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Die verschwiegene Wahrheit

"Wir kommen alle, alle in den Himmel...


... weil wir so brav sind." So fängt ein bekannter Schlager an. Ist doch eine
tolle Aussicht: leben und leben lassen, wie es einem gefällt - und dann
schließlich in den Himmel kommen! Echt stark. Und mit dem Bravsein
braucht man es ja nicht allzu genau zu nehmen. Hier eine klitzekleine Lüge,
und dort ein bisschen abkassieren. Und dann der kleine Seitensprung.
Machen doch alle so. Ach, was sage ich, die machen's doch viel schlimmer.

Überhaupt die anderen. Was die so treiben! Die Regenbogenpresse ist


randvoll davon. Da tropft einem die Schmutzbrühe geradezu aufs Hemd.
Und erst das Fernsehen! Alle Kanäle schwappen davon über. Die haben's
auch nötig. Bei dem gnadenlosen Dschungelkrieg um Einschaltquoten und
Werbespots. "Haben Sie das gesehen . .. gehört

gelesen?"

"Ja, hab' ich. Einfach unglaublich. Nein, so was. Da sind wir doch die
reinsten Engel!"

Es bleibt so ein Gefühl der Unruhe


"Komisch, so ganz ruhig bin ich bei dem Gedanken nicht. Ob nicht doch
was dran ist?"

"Woran, meinst du?"

"An den alten Geschichten von Himmel und Hölle, mein' ich".

"Von der Hölle? Wo der Oberteufel mit einer großen Gabel in der Hand die
bösen Menschen im Feuer brät? Mensch, du bist ganz schön bescheuert.
Wer hat dir denn diese Ammenmärchen von vorgestern ins Ohr geblasen?"

"Ach, ich dachte nur so. Irgendwo hab' ich mal so'n schreckliches Bild
gesehen."

So ähnlich könnte sich ein Gespräch abgespielt haben. Bei dem einen
Partner ein dumpfes Gefühl, eine unerklärliche Unruhe. Und bei dem
anderen so törichte Vorstellungen, Ansichten, die auf der nach unten
offenen Dummheits-Skala überhaupt nicht mehr ausgepunktet werden
können.
Wie kriege ich bloß Klarheit?
Bei einem Mittagessen auf Schloss Sanssouci in Potsdam hatte Voltaire
[Voltaire, eigtl. Francois-Marie Arouet (1694-1778), französischer
Schriftsteller und Philosoph] den Hof Friedrichs des Großen durch allerlei
Scherze erheitert, die gegen das Christentum gerichtet waren. Als er vom
Tisch aufstand, rief er: "Ich würde meinen Anteil am Paradies für einen
Taler verkaufen!"

Ein alter, weißhaariger Offizier, der bis dahin geschwiegen hatte,


antwortete: "Mein Herr, in den Staaten Seiner Majestät des Königs von
Preußen ist es verboten, irgendetwas zu verkaufen, wenn man sich nicht
erst als der rechtmäßige Besitzer ausweisen kann. Beweisen Sie mir, dass
Sie einen Platz im Paradies haben, und ich will Ihnen den auf der Stelle
abkaufen!"

Diesmal hatte Voltaire die Lacher nicht auf seiner Seite. Und der König, der
ganz ernst geworden war, sagte: "Meine Herren, der Oberst hat Recht. Ich
würde den schönsten meiner Siege dafür hergeben, wenn mein Volk den
Glauben bewahrt hätte, den es besaß, als ich den Thron bestieg." Es ist
schon bemerkenswert, dass der Alte Fritz trotz seiner bekannten
freisinnigen Einstellung die schädlichen Auswirkungen der Aufklärung auf
sein Volk erkannte.

Als dann der große Spötter Voltaire im Jahr 1778 im Alter von 83 Jahren in
Paris starb, war es grauenhaft zugegangen. Zeitlebens hatte er den
Erlösungsweg, wie ihn die Bibel beschreibt, abgelehnt, ja verspottet. In
seinen letzten Stunden, angesichts der vor ihm liegenden Ewigkeit, schrie
er laut in allergrößter Verzweiflung. Sein Arzt Tronchin hat sein Sterben als
Furcht erregend bezeichnet und gesagt: "Nie mehr möchte ich ein solches
Sterben miterleben .

Endgültiges Aus bei ein Meter achtzig?


Hier und da trifft man jemand, der die Ansicht vertritt, mit dem Tod sei alles
aus. "Wenn ich erst ein Meter achtzig unter der Erde im Kasten liege, dann
ist Endstation." So oder ähnlich kann man es hören.

Einmal sagte mir jemand auf meine Frage, wohin denn die Reise geht,
wenn seine Todesstunde kommt: "Das habe ich alles geregelt. Ich lasse
mich verbrennen, und damit ist alles aus und erledigt." Daraufhin musste
ich ihm antworten, dass die Bibel aber ganz anders spricht, nämlich, "dass
es den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht."
Da nahm sein Gesicht einen merkwürdigen Ausdruck an, und er sagte:
"Bitte beunruhigen Sie mich nicht ..." Auch hier wieder:

Die Unruhe war längst da. Denn Gott hat jedem Menschen die Ewigkeit ins
Herz gelegt. Siehe Prediger 3,11.

Sprengkraft
Auf dem alten Friedhof in der Marienstraße in Hannover war das Grab einer
Henriette von Rüling zu sehen. Eine mächtige Stemplatte verschloss die
Grabstätte. Eine eingemeißelte Inschrift verkündete: "Dieses auf ewig
erkaufte Begräbnis darf nie geöffnet werden." Nur wenige Jahrzehnte
vergingen, da geschah es: Das Samenkorn eines Eschenbaums begann
dort zu wachsen und drückte die riesigen Steinblöcke auseinander.

Was ein unscheinbares Samenkorn vermag, das sollte dem allmächtigen


Schöpfergott unmöglich sein? Nein, kein einziges Grab wird verschlossen
bleiben. Für den Menschen, der ohne Gott dahinlebt, ist das ein
unerträglicher Gedanke. Sein Verstand redet ihm ein: Es kann nicht sein.
Satan raunt ihm zu: Es soll nicht sein. Sein Gewissen sagt zitternd: Es darf
nicht sein. Aber Gottes Wort ruft ihm wie mit einem Hammerschlag, der
Felsen zerschmettert, zu: Es wird so sein!

Ein praktisches Experiment


Ein großer Naturforscher wurde eines Tages gefragt, wie der überallhin
zerstreute Staub des Menschen wieder zu einem Leib gesammelt werden
könne. Schweigend mischte der Gelehrte eine Hand voll Eisenstaub unter
gewöhnlichen Staub und Sand und fragte seinen Besucher: "Wer sammelt
diese Stäubchen Eisen wieder aus dem Sand?"

Als der Gefragte nichts zu antworten wusste, nahm der große Forscher
einen Magnet zur Hand, hielt ihn über die Mischung - und sofort flogen ihm
die Eisenteilchen zu. Dann sagte er ernst zu dem klugen Zweifler: "Der
diese Kraft dem toten Eisen verlieh - wird er nicht noch Größeres
vermögen, wenn unser unsterbliches Ich wieder den Leib anziehen wird?
Niemand zweifelt an der Kraft des Magneten, aber an der Auferstehung
zweifelt man, wie töricht."

Sogar der bereits erwähnte Spötter Voltaire, der ein entschiedener Feind
des christlichen Glaubens war, hat einmal ein kluges Wort über die
Auferstehung gesagt. Eine Dame fragte ihn, wie es denn überhaupt möglich
sei, dass Leute an die Auferstehung der Toten glauben könnten. Voltaire
gab ihr zur Antwort: "Die Auferstehung, Madame, ist die einfachste Sache
von der Welt: Der, welcher die Menschen einmal geschaffen hat, kann ihn
auch zum zweiten Mal erschaffen!"

Wir sind keine Eintagsfliegen


Unser Leben lässt sich nicht leichtfertig und ungestraft in das "Werden und
Vergehen" der Natur einordnen. Gott hat uns in seinem Bild erschaffen. 1.
Mose 1,27. "Und der Mensch wurde eine lebendige Seele". 1. Mose 2,7.
Warum beschäftigt sich der Mensch offen oder insgeheim mit der großen
Frage nach dem Ziel seiner Bahn, die er hier auf Erden durchläuft? Weil er
eben kein Emporkömmling aus dem Tierreich ist. Wir sind nicht aus einem
evolutionären Prozess hervorgegangen.

Der Evolutionsforscher und Professor für Anthropologie Sir Arthur Keith hat
eine merkwürdige Aussage gemacht: "Die Evolutionstheorie ist unbewiesen
und unbeweisbar. Wir glauben aber daran, weil die einzige Alternative dazu
der Schöpfungsakt eines Gottes ist, und das ist undenkbar." Man ist
versucht, mit einem deutschen Dichter* zu sagen: "Und also schließt er
messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf." [Dieses Zitat ist
der Schluß eines "Palmström"-Gedichtes von Christian Morgenstern (1871-
1917). Gern zitiert, wenn jemand eine Tatsache nicht wahrhaben will.] Man
glaubt lieber an die evolutionäre Entwicklung der Bakterie und des
Nilpferdes' des Adlers und des Delphins, der Libelle und des Elefanten und
schließlich an die Entwicklung des Menschen als an den Schöpfungsakt
des allmächtigen Gottes.

Man fällt lieber vor den großen Götzen "Zufall" und "Zeit" auf die Knie, um
sie anzubeten, anstatt den Schöpfer zu ehren. Welche Anmaßung und
Verblendung! Nein, wir sind keine "kosmischen Eckensteher", wie Friedrich
Nietzsche (1844-1900) meinte, sondern Gottes Geschöpfe.

Tief im Herzen ist das jedem bewusst. Wie wäre sonst das ernste Ringen
um die Sinnfrage des Lebens erklärbar? Wenn der große Denker Augustin
(um 400 n. Chr.) schon ausrief: "Unser Herz ruht nicht eher, bis es ruht, O
Gott, in dir!", dann sagt er das, was wir fühlen. [Aurelius Augustinus (354-
430), berühmter Lehrer in der Zeit der frühen Kirchengeschichte. Zahlreiche
in lateinischer Sprache abgefasste Werke. Das angeführte Zitat lautet: Cor
nostrum inquietum est, donec requiescat in te.]

Aber die Bibel zeigt uns Gott nicht nur als Schöpfer. Inmitten einer Welt der
schlechten Nachrichten hat sie für uns die beste Nachricht, die es gibt: Wir
sind von Gott geliebt!
Irrgarten der Illusionen
Wenn bei Ihrem Auto der Motor stottert, dann fahren Sie es nicht in die
Schreinerwerkstatt. Und wenn Ihre Uhr kaputt ist, bringen Sie sie nicht zum
Klempner. Das wäre Unsinn hoch drei.

Aber wenn es um die Frage der Fragen geht, dann begehen manche noch
größere Torheiten: Da schwört man auf den Guru X, dessen blühende
Phantasien man in der Zeitschrift "Goldener Regenbogen" - oder wie die
bunten Blätter auch heißen mögen - in Fortsetzungen verschlingen kann.
Der muss es ja schließlich wissen. Mit etwas mehr Grips hört man vielleicht
auf Frau Professor Dr. Y. Die hat nämlich tiefenpsychologisch alles
ergründet. Die weiß scheinbar einfach alles. Und es ist so interessant und
vor allem so schön beruhigend. Fast romantisch. Da ist von
Lichterscheinungen und anderen wundersamen Dingen die Rede. Fast wie
bei Grimms Märchen. Alles natürlich unter dem weiten Deckmantel der
"Wissenschaft". Das hört sich nämlich besonders gut an, versteht sich.

Und auf der anderen Seite? Es ist zum Schämen! Der große Auftrag der
Christen ist, die Frohe Botschaft von Gottes Rettungsaktion zu verkünden
und Buße und Bekehrung, Himmel und Hölle nicht zu verschweigen. Nur
das Evangelium der Bibel gibt orientierungslosen Menschen Hoffnung.
Stattdessen wird die Bibel "abmontiert", eine gepanschte Theologie
verbreitet, "christliche" Rockmusik angeboten usw. Man sägt den Ast ab,
auf dem man sitzt: Grundaussagen der Bibel und damit die Möglichkeit zu
lebendigem Glauben und sinnerfülltem Leben werden angefochten. Kein
Wunder, dass die Bänke leergepredigt werden.

Kein Wunder auch, dass sich Millionen ausgehungerter Seelen an andere


Adressen wenden, um Antwort auf das Woher und Wohin zu bekommen:
oft genug an okkult-esoterische.

Glaube, dem die Tür versagt,


steigt als Aberglaub' durchs Fenster.
Wenn man Gott, den Herrn verjagt,
kommen die Gespenster.

Wie die Angebote eines riesigen Supermarktes präsentiert sich das


Übersinnliche heute. Alles ist zu haben. Das Geschäft mit der Esoterik
blüht. Und der konsumgewohnte Mitmensch wird geschäftstüchtig bedient -
und verführt: Ob im Fernsehen oder Radio, in den Boulevardblättern, für
jeden ist da, was ihn interessiert. Hier ist ein bisschen Astrologie zu haben,
dort ein Häppchen Hexenglauben, ein halbes Stündchen Totenbefragung,
etwas Tarot, Reinkarnation oder Geistheilung.
Das sich keiner täusche. All dies ist nichts Harmloses! Es sind gemeine und
grobe Fesseln, mit denen Satan seine Opfer bindet. Nachdem man durch
den Darwinismus Gott als Schöpfer abgeschafft hat, darf die Evolution ihren
Trip in die Geisterwelt fortsetzen. Das New Age - in Wirklichkeit der älteste
Götzendienst der Weltgeschichte - hat uns schon längst eingeholt: finsteres
Heidentum in Reinkultur.

Doch merkwürdig, selbst hier ist das Eingelulltsein nur von kurzer Dauer
Die eigentliche Unruhe ist keineswegs verschwunden. Sie bleibt, obwohl es
dem Widersacher Gottes in unseren Tagen wie nie zuvor gelingt,
buchstäblich alles auf den Kopf zu stellen. Das Wort Teufel ist von dem
griechischen "diabolos" abgeleitet und heißt so viel wie
"Durcheinanderwerfer" oder "Verleumder". Er stellt alles auf den Kopf.

Und seine dämonischen Geister sind ihm dabei behilflich. Wir erleben es
Tag für Tag, wie das Normale als unnormal und das Unnormale als normal
dargestellt wird. Aber damit nicht genug. Vielmehr wiegt er die Menschen
vollverkabelt in einen gefährlichen Halbschlaf.

Die Frage der Fragen


Sie fanden in Ihrem Briefkasten schon manch einen schwarz umrandeten
Trauerbrief vor, der Ihnen den Tod eines lieben Freundes mitteilte. Sie
haben schriftlich Ihre Anteilnahme bekundet, oder Sie sind mit auf die
Beerdigung gegangen. Sie sprachen mit den Angehörigen und erinnerten
sich an manches gemeinsame Erlebnis mit dem Verstorbenen. - Aber war
das eigentlich alles, was Ihre Gedanken beschäftigte? War da nicht noch
etwas anderes? Etwas, was im lauten Alltagsbetrieb bald wieder
verstummte? Es war die bange Frage nach der Stunde X in Ihrem eigenen
Leben, die Frage nach dem Tod und die Frage nach dem "Danach".

Die Menschen haben drei verschiedene Antworten auf diese Frage. Sie
sagen:

Der Tod ist

. der Schlusspunkt, mit dem alles aus ist;

? das große Rätsel, das niemand lösen kann;


! der Erlöser, der allem Leiden ein Ende macht.

Die Bibel sagt:

Der Tod ist ein "Doppelpunkt".

: Und jeder weiß, dass es hinter


einem Doppelpunkt
erst richtig weitergeht.

In Johannes 5,28 sagt Jesus Christus: "Wundert euch darüber nicht, denn
es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme
hören und hervorkommen werden: die das Gute getan haben, zur
Auferstehung des Lebens, die aber das Böse verübt haben, zur
Auferstehung des Gerichts."

Sie können sich verbrennen und Ihre Asche im Meer verstreuen lassen, wie
es Friedrich Engels (1820-1895), der bekannte Mitverfasser des
"Kommunistischen Manifestes" und Sponsor von Karl Marx, in seinem
Testament angeordnet hatte. Gott wird Sie finden. Auch das Meer wird
einmal die Toten herausgeben müssen. So sagt es Gottes Wort. Ihm
entgeht keiner Sie werden vor ihm stehen als der, der Sie auf dieser Erde
waren.

Sie werden keine "Seelenwanderung" durchmachen. Sie werden nicht nach


einer Reinkarnation als heilige Kuh in Indien, als Kaninchen in Australien
oder als Gänseblümchen im Park von Radio Eriwan "wieder auferstehen".
Glauben Sie solchen Irrsinn nicht. Mag dieser Unfug auch von einer
bekannten Schauspielerin oder einem beliebten Fußballprofi verbreitet
werden.

Wenn man wissen will, was nach dem Tod sein wird, dann muss man die
richtige Auskunft einholen. Dann muss man den fragen, der als der
auferstandene Gottessohn auf der anderen Seite des Todes steht: Jesus
Christus.
Wem wollen Sie Glauben schenken, Gott oder den Menschen? Deshalb
lautet die wichtigste Frage Ihres Lebens: "Was muss ich tun, um errettet zu
werden?" Apostelgeschichte 16,30.

Wer möchte das nicht, ewiges Leben haben und einmal im Himmel sein?
Aber wie gelange ich dorthin? Was bedeutet das, "das Gute" zu tun? Heißt
das: ,Tue recht, und scheue niemand"? Bedeutet das: Spende besonders
viel für das Hilfswerk A und die Nothilfe B? Nein, das ist nicht gemeint. Der
Herr Jesus sagt es selbst, als die Volksmenge ihn fragt: "Was sollen wir
tun, um die Werke Gottes zu wirken?" Seine Antwort lautet: "Dies ist das
Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat." Johannes 6,29.

Unschätzbar wertvoll
In vielen Ländern läuft die "Gesundheitswelle" auf vollen Touren. Es wird
viel Geld ausgegeben, um den Körper gesund zu erhalten. Und es ist sicher
sinnvoll, sich gesund zu ernähren und sich ausreichend zu bewegen. Auch
in der Bibel hat der Körper einen hohen Stellenwert. Und mit den uns von
Gott geschenkten Kräften müssen wir verantwortungsbewusst umgehen.

Aber unsere Seele ist für Gott bedeutend wertvoller. Der Herr Jesus sagt:
"Denn was wird es einem Menschen nützen, wenn er die ganze Welt
gewinnt, aber seine Seele einbüßt?" Matthäus 16,26. Christus vergleicht
die Seele mit der ganzen Welt. Die Seele ist durch das gekennzeichnet,
was wir wirklich sind: Unser Wille, unsere Gefühle, unser Verstand, unser
Bewusstsein, unser eigentliches Ich, unsere Person.

Stellen Sie sich vor, Ihnen würden sämtliche Ölquellen und alle Diamant-,
Gold- und Silberminen dieser Erde gehören. Sie wären unermesslich reich,
ja, Sie wären der reichste Mensch, der auf Erden lebt. Aber selbst wenn
Ihnen die ganze Welt gehören würde, wäre das nicht so wertvoll wie Ihre
Seele. Im Übrigen weiß jeder, dass man, wenn die letzte Stunde schlägt,
nichts mitnehmen kann. Das letzte Hemd hat keine Taschen.

Warum ist es ein so unermesslicher Schaden, die Seele zu verlieren? Weil


sie so kostbar, weil sie unsterblich ist. Den Körper kann man töten, die
Seele nicht. Da spielt einer mit dem Gedanken, Selbstmord zu begehen.
Das ist kein Ausweg. Der Leib stirbt, die Seele nie. Das eigentliche Ich, die
Person, die Zentrale des Bewusstseins mit all ihren Fähigkeiten, bleibt.

Die Seele wohnt im Körper. Der Körper ist gleichsam das Haus und die
Seele der Mieter. Im Augenblick des Todes, wenn das Haus verfällt, zieht
der Mieter aus, lebt aber weiter. Entweder in der Herrlichkeit des
Paradieses oder für ewig verloren in der Qual. Das bleibt absolute
Tatsache, auch wenn viele es nicht wahrhaben wollen. Diese Wahrheit ist
ein ganz zentrales Thema der Bibel. In dem Augenblick Ihres Todes geht
Ihre Seele in die Richtung, die Sie selbst zu Lebzeiten vorgegeben haben.

Lesen Sie einmal, was der Herr Jesus Ihnen in Lukas 16,19-31 zu sagen
hat: Lazarus, der arme, treue Mann, stirbt - und seine Seele ist im selben
Augenblick im Paradies und wird dort getröstet. Der reiche Mann aber, der
alle Tage herrlich und in Freuden lebte, der nicht nach Gott fragte, stirbt -
und ist in Qualen. Aber das ist gleichsam der erste Akt des Weiterlebens
eines ungläubigen Menschen. Die Bibel bezeugt ebenso deutlich, dass der
allmächtige Gott einmal einen auch körperlich auferwecken wird.

Als der Herr Jesus am Kreuz von Golgatha hing, hatte man zu seiner
Rechten und zu seiner Linken einen Verbrecher gekreuzigt. Diese beiden
rechts und links sind die Repräsentanten der ganzen Menschheit. Vor Gott
sind wir alle schuldig, und keiner von uns ist im Grunde besser als diese
beiden. Aber der Schächer zu seiner Rechten tut Buße und glaubt an den
in der Mitte Gekreuzigten. Und was hört er aus seinem Mund? "Wahrlich,
ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein." Lukas 23,43. Und der
zu seiner Linken? Er ging in die andere Richtung.

Für jeden gibt es ein ewiges Schicksal. Und das hängt von der
Entscheidung ab, die Sie zu Lebzeiten treffen. Der Verlust der Seele ist
eine Tragödie. Und durch den Tod wird dieser Verlust endgültig. Die gute
Nachricht Gottes lautet: "Lass ab von deinen Sünden! Nimm Jesus
Christus, den ich gesandt habe, um für deine Sünden zu sterben, als
Erlöser und Herrn an, und ich will dich erretten!"

Unsere Seele ist deshalb so wertvoll, weil Gott sie wert achtet. Deshalb ist
auch die ganze Bibel ein einziger Appell an die Menschen, ihre Seele retten
zu lassen. Die rechte Wertschätzung der Seele werden wir erst dann
ermessen können, wenn wir etwas von dem Leben, dem Tod und der
Auferstehung Jesu Christi verstehen. Warum ist die Seele so wertvoll? Weil
der höchste Preis zu ihrer Errettung bezahlt werden musste! Die Bibel sagt
uns gleichsam: Begreift es doch, dass ihr nicht mit Silber oder Gold erlöst
worden seid, sondern mit dem kostbaren Blut Christi, dem unschuldigen
und makellosen Lamm Gottes! 1. Petrus 1,18.19.

Es ist schlimm, wenn man seine Gesundheit, sein Hab und Gut und seine
Freiheit verliert. Es ist tragisch, wenn man seinen Ehepartner, seine Kinder
oder seine Freunde verliert. Was würden wir nicht alles unternehmen, um
ein Kind, das plötzlich verschwunden ist, wieder zu finden? Aber wir
vernachlässigen unsere Seele, obwohl sie das Kostbarste auf der ganzen
Welt ist.

Wenn die Bibel von einem Ort der Pein spricht, dann redet sie auch von
einem Ort der Erinnerung. Und eine Qual inmitten aller Qualen wird die
Erinnerung sein. Sie werden sich an die Stunden erinnern, als Gott an Ihr
Herz anklopfte. Sie hatten die Möglichkeit, Ihre Seele erretten zu lassen.
Sollten Sie diese Möglichkeit nicht endlich wahrnehmen? Sonst werden Sie
die Erinnerung daran in alle Ewigkeit mitnehmen.

Nur zwei Gruppen von Menschen


Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Damit ist eine Gesellschaft
gemeint, die verschiedene Meinungen und Wertprinzipien gelten lässt. Das
mag für manche Bereiche des täglichen Lebens annehmbar sein. Aber im
Hinblick auf die letzten und wichtigsten Dinge kennt die Bibel keinen
Pluralismus. Sie sagt, dass es nicht wahr ist, dass jeder nach seiner
eigenen Fasson selig werden kann. Gottes Sohn selbst sagt es mit nicht zu
überbietender Klarheit: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.
Niemand kommt zum Vater (d.h. zu Gott) als nur durch mich." Johannes
14,6.

Wir leben auch in einer permissiven Gesellschaft, das heißt in einer


Gesellschaft, in der fast alles erlaubt ist. Ja, darüber hinaus geht man so
weit, alles, aber auch alles in Frage zu stellen.

Gottes Wort kennt diese Art des Denkens nicht. Dort finden wir ein anderes
Prinzip. Hier gibt es nur zwei Wege und nur zwei Gruppen von Menschen:
Da ist der breite Weg, der in das Verderben führt, und der schmale Weg,
der zum Leben führt.

Nicht wenige sagen: Ich halte mich an den "goldenen Mittelweg". Aber
dieser Weg ist eine Illusion. Die Bibel sagt: "Da ist ein Weg, der einem
Menschen gerade erscheint, aber sein Ende sind Wege des Todes."
Sprüche 14,12.

Darum ruft der Herr Jesus in der "Bergpredigt" einem jeden ernstlich zu:
"Geht ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg,
der zum Verderben führt, und viele sind, die durch sie eingehen. Denn eng
ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind,
die ihn finden." Matthäus 7,13.14.

Sie befinden sich auf einem dieser beiden Wege, auf dem breiten oder auf
dem schmalen. Einen "goldenen Mittelweg" gibt es nicht. Auch kann man
nicht zur selben Zeit auf dem breiten und auf dem schmalen Weg sein.

Es gibt nur zwei Gruppen von Menschen, zwei Wege und zwei Ziele. So ist
es übrigens, seitdem der Mensch auf den Verführer hörte und Gottes Wort
in den Wind schlug. Abel ging auf dem schmalen Weg in das Leben. Kam
ging auf dem breiten Weg in das Verderben. Zur Zeit der großen Flut gab
es nur zwei Gruppen von Menschen: Die einen gingen in die rettende Arche
und wurden vor dem Gericht verschont. Die anderen, die der Warnung
Noahs nicht gehorchten, kamen um.

Im Matthäus-Evangelium, Kapitel 25, berichtet die Bibel in einem Gleichnis


von 10 Jungfrauen. Fünf von ihnen waren klug, die anderen fünf töricht. Die
klugen kommen an das ersehnte Ziel. Die anderen stehen vor
verschlossener Tür und hören das ernste Wort: "Wahrlich, ich sage euch,
ich kenne euch nicht." Und so gibt es auch heute nur zwei

Klassen von Menschen: Die einen haben ihre Sünden vor Gott bekannt und
an Christus geglaubt. Die anderen haben es nicht getan. Und in der
Ewigkeit wird es ebenfalls nur diese zwei Gruppen geben: Die einen
werden in der Herrlichkeit bei Gott, die anderen in der Finsternis der Hölle
sein.

Raffiniert
Alt und Jung sind wie von einer Sucht befallen. Ein Knopfdruck genügt, und
auf soundsoviel Kanälen ist für Ablenkung gesorgt. Dem
"Durcheinanderwerfer" ist ein Meisterstück gelungen.

Selbst den dafür Verantwortlichen ist es nicht mehr ganz geheuer. Der
Bumerang könnte sie selbst treffen.

So ist ein gewisses deutsches Nachrichtenmagazin eher ein gottloses


Presseprodukt als ein christliches Erbauungsblatt. Und in einer solch
geradezu atheistischen Zeitschrift sind in einer einzigen Ausgabe
Überschriften zu finden wie "Ein Volk im Schweinestall", "Die schamlose
Gesellschaft" und "Menschheit am Wendepunkt". Weiter wird berichtet:
"4000 Tote und 600 Gewaltverbrechen haben Medienforscher in einer
normalen Fernsehwoche gezählt. Aneinander gereiht ergäbe dies ein
filmisches Blutbad von 25 Stunden."

Aber eins wird verschwiegen. Nämlich dass diese Redakteure


jahrzehntelang selbst den Abbau jeglicher Scham nach Kräften gefördert
haben. Vor einiger Zeit war auf der Titelseite dieses Blattes die Überschrift
zu lesen: "Abschied von Gott". Wohin dieser "Abschied" führt, können wir
tagtäglich schwarz auf weiß lesen.

Vor wenigen Jahren ermordeten zwei erst zehnjährige Jungen aus


Liverpool den zweijährigen James Bulger. Anschließend legten sie ihn auf
die Schienen eines Bahndamms. Das ermordete Kleinkind war seiner
Mutter nur für kurze Zeit aus den Augen gekommen. Ganz England war
zutiefst erschüttert. In den Zeitungen fanden sich öffentliche
Gewissenserforschungen des Tenors: Was ist eigentlich falsch gelaufen mit
unserer Gesellschaft? Innenminister Clarke sagte im Britischen Rundfunk:
"Mit solch einer Tat sind wir nicht mehr bei der Jugendkriminalität, da sind
wir schon im Herzen der Finsternis." Der englische Premierminister
Winston Churchill (1874-1965) traf schon viel früher den Nagel auf den
Kopf, als er sagte: "Der moralische Erdrutsch unserer Gesellschaft begann
in dem Augenblick, als in unserem Land nicht mehr über Himmel und Hölle
gepredigt wurde."

Mit welcher Raffinesse geht der Teufel vor! Hier der ungebremste Rausch
nach Vergnügen. Die Lust auf Gewalttat und schamlose Brutalität. Und dort
das Heuchlerische: Da habt ihr's nun! Ein Teufelskreis der Verblendung
und Lüge. Ein Gefesseltsein in einem satanischen Bann. Das hat der
Gegenspieler Gottes, "der Weltbeherrscher dieser Finsternis" - wie ihn die
Bibel nennt -, und das haben Menschen als seine Werkzeuge zustande
gebracht.

Dieses Karussell hält Satan dauernd in Fahrt. Weshalb? Damit nur ja nicht
jemand zur Besinnung kommt. Damit in keinem die Frage aufbricht: "Was
muss ich tun, dass ich errettet werde?" Und - damit die unzähligen
Verführten dorthin kommen, wohin auch er gelangt: in die ewige
Verdammnis.

Vieltausendjährige Erfahrung
Ja, die hat Satan. Bereits im Garten Eden wusste die Schlange den ersten
Menschen das schmackhaft zu machen, was Gott verboten hatte. "Hat Gott
wirklich gesagt?" Das war und ist bis heute die Sprache des Teufels.

Seine Parole heißt: "Weg von Gott! Nimm Gottes Wort nicht so genau! Hört
lieber auf mich!" Und sein Ideenreichtum ist enorm: Ablenkung, zweifelhafte
Freuden, irdische Ehrungen und Schätze hält er in großer Auswahl parat.
Für jeden hat er das Passende.

Schon die römischen Diktatoren wussten es. "Brot und Spiele" (panem et
circenses), das war ihr Motto. Das brauchten ihre Untertanen. Wenn das

Volk satt und abgelenkt war, dann hatten sie es wie ein Spielball in ihrer
Hand. So konnten sie nach Gutdünken schalten und walten. Und keiner
merkte es ...

So war es vor Jahrtausenden, vor Jahrhunderten - und so ist es bis heute


geblieben. Vor 350 Jahren schrieb Blaise Pascal (1623-1662) etwas zum
Nach-denken zu unserem Thema. Und Pascal war nicht irgendwer. Er war
einer der größten Mathematiker und Physiker der Menschheitsgeschichte.
Immerhin ist nicht nur die Maßeinheit für den Luftdruck, sondern auch eine
höhere Programmiersprache nach ihm benannt. Aber mehr als das. Er war
gläubiger Christ, der seinen Herrn und Erlöser froh bezeugte. Hören wir,
was er uns zu sagen hat:

Nehmt den Menschen die Zerstreuung,


und ihr werdet sehen,
dass sie vor Langeweile sterben,
denn dann spüren sie ihre Nichtigkeit,
die sie nicht kennen.
Denn was ist Unglücklichsein anderes,
als unerträglich traurig zu sein,
sobald man gezwungen wird,
über sich selbst nachzudenken
- und sich nicht zerstreuen kann.

So ist es. Entweder man bleibt durch die Zerstreuungen buchstäblich in


einem Teufelskreis des Bösen. Oder man gelangt endlich dahin, über sich
selbst nachzudenken. Dieses Über-sich-Nach-denken kann jetzt stattfinden,
indem Sie diese Zeilen lesen. Denn: Über sich selbst nachdenken, das ist
der Anfang des richtigen Weges.

Alle verborgene Traurigkeit ist bei den Menschen dieser Welt nichts
anderes als eine Vorahnung des ewigen Verlorenseins. Nicht nur die Hölle
ist schrecklich - auch der Weg dorthin. Ewiges Leben und Glückseligkeit
sind nur in dem Herrn Jesus zu finden. Hören Sie, was Blaise Pascal sagt:

Ohne Jesus Christus ist der Mensch


mit Notwendigkeit lasterhaft und elend.
Mit Jesus Christus ist der Mensch
von Laster und Elend befreit.
In Ihm ist unsere ganze Tugend
und unsere ganze Jugend
und unsere ganze Glückseligkeit.
Ohne Ihn gibt es nur Laster Elend,
Irrtum, Finsternis, Tod, Verzweiflung.

Billige Angstmache? - Nein, danke!


Billige Angstmache ist unfair. Deshalb zu Recht: Nein, danke! Hier aber
geht es um nichts Billiges. Alles, was uns die Bibel sagt, ist nicht billig. Auch
Gottes Warnung nicht! Die menschliche Seele hat einen ungeahnten Wert
in Gottes Augen. Die ganze Welt ist gegen sie an Wert nicht aufzuwiegen.
Hier sind Gottes Angebot, seine Gnade, sein Rettungsring. Hier müssen
Sie zugreifen, um gerettet zu werden. Das ist die Botschaft, die Sie
brauchen.

Wenn Ihr Arzt bei Ihnen die Diagnose Lungenentzündung stellt und das
lebensrettende Medikament hat, er würde sich strafbar machen, wenn er es
Ihnen nicht gibt. Oder stellen Sie sich vor, ich komme nachts an Ihrem
Haus vorbei und sehe, dass es in Flammen steht. Und ich weiß, dass Sie
und Ihre Familie darin schlafen. Es wäre äußerst niederträchtig, wenn ich
nicht alles tun würde, Sie zu wecken und herauszuholen.

Vor einiger Zeit war in den österreichischen Alpen eine viel befahrene,
riesige Autobahnbrücke abgesackt. Sie war zwar nicht zusammengestürzt,
aber die Autobahn musste monatelang gesperrt werden. Stellen Sie sich
vor, die Brücke wäre wirklich zusammengestürzt. Ich wäre mit meinem Auto
geradewegs auf den Krater zugefahren und hätte den Wagen in allerletzter
Sekunde noch zum Stehen bringen können. Hätte ich nicht blitzschnell die
Blinkleuchten eingeschaltet? Wäre ich nicht aus dem Wagen gesprungen
und den folgenden Autos entgegengelaufen, um sie mit warnenden Armen
anzuhalten? Wahrscheinlich hätte ich mein Hemd vom Körper gerissen, um
es hin und her zu schwingen, damit nur ja keiner in den sicheren Tod rast.

Dies alles sind schwache Beispiele. Denn Gottes Sprache ist noch viel
eindringlicher. Er warnt und warnt. Auch Sie haben seine Stimme schon
gehört. Denn hier geht es wahrlich um nichts Billiges, hier geht es um
ewigen Tod oder ewiges Leben.

Aber die Bibel verbindet die Warnungen mit einem Angebot. Gott stellt die
Ampel auf Rot. Das ist wahr. Nicht weiterfahren! Aber dabei bleibt er nicht.
Er weist den richtigen Weg. Es ist ein unvergleichlicher Weg: Die Bibel ist
Gottes Wegweiser für Sie. Dort finden Sie den Weg, sein Angebot, genau
beschrieben. Und noch einmal: Sein Angebot ist nicht billig.

Und Sie werden staunen, was jetzt kommt: Es ist umsonst. Aber nicht
"umsonst" im landläufigen Sinn. Wieso denn umsonst? Die Antwort lautet:
Weil seine Gabe unbezahlbar ist! "Wen da dürstet, der komme. Wer da will,
nehme das Wasser des Lebens umsonst." So ruft der große Gott Ihnen
noch auf der allerletzten Seite seines Wortes zu. Offenbarung 22,17. Und
nicht nur dort finden Sie dieses "Umsonst". Auf der vorletzten Seite der
Heiligen Schrift steht es nicht viel anders: "Ich will dem Dürstenden aus der
Quelle des Wassers des Lebens geben umsonst. Wer überwindet, wird
dieses - den Himmel - erben, und ich werde ihm Gott sein, und er wird mir
Sohn sein." Offenbarung 21,6.7. Und im Römerbrief, Kapitel 3, Vers 24,
können Sie nachlesen, dass alle, die die Erlösung durch den Herrn Jesus
annehmen, indem sie an sein vergossenes Blut glauben, "... umsonst
gerechtfertigt werden durch seine Gnade." Welch ein feierliches, herrliches
"Umsonst"!

Vielleicht ist Ihnen das alles völlig neu. Wahrscheinlich ist es Ihnen
unbegreiflich. Das ist es mir auch. Aber es ist absolute göttliche Wahrheit.
Und wenn es Ihnen ganz neu sein sollte, umso besser:

Dann bekommen Sie endlich diese für jeden Menschen wichtigste


Information hier zum ersten Mal.

Gott gab seinen Sohn dahin. Er ließ ihn Mensch werden. Und in einem
schonungslosen Gericht rechnete er mit dem Sündlosen und Reinen wegen
der Schuld anderer ab. Weshalb? Damit hoffnungslos verlorene Menschen
Vergebung, Frieden und ewiges Leben empfangen können. Umsonst!
Keiner hätte diesen hohen Preis bezahlen können. Deshalb umsonst. Mehr
konnte Gott nicht tun. Aber er hat seinen Sohn gegeben. Dort am Kreuz auf
dem Hügel Golgatha vor den Toren Jerusalems floss sein heiliges Blut als
Sühnung für unsere Sünden.

Und Gott hat ihn auferweckt. Er hat ihm den höchsten Ehrenplatz im
Himmel gegeben. Und er hat ihm das kommende Gericht übertragen. An
ihm kommt keiner vorbei, sei es jetzt oder in Zukunft. Aber noch bietet Gott
Gnade an. Das sind biblische Grundtatsachen. Die sind für jeden unendlich
wichtig. Auch, wenn Sie, was die Bibel betrifft, beim Punkt Null anfangen.
Vielleicht, weil Sie keine besitzen. Vielleicht auch, weil sie verstaubt und
ungelesen in einer Ecke liegt.

Gnade? - was ist das denn?


Da sitzt ein zum Tod Verurteilter in seiner Zelle und wartet. Jeden
Augenblick kann der Schlüssel des Wachpolizisten das schwere Schloss
öffnen. Zwei bewaffnete Männer werden ihm Handschellen anlegen und ihn
zum elektrischen Stuhl führen. Endstation - für diese Erde.

Vor langer Zeit hat der Verurteilte ein Gnadengesuch an den Präsidenten
gerichtet. Und nun geschieht eines Morgens das, womit er nicht mehr
gerechnet hat. Wie üblich schrickt er zusammen, als man den schweren
Riegel seiner Zellentür beiseite schiebt. Ein Uniformierter tritt ein. Er
überreicht ihm ein Schreiben. Voller Aufregung liest er es. Es ist ihm, als
träumte er. Er kann es nicht fassen. Seinem Gnadengesuch wurde
entsprochen. Er muss nicht sterben. Die Unterschrift des Präsidenten gibt
ihm die Gewissheit, dass die Todesstrafe nicht vollstreckt wird.

Das ist ein Bild von dem, was Gnade ist. Aber wahrscheinlich wurde seine
Strafe in eine andere Strafe - in lebenslänglichen Freiheitsentzug -
umgewandelt. Und deshalb ist das Beispiel nur sehr schwach, fast möchte
man sagen, falsch. Denn Gott, die heiligste und gerechteste Instanz, die es
gibt, handelt nicht bruchstückhaft. Wie handelt Gott? Gott spricht frei.
Gnade ist unverdienter Freispruch

Mildernde Umstände gibt es bei Gott nicht. Nicht für mich, für Sie oder
irgendeinen Menschen. Und wenn jemand der Anständigste und
Gebildetste wäre. "Alle sind abgewichen, sie sind allesamt verderbt. Da ist
keiner, der Gutes tue, auch nicht einer." Psalm 53,3. "Und wir allesamt sind
dem Unreinen gleich geworden, und alle unsere Gerechtigkeiten gleich
einem unflätigen Kleid." Jesaja 64,6. Das ist Gottes unretuschiertes
Portraitfoto von uns. Ein Kleid voller Unflat, das fasst man nicht einmal mit
der Pinzette an. Es gehört ins Feuer Das ist Gottes Urteil über die Sünde
der Selbstgerechtigkeit. Alle brauchen Rettung, nicht nur die so
Liederlichen, auch die Soliden. Und wenn Gott Gnade anbietet, dann
verwandelt er eine schwere Strafe nicht in eine weniger schwere. Gott in
seiner Gnade rechtfertigt. Das heißt: Er spricht den Schuldigen gerecht.
Und bei wem kann und will er das tun? Bei jedem, der vor ihm sein
verpfuschtes oder selbstherrliches Leben verabscheut. Das ist sein
Handeln bei jedem, der sein Angebot der Gnade und Vergebung in dem
Herrn Jesus annimmt.

Kein menschliches Gesetz verurteilt einen Schuldigen wegen ein und


desselben Vergehens zweimal. Auch Gott tut das nicht. "Wer seine
Übertretungen verbirgt, wird kein Gelingen haben; wer sie aber bekennt
und lässt, wird Barmherzigkeit erlangen." Sprüche 28,13. Der darf erfahren,
dass der Herr Jesus auch für ihn persönlich seine Sache mit Gott
gutgemacht hat. Und er darf froh erfahren: "Die Strafe zu unserem Frieden
lag auf ihm, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden." Jesaja
53,5.

Keine Schleuderware
Gott gibt umsonst, das ist wahr. Aber sein Gnadenangebot ist befristet. Der
dem ewigen Verderben entgegeneilende Mensch hat streng genommen nur
für den heutigen Tag die Verheißung der Errettung. Für ihn steht die Uhr
Gottes auf dem "Jetzt und Heute": "Siehe, jetzt ist die wohlangenehme Zeit,
siehe, jetzt ist der Tag des Heils." 2. Korinther 6,2. "Heute, wenn ihr seine
Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht." Hebräer 4,7. Warum ist das so?
Weil keiner weiß, ob er den nächsten Tag, ja, die nächste Stunde noch
erleben wird. Und mag er noch so gesund und munter sein. Deshalb gilt
jedem: "So lehre uns denn zählen unsere Tage, damit wir ein weises Herz
erlangen!" Psalm 90,12. Was zählen wir nicht alles! Aber das Wichtigste
vergessen wir. "Siehe, Handbreiten gleich hast du meine Tage gemacht,
und meine Lebensdauer ist wie nichts vor dir." Psalm 39,5.
Eine Hand breit, das ist nicht viel. Und genau so ist es; Wir können noch
nicht einmal die nächste Straßenkurve überblicken. Und hinter ihr kann
bereits der Tod lauern.

Das Heute und das Jetzt steht mit großen Lettern über dem unermesslich
großen göttlichen Angebot. Denn man kann die Gnadenstunde auch
verpassen. Deshalb nehmen Sie sie an, heute, jetzt! "Das Wort ist gewiss
und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um
Sünder zu erretten." 1. Timotheus 1,15. Haben Sie gehört? "... aller
Annahme wert!" Seine Gnade ist keine Schleuderware. Gott wirft sie
keinem nach. Er stellt jeden vor die Entscheidung.

Auch den reichen Jüngling hatte der Herr Jesus überführt. Er rief ihn auf,
ihm nachzufolgen. Aber der setzte sein Vertrauen lieber auf seinen großen
Reichtum und entschied sich gegen ihn. Und dann ging er traurig weg.
Schon der Weg in das Verderben ist ein trauriger Weg. Aber der Herr Jesus
lief nicht hinter ihm her. Er zwingt keinen. Er sagt, was er meint. Und er
meint, was er sagt.

Das müssen wir uns stets vor Augen halten: Der Preis für Gottes
Gnadenangebot ist unvorstellbar hoch. Man kann diese Gnade heute
erfahren, indem man seine Sünden dem heiligen Gott im Gebet aufrichtig
bekennt, von dem alten Lebensweg umkehrt und an den Herrn Jesus
glaubt. Aber - und das wäre ein schreckliches Aber: Man kann an Gottes
Angebot auch gleichgültig vorübergehen und es ablehnen. Die furchtbare,
ewig währende Konsequenz ist die Trennung von Gott am Ort der
äußersten Finsternis und der größten Not.

Hier - und auf ewig


Die Entscheidung über das ewige Leben oder die ewige Verdammnis fällt
hier und heute. Nicht später einmal. Nicht nach dem Tod. Und nicht bei
einem so genannten "Jüngsten Gericht", von dem man manchmal hört.

Nicht menschliche Meinungen, nicht unzählige große und kleine


Philosophien, nicht Dogmen geben uns Antwort. Allein Gottes Wort gilt.
Und die Gültigkeit dieses Wortes ist unumstößlich, jetzt und auf ewig.
Hören Sie, was die Bibel hierzu sagt:

"In Ewigkeit steht dein Wort


fest in den Himmeln."
Psalm 119,89
"Das Wort des Herrn
bleibt in Ewigkeit."
1. Petrus 1,25

Und was sagt dieses zuverlässige Wort über Gottes Absichten? Was teilt
es uns über die Verantwortung des Menschen mit? Hier können Sie es
lesen:

"Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt
richte, sondern damit die Welt durch ihn errettet werde. Wer an ihn glaubt,
wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht
geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes."

Johannes 3,17.18

"Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt,
nicht in der Finsternis bleibe; und wenn jemand meine Worte hört und nicht
bewahrt, so richte ich ihn nicht, denn ich bin nicht gekommen, um die Welt
zu richten, sondern um die Welt zu erretten. Wer mich verwirft und meine
Worte nicht annimmt, hat den, der ihn richtet: Das Wort, das ich geredet
habe, das wird ihn richten am letzten Tag."

Johannes 12,46-48

Hier ist alles auf den Punkt gebracht: Die Absicht Gottes und die
Rettungstat des Herrn Jesus - und die Antwort, die Ihr Herz darauf gibt. Sie
können nicht Gott verantwortlich machen. Die Verantwortung liegt bei
Ihnen. "Was soll ich denn mit Jesus tun?" Das ist die Schicksalsfrage mit
Ewigkeitsfolgen. Pfarrer Wilhelm Buschs weit verbreitetes evangelistisches
Buch hat den Titel "Jesus unser Schicksal". Das trifft den Nagel auf den
Kopf.

Hier ist Gottes Gnadenangebot in dem Herrn Jesus. Und von Ihrer
Antwort hängt Ihr ewiges Schicksal ab. Denn das haben Sie dem Wort

Gottes mit größter Klarheit entnommen, dass in diesem Leben und nicht
erst nach dem Tod die Entscheidung darüber fällt, wo Sie die Ewigkeit
zubringen werden. So gibt es für Sie heute:
Und Gott spricht: Auf ewig!

Hiermit sind alle Wenn und Aber ausgeräumt. Deutlicher kann es Ihnen
keiner vor Augen stellen, als es Gott selbst in seinem Wort tut. Nicht er will,
dass Sie in die ewige Verdammnis kommen. In die Hölle bringt sich der
Mensch in seiner Widerspenstigkeit selbst. Aber auch in den Himmel wird
keiner gezwungen. Entweder - Oder. Jesus unser Schicksal! Nehmen Sie
jetzt Ihre Zuflucht zu ihm! Denn:

"Wer an den Sohn glaubt,


hat ewiges Leben;
wer aber dem Sohn nicht glaubt,
wird das Leben nicht sehen,
sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm."
Johannes 3,36.

Licht einschalten!
Vielleicht sind Sie noch voller Fragen. Aber eins werden Sie einsehen: Man
darf nicht in die falsche Richtung fahren, wenn man ans richtige Ziel
kommen will. Und Sie haben es gehört: Es gibt nur eine Instanz, die Ihnen
den richtigen Weg beschreibt, Gottes Wort.

Hier wird auf einmal alles klar und deutlich. Sein Licht leuchtet hell. Hier
sind keine Spekulationen. Die Bibel gibt Antwort, wahr und ungeschönt.
Und was ist nötig, um ihre Aussagen für sich persönlich zu erfassen? Das
ist mit einem Wort gesagt: Aufrichtigkeit. Das aufrichtige Bewusstsein, dass
man wegen seiner Sündenschuld und ohne den Herrn Jesus absolut
verloren ist, und das Bekennen der Sünden im Gebet vor Gott. Diese
Haltung nennt die Bibel Buße und Umkehr. Dann wird auf einmal alles hell.
Der Herr Jesus ist als Licht in die Welt gekommen. Der leidende und
sterbende Gottessohn am Kreuz von Golgatha zeigt deutlich, wie ernst Gott
die Sünde nimmt. Dort sehen wir seine Heiligkeit, aber auch seine Liebe.

Wer sich dem alles aufdeckenden Brennkegel des göttlichen Lichts stellt,
erkennt sich in seiner völligen Verlorenheit. Jetzt gilt es, nicht
zurückzuweichen in die finstere Ecke der Sünde oder in die Grauzone der
Gleichgültigkeit. Dann wird Gott Ihnen zeigen, dass sein Sohn dort am
Fluchholz des Kreuzes auch Ihre Sünden stellvertretend getragen hat. "Den
Aufrichtigen geht Licht auf in der Finsternis." Psalm 112,4. Wenn dieser
Seufzer, der aus dem Mund des Zöllners kam, auch Ihr aufrichtiger Ausruf
ist: "O Gott, sei mir, dem Sünder, gnädig!", dann werden Sie erfahren:

Wer Jesus im Glauben am Kreuz erblickt,


wird heil zu derselben Stund'.

Dann können Sie mit dem Grafen Nikolaus Ludwig von Zinzendorf
bekennen:

Bis zum Schwören darf ich's wissen,


dass mein Schuldbrief ist zerrissen,
dass mein Heiland starb für mich!

Keiner kann Gott verantwortlich machen, wenn er im Dunkeln herumtappt


und auf alle unmöglichen Spinnereien hereinfällt. Wenn Sie mit Ihrem Auto
bei Nacht über die Landstraße fahren und das Licht nicht einschalten,
brauchen Sie sich nicht zu wundern, wenn es kracht und schlimme Folgen
hat. Kämen Sie jemals auf den Gedanken, Ihren Autohersteller dafür
verantwortlich zu machen? Wohl kaum. Er hat Ihren Wagen mit der
Möglichkeit ausgerüstet, mit Licht die dunkle Straße zu erhellen.

So ist es keineswegs Gottes Schuld - wie manche meinen -, dass die Frage
nach dem Wohin scheinbar im Dunkel liegt. Er hat Ihnen das Licht - sein
Wort - in die Hand gegeben, um es zu nutzen, es einzuschalten. "Dein Wort
ist Leuchte meinem Fuß und Licht für meinen Pfad." Psalm 119,105.

Die Tatsache
Die Hölle ist furchtbare Realität. Und es fällt mir nicht leicht, darüber zu
schreiben. Aber das wäre große Lieblosigkeit, ja, unverzeihliches Unrecht.
Denn: Nichts kann grausamer sein als eine Milde, die den Anderen seiner
Sünde überlässt. Nichts kann barmherziger sein als die Zurechtweisung,
die den Menschen vom Weg der Sünder zurückruft.
Sie können versuchen, die Hölle abzustreiten - die Wahrheit bleibt
bestehen und zieht über allem Leugnen und allen Wegdeutungsversuchen
still ihre Bahn. So wie der Mond seine Bahn weiterzieht - mögen ihn die
Hunde auch anbellen.

Wenn es kein ewiges Verderben gäbe, vor dem Sie gerettet werden
müssen, dann waren das Kommen des Herrn Jesus Christus auf diese
Erde, sein Leiden und Sterben am Kreuz und seine Auferstehung unnötig.
Die frohe Botschaft von der Liebe Gottes wäre überflüssig.

Zwar sagt man, wir sollten mehr über die Bergpredigt sprechen. Das ist
nicht verkehrt. Aber, gerade dann müssen wir auch über die Tatsache der
Hölle reden. Denn bei den ersten drei Erwähnungen im Neuen Testament -
und zwar in der "Bergpredigt" - wurde das Wort von Christus selbst
ausgesprochen. "Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist:

Du sollst nicht töten; wer aber irgend töten wird, der wird dem Gericht
verfallen sein. Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder ohne Grund
zürnt, wird dem Gericht verfallen sein; wer aber irgend zu seinem Bruder
sagt: Raka! (ein Ausdruck der Verachtung) wird dem Synedrium verfallen
sein; wer aber irgend sagt: Du Narr! wird der Hölle des Feuers verfallen
sein." Matthäus 5,21.22.

"Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst nicht ehebrechen. Ich aber sage
euch: Jeder, der eine Frau ansieht, sie zu begehren, schon Ehebruch mit
ihr begangen hat in seinem Herzen. Wenn aber dein rechtes Auge dir
Anstoß gibt, so reiß es aus und wirf es von dir; denn es ist besser für dich,
dass eins deiner Glieder umkomme, als das dein ganzer Leib in die Hölle
geworfen werde. Und wenn deine rechte Hand dir zum Fallstrick wird, so
hau sie ab und wirf sie von dir; denn es ist besser für dich, dass eins deiner
Glieder umkomme, als das dein ganzer Leib in die Hölle geworfen werde."
Bergpredigt, Matthäus 5,27-30. Insgesamt berichten die Evangelien
zehnmal, dass Gottes Sohn seine Zuhörer eindringlich vor dem ewigen
Gericht der Hölle warnt.

Merkwürdigerweise kann man das Wort "Hölle", das Wort ,Teufel" und das
Wort "Verdammen" heute überall auf unseren Straßen, im Bus, auf der
Baustelle und im Betrieb hören. In den Texten der Rockmusik und in der
ganzen Unterhaltungsbranche gehören diese Begriffe zum ständigen
Wortschatz. Und wie unendlich traurig und ernst ist es, dass gottlose
Menschen diese Worte bei ihren Flüchen und Lästerungen benutzen. Aber
dort, wo man erwarten sollte, dass das Wort Gottes verkündigt wird, hört
man nur noch selten von Himmel und Hölle.
Der Trick
Einer der gefährlichsten Tricks des Teufels ist, die heilige Ehrfurcht vor Gott
und die Furcht vor der Hölle aus den Herzen der Menschen zu vertreiben.
Mit aalglatten Worten spricht man lieber nur von einem so genannten
"lieben Gott", den die Bibel nicht kennt. Sie offenbart den Gott der Heiligkeit
und Liebe. Aber wir finden in der Bibel nirgendwo einen "lieben Gott", der
fünf gerade sein lässt, durch die Finger schaut und es nicht so genau
nimmt. Das Wort Gottes kennt keine Halbwahrheiten. Die Hölle ist und
bleibt eine Tatsache, die in der Bibel deutlich beschrieben ist. Diese
Wahrheit wird heute weitgehend verschwiegen.

"Wie können Sie als gebildeter Mensch noch an die Hölle glauben?", so
wird man gefragt. Der moderne, aufgeklärte Mensch glaubt so etwas nicht
mehr, sagt man. Zur Zeit eines Noah gab es auch nicht einen einzigen
Gelehrten, der seiner Warnung vor der bevorstehenden Gerichtsflut
Glauben schenkte. Aber die Flut kam. Wir wissen es, weil es so in der Bibel
steht. Dass alle Hochkulturen der Menschheit von dieser
weltumspannenden Flut berichten und auch genügend geologische
Informationen darüber zur Verfügung stehen, mag interessant sein. Aber
die Mitteilungen in der Bibel genügen völlig. Warum? Weil Gottes Wort die
Wahrheit ist und Gott nicht lügen kann.

Was Gott sagt, das trifft ein. In Sodom und Gomorra spottete man über das
angekündigte Gericht. Aber es traf ein. Die großen Theologen zur Zeit des
Herrn Jesus schlugen seine Warnungen in den Wind, als er ihnen die
Zerstörung Jerusalems voraussagte. Aber mit göttlicher Pünktlichkeit
geschah alles wie vorausgesagt.

Das Volk Israel war unbelehrbar, als Gott ihnen für den Fall ihres
Ungehorsams das Gericht vorhersagte. Doch es traf ein: "Gott der Herr wird
dich unter alle Völker zerstreuen, von einem Ende der Erde bis zum
anderen Ende der Erde ..., und unter jenen Nationen wirst du nicht rasten,
und deine Fußsohle wird keine Ruhestätte finden, und Gott der Herr wird dir
daselbst ein zitterndes Herz geben ... Du wirst nur bedrückt und geplagt
sein alle Tage. Und du wirst wahnsinnig werden vor dem Anblick deiner
Augen, den du erblickst." Das können Sie im 28. Kapitel des 5. Buches
Mose nachlesen.

Gott steht zu seinem Wort in allen Punkten. Die Zeitgeschichte lehrt es uns:
Israel - ein Staat, seit Jahrtausenden von der Landkarte verschwunden.
Und die Juden, welch ein geschundenes, gequältes Volk! Antisemitismus
bis zum heutigen Tag! Aber: "So wahr Gott der Herr lebt, ... ich werde sie in
ihr Land zurückbringen, das ich ihren Vätern gegeben habe." Jeremia
16,15. "Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir: Vom Osten her werde ich
deine Nachkommen bringen und vom Westen her werde ich dich sammeln.
Ich werde zum Norden sagen: Gib heraus! und zum Süden: Halte nicht
zurück! Bringe meine Söhne von fernher und meine Töchter vom Ende der
Erde!" Jesaja 43,5.6.

Der uralte Trick des Teufels mit seiner listigen Frage "... hat Gott wirklich
gesagt?" zieht nicht, wenn Sie darauf hören, was die Bibel sagt. Satan ist
der Lügner von Anfang. Gott ist der Gott der Wahrheit. Die ganze
Menschheitsgeschichte beweist es. Sie ist Gottes erfüllte Prophetie. Und für
die Zukunft gilt dasselbe. Auch sie wird sich buchstäblich erfüllen, wie es in
seinem Wort vorausgesagt ist.

Gott allein ist allwissend. Was Gott betrifft, so ist für ihn nicht nur die
Vergangenheit Geschichte, sondern auch die Zukunft. Denn bei ihm gibt es
keine Zeit in unserem Sinn. Die Menschheit ist von den Grenzen der Zeit
umgeben, aus denen sie sich nicht befreien kann. Bei dem ewigen Gott gibt
es so etwas nicht.

Trotz allem: Satan hat bis heute mit seiner List Erfolg. Er hat ein
Meisterstück vollbracht, als er den Menschen weismachte, die Hölle
bestünde lediglich in der Phantasie einiger Ewiggestrigen. Deshalb werden
Sie heute von der biblischen Tatsache der Hölle nur selten etwas hören.
Deshalb der lawinenartige moralische Verfall um uns her. Es gibt kein Tabu
mehr. So weit hat es der Teufel gebracht, dass die Furchtbarkeit und
Gemeinheit der Sünde, die richterliche Heiligkeit Gottes und die Existenz
der Hölle geleugnet werden. Gibt es keine Rettung aus diesem
Teufelskreis?

Gottes Liebesangebot
"Denn so hat Gott die Welt geliebt,
dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit jeder der an ihn glaubt,
nicht verloren gehe,
sondern ewiges Leben habe."

Johannes 3,16

In diesem Vers ist das ganze Evangelium - die frohe Botschaft Gottes an
den Menschen - wie in einem strahlenden Diamant zusammengefasst.

So hat Gott die Welt geliebt ...


Mit diesen ergreifenden Worten beginnt der Kernvers der Bibel. Voll
Staunen ahnen wir etwas von dem "Heimweh" Gottes nach uns, seinen
Geschöpfen, die er einst in seinem Bild schuf. Diese unfassbare Liebe
Gottes zu uns können wir nur bewundern. Wir hatten ihn verunehrt,
missachtet, beleidigt. Aber er tut den ersten Schritt, damit Verlorene
gerettet werden können!

... dass er seinen eingeborenen Sohn gab

Das ist der hohe Preis seiner Liebe: Jesus Christus - seine
unaussprechliche Gabe an uns. Größe und Wert dieser Gabe können wir
mit unseren Worten nicht beschreiben. Der große, gerechte Schöpfergott ist
zu heilig, um Sünde zu sehen. Und Gott stellte seine Liebe zu uns dadurch
unter Beweis, dass er seinen geliebten, eingeborenen Sohn gab

- in den Tod gab - an das Kreuz von Golgatha. Wir Menschen wollten in
unserer Verblendung sein wie Gott. Und Gott, der suchende, liebende Gott
eilte uns zur Hilfe: Gottes Sohn wurde Mensch - welch ein Erbarmen! Mit
unserem Verstand können wir Gottes Liebe nicht ergründen. Aber wir
stehen glücklich und anbetend davor.

Kein Mensch dies Wunder fassen kann,


kein Engel kann's verstehen.
Der Glaube schaut's und betet an,
bewundert, was geschehen.
Drum sei dir unser Lob geweiht,
denn dir dem Herrn der Herrlichkeit,
Lob, Ehr' und Ruhm gebühren.

Sämtliche Religionen der Menschheit suchen - bildlich gesprochen - einen


Weg von "unten nach oben". Sie sind gleichsam damit beschäftigt, Leitern
zu bauen, die in den Himmel führen sollen. Und viele mühen sich ab, Stufe
um Stufe nach oben zu gelangen. Aber es ist alles vergeblich. Die Leitern
sind zu kurz. Sie stehen auch an der falschen Wand. Vom Grundsatz her ist
alles an ihnen verkehrt.

In diesem Sinn ist das Christentum gar keine "Religion". Denn alle
Religionen sind auf der Suche nach Gott. Der Gott der Christen hat sich
aber in seinem Sohn selbst offenbart. Deshalb ist wahres Christentum
lebendigmachender Glaube. Das ist weit mehr als Religion: Der allein
wahre Gott der Bibel ist in seinem Sohn den umgekehrten Weg gegangen,
"von oben nach unten".
Du hast dich unser angenommen,
sahst uns in Sünd'' und Tod, O Herr.
Weil wir zu dir nicht kommen konnten,
kamst du zu uns vom Himmel her.
Es war die wundervollste Lieb',
die dich zu uns ins Elend trieb.

So hat Gott die Welt geliebt ...

... dass er seinen eingeborenen Sohn gab,


damit jeder, der an ihn glaubt,
nicht verloren gehe,
sondern ewiges Leben habe.
Johannes 3,16.

Jesus spricht:
Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.
Niemand kommt zum Vater
als nur durch mich.

Johannes 14,6.
Das hat Gott für uns getan! Und der Herr Jesus, Gottes Sohn, hat seinen
heiligen Willen gehorsam erfüllt. Wir hätten die Liebe Gottes zu uns niemals
kennen lernen können, wenn er nicht freiwillig Mensch geworden wäre:
"Niemand hat Gott jemals gesehen, der eingeborene Sohn, der in des
Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht." Johannes 1,18.

Der Herr Jesus ist wahrer Gott und wahrer Mensch in einer Person. Bei
seiner Menschwerdung durch den Heiligen Geist gezeugt, von der Jungfrau
Maria geboren, ist er der Einzigartige, der absolut Reine und Sündlose.
Manche sprechen nur von dem Menschen Jesus. Alle, die so reden, sind
ausnahmslos Lügner. Was Gott uns sagt, ist Wahrheit. Er kann nicht lügen.
Wäre Christus nur Mensch - er hätte uns nicht erlösen können. Es gäbe
kein gültiges Zahlungsmittel, um unsere Sündenschuld zu tilgen. Ein
Tausendmarkschein, nur auf einer Seite bedruckt, ist wertlos. Aber er ist
der Vollkommene, der Echte: sowohl Gott als auch Mensch.

... damit jeder, der an ihn glaubt

Jeder, ausnahmslos jeder, ist angesprochen. An die Stelle des Wortes


"jeder" können Sie Ihren eigenen Namen einsetzen! Gleichzeitig steht aber
auch die große Verantwortung jedes Einzelnen vor uns. Musste ich etwas
tun, um verloren zu gehen? Nein! Meiner Sünden wegen war ich bereits
verloren. Aber ich musste etwas tun, um errettet zu werden! Das ist kein
Tun im Sinn einer Werkgerechtigkeit. Aber ich musste an ihn, den Herrn
Jesus, glauben. Denn er hat an meiner Stelle das Gericht auf sich
genommen. So ernst nimmt es Gott mit der Sünde. Sie ist kein harmloser
Lackschaden, kein Flecken auf der äußeren Schale. Der Kern, alles an und
in mir, ist verdorben. Deshalb hatte ich dieses Gericht verdient. Seine
gerechten Ansprüche an mich hatte ich mit Füßen getreten. So sah es mit
mir aus. Aber dann hat er mich durch sein Wort in sein Licht gestellt, und
ich habe ihm geglaubt.

Das darf ich froh bekennen. Und jeder, auch Sie, dürfen das erfahren. Dann
können Sie voll Freude ausrufen:

Du bist am Kreuz für mich gestorben,


dort nahmst du meine Stelle ein!
Dein Blut hat völlig mich erworben,
mit Leib und Seele bin ich dein!

Deshalb können auch Sie ganz persönlich erfahren, dass "er Frieden
gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes." Kolosser 1,20.
... nicht verloren gehe

Hier spricht der Herr Jesus das furchtbare Schicksal derer an, die das
Angebot Gottes nicht annehmen: Sie werden ewig verloren, in der
Finsternis, Qual und Gottesferne sein, "wo ihr Wurm nicht stirbt und das
Feuer nicht erlischt". Markus 9,44. An jenem schrecklichen Ort kommt das
Gewissen nie zur Ruhe. Und der Verlorene wird ausgebrannt und
hoffnungslos in Ewigkeit existieren.

Verstehen Sie es nicht falsch: Gottes Botschaft, gerade in Johannes 3,16,


ist eine Froh-Botschaft, keine Droh-Botschaft. Denn Gott will nicht den Tod
des Sünders, sondern dass er umkehrt und lebt. Aber jeder, der das
Evangelium weitersagt, würde Schuld auf sich laden, wenn er
verschweigen würde, was Gott, der Heilige, selbst in diesem Vers mit
großem Ernst zum Ausdruck bringt: Man kann auch verlorengehen.

Bei den Niagarafällen stürzen 6000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde rund
50 Meter tief in einen brodelnden Kessel von Wassermassen und Felsen.
Wir sind solchen vergleichbar, die auf dem Niagarafluss gleichgültig diesem
Inferno zutreiben. "Denn es ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt
und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes ..." Aber Gott sei Lob und Dank!
Dieser Vers in Römer 3,23 geht weiter: "... und werden umsonst
gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus
ist."

Das ist Gottes Angebot. Dort an den Niagarafällen steht ein Helikopter
bereit und lässt für Todgeweihte einen Rettungsring herab. Einen
Rettungsring zur Kenntnis nehmen genügt nicht, wenn man gerettet werden
will. Man muss ihn ergreifen. Wie töricht wäre es, das nicht zu tun! Das
Kreuz von Golgatha ist dieses Rettungsunternehmen Gottes!
... sondern ewiges Leben habe

Das bedeutet nicht, nur "etwas vom Leben haben". Das wäre erbärmlich
wenig. Die Bibel sagt: "Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat
und in keines Menschen Herz gekommen ist: Was Gott bereitet hat denen,
die ihn lieben." 1. Korinther 2,9. Und: "Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges
Leben Johannes 3,36. Vielleicht denkt jemand: "Das ist ja anmaßend zu
behaupten, dass man das jetzt schon wissen kann, man kann es allenfalls
hoffen." Nein, hier geht es nicht um hoffen, man kann und muss es wissen!
"Wer den Sohn hat, hat das Leben." 1. Johannes 5,12. Ist das Anmaßung?
Es ist Gottes Wort! Wer an den Herrn Jesus als seinen Erretter glaubt, der
hat ewiges Leben. Das ist klar und einleuchtend wie eine mathematische
Formel.

Und wann beginnt dieses ewige Leben? Im Augenblick der Bekehrung! Hier
und heute. Wenn einer aus dem geistlichen Tod erwacht, empfängt er
durch den Glauben neues, ewiges Leben. Nun ist er von neuem geboren,
wieder geboren, von oben her, wie die Bibel es ausdrückt. Ein neues Kind
ist auf die Welt gekommen - ein Kind Gottes. Und das ewige Leben ist noch
mehr als der Himmel. Der Herr Jesus sagt: "Dies aber ist das ewige Leben,
dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus
Christus, erkennen." Johannes 17,3. Was wäre der Himmel und alle
Herrlichkeit ohne ihn?

Jesus zu kennen und Jesus zu haben,


dies ist das herrlichste Los in der Welt.
Suche des Erdballs vortrefflichste Gaben,
finde, was Augen und Ohren gefällt -
dennoch kann eins nur die Seele dir laben:
Jesus zu kennen und Jesus zu haben!

Das kommt mir alles zu einfach vor ...

Dafür wollen wir unserem großen Heiland-Gott danken, dass er es einfach


gemacht hat! Und wem es zu einfach ist, der sei an das erinnert, was der
Herr Jesus in Matthäus 18,3 sagt: "Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht
umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der
Himmel eingehen."

Was will er uns mit diesem Wort sagen? Er nennt zwei wichtige
Voraussetzungen, die unbedingt erfüllt werden müssen, um in den Himmel
zu kommen. Und was sind diese zwei Bedingungen?
1. Ihr müsst umkehren.
2. Ihr müsst werden wie die Kindlein.

Wir haben mehrfach darüber gesprochen, was es bedeutet umzukehren. Es


ist die völlige Wegwendung von einem sündigen, für Gott nutzlosen,
selbstsüchtigen Leben. Aber was meint er mit der zweiten Bedingung?
Müssen wir den Bildungs- und Wissensstand eines kleinen Kindes
annehmen? Nein, das ist mit Sicherheit nicht gemeint. Aber andererseits
macht uns diese göttliche Aussage auch klar: Nicht die Höhe des
Intelligenzquotienten entscheidet darüber, ob wir für den Himmel passend
sind oder nicht. Sonst wären ja die Nobelpreisträger bevorzugt. Aber so ist
es nicht. Auch ein hoch begabter Mensch muss erstens umkehren und
zweitens werden wie ein Kindlein.

Nicht der Bildungsstand eines Kindes ist gemeint, nicht das Fehlen von
Sachkenntnissen und Informationen. Die Ganzheit der Annahme und der
Übergabe sind es, auf die es ankommt. Ein kleines Kind tut alles mit
besonderer Hingabe. Wenn es Vertrauen fasst, Freude und Zuneigung
empfindet, so geschieht das alles in einer gewissen Vollkommenheit.

Wenn Sie Ihrem kleinen Kind etwas in seine Händchen geben, dann nimmt
es das Geschenk mit strahlenden Augen, mit ganzem Herzen und voller
Freude an. Es vertraut Ihnen ganz und gar und erwidert Ihre Liebe. Das ist
Annahme. Das Kind akzeptiert auch ohne Wenn und Aber, dass die Eltern
das Allerbeste für es getan haben. Das will uns der Herr Jesus mit diesem
Bild sagen.

Es ist ebenso wahr, dass man den zweiten Schritt nicht vor dem ersten tun
kann. Dann fällt man auf die Nase. Man kann nicht glauben wollen, ohne
Umkehr zu vollziehen. Beides gehört zusammen. Umkehren bedeutet, Gott
zu glauben und den breiten Weg zu verlassen. Wie sollte man an die
Errettung glauben können, wenn man weiter in Sünden lebt? So geht es
nicht.

Deswegen beginnt der Herr Jesus seinen eigenen Verkündigungsdienst mit


dem Aufruf: "Tut Buße (das heißt: denkt um und kehrt um) und glaubt an
das Evangelium!" Markus 1,15. Auch hier finden wir wieder diesen
Zusammenhang. In genau derselben Art wenden sich später auch die
Apostel an die Zuhörer. Mit einer bloßen "Entscheidung für Christus" ist das
so eine Sache. Sie ist nur dann echt, wenn dieser biblische Grundsatz
beachtet wird.
Mit den machtvollen, ergreifenden Worten "O Ewigkeit, du Donnerwort"
beginnt ein altes Kirchenlied von Johann von Rist [Anmerkung: Johann von
Rist (1607-1667) schrieb Texte für zahlreiche Kirchenlieder und gab
Anweisung zu deren Vertonung.]. Wer hätte darüber nicht schon
nachgedacht? Der Gedanke an die Ewigkeit ist in der Tat so übermächtig
und unfassbar groß, dass er unseren Verstand übersteigt. Was Ewigkeit
wirklich bedeutet, kann kein menschlicher Geist ermessen.

Was schließt ewiges Verloren-Sein, was ewiges Leben in Glückseligkeit


ein? Über die Tragweite, die diese beiden ewigen Zustände des Seins
bedeuten, kann sich kein Sterblicher auch nur annähernd eine Vorstellung
machen.

O Ewigkeit, du Donnerwort,
du Schwert, das durch die Seele bohrt,
du Anfang ohne Ende!
O Ewigkeit, Zeit ohne Zeit,
vielleicht schon morgen oder heut
fall ich in deine Hände.

Die nun folgende Gegenüberstellung soll uns allen mit großem Ernst vor
Herz und Gewissen stellen, wie Gott, der Allmächtige, Heilige und
Gerechte, dieses "Entweder - Oder" in seinem Wort, das allein die Wahrheit
ist, beschreibt.

Allerdings ist diese Übersicht - allein schon aus Platzgründen - nicht


vollständig. Besonders auch die in der Bergpredigt des Herrn Jesus zu
findenden ernsten Hinweise auf die Hölle, die bereits an anderer Stelle
erwähnt wurden, sind hier nicht mehr angeführt.

Entweder Oder
Verloren Gerettet
Die Spreu aber wird er Seinen Weizen wird er in die
verbrennen mit Scheune sammeln.
unauslöschlichem Feuer. Matthäus 3,12
Matthäus 3,12
Der breite Weg führt zur Der schmale Weg führt zum
Verdammnis. Leben.
Matthäus 7,13 Matthäus 7,14
Das Unkraut wird Die Gerechten werden
zusammengelesen und im leuchten wie die Sonne im
Feuer verbrannt werden. Reich ihres Vaters.
Dort wird das Weinen und Matthäus 13,43
das Zähneknirschen sein.
Matthäus 13,40.42
Der unnütze Knecht wird in Der gute Knecht geht ein in
die Finsternis draußen die Freude seines Herrn.
geworfen. Da wird das Matthäus 25,21
Weinen und das
Zähneknirschen sein.
Matthäus 25,30
Die törichten Jungfrauen, die Die klugen Jungfrauen gehen
zwar Lampen (d.h. eine mit dem Bräutigam hinein zur
äußere christliche Form), Hochzeit.
aber kein Öl in ihren Lampen Matthäus 25,10
(d.h. kein Leben aus Gott)
haben, kommen vor die
verschlossene Tür und
bleiben draußen.
Matthäus 25,12
Zu den Verdammten zur Zu den Gerechten zu seiner
Linken wird er sagen: Geht Rechten wird er sagen:
von mir, Verfluchte, in das Kommt her, Gesegnete
ewige Feuer, das dem Teufel meines Vaters, erbt das
und seinen Engeln bereitet Reich, das euch bereitet ist.
ist. Matthäus 25,34
Matthäus 25,41
Der reiche Mann starb und Der arme Lazarus starb und
war in der Qual. wurde in Abrahams Schoß
Lukas 16,23 getragen.
Lukas 16,22
Die das Böse verübt haben, Die das Gute getan haben,
werden aus den Gräbern werden aus den Gräbern
hervorkommen zur hervorkommen zur
Auferstehung des Gerichts. Auferstehung des Lebens.
Johannes 5,29 Johannes 5,29
Die einen wachen auf zur Die anderen wachen auf zu
Schande und ewigem ewigem Leben.
Abscheu. Daniel 12,2
Daniel 12,2
Die dem Evangelium unseres Was kein Auge gesehen und
Herrn Jesus Christus nicht kein Ohr gehört hat und in
gehorchen, werden Strafe keines Menschen Herz
leiden, ewiges Verderben, aufgekommen ist, hat Gott
hinweg vom Angesicht des bereitet denen, die ihn
Herrn. lieben.
2. Thessalonicher 1,8 1. Korinther 2,9
Und der Rauch ihrer Qual Den Erretteten wird ein über
steigt auf von Ewigkeit zu die Maßen
Ewigkeit. ... wo ihr Wurm überschwängliches Gewicht
nicht stirbt und das Feuer von Herrlichkeit zuteil.
nicht erlischt. 2. Korinther 4,17
Oftenbarung 14,11; Markus
9,44.46.48 (dort aus dem
Mund des Herrn Jesus
dreimal diese Aussage)
Sie werden des ewigen Sie werden einen herrlichen
Feuers Strafe erleiden. Leib haben, und Freude wird
Judas 7 über ihrem Haupt sein.
1. Korinther 15,43; Jesaja
35,10
Den Feigen aber und Er wird bei ihnen wohnen,
Ungläubigen und mit Gräueln und sie werden sein Volk
Befleckten und Mördern und sein, und Goft selbst wird bei
Hurern und Zauberern und ihnen wohnen, ihr Gott. Und
Götzendienern und allen er wird jede Träne von ihren
Lügnern - ihr Teil ist in dem Augen abwischen, und der
See, der mit Feuer und Tod wird nicht mehr sein
Schwefel brennt, welches der noch Trauer, noch Schmerz
zweite Tod ist. wird mehr sein.
Offenbarung 21,8 Offenbarung 21,3.4

Die Übersicht auf diesen Seiten redet eine äußerst ernste Sprache.
Spurgeon hat einmal gesagt: "Jesus Christus, der liebevollste und
zärtlichste Prediger, predigte am ernstesten und ergreifendsten über die
Hölle." Für jeden Verkündiger des Wortes Gottes gilt: Wenn er seinem Ruf
treu bleibt, das Evangelium von Jesus Christus zu verkündigen, muss er
auch darüber predigen, was Jesus Christus über die Hölle lehrte. Niemand
in der Bibel hat mehr über die Hölle gesprochen als der Herr Jesus.

Warum hat der Herr Jesus das getan? Um die Menschen mit allergrößtem
Nachdruck zu warnen, damit sie nicht an diesen Ort gelangen! "Kommt her
zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe
geben." Matthäus 11,28. Das ist seine freundliche Einladung bis zum
heutigen Tag. Wer dieser Einladung nicht gehorcht, wird aus dem Mund
desselben Herrn das schreckliche Wort hören: "Geht von mir! - Ich kenne
euch nicht!" Vgl. Matthäus 25,41; Lukas 13,25.27.
Unzählige sind bis zum heutigen Tag auf dem breiten Weg, der ins sichere
Verderben führt. Auf diesem Weg marschieren gleichsam drei Kolonnen.
Und alle trösten sich damit, dass sie ja so viele und in guter Gesellschaft
sind. Mit all den vielen - so ihre Ansicht - könne es Gott doch nicht so ernst
meinen. Welch ein Irrtum!

Da ist die Kolonne derer, die das Wort Gottes in Galater 5,19-21 so
beschreibt: "Offenbar aber sind die Werke des Fleisches, welche sind:
Hurerei, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft,
Streit, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Sekten, Neid, Totschlag,
Trunkenheit, Gelage und dergleichen, von denen ich euch vorhersage, wie
ich auch vorhergesagt habe, dass die, die solches tun, das Reich Gottes
nicht erben werden." Eine ähnliche Charakterisierung dieser Kolonne ist in
Römer 1,18 zu finden: "Denn es wird offenbart Gottes Zorn vom Himmel
her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen."

Vielleicht denkt der eine oder andere: Das ist richtig, dass die in die Hölle
kommen. Da sind wir doch viel besser! Aber: Vorsicht, nicht so vorschnell!
Da marschiert eine zweite Kolonne auf dem breiten Weg. Diese Gruppe
watet zwar nicht im groben Dreck. Aber sie leben sich selbst. Sie meinen
sogar, "Gutes zu tun", und sonnen sich in Selbstgerechtigkeit. Aber "das
Gute", nämlich an ihn zu glauben, haben sie nicht getan. Sie kennen den
Herrn Jesus nicht als ihren persönlichen Herrn und Erretter, der Anspruch
auf ihr Leben hat. Darauf kommt es an. Nur wer dem Herrn lebt, stirbt auch
dem Herrn. Deshalb wendet sich Gottes Wort gegen diese Kolonne der
Selbstgefälligen, "damit jeder Mund verstopft werde und die ganze Welt
dem Gericht Gottes verfallen sei. Darum, aus Gesetzeswerken wird kein
Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden." Römer 3,19.20. "Denn das Wort
vom Kreuz ist denen, die verlorengehen, Torheit; uns aber, die wir errettet
werden, ist es Gottes Kraft." 1. Korinther 1,18.

Und schließlich ist noch eine dritte Gruppe auf dem breiten Weg zu finden,
und zwar auf dem gepflegten Bürgersteig, der diesen Weg säumt. Darauf
gehen die scheinbar frommen Leute, die Jesus Christus zwar "Herr"
nennen, für die Buße und Bekehrung aber absolute Fremdwörter sind.
Auch solchen ruft Gottes Sohn eine ernste Warnung zu: "Nicht jeder, der zu
mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer
den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. Viele werden an
jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht durch deinen Namen
geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch
deinen Namen viele Wunderwerke getan? Und dann werde ich ihnen
erklären: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter."
Matthäus 7,21-23.

Diese "christlichen" Leute kennen nicht das "Einst" und das "Jetzt" in ihrem
Leben. Die radikale Umkehr zu Gott sucht man bei ihnen vergebens. Sie
haben zwar von der Not und Seelenangst anderer gehört, die diese ihrer
Sünden wegen hatten. Vielleicht kennen sie sogar solche, die ganz anders
sind als sie selbst. Aber von einer eigenen Bekehrung zu Gott wissen sie
nichts zu sagen. Sie haben vielleicht von der großen Sündennot eines
Martin Luther gehört. Sie kennen seinen Herzensschrei: "Wie bekomme ich
einen gnädigen Gott?" Manche kennen sogar seine Bekehrungsgeschichte.
Aber ob sie davon etwas wissen wollen, was dieser Mann mit seinen
markigen Worten sagt? Hören wir ihn selbst: "Das ist nun die Donneraxt
Gottes, damit er beide, die offenbarlichen Sünder und falschen Heiligen in
einen Haufen schlägt und lässt keinen Recht haben, treibt sie allesamt in
Schrecken und Verzagen ... Es ist nichts mit euch allen ... ihr müsst anders
werden und anders tun, als ihr jetzt seid und tut ..."

So oft schon haben Sie miterlebt, wenn auf dem Friedhof ein Sarg in die
Erde herabgelassen wurde. Und mehr als einmal haben Sie bei dieser
Gelegenheit gehört, was die Bibel im Römerbrief, Kapitel 14, in den Versen
7 und 8, sagt: "Denn keiner von uns lebt sich selbst, und keiner stirbt sich
selbst. Denn sei es, dass wir leben, wir leben dem Herrn; sei es, dass wir
sterben, wir sterben dem Herrn. Sei es nun, dass wir leben, sei es, dass wir
sterben, wir sind des Herrn." Was wollen diese herrlichen Worte zum
Ausdruck bringen? Hören wir, was Otto von Gerlach in seinem bekannten
Bibelwerk zu diesen Versen schreibt: "Das, worauf es ankommt, ist, dass
wir alles, was wir tun, in völligem Gehorsam gegen den Herrn, und nichts
eigenwillig und unabhängig tun. Durch den Sündenfall wollte der Mensch
sein eigener Herr sein - und wurde ein Knecht. Durch die Erlösung wird er
wieder Gottes Untertan und lebt nicht mehr sich, sondern ihm." Mit anderen
Worten ausgedrückt: Wer "dem Herrn sterben" will, muss vorher auch "dem
Herrn leben". Und um "dem Herrn leben" zu können, muss man Leben aus
Gott haben. Denn das Wort Gottes kennt keinen Automatismus aufgrund
christlicher Traditionen. Hier in Römer 14,7-8 spricht die Bibel von wieder
geborenen Christen, die für ihn, ihren gekreuzigten und auferstandenen
Herrn leben. Nicht von solchen, die nur die äußere Form hochhalten und
darauf vertrauen. Deshalb darf dieses Gotteswort nie benutzt werden, um
Unbekehrten zu suggerieren -sie gleichsam in das Gefühl einzulullen - es
werde schon alles gut gehen.

Man mag einen ganzen Stapel christlicher Dokumente vorlegen. Aber


danach fragt Gott nicht. Es kommt auf Buße und Bekehrung, auf den
unabdingbaren Herrschaftswechsel an. In den Himmel kommen nur
verlorene Sünder, die die Gnadenstunde in ihrem Leben wahrgenommen
haben. Durch das Blut Jesu Christi haben sie Vergebung ihrer Sünden und
Frieden mit Gott. Alle anderen, die vielleicht gedankenlos in dieser dritten
Kolonne mitmarschieren, werden einmal das aus seinem Mund hören, was
wir gerade aus der Bergpredigt gelesen haben.
Deshalb ist es so wichtig, heute zu dem Sünderheiland zu kommen, heute
zu dem zu eilen, der gesagt hat: "Denn der Sohn des Menschen ist
gekommen, zu suchen und zu erretten, was verloren ist." Lukas 19,10.
Jeder ist eingeladen zu kommen, auch wenn seine Sünden noch so groß
sind. "Denn jeder, der irgend den Namen des Herrn anruft, wird errettet
werden." Römer 10,13.

Darum noch einmal: "Sucht den Herrn, während er sich finden lässt. Ruft
ihn an, während er nahe ist." Jesaja 55,6. "So erwählt euch nun heute,
wem ihr dienen wollt." Josua 24,15. "Deshalb, wie der Heilige Geist spricht:
Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht." Hebräer
3,7. "Siehe, jetzt ist die wohlangenehme Zeit, siehe, jetzt ist der Tag des
Heils." 2. Korinther 6,2.

Möchte nicht ein einziger Leser dieser Zeilen einmal klagen müssen, wenn
der "Point of No Return", der Punkt, an dem Rückkehr unmöglich wird,
überschritten ist: "Vorüber ist die Ernte . . und wir sind nicht gerettet!"
Jeremia 8,20.

Das, was sonst weithin verschwiegen wird - "die verschwiegene Wahrheit" -


haben Sie hier mit aller Deutlichkeit vernommen: Es gibt nur zwei Wege
und auch nur zwei Ziele: Himmel oder Hölle. Das Kreuz von Golgatha ist
gleichzeitig die große Kreuzung für das ganze Menschengeschlecht, für
jeden Einzelnen, für Sie!

"Denn das Wort vom Kreuz


ist denen, die verloren gehen,
Torheit;
uns aber,
die wir errettet werden,
ist es Gottes Kraft."

1. Korinther 1, Vers 18

Was ist es für Sie?

Alles Leben auf der Erde, Pflanzen, Tiere, Menschen ist von Gott in seiner unermeßlichen Weisheit geschaffen.
Durch ihn entstand die Natur in ihrer Schönheit und das Universum in seiner unbegreiflichen Größe.

Gott möchte, dass wir inmitten dieser Vielfalt Gemeinschaft mit ihm haben. Dazu hat er uns geschaffen: als
seine Kinder und Freunde. Durch das selbstsüchtige Wesen der Menschen ist diese Gemeinschaft von Grund auf
und vollkommen zerstört. Darin sind alle Menschen gleich: alle sind schuldig und somit Sünder.

Gott jedoch hat die Menschen nicht aufgegeben. Immer noch ist es sein Wunsch, mit uns Gemeinschaft zu
haben. Deshalb entschloss er sich, selbst als Mensch auf die Erde zu kommen und uns zu retten. Er wurde
Mensch in Jesus Christus, seinem Sohn.
Jesus hat vor 2000 Jahren alles durchlebt, was einem Mensch im Laufe seines Lebens widerfährt. Nach einem
vollkommenen Leben ohne Sünde wurde er gekreuzigt. Sein Tod war ein Opfer, eine Wiedergutmachung für alle
Sünden aller Menschen zu allen Zeiten. Stellvertretend für uns nahm er Sünde, Krankheit und Leiden auf sich
und starb. Seine Auferstehung bewies, dass er Gottes Sohn ist. Damals wie heute begegnet Gott in Jesus jeder
Not. Durch den Glauben an ihn finden Sie Vergebung, inneren Frieden, Heilung und Befreiung von Angst. Sie
können ein neues Leben beginne.

Wenn Sie glauben, dass Jesus Gottes Sohn ist und Ihnen Ihre Sünde vergeben kann, und wenn Sie dies
wünschen, können Sie folgendes tun : Bitten Sie Jesus um Vergebung Ihrer Sünden und verrauen Sie, dass er Sie
erhört und Ihnen vergibt. Danken Sie ihm dafür. Sagen Sie ihm, dass Sie von nun an nach seinem Willen leben
wollen.

Sie können z.B. so beten :

Herr Jesus, Ich erkenne jetzt, dass ich Fehler gemacht


habe und schuldig bin. Ich glaube, dass Du für mich
gestorben bist zur Strafe für meine Schuld. Ich bitte
Dich, vergib mir und komme in mein Herz. Bitte sei von
nun an mein Herr. Übernimm die Leitung in meinem
Leben, ich will Dir folgen und gehorchen. Danke, dass
Du mein Gebet erhörst und jetzt immer bei mir bist.
Amen.

Wenn Sie dieses oder ein ähnliches Gebet gesprochen haben, sind sie ein Kind Gottes. Jesus wohnt jetzt in Ihnen
durch den hl. Geist. Nicht immer spürt man etwas Besonderes, wenn man ein Kind Gottes wird. Aber seien Sie
nicht enttäuscht. Glaube gründet sich nicht auf Gefühle, sondern auf die unumstösslichen Zusagen Gottes.
Deshalb ist es wichtig, dass Sie in der Bibel lesen, denn durch sie redet Gott zu uns. Handeln Sie nach dem, was
Sie dort lesen und verstehen. Sie können Gott vertrauen, dass er Ihnen dabei hilft und Ihnen den richtigen Weg
zeigt. Suchen Sie eine Kirche oder Gemeinde, in der Sie sich taufen lassen können. In der Gemeinschaft mit
anderen Christen werden Sie ermutigt, und Ihr Glaube wird wachsen. Ferner ist es gut, wenn
Sie jemandem von Ihrer Entscheidung erzählen.

 Erkennen, dass man sündig ist und Gott im


Namen Jesu um Sündenerlass bitten
 Jesus als persönlichen Herrn in seinem Leben
akzeptieren und ihm sein Leben geben, d.h. ihm die
Führung, Lenkung und Leitung geben

 Jesus bitten, einen von best. Sünden zu befreien


und zu einem besseren Lebenswandel zu verhelfen
durch den hl. Geist

 Sich taufen lassen und Bibel lesen und


Gemeinden besuchen