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THEMA

Geist trifft Körper


„Immer schön arbeiten und nicht nur an den Heiligen
Geist denken!“ Ich war etwas konsterniert, als mein
Lehrmeister mir beiläufig diese Ermahnung mit auf den
Weg zur Baustelle gab. Während meiner Lehrzeit hat-
te mein Chef weder vorher noch nachher je die Worte
„Heiliger Geist“ in den Mund genommen. Er wusste
zwar, dass ich „fromm“ war, aber als er mich mit diesen
ungewohnten Worten anspornte, konnte er unmöglich
wissen, was in meinem Inneren gerade vor sich ging:
Just in diesen Tagen wachte ich nachts immer
wieder auf, fühlte Hitze und stellte fest,
dass mir unbekannte Silben über
die Lippen kamen…

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Alltagserfahrungen mit Gottes Geist

a, ich unterhielt seinerzeit Kontakte Meine geistliche Energiekrise gipfelte in einer


zur Pfingstbewegung. Ich hatte zuvor etwa achtmonatigen Phase, in der ich nicht
meine Teenagerjahre in einer evange- mehr beten konnte. Seit Kindertagen hatte ich
lischen Kirchengemeinde verlebt und gebetet – vor allem das abendliche Gebet ge-
war leitender Mitarbeiter in einem EC- hörte für mich immer dazu. In diesen quä-
Jugendbund. Meine Eltern hatten der Kirche den lenden Monaten kam mir ein Bild in den Sinn:
Rücken gekehrt und besuchten eine Pfingst- Meine innere Gebetskammer war wie mit Flat-
gemeinde. Etwas zögernd folgte ich ihnen in die terband abgesperrt. Der vermeintliche Abriss
Sonntagsgottesdienste und lernte so die charis- meines Glaubens sollte sich als Umbau heraus-
matische Szene als interessierter Beobachter stellen. Ja, die Sonne berührte den Horizont –
kennen. Zeitgleich schlitterte ich immer tiefer aber sie ging auf, nicht unter.
in eine Krise mit meiner Christusnachfolge, die Die Krise fand ihren Abschluss in einem
auch damals eindeutig Schlagseite aufwies – Gottesdienst der besagten Gemeinde. Hier wur-
frei nach dem Motto: „Immer schön arbeiten de nun nicht, wie man erwarten könnte, unter
und nicht nur an den Heiligen Geist denken!“ Handauflegung für mich um innere Heilung ge-
betet. Ich habe mich nicht in einer mehrstün-
Von der Krise zum Neuanfang digen Anbetungszeit in Ekstase gesungen. Kein
Ich hatte schon als junger Erwachsener einen Sprachengesang, kein „Ruhen im Geist“. Der
kleinen Koffer voll geistlicher Tagebücher, las Prediger hat an diesem Sonntag schlicht zur
im Bett mit roten Ohren die Lebensbilder von Lebensübergabe aufgerufen. Man solle sich be-
Missionaren. Ich versuchte, gegen vier Uhr dingungslos der Herrschaft Gottes unterstellen
morgens aufzustehen, in der Bibel zu lesen und und den Entschluss fassen, zur Ehre Gottes zu
um Erweckung zu beten. Vielleicht war es die leben und ihm zu dienen – unabhängig davon
verspätete Jugenddepression eines frommen (und das war die Pointe), ob man Gottes Zu-
Jungen, der als Teenager nie über die Stränge wendung erfahre oder nicht. Dieser Gedanke
geschlagen hat. Jedenfalls erlebte ich meinen erschien mir neu und er traf mich. Ich fällte im
Glauben als kraft- und wirkungslos. Überhaupt Stillen diesen vorgeschlagenen Entschluss, ka-
kam mein Gestaltungswille pitulierte vor Gott, ließ los, übergab ihm von
immer stärker zum Erlie- Neuem mein Leben.
gen, während ich zum Me- In den folgenden Wochen stellte ich fest,
tallgestalter ausgebildet dass ich einen neuen Drang zum Gebet ver-
wurde. spürte – anders als zuvor: die altbekann-
te Verbissenheit war weg. Dieses neue
Drängen glich eher einer Quel-
le, die in mir freigelegt worden
war. Ich nahm es mir nicht
vor zu beten – ich er-
tappte mich dabei.

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Geist trifft Körper


Meistens waren es Gebete des Lobens und Dankens. Eines Nachts dann plötzlich überrascht von so einem Feuer der
wachte ich auf und stellte fest, dass ich ungebeten die Gabe des Sprachen- Liebe, dass er, unfähig das auszuhalten, sich zu
gebets empfangen hatte. Boden warf […] Als er so einen Moment ver-
Inzwischen sind etwa 15 Jahre vergangen: meine Gesellenprüfung, harrte und sich ein wenig erholte, stand er auf
das Studium der evangelischen Theologie, einige Dienstjahre in einer und wurde von unsagbarer Freude erfüllt und
Lebensgemeinschaft und als Gemeindepastor – ich hatte ausreichend sogleich begann sein Körper heftig zu zittern.“
Gelegenheit, das damals Erfahrene über der aufgeschlagenen Bibel zu Die Kirchengeschichte ist voll von solchen Ana-
durchdenken. Neben manch anderen Einsichten haben sich folgende logien zum Ur-Pfingsten. Deshalb dürfen wir
Überzeugungen in Bezug auf den Heiligen Geist in mir verfestigt: für unseren Glauben und unsere Gemeinden
immer wieder auf eine Belebung durch den
1. Nicht gleichförmig, sondern vielfältig Heiligen Geist hoffen und darum beten.
In meinem Fall hat sich im Rahmen einer Erfüllung mit dem Heiligen
Geist tatsächlich die Gabe der Sprachenrede gezeigt. Damit passt mei- 3. Helmpflicht statt Abendgarderobe
ne Erfahrung sehr gut in das Schema klassisch pfingstkirchlicher Theo- „… und sie entsetzen sich alle …“ – Wie
logie, der zufolge sich die „Taufe im Heiligen Geist“ regelm
regelmäßig im Spra- oft steht diese Wendung in den Evangelien!
chengebet äußert. Und trotzdem reagieren sogar Prediger, die
In meiner Beschäftigung insbesondere mit 1. Korinther
Korinthe 12-14 bin ich sich klar zum auferstandenen Herrn beken-
zu dem Schluss gekommen, dass man mit dieser SichtweSichtweise das Wirken nen, schockiert und abwehrend, wenn sie sei-
des Heiligen Geistes unnötig einengt. Vor allem 1. Korinther
Korin 12 betont, ner Kraft begegnen. Die Zeitgenossen Jesu, die
dass der Geist sich vielfältig zum Nutzen der Gemeinde zeizeigt. Die zentra- Beobachter seiner Werke, waren regelmäßig
le Aussage dieses Kapitels würde glatt ins Gegenteil verke
verkehrt, würde man bestürzt. Nicht anders erging es den Zeugen des
bei der Geisterfüllung regelmäßig mit der Manifestation derselben Gabe Pfingstereignisses: „Sie entsetzten sich aber alle
rechnen. Ein Mitarbeiter meiner Gemeinde spricht nicht in i Sprachen. Er und wurden ratlos und sprachen einer zu dem
hat aber eine auffällige evangelistische Begabung. Manchmal
M wür- andern: Was will das werden?“ (Apg. 2, 12) Die
de ich gern tauschen. Erfüllung mit dem Heiligen Geist ist zweifelsoh-
ne primär eine innere, verborgene Erfahrung
2. Kein verflossenes Datum, – dennoch scheint sie regelmäßig einen Weg
sondern ein andauerndes Zeitalter
Zeital nach außen zu finden. Das eigentliche Ereig-
Pfingsten, die erste Ausgießung des Heiligen Ge Geistes auf eine nis ist verborgen, aber es bleibt nicht verbor-
Gruppe christusgläubiger Juden, wieder
wiederholt sich! Voll- gen. Auch für die Fülle des Geistes gilt der Satz
kommen bedenkenlos betet bereits ddie Urgemeinde Jesu: „Wes das Herz voll ist, des geht der Mund
einige Zeit nach Pfingsten erneut uum eine Ausgie- über.“ (Mt. 12, 34).
ßung des Heiligen Geistes (Apg. 4, 23ff). In Eph- Wie das Beispiel von Filippo Neri illus-
eser 5, 18 ermahnt Paulus eine christliche Ge- triert, kann nicht nur unsere Zunge, sondern
meinde, „… lasst euch vom Geis Geist erfüllen“, der der ganze Mensch eine Bandbreite von psycho-
Versiegelung mit dem
er zuvor die bereits gültige Versieg somatischen Reaktionen zeigen, die im Grun-
Heiligen Geist zugesprochen hatt
hatte (Eph. 1, 13). de regelmäßig mit tiefer Betroffenheit einher-
Die grundlegende Teilhabe am Heiligen gehen: Weinen, Lachen, Zittern, Schwindel,
Geist durch die Bekehrung zu CChristus und ein Hyperventilieren. Die im Alten Testament ver-
erneutes Erfülltwerden mit dem GGeist stehen of- breitete Rede von „Verzückung“ weist ebenso
fenbar nicht im Widerspruch zuei zueinander. Augen- in diese Richtung wie eine Randbemerkung aus
scheinlich gilt für die christliche Ki
Kirche als Ganze Apostelgeschichte 8: „Als aber Simon sah, dass
eben das, was sich auch in der GGeschichte einer der Geist gegeben wurde, wenn die Apostel die
Ortsgemeinde oder auf dem We Weg der Nachfol- Hände auflegten, …“ (Apg. 8, 18) Übrigens
ge eines einzelnen Gläubig
Gläubigen zeigt: Es gibt sind es nicht nur emotionale Menschen, son-
eine grundlegende ErfüErfüllung mit dem dern auch manche äußerst kühlen Denker, die
Heiligen Geist, wenn GGlaube an Chri- in solchen Momenten der Berührung durch
stus geweckt wird, die immer wieder den Heiligen Geist um Fassung rangen. Der re-
erneuert und vertieft wewerden kann. formierte Prediger Martin Lloyd-Jones (1899-
In der Nacht vor Pfin
Pfingsten im Jahr 1981) schreibt: „Wollen wir uns die Tiefe die-
1544 betete Filippo Neri (1515-1595), ser Erfahrung bewusst machen. Es ist nichts
katholischen Kirche in
ein Priester der katholisc Leichtes, Oberflächliches oder Gewöhnliches;
den Katakomben von San Sebastian, wie es ist nichts, worüber man sagen dürfte, ‚Küm-
er es schon oft zuvor ge getan hatte. Einer mere dich nicht um deine Gefühle.’ Gefühle? Es
seiner Schüler berichtet
berichtet: „Während er wird dich in einer solchen Tiefe anrühren, dass
Ernsthaftigkeit den Heiligen
mit großer Ernsthaftigke es dir einen Augenblick lang so vorkommen
Geist um seine Gaben batbat, erschien ihm könnte, als hättest du noch nie etwas in deinem
eine feurige Kugel, die in seinen Mund Leben ‚gefühlt’. Es ist die tiefste Erfahrung, die
eindrang und in seiner BBrust Wohnung ein Mensch überhaupt nur haben kann.“
nahm; in dem selben Moment
Mo wurde er

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4. Nicht das Erlebnis, veröffentlichte er knapp 300 Schriften, die er vorwiegend zu Pferd nie-
sondern das Ergebnis derschrieb; er gründete Armenapotheken und Darlehenskassen, er be-
Die Faszination der charismatischen Bewegung kämpfte wirksam die Sklaverei.
wird nicht zuletzt von dieser Aussicht auf inten- Am Anfang dieser Tätigkeit stand eine wenig bekannte Erfahrung im
sive Erfahrungen der Kraft Gottes genährt. Die Januar 1739, von der er im nachhinein schreibt: „Ungefähr um drei Uhr
biblischen Schriften bestätigen zwar vielfach morgens, als wir anhielten im Gebet, kam die Kraft Gottes mächtig auf uns
diese mögliche Reaktion, wenn Gottes Geist auf nieder, so dass viele von uns vor überströmender Freude laut schrien und
einen menschlichen Körper trifft, andererseits auch zu Boden fielen. Sobald wir uns von der Furcht und Verwunderung
besteht kein großes Interesse an solchen Phä- ob der Gegenwart seiner heiligen Majestät ein wenig erholt hatten, bra-
nomenen. Viel wichtiger sind die Ergebnisse, chen wir mit einer Stimme aus: Wir preisen Dich, o Gott, wir bekennen,
die in der Lebensgestaltung des Gläubigen sicht- „Das dass Du der Herr bist!“
bar werden. Zwei wesentliche Werke des Heili-
gen Geistes am einzelnen Menschen können in eigentliche 5. Was noch stärker ist
den neutestamentlichen Schriften immer wie- In 1. Könige 17-19 finden wir Berichte über einen charismatischen Got-
der beobachtet werden. Das erste betrifft un- Ereignis ist tesmann, dessen Maß an Vollmacht bis heute von keinem erreicht wur-
sere Identität (a), das zweite unser Werk (b): de: Elia. Zeichen und Wunder sind per Definition ungewöhnlich – Elia hat
verborgen, solche ungewöhnlichen Wunder vollbracht: Er veränderte zweimal das
a) Annahme Klima in Israel, er ließ mehrmals Feuer vom Himmel fallen, wurde von
„… denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in aber es Raben und einem Engel mit Nahrung und Wasser versorgt, er konnte bei
unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns einer Gelegenheit schneller laufen als die Karosse des Königs fahren, er
gegeben ist. Der Geist selbst gibt Zeugnis un- bleibt nicht vermehrte Öl und Mehl, weckte den Sohn der Witwe von den Toten auf.
serm Geist, dass wir Gottes Kinder sind.“ (Rö- Und doch ist er nach der finalen Konfrontation des Baalskultes
mer 5, 5f) verbor- am Karmel fertig mit der Welt. All die Manifestationen göttlicher Kraft
„… ihr habt einen kindlichen Geist empfan- haben offenbar nicht ausgereicht, um das große Ziel zu erreichen: die
gen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater!“
(Römer 8, 15) Der Heilige Geist bestätigt uns
gen.“ Abschaffung des Baalskultes und die vollständige Wiederherstellung
der Anbetung Jahwes. Wir finden am Horeb einen ausgebrannten Got-
im Innersten, dass wir Gottes Kinder sind. Er tesmann. Dort, an dieser Urstätte der Gottesoffenbarung, zeigt sich Gott
teilt unserem Herzen unsre neue Identität mit, dem Elia von Neuem. Ihm wird zunächst eine Demonstration der Kraft
unsere Annahme in der neuen Familie der Kin- Gottes gezeigt: ein mächtiger Wind, dann ein Erdbeben und schließlich
der Gottes. ein Feuer. Wind, Erdbeben, Feuer – das waren in der Apostelgeschichte
die Naturphänomene, die die Ausgießungen des Heiligen Geistes beglei-
b) Befähigung tet haben: „Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von
Ein eindrückliches Beispiel für Befähigung einem gewaltigen Wind […] Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt
durch den Heiligen Geist ist die Unerschro- wie von Feuer …“ (Apg. 2, 2f)
ckenheit der Apostel: Derselbe Petrus, der es „Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt wa-
vor Karfreitag nicht einmal gegenüber einer Be- ren; und sie wurden alle vom heiligen Geist erfüllt…“ (Apg. 4, 31)
diensteten wagt, sich zu Christus zu bekennen, In der Elia-Perikope heißt es lapidar: „…aber der Herr war nicht im
tritt nach Pfingsten unerschrocken vor den Ho- Winde (Erdbeben, Feuer)…“ (1. Könige 19, 11f) Elia kommt erst de-
hen Rat und hat sogar den Mut, als Angeklagter pressiv aus seiner Höhle gekrochen, als er spürt, dass der Herr selbst da
die Ankläger zur Rechenschaft zu ziehen: „Pe- ist – in einem sanften Sausen. Die erschütternden Manifestationen von
trus, voll des Heiligen Geistes, sprach zu ihnen : Gottes Kraft können den Gottesmann nicht aufrichten – nur die leise, un-
[…] Im Namen Jesu Christi von Nazareth, den Johannes Euhus mittelbare Gegenwart Gottes vermag dies.
ihr gekreuzigt habt […] Das ist der Stein, von ist Pastor der An- Wir sollten Gott danken für die Gegenwart in seinem Geist, auch die
euch Bauleuten verworfen, der zum Eckstein dreas-Gemeinde unspektakuläre Gegenwart dort, wo wir leben – in unserem Arbeits-
geworden ist.“ (Apg. 4, 11) Eben dies ist das Osnabrück (ge- zimmer, in der Küche, im Wohnzimmer. In keinem großen Werk des
fundamentale Werk, zu dem der Heilige Geist hört zum Mülhei- Geistes, in keiner spektakulären Erfahrung seiner Gaben und Kräfte wer-
die Gläubigen ermächtigt: „… ihr werdet die mer Verband). den wir bleibend Sättigung finden. Wir werden so nicht zwangsläufig
Er ist verheiratet
Kraft des heiligen Geistes empfangen, der auf die tiefgreifenden Veränderungen erleben und den Frieden finden, den
mit Melanie und
euch kommen wird, und werdet meine Zeugen hat zwei Söhne, wir brauchen. Wir brauchen das sanfte Sausen. „Die göttlichen Dinge
sein …“ (Apg. 1, 8) Nick und Noah. kommen unbemerkt ins Herz hinein. Gott macht es in deinem Herzen
Nicht unbedingt ein wundertätiger Predi- In seiner Frei- durch seinen Geist, und dann kommt es von selbst aus dir heraus wie der
ger der Pfingstbewegung ist eines der hervor- zeit spielt er Atem.“ (Christoph Blumhardt)
ragenden kirchengeschichtlichen Beispiele für gern Schlagzeug. Inzwischen fahre ich nicht mehr zur Montage, um Geländer zu mon-
Bevollmächtigung durch den Heiligen Geist, Sein heimliches tieren; ich bin hauptberuflich auf der Gemeindebaustelle tätig und damit
sondern der Begründer des Methodismus, John Laster: In der beschäftigt, lehrmäßige Geländer aufzurichten, an denen die Glieder und
Wesley (1703-1791). Wesley entfaltete eine bei- Nacht auf Sonn- Freunde meiner Gemeinde sich im Glauben stützen und vorwärtsarbeiten
tag die Stuhl-
spiellose Tätigkeit als Prediger: Seine Biografen können. Es gibt viel Arbeit. Wenn ich meinem Alltag eine Zeit der Stille
reihen im Got-
zählen etwa 50.000 Predigten, die er auf den tesdienstraum abtrotze, dann nehme ich regelmäßig ein sanftes Sausen wahr: „Immer
britischen Inseln gehalten hat; etwa vier Pre- zentimetergenau schön an den Heiligen Geist denken und nicht nur arbeiten.“
digten täglich hielt er demzufolge. Nebenher ausrichten. Johannes Euhus

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