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Gottes Liebesangebot

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"Denn so hat Gott die Welt geliebt,


dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit jeder der an ihn glaubt,
nicht verloren gehe,
sondern ewiges Leben habe."

Johannes 3,16

In diesem Vers ist das ganze Evangelium - die frohe Botschaft Gottes an
den Menschen - wie in einem strahlenden Diamant zusammengefasst.

So hat Gott die Welt geliebt ...

Mit diesen ergreifenden Worten beginnt der Kernvers der Bibel. Voll
Staunen ahnen wir etwas von dem "Heimweh" Gottes nach uns, seinen
Geschöpfen, die er einst in seinem Bild schuf. Diese unfassbare Liebe
Gottes zu uns können wir nur bewundern. Wir hatten ihn verunehrt,
missachtet, beleidigt. Aber er tut den ersten Schritt, damit Verlorene
gerettet werden können!

... dass er seinen eingeborenen Sohn gab

Das ist der hohe Preis seiner Liebe: Jesus Christus - seine
unaussprechliche Gabe an uns. Größe und Wert dieser Gabe können wir
mit unseren Worten nicht beschreiben. Der große, gerechte Schöpfergott ist
zu heilig, um Sünde zu sehen. Und Gott stellte seine Liebe zu uns dadurch
unter Beweis, dass er seinen geliebten, eingeborenen Sohn gab

- in den Tod gab - an das Kreuz von Golgatha. Wir Menschen wollten in
unserer Verblendung sein wie Gott. Und Gott, der suchende, liebende Gott
eilte uns zur Hilfe: Gottes Sohn wurde Mensch - welch ein Erbarmen! Mit
unserem Verstand können wir Gottes Liebe nicht ergründen. Aber wir
stehen glücklich und anbetend davor.

Kein Mensch dies Wunder fassen kann,


kein Engel kann's verstehen.
Der Glaube schaut's und betet an,
bewundert, was geschehen.
Drum sei dir unser Lob geweiht,
denn dir dem Herrn der Herrlichkeit,
Lob, Ehr' und Ruhm gebühren.

Sämtliche Religionen der Menschheit suchen - bildlich gesprochen - einen


Weg von "unten nach oben". Sie sind gleichsam damit beschäftigt, Leitern
zu bauen, die in den Himmel führen sollen. Und viele mühen sich ab, Stufe
um Stufe nach oben zu gelangen. Aber es ist alles vergeblich. Die Leitern
sind zu kurz. Sie stehen auch an der falschen Wand. Vom Grundsatz her ist
alles an ihnen verkehrt.

In diesem Sinn ist das Christentum gar keine "Religion". Denn alle
Religionen sind auf der Suche nach Gott. Der Gott der Christen hat sich
aber in seinem Sohn selbst offenbart. Deshalb ist wahres Christentum
lebendigmachender Glaube. Das ist weit mehr als Religion: Der allein
wahre Gott der Bibel ist in seinem Sohn den umgekehrten Weg gegangen,
"von oben nach unten".

Du hast dich unser angenommen,


sahst uns in Sünd'' und Tod, O Herr.
Weil wir zu dir nicht kommen konnten,
kamst du zu uns vom Himmel her.
Es war die wundervollste Lieb',
die dich zu uns ins Elend trieb.

So hat Gott die Welt geliebt ...


... dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit jeder, der an ihn glaubt,
nicht verloren gehe,
sondern ewiges Leben habe.
Johannes 3,16.

Jesus spricht:
Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.
Niemand kommt zum Vater
als nur durch mich.

Johannes 14,6.

Das hat Gott für uns getan! Und der Herr Jesus, Gottes Sohn, hat seinen
heiligen Willen gehorsam erfüllt. Wir hätten die Liebe Gottes zu uns niemals
kennen lernen können, wenn er nicht freiwillig Mensch geworden wäre:
"Niemand hat Gott jemals gesehen, der eingeborene Sohn, der in des
Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht." Johannes 1,18.

Der Herr Jesus ist wahrer Gott und wahrer Mensch in einer Person. Bei
seiner Menschwerdung durch den Heiligen Geist gezeugt, von der Jungfrau
Maria geboren, ist er der Einzigartige, der absolut Reine und Sündlose.
Manche sprechen nur von dem Menschen Jesus. Alle, die so reden, sind
ausnahmslos Lügner. Was Gott uns sagt, ist Wahrheit. Er kann nicht lügen.
Wäre Christus nur Mensch - er hätte uns nicht erlösen können. Es gäbe
kein gültiges Zahlungsmittel, um unsere Sündenschuld zu tilgen. Ein
Tausendmarkschein, nur auf einer Seite bedruckt, ist wertlos. Aber er ist
der Vollkommene, der Echte: sowohl Gott als auch Mensch.

... damit jeder, der an ihn glaubt

Jeder, ausnahmslos jeder, ist angesprochen. An die Stelle des Wortes


"jeder" können Sie Ihren eigenen Namen einsetzen! Gleichzeitig steht aber
auch die große Verantwortung jedes Einzelnen vor uns. Musste ich etwas
tun, um verloren zu gehen? Nein! Meiner Sünden wegen war ich bereits
verloren. Aber ich musste etwas tun, um errettet zu werden! Das ist kein
Tun im Sinn einer Werkgerechtigkeit. Aber ich musste an ihn, den Herrn
Jesus, glauben. Denn er hat an meiner Stelle das Gericht auf sich
genommen. So ernst nimmt es Gott mit der Sünde. Sie ist kein harmloser
Lackschaden, kein Flecken auf der äußeren Schale. Der Kern, alles an und
in mir, ist verdorben. Deshalb hatte ich dieses Gericht verdient. Seine
gerechten Ansprüche an mich hatte ich mit Füßen getreten. So sah es mit
mir aus. Aber dann hat er mich durch sein Wort in sein Licht gestellt, und
ich habe ihm geglaubt.

Das darf ich froh bekennen. Und jeder, auch Sie, dürfen das erfahren. Dann
können Sie voll Freude ausrufen:

Du bist am Kreuz für mich gestorben,


dort nahmst du meine Stelle ein!
Dein Blut hat völlig mich erworben,
mit Leib und Seele bin ich dein!

Deshalb können auch Sie ganz persönlich erfahren, dass "er Frieden
gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes." Kolosser 1,20.

... nicht verloren gehe

Hier spricht der Herr Jesus das furchtbare Schicksal derer an, die das
Angebot Gottes nicht annehmen: Sie werden ewig verloren, in der
Finsternis, Qual und Gottesferne sein, "wo ihr Wurm nicht stirbt und das
Feuer nicht erlischt". Markus 9,44. An jenem schrecklichen Ort kommt das
Gewissen nie zur Ruhe. Und der Verlorene wird ausgebrannt und
hoffnungslos in Ewigkeit existieren.
Verstehen Sie es nicht falsch: Gottes Botschaft, gerade in Johannes 3,16,
ist eine Froh-Botschaft, keine Droh-Botschaft. Denn Gott will nicht den Tod
des Sünders, sondern dass er umkehrt und lebt. Aber jeder, der das
Evangelium weitersagt, würde Schuld auf sich laden, wenn er
verschweigen würde, was Gott, der Heilige, selbst in diesem Vers mit
großem Ernst zum Ausdruck bringt: Man kann auch verlorengehen.

Bei den Niagarafällen stürzen 6000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde rund
50 Meter tief in einen brodelnden Kessel von Wassermassen und Felsen.
Wir sind solchen vergleichbar, die auf dem Niagarafluss gleichgültig diesem
Inferno zutreiben. "Denn es ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt
und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes ..." Aber Gott sei Lob und Dank!
Dieser Vers in Römer 3,23 geht weiter: "... und werden umsonst
gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus
ist."

Das ist Gottes Angebot. Dort an den Niagarafällen steht ein Helikopter
bereit und lässt für Todgeweihte einen Rettungsring herab. Einen
Rettungsring zur Kenntnis nehmen genügt nicht, wenn man gerettet werden
will. Man muss ihn ergreifen. Wie töricht wäre es, das nicht zu tun! Das
Kreuz von Golgatha ist dieses Rettungsunternehmen Gottes!

... sondern ewiges Leben habe

Das bedeutet nicht, nur "etwas vom Leben haben". Das wäre erbärmlich
wenig. Die Bibel sagt: "Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat
und in keines Menschen Herz gekommen ist: Was Gott bereitet hat denen,
die ihn lieben." 1. Korinther 2,9. Und: "Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges
Leben Johannes 3,36. Vielleicht denkt jemand: "Das ist ja anmaßend zu
behaupten, dass man das jetzt schon wissen kann, man kann es allenfalls
hoffen." Nein, hier geht es nicht um hoffen, man kann und muss es wissen!
"Wer den Sohn hat, hat das Leben." 1. Johannes 5,12. Ist das Anmaßung?
Es ist Gottes Wort! Wer an den Herrn Jesus als seinen Erretter glaubt, der
hat ewiges Leben. Das ist klar und einleuchtend wie eine mathematische
Formel.

Und wann beginnt dieses ewige Leben? Im Augenblick der Bekehrung! Hier
und heute. Wenn einer aus dem geistlichen Tod erwacht, empfängt er
durch den Glauben neues, ewiges Leben. Nun ist er von neuem geboren,
wieder geboren, von oben her, wie die Bibel es ausdrückt. Ein neues Kind
ist auf die Welt gekommen - ein Kind Gottes. Und das ewige Leben ist noch
mehr als der Himmel. Der Herr Jesus sagt: "Dies aber ist das ewige Leben,
dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus
Christus, erkennen." Johannes 17,3. Was wäre der Himmel und alle
Herrlichkeit ohne ihn?

Jesus zu kennen und Jesus zu haben,


dies ist das herrlichste Los in der Welt.
Suche des Erdballs vortrefflichste Gaben,
finde, was Augen und Ohren gefällt -
dennoch kann eins nur die Seele dir laben:
Jesus zu kennen und Jesus zu haben!

Das kommt mir alles zu einfach vor ...

Dafür wollen wir unserem großen Heiland-Gott danken, dass er es einfach


gemacht hat! Und wem es zu einfach ist, der sei an das erinnert, was der
Herr Jesus in Matthäus 18,3 sagt: "Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht
umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der
Himmel eingehen."

Was will er uns mit diesem Wort sagen? Er nennt zwei wichtige
Voraussetzungen, die unbedingt erfüllt werden müssen, um in den Himmel
zu kommen. Und was sind diese zwei Bedingungen?

1. Ihr müsst umkehren.


2. Ihr müsst werden wie die Kindlein.

Wir haben mehrfach darüber gesprochen, was es bedeutet umzukehren. Es


ist die völlige Wegwendung von einem sündigen, für Gott nutzlosen,
selbstsüchtigen Leben. Aber was meint er mit der zweiten Bedingung?
Müssen wir den Bildungs- und Wissensstand eines kleinen Kindes
annehmen? Nein, das ist mit Sicherheit nicht gemeint. Aber andererseits
macht uns diese göttliche Aussage auch klar: Nicht die Höhe des
Intelligenzquotienten entscheidet darüber, ob wir für den Himmel passend
sind oder nicht. Sonst wären ja die Nobelpreisträger bevorzugt. Aber so ist
es nicht. Auch ein hoch begabter Mensch muss erstens umkehren und
zweitens werden wie ein Kindlein.

Nicht der Bildungsstand eines Kindes ist gemeint, nicht das Fehlen von
Sachkenntnissen und Informationen. Die Ganzheit der Annahme und der
Übergabe sind es, auf die es ankommt. Ein kleines Kind tut alles mit
besonderer Hingabe. Wenn es Vertrauen fasst, Freude und Zuneigung
empfindet, so geschieht das alles in einer gewissen Vollkommenheit.

Wenn Sie Ihrem kleinen Kind etwas in seine Händchen geben, dann nimmt
es das Geschenk mit strahlenden Augen, mit ganzem Herzen und voller
Freude an. Es vertraut Ihnen ganz und gar und erwidert Ihre Liebe. Das ist
Annahme. Das Kind akzeptiert auch ohne Wenn und Aber, dass die Eltern
das Allerbeste für es getan haben. Das will uns der Herr Jesus mit diesem
Bild sagen.

Es ist ebenso wahr, dass man den zweiten Schritt nicht vor dem ersten tun
kann. Dann fällt man auf die Nase. Man kann nicht glauben wollen, ohne
Umkehr zu vollziehen. Beides gehört zusammen. Umkehren bedeutet, Gott
zu glauben und den breiten Weg zu verlassen. Wie sollte man an die
Errettung glauben können, wenn man weiter in Sünden lebt? So geht es
nicht.

Deswegen beginnt der Herr Jesus seinen eigenen Verkündigungsdienst mit


dem Aufruf: "Tut Buße (das heißt: denkt um und kehrt um) und glaubt an
das Evangelium!" Markus 1,15. Auch hier finden wir wieder diesen
Zusammenhang. In genau derselben Art wenden sich später auch die
Apostel an die Zuhörer. Mit einer bloßen "Entscheidung für Christus" ist das
so eine Sache. Sie ist nur dann echt, wenn dieser biblische Grundsatz
beachtet wird.

Mit den machtvollen, ergreifenden Worten "O Ewigkeit, du Donnerwort"


beginnt ein altes Kirchenlied von Johann von Rist [Anmerkung: Johann von
Rist (1607-1667) schrieb Texte für zahlreiche Kirchenlieder und gab
Anweisung zu deren Vertonung.]. Wer hätte darüber nicht schon
nachgedacht? Der Gedanke an die Ewigkeit ist in der Tat so übermächtig
und unfassbar groß, dass er unseren Verstand übersteigt. Was Ewigkeit
wirklich bedeutet, kann kein menschlicher Geist ermessen.
Was schließt ewiges Verloren-Sein, was ewiges Leben in Glückseligkeit
ein? Über die Tragweite, die diese beiden ewigen Zustände des Seins
bedeuten, kann sich kein Sterblicher auch nur annähernd eine Vorstellung
machen.

O Ewigkeit, du Donnerwort,
du Schwert, das durch die Seele bohrt,
du Anfang ohne Ende!
O Ewigkeit, Zeit ohne Zeit,
vielleicht schon morgen oder heut
fall ich in deine Hände.

Die nun folgende Gegenüberstellung soll uns allen mit großem Ernst vor
Herz und Gewissen stellen, wie Gott, der Allmächtige, Heilige und
Gerechte, dieses "Entweder - Oder" in seinem Wort, das allein die Wahrheit
ist, beschreibt.

Allerdings ist diese Übersicht - allein schon aus Platzgründen - nicht


vollständig. Besonders auch die in der Bergpredigt des Herrn Jesus zu
findenden ernsten Hinweise auf die Hölle, die bereits an anderer Stelle
erwähnt wurden, sind hier nicht mehr angeführt.

Entweder Oder
Verloren Gerettet
Die Spreu aber wird er Seinen Weizen wird er in die
verbrennen mit Scheune sammeln.
unauslöschlichem Feuer. Matthäus 3,12
Matthäus 3,12
Der breite Weg führt zur Der schmale Weg führt zum
Verdammnis. Leben.
Matthäus 7,13 Matthäus 7,14
Das Unkraut wird Die Gerechten werden
zusammengelesen und im leuchten wie die Sonne im
Feuer verbrannt werden. Reich ihres Vaters.
Dort wird das Weinen und Matthäus 13,43
das Zähneknirschen sein.
Matthäus 13,40.42
Der unnütze Knecht wird in Der gute Knecht geht ein in
die Finsternis draußen die Freude seines Herrn.
geworfen. Da wird das Matthäus 25,21
Weinen und das
Zähneknirschen sein.
Matthäus 25,30
Die törichten Jungfrauen, die Die klugen Jungfrauen gehen
zwar Lampen (d.h. eine mit dem Bräutigam hinein zur
äußere christliche Form), Hochzeit.
aber kein Öl in ihren Lampen Matthäus 25,10
(d.h. kein Leben aus Gott)
haben, kommen vor die
verschlossene Tür und
bleiben draußen.
Matthäus 25,12
Zu den Verdammten zur Zu den Gerechten zu seiner
Linken wird er sagen: Geht Rechten wird er sagen:
von mir, Verfluchte, in das Kommt her, Gesegnete
ewige Feuer, das dem Teufel meines Vaters, erbt das
und seinen Engeln bereitet Reich, das euch bereitet ist.
ist. Matthäus 25,34
Matthäus 25,41
Der reiche Mann starb und Der arme Lazarus starb und
war in der Qual. wurde in Abrahams Schoß
Lukas 16,23 getragen.
Lukas 16,22
Die das Böse verübt haben, Die das Gute getan haben,
werden aus den Gräbern werden aus den Gräbern
hervorkommen zur hervorkommen zur
Auferstehung des Gerichts. Auferstehung des Lebens.
Johannes 5,29 Johannes 5,29
Die einen wachen auf zur Die anderen wachen auf zu
Schande und ewigem ewigem Leben.
Abscheu. Daniel 12,2
Daniel 12,2
Die dem Evangelium unseres Was kein Auge gesehen und
Herrn Jesus Christus nicht kein Ohr gehört hat und in
gehorchen, werden Strafe keines Menschen Herz
leiden, ewiges Verderben, aufgekommen ist, hat Gott
hinweg vom Angesicht des bereitet denen, die ihn
Herrn. lieben.
2. Thessalonicher 1,8 1. Korinther 2,9
Und der Rauch ihrer Qual Den Erretteten wird ein über
steigt auf von Ewigkeit zu die Maßen
Ewigkeit. ... wo ihr Wurm überschwängliches Gewicht
nicht stirbt und das Feuer von Herrlichkeit zuteil.
nicht erlischt. 2. Korinther 4,17
Oftenbarung 14,11; Markus
9,44.46.48 (dort aus dem
Mund des Herrn Jesus
dreimal diese Aussage)
Sie werden des ewigen Sie werden einen herrlichen
Feuers Strafe erleiden. Leib haben, und Freude wird
Judas 7 über ihrem Haupt sein.
1. Korinther 15,43; Jesaja
35,10
Den Feigen aber und Er wird bei ihnen wohnen,
Ungläubigen und mit Gräueln und sie werden sein Volk
Befleckten und Mördern und sein, und Goft selbst wird bei
Hurern und Zauberern und ihnen wohnen, ihr Gott. Und
Götzendienern und allen er wird jede Träne von ihren
Lügnern - ihr Teil ist in dem Augen abwischen, und der
See, der mit Feuer und Tod wird nicht mehr sein
Schwefel brennt, welches der noch Trauer, noch Schmerz
zweite Tod ist. wird mehr sein.
Offenbarung 21,8 Offenbarung 21,3.4

Die Übersicht auf diesen Seiten redet eine äußerst ernste Sprache.
Spurgeon hat einmal gesagt: "Jesus Christus, der liebevollste und
zärtlichste Prediger, predigte am ernstesten und ergreifendsten über die
Hölle." Für jeden Verkündiger des Wortes Gottes gilt: Wenn er seinem Ruf
treu bleibt, das Evangelium von Jesus Christus zu verkündigen, muss er
auch darüber predigen, was Jesus Christus über die Hölle lehrte. Niemand
in der Bibel hat mehr über die Hölle gesprochen als der Herr Jesus.

Warum hat der Herr Jesus das getan? Um die Menschen mit allergrößtem
Nachdruck zu warnen, damit sie nicht an diesen Ort gelangen! "Kommt her
zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe
geben." Matthäus 11,28. Das ist seine freundliche Einladung bis zum
heutigen Tag. Wer dieser Einladung nicht gehorcht, wird aus dem Mund
desselben Herrn das schreckliche Wort hören: "Geht von mir! - Ich kenne
euch nicht!" Vgl. Matthäus 25,41; Lukas 13,25.27.

Unzählige sind bis zum heutigen Tag auf dem breiten Weg, der ins sichere
Verderben führt. Auf diesem Weg marschieren gleichsam drei Kolonnen.
Und alle trösten sich damit, dass sie ja so viele und in guter Gesellschaft
sind. Mit all den vielen - so ihre Ansicht - könne es Gott doch nicht so ernst
meinen. Welch ein Irrtum!
Da ist die Kolonne derer, die das Wort Gottes in Galater 5,19-21 so
beschreibt: "Offenbar aber sind die Werke des Fleisches, welche sind:
Hurerei, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft,
Streit, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Sekten, Neid, Totschlag,
Trunkenheit, Gelage und dergleichen, von denen ich euch vorhersage, wie
ich auch vorhergesagt habe, dass die, die solches tun, das Reich Gottes
nicht erben werden." Eine ähnliche Charakterisierung dieser Kolonne ist in
Römer 1,18 zu finden: "Denn es wird offenbart Gottes Zorn vom Himmel
her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen."

Vielleicht denkt der eine oder andere: Das ist richtig, dass die in die Hölle
kommen. Da sind wir doch viel besser! Aber: Vorsicht, nicht so vorschnell!
Da marschiert eine zweite Kolonne auf dem breiten Weg. Diese Gruppe
watet zwar nicht im groben Dreck. Aber sie leben sich selbst. Sie meinen
sogar, "Gutes zu tun", und sonnen sich in Selbstgerechtigkeit. Aber "das
Gute", nämlich an ihn zu glauben, haben sie nicht getan. Sie kennen den
Herrn Jesus nicht als ihren persönlichen Herrn und Erretter, der Anspruch
auf ihr Leben hat. Darauf kommt es an. Nur wer dem Herrn lebt, stirbt auch
dem Herrn. Deshalb wendet sich Gottes Wort gegen diese Kolonne der
Selbstgefälligen, "damit jeder Mund verstopft werde und die ganze Welt
dem Gericht Gottes verfallen sei. Darum, aus Gesetzeswerken wird kein
Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden." Römer 3,19.20. "Denn das Wort
vom Kreuz ist denen, die verlorengehen, Torheit; uns aber, die wir errettet
werden, ist es Gottes Kraft." 1. Korinther 1,18.

Und schließlich ist noch eine dritte Gruppe auf dem breiten Weg zu finden,
und zwar auf dem gepflegten Bürgersteig, der diesen Weg säumt. Darauf
gehen die scheinbar frommen Leute, die Jesus Christus zwar "Herr"
nennen, für die Buße und Bekehrung aber absolute Fremdwörter sind.
Auch solchen ruft Gottes Sohn eine ernste Warnung zu: "Nicht jeder, der zu
mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer
den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. Viele werden an
jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht durch deinen Namen
geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch
deinen Namen viele Wunderwerke getan? Und dann werde ich ihnen
erklären: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter."
Matthäus 7,21-23.

Diese "christlichen" Leute kennen nicht das "Einst" und das "Jetzt" in ihrem
Leben. Die radikale Umkehr zu Gott sucht man bei ihnen vergebens. Sie
haben zwar von der Not und Seelenangst anderer gehört, die diese ihrer
Sünden wegen hatten. Vielleicht kennen sie sogar solche, die ganz anders
sind als sie selbst. Aber von einer eigenen Bekehrung zu Gott wissen sie
nichts zu sagen. Sie haben vielleicht von der großen Sündennot eines
Martin Luther gehört. Sie kennen seinen Herzensschrei: "Wie bekomme ich
einen gnädigen Gott?" Manche kennen sogar seine Bekehrungsgeschichte.
Aber ob sie davon etwas wissen wollen, was dieser Mann mit seinen
markigen Worten sagt? Hören wir ihn selbst: "Das ist nun die Donneraxt
Gottes, damit er beide, die offenbarlichen Sünder und falschen Heiligen in
einen Haufen schlägt und lässt keinen Recht haben, treibt sie allesamt in
Schrecken und Verzagen ... Es ist nichts mit euch allen ... ihr müsst anders
werden und anders tun, als ihr jetzt seid und tut ..."

So oft schon haben Sie miterlebt, wenn auf dem Friedhof ein Sarg in die
Erde herabgelassen wurde. Und mehr als einmal haben Sie bei dieser
Gelegenheit gehört, was die Bibel im Römerbrief, Kapitel 14, in den Versen
7 und 8, sagt: "Denn keiner von uns lebt sich selbst, und keiner stirbt sich
selbst. Denn sei es, dass wir leben, wir leben dem Herrn; sei es, dass wir
sterben, wir sterben dem Herrn. Sei es nun, dass wir leben, sei es, dass wir
sterben, wir sind des Herrn." Was wollen diese herrlichen Worte zum
Ausdruck bringen? Hören wir, was Otto von Gerlach in seinem bekannten
Bibelwerk zu diesen Versen schreibt: "Das, worauf es ankommt, ist, dass
wir alles, was wir tun, in völligem Gehorsam gegen den Herrn, und nichts
eigenwillig und unabhängig tun. Durch den Sündenfall wollte der Mensch
sein eigener Herr sein - und wurde ein Knecht. Durch die Erlösung wird er
wieder Gottes Untertan und lebt nicht mehr sich, sondern ihm." Mit anderen
Worten ausgedrückt: Wer "dem Herrn sterben" will, muss vorher auch "dem
Herrn leben". Und um "dem Herrn leben" zu können, muss man Leben aus
Gott haben. Denn das Wort Gottes kennt keinen Automatismus aufgrund
christlicher Traditionen. Hier in Römer 14,7-8 spricht die Bibel von wieder
geborenen Christen, die für ihn, ihren gekreuzigten und auferstandenen
Herrn leben. Nicht von solchen, die nur die äußere Form hochhalten und
darauf vertrauen. Deshalb darf dieses Gotteswort nie benutzt werden, um
Unbekehrten zu suggerieren -sie gleichsam in das Gefühl einzulullen - es
werde schon alles gut gehen.

Man mag einen ganzen Stapel christlicher Dokumente vorlegen. Aber


danach fragt Gott nicht. Es kommt auf Buße und Bekehrung, auf den
unabdingbaren Herrschaftswechsel an. In den Himmel kommen nur
verlorene Sünder, die die Gnadenstunde in ihrem Leben wahrgenommen
haben. Durch das Blut Jesu Christi haben sie Vergebung ihrer Sünden und
Frieden mit Gott. Alle anderen, die vielleicht gedankenlos in dieser dritten
Kolonne mitmarschieren, werden einmal das aus seinem Mund hören, was
wir gerade aus der Bergpredigt gelesen haben.

Deshalb ist es so wichtig, heute zu dem Sünderheiland zu kommen, heute


zu dem zu eilen, der gesagt hat: "Denn der Sohn des Menschen ist
gekommen, zu suchen und zu erretten, was verloren ist." Lukas 19,10.
Jeder ist eingeladen zu kommen, auch wenn seine Sünden noch so groß
sind. "Denn jeder, der irgend den Namen des Herrn anruft, wird errettet
werden." Römer 10,13.
Darum noch einmal: "Sucht den Herrn, während er sich finden lässt. Ruft
ihn an, während er nahe ist." Jesaja 55,6. "So erwählt euch nun heute,
wem ihr dienen wollt." Josua 24,15. "Deshalb, wie der Heilige Geist spricht:
Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht." Hebräer
3,7. "Siehe, jetzt ist die wohlangenehme Zeit, siehe, jetzt ist der Tag des
Heils." 2. Korinther 6,2.

Möchte nicht ein einziger Leser dieser Zeilen einmal klagen müssen, wenn
der "Point of No Return", der Punkt, an dem Rückkehr unmöglich wird,
überschritten ist: "Vorüber ist die Ernte . . und wir sind nicht gerettet!"
Jeremia 8,20.

Das, was sonst weithin verschwiegen wird - "die verschwiegene Wahrheit" -


haben Sie hier mit aller Deutlichkeit vernommen: Es gibt nur zwei Wege
und auch nur zwei Ziele: Himmel oder Hölle. Das Kreuz von Golgatha ist
gleichzeitig die große Kreuzung für das ganze Menschengeschlecht, für
jeden Einzelnen, für Sie!

"Denn das Wort vom Kreuz


ist denen, die verloren gehen,
Torheit;
uns aber,
die wir errettet werden,
ist es Gottes Kraft."

1. Korinther 1, Vers 18

Was ist es für Sie?

Alles Leben auf der Erde, Pflanzen, Tiere, Menschen ist von Gott in seiner unermeßlichen Weisheit geschaffen.
Durch ihn entstand die Natur in ihrer Schönheit und das Universum in seiner unbegreiflichen Größe.

Gott möchte, dass wir inmitten dieser Vielfalt Gemeinschaft mit ihm haben. Dazu hat er uns geschaffen: als
seine Kinder und Freunde. Durch das selbstsüchtige Wesen der Menschen ist diese Gemeinschaft von Grund auf
und vollkommen zerstört. Darin sind alle Menschen gleich: alle sind schuldig und somit Sünder.

Gott jedoch hat die Menschen nicht aufgegeben. Immer noch ist es sein Wunsch, mit uns Gemeinschaft zu
haben. Deshalb entschloss er sich, selbst als Mensch auf die Erde zu kommen und uns zu retten. Er wurde
Mensch in Jesus Christus, seinem Sohn.

Jesus hat vor 2000 Jahren alles durchlebt, was einem Mensch im Laufe seines Lebens widerfährt. Nach einem
vollkommenen Leben ohne Sünde wurde er gekreuzigt. Sein Tod war ein Opfer, eine Wiedergutmachung für alle
Sünden aller Menschen zu allen Zeiten. Stellvertretend für uns nahm er Sünde, Krankheit und Leiden auf sich
und starb. Seine Auferstehung bewies, dass er Gottes Sohn ist. Damals wie heute begegnet Gott in Jesus jeder
Not. Durch den Glauben an ihn finden Sie Vergebung, inneren Frieden, Heilung und Befreiung von Angst. Sie
können ein neues Leben beginne.
Wenn Sie glauben, dass Jesus Gottes Sohn ist und Ihnen Ihre Sünde vergeben kann, und wenn Sie dies
wünschen, können Sie folgendes tun : Bitten Sie Jesus um Vergebung Ihrer Sünden und verrauen Sie, dass er Sie
erhört und Ihnen vergibt. Danken Sie ihm dafür. Sagen Sie ihm, dass Sie von nun an nach seinem Willen leben
wollen.

Sie können z.B. so beten :

Herr Jesus, Ich erkenne jetzt, dass ich Fehler gemacht


habe und schuldig bin. Ich glaube, dass Du für mich
gestorben bist zur Strafe für meine Schuld. Ich bitte
Dich, vergib mir und komme in mein Herz. Bitte sei von
nun an mein Herr. Übernimm die Leitung in meinem
Leben, ich will Dir folgen und gehorchen. Danke, dass
Du mein Gebet erhörst und jetzt immer bei mir bist.
Amen.

Wenn Sie dieses oder ein ähnliches Gebet gesprochen haben, sind sie ein Kind Gottes. Jesus wohnt jetzt in Ihnen
durch den hl. Geist. Nicht immer spürt man etwas Besonderes, wenn man ein Kind Gottes wird. Aber seien Sie
nicht enttäuscht. Glaube gründet sich nicht auf Gefühle, sondern auf die unumstösslichen Zusagen Gottes.
Deshalb ist es wichtig, dass Sie in der Bibel lesen, denn durch sie redet Gott zu uns. Handeln Sie nach dem, was
Sie dort lesen und verstehen. Sie können Gott vertrauen, dass er Ihnen dabei hilft und Ihnen den richtigen Weg
zeigt. Suchen Sie eine Kirche oder Gemeinde, in der Sie sich taufen lassen können. In der Gemeinschaft mit
anderen Christen werden Sie ermutigt, und Ihr Glaube wird wachsen. Ferner ist es gut, wenn
Sie jemandem von Ihrer Entscheidung erzählen.

 Erkennen, dass man sündig ist und Gott im


Namen Jesu um Sündenerlass bitten

 Jesus als persönlichen Herrn in seinem Leben


akzeptieren und ihm sein Leben geben, d.h. ihm die
Führung, Lenkung und Leitung geben
 Jesus bitten, einen von best. Sünden zu befreien
und zu einem besseren Lebenswandel zu verhelfen
durch den hl. Geist

 Sich taufen lassen und Bibel lesen und


Gemeinden besuchen