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Es interessiert uns sehr, wo wir das ewige Leben verbringen.

Um unseren Gesichts
punkt zu erklären, möchten wir Dir in der nächsten Zeit vier Briefe Schicken. Du
hast sicherlich die Freiheit, Deine eigene Meinung zu bilden. Falls Du keine Br
iefe von uns mehr willst, bitte schreibe uns eine kurze Meldung und wir schicken
Dir keine Briefe mehr.
Im ersten Brief wollen wir über die Unfehlbarkeit der Bibel sprechen, wie es der
Koran bezeugt. Nachher liest Du eine kurze Geschichte Im Tal der Tränen . In ihr w
erden verschiedene Punkte behandelt, worüber Du nachdenken sollst. Manche Freund
e verlangten die Adressen von den Personen, die die Geschichten geschrieben habe
n. Wenn Du willst, kannst Du Deine Fragen an uns schicken und wir werden sie wei
terleiten.
Nun fangen wir mit dem ersten Brief an.
Der Gesandte (Gottes) glaubt an das, was von seinem Herrn (als Offenbarung) zu i
hm herabgesandt worden ist, und (mit ihm) die Gläubigen. Alle glauben an Gott, s
eine Engel, seine Schriften und seine Gesandten -- wobei wir bei keinem von sein
en Gesandten (den anderen gegenüber) einen Unterschied machen. Und Sie sagen: Wi
r hören und gehorchen. (Schenke uns) deine Vergebung, Herr! Bei dir wird es (sch
ließlich alles) enden. (Die Kuh: 285).
Im vorigen Vers verlangt der Koran von den Moslems, an Gott, seine Engel, seine
Schriften und seine Gesandten zu glauben und keinen Unterschied zwischen ihnen m
achen. Die Thora und das Evangelium sind Bücher, die von Gott herabgesandt wurde
n. Das bedeutet, als Moslems mußt Du an sie glauben, sie lesen und studieren. Ma
nche behaupten, daß sie verfälscht wurden, obwohl der Koran es bestätigt, daß si
e von Gott sind. Nun wollen wir wissen, ob diese Behauptungen richtig sind. Zuer
st aber wollen wir gemeinsam die Verse vom Koran lesen, die diese falschen Behau
ptungen entkräften.
Er (Allah) hat auch die Thora und das Evangelium herabgesandt, (schon) früher, a
ls Rechtleitung für die Menschen. (Die Sippe 'Imrans: 3)
Sag: Ihr Leute der Schrift! Ihr entbehrt (in euren Glaubensanschauungen) der Gru
ndlage, solange ihr nicht die Thora und das Evangelium, und was (sonst noch) von
eurem Herrn (als Offenbarung) zu euch herabgesandt worden ist, haltet. (Der Tis
ch 72)
Die Leute des Evangeliums sollen (nun) nach dem entscheiden, was Gott darin hera
bgesandt hat. Diejenigen, die nicht nach dem entscheiden, was Gott (als Offenbar
ungsschrift) herabgesandt hat, sind die (wahren) Frevler. (Der Tisch 51)
Ihr Gläubigen! Glaubt an Gott und seinen Gesandten und die Schrift, die er auf s
einen Gesandten herabgeschickt hat, und die Schrift, die er (schon) früher herab
geschickt hat! Wer an Gott, seine Engel, seine Schriften, seine Gesandten und de
n jüngsten Tag nicht glaubt, ist (damit vom rechten Weg) weit abgeirrt. (Die Fra
uen: 135)
Sag: 'Dann bringt doch eine Schrift von Gott bei, die eher rechtleitet als die b
eiden (die Bibel und der Koran), damit ich ihr (meinerseits) folge! (Tut das) we
nn (anders) ihr die Wahrheit sagt!' (Die Geschichten 49)
Aber wie können sie dich (Mohammed) zum Schiedsrichter machen, wo sie doch die T
hora haben, in der die Entscheidung Gottes vorliegt. (Der Tisch 47)
Und es gibt niemand, der die Worte Gottes (durch die alles von vornherein bestim
mt ist) abändern könnte (Das Vieh 34).
Es gibt niemand, der seine Worte (Gottes Worte) abändern könnte. (Das Vieh 115)
Die Worte Gottes kann man nicht abändern. (Jonas 65)
Wir haben die Mahnung (gemeint ist die Bibel) hinabgesandt. Und wir (Gott) gebe
n auf sie acht. (Al-Higr 9)
Und wir ließen hinter ihnen her Jesus, den Sohn der Maria, folgen, daß er bestät
ige, was von der Thora vor ihm da war. Und wir (Gott) gaben ihm das Evangelium,
das (in sich) Rechtleitung und Licht enthält, damit es bestätige, was von der Th
ora vor ihm da war, und als Rechtleitung und Ermahnung für die Gottesfürchtigen.
(Der Tisch 46)
Das sind diejenigen, denen wir die Schrift, Urteilskraft (hukm) und Prophetie ge
geben haben. Und wenn nun diese da nicht daran (biha) glauben, so haben wir (ebe
n andere) Leute damit betraut, die (ihrerseits) daran glauben. Das sind diejenig
en, die Gott rechtgeleitet hat. Nimm ihre Rechtleitung zum Vorbild! (Das Vieh 89
-90)
Und wir haben vor dir (immer) nur Männer (als unsere Gesandten) auftreten lassen
, denen wir (Offenbarungen) eingaben. Fragt doch die Leute der (früheren) Mahnun
g (gemeint sind die Juden und die Christen), wenn ihr (es) nicht wißt! (Die Bien
e 43)
Wenn du (Mohammed) über das, was wir (als Offenbarung) zu dir hinabgesandt haben
, im Zweifel bist, dann frag diejenigen, die die Schrift (bereits) lesen vor di
r (erhalten haben)! (Jonas 94)
Auch in früheren Zeiten ist Gott so verfahren. Du (Mohammed) wirst am Verfahren
(sunna) Gottes keine Abänderung feststellen können. (Der Erfolg 23)
Sagt (O Moslems): 'Wir glauben an Gott und (an das), was (als Offenbarung) zu un
s, und was zu Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und den Stämmen (Israels) herabgesan
dt worden ist, und was Mose und Jesus und die Propheten von ihrem Herrn erhalten
haben, ohne daß wir bei einem von ihnen (den anderen gegenüber) einen Unterschi
ed machen. Ihm sind wir ergeben (muslim). (Die Kuh 136)
Der Koran bezeichnet die Thora (was wir das Alte Testament nennen) und das Evang
elium als Rechtleitung, Licht und Ermahnung für die Gottesfürchtigen. Er verlan
gt von den Leuten der Schrift (der Bibel), sich an der Offenbarung des Herrn zu
halten. Wer nicht an die Schrift glaubt, ist (damit vom rechten Weg) weit abgeir
rt. Der Koran verlangt von Mohammed, die Leute der Schrift (Juden und Christen)
als Vorbild zu nehmen, sie im Zweifel zu fragen. Eine Verfälschung oder Veränder
ung im Gottes Wort ist absolut ausgeschlossen, da Gott persönlich auf sein Wort
acht gibt. Die Worte Gottes kann man auf keinen Fall abändern.
Lieber Moslem, wenn du glaubst, die Verse des Koran richtig sind, mußt du auch g
lauben, was sie über die Heilige Schrift sagt.
Nun wollen wir wissen, was der Koran über Jesus sagt und wir vergleichen es mit
den Aussagen über Mohammed. In den folgenden Koranversen werden wir feststellen,
welche hohe Position Jesus im Koran hat. Jesus ist das Wort Gottes, ist ein Gei
st von Gott, ist in dieser Welt und in der Ewigkeit angesehen und steht Gott nah
. Er ist einer von den Rechtschaffenen, wurde mit dem Heiligen Geist gestärkt un
d wurde von Gott die Schrift, die Weisheit, die Thora und das Evangelium gelehrt
. Er hat Blinde und Aussätzige geheilt, aus Lehm etwas geschaffen und Tote (aus
dem Grab wieder) herauskommen lassen. Er ist ein Zeichen für die Menschen in all
er Welt. Gott wird bewirken, daß diejenigen, die Jesus folgen, den Ungläubigen b
is zum Tag der Auferstehung überlegen sind.
(Damals) als die Engel sagten: 'Maria Gott verkündet dir ein Wort (kalima) von s
ich, dessen Name Jesus Christus, der Sohn der Maria, ist! Er wird im Diesseits u
nd im Jenseits angesehen (wagih) sein, einer von denen, die (Gott) nahestehen. U
nd er wird (schon als Kind) in der Wiege (mahd) zu den Leuten sprechen, und (auc
h später) als Erwachsener, und (wird) einer von den Rechtschaffenen (as-salihina
) (sein).' (Die Sippe 'Imrans: 45-46)
(Damals) als Gott sagte: 'Jesus, Sohn der Maria! Gedenke meiner Gnade, die ich d
ir und deiner Mutter erwiesen habe, (damals) als ich dich mit dem heiligen Geist
stärkte, so daß du (schon als Kind) in der Wiege (mahd) zu den Leuten sprachst,
und (auch später) als Erwachsener, und (damals) als ich dich die Schrift, die W
eisheit, die Thora und das Evangelium lehrte, und (damals) als du mit meiner Erl
aubnis aus Lehm etwas schufst, was so aussah wie Vögel, und in sie hineinblieses
t, so daß sie mit meiner Erlaubnis (schließlich wirkliche) Vögel waren, und (als
du) mit meiner Erlaubnis Blinde und Aussätzige heiltest, und als du mit meiner
Erlaubnis Tote (aus dem Grab wieder) herauskommen ließest, und (damals) als ich
die Kinder Israels von dir zurückhielt (so daß sie dir nichts anhaben konnten),
als du mit den klaren Beweisen (baiyinat) zu ihnen kamst, worauf diejenigen von
ihnen, die ungläubig waren, sagten: 'Das ist ganz offensichtlich Zauberei.' (Der
Tisch: 110)
Christus Jesus, der Sohn der Maria, ist nur der Gesandte Gottes und sein Wort (k
alima), das er der Maria entboten hat, und Geist von ihm. (Die Frauen: 171)
Und wir haben den Sohn der Maria (Maryam) und seine Mutter zu einem Zeichen gema
cht. (Die Gläubigen: 50)
Und (weiter Maria) die sich keusch hielt. Da bliesen wir ihr Geist von uns ein u
nd machten sie und ihren Sohn zu einem Zeichen für die Menschen in aller Welt. (
Die Propheten: 91).
(Damals) als Gott sagte: 'Jesus! Ich werde dich (nunmehr) abberufen und zu mir (
in den Himmel) erheben und rein machen, so daß du den Ungläubigen entrückt bist.
Und ich werde bewirken, daß diejenigen, die dir folgen, den Ungläubigen bis zum
Tag der Auferstehung überlegen sind. (Die Sippe 'Imrans: 55)
Nun schauen wir die Verse über Mohammed an, um die richtige Stellung von ihm im
Koran zu erfahren. Es ist ein Mensch wie alle anderen, er wußte weder, was die
Schrift noch was der wahre Glaube ist und war sogar auf dem Irrweg. Mohammed sol
l Gott für seine Sünden um Vergebung bitten. Seine Schuld war so groß, daß sie i
hm schwer auf dem Rücken lag. Wenn Allah ihn nicht gefestigt hätte, hätte Mohamm
ed bei Götzendienern Anlehnung gesucht. Mohammed hatte keine Stellung als Fürbit
ter, da es egal ob er für die anderen siebzigmal um Vergebung bittet oder nicht.
Er vermag ihm weder Nutzen noch Schaden.
Sag (O Mohammed): Ich bin nur ein Mensch wie ihr, (einer) dem (als Offenbarung)
eingegeben wird. (Die Höhle: 110)
Du (O Mohammed) wußtest (bis dahin) weder, was die (Offenbarungs)schrift noch wa
s der (wahre) Glaube ist. (Die Beratung: 52)
Sei dir (O Mohammed) nun dessen bewußt, daß es keinen Gott gibt außer Gott, und
bitte (ihn) um Vergebung für deine (eigene) Schuld und für die gläubigen Männer
und Frauen! (Mohammed: 19)
Gott wollte dir (O Mohammed) deine frühere und deine spätere Schuld vergeben. (D
er Erfolg: 2)
Dir (O Mohammed) deine Last abgenommen, die dir schwer auf dem Rücken lag. (Das
Weiten: 2-3)
Wenn wir dich (O Mohammed) nicht gefestigt hätten, hättest du bei ihnen (Götzend
ienern) fast ein wenig Anlehnung gesucht. (Die nächtliche Reise: 74)
Hat er (Gott) dich (O Mohammed) nicht als Waise gefunden und (dir) Aufnahme gewä
hrt, dich auf dem Irrweg gefunden und rechtgeleitet. (Der Morgen: 6-7)
Du magst (Gott) um Vergebung für sie bitten oder nicht, (ja) du magst (ihn sogar
) siebzigmal um Vergebung für sie bitten, Gott wird ihnen (so oder so) nicht ver
geben. (Die Buße: 80).
Sag (O Mohammed): Ich vermag mir weder Nutzen (zu verschaffen) noch Schaden (zuz
ufügen). (Die Höhen: 188)
Die Zusammenfassung der kurzen Geschichte: Im Tal der Tränen
Ein Moslem aus einem einfachen Dorf in Ägypten interessierte sich für die Moslem
ische Brüderschaft in seinem Ort. Die Gruppe bewarb ihn und er wurde Prediger. S
ein Vater hatte Angst um seinen Sohn und verbot ihm allein in die Moschee zu geh
en, da die Gruppe gegen den Staat war. Sein Vater schlug ihn und brannte seine i
slamischen Bücher. Trotzdem war er für den Islam in der Schule sehr aktiv. Er zw
ang seine Schwester, den Schleier zu tragen, gab den Frauen nicht mehr die Hand
und hörte keine weltlichen Songs mehr. In seinem Eifer für den Islam wollte er s
eine christlichen Kollegen zum Islam zu bekehren. Für dieses Vorhaben studierte
er die Bibel. Er wollte bezeugen, daß der christliche Glaube falsch sei. Es war
ein großer Konflikt in ihm, da er herausfand, daß die Bibel wahr ist und Jesus o
hne Sünde ist. Eines Tages schrie er vom ganzen Herzen zu Gott, ihm den richtige
n Weg zu zeigen. In einem Traum erschien ihm Jesus und sagte: Ich liebe dich . Er w
ar nachher total glücklich und laßt sich im Jahr 87 heimlich taufen. Seine Freun
de stellten ihn bloß, indem sie sein Notizbuch klauten, fotokopiert und verteilt
en sie an die Leute in Cafés. Er wurde von den Moslems in seinem Dorf mehrmals g
eschlagen. Seine Mutter trug schwarz, weil sie ihn als tot betrachtete. Sie trau
te sich nicht auf die Straße, weil die Leute sie blamierten. Seine Freunde verli
eßen ihn. Die Bewohner seines Dorfes versammelten sich und wollten sein Haus stü
rmen und brennen und konnten nur seine christlichen Bücher brennen. Die Polizei
stellte sich rund um sein Haus, um keine christlichen Bücher rein zu lassen. Als
man ihm am nächsten Tag das Frühstück ins gebracht hatte, war es in einer Seite
einer christlichen koptischen Tageszeitung, wo er einen Artikel vom Patriarch l
aß. In diesem Artikel laß er viele ermutigende Bibelverse wie fürchte dich nicht,
ich bin bei dir... . Das war für ihn ein großes Zeichen, daß es vor dem Wort Gott
es keine Schranken gibt.
Die Mutter tat alles, um ihren Sohn zum Islam zu bekehren. Sie ging zu einer Wah
rsagerin, die nichts tun konnte und sagte der Mutter: Dein Sohn geht auf einen We
g. Er wird ihn nie verlassen und bleibt siegreich .
Er fuhr in die USA und studierte dort Theologie.
Jesus sagt:
Ich bin das Brot des Lebens: Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mi
ch glaubt, wird nie mehr dürsten.
(Johannes 6: 35)
Wir haben wir erfahren, daß der Koran die Unfehlbarkeit der Bibel (das Wort Gott
es) bezeugt. Wir haben auch einen Überblick über die hohe Stellung Jesu im Koran
. Heute möchte wir das Thema Einzigartigkeit Gottes und die Sohnschaft Jesu behand
eln. Es wird behauptet: Wir glauben an drei Götter. Der nächste Koranvers wider
legt diese Behauptung:
Und streitet mit den Leuten der Schrift nie anders als auf eine möglichst gute Ar
t -- mit Ausnahme derer von ihnen, die Frevler sind! Und sagt: 'Wir glauben an d
as, was (als Offenbarung) zu uns, und was zu euch herabgesandt worden ist. Unser
und euer Gott ist einer. Ihm sind wir ergeben (muslim). (die Spinne: 46)
Dieser Vers bezeugt, daß die Leute der Schrift (Juden und Christen) an den einzi
gen Gott glauben, an den die Moslems auch glauben. Woher kommt es, daß manche Ve
rse anders behaupten, wie z. B.:
Ungläubig sind diejenigen, die sagen: 'Gott ist einer von dreien.' Es gibt keine
n Gott außer einem einzigen Gott. (Der Tisch: 73).
Und (dann), wenn Gott sagt: 'Jesus Sohn der Maria! Hast du (etwa) zu den Leuten
gesagt: "Nehmt euch außer Gott mich und meine Mutter zu Göttern? (Der Tisch: 116
)
(Er ist) der Schöpfer von Himmel und Erde. Wie soll er zu Kindern kommen, wo er
doch keine Gefährtin hatte (die sie ihm hätte zur Welt bringen können). (Das Vie
h: 101).
Diese Verse mißbilligen, daß es drei Götter gäbe, Jesus hätte gesagt, betet mich
mit meiner Mutter an und Gott hätte eine Gefährtin.
Die Christen glauben nicht an drei Götter, sondern nur an einen einzigen Gott. J
esus hat nicht gesagt, daß wir ihn mit seiner Mutter anbeten sollen. Es steht au
ch nirgendwo in der Bibel, daß Gott eine Gefährtin hätte. Folgende Bibelverse be
zeugen diese Tatsachen: Jesus antwortete ihm: Das erste ist: «Höre, Israel: Der H
err, unser Gott, ist ein Herr; und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus
deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand
und aus deiner ganzen Kraft!» (Markus 12: 29-30).
Denn Gott ist einer. Er wird die Beschneidung aus Glauben und das Unbeschnittens
ein durch den Glauben rechtfertigen. (Römer 3: 30)
Du glaubst, daß nur einer Gott ist? Du tust recht; auch die Dämonen glauben und
zittern. (Jakobus 2: 19)
Wenn wir an die Dreieinigkeit glauben, heißt es nicht, daß wir an drei Götter gl
auben. Die Sohnschaft Christi ist nicht durch fleischliche Beziehung entstanden,
sondern es ist eine Geistliche Sohnschaft.
Der nächste Koranvers erklärt die Dreieinigkeit:
Christus Jesus, der Sohn der Maria, ist nur der Gesandte Gottes und sein Wort (k
alima), das er der Maria entboten hat, und Geist von ihm. (Die Frauen: 171).
Hier wurde Gott und sein Wort und sein Geist erwähnt. Niemand kann hier behaupte
n, die Moslems glauben an drei Götter, sondern an einen Gott und sein Wort und s
einen Geist. Wir glauben auch an den Vater und sein Wort Jesus und den Heiligen
Geist.
Der nächste Koranvers bekräftigt die Aussage, die Leute der Schrift (Juden und C
hristen) glauben an den einzigen wahren Gott:
Unter den Leuten der Schrift gibt es (auch) eine Gemeinschaft, die (andächtig im
Gebet) steht, (Leute) die zu (gewissen) Zeiten der Nacht die Verse Gottes verle
sen und sich dabei niederwerfen. Sie glauben an Gott und den jüngsten Tag, gebie
ten, was recht ist, verbieten, was verwerflich ist, und wetteifern (im Streben)
nach den guten Dingen. Die gehören zu den Rechtschaffenen (as-salihina). (Die Si
ppe 'Imrans: 113-114).
Es ist unmöglich für den sterblichen Menschen, den unbegrenzten Gott zu erforsch
en, wie es in der Bibel steht: Kannst du die Tiefen Gottes erreichen oder die Vol
lkommenheit des Allmächtigen ergründen? Himmelhoch - was kannst du tun? - tiefer
als der Scheol - was kannst du erkennen? (Hiob 11: 7-8)
O Tiefe des Reichtums, sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Wie un
erforschlich sind seine Gerichte und unaufspürbar seine Wege! Denn wer hat des H
errn Sinn erkannt, oder wer ist sein Mitberater gewesen? (Römer 11: 33-34)
Man braucht viel mehr die Offenbarung Gottes, wie Jesus es gesagt hat: Ich preise
dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, daß du dies vor Weisen und Verständ
igen verborgen und es Unmündigen geoffenbart hast. (Matthäus 11: 25) Mit den Kind
ern (Unmündigen) wird hier die einfachen Menschen gemeint, die an Gott einfach g
lauben, nicht die ihn mit dem Kopf erforschen wollen.
Zusammenfassung der kurzen Geschichte: Der Gerade Weg.
Der Geschichte ist von einem Moslem aus dem Irak. Sein Name ist Khaled und gehör
t zum Nachkommen von Ali Ibn Abi Taleb der Enkel Mohammeds. Als Kind war sehr beei
ndruckt von seinem Großvater und dessen Frömmigkeit und erfüllte die religiösen
Pflichten. Er lernte von seinen Verwandten, Mullahs waren, den Koran, das Gesetz
(Sunnah), Fiqh und Askese. Er war mit manchen Praktiken nicht ganz einverstande
n. In der Bibliothek der Moschee fand er viele Bücher, die ihm halfen auf den We
g zu Gott. Er diskutierte mit den Anhängern der anderen islamischen Gruppierunge
n und versuchte die Christen zu Islam zu bekehren. Da er keine Ahnung vom Christ
entum hatte, studierte er jedes Buch, das gegen das Christentum. Er bekam eine B
ibel und laß sie und machte sich lustig über sie. Mit ein paar Namenschristen fi
ng an zu diskutieren, die dann sehr verwirrt waren und ihren Familien beunruhige
n. Die Familien fragten den Priester, der vorschlug, mit dem ihm vor den anderen
Jungs zu diskutieren. Der Priester versuchte vieles zu erklären und seine Frage
n zu beantworten. Schließlich fragte ihn der Priester, ob er sicher sei, nach de
m Tod in den Himmel zu kommen. Da er nicht sicher antwortete, sagte ihm der Prie
ster, daß die wahren Christen sicher sind, da Jesus es ihnen versprochen hat. Na
ch dieser Diskussion war er total müde und verwirrt, las weiter im Koran und in
der Bibel und fang an zu begreifen, daß Jesus leiden und sterben mußte, wie es i
n den Prophetien des Alten Testamentes bezeugen. Er laß auch, daß der Messias st
arker Gott ist, wie in Jesaia 9: 5 Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns ge
geben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen:
Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens.
Eines Nachts sah er eine Vision im Traum. Ein Mann mit Bart fragte ihn warum er
seine Schafe verfolgte. Er antwortete: Ich verfolge sie nicht, sondern versuche s
ie auf den geraden Weg zu bringen. Der Mann im Traum sagte ihm: Woher weißt du, da
ß du auf dem geraden Weg bist? Ich bin der gerade Weg .
Jesus erschien ein zweites mal in einem Traum und sagte: laufe weg von zu Hause u
nd von deinem Land. Ich reiste nach einem arabischen Land und dort erfuhr ich die
Ermordung meines Vaters durch den Geheimdienst. Als ich darüber nachdachte, was
Jesus für mich tat war ich überwältigt und fragte Gott: Warum hast du es getan? D
ie Antwort kam von Innen und lautete: Ich liebe dich und möchte dich für mich hab
en, kommst du? . Ich spürte tiefen Frieden und große Freude, die ich nie vergessen
werde. Ich wurde dann von einer islamischen Gruppe verfolgt und reiste nach ein
em anderen Land, wo ich in Frieden leben kann.
Jesus sagt:
Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe gebe
n. Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von
Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen; denn mein Joch ist s
anft, und meine Last ist leicht.
(Matt. 11: 28-30)
Der Koran sagt:
(Damals) als Gott sagte: 'Jesus, Sohn der Maria! Gedenke meiner Gnade, die ich d
ir und deiner Mutter erwiesen habe, (damals) als ich dich mit dem Heiligen Geist
stärkte, so daß du (schon als Kind) in der Wiege (mahd) zu den Leuten sprachst,
und (auch später) als Erwachsener, und (damals) als ich dich die Schrift, die W
eisheit, die Thora und das Evangelium lehrte, und (damals) als du mit meiner Erl
aubnis aus Lehm etwas schufst, was so aussah wie Vögel, und in sie hineinblieses
t, so daß sie mit meiner Erlaubnis (schließlich wirkliche) Vögel waren, und (als
du) mit meiner Erlaubnis Blinde und Aussätzige heiltest, und als du mit meiner
Erlaubnis Tote (aus dem Grab wieder) herauskommen ließest, und (damals) als ich
die Kinder Israels von dir zurückhielt (so daß sie dir nichts anhaben konnten),
als du mit den klaren Beweisen (baiyinat) zu ihnen kamst, worauf diejenigen von
ihnen, die ungläubig waren, sagten: 'Das ist ganz offensichtlich Zauberei. (Der
Tisch 110).
Hier bezeugt dieser Vers, daß Gott Jesus die Schrift, Weisheit, die Thora und da
s Evangelium lehrte. Der Heilige Geist, der Jesus (wie es im Koran steht) stärkt
e, hat die Schätze der Weisheit und Kenntnis in der Bibel offenbart und sie von
jeder Art der Verfälschung und Veränderung geschützt, damit die Bibel Hoda (= Recht
leitung) für alle Menschen bleibt.
Nun wollen wir ein Gleichnis lesen, das Jesus erzählt hat:
Er sprach aber: Ein Mensch hatte zwei Söhne, und der jüngere von ihnen sprach zu
dem Vater Vater, gib mir den Teil des Vermögens, der mir zufällt! Und er teilte
ihnen die Habe. Und nach nicht vielen Tagen brachte der jüngere Sohn alles zusa
mmen und reiste weg in ein fernes Land, und dort vergeudete er sein Vermögen, in
dem er verschwenderisch lebte. Als er aber alles verzehrt hatte, kam eine gewalt
ige Hungersnot über jenes Land, und er selbst fing an, Mangel zu leiden. Und er
ging hin und hängte sich an einen der Bürger jenes Landes, der schickte ihn auf
seine Äcker, Schweine zu hüten. Und er begehrte seinen Bauch zu füllen mit den S
choten, die die Schweine fraßen, und niemand gab ihm. Als er aber in sich ging,
sprach er Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Überfluß an Brot, ich aber ko
mme hier um vor Hunger. Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und wi
ll zu ihm sagen Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir, ich bin
nicht mehr würdig, dein Sohn zu heißen! Mach mich wie einen deiner Tagelöhner! U
nd er machte sich auf und ging zu seinem Vater. Als er aber noch fern war, sah i
hn sein Vater und wurde innerlich bewegt und lief hin und fiel ihm um seinen Hal
s und küßte ihn. Der Sohn aber sprach zu ihm Vater, ich habe gesündigt gegen den
Himmel und vor dir, ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn zu heißen. Der Vater a
ber sprach zu seinen Sklaven: Bringt schnell das beste Gewand heraus und zieht e
s ihm an und tut einen Ring an seine Hand und Sandalen an seine Füße, und bringt
das gemästete Kalb her und schlachtet es, und laßt uns essen und fröhlich sein!
Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden, war verloren un
d ist gefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein. Sein älterer Sohn ab
er war auf dem Feld, und als er kam und sich dem Haus näherte, hörte er Musik un
d Reigen. Und er rief einen der Sklaven herbei und erkundigte sich, was das sei.
Der aber sprach zu ihm Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das gemäste
te Kalb geschlachtet, weil er ihn gesund wiedererhalten hat. Er aber wurde zorni
g und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber ging hinaus und redete ihm zu. E
r aber antwortete und sprach zu dem Vater: Siehe, so viele Jahre diene ich dir,
und niemals habe ich ein Gebot von dir übertreten, und mir hast du niemals ein B
öckchen gegeben, daß ich mit meinen Freunden fröhlich gewesen wäre, da aber dies
er dein Sohn gekommen ist, der deine Habe mit Huren durchgebracht hat, hast du i
hm das gemästete Kalb geschlachtet. Er aber sprach zu ihm Kind, du bist allezeit
bei mir, und alles, was mein ist, ist dein.
Aber man mußte fröhlich sein und sich freuen, denn dieser dein Bruder war tot un
d ist wieder lebendig geworden und verloren und ist gefunden worden. (Lukas 15:
11-32).
In dieser einfachen Geschichte offenbart uns Jesus, wie tief die Liebe Gottes fü
r uns da ist. Der Vater in dieser Geschichte symbolisiert den himmlischen Vater,
der allen Menschen den freien Willen gibt. Der Jüngere Sohn symbolisiert jeden
von uns, der sich für die Sünde mit seinem freien Willen entschieden hat.
Zusammenfassung der kurzen Geschichte: Mein Weg zum Licht.
Im Jahr 1985 war ich Zeitungsverkäufer in Österreich, wo ich eine christliche Mi
ssionarin getroffen habe. Sie war eifrig und hat mit jedem meiner Kollegen über
Jesus geredet und hat jeden zu den Veranstaltungen eingeladen. Ich habe dann an
den Veranstaltungen teilgenommen und habe den Geist des Islam (damals bedeutete da
s für mich, daß sie Gott wirklich anbeten) in ihnen gemerkt. Ich habe auch gemer
kt, daß sie nur die Bibel und Jesus haben. Meine Schlußfolgerung war: Die Teilna
hme an solchen Veranstaltungen wird mich auf jeden Fall vor dem Verderben in Eur
opa schützen.
Ich habe dann die Missionarin gebeten, eine arabische Bibel für mich zu besorgen
. Beim ersten Lesen habe ich mich über den Stil der Bibel lustig gemacht, wobei
ich sie mit dem Koran verglichen habe. Nach ein paar Tagen habe ich das bereut u
nd hatte den Eindruck, daß dieses Buch nicht verfälscht ist. Da ich nichts über
den Islam in der Bibel gefunden habe, habe ich mir gedacht, daß man es durch die
Übersetzungen der Bibel gestrichen hätte. Ich habe auch gesehen, daß die Geschi
chte der Schöpfung und der Propheten in der Bibel klarer und ordentlicher (nach
der Reihe) geschrieben ist im Gegensatz zum Koran. Ich habe auch gefunden, daß v
erschiedene Bräuche und Sitten nicht islamisch sondern jüdisch sind, wie z. B. K
inderbeschneidung, Opfern eines Schafes, Abdrucken der Hände mit dem Opferblut a
n den Häusermauern. Außerdem las ich in der Bibel warum es den Regenbogen gibt,
warum verschiedene Sprachen auf der Welt gesprochen werden und viele andere Ding
e...
Bis dahin hatte ich keinen Zweifel am Islam und war gleichzeitig überzeugt, daß
die Bibel von Gott kommt und daß er der beste Hüter seines Wortes ist.
Nachher habe ich ein kleines Buch mit dem Titel: Der einzige Weg zum Himmel gelese
n. Es basiert auf Koranversen, Auslegungen von großen islamischen Auslegern und
dem Lebenslauf des Propheten von Ibn Hisham und schreibt über Mohammed und seine
n Lebenslauf. Dieses Buch, zusammengefaßt, verleugnet Mohammed als Propheten und
meint, daß er sich nur für Frauen, Kriege und Eroberungen interessiert hat. Dam
als habe ich mir gedacht, daß solche Leute keine Ahnung von der göttlichen Weish
eit haben, warum Mohammed so viele Frauen gehabt hatte. Ich habe aber bald gemer
kt, daß diese Verse und Auslegungen tatsächlich im Koran bzw. in den Auslegungsb
üchern geschrieben sind.
Ich habe gefunden, daß die Geschichte in der 19. Sure des Koran dem entspricht,
was in der Bibel steht: Die Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären u
nd sie werden seinen Namen Immanuel nennen, was übersetzt ist: Gott ist mit uns (
Matthäus 1:23); ,,Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns und wir haben
seine Herrlichkeit angeschaut"(Johannes 1:14); ,,Denn ein Kind ist uns geboren,
ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter, und man n
ennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst
des Friedens,, (Jesaja 9:5). Daher bin ich überzeugt, daß Gott Mensch wurde. De
r Koran sagt nämlich, daß Gott seinen Geist sendet und zwischen Gott und seinem
Geist gibt es keinen Unterschied. Nun habe ich die Wahrheit über den Glauben an
Jesus erfahren und glaube, daß die Bibel, die eine einheitliche, vollkommene, ni
cht-wiederholte und klare Botschaft anbietet, der einzige richtige Weg ist. Die
Bibel fängt mit der Geschichte der Schöpfung an, fährt mit den Geschichten der P
ropheten fort und hört mit den Verheißungen Christi, über seine Wiederkunft und
das ewige Leben mit dem Heiligen Gott auf. Im Gegensatz zum Koran, der so viele
widersprüchliche Verse beinhaltet, worüber die Ausleger streiten und keine Lösun
g finden, obwohl sie so viele Auslegungen verfaßt haben.
Ich habe dann den Koran, die Auslegungen, den Lebenslauf des Propheten und auch
die Bibel oft gelesen und habe mich gewundert, welch unterschiedliches Bild von
Gott die Bibel und der Koran geben. Die Bibel zeigt uns, wie Gott Himmel und Erd
e geschaffen hat, wie er Moses das Gesetz gegeben hat und wie er durch die Proph
eten Christus verheißen hat... eine einzige Geschichte und ein Gesetz, wobei kei
n anderer Prophet eine andere Geschichte oder ein anderes Gesetz geschrieben hat
. All diese 24 Propheten in über 4000 Jahren von der Schöpfung bis zu Jesus, der
gesagt hat: ,,Meint nicht, daß ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten
aufzulösen, ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlic
h, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota
oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Wer nun e
ins dieser geringsten Gebote auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Gerings
te heißen im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt; der wird groß heißen
im Reich der Himmel" (Matthäus 5:17-19).
Ich wundere mich auch, daß der einzige Prophet, der anderes gebracht hat als all
diese jüdischen Propheten ein arabischer Prophet ist und gleichzeitig der Proph
et des Islam. Wenn er wirklich von Gott ist, warum bringt er ein anderes Buch un
d ein anderes Gesetz? Wenn wir die Worte Jesu betrachten, finden wir, daß Jesus
weder die Propheten noch das Gesetz aufgelöst hat. Mohammed hat aber zuerst die
Thora und das Evangelium bezeugt und nachher seine Meinung geändert und die Jude
n verflucht und als Ungläubige und Polytheisten bezeichnet, sowie auch die Chris
ten.
Ich möchte mit meiner Geschichte mit dem Islam in Ägypten beenden: Ich war eifri
g in Gebet, Fasten, und im Lesen im Koran und dessen Auslegungen. Diesen Eifer h
at der Imam (= der geistliche Führer der Moschee) bemerkt und hat mir gleich die
Mitgliedschaft im Komitee, nachher die Tätigkeit als, Moazen (= der zum Gebet in
der Moschee aufruft) in meiner Moschee und dann den Besuch der Moscheen des Komi
tees in Kairo angeboten. Nach drei Jahren habe ich angefangen, jeweils nach dem
Gebet in der Moschee zu lehren. Man hat mir dann die Tätigkeit als Prediger in d
en Moscheen des Komitees angeboten, was ich aber abgelehnt habe. Ich habe es bev
orzugt, den Islam den Moslems zu verkündigen. Ich habe mit den Moslems bei meine
r Arbeitsstelle, in der Moschee und überall über den Islam geredet und habe sie
vor den Sekten und dem Verderben gewarnt, da ich so viel durch Lesen, Teilnahme
an Unterrichten und Zuhören der Scheichs und Lehrer des Komitees gelernt hatte.
Ich war auch sehr stolz auf die Tafeln, die an unseren Moscheen angebracht waren
: Die Moschee der Täter nach dem Buch Gottes und dessen Gesandten. Ich habe zehn J
ahre im Lesen der Auslegungen und im Gebet in den Moscheen des Komitees verbrach
t, wobei für mich viele Fragen offen geblieben sind. Die Antwort war immer: ,,Ma
nn darf mit den Gedanken nicht so weit gehen, oder Gott weiß es . In dieser Umgebun
g war ich vom Islam total überzeugt und sogar ein Verkündiger unter den Moslems.
Als ich hier die Bibel gelesen hatte, habe ich erkannt, warum ich damals in Ver
wirrung war und offene Fragen hatte. Weil wir nämlich so viele verschiedene Erzä
hlungen haben und keine zuverlässige Quelle.
In dieser islamischen Atmosphäre damals, habe ich immer mit meinem Wissen angege
ben. Nun aber ist die Wahrheit erschienen durch das Lesen der Bibel, die mein He
rz erleuchtet und ich habe die Wahrheit über den Heiligen Gott erfahren. Ich hab
e auch erfahren, daß ich ein Sünder bin, der Gott braucht, um die Sünden zu verg
eben und das nicht durch Gebete oder Fasten oder gute Werke, sondern allein durc
h die Gnade Gottes.
Zum Schluß schreibe ich den Aufruf Gottes, den Jesus Christus an alle Menschen g
erichtet hat: Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme
hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen (Offenbarung 3:20); Und es
ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist
den Menschen gegeben, in dem wir errettet werden müssen (Apostelgeschichte 4:10
-12).
Oh Herr, ich danke dir für deine Liebe, deine Errettung und deine Güte. Ich über
gebe dir diese Zeilen und bitte dich, daß du die Augen der Menschen öffnest, die
diese Worte lesen, daß sie dich erkennen als wahren allmächtigen Gott und außer
dem keiner ist. Amen.
Das ist unser vierter Brief für Dich. Wir hoffen, Du hast eine Meinung gebildet,
woran wir glauben. Wir bitten Gott, Deine Augen und Deinen Verstand aufzumachen
, um an ihn zu glauben.
Wir hoffen auch, daß wir weiterhin in Kontakt bleiben. Falls Du uns nicht mehr s
chreiben willst, respektieren wir Deine Entscheidung und wünschen Dir alles Gute
.
Zuerst erwähnen wir diesen Koranvers:
(Damals) als Gott sagte: 'Jesus, Sohn der Maria! Gedenke meiner Gnade, die ich d
ir und deiner Mutter erwiesen habe, (damals) als ich dich mit dem heiligen Geist
stärkte, so daß du (schon als Kind) in der Wiege (mahd) zu den Leuten sprachst,
und (auch später) als Erwachsener, und (damals) als ich dich die Schrift, die W
eisheit, die Thora und das Evangelium lehrte, und (damals) als du mit meiner Erl
aubnis aus Lehm etwas schufst, was so aussah wie Vögel, und in sie hineinblieses
t, so daß sie mit meiner Erlaubnis (schließlich wirkliche) Vögel waren, und (als
du) mit meiner Erlaubnis Blinde und Aussätzige heiltest, und als du mit meiner
Erlaubnis Tote (aus dem Grab wieder) herauskommen ließest, und (damals) als ich
die Kinder Israels von dir zurückhielt (so daß sie dir nichts anhaben konnten),
als du mit den klaren Beweisen (baiyinat) zu ihnen kamst, worauf diejenigen von
ihnen, die ungläubig waren, sagten: 'Das ist ganz offensichtlich Zauberei. (Der
Tisch 110).
Der Koran sagt, daß Jesus Tote aus dem Grab herauskommen ließ. Wir möchten hier
die ganze Geschichte gemeinsam lesen, wie die Bibel sie erzählt hat.
Es ist die auferweckung von Lazarus.
Es war aber einer krank, Lazarus, von Betanien, aus dem Dorf der Maria und ihrer
Schwester Marta. Maria aber war es, die den Herrn mit Salböl salbte und seine F
üße mit ihren Haaren abtrocknete, deren Bruder Lazarus war krank. Da sandten die
Schwestern zu ihm und ließen ihm sagen Herr, siehe, der, den du lieb hast, ist
krank! Als aber Jesus es hörte, sprach er Diese Krankheit ist nicht zum Tode, so
ndern um der Herrlichkeit Gottes willen, damit der Sohn Gottes durch sie verherr
licht werde. Jesus aber liebte die Marta und ihre Schwester und den Lazarus. Als
er nun hörte, daß er krank sei, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er war.
Danach erst spricht er zu den Jüngern: Laßt uns wieder nach Judäa gehen. Die Jün
ger sagen zu ihm Rabbi, eben suchten die Juden dich zu steinigen, und wieder geh
st du dahin? Jesus antwortete: Hat der Tag nicht zwölf Stunden? Wenn jemand am T
ag umhergeht, stößt er nicht an, weil er das Licht dieser Welt sieht, wenn aber
jemand in der Nacht umhergeht, stößt er an, weil das Licht nicht in ihm ist. Die
s sprach er, und danach sagt er zu ihnen Lazarus, unser Freund, ist eingeschlafe
n, aber ich gehe hin, damit ich ihn aufwecke. Da sprachen die Jünger zu ihm: Her
r, wenn er eingeschlafen ist, so wird er geheilt werden. Jesus aber hatte von se
inem Tod gesprochen sie aber meinten, er rede von der Ruhe des Schlafes. Dann nu
n sagte ihnen Jesus gerade heraus Lazarus ist gestorben, und ich bin froh um eur
etwillen, daß ich nicht dort war, damit ihr glaubt, aber laßt uns zu ihm gehen.
Da sprach Thomas, der auch Zwilling genannt ist, zu den Mitjüngern: Laßt auch un
s gehen, daß wir mit ihm sterben. Als nun Jesus kam, fand er ihn schon vier Tage
in der Gruft liegen. Betanien aber war nahe bei Jerusalem, etwa fünfzehn Stadie
n weit, und viele von den Juden waren zu Marta und Maria gekommen, um sie über i
hren Bruder zu trösten. Marta nun, als sie hörte, daß Jesus komme, ging ihm entg
egen. Maria aber saß im Haus. Da sprach Marta zu Jesus Herr, wenn du hier gewese
n wärest, so wäre mein Bruder nicht gestorben, und jetzt weiß ich, daß, was du v
on Gott bitten magst, Gott dir geben wird. Jesus spricht zu ihr Dein Bruder wird
auferstehen. Marta spricht zu ihm Ich weiß, daß er auferstehen wird in der Aufe
rstehung am letzten Tag. Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das L
eben, wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist, und jeder, der
da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du das? Sie
spricht zu ihm: Ja, Herr, ich glaube, daß du der Christus bist, der Sohn Gottes
, der in die Welt kommen soll. Und als sie dies gesagt hatte, ging sie hin und r
ief heimlich ihre Schwester Maria und sagte: Der Lehrer ist da und ruft dich. Al
s jene es hörte, stand sie schnell auf und ging zu ihm. Jesus aber war noch nich
t in das Dorf gekommen, sondern war an dem Ort, wo Marta ihm begegnet war. Als n
un die Juden, die bei ihr im Haus waren und sie trösteten, sahen, daß Maria schn
ell aufstand und hinausging, folgten sie ihr, da sie meinten, sie gehe zur Gruft
, um dort zu weinen. Als nun Maria dahin kam, wo Jesus war, und ihn sah, fiel si
e ihm zu Füßen und sprach zu ihm Herr, wenn du hier gewesen wärest, so wäre mein
Bruder nicht gestorben. Als nun Jesus sie weinen sah und die Juden weinen, die
mit ihr gekommen waren, ergrimmte er im Geist und wurde erschüttert und sprach:
Wo habt ihr ihn hingelegt? Sie sagen zu ihm Herr, komm und sieh! Jesus weinte. D
a sprachen die Juden: Siehe, wie lieb hat er ihn gehabt! Einige aber von ihnen s
agten: Konnte dieser, der die Augen des Blinden öffnete, nicht machen, daß auch
dieser nicht gestorben wäre? Jesus nun, wieder in seinem Innern erzürnt, kommt z
ur Gruft. Es war aber eine Höhle, und ein Stein lag davor. Jesus spricht: Nehmt
den Stein weg! Die Schwester des Verstorbenen, Marta, spricht zu ihm Herr, er ri
echt schon, denn er ist vier Tage hier. Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht
gesagt, wenn du glaubtest, so würdest du die Herrlichkeit Gottes sehen? Sie nah
men nun den Stein weg. Jesus aber hob die Augen empor und sprach Vater, ich dank
e dir, daß du mich erhört hast. Ich aber wußte, daß du mich allezeit erhörst, do
ch um der Volksmenge willen, die umhersteht, habe ich es gesagt, damit sie glaub
en, daß du mich gesandt hast. Und als er dies gesagt hatte, rief er mit lauter S
timme Lazarus, komm heraus! Und der Verstorbene kam heraus, an Füßen und Händen
mit Grabtüchern umwickelt, und sein Gesicht war mit einem Schweißtuch umbunden.
Jesus spricht zu ihnen Macht ihn frei und laßt ihn gehen! Viele nun von den Jude
n, die zu Maria gekommen waren und sahen, was er getan hatte, glaubten an ihn. (
Johannes 11: 1-45).
Das ist Jesus Christus, von dem ein Prophet vom Alten Testament durch den Heilig
en Geist Prophezeit hat und sagt:
Siehe, mein Knecht, den ich halte, mein Auserwählter, an dem meine Seele Wohlgef
allen hat Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er wird das Recht zu den Natione
n hinausbringen. Er wird nicht schreien und die Stimme nicht erheben und seine S
timme nicht hören lassen auf der Straße. Das geknickte Rohr wird er nicht zerbre
chen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. In Treue bringt er das
Recht hinaus. Er wird nicht verzagen noch zusammenbrechen, bis er das Recht auf
Erden aufgerichtet hat. Und die Inseln warten auf seine Weisung. (Jesaja 42: 1-4
).
Jesus, der Lazarus auferweckt hat, ist selbst auferstanden und hat über den Tod
und die bösen Geister gesiegt. Sein leeres Grab in Jerusalem ist ein materieller
Beweis für seine Auferstehung. Der geistlicher Bewies aber ist das, was wir jed
en Tag erleben, wenn die Sünder sich bekehren und vom Tod der Sünde auferstehen
zum neuen leben. Willst es erfahren? Wenn du glaubst, so würdest du die Herrlich
keit Gottes sehen!
Die Bibel hat viele Aussagen und Taten von Jesus. Hast Du sie gelesen?
Und nun zur Übersicht über unseren Artikel:
Jesus
Folgende Themen werden behandelt:
Warum brauchen wir Jesus?
Die Ansprüche Jesu an die Menschen.
Der Sieg Jesu über den Tod.
Warum kam Jesus in unsere Welt?
Warum starb Jesus?
Was kann Jesus uns schenken?
Wie kann ich Jesus in meine Leben aufnehmen.
Ein Gebet.
Die ersten Schritte im Glauben.
Vers des vierten Briefes
Jesus sagt:
Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn
er gestorben ist; und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben
in Ewigkeit.
(Johannes 11: 25-26)