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verbarrikadiert, gingen sie jetzt mitten in die

Wer ist der Heilige Stadt, und erzählten den Leuten, was sie
erlebt hatten. Petrus, der kurz vorher noch
einer Magd gegenüber bestritten hatte, zu
Geist? Jesus zu gehören, bezeugte erfüllt vom Hei-
ligen Geist vor Tausenden von Zuhörern,
dass er Jesus nach dessen Kreuzigung
lebendig gesehen habe. Als die Leute ihn
fragten, was sie denn tun sollten, sagt er:
1. Wer oder was ist "Kehrt um und lasst euch auf den Namen
der Heilige Geist? des Herrn Jesus taufen, damit euch Gott
eure Sünden vergibt und ihr den Heiligen
Können sich die meisten Geist empfangt" (Apostelgeschichte 2, 38).
Menschen unserer Breiten-
grade unter Gott und Jesus Daraufhin gaben Tausende von Menschen
noch einiges vorstellen, so ihr Leben Jesus. Und sofort bildeten sie eine
zucken sie nur noch ratlos Gemeinschaft. Diese Gemeinschaft war
mit den Achseln, wenn erfasst von der Begeisterung für Jesus und
man sie fragt, was sie über geprägt durch Liebe und Einheit: "Die ersten
den Heiligen Geist wissen. Zwar werden Christen ließen sich regelmäßig von den
Gottesdienste und Taufen „im Namen des Aposteln unterrichten und lebten als
Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geis- Geschwister zusammen, sie aßen und bete-
tes” durchgeführt, und im Glaubensbekennt- ten miteinander [...] Die Gläubigen lebten wie
nis sagt man: „Ich glaube an den Heiligen in einer großen Familie. Was sie besaßen,
Geist” , aber wer kann sich darunter etwas gehörte ihnen gemeinsam" (Apostelge-
vorstellen? schichte 2, 42 und 44).

Die ersten Christen erlebten den Heiligen Als dann die Behörden einschritten, die
Geist wenige Wochen vorher Jesus hatten hinrich-
ten lassen, stand Petrus erfüllt vom Heiligen
Bei den ersten Christen war das anders. Geist im Gerichtssaal vor ihnen und sagte:
Wenn man den Bericht über sie, die Apostel- "Der Jesus, den ihr gekreuzigt habt, ist von
geschichte, liest, stellt man fest, dass diese Gott auferweckt worden" (Apostelgeschichte
Leute ständig mit dem Heiligen Geist rech- 4, 10). Die Richter konnten nicht fassen,
neten und lebten. woher er den Mut dazu nahm.

„Wartet hier in Jerusalem, bis der Heilige In den weiteren Kapiteln der Apostelge-
Geist auf euch kommen wird!” hatte Jesus schichte lesen wir davon, dass der Heilige
nach seiner Auferstehung zu ihnen gesagt, Geist verborgene Sünde aufdeckt (5, 1-11),
(Apostelgeschichte 1, 4 und 8). Wenige Weisheit in praktischen und theologischen
Tage danach, bei einem Gebetstreffen, "… Fragen gibt (6, 3 und 6, 10), den Blick in die
kam vom Himmel her ein Brausen wie von unsichtbare Welt öffnet (7, 54), Heiden zu
einem gewaltigen Sturm und erfüllte das neuen Menschen macht (8, 17 und 10, 44),
ganze Haus, in dem sie sich versammelt hat- Christen Weisungen gibt (8, 29; 13, 2) und
ten. Zugleich sahen sie etwas wie züngeln- sie führt (16, 6 und 7; vergleiche Römerbrief
des Feuer, das sich auf jedem einzelnen von 8, 14).
ihnen niederließ. Sie wurden alle vom Heili-
gen Geist erfüllt und redeten in fremden Kraft oder Person?
Sprachen; denn der Geist hatte ihnen diese
Fähigkeit gegeben" (Apostelgeschichte Wer oder was ist nun der Heilige Geist? Auf
8, 2-4). den ersten Blick könnte man vielleicht den-
ken: Es handelt sich bei ihm um eine göttli-
Die Jünger waren nach diesem Erlebnis völ- che Kraft. Aber diese Definition passt an vie-
lig verändert. Hatten sie sich vorher aus len Stellen nicht. Wie kann eine Kraft reden
Angst vor den Feinden Jesu versteckt und
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und Aufträge geben (vergleiche Johannese- 2. Das Geheimnis der Dreieinig-
vangelium 14, 26; 15, 26; 16, 8 und 11;
2. Samuel 23, 3)? Und mehr noch: Die Bibel
keit
spricht davon, dass der Heilige Geist denkt
und Wissen hat (Römerbrief 8, 27; 1. Korin- Die Realität übersteigt unser Verstehen
therbrief 2, 10), dass er Entscheidungen trifft
(Apostelgeschichte 15, 28; 1. Korintherbrief Im Physikunterricht lernt man, dass das Licht
12, 11), dass er fühlt und betrübt werden auf zwei Arten erklärt werden kann: Zum
kann (Römerbrief 8, 26, Epheserbrief 4, 30; einen lässt sich beweisen, dass es aus
Jesaja 63, 10), dass er sich für Menschen kleinsten Teilchen besteht. Zugleich aber
einsetzt (Römerbrief 8, 26), dass er sie aus- lässt sich zeigen, dass es eine Welle ist.
rüstet (1. Korintherbrief 12, 7 und 11) und sie Beide Ergebnisse schließen sich jedoch
verändert (1. Petrusbrief 1, 2; 1. Korinther- gegenseitig logisch aus. Wie kommen sie
brief 6, 11). Jesus redet von ihm nicht als dann aber zustande? Gibt es zwei Arten von
einem "es", sondern einem "er", obwohl im Licht? Nein! Ist das Licht eine Illusion, weil
Griechischen der Geist (to pneuma) ein Neu- man es nicht verstehen kann? Wir würden
trum (sächlich) ist (Johannesevangelium 14, aus diesem Grund wohl kaum auf Beleuch-
16ff). tung verzichten. Wo also liegt das Problem?
In unserem Denken! Schon die Realität die-
Das alles kann nur eins bedeuten: Der Hei- ser Welt sprengt es.
lige Geist ist eine Person! Dann stellt sich
aber gleich eine weitere Frage: In welchem So haben auch die scheinbar widersprüchli-
Verhältnis steht er zu Gott? Ist er selbst chen Aussagen über den Heiligen Geist
Gott? Dafür spricht, dass man an vielen ihren Grund darin, dass Gottes Realität
Bibelstellen beide Begriffe austauschen unser Verstehen haushoch übersteigt.
kann: Der Heilige Geist tut genau das, was Eigentlich ist das auch zu erwarten. Wie wol-
Gott tut. Andererseits aber kann der Heilige len wir kleinen, begrenzten Menschen den
Geist auch Gott gegenübertreten: Er ewigen, allmächtigen Gott mit unserer Logik
erforscht die Tiefen Gottes (1. Korintherbrief erfassen (vergleiche Jesaja 55, 8f; Sprüche
2, 10), wird von Gott zu uns gesandt 30,4)?!
(Apostelgeschichte 1, 8) und vermittelt zwi-
schen uns und Gott, wenn uns die Worte Ein paar Eselsbrücken
ausgehen (Römerbrief 8, 26).
Gott ist einzigartig. Es gibt nichts, was wir
Ist das ein Widerspruch? Hatten die Autoren wirklich und zufrieden stellend mit ihm ver-
der Bibel verschiedene Ansichten über den gleichen können. Und doch gibt es einige
Heiligen Geist, die sich einfach nicht harmo- Verständnishilfen in unserer Welt, die ja aus
nisieren lassen? So scheint es auf den ers- seiner Hand stammt. Interessant ist zum Bei-
ten Blick. Allerdings finden sich diese Merk- spiel, dass das Licht, um dieses Beispiel
würdigkeiten jeweils bei ein und denselben noch einmal aufzunehmen, aus drei Grund-
Autoren, ja manchmal in einem einzigen farben entsteht: Blau, rot und gelb ergeben
Satz, zum Beispiel in 2. Korintherbrief 3, 17f: zusammen weiß. Interessant ist auch, dass
der geometrische Raum (für unser Denken)
"Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist aus drei Dimensionen zusammengesetzt ist:
des Herrn ist, da ist Freiheit. Wir alle aber Länge, Breite und Höhe. Auch die Zeit teilt
spiegeln mit aufgedecktem Angesicht die sich nach unserem Empfinden in drei
Herrlichkeit des Herrn und werden in sein Abschnitte: Vergangenheit, Gegenwart und
Bild verwandelt von Herrlichkeit zu Herrlich- Zukunft. Das Leben auf der Welt ordnen wir
keit, wie es vom Herrn, dem Geist, bewirkt wiederum in die drei großen Gruppen von
wird." Pflanzen, Tieren und Menschen. Das Atom
setzt sich aus Neutron, Proton und Elektron
zusammen.

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Auch beim Menschen kann man nach alter Sacharja 12, 10 sagt Gott das voraus: „Über
griechischer Tradition (vergleiche 1. Thessa- die Nachkommen Davids und die Bürger von
lonicherbrief 5, 23) drei Bereiche unterschei- Jerusalem will ich den Geist der Gnade und
den: Geist (Personenmitte, Wollen, Denken), des Gebets ausgießen. Und sie werden
Seele (Gefühle, Wünsche) und Körper. In mich ansehen, den sie durchbohrt
welchem Verhältnis stehen diese drei zuei- haben.”
nander? Einerseits kann man sie unterschei-
den, andererseits sind sie nicht zu trennen, Hier ist zugleich die Rede davon, dass der
sondern bilden zusammen einen Menschen. Heilige Geist in einem nicht gekannten Maß
Man hat den Eindruck, dass Gott sich hier die Menschen erfassen wird. Das kündigt
Mühe gegeben hat, uns Brücken zu bauen, auch der Prophet Hesekiel an (Kap. 36, 26f;
sein Wesen ein Stück weit nachzuvollziehen. vergleiche Jeremia 31, 31ff): „Ich will euch
ein neues Herz und einen neuen Geist
Was sagt Gott über sich selbst? geben und will das steinerne Herz aus
eurem Leib wegnehmen und euch ein flei-
Wir stehen staunend vor einem Geheimnis, schernes Herz geben. Ich will meinen Geist
das Gott in der Bibel ein wenig, soweit wie in euch geben.”
möglich und notwendig, lüftet. Er tut das
nicht in abstrakten Formeln, sondern in Wir sehen also, dass Gott sich auf dreifache
Lebensberichten und -erfahrungen. Die Bibel Weise offenbart: als der allmächtige Schöp-
beschreibt Gott unter „konkreten Versuchs- fer: Gott der Vater; dann als der Mensch
bedingungen”, eben so, wie Menschen ihn Jesus: Gott, der Sohn; und schließlich als
erlebt haben und erleben. Wenn man ihre unsichtbarer, aber machtvoller Heiliger
diesbezügliche Aussage in einem Begriff Geist, der in uns hineinkommen will! Wir kön-
ausdrücken will, dann wohl am besten in nen diese drei Personen nur nebeneinander
dem alten Wort „Dreieinigkeit”, das die Span- betrachten, und doch sind sie völlig eins, ein
nung beschreibt, ohne sie zu erklären: drei Gott, nicht drei Götter. Unterscheidend kann
Personen und doch nur ein Gott. man sagen: Der Vater ist Gott über uns, der
Sohn ist Gott für uns und der Heilige Geist
Die Bibel beschreibt Gott zunächst als den ist Gott in uns.
Schöpfer und den Befreier Israels. Dabei
führt sie jedoch schon im zweiten Vers den Sehr häufig redet die Bibel von diesem
Heiligen Geist ein: Auch er war an der Geheimnis, indem sie einfach Vater, Sohn
Schöpfung beteiligt (1. Mose 1, 2). Der Hei- und Heiligen Geist zusammen nennt, so zum
lige Geist taucht im Alten Testament immer Beispiel in Jesaja 6, 3; 11, 2; 48, 16; Matt-
wieder an entscheidenden Stellen auf, vor häusevangelium 28, 19; Apostelgeschichte
allem wenn es darum geht, Menschen für 2, 33; 1. Korintherbrief 12, 6; 2. Korinther-
einen besonderen Auftrag zu stärken und brief 1, 21; 13, 13; Galaterbrief 4, 6; Ephe-
auszurüsten (z. B. in 4. Mose 11, 16ff; Rich- serbrief 2, 18 und 22; 4, 3-6; 2. Thessaloni-
ter 6, 14ff; 15, 14f; Jesaja 61, 1-3). Neben cherbrief 2, 13f; Titusbrief 3, 4ff; 1. Petrus-
Gott, dem Vater und dem Heiligen Geist ist brief 1, 2. Die Bibel bezeugt die Dreieinigkeit,
im Alten Testament dann auch bereits von ohne zu versuchen, sie vollständig zu erklä-
Gott, dem Sohn, die Rede, in dem Gott ren.
selbst die Erde besucht. So heißt es zum
Beispiel in Jesaja 9, 5f: „Uns ist ein Kind Ein Gott der Liebe und Gemeinschaft
geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die
Herrschaft ruht auf seiner Schulter; er heißt: Das Geheimnis der Dreieinigkeit bereitet
‘Wunderbarer Ratgeber’, ‘Starker Gott’, unserem Denken jedoch nicht nur Schwierig-
‘Ewiger Vater’, ‘Fürst des Friedens’. Er wird keiten, es löst auch manche Fragen. Zum
auf dem Thron Davids sitzen, und seine Beispiel hat schon Augustinus, ein Christ im
Herrschaft wird kein Ende haben.” 4. Jahrhundert, darauf hingewiesen, dass wir
uns kaum vorstellen können, wie Gott, der
In Jesus kommt Gott selbst auf die Erde. nach dem 1. Johannesbrief 4, 8 die Liebe in
Gott wird von den Menschen getötet. In Person ist, seit Ewigkeiten allein sein konnte.

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Die Bibel offenbart uns nun eine Gemein- 3. Wiedergeburt und Taufe im
schaft in Gott selbst. Augustin hat dabei
sogar die Dreizahl zu begründen versucht:
Heiligen Geist
Zur Liebe gehören immer drei, nämlich der
Liebende, der Geliebte und die Liebe selbst. Ein neues Leben beginnt
Gott ist bereits in sich selbst Gemeinschaft.
Und in diese Gemeinschaft werden wir mit Wenn der Heilige Geist in einen Menschen
hineingenommen, wenn wir wollen. kommt, geschieht eine unglaubliche Verän-
derung. Jesus sagt, dass der Mensch prak-
Das ist das Spannende und Entscheidende. tisch von neuem geboren wird (Johannese-
Wir selbst können Gott begegnen, ja er will vangelium 3, 3 und 5). Paulus spricht davon,
persönlich zu uns kommen. Seine Nähe zu dass „der alte Mensch”, also das, was man
uns ist dabei so groß, dass die Bibel das bisher war, stirbt, und ein neuer Mensch von
Wort in verwendet. Gott will nicht nur neben Jesus geschaffen wird. Zum Zeichen für
und um uns sein - das ist er auch - er will in diese innere Veränderung wurde man
uns sein. Und das ist er in der Person des damals in Wasser getaucht, das heißt sym-
Heiligen Geistes. Mit ihm wohnt Gott selbst bolisch „begraben”: „Wir sind mit Jesus
in uns. Jesus drückt das auf die geheimnis- begraben durch die Taufe in den Tod, […]
voll widersprüchliche Weise aus, die wir damit wir jetzt ein neues Leben führen”
schon bei Paulus kennen gelernt haben: „Ich (Römerbrief 6, 4). „Wenn jemand mit Jesus
will den Vater bitten, und er wird euch einen verbunden ist, dann ist er ein neues
anderen Helfer geben, der ewig bei euch Geschöpf; das Alte ist vergangen, etwas
bleiben wird, den Geist der Wahrheit […] Ich Neues ist entstanden” (2. Korintherbrief 5,
17).
will euch nicht als Waisen zurücklassen: Ich
(Jesus) komme zu euch […] Ihr werdet
Die Taufe drückt zugleich aus, dass unsere
erkennen, dass ich in meinem Vater bin und
Sünden „abgewaschen”, das heißt vergeben
ihr in mir und ich in euch […] Wer mich liebt,
und für immer vergessen werden. So fordert
der wird mein Wort halten; und mein Vater
Petrus seine Zuhörer auf: „Lasst euch
wird ihn lieben, und ich werde ihn lieben,
taufen, damit eure Sünden vergeben
und wir werden zu ihm kommen und bei ihm
werden” (Apostelgeschichte 3, 38).
wohnen” (Johannesevangelium 14, 16-23).
Erfüllt werden mit dem Heiligen Geist
Wenn der Heilige Geist in uns ist und uns
erfüllt, sind auch der Vater und Jesus in uns.
Selbstverständlich hat nicht das Taufwasser
Das ist die ganz große Verheißung der Bibel.
diese Wirkung. Es ist nur ein Symbol. Die
Sie ist seit Pfingsten Wirklichkeit. Seit die-
tatsächliche Veränderung in uns geschieht
sem Datum kommt Gott selbst in jeden Men-
durch Gottes Eingreifen, dadurch, dass der
schen, der sich Jesus anvertraut (Apostelge-
Heilige Geist in uns kommt, uns erfüllt und
schichte 2,17f und 38).
aufräumt. Neben der Wassertaufe ist des-
halb im Neuen Testament auch die Rede
von der „Geistestaufe” (Matthäusevangelium
3, 11; 1. Korintherbrief 12, 13). Dieser Begriff
besagt, dass der Heilige Geist genau das in
uns tatsächlich vollbringt, was durch die
Wassertaufe bildhaft ausgedrückt wird: Er
reinigt uns von aller Schuld und verwandelt
uns in neue Menschen: „Ihr seid abgewa-
schen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerecht
geworden durch den Namen unseres Herrn
Jesus Christus und durch den Geist unse-
res Gottes” (1. Korintherbrief 6, 11).

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Eine neue Familie

Was aber sind wir, wenn das mit uns


geschehen ist? Wozu werden wir durch die
Wiedergeburt? Zu Kindern dessen, der uns
neu zur Welt bringt: zu Töchtern und Söhnen
Gottes! Wie aber kann das geschehen?
Müssen wir etwas dafür tun oder passiert es
automatisch mit jedem Menschen? Ja, wir
müssen etwas tun. Gott zwingt niemanden in
sein Reich hinein. Aber was wir tun müssen,
ist so gut wie nichts: Wir müssen nur ja
sagen zu dem, was Gott schon für uns getan
hat! Er wartet darauf, dass wir uns Jesus
anvertrauen: „Allen, die Jesus aufnahmen
und vertrauten, gab er das Recht, Gottes
Kinder zu werden” (Johannesevangelium 1,
12).

Wenn wir uns Jesus anvertrauen und Gott


darum bitten, kommt der Heilige Geist in uns
hinein und mit ihm Jesus selbst, ja der drei-
einige Gott!

Von nun an gehören wir zu Gottes Familie.


Gott ist unser Vater, und wir sind Geschwis-
ter. Das ist nichts Formelles, wie der Beitritt
zu einem Klub. Es ist etwas Reales, was uns
völlig umkrempelt. Der Heilige Geist versetzt
uns in die Lage, mit Gott zu reden (Römer-
brief 8, 15 und 26) und ihn zu verstehen
(Römerbrief 8, 16; Epheserbrief 1, 17). Zug-
leich schafft er eine Verbindung zwischen
uns und anderen Christen, die über alles
menschlich Gemeinsame weit hinausgeht.
Wir sind endlich da, wofür wir geschaffen
wurden: bei Gott und beieinander.

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