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"Denn wer ist unter euch, der einen Turm bauen will und setzt sich nicht zuv

or hin und überschlägt die Kosten, ob er genug habe, um es auszuführen?"(Lk 14,2


8)
Der Ausdruck "die Kosten Überschlagen" stammt aus der Schriftstelle, wo Jesus sa
gte, daß man die Kosten der Nachfolge abschätzen soll.
-> Vorher genau Kosten abschätzen, dann erst entscheiden ob man Christ werden wi
ll oder nicht, ich erkläre hier nun möglichst bibelkonform
die dazu notwendigen Infos

Von Geburt an sind laut Bibel alle Menschen Sünder

Trügerisch, unheilbar ist d. Herz; wer kennt sich damit aus? Ich prüfe es!
Jer 17,9-10
Bosheit der Menschen war groß, Trachten nur böse den ganzen Tag 1Mo 6,5-
6
Das Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend an 1Mo 8,21
Ich bin als Sünder geboren, meine Mutter hat mich in Sünden empfangen Psm 51,5
-7
Wenn schon ihr, die ihr doch böse seid... Mat 7,11
Früchte entspr. Baum; wie könnt ihr Gutes reden, obwohl ihr böse seid? Mat 12,3
3-35
Aus Herz kommen böse Gedanken: Mord, Unzucht, Diebstahl, Lüge Mat 15,19
Menschen lieben Finsternis mehr als Licht, weil ihre Taten böse Joh 3,19
Mich hasst die Welt, denn ich bezeuge, dass ihre Werke böse sind Joh 7,7
Ihr versteht mich nicht, denn ihr habt den Teufel als Vater Joh 8,43-44
Lasst euch erretten aus diesem verkehrten Geschlecht Apg 2,40
Aufzählung der Sünden der Welt Röm 3,9-20
Ich (Paulus) weiß, dass in mir nichts Gutes wohnt Röm 7,18
Fleisch-Gesinnung=Feindsch. geg. Gott; nicht untertan, kann es nicht sein
Röm 8,7
Fleisch und Blut können das Reich Gottes nicht erben 1Ko 15,50
Ihr wart wegen Sünden Gottes Zorn verfallen, wie alle anderen Eph 2,1-3
...dem Verderben entronnen, das durch Begierde in der Welt herrscht 2Pt 1,4
Wir wissen, dass wir aus Gott sind, und die ganze Welt liegt im Bösen 1Jh 5,19
...denn es gibt keinen Menschen, der nicht sündigt 2Ch 6,36 / 1Kg 8,46
Der HERR ist geduldig, von großer Kraft, vor dem niemand unschuldig ist
Nah 1,3
Wie kann e. Mensch rein sein, wenn selbst Himmel in Seinen Augen unrein
Hiob 15,14-16
Wer kann merken, wie oft er sündigt? Verzeihe verborgene Sünden Psm 19,1
3
Alle sind abgefallen. Da ist keiner, der Gutes tut! Psm 14,1-3 / Psm 53,3-4
Vor Dir ist kein Lebendiger gerecht Psm 143,2
Wer kann sagen: "Ich bin rein von Sünde. "? Spr 20,9
Kein Mensch ist so gerecht, dass er nur Gutes tut, nicht sündigt Pred 7,2
0
Alle irrten umher wie Schafe, aber d. HERR ließ unsere Schuld Ihn treffen
Jes 53,6
Wenn ihr nicht umkehrt, werdet ihr auch so umkommen Luk 13,1-5
Keiner erfüllt das Gesetz Moses Joh 7,19
Wenn ihr nicht glaubt, werdet ihr in euren Sünden sterben Joh 8,23-24
Da ist keiner, der gerecht ist, nicht einer; keiner, der Gutes tut Röm 3,10
-12
Alle haben gesündigt und die zugedachte Herrlichkeit verloren Röm 3,23
Der Tod ist zu allen durchgedrungen, weil alle gesündigt haben Röm 5,12
Ich bin mir keiner Schuld bewusst, aber darin nicht gerechtfertigt 1Ko 4,4
Eigene Sünde leugnen = Selbstbetrug und Chr. zum Lügner machen 1Jh 1,8-10

Was ist damit gemeint


Es ist gemeint, dass man von Geburt an keine direkte Verbindung zu Gott hat und
diese Verbindung auch nicht möchte, sondern möglichst unbehelligt von Gott seine
n Alltag gestalten nach seinen eigenen Wünschen und Vorstellungen und Neigungen
und Vorlieben
(-> selbstbestimmtes Leben ohne Gottes störenden Einfluss möglichst)
Die Folge sind viele Handlungen, die Gott nicht gefallen (Sünde), und auch abträ
glich für das gesellschaftliche Zusammenleben sind, z.B. Egoismus, übertriebene
Kontaktbedürfnisse (sexuell, freundschaftlich), übertriebene Geld/Materiell/Urla
ub Interessen, übertriebene Hilfsbereitschaft die ins Negative ausartet, Lügen e
tc. etc.
Dies führt zu Misständen, die nur behoben werden können, nicht indem man versuch
t sich zu bessern, denn laut Bibel ist der Mensch von Natur aus böse und sündig
und kann sich daraus nicht befreien, denn die Ursache dieses Misszustandes ist d
ie Trennung von Gott, und nur wenn man diese Trennung zu Gott aufhebt wird diese
r böse sündige Misszustand ernsthaft und dauerhaft beseitigt im Laufe der Zeit

Durch die Verbindung zu Gott gibt man also sein selbstbestimmtes Leben auf und a
kzeptiert die Führung durch Gottes Sohn Jesus in seinem Leben, d.h. man lässt si
ch durch hl. Geist, welchen man von Jesus bekommt, innerlich charakterlich verän
dern und seine Interessen und Tätigkeiten im Leben neu gewichten und positiv abä
ndern.
Dies führt dazu, dass man schädliche/negative Dinge aufgibt bzw. ändert (Sünde)
und stattdessen positive Dinge tut, die im Sinne Gottes/Jesus sind und dabei ein
e Verbindung/Kommunikation zu Gott/Jesus hat, durch Gebet/Gedanken usw.

-> Die Kosten sind, dass man, wenn man Christ wird, hl. Geist bekommt und dadurc
h von in Jesus / Bibel Augen negativen Dingen weggezogen und
befreit wird, man muss dazu bereit sein, negative Dinge im Lauf der Zeit aufzuge
ben, sonst kann man kein Christ werden, denn als Christ wird man durch hl. Geist
zwangsläufig von diesen Dingen weggeführt
Man lässt Gottes Einfluss auf sein Alltagsleben zu und lebt den Alltag zusammen
mit und geführt von Jesus und richtet ihn nicht mehr alleine nach seinen eigenen
Weltanschauungen und Wünschen aus sondern nach Jesus Meinungen, d.h. man lässt
seinen gesamten Tagesablauf von Jesus beleuchten und bei Bedarf umgestalten und
sich führen/leiten von Jesus
Beweis : (Wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um
meinetwillen verliert, der wird es retten (Lk 9,24))
-> Wer sein Leben weiterhin selbstbestimmt ohne Jesus Führung leben will und auf
die biblischen/christlichen Werte von Jesus keinen Wert legt, der wird es verli
eren (nicht ins Paradies kommen ...)

-> der Nutzen : Man bekommt ein besseres Verhalten, eine bessere Persönlichkeit,
ausgewogenere/bessere Interessens- und Tätigkeitsbereiche und man befindet sich
unter Gottes Führung im Alltag, darf direkt zu Jesus bzw. Gott als Jesu Anhänge
r beten und auf helfende Eingriffe von Jesus/Gott im Alltag hoffen wenn es sinnv
olle Gebete sind in den Augen Gottes, auch sonst ist man ständig von Jesus begle
itet im Alltag ( Ich bin bei euch alle Tage, bis
ans Ende der Welt (Matt. 28, 20)
Man ist Teil der weltweiten Christen und darf sich sicher sein, mit ihnen zusamm
en später ins Paradies zu kommen zusammen mit all den anderen Gläubigen (aus dem
alten Testament, künftige Gläubige)
Beweis : ("Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen So
hn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige
Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die We
lt richte, sondern daß die Welt durch ihn gerettet werde" (Johannes 3, 16-17))
Und : alle Ungläubigen kommen in die Hölle/Feuersee, und dort ist es ganz und ga
r ungemütlich, aber Christen kommen dort nicht hin

BEWEIS :
--------
In der äußersten Finsternis werden die Menschen weinen und mit den Zähnen knirsc
hen (Matthäus 25,30), d.h. Leid und Wut werden gegenwärtig sein.
Jesus redet über die Hölle als den Ort, an dem das Feuer nie ausgeht und ihr Wur
m [der der Gottlosen] nie stirbt (Markus 9,43-44+48)
Engel werden Gesetzlose Ungläubige in Feuerofen werfen: Weinen, Zähneknirschen
Mat 13,40-42
In Offenbarung Feuerofen Feuersee genannt :
In Feuersee werden sie Tag und Nacht gepeinigt von Ewigkeit zu Ewigkeit
Off 20,10-15

Wer kommt in Hölle ?


Wer nicht glaubt, der wird verdammt werden Mrk 16,16
Strafe, ewiges Verderben fern vom Herrn für Ungläubige... 2Th 1,7-9

Wie ist die Verdammnis ?


Von Gott Abtrünnige: ewig Wurm und Feuer, allem Fleisch ein Greuel Jes 66,2
4
Viele im Staub wachen auf, die einen..., andere zu ewiger Schande, Abscheu
Dan 12,2
Die "Spreu" wird mit unauslöschlichem Feuer verbrannt Mat 3,11-12
Finsternis, Heulen, Zähneklappern Mat 8,12
Fürchtet euch aber vor dem, der Leib & Seele in Hölle verderben kann Mat 10,2
8
Kapernaum wird z. Hades hinabgestoßen; Sodom wird es erträglicher ergehen
Mat 11,23
Gleichn. v. Unkraut: Engel sammeln Böse, in Feuer: Weinen, Zähneknirschen
Mat 13,40-42
Gleichn. v. Fischnetz: Trenn. v. Guten & Bösen; Böse in Feuer: Weinen, Zähnekn.
Mat 13,47-50
Trennung von Guten und Bösen. Böse in Feuerofen Mat 13,47-50
Feuerofen: Da wird Heulen und Zähneklappern sein Mat 13,42 / Mat 13,50
Besser als Krüppel ins Leben, als gesund ins ewige Feuer geworfen werden
Mat 18,8-9
Kön. Hochzeit: Ohne Hochzeitsanzug->äußerste Finsternis, Heulen, Zähneknir.
Mat 22,11-14
Herrn kommt unerwartet, böser Knecht: zerschlagen, Heulen, Zähneknirschen
Mat 24,45-51
Törichte Brautjungfern ohne Öl müssen draußen bleiben Mat 25,1-13
Anvertr. Zentner: Böser, fauler Knecht: Finsternis, Heulen, Zähneknirschen
Mat 25,14-30
Unnützen Knecht werft in äußerste Finsternis, wo Weinen, Zähneknirschen
Mat 25,30
Alle Völker nach Taten => ewiges Feuer wie Teufel / ewiges Leben Mat 25,3
1-46
Besser als Krüppel ins Leben, als gesund in Hölle, unauslöschliches Feuer
Mrk 9,43-48
"Weg, ihr Übeltäter!"; da wird Weinen und Zähneknirschen sein Luk 13,24-28
Reicher Mann, armer Lazarus: Reicher nach Tod: Qual, Flamme, kein Zurück
Luk 16,23-26
Gottes Zorn, Drangsal, Angst, verloren gehen Röm 2,8-12
Strafe, ew. Verderben fern vom Herrn für Ungläubige, d. Evang. Ungehorsame
2Th 1,7-9
Pein des ewigen Feuers Jud 7
Schwärzeste Finsternis für ewig Jud 13
Qual durch Feuer in alle Ewigkeit, Tag und Nacht keine Ruhe Off 14,9-11
In Feuersee werden sie Tag und Nacht gepeinigt von Ewigkeit zu Ewigkeit
Off 20,10-15
Ungläubige, Sünder -> Pfuhl mit Feuer, Schwefel :2. Tod Off 21,8

Wer die Kosten und Nutzen abwägt und sich für den Glauben entscheiden möchte, Go
tt/Jesus künftig in sein Leben einbeziehen möchte, sein Leben künftig unter Jesu
Führung und nach Gottes Wertvorstellungen und Lebensregeln gestalten möchte, un
d Vergebung für sein bisheriges von Gott getrenntes und ohne Gott geführtes sünd
haftes Leben haben und Vergebung für seine Einzelsünden haben möchte, kann nun d
ieses Gebet ernsthaft nachsprechen
Vater im Himmel, mir ist klar geworden, dass ich mein Leben selbst bestimmt habe
und von dir getrennt bin. Vergib mir bitte meine Schuld. Danke, dass du meine S
ünden vergeben hast, weil Christus für mich gestorben und mein Erlöser geworden
ist. Herr Jesus, bitte übernimm die Herrschaft in meinem Leben und verändere mic
h so, wie du mich haben willst.
Entspricht dieses Gebet Ihrem Verlangen?
Wenn ja, dann können Sie es jetzt zu Ihrem eigenen Gebet machen, und Jesus wird
so, wie er es versprochen hat, in Ihr Leben kommen. Jesus ermutigt uns: "Bittet,
dann wird euch gegeben, sucht, dann werdet ihr finden, klopft an, dann wird euc
h geöffnet!" (Matthäus 7,7) Möchten Sie dies jetzt tun? Was geschieht, wenn Sie
Ihr Leben Jesus Christus anvertrauen?
Jesus Christus wird Herr über Ihr Leben. (Johannes 20,28)
Er vergibt Ihnen Ihre Sünden. (Kolosser 1,14)
Er Schenkt Ihnen Geborgenheit, Freude und Hoffnung. (Römer 14,17)
Sie werden ein Kind Gottes und dürfen zu Gott "Vater" sagen. (Matthäus 6
,9)
Sie erfahren die Kraft des Heiligen Geistes. (Apostelgeschichte 2,38)
Sie beginnen, an einem sinnerfüllten Leben, für das Gott Sie geschaffen
hat, teilzuhaben. (Johannes 10,10)
Neues Leben aus der Kraft des Heiligen Geistes. Gott der heilige Geist ist heute
am Wirken. Er befähigt uns zu glauben und schenkt uns neues Leben. Das Leben de
s Christen ist ein Leben aus der Kraft des Heiligen Geistes. Er hilft uns, die B
ibel zu verstehen und zu beten. Er schenkt uns Liebe zu Gott und den Mitmenschen
.
Gewissheit des ewigen Lebens in Gemeinschaft mit Gott. "Gott hat uns ewiges Lebe
n gegeben, und wir erhalten dieses Leben in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, der h
at das Leben; wer den Sohn nicht hat, dar hat das Leben nicht. Das habe ich euch
, die ihr an mich glaubt, geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr das ewige Leben
habt." (1.Johannes 5,11-13)

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Praktische Hinweise für ein Leben mit Christus. Das christliche Leben ist ein Wa
chstumsprozess. Ihr Beziehung zu Christus vertieft sich, wenn Sie ihn den Einzel
heiten ihres Lebens immer mehr vertrauen lernen. Dazu einige Ratschläge:
Versuchen Sie Ihr Leben als Christ nicht aus eigener Kraft zu leben, son
dern leben Sie fröhlich und zuversichtlich aus der Kraft des Heiligen Geistes. N
ehmen Sie täglich die Vergebung in Anspruch, die Ihnen in Jesus Christus zugespr
ochen ist.
ZugMachen Sie Ihren Glauben nicht abhängig von Ihrem Temperament, Ihren
Gefühlen und wechselvollen Erfahrungen. Diese sind nicht ausschlaggebend. Entsch
eidend ist die Verheißung Gottes in seinem Wort. Der Christ lebt im Glauben. Die
se Zeichnung soll das Verhältnis zwischen Gottes Word (in der Bibel), Glaube (un
ser Vertrauen in Gott und sein Wort) und Gefühl (eine Folge von Glaube und Gefüh
l) veranschaulichen. Ein Zug wird von der Lokomotive gezogen, nicht vom Anhänger
. Setzen Sie Ihr Vertrauen auf die Glaubwürdigkeit Gottes und die Zusagen in sei
nem Wort, der Bibel.
Lesen Sie täglich einen Abschnitt aus der Bibel. Beginnen Sie zum Beispi
el mit dem Johannesevangelium. Nehmen Sie dazu einen Bibellesehilfe zur Hand.
Beginnen und schließen Sie den Tag mit einem Gebet. >Bleiben Sie im Gesp
räch mit Gott. Jede Freundschaft will gepflegt werden, auch die Gemeinschaft mit
Gott.
Christsein ist keine Privatsache. Suchen und pflegen Sie den Kontakt mit
anderen Christen.
Behalten Sie Ihren Glauben nicht für sich, sondern lassen Sie andere Men
schen an ihrem neugefundenen Leben teilhaben. Setzen Sie die Gaben, die Gott Ihn
en gegeben hat, für das Wohl anderer Menschen ein Denn Glaube und Liebe sind ein
e Einheit.
Die Bedeutung der christlichen Gemeinde: Die Bibel bezeichnet die christliche Ge
meinde als den Leib Christi. Die einzelnen Gläubigen sind die Glieder dieses Lei
bes, das Haupt ist Christus. Die Glieder sind verschiedenartig und ergänzen sich
gegenseitig. Jeder Christ braucht die Ergänzung durch den anderen. Folgendes Be
ispiel kann dies veranschaulichen:
Mehrere Holzscheite zusammen brennen hell; legt man aber eines davon zur Seite,
dann erlischt dessen Feuer rasch. So verhält es sich auch mit Ihrer Beziehung zu
anderen Christen. Schließen Sie sich deshalb einer christlichen Gemeinde an. Ne
hmen Sie aktiv am Gottesdienst und am Gemeindeleben teil.

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Wiederholung: die 4 geistlichen Gesetze (Campus für Christus Heft) :
Die folgenden vier Punkte, die auch in dem bekannten grünen Heft enthalten sind,
geben eine Antwort auf die Frage, wie man Gott persönlich kennenlernen und erfa
hren kann:
1. Gott liebt Sie. Er hat Sie geschaffen und will, daß Sie eine persönli
che Beziehung zu ihm haben.
2. Die Gemeinschaft mit Gott ist durch die Sünde des Menschen zerstört.
3. Jesus Christus ist Gottes Weg aus der Sünde des Menschen.
4. Wir können Gemeinschaft mit Gott finden, wenn wir Jesus Christus als
unseren Herrn und Erlöser annehmen.
Gebet,um das Vertrauen zu Gott auszudrücken
Praktische Hinweise für ein Leben mit Christus.
Zu einem Leben in der Gemeinschaft mit Gott gibt es nur einen Weg. Aber jeder Me
nsch wird auf diesem Weg anders geführt. Dabei haben sich die vier Schritte, die
im folgenden geschildert werden, als eine hilfreiche Leitlinie erwiesen.
1. Gott liebt Sie. Er hat Sie geschaffen und will, dass Sie eine persönliche Bez
iehung zu ihm haben.
Gott liebt sie! "Gott liebte die Menschen so sehr, dass er seinen einzigen Sohn
hergab. Nun wird jeder, der sich auf den Sohn Gottes verlässt, nicht zugrunde ge
hen, sondern ewig leben." Johannes 3,16
Gott möchte, dass Sie ihn kennenlernen. Jesus sagte: "Ich bin gekommen, um das L
eben in seiner ganzen Fülle zu bringen." Johannes 10,10. Jesus betete: "Darin be
steht das ewige Leben: Die Menschen erkennen dich als den einzigen wahren Gott,
und sie erkennen den, den du gesandt hast, Jesus Christus." Johannes 17,3
Aber warum erfahren viele Menschen diese persönliche Beziehung zu Gott nicht?
Top
2. Die Gemeinschaft mit Gott ist durch die Sünde des Menschen zerstört. Deshalb
kann er Gottes Liebe nicht erfahren.
Was ist Sünde? Der Sinn des Lebens ist es, in Gemeinschaft mit Gott zu leben. De
r Mensch meint aber, sein Leben ohne Gott meistern zu können. Er lehnt sich gege
n Gott auf oder ist ihm gegenüber gleichgültig. Diese Haltung nennt die Bibel Sü
nde. Sie führt zu einem falschen Verhältnis zum Mitmenschen und zu sich selbst.
Verdeckte und offensichtliche Verfehlungen im mitmenschlichen Bereich haben ihre
Wurzel in der zerstörten Beziehung zu Gott. "Alle haben gesündigt und können de
shalb nicht vor Gott bestehen." Römer 3,23
TrennungWas sind die Folgen der Sünde? "Eure Sünden scheiden euch von eurem Gott
." Jesaja 59,2 Die Bibel bezeichnet das als geistlichen Tod: "Die Folge der Sün
de ist der Tod." Römer 6,23 Gott ist heilig. Der Mensch ist sündig. Zwischen bei
den besteht eine tiefe Kluft. Der Mensch versucht durch eigenes Bemühen, durch g
utes Leben, Philosophie oder Mitmenschlichkeit, diese Kluft zu überbrücken. Doch
alle Anstrengungen sind vergeblich, weil sie das Kernproblem der Sünde nicht lö
sen.
Der dritte Punkt zeigt uns die Antwort auf dieses Problem:
3.Jesus Christus ist Gottes Weg aus der Sünde des Menschen. Allein durch ihn kan
n der Mensch wieder eine persönliche Beziehung zu Gott finden.
Kreuzweg Jesus Christus ist für uns Mensch geworden. Schon die alttestamentliche
n Propheten kündigten einen Retter an (Jesaja 9,5; Micha 5,1). Jesus ist dieser
von Gott versprochene Retter. Er wurde Mensch, lebte auf dieser Erde und verkünd
igte durch sein Reden und Handeln die Herrschaft Gottes (Philipper 2,7; Markus 1
,5). Er lebte ohne Sünde, das heißt in einer ständigen Gemeinschaft mit dem Vate
r (Hebräer 4,15; Johannes 10,30). Jesus sagte: "Ich bin der Weg und die Wahrheit
und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich." (Johannes 14,6) Got
t selbst hat durch sein Handeln die Kluft überbrückt, die uns von ihm trennt. Er
sandte seinen Sohn Jesus Christus, der für uns starb. Dadurch können wir jetzt
Vergebung und einen echten Neuanfang erfahren.
Jesus Christus starb stellvertretend für uns. Er starb, um die Trennung zwischen
Gott und dem Menschen zu beseitigen. "Denkt an Christus, der einmal und das gil
t für immer für die Schuld der Menschen gestorben ist. Er, der Schuldlose starb
für die Schuldigen. Das tat er, um euch den Weg zu Gott freizumachen." (1.Petrus
33,18) "Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns ges
torben ist, als wir noch Sünder waren." (Römer 5,8) Jesus ist von den Toten aufe
rstanden. "Diesen Jesus hat Gott auferweckt, dessen sind wir alle Zeugen." (Apos
telgeschichte 2,32) Seine Auferstehung bestätigt:
Dass er Gottes Sohn ist; Römer 1,4
Dass Gott bereit ist, uns zu vergeben; Apostelgeschichte 13,34-39
Dass wir seine Gegenwart und Hilfe heute erfahren können. Johannes 14,1
Diese drei Punkte nur zu kennen reicht nicht aus ...
Top
4. Wir können Gemeinschaft mit Gott finden, wenn wir Jesus Christus als unseren
Herrn und Erlöser annehmen.
Diese Gemeinschaft ist Gottes Geschenk und wird erlebt, wenn wir Jesus unser Ver
trauen schenken. "Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Gottes Kinder zu
werden, allen, die an seinen Namen glauben." (Johannes 1,12) Dazu gehört:
Dass wir Gott unsere Schuld eingestehen
Dass wir seine Vergebung vertrauensvoll annehmen
Dass wir ihm die Führung unseres Lebens anvertrauen
Jesus Christus spricht: "Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine S
timme hört und mir die Tür öffnet, bei dem will ich eintreten." (Offenbarung 3,2
0) Es genügt nicht, diesen Aussagen nur gedanklich zuzustimmen. Ein bewusstes "J
a" dazu ist notwendig, wie die folgende Zeichnung deutlich macht ...
Kreis1
Hier werden zwei Lebenseinstellungen gezeigt. Einmal das Ich im Mittelpunkt des
Lebens. Dieser Mensch bestimmt sein Lebens selbst, auch wenn er sich vielleicht
als Christ bezeichnet. Christus ist am Rande oder außerhalb seines Lebens. Die P
unkte stellen Lebensbereiche dar wie Freundschaften, Beruf, Freizeit und Geld. D
iese werden vom "Ich" beherrscht, was oft zu Unzufriedenheit, Enttäuschung und S
innlosigkeit führt.
Kreis2
Auf der anderen Seite Jesus Christus im Mittelpunkt des Lebens. Das Leben dieses
Menschen wird von Christus bestimmt, weil er im Vertrauen Gottes Vergebung ange
nommen hat und Christus jeden Bereich seines Lebens unterstellt. <in dieser enge
n Beziehung mit Gott erfährt er zunehmend ein sinnerfülltes Leben.
Welche Lebenseinstellung trifft am ehesten auf Sie?
Welche Lebenseinstellung würden Sie bevorzugen?
Im folgenden wird erklärt, wie ein Leben mit Jesus Christus im Mittelpunkt begin
nen kann. Sie können jetzt ihr Leben bewusst Jesus Christus anvertrauen. Dies is
t ein entscheidender Schritt auf dem Weg mit Gott. Gott kennt Sie. Ihm kommt es
nicht auf gut formulierte Worte an, sondern auf Ihre ehrliche Einstellung.
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