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1 Korinther 7 Wenn aber jemand meint, er handle unrecht an seiner Jungfrau, wenn sie

erwachsen ist, und es kann nicht anders sein, so tue er, was er will; er sündigt nicht, sie
sollen heiraten"

"Der Ausdruck Unzucht (porneia), wie er in der Hl. Schrift gebraucht wird, läßt nicht
immer erkennen, welches konkrete Tun damit gemeint ist (Mt 15,19; 1 Kor 6,9; Gal 5,19;
Eph 5,3.5; Kol 3,5; 1 Tim 1,10). Daß nicht nur Ehebruch damit bezeichnet wird, wie
manche behaupten, ergibt sich aus der mehrmaligen Nennung beider nebeneinander (Mt
15,19; 1 Kor 6,9; Hebr 13,4). Paulus spricht viel öfter von Unzucht (porneia) als von
Ehebruch (moicheia). Als besondere Formen von Porneia werden im NT homosexuelle
Betätigung u. Blutschande (1 Kor 5,1; vielleicht auch Apg 15,20.29; 21,25) erwähnt;
letztere wird als nicht gewöhnliche, sondern als bes. arge Form von Porneia kenntl.
gemacht (1 Kor 5,1). Gewöhnl. Unzucht erscheint also als von Ehebruch, homosexueller
Betätigung u. Blutschande unterschieden; wenn Paulus im Zusammenhang mit ihr die
Dirne nennt (1 Kor 6,15 f), scheint er damit nur ein Beispiel unzüchtiger
Sexualbetätigung anzuführen, der es nach dem ganzen Zusammenhang eigen ist, daß sie
der christl. Berufung (der Berufung zur Liebe Christi) widerspricht. Der Apostel
bekämpft die geschlechtl. Zügellosigkeit, wie sie bei den Heiden zu finden ist (1 Thess
4,3.5), u. verlangt: "Jeder lerne, seinen Leib in Heiligkeit u. Ehrbarkeit zu besitzen" (1
Thess 4,4). Wer von sexuellem Verlangen gedrängt wird, soll es nicht außerh. der Ehe
befriedigen, sondern heiraten: "Haben sie jedoch nicht die Kraft zur Enthaltsamkeit, so
sollen sie heiraten. Es ist näml. besser zu heiraten als (vor Begierde) zu brennen" (1 Kor
7,9; vielleicht auch 7,36). "Um aber Unzuchtsünden zu vermeiden, soll jeder seine eigene
Ehefrau u. jede Frau ihren Mann haben" (1 Kor 7,2).

1. Korinther 7,2
Hütet euch aber vor der Unzucht! Jede andere Sünde, die der Mensch tut, bleibt außerhalb des
Leibes. Wer aber Unzucht treibt, versündigt sich gegen den eigenen Leib. Oder wißt ihr nicht,
dass euer Leib ein Tempel des hl. Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt.

Hebräer 13,4 :
Die Ehe soll von allen in Ehre gehalten werden, und das Ehebett bleibt unbefleckt (keine Sünde).
denn Unzüchtige (z.B. Sex ohne verheiratet zu sein) und Ehebrecher (Sex als Verheirateter
ausser der eigenen Ehefrau) wird Gott richten (d.h. es gibt Strafe dafür, hier wird explizit nicht nur
Ehebruch, sondern auch Unzucht erwähnt (ausserehelicher Geschlechtsverkehr ohne in einer
Ehe zu sein)).

1. Thessalonicher 4,3 :
Das ist es, was Gott will : eure Heiligung. Das bedeutet, daß ihr die Unzucht meidet, daß jeder
von euch lernt, mit seiner Frau in heiliger und achtungsvoller Weise zu verkehren, nicht in
leidenschaftlicher Begierde wie die Heiden, die Gott nicht kennen.
Def. Unzucht : Oberbegriff für regelmässige Befriedigung des Geschlechtstriebes ausserhalb
fester dauerhafter monogamer heterosexueller Beziehungen ohne der erklärten Absicht, zu einer
dauerhaften festen derartigen Beziehung zu kommen ....

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Eine feste untrennbare Partnerschaft ist der offiziellen Ehegemeinschaft sehr nahe ...
Wichtig ist nicht das Papier sondern die feste dauerhafte Verbindung

Optimalsfall und der höchste erstrebenswerte Zustand ist nach wie vor die Ehe und sex innerhalb
einer festen dauerhaften Ehe

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