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Gen 9 schildert, wie Gott mit Noah nach der Sintflut einen neuen Bund schließt.

Gott will mit Noah einen Neuanfang in der Menschheitsgeschichte machen. Aber sch
on bald kommt es zu einem erneuten Sündenfall. Noah errichtet einen Weinberg, um
Wein anzubauen. Am Ende liegt Noah total betrunken und völlig nackt in seinem Z
elt. Als sein Sohn Ham dies sieht, hat er nichts Besseres zu tun, als seinen Brü
dern davon Bericht zu erstatten. Diese gehen respektvoller mit ihrem Vater um. U
m ihn nicht zu beschämen, nähern sie sich ihm mit abgewandtem Gesicht und bedeck
en seine Blöße.
Als Noah wieder bei Sinnen ist, segnet er seine Söhne Sem und Japhet und deren N
achkommen. Die Nachkommen Hams werden hingegen wegen dessen respektlosen Verhalt
ens verflucht.
Auf den ersten Blick scheint nicht ersichtlich zu sein, was diese Stelle mit Hom
osexualität zu tun hat. Nun, diese Stelle spricht nicht direkt von Homosexualitä
t. Sie kann aber durchaus mit der Homosexualität in Verbindung gebracht werden.
Möglicherweise ist Hab 2,15 eine Anspielung auf das Geschehen in Gen 9: "Wehe de
m, der seinen Nächsten aus Schalen und Schläuchen trinken läßt und ihn dadurch t
runken macht, damit er seine Blöße sehe".
Man sieht deshalb den Grund des Fluches über Hams Nachkommen nicht allein in des
sen Respektlosigkeit seinem Vater gegenüber, sondern auch in "dem lustvollen Bet
rachten des nackten Körpers eines Gleichgeschlechtlichen".
Aus diesem Grunde wird auch verständlich, warum sich der Fluch Noahs nicht gegen
Ham selbst, sondern gegen dessen Sohn Kanaan richtet. Kanaan ist der Stammvater
der Kanaaniter, also der verdorbenen Ureinwohner Palästinas, bei denen homosexu
elles Handeln in den verschiedensten Ausprägungen gang und gebe war. Somit kann
durch diesen exegetischen Ansatz eine klare Weichenstellung Gottes in Bezug auf
die Homosexualität gesehen werden, nämlich als eine vorgreifende Verurteilung de
r im kanaanäischen Volk üblichen homosexuellen Praktiken.
In Buch der Richter, Kap. 19, wird eine Geschichte erzählt, die den Vorgängen in
Sodom sehr ähnlich ist. Ein Levit ist mit seiner Nebenfrau gezwungen, in der jü
dischen Stadt Gibea zu übernachten und dort das Gastrecht zu beanspruchen. Wie i
n Gen 19 versuchen "ruchlose Männer" (Ri 19, 22), den Gastgeber zu zwingen, den
Leviten herauszugeben, damit sie ihn "erkennen" (JADA) könnten.
Auch in Gibea wollten die dort wohnhaften Benjaminiten den Gast homosexuell mißb
rauchen. Der Gastgeber bietet (wie Lot in Sodom) seine jungfräuliche Tochter als
Ersatz an. Schließlich übergibt der Levit der ruchlosen Meute seine Nebenfrau,
damit diese sie sexuell mißbrauchen konnten. "Selbst das in Israel heilige Gastr
echt", das sich ja auch auf die Nebenfrau erstreckte, "war der Levit bereit zu v
erletzen, nur um die Bewohner Gibeas von Homosexualität abzuhalten".\24\
Als Folge dieser Schandtat wird fast der ganze Stamm Benjamin in einem Strafgeri
cht vernichtet.
Lev 18,22:"Du sollst nicht bei einem Mann liegen, wie bei einer Frau, es ist ein
Greuel".
Lev 20,13:"Wenn jemand bei einem Mann liegt wie bei einer Frau, so haben sie get
an, was ein Greuel ist und sollen beide des Todes sterben. Blutschuld lastet auf
ihnen".
Römer 1,25-27 Sie haben die Wahrheit Gottes in Lüge verwandelt und dem Geschöpf
Verehrung und Gottesdienst dargebracht statt dem Schöpfer ... Deswegen hat Gott
sie in schandbare Leidenschaften dahingegeben. Denn ihre Frauen haben den natürl
ichen (Geschlechts-) Verkehr mit dem widernatürlichen vertauscht und ebenso habe
n auch die Männer den natürlichen (Geschlechts-) Verkehr mit ihren Frauen verlas
sen und sind in ihrer Wollust zueinander entbrannt, indem sie, Mann mit Mann, Sc
hande trieben und so den gebührenden Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfing
en".
1. Kor 6,9f "Wißt ihr nicht, daß keiner, der Unrecht tut, das Reich Gottes ererb
en wird? Irret euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher
noch die, die sich zur Knabenliebe hergeben oder sie üben, weder Diebe noch Betr
üger, auch keine Trunkenbolde, keine Verleumder und Räuber werden das Reich Gott
es ererben."
"Draußen bleiben die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Mörder u
nd die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut" (Offb 22,15).
"Im Alten Testament" dagegen, "werden mit 'Hunden' die männlichen Prostituierten
bezeichnet. Die Dirnen bekommen einen Dirnenlohn, der zur Unzucht geweihte Buhl
er (hebr. KEDESCH) den Preis für einen Hund, das heißt den 'Hundelohn' (Dtn. 23,
19). Der Hundelohn ist der Mietpreis für einen männlichen Prostituierten. Die Be
zeichnung 'Hund' für einen Mann, der für homosexuelle Akte in den Tempeln zur Ve
rfügung stand, ist bestätigt durch Inschriften, auf denen der geweihte Buhler (h
ebr. kedesch) häufig 'Hund' genannt wird".
Wer mehr wissen lesen will ...
http://www.efg-hohenstaufenstr.de/download...l/homosex3.html