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Gottes Wort

Offenbart an Hanna Dudde


durch das Innere Wort im Herzen
gem. Jes. 42,9; 46,19; Am. 3,7 und Joh. 14,21.

in den Jahren 1966 bis 1983

Heft 1
10.4.1966 - 1.11.1969


 
aus 790323

„Die göttliche Sprache kann nur der erkennen, dessen Herz auch voller Liebe ist und auch
demgemäß eine Sprache der Liebe versteht.“

aus 751113

….. Kommt der Geist der Wahrheit in Form Meiner Ansprache zu euch hernieder, so
wisset, daß Ich es für euch als notwendig erkenne für eure Seelen…

Und somit ist es auch für d e n von Nutzen, wo noch die Ansicht besteht, daß Ich nicht
eine für die Ohren besser klingende, weltlich vollkommenere Sprachweise dem Empfän-
ger Meiner Worte zukommen lasse…

Ihr alle habet noch in euch den Hochmut und Eigendünkel für die euch schmackhafteren
Worte einer verbesserten Sprachweise…

Und somit ist es auch nur d e m zum Nutzen und Wert, wo die Sprache des Herzens
vorherrscht, und will von Mir gespeist und getränkt werden auf seinem Lebensweg…

So hat sich der Mensch auch nur zum stets größer werdenden Verstandesmenschen
herangebildet, und wird sich wohl niemals ein Verstandesmensch die Worte so zu Herzen
gehen lassen, als wie es für ein in Liebe zu Mir erglühendem Kind möglich ist…

Soll die Kraft des Geistes wirksam werden, muß auch der Verstand zurücktreten in seiner
Geltung und Eigendünkel….Verstand und Geisteskraft werden niemals gemeinsam ein
Feld bebauen…


 
Hanna Dudde wurde am 28.8.1897 in Liegnitz (Schlesien) geboren. Der Vater war
protestantisch, die Mutter katholisch. Alle sieben Kinder, 5 Mädchen und 2 Jungen,
wurden im katholischen Glauben erzogen. Der Vater war Kunstmalers.

Ihr ältere Schwester Bertha D u d d e wurde am 1.4.1891 in Liegnitz (Schlesien)

Am 7. Februar 1945 zog die russische Armee in Liegnitz ein. Das mehrstöckige Wohn-
haus, in dem die Familie gewohnt hatte, wurde beschlagnahmt. Hanna war zu diesem
Zeitpunkt 48 Jahre alt, ihre Schwester Bertha war 54 Jahre alt.

Die Evakuierung ins Reich war am 7.11.1946. Aufgrund der Abwesenheit von Bertha
am Tag der Evakuierung in Güterzügen, hatte Hanna die Handschriften mit den Offen-
barungen Gottes an Bertha an sich genommen, in denen bis zu diesem Zeitpunkt 3924
Kundgaben von Bertha niedergeschrieben waren.

Von den bis dahin 49 Handschriften blieben 13 Handschriften in der Wohnung von
Bertha, bis dahin wohnhaft in der Hedwigstraße 39 in Liegnitz, zurück …. und den Grund
dazu offenbart uns der Himmlische Vater in der Kundgabe an Hanna vom 17.11.1971.
Diese Handschriften haben sich bis heute (3/2010) trotz Suche nicht angefunden.

Im November 1946 ist das Flüchtlingsaufnahmelager in Wolfen/Bitterfeld als Aufenthalt


überliefert, ab Dezember 1946 dann Draschwitz bei Zeitz und ab 20.12.1946 Rodenkir-
chen/Köln und ab 16.Mai 1948 Leverkusen… im Casino der Bayer-Werke, später dann in
der Manforter Straße 26.

Nach dem Tod ihrer Schwester Bertha (17.9.1965) und ihres Bruders Franz (1966) zog
Hanna nach Wattenweiler bei Bad Schussenried in Baden Württemberg.

Von 1966 bis zu ihrem Heimgang am 17.8.1983 hatte Hanna Dudde ebenfalls das Innere
Wort. Die Kundgaben sind nicht komplett überliefert.

Dem Herausgeber wurden 2008 zwei Ordner mit 805 Kundgaben übergeben, die nun der
Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und dem einen überaus reichen Segen bringen
wird, der auch diese Worte Gottes mit dem Herzen liest und in sie als ewiges geistiges Gut
aufnimmt.

Herausgeber:
Ingo Schneuing, Flörekeweg 9, 21339 Lüneburg, 04131 32589
ischneuing@aol.com, www.bertha-dudde.info

im März 2010


 
Verzeichnis: 
 
 
660410 Wer in Gedanken Verbindung mit dem Reich Gottes sucht, der ist durch Ihn geschützt 
660417 Einige Diener Gottes auf Abwegen … 
660424 Versuche des Widersachers… 
660508 Wer in Gottes Dienst steht, erhält Kenntnis kurz vor Seinem Eingriff… 
660514 Wer sich von Gott lossagt, der wird kraftlos… Erbarmung dennoch 
660528 Die Liebe zu Gott trägt immer mehr Kraft ein 
660626 Die Vermessenheit der Menschen untereinander trägt zur baldigen Katastrophe bei 
660714 Wächter an den Wegkreuzungen 
660729 Hanna Dudde von Gott Erwählte zum Weiterleiten Seines Wortes an Bertha… 
660815 Denket im Gebet an die armen Seelen, damit diese Stärkung erfahren 
660818 So ist die Demut als erstes notwendig, um des Vaters Wort zu vernehmen 
661013 Lasset euch nicht täuschen von den Aussagen, welche ihr nicht kontrollieren könnt 
661224.1 Die Heilige Nacht 
661224.2 Aus dem Jenseits – Bertha Dudde an Hanna 
670101 Gewaltige Wassermassen ergießen sich in Kürze auch über euer Land 
670104 Antwort auf die Entgegnung eines Zweiflers, der den Wert der Kundgaben von Bertha 
               Dudde nicht erkennen konnte 
670107 Das Verlangen nach rechter und wahrheitsgemäßer Aufklärung fehlt den Menschen 
670307 Ich lasse euch nicht ungewarnt 
670406 An die Getreuen, die sich als Neuoffenbarungsfreunde nicht den Botschaften der sog. 
               Außerirdischen und UFO‐Phänomene zugewandt haben 
670624 Voraussetzung für eine Mission 
670704.1 Suchet nicht einzudringen in Meine Pläne und Zeitberechnung, sondern lasset Mein Wort    
                  für euch die Richtschnur sein 
670704.2 Rettungswerk an denjenigen, die sich noch nicht entschieden haben und dadurch auch  
                  noch für Gottes Wort empfänglich sind 
670713 Der Geist im Menschen erwacht, sowie er gewillt ist die Gottesworte in sich aufzunehmen 
670715 Nach lesen von Kundgabe 5711 vom 29.6. 1953 von Bertha Dudde  (Warnung, geistige 
 Empfänge zu durchsetzen mit Gedankengut ....) 
670722 Mein Wunsch ist es, daß alle errettet werden mögen vor der Tiefe 
670723 Alle Hilfsmittel treten in Aktion 
670724 Dringende Aufgabe… Verbreitung in jeder erdenklichen Weise 
670728 Wenige finden Verständnis und Glauben an das bevorstehende Ende 
670729 Antwort an Zweifler oder Ablehner in der Frage zur Vorexistenz Jesu Christi 
670731 Nicht zaghaft sein bei der Verbreitung der Worte 
670825 Die Gottessprache setzt den Menschen nicht in Verwirrung 
671203 Große Wassermassen in kommender Zeit 
671212 Warnung und ein Bittruf zugleich, Jesus und seiner Worte zu gedenken, 
              auf daß der Mensch errettet werde aus aller Not 
671218 Christ ward geboren! 
680424 Bertha Dudde aus dem Reich Gottes 
680427 Falsche Anwendung des Willens und die Folgen 
680501 Ich helfe und führe euch 
680507 Mangelnder Schlaf 


 
680509 Bertha Dudde aus dem Jenseits 
680511 Marienerscheinungen… Warnung vor Wirken Satans 
680515 Fähigkeiten und Eigenschaften des Nächsten nicht beurteilen wollen 
680618 Erkennen der Führung Gottes 
680707 Die Liebe Gottes  wirket in Allem was wir erblicken 
680928 Schweres Los auf Erden schafft eine schneller Vollendung der Seele 
681009 Weltenuhr 
681010 Verlachen und Verspotten der Gottheit und die schrecklichen Folgen im Jenseits 
681027 Warum Warnungen und Mahnungen? 
681116 Voraussetzung für den Empfang des Wortes 
681226 Bewußtes Arbeiten der führenden Mächte mit dem Gegner 
690125 Ausgeklügelter Plan… Die Gewalt kommt in die Führung… Nachteil für Lebensunterhalt 
690210 Machet euch frei vom Verlangen nach irdischen Gütern… Bertha Dudde tut sich kund 
690218 Ein Wort an die Weinbergarbeiter weiterzuleiten 
690325 Vordringlichste Aufgabe – Errettung der Seele 
690416 Die Weisheit Gottes hat ALLE Wege vorbereitet 
690418 Weitere Prüfungen sind nicht mehr nötig, wenn 
690513 Unsere Arbeit nach dem Eingriff Gottes 
690524 Glaube ohne Beweise und die Folge 
690607 Warnung  für alle noch abseitsstehenden Kinder …  
               Der Tag naht, wo ihr werdet heimgesucht 
690608.1 Diese Worte Gottes sollen auch in die geistige Welt ausgetragen werden 
690608.2 Aus dem Jenseits – Luise Haller 
690610 „Dein Wille geschehe….“ 
690612 Glaube, der Berge versetzt 
690620 Warum körperliches Leid?.. Vermischung geistiger Kost mit Rückwirkung auf den Körper 
690706 Die Vollendung der Seele als Ziel allen Strebens 
690709 Lasset ab von allen unsauberen Gedanken 
690712 Die Arme des Vaters im Himmel sind für JEDEN geöffnet 
690713 Stellet den Tageslauf ein auf geringere Bedürfnisse…. Öffnet die Herzenstür weit für  
               alle Schwachen und Armen im Geiste… 
690727 Bertha Dudde tut sich kund  aus dem Reich Gottes 
690906 Nicht jeder ist für die Weinberg‐ Aufgabe geeignet… Verschiedene Früchte 
690911 Pilgerlauf auf Erden 
690928 Falschmedien mit liebevollsten Worten aus der Eigenliebe 
691003 Verleger für das Werk von Bertha Dudde 
691005 Auch der Gegner wirkt ausschließlich unter Gottes Führung 
691017.1 Die Liebe läßt jeden Mangel erkennen 
691017.2 Wachet und betet und fürchtet euch nicht 
691026 Voreingenommenheit läßt Geistesgut von Oben nicht erkennen 
691101 Wem der Wortlaut der Sprache dieser Kundgaben nicht zusagt…. Anstoß nehmen 


 
660410
H.D. 10.4.1966

Wer in Gedanken Verbindung mit dem Reich Gottes sucht,


der ist durch Ihn geschützt..

Mein Kind, regt sich in dir der Gedanke, Verbindung zu suchen mit der geisti-
gen Welt, hast du auch die Gewähr, daß dir gegeben wird nach deinem Verlan-
gen. Der Widersacher versucht euch in eurer Ruhe aufzuschrecken, die ihr Mir
dienen wollet in der letzten Zeit. So sporne Ich euch immer wieder an stand-
zuhalten allen Stürmen, die von außen kommen. Meine Vaterliebe breitet über
alle die Hände aus, die nach Mir Verlangen haben und Mir die Treue bewahren
wollen.

So ist ein rechtes Kind auch immer bereit, dem Ruf zu folgen, und seinen
Bitten wird dann auch Gehör geschenkt, sei es in weltlichen Sorgen und Nöten,
seien es geistige, seelische Sorgen. Immer könnt ihr euch geborgen und getra-
gen wissen von Meiner unendlichen Liebe. Machet daher euch immer bereit,
Mir an Zeit das zu geben, was für eine kurze Ansprache erforderlich ist. Ich
werde euch stets bedenken mit Meinem Licht aus der Höhe, welches alles
überstrahlt, und seinem Schein könnt ihr euch aussetzen, immer habt ihr
Gewinn daraus. So ist nun auch ein Band geknüpft für ewige Zeiten.

In Erwartung der kommenden Tage sollt ihr stets Meiner gedenken, euch
immer inniger mit Mir verbinden, und Meinen Segen werdet ihr spüren.
Amen

660417
H.D. 17.4.1966
Einige Diener Gottes auf Abwegen …

Mein Kind, es spricht zu dir der Vater in aller Liebe.

Die Zeitrechnung, welche euch ein anderes Bild gibt, als es im Ewigkeitssinn
sich ergibt, läßt euch zu der Annahme kommen, daß manches schon, was von
der geistigen Welt aus gegeben wurde, anders verlaufen ist, und ihr daher in
Zweifel gerietet ob der Richtigkeit der von Oben euch zugeleiteten Worte.
Mein beständiges Bemühen, euch immer nur aufmerksam zu machen auf die
Ereignisse, hat euch, dir ihr Mir t r e u ergeben seid, auch nicht in eurem


 
Glauben erschüttert. Doch wieviele stoßen sich daran, daß die festgesetzte Zeit
schon könnte in Erscheinung getreten sein und nicht also ihren Plänen und
Wünschen entspricht.

Es machen sich so manche Meiner Diener schon einen anderen gangbaren Weg
zunutze, ihnen genügt nicht Mein aus der Höhe gesprochenes Wort, sie wollen
baldige Taten sehen und erleben und haben somit sich aus Meinem Liebe-
stromkreis entfernt, sie gehen eigene Wege und halten diese für die richtigen.
So wird nun Meine Liebe ihnen zeigen, daß sie allein nichts schaffen, daß sie
zu schwach sind, den Lebenskampf noch bis zum Ende zu führen. Und so lasse
Ich es zu, daß ihre Herzen erschrecken werden, daß sie gewaltig gerüttelt und
geschüttelt werden.

Verstehe Mich recht! Ich allein bestimme die Zeit und ihre Geschehen, und
daran sollet ihr erkennen, wer der Geber der Worte von Oben ist. Mein Kind,
lasse dich nicht erschrecken, wenn dir Kunde zugeht darüber; Meine Liebe ist
am Werk, und Meine Liebe regieret alles. Amen

660424
H.D. 24.4.1966
Versuche des Widersachers…

Es öffnet sich dein Herz und lauschet Meiner Stimme, es nimmt teil an der
himmlischen Nahrung, die Ich Meinen Kindern gebe allezeit. Vertrauen sollst
du haben auf deines Vaters alleinige Hilfe, auf die von Mir gegebenen Mittel,
die euch Erdenkindern immer werden zur rechten Zeit zufließen.

Das mächtigste Geschehen allein hat nur Erfolg, die Menschen noch zu gewin-
nen für Mich, sowie Ich Mich werde ihnen offenbaren durch die Natur. Was
ringen und kämpfen die Menschen um Hab und Gut, um Gewinn, den sie doch
niemals werden verwerten können. Schon allein die verschiedenen Richtungen,
die eingeschlagen werden, versetzen die Menschen in weite Konflikte und
lassen ihnen nicht Zeit für eine genügende Erholung zur inneren Selbstbetrach-
tung. Meinem alleinigen Willen stehen sie ablehnend gegenüber, sie prüfen
auch nicht den Wert und Unwert menschlicher Machwerke. Der Widersacher
versucht mit allen Mitteln sie abzulenken vom eigentlichen Ziel und führet sie
immer tiefer dem Abgrund zu.


 
Schlechtes und Gutes vermengt sich in steigendem Maß und wird zuletzt nur
noch ein kleines, nichtssagendes Häuflein zurücklassen, was nicht mehr die
Kraft hat, sich frei zu machen aus der sie umklammernden Gewalt. Ja, es hat
sich sogar soweit schon entfernt von der alles umgebenden Liebe, daß keine
noch so große Kraft sie zurückbringen kann zu ihrem Ausgangspunkt.

Allein nur Meine Liebe kann sie erretten vom ewigen Tode, und diese Meine
Liebe muß angefordert werden, soll sie ihnen zuteilwerden.

So ringen und kämpfen die Gegenmächte gegeneinander, und dieser Kampf


wird noch zunehmen, je mehr es dem Ende zugeht. Bittet, ihr, die ihr Mein
seid, nur ständig für all diese armen Seelen, welche keinerlei Kraft haben, und
versuchet in Liebe auf sie einzuwirken.

Ich bin stets zur Hilfe bereit und gebe immer Meinen Trost in bangen Stunden.
Amen

660508
H.D. 8.5.1966

Wer in Gottes Dienst steht, erhält Kenntnis kurz vor Seinem Eingriff…

So vernimm noch einmal den Ruf aus der Höhe und höre, was Der Vater dir
sagt.

Das ständige Drängen der Menschen zu Handlungen scheußlichster Art nimmt


zu, es wirkt sich aus an allen Orten und läßt keinen Frieden aufkommen. Schon
erhebt sich die Frage, wo alles noch enden soll, wenn nicht Einhalt geboten
wird dem Treiben. So ergibt es sich von selbst, daß das Herannahmen Meines
Eingriffes nicht mehr lange auf sich warten läßt.

Wer nun in Meinen Diensten steht und wer Kenntnis hat von allem, was Ich
der Menschheit wegen kommen lasse, hat auch die Gewähr, daß Ich ihn schüt-
zen werde und er zuvor Kenntnis erhält, wenn dies kurz bevorsteht. Rüstet
ihr euch, die ihr Mir anhanget, heute schon, und lasset nicht nach im Gebet.
Meine Vaterliebe richtet alles zuvor schon so, daß jeder, der Mir dann treu zur
Seite stehen will in seiner Hilfsbereitschaft, auch fähig sein wird dazu.


 
Darum geben Ich euch immer wieder Kenntnis und erneuere das schon Gesag-
te, damit ihr fest daran glaubet, daß alles kommt, wie es zuvor gesagt ist. Haltet
euch stets an Mein Wort, und Meine Liebe lässet euch alles ertragen, was Ich
von euch dann fordere in der Dienstleistung an euren Mitmenschen.

Diese Meine Worte, Mein Kind, kannst du getreulich auch denen zuleiten, die
mit dir in geistiger Verbundenheit stehen, und ihnen wirst du dadurch auch
den Glauben stärken für die kommende Zeit. Es ruhet Meine Vaterliebe auf
allen, die mit dir stehen. Amen

660514
H.D. 14.5.1966

Wer sich von Gott lossagt, der wird kraftlos… Erbarmung dennoch…

So höre die Stimme, die zur dir spricht.

Des Vaters Auge ruhet auf allen Seinen Kindern. Er gibt ihnen von Seinem
Brot des Lebens in Fülle. Er gibt auch denen, die Ihn nicht suchen, doch läßt Er
allen ihren freien Willen, Gebrauch zu machen von Seiner Gnadengabe.

Und wenn nun ein Kind seine eigenen Wege geht, wenn es sich lossagt von der
führenden Hand, hat es nicht mehr die Kraft, seinen Weg fortzusetzen und muß
erneut ringen um Beistand. So ist nun die Liebe immer nur die Gewähr für
eine gleichbleibende Betreuung Meiner Kinder. Und sie sollen sich stets dessen
bewußt sein, Ich kann nicht geben und nehmen zugleich, wenn nicht begehrt
wird, was allein zum Segen ist.

Die Liebe, die Ich wahrlich jedem zukommen lassen, sollte genügen, um sich
nicht mehr zu trennen von Mir. So steht der Mensch allein in seiner Not, und
Ich werde immer wieder ihn anrühren, auf daß sich wieder die Lücke schließet,
welche gerissen wurde von seiner Seite.

Stehet fest zu Mir und Meinem Wort, und nichts wird euch mangeln. So rufe
Ich noch einmal euch zu, haltet fest an Meinem Wort, es ist das wahre Leben.
Das ist gegeben von deinem Vater in Jesus Christus. Amen


 
660528
H.D. 28.5.1966
Die Liebe zu Gott trägt immer mehr Kraft ein…

Es ist stets die Liebe ausschlaggebend, wenn Der Vater Seinen Kindern im
Wort nahekommt. Im gleichen Maße wird dir gegeben an Liebe, und du sollst
dir stets vor Augen halten, daß nur Ich regiere, lenke und austeile einem jeden,
der nach Mir verlangt.

Die Welt hat das Treiben zur Genüge genützt, um die Menschen in ihrem
Streben nach geistiger Nahrung zu hindern. Ein jeder wird von Meiner Hand
ergriffen, und Ich lasse ihm reichlich zufließen aus Meinem Lebensborn. Doch
wer trinkt schon daraus, wer suchet die Schätze, die Ewigkeitswert haben?

Ich kenne eines jeden Herz und Gedanken, und diesen trage Ich Rechnung. Der
allesumfassende Leiter der Geschicke kann einem jeden geben, was er begehrt.
Suchen die Menschen aber nur des Leibes Wohl und erkennen nicht, daß auch
außerhalb ihres Sehbereiches eine Wirklichkeit ist, wollen sie nicht wahrha-
ben, daß die alle einmal damit sich werden befassen müssen.

Ach, wie könntet ihr alle, die ihr nicht glauben wollet an eine Verantwortung,
euer Leben anders gestalten, und die Ruhe des Herzens wäre dann spürbar. So
nimmt nun ein jeder nur das als sein Eigentum an, was ihm sicht- und greifbar
ist.

Wachset ihr, die ihr euch Mir ergeben habt in eurem Glauben und in der Liebe
zu Mir, und es wird euch für die kommenden Tage von großem Nutzen sein.
Bald ertönen die Posaunen Meiner Engel, bald rüstet sich alles zum Kampf,
welcher ausgefochten werden muß, um zu trennen die Spreu vom Weizen.

Ja, Mein Kind, du hast in Meinen Worten die Gewähr für sicheren Schutz,
deine Liebe wird dir immer die Kraft eintragen, welche benötigt wird in kom-
mender Zeit. Die Uhr rückt immer näher dem Ende zu, die Erde wird jetzt
schon an vielen Orten gewahr, was ihr Innerstes einmal an die Oberfläche
bringen wird.

So ist für heute Mein Segen und Meine Vaterliebe um dich, Mein Kind. Ich
weiß um alle deine Sorgen und werde sie beheben, so es an der Zeit ist. Gehe

10 
 
immer in Gedanken an Meiner Seite, Ich werde dich immer bedenken mit
Meinem Wort, so du es begehrst. Amen

660626
H.D. 26. Juni 1966 (RW)

Die Vermessenheit der Menschen untereinander trägt zur baldigen


Katastrophe bei… Nutzlosigkeit längerer Vorkehrungen
und Zukunftspläne…

Wenn Ich, Dein Vater, dich rufe, Mein Kind, bist Du Mir auch ein wohlge-
fälliges Werkzeug. Du brauchst nicht bangen noch zögern, die Worte aufzu-
nehmen, die Ich in gleicher Weise einst gab. Mein Kind, es führt dich der
Vater Selbst an der Hand, und Seinen Einfluß allein sollst du gelten lassen,
und so höre in der Stille, was dir nun geboten wird:

Die Vermessenheit der Menschen untereinander trägt zur baldigen Ka-


tastrophe bei, welche Ich immer und immer wieder angekündigt habe. Der
Glaube daran ist aber auch bei den Meinen nicht so recht fest, sonst wür-
den nicht Vorkehrungen getroffen, die immer nur für längere Vorkehrun-
gen und Zukunftspläne gedacht sind.

Die Vermehrung der Güter und der Besitz um diese läßt sie alles andere in den
Hintergrund stellen, und so kommen nur wenige mit ihren Anliegen direkt zu
Mir und holen sich Rat, so sie solchen benötigen. Wenn Ich nun das Nutzlose
all der Vorkehrungen erkenne, erbarmt es Mich, und Ich lasse zuweilen kleine
Hindernisse aufkommen, um ihnen Gelegenheit zu geben, zum Nachdenken
über Ursache und Zweck. So stellt sich ein jeder von selbst in ein anderes
Gebiet, und Ich kann Mich ihnen nicht nahen und sie aufmerksam machen auf
die Nutzlosigkeit ihrer Bemühungen.

Wenn dir nun solche Menschen begegnen, belehre sie über ihr nutzloses Tun.
Lasse keine Gelegenheit ungenützt, denn bald kommt die Zeit, wo ihr die Natur
in einem anderen Licht erblicken werdet. Doch keines Meiner Kinder braucht
sich zu sorgen in diesen Stunden der Not. Ich halte Meine Hand über alle, die
von Mir betreut sein wollen. Nur wer sich anmaßet, einem Stärkeren sich
entgegenzustellen, wer glaubt, ohne Meine Hilfe der Not steuern zu können,
der wird gewahr werden, wie schwach und klein er ist.

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So lasse Ich euch noch einmal kurz zuvor Mein Wort zugehen, und du wirst die
Tage und Wochen vergehen sehen. In Bangigkeit werden die Menschen dahin-
leben, die niemals eine höhere Macht wollen gelten lassen, und so gebe auch
du denen Kunde, so die Zeit heranrückt.

Meine Vaterliebe ist mit allen Meinen Kindern. Meine Vaterliebe gibt euch
immer wieder neue Kraft, und Meinem Schutz könnt ihr euch wahrlich anver-
trauen. Dies zur Beherzigung für alle bangen Stunden, und so sei du, Mein
Kind, heut´ von deinem Vater, in Jesus, gegrüßt. Amen

660714
H.D. 14. Juli 1966 (RW)
Wächter an den Wegkreuzungen

Es soll noch vielen geholfen werden, welche im Irrtum dahingehen. Die Liebe
des Vaters läßt nicht zu, daß auch nur eines Seiner Schäflein andere Wege
geht.

Es ist im Leben eines jeden Menschen einmal der Augenblick gekommen, wo


ihm die göttliche Macht hätte als Beweis dienen können, doch nicht ein jeder
nützet die Gnade, nun auf seinem Lebensweg den richtigen Weg einzuschla-
gen.

Die meisten Menschen scheuen die Hindernisse und Beschwerden, die sich
ihnen entgegenstellen und wollen einen leichteren und gangbareren Weg
betreten, und so öffnet sich ihnen zumeist ein breites Tor, welches in seiner
Beschaffenheit alle Vorzüge hat, um den Durchgehenden es leichter zu ma-
chen, und es sind dies die meisten Erdenpilger. Keiner läßt in sich die Stimme
des Gewissens die Oberhand gewinnen, sondern es wird diese erstickt durch
die weltlichen Genüsse.

Wenn Ich nun in Meiner Vaterliebe nicht immer wieder Meine Gnade walten
lassen würde, indem Ich ihnen den Weg versperre zur Mahnung und Warnung,
auf welche dann doch noch einige hören, würde die ganze Welt im “Schlamm”
versinken.

Ja so stehen überall Meine Wächter an den Wegkreuzungen. Immer


wieder weisen sie den Wanderer den rechten Weg, aber nur wenige hören
auf ihre Ratschläge.
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So stelle Ich nun auch dich, Mein Kind, als Wächter auf, denn du weisest ihnen
den Weg, der zu Mir führt. So ist deine Aufgabe eine schöne und erträgliche
Arbeit, und die Seelen, denen du geholfen hast, werden sich in Ewigkeit dir
dankbar erweisen.

So habe Ich noch so manchen im Auge, der dir in den Weg treten wird, und
denen sollst du Hilfe leisten auf dem Weg nach oben, zu Mir in Mein Reich.
Amen

660729
H.D. 29.7.1966

Hanna Dudde von Gott Erwählte zum Weiterleiten Seines Wortes,


gegeben einst an Bertha…

So nimm Mein Kind die Worte auf, dich Ich dir in aller Liebe gebe; Mein
ständiges Bemühen um die Seelen der Menschen veranlaßt Mich , euch immer
wieder Mein Wort zuzuleiten, damit noch mancher möge gewonnen werden bis
zum Ende.

Meine Vaterliebe hat schon so manchen Trost euch zukommen lassen in


schweren Stunden. Ihr habt getreulich ausgehalten, wo es galt, standzuhalten.
So war es auch Mein Wille, daß Ich in jener Zeit der Not, die den Tagen folgte,
als Meine Vaterliebe Mein Kind (Bertha Dudde) heim holte, Mir dich, Mein
Kind, erwählte zum Weiterleiten Meines Wortes. Ich gab dir immer wieder
Trost, und den Schutz, den du genießest, kannst du nicht ermessen.

So werde auch Ich dich immer wieder ansprechen, so du nur gewillt bist, Mir
dein Ohr zu leihen, denn noch Vieles steht der Menschheit bevor, und sie soll
gemahnt und gewarnt werden nach allen noch möglichen Kräften.

So wird auch nun sich wieder ein neuer Kreis bilden aus Menschen mit Aufge-
schlossenheit, und gutem Willen, und regem Verstand.

So kann Ich nun dir Mein Wort in aller Klarheit geben, und Mein Auge wird
dich in allen Dingen bewachen….

Stehe fest zu Meinem Wort, gib dir Mühe es auszuleben, und dein Seelenheil
hat dir den rechten Nutzen eingetragen.

13 
 
Es ruhet Mein Auge auf dir, gehe getrost deinen weiteren Weg…. Amen

660815
H.D. 15.8.1966

Denket im Gebet an die armen Seelen, damit diese Stärkung erfahren…

Ja so höre, was die Liebe des Vaters dir noch zum Abschluß des Tages gibt.
Meiner gedenket zu jeder Zeit, nutzet zu jeder Zeit die Worte zum Weiterleiten
an die Seelen, welche noch in der Dunkelheit dahingehen. Ihre Not könnt ihr
nicht ermessen, ihr Leid ist unsagbar. Darum öffnet ihr den Quell des lebendi-
gen Wassers, auf daß alle, die sich stärken wollen, daraus schöpfen können.

Das ist die große Not der Seelen, daß sie nicht teilhaben können an einem Mahl
der Liebe, daß sie hungernd und dürstend abwarten müssen, ob sich ihnen eine
Wegzehrung bietet.

Ach, ihr alle, die ihr so reich bedacht werdet mit himmlischer Speise, bietet
ihnen immer wieder von eurem Reichtum an, und denket, so oft ihr könnt, im
Gebet an diese armen Seelen.

Es ist nicht vonnöten, lange Gebete ihnen darzubringen, ein aus tiefstem Her-
zen kommender Bittruf allein schon genügt, daß sie Stärkung erfahren. Es ist
das einzige Mittel für jene noch ganz im Dunkel Schmachtenden, daß ihnen ein
Lichtschein aufblitzt und sie dann immer gieriger danach verlangen und sich
öffnen dem Quell des lebendigen Wassers.

So, Mein Kind, kann noch Vielen geholfen werden, und ein jeder ist dazu
fähig, so er nur gewillt ist, zu helfen.

Das ist Mein Abschied für heute. Amen

14 
 
660818
H.D. 18.8.1966

So ist die Demut als erstes notwendig, um des Vaters Wort


zu vernehmen…
So ist die Demut als erstes notwendig, um des Vaters Wort zu vernehmen. Ich
bin zum Geben immer bereit, ob aber auch ihr immer euch bereit erklärt, liegt
allein in eurem Willen.

So kann Ich euch nun wieder mit Gnaden bedenken, auf daß ihr alle, die ihr
reinen Herzens seid, euch daran erquicken könnt. Der Geber aller Dinge wird
euch auch im selben Maße bedenken wie bisher und könnt ihr getreulich den
Worten Glauben schenken.

Der ganze Reichtum eurer Seele liegt doch immer nur auf geistigem Gebiet,
soll es ihr zum Heil gereichen. Nicht allein der Umstand, daß die Seele nur
Nutzen zieht, nein, auch dem Körper fließt dadurch viel Kraft zu, welche euch
auch spürbar sein wird, so ihr auf alles achtet. So nehmet nur immer die Kraft
in Anspruch, welche euch ungemessen zugeht, so ihr sie anfordert und gewillt
seid, Mir zu dienen.

Die Menschheit braucht mehr denn je die Kraft aus Gottes lebendigem Quell,
und doch strebt sie immer mehr in entgegengesetzter Richtung und findet nicht
zur reinen Quelle. So kommen nur sehr wenige in den Genuß des lebendigen
Wassers und können somit auch nicht gesättigt werden. Vergleiche Ich euch,
meine Kinder, mit jenen armen Geschöpfen, so ist ein so gewaltiger Unter-
schied zu erkennen, und Meine Liebe und Erbarmung findet keine Grenzen,
um auch denen zum Licht zu verhelfen. Ewig währt die Nacht, ewig die Glück-
seligkeit, warum verschließt ihr Menschenkinder euch dieser Glückseligkeit?
Ich will euer aller Vater sein, Ich will nur immer beglücken, kann es aber nur,
so ihr Mir das Recht gebet, euch zu betreuen und zu beglücken.

So nimm Du, Mein Kind, für deinen Willen, mir zu dienen, Meinen Vatersegen
an und lasse dich nicht abbringen vom Wege, der zu Mir führt, in deine wahre
Heimat. Amen

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661013
H.D. 13. 10. 1966 (RW)

Lasset euch, ihr alle Mein Kinder, nicht täuschen


von den Aussagen, welche ihr nicht kontrollieren könnt…

So höre Mein Wort, welches Ich für alle diejenigen gebe, die zwar befähigt
sind, im Geiste die Stimmen aus dem All zu hören, die aber nicht in Meinem
Willen liegen:

Ich kenne wohl eines jeden Menschen Herz, Ich kenne aber auch ihre Gedan-
ken, welche sie bewegen, um immer nur im Vordergrund zu stehen.

Sie glauben zwar an meine Liebe und möchte auch mit Mir vereint sein, doch
fehlt ihnen oftmals das unumschränkte Maß der Demut, und das läßt zu, daß
auch Gedanken aufgefangen werden von den sie umgebenden Geistern, die
wohl auch im Licht stehen könnten, doch sich nicht immer, auch in der reinen
Wahrheit befinden.

Ihre Wißbegierde trägt diesen Menschen das ein, was sie sich wünschen, daß es
so sein möge, und dadurch erklären es ihnen nun die Wesen aus ihrer Sphäre,
denn sie wollen sich so gerne hervortun und glauben damit, den Menschen
einen Gefallen zu tun, wenn sie ihnen Worte vermitteln, die durchaus nicht als
böswillig anzusehen sind, aber auch viele Unwahrheiten enthalten.

Sie schätzen sich und die Menschen so hoch ein, daß ihnen immer nur das
gesagt wird, was ihre Gedanken bewegt, aber keinen rechten Glauben finden
wird bei denen, die hellen Geistes sind und wohl zu unterscheiden wissen, was
falsch und was richtig ist.

Lasset euch daher, ihr alle Meine Kinder, nicht täuschen von den Aussa-
gen, welche ihr nicht kontrollieren könnt, sondern gebet euch mit dem
reinen Wort Gottes zufrieden, welches Ich wohl wahrlich im reichen Maße
euch gegeben habe durch all die Jahre, die Mein Kind (B.D.) getreulich auf-
nahm, denn der ständige “Begleiter” ist unter euch, sowie ihr ihm Raum gebet
und euch nicht schützet durch Meinen Beistand und damit auch durch Meine
Kraft. Amen

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661224.1
H.D. 24.12.1966
Die Heilige Nacht…

So die weihevolle Stunde hat begonnen, wo sich herabließ der Menschensohn,


zu leiden und zu sterben für Seine gefallenen Brüder, rüstet sich auch alles hier
im himmlischen Reich, und es ertönen der Engel Chöre zum Lobgesang.

H a l l e l u j a, so ertönt es aus allen Richtungen, und immer wieder ist die


Schar vereint zum gemeinsamen Lobgesang.

Ihr Menschen auf Erden stellt euch ein gar klägliches Bild vor Augen, wenn ihr
vermeint den Herrn und Lenker aller Dinge in eure Herzen aufzunehmen. Ihr
könnet nicht ermessen die Glückseligkeit Meiner Kinder, welche um Mich
versammelt sind und sie hören der Menschen Bitten so wie Ich. Sie wollen
teilhaben an dem großen Fest der Liebe, sie spüren die Verbindung zu ihren
Lieben auf Erden allzumal in stärkerem Maß. Sie können wohl glauben, daß
alle ihre Kraft und Empfindung von Mir ihnen gegeben wird, sie stehen aber
doch so eng mit dem Menschen in Verbindung, daß ihnen es wahrscheinlicher
dünkt, als wären sie bei ihren Lieben. Ich nehme nun immer alle Meine Kinder
bei der Hand und führe sie zur Hl. Nacht, zur Stunde der Geburt; sie erleben
gewissermaßen alles wieder, was Ich durchlebte zu dieser Stunde. So hören
auch sie der Engel Lobgesang, der dort erschallte, als Ich das Licht der Welt
erblickte. Sie geben Mir nun die gleiche Ehre und sind voller Jubel und Freude
über all diese Erkenntnisse.

Nun mache Ich für Meine Kinder den Weg frei, nun lasse Ich zu ihnen die
Herzen sprechen, denen sie so zugetan sind.

Ich gebe dir, Mein Kind, alle Meine Liebe und Gnade und überschütte dich mit
Gaben der Liebe. Du hast heute ein Tor geöffnet, welches bisher nicht oft in
Gebrauch genommen wurde.

So gehe mit Meinem Vatersegen und stütze dich auf Mein Wort. Amen

17 
 
661224.2
H.D. 24.12.1966
Aus dem Jenseits – Bertha Dudde an Hanna…

Meine Hanna,
wenn du könntest jetzt einen Blick tun in unsere Umgebung! Wir alle sind
voller Glück beim Anblick des Erhabensten. Wir können im Licht erschauen
den Vorgang der Geburt des Herrn. Wir erleben alles in gleicher Weise wieder,
wie es zu dieser Zeit sich ereignet hat. Und das ständige Leuchten der Engel
alle, sie strahlen in unsagbar hellem Licht. Sie geben uns Kunde von allem
bisher nicht Erschautem und lassen uns teilhaben an dem großen Geschehen.
So stehen auch wir in hellem Glanz und ersehen alles auf Erden sich Vorberei-
tende, aber nun geht die Zeit zu Ende, die uns gegeben wurde, zum Erleben des
höchsten Glückes. Nur einmal vollzieht sich dieser Moment im Jahr und lässet
uns weiterstreben, jeder nach seiner Art.

Ich habe dich erkannt als du betetest und ich war selig, dich zu wissen unter der
Schar dereinst hier im Reich. Meine Liebe ist nun um dich bemüht, daß du in
allen deinen Anforderungen Unterstützung finden mögest.

So rufe ich allen meinen Lieben zu, gehet zum Wort, lebet es aus, laßt euch
belehren und tragt es weiter, wo euch die Möglichkeit gegeben ist. Amen

670101
H.D. 1.1.1967

Gewaltige Wassermassen ergießen sich in Kürze auch über euer Land….

Der Wille zum Dienen trägt Meinen Kindern ungeahnten Segen ein. Lasse du
daher, Mein Kind, niemals Mein Wort ungeachtet, wenn es dich drängt dazu.
Ich habe schon alles so hergerichtet in Zeit und Stunde und daß immer es wird
möglich sein es dir zuzuleiten.

So vernimm zum Tage des Einganges zum Jahre das Wort der Liebe für a l l e:
Bittet ihr alle Meine Kinder um Meine alleinige Hilfe, wenn der Tag im Anzug
ist, wo Ich sprechen werde durch die Natur. Gewaltige Wassermassen ergießen
sich in Kürze auch über euer Land, in welchem bis jetzt noch schien, als sei es
verschont von allem. Richtet euch ein für eine kurze Zeit der Stilllegung

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j e d e s Betriebes, welcher im Bereich dessen liegt, wo die Fluten über-
schwemmen werden Städte und Dörfer.

Ihr alle, die ihr teilhabet an dem Geschehen dürfet nicht ängstlich werden, daß
euch könnte Meine Vaterliebe vergessen. Rechnet mit einer Zeit, die zwar
kurz, doch folgenschwer sein wird und nehmet a l l e die ihr glaubet an Mein
Wort Kenntnis davon, auf daß Ich euch dann beistehen kann in der Not.
Amen

670104
H.D. 4. 1. 1967 (RW)

Antwort auf die Entgegnung eines Zweiflers, der den Wert


der Kundgaben von Bertha Dudde nicht erkennen konnte…
Großes Armutszeugnis…

Mein Kind, Ich höre deine Bitte und lasse dir Meine Gnade zufließen, durch
die du erkennen sollst, daß Ich ein Vater bin, der Seinen Kindern beisteht in
aller Not; sei es leiblicher oder geistiger Art. Und nun höre, was die Ewige
Liebe dir zu sagen hat:

Richtet ein Mensch sein Augenmerk nur auf rein weltliche Dinge und haftet
ihm noch ein gehöriges Maß von Eigenliebe an, kann nimmermehr eine solche
Seele das gleiche empfinden wie diejenigen Seelen, welche in ihrer Reife die
Zusammenhänge bereits erkennen und von Mir aus stets gekräftigt werden.

Ich teile Mein Wort zur Erde in gleicher Weise mit, wie es einst Meinen Jün-
gern gegeben wurde, als sie in Meinem Auftrag den Menschen das Heil ver-
künden sollten. Und nun stehet wieder die Zeit euch bevor, welche einen
Wechsel bringt für die Zukunft, und ihr fraget euch nun:

„Woran sollen wir die Reinheit und Echtheit der Worte erkennen, die von
oben aus gegeben werden?“

Stellet ihr euch damit nicht ein großes Armutszeugnis aus, welches ihr Mir
dadurch beweiset, daß euer Verstand bei allen euch bewegenden Fragen im
Vordergrund steht?

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Lasset ihr nicht dabei auch euer Selbstbewußtsein im großen Maße vorherr-
schen? Richtet ihr eure Blicke denn nicht gar oft nach Dingen, welche euch
schon längst nicht mehr berühren sollten?

Ich kenne eure Herzen, euer Wollen, aber auch eure Schwächen, welche euch
noch hinderlich sind im Erkennen der reinen Wahrheit.

Mein Kind, welches Ich heimholte (*) und euch die Worte gab, welche sie
empfing durch Meine Vater-Liebe, hat hier im geistigen Reich auch ihren
Lohn empfangen. Wollet ihr dereinst im gleichen Lichte stehen, so bemü-
het euch, auch anzunehmen, was Ich durch sie euch gab. Sie allein trägt
nun selbst dazu bei, daß Ich euch noch immer Meine Gnade schenke, denn
sie hat in ihrer Liebe Mich gebeten, die Menschen auch weiterhin in der
Wahrheit zu führen.

Und so könnt ihr euch alles, was Ich durch sie euch gab in der Verbreitung und
Enthüllung der für euch nicht faßbaren Erscheinungen Glauben schenken, denn
was die Menschen in ihrer Verstandeswissenschaft euch wollen glaubhaft
machen, ist ein solch fein eingefädeltes Spiel Meines Gegners, daß ihr gar nicht
fähig seid, ihm auf den Grund zu kommen. Seinem Spiel wird aber durch
Meine Macht bald eine Ende gesetzt werden, denn nur Ich allein bestimme den
weiteren Verlauf aller Dinge. Amen

(*) = Bertha Dudde beendete ihre Mission am 17.9.1965

670107
H.D.7.1. 1967 (RW)

Das Verlangen nach rechter und


wahrheitsgemäßer Aufklärung fehlt den Menschen…

Das Verlangen nach rechter und wahrheitsgemäßer Aufklärung fehlt den


Menschen, und das ist das Zeichen einer noch festen Bindung mit der irdi-
schen Welt, die in ihnen keine solcher Gedanken aufkommen und sie daher
auch weiterhin in geistiger Blindheit dahingehen läßt, und so ist auch der
Vorgang einer ungewöhnlichen Wissensvermittlung für euch Menschen un-
glaubhaft.

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Ihr seid leicht geneigt, sie als religiöse Schwärmerei oder eigene Fantasie
hinzustellen und lasset euch folglich wenig davon beeindrucken von dem
Inhalt, weil euch kein Verlangen dazu treibt, die reine Wahrheit zu erfahren,
wenngleich es auch für euch alle, die ihr nicht glaubet, es sehr segensreich
wäre, über alle Vorgänge im geistigen Reich vor und nach eurem Dasein als
Mensch, etwas zu erfahren, so daß ihr dann auch um die Bedeutung des Erden-
lebens wisset. Doch weil bei Mir jeder Zwang ausscheidet, um euch nicht den
freien Willen zu nehmen, kann Ich euch immer nur Kenntnis geben davon,
doch ob ihr es auch glauben wollt, das steht euch frei.

Wenn ihr bedenket, daß mit eurem Leibestod euer Leben nicht beendet ist,
wenn ihr allein nur dieses glauben wolltet, und daß ihr euch dann mit dem
jenseitigen Los für eine Ewigkeit abfinden müsset, daß euch das Erdenleben
eingetragen hat, dann würdet ihr sicherlich verantwortungs-bewußter euer
Erdenleben betrachten. Ihr würdet dann bedenkenlos auch jenes Wissen an-
nehmen, das euch wahrlich über alles Aufschluß gibt, was eure Gedanken
bewegt, und ihr würdet versuchen, eine Bindung mit Mir herzustellen, weil
Ich Selbst der Ausgang bin von jenem Geistesgut.

So aber dauert Mich der verfinsterte Geisteszustand der Menschen, in dem ihr
euch befindet, wenn ihr ohne Licht über die Erde geht, obwohl alles, was um
euch ist und besteht, euch einen Schöpfer beweiset, und die gesetzliche Ord-
nung, die ihr zu erkennen vermögt, beweiset euch, daß dieser Schöpfer auch
ein denkendes Wesen sein muß, welches also dann auch selbst einen Willen
hat und also auch als diejenige Macht anzusehen ist, der alles untersteht.
Amen

670307
H.D. 7.3. 1967 (RW)
Ich lasse euch nicht ungewarnt…

Mein Kind, es wächst in dir die Liebe zu allen Meinen Kindern. Du bittest für
sie um Mein Wort, und das ist Liebe, die Wurzeln schlägt für weitere Aufga-
ben. Ich vernehme eines jeden Bittruf, der nur immer Mir gilt und kenne auch
die Auswirkungen, die einer jeden Seele Nutzen bringen.

Es ist jedoch von Wichtigkeit, daß den von weltlichen Wünschen und Fragen
noch bedrängten Menschen nicht ihre Neugier befriedigt wird, und Ich werde

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daher Meine Worte immer so deutlich ertönen lassen, daß alle berechtigten
Fragen auch gelöst werden.

Wenn Ich in Meiner Voraussicht euch stets und ständig auch die Notzeit ange-
kündigt habe und nun in kürzester Zeit Mich immer wiederhole, so könnet ihr
dennoch beruhigt alle eure Tage in getreuer Pflichterfüllung auch weiterhin
verbringen, denn Ich werde euch Meine Anweisungen immer zur rechten Zeit
geben.

Dies kann auf mancherlei Art geschehen, denn Ich habe der Kinder viele, die
auch ein starkes Empfinden in sich fühlen für außergewöhnliche Erscheinun-
gen. So brauchet ihr also auch nicht zu grübeln, denn Ich lasse euch nicht
ungewarnt. Amen

670406
H.D. 6. 4. 1967 (RW)

An die Getreuen, die sich als Neuoffenbarungsfreunde nicht


den Botschaften der sog. Außerirdischen und
UFO-Phänomene zugewandt haben

Schließet euch zusammen, und sammelt euch im Gebet. Lasset die Herzen
zueinander finden, auf daß ein jeder an seiner Seele reife. Es schenkt euch
Meine Vaterliebe ein Wort, welches Ich all denen ans Herz lege, die wohl in
Meinem Geiste wirken wollen, doch noch nicht so recht gelenkt werden, da
Mein Gegner die für sie so wichtigen Argumente auszunutzen weiß für seine
Richtung.

So störte er euch einst die Harmonie Meiner Kinder, die Mir in ihrer Bereit-
schaft ein Werkzeug sein sollten für die Verbreitung Meines Wortes, und Ich
ließ sie gewähren und ließ ein neues Feld entstehen, welches nun bebaut wurde
von denen, die Mir in ihrer Liebe beweisen wollten, daß das Wort auch damit
hinausgetragen werden kann an die hungrigen Seelen, und so entstand eine
Kluft zwischen Mir und denen, die große geistige Erfolge hätten erzielen
können. Doch ihre Liebe zur Welt war noch nicht geschwunden, und sie setz-
ten einen gar hohen Preis dafür ein, um zum Erfolg zu kommen, und nun
stellen sie erneut eine gar mächtigen und starken Wall um ihre Anhänger, um
sich damit zu beweisen, daß allein ihre Richtung richtig und damit wegweisend
ist. Mir nützen sie jedoch auch dann noch als Werkzeuge, denn dadurch wer-

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den auch ihre Machenschaften erkannt von den Gutgesinnten, da diese allein
nur vom rechten Lehrgut belehrt werden wollen.

So machet euch also auch keine Sorgen, wenn ihr von Erfolgen höret, jedoch
mit abträglicher Wirkung Mein Wort betreffend, denn Ich lasse es zu. Ich lasse
aber euch auch eine gewaltige Stärkung zukommen, an welcher ihr erkennen
sollt, da Ich auch weiß, zur rechten Zeit die Zügel auch wieder in die Hand zu
nehmen. Das sind nun Meine Worte, die Meine Liebe dir gibt für alle jene, die
Mir in Treue verblieben sind. Amen

670624
H.D. 24. 6. 1967
Voraussetzung für eine Mission…

So wie es Gottes Wille ist werdet ihr geführt in eurem Erdenleben, wenn ihr
euch führen lassen w o l l e t.

Die Bereitschaft für eine Mission ist immer dann auch die Folge des zu Mir
gewandten Willens, und Ich kann dann mit allen Meinen Gaben auch bei denen
wirken, die in ihrer Liebe zu Meinem Wort aufgehen. Die Worte, die des
Menschen Ohr dann vernimmt, sind dann auch gelenkt durch Meinen Willen,
und ihr könnet daraus eure Schlüsse ziehen für Weiteres.

Ich gab sie dem Kinde in der Voraussetzung, daß ihre Liebe sie annimmt, und
dadurch ein Hinweis gegeben ist für bevorstehende Lage und Ereignissse.
Aber nicht einem jeden wird er zur Richtschnur gelten, und es soll auch nur für
euch der kleine Hinweis sein zur Stärkung, aber niemals euch beunruhigen. Ich
bereite die Tage in allem vor, und ihr sollet sie erwarten in Ruhe und Gelas-
senheit. Amen

Meinen Worten hören viele Meiner Diener zu, und haben auch sie Kenntnis
davon … Amen

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670704.1
H.D. 4. 7. 1967 (RW)

Suchet nicht einzudringen in Meine Pläne und Zeitberechnung,


sondern lasset Mein Wort für euch die Richtschnur sein…

Suchet nicht einzudringen in Meine Pläne und Zeitberechnung, sondern


lasset Mein Wort für euch die Richtschnur sein. Die genaue Zeit zu bewer-
ten nach ihrer Erfüllung, ist nicht der Sinn Meiner Zuwendung. Mir ist das
Vertrauen und die stete Bereitschaft wichtig.

Dies zu festigen soll euch allein bewegen, in Geduld und immerwährender


Bereitschaft für Mich und die Menschen eure Aufgaben zu erfüllen. Ich werde
in eurer Liebe zu allem, auch Meine Liebe zu euch beweisen, und das sei euch
zum Geleit. Amen

670704.2
H.D. 4. 7. 1967 (RW)

Rettungswerk an denjenigen, die sich noch nicht entschieden haben


und dadurch auch noch für Gottes Wort empfänglich sind…

Die Worte welche Ich euch immer wieder gab durch Meine Schreiberin (*),
haben nun in aller Kürze ihre Erfüllung zu erwarten.

Der Geber und Lenker aller Geschehen setzet nun für die Menschen die Zeit
fest, die in ihrer Verblendung nur in irdischen Freuden eine Welt der Erfüllung
aller Wünsche erblicken, doch denen allen gilt Meine ganz besondere Liebe,
und Meine Weisheit richtet alles her, um auch noch für jene zum Erfolg zu
kommen, die sich noch nicht entschieden haben und dadurch auch noch
für Mein Wort empfänglich sind.

So können dadurch auch wieder Meine Boten und Engel ihre Dienste an den
Menschen erfüllen, und sie werden einen jeden führen nach Meiner Weisung.

Ich setze voraus, daß es noch so manche Kinder gibt, an welchen ein Ret-
tungswerk noch von Erfolg ist, und wenn dieses nun die ständige Liebe und
Geduld Meiner Diener bewirkt, was kann daran dann so schädlich sein?

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Es ist nur der Weltsinn, welchen die Welt bietet, aber Meine geistigen Freuden
ihnen dann den Ausgleich geben und sie Mich dafür loben und Mir danken,
ewiglich. Amen

(*) = Bertha Dudde

670713
H.D. 13. 7. 1967
Der Geist im Menschen erwacht, sowie er gewillt ist
die Gottesworte in sich aufzunehmen…
Der Geist im Menschen erwacht, sowie er gewillt ist die Gottesworte in sich
aufzunehmen, Meine Weisheit sah es voraus, wer in dieser Meiner Liebe und
Verlangen nach Zusammenschluß seine Erfüllung sah. So konnte nun, da die
Voraussetzung gegeben war, auch Mein Geist wirksam werden, und Ich kann
geben immer wieder, sowie das Verlangen vorherrscht allen weltlichen Freu-
den gegenüber. Meine Vaterliebe setzet keine Grenzen dort, wo Ich erkenne,
daß die Seele nach der Sättigung mit der Himmelsspeise verlangt. So sollet ihr,
die ihr euch anmaßet den Stab zu brechen über ein Mir ergebenes Kind, euch
dessen bewußt sein, wieweit ihr noch entfernt seid von Meiner Liebeanstrah-
lung, die ihr aber würdet erfahren, so ihr in euch ein anderes Urteil erstehen
ließet. Ich kann nur immer dort Meinen Geist ausgießen, wo Ich erkenne, daß
die Seele sich gelöst hat von allem weltlichen Einfluß und ihrer Vergünstigun-
gen. So gehet alle an Meiner Hand und lasset euch nicht in die Hand Meines
Gegners fallen. Es ist Mein für alle gegebenes Wort, der Ich um ihre abwegi-
gen Gedanken weiß. Amen

Und so vernimm noch ein Wort, welches die Lage um euch beleuchten soll.
Es stehen die Mächtigen in ihrer Herrschsucht sich gegenüber und wollen
keinen Frieden für die Menschen aufkommen lassen. Es ist auch keine Macht
dazu bereit helfend dort einzugreifen, wo für alle eine Lage der Entspannung
erstehen könnte. So kann es nicht mehr mit weltlicher Einsicht zum Guten
führen, aber nun in das Gegenteil sich wandeln, und bald die Menschen vor
Probleme gestellt werden, die nun alle aufschrecken werden aus ihrer Ruhe und
Gelassenheit. Und so ist es nicht mehr ferne, wo die Welt aufhorchen wird an
allen Enden und in jeder sich damit befassen muß. Und das stellet an euch
Meine Kinder auch euern besonderen Hilfswillen an erster Stelle, und ihr
könnet mit Meiner Liebe und Kraft dann tätig sein für eure Mitmenschen. Es
ist euch eine Stärkung trotz der erregenden Geschehen, denn ihr wisset um
25 
 
Meine Pläne und seid vorbereitet. Gehet an Meiner Hand und lasset euch
führen zum Ziel. Amen

670715
H.D. 15. 7. 1967

Nach lesen von Kundgabe 5711 vom 29.6. 1953 von Bertha Dudde
(Warnung, geistige Empfänge zu durchsetzen mit Gedankengut ....)

So ist auch die Lehre entstanden von der Dreieinigkeit Gottes, welches die
Menschen auslegen als eine jede für sich bestehende Gottheit. Mein Geist gibt
allen denen die gewillt sind, reine Wahrheit nur zu besitzen, auch die Erkennt-
nis für alle Aussprüche. Mein Geist ist nicht gebunden an eine begrenzte
Tätigkeit. Mein Geist wehet immer und überall unbegrenzt. Wenn es nun heißt,
der Geist der Dreieinigkeit Gottes, ist es stets so zu verstehen, daß Meine
Liebe, Weisheit und Kraft wirket in jedem noch so geringen Geschehen, daß
also der Geist der Allesumfassende ist, welcher in jedem Menschen nur
braucht geweckt werden, um dann auch zu erkennen alle wahre Bedeutung.
Und immer wird es dann leicht sein zu glauben an die Worte, die Ich selbst
nun in der jetzigen Zeit zur Erde leite.

Aber stellet nun nicht Fragen und Wünsche an jene, wo ihr vermeint, auch für
die weltlichen Probleme eine Antwort zu erhalten. Ich gebe immer und zu jeder
Zeit, aber nicht gebe Ich, was keinen Nutzen für die Seele bringt. Amen

670722
H.D. 22. 7. 1967 (RW)
Mein Wunsch ist es, daß alle errettet werden mögen vor der Tiefe…

Der Geist ist immer tätig und fordert euch heraus, die Worte Jesu Christi
immer wieder neu zu verkünden, und wo sich ein liebewilliges Kind für die
Gnadengaben des Vaters öffnet, dort kann dann auch unentwegt die Speise des
Himmels einfließen.

So kommet alle an den Tisch des Herrn und öffnet eure Herzen, denn ihr habet
es alle nötig, gekräftigt zu werden für die noch kommenden Tage. Meine Liebe
kann euch zwar immer begleiten, doch Ich kann euch niemals sättigen, so ihr
nichts von Mir begehrt.

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Mein Wunsch aber ist es, daß alle errettet werden mögen vor der Tiefe, die
einem jeden gewiß ist, der Meine Liebe und Fürsorge nicht annimmt. Doch
auch danach wird wieder Meine Gnade walten, sich aber erst in einer Zeit
wieder erkenntlich machen, die zuvor eine Leidenszeit erforderte durch die
euch immer wieder gegebene Lehre der Neubannung in der Materie.

Ich will sie einem jeden Menschen ersparen und setze daher auch alle Kräfte
ein im Himmel und auf Erden, um noch bei einigen wenigen Menschen zum
Erfolg zu kommen, die Ich erfassen kann mit Meiner Fürsorge, auf daß sie
noch rechtzeitig Meine rettende Hand erkennen. Amen

670723
H.D. 23. 7. 1967
Alle Hilfsmittel treten in Aktion …
Keiner kann sagen, nicht von Mir in seinem Erdenleben gehört zu haben, der
Ich in Jesus als Mensch über die Erde ging. Und wenn Ich nun in den Tagen
der Not allen denen in den Weg trete, die Mir noch sollen ihre Liebe schenken,
auf daß auch sie gerettet werden, kann Ich dann nicht mehr an ihnen wirken,
um ihre Blicke nun auch Mir zuzuwenden. So wird es immer abhängig sein,
von dem Willen eines jeden, und diesen Willen kann ein jeder aufbringen, so
nicht der Gegner ihn gefesselt hält durch seine Macht. Es steht allen Meine
Gnade zur Seite, und wo Ich erkenne, daß noch eine Möglichkeit besteht zur
Annahme Meiner Selbst, lasse Ich alle Hilfsmittel in Aktion treten, um es
denen leichter zu machen, die Entscheidung zu treffen zwischen Mir und
Meinem Gegner.

Das ist der Gruß aus der Höhe für Meine Erdenkinder. Amen

670724
H.D. 24. 7. 1967

Dringende Aufgabe… Verbreitung in jeder erdenklichen Weise…


Nach lesen von B.D. Nr. 5742 von Bertha Dudde (Erdenleben Selbstzweck
oder Mittel zum Zweck .... Wesen Gottes ....)
So könnet ihr daraus ersehen, wie wichtig es ist, allen von Mir gegebenen
Worten Beachtung zu schenken, die auch ermahnen, eurer Seele zu gedenken.
Meine Liebe stellet immer wieder erneut euch die Folgen der Nichtbeachtung
alles dessen was gelehrt wurde vor Augen, um so noch alles in Bewegung zu
27 
 
bringen, wo noch eine Möglichkeit zu ersehen ist, daß angenommen wird, was
Ich euch gab in jener Zeit wie auch nun schon wieder. So sollen die Worte
auch in jeder erdenklichen Weise den Menschen zugeführt werden, damit noch
eine Rettung für manche erstehen kann. Und es ist eine gar dringliche Aufgabe,
denn die Weltenuhr geht dem letzten Schlage zu entgegen. Merket auf und
höret auf Mein Wort! Amen

670728
H.D. 28. 7. 1967

Wenige finden Verständnis und Glauben an das bevorstehende Ende…


Es wird immer wieder gepredigt, daß das Ende kurz bevorsteht, aber wie
wenige finden Verständnis und Glauben dafür. Die Menschen nützen die Zeit
nur für ihre weltlichen Interessen und haben keinerlei Bedenken, daß es auch
für sie ein Ende geben kann, welches dann aber ein gar trauriges Los bedeutet.
Und so stellen sie immer wieder Fragen, die euch sollen in eurer Bereitschaft
für Mich zu arbeiten abbringen, und ihr könnt getrost ihnen das Unabwendbare
immer wieder versichern, daß der Tag des Gerichtes für einen jeden kommt.

Mein Bemühen um alle Meine Geschöpfe läßt nicht nach, und Ich werde auch
noch stärkere Beweise Meiner Allmacht denen geben, auf daß doch noch
mancher wird aufhorchen und in sich gehen. So stehet fest in Meiner Liebe,
und eurem Willen, für Mich tätig zu sein, werde Ich segnen, und euch auch
noch viel mehr Meine Liebe und Fürsorge beweisen. Vergesset nicht, daß Ich
allein die Macht habe über alle Geschehnisse und auch über das, was die
Menschen denken meistern zu können in ihrem Machtbestreben. So ist Mein
Wort heut für alle eine Stärkung und Leitung für die kommende Zeit. Amen

670729
H.D. 29. 7. 1967 (RW)
Antwort an Zweifler oder Ablehner in der Frage zur Vorexistenz Jesu
Christi
Der große unfaßbare Gedanke bewegt euch, den ihr in den Worten Meiner
euch gegebenen Erklärung ersehet, in der Ich herausstellte, daß ein reines
Engelwesen zur Erde herabstieg, um zu sühnen die große Schuld der abgefalle-
nen Urgeister. Ich habe euch auch in so manchem Meiner Worte und Darle-
gungen, das Mysterium der Gottheit, die Menschwerdung Jesu erklärt.

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Wer im guten Willen steht und sich die Erkenntnis zueigen machen will,
braucht sich nur in diese Worte zu vertiefen. Es wird ihm dann verständlich
werden, welch eine ungeheure Weisheit diese Meine Worte bergen, und es ist
dann Meine Einwirkung, wenn ihm plötzlich das Licht der Erkenntnis gegeben
wird.

Nicht Widersprüche sind es, die ihr darin erkennet, da ihr noch in Abwehrstel-
lung stehet, sondern ihr habet noch nicht den Geist in euch erweckt, der zu
einer tieferen Erkenntnis führt, der euch aber auch die Gewißheit gibt, daß ein
bisher mit dem Verstand aufgenommenes Wissen all euer Denken und Urteilen
bewog.

Setzet doch einmal Meine Worte, die Ich durch Meine Botin gab, auch in euer
Geistesgut, welches ihr vertretet und verbreitet mit hinein, und lasset es einem
jeden zukommen, der dann in seinem Willen selbst sich entscheiden und auch
mitunter wachsen kann in seiner Erkenntnis.

Ich lasse Meine Liebe immer walten.

Ich setze immer wieder das Lebenswasser denen vor, die gewillt sind, in reiner
Gottes- und Nächstenliebe ihre Pflicht zu erfüllen. Der Weg der Wahrheit führt
über Jesus Christus, und das ist Meinem Kind gegeben worden in der Voraus-
setzung, daß es alle diese Worte verbreite und so Meinen Willen erfüllt für die
jetzige Zeit und für die Ewigkeit. A m e n

670731
H.D. 31.7.1967
Nicht zaghaft sein bei der Verbreitung der Worte…

Ich habe in Meiner Liebe zu allen Meinen Kindern die Voraussagen gegeben,
auf daß die sollen nicht ungewarnt der Zeit entgegen gehen, die für alle wird
eine große Umwälzung bringen. Meinen Worten müsset ihr den rechten Glau-
ben entgegenbringen und nicht zweifeln noch zaghaft sein in der Verbreitung
dieser Worte. Es wird euch auch leicht gemacht werden, eher und eindringli-
cher zu reden, sowie ihr werdet von noch manchem Unheil und Katastrophen
jeglicher Art betroffen werden.

Dann stellet so mancher die Frage: Warum läßt Gott das zu? Und ihr könnet
ihnen Aufschluß geben über alle Meine Pläne.
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Und nun soll es auch heute wieder gegeben werden, daß die Zeit nicht mehr
fern ist, und Ich in all Meiner Macht und Kraft hervor treten werde zur Erleich-
terung Meiner Mir ergebenen Kindern und zum Schrecken all der Ungläubi-
gen, die nicht erkennen wollen, daß ein höheres Wesen alles lenkt und führt
nach Seinem Ermessen.

So ist die Zeit erfüllt und Ich komme zu den Meinen, wie Ich es verheißen
habe. Amen

670825
H.D. 25. 8. 1967
Die Gottessprache setzt den Menschen nicht in Verwirrung…
Die Sprache Gottes ist erkennbar für jeden, der in Meiner Liebe steht und
wirket für Mich und Mein Reich. Die Gottessprache setzt den Menschen nicht
in Verwirrung, sie öffnet dagegen die Herzen zu immer größerer Bereitschaft
für alles, was dem Mitmenschen dienlich ist. Es ist die Kraft, die dem Worte
Gottes entströmt, gleichsam das für euch unumgängliche Mittel, durch welches
ihr dann fähig seid, allen euch begegnenden Mißhelligkeiten leichter entge-
genzutreten und somit zum Beherrscher werdet der euch umgebenden schlech-
ten Kräfte.

Sie wollen gleich den Guten bei euch Gehör finden, sie wollen für ihre Absich-
ten und Pläne euch gewinnen. Und so könnet ihr ihnen wehren oder auch ihnen
den Zutritt ganz verwehren durch euern starken Glauben und Gebet. Es nützet
ihnen dann noch sogar für ihren Fortschritt und läßt sie erkennen, in welch
einer Schwäche sie sich befinden.

Und so ist das Gebet das Wichtigste im Erdenleben, um euch zur seelischen
Reife zu verhelfen, und auch denen zu helfen, die schwach sind im Gebet. Es
segnet der Vater alle Verbindungen, die geschlossen werden im Gebet und
Fürbitte für die Schwachen. Gehet daher so oft es euch möglich ist in die Stille
und verbindet euch mit der Ewigen Liebe und ziehet Kraft und Stärkung aus
jedem Gebet. Amen

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671203
H.D. 3. 12 1967 (RW)

Große Wassermassen in kommender Zeit…

So höre Meine Weissagung: Die Stunde rückt immer näher dem „Ende“ entge-
gen, daß es für viele bedeuten wird, angesichts der Ausmaße, die das Gesche-
hen mit sich bringt. Doch es ist immer nur ein kleiner Teil, der diesen Worten
Glauben schenkt und damit seine Zugehörigkeit zu Mir beweist, denn es kann
nicht jedem glaubhaft sein, doch es kann ihnen auch nicht ein Beweis erbracht
werden, welcher sie zu anderem Denken bestimmen würde. Meine Liebe will
aber auch denen in ihrer Not beistehen, denn Ich kenne ihren innersten Kern,
der nicht einer gänzlichen Vernichtung anheimfallen soll.

Ich setze daher auch für jene noch immer eine Zeit der Besinnung voraus, und
haben sie erkannt, daß Meine Liebe sie dadurch nur vom ewigen Tod erretten
will, sind sie auch bereit, Mir ihre Liebe zu schenken. Und so will Ich auch
noch so manchen herausrufen aus der Schar, wo Ich erkenne, daß die Herzen
noch wandlungsfähig sind, denn diesen wird durch Mein Eingreifen in ihr
Schicksal vor Augen gestellt, daß Ich allein es bin, der alles in ihrem Leben
lenkt und führt. So wisset, daß Ich nun erneut durch Mein Wort mit Nachdruck
verkünde, daß auch Meine Allmacht die Wege führt und einen jeden dorthin
drängt, wo allein der Schutz vorhanden ist.

Ich habe nun bereits des öfteren gesagt, daß die Zeit kommen wird, wo ihr
euch vorbereiten sollt für eine Gefahr, die euch durch Wassermassen im
großen Maße droht.

Daher erkennet Meine Worte als nochmalige Warnung und beherzigt sie. Sie
steht vor der Tür, und ihrer Gewalt ist alles ausgesetzt, doch Ich schütze euch,
wenn ihr zu Mir rufet und bin dann euer Retter in der Not. Amen

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671212
H.D. 12. 12. 1967

Warnung und ein Bittruf zugleich, Jesus und seiner Worte


zu gedenken,auf daß der Mensch errettet werde aus aller Not…

Es ist die Liebe, welche euch verhilft zu eurem Heil. Die Vaterliebe und der
Geist, welcher wirksam wird, verhilft euch in den schweren Tagen der Endzeit
zum Ausreifen eurer Seele.

Wenn Ich die Not ersehe, welche barmherzige Liebe würde da nicht retten
wollen, welche Schuld nicht tilgen wollen, selbst wenn sie riesengroß wäre?
Und so ist es auch Meine Barmherzigkeit und Mein Wille gewesen, welche
auch das Erlösungswerk vollbracht haben, um die Menschen wieder frei zu
machen von ihrer Schuld.

Ach, könntet ihr, Meine Kinder, doch ersehen, wie unsäglich schmerzvoll Mein
Erdengang war, wie Ich, um euch loszukaufen aus den Händen des Gegners, all
Meine Liebe aufbieten mußte, um dieses zu erreichen. Ich stellte Mir immer
wieder euer Los vor Augen, welches euch erwartet hätte, wäret ihr ohne Hilfe
geblieben, und Meine Freude über die Gewißheit Meiner Liebetat gaben Mir
die Kraft zu diesem Werk.

Wenn Ich nun in gleicher Liebe ersehe, wohin der Menschen Gesinnung führt,
muß Ich da nicht auch alles aufbieten, zur Rettung Meiner Kinder?

Daher ist es von großer Wichtigkeit, daß ihr all Meinen Worten Glauben
schenkt und nicht daran vorübergeht. Es ist eine Warnung und ein Bittruf
zugleich, der euch Meiner gedenken lassen soll, auf daß ihr errettet werdet
aus aller Not.

Und nun kann Ich euch auch weiterhin Meine Liebeworte zukommen lassen,
und Ich bin stets dazu bereit, und nur an eurem Willen allein liegt es, ob ihr sie
annehmet als ein Geschenk von Mir. Darum habet einander Geduld, und lasset
die Liebe wachsen. Es ist Mein Wort, welches Ich euch gebe, und somit ist
auch Mein Segen bei euch, für immer und alle Zeit. Amen

32 
 
671218
H.D. 18. 12. 1967
Christ ward geboren!
Christ ward geboren!

Der Vater rufet alle Seine Kinder an Seinen Tisch. Er will ihnen vom Brot des
Lebens austeilen, auf daß die gekräftigt werden an ihren Seelen. Die geistige
Welt und ihre Bewohner haben auch hier wieder Anteil an diesen Stunden in
der Weihe der Nacht, wo des Kindleins Jesus gedacht wird.

Meine Engel sind bemüht, auch diese aus der Dämmerung zu rufen und zu
locken, in der sich so manche Seele befindet…. Für all diese ist der Vorgang
ein nicht glaubhafter. Und in Abwehr und Gleichgültigkeit verharren sie in
ihrem geistlosen Zustand.

Doch Meine Barmherzigkeit und Liebe schenket auch denen immer wieder
erneut die Gnadengaben und so hören doch einige wenige den Locktönen zu.
Sie scharen sich um alle, die ihnen zur Hilfe beigegeben sind. Und wenn nun
Meine Engel den Lobgesang anstimmen, wandern ihre Gedanken in die Ver-
gangenheit, wo ihnen solche Weihestunden auf Erden noch geboten wurden.

Es ist für sie dann eine k l e i n e Überwindung, den G l a u b e n an all


dieses Geschehen nun doch erstehen zu lassen. Sie wollen es dann versuchen in
ihrem Drang nach Erleichterung und Lichtzufuhr auch zu denen zu gehören,
denen durch die Liebe Gottes ein leichteres Los gegeben wurde.

So kommt nun alle auf Erden auch wieder zur Weihe und zum Gedächtnis an
die Tat, die der Mensch Jesus vollbrachte und dessen Geburt diese einleitete.
Der Vater ist in allen denen mit großer Liebe, die sich in Gedanken und Glau-
ben an Sein Erlösungswerk erinnern.

So gebe Ich Meinen Segen allen, die eines guten Willens sind und sich leiten
und führen lassen von Meiner Hand. Amen

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680424
H.D. 24.4.1968
Bertha Dudde aus dem Reich Gottes…

Einem liebenden Herzen werde Ich immer beistehen in der Frage, die der Seele
zum Fortschritt verhilft…. Amen

Die Wonnen Meines himmlischen Reiches sind nicht zu ergründen, noch


werde Ich Mich äußern in der Weise, daß ein Kind , welches heimgefunden hat
in das Vaterhaus, von Mir in der Weise empfangen wird, wie geschildert
wurde.

Kann Ich nicht Meine Liebe einem Kinde bezeugen, indem es stets und stän-
dig Meine Nähe fühlt, also daß Ich das Licht erstrahlen lasse, so immer begehrt
wird? Wie stellet ihre die Glückseligkeit in euren menschlichen Vorstellungen
dar, wie ist ein Wesen unabhängig von den Ehrungen und Lobpreisungen,
die ihr annehmet, daß sie sollen den Grad kennzeichnen, den die Seele erreicht
hat auf Erden?

Meine Liebesbeweise, daß Ich das Kind aufgenommen habe in Mein Reich,
habe Ich dir, Mein Kind, zur Genüge gegeben. Solltest du nicht wissen, daß
Mein Wort gültig ist?

Lasse dich nicht beirren und Meinen Worten setze keinen Zweifel entgegen.
Ich werde dir erschließen die Pforten Meines Reiches.

Das Kind, Meine Magd, deine Erdenschwester, stehet mit ihrer Liebe euch bei
und schütztet euch in den Tagen der Not. Sie weiß um alles, dem ihr entgegen-
geht, und ihr Bemühen war es auch, daß ihr sollet zusammenkommen und bat
Mich um Meinen Segen für alles.

Sie stehet auch hier nun Mir zur Seite und höret auch deinen Ruf.
Ich gebe ihr das Wort zu sprechen:

So höre, meine liebe Hanna, und du, meine Bruderliebe, haltet zusammen und
vergesset nicht, daß wir doch immer zur Hilfe bereitstehen, daß euch die Liebe
des Vaters trägt, und ihr euch sollet geborgen fühlen.

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Mein Wunsch ist immer und ewig, dem Vater zu dienen, in Seiner Gnade zu
bleiben, zu werden nach Seinem Willen Sein Kind, das ihr nicht fassen könnet
mit eurem menschlichen Maß.

So wollen wir alle euch helfen, und es kann ein Jeder die Hilfe in Anspruch
nehmen, der nur gewillt ist, sich führen zu lassen von des Vaters Hand.
So sprach ich die Worte, sie sollen dem Bruder Ruhe seinem Herzen geben und
ich bin mit meiner Liebe auch um ihn und verfolge all sein Tun.

Stehet fest zusammen, es wird der Tag bald kommen, der Jeden an seinen Platz
wird weisen. So sprach ich durch die Liebe des Vaters und bin voller Dankbar-
keit für die Zulassung. Es ist der Geist, der uns verbindet – auch über das Grab
hinaus.

Jesus, Du mein Führer, ich danke Dir und rufe aus: Der Himmel steht denen
offen, die die Gebote halten…. Amen Eure Bertha

680427
H.D. 27.4. 1968

Falsche Anwendung des Willens und die Folgen…

Des Heilandes Liebe findet keine Grenze, und Seiner Macht untersteht alles,
was eure Augen um euch erfreut und hinführt zu noch größerer Verehrung all
Seiner Schöpfungen.

Es ist der Wille , welchen die Menschen oft falsch anwenden, wenn sie ver-
meinen, Mir die Ehre zu geben durch die gebräuchlichen Verehrungen. Meine
Liebe ist mit voller und nicht zu übertreffender Weisheit gepaart, daß die
Menschen bei gutem Willen erkennen müßten, was Ich durch die Schöpfungen
sagen will.

Es ist wohl eine nicht leichte Aufgabe für die Menschen, in ihren täglichen
Anforderungen auch Meiner nicht zu vergessen, um damit aber auch für ihr
Tagewerk eine leichtere und schnellere Lösung zu finden. Was ist der Welt
wohl ihr Anteil, wie ist die Liebe Gottes voller Langmut und Barmherzigkeit,
wenn sie immer wieder es erneut herausstellen muß und mahnen, daß die
Menschen sollen auch ihrer Seele gedenken.

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Es kann nicht übersehen werden, noch kann es ungeschehen bleiben, was sich
ergibt im täglichen Getriebe. Es ist Mir wohlbekannt, wo Meine Worte Ein-
gang finden, und dort setze Ich den Hebel an und lasse denen zukommen von
Meiner Gnade.

Meine Worte werden immer nur zur Liebe ermahnen und das soll ein jeder
erkennen, dessen Herz Mir schon eine kleine Bleibe bereitet hat.

So erfreuen Mich diese Kinder besonders in ihrem Willen, Mir näher zu kom-
men und Ich kann sie bedenken mit Meiner Gnade.

Es haben wohl diese alle zu erwarten, doch ist allein der Wille es, welcher sie
lässet höher streben, und Meine Liebesonne ergießt sich über alle Meine Kin-
der, gleich der Sonne, welche auch mit ihren Strahlen erwärmt und beglückt, so
ihr der Natur und ihren Schönheiten euch hingebet.

Es wollte die Liebe euch geben für diesen Tag die Freuden der himmlischen
Liebe, und so sollet ihr daran erkennen, daß Ich in allem der Geber bin, Der
eure Schritte lenket, und nicht euer eigenes Wollen allein es bewirkt, was
immer auch sei …. Amen

680501
H.D. 1.5.1968
Ich helfe und führe euch…

Die Weisheit des Vaters hat erkannt deine Liebe und Opferbereitschaft, welche
du denen zukommen lässest, die für sich in einer schweren Lebenslage keinen
Ausweg wissen und darum Hilfe bedürfen.

So könnt ihr dessen gewiß sein, daß Meine Allmacht es zu lenken weiß, wo
sich der Wille gänzlich Mir zuwendet.

Die Liebe hat auch erkannt, wie weit es möglich ist, einzugreifen in ein
Schicksal, welches gebunden ist an die Welt. Der Widerstand in den Men-
schen, die dazu beitragen, daß es schädigend sich auswirkt, wird gebrochen
werden.

Ich kann geben, Ich kann nehmen, wie es Meinem Willen gemäß von Nutzen
ist für die Seele.

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Ich habe euch vorbereitet für die Zeit, die von euch wird viel Kraft erfordern,
einzutreten und darum es euch nicht in der bisher gegebenen Lage möglich ist,
für diese Meine Kinder, die in Schwäche gehalten werden von ihren Mitmen-
schen.

So sollet ihr erkennen, was immer auch sei, daß Ich lenke und führe auch zu
gemeinsamer Arbeit und nicht will, daß es euch an Kraft gebricht.

Es kann die Liebe alles zuwege bringen, doch setzet keinen Widerstand Mei-
nen Plänen entgegen.

Ich helfe und führe euch …. Amen

680507
H.D. 7.5.68
Mangelnder Schlaf …

Ist es die Liebe, welche immer wieder euch treibt zu Mir und erkenne Ich, daß
des Geistes Fülle in euch wirket, kann Ich auch stets geben die Gaben des
Geistes.

Mache du dir keine Sorgen, daß des Bruders mangelnder Schlaf ihn könnte
schädigen. Vertrauet ihr allezeit auf Meinen Beistand und habet somit auch
die Kraft in euch, kann nicht ein Gegengewicht wirksam werden, welches
seinen Ausgang hat von des Gegners Seite.

Ich kann wohl alles so leiten, daß trotz menschlicher Unzulänglichkeiten und
Versäumnis Meiner dem Menschen zustehenden irdischen und notwendigen,
von Mir gegebenen Funktionen auch dennoch der Mensch fähig bleibt für seine
Aufgaben.

Ich kann die Kraft wirksam werden lassen, die ihn erhält und auch seiner
Tätigkeit Genüge tut.

Es kommt die Zeit, wo ihr werdet noch größere Entsagungen auf euch nehmen
müssen, um dann aber auch in immer festere Bindung mit Mir zu kommen,
welche euch beseligen wird.

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So stellet die Sorge abseits und wisset, daß Ich auch immer es kann wieder
ausgleichen, wo die Grenze es gebietet, wo Ich den Einfluß spürbar werden
lasse und ihr euch fraget, wie dies zuwege kam.

Benutzet nur jede Stunde eure Gedanken zu mir zu richten und Meine Kraft hat
wohl die Stärkung für Leib und Seele zur Erhaltung des Körpers. Amen

680509
H.D. 9.5. 1968
Bertha Dudde aus dem Jenseits …

Es sprach die Liebe zu dir, Mein Kind, und Ich will auch Meinem Kind, wel-
ches in seiner Liebe zu Mir tätig war auf Erden, noch geben die Gnade zu dir
zu sprechen:

Es ist mir vergönnt, dir die himmlischen Worte zuzurufen. Es ist deine Bertha
bei dir und es freut sich mein Herz, so ich ersehe deine Freude. Kannst du dich
dessen erinnern, daß ich einst sagte, es wird immer wieder gesorgt, daß das
Licht des Tages auch wieder scheint, wo du warst voller Sorge um deines
Bruders Erdenleid? Dich konnte unsere Liebe nur tragen und dir beistehen,
soweit es vom Vater zugelassen war. Nur dann es eine Bewährung war, so du
den Kreuzgang bis zum Ende gingst. Der Vater hat es dir gesagt, daß Sein
Kreuzgang dir sollte zur Stärkung sein.

Du hast nun alles durchgestanden und erntest nun die Früchte, die der Vater
dich lässet durch Seine Allmacht und Weisheit erkennen.

Er gibt die Schönheiten in der Natur, Er gibt dir auch den Beistand und Liebe
des Bruders. Jener ist ein mir nicht fremder Geist, wenn ich ihn auch im Erden-
leben nicht kannte. Seine Liebe und seine Aufopferung für seine Mitmenschen
tragen ihm auch die Kraft ein, daß er zu weiterer Tätigkeit fähig bleibt.

So grüße ich ihn und stelle es ihm vor, daß unsere Liebe schon besteht seit
Ewigkeit und daß im Erdenleben über allem muß ein Schleier gebreitet sein.
Meine Hanna, es war dir wohl schwer die Worte in Glaubwürdigkeit aufzu-
nehmen, es ist aber immer eine Gewähr für die Richtigkeit, so deine Liebe dem
Vater zugewandt ist und so kannst du es auch glauben, daß ich zu dir sprach …

Es lebe der Heiland in und mit euch … Amen

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680511
H.D. 11.5.1968

Marienerscheinungen… Warnung vor Wirken Satans ….

Ich dein Vater spreche dich an und so höre Mein Wort aus der Höhe für alle,
die eines guten Willens sind.

Meine Macht und Weisheit stellet sich euch immer wieder vor Augen, auf daß
ihr sollet erkennen die Größe der Unendlichkeit.

Mein Wille konnte in Meinen Worten stets erkannt werden und brauchte die
Liebe nur der Menschen, um dann zu erkennen das Wahre in den Worten.
Was habet ihr Meiner Erdenmutter, die Magd, welche Ich zum Aufenthalt
Meiner Gottseele erwählte, in dieser für euch wohl vermeinenden und Mir
wohl erkennenden Reinheit eine Stellung im göttlichen Reich zugewiesen, so
ihr annehmet, daß sie für euch als Lichtengel könnte schaubar werden, um euch
zu warnen und zur Anbetung aufzufordern?

Habe Ich es doch schon zur Genüge erklärt, daß ihr sollet sie wohl verehren
und ihrer Hilfe euch auch bedienen könnet, so ihr in Not seid.

Doch niemals führt sie diese aus, so nicht zuvor an Mich der Anruf erging und
somit Meine Kraft erst wirksam werden muß, um zu geben diese Meinen
Dienern auch. Und so verstehet, daß Mein Geist es auch leiten wird, so Ich
erkenne, daß es soll Licht in den Wesen werden.

So wollen wohl Manche Mir dienen, doch ihre eigenen Mutmaßungen und
Verstandesdenken lassen sie nicht zu der Klarheit des Geistes kommen.
Es ist somit immer eine Gefahr, wenn nicht der Herzenstrieb Mir allein gilt,
sondern die eigenen Wünsche auch noch in den Vordergrund treten, womit
gemeint ist, daß sie noch stark gebunden sind an die der Welt und ihren ge-
bräuchlichen Einrichtungen.

So habet Verständnis für die Worte, welche der Geist denen gibt, die in voller
Hingabe und Wahrheitsverlangen nicht können das Geistesgut annehmen, und
darum Mich um Hilfe angehen in den Fragen des Geistes. Es wollte wohl Jeder
Mir zum Wohlgefallen leben und dienen, doch ist nicht immer der von Mir
gegebene Geist in den Worten, und das führet zur Unruhe in den Herzen derer,

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die Meine Wort wollen klar erkennen, um in sich die Wärme zu spüren, die
Meinen Worten entströmt…. Amen

680515
H.D. 15.5.1968

Fähigkeiten und Eigenschaften des Nächsten nicht beurteilen wollen…

Es vermeinen die Menschen oft für einen anderen zur Seite gestellt zu sein, um
ihn zu fördern in der Seelenreife.

Es ist ein jeder von Mir in die Lebenslage gesetzt, daß sein Ausreifen dadurch
kann zuwege kommen, und nicht eine andere Lenkung menschlicherseits
braucht.

Der Geist, welcher bei einem strebenden Menschen geweckt ist und immer
höher sich entwickeln wird, eben durch die Lebenslage, ist es auch, welcher
Mich wird in allen Fragen angehen, um zur Erkenntnis weiterer Dinge zu
kommen.

So sollten nicht die Fähigkeiten und Eigenschaften abgewogen werden, welche


ein jeder wird in sich tragen, und keiner Beurteilung bedarf, denn ein jeder
muß wachsen aus seiner eigenen Erfahrung und Kenntnis, die ihm das Leben
zur Genüge bietet.

So sollet ihr diesen Seele keine Hemmungen entgegen setzen, und euch eines
besseren Wissens rühmen, denn ein jeder steht und fällt mit seinem Urteil,
welches er dem anderen zuweist.

Es ist für alle meine Kinder gegeben und es kann ein jeder daran erkennen, wie
weit er sich in seinen Meinungen recht ergeht, um aber auch zu erkennen, daß
die Liebe nur allein alles trägt und duldet alle Schwäche des Nächsten.
Ich allein richte alles so, daß ein jeder ausreifen kann an seiner Seele, und die
Liebe ist es auch allein, welche Mir entgegen schlägt bei einem Kind, und Mir
will sein Herz schenken.

So wollet weiter in euch erstehen lassen das Band der Llebe und Mir zum
Wohlgefallen leben…. Amen

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680618
H.D. 18.6. 1968
Erkennen der Führung Gottes…

Hast du Meine Worte doch so oft gehört, die dir besagen sollen, daß der Geist
der Liebe, der euch verbindet, vor Meinen Augen wohlgefällig ist. Und wo
kann Ich für euch nicht eintreten und euch schenken ein gemeinsames Wirken,
welches für Mich wird immer von Nutzen sein? Die rechte Verbindung der
Herzen ist gegeben, alles Weitere überlasset Mir.

Wenn Ich für euch die Brücke baue, die es euch ermöglicht in nähere Umge-
bung zu kommen, so ersehet darin Meine Führung. Ist es doch für Mich von
großer Bedeutung, daß eure Tätigkeit soll weitere Kreise ziehen. Und wo nun
ein Feld bebaut werden soll, brauche Ich auch die Arbeiter, und dazu dienet ihr
Mir sehr.

Du stellest in dir die Frage, „O Herr, wie soll das wohl gehen und wie kann ich
dies bewältigen?“ …. Lasse nur alles Meine Diener, die da sind in Meinem
Reich, in die Wege leiten, dann kannst du gewiß sein, daß der Erfolg eher da ist
als ihr euch sorget um euer Glück. Gehe nun im Herzen vereint mit Mir und
deinem Bruder zur Seite, Ich bin euer Wegbegleiter und Meine Hand lässet
euch in Liebe fühlen, die ihr Mir gebet in euch. Amen

680707
H.D. 7.7. 1968

Die Liebe Gottes wirket in Allem was wir erblicken…

Und so die Liebe Gottes nun wirket in Allem, was ihr um euch erblicket, kann
sie nicht auch dann wirksam werden, wo es scheint, daß die Kraft des Men-
schen es nicht vermag zu schaffen? Habe Ich nicht euch Meinen Kindern
Meine Hilfe zugesagt, doch wie kann Ich euch beistehen wo euer Wille sich
dem Meinen widersetzet, indem ihr doch wisset, daß Ich für euch die Zeit
bestimme, und daher auch alles so lenken werde, daß die Kraft des Menschen
ausreichet, um auch allen damit verbundenen Anforderungen gerecht zu wer-
den.

Ich kann wohl durch Meine Boten euch immer wieder die Kraft zuleiten, die
euch alle Tage lässet weiter eure Pflicht tun, doch sollte ihre nicht euch Mei-

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nem Willen entgegenstellen indem ihr eigenmächtig handelt und dadurch euch
in Unruhe versetzet.

Meine Liebe sorget vor, Meine Liebe muß aber auch die Weisheit zur Seite
stellen, und diese führet wahrlich dann zum Erfolg …. wo ihr aber erkennen
werdet, daß eure Schritte, die ihr selbst unternahmet, nicht konnten zum Ziel
kommen.

So ist der Ausspruch, welcher so oft angewandt wird, auch von falschem
Denken geleitet: daß der Mensch sich selbst soll helfen und dann Meine Macht
ihm helfen wird.

O lasset euch nicht in dieser Richtung beeinflussen. Habt ihr euch einmal
meiner Führung unterstellt, sorge Ich auch für euch und werde alles vollenden
nach Meinem Willen. Amen

680928
H.D. 28.9. 1968

Schweres Los auf Erden schafft eine schneller Vollendung der Seele…

Lasse dich führen in das Land seligen Geister und höre was Ich dir sagen will.
Meine Geduld an des Menschen Seele schaffet die Vollendung für diese, sie
kommen schneller zum Ziel, wenn ihre Lebenslage und Bedingungen ein
schweres Los sind. Die wenigsten Menschen glauben an eine Führung Meiner-
seits, wenn Ich es zulasse, daß ihr Los zuweilen unerträglich ist und nichts an
Freude aufzuweisen hat. Wenn Ich dann denen Mein Reich verheiße, wollen
sie nichts annehmen von Meiner Gnade, und ihr Wunsch wird immer nur sein
gleiche Freuden zu genießen, als der vom Schicksal begünstigtere Mensch
dessen sie nur achten, aber nicht erkennen, daß sie im Rückschritt sind.

Wo ist ein Mensch bereit, alles hinzugeben an Freuden, wenn Ich nicht würde
immer wieder diese ihnen zuweilen entziehen und sie durch diese zu Mir dann
kommen und Mich bitten, daß Ich doch möge bei ihnen sein und ihnen Kraft
zukommen lasse für ihre Not. Mein Wille, daß ihr Menschen in Mir nur lebet,
all euer Denken und Handeln nur in Mir wurzelt, kann Ich in so Wenigen
ersehen und diese werden aber auch stets Meine Lenkung spüren und voller
Kraft sein. Ein Kind, daß Meinem Willen nachkommt und sich immer nach

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Mir sehnet, ist gleich eines starken Baumes, welcher nicht wanket und entwur-
zelt wird, mögen die Stürme ihn auch rütteln und schütteln.

Und so sollet ihr alle diese feste Bindung nur anstreben, sie gibt euch für eure
Erdenzeit gleichsam die Garantie für euer Wohl hier schon aber auch für die
Ewigkeit. Und so kommet und rufet Mich an im Geist und in der Wahrheit,
lasset euer Herz nur sprechen, lasset die weltlichen Sorgen Mich übernehmen
und euer Herz wird ruhig werden und nicht bangen und hilflos sich fühlen in
allen Vorkommnissen. So steht geschlossen und voller Zuversicht unter Mei-
nem Kreuz und traget alles was euch bedrückt Mir stets vor. Amen

681009
H.D. 9.10. 1968
Weltenuhr ….

Es drängt die Zeit und die Menschen werden aus ihrem Schlaf aufgeschreckt,
wenn es ihnen wird klar werden, welche Stunde die Weltenuhr steht.

Meine Liebe ist noch für jeden bereit zu helfen und ihre Not zu lindern in den
Tagen, die schwer auf jedem lasten werden in der kommenden Zeit. Meine
Gnade ist es aber auch, wenn Ich noch abrufe so machen sowohl aus euren
Reihen, wie auch den Mir fern Stehenden.

Denn diese finden noch Gelegenheit im geistigen Reich, anzunehmen Meine


Gnade und Erbarmung. Und so ist für alle das Wort gültig, welches Ich reich-
lich fließen ließ, um allen Kraft zuzuleiten für die Erdentage. Rechnet ihr noch
mit dieser Zeit, dich Ich noch setze zur Rettung noch so mancher Seele, müsset
ihr auch alles dransetzen und tätig sein in der Weinbergarbeit.

Und wer des Willens ist, diese zu leisten, wird von Mir auch ausgerüstet mit
Meinem Saatgut. Und dessen könnt ihr sicher sein, daß Ich weiß, wo solches
noch aufgeht und Frucht bringet. Darum kommet Meinem Willen nach, stützet
euch immer auf Meine Hilfe und Beistand und Meinem Wort wird die Kraft
entströmen durch euch, die ihr wollet Mir dienen. Amen

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681010
H.D. 10.10. 1968

Verlachen und Verspotten der Gottheit und die


schrecklichen Folgen im Jenseits…

Das Licht der Erkenntnis strahlet dem, der sich in seiner Liebe zu Mir wendet
und Mich bittet um Aufnahme in Mein Reich.

Die Seelen, welche von der Erde scheiden und keinerlei Verlangen nach Mir
tragen, und auch nichts wissen wollen von Meinem großen Werk der Erlösung,
haben ihre Schuld dann allein zu tragen, wenn es ihnen wird zur Erkenntnis
kommen, daß ihr Zustand sie nicht verläßt, welchen sie sich schafften in Ewig-
keit.

Es ist dann eine unsagbare Qual für diese Seelen und wenn Ich nun im ver-
stärkten Maß es noch versuche allen Rettung zu bringen bevor sie abscheiden,
sollen sie daran erkennen, daß Ich nicht ein nicht existierender Gott bin, der
nur so lange erwähnt wird, wie sie vermeinen, daß Ich ihnen in ihren weltli-
chen Belangen nützlich sein könnte und zuweilen sie Meiner gedenken mit
dem Munde.

Stellet ihr ihnen nun diese Meine Gottheit im rechten Licht vor, verlachen und
verspotten sie euch und haben keinen Willen, noch sind sie zu bewegen nur in
einige Erkenntnis zu gelangen. Aber Ich werde alle Meine Macht zeigen und
dadurch auch bei so manchem eine andere Gesinnung erreichen, die sie lässet
einen kleinen Gewinn für ihre Seelen erreichen.

Und so sollet ihr nicht müde werden oder euch durch diese schwächen lassen.
Ihr seid ausgerüstet mit Meiner Macht und eure Worte werden auch in ihnen
doch eine kleine Wirkung hinterlassen und so kann noch manchem geholfen
werden. Denn es ist die Seele schwer in Not hat sie keine Hilfe, und sei sie
noch so gering. Es ist die Not unsagbar und das ist Meine Liebe die erretten
will alle und seien sie noch so weit entfernt von Mir. Amen

44 
 
681027
H.D. 27.10. 1968
Warum Warnungen und Mahnungen?

Sammelt euch in der Stille und höret Meine Weisung, die euch allen wird zum
Nutzen sein in der kommenden Zeit. Des Gegners Macht läßt es euch erken-
nen, wenn der Tag herein bricht.

Voller Gelassenheit sollet ihr dann sein, nicht an Meiner Liebe zweifeln, so ihr
die Schrecken kommen sehet. Wer dann bei und in Mir den Halt hat weiß auch,
daß es d e m nur kann von Schaden sein, der Meiner Liebe sich fernhielt und
nicht wollte, daß Ich ihr Erretter bin.

Verstehet nun warum Ich immer wieder die Mahnungen und Warnungen
ergehen ließ, warum Ich alles aufbot zu helfen in der Not der Seelen der Men-
schen, die blind einhergehen und nichts fürchten von göttlicher Macht.
Mein Schutz ist doch immer allein die Gewähr für die Hilfe, die Ich aber auch
d e n e n schenken wollte, welche Mich nicht annahmen.

Meine Geduld und Meine Gnade stellte euch immer wieder die Folgen vor
Augen, und wer an diese glaubet, indem er an eine jenseitige Welt glaubt, ist
für diese Worte aufgeschlossen und erkennt den Grund und die Ursache aller
Geschehen.

So kommet noch alle in letzter Stunde zu Mir, lasset euch ergreifen und führen,
Ich bin der Heerführer, und wer mit Mir wandelt, ist geborgen alle Zeit….
Amen

681116
H.D. 16.11. 1968

Voraussetzung für den Empfang des Wortes…

Die Voraussetzungen für den Empfang eines rechten Geistesgutes sind immer
vorhanden, so der Wille des Empfängers bereit ist, dieses in sich aufzunehmen.

Wo nun der Wille die Triebkraft ist und das Begehren nach Meiner Ansprache
ihn ganz erfüllt, ist auch die Garantie gegeben, daß alles, was ihm zugeleitet
wird, von der Quelle des Ewigen Lichtes kommt.

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Wer von Mir dazu auserwählt wurde, ist aber in ganz besonderer Weise in
Meiner Führung. Und so kannst du dessen gewiß sein, daß all dein Schaffen
und Wirken einen weit größeren Nutzen dir einbringt, als du es fassen kannst.
Ich werde Meine Kinder stets so betreuen, daß ihre Kraft ausreichet, um das zu
Ende zu führen, was in Meiner Liebe Ich für euch ersah, als eine Förderung
eurer Seelenreife.

Mein Kind, Ich will dir aber in deiner Tätigkeit die Hilfe senden, die für dich
wird so Manches regeln.

Und so gehe den Weg, der dir gegeben ist und stütze dich stets auf Meine
Kraft. Sie trägt dich wunderbar durch alles hindurch und gibt dir auch man-
cherlei Freude noch.

Und so ist es für dich ein Wort, welches dich tragen soll mit Meiner Kraft.
Amen

681226
H.D. 26.12. 1968

Bewußtes Arbeiten der führenden Mächte mit dem Gegner …

Es drängt die Zeit und wer zu Mir gefunden hat ist einer Gnade teilhaftig
geworden, welche er erst erkennen wird in Meinem Reich.

Die Mächte der Finsternis ziehen alles in ihren Bann, sie stellen den Menschen
ihre Pläne so vor Augen, daß auch diese es erkennen müßten, die nicht einer
geistigen Erkenntnis unterliegen.

Wollten die führenden Mächte es erkennen, daß die Zeit herbeigekommen ist,
die Ich sowohl im Buch der Bücher aber auch in der jetzigen Zeit angekündigt
haben….

Nun stellen sie sich bewußt Meinem Gegner zur Verfügung und wissen nicht,
welches Unheil die Menschen bedroht….

Ach , kommet doch noch zur Vernunft und Erkenntnis der Dinge, die nur einen
Nutzen bringen für sie, solange sie noch auf dieser Erde wirken, dann aber für

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alle Zeit in einer Finsternis verharren, welche durch das schrecklichste Los
euch nicht verständlich zu machen ist!

Ach, kommet und rufet Mich an um Gnade und Verstehen, wenn ihr nicht
selbst soviel Kraft aufbringet, dieses zu tun, was euch noch retten kann vor
der Vernichtung sowohl auf dieser Erde, aber auch für die Ewigkeit den Aus-
schlag gibt.

Dieses zu wissen ist eine Gnade, die Ich euch noch zukommen lasse, damit Ich
alles getan habe zu eurem Heil.

Lasset euch ergreifen und führen an Meiner Hand, Die ist es, Die euch Rettung
bringen kann, und nicht die Verdammnis auf ewige Zeiten.
Es ist noch einmal gesagt, und die Worte werden zur Wirklichkeit euch führen.
So ist es spät an der Weltenuhr und sie läuft ab nach Meinem Plan von Ewig-
keit. Amen

690125
H.D. 25.1. 1969
Ausgeklügelter Plan…
Die Gewalt kommt in die Führung… Nachteil für Lebensunterhalt….

Stellet euch ein, die ihr kämpfet für Mein Wort und lebet in der Liebe.
Die vermeintliche Ruhe, die euch Menschen umgibt und welche euch des
Glaubens macht, daß die Zeit noch währet bis zur Erfüllung Meiner Ansagen,
ist für euch nun bald vorüber und ihr werdet erkennen, daß eine Gewalt in die
Führung kommt, die alles in und um euch wird zu anderem Denken veranlas-
sen.

Meines Gegners Vasallen haben einen wohl ausgeklügelten Plan entworfen.


Wer sich ihm entgegenstellt hat zu gewärtigen, daß es für ihn zum Nachteil
seines Lebensunterhaltes wird kommen. Wer aber ist dieser Gewalt gefügig?
Nur der, der Mich nicht im Herzen trägt und Ich auch nicht für ihn existiere.
Diese Menschen werden wohl es nicht allzu schwer empfinden, so sie in den
Nöten dann durch deren Hilfe aufwärtssteigen, so die Erprobung für sie vor-
über ist und sie erkennbar sind allen denen, die sie förderten in ihrem Plan.
Die Gegenmacht wird wohl spüren, daß es für sie nicht mehr von langer Dauer
ist, wo sie das Regiment führen um dann für immer ausgelöscht zu werden aus
dem Buche des Lebens.

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So haltet stand und fürchtet euch nicht, der Ich kann euch alles geben, weiss
auch um alles, was euch mangelt und daran sollet ihr erkennen, daß Ich ein
Vater für euch bin, Der allezeit für Seine Kinder sorgt. Amen

690210
H.D. 10.2. 1969

Machet euch frei vom Verlangen nach irdischen Gütern…


Bertha Dudde tut sich kund…

Voller Barmherzigkeit schaue Ich auf die Menschheit und verlassen ist der,
welcher sich nicht Meiner Gnade bedient.

Das rechtliche Gefühl und die stets zunehmende Gefahr lassen erkennen, in
welcher Stunde sich die Menschen befinden. Es werden immer wieder neue
Pläne entworfen, immer wieder stellen sich neue Gegenmaßnahmen denen
gegenüber, und es ergreifen sowohl die Machthabenden, wie auch die zur Seite
stehenden Menschen alle Möglichkeiten, um zum Erfolg zu kommen.

So könnet ihr nun euch dessen bewußt sein, daß nicht mehr lange der Frieden
um euch herrscht, doch niemals sollet ihr in Furcht und Kleinmut den Dingen
entgegen sehen, denn Ich schütze doch alle Meine Kinder. Und wer in seinem
Herzen Mich nur trägt, hat auch die Kraft zum standhalten allen Gefahren und
Nöten gegenüber.

So bessert die Welt wohl im Augenblick noch so manches was für sie als
notwendig erscheint. Doch wie sind sie im Irrtum, daß alles noch den Men-
schen dienet zum Wohlstand…. Machet euch frei von allem Verlangen nach
irdischem Gut und suchet nur das Heil der Seele zu gewinnen. Dieses trägt
euch den Zustand der Seligkeit ein, die euer wartet in Meinem Reich. Amen

Und so kommet und höret noch ein Wort aus der höchsten Lichtquelle, wo alle
sich befinden, die der Herr und Heiland als würdig befand dort zu weilen, wo
ihnen das hellste Licht erstrahlet.

Es stehen euch unruhige Zeiten bevor, nur der kann gelassen bleiben und
brauchet keinerlei zu fürchten, dessen Herz dem Heiland gehört und der in
Liebe stets wirket an seinen Mitmenschen…. Diesen allen rufen wir zu, bleibet
an der Hand des Vaters, lasset nicht locker und betet stets voller Inbrunst und

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Hingabe um Seinen Beistand. Dieser wird euch in reichem Maß gewährt und
nichts soll euch schrecken noch ängstlich werden lassen, seien es auch nur die
von Menschen erlassenen Maßnahmen, die in jeder zu gewärtigen hat zum
Beweis seiner Zugehörigkeit einer Obrigkeit, oder eines Gottes der Liebe, Der
für Seine Kinder nur existiert, aber nicht für Jene, die in ihrer Verblendung
wollen die Welt beherrschen.

So sagte dies euch eure Bertha, eure Betreuerin und Beschützerin, durch des
Vaters Gnade und Liebe zu mir. Amen

690218
H.D. 18.2. 1969

Ein Wort an die Weinbergarbeiter weiterzuleiten…

Und nun höre ein Wort aus der Höhe, welches du sollst denen zuleiten, die in
Meinem Weinberg schaffen und tätig sind nach Meinem Willen.

Ich setzte einst zu eurer Unterstützung für die Arbeit die ihr leistetet im Be-
wußtsein, daß es die reinen Gottesworte sind, den Bruder zur Seite, dessen
Werk nun den Abschluß fand.

Es sollte aber noch mehr getan werden, und dazu bediene Ich Mich nun des
von Mir dazu bestimmten Bruders und Freund allen Lichtes. Seine Erkenntnis
und seine Liebe wird ihn unterstützen in der Arbeit sowohl, als auch in den
weltlichen Anforderungen.

Es ist die Stunde nicht mehr fern, die jede Tätigkeit wird brachlegen, wo nur
noch kann in der Stille des Herzens Mein Wort euch Kraft schenken.

Und wenn nun durch die Arbeit, die jetzt noch kann getan werden, für die
Menschen eine Hilfe geleistet wird, indem sie immer wieder darauf hingewie-
sen werden, daß Mein Wort allein ihnen von Nutzen wird sein in den weltli-
chen Ereignissen, und damit verbundenen Maßnahmen, wird so mancher noch
daran sich stärken und hoffnungsfroh den Tagen entgegen sehen, die für einen
jeden von großer Bedeutung sind.

Werden doch die Herzen angeregt zu erhöhter Liebetätigkeit, und das allein
wird euch die Kraft schenken allen Nöten gegenüber ….

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Kommet so oft es euch drängt zu Mir und erfasset Meine Hand, sie zieht einen
jeden empor zum Licht, das nie verlöschen kann und wird, weil es das Urlicht
von Ewigkeit ist …. Amen

690325
H.D. 25.3. 1969

Vordringlichste Aufgabe – Errettung der Seele…

Die Errettung der Seelen ist immer die vordringlichste Arbeit die ihr leisten
sollet. Mein Geistwirken an euch Meine Diener ist für euch der Ansporn zu
dieser Arbeit und habet ihr einmal erkannt, daß eure Arbeit von Erfolg war, ist
es Mir nun möglich auf diese Seelen einzuwirken mit Meinem Geist. Der Geist
der Liebe ist die erste Stufe auf welcher ein Mensch dann fortschreitet zu
immer höheren Erkenntnissen.

Doch die Liebe allein fördert eine Seele auch dann, wenn sie gewillt ist, alles,
was an sie herantritt im Erdenleben in Geduld, Ausdauer und voller Vertrauen
auf sich zu nehmen, und so die Seele entschlackt von den ihr anhaftenden
Begierden und Leidenschaften aller Art.

Ein Mensch, dessen Leben niemals einem Ansturm ausgesetzt wäre, und
dessen Seele auch niemals sich entscheiden müßte für den rechten Weg, kann
auch nicht wachsen und gewinnen an Kraft, und bleibet auf gleicher Stufe
stehen, auch wenn das Erdenleben noch so lange währt….

Und dieses sollte alle Menschen zur Gewißheit sein, daß nur allein eine Stärke
erreicht werden kann, so ein Widerstand zu überwinden es gilt…. So auch ist
nun in verstärktem Maß allerorts zu erkennen, daß die Not und deren Begleiter
die Menschen befällt, seien es Krankheiten, seien es Mißhelligkeiten und alle
negativen Erscheinungen, die um sich greifen und schwächen wollen auch den
schon vorgeschrittenen Menschen ….

Lasset daher alle die ihr bedrückt euch fühlt, eure Gedanken und Bitten nur bei
Mir sein, es muß alles an euch herantreten, ist doch die Endzeit in ihre Tätig-
keit gelangt. Und das bedingt vermehrtes Leid, vermehrte Widerstände, aber
auch einen starken Glauben, welchen ihr sollet aufbringen mit Meiner Unter-
stützung, und Meine Liebe hilft immer wieder euch auf den Weg, der zu Mir

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führt und euch schenkt den Frieden dann, so ihr die Notzeit bestanden habet
und Mir treu verbliebet. Amen

690416
H.D. 16.4. 1969

Die Weisheit Gottes hat ALLE Wege vorbereitet…

Mein Kind, Meine Liebe trägt euch, Meine Liebe will aber auch für euch den
Fortschritt der Seele, und muß alles dazu beitragen im Erdenleben, was für
euch nicht immer annehmbar erscheint. Nur wer in Treue und Geduld allen
diesen Prüfungen gegenüber steht, hat dann auch zu erhoffen, daß es ihm einen
Gewinn eingetragen hat, und so für die Ewigkeit gesorgt hat.

Es hatte die Gnade für euch den Weg geebnet, und Meine Gnade wird auch
nun weiter euch verhelfen, auf daß ihr könnet eurer Arbeit nachkommen, die
für euch allein von Wichtigkeit ist …. Stellet euch ein, und wisset, daß Meine
Weisheit alles vorbereitete, um euch den Beweis zu geben, daß alles, was
bisher für euch in Fragwürdigkeit sich zeigte, nun euch zur vollen Erkenntnis
auch kommt …. Und Meine Weisheit führet alles recht und wird sich immer
dort hervortun, wo des Menschen Wille und Hoffnung auf Mich aufgebaut hat
und Mir schenkte seinen Willen. Amen

690418
H.D. 18.4. 1969

Weitere Prüfungen sind nicht mehr nötig, wenn ….

Und wenn Ich erkenne, daß die Seele die Reife hat, um nun für weitere Aufga-
ben tätig sein zu können, ….. und wenn Ich in der Arbeit die ihr Mir leistet,
auch den Erfolg erkenne, sind für euch die weiteren Prüfungen nicht mehr
nötig und ihr könnet aus allem nun für euch den Nutzen ziehen, der in der
weiteren Arbeit wird ersichtlich werden.

Der Erfolg in der Weinbergsarbeit hängt immer nur davon ab, wie ihr durch
Mühewaltung lasset alles zur Reife gelangen.
Meine stete Sorge um euch Meine Kinder und Meine Liebe sind für euch die
Gewähr, daß ihr euer Amt auch recht verwaltet und Mir treu bleibet im Herzen.

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So kommet die Zeit heran, die euch wird Größeres abfordern und dazu sollet
ihr aber auch euch in eurer weltlichen Umgebung unter Meiner Führung ge-
borgen wissen und euch das Los erleichtern durch Meine Zulassung.
So könnet ihr getrost der Tage entgegen sehen, die euch mit Meinem Willen
gegeben werden und euch für die weitere Zeit fähig machen für die Anforde-
rungen des Tages …. Mein Segen ist mit euch und behütet euch auf allen euren
Wegen. Amen

690513
H.D. 13.5. 1969
Unsere Arbeit nach dem Eingriff Gottes….

Nütze die Zeit, daß sie in Meiner Allmacht erkannt wird. Es ist der Zeitpunkt
gekommen, wo durch Meine Zulassung und in weiser Voraussicht Ich die
Pforte erschließe, die euch soll Einblick nehmen lassen in Mein Reich ….
Amen

So versuche Meinen Worten zu folgen, auf daß Ich ungehindert einfließen


lassen kann Meine Gnadenworte…. Ich der Herr des Himmels und der Erde
erkenne der Weltmacht ihre Pläne, die nun das in die Realität umsetzen, was
ihre Gesinnung erkennen läßt, daß die keinerlei Hemmung kennt den Mitmen-
schen gegenüber. Und so erfüllt sich in Bälde das, wo ihr vermeintet, daß es
die Zeit sei, wo sich der Sternenlauf unheilvoll für euch auswirken wird.

Ich hatte es gesagt, daß Ich den Zeitpunkt bestimme und daß die Berechnungen
für euern menschlichen Verstand nicht ausreichen …. Wie konnte Ich wohl es
euch anders ankündigen, als nur in der schonendsten Weise, so daß ihr konntet
euch damit befassen lange zuvor ….. Und wenn nun die Welt wird rüsten,
wenn sie in ihrer Machtgier denket große Erfolge zu erzielen, werde Ich ihnen
Meine Macht entgegen setzen, so daß sie erkennen werden des Schöpfers
Allgewalt.

So wird nun auch zu erkennen sein, wieweit ein jeder in seiner Lage sich bereit
halten soll, um keinem Einfluß mehr zu unterliegen, der für ihn auch keinen
Sinn mehr hat, denn die weltlichen Ereignisse, alle Pläne und Vorbereitungen
führen zu keinem Erfolg …. Es haben wohl noch alle diese Pläne ihren Fortbe-
stand, wenn nach den Tagen des Eingriffs wird die Not in einem Ausmaß euch
anregen zur Tätigkeit für eure Mitmenschen, welchen ihr sollet dann austeilen
von eurem Gut, sei es geistiger aber auch leiblicher Art; denn diese Menschen

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werden von Mir euch zugeführt werden, und eure Arbeit gibt euch Beglückung
und Erkenntnis über Meine Führung an euch.

Und so habe Ich gesprochen, damit Meine Worte euch sollen immer glaubhaf-
ter werden, und ihr auch gestärkt werdet durch diese für euern Dienst. Amen

690524
H.D. 24.5. 1969
Glaube ohne Beweise und die Folge….

Wem Ich die Gnade schenke Mein Wort zu vernehmen, ist geborgen für alle
Zeit. Amen

Die göttliche Liebe zu erfassen, um von ihr durchstrahlt zu werden mit der
Kraft des Geistes, hat zur Folge, daß die Seele ständig verlangt nach der Spei-
sung mit dem Brot des Lebens. Wo die Liebe vorherrscht, indem diese Speise
der leiblichen vorangesetzt wird, und wo das Herz jubelt voll Freude in der
Erfüllung, kann Ich eintreten und mit ihm das Abendmahl halten.

Der Wunsch nach geistiger Speise wird immer Erfüllung finden und es brauch-
te keiner zu darben. Mir ist ein Mensch der so voller Liebe nach Mir sich
sehnet, gleichsam ein Gefäß, wo Ich Meinen Geist ausgießen kann, und dann
auch mit Recht dieser sagen kann, daß Ich für ihn den Pfingstgeist erschlossen
habe, wo die Seele voller Freudigkeit ist.

Meine Jünger konnten wohl Mich erschauen, als Ich auffuhr zum Himmel, und
es war für sie um vieles leichter an Mich zu glauben als den auferstandenen
Heiland Jesus Christus. Wenn nun ein Mensch in tiefem Glauben nur allein so
voller Hingaben ist und keinerlei Beweise ihm zur Seite stehen, werde Ich
diesen Glauben aber auch nicht zuschanden werden lassen und seiner Hingabe
und Treue Mich auch beweisen, indem Ich außergewöhnlich Mich ihm nahe,
um ihn zu stärken in dieser Zeit des Endes.

Vertrauet ungeschmälert Mir und Meiner Führung, und wo Ich eintrete mit
Meinem Segen, dort könnet ihr Meiner Gegenwart gewiß sein. Amen

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690607
H.D. 7.6. 1969

Warnung für alle noch abseitsstehenden Kinder …


Der Tag naht, wo ihr werdet heimgesucht…

Des Schöpfers Allmacht und Weisheit führet alles zur Vollendung. Die Liebe
richtet alles in die rechte Bahn, und wer verstehet, was Meine Worte denen
sagen will, die ihre Herzen stets zu Mir erheben, habe Ich eine große Freude
durch den Glauben und Vertrauen an Meiner Worte.

Der Geber aller Dinge wird immer bereit sein auszuteilen von dem Gut, das
ihnen die Kraft vermittelt und sie führet auf ihren Wegen ….

So vertrauet euch immer nur Meiner Führung an, gebet Mir dadurch die Gele-
genheit mehr und mehr an euch zu wirken, und euren Seelen die Speise des
Himmels vorzusetzen, die allein euch sättigen kann ….

Und nun vernimm noch eine Warnung für alle noch abseitsstehenden Kinder,
die in ihrer Blindheit und Schwäche dahingehen…

Öffnet euch Meinem Liebestrom, gebet euch Mír zu eigen, der Tag naht,
wo ihr werdet heimgesucht und für alle es der Tag der Entscheidung ist.
Amen

690608.1
H.D. 8.6. 1969

Diese Worte Gottes sollen auch in die geistige Welt ausgetragen werden…

Die Verbindung zum geistigen Reich wird immer dann stattfinden, so der Wille
des Menschen danach verlangt. Die Verbundenheit des Geistes mit dem Vater-
geist findet dann statt, und kann nun wirken in mancherlei Weise. Öffnet ihr
eure Herzen, öffnet ihr aber auch das Ohr, welches vernimmt die Worte der
Liebe, und habet ihr den Willen nun diesen Worten zu lauschen, werden sich
selbst die Wesen des Lichtes einfinden und je nach der Reife und Gnade des
Herrn kann nun eine solche Seele sich dann erkenntlich machen, denen sie in
ihrer Liebe möchten nahe sein.

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So auch war der Geist der Seele um dich, der dir wollte in der Liebe zu seinem
einst ihm gehörenden Kinde die Worte sagen, daß du solltest daran erkennen,
wie die Welt auch auf jene noch einwirkt, und alle Mittel zugelassen werden,
daß diese können in liebender Art noch an denen wirken, die ihnen nahe stan-
den.

Es verstehen die Wenigsten aus den Verbindungen Segen zu ziehen, da sie


vermeinen, daß alle diese Seele ihnen verloren sind und keinerlei Verbindung
mehr besteht von dem geistigen Reich zur Erde.

Schöpfet nur aus dem ewigen Liebequell, der nie versiegt und der auch immer
erschlossen wird, so ihr diese wollet bedenken mit der Himmelsspeise, welche
durch die Worte des Vaters euch in so reichem Maß gegeben wurden…. Die
Liebe höret nimmer auf, und wurzelt sie einmal in den Herzen der Menschen,
geht sie auch nicht verloren, auch wenn die Reiche euch trennen…. So sollen
alle Worte stets dazu auch dienen, denen auszuteilen in der geistigen Welt, wo
das Verlangen danach ist, wo der Zusammenschluß besteht von dem Kind zum
Vater. Amen

690608.2
H.D. 8.6. 1969 (2)
Aus dem Jenseits – Luise Haller …

Im Namen des gekreuzigten Heilandes Jesus Christus, Der für uns die Sünden-
schuld tilgte, habe ich die Erlaubnis zu sprechen als Botin des Himmels.
Mir steht die Liebe meines Sohnes zur Seite; sie schmücket das Heim der
himmlischen Wohnung.

Doch wie verlangt es mich nach diesem meinem Kinde, das ich erzog in der
Armut sowohl als auch in meiner Mutterliebe! Diese gibt ihm Kraft auch nun
für seine Erdenaufgabe…. Es steht ihm bei aber auch eine andere Seele des
Lichtes; diese bemühet sich um sein Seelenheil.

Wir alle, die wir in Gottes Gnade stehen und teilhaben dürfen an der Vermitt-
lung aller Worte, wollen uns aber auch erkenntlich zeigen und auch helfen in
den Nöten.

So bist du, meine liebe Schwester, für diesen meinen Erdensohn aber auch die
treibende Kraft, die sich für ihn nur kann zum Vorteil auswirken. Darum sollst

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du ihn nicht verlassen, noch ihn in deinen Gedanken auslassen; er hat in dir den
Schutz für seine Seele, die noch ringet um den Zusammenschluß mit des
Gottes höchstem Willen, welcher diesen nur zuwege bringt, so sein Wille sich
ganz dem Vaterwillen unterstellt.

Meine und eure Schwester ist voller Sorge um euch, daß ihr standhaltet in allen
Gefahren; sie vermeint es euch sagen zu müssen, daß es des Herrn Wille ist,
um die bevorstehende Veränderung zuzulassen.

Und so könnet ihr mir durch eure Gebete auch weiter verhelfen, indem ihr
mich liebend in eure Gedanken aufnehmet, und ich stehe euch auch weiterhin
bei mit meiner Hilfe, die wir euch geben können durch Gottes Gnade.
Es sprach die Mutter Luise Haller, dir ihr sollet nicht vergessen…. Amen

690610
H.D. 10.6. 1969
„Dein Wille geschehe….“

Ständiges Wachstum könnet ihr wahrnehmen, welches euch mit Meiner Spei-
sung zugehet, so ihr die Worte tief in euch eingehen lasset, die Ich euch immer
wieder schenke…. Eine Seele, die im Verlangen nach dieser Speise ist, kann
niemals rückwärts schreiten, sie muß von der Kraft des Geistes zunehmen an
Licht und Erkenntnis. Und so eine Seele durch ständiges Ringen auch gekräf-
tigt wird, hat sie für die Ewigkeit gesorgt.

Es läßt die Liebe des Vaters euch zuweilen eine Hilfslosigkeit und vermeintli-
che Entfernung von Ihm empfinden, und ihr könnet mit eurem Verstandesden-
ken so manches nicht fassen, was aber durch festen Glauben und Vertrauen
dann immer wird verständlich werden, so ihr in Treue und Zuversicht alles auf
euch nehmet, und immer mit den Worten es beweiset: „Nicht mein sondern
Dein Wille geschehe…“

Diese Worte umfassen alles, was für den Menschen so oft unerklärlich dünkt.
Darum kommet mit allen Sorgen stets zu Mir und beherzigt diese Worte…. Ich
werde zu allem was euch belastet, auch immer das Maß anwenden, welches ihr
zu tragen fähig seid. Und dann hat die Seele zugenommen an Erkenntnis und
ist gestärkt worden durch Meine Liebe, die Ich allem zugrunde lege, nur nicht
von allen erkannt wird als Solche. Amen

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690612
H.D. 12.6. 1969
Glaube, der Berge versetzt….

Und die Kraft des Geistes wirkt gewaltig in dem, der durch Meine Liebezu-
wendung in sich das höchste Glücksgefühl empfindet und sich geborgen fühlt
für alle Zeit…. Verschließet nicht eure Herzen dieser Meiner Liebezuwendung
und gebet ihr Gelegenheit, an euch wirksam zu werden. Der Geist des Leben-
digen Gottes, Der darum lebendig genannt werden kann, weil durch Diese
Kraft des göttlichen Stromes auch der Mensch lebendig wird und tätig an
seiner Seelenarbeit…. Das ist allein das wahre Christentum, daß in der
Liebe zu Mir der Geist so lebendig wird, daß die Seele wahrlich einen Fort-
schritt macht, in der Erkenntnis sowohl, als auch in der Liebe zu Mir.

Ich verstehe unter einem Glauben, der Berge versetzen kann die Macht und
Kraft dessen, der durch denselben sich so gestaltet, daß alles, was an den
Menschen heran kommt und wo die natürliche Menschenkraft nicht ausreichet,
dann aber durch jene Kraft in Anspruch genommen…. sich so stärkt, daß er mit
dieser nun auch das Schwerste überwinden kann und wahrlich sich über Berge
hinweg setzen kann, die ihm unüberwindlich schienen ….

So ist der Geist des Menschen schon unentwegt tätig und seiner Erdenaufgabe
gewachsen, denn diese muß er erfüllen auch für die Welt….

Rettete euch einst Meine Liebe, indem Ich das Erlösungswerk vollbrachte, ist
es nun an euch, dieses auch recht zu nutzen und auszuwerten zu eurem Vorteil
…. Amen

690620
H.D. 20.6. 1969
Warum körperliches Leid?..
Vermischung geistiger Kost mit Rückwirkung auf den Körper…

Erkenne in Mir die Macht, der alles untersteht, die auch gewillt ist dort helfend
einzugreifen, wo es gilt Mir näher zu kommen …. Die Macht des Bösen versu-
chet auch da alles, wo noch ein Ansatz ist für seine Pläne. Stehet euch doch
aber Meine Liebe bei, indem Ich zulasse, daß euer Körper leiden muß und
nicht selbst sich helfen kann, muß es euch erklärlich sein, warum dies alles
geschieht…

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Ist in eurem Herzen noch Raum für den Einfluß Meines Gegners, indem ihr
seine Kost auch zu euch nehmet?... Indem ihr durch diese euch schwächet,
immer im Glauben, daß sie könnte euch von Nutzen sein, habet ihr noch nicht
den rechten Wert erkannt, welcher euch aber zugeht durch Meine Kost.

Sie allein gibt euch Kraft und schenket euch die Erkenntnis in eurem Erden-
lauf…. Die rechte Speise kann immer nur aus der rechten und wahren Quelle
kommen, und diese Quelle habe Ich erschlossen durch die Worte Meines
Kindes (B.D.) welches in seiner Liebe zu Mir um die Wahrheit rang.

Und nun verstehet ihr auch, warum Ich solches zulasse an euch, dir ihr Mir
doch so nahe stehet und Ich nicht will, daß ihr geschwächt werdet an eurer
Seele. Amen

690706
H.D. 6.7. 1969
Die Vollendung der Seele als Ziel allen Strebens

Komme an Mein Herz, lasse alle deine Gedanken nur bei Mir weilen, und Ich
will dir geben von Meiner Gnade . Amen

Setzte Ich einst in eure Mitte die Vollendung der Seele als Ziel allen Strebens,
und waret ihr als Kinder Meiner Liebe geschaffen, wo Ich Meine Liebesehn-
sucht konnte zum Ausdruck bringen durch diese Erschaffung der Wesen aus
Mir und Meinem erstgeschaffenen Geist, so hatte Ich aber auch jedem dieser
Wesen seinen Willen belassen, den sie nutzen konnten nach ihrem Willen.
Wenn Ich nun ersehe, daß alle Liebe im Herzen eines Menschen Mir zustrebt,
und Mich immer wieder bittet um Vergebung aller Schwächen und Leiden-
schaften, werde Ich dem auch immer Meine ganz besondere Gnade schenken,
die ihm soll Kraft geben für den täglichen Pilgerweg auf Erden …. Die Seele
des Kindes bedarf in erhöhtem Maß alle Liebe, aber auch von seinen Erdenge-
schwistern, die in gleicher Weise auch einst wollten ledig werden ihrer
Schwächen ….

Ich habe sie vergeben….vergebet auch ihr denen, die in ihrer Seele wohl noch
können schwach sein, aber ihr Wille drängt mit aller Liebesehnsucht zu Mir,
und Ich stelle keinem ein Hindernis in den Weg, der zu Mir eilet in seiner Not.
Der Gedanke, daß Ich könnte je einem Kinde Meine Liebe entziehen dadurch,
daß es durch die Gebundenheit der noch anhaftenden Schwächen und Begier-

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den in den Augen der Mitmenschen zu einem von Mir Verworfenen zählet, ist
für euer Verstandesdenken wohl gültig, doch nicht zu vereinbaren mit Meiner
großen Liebe und Erbarmung für alle Meine Kinder…

Haltet nur immer fest zusammen und scheuet euch nicht, in allem was euch
bewegt zu Mir zu kommen.

Ich bin für alle den Kreuzweg gegangen, Ich habe für alle Mein Blut vergos-
sen, und wo Ich erkenne, daß ein Kind sein ganzes Sein nur auf Mir aufbauen
will, und getreulich alles Schwere gewillt ist auf sich zu nehmen, werde Ich
ihm behilflich sein, auch wenn die Stürme ihn wollen immer wieder knicken
und seine Kraft mindern wollen … Ich lasse die Führung Meiner Kinder in
ganz besonderer Art an ihnen geschehen, denn sie sollen Mir feste Stützen
werden in der Zeit des Endes …. Ich brauche eine feste Burg, die soll auch
denen zum Schutz sein, die Ich werde herausholen aus der Gefahr ihres Leibes.
Amen

690709
H.D. 9.7. 1969
Lasset ab von allen unsauberen Gedanken….

Solange der Wille des Menschen Mir gehört, und Meine Worte ihn berühren
als einen Kraftquell, ist auch die Garantie gegeben, daß die Erkenntnis wächst,
und der Mensch zunimmt an Gnade, die Ich ihm nur geben kann.

Stellte sich euch, Meine Kinder, der Zweifel entgegen, daß Ich der Führer war,
Der diese Meiner Kinder leitete und führte, so habet ihr noch nicht die Reife in
euch, die euch aber würde anders urteilen lassen.

Wo kann Ich wohl die Fülle der Gnade ausschütten in ein Herz, welches für
Mich die Wohnstätte herrichtete, und wo Ich immer wieder eintreten kann, um
mit ihm das Abendmahl zu halten….?

Lasset doch alle eure menschlichen Mutmaßungen fallen und gebet in eurem
Herzen Raum für die Liebe, die dieses Kind dem Bruder schenkt in Uneigen-
nützigkeit, und in Demut und voller Vertrauen nur immer auf Mich schauend,
bittend Mich um Hilfe für alle Schwierigkeiten ….

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Es hat sich bewiesen, wie weit eine Liebe es kann zuwege bringen, daß die
Seele sich frei machen will von dem Verlangen des Körpers, und wo Ich
erkenne, daß nur Opferwilligkeit bereit ist, das Leben erträglicher zu gestalten,
und wo Ich werde täglich angegangen um Stärkung des Willens, kann Ich auch
nun das Meine tun, um diesem Kind beizustehen, in allem was dieses umgibt.

Mein Wille ist es, daß durch die Liebe eine Brücke hergestellt wird, auf wel-
cher der Gang dann gesichert durch Meine Kraft es führet zur Vollendung….
Und das sei euch gesagt, daß ihr in eurer Mitte gar manche noch unreife
Seele noch um euch habet, welche es vermag, den noch zu schädigen, der
in seiner Erkenntnis vermeinet, schon eine höhere Stufe erreicht zu ha-
ben….

Lasset ab von allen unsauberen Gedanken, verbindet euch in Liebe mit


allen Menschen, gleich, welcher Richtung sie angehören, und lasset Mich
nur walten in eurer Mitte …. Amen

690712
H.D. 12.7. 1969

Die Arme des Vaters im Himmel sind für JEDEN geöffnet….

Genießet die Stunden der Ruhe die euch noch beschieden sind. Bald wird sich
öffnen des Himmels ewige Gerechtigkeit, und lässet alle Menschen erschre-
cken in ihren Herzen sowohl, wie aber auch des Leibes…. Meine Geduld und
immerwährenden Hinweise auf die Gefahren lassen keinen aus und können
jetzt noch viele zu Mir finden, die guten Willens sind …. Es ist die Zeit nur
noch kurz bemessen…. Haltet doch eure Ohren geöffnet für Meine Hinweise,
sie sind für alle gültig und wer nur mit einem einzigen Liebegedanken bei Mir
verweilet, den werde Ich in Meine liebenden Vaterarme nehmen, und diese
sind geöffnet für einen jeden Menschen.

Ach kommet zu Mir und lasset euch ergreifen, Ich stelle euch doch der Gnaden
soviele vor Augen, nützet sie, auf daß auch euch die ihr noch wankelmütig seid
Meine Gnade berührt und eure Rettung gesichert ist.

Nur wer zu Mir kommt, ist für die Ewigkeit gerettet, und kann ihm keine
Macht der Finsternis mehr schaden, denn diese ist der Liebe Meinerseits nicht
gewachsen, und versuchet sie auch noch mit ihrer Macht den Weg zu durch-

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brechen, sie kann nicht zum Ziel kommen, denn das Ziel bin Ich allein für den,
der in Mir ruhet und will für alle Zeiten gerettet sein. Amen

690713
H.D. 13.7. 1969

Stellet den Tageslauf ein auf geringere Bedürfnisse….


Öffnet die Herzenstür weit für alle Schwachen und Armen im Geiste…

Öffnet Herz und Ohr, gebet euch durch euer Gebet Mir ganz zu eigen, und
stellet den Tageslauf ein auf geringere Bedürfnisse.

Wisset, daß die Zeit da ist und sie eilet für den, der um seine Bedürfnisse nicht
so banget, hat er doch zuvor schon in der Einschränkung erfahren, daß sein
Leben nur in Gott gesichert und erhalten wird.

Darum solltet ihr alles, was eure Herzen noch lässet höher schlagen, genügsam
von euch weisen, und die reine Liebekost gebe Ich dem, der im Verlangen nach
dieser Speise Mich bittet um diese.

Haltet euch bereit, gebet Liebe allen Menschen, öffnet die Herzenstür weit für
alle Schwachen und Armen im Geiste, und Ich will mit euch kämpfen um diese
Seelen, denn sie sollen nicht verloren gehen. Amen

690727
H.D. 27.7. 1969

Bertha Dudde tut sich kund aus dem Reich Gottes….

Die Liebe eines Kindes will sich noch kundtun. Und so höre:

Ich, deine Bertha habe durch des Vaters Gnade die Erlaubnis dir einige Worte
zu sagen.

Hanna, meine liebe Hanna, dein Ringen und Kämpfen verfolge ich besonders,
und es steht dir all meine Hilfe zur Seite. Du kannst getrost dich an mich
wenden, auch ich höre und verstehe alles, was dir am Herzen liegt.

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Du weißt nicht um die große Gefahr, die euch allen bevorsteht. Du aber hast
durch des Vaters Gnade Schutz gefunden in der Umgebung, welche für dich
wohl lässet manches schwerer tragen, aber meine liebe Hanna, halte aus, es
geht nicht mehr lange, bald öffnet sich eine andere Tür, durch welche dir so
manche Sorge behoben wird, und dann ist deinem Wunsch auch Genüge getan,
daß du in der Stille und Unbeschwertheit kannst deiner Arbeit nachgehen.

Diese Arbeit, die du leistest und die vom Vater so überaus hoch bewertet wird,
soll dir doch nicht verloren gehen, und du kannst des Herrn Willen dann ge-
treulich erfüllen, daß Er dich kann bedenken mit Seiner Gnade weiterhin.

Mein Schutz für dich besteht in meiner Bitte allezeit, daß dich der Vater möge
nicht aus Seiner Hand lassen, und du wie ich zu Ihm kommen kannst dereinst,
wo wir uns wiedersehen.

Ja, du bist ungläubig diesen Gedanken gegenüber, es ist die Wirklichkeit näher
als du ahnest, aber es muß für euch ein Geheimnis bleiben, denn in der Stärke
des Glaubens allein liegt der rechte Nutzen.

So gehe mit deinem Bruder, dessen Herz auch so voller Liebe ist, gemeinsam
noch und bete stets für ihn, daß er möge es leichter tragen, denn für ihn sind die
Tage oft voller Zweifel, und Unruhe, und sein Herz sehnt sich so nach des
Vaters Liebe. Es wird für ihn auch die Stunde schlagen, wo seine Tätigkeit
einen andern Gang nimmt und dieser steht bevor, so ihr den Wechsel vollzieht
für euern Aufenthalt.

Nun habe ich dir meine Liebe können äußern. Dem Herrn sei Lob und Dank!
Amen

690906
H.D. 6.9. 1969

Nicht jeder ist für die Weinberg- Aufgabe geeignet…


Verschiedene Früchte…

Eines Menschen Herz ist gleich einer Schale, in welche sowohl die gute Frucht
gegeben werden kann, aber auch unausgereifte und nicht selten nicht zuträgli-
che Frucht auch als Aufnahmegefäß dienet.

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Immer ist der Gang der gleiche, wo der Ausreifungsprozess vor sich geht, und
immer ist der Erfolg der gleiche …. Es reifet nur das, was durch Licht und
Wärme geschah und wo die Frucht nun voller innerem Gehalt der weiteren
Verwendung harret.

So ist der Vergleich für euch Meine Kinder gegeben, wo ihr es erkennen
werdet in euren Kreisen, daß nicht jeder zur reifen Frucht zählen kann, daß
nicht jeder für eine weitere Aufgabe geeignet ist, selbst wenn der Mensch
vermeint, daß in ihm alle Fähigkeiten vorhanden sind, und durch diese nun
auch seinem Mitmenschen dienen kann. Lasset euch leiten von Meiner
Gnade, Weisheit und Macht, und ihr werdet erkennen lernen, wie weit noch
die Entfernung ist, die euch in die lichtvolle Erkenntnis führt. Amen

690911
H.D. 11.9.1969
Pilgerlauf auf Erden…

Setzet euch, Meine Liebe, die wahren Worte des Lebens immer wieder vor,
und wisset ihr um alle Zusammenhänge, die euch das Erdenleben eintrugen, so
habet ihr das wahre Lebensbrot empfangen. Und eure Seele wird dereinst voll
Dankbarkeit erkennen, was euch im Erdenleben als schwer und mitunter
untragbar erschien.

Könntet ihr in den ewigen Heilsplan Einblick nehmen und könntet ihr erschau-
en, welch eine ungeheure Schuld euch drückte, ehe Ich zur Erde kam und für
euch das Opfer brachte der Erlösung, ihr würdet vergehen vor Reue und auch
nicht mehr fähig sein zu einer weiteren Tätigkeit.

So hatte es nun aber Meine Barmherzigkeit erreicht, daß ihr frei werden könnet
von der Last der Sünde, so ihr nur Mich und Mein Opfer anerkennt und euch
willensmäßig Mir zuwendet…. Es ist die Tat nicht gleichzusetzen einer weltli-
chen und sei sie noch so groß und schwer, für euch gilt nur Meine Opfertat,
diese ist und wird in ihrer Größe bestehen bleiben in Ewigkeit….

Und wo ein Herz vermeint zu zerbrechen am Leid, stelle Ich euch Meinen
Opfergang vor Augen … der ist für euch die Wegzehrung, die euch wird Kraft
eintragen zum Fortbestand eures Pilgerlaufes auf Erden. Kommet mit euren
Lasten und Sorgen zu Mir, Mein Arm umfängt einen jeden, der will getröstet
sein in seinem Schmerz. Amen

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690928
H.D. 28.9.1969

Falschmedien mit liebevollsten Worten aus der Eigenliebe….

Der Reichtum einer Seele kann niemals sich verringern, so sie bereit ist stets
und ständig die Nahrung in sich aufzunehmen, die der göttliche Geist ihr
vermittelt…. eine Nahrung, die von Mir Selbst dem zufließt, dessen Herz
voller Liebe ist und Mich ständig ersehnt….

Eine Nahrung aber, die von Menschen geboten wird, und welche soll den
gleichen Nährwert besitzen unter Vorgabe, sie empfangen zu haben von Mir,
wird nicht zur Kräftigung dienen…. Und so sind alle diese Worte zu bewerten,
die wohl in der Liebe gegeben wurden den Mitmenschen, doch aus seiner
menschlichen Fähigkeit heraus entstammen.

Und soll nun für diese Menschen das rechte Licht leuchten, auf daß es in ihnen
hell werde, und sie erwachen aus ihrer Traumwelt, muß Ich an ihnen wirken,
und sie führen den rechten Weg…. Es stehen wohl Meine Boten denen zur
Seite, sie ermunternd und lockend hinzuweisen auf den rechten Weg, doch sind
die Waffen auf sie gerichtet, der nicht nachläßt mit seinen Versuchen, diese
Menschen für sich zu gewinnen, und die rechte Nahrung denen entzieht.

Wo der Wille zur Wahrheit vorherrscht, und dieser in ständiger Bereitschaft


Mich als den alleinigen Quell aufsucht, wird erkennen, wo Irrtum und Lüge
den Geist derer verdunkelt, die aus sich selbst wollen einen Quell erstehen
lassen zur eigenen Betrachtung ihrer Person. So ist nun euch ein Licht gegeben,
lasset es euch zur Leuchte dienen, wo immer auch es wird vonnöten sein.
Amen

691003
H.D. 3.10. 1969
Verleger für das Werk von Bertha Dudde
„ Den Verlust der Worte kann Ich ersetzen durch
die Wiedergabe an dich.“

Mein Kind, sorge dich nicht, Ich kann alles grade biegen was krumm ist und
wo ein Herz Mir dienen will im Glauben, daß es den rechten Weg gehet, wie

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kann Ich da nicht helfend eingreifen und Meine Worte dem schenken, so er sie
begehrt?

Du hast in deiner Umgebung so manches schon erfahren, setze nur immer


Mich allem voran, und die Macht Meines Gegners muß weichen, so er die
Stärke und Liebe eines Kindes spürt, welches durchschaut alle Tücken. Den
Verlust der Worte kann Ich ersetzen durch die Wiedergabe an dich, Mein Kind,
und so höre in kurzem Bericht, der dir wird die innere Ruhe wieder schenken.

Ich sagte, daß die Worte durch Meine Dienerin (B.D.)… deiner Erdenschwes-
ter, werden dereinst noch ihren Verleger finden, dessen Wirken nun jetzt an der
Zeit ist. Und diese Worte sollen auch denen genügen, die du vermeinst zu
kränken durch den Verlust.

Das Wirken Meines Dieners wird noch viele Früchte zeitigen, denn er steht
unter Meinem besonderen Schutz und kann den Menschen, die guten Willens
sind, noch austeilen vom Brot des Lebens. Der ständige Drang und die Hilfsbe-
reitschaft dieses Meines Knechtes läßt ihn zu erhöhter Tätigkeit gelangen und
seine Liebe lohne Ich ihm reichlich schon auf dieser Erde. Amen

691005
H.D. 5.10. 1969

Auch der Gegner wirkt ausschließlich unter Gottes Führung…

Nehmet ihr in euch die Worte auf, die Ich sprach zu Meinen Jüngern, als Ich
ihnen das Abendmahl reichte mit den Worten: „Nehmet hin und esset, das ist
Mein Fleisch, nehmet hin und trinket, das ist Mein Blut…“, welches Ich ver-
gossen habe auf daß ihr sollet durch dasselbe Kraft empfangen, haben diese
Worte für euch auch immer erneute Wirkung und ihr könnet durch dieselben
euch stärken für alle Zeit… Es wird die Zeit kommen und sie ist nicht mehr
fern, wo die Menschen werden auch dieses verwerfen und euch wollen glaub-
haft machen, daß alle diese Vorgänge in rein weltlicher Art geschahen, daß ein
Mensch den Kreuzestod sterben mußte, da seine Handlungsweise der Obrigkeit
zuwider lief…. Und alle diese Menschen haben dann auch in den Zeiten des
Glaubenskampfes keinerlei Verständnis dafür, die ihr wollet das als das Wich-
tigste herausstellen. Sie werden im Gegenteil euch mit allen Kräften wollen
untauglich machen, indem sie versuchen werden, euren Glauben hinzugeben
und für sie zu stimmen.

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Sie werden aber keinen Erfolg haben, so ihr nur immer Mich um Beistand
anrufet, und Ich wahrlich stärker bin als jene Macht, die Ich doch auch unter
Meiner Führung habe, aber ihnen Willensfreiheit gebe, so sie nicht das Maß
überschreitend.

Und ihr könnet wahrlich Meine Worte als Kraftstrom erkennen, so ihr Mir treu
bleibet durch Gebet und Liebe zum Nächsten…. Der Prüfstein wird immer
sein, die Not des Nächsten zu lindern und für euch nur das anwendet, was euch
zur Erhaltung dienet…. Meine Liebe gibt euch reichlich das zurück, was ihr
austeilet und Meine Liebe kann euch auch noch so manches erleichtern, sodaß
es für euch tragbar wird, wenn die Notzeit anbricht. Und das sei euch gesagt,
dir ihr sollet feste Stützen sein im Glaubenskampf, der eine Scheidung der
Geister auch bringet. Amen

691017.1
H.D. 17.10. 1969 (1)

Die Liebe läßt jeden Mangel erkennen….

Schenket Mir Vertrauen und eure Liebe …. Ich kann stets in eure Lebensbahn
eingreifen, sowohl zur Förderung eurer Seelenreife, als aber auch euch geben
den Lohn hier schon auf Erden für eure Opferwilligkeit, die ihr bezeuget durch
Taten der Liebe.

Mein Geist ist ständig in euch tätig, und ihr wachset durch jede Liebetat, ihr
könnet euch Kraft holen durch diese, und so ist Mein Geist unter euch und
waltet nach Meiner Weisheit…. Der Geist der Liebe lässet den Menschen aber
auch erkennen, wo der Seele noch Mängel anhaften, und um diese zu beheben,
muß Ich zuweilen eintreten, um zu richten die Unebenheiten, welche hindernd
sind für die Reife der Seele.

Ich wollte allen Menschen durch Meine Liebetat der Aufopferung den Weg frei
machen, um ihnen den schweren Erdenlebensweg zu erleichtern, denn unter
Meinem Kreuz findet der Wanderer immer wieder Trost und Kraft zur Fortset-
zung seiner Wanderung….. Und so habet ihr nun für die jetzige Zeit euch viel
Kraft gesammelt durch eure Anerkennung Meines Erlösungswerkes und dieses
wird euch auch weiterhin verhelfen, um zum Ziel zu kommen … Brauchet ihr

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doch nur immer eure Augen zu Mir erheben, und Ich höre Meine Kinder, auch
wenn sie vermeinen, daß ihr Ruf verhallt und sie schwach werden lassen.
Meine Vaterliebe ist unendlich, Meine Vaterliebe gibt euch aber auch den
Frieden des Herzens, welcher allein kann euch zu Mir gelangen lassen. Amen

691017
H.D. 17.10. 1969 (2)

Wachet und betet und fürchtet euch nicht…

Und so der Engel des Herrn über euch wachet, was wollet ihr zaghaft sein und
die Welt fürchten? Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden und
wird es bleiben immerdar.

Fürchtet euch nicht, wenn die Stürme sich mehren, wenn das Brausen ertönt als
Weckruf für die Schlafenden, denn diesen muß des Himmels Macht in aller
Deutlichkeit gezeigt werden, sodaß sie noch rufen zu Mir dem Gott, den sie
nicht wahrhaben wollen. Wachet und betet und fürchtet euch nicht, denn Ich
bin bei euch und führe das Zepter, daß ihr könnet nicht fehl gehen unter Meiner
Führung. Amen

691026
H.D. 26.10. 1969

Voreingenommenheit läßt Geistesgut von Oben nicht erkennen…

Wem das Licht aus dem Himmel erstrahlet, wen Meine Liebe zu Sich ziehet
und wer sein Herz ständig bereit hält für Meine Liebeworte, kann Ich beden-
ken mit den Freuden des Himmels. Meine Gnade ergießt sich ständig über euch
und erfasset alles, was gewillt ist, Mein Wort in sich weiter wirken zu lassen,
um dadurch das Wachstum seiner Seele zu fördern.
Meine Gnadengaben setzen im Menschen aber eine Reife voraus, welche ihn
würdig machen zur Aufnahme derselben …. Der Standpunkt so mancher
Meiner Kinder lässet sie nicht recht erkennen, wo eine Zuleitung von Oben als
wahres Geistesgut möglich ist und wo Ich mit Meiner Liebe bei diesem Meinen
Kind in besonderer Weise es bedenke.

Ich sage, der Standpunkt jeder Meiner Kinder, womit gemeint ist ihre Vorein-
genommenheit und Beurteilung eines Menschen, dessen Liebe für Mich der

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Gradmesser ist Meines Wirkens an ihm …. So vergesset nicht euer Herz einer
Prüfung zu unterziehen, wieweit eure Liebe für Mich gewillt ist, in Opferwil-
ligkeit und Selbstlosigkeit einzutreten, wo es erforderlich ist. Und diese Liebe
steht bei Mir in hoher Bewertung, und es wird Meine Liebe stets bemüht sein,
ein solches Kind zu führen und es mit Meiner Kraft zu versehen.

Die Liebe und der Glaube sind Bausteine, mit welchen ihr könnet das geistige
Reich zu eurer Freude gestalten, um in Ewigkeit nun bei Mir dann verweilen zu
können und in der Erfüllung und Sehnsucht den Lohn empfangt für alle im
Erdenleben schweren Stunden. Amen

691101
H.D. 1.11. 1969
Wem der Wortlaut der Sprache
dieser Kundgaben nicht zusagt…. Anstoß nehmen…

Hänget nicht am Wort, dessen Wert allein der Geist erschließet, und es ist
Mein Wort, welches euch die Kraft einträgt. Der Buchstabe tötet, der Geist
macht lebendig, und Meine Worte werden den berühren, der willig ist sie
aufzunehmen und zu schöpfen von dem Lebenswasser… Der Trank eines
Wassers wird immer auch den Durst voraussetzen und dieser ist es, der den
Menschen lässet nicht umsonst genießen vom Wasser des Lebens.

Für alle Meine Kinder wird eine Sprache verständlich sein und niemals sie
etwas davon zurückhalten wird, nur weil der Wortlaut ihnen nicht zusagt.
Das ist das Zeichen der Zugehörigkeit zu Mir, daß die begehren stets und
ständig von der Kost und nur der daran Anstoß nimmt, dessen Herz Mich noch
nicht erfaßt hat und seine Welt noch eine andere ist, als die Meiner Kinder ….
Darum kommet mit solchen Problemen auch immer zur Quelle und lasset euch
belehren von dem Geist der Liebe und des Glaubens, denn dieser allein schenkt
Licht, und Licht ist Erkenntnis aller Dinge, die der Geist denen vermittelt, die
eines guten Willens sind. Amen

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