren in
Begleitung ihrer Eltern;
 halber Betrag (abzüglich Tagungsgebühr) für Schüler und
Studierende.

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Regionaltagungen 2009

Herkunft und Entwicklung


der Sprachen
- Beobachtungen und Folgerungen

Der Mensch kann sich durch artikulierte Laute differenziert ausdrü-


cken; Tiere nicht. Wie und woher kommt das? Diese und die Frage: Sind
die ältesten Sprachen primitiver als die unserer Zeit? Sind ähnlich gela-
gert wie die nach einer Höherentwicklung von Religion. Wie ist die Fak-
tenlage? Was können wir daraus schließen? Darüber nachzudenken, ist
hilfreich und nötig, zumal das Verhältnis von Glaube und Wissenschaft
oft durch eine unberechtigte Arroganz belastet ist. In vielen Fällen hat
die Forschung gegenüber biblischen Aussagen sogar „Verspätung”.

Freitag, 23.10.2009
20.00 Uhr Für Jesus unterwegs - DCTB-aktuell

Samstag, 24.10.2009
10.00 Uhr Woher kommen die Religionen?
Von den Göttern zu Gott oder umgekehrt?
Vortrag von Roger Liebi
16.00 Uhr Herkunft und Entwicklung der Sprachen
- Linguistik contra Evolution
Vortrag von Roger Liebi
20.00 Uhr Forschung und Bibel – Beispiele zum Staunen
aus Physik, Biologie und Geowissenschaft
Vortrag von Roger Liebi

Sonntag, 25.10.2009
10.00 Uhr Jesus Christus - Gottes letztes Wort
Predigt von Reinhold Wennagel über Hebr. 1, 1 - 2, 4
13.00 Uhr Rückblick – Ausblick – Aufblick

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Das Fundament 5/2009

Ruhr-Wupper-Sieg-Tagung
23.10. – 25.10.2009
Wuppertal, Bundeshöhe, CVJM-Bildungszentrum

Referent
Alexander vom Stein, Hückeswagen, arbeitet als
Biologe in der Pharmaforschung. Es ist ihm wichtig,
das Wort Gottes vor dem Hintergrund der modernen
Naturwissenschaft zu betrachten. Buchautor und
Mitglied der Studiengemeinschaft Wort+Wissen.

Anmeldung
wenn möglich bis 02.10.2009 - Formular Seite 29 - einsenden an:
DCTB, Postfach 11 22, 70807 Korntal-Münchingen,
Tel. 0711/8380828, Fax 0711/8380829, info@dctb.de

Kosten (pauschal, unabhängig von An- und Abreise)


Je nach Quartierung € 83,- bis € 107,- Vollpension mit je drei Mahlzeiten.
Zusätzlich wird eine Tagungsgebühr von € 10,-/Person ab drei
Jahren erhoben.
Familien und Studierende werden im Sinne unserer Satzung aus
Spendenmitteln des DCTB wie folgt bezuschusst:
 Voller Betrag (abzüglich Tagungsgebühr) für Kinder und
Jugendliche ohne eigenes Einkommen unter 18 Jahren in
Begleitung ihrer Eltern;
 halber Betrag (abzüglich Tagungsgebühr) für Schüler und
Studierende.

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Regionaltagungen 2009

Bibel – Schöpfung – Darwin

Wenn die Bibel Gottes Offenbarung ist, ist sie auch wahrhaftig in
ihren Aussagen über die Schöpfung. Und wenn Gott der Schöpfer ist,
dann muss doch alles, was wir sehen, seinen Ursprung in ihm haben.
Nicht erst seit 2009, dem sogenannten Darwin-Jahr, stellt sich die
Frage, wie wissenschaftlich stichhaltig der Gegenentwurf zum
Schöpfungsbericht wirklich ist. Es stellt sich die Frage: Hätte die Lehre
Darwins auch 150 Jahre später, also heute, entstehen können?

Freitag, 23.10.2009
20.00 Uhr Biblische Schöpfungslehre
– lässt sich das Paket aufschnüren?
Vortrag von Alexander vom Stein
Samstag, 24.10.2009
10.00 Uhr Hätte Darwins Lehre auch
150 Jahre später entstehen können?
Vortrag von Alexander vom Stein
14.00 Uhr Freizeit – Spiel – Spazierengehen
17.00 Uhr DCTB aktuell – Anstöße zum Gebet
20.00 Uhr „Ganzheit” als ein Prinzip in der Biologie
oder sogar in der ganzen Schöpfung?
Vortrag von Alexander vom Stein
Sonntag, 25.10.2009
10.00 Uhr Was ist Wahrheit? Menschliche Erkenntnis
und göttliche Offenbarung
Vortrag von Alexander vom Stein
11.00 Uhr Rückblick – Ausblick – Aufblick

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Das Fundament 5/2009

Bayerisch-Fränkische Tagung
30.10. – 01.11.2009
Pappenheim, Evangelische Landvolkshochschule

Referent
Prof. Dr. rer. nat. Thomas Schimmel lehrt als Univer-
sitätsprofessor am Institut für Angewandte Physik der
Universität Karlsruhe und beteiligt sich an zahlreichen
Forschungsprojekten. Er ist ferner Mitbegründer des
Instituts für Nanotechnologie des Forschungszent-
rums Karlsruhe und Leiter der dortigen Arbeitsgrup-
pe für Nanostrukturierung und Rastersondenverfahren. Für seine
Forschungsergebnisse wurde er wiederholt ausgezeichnet, unter
anderem mit dem renommierten Philip Morris Forschungspreis für
seine Arbeiten auf dem Gebiet der Nanotechnologie.

Anmeldung
wenn möglich bis 10.10.2009 - Formular Seite 29 - einsenden an:
DCTB, Postfach 11 22, 70807 Korntal-Münchingen,
Tel. 0711/8380828, Fax 0711/8380829, info@dctb.de

Kosten (pauschal, unabhängig von An- und Abreise)


Je nach Quartierung € 75,- bis € 100,- Vollpension mit drei Mahlzeiten.
Zusätzlich wird eine Tagungsgebühr von € 10,-/Person ab drei
Jahren erhoben.
Familien und Studierende werden im Sinne unserer Satzung aus
Spendenmitteln des DCTB wie folgt bezuschusst:
 Voller Betrag (abzüglich Tagungsgebühr) für Kinder und
Jugendliche ohne eigenes Einkommen unter 18 Jahren in
Begleitung ihrer Eltern;
 halber Betrag (abzüglich Tagungsgebühr) für Schüler und
Studierende.

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Regionaltagungen 2009

Naturwissenschaft und Glaube


- (k)ein Widerspruch?
Die allgemein verständlichen Vorträge geben einen Einblick in
die Wunder der Schöpfung – von kleinsten Welten im Inneren
der Atome bis hin zu den Weiten des Universums und der Frage
nach der so genannten „Dunklen Materie“. Beeindruckende Bilder
und faszinierende Zahlen lassen uns staunen, und es stellt sich
die Frage nach dem „Woher“. Die Ordnung in der Schöpfung lässt
das Wirken eines Schöpfers erahnen. Der bekannte Physiker und
Nobelpreisträger Werner Heisenberg formulierte es einmal so:
„Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht
atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott“.

Freitag, 30.10.2009
20.00 Uhr Naturwissenschaft und Glaube
- (k)ein Widerspruch?
Vortrag von Prof. Dr. Thomas Schimmel

Samstag, 31.10.2009
10.00 Uhr Wunder der Schöpfung - ein Streifzug vom Inne-
ren der Atome bis an die Grenzen des Universums
Vortrag von Prof. Dr. Thomas Schimmel
14.00 Uhr Freizeit – Spiel – Spazierengehen
17.00 Uhr DCTB aktuell – Anstöße zum Gebet
20.00 Uhr Grenzen des Vorstellungsvermögens - Faszination
der modernen Physik und die Frage nach Gott
Vortrag von Prof. Dr. Thomas Schimmel

Sonntag, 01.11.2009
10.00 Uhr Gottesdienst mit Winfried Borlinghaus
11.00 Uhr Rückblick – Ausblick – Aufblick

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Das Fundament 5/2009

Süddeutsche Tagung
30.10. – 01.11.2009
Michelsberg, Freizeit- und Begegnungsstätte

Referent
Richard Wiskin, Dürnten/Schweiz, verheiratet, 4
Kinder, wurde in Kanada geboren und war dort Lehrer
für Geschichte, Geographie und Biologie. Nach einer
theologischen Fortbildung am Prärie-Bibelinstitut ar-
beitete er 12 Jahre als Missionar in Indien und Europa.
Seit 1982 ist Richard Wiskin in der Lehrerfortbildung
aktiv und arbeitet als Bildungsreferent eng mit der
Studiengemeinschaft Wort + Wissen zusammen.

Anmeldung
wenn möglich bis 10.10.2009 - Formular Seite 29 - einsenden an:
DCTB, Postfach 11 22, 70807 Korntal-Münchingen,
Tel. 0711/8380828, Fax 0711/8380829, info@dctb.de

Kosten (pauschal, unabhängig von An- und Abreise)


Je nach Quartierung € 85,- bis € 105,- Vollpension mit je vier
Mahlzeiten.
Zusätzlich wird eine Tagungsgebühr von € 10,-/Person ab drei Jah-
ren erhoben.
Familien und Studierende werden im Sinne unserer Satzung aus
Spendenmitteln des DCTB wie folgt bezuschusst:
 Voller Betrag (abzüglich Tagungsgebühr) für Kinder und
Jugendliche ohne eigenes Einkommen unter 18 Jahren in
Begleitung ihrer Eltern;
 halber Betrag (abzüglich Tagungsgebühr) für Schüler und
Studierende.

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Regionaltagungen 2009

Brennende Fragen,
ehrliche Antworten
- vom Glauben, der sich in der Auseinandersetzung bewährt
Wir müssen Position beziehen. Sei es in politischer Hinsicht, wenn es
um Globalisierung und Europa geht, sei es in theologischer Hinsicht,
wenn es um geschichtliche Aussagen der Bibel geht: Märchen oder
Wirklichkeit? Wer glauben will, wird nach Fakten fragen. Seien es die
Lebensumstände in Ur zur Zeit Abrahams oder die physikalische so-
wie die geistliche Wasserversorgung heute und morgen. Wer glaubt,
muss denken. Wer nach Gott fragt, muss in die Bibel schauen.

Freitag, 30.10.2009
10.00 Uhr Jesus Christus genügt
Bibelarbeit über Kol. 2,5-15 von Reinhold Wennagel
14.00 Uhr Freizeit – Spiel – Spazierengehen
17.00 Uhr DCTB aktuell – Anstöße zum Gebet
20.00 Uhr Gott und die Völker - Globalisierung,
Europapolitik und Nationalismus
Vortrag von Richard Wiskin

Samstag, 31.10.2009
9.30 Uhr Der Gott des Himmels und die Götter von Ur
Vortrag von Richard Wiskin
14.00 Uhr Spiele und Gesprächsgruppen
20.00 Uhr Wenn das Wasser knapp wird – raffinierte
Bewässerungssysteme einst und jetzt
Vortrag von Richard Wiskin

Sonntag, 01.11.2009
9.30 Uhr Und wenn die Bibel doch nicht recht hätte?
Vortrag von Richard Wiskin
11.30 Uhr Rückblick – Ausblick – Aufblick

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Das Fundament 5/2009

 Zum Anmelden verwenden Sie bitte den Abschnitt


auf Seite 29!
Vollständige Angaben helfen uns entscheidend bei
den organisatorischen Vorbereitungen.

 Die Anmeldetermine sind für Sie eine Grenze - für


die Vorbereitenden eine große Hilfe! Sie einzuhalten,
erspart Komplikationen.
Die Anmeldungen berücksichtigen wir in der Reihen-
folge des Posteinganges.
Sollten die Plätze beim Eintreffen Ihrer Anmeldung
bereits belegt sein, teilen wir Ihnen dies mit.

 Knapp eine Woche vor Tagungsbeginn wird


als Anmeldebestätigung die Teilnehmerliste mit
Anreisehinweisen versandt.

 Das Inkasso erfolgt während der Tagung.

 Die Kosten für Kinder und Jugendliche werden


durch Spenden gedeckt. Danke für alles Mittragen
zugunsten der Familien!

Herzlich willkommen!

Ihre DCTB-Mitarbeiter und das jeweilige Vorbereitungsteam

28 Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V. - www.dctb.de


in
bis

mit
Zur

Personen
zur DCTB-

angemeldet.
Tagung vom
Erinnerung:

Ich habe mich

______________
______________
______________
______________
_______________
Anmeldung zur DCTB-Tagung in __________________________________________ vom __________________________ bis ________________________________2009

1. Name: Vorname: Geb.-Datum: Schüler Stud. ohne Quartier

_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

2. Ankunft am ______________________________ um _______________ Uhr mit | Pkw - | Abholung erbeten, Bahnhof _____________________ um ____________ Uhr
3. Rückreise nach Abschluss der Tagung; Rückreise am _______________________________________________________ um ___________________________________ Uhr

4. Mahlzeiten (Frühstück, Mittagessen, Abendessen) f. Gäste ohne Übernachtung) | wir nehmen an allem teil; | wir nehmen teil von _______________ bis _______________
5. Quartierwunsch (sofern er berücksichtigt werden kann): _________________________________________________________________________________________________

6. Straße: _____________________________________________________ PLZ Ort: ________________________________________________________________________________

7. Tel-Nr.: _________________________________________ Datum/Unterschrift: _________________________________________________________________________________


weitere Bemerkungen:
Deutscher Christlicher
Techniker-Bund
Das Fundament 5/2009

Postfach 11 22
70807 Korntal-Münch.

30
Die christlichen Wurzeln der Wissenschaft

 ortsetzung von Seite 14

Schöpfer und Schöpfung

christlichen Mönchen, Naturphi- als letzte Ursache der Welt und als
losophen und Theologen war der „unbewegten Beweger” auf. Im
Glaube an die deduktive Methode Hintergrund lebte die heidnische
als einzige Möglichkeit zur Erlan- Vorstellung vieler Gottheiten weiter,
gung von Wissen weit verbreitet die mit der Natur verschränkt
– bis Grosseteste, Ockham und oder verwoben seien – ein panthe-
Roger und Francis Bacon kamen. istisches, panemanationistisches
Doch auch noch nach diesen Weltbild. 508 Die Planeten zum
Pionieren der induktiven Metho- Beispiel sollten eine ihnen innewoh-
de hielt die Welt der Gelehrten in nende Intelligenz (anima) haben,
ihrer Mehrzahl an dem System der die sie erst ihre Bahnen beschreiben
Aristoteliker fest. ließ. Diese pantheistische Sicht der
Eine zweite entscheidende Planetenbahnen wurde erstmals
Grundannahme im Christen- von Jean Buridan (um 1300 - 1358)
tum ist, dass Gott, der Schöpfer infrage gestellt, einem Philosophen
der Welt, dieser Welt als von ihr an der Universität Paris. 509 Ebenfalls
separate Person gegenübersteht. Die in Widerspruch zu der christlichen
griechische Philosophie dagegen Sicht vom Schöpfergott („Am An-
sah Gott als Intellectus (Nous), fang schuf Gott Himmel und Erde”,
nicht als Person an und fasste ihn 1. Mose 1, 1) stand Aristoteles’

31
Das Fundament 5/2009

Theorie, dass die Welt ohne Anfang dem Bacon selbst gehörte, warf ihn
und unerschaffen war (siehe sein 1278 für 14 Jahre ins Gefängnis.510
„Vom Himmel” 279 - 284). Die Dieser anhaltende Widerstand
Urkirche hatte den Pantheismus gegen die induktive Methode und
verurteilt, doch während des ganzen die Blindheit gegenüber dem anti-
Mittelalters waren die christlichen ken Pantheismus bedeutete einen
Naturphilosophen und Scholastiker ausgesprochenen Hemmschuh für
blind für die pantheistischen Züge den wissenschaftlichen Fortschritt,
in der antiken Philosophie, die sie denn der Pantheismus ist seiner
sich angeeignet hatten und mit der Natur nach forschungsfeindlich; er

Religionen gegen Naturwissenschaft


sie das Wesen der Welt zu erklären kann die wissenschaftliche Metho-
versuchten. Selbst als Roger Bacon de, die mit der Manipulation von
und Wilhelm von Ockham mit Elementen im physischen Univer-
der induktiven Methode aus der sum arbeitet, nur als gotteslästerlich
aristotelischen Schule ausgeschert betrachten, wohnt doch allem
waren, hielten die Naturphilo- Physischen das Göttliche inne, und
sophen und Scholastiker weiter mit dem Göttlichen darf man nicht
an ihr fest. Einige betrachteten experimentieren. Erst in der christ-
die induktive Methode sogar als lichen Perspektive, die Gott und
Irrlehre; der Franziskanerorden, zu die Natur als voneinander getrennte

32
Die christlichen Wurzeln der Wissenschaft

Größen betrachtet, wird eine freie, verkennen, dass die experimentelle


experimentierende Wissenschaft Naturwissenschaft, sobald sie die
überhaupt möglich. In den Worten Verbindung zu einem lebendigen
von Kennedy und Newcombe: „Un- Gottesglauben verlor, auch prob-
ter den Animisten in Zentral- oder lematische Folgen zeitigte und den
Südafrika, aber auch in vielen an- Zusammenhang des Lebens zerstör-
deren Kulturen hätte die moderne te, bis zur heutigen ökologischen
Wissenschaft nie entstehen können, Krise. Große Naturforscher unserer
weil diese Gesellschaften nie damit Zeit sahen sich allerdings immer auf
begonnen hätten, mit der Natur das Wunder der Schöpfung zurück-
zu experimentieren; für sie enthielt verwiesen. Mit C.S. Lewis: „Ein we-
alles – ob Steine, Bäume, Tiere oder nig Wissenschaft entfernt von Gott,
was auch immer – die Geister diver- viel Wissenschaft führt zu ihm
ser Götter oder Vorfahren.”511 Wäre zurück”. Der Glaube an die Ratio-
es durch Männer wie Grosseteste, nalität Gottes führte nicht nur zur
Buridan, die Bacons, Wilhelm von induktiven Methode, sondern auch
Ockham und Nikolaus von Oresme zu dem Schluss, dass das Universum
sowie später Kopernikus, Vesalius, von vernünftigen, der menschlichen
Kepler und Galilei, die ihre Bibel Erkenntnis zugänglichen Gesetzen
kannten und wussten, dass die beherrscht wird. Diese Annahme
Natur an sich nicht göttlich ist, ist ein absoluter Schlüssel für die
nicht zu diesem Paradigmenwechsel wissenschaftliche Forschung, denn
vom Aristotelismus zur rational- in einer heidnisch-polytheistischen
induktiven Methode gekommen, Welt, deren Götter irrationale
es gäbe heute keine empirische Akteure in einer irrationalen Welt
Wissenschaft. Diese Pioniere sahen waren, war an systematische For-
sich als Menschen, die versuchten, schung nicht zu denken. Allein im
eine Welt zu verstehen, die Gott er- christlichen Denken, das von der
schaffen hatte und die der Mensch „Existenz eines einzigen Gottes, der
sich „untertan” zu machen hatte (1. das Universum erschaffen hat und
Mose 1,28). Dieser Paradigmen- lenkt”, ausgeht und davon, dass die
wechsel ist ein Beispiel mehr für das Welt in ihrem Funktionieren festen,
Positive, dem Fortschritt Dienen- erkennbaren Gesetzen gehorcht,512
de, das das Christentum der Welt ist wissenschaftliche Forschung
gebracht hat. Man darf aber nicht möglich.

33
Das Fundament 5/2009

8.2 Die Pioniere der von Wissenschaftlern vorstellen,


die gleichzeitig Christen und Weg-
Wissenschaft waren bereiter ihrer wissenschaftlichen
Christen Disziplin waren. Es würde den
„Vom 13. bis hinein ins 18. Jahr- Rahmen dieses Buches sprengen,
hundert”, schreibt Lynn White, sie alle zu nennen, aber die meis-
„begründete jeder Wissenschaft- ten der im Folgenden Genannten
ler, der etwas auf sich hielt, seine gehörten zu ihrer Zeit zur „Avant-
Forschungstätigkeit mit religiösen garde” der Forschung …
Motiven.”513 Wer die heutigen
naturwissenschaftlichen Lehrbü-
cher liest, käme kaum auf diese
Idee, denn in ihnen erfährt man 8.5 Physik
rein nichts mehr über den christ-
… Blaise Pascal (1623-1662) ist
lichen Glauben der Pioniere der
sowohl als Mathematiker und
Wissenschaft. Dies ist um so
Physiker als auch als Christ bekannt
bedauerlicher, als dieser Glaube oft
geworden. Den Naturwissenschaft-
eine entscheidende Rolle in ihrer
lern ist er aufgrund des sogenann-
wissenschaftlichen Arbeit spielte.
ten Pascalschen Gesetzes bekannt
In der zweiten Hälfte dieses Kapi-
(es besagt, dass eine Flüssigkeit in
tels möchte ich daher eine Reihe
einem Gefäß in alle Richtungen
den gleichen Druck ausübt), für
seine Theorie über die Messung
des Luftdrucks auf unterschiedli-
chen Höhen, für die Erfindung der
Injektionsspritze und der hydrauli-
schen Presse, für die Konstruktion
der ersten Rechenmaschine und für
das Pascalsche Dreieck. Die Pro-
grammierer haben eine Computer-
sprache nach ihm benannt, und die
christliche Theologie kennt ihn als
entschiedenen Verteidiger des Glau-
Blaise Pascal bens. In seinen „Pensées” schreibt

34
Die christlichen Wurzeln der Wissenschaft

er: „Es ist nicht nur unmöglich, es und die Motivation zur Erforschung
ist auch nutzlos, Gott ohne Jesus der Welt der Natur gaben, die
Christus zu kennen.”553 für die Genese der neuzeitlichen
William Thomson Kelvin (1824- Wissenschaft unumgänglich sind.
1907), besser bekannt als Lord Lassen wir zum Schluss dieses
Kelvin, war einer der Begründer der Kapitels Stanley Jaki noch einmal zu
Thermodynamik und entwickelte Wort kommen. Er schreibt, dass die
eine von der jeweiligen Substanz alten Ägypter ihre gewaltigen Py-
unabhängige Definition der Tempe- ramiden und ein hoch entwickeltes
ratur. Die absolute Temperatur wird Schriftsystem schufen, „aber wenn
heute nach der Kelvin-Skala ange- es um Quantitäten, Messungen
geben. Als Christ sah Kelvin keinen und Berechnungen ging, die doch
Widerspruch zwischen Religion und an sich leichter zu bewerkstelligen
Wissenschaft – eine Position, die bei hätten sein müssen als die Umset-
denjenigen seiner Zeitgenossen, die zung des gesprochenen Wortes in
von einem Konflikt zwischen Religion abstrakte Symbole, schafften sie
und Wissenschaft ausgingen, auf Wi- keinen vergleichbaren Durchbruch.
derspruch stieß. Kelvin sagte einmal: Die ägyptische Mathematik und
„Wer stark genug denkt, der wird von Geometrie verharrte auf dem Niveau
der Wissenschaft gezwungen werden, eines Hilfsmittels für den Alltag.”589
an Gott zu glauben.”558 ... Doch in den heutigen Schulen,
Universitäten und Lehrbüchern er-
fährt man für gewöhnlich wenig bis
nichts über die christlichen Wurzeln
8.8 Schluss der modernen Wissenschaft. Diese
Unterschlagung der christlichen
Dieses Kapitel begann mit der Wurzeln begann im 18. Jahrhundert
Behauptung, dass die moderne Wis- mit „der Hochzeit der Wissenschaft
senschaft ihre Wurzeln in der christ- mit dem philosophischen Materi-
lichen Theologie des Mittelalters alismus”.592 Mit der Zeit wurde sie
hat. Wir haben daraufhin dargelegt, institutionalisiert, so dass heute der
wie es die Werte des Christentums Normalbürger nicht mehr weiß,
waren, die seinen gebildeten Anhän- dass praktisch alle Wissenschaftler
gern (die man heute Wissenschaftler (darunter ausgesprochene Pioniere)
nennen würde) das nötige Weltbild vom Mittelalter bis tief ins 18. Jahr-

35
Das Fundament 5/2009

hundert hinein gläubige Christen bar, ohne Gott auskommen zu wol-


waren, die sich bei ihren Theorien len. Was Kepler sagte, war ihrer aller
von biblischen Grundsätzen und Motto: „Mit dem Glauben ist es mir
Prämissen leiten ließen. Diese ernst, mit ihm spiele ich nicht.” 593
Pioniere der Wissenschaft, auf deren Sie waren Lichtjahre entfernt von
Schultern die heutigen Forscher dem relativistischen Klischee des
stehen, kannten und glaubten die heutigen Postmodernismus, welches
Worte des Psalmisten: „Die Himmel da lautet: „Was für dich wahr ist,
erzählen die Ehre Gottes, und die muss es für mich nicht sein.” Für sie
Feste verkündigt seiner Hände Werk” gab es nur eine Wahrheit, und ihr
(Psalm 19, 1). Für sie war es undenk- Urheber war Gott. 

Anmerkungen:
503
Whitehead, Wissenschaft und moderne Welt, S. 16.
504
Thomas Goldstein, Dawn of Modern Science: From the Arabs to Leonardo da Vinci (Boston:
Houghton Mifflin, 1980), S. 171.
505
Roger Bacon, Opus majus, transl. Robert Belle Burke (New York: Russell and Russell, 1962),
S. 584.
506
Magnus Magnusson (ed.), „Bacon, Francis, Baron Verulam of Verulam, Viscount St. Albans”,
Cambridge Biographical Dictionary (New York: Cambridge University Press, 1990), S. 88.
507
Herbert Butterfield, The Origins of Modern Science, 1300-1800 (London: G. Bell and Sons,
1951), S. 79.
508
Stanley L. Jaki, The Savior of Science (Edinburgh: Scottish Academic Press, 1990), S. 41.
509
Butterfield, Origins of Modern Science, S. 7f.
510
Andrew Dickson White, Geschichte der Fehde zwischen Wissenschaft und Theologie in der
Christenheit (übers. von C.M. v. Unruh, Leipzig: Theod. Thomas Verlag, o.J.), Bd. 1, S. 333.
511
D. James Kennedy und Jerry Newcombe, What If Jesus Had Never Been Born? (Nashville:
Thomas Nelson, 1994), S. 95.
512
White, „Significance of Medieval Christianity”, S. 96.
513
Lynn White Jr., Dynamo and Virgin Reconsidered: Essays in the Dynamism of Western
Culture (Cambridge, Mass.: MIT Press, 1968), S. 89.
553
Blaise Pascal, Über die Religion und über einige andere Gegenstände (Frankfurt/M: Insel
Verlag, 1987), S. 241 (= Nr. 549).
558
Zitiert in: Kneller, Christianity and the Leaders of Modern Science, S. 38.
589
Jaki, Savior of Science, S. 23.
590
Ebd., S. 28.
591
Ebd., S. 33.
592
Jacques Barzun, From Dawn to Decadence: 500 Years of Western Cultural Life, 1500 to the
Present (New York: Harper Collins, 2000), S. 365.
593
Zitiert in: Koestler, Die Nachtwandler, S. 281.

36
Betriebsgebetskreis

Beten in der Krise


- Betriebsgebetskreis
Rainer Zimmermann, Frankfurt, berichtet, wie es zur Gründung eines Gebets-
kreises kam, und ermutigt uns – gerade in der derzeitigen Krise – gemeinsam
im Gebet zu bleiben.

  Mein Kollege Clemens Fischer Idee eines Betriebsgebetskreises.


und ich treffen uns seit Ende 2007 Folgende Fragen waren nun zu
zum gemeinsamen Gebet in unse- klären: Wo treffen wir uns und
rer Firma. wann treffen wir uns? Da wir beide
Zur Entstehungsgeschichte unterschiedliche Arbeits- und Pau-
des Gebetskreises ist Folgendes zu senzeiten haben, musste hier nach
sagen: Wir hatten uns zufällig auf einer Lösung gesucht werden. Zu-
der 20-jährigen Jubiläumsfeier der nächst haben wir uns unregelmä-
FEG Oberursel getroffen. Dort ßig getroffen, da Clemens Fischer
war mein Kollege Clemens Fischer Projektleiter für die Einführung
mit seiner Frau eingeladen. Er sel- von SAP in unserem Unterneh-
ber ist Gemeindeleiter einer kleinen men ist und wir derzeit mitten im
Pfingstgemeinde in Oberursel. Am Einführungsprozess stehen. Nach
darauffolgenden Tag sprach mich diesem Projekt hatten wir endlich
Clemens Fischer am Arbeitsplatz einen festen Termin gefunden, um
an. Wir stellten uns kurz gegen- uns regelmäßig zu treffen.
seitig vor, erzählten uns, welche Wir sind beide sehr froh über
Gemeinden wir besuchen und was diese Möglichkeit, uns austau-
wir sonst so machen. Dann trafen schen und gemeinsam beten zu
wir uns privat. Beim ersten Besuch, können. Unser Gebet umfasst
unserem gegenseitigen Beschnup- sowohl familiäre Anliegen als auch
pern, waren wir uns beide einig, Anliegen aus unseren Gemeinden.
dass wir uns regelmäßig treffen Wir denken an Kollegen, von
sollten. Daraus entstand dann die denen wir wissen, dass sie gerade

37
Das Fundament 5/2009

Schwierigkeiten haben, und beten ich damit umgehe, wenn es auch


für die Entscheidungen unserer in meinem Bereich „Freisetzun-
Geschäftsleitung. Wichtig ist uns gen” geben sollte. Versuche ich um
auch, dass wir selber Zeugnis für jeden Preis, meinen Arbeitsplatz zu
unsere Kollegen und Vorgesetzten retten, auch auf Kosten anderer?
sein können. Ab und zu sprechen Vertraue ich auf Gott, dass er mir
wir auch über Glaubensgrundlagen auch den Arbeitsplatz sichern kann
wie die Taufe, das Abendmahl und oder einen neuen in Aussicht stellt?
ähnliche Themen. Wir merken auf Theoretisch hört sich das einfach
jeden Fall, wie wichtig es ist, dass an, dass Gott einen versorgt. Aber
wir füreinander beten. „glaubenstechnisch” ist es eine ech-
te Herausforderung, die in jedem
Fall ins Gebet gehört.
Ich möchte Sie ermutigen, mit
Von der Wirtschafts- anderen Christen in Ihrer Firma
die Chance des Gebetes und Aus-
krise erwischt tausches zu nutzen. Ich kann aus
Da wir im Automotivbereich meiner eigenen Erfahrung sagen,
tätig sind, hat die Wirtschaftskrise dass es keine verlorene Zeit ist. Ge-
auch uns voll erwischt. Wir erleben rade in schwierigen Zeiten ist es
zurzeit einen massiven Einbruch eine unglaubliche Bereicherung zu
der Auftragseingänge, so dass wir wissen, dass Menschen, die meinen
seit Februar diesen Jahres in Kurz- Glauben teilen, da sind, die ganz
arbeit gehen mussten. Es zeigt sich konkret um meine Situation am
nun, dass diese Maßnahme nicht Arbeitsplatz wissen und im Gebet
ausreicht, so dass etwa 150 Mitar- für mich einstehen.
beiter „freigesetzt werden müssen”. Ich möchte schließen mit einer
Das hat wiederum zur Folge, dass Bibelstelle, die Sie dazu ermutigen
das regelmäßige Treffen zum Ge- soll, miteinander am Arbeitsplatz
bet nicht stattfinden kann, da ich zu beten: „Erprobt es doch selbst und
an den in Frage kommenden Tagen erlebt es: Der HERR ist gütig! Wie
in Kurzarbeit bin. glücklich sind alle, die bei ihm Zu-
In der jetzigen Phase ist das flucht suchen!” (Psalm 34, 9; Gute
Gebet besonders wichtig und Nachricht Bibel). 
mich beschäftigt die Frage, wie

38
Technik, die verändert - Der Mechatronik-Step

Technik, die verändert


– Der Mechatronik-Step
Armin Bachor, Korntal-Münchingen
Wer den DCTB-Messestand auf der
electronica im November 2008 in
München besucht hat, wurde nicht
entlassen, ohne den Versuch unternom-
men zu haben, sich mit dem Mecha-
tronik-Step auseinanderzusetzen.

Was ist Mechatronik?


  Die Hochschule Esslingen
schreibt auf ihrer Internetseite:
„Der Begriff Mechatronik wur-
de Mitte der 70er-Jahre in Japan
eingeführt. Er wurde dazu ver-
wendet, den zunehmenden Einsatz
von Mikroprozessoren bei der
Steuerung von Maschinen und
Anlagen zu beschreiben. Heute
in Kraftfahrzeugen, CD-Playern,
versteht man unter Mechatronik
Raumstationen oder Produktionsan-
immer mehr eine Verknüpfung der
lagen. Zusammen mit der Elektro-
Disziplinen Mechanik, Elektronik
technik, deren breites Einsatzgebiet
und Informatik, wobei der Fokus
von der Erzeugung elektrischer
insbesondere auf die Entwicklung
Energie bis hin zur Anwendung der
und Handhabung von Systemen ge-
Energie in elektrischen Anlagen,
legt wird. Mechatronische Produkte
Antrieben und mechatronischen
sind überall vorhanden, zum Beispiel
Systemen reicht, bildet sie das Herz

39
Das Fundament 5/2009

der modernen Durch Ge-


Industrie- und wichtsverlagerung
Informationsgesell- auf einer Boden-
schaft. Die genann- platte werden
ten Gründe waren abwechselnd
der Anlass, dass vier Drucksen-
im Jahr 1995 in soren betätigt,
Göppingen die erste welche über ein
Fakultät Mechatro- elektronisches
nik Deutschlands Regelsystem zwei
aufgebaut wurde.” Linearmotoren
Inzwischen bieten ansteuern. Diese
mehr als 25 deut- Motoren steuern
sche Hochschulen die Neigung der
den Studiengang Labyrinthplatte in
zum Diplom-Ingenieur oder Bache- alle vier Richtungen.
lor/Master für Mechatronik an. Bei diesem Experiment geht es
darum, gedankliche Zielführung
und körperliche Geschicklichkeit
sinnvoll zu kombinieren. Wer nicht
Wie funktioniert der weiß, was er will oder soll, ver-
spielt nur seine Zeit – und diese ist
Mechatronik-Step? begrenzt. Wer von Anfang an den
Der Mechatronik-Step, den wir für Blick aufs Ganze richtet, also vom
die Messe in München ausgeliehen Ziel her denkt, vermeidet Umwege
haben, wurde an der Hochschule und Sackgassen. Im Fall des Mecha-
Esslingen am Standort Göppingen tronik-Step kommt nur durch, wer
entwickelt. den Schwerpunkt richtig setzt.
Das Ziel ist, einen Golfball
schnellstmöglich, also auf kür-
zestem Weg innerhalb von einer
Minute durch ein Labyrinth zu Anwendung fürs Leben
führen. Start und Ziel sind vorgege-
ben und werden durch Fotoleucht- Was wäre Technik, wenn sie Ver-
dioden registriert. hältnisse nicht positiv verändern

40
DCTB-Intern

würde! Dafür ist sie in der Regel Leben zu tun hat, und warum man
doch da. Jeder, der versucht hat, sich seinem Sohn Jesus Christus
den Golfball ins Ziel zu führen, anvertrauen sollte, damit sich das
bekam von uns einen Handzettel Leben mit allen seinen zwischen-
zum Lesen: „Den Blick fürs Ganze menschlichen Beziehungen zum
zu behalten und den Schwerpunkt Guten verändern kann.
jeweils richtig zu setzen, darum Es gibt einen, der immer den
geht es auch im ‚richtigen Leben’, Überblick hat. Gott, der Schöpfer!
das eigentlich zu wertvoll und zu Er will das Beste für mich und sein
kurz ist, um ‚verspielt’ zu werden”, Wort sagt mir, worauf er Wert legt.
heißt es darin. „Ich bin der Weg und die Wahrheit
Der Mechatronik-Step war und das Leben, niemand kommt
nicht nur eine Demonstration des- zum Vater als durch mich” sagte Je-
sen, wie das Zusammenspiel von sus Christus, wie es in der Bibel im
Mechanik, Elektrotechnik und In- Johannesevangelium 14, 6 steht.
formatik funktioniert. Wir wollten Jesus Christus zu vertrauen, das ist
anregen, sich Gedanken zu ma- der Weg, der zum Ziel führt. 
chen, was denn Gott mit meinem

41
Das Fundament 5/2009

Silvester City-Tour 29.12.2009 – 02.01.2010


Barcelona – Die Rose aus Feuer
Für junge Leute (16-26 Jahre)
Kommt mit in eine der schönsten und spannendsten Städte Europas!
Egal wo man sich befindet, immer ist etwas Spannendes da: Architektoni-
sche Glanzstücke der Gotik oder der modernen Architektur sind immer nur
ein paar Schritte entfernt. Bezaubernde Parkanlagen

und der Mittelmeerstrand bieten Oasen der Ruhe. Es lohnt sich auch, einfach die
Gässchen entlang zu schlendern, zu schauen und zu „shoppen”.
Einen halben Tag sind wir mit dem Fahrrad auf Sightseeing Tour, begleitet von einem
echten Katalanen, der uns wichtige Insider-Tipps gibt. Gemeinsam schlendern wir durch
das Gotische Viertel mit seinen engen, verwinkelten Gassen und geschichtsträchtigen
Gebäuden. Wir besuchen den Park Güell und andere Meisterwerke Antoni Gaudis, und
natürlich lassen wir uns viel Zeit, die Stadt im Alleingang zu erkunden.
Das ist jedoch noch nicht alles. Neben Barcelona wird Gottes Wort und Jesus Christus
im Zentrum der Freizeit stehen. Aus seinem Wort wollen wir lernen und uns prägen las-
sen. Jeder Morgen beginnt mit einem gemeinsamen Input. In den Bibelarbeiten gehen
wir auf Entdeckertour. Wir lernen Jesus Christus besser kennen und legen damit eine
Grundlage für das neue Jahr 2010. Natürlich wird das Singen nicht zu kurz kommen.
Unser Haus: Unser Quartier ist im Zentrum Barcelonas im Stadtteil Saints am Fuße des
210 Meter hohen Montjuïc, der einen grandiosen Blick über die ganze Stadt bietet. Wir
werden in einem Haus mit mehreren top-ausgestatteten Appartements wohnen und
uns selbst verpflegen. Von Spülmaschine bis zur Saftpresse wird uns nichts fehlen.
An- und Abreise: Mit Germanwings werden wir über die Wolken gehoben. Gemeinsam
fliegen wir in Stuttgart ab und landen direkt in Barcelona. Als Gruppenflug fliegen wir
auch wieder von Barcelona nach Stuttgart zurück.
Leitung: Jakob Haddick, DCTB, Korntal; Eric Jahn, Oelsnitz; Kristin Schneidenbach, Dresden
Preise und Leistungen: € 469,-/Person im Appartement
Hin- und Rückflug ab Stuttgart; Gruppenfahrkarte im öffentlichen Nahverkehr; Stadtfüh-
rung mit Fahrrad; Unterkunft, HP mit Mithilfe; Geistliche Betreuung; zuzüglich Eintritte.
Anmeldung: DCTB-Geschäftsstelle, Postfach 11 22, 70807 Korntal-Münchingen
Tel. 0711/8380828; jakob.haddick@dctb.de

42
DCTB-Bundesleitung 2009

Bundesleitungswahl und Vorstandswechsel


Nachtrag zum Bericht aus der Mitgliederversammlung
im Fundament 4/2009
Im Rahmen der Mitgliederversammlung am 30.Mai 2009 in Rehe wurden die
sechs DCTB-Mitglieder Dr. Torsten Büchner, Jens Höner, Dietrich Hollatz, Ro-
land Klinnert, Martin Mäule und Frank Schröder für sechs Jahre in die Bundes-
leitung (wieder-)gewählt.
Die Bundesleitung, welche Mitte Juni in Korntal tagte, wählte gemäß
Satzung aus ihrer Mitte Jens Höner zum 1. Vorsitzenden, Friedrich-Wilhelm
Krumm zum 2. Vorsitzenden, Gottfried Frenzen zum Schriftführer und Philipp
Berghöfer zum Kassierer sowie Dietrich Hollatz zum stellvertretenden Schrift-
führer und Roland Klinnert zum stellvertretenden Kassierer.
Bundesleitungsmitglieder (In Klammern: Ablauf der jeweiligen Wahlperiode)

Dietrich Affeld (2012) Philipp Berghöfer (2012) Jan-Frederik Bruns (2012) Dr. Torsten Büchner (2015)

Gottfried Frenzen (2012) Jens Höner (2015), Dietrich Hollatz (2015) Roland Klinnert (2015)

Friedrich-W. Krumm (2012) Karl Kübler (2012) Martin Mäule (2015) Frank Schröder (2015)

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DCTB e.V., Postfach 11 22, 70807 Korntal-Münchingen
Postvertriebsstück E 1701 F, Deutsche Post AG, „Entgelt bezahlt”

Bei Änderung der Anschrift bitte Rücksendung dieses Abschnittes mit neuen Angaben.

Kleiner Studienhelfer
2009/2010
   Mit diesem Studienplaner ha-
ben Studierende alles in einer Hand:
Kalender, Stundenpläne, Formel-
sammlungen, Periodensystem,
Informationen rund ums Studium
und biblische Weisheit für alle Le-
benssituationen. Zusammen mit
Informationen über die Arbeit
des DCTB ist er ein unverzicht-
barer Ratgeber für Studierende
und Schüler höherer Klassen. 
Bestellen Sie, auch zum
dien h elfer Weitergeben:
Stu
Kleiner 10
DCTB, Postfach 11 22,

2009/20 70805 Korntal-Münchingen,


Tel. 0711/8380828,
Fax 0711/8380829,
info@dctb.de, www.dctb.de