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Das Fundament 6/2007

Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V. November/Dezember


104. Jahrgang

Gut beobachtet
Irrtum und Fälschung
in der Wissenschaft

DCTB- Freizeiten 2008

Einen anderen Grund kann niemand legen als den,


der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
Die Bibel, 1. Korinther 3, 11
Das Fundament 6/2007

Inhalt

Michael Kotsch: Irrtum und Fälschung in der Wissenschaft 4

DCTB-Freizeiten 2008 15

„Wasserwege“ 29

Serie: Neutestamentliche Heilsgeschichte (5) 32

Buchempfehlungen 38

DCTB-Intern 40

Wie viel Schotter fehlt jetzt noch? 41

Fundament-Register 2007 43

Fotos: © Bildmaschine ( ???????????????? ), PhotoDisc, DCTB

Impressum
Das Fundament ®
Herausgeber: Deutscher Christlicher Techniker-Bund e.V. (DCTB)
Postfach 1122, 70807 Korntal-Münchingen
Tel. 0711/8380828, Fax 0711/8380829, info@dctb.de; www.dctb.de
Redaktion: Armin Bachor, armin.bachor@dctb.de
Die Kosten für den Bezug des Mitteilungsblattes DAS FUNDAMENT sind im Mitgliedsbeitrag des
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rung gegen die Anschriften-Weitergabe durch die Post nicht ausdrücklich beim DCTB Widerspruch
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DCTB-Förder-Stiftung: EKK Kassel 419 648 BLZ 520 604 10

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Editorial

Du sollst das tun, was in den Augen des Herrn recht und gut
ist. 5. Mose 6, 18

 „Big brother is watching you!“ - Wir werden ständig beobachtet. Elektro-


nische Augen verfolgen unsere Bewegungen in Supermärkten, im Straßen-
verkehr, an Tankstellen oder am Geldautomaten. Die Überwachung fällt den
meisten Menschen im Alltag schon nicht mehr auf. Wir sind an Kontrolle
gewöhnt. Ist das Auge des großen Bruders nun Fluch oder Segen? Bedeutet
die Überwachung ein Plus an Sicherheit oder einen tiefen Eingriff in unsere
Privatsphäre? Wird diese Technik richtig eingesetzt, würde sie einen sinn-
vollen Beitrag zur Verbrechensbekämpfung leisten können. Auf der anderen
Seite warnen Datenschützer vor einer Totalüberwachung. Die Freiheit aller-
dings geht uns in jedem Fall ein wenig verloren.
Wäre der Mensch kein Sünder, gäbe es keine Kriminalität und dann
bräuchten wir auch keine Überwachung. In unserer Welt scheint es aber vor-
rangig nicht so zu sein, dass die Menschen „das tun, was in den Augen des
Herrn recht und gut ist”. Selbst die verschiedenen Bereiche von Wissenschaft
und Forschung sind vor Irrtum und Fälschungen nicht gefeit, wie sie in un-
serem Leitartikel nachlesen können.
Christen leben anders! Sie wissen, dass sie niemals und nirgendwo in
einem „rechtsfreien Raum” leben, „denn wir müssen alle offenbar werden vor
dem Richterstuhl Christi, damit jeder seinen Lohn empfange für das, was er getan
hat bei Lebzeiten, es sei gut oder böse” (2. Korinther 5, 10). Weil diejenigen,
die zu Gott gehören, ihn von Herzen lieben, achten sie ihn und gehorchen
seinem Willen. Daraus folgt, dass sie gerne „das tun, was in den Augen des
Herrn recht und gut ist”.
Das Wort Gottes ermutigt uns: „Stellt euch nicht dieser Welt gleich, son-
dern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was
Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene” (Rö-
mer 12, 2). Alleine allerdings können wir das nicht: „Der Herr wirkt beides,
das Wollen und Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen” (Philipper 2, 13). 

Shalom

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Das Fundament 6/2007

Irrtum und Fälschung


in der Wissenschaft

Vortrag von Michael Kotsch, Theologe, Bad Meinberg, im Rahmen der


DCTB-Hauptkonferenz 2007 in Dassel (gekürzt)

 Immer wieder kommen durch len des Menschen Embryonen zu


die Medien Beispiele von wis- klonen und aus diesen Embryonen
senschaftlicher Fälschung an die Stammzellen zu gewinnen. Seinen
Öffentlichkeit. Durchbruch verkündete er der
Der als Klonpionier gefeierte Weltpresse auf der Tagung der
Südkoreaner Woo-Suk Hwang Amerikanischen Wissenschaftler-
wurde 2006 als Fälscher entlarvt. vereinigung (AAAS). Schon 2005
Seit Beginn der neunziger Jahre wollte Hwang die Effektivität
beschäftigte sich der ausgebildete seiner Methode soweit gesteigert
Tierarzt Hwang an der Staatli- haben, dass das therapeutische
chen Universität in Seoul mit der Klonen nun greifbar nahe schien.
Fortpflanzungsbiologie. 2004 Nach diesem Durchbruch wurde
überraschte Hwang die Fachwelt. der Tierarzt Hwang nicht nur
Als erstem Wissenschaftler gelang von Fachwissenschaftlern über-
es ihm angeblich, aus Körperzel- schwänglich gefeiert. Mehrere

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Irrtum und Fälschung in der Wissenschaft

Fachaufsätze in renommierten seiner elf geklonten Stammzell-


Wissenschaftsmagazinen erschie- linien waren frei erfunden, die
nen. Diese Studien galten für viele Herkunft der beiden anderen frag-
Forscher als Qualitätsgarantie. würdig. Infolge dieser Fälschungen
Die wissenschaftlichen Prüfer der wurden hohe Forschungssummen
Magazine fanden nichts zu bean- und viel Arbeitskraft weltweit auf
standen. In Korea wurde Hwang eine falsche Fährte gesetzt.
als Nationalheld verehrt. 2005 Im Juli 2005 stellen Priam C.
wurde ihm zu Ehren sogar eine Martinen, Melissa S. Anderson
Sonderbriefmarke herausgege- und Raymond de Vries im Wis-
ben. Sie zeigt einen Gelähmten, senschaftsjournal „Nature“ die
der geheilt aus seinem Rollstuhl Ergebnisse ihrer Untersuchungen
springt. Erste Zweifel wurden laut, über alltägliche Fälschungen in der
nachdem sein amerikanischer Ko- Wissenschaft vor. Das Team um
operationspartner Gerald Schatten Martinson verschickte mehr als
sich von Hwang distanzierte und 7500 Fragebögen an US-Wissen-
ihn beschuldigte, Eizellen von schaftler verschiedener Karrierestu-
seinen Mitarbeiterinnen für die fen aus dem Gesundheitsbereich.
Forschung verwendet zu haben. Rund ein Drittel der befragten
Hwang gab dieses unethische Wissenschaftler gaben an, in den
Vorgehen zu und räumte ferner letzten Jahren wenigstens einmal
ein, viele Frauen für ihre angeb- an Fabrikation, Fälschung und
lich selbstlosen Spenden bezahlt Diebstahl geistigen Eigentums
zu haben. Es folgte ein rasanter beteiligt gewesen zu sein. Plagiate
Absturz. Vorher warb Schatten oder echte Fälschungen gaben nur
allerdings noch im eigenen Interes- jeweils zwei Prozent zu. Daten
se führende Mitarbeiter aus Korea zurückgehalten zu haben, weil sie
ab und meldete eigene Patente auf vorangegangenen eigenen For-
die von Hwang entwickelte Klon- schungsergebnissen widersprachen,
Methode an. Heute steht fest: Die gestanden sechs Prozent, und den
beiden großen Erfolgsmeldungen eigenen Forschungsansatz auf
der Arbeitsgruppe Hwang waren Wunsch von Geldgebern verändert
gefälscht. Im Labor Hwang konnte zu haben, sogar 15,5 Prozent. Ähn-
keine einzige geklonte Stammzel- lich häufig wurde über fragwürdige
len-Linie gefunden werden. Neun Daten in den Arbeiten von Kolle-

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Das Fundament 6/2007

gen hinweggesehen. 27,5 Prozent in Japan präsentiert. Seit 1981


hätten Schwierigkeiten, die von bemühte sich Fujimura durch spek-
ihnen verwendeten Daten tatsäch- takuläre Funde zu belegen, dass
lich zur Verfügung zu stellen. Die Japan schon vor über einer halben
Deutsche Forschungsgemeinschaft Million Jahre von höchst intelli-
weist in ihrer Statistik über die genten Menschen besiedelt war,
Anrufung des Ombudsmannes zur die steinerne Grabmäler und bunt
Einhaltung ihrer „Empfehlungen bemalte Werkzeuge hervorgebracht
für gute wissenschaftliche Praxis” hatten und sogar schon Mathema-
eine jährliche Zunahme der Fälle tik kannten. Von seinem Posten als
unkorrekten Verhaltens aus und Vizepräsident des paläolithischen
befürchtet dadurch einen Vertrau- Institutes von Tokohu wurde
ensschwund für die Wissenschaft. Fujimura nach Bekanntwerden
Kein wissenschaftlicher Fachbe- seiner Fälschungen entbunden und
reich ist von Fälschungen und Ma- kündigte konsequenterweise an, er
nipulationen ausgenommen. Einige wolle sich künftig von der Archäo-
weitere Beispiele sollen das zeigen. logie gänzlich fernhalten.
Im Herbst 2000 entschuldigte sich Der renommierte Ulmer Krebs-
der berühmte japanische Archä- forscher Friedhelm Herrmann,
ologe Shinichi Fujimura vor der eine der großen Hoffnungen der
Weltpresse und seinen Landsleu- deutschen Krebsforschung, hat
ten. Mit tränenerstickter Stimme über Jahre hinweg seine Karrie-
verliest er sein Schuldbekenntnis: re mit erfundenen Ergebnissen,
„Ich wurde Opfer der Versuchung am Computer manipulierten
... Ich habe etwas getan, was ich Abbildungen und gestohlenen
nicht hätte tun sollen.” Fujimura Daten aufgebaut. Mit dabei seine
war von Journalisten der Tages- ehemalige Mitarbeiterin Marion
zeitung „Mainichi“ dabei ertappt Brach, die nach ihrer Trennung
und fotografiert worden, wie er eine Professur an der Universität
höchstpersönlich „altsteinzeitliche Lübeck innehatte. Herrmann war
Werkzeuge” vergrub, um sie später Mitglied in allen wichtigen Fach-
wieder „entdecken” zu können. gesellschaften und Sprecher der
Ähnliche Stücke hatte Fujimu- deutschen Gentherapeuten. Erst
ra kurz zuvor noch als ältesten waren es nur die Publikationen, die
Nachweis menschlicher Siedlungen das Forscherduo während seiner

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Irrtum und Fälschung in der Wissenschaft

gemeinsamen Zeit am Berliner Formen von


Max-Delbrück-Centrum (MDC)
anfertigte, die unter Fälschungs-
Fälschungen
verdacht standen. Doch eilends Fälschungen in der Wissenschaft
einberufene Untersuchungskom- können recht verschiedenartig
missionen fanden heraus, dass die aussehen:
ersten gezinkten Publikationen
a. Messergebnisse werden unter-
schon in ihrer Freiburger Zeit
schlagen,
(1990/91) erschienen. Glaubwür-
b. Daten werden angepasst,
digkeit erhielten ihre Arbeiten
c. alternative Deutungen werden
durch Roland Mertelsmann, der
nicht erwähnt,
als Chef von Herrmann und Brach
d. Forschungsergebnisse werden
als Koautor in Erscheinung trat.
abgeschrieben oder gestohlen,
Mittlerweile ist die Anzahl der Ver-
e. wissenschaftliche Ausarbeitun-
öffentlichungen mit mutmaßlichen
gen werden von Ghostwritern
Fälschungen auf über 80 angestie-
verfasst,
gen. Inzwischen wurden die beiden
f. unliebsame Studien werden
Forscher Ihrer Posten enthoben.
unterdrückt oder ignoriert,
Das Forscherduo hätte schon Jahre
g. eigene Ergebnisse werden an das
zuvor auffliegen können, wenn die
vorgefertigte Weltbild angepasst,
Verantwortlichen am MDC die
h. Versuchsanordnungen werden
ersten Warnungen ernst genom-
unprofessionell aufgebaut oder
men hätten. Schon 1994 hatte
bewusst manipuliert.
ein Gastwissenschaftler aus den
USA Professoren am MDC auf
mutmaßliche Fälschungen in der
Arbeitsgruppe des Krebsforschers
Herrmann hingewiesen. Irrtum in der
Wissenschaft
Neben mehr oder weniger be-
wussten Manipulationen finden
sich in der Wissenschaft auch
eine große Zahl unbeabsichtig-
ter Fälschungen. Diese können

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Das Fundament 6/2007

beispielsweise durch Nachlässigkeit mit denen an ein Problem heran-


im Versuchsaufbau oder durch gegangen wird, und natürlich auch
das Außerachtlassen wichtiger die Interpretation der gemessenen
Rahmenbedingungen entstehen. oder berechneten Ergebnisse.
Gerade in Beispielen aus der Geschichtliche Beispiele dafür
Wissenschaftsgeschichte fällt auf, liefert zum Beispiel die Kirche, die
dass fehlendes Wissen über die eine geozentrische Astronomie ver-
Natur oder deren Gesetze, dass teidigte, weil sie besser zur eigenen
aber auch ein unzureichendes Theologie passte.
Instrumentarium oder eine wenig
durchdachte Methode falschen
Ergebnissen zu Grunde liegen kön-
nen. Irrtümer entstehen oft durch Fälschungen als Betrug
die Beschränktheit verfügbarer
Methoden und Messinstrumente; Selten wird ein Betrug kaltblütig
Bakterien zum Beispiel konnten geplant und durchgeführt. Es be-
erst entdeckt werden, als man das ginnt mit einer Überinterpretation
Mikroskop hatte. Irrtümer sind der Daten, die man vorbringt und
der unerlässliche Hintergrund, auf dann nicht mehr zurücknehmen
dem sich Erkenntnisfortschritte kann. Und irgendwann muss man
abzeichnen. Nicht selten sind auch dann Protokolle fälschen oder
Wissenschaftler Kinder ihrer ganze Versuche erfinden.
Zeit und werden von ihrem
Weltbild auf eine falsche
Fährte gelockt.
Die eigene
Ideologie oder
die momen-
tane Mode
eines Wissen-
schaftszweiges
beeinflusst den
Blickwinkel der
Forschung, die
Fragestellungen,

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Irrtum und Fälschung in der Wissenschaft

Etwas radikaler ist dann der als negatives Vorbild und beschleu-
Diebstahl fremder Forschungser- nigt den Verfall wissenschaftlicher
gebnisse und Ideen und Vortäu- Glaubwürdigkeit. Leiden müssen
schung falscher Tatsachen. Eine unter den Fälschungen insbeson-
der verbreitetsten Formen von dere ehrliche Wissenschaftler, da
wissenschaftlicher Unredlichkeit sie durch gründliches Forschen
ist das Plagiat. zeitlich ins Hintertreffen geraten
Die persönlichen und struktu- und auf die vermeintlich sicheren
rellen Ursachen wissenschaftlicher Ergebnisse der Fälscher aufbauen,
Fälschung sind durchaus vielfäl- ohne immer alles selbst überprüfen
tig. Einzelpersonen und ganze zu können.
wissenschaftliche Institute, die Auch wenn die manipulierten
vorwiegend von einem Geldgeber Ergebnisse alleine keine sofort
abhängig sind, stehen in der Ge- sichtbaren Konsequenzen nach sich
fahr, Ergebnisse, die den Interessen ziehen müssen, können die auf den
ihres Auftraggebers zuwiderlaufen, Fälschungen aufbauenden Arbeiten
umzudeuten oder verschwinden weit größere Konsequenzen haben.
zu lassen. Unangefochtene wissen- Plagiate schaden der Wissenschaft
schaftliche Weltbilder verführen zu nicht nur durch die Verbreitung
Missinterpretationen. Immer wie- falscher, möglicherweise gefähr-
der werden Experimente zugunsten licher Daten, sondern vor allem
einer dominierenden Theorie - oder durch die nachhaltige Beschädi-
eines gewünschten Ergebnisses - ge- gung wissenschaftlicher Motivation.
lesen. Der Druck auf den Forscher
wird auch durch die verstärkte
gesellschaftliche Nutzenerwartung
ausgeübt. Die Praktiker haben gute Verhinderung von
politische und ökonomische Grün-
de, bestimmte Ergebnisse dringend
Fälschungen
zu wünschen. Natürlich arbeitet die wissenschaft-
Die Folgen wissenschaftlicher liche Gemeinschaft beständig
Fälschungen sind vielfältig. Dabei daran, Fälschungen zu erkennen
wird nicht nur die persönliche und zu enttarnen. Insbesondere
Integrität korrumpiert. Der fäl- Wissenschaftshistoriker und Wis-
schende Wissenschaftler fungiert senschaftstheoretiker weisen immer

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Das Fundament 6/2007

wieder auf mögliche Gefahren und tischen Überwachungsmaschinerie


Manipulationsmöglichkeiten hin. verständlich. Auf der anderen Seite
Ohne die Dreierkonstellation von ist die Scheu vor Kontrolle allzu
jungen kritischen Wissenschaft- menschlich, da sie dem Forscher
lern, Journalisten und sensibili- etwas Autonomie nimmt und ihn
sierten Politikern wäre kaum eine zur Rechenschaft über sein Tun
der spektakulären Betrugsaffären zwingt. Die Lage hat sich in den
in den letzten Jahren bekannt USA und in den skandinavischen
geworden. Aber trotzdem bleiben Ländern aufgrund der Einrichtung
wissenschaftliche Fälschungen staatlicher Überwachungsbüros
oftmals über lange Zeit hinweg und Kommissionen, die von Rich-
unentdeckt. Fälschungen werden tern geleitet werden, wesentlich
von den meisten Wissenschaftlern verändert. Der Dänische Fonds
als Einzelfälle und Ausnahmen zur Förderung medizinischer
bezeichnet, obwohl statistische Un- Forschung schuf schon 1992 ein
tersuchungen eher in eine andere entsprechendes Komitee. 1993 kam
Richtung weisen. Natürlich sind es in den USA zur Reorganisati-
die Bedenken vor einer bürokra- on des OSI (Office of Scientific
Kontrolle

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Irrtum und Fälschung in der Wissenschaft

Integrity) als unabhängige Behörde nur die jeweils kleine Gruppe der
im Gesundheitsministerium. Das Spezialisten wirklich beurteilen
britische Medical Research Coun- kann, ob die geplanten Projekte
cil (MRC) beschloss im Dezember realistisch und interessant und
1997 Richtlinien zur Handhabung die erreichten Ergebnisse von den
von wissenschaftlichem Fehlverhal- Daten gestützt und neu sind. Doch
ten. Forschungen, die sich auf neue offensichtlich reagieren auch Gut-
Medikamente oder Nahrungsmit- achter als Menschen, die von ihren
telzusätze beziehen, werden in den Vorurteilen und ihrem Weltbild
USA routinemäßig von der Food geprägt werden.
and Drug Administration (FDA) Leichtes Spiel haben falsche
geprüft, da hier eine potentielle oder fälschende Forscher nicht
Gefährdung weiter Bevölkerungs- zuletzt auch dank der wissen-
teile durch wissenschaftliche Fäl- schaftlichen Informationsflut.
schungen zu befürchten ist. Uni- Nicht weniger als 60.000 Fachzeit-
versitäten und Fachgesellschaften schriften gibt es als Publikationsor-
wollen vor allem erzieherisch gegen gane der Naturwissenschaften und
Fälschungen vorgehen. Einige Medizin. Der weltweite Ausstoß
Einrichtungen wollen unabhängige an Fachpublikationen liegt bei
Vertrauensleute benennen, denen etwa 20.000 Arbeiten pro Tag. Das
gegenüber begründete Zweifel an macht es selbst ernsthaften Gut-
der Arbeit von Kollegen geäußert achtern schwer, die Entwicklung
werden kann, ohne Nachteile für des eigenen Wissenschaftsbereichs
die eigene Karriere befürchten zu im Blick zu behalten. Insbesondere
müssen. Gängig sind heute lücken- in den technischen Forschungen
lose Dokumentationen, um mög- hat sich der Anwendungsnachweis
lichen Unregelmäßigkeiten leichter als recht sinnvoll herausgestellt.
auf die Spur kommen zu können. Was in der Praxis nicht funktio-
Dann werden Forschungsergeb- niert, wird vergessen. Das ist eine
nisse natürlich durch die weltweite durchaus praktikable Vorgehens-
wissenschaftliche Gemeinschaft weise, die allerdings auch nicht
geprüft. Zu dem System der voll befriedigen kann. Zum einen
Gutachter gibt es bislang kaum könnte der Fehler nicht in der
eine Alternative. Die Forschung Forschung, sondern in der unzu-
ist so hochgradig spezialisiert, dass reichenden Umsetzung liegen, zum

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Das Fundament 6/2007

anderen funktionieren manche Wahrheit in den


Anwendungen, obwohl sich deren
Grundlage später trotzdem als
Wissenschaften
falsch herausstellt. Die Anwend- In einer Studie beschäftigt sich
barkeit oder Wiederholbarkeit ist der US-amerikanische Wissen-
eben kein eindeutiger Nachweis schaftshistoriker Stephen Shapin
für Wahrheit. So lassen sich die mit der wissenschaftlichen Wahr-
wiederholt zu beobachtenden Ster- heitsfindung im England des 16.
nenbahnen durchaus wissenschaft- und 17. Jahrhunderts. Im Zentrum
lich auch auf ein geozentrisches stand damals das persönliche Ver-
Weltbild anwenden, nur eben nicht trauen. Als vertrauenswürdig galten
so einfach. Außerdem lässt sich damals einzig die Gentlemen. Auf-
diese Prüfung auf die Grundla- grund ihres gesellschaftlichen Sta-
genforschung nur unzureichend tus wurden sie als besonders glaub-
anwenden, da deren Praxistaug- würdig angesehen, weil sie - anders
lichkeit sich oftmals erst Jahre oder als Kaufleute oder Arbeiter - frei
Jahrzehnte später erweisen kann. von ökonomischen Zwängen wa-
Darüber hinaus stößt die theore- ren. Solche Gentlemen wurden zu
tisch wünschbare Wiederholbarkeit wissenschaftlichen Experimenten
wissenschaftlicher Experimente an geladen, um die Wahrheit der
ganz praktische Grenzen. Solche Resultate zu bezeugen. In seinen
Überprüfungen kosten zuviel Zeit Arbeiten zeigt Shapin, dass wissen-
und Geld. Auch „Ockhams Rasier- schaftliche Erkenntnisfindung ein
messer” („es sollen nicht mehr Hy- durch und durch moralisches Un-
pothesen und Substanzen in einen ternehmen ist, bei dem Vertrauen
Gedankengang einführen, als zu von und in Kollegen eine konstitu-
dessen Erhellung unbedingt not- tive Rolle spielt. Denn wenn man
wendig sind” oder „die einfachere sich nicht auf deren Beobachtungen
Erklärung ist wahrscheinlich die und Daten verlassen kann, gibt es
richtige”) hat zwar durchaus sein auch keinen Erkenntnisfortschritt.
Recht, hilft aber nicht immer bei Wissenschaftliche Wahrheit sei
der Überprüfung konkreter For- nach Shapin keine philosophisch
schungsergebnisse. gerechtfertigte Darstellung, die
notwendig mit der wirklichen Welt
korrespondiert. Ähnlich würde

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Irrtum und Fälschung in der Wissenschaft

auch heute „Wahrheit” bestimmt.


Wie in den vormodernen Gesell-
schaften entscheiden auch heute
kleine, einander vertrauende Grup-
pen von Forschern über das, was in
einem bestimmten eng umrissenen
Wissenschaftsbereich als wahr zu
gelten hat. Diese wissenschaftlichen
Gentlemen sitzen Universitäten,
Instituten, wissenschaftlichen
Forschungsgemeinschaften, den
Redaktionen von Fachzeitschriften
und Prüfungsausschüssen vor. Im
Unterschied zur Gegenwart aber
Gen-Mais
stützte sich der Vertrauensvorschuss
gegenüber dem Wissenschaftler in und Verantwortlichkeit - und eben
früheren Jahrhunderten auf seine doch: moralisch besser zu sein als
moralische Qualität, die daraus ab- die anderen.”
geleitet wurde, dass er Gottes Buch Auch wenn alle bislang ein-
der Natur studierte. Und Gott war gesetzten Prüfungsinstanzen
die Wahrheit. Jemand, der Gottes durchaus ihr Recht haben, muss
Wahrheit enträtselt, entdeckt auch der Schwerpunkt im Kampf gegen
den Beweis seiner Existenz und wissenschaftliche Fälschungen in
ist damit moralisch gut. Wissen- der Förderung wissenschaftlicher
schaftssoziologen wie Robert Mer- Integrität liegen. Wenn der Stan-
ton meinen, dass es die Selbstkon- dard wissenschaftlicher Zuverläs-
trolle der Wissenschaft ist, die vor sigkeit generell im Sinken begriffen
Betrug und Fälschungen schützen: ist und gleichzeitig die Menge wis-
„Man könne die Forschung nicht senschaftlicher Daten ungebremst
extern kontrollieren und zugleich wächst, muss jede Prüfungsini-
genuine Wissenschaft haben - denn tiative scheitern, die die ethische
die Bedingung von Wahrheit ist ge- Integrität und moralische Überzeu-
rade Autonomie. Doch die Voraus- gung vernachlässigt. Wichtigstes
setzung für Autonomie sind eben Instrument darf nicht die Angst
wiederum Vertrauenswürdigkeit vor möglicher Entdeckung sein,

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Das Fundament 6/2007

sondern die feste innere Ablehnung um Hilfe und Konzentration für


jeder Lüge und jeden Betrugs. die eigenen Forschungen bitten,
Der wissenschaftlich arbeitende insbesondere, wenn die Arbeit an
Christ weiß sich darüber hinaus einem toten Punkt angekommen
nicht nur seinem Arbeitgeber und zu sein scheint, denn letztlich
der Öffentlichkeit verantwortlich. schenkt Gott, der Konstrukteur der
Christen wissen, dass sie letztlich von Wissenschaftlern erforschten
vor Gott, dem unumschränkten Welt, Erkenntnis und Einsicht in
Herrscher des Universums, Rechen- die Zusammenhänge der Wirk-
schaft für ihr Tun ablegen müssen. lichkeit. Die meisten „Großen der
Das steigert ihre Hemmungen, Wissenschaft” in vergangenen
allzu leichtfertig zum Werkzeug Jahrhunderten lebten und arbeite-
wissenschaftlicher Fälschung zu ten mit dieser Perspektive. Das war
greifen. Christen lernen, nicht nur zweifellos eine der Grundlagen für
auf sich und die eigenen Interessen ihren Erfolg, für ihr ausdauerndes
zu achten, sondern Gott in die Arbeiten, ihre Kreativität und Inte-
Rechnung mit einzubeziehen und grität und ihrer Freude an der von
sich der Verpflichtung den Mit- Gott geschaffenen Wahrheit.
menschen gegenüber bewusst zu Wissenschaftler müssen eben
sein. Darüber hinaus können sie nicht nur Söldner einer gewinnori-
ihre innere Ruhe und Gelassenheit entierten Industrie sein, sondern sie
in ihrer Beziehung zu Gott finden können sich auch die Perspektive
und sind damit nicht so anfällig für bewahren, an dem größeren Plan
die Gier nach irdischer Anerken- Gottes für die Menschen mitzuar-
nung oder schnellem aber unmora- beiten. 
lischem Gewinn. Sie können Gott
Literaturhinweise:
- Finetti, Marco/Armin Himmelrath: Der Sündenfall. Betrug und Fälschung in
der deutschen Wissenschaft, Stuttgart 1999.
- Krämer, Walter/Trenkler, Götz: Das neue Lexikon der populären Irrtümer,
München 2001.
- Park, Robert: Fauler Zauber. Betrug und Irrtum in den Wissenschaften, Ham-
burg 2002.
- Zankl, Heinrich: Fälscher, Schwindler, Scharlatane. Betrug in Forschung und
Wissenschaft. Wiley-VCH-Verlag, 2003.

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Freizeiten 2008

Stockholm - Venedig des Nordens


Silvester City-Tour 30.12.07. – 03.01.08

Kommt mit in eine der schönsten und spannendsten Städte Europas!


Stockholm ist ein Erlebnis. Eine faszinierende Mischung aus Natur und Archi-
tektur: Erbaut auf 14 Inseln, mit unzähligen Parks und Gärten, einem mittelalterlichen
Stadtkern und dem Besten, was die moderne skandinavische Architektur zu bieten hat.
An einem Tag begleitet uns ein echter Stockholmer und gibt uns alle wichtigen Insider-
Tipps. Wir schlendern durch die Altstadt mit ihren verwinkelten kleinen Gassen und wär-
men uns in einem der vielen Cafés. Natürlich besuchen wir auch die königlichen Schlösser,
um den Glamour der schwedischen Royals zu bewundern. Ein weiteres Highlight ist die
Vasa, ein historischer Segler aus dem 17. Jahrhundert. Auf der zugefrorenen Ostsee spa-
zieren zu gehen oder eine Runde Schlittschuh zu laufen, hat sicherlich auch seinen Reiz.
Das ist jedoch noch nicht alles. Gottes Wort wird im Zentrum der Freizeit stehen. Von
ihm wollen wir lernen und uns prägen lassen. Bei ihm finden wir tragende Antworten.
Jeder Morgen beginnt mit einem gemeinsamen Input. Bei den Bibelarbeiten gehen wir
auf Entdeckertour durch die Bibel. Wir lernen Jesus Christus besser kennen und legen
eine Grundlage für 2008. Das Singen wird auch nicht zu kurz kommen.
Unser Haus „Zinkensdamm“ liegt in einer grünen Oase im Süden der Stadt, ruhig und
komfortabel am größten Park des Stadtteils Södermalms gelegen. In nur wenigen
Minuten sind wir mit der Bahn im Zentrum der Stadt. Mit TUIfly fliegen wir in Stuttgart
ab und landen zwei Stunden später in Stockholm. Als Gruppenflug geht es dann auch
wieder zurück. Wir freuen uns darauf, mit dir einige Tage in Stockholm zu verbringen!

Organisatorische und geistliche Leitung


Alexander Hellmich, DCTB, Korntal, und Eric Jahn, Oelsnitz

Anmeldung
DCTB, Postfach 1122, 70807 Korntal-M.
Telefon: 0711 / 838 0828
Telefax: 0711 / 838 0829
alexander.hellmich@dctb.de

Preise und Leistungen


€ 399,- /Person
Flugreise ab Stuttgart; öffentliche Verkehrs-
mittel in Stockholm; Halbpension, Unter-
bringung in 3-4 Bett-Zimmern; geistliche Betreuung; Stadtführung und Tagesausflug
zum Schloss Drottningholm; Schlittschuhlaufen; zuzüglich Eintritte.

15
Gestalter: Deutscher Christlicher Techniker-Bund e.V.
Veranstalter: Liebenzeller Mission Freizeiten & Reisen GmbH
Das Fundament 6/2007

Stefansdorf/Südtirol (Italien)
Skifreizeit 20.01. - 27.01.2008
20.01. - 31.01.2008
Die Dolomiten in Südtirol gelten allgemein als vielseitiges und relativ
schneesicheres Skigebiet. Da ist zunächst der Kronplatz mit einer Fülle von Abfahrts-
möglichkeiten sowohl für Anfänger als auch für anspruchsvolle Amateure. Darüber
hinaus erschließen die zahllosen Liftanlagen im gesamten Dolomitengebiet von To-
blach über Cortina D‘Ampezzo, Corvara bis Wolkenstein eine einrucksvolle, weiträumige
Gebirgslandschaft. Hier wird das Skifahren zum Bergerlebnis ersten Ranges - und alles
mit nur einem, dem Dolomiti-Superski-Pass. Aber auch Langläufer kommen voll auf ihre
Kosten. Die Loipen, direkt am Haus, rund um den Kronplatz oder aber in den Höhenre-
gionen des Ahrn-, Antholzer-, Gsieser oder Raintals, sowie der Höhenloipe „Plätzwiese“
(2000 m) und die Loipen in den Zentraldolomiten laden zum Ausprobieren ein.
Die Pension „Kronblick” bietet zusammen mit der „Hurtmühle” eine heimelige At-
mosphäre, schöne DZ mit DU/WC, eine bekanntermaßen vorzügliche Verpflegung
(Frühstücksbüfett, abends 4-gängiges Menü mit Salatbüfett) sowie einen kostenlosen
Pendelbusverkehr zur Kronplatzbergbahn.
Abends wird durch Filme, Dias und Diskussionen die Langeweile ausgeschlossen. Kurz-
vorträge und Gesprächsrunden anhand der Bibel über Fragen des Glaubens an Jesus
Christus sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Freizeit und machen einen erhol-
samen Winterurlaub erst so richtig wertvoll.

Organisatorische und geistliche Leitung


Reinhold Wennagel und Winfried Borlinghaus, DCTB, Korntal

Anmeldung
DCTB, Postfach 1122, 70807 Korntal-M.
Telefon: 0711 / 838 0828
Telefax: 0711 / 838 0829
reinhold.wennagel@dctb.de

Preise und Leistungen


€ 349,- im DZ bis 27.01.08;
€ 489,- im DZ bis 31.01.08
€ 421,- im EZ bis 27.01.08;
€ 627,- im EZ bis 31.01.08
Halbpension, eigene Anreise

Gestalter: Deutscher Christlicher Techniker-Bund e.V.


Veranstalter: Liebenzeller Mission Freizeiten & Reisen GmbH

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Freizeiten 2008

Stefansdorf/Südtirol (Italien)
Snowboard und Ski im Kronblickhof
23.02. - 01.03.2008
Die Dolomiten in Südtirol gelten allgemein als vielseitiges und relativ
schneesicheres Skigebiet. Da ist vor allem der Kronplatz mit einer Fülle von Abfahrts-
möglichkeiten sowohl für Anfänger als auch für anspruchsvolle Amateure. Darüber hin-
aus erschließen die zahllosen Liftanlagen im gesamten Dolomitengebiet von Toblach
über Cortina D‘Ampezzo, Corvara bis Wolkenstein eine eindrucksvolle, weiträumige
Gebirgslandschaft. Hier wird das Skifahren zum Bergerlebnis ersten Ranges - und alles
mit nur einem, dem Dolomiti-Superski-Pass. Auch Langläufer kommen auf ihre Kosten.
Die Pension „Kronblick” in St.Lorenzen/Stefansdorf bei Bruneck bietet eine gemüt-
liche Atmosphäre. Schöne DZ oder Dreibettzimmer mit DU/WC, eine bekanntermaßen
vorzügliche Verpflegung (Frühstücksbüfett, abends 4-gängiges Menü mit Salatbüfett)
sowie einen kostenlosen Pendelbusverkehr zur Kronplatzbergbahn, lassen fast keine
Wünsche offen.
Abends wird durch Filme und Diskussionen die Langeweile ausgeschlossen. Kurz-
vorträge als Impulsgeber und Gesprächsrunden anhand der Bibel über Fragen des
christlichen Glaubens sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Freizeit und machen
aus einem erholsamen Winterurlaub etwas Bleibendes.
Eingeladen sind alle Studierenden, die sich gerne erstmals oder wieder neu mit der Bi-
bel befassen wollen. Das Programm wird von Teilnehmern ehrenamtlich mitgestaltet.
Die Anreise erfolgt in Eigenregie. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt.

Organisatorische und geistliche Leitung


Jakob Haddick, DCTB, Korntal, und Andreas Kalb, Affalterbach

Anmeldung
DCTB, Postfach 1122
70807 Korntal-Münchingen
Telefon: 0711 / 838 0828
Telefax: 0711 / 838 0829
jakob.haddick@dctb.de

Preise und Leistungen


€ 278,- im Dreibettzimmer
€ 298,- im Doppelzimmer
Halbpension, eigene Anreise

Gestalter: Deutscher Christlicher Techniker-Bund e.V.


Veranstalter: Liebenzeller Mission Freizeiten & Reisen GmbH

17
Das Fundament 6/2007

Stubaier Alpen / Österreich


Alpine Bergtour
05.07. – 12.07.2008
Wir durchwandern den nördlichen
Teil der Stubaier Alpen und erleben
dabei eindrucksvolle Zentralalpen-
berge in ihrer unverfälschten Form,
abseits von asphaltierten Straßen,
Liftanlagen und Wintersportnarben.
Wegen der frühen Jahreszeit wird die
Bergblumenpracht zu einem beson-
deren „Schmankerl“. Auch herrliche
Aussichtsgipfel wie der Hochreichkopf
(3008m), der Zwieselbacher Roßkogel
(3081m) und der Gänsekragen (2914m)
stehen bei geeigneten Verhältnissen
auf dem Programm. Eine sehr gute Kondition, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit
sind notwendig. Je nach Schneelage sind neben den obligatorischen Teleskop-Wan-
derstöcken auch Leichtsteigeisen oder Grödeln erforderlich. Bei allen alpinen Eindrü-
cken soll uns wieder Gottes Wort begleiten und hilft uns, Landschaft und Menschen
als Teil der Schöpfung Gottes zu begreifen.

Organisatorische und geistliche Leitung


Winfried Borlinghaus, DCTB, Korntal

Anmeldung
DCTB, Postfach 1122, 70807 Korntal-Münchingen
Telefon: 0711 / 838 0828
Telefax: 0711 / 838 0829
winfried.borlinghaus@dctb.de

Preise und Leistungen


€ 477,- / Person
€ 427,- / Person für DAV-Mitglieder
€ 155,- / Person Anzahlung
Übernachtung im Lager, Halbpension; eigene Anreise

Gestalter: Deutscher Christlicher Techniker-Bund e.V.


Veranstalter: Liebenzeller Mission Freizeiten & Reisen GmbH

18
Freizeiten 2008

Virgentaler Höhenweg / Österreich


Alpine Bergtour
12.07. – 19.07.2008
Uns erwartet eine
herrliche und anspruchsvolle Bergwan-
derung hoch über dem ursprünglichen
Virgental südlich des Großvenedigers.
Ausgangs- und Endpunkt unserer Tour
ist die Ortschaft Prägraten. Bis zu 1000m
Höhenunterschied müssen pro Tag
bewältigt werden. Nachdem wir zunächst
die südlich des Tales gelegene Lasörling-
gruppe durchwandern und dabei auch
den namengebenden Gipfel bei entspre-
chend guten Verhältnissen (3098m) „mitnehmen“ wollen, nähern wir uns den ge-
waltigen Gletschern der Venedigergruppe. Dort kann die Rostocker Egge (2746m) als
hervorragender Aussichtspunkt erstiegen werden. Grandiose Ausblicke und blühende
Bergwiesen bilden den Rahmen für das gemeinsame Lesen biblischer Texte, die über
die Tage im Gebirge hinaus unser Leben prägen und bereichern sollen.
Erforderliche Ausrüstungsgegenstände sind u.a.: feste Bergschuhe, Wanderstöcke
und Leichtsteigeisen oder Grödeln. Eine sehr gute Kondition, Trittsicherheit und
Schwindelfreiheit sind Voraussetzung für die Teilnahme.

Organisatorische und geistliche Leitung


Alexander Hellmich, DCTB, Korntal

Anmeldung
DCTB, Postfach 1122, 70807 Korntal-Münchingen
Telefon: 0711/8380828, Telefax: 0711/8380829
alexander.hellmich@dctb.de

Preise und Leistungen


€ 470,- / Person
€ 420,- / Person für DAV-Mitglieder
€ 155,- / Person Anzahlung
Übernachtung im Lager, Halbpension; eigene Anreise

Gestalter: Deutscher Christlicher Techniker-Bund e.V.


Veranstalter: Liebenzeller Mission Freizeiten & Reisen GmbH

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Das Fundament 6/2007

Island Geo-Adventure-Tour
Erkundung einer geologisch aktiven Insel mit
dem Geländewagen und zu Fuß
30.07.-11.08.2008

Auf unserer Exkursion erleben wir eine „heiße


Mischung“ geologischer Prozesse, die wir mit dem
Geländewagen und zu Fuß erkunden wollen: Weite
Landschaften, bewegte Erdplatten, große Lavafelder,
junge Vulkane, aktive Geysire, gigantische Gletscher,
heiße Wasser- und Schlammquellen. In Island haben wir
die einmalige Gelegenheit, auf der Erde, verschiedene
Vulkane und typische Naturerscheinungen unmittelbar
nebeneinander zu beobachten. Oft liegen nur wenige
Meter zwischen besonderen geologischen Ereignissen.
Diese ausgesuchte Freizeit richtet sich an alle, die an
geologischen und naturkundlichen Beobachtungen
interessiert sind und die geschichtlich relevanten
Aussagen der Bibel ernst nehmen. Neben der Beob-
achtung geologischer Phänomene werden wir auch
Seevögel, die typisch isländische Botanik und Insekten
beobachten. Durch die fachkundigen Erläuterungen
und das gemeinsame Bibelstudium werden diese Tage zu einem unvergesslichen Er-
lebnis. Für unsere Insel-Tour stehen uns Allrad-Geländewagen zur Verfügung, die von
umsichtigen und verantwortungsvollen
Teilnehmern selbst gefahren werden. So
können wir auch Schotterstraßen und
zum Teil unwegsames Gelände erkun-
den und von besonderen Stellen aus
Halbtageswanderungen unternehmen.
Einzelne Wanderungen bis zu ca. 800 m
Höhenunterschied sind geplant. In all-
dem wollen wir die Größe des Schöpfers
und die Aktualität seines Wortes ganz
neu entdecken.
Vorläufige Planung und Highlights (Änderungen vorbehalten):
Kefl avik - Blaue Lagune - Reykjavik - Nationalpark Thingvellir - Stori Geysir - Gullfoss-
Wasserfall.
Hochlandpiste Kjölur nach Saudarkrokur weiter nach Akureyri,
Myvatn - Godafoss - heiße Quellen von Laugar,
Besteigung des Krafla mit Dettifoss. Fahrt durch die Ostfjorde bis Höfn am Vatnajö-

20
Freizeiten 2008

kull - Skaftafjell Nationalpark,


Hella - Dyrholaey-Klippen, Skogarfoss - Seljaland - Landmannalaugur,
Sellfoss – Hverargerdi – Reykjavik - Keflavik.

Organisatorische und geistliche Leitung


Winfried Borlinghaus, DCTB, Korntal; Dr. Martin Ernst, Kirchzarten, Diplom-Geologe

Anmeldung
DCTB, Postfach 1122, 70807 Korntal-Münchingen
Telefon: 0711 / 838 0828, Telefax: 0711 / 838 0829, winfried.borlinghaus@dctb.de

Preise und Leistungen


€ 2499,- / Person im DZ/Mehrbettzimmer € 2919,- / Person im EZ
Flug mit Icelandair ab Frankfurt nach Keflavik hin und zurück, Mietpreis Geländewa-
gen für je 5 Personen ab Airport, Übernachtung im einfachen Doppel- oder Mehrbett-
zimmern (meistens Etagendusche), Halbpension, Exkursionsleitung mit fachlichen
Erläuterungen im Gelände, gemeinsame Bibelarbeiten.
Zusätzlich buchbar: € 65,- Rail & Fly-Ticket

Nicht im Preis enthalten sind:


Treibstoff für Geländewagen und
Eintrittsgelder ( ca. € 180,-).
Vorausgesetzt werden: Trittsicherheit
im teils weglosen Gelände, entspre-
chende Kondition für Halbtages- bis
Tageswanderungen, feste Berg- bzw.
Trekkingschuhe. Führerscheinklasse
B/BE/3 wünschenswert. Weitere
Informationen folgen nach der An-
meldung.

Gestalter: Deutscher Christlicher Techniker-Bund e.V.


Veranstalter: Liebenzeller Mission Freizeiten & Reisen GmbH

Freizeitenkatalog Sommer 2008


Mitte November erhalten Sie den Freizeitenkatalog der Liebenzeller Mission
Freizeiten & Reisen GmbH nicht wie gewohnt als Beilage, sondern mit
getrennter Post direkt von der Druckerei.

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Das Fundament 6/2007

Schladming/Österreich
Bergwanderfreizeit
02. - 16.08.2008

Schladming liegt im Zentrum der Dachstein-Tauern-Region. Die herrliche Landschaft


wird als Kontrast erlebt: liebliche Almen, Wälder, Bäche auf der Tauernseite des Enns-
tales, das gewaltige Kalksteinmassiv des Dachsteines im Norden. Bergwanderer, die
Abwechslung lieben, sind hier genau richtig. Traditionell gehört neben viel Wandern
auch Spielen und die Beschäftigung mit Gottes Wort in Vortrag und Gespräch über den
Glauben an Jesus Christus dazu. Die Kinder erhalten ihr eigenes „Bibelprogramm”. Es
wird, bedingt durch die Halbpension, noch viel Zeit für eigene Ausflugsfahrten, für Stille
und Entspannung zum Beispiel am hauseigenen Badesee sein.
Unsre Pension, der Starchlhof, liegt am Stadtrand von Schladming, unterhalb von Rohr-
moos und ist, ideal für Unternehmungen, von der Bundesstraße aus leicht zu erreichen.
Die komfortablen 2 - 3-Bett-Zimmer sind alle mit D/WC und meist mit Balkon ausgestat-
tet. Die eigene Landwirtschaft versorgt die Gäste mit frischen Produkten. Grillhütte,
Liegewiese und Streichelzoo versprechen für Familien einen angenehmen Aufenthalt.
Durch die im Preis inbe-
griffene „Schladming-
Sommercard“ stehen
uns alle Bergbahnen,
Mautstraßen, Busse,
Badeseen und Freibäder
sowie Museen kostenlos
zur Verfügung!

Organisatorische und geistliche Leitung


Reinhold Wennagel, DCTB, Korntal, und Siegfried Schüßler, Bad Kreuznach

Anmeldung
DCTB, Postfach 1122, 70807 Korntal-Münchingen, Telefon 0711 / 838 0828,
Telefax 0711 / 838 0829, reinhold.wennagel@dctb.de

Preise und Leistungen


€ 698,- / Person im DZ € 788,- / Person im EZ
€ 598,- / Jugendliche 12-13 Jahre € 528,- / Kinder 7-11 Jahre
€ 348,- / Kinder 3-6 Jahre Kinder unter 3 Jahren sind frei
Halbpension, Schladming-Sommercard, eigene Anreise

Gestalter: Deutscher Christlicher Techniker-Bund e.V.


Veranstalter: Liebenzeller Mission Freizeiten & Reisen GmbH

22
Freizeiten 2008

Ostsee: Rostock - Kiel


Segeltörn 10.08. - 17.08.2008
Auf der über hundertjährigen „de Albertha“ ist der Alltag schnell vergessen. Das Schiff mit
seinem rauen Charme und die wie fürs Segeln geschaffene Ostsee lassen sofort die rich-
tige Urlaubsstimmung aufkommen. Ausgangsort für unseren Segeltörn ist Rostock. Wir
starten am letzten Tag der „Hanse Sail“, einem der größten Treffen der Groß- und Traditi-
onssegler. Es ist ein besonderes Erlebnis, zusammen mit 300 andern Seglern auszulaufen.
Die Proficrew zeigt uns, wie man die Segel „dicht holt“ oder „hoch am Wind“ segelt. Bei
manchen Segelmanövern werden wir alle mit anpacken müssen. Wir können selbst segeln,
steuern, navigieren, und wer den nötigen Mumm mitbringt, wird sich auf keinen Fall die
Chance entgehen lassen, wenigstens einmal in die Takelage zu klettern. Der stete Ostsee-
wind trägt uns dann die Ostseeküste entlang in Richtung Kiel. Die großartige Landschaft ist
geprägt von Steilküsten und Sandstränden. Gegen Abend laufen wir jeweils in einen Hafen
ein und haben dann genügend Zeit, alte Hansestädte oder kleine verträumte Fischerdörfer
kennen zu lernen. Wenn der Wind es zulässt, werden wir uns in der zweiten Wochenhälfte
einen Seglertraum erfüllen. Wir befahren die Dänische Südsee - eines der schönsten und
abwechslungsreichsten Segelreviere, die es gibt. Ein Traumgebiet aus klarem Wasser und
unzähligen Inseln. Sogar das Klima lässt hier ein wenig Südseefeeling aufkommen.
Außerdem haben wir reichlich Zeit zu schwimmen, zu quatschen, zu sonnen und zu rela-
xen. Neben der Schönheit der Ostsee mit ihren malerischen Küstenlandschaften und ver-
träumten Orten wollen wir auch die Schönheit von Gottes Wort entdecken. Wir werden je-
den Tag gemeinsam darin forschen, zusammen singen und beten. Wir laden dich ein, unter
gesetzten Segeln den nordischen Sommer mit seinen einmaligen Naturschauspielen aus
Wind, Wolken und Sonne zu genießen und gleichzeitig deine Beziehung zu Jesus Christus
zu vertiefen. Segelkenntnisse sind nicht erforderlich, aber schwimmen solltest du können.

Organisatorische und geistliche Leitung


Alexander Hellmich, DCTB, Korntal, und Eric Jahn, Oelsnitz

Anmeldung
DCTB, Postfach 1122, 70807 Korntal-M.
Telefon 0711 / 838 0828, Telefax 0711 / 838 0829
alexander.hellmich@dctb.de

Preise und Leistungen


€ 399,- / Person
Unterkunft auf dem Schiff (2er und 4er Kabinen),
Vollpension mit Mithilfe beim Kochen; eigene Anreise bis Rostock und von Kiel

Gestalter: Deutscher Christlicher Techniker-Bund e.V.


Veranstalter: Liebenzeller Mission Freizeiten & Reisen GmbH

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Das Fundament 6/2007

Jösseälven/Schweden und Norwegen


Kanutrekking
26.07.- 09.08.2008
Jösseälven ist im Norwegisch/Schwedischen Grenzgebiet gelegen.
Von dort aus erstreckt sich eine durch kleine Flüsse verbundene, Seenlandschaft,
die jeden passionierten Wassersportler begeistert. Unsere Strecke führt sowohl
durch Norwegen als auch durch Schweden. Dabei ist Natur pur angesagt. Glasklares
Seewasser, lange Fjorde, einsame Inseln, traumhafte Buchten und steile Felsenküsten
erwarten die Teilnehmer.
Gepäck, Verpflegung und Ausrüstung werden in die Kanus verladen. So sind wir völlig
unabhängig, die einsame Natur zu genießen. Übernachtet wird in Zelten. Die Rastplät-
ze, meist auf Inseln, sind sehr einfach gehalten. Wir werden täglich etwa 4-5 Stunden
unterwegs sein, so dass genug Zeit zum Baden und Relaxen bleibt. Das Hören auf
Gottes Wort soll auch nicht zu kurz kommen. Meist abends werden wir uns Zeit für ge-
meinsame Bibelarbeiten nehmen. Damit die Freizeit ein Erfolg wird, ist jeder gefragt,
auch mal für kleinere Aufgaben wie Essen kochen, Holz hacken, Zelte aufbauen mit
anzupacken. Zu Beginn wird es eine kurze Kanuschulung geben, so dass die Tour auch
für Anfänger geeignet ist.

Organisatorische und geistliche Leitung


Jakob Haddick, DCTB, Korntal

Anmeldung
DCTB, Postfach 1122
70807 Korntal-Münchingen
Telefon 0711 / 838 0828
Telefax 0711 / 838 0829
jakob.haddick@dctb.de

Preise und Leistungen


€ 699,-/ Person für Studierende
€ 739,- /Person für Berufstätige
Vollpension, Übernachtung im Zelt,
gemeinsame Anreise im Reisebus
ab Stuttgart, Zustieg entlang der
Fahrtroute möglich.

Gestalter: Deutscher Christlicher Techniker-Bund e.V.


Veranstalter: Liebenzeller Mission Freizeiten & Reisen GmbH

24
Freizeiten 2008

Sellin/Insel Rügen
Familienfreizeit
28.07. – 09.08.2008
Das Ostseebad Sellin ist bekannt durch seine historische Seebrücke und die wilhelmi-
nische Bäderarchitektur der großen Hotels an der Strandpromenade. Die Strände von
Sellin bieten ideale Bademöglichkeiten und liegen nicht weit vom Haus entfernt. Die
Bäderbahn bringt auch die dorthin, denen der Fußweg von 15 Minuten zu weit ist.
Rügen kennt aber nicht nur Strände, sondern die abwechslungsreiche und reizvolle
Landschaft mit ihren ausgedehnten Biosphären-Reservaten lädt zum Entdecken einer
außergewöhnlichen Natur- und Pflanzenwelt ein. Ausflüge zum „Kap Arkona“ und in
die Stubnitz mit Besichtigung des „Königsstuhls“ an den Kreidefelsen oder auch das
Mönchgut, die malerische und ruhige Gegend südlich von Sellin, lassen den Rügenauf-
enthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.
Tagesausflüge in das Aquarium nach Stralsund oder auf die Insel Hiddensee bieten sich
ebenso an wie Bootsfahrten rund um Rügen.
Das Haus „Seeadler“ gehört zum Landeskirchlichen Gemeinschaftsverband Vorpom-
mern e.V. Wir werden in modernen Einzel- und Doppelzimmern oder in Familienappar-
tements wohnen. Das Begegnungszentrum mit verschiedenen Seminar- und Gruppen-
räumen bietet ideale Bedingungen für eine Familienfreizeit.
Am Vormittag werden wir die tägliche Bibelarbeit haben. Parallel dazu wird ein be-
währtes Mitarbeiterteam das separate biblische Programm für Kinder und Jugendliche
im Alter von 3 - 17 Jahren gestalten. Der Nachmittag und Abend steht den Teilnehmern
zur freien Verfügung oder bietet Möglichkeiten für gemeinsame Spiele und Ausflüge.

Organisatorische und geistliche Leitung


Armin Bachor, DCTB, Korntal

Anmeldung
DCTB, Postfach 1122, 70807 Korntal-M.
Telefon 0711 / 838 0828
Telefax 0711 / 838 0829
armin.bachor@dctb.de

Preise und Leistungen


€ 595,- / Person im DZ € 705,- / Person im EZ
€ 465,- / Jugendliche 11-16 Jahre € 365,- / Kinder 3-5 Jahre
€ 395,- / Kinder 6-10 Jahre € 295,- / Kinder 1-2 Jahre
Vollpension, eigene Anreise; (zuzüglich Kurtaxe)

Gestalter: Deutscher Christlicher Techniker-Bund e.V.


Veranstalter: Liebenzeller Mission Freizeiten & Reisen GmbH

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Das Fundament 6/2007

Lachen Neustadt/Weinstraße
Bibel- und Aktivfreizeit
25.08. –05.09.2008
Lachen-Speyerdorf liegt südöstlich von Neustadt in der Rheinebene. Das idyllische Wein-
dorf mit 1200 Jahre alter Tradition zeigt typische Fachwerkhäuser und liegt am Übergang
der Weinberge zum „Gäu“, einer typischen Feld-, Wiesen- und Waldlandschaft. Einen
starken Kontrast zum Gebirgswald bildet der flache Ordenswald, durch den herrliche
Radwege führen. Zwischen Wald und Ackerrain kann man noch bestimmte Tier- und
Pflanzenarten bewundern, die unter besonderem Schutz stehen. Ein schöner Blick auf
das Panorama des Haardt-Gebirges rundet das Bild ab. Vom Hambacher Schloss aus
lässt sich ein herrlicher Panoramablick über die Rheinebene genießen. Neustadt an der
Weinstraße und Weindörfer liegen malerisch im Rebenmeer. Wanderer und Spaziergän-
ger können also auf einer Vielzahl bestens markierter Wanderwege vorbei an zahlreichen
bewirtschafteten Hütten den Pfälzerwald erkunden. Ebenso lohnend ist ein Spaziergang
durch die Weinberge oder entlang des Waldrandes mit wunderschönem Blick über die
Rheinebene. Der Pfälzerwald bietet auch den geübten Radfahrern ein „erschöpfendes“
Revier. An den nahen Altrheinarmen oder im Elmsteiner Tal, keine halbe Autostunde
entfernt, laden im Sommer zahlreiche Badeseen und der Helmbachweiher ein. Und die
Trendsportart Nordic Walking lässt sich besonders schön im Kaltenbrunner Tal ausüben.
Das Gästehaus Oase gehört zum Diakonissen-Mutterhaus Lachen und liegt umgeben
von Weinbergen am Rand des Pfälzer Waldes bei Lachen-Speyerdorf, einem Ortsteil von
Neustadt an der Weinstraße. Hier wohnen wir in modernen Doppel- und Einzelzimmern
mit D/WC und Telefon. Ein Personenaufzug ist im Haus. Hallenbad und Fahrräder stehen
zur Verfügung.
Wir haben Zeit zum Ruhen und für Aktivitäten. Zeit, um Gottes Wort sowie Berichte aus
der Mission zu hören, zu singen und zu beten. Alle sind herzlich eingeladen zu Bibelarbei-
ten, Andachten und Gesprächsrunden. Wanderungen und/oder Radtouren stehen eben-
so auf dem Programm wie die Ausflüge zum Beispiel nach Speyer oder Bad Dürkheim.

Organisatorische und geistliche Leitung


Reinhold Wennagel, DCTB, Korntal, und Herbert Dillig, Simmern

Anmeldung
DCTB, Postfach 1122, 70807 Korntal-Münchingen
Telefon 0711 / 838 0828, Telefax 0711 / 838 0829
reinhold.wennagel@dctb.de

Preise und Leistungen


€ 541,- / Person im DZ € 661,- / Person im EZ
Vollpension, eigene Anreise
Gestalter: Deutscher Christlicher Techniker-Bund e.V.
Veranstalter: Liebenzeller Mission Freizeiten & Reisen GmbH

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Verbindliche Anmeldung (Bitte in Blockschrift ausfüllen)

zur DCTB-Freizeit
Anmeldung
in
vom/bis
Deutscher Name/Vorname
Christlicher
Techniker-Bund Straße

Postfach 11 22 PLZ/Wohnort

70807 Korntal-M. Geb.-Datum Familienstand


Beruf
Tel. 0711/8380828 Staatsangehörigkeit
Fax 0711/8380829 Telefon privat
info@dctb.de Telefon geschäftlich
Telefax
E-Mail
Teilnehmende Familienangehörige:
Vorname Geb.-Datum

Zimmerwunsch (gemäß Ausschreibung)


Besondere Hinweise (zum Beispiel Krankheit, Körperbehinderung ...
wenn ja, welche
Ich anerkenne die Reisebedingungen entsprechend des LM-Freizeitenkataloges und
werde den Weisungen des verantwortlichen Leiters nachkommen.
Die Anzahlung überweise ich auf das Freizeitkonto, nachdem ich die Bestätigung über
die Teilnahme erhalten habe.
Bitte senden Sie mir Informationsmaterial und Formulare über
[ ]Reiserücktrittskostenversicherung
[ ] Auslandskrankenversicherung

Datum:
Unterschrift des Teilnehmers

Erklärung des Erziehungsberechtigten (für Teilnehmer unter 18 Jahren)

Die Teilnahme an allen Freizeitveranstaltungen wie Baden, Bergtouren,


Skifahren etc. ist gestattet [ ] /nicht gestattet [ ]

Datum: Unterschrift des Erziehungsberechtigten


weitere Bemerkungen:
Deutscher Christlicher
Techniker-Bund
Das Fundament 6/2007

Postfach 11 22

28
70807 Korntal-Münch.
Hüttentouren 2007

„Wasserwege“

Winfried Borlinghaus, DCTB, Korntal

 Unterschiedlicher konnten gen Wanderbedingungen waren


unsere Hüttenwanderungen diesen wir eine sehr fröhliche Gruppe,
Sommer nicht sein! Zumindest sozusagen ein kleines Dauerhoch
vom Wetter her herrschten extreme mitten im Regen! Nach einer
Gegensätze! Von zwei eindrück- regenreichen Nacht starteten wir
lichen Erlebnissen möchte ich unsere Etappe über den Restipass
deshalb kurz berichten: knapp unter der Wolkengrenze
Es war der vierte Tag der Tour wieder bei Regen, der nicht viel
von Kandersteg ins Lötschental, weiter oben in Schneefall über-
und wir hatten unsere heftigste ging. Die Orientierung im teils
Etappe vor uns. An das schlech- weglosen Gelände erwies sich im
te Wetter hatten wir uns schon Nebel und bei leichter Neuschnee-
irgendwie gewöhnt, denn bis dahin auflage als zu schwierig, so dass
gab es nur wenige nennenswerte wir wieder ein Stück auf einen
Aufhellungen – immerhin ein- besser erkennbaren Weg absteigen
mal auch mit herrlichem Blick zu mussten. Wir freuten uns über jede
den Walliser Viertausendern, zu Minute, in der wir kurzfristig eine
deren Füßen zeitgleich Alexander bessere Sicht auf die umliegenden
Hellmich und Jakob Haddick Berge und den weiteren Wegver-
mit ihrer Wandergruppe unter- lauf hatten. Bei Schneetreiben
wegs waren. Trotz der ungünsti- und Nebel ging es dann hinauf

29
Das Fundament 6/2007

auf den windumtosten Resti-Pass. Diesmal ist es der dritte Tag und
Markierungen waren schon lange wir haben uns einen „dicken
keine mehr sichtbar und eine Spur Brocken“ vorgenommen, die La
gab es auch nicht. Obwohl noch Varella (3055 Meter). Wir starten
keine 2700 Meter hoch gelegen, auf dem kleinen Lagazuoi, der im
begann eine echte Schneestapferei ersten Weltkrieg heftig umkämpft
auf der Luvseite. Spätestens jetzt war. Nach einem ordentlichen
freute sich jeder über seine kom- Abstieg geht es wieder steil hinauf
plette Schlechtwetter-Ausrüstung, in die Forcella di Lech. Doch dies
die er sicherlich nicht umsonst im war nur ein kleiner Vorgeschmack.
Rucksack hatte. Mit Kompass und Nach dem Abstieg ins Tadega-Joch
Höhenmesser gelang es, den rich- verstecken wir unsere Rucksäcke
tigen Weg zu gehen und schließlich und nehmen nur das Nötigste mit.
wieder in einfacherem Gelände zur Da ich die Tour schon mehrfach
nächsten Hütte zu gelangen. Sehr gegangen bin, bin ich mir sicher,
eindrücklich wurde mir bewusst, dass wir weiter oben am Weg noch
wie wichtig doch für unser Leben Gelegenheit finden werden, die
die richtigen Instrumente zur Trinkflasche nachzufüllen. Ent-
Orientierung sind, wenn wir die sprechend mäßig fallen die Vorräte
nächsten Schritte ins Ungewisse aus, die wir mitnehmen. Die Hitze
gehen. Die Verbindung zu unserem an diesem Tag ist enorm. Trotz
Herrn Jesus und der Kompass der Höhe sind alle mächtig am
seines Wortes zeigen zumindest die Schwitzen, und die Enttäuschung
große Richtung an, und im Gebet ist groß, als wir am ausgetrock-
erfahre ich dann, wie manchmal neten Conturinessee einen Zwi-
der Himmel aufreißt, so dass das schenstop einlegen. Immerhin sehe
Ziel klarer vor Augen steht – das ich im Hintergrund des Talkessels
macht Mut, weiter zu gehen. einen Wasserfall, hoffe aber immer
In den Dolomiten, zwei Wo- noch, dass wir vielleicht direkt am
chen später haben wir dann eine Aufstiegsweg auf ein brauchbares
komplette Woche lang bestes Berg- Rinnsal treffen. Wir steigen weiter,
wetter, ohne jeden Regenschauer. und proportional zur Trockenheit
Bei überwiegend makellosem Him- werde ich immer kleinlauter. Die
mel bestaunen wir die gigantische Trinkreserven gehen fast bei allen
Felsenlandschaft um uns herum. Teilnehmern zur Neige. Nach dem

30
Hüttentouren 2007

landschaftlich herrlichen Gip- schüttet. Ein Teilnehmer sagte hin-


felanstieg mit einer phänomenalen terher: Das war die beste Predigt!
Aussicht bis zum Großvenediger, Der Durst nach dem lebendigen
sind wir alle nur auf eins bedacht: Wasser, nach Jesus, sollte der nicht
wie kommen wir schnellstmög- genauso sein? Er ist die Quelle des
lich an die ersehnte Quelle?! Wir Lebens, und wie herrlich ist es, den
queren beim Abstieg ca. 200 Meter Lebensdurst bei ihm stillen zu kön-
hinüber zu dem erwähnten Bach nen! Er ist unsere Zuflucht, nicht
mit dem Wasserfall. Selten habe nur auf den Durststrecken des
ich mir das kühle Nass so bewusst Lebens – aber dort erst recht! 
und gierig in mich hinein ge-

Beilagenhinweis
 Dieser Fundament-Ausgabe fügen wir Überweisungsformulare bei. Im Ja-
nuar 2008 erhalten alle Spender eine Bescheinigung zur Vorlage beim Fi-
nanzamt. Der letzte Freistellungsbescheid vom Finanzamt Leonberg für die
Jahre 2004 - 2006 ist vom 03.07.07.
 Ebenso weisen wir einladend auf die JUMIKO am 06.01.08 in Stuttgart hin.
Ein Flyer liegt dieser Fundament-Ausgabe bei.

31
Das Fundament 6/2007

Serie: Neutestamentliche Heilsgeschichte (5)

Der Richterstuhl Christi


Erich Sauer (1898-1959) war als Leiter des Missionshauses Bibelschule
Wiedenest weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt als scharf
denkender und immer bibelbezogener Theologe. Seine Gedanken sind
nicht abgehoben. Aber eine stille Ecke, eine aufgeschlagene Bibel und ein
wenig Zeit sind nötig, die Pinselstriche Sauers nachzuvollziehen.

 Die Wiederkunft Christi ist „die Die Personen, „wir alle“


glückselige Hoffnung“ der Ge- (2. Korinther 5, 10).
meinde (Titus 2, 13). Dennoch ist Die Strenge, sein Feuer
sie nicht nur mit himmlischen Vor- (1. Korinther 3, 13).
rechten, sondern auch mit heiliger
Der Maßstab, unsere Treue
Verantwortung verbunden. „Wir
(1. Korinther 4, 1 - 5).
müssen alle offenbar werden vor
dem Richterstuhl Christi, auf dass Das Ergebnis, Lohn oder Verlust
ein jeglicher empfange, nach dem er (1. Korinther 3, 14 - 15).
gehandelt hat bei Leibesleben, es sei Das Endziel, Herrlichkeit
gut oder böse“ (2. Korinther 5, 10). (1. Petrus 5, 4).
Ebenso wie die Entrückung erqui-
Die Zeit ist der „Tag Chris-
ckend ist für das Herz, so ist der
ti“,1) „jener Tag“,2) „bei seiner
Richterstuhl Christi anspornend
Ankunft“,3) das heißt - nach
für das Gewissen.
dem Zeugnis des ganzen Neu-
Sieben Tatsachen sind es, die
en Testaments - die Zeit vor
uns die Heilige Schrift hierüber
der Aufrichtung des sichtbaren
besonders erkennen lässt:
Herrlichkeitsreiches, also vor dem
Die Zeit, der „Tag Christi“ Tausendjährigen Reich. Der „Rich-
(1. Korinther 1, 8). terstuhl 4) Christi“ ist folglich von
Der Richter, Christus selbst dem „Großen Weißen Thron“ 5)
(2. Timotheus 4, 8). zu unterscheiden. Dieser wird erst

32
Der Richterstuhl Christi

nach dem sichtbaren Herrlichkeits- Der Richter ist Christus, „der


reich der alten Erde, ja, nach dem Herr, der gerechte Richter“ (2. Ti-
Untergang der ganzen, alten Welt motheus 4, 8). Denn alles Gericht
aufgerichtet werden (Offenbarung hat der Vater dem Sohne gegeben
20, 11). Er ist aber auch von dem (Johannes 5, 22). Darum ist es
Gericht am Anfang des Tausend- auch vor dem Tausendjährigen
jährigen Reiches zu unterscheiden Reich sowohl der „Richterstuhl
(Matthäus 25, 31 - 46; Offenba- Christi„ (2. Korinther 5, 10) als
rung 20, 4). Denn dort werden, auch der „Richterstuhl Gottes“
nach der Wiederkunft Christi, die (Römer 14, 10).
dann lebenden Nationen gerichtet. Die Personen sind „wir alle“ (2.
Der „Jüngste Tag“, als der „Tag des Korinther 5, 10; Römer 14, 10), die
Gerichts“ (1. Johannes 4, 17; Matt- „Einheimischen“ und die „Aushei-
häus 10, 15; 11, 22), umfasst also mischen“, alle Erlösten, die dann
drei zeitlich zu unterscheidende Lebenden und die schon Entschla-
Gerichte: fenen (2. Korinther 5, 6 - 10). Wohl
ist, wer an den Sohn glaubt, von
1. das Gericht über die Gemein- dem Endgericht befreit (Johannes
de, das heißt die Entrückten: vor 5, 24; Hebräer 10, 14. 17) - denn
dem „Richterstuhl Christi“, vor es gibt „keine Verdammnis für
dem Tausendjährigen Reich, die, welche in Christo Jesu sind“,
Römer 8, 1 - aber die Frage der
2. das Gericht über die Völker,
Treue (1. Korinther 4, 2 - 5) und die
das heißt über die dann Leben-
Festsetzung des „Lohnes“ (1. Ko-
den: vor dem „Thron seiner
rinther 3, 14; Kolosser 3, 24) oder
Herrlichkeit“, zu Beginn des
auch des „Verlustes“ (1. Korinther
Tausendjährigen Reiches (Matt-
3, 15; 1. Johannes 2, 28) erfordert
häus 25, 31)
einen besonderen „Gerichtstag“
3. das Gericht über die Allge- (1. Johannes 4, 17) auch für die
meinheit, das heißt über die Gläubigen! Hier handelt es sich
Toten (Offenbarung 20, 12): vor dann nicht mehr um die Frage der
dem „Großen Weißen Thron“, Errettung, wohl aber um das Maß
nach dem Tausendjährigen des Lohnes der Gnade.
Reich.

33
Das Fundament 6/2007

Die Strenge sere Taten, sondern auch unsere


Möglichkeiten, nicht nur, was
„Der Herr wird sein Volk richten“ wir waren, sondern auch, was wir
(Hebräer 10, 30). Auch für die hätten sein können, nicht nur
Seinen wird der Tag „im Feuer unsere Handlungen, sondern auch
geoffenbart“ werden (1. Korinther unsere Unterlassungen (Jakobus
3, 13). Darum spricht Paulus gera- 4, 17); nicht die Arbeit, sondern
de in Verbindung mit dem Richter- der Arbeiter, nicht die Menge,
stuhl Christi (!) von einem „Schre- sondern das Gewicht unserer Taten
cken des Herrn“ (2. Korinther 5, 11 (1. Samuel 2, 3), nicht nur, was wir
vergleiche Vers 10)! „Schaden“ und erreichten, sondern auch, was wir
„Verlust“ (1. Korinther 3, 15; 2. erstrebten. Von unsern Werken
Johannes 8), „Beschämung“ von gelten vor allem die Opfer, von
seinem Angesicht her (1. Johannes unserer Gesinnung nur selbstlose
2, 28), „Verbrennung“ des gan- Liebe, von unserem Besitz nur,
zen Lebenswerkes (1. Korinther was wir in den Dienst stellten. Von
3, 13. 15), selber gerettet werden, unseren Sünden aber gilt der Satz:
doch nur wie ein Brand aus dem Was wir gerichtet haben, wird er
Feuer, „wie einer, der bei einem nicht mehr richten (1. Korinther
Brande nur mit dem nackten Leben 11, 31); was wir aufgedeckt haben,
davonkommt“ (1. Korinther 3, 15) - wird er zudecken (1. Johannes
das sind Möglichkeiten, denen wir 1, 9; Hebräer 8, 12); was wir aber
ins Auge sehen müssen! Brechen zugedeckt haben, wird er aufdec-
wir darum dem Schwert die Spitze ken (Lukas 12, 2)! In dem allen
nicht ab (Hebräer 4, 12)! Bei aller aber wird er auf das Innerste
Gewissheit der Errettung und aller schauen, auf die Triebkräfte und
Alleinigkeit des göttlichen Tuns Beweggründe, auf die Ratschläge
gilt das Wort: „Schaffet eure eigene der Herzen, auf die im Dunkeln
Seligkeit mit Furcht und Zittern!“ verborgenen Geheimnisse der Seele
(Philipper 2, 12). (1. Korinther 4, 5; 1. Samuel 16, 7;
Der Maßstab ist die Treue Hebräer 4, 13; Psalm 139).
(1. Korinther 4, 1 - 5; Matthäus Das Ergebnis wird sehr ver-
25, 21. 23), das Ganze unseres schieden sein. Auch den Seinen
Lebens, das Ergebnis unseres gegenüber ist der Herr „der gerechte
Gewordenseins. Nicht nur un- Richter“ (2. Timotheus 4, 8). Die

34
Der Richterstuhl Christi

einen haben Heu, Stroh und Stop- „Lohn“ mit der Treue. Als „Söh-
peln gebaut. Ihr Werk wird ver- ne“ empfangen wir sein Leben, als
brennen. Die andern haben Gold, Diener seine Belohnung. „Siehe,
Silber und kostbare Steine gebaut. ich komme bald, und mein Lohn
Ihr Werk wird das Feuer bewähren mit mir“ (Offenbarung 22, 12).
(1. Korinther 3, 12 - 15). Aber alle werden errettet, und
Die einen haben in Treue gedient. alle werden leuchten, wenn auch
Sie werden groß sein im Reich der verschieden an Herrlichkeit und
Himmel (Matthäus 5, 19; 25, 21; Glanz (1. Korinther 15, 40 - 42). Es
Lukas 19, 17). Die andern haben wird „große“ und „kleine“ Gefäße
auf das Fleisch gesät. Sie werden dereinst geben, aber alle werden
das Verderben ihres Lebenswerkes gefüllt sein. Es wird Grade und
ernten (Galater 6, 6 - 8). Die Stufen der Herrlichkeit geben
einen sind „lauter“, „tadellos“ und (Matthäus 25, 14 - 30), aber unter-
„unanstößig“ (Philipper 1, 10; 1. schiedslose Glückseligkeit (Matt-
Korinther 1, 8). Sie werden den häus 20, 1 - 16). Denn der Diener
„Kampfpreis“ gewinnen (Philipper und der Dienste sind viele, aber der
3, 14). Die andern sind arm (Of- Herr ist nur einer.
fenbarung 3, 17) und „unbewährt“ Die Getreuen aber werden
(1. Korinther 9, 27). Sie werden besonders gekrönt:
„Verlust“ erleiden (1. Korinther
die siegreichen Kämpfer mit
3, 15; 2. Johannes 8; 2. Timotheus
der „Krone der Gerechtigkeit“
2, 5). Die einen haben „Freimü-
(2. Timotheus 4, 8)
tigkeit“ am Tage des Gerichts (1.
Johannes 4, 17). Den anderen wird die zielbewussten Wettläufer mit
„Beschämung“ zuteil (1. Johannes der „unvergänglichen Krone“
2, 28). So empfängt jeder, was (1. Korinther 9, 25 - 26)
ihm zusteht (Hebräer 6, 10; 1. die bis zum Tode Getreuen mit
Korinther 4, 5; 2. Timotheus 4, 8), der „Krone des Lebens“ (Offen-
„ohne Ansehen der Person“ (1. Petrus barung 2, 10; Jakobus 1, 12)
1, 17), je „nach dem er gehandelt die selbstlosen Arbeiter mit der
hat bei Leibes Leben, es sei gut oder „Krone des Ruhmes“
böse“ (2. Korinther. 5, 10; Kolosser (1. Thessalonischer 2, 19
3, 24 - 25). Die „Errettung“ hängt vergleiche 3 - 6; Philipper 4, 1)
mit dem Glauben zusammen, der

35
Das Fundament 6/2007

die Vorbilder der Herde mit der barung 20, 4). „Die Heiligen des
„Krone der Herrlichkeit“ Höchsten werden das Reich ein-
(1. Petrus 5, 3 - 4). nehmen“ (Daniel 7, 18. 22; Offen-
barung 1, 6; 5, 10). Die vor dem
Preisrichterstuhl Christi Gerich-
teten werden zu den Richtern der
Welt gemacht werden. Sie werden
Die Herrlichkeit die Herrschaftsaristokratie im ewi-
Durch dies alles wird für die Ge- gen Himmelreich sein. Und weil
meinde die Vollendung kommen. sie „ein Leib“ sind (1. Korinther
„Und ich hörte wie eine Stimme 12, 12 - 13; Epheser 2, 16), darf der
einer großen Volksmenge und wie Einzelne nicht vor der Gesamtheit
ein Rauschen vieler Wasser und wie verherrlicht werden (1. Thessalo-
ein Rollen starker Donner, welche nicher 4, 15). Das Ganze ist ein
sprachen: Halleluja! Denn der Herr, „Erbe der Heiligen im Licht“, und
unser Gott, der Allmächtige, hat der Einzelne hat nur einen „An-
das Reich eingenommen. Lasset uns teil“ daran (Kolosser 1, 12). Sie alle
fröhlich sein und frohlocken und ihm zusammen sind ein „Königreich“,
die Ehre geben; denn die Hochzeit ein „Königtum“ (Offenbarung
des Lammes ist gekommen und sein 1, 6; 5, 10), und die Einzelnen sind
Weib hat sich bereitet. Glückselig, darin „Priester und Könige“. Das
die geladen sind zum Hochzeits- Ganze ist dem Einzelnen überge-
mahl des Lammes“ (Offenbarung ordnet. Der Einzelne ist eingereiht
19, 6 - 9). Gleichzeitig ist aber auch in den Gesamtverlauf des Ganzen.
der große Tag angebrochen, an Der Einzelne kann darum seine
dem der Herr das Heer der Höhe Vollendung nicht haben in sei-
in der Höhe und die Könige der ner Vereinzelung, sondern nur
Erde auf der Erde heimsuchen in persönlichem Lebenszusam-
wird (Jesaja 24, 21), und an dem es menhang mit der vollendeten
ihm wohlgefällt, das große Reich Gesamtheit. Daher das Warten der
der Macht und Herrlichkeit seiner Entschlafenen auf die Vollendung
„kleinen Herde“ zu geben (Lukas der kommenden Generationen
12, 32). „Ich sah Throne, und sie (Hebräer 11, 40; Offenbarung
saßen darauf, und es wurde ihnen 6, 10 - 11). Daher noch nicht gleich
gegeben, Gericht zu halten“ (Offen- beim Tode die Umkleidung der

36
Der Richterstuhl Christi

„Seelen“ (Offenbarung 6, 9; Heb- der Erlösten über Sonnen und


räer 12, 23b) mit dem kommenden Welten mit Christo, ihrem Haupte,
Herrlichkeitsleibe (1. Korinther königlich regieren (Offenbarung
15, 23b). 6) 22, 5). „Wisset ihr nicht, dass die
Daher das zeitliche Zusammen- Heiligen die Welt richten werden?
fallen der Auferstehung der Toten Wisset ihr nicht, dass wir Engel
in Christo mit der „Überkleidung“ richten werden?“ (1. Korinther
(2. Korinther 5, 2 - 4) der dann 6, 2 - 3). Darum: „Wer überwin-
Lebenden bei der Entrückung det, dem werde ich geben, mit mir
(1. Thessalonicher 4, 15). Denn auf meinem Thron zu sitzen, wie
das Endziel des Ganzen ist ein auch ich überwunden und mich
Organismus, nicht nur Errettung mit meinem Vater gesetzt habe auf
des Einzelnen, sondern Verherrli- seinen Thron“ (Offenbarung 3, 21).
chung der Gesamtheit, nicht nur „Selig aber sind die Knechte, die der
persönliches Seligwerden, sondern Herr, so er kommt, wachend findet.
das „Reich Gottes“ (Matthäus Wahrlich ich sage euch: Er wird
6, 10). Und gleichwie jetzt Gottes sich aufschürzen und wird sie zu
kosmisch-universaler Weltenstaat Tische setzen und vor ihnen gehen
unter der Verwaltung von En- und ihnen dienen“ (Lukas 12, 37).
gelbezirksfürsten steht (Daniel „Dies ist die größte Verheißung der
10, 13. 20), so wird dann die Schar Bibel!„ 7) 

Anmerkungen
1) Sechsmal im Neuen Testament: 1. Korinther 1, 8; 5, 5; 2. Korinther 1, 14; Phil.
1, 6; 10; 2, 16.
2) 2. Tim. 4, 8; 1, 12.
3) „Parusie“, 1. Joh. 2, 28; 1. Korinther 4, 5.
4) Griechisch: bema.
5) Griechisch: thronos.
6) Dies geschieht erst „bei seiner Ankunft“ (1. Korinther 15, 23). Das Erscheinen
von Mose und Elia bei der Verklärung (Matthäus 17, 3) und die Auferstehung
vieler alttestamentlicher Heiligen bei der Auferstehung Jesu (Matthäus 27, 52; 53)
sind Ausnahmen um der persönlichen Herrlichkeit Jesu willen und des Triumphes
seines Werkes von Golgatha.
7) J. A. Bengel

37
Das Fundament 6/2007

Dr. David A. Noebel

Kampf um Wahrheit
- die bedeutendsten Weltanschauungen
im Vergleich
504 Seiten, Hardcover mit 2 Lesebändern,
ISBN 978-3-935197-41-0 EUR 29,90

 Die Verkünder von Weltan- Herausfor-


schauungen erheben meist einen derungen
absoluten Wahrheitsanspruch. durch den
Doch eigentlich geht es darum, Marxismus sind keineswegs
welche Weltsicht tragfähig ist. überholt, das New Age Denken
Da sich diese Frage nicht gene- prägt besonders stark Psychologie
rell beantworten lässt, beschreibt und Soziologie, der Islam wird
der Autor in zehn Fachgebieten, zunehmend eine Herausforderung,
was die führenden Weltbilder dazu der – wie die Postmoderne – in
aussagen: Theologie, Philosophie, alle Lebensbereiche hineinwirkt.
Ethik, Biologie, Psychologie, Auch wenn die Gewichtungen bei
Soziologie, Gesetzgebung, Politik, den einzelnen Weltbildern in den
Wirtschaft und Geschichte – die Fachgebieten unterschiedlich sind,
jeweils aus sechs Sichtweisen: so ist es dennoch erstaunlich, dass
Humanismus, Marxismus, New es Aussagen zu allen Bereichen gibt.
Age (Esoterik), Postmoderner Bemerkenswert auch, dass manche
Philosophie, Islam und Christen- grundsätzlich als eher konträr auf-
tum – behandelt werden. Der Leser zufassenden Weltbilder in einzelnen
kann sich so selbst ein Bild machen, Bereichen übereinstimmen.
welche Aussagen tragfähig sind und Das Buch bietet eine dringend
welche das menschliche Miteinan- notwendige Orientierungshilfe,
der am besten gewährleisten. will man die verschiedenen geis-
Das Christentum und der tigen Strömungen richtig werten.
Humanismus haben unser Welt- Wer dieses Buch gelesen hat, kann
bild, damit aber auch Verfassung leichter Meinungsäußerungen,
und Gesetzgebung bestimmt, die Programme und Lehrmeinungen

38
Buchempfehlung

beurteilen. Dieses Buch verdeut- Weltbildern. Es ist für jeden, der


licht auch das Besondere der sich mit dem Wandel in unserer
christlichen Botschaft und deren Gesellschaft auseinandersetzen
markante Unterschiede zu anderen will, unverzichtbar. 

Prof. Michael J. Behe

Darwins Black Box


- biochemische Einwände gegen
die Evolutionstheorie

484 Seiten, ISBN 978-3-935197-54-0, EUR 24,90

 1996 ist dieses Buch in den bar: Entweder


USA erstmals erschienen und hat es waren alle
eine weltweite Diskussion ausge- Teile von An-
löst. 2007 ist es nun in deutscher fang an da oder dieses
Sprache verlegt, ergänzt durch ein System konnte nie existieren. Behe
Kapitel, das die wesentlichen Ar- vergleicht dies mit einer Mausefalle;
gumente aus diesen Diskussionen nur wenn sie komplett ist, kann sie
aufgenommen hat. ihre Funktion erfüllen.
Der Autor ist Biochemiker. Die Das Buch ist auch für den nicht
Erkenntnisse der Biochemie sind naturwissenschaftlich Ausgebildeten
noch sehr jung, deshalb konnten gut verständlich geschrieben. Dort,
Darwin und die Wissenschaftler bis wo der Autor mehr ins Detail geht,
in den Beginn der 2. Hälfte des 20. kann der Leser Text überspringen,
Jahrhunderts die Probleme, die sich ohne den Gesamtzusammenhang
in den Bausteinen lebender Orga- aus den Augen zu verlieren. Es führt
nismen ergeben, nicht erkennen. so in die faszinierende Welt der
Diese Erkenntnisse bringen aller- kleinsten biologischen Bausteine ein.
dings wichtige Grundannahmen Unabhängig von der offenen Frage,
der Darwinschen Theorie ins Wan- wie Leben entstanden ist, wird durch
ken, denn ein stufenweiser Aufbau dieses Buch auch dem Laien ver-
komplexer Systeme ist nicht denk- ständlich, wie wichtige Bausteine un-

39
Das Fundament 6/2007

seres Körpers funktionieren. Dabei bene Buch bringt somit nicht nur
vertritt der Autor nicht irgendwelche dem Fachmann neue Erkenntnisse,
Hypothesen, sondern versucht dem sondern jedem, der sich mit der Ma-
Leser wissenschaftlich gesicherte terie auseinandersetzen will. 
Erkenntnisse zu verdeutlichen, der
dann selbst Rückschlüsse ziehen Bestellung: DCTB-Geschäftsstelle
kann. Das sehr eloquent geschrie- info@dctb.de

40
DCTB-Intern

DCTB
ARGE

DCTB
ARGE

Wie viel
Schotter fehlt jetzt noch?
Straßenbau ist eine wichtige und ihrer eigenen Vorstellungen. Aber
mancherorts dringliche Sache. Von Gott will ihnen begegnen und sie
der Planung bis zur Ausführung retten. Seine Wegbereiter haben
dauert es oft lange, und der Laie noch viel zu tun.
spürt meist nur die Verkehrsbehin- Vom höchsten aller Auftrag-
derung. So sehr er sich am Schluss geber unter Vertrag genommen,
über eine glatte Oberfläche freut, arbeiten die DCTB-Mitarbeiter
entscheidend ist doch ein solider fleißig an der Fertigstellung ihres
Unterbau. jährlichen Streckenabschnitts, und
In gewisser Weise ist der allmählich wird die Zeit bis zum
DCTB auch so eine Straßenbau- Übergabetermin am Jahresende
ARGE und die hauptamtlichen 2007 überschaubar. Obwohl bisher
Mitarbeiter sind als Teil dieser immer ausreichend „Schotter“ ver-
„Arbeitsgemeinschaft“ Wegbereiter fügbar war - reichlich 250 Tonnen
ihres Herrn Jesus Christus. Seine konnten bereits verbaut werden
Wiederkunft steht als Nächstes an, - kommt’s nun darauf an, ob der
aber viele Menschen haben noch Nachschub rechtzeitig da ist.
keinen Zugang zu seinem Evange- Immerhin fehlten am 30.09. noch
lium. Vielen fehlt jegliche Grund- mindestens 150 (!) Tonnen. Wir
lage oder sie stecken im Sumpf sind gespannt, wie das gehen wird.

41
Das Fundament 6/2007

Liebe Freunde des DCTB,

in diesem Jahr soll Sie das Bild vom Straßenbau und vom „Schotter„ - ein-
drücklich, nicht aufdringlich - auf den restlichen Finanzbedarf des DCTB fürs
laufende Jahr hinweisen. Wir möchten um Ihre diesbezüglichen Gebete bitten
und es zugleich Ihrer Phantasie überlassen, ob und in welchem Umfang Sie
sich (nochmals) als Lieferant an dieser speziellen Straßenbau-ARGE beteiligen.
Ganz herzlichen Dank schon mal jenen, die in alter Treue bereits geholfen
haben! Die nachfolgende Grafik zeigt Ihnen, ganz grob nach Arbeitsfeldern
aufgeteilt, die vorgesehene Mittelverwendung.

Mit freundlichen Grüßen und aufrichtigem Dank im Voraus


Ihre

Philipp Berghöfer, Schatzmeister Reinhold Wennagel, Geschäftsführer

42
Fundament-Register 2007

Das Fundament 1/2007 Das Fundament 2/2007 Das Fundament 3/2007


Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V. Januar/Februar Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V. März/April Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V. Mai/Juni
104. Jahrgang 104. Jahrgang 104. Jahrgang

Erwartungsvoll Grundlegend Wirkungsvoll


Verirrte Sehnsucht Auftrag der Propheten Christus in Koran und Bibel
Regionaltreffen 2007 Hauptkonferenz 2007 Ausgießung des Heiligen Geistes

Einen anderen Grund kann niemand legen als den, Einen anderen Grund kann niemand legen als den, Einen anderen Grund kann niemand legen als den,
der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
Die Bibel, 1. Korinther 3, 11 Die Bibel, 1. Korinther 3, 11 Die Bibel, 1. Korinther 3, 11

Das Fundament 4/2007 Das Fundament 5/2007 Das Fundament 6/2007


Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V. Juli/August Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V. September/Oktober Deutscher Christlicher Techniker-Bund e. V. November/Dezember
104. Jahrgang 104. Jahrgang 104. Jahrgang

Gut beobachtet
Miteinander Information und
Irrtum und Fälschung
Kreativität in der Wissenschaft
Darwins Evolutionstheorie
Computer gegen Mensch?
Die Stellung der Gemeinde DCTB- Freizeiten 2008
Regionaltagungen 2007

Einen anderen Grund kann niemand legen als den, Einen anderen Grund kann niemand legen als den, Einen anderen Grund kann niemand legen als den,
der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
Die Bibel, 1. Korinther 3, 11
Die Bibel, 1. Korinther 3, 11 Die Bibel, 1. Korinther 3, 11

Fundament-Register 2007
Nr. 1 Rolf Höneisen Verirrte Sehnsucht
Erich Sauer Das Erscheinen des Welterlösers
Nr. 2 Prof. Dr. Helmuth Pehlke Der Auftrag der Propheten
Erich Sauer Die Bedeutung des Kreuzes
Nr. 3 Salam Falaki Gemeinde in der Endzeit
Erich Sauer Die Ausgießung des Heiligen Geistes
Nr. 4 Alexander vom Stein Hätte Darwins Lehre auch 150 Jahre später
entstehen können?
Erich Sauer Die Stellung der Gemeinde
Nr. 5 Prof. Dr. Manfred Spreng Information oder Kreativität ?
Nr. 6 Michael Kotsch Irrtum und Fälschung in der Wissenschaft
Erich Sauer Der Richterstuhl Christi
Nachbestellung: info@dctb.de - Telefon 0711/8380828 -
http://www.dctb.de/dctb/medien/1hefte.php

43
DCTB e.V., Postfach 11 22, 70807 Korntal-Münchingen
Postvertriebsstück E 1701 F, Deutsche Post AG, „Entgelt bezahlt“

Bei Änderung der Anschrift bitte Rücksendung dieses Abschnittes mit neuen Angaben.

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UVJ umgedacht
Impulse zum Verhältnis von
Naturwissenschaft und Glaube
Inhalt:
Michael Kotsch
Blaise Pascal - Denken und Glauben
Winfried Borlinghaus
Bionik – Auf den Spuren des Schöpfers

Thomas Aigle
Glaube ist Herzenssache
Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Thomas
Schimmel: Naturwissenschaft und Glaube
QLVYRQ
 – (k)ein Gegensatz?
9HUK¦OW
SXOV H]XP Q G * OD XEH
,P KDIWX 96 Seiten, ISBN 978-3-89436-572-1, € 2,90
LVVHQVF
1DWXUZ
Das Buch ist zu beziehen bei:
DCTB, Postfach 11 22,
70807 Korntal-Münchingen,
Tel. 0711/8380828, info@dctb.de