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Gottes Wort

Offenbart an Hanna Dudde


durch das Innere Wort im Herzen
gem. Jes. 42,9; 46,19; Am. 3,7 und Joh. 14,21.

in den Jahren 1966 bis 1983

Heft 4
17.3.1972 – 24.1.1973


 
aus 790323

„Die göttliche Sprache kann nur der erkennen, dessen Herz auch voller Liebe ist und auch
demgemäß eine Sprache der Liebe versteht.“

aus 751113

….. Kommt der Geist der Wahrheit in Form Meiner Ansprache zu euch hernieder, so
wisset, daß Ich es für euch als notwendig erkenne für eure Seelen…

Und somit ist es auch für d e n von Nutzen, wo noch die Ansicht besteht, daß Ich nicht
eine für die Ohren besser klingende, weltlich vollkommenere Sprachweise dem Empfän-
ger Meiner Worte zukommen lasse…

Ihr alle habet noch in euch den Hochmut und Eigendünkel für die euch schmackhafteren
Worte einer verbesserten Sprachweise…

Und somit ist es auch nur d e m zum Nutzen und Wert, wo die Sprache des Herzens
vorherrscht, und will von Mir gespeist und getränkt werden auf seinem Lebensweg…

So hat sich der Mensch auch nur zum stets größer werdenden Verstandesmenschen
herangebildet, und wird sich wohl niemals ein Verstandesmensch die Worte so zu Herzen
gehen lassen, als wie es für ein in Liebe zu Mir erglühendem Kind möglich ist…

Soll die Kraft des Geistes wirksam werden, muß auch der Verstand zurücktreten in seiner
Geltung und Eigendünkel….Verstand und Geisteskraft werden niemals gemeinsam ein
Feld bebauen…


 
Hanna Dudde wurde am 28.8.1897 in Liegnitz (Schlesien) geboren. Der Vater war
protestantisch, die Mutter katholisch. Alle sieben Kinder, 5 Mädchen und 2 Jungen,
wurden im katholischen Glauben erzogen. Der Vater war Kunstmalers.

Ihr ältere Schwester Bertha D u d d e wurde am 1.4.1891 in Liegnitz (Schlesien)

Am 7. Februar 1945 zog die russische Armee in Liegnitz ein. Das mehrstöckige Wohn-
haus, in dem die Familie gewohnt hatte, wurde beschlagnahmt. Hanna war zu diesem
Zeitpunkt 48 Jahre alt, ihre Schwester Bertha war 54 Jahre alt.

Die Evakuierung ins Reich war am 7.11.1946. Aufgrund der Abwesenheit von Bertha
am Tag der Evakuierung in Güterzügen, hatte Hanna die Handschriften mit den Offen-
barungen Gottes an Bertha an sich genommen, in denen bis zu diesem Zeitpunkt 3924
Kundgaben von Bertha niedergeschrieben waren.

Von den bis dahin 49 Handschriften blieben 13 Handschriften in der Wohnung von
Bertha, bis dahin wohnhaft in der Hedwigstraße 39 in Liegnitz, zurück …. und den Grund
dazu offenbart uns der Himmlische Vater in der Kundgabe an Hanna vom 17.11.1971.
Diese Handschriften haben sich bis heute (3/2010) trotz Suche nicht angefunden.

Im November 1946 ist das Flüchtlingsaufnahmelager in Wolfen/Bitterfeld als Aufenthalt


überliefert, ab Dezember 1946 dann Draschwitz bei Zeitz und ab 20.12.1946 Rodenkir-
chen/Köln und ab 16.Mai 1948 Leverkusen… im Casino der Bayer-Werke, später dann in
der Manforter Straße 26.

Nach dem Tod ihrer Schwester Bertha (17.9.1965) und ihres Bruders Franz (1966) zog
Hanna nach Wattenweiler bei Bad Schussenried in Baden Württemberg.

Von 1966 bis zu ihrem Heimgang am 17.8.1983 hatte Hanna Dudde ebenfalls das Innere
Wort. Die Kundgaben sind nicht komplett überliefert.

Dem Herausgeber wurden 2008 zwei Ordner mit 805 Kundgaben übergeben, die nun der
Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und dem einen überaus reichen Segen bringen
wird, der auch diese Worte Gottes mit dem Herzen liest und in sie als ewiges geistiges Gut
aufnimmt.

Herausgeber:
Ingo Schneuing, Flörekeweg 9, 21339 Lüneburg, 04131 32589
ischneuing@aol.com, www.bertha-dudde.info

im März 2010


 
 
Verzeichnis: 
 
 
720317.2 Mitteilung einer jenseitigen Seele nach der Läuterung im Jenseits …  
   Eine  1941 verstorbene Schwester von Hanna … (Anthroposophin) 
720319 Habet alles lieb um euch …. 
720320.1 Mit jedem Gedanken bin ich bei euch … 
720320.2 Die Liebe trägt alles, die Liebe gibt alles … 
720321 Heilsamer Wegweiser… 
720323 Es muß erkannt werden:  Gott in Jesus Christus … 
720324 Notwendigkeit das Erlösungswerk zu verstehen … 
720401 Kämpfet gegen jegliche Neigung, die nicht von Mir euch gegeben ist … 
720402 Vereinigung mit dem Vatergeist … 
720410 Lichtboten Gottes … Pflichten … 
720413 Warum muß die Menschheit ein Gericht über sich ergehen lassen? … 
720415 Ratschlag und Weisung für ein Erdenkind … 
720416 Der Gottesgeist im Menschen stellt sich zwischen Seele und Körper … 
720423 Bereitwilligkeit wird immer wieder geprüft … 
720510 Alles habet ihr IN euch … Reichtum der Seele … 
720511 Stützen und Garanten für die kommende Zeit …. (Geschwister‐Treffen in Bad Tölz) 
720512 Aus dem Jenseits … Bertha Dudde …   (Geschwister‐Treffen in Bad Tölz) 
720518 Rastloses arbeiten ist vonnöten … 
720521 Lehrmeister …  Geistwirken Gottes oder das Wirken menschlicher „Meister“ … 
720523 Übergebet euren Willen ganz Mir … 
720530 Wahrheitsliebende oder Mitläufer … Worte und Weisungen … 
720601 Reiner Quell… Warnung vor Verunreinigung … 
720606 Glaubenskampf  ‐ gegen die Irrlehren der Kirchen vorgehen, wo es gefordert wird … 
720612 Allen Menschen wird durch den Eingriff so manches Eigentum entzogen werden… 
720615 Fürbitte für arme Seele in der Bibel verankert? … 
720615 Bertha Dudde zur Fürbitte … 
720616 Warnung vor falschen Dienern Gottes … Verkörperung von Lichtwesen in der Jetztzeit… 
720629 Eingriff Gottes … Kleiner Anstoß genügt Vielen zur Wandlung … 
720702 Der Mensch selbst öffnet die Tür zur Vernichtung … 
720704 Gottesfunke im Menschenherzen … 
720706 Unverstand zeitigt Gleichgültigkeit … Lauheit … 
720707 Allen Hindernissen keine Beachtung schenken… 
720711 Wenn die Stürme gewaltiger denn je über die Erde gehen … Gewaltige,  
nie dagewesene Wärme … 
720713 Scheidung der Geister … 
720714 Gebot:  Speisen rein und frei von jeglichem Zusatz gilt für natürliche wie geistige Speise… 
720720 Diese Meine Lehre MUSS verkündet werden VOR dem Eingriff … 
720729 Prüfet die Geister …. 
720811 Ist es nicht von Wert und Wichtigkeit, daß ihr gerettet werdet?.... 
720821 Völlige Hingabe an Mich … 
720824 Wirken des Gegners durch einen Bruder … 
720826 Maria, die Magd des Herrn …  G. Hilsebein aus dem Jenseits … 


 
720831 Voraussetzung für wahrheitsgemäßen Empfang nicht immer gegeben … 
720906 Erhalten nach dem Münchner Terrorakt (Hrg.: Kofferbomben‐Anschlag auf Oktoberfest) 
720908 Gottes Weisheit und Gerechtigkeit … Heilsbotschaft auch durch den Tod … 
720912 Gelesen aus BD Heft ….  Belehrung jenseitiger Seelen … 
720913 Nach dem Lesen der Worte Gottes aus BD Heft Nr. 127, Nr. 8325  ‐  zur Stärkung der 
 Seelen im Jenseits  (8325   Rechte Diener Gottes .... Einsetzungsworte .... Geistwirken ....) 
720919 Lasse Ich euch die Worte zukommen, wisset ihr auch, daß es die Zeit gebietet… 
720922 Vorsorge   ….. wo also es wird fehlen an so manchen Gütern … 
720924 …. so viele der Worte, die Ich gab Bertha Dudde, auch noch in Sicherheit zu bringen 
720926 Des Schöpfers Wille ist in den kleinsten Dingen zu erkennen …. 
721015 Wo Liebe und Glaube gemeinsam wirken, wird auch der Erfolg sein 
721016 Gelesen BD 8133  „ Tod ist überwunden [8133   Vergeistigung unreifer Substanzen ....] 
721018 Durch die Tat beweisen gegenüber der Welt, was wir vertreten…. 
721023 Erdenleben ist nur eine Prüfungszeit für die Seele … 
721025 Abruf der Menschen … 
721027 Trennung von allen Gütern und Zuteilung nach Ermessen Gottes…. 
721112 Vorlesungen …. Eine Seele aus dem Jenseits voller Freude und Wißbegier … 
721115 Gelesen aus BD Heft.. Seelen des Lichtes fragen : Was ist unter „Geistwirken“ zu verstehen? 
721213 Die Menschheit wird durch Naturgeschehen geläutert … 
721214.1 Du bist ein Kind des Lichtes gewesen, als du zur Erde kamst …. Wort an Fritz Haller … 
721214.2 Aus dem Jenseits – Mutter Haller … 
721226 Der Weg des Kreuzes ist der Weg zum Heil … 
730102 Eingriff Gottes ist keine Willkür der Natur… 
730103 Das Erlösungswerk …. Ich spreche nun als des Menschen Jesu Seele… 
730104 Es wird in der Zeit der Prüfungen und Heimsuchungen jeglicher Freude und  
Aufmunterung mangeln… 
730106 Diese Menschen haben vor Zeiten Mir die Dienste angeboten, im Erdengang eine  
Mission auszuführen nach Meinem Willen… 
730119 Und diese Kraft nun könnet ihr empfangen aus Meinem Wort, welches in der   
K l a r h e i t  d e s   G e i s t e s  euch zugeht… 
730121 Alles Tun auf Erden ist nutzlos, so man nicht Jesus Christus im Herzen trägt … 
730123 Einem Strohfeuer gleich ist der Mensch… Es muß der Wille eines jeden Menschen von  
selbst sich der Wahrheit erschließen.. 
730124 Des Widersachers Wirken:  Versprechungen und Lockungen für eine bessere Zeit… 


 
720317.2
H.D. 17.3.1972 (2)
Mitteilung einer jenseitigen Seele nach der Läuterung im Jenseits … Eine
1941 verstorbene Schwester von Hanna … (Anthroposophin)
So ergehet an dich der Ruf, der Seele beizustehen, die dir im Erdenleben zur
Seite stand.
Es ist die Seele durch das Feuer Meiner Vaterliebe gegangen, durch welches
ihr nun der Weg geebnet wurde und sie von Meinen Lichtboten betreut wird,
um zur weiteren Erkenntnis zu kommen. Gebe du ihr durch deine Liebe Stär-
kung und höre sie an. Ich will ihr deine Hilfsbereitschaft zeigen. Und nun
höre…. Amen

„Es gehet ein Engel vor mir her, es ist, als wäre ich in einem Tal, wo lauter
wunderschöne Bäume sind und wo ich auch mich kann ergötzen an dem Ge-
sang der Vögel… Ach, wie bin ich glücklich, ich habe wohl den Weg gefunden
nun, den ich suchte und ihn nicht finden konnte. Wie war mir doch die Welt
voller Rätsel, als ich die Erde konnte verlassen. Ich dachte mich in einem
Raum zu bewegen, wo ich nur immer und immer wieder an den selben Aus-
gangspunkt kam, aber nicht einen richtigen Weg fand.

Ich wollte immer meine einstigen Brüder, die mir als so hohe Wesen vorka-
men, nach einem meiner Wege fragen, aber nie waren sie mir zu Seite … sie
haben wohl von mir sich abgewandt und wollte mir nicht helfen.

So bin ich gewandert und gewandert, und habe weder d a s gefunden, was ich
suchte, noch daß ich mich konnte mit einem Menschen unterhalten. Ich war
voller Unglück und alle meinen guten und mir so verbundenen Bekannten, wo
waren sie geblieben?

Ich bin nun durch eine große Gnade dorthin gekommen, wo mir das erste Mal
ein Mensch den Weg zeigte und den ich voller Freuden ging. Denn ich erkann-
te mit einem Mal, daß ich ja nun auf der Erde nicht mehr war. Ich war ja in
dem geistigen Reich und nun fing ich an, darüber nachzudenken, was ich denn
im Leben getan hatte, was meine Lage so verschuldete… Ich war doch in
einem christlichen Kreise gewesen und habe dort auch alles getan, was man
verlangte.


 
Doch nun kam ich dem Gedanken nahe, war es denn der richtige Kreis, in
welchem ich geweilt hatte? Ist nicht das manches gesagt worden, was in der
Liebe zu Gott nicht im Einklang stand? … Und wo sollte ich auch nur mich
hinwenden in meiner Not, als ich erfuhr, daß die ewige Gottheit nur dort sein
kann, wo die Wahrheit gelehrt wird?

Und diese Wahrheit nun fehlte mir … Ich glaubte, sie zu besitzen und alle
die mit mir waren, waren der gleichen Meinung. Nun verstehe ich auch, warum
ich nicht weiterkam in meiner Wanderung… Ich habe die Wahrheit mit
Füßen getreten, denn sie wurde mir angetragen … Ich weiß, daß ich mich
schuldig machte und nun des Vaters Gnade mich errettet aus meinem Zustand.

Aber wo bin ich nun und höre die Worte Gottes, die schon einmal an mein Ohr
kamen? Ist es das Wort des Vaters, das Er zuleitet auf Erden meiner Erden-
schwester? O, wie bin ich glücklich, ich habe nun gefunden, was ich verloren
hatte. Ich kann nun weiterkommen und mich betätigen hier im Reiche des
Geistes.

O, wie kann ich nur mich würdig erweisen…. Ach, mein Vater, höre meine
Bitte und lasse mich teilhaben an dem Mahl deiner Liebe. Du bist ja der allei-
nige Gott, wo alles muß sich beugen und keiner kann von sich sagen, daß er
das erreicht, was Du erreicht hast auf Erden, als du durch Deinen Kreuzgang
den Menschen als Vorbild wolltest sein.

Nun muß ich mich begnügen mit wenigen Worten und werde aber immer dort
mich einfinden, wo ich die Stimme vernehme, die zu einem Menschen auf der
Erde spricht. Ich kann nicht begreifen, nicht verstehen meinen Weg, den ich
wählte und dachte, den richtigen zu gehen.

Meine Liebe ist nun nur noch dem Heiland zugewandt … Er allein hat meinen
Weg gekreuzt und mich befreit von meiner Schuld.

Mein Jesus, mein Erlöser, bleibe bei mir und schütze mich auch weiterhin,
denn ich bin noch schwach und kann nur wenig tun, auf daß meiner Seele
Nahrung gegeben wird durch Dein Wort.

Erbarme Dich meiner! O Jesus, o Jesus …..


 
Ich lasse allen Menschen sagen, daß sie sollen den Weg zum Kreuz nehmen, er
allein führt zur Seligkeit ….“ Amen

So konnte die Seele es nicht fassen, sie war noch sehr schwach und nun wird
sie gestärkt werden durch euch, denn die Worte wird sie mit anhören und kann
dadurch wachsen in ihrer Erkenntnis …

Es sprach dein Führergeist …. Amen

Die Seele, welche sich hier kundgibt, war die leibliche Erdenschwester von
Hanna, verstorben im Jahre 1941 und hatte zur Erdenlebenszeit dem Anthropo-
sophischen Kreis (Lehre von Rudolf Steiner) angehört.

720319
H.D. 19.3.1972
Habet alles lieb um euch ….
Kommet des öfteren an Meinen Gabentisch und stärket euch allezeit, denn es
ist die Notzeit angebrochen und wird für jeden die Stärkung von Nutzen sein.
Habet alles um euch lieb und lasset keinen darben, der der Stärkung bedarf, es
sind alles Meine Kinder. Und Ich will, daß sie sollen nicht dem Tode verfallen,
der aber ein geistiger ist, wenn sie nicht Wegzehrung erhalten auf ihrem Le-
bensweg.

Die Verbindung und Möglichkeit einer engeren Fühlungnahme wird euch


gegeben werden und daran sollet ihr erkennen, daß es Mir daran gelegen ist,
die Seelen zu fördern und ihnen verhelfen will zur Vollendung…. Amen

720320
H.D. 20.3.1972.1
Mit jedem Gedanken bin ich bei euch …
Suchet nur immer Mich und Meine Liebe zu gewinnen, durch welche Ich dann
auch kann euch bedenken mit den Schätzen des Himmels. Wo Meine Allmacht
konnte euch Meinen Kindern es so deutlich beweisen…. daß Mir in eurer Mitte
nun der Platz gebührt, wo Ich allein auch regieren will …. also Ich euch führte
eure Wege, habet ihr nun wieder einen Beweis dessen, daß sowohl der Glaube
als auch die Gebete ihre Wirkung hatten.


 
Und so sollet ihr es wissen, wie weit eure Wege werden noch gehen, um dann
einen Wechsel zuzulassen, durch welchen es aber wird für eure Tätigkeit
fördernd sein und durch welchen Ich euch Meine liebevolle Führung kann
beweisen.

Ich bin euch doch so nahe, Ich bin euch in jedem Gedanken zur Seite und ihr
brauchet nur immer Meinen Worte folgen, die euch werden schon die rechte
Richtung geben. Es soll der Mensch nicht eigenmächtig handeln, wo es durch
Meine Hand gelenkt wurde, daß die Erfüllung eines Wunsches nun erfolgte.
Und so setzet euch meine Weisheit schon das rechte vor und ihr sollet euch
nicht beschweren mit den Gedanken, die außerhalb jeglicher Bedeutung stehen.

Denn wo Ich einmal bin, bin Ich auch ein treuer Wächter Meiner Kinder die
Mich suchen und wollen nur immer in Meiner Liebe stehen. Amen

720320.2
H.D. 20.3.1972
Die Liebe trägt alles, die Liebe gibt alles …
Es ruhet Mein Auge auf eines jeden Menschen Herz, dessen Liebe Mir zuge-
wandt ist in starkem Glauben und Vertrauen in allen seinen Nöten und Anlie-
gen.

Wo Ich konnte den Geist erwecken dieser Meiner Kinder, so daß ihre Seelen
nun eine große Kraftquelle auch sind für die noch schwächeren Kinder, werde
Ich mit Meiner liebenden Vaterhand auch ihnen immer beistehen, so, daß sie es
spüren werden, welche Kraft ihnen zufließt.

Ich konnte somit auch jenen Seelen das Reich erschließen, welches für sie noch
keine glaubhafte Realität war, und nun aber auch diese wieder können durch
ihre Erkenntnisse wachsen und austeilen den hilfsbedürftigen Seelen im geisti-
gen Reich.

So kommet nur immer wieder zu eurem Vater, und bittet um Kraft und Gnade,
durch welche euch der Lebensweg wird weiterhin leichter gemacht, und ihr
nicht mutlos werdet in eurer Arbeit für Mich und Mein Reich.

Die Liebe trägt alles, die Liebe gibt alles, und was nicht von der Liebe getragen
und gegeben ist, hat auch nicht den ewigen Wert, der allein in Meinem Reich
euch wird beseligen… Amen

 
720321
H.D. 21.3.1972
Heilsamer Wegweiser…
Es streitet ein jeder für Mich und Mein Reich, dessen Herz Mich voll und ganz
aufgenommen hat. Und wo Ich nun kann Meinen Geist wirksam werden lassen,
und allen diesen Meinen Streitern die rechten Anweisungen gebe, muß es auch
zum Erfolg führen in der Seelenarbeit der ihnen zugewiesenen Menschen.

Ich habe nur das im Auge, daß diesen allen, die noch in ihrer Schwäche ihren
Weg wandeln, durch das Licht, das ihr ihnen bringet, Erleuchtung werde und
sie dann dieses Licht nun wieder weiter tragen können.

So wird es ein immer größerer Kreis, dessen Lichtstrahlen weit hinaus leuchten
können …. auch dahin, wo noch niemals die Sonne des Geistes schien. Alles
ist von Meiner Liebe und Weisheit bedacht, und wo noch eine Rettung erfolgen
kann, und Ich mit Meiner Kraft dann die weitere Arbeit übernehme, kann es für
euch nur ein Ansporn sein, immer tätiger in eurer Arbeit zu sein. Lasset Mich
für euch das Weitere tun. Alle Arbeit, die euch obliegt und die ihr leisten
müsset für die Welt, kann für euch auch so sich abwickeln, daß trotz eurer
wenigen Zeit sie dennoch zu ihrem Recht kommt, und somit jedem das Seine
gegeben werden kann.

Die Welt muß euch nur insoweit dienen, als wie ihr sie benötigt zur Ordnung
und Gesetzmäßigkeit in ihrem Recht. Alles, was von euch selbst angestrebt
wird in der Eigenliebe und Genußsucht, ist Anteil Meines Gegners und diesem
sollt ihr entfliehen. Ich werde euch auch Meine rechtlichen Freuden zukommen
lassen, auf daß ihr euch in eurer noch körperlichen Hülle Den erkennt, als
Geber aller Freuden.

So habet ihr einen kleinen, aber auch heilsamen Wegweiser für eure weiteren
Tage und dieser ist euch gegeben von Meiner Liebe und Weisheit…. Amen

720323
H.D. 23.3.1972
Es muß erkannt werden: Gott in Jesus Christus
Und so errichte Ich den Stamm eines neuen Geschlechtes auf Erden, welches
Mir in aller Treue gedient hat im letzten Kampf auf dieser Erde.

10 
 
Sie Seligkeit ist d e n e n gewiß, die von euch gegangen sind in vollem Glau-
ben und Liebe zu Mir, Der Ich, als Vater aller Kinder ein gerechter Gott bin ….
Alle Meine Liebe wird euch offenbar werden, so ihr einmal werdet in Meinem
Reich weilen …. wo die Liebe das allein ausmacht, was man unter Glückselig-
keit versteht. Und wo der Geist im Menschen konnte wirken, wo aber der
Verstand es nicht faßte und somit nicht jedem konnte verständlich sein, hat
Meine Liebe dafür gesorgt, daß auch denen es konnte begreiflich werden im
jenseitigen Reich.

So stehet nun die Zeit bevor, wo der Geist im Menschen auch das in sich zum
tieferen Verständnis läßt kommen …. daß Ich zur Erde kam, um Mich für die
Menschen zu opfern am Kreuz auf Golgatha.

Es ist diese Begebenheit für die Menschheit von keinem Wert, wo nur das
beachtet und bewertet wird, was durch eine solche Tat im menschlichen Fas-
sungsvermögen geschah. Für diese Menschen war und bin Ich ein Mensch
gewesen, wie ein jeder andere auch, der nur in seinem Streben es zur höchsten
und vollsten Erkenntnis brachte, und seinem Körper nicht das beimaß, was ein
von Natur aus irdischer Körper verlangt. Er konnte somit auch eine große Qual
erdulden und dadurch gewann er die Verehrung und Anerkennung eines hohen
Meisters bei d e n e n , die nicht wollen ihn verleugnen als einen nie dagewe-
senen Menschen.

Aber wie ist es nun um diese alle beschaffen, wenn sie durch ihre schwache
Erkenntnis nichts gewonnen haben für ihr weiteres Bestehen?

Ist es nicht dann für jene eine große Schuld, durch welche sie können niemals
selig werden? … Ich will aber, daß alle zu Mir finden und in Seligkeit leben…
Und diese große Schuld der einstigen Auflehnung gegen Mich, die im Reiche
der Geister stattfand, wird nun vergrößert, indem sich diese Menschen erneut
von Mir abwenden und Mich nicht erkennen als ihren Gott und Schöpfer in
dem Menschen Jesus, Der über die Erde ging, um eben diese große Schuld zu
tilgen …. des einstigen Abfalles von Mir ….

Ich brauche daher euch alle Meine Diener auf Erden, um Mich denen allen
noch glaubhaft zu machen, als was Ich will und muß erkannt werden ….
Als G O T T I N J E S U S C H R I S T U S …. Amen

11 
 
720324
H.D. 24.3.1972
Notwendigkeit das Erlösungswerk zu verstehen …
Gnadenreiche Zeit ist es für d e n, der Mich erkannt hat als Erlöser und Erret-
ter aus aller Sündenschuld.

Der Kreuzgang, den Ich für euch gegangen bin und welcher sollte eure Last
tilgen, ist Mir, als eurem Vater wohl… in dem Menschen Jesus in aller Schwe-
re fühlbar gewesen…, doch konnte Ich die Sündenschuld dadurch tilgen, die
für euch zu tilgen unmöglich war, …. hat alle Meine Liebe diesem die Kraft
gegeben, den Kreuzgang bis zum Ende zu gehen.

Meine Liebe, sage Ich …. könnt ihr dies begreifen mit eurem menschlichen
Verstand? Es ist für euch nicht faßbar und doch wird es euch in Meinem Reich
zum Verständnis kommen. Ihr werdet dann erst erkennen die große Schuld, die
auf euch lastete und noch lastet, so ihr Mich nicht annehmet als euren Erlöser.

Und damit wird e u c h auch die Notwendigkeit zum Verstehen kommen,


wenn Ich immer wieder euch ermahne, für Mein Erlösungswerk die Menschen
zu gewinnen, daß auch diese noch können gerettet werden, die in ihrer Un-
kenntnis einher gehen …. Meine und eure Liebe muß wirksam werden….

So habe Ich Mein Blut vergossen auch für jene, und es soll nicht umsonst
geflossen sein, denn das ist der zweiter Tod, der diesen Seelen gilt, die ihre
Last der Sünde, die in der Auflehnung gegen Mich einst geschah, nun aber
vermehren und sie nicht frei kommen von ihrer Sündenschuld … bis Ich sie
erlöse …. was aber gleich kommt der Annahme d e s s e n, was sie nun
verschmähen.

Es ist i h r e Zeit, die sie brauchen …. und i h r e Qualen, die Ich nicht
mindern kann, wenn nicht der Wille M i c h suchet und rufet nach Mir …
nach ihrem Erlöser, der auch für sie gestorben ist am Kreuz auf Golgatha …
Amen

12 
 
720401
H.D. 1.4.1972
Kämpfet gegen jegliche Neigung, die nicht von Mir euch gegeben ist …
So komme und höre die Worte, die Ich, dein Vater, dir gebe. Amen

Das Evangelium der Liebe muß den Menschen zugeleitet werden, auf daß sie
erkennen lernen, daß nur allein die Liebe kann alles zur Lösung bringen. Mich
stellet allem voran, Mich müsset ihr in allen euren Fragen und Nöten angehen
und Ich werde euch gnädig anhören und euch Meine Hilfe schenken, wo ihr
meinet zu versagen mit eurer Kraft.

Die Welt ist Meines Gegners Reich und wer mit der Welt noch verbunden ist
und ihr dienen muß, hat auch immer noch unter dem Einfluß Meines Gegners
zu leiden. Es ist die Welt voller Teufel, sie sind euch stets und ständig nahe, sie
rechnen mit euren menschlichen Schwächen. Und das sei nun gesagt, kämpfet
an gegen jegliche Neigung, die nicht von Mir euch gegeben ist …. die nicht der
Seele dienet und auch nicht dem Körper.

Es ist die Seelenarbeit aber das Wichtigste und kann euch jeglicher Schwäche
entheben. Wo gleiches Streben nach Vereinigung mit dem Vatergeist im
Menschen herrscht, wird auch immer der Beistand die Seele kräftigen und kann
somit sich wehren den Anfechtungen, die weltlicherseits auf sie einstürmen.

Habet ihr doch alle noch des Weltsinnes in euch, solange ihr begehret der Welt
Güter.

Sie sind das Eigentum d e s s e n, der sich euch nahet durch Erweckung der
Wünsche, die nichts aufzuweisen haben, was nur konnte beitragen zum See-
lenheil. Und so wird nur d e r daraus einen Nutzen ziehen, dessen Seele sich
schon gelöst hat von der Außenwelt und nur das begehrt, was ihm durch Meine
Liebe und Zulassung gegeben wird.

Denn Ich kenne die Herzen eines jeden Menschen und erkenne aber auch die
Gefahren, die sich einstellen, wo die Wünsche den Menschen beherrschen, die
Ich nicht kann billigen und daher muß dort eingreifen, wo Gefahr droht der
Seele. Habet Mich in eurem Herzen stets, lasset der Welt was ihr gehört, und
so wird sich auch der Geist wieder erheben können, wo ihm wurde eine Fessel
angelegt durch den Weltsinn … Amen
13 
 
720402
H.D. 2.4.1972
Vereinigung mit dem Vatergeist …
Ständiges Ringen ging Meiner Leidenszeit voraus, und was Ich konnte nur
immer Mir aneignen an Kraft, war nicht umsonst.

So sollet auch ihr ringen und kämpfen, solange euch die Erde trägt. Alles
könnet ihr in euch zur Reife bringen, wo durch Leid und Nöte ihr der Seele
Stärkung gebet zu ihrer Vollendung.

Mein Weg war nicht ohne Leid und konnte Ich Mich nur immer mit dem
Gottesgeist verbinden, daß Er in Mir wirkte und Mich nicht vor der Zeit ließ
erlahmen. Alles setzte Ich in Meinem Körper in Bewegung und Tätigkeit, so
daß alle Substanzen getragen wurden von der Ewigen Liebe … durch welche
alles, und sei es noch so winzig und dem Auge nicht schaubar, getragen wird,
um durch die göttliche Kraft sich zu entfalten zu immer größerer Tätigkeit und
Reife der Beschaffenheit des Wesens.

Wenn es Mir gelang, Meine Seele so mit dem Vatergeist zu vereinen, daß
dadurch es möglich wurde, das große Opfer der Erlösung zu bringen, sollte es
euch anspornen, im Bruchteil diese Vereinigung zu erreichen, durch welche der
Vatergeist in euch Wohnung nehmen kann, um für immer mit euch vereint zu
bleiben.

Alles hat nur die Liebe zuwege gebracht und wo die Liebe waltet und will sich
verschenken, ist auch die Möglichkeit geschaffen, die Seele mit der Ewigen
Liebe auf ewig zu vereinen. Der Vater gibt d e n e n Seine ganze Liebe auch,
die diese wollen für alle ihre Mitmenschen auch durch Tat und Opferbereit-
schaft beweisen.

Und nun gehe ein jeder den Weg der Liebe, denn diese ist der Grundstein zu
jeglicher Freiwerdung aus der Gebundenheit seines Geistes, und dadurch auch
er frei wird von Belastungen jeder menschlichen Schwäche, die Ich für ihn
getragen habe am Kreuz auf Golgatha … Amen

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720410
H.D. 10.4.1972
Lichtboten Gottes … Pflichten …
Des Geistes dunkle Schatten liegen über der Erde, und wo noch ein Licht
aufflammt, ist dessen Schein eine Wohltat für den, dessen Herz danach Ver-
langen trägt.

Wo in Kürze Ich werde Meine Hand ausstrecken, um Mir Gehört zu verschaf-


fen, wird sich aus dem Dunkel noch mancher erheben und dem Licht zueilen,
das ihm noch geboten wird von seinen Mitmenschen.

Und so habe Ich Mir diese Lichtboten erwählt und mache sie euch erkenntlich
durch Mein Wort, welches hell und klar den Weg erleuchtet.

Die große Not der kommenden Zeit läßt allen noch Gutwilligen eine heilsame
Arznei zukommen und so ist auch diese Not für diese noch ein Licht, denn es
bringet die Seele zum Erwachen aus dem Schlaf ihres Geistes.

Und daher sollet ihr nicht müde werden in eurer Arbeit und euch erfreuen auch,
wenn Ich euch dazu erwählt habe, als Lichtträger Mir dienen zu können. Ma-
chet euch keine Sorgen um eure mangelhafte Beschaffenheit, sie ist kein
Hindernis und Ich gebe euch Meine Kraft und werde euch auch bedenken mit
aufmunternden Freuden, die ihr als von Mir gegeben sollet annehmen.

Und so gehe ein jeder seinen Pflichten nach und schaffet in eurem Herzen eine
gereinigte Stätte zur Aufnahme Meines Geistes … Amen

720413
H.D. 13.4.1972
Warum muß die Menschheit ein Gericht über sich ergehen lassen? …
Es ist Mein Geist in jedem Menschen tätig, wo die Liebe des Herzens vermag
alles zu verstehen, was Ich euch zuleite durch Mein Wort.

Alles kann der Mensch in sich zur Entfaltung bringen, wenn er die Liebegebote
hält und sie befolgt seinem Nächsten gegenüber. Alles habe Ich euch verkündet
in den vielen Worten und Schriften, die Mein Geisteswirken zuließ.

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Nun erkläre Ich euch auch wiederum, weshalb die Menschheit ein Gericht muß
über sich ergehen lassen, um so wieder Dessen zu gedenken, der sie ins Leben
rief. Sie wollen wohl, daß Ich für sie immer da bin, so sie in Not sind und auf
kurze Zeit Meiner gedenken. Doch sowie die Gefahr sie verläßt, verlassen sie
auch wieder Mich, gleich wie ein Kind die Hand des Vaters losläßt, so es sich
wieder in Sicherheit weiß.

Doch wie wird es sich zeigen an den so lauen und gleichgültigen Menschen,
wenn sie erkennen werden, daß es keinen Ausweg aus den Gefahren gibt, als
nur immer Meiner zu gedenken. Wie wird dann ein jeder sich so Hochglauben-
de zu einem schwachen und kleinen Menschen werden und sie erkennen
werden, daß alles diese Hinweise auf einen Gott der Gerechtigkeit keine Fabeln
sind.

Darum sollet ihr immer wieder Mich ihnen in Erinnerung bringen und nicht
nachlassen in der Arbeit für eure Mitmenschen.

Wo Ich wirke und schaffe mit Meinem Geist, kann auch alles angenommen
werden als Kräftigung für die Seele. So stehet fest in Meinen Diensten und
lasset Mir eure Sorgen über, denn Ich werde für einen jeden schon den rechten
Weg und Wirkungskreis erstehen lassen, und das sei euch Trost und Aufmunte-
rung für eure Arbeit. Amen

720415
H.D. 15.4.1972
Ratschlag und Weisung für ein Erdenkind …
Ich werde auch dort nicht schweigen, wo die Liebe eines Kindes Mich angeht
um Ratschlag und Weisung des Weges für sein Erdenkind…

Nun so höre du Meine Tochter die Worte, die der Geist denen schenkt, die in
Meiner Liebe und Führung stehen. Die Größe der unermeßlichen Gnade kannst
du nicht ermessen, durch welche Ich den Menschen will Hilfe bringen in den
schweren Tagen, die für einen Jeden werden Hilfe benötigen.

Kannst du es nicht begreifen mit deinen noch mangelhaften Erkenntnissen, so


kannst du aber dessen gewiß sein, daß alles sich vollziehen wird nach Meinem
Plan. So will Ich dir daher auch die Richtlinien geben, durch welche du in
deinen Entschlüssen kannst leichter erkennen, was noch von Wert ist.

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Gehest du einen anderen Weg, der dich den Einflüssen Meines Gegners nicht
dem Maß aussetzt, kannst du es wohl auch begreifen, daß es nur förderlich ist
für deine Seele … Diese Einflüsse würden sich noch mehren in deiner jetzigen
Umgebung und damit dich schwächen, nicht nur körperlich, sondern deiner
Seele schaden.

Und so werde Ich dafür Sorge tragen, daß du dich kannst geborgen wissen
durch Meine Führung …. Ich will, daß du sollst wachsen und dich formen
nach Meinem Willen.

So ist eine jede Führung auch anzusehen, daß sie immer nur wird dem zum
Vorteil dienen, wenn ein Kind zuvor den Vater bittet, alles nach Seinem Willen
zu lenken. Und Ich stehe wahrlich einem Jeden bei, der bei Mir seine Zuflucht
sucht.

Es wird sich dir eine Tür öffnen, wo du wirst es erkennen, wie Ich, dein Vater
für dich sorgte, um noch durch Arbeit und Fleiß eine Stätte zu besitzen, ge-
stützt durch Meinen Segen…. Amen

720416
H.D. 16.4.1972
Der Gottesgeist im Menschen stellt sich zwischen Seele und Körper …
Und so vernimm die Worte, welche dir gegeben werden aus dem Feuermeer
Meiner Ewigen Liebe. Amen

Es stellt sich der Geist im Menschen zwischen Seele und dem Körper, wenn
der Mensch gewillt ist, seinen Reifezustand zu erhöhen.

Wie wird nun die Seele können den Wünschen des Körpers Widerstand leisten,
so dessen Wünsche nicht im rechten Verhältnis stehen zu den von Mir gegebe-
nen Geboten, also daß es muß im Sinn und auch in der Liebe zum Nächsten
stehen? Es hat dann die Seele zu ringen mit den körperlichen Wünschen und
muß den Gottesgeist anfordern, daß Er ihr beisteht in den Anfechtungen, die
noch dem Körper obliegen durch gegnerische Macht.

Wenn ein Mensch Meinen Geboten will treu sein, muß er alles was der Welt
angehört durch den Gegner, in sich bekämpfen und wollen, daß er Mir angehö-
re und Meinen Willen erfülle…. So hat nun eine Gegenmacht nur dann das
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Übergewicht, wenn eine Seele noch nicht sich den Gottesgeist erschließet,
denn dieser wird ihr immer beistehen in allen Anfeindungen des Lebens.

Wo Liebe konnte so manches konnte zuwege bringen, hat auch der Geist
gewirkt durch seine Kraft. So wird ein Mensch gefördert durch die immerwäh-
rende Liebe des Vaters, denn es ist die letzte Zeit in dieser Erdperiode, wo
noch dem Menschen alles geboten wird an Hilfsmitteln, um frei zu kommen
von der gegnerischen Macht … So soll ein jeder sich dessen bewußt sein, daß
nur die Liebe Gottes es ist, wenn Er durch mancherlei Not noch versucht, den
Menschen zu Sich zu ziehen, ehe die Tore zur Seligkeit geschlossen sind, die
im geistigen Reich noch geöffnet sind und manchem noch zur Seligkeit verhel-
fen, wo Ich der Seele gedachte und sie heimholte in Mein Reich.

Lasset euch nicht täuschen von den weltlichen glanzvollen Freuden und Ge-
nüssen, denn diese sind vergänglich und gehören dem Reiche der Finsternis an.
Nur Ich kann geben Freude des himmlischen Glückes und das sind Freuden,
die Bestand haben in der Ewigkeit … Amen

720423
H.D. 23.4.1972
Bereitwilligkeit wird immer wieder geprüft …
Ruhe und Frieden findet die Seele, so sie sich ihrer körperlichen Hülle entle-
digt hat und wo nun ihre einstige Heimat ihr winkt.

Sie ist ausgegangen von Meiner Liebekraft, und diese Liebe sucht sie wieder-
zugewinnen , wenn sie auf Erden sich dessen bewußt wird, was und wo ihre
eigentliche Heimat ist.

Die Seele eines Kindes verläßt nicht eher das Erdental, solange sie noch kann
wachsen in ihrer Reife und zur Höhe gelangt, die sie unbewußt anstrebt und
sich danach sehnt, mit Mir wieder vereint zu werden.

So auch ist es zu verstehen, wenn ein Mensch sich will durch freiwilliges
Tragen eines schweren Schicksals die höchste Seelenreife erringen. Wohl
unbewußt geht der Mensch einen Weg, der ihm nur soweit von Verständnis ist,
als wie es natürlich erscheint und er auch weiß, daß für ihn nichts kann ohne
Nutzen sein.

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Aber es ist die Seele, die ringet und will immer höher schreiten und sie läßt
dem Körper keine Ruhe, so dieser sich sträubt, einen Weg zu gehen, der für ihn
nicht gangbar erscheint. So setze Ich der Seele in ihrem Verlangen nach höhe-
rer Reife auch nun so manche Möglichkeit vor, indem Ich versuche, alles ihr
klar vor Augen zu stellen, was sie zu überwinden hat und daran ihre Bereitwil-
ligkeit prüfen kann, den Weg zu gehen, der ihr die Reife eintragen kann.

Verstehest du, Mein Kind, den Sinn dieser Worte? … auch deine Seele hat
gerungen, um diesen Weg zu gehen, der dir so manches hat eingetragen.

Du wußtest um deinen Gang und seine Schwierigkeiten …. du bist als einer


Knospe gleich aufgeblüht und kannst dich nun entfalten zur reifen Frucht.
Seine Seele ist dir beigestanden in den Kämpfen der irdischen Nöte, und du
hast Mir bewiesen dein Verlangen nach der göttlichen Vereinigung für alle
Zeit.

So soll dein Ringen und Kämpfen nicht umsonst gewesen sein, alles hat seinen
Nutzen, wo auch die menschlichen Fähigkeiten geweckt wurden. Und nun auch
wird der Weg eine andere Bahn einschlagen und dir die große Liebe des Vater
wird offenbar werden…

Mein Kind, du bist in Meiner Hand, Mein Segen fließt auf dich hernieder und
so du kannst durch diesen Segen beitragen, auch für deine Umgebung heilsam
zu wirken, muß es dir genügen mit diesem Wort, daß Ich deiner gedenke, für
dich auch zu sorgen im Verband deines Bruders und Begleiters auf deinem
Lebensweg … Amen

720510
H.D. 10.5.1972
Alles habet ihr IN euch … Reichtum der Seele …
Der Reichtum einer Seele ist immer davon abhängig, wieweit sie diesen an-
strebt und ihr Nahrung gibt für ihre weitere Entwicklung. Alles habet ihr in
euch, ihr brauchet nur ihr nicht den Weg versperren durch Hindernisse, die sie
läßt rückwärts schauen. So habe Ich für Meine Kinder gesorgt, daß sie konnten
in ihrer Seelenreife wachsen, und wo Ich erkannte den Willen sowohl, als auch
die Liebe zu Mir.

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Stehet ihr nun vor den Ereignissen, welche einen jeden werden berühren und
ihr euch fragen werdet, wie es soll wohl weiter gehen, indem so manches für
die Menschen Notwendige der Vernichtung anheimfällt, muß es euch, die ihr
Mir anhanget von ganz besonderer Bedeutung sein, denn nichts hat Ewig-
keitswert, was der Welt angehört.

Darum will Ich euch darauf hinweisen, daß ihr könnet daraus ersehen, wie
Meine Liebe vorsorgte für euch. Stellet euch Mir nur immer zur Verfügung,
auf daß Ich durch euch kann sorgen auch für Jene, die durch ihren schwachen
Glauben sollen noch zu Mir finden, aber dies im freien Willen tun müssen, und
ihr ihnen also sollet Nahrung geben zur Stärkung ihrer Seelen…. Ich kann nur
euch die Wege weisen, von selbst aber müsset ihr, die ihr noch schwach seid
im Glauben, bei Mir um Hilfe rufen in eurer Not.

Und so verbindet e u c h Mein Geist und schaffet in euch bei einem jeden nach
seinem Verlangen. Ihr habet euch zusammen geschlossen als Glied der geisti-
gen Kette, und sie soll in ihrer Festigkeit standhalten in der kommenden
Zeit…. Meines Wirkens an euch Meinen Kindern könnet ihr stets gewiß sein,
so euch die Liebe vereint und will, daß Ich immer unter euch sei.

Rechnet nur noch kurze Zeit und stellet euch Mir zur Verfügung, wenn der Ruf
an euch ergeht einzutreten in die Hilfsbereitschaft für eure Mitmenschen.
Amen

720511
H.D. 11.5.1972
Stützen und Garanten für die kommende Zeit ….
(Geschwister-Treffen in Bad Tölz)
Wenn Ich euch die Pforten erschließe, die zu Meinem Herzen führen, wo ihr
geborgen seid für die Zeit und Ewigkeit, so sollet ihr aber auch Mir die Mög-
lichkeit geben, an euch wirken zu können zu eurem Heil.

Dienet ihr Mir doch dadurch schon, wenn ihr euren Mitmenschen nur die
Worte gebet und sie hinweiset auf die kommende Zeit. Des Widersachers
Wirken setzet in gleichem Maße ein, sobald er erkennt, wo ihm eine Seele
entrissen wird und wo der Stachel der Verwundbarkeit kann angesetzt werden.
Alle diese Menschen sind von Mir in besonderer Weise geschützt, auf daß sie
nicht vorzeitig verwerfen, was ihnen angeboten wurde.
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Und so steht diesen Menschen bei, wenn sie getrieben von Meinem Geist euch
um weitere Kost angehen. Lasset sie teilhaben an dem Mahl, das Ich bereite
und vergesset nicht, auch d e r Seelen zu gedenken, die von euch gegangen
sind und diesen ist es die kräftigste Nahrung für ihren Pilgerweg, die ihr ihnen
nur geben könnet.

So auch soll es nun wiederum gesagt sein, daß die Zeit drängt und keinerlei
noch so von Wichtigkeit ist, was ihr denkt noch zu tun für die Welt. Ich habe in
euch die Stützen und Garanten für die kommenden Zeit, die ihr werdet mit aller
in Erscheinung tretender Deutlichkeit erkennen, und es euch auch bewußt wird
werden, daß Meine Hand sich erhebt, um Mich denen zu beweisen, die nicht
wollen, daß Ich Bin !!! Amen

720512
H.D. 12.5.1972
Aus dem Jenseits … Bertha Dudde …
(Geschwister-Treffen in Bad Tölz)
In des Heilandes Nähe weilet ihr, so ihr für Ihn wirket und wollet Sein Wort
den Menschen nahebringen. Dann öffnet ihr euch dem Strom, der unaufhörlich
fließet für d e n , der durch seinen Willen keine Hindernisse Ihm entgegenstel-
let, Denn durch die Zuwendung zu Ihm, dem göttlichen Erlöser habet ihr schon
den Schutz Dessen, und will euch immer nur beglücken mit den Gnadengaben
Seines Wortes.

Und wenn ich nun es euch sage, daß ihr durch Seine Liebe und Erbarmung in
der kommenden Zeit so voller Kraft erfüllt werdet, daß ihr euer schweres Amt
ausführen könnet, indem ihr durch eure Arbeit den Menschen beistehet in den
Tagen der Not, so könnet ihr gewiß sein, daß die Liebe des Vaters auch mich
mit Kraft erfüllt hat, dies euch durch mich sagen zu lassen.

Wenn ihr werdet bei mir weilen, wird euch alles verständlich werden und ihr
werdet dann nicht verstehen können, wie ihr konntet zaghaft sein in der An-
nahme meiner Worte…

Ja, ich bin eure Bertha und habe schon lange darauf gewartet, daß diese Be-
gegnung erfolgte, denn ihr habet den gleichen Schritt und Ziel und könnet
miteinander wachsen durch eure Erkenntnisse.

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Darum sollet einer dem anderen auch als Stütze dienen, denn es werden die
Anforderungen nicht geringer, seien es auch nur die weltlichen Dinge, die ein
jeder noch muß tragen, und sie in ihrer Pflichterfüllung noch sein müssen.

So stehet aber euch allen die Kraft des Heilandes zur Seite und euer Bemühen
wird durch Seinen Segen auch immer unterstützt, so daß ihr nicht der Schwä-
che verfallet… Die geheimen Fäden, die das geistigen Reich knüpfet, sind für
euch noch verborgen, denn Seine Hand weiß wohl eure Wege zu lenken und
leitet alles nach Seinem weisen Ermessen.

So gehet eure Wege unter der Führung auch aller hier mit euch verbundenen
Lichtwesen und sie helfen alle mit, euch den Weg gangbar zu machen durch
die Gnade des Vaters, unseres Heilandes und Erlösers Jesus Christus. Amen
Ich bin in Liebe bei euch allen und höre alle Gespräche, die ihr führet. Eure
Bertha

Sie ist um euch alle Zeit ….

(handschriftlicher Vermerk von Br. Haller: Wir waren fünf Geschwister zusammen in Bad Tölz“)

720518
H.D. 18.5.1972
Rastloses arbeiten ist vonnöten …
Ja, Mein Kind, es ist die Zeit der Heimsuchungen für alle Menschen angebro-
chen und wo noch eine Seele sich mir zuwendet, um bei Mir Zuflucht zu
nehmen, stehe Ich auch ihr bei und werde sie hindurchführen durch alle
Gefahren.

Rettet euch doch nur noch M e i n e L i e b e . . . es kann die Welt - und


mag sie noch so ihre Möglichkeiten anwenden – keinerlei Schutz geben, wenn
sich die Wogen erheben über die Gebiete, die euch werden erkennbar sein, so
die Zeit es gebietet. Darum sollet ihr euch Meiner Gnade bewußt sein, wenn ihr
die Zeit herankommen sehet und somit es euch ersichtlich ist, daß ihr geborgen
seid in eurer Umgebung.

Alles hat sich von Meinem Kraftstrom entfernt, wer nicht erkannte die Größe
Meiner Macht und Weisheit und dadurch auch nicht um die Zusammenhänge
weiß, die bestehen in der Führung so mancher Meiner Kinder. Allen jenen muß
durch eine deutliche Weisung es erkenntlich werden und somit auch ihre
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Herzen Mir sich wieder öffnen, auf daß das Band der Liebe wieder kann sie
vereinigen mit Mir und Meinen Kindern.

Rastlose Arbeit ist vonnöten, wo es gilt noch die Scheuern zu füllen, um einzu-
bringen die Ernte Meiner Saat. Lasset euch, die ihr tätig seid, von keinem
schwächenden Gedanken, noch von einer verwirrenden Lehre von eurem Weg
abbringen, denn diesen Weg habe Ich für euch erschlossen – er ist wegwei-
send, um zum Ziel zu gelangen.

So habt ihr auch nun wieder aus Meinen Kraftstrom die Zufuhr erfahren und
brauchet nur immer euch erneut zu öffnen, denn Ich werde immer dort Mich
äußern, so ein liebendes Herz M i c h allein begehrt und keinerlei Nebengöt-
tern nachgeht.

Lebet alle so wie einer Blume gleich, die im Verborgenen wachset und danach
blühet zu Meiner und eurer Freude, denn ihre Schönheit stehet d e n e n nicht
nach, die im Glanze der Öffentlichkeit den Menschen zur Augenweide dienen.
Amen

720521
H.D. 21.5.1972
Lehrmeister … Geistwirken Gottes
oder das Wirken menschlicher „Meister“ …
Die Schule des Geistes sollte ein jeder absolvieren, doch wo Ich nicht als der
alleinige Lehrmeister gelte, wo also auch noch andere Lehrkräfte am Werk
sind, kann ein Resultat erfolgen, welches in der Wahrheit sowohl als auch in
der Wirkung seinen Zweck verfehlt.

Wenn Ich als euer Lehrmeister doch nur will, daß ihr geschult werdet in der
Erkenntnis, um geistigen Gewinn zu erzielen, soll es nicht dazu dienen, daß
eine Vergötterung es nach sich zieht, die denen gilt, die da glauben, aus Mei-
nem Geist zu schöpfen.

Es wird einmal offenbar werden, wo diesen Menschen wird der Zugang ver-
sperrt sein, so daß sie nur können in ihrem Bereich eine Lehrtätigkeit ausüben,
wo sie nur vor einer schwachen Zuhörerschar werden predigen … daß sie nun
erkennen werden, wie ihre Kost, die sie denen gaben, keinen Nährwert hatte.

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Und so verstehet Meine Worte recht, wenn Ich sage, daß die Schule des Geis-
tes sollte absolviert werden, wodurch Ich sagen will, daß Meine Worte Meinen
Geist müssen zum Inhalt haben und durch diesen dann der Mensch alle Zu-
sammenhänge und Bedeutungen Meiner Worte erkennt.

Wo nicht das angestrebt wird, wo nicht der Wert erkannt wird, der in Meinem
Geistwirken zu erkennen ist, hat auch nicht den ehrlichen Willen zur Wahrheit
…. So führet Mir Seelen zu, die durch ihr Verlangen zur Wahrheit auch sollen
gestärkt werden durch Mein Wort … denn Mein Wort ist des Heiligen Geistes
voll und wird der Segen auch dort sein, wo immer dieser kann sich ergießen
über einen Menschen.

Geisteswirken und Wirken des Menschen sollten und müssen in ihrer Auswir-
kung verschieden sein und sonach auch d e m erkenntlich ist, der danach
trachtet, von Meinem Geist belehrt zu werden. Amen

720523
H.D. 23.5.1972
Übergebet euren Willen ganz Mir …
„Ich bin bei euch bis zu der Welt Ende, …..“ …. wisset ihr, was Ich damit
sagen will, daß ihr durch diese Verheißung gestärkt werdet in allen euren
Lebenslagen? Daß ihr nicht ängstlich fragen müsset, ob ihr recht handelt in
euren Entschlüssen? Wenn Ich doch somit immer unter euch weile, ist durch
Meine Gegenwart doch auch dafür die Sicherheit gegeben, daß Ich alles so an
euch heran führe, wie es Mein Wille bestimmt. Und ihr habet euren Willen Mir
übergeben, also kann Ich nur der Ausführende sein. Das müsset ihr stets von
neuem euch bedenken, daß nur der uneingeschränkte Wille es ist, der, ist er
einmal nur Mir zugewandt, Ich auch dann in allem euer Lenker und Führer bin
auf eurem Lebensweg….

Übergebet euren Willen ganz Mir, und ihr setzet euch dadurch in den Zustand
der absoluten Sicherheit Meiner Führung. Und diese Führung weiß wohl die
Wege, die zum Ziel führen und gehen sie auch noch mitunter dornige Wege.
Ich weiß dieses auch wieder von euch abzuwenden, so ihr Mich bittet, daß Ich
euch nicht verlasse. Es sind diese Wege soweit von Nutzen, wo sie sollen einen
Beweis geben, daß ihr nicht wankelmütig und lau werdet in eurem Streben.
Darum kommet mit allen euren Sorgen voller Vertrauen zu Mir, und Ich werde
für euch auch allezeit ein offenes Ohr haben, daß ihr in Mir euern liebevollsten

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Vater erkennet und dadurch bei Mir geborgen seid für Zeit und Ewigkeit.
Amen

720530
H.D. 30.5.1972
Wahrheitsliebende oder Mitläufer … Worte und Weisungen …
So stellet euch nun ein und höret die Worte und Weisungen für die kommen-
den Tage.

Es hat Meine Weisheit bestimmt, wo die Menschen gewillt sind, für Mich zu
streiten und zu geben dem Mitmenschen von ihrem Wissen. Es ist nötig, zu
sieben und zu teilen die, welche wollen in der Wahrheit oder nur als Mitläufer
durch ihre wohl gutmeinende Absicht Mir zustreben, aber keine aufrichtige
Gesinnung sie läßt die reine Wahrheit empfinden.

Sie geben wohl alle sich Mühe und wollen die Worte wohl hören, doch sowie
sie erkennen, daß die Aufforderung an sie ergeht, der sie durch Opferbereit-
schaft und Zurücksetzung des eignen Wohllebens nur nachkommen können, ist
ihr Wille noch schwach und sie lassen es sich genügen, durch die Worte nur
soweit ihrer Pflicht nachzukommen, als wie es ihnen zuträglich erscheint.

Und so kommen nun auch diese Menschen in immer größere Prüfungen, damit
sie sich können entscheiden, den schmalen Weg der Entsagung zu gehen oder
sie in ihrem gleichmäßigen Lauf verbleiben wollen. Es ist die Zeit sehr nahe,
wo diese Opferbereitschaft wird erforderlich sein und nur der wird diese Zeit
weniger schwer empfinden, der sich schon zuvor gelöst hatte aus der Materie
und Besitz nicht notwendiger Güter.

So kommet und lasset euch ziehen von Meiner Liebe, denn diese steht euch
allen zur Seite und wo noch ein Kind zagend nach dem rechten Weg suchet,
werde Ich am Eingang stehen und es auf diesem Weg geleiten und Meinem
Schutz untersteht es dann in allen Gefahren, die ihm begegnen und sind als alle
von Mir zugelassene Prüfungen ihres Glaubens… Amen

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720601
H.D. 1.6.1972
Reiner Quell… Warnung vor Verunreinigung …
Kommet und labet euch an dem Quell Meiner Ewigen Liebe und umfasset alle
eure Mitmenschen mit der gleichen Liebe, die Ich euch schenke.

Der Quell gibt sein reines Wasser, solange er nicht verunreinigt wird durch
menschliches Zutun und so der Zugang unmöglich gemacht wird. Ich habe als
Quell Meiner Ewigen Wahrheit die Macht und Weisheit, auch die Möglichkeit,
ein solches Eindringen zu verhindern und werde immer darauf bedacht sein,
daß Meine Worte nur d e m zufließen, wo Ich es erkenne, daß der Zugang rein
erhalten wurde.

Nichts kann Mich hindern an der Zufuhr Meiner Gnadengaben und nichts kann
Ich verhindern, wo der Mensch aus sich heraus diesen Quell nicht mehr benut-
zet zu seiner Labung und Stärkung… Es ist der freie Wille allein, was ihn
bestimmt und dieser ist ihm gegeben als höchstes Vermächtnis für seinen
Erdenwandel.

So sollet auch ihr euch nicht derer entziehen, ihr sollet vielmehr versuchen, in
Liebe ihrer zu gedenken, auf daß sie durch diese Liebezuwendung die Kraft
erhalten, in volle Erkenntnis zu gelangen, um dadurch auch nun dem reinen
Quell zuzueilen, wo sie es werden spüren, daß es reinstes
Lebenswasser ist.

Ich versuche unter dem Quell der Ewigen Wahrheit allein nur M e i n W o r t
und dieses soll nicht vermengt werden mit zusätzlichen Beigaben, welche
durch ihre Wirkung nur den Menschen schaden und schwächen an seiner Seele.

Es ist die Zeit der Ernte, wo dessen muß geachtet werden, daß nicht das Un-
kraut sich vermengt mit der reinen Frucht. Es soll diese reife Frucht den Men-
schen wieder zum Vorbild dienen für ihre Nachkommen, die beleben werden
die Neue Erde…

So habe Ich es euch erklärt, warum Ich immer wieder darauf hinweise, daß nur
das reine Wort soll den Menschen gegeben werden und diese es nur begehren
sollen, auf daß sie wachsen in ihrer Erkenntnis und Liebe zu Mir …
Amen
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720606
H.D. 6.6.1972
Glaubenskampf - gegen die Irrlehren der Kirchen vorgehen,
wo es gefordert wird …
Und der Grad der Vollkommenheit wird ausschlaggebend sein, wie sich die
Menschen einstellen werden, so die Zeit des Glaubenskampfes einsetzt. Es
werden dann alle, welche von Meiner Kraftzufuhr zuvor schon Gebrauch
machten, erkennen, daß sie nicht umsonst sich dieser öffneten und dadurch nun
in ihren Handlungen sich sicherer fühlen, so daß es für sie keinerlei Zweifel
mehr gibt, die das Verhalten rechtfertigen.

Wo aber der Sinn noch nicht erkannt wurde, wo also die Menschen sich nur
den Geboten der Kirche unterstellten und durch diese aber keine wahre Er-
kenntnis erlangen konnten, ist es dann ein weit schwerer Entschluß, allem dem
durch Festigkeit ihres Glaubens standzuhalten, was von ihnen gefordert wird.

Und so setzet der Kampf schon ein, wo ein Mensch mit seinem innersten
Empfinden nur für sich ringet und kämpfet und daher es dringend not-
wendig ist, solchen Menschen jetzt schon beizustehen, indem ihr sie darauf
hinweiset auf die Unzulänglichkeiten ihrer kirchlich erlassenen Gebote,
die nur soweit von Nutzen sind, als wie sie hinweisen auf ein Liebeleben
zum Nächsten.

Es muß aber diesen Menschen die so notwendige Lehre eindringlicher


gemacht werden, wo es sich um die Bedeutung der Anerkennung Jesu
Christi handelt und wo es ihm muß in aller Klarheit erklärt werden, daß
durch das Erlösungswerk Jesu Er den Menschen das Mittel gab, durch
welches sie auch Erlösung finden alle Zeit.

Denn es wird der Name Jesus Christus öffentlich als Beweis dienen … wo ein
Mensch sich auch öffentlich bekennen muß vor der Welt, daß er ein Anhänger
Jesu ist und es durch seinen Glauben bestärkt.

Darum wird es nun von immer größerer Bedeutung, wenn ihr tätig seid in
Meinem Weinberg und euch durch die Liebe gestärkt fühlt, die euch stets zur
Seite ist, ob ihr euch auch stets mehr bedrängt fühlt, jetzt schon durch eure
Mitmenschen. Gebet ihnen allen eure Liebe und lasset Mich weiterhin euer
Führer sind … Amen
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720612
H.D. 12.6.1972
Allen Menschen wird durch den Eingriff
so manches Eigentum entzogen werden…
Die Welt hat euch nichts mehr zu bieten, als nur d a s, was der Mensch für
seine Bedürfnisse des Lebens braucht. Und keiner ist der Welt so fern, daß er
sich rühmen könnte, ohne ihr Zutun zu bestehen.

Doch es wird euch Menschen durch Meinen Eingriff so manches entzogen


werden, wo ihr vermeint, ohne dieses nicht bestehen zu können. Habe Ich aber
alle eure Bedürfnisse stets gedeckt und euch auch beigestanden in den Tagen
der Notzeit dereinst, so werde Ich auch nun es wieder zu lenken wissen, daß ihr
in der Versorgung gesichert seid.

Ihr habet Mir durch euren Willen so oft schon die Möglichkeit gegeben, daß
Ich konnte eingreifen in ein Schicksal, wo ihr Mir die Vorarbeit leistetet. Und
nun erkennt ihr es auch, worin eure Arbeit bestand, aber es ist von euch nur
soweit erkennbar, wie Ich es zulasse zu eurem Nutzen.

Ihr gebet Mir die Möglichkeit, auch dort Meinen Geist wirken zu lassen, wo
nun eine große Erlösung stattfindet durch den Glauben an den Erlöser Jesus
Christus. Kommt daher mit allen euren Sorgen, die eure menschliche Schwä-
che euch noch lassen sorgenvoll in die Zukunft schauen, doch nur in vollem
Vertrauen zu Mir und Ich werde euch nicht verlassen, auch wenn die Welt wird
voll sein der Unruhe und ihre Gefahren stets größer werden.

Nur dort ist Ruhe und Frieden, wo Ich weile in den Herzen Meiner Kinder und
sie führe an Meiner Hand. Und so ist die Liebe unter euch mit Mir vereint auf
ewig. Amen

720615
H.D. 15.6.1972
Fürbitte für arme Seele in der Bibel verankert? …
Kundgabe empfangen auf Frage eines Geistesbruders, ob die Fürbitte für arme
Seelen in der Bibel verankert ist…? Der göttliche Beistand wird allen gewährt,
wo Liebe und Glaube ein Herz lässet die Wahrheit nur anstreben.

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Wo Liebe und Glaube einem Menschen innewohnt, kann auch der Geist wirk-
sam werden. Und es braucht der Mensch nur sein Herz freimachen von einem
Gedankengut, welches wohl die Wahrheit enthält soweit, wie der menschliche
Verstand es annimmt. Doch nun kommen den Menschen immer nur die schon
von altersher und überlieferten Aussagen Meiner damaligen für die Menschen
notwendigen Gebote und Satzungen zur Kenntnis, wodurch es wiederum soll
den Nachkommen dienen als Richtschnur für ihren Lebensweg.

Wie aber steht es nun doch auch geschrieben, daß ihr sollet gleich Mir den
Seelen das Evangelium der Liebe vortragen, durch welches es erklärt wird, daß
eine Seele nur kann zur Erlösung kommen in Anerkennung Meines Namens?

Als Ich abgestiegen war zur Hölle, um zu predigen und Meinen Namen zu
bekunden, wußte Ich auch, daß es so manche Seele würde sich erlösen lassen
aus der Fessel Meines Gegners.

Aber Ich habe auch dadurch der ganzen Menschheit bekunden wollen, daß
durch diesen Abstieg es für die fernere Menschheit sollte zum Beispiel dienen
… daß auch sie sollen dafür sich einsetzen und gewissermaßen in die Finsternis
hinabsteigen, um Licht d e n e n zu bringen, die danach verlangen, erlöst zu
werden. Und das bedeutet wiederum, daß ihr also sollet durch Gebet und
Verkünden Meines Evangeliums diesen Seelen helfen und ihr dadurch beitra-
get zum Erlösungswerk, welches Ich für euch anbahnte in der Voraussetzung,
daß die Menschen, so sie die Erde verlassen haben, in größter Schwäche und
Hilflosigkeit eingehen werden in das jenseitige Reich.

Darum kommet Meine Liebe immer wieder zu allen Menschen in Erbarmung


und Geduld und Ich werde auch immer wieder euch anregen zu eifriger Arbeit
und Gebet für alle diese Seelen, denn es soll Licht werden im Himmel und auf
Erden … Amen

720615
H.D. 15.6.1972
Bertha Dudde zur Fürbitte …
Es erbarmet der Herr sich einer jeden Seele, wenn sie eingehet in Sein Reich.
Der Friede Gottes umfängt aber nur d e n, der sich auf Erden diesen erworben
hat. Und wo nun eine Seele keinen Frieden empfindet, irrt die Seele ruhelos
umher und kann sich nicht dem anpassen, was in dem Reich der geistigen Welt
nun von ihr gefordert wird.
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Sie kann nur durch die große Liebe und Gnade unseres Heilandes errettet
werden aus ihrer Not. Es ist der Seele nicht klar, die Finsternis läßt sie nichts
erkennen und wo nun aber durch ein liebendes Gedenken und Gebet für diese
Seelen ein Lichtstrahl einfließet, geht sie voller Gier dem Licht entgegen,
hoffend, aus ihrem Dunkel sich lösen zu können.

Und das ist die größte Liebetat, die ihr diesen Seelen leistet durch euer Gebet,
denn sie werden nun aufmerksam, daß ihr Zustand nur durch diese Zuwendung
eines Gebetes sich ändert. Und somit soll es auch Ansporn sein in eurer Arbeit
und Liebe für alle diese armen Seelen, denn sie werden es euch lohnen, so ihr
eingehet in das Reich der seligen Geister. Amen

Ja, ich sprach durch die Erlaubnis unseres Heilandes, unseres lieben Erretters
aus aller Not. Eure so um euch besorgte Schwester und Dienerin unseres Herrn,
eure Bertha, die bei euch weilet stets und ständig. Amen

720616
H.D. 16.6.1972
Warnung vor falschen Dienern Gottes …
Verkörperung von Lichtwesen in der Jetztzeit…
Wo öffnet sich ein Herz Meiner Stimme, wo kann Ich es beglücken mit mei-
nem Wort, und wo stellt sich ein Mensch Mir so zur Verfügung, daß Ich wir-
ken kann an ihm mit all Meiner Liebe? Es sind nur Wenige, die sich öffnen und
wollen Mich hören in der W a h r h a f t i g k e i t der Worte. Es ist die Zeit
nur noch kurz und immer wieder betone Ich es, daß ihr sollet tätig sein in eurer
Arbeit, die für euch das Wichtigste sein soll, Mir Seelen zu gewinnen für die
Wahrheit aus Mir.

Nicht immer ist das, was ein Mensch vermeint als Wahrheit zu erkennen, ….
Von M i r, als der E w i g e n W a h r h e i t, eine Sicherheit, und es wird sich
erweisen, wie falsch und voller Selbstsucht ein Mensch handelte, der seine
Mitmenschen durch diese seine Lehren in die Irre führte.

Ich habe wohl immer schon darauf hingewiesen, daß ihr sollet dessen achten,
was nicht M e i n W o r t ist, und daß die Zeit es nun erfordert einzugreifen
dort, wo Menschenwille seinen Mitmenschen kein reines Geistesgut vermittelt.
Und so kommt das nun zur Ausführung, was Ich schon einmal sagte, indem Ich
hinwies auf ein eigenmächtiges Handeln, das darin besteht, die Mitmenschen
glaubend zu machen, sie seien von Mir auserwählt als Diener Gottes und
30 
 
stellen sich dar, als höchste Boten des Himmels …. Könnet ihr es wohl begrei-
fen, welch abgrundtiefes Verschulden sie sich dadurch zuziehen, daß also diese
Meinung doch nur aus übergroßem Hochmut und Eitelkeit entsteht? Ihr wisset
wohl, daß in der jetzigen Zeit Wesen verkörpert sind, die durch ihren Hilfswil-
len wollen ihrer Mitmenschen dienen, aber nur dies tun können unter jeglicher
Ausschaltung ihres Wissens ihrer einstmaligen Verkörperung auf Erden.

Sie stehen in einem hohen Lichtgrad und ihre Hilfe wird immer in so unauffäl-
liger Art sein, daß nicht der Wille vorherrschend ist, dieser Hilfe sich zu bedie-
nen durch das Wissen um jener Wesen, daß sie aus dem Lichtreich sind und
ihre Mission erkennen.

Der göttliche Wille besteht in der Freiheit des menschlichen Willens, der stets
geachtet werden muß, soll der Mensch als göttliches Geschöpf betrachtet
werden …. Und Ich kann nun wiederum nur Meine Gnade walten lassen,
indem Ich der Seele verhelfe zur Erkenntnis durch Meinen Eingriff in das
Schicksal eines Menschen … Amen

720629
H.D. 29.6.1972
Eingriff Gottes … Kleiner Anstoß genügt Vielen zur Wandlung …
Geborgen sein an Meinem Herzen ist der schönste Lohn, den ihr euch erwor-
ben habet durch eure Liebe und Treue zu Mir. Ich kann wohl alles, was den
Menschen bedrückt und ihm oft unerträglich dünkt, mit Meinem Willen und
Macht von ihm nehmen. Doch wie noch nicht dieser Grad erreicht wurde, daß
durch mancherlei Nöte und Sorgen es sich ganz Mir hingab, daß also dadurch
der Glauben so stark wurde, daß Ich ihm helfen kann und will, ist noch nicht
der Zweck und Sinn erreicht, was dann aber zum Erfolg führt … die Gebor-
genheit zu empfinden in Mir.

Und nun verstehet ihr auch so mancherlei, was Ich für einen jeden in seinem
Schicksal bezwecke, daß die Liebe zu einem jeden Menschen Mich dazu
bewegt, diese Geborgenheit ihm zu schenken, wodurch er alles leichter und
tragbar empfindet. Die große Not nun, welche wird einsetzen durch Entbeh-
rungen jeglicher Art, die durch das Eingreifen von Mir entsteht, soll nur dazu
beitragen, Mir die Liebe zu erwerben bei denen, wo Ich es erkenne, daß ein
kleiner Anstoß genügt zu ihrer Wandlung. Erkennet Mich doch so mancher
wohl, aber es steht die Welt noch hindernd dazwischen und sie können die
31 
 
Kraft nicht aufbringen für ihre tiefere Bindung mit Mir. Lasset daher allen die
Worte zukommen, durch welche Ich immer wieder hinweise auf die Wandlung
der Lebensverhältnisse, gebet ihnen jetzt schon darüber Kenntnis, denn sie
haben nicht mehr viel Zeit, da Ich durch die Gewalt der Elemente werde Mich
kundtun und nur dieses bezwecke, daß der Mensch erwache aus dem Schlaf der
geistigen Unreife seiner Seele. Es ist das eine Gnadenzuwendung noch für so
manche Seele und diese sollen sie nützen zu ihrer Seele Heil. Amen

720702
H.D. 2.7.1972
Der Mensch selbst öffnet die Tür zur Vernichtung …
Ruhet Mein Auge auf allem, was die Menschen durch ihre Lieblosigkeit an
Schaden anrichten, kann Ich es wohl wieder ausgleichen insofern, daß Ich es
durch Meinen Eingriff ihnen erkenntlich mache, wie sie in ihrem Geltungsbe-
dürfnis und Meinung ihrer Macht doch aber von einer höheren Macht abhän-
gig sind. Meine immerwährenden Hinweise genügen denen nicht, die sie
sollten erkennen in den Geschehen ihrer Mitmenschen.

Und so öffnet der Mensch selbst die Tür zur Vernichtung derer, die Ich durch
Meine Macht nicht schützen kann; sind sie doch noch verstockten Herzens und
glauben auch nicht an die Liebe Gottes. Aber Mir ist für alle Meine Geschöpfe
auch das ersichtlich, was denen kann zur Rettung ihrer Seelen verhelfen und
Ich auch daher werde dort eingreifen, wo es dies zuläßt, um Mich zu beweisen
als einen Gott und Retter aus aller Not.

Und wenn Ich es euch auch immer wieder versichere, daß keine Not Ich um-
sonst kommen lasse, daß also nur die Rettung für die Ewigkeit Ich im Auge
habe, soll es euch zum Beispiel gelten und auch als Stärkung für euren Glau-
ben. Nichts ist Mir verborgen, alles kann Ich richten nach Meinem Willen,
doch die Willensfreiheit der Menschen achte Ich nach Meinem Gesetz der
ewigen Ordnung. Amen

720704
H.D. 4.7.1972
Gottesfunke im Menschenherzen …
Wo kann Ich, der Ich alles erschuf in der Unendlichkeit, Mich s o dem Men-
schen gegenüber äußern, daß dieser es erfaßt mit seinem menschlichen

32 
 
Verstand, und Ich niemals werde von euch Menschen verlangen, daß ihr sollet
Mir d i e Ehre geben, die Mir gebührt?

Ihr könnet nur soweit euch einen Begriff von Mir machen, als wie es eure
menschliche Beschaffenheit zuläßt. Und darum kam Ich als ein Mensch gleich
euch auf die Erde und wer in Mir die Gottheit erkannte, konnte auch dann alles
besser fassen durch die Liebe, die er in seiner Seele barg. Es konnte alle Men-
schen gleich berühren, so sie voller Liebe waren, doch ihre Herzen waren
verhärtet und wo der Wille sich nicht konnte durchsetzen, daß dieser ihnen
hätte bestimmt anzunehmen d a s, was ihnen gesagt wurde durch Meine dama-
ligen Jünger, konnte auch nicht der Geist wirksam werden, der ihnen d a s
erschlossen hätte, was für sie unverständlich war.

Nun ist die Zeit wiederum herbeigekommen, wo es den Menschen könnte zu


ihrem Seelenheil dienen, würden sie in Mir die Gottheit erkennen, die sie führt
und leitet in ihrem Erdenleben, daß also alles, was der Menschheit nun bevor-
steht, auch nur kann von d e m verstanden werden, der in sein Herz M i c h
aufnahm … Durch diese Aufnahme stellt er sich gewissermaßen M i r unter
und Ich weiß ihn zu beschützen in den kommenden Tagen.

Alles kann er dann, gestützt durch Meine Liebe, verstehen und begreifen
Meine Macht. Und wo ein Mensch sich Mir nun zuwendet in Gedanken, so daß
durch diesen Gedanken, gleich dem Überspringen eines Funkens dieser zündet,
so auch wird durch diesen Funken des menschlichen Herzens bei Mir er
zünden, und Ich kann nun ihm beistehen mit Meiner Hilfe.

Lasset ab von der Sünde und deren Freuden, es geht die Zeit dem Ende zu, wo
ihr durch die Macht der Elemente werdet alle betroffen werden und nichts euch
retten kann, als Meine Liebe, die Ich für a l l e Menschen habe und nicht
einen möchte auslassen … Amen

720706
H.D. 6.7.1972
Unverstand zeitigt Gleichgültigkeit … Lauheit …
Unverstand versetzet die Menschen oft in eine Gleichgültigkeit, die sie ihrer
Veranlagung gemäß auch werden dort beweisen, wenn sie müssen standhalten
den Dingen, welche die Not wird hervorbringen und wo sie aber nun werden
erkennen, daß ihre Einstellung und laues Verhalten nicht mehr am Platz ist.

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Es scheint Meine Liebesonne über Gerechte und Ungerechte und Ich kann
sonach auch dort Mich beweisen, wo für euch dieser Beistand eine Frage
auslöst über Meine Gerechtigkeit. Aber es wird der Mensch, so er es einmal
spürt, daß Meine Hand ihn ergreift, auch einer Wandlung fähig sein und durch
diese es auch wird erkennen, daß sein Leben in Meiner Hand liegt. Ich errette
aus der Tiefe sowohl als auch die, welche noch eines kurzen Anstoßes bedür-
fen, aber es muß immer der Ruf nach Mir erschallen aus größter Not und
Gefahr. Und diesen Gefahren werden sie ausgesetzt sein in mancherlei Art.

Nur der wird Zuflucht nehmen zu Mir, dessen Herz noch nicht ganz verhärtet
ist und nichts zuvor von Meiner Liebe annahm durch seine Haltung in seinem
gleichgültigen Lebenswandel. Nun wird es sich erweisen, wo noch kann der
Samen ausgestreut werden in ein Herz, auf daß er aufgehe und Früchte bringt.
Und diesen sollet ihr dann beistehen in der kommenden Zeit, denn sie werden
euch angehen um das Brot des Lebens, das ihnen bisher mangelte und auch
nicht begehrt wurde…

So kommt die Zeit heran, wo noch kann viel eingeholt werden an Erntegut,
denn es wird für alle die Endzeit dann das bringen, was durch Meine Worte
stets wurde verkündet, daß eine Neue Erde erstehen wird und ein Neuer Him-
mel. Und wer dessen will teilhaftig werden, muß zuvor schon so sich herge-
richtet haben, daß Ich ihn kann bedenken mit Meiner Barmherzigkeit und
Gnade. Amen

720707
H.D. 7.7.1972
Allen Hindernissen keine Beachtung schenken…
Stehet die Liebe Gottes euch zur Seite, so ist es auch in allem, was ihr unter-
nehmet von Mir gelenkt und brauchet euch nur führen zu lassen nach Meinem
Willen.
Die göttliche Allmacht weiß um eines jeden Menschen innerstes Verlangen,
uns somit kann auch d e r sich in Meiner Obhut fühlen, dessen Herz Mir voll
und ganz gehört. Die Liebe Gottes höret nimmer auf, das sollet ihr euch stets
von neuem bedenken. Und es wird der Weg, den ihr zu gehen habt, auch
immer so gangbar sein, daß ihr alle Klippen überwindet und die Dornenge-
strüppe durchbrechet, die euch wollen den Weg abschneiden.

Nur wo ein liebendes Herz so voller Vertrauen allen diesen Hindernissen keine
Beachtung schenkt und sich nicht zurückhalten läßt auf seinem Weg, wird
34 
 
dereinst dann voller Freude am Ende seines Lebens erkennen, daß ihn die
Liebe Gottes führte durch alle Gefahren und ihm verhalf zur höchsten Seelen-
reife. Es ist dann der Mensch keiner noch so großen Gefahr schutzlos preisge-
geben, so ihn einmal die Macht und Liebe Gottes zur Richtschnur seines
Lebenswandels wurde.

Und nun ist es für euch, die ihr wollet in der höchsten Seelenreife wachsen,
von ganz besonderer Bedeutung, daß ihr in den Zeiten, die euch bevorstehen,
und die euch werden anregen zu erhöhter Liebetätigkeit, daß ihr euch täglich
und stündlich aus Mir die Kraft holet, die euch wird alles das ausführen lassen
in eurer Arbeit an den Mitmenschen.

Darum kommet nur immer zu Mir, eurem Vater, und bittet alle Zeit um Kraft
und Gnade für die kommenden Tage… Amen

720711
H.D. 11.7.1972 (RW)
Wenn die Stürme gewaltiger denn je über die Erde gehen …
Gewaltige, nie dagewesene Wärme …
So sei gewillt, die Worte zu hören, die der Geist Gottes dir schenkt.

In Kürze wird sich den Menschen ein Schauspiel bieten, welches aber auch die
verheerendsten Auswirkungen haben wird. Ihr könnet damit schon in kurzer
Zeit rechnen, doch soll es noch in der Natur zuvor zum Ausdruck kommen.

Ihr werdet dann euch fragen. Wie kann es wohl einen mächtigeren Beweis
geben als diesen, daß nicht nur ihr es erkennen könnt – nein, es muß einem
jeden zu denken geben, der nur in einer kleinen Erkenntnis steht.
Wie wollen wohl sonst diese Menschen aufmerksam werden, als daß sie durch
dieses Zeichen, dann aber es auch annehmen werden, daß die Gottheit unter
ihnen wohnt.

Wenn die Stürme gewaltiger werden denn je über die Erde gehen und keiner
sich schützen kann, so er nicht den Schutz suchet da, wo die Allmacht alles tun
kann, so stehet ihr mit euerm Glauben und Wissen, aber nun auch wieder in der
Vorrangstellung, und ihr habet somit Gelegenheit, denen die Worte zu künden,
die der Geist Gottes euch schenkt.

35 
 
Ihr habet eure Aufgabe erkannt, so ihr dies werdet alles kommen sehen, was
durch eine gewaltige Wärme wird zur Auslösung kommen.

Betrachtet daher nur immer das, was um euch sich abspielt und wisset, daß
alles nur dazu dienet, den Menschen die Gottheit zu beweisen und die zu
führen an Seinen Tisch, wo allein das wahre Lebensbrot gereicht wird für die
Ewigkeit. Amen

720713
H.D. 13.7.1972
Scheidung der Geister …
Und die Macht und die Herrlichkeit wird offenbar werden, so der Tag kommt,
wo durch die Scheidung der Geister die Menschen erkennen werden den Stand
der Weltenuhr. Es soll der Mensch nur immer dessen gedenken, daß die Macht,
die auch ihn ins Leben rief, doch keine Einbildung weniger ist; die nur dessen
gedenken, daß ihre Veranlagung - der Meinung der Menschen nach – dies
erzeugt hat, was ihnen unglaubhaft ist.

Sie wollen durch diese Meinung für sich die Gewißheit erlangen, daß ihr
Handeln und Denken recht ist. Und kommen sie einmal in die Gefahren, die
ihnen werden Meine Existenz beweisen, wird dann der Glaube wohl sich mehr
dem zuwenden und daher muß Ich mit Meiner Macht es beweisen durch die
Ankündigungen für die kommenden Tage. Es wird für euch auch zum Beweis
dienen, daß ihr also gekräftigt und gestärkt seid für euer Amt.

Darum kommet und gebet eurem Glauben Stärkung und gehet voller Zuver-
sicht in die Tage, die kommen werden in Kürze. Amen

720714
H.D. 14.7.1972
Gebot: Speisen rein und frei von jeglichem
Zusatz gilt für natürliche wie geistige Speise…
Reichliche Kost wird dem zuteil, dessen Verlangen auch groß ist, in sich nur
d a s aufzunehmen, was ihm durch diese Kost nützet zu seinem Seelenheil.
Es hat des Heilandes Liebe und Gnade für Zufuhr dessen gesorgt, wo es durch
das Ausleben Seiner Liebelehre zum Beweis ist, daß bei diesen Seelen der
Hunger will gestillt werden und die Nahrung durch den Geist im Menschen
nun auch kann in verstärkter Form gegeben werden.
36 
 
Soll nun eine Seele in der Erkenntnis wachsen, soll die Liebe sich stets mehr
entfalten, muß auch d a s der Seele gegeben werden, was sie begehrt für ihre
Nahrung …. Hunger und Durst empfindet der menschliche Körper immer, so
durch den natürlichen Vorgang im Körper die Speisen verwertet wurden und
dann nun durch neue Zufuhr wollen ersetzt werden.

Alles dieses gilt aber auch für die Seele des Menschen, wenn diese die ihr
dargebotene Speise verarbeitet hat und die Zufuhr erneuter Speise notwendig
ist …. Ich gebe reichlich von allen diesen Speisen und habe nur immer das im
Auge, daß diese sollen auch in reinster Form und somit für die Seele zuträglich
sein. Wo nicht dessen geachtet wird, wo noch Beimengungen diesen Speisen
innewohnen, kann auch keine vollwertig Sättigung erfolgen und es geht der
Seele nur eine minderwertige Speise zu, die für sie aber nicht zur Kräftigung
dient.

Und Ich will, daß allen soll nur reinste Speise und reinster Trank gegeben
werden, auf daß die Seele nicht in ihrem Vorwärtsstreben aufgehalten wird und
dadurch der Lauf des Lebenswassers auch ins Stocken gerät.

Gleiches gilt in allem aber auch für den menschlichen Organismus, wo nur
immer soll dessen geachtet werden, daß die Speisen rein und frei sind von
jeglichem Zusatz menschlichen Unverstandes, der dieses will als größeren
Gewinn für sich ausnutzen. Alle diese eigennützigen Vorhaben dienen nicht
der Erhaltung eines gesunden Körpers, so dieser sich nicht wehrt, wo geistige
Erkenntnis schon vorhanden ist.

Lebet daher nur immer so, wie es euch euer Innerstes empfinden läßt zur
Kräftigung eures Körpers … Amen

720720
H.D. 20.7.1972
Diese Meine Lehre MUSS verkündet werden VOR dem Eingriff …
Wem Ich das Licht schenke, daß er Einblick nehmen kann in Mein Wirken und
Walten, wird auch dazu befähigt sein, in den Zeiten der so oft schon erwähnten
Not, daß durch diese kann noch Vielen die Heilsbotschaft verkündet werden.

Diese ist für alle Menschen gegeben worden, da Ich auf Erden wandelte und
wollte den Menschen für alle Zeit die Erlösung bringen von Sünde und Tod.
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Es ist nun in den letzten Tagen dieser Erdperiode von ganz besonderer Wich-
tigkeit, daß diese Meine Lehre muß verkündet werden, denn sowie Ich einmal
gesprochen habe durch die Elemente der Natur, kann nicht mehr viel getan
werden, was die Verbreitung dieser Meiner Lehre betrifft.

Und somit stelle Ich an einem jeden Weg Meine Diener auf und lasse durch
diese verkünden, daß die Zeit drängt und muß genützt werden von einem jeden.
Wo wird der Mensch besser belehrt werden können, als nur allein durch Mein
Wort, das in euch kann Wurzeln fassen, so ihr gewillt seid, es anzuhören und
zu befolgen?

Ihr habet, die ihr noch in Schwachheit eures Geistes wandelt, nun die Gelegen-
heit, euch mit einer Nahrung zu versorgen, die euch aber auch wird kräftigen
für euren weiteren Pilgerweg. Kommet doch alles zu Mir und höret, was Ich
euch sagen will. Höret euch an, was ihr werdet brauchen zu eurer Stärkung,
wenn Ich muß die Zuchtrute schwingen über die Menschen, wodurch sie sollen
erwachen zum ewigen Leben.

Kommet und zögert nicht, denn es gebietet die Zeit, daß Ich Mich in Erschei-
nung bringe a l l e n , die da glauben, daß der Herr des Himmels und der Erde
nur eine von Menschen gedachte und nicht zu beweisende Kraft ist.

Sie sollen ihren Gott und Schöpfer alle erkennen lernen und das kann nur
geschehen, wo Ich Mich ihnen beweise durch die Tat. Amen

720729
H.D. 29.7.1972
Prüfet die Geister ….
Und so empfange das Wort aus der Höhe, durch welches dir zugeht Weisheit,
Gnade, Erkenntnis und Meine Liebe, die allem vorangehen muß, um euch
Erdenmenschen das Heil der Seele zu schenken für alle Ewigkeit. Amen

Die gesetzlichen Voraussetzungen für jegliche Verbindung mit dem geisti-


gen Reich müssen immer befolgt werden, soll eine wahrheitsgemäße Be-
lehrung vom Jenseits ins Diesseits erfolgen. Wo Liebe und Glaube die Ge-
währ schaffen, daß ein Geistesgut kann erstehen, welches auch wird verständ-
lich sein in der Annahme, muß es euch aber auch durch Mich, der höchsten
Wahrheitsquelle erläutert werden, inwiefern ihr auch könnet gewiß sein in
eurer Annahme oder Ablehnung d e s s e n , was euch geboten wird.
38 
 
Der Geist ruhet niemals, wo er einmal erweckt wurde durch Mich und euren
Willen. Hat die Seele es erkannt, daß nur d a s ihr nutzet und ihr den Frieden
bringt, was ihr durch den göttlichen Geist zufließt, ist sie nun ständig auch
bemüht, alles, was sich ihr bietet, zu ergreifen und zu verwerten. Sie kann
somit ein noch weit größeres Wissen sich aneignen, ist sie gewillt, sich ständig
zu öffnen dem Geistesstrom.

Und dieser fließet ewiglich, er ist nicht begrenzt, noch an ein bestimmtes Maß
oder Richtung gebunden … Es ist der Lauf eines unaufhaltsamen Stromes nicht
zu dämmen und kann somit alles erfassen, was die Seele begehrt zu wissen.
Es kann der Mensch sich nicht gleichschalten mit seinen menschlichen Fähig-
keiten und d e n e n, die der Geist besitzet. Folglich muß alles Wissen, das der
G e i s t vermittelt, auch geistig verstanden werden. Es kann nicht der mensch-
liche Verstand in derselben Weise es erfassen, es muß der Unterschied beachtet
werden, wo diese zu finden ist …. Ob der G e i s t es ist, der durch den Men-
schen sich äußert oder aber der V e r s t a n d nur ausspricht, was dieser
aufgenommen hat durch seine D e n k f ä h i g k e i t …

Alles dieses müsset ihr wissen und beachten, so ihr nicht könnet annehmen,
oder euch berührt fühlet von der Ausstrahlung des Geistes, der in einem jeden
wird das erkennen lassen, was von Weisheit und Erkenntnis zeuget …
Und somit Ich euch auch nur immer kann hinweisen auf Mein Wort …. „Prüfet
die Geister…“ Denn es steht einem jeden frei, anzunehmen oder abzulehnen.
Amen

720811
H.D. 11.8.1972
Ist es nicht von Wert und Wichtigkeit, daß ihr gerettet werdet?....
So die Seele wandert durch das Tal der Erdenschwere, ist sie bereits am Ziel
angelangt, wo sie nun kann sich entscheiden, den Weg einzuschlagen, der ihr
Befreiung bringt aus der Fessel der Materie oder ob sie ihr erneut angelegt wird
durch einen nochmaligen Gang in den Schöpfungen.

Es ist ihr freigestellt und ihr Wille ist ausschlaggebend, wie sie sich führen läßt
durch die göttliche Weisheit. Die Gnade, dir ihr gegeben wurde, daß sie konnte
im Zustand als Mensch über die Erde gehen, wird wohl von den meisten Men-
schen nicht erfaßt und begriffen.

39 
 
Darum ist es von einer solch hohen Bedeutung, wenn es denen in einer noch
glaubhafteren Weise erklärt wird, was es auf sich hat, als Mensch geboren zu
werden und zu einem Gott rufen zu können, Der immer wird zur Hilfe bereit
sind, so er angerufen wird in aller Not.

Die Gnade habet ihr nur Meiner unendlichen Liebe zu verdanken, durch wel-
che selbst der ärgste Sünder kann errettet werden aus der Tiefe seines Elendes.

Wo bleibt dann noch eine Entschlußlosigkeit Meinem Angebot gegenüber?

Ist es nicht von hohem Wert und Wichtigkeit, daß ihr gerettet werdet vor der
Zeit, die es wird euch beweisen, daß ihr der Gewalt Meiner Macht ausgesetzt
seid und nichts euch rettet als nur Meine Gnade?

Es ist das Wort für alle gegeben, die in Furcht und Schrecken die Dinge kom-
men sehen und sie diese bewerten nach ihrer menschlichen Berechnung.
Glaubet und vertrauet allezeit auf den Herrn, Der über euch wachet und will
euer aller Heil und Schutz für die Ewigkeit. Amen

720821
H.D. 21.8.1972
Völlige Hingabe an Mich …
Durch völlige Hingabe an Mich stellet ihr euch allezeit unter Meinen Schutz
und die Engel begleiten euch auf allen Wegen. Mir ist die Liebe eines Kindes
voll ersichtlich, welches in Uneigennützigkeit dem Nächsten dienet. Habet ihr
euch vereint zu gemeinsamen Schaffen, wird auch Mein Segen auf euch ruhen
in jeder noch so geringen Tätigkeit.

Muß Ich es doch immer wieder hervorheben, daß nur der kann zur Seligkeit
gelangen, wo Liebe und Glaube ihn ließ durch die täglichen Anforderungen in
seiner Seelenreife wachsen und dadurch auch fähig wird zu immer höheren
Aufgaben. Ein Mensch kann nur geistig wachsen, so er als Überwinder allen
Ungemachs aus allem hervorging und dadurch die Kraft vermehrt wurde zum
Widerstand dessen, was ihm als Prüfstein gegeben wurde.

So ist auch nun wieder einmal für euch, die ihr in gleichem Streben euch
verbindet, durch und mit Meinem Willen alles so gelenkt worden, daß es für
einen jeden kann die Förderung der Seelenreife bringen, wodurch aber auch es
in den weltlichen Dingen eine bessere und heilbringende Wirkung ergibt. So
40 
 
soll der Mensch sich nur stets und ständig Meiner Führung überlassen, denn
wo kann er sich geborgener fühlen, als in dem Schutz und der Leitung eines
kundigen Führers?

Es ist für euch die Zeit der Bewährung angebrochen, wo ihr müsset euch im
Kleinen schon bewähren, um den Anstürmen der kommenden Zeit in kraftvol-
ler Weise gewachsen zu sein.

So soll es euch nun mit Meinem Segen ein Wort sein, das euch weiterführt auf
euren Wegen. Amen

720824
H.D. 24.8.1972
Wirken des Gegners durch einen Bruder …
Mein liebes Kind, es soll dich trösten und stärken Mein Wort, denn dies ist mit
deinem ganzen Wesen auf immer verbunden. Wenn Ich Meine Worte einem
Meiner Kinder gebe, durch welches sie Mich erkennen sollen als einen lieben-
den Vater, Der Seine Kinder will zu Sich ziehen in immer größere Verschmel-
zung mit Ihm, werde Ich aber auch niemals Meine Worte so an sie richten, daß
diese Herzen erschrecken sollen, und diese Worte für sie eine Hemmung
bedeuten.

Ich habe wohl für Meine Kinder die ernste Mahnung gegeben, wodurch ein
jeder kann wachsen, und die Liebe soll wachsen ….
Nun kommt die Zeit heran, wo ihr werdet in Gefahren wohl ein jeder kommen
durch die Eingriffe Meiner Macht, und die Stunde kommt immer näher für die
Menschen.

Aber wie werdet ihr doch von Meiner Hand geführt, und habe Ich nicht immer
euch beschützt, so daß ihr sollet stark euch fühlen durch Meine Worte? Und
nun kommt die Zeit auch heran, wo alle Meine Kinder werden in Einsatz
kommen für ihre Mitmenschen.

Und diesem Einsatz unterstehet doch auch Mein lieber Sohn und Bruder. Wie
kann Ich da wohl ihn einer Gefahr aussetzen, durch welche er soll untauglich
gemacht werden? Kann Ich nicht es so lenken, daß diese Gefahren gleichkom-
men Meinem Schutz? Wo Ich bin, kann des Gegners Macht nicht zum Erfolg
kommen, und diesen Erfolg sollet ihr nicht fürchten.

41 
 
Mein Kind, setze dich in Verbindung mit deinem Bruder und gib ihm Mein
Wort, welches ihm soll Richtschnur sein, denn dieses Wort was gegeben
wurde, ist nicht Mein Wort, es ist der Ausfluß der Gedankentätigkeit derer, wo
noch durch eigenes Denken sich auch Mein Gegner bedient durch den Mund
des Kindes, das wohl sein ganzes Wollen und Handeln mit Meinem Willen
möchte tun, doch nicht immer die Kraft besitzt, standzuhalten der Macht des
Gegners … der alles versucht durch seine List, die Menschen in die Unruhe
und Irre zu führen….

So ist das Wort mit Meiner Kraft gesegnet, und es soll den Frieden bringen in
dem Herzen Meines Sohnes, der Mir lieb ist und Mir dienen will…. Amen

720826
H.D. 26.8.1972
Maria, die Magd des Herrn …
G. Hilsebein aus dem Jenseits …
Maria, die Magd des Herrn, öffnet der Seele die Pforte, sie will sie geleiten in
ihrer Liebe zu allen Menschen, und es ist die Seele voller Glück, daß sie durch
des Vaters Gnade soll die Möglichkeit haben, zu sprechen mit euch. So höre
sie an und sie wird sich kundtun. Amen

„Es ist bei dir dein einstmaliger Beistand in der Erdenaufgabe, die in der
Verbreitung der Worte des Herrn besteht und die du nun mußt allein ausführen
ohne meine Hilfe.
Liebe Hanna, du meiner Seele größte Hilfe, du hast durch deine Worte mich so
weit gebracht in der Erkenntnis meiner selbst, daß ich nur immer dir will
danken, du liebe, gute Seele. Ach, wie werde ich glücklich sein, wenn auch
meine liebe Weggenossin, meine liebe Elsbeth, wird bei mir sein. Sie muß
wohl auch noch durch so manche Prüfungen gehen, sie wird aber gestützt
durch die Liebe des Vaters, Der wohl weiß um eines jeden Menschen Mög-
lichkeit, diese zu tragen. Sie ist wohl noch immer mit der Welt in enger Ver-
bindung, sie muß sich lösen von Dingen, die ihr nur hinderlich sind in ihrer
Aufwärtsentwicklung … Sie kann noch nicht verwinden meinen Verlust, aber
wie kann sie doch glücklich sein, wenn sie noch auf Erden die Möglichkeit hat,
zu reifen. Denn es ist weit schwerer, das alles dann hier im geistigen Reich erst
zu erfassen, was wir auf Erden leichter haben.

Ach, meine liebe Hanna, so hast du mich gerufen in der Liebe zu meiner
Elsbeth, daß sie soll eine Freude haben, und deine Bereitschaft wird dir gelohnt
42 
 
werden. Es ist der Vater ja so mit dir verbunden, du weißt nicht, wie sehr Er
dich liebt, aber ich fühle es und kann es nur nicht dir kundtun so, daß du es
begreifen kannst. Gehe du daher nur immer deinen Weg weiter, der dich sicher
führt zum Ziel, denn das Ziel ist es wert, zu leiden und zu kämpfen auf Erden
schon, wo alles nur dahinaus berechnet ist, dieses Ziel zu erreichen.

Und wenn ich nur dir sage, daß du mit deinem ganzen Herzen und Sinnen treu
zum Vater halten sollst, so weißt du auch, daß ich es dir sagen kann und darf,
denn meine Aufgabe ist es auch, daß ich die Kraft meiner Erdenbrüder und –
schwestern helfe mit zu verstärken durch meinen Hilfswillen. Wir müssen alle
eine Aufgabe erfüllen, wir müssen auch den Seelen die Lehre, soweit wir sie
erkannt haben, zum Verstehen bringen. Und diese Arbeit an den Seelen ist
allein schon beglückend und führt uns auch weiter …

So grüße meine Elsbeth und gebe ihr Trost für die noch restlichen Tage, denn
keine lange Bleibe mehr ist ihr beschieden. Sie wird aber den Tod nicht schme-
cken, ihre Seele wird geläutert sein, daß alles an ihr sich vollzieht im Augen-
blick.

Es grüßt auch dich, meine liebe Hanna, mit allen die um dich sind, dein Bruder
in Jesus Christus … Amen“

720831
H.D. 31.8.1972
Voraussetzung für wahrheitsgemäßen Empfang nicht immer gegeben …
Gnadengaben, welche gegeben werden für die Menschheit, sind mit Meinem
Segen und Liebestrahlung begleitet und können nicht ihre Wirkung verfehlen.
Wo ein liebendes Herz sich öffnet, dort fließet das Wasser des Lebens reichlich
und dieses wieder dort ein Flußbett findet, wo gleiche Gesinnung es läßt erste-
hen. Es ist der Mensch in seinem Wesen wohl ganz verschiedener Art, es ist
die Gleichheit zweier Wesen aber auch soweit möglich, daß ein jeder des
anderen Empfindungen verstehen kann, und dadurch auch leichter es ist, wenn
es gilt, in Fragen auf geistigem Gebiet eine erklärende und lösende Antwort zu
finden.

Nicht immer kann ein Mensch sich so mit der geistigen Welt verbinden, daß
die Voraussetzungen gegeben sind für wahrheitsgemäßen Empfang. Hat die
Seele sich nicht frei gemacht von jeglichen G e d a n k e n, d i e i r d i s c h
43 
 
i h n b e r ü h r e n , w o e r n o c h v e r m e i n t, das es m ü ß t e d u r c h
d i e g e i s t i g e W e l t für ihn zum Aufschluß kommen, wird sich auch eine
Trübung ergeben in den Worten, die der Geist ihm läßt zukommen.

So ist die L i e b e aber stets der Ausgleich, wo einer Seele soll die Gewiß-
heit gegeben werden, daß sie soll gestärkt werden durch M e i n e Liebe, und
nicht soll sich bedrückt fühlen durch Worte, die Ich ihr soll zukommen lassen,
daß sie nun zweifelt an Meiner Führung.
Wo wird die Liebe doch mehr wachsen, als im Vertrauen zu Mir, Der Ich doch
erkennen den Weg Meiner Kinder und sie es Mir immer wieder zum Ausdruck
bringen, daß sie gewillt sind Mir zu dienen in Demut und Treue ihrer Herzen?

So kommet nur immer wieder mit allen diesen Fragen zu Mir, Der Ich euch
werde den rechten Weg wieder erschließen, denn die Wege, dir ihr gehet,
weisen auch immer wieder allerlei Hindernisse auf und können nicht immer
eben sein, wollet ihr wachsen in eurer Seelenreife…. Amen

720906
H.D. 6.9.1972
Erhalten nach dem Münchner Terrorakt
(Hrg.: Kofferbomben-Anschlag auf Oktoberfest)
Höret die Weisung für den heutigen Tag und lasset einfließen in euch das Licht
der Erkenntnis und Wahrheit aus Mir, euerm Gott und Schöpfer. Amen

Die Geduld und Langmut, welche Ich den Menschen zukommen lasse in ihrem
Handeln an den Mitmenschen wird sich bald verkehren in die so notwendige
Züchtigung durch Meine Macht.

Der Geisteszustand bewirkt es, was sich die Menschen anmaßen ihren Mitmen-
schen gegenüber. Ist des Geistes doch d e r, dessen Seele schon eine so hohe
Stufe erreicht hat, daß der Geist auch wird den ganzen Menschen bestimmen
zur Unterscheidung von Recht und Unrecht. So sind diese Menschen aber noch
bar jedes Gedankens, der ihnen die Erkenntnis gibt, daß sie ihren Nächsten
lieben sollen, wie sich selbst. Und diese Erkenntnis wieder würde auch ihr
Handeln auf eine andere Bahn führen.

So stehen sie noch unter dem Gesetz ihrer Macht und fordern von ihrem Mit-
menschen die Unterwerfung ihres Willens dem ihrigen.

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Wüßtet ihr, wie weit diese Seelen noch entfernt stehen, daß sie also noch gleich
kommen dem gebundenen Willen eines Tieres, das in Rachsucht und böser
Absicht nur immer so handelt, wie der geistige Zustand es zuläßt … ihr würdet
voller Grauen euch diesen Menschen nahen und sie meiden, so ihr es könnet.

Nun wird es aber auch durch deren Handeln stets mehr zum Ausdruck kom-
men, wo Gerechtigkeit waltet …. und wo des Gegners Macht herrscht. Es wird
sich erzeigen, daß Ich nicht schweigend zusehe, wo Menschenwille zerstört….
wo eine für euch weltliche Errungenschaft das Ziel ist, aber Ich auch dessen
achtete, daß euer Wille sollte gelte, und auch die Möglichkeit nun gegeben ist,
daß alles in einem anderen Licht in euch zu erkennen und zur Beachtung
kommt.

So soll die Welt nun erfahren, daß Ich als Lenker jeden Geschehens auch hier
ein Machtwort spreche und ihr es zeige, daß sie von einer höheren Gewalt
regiert wird …

Es stehet somit euch, die ihr einen weiteren Blick habet, nun durch die Worte
auch in eurer Arbeit ein noch größeres Ausmaß zu und ihr werdet dann erken-
nen, wozu alles notwendig war, um zu einen kleinen Erfolg d e r e r zu kom-
men, die noch dahin wandeln im Schlaf ihrer Gleichgültigkeit. Amen

720908
H.D. 8.9.1972
Gottes Weisheit und Gerechtigkeit …
Heilsbotschaft auch durch den Tod …
Durch die göttliche Weisheit wird alles geleitet, selbst wenn es für die Men-
schen zum Schaden gereicht durch den Verlust für sie von Wert scheinenden
Dingen.

Die Allmacht und Weisheit hat alle Zeit dafür gesorgt, daß es konnte dem
Menschen gelingen, eine höhere Erkenntnis zu gewinnen durch d a s, was Ich
ihnen immer wieder vor Augen stellte. Sie sollten daran erkennen, daß Ich als
Gott und Schöpfer aller Dinge nicht zusehe, wenn sie das Maß überschreiten
wo durch Ungerechtigkeit, Lieblosigkeit und den entsprechenden Folgen für
den Mitmenschen eine Lage geschaffen wird, die nicht mehr kann als eine
tragbare angesehen werden.

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So kommt dann auch nun Meine Gerechtigkeit zu Hilfe und wird durch dies es
für Viele wohl den Tod bedeuten, doch ist es für diese Menschen auch Meine
Gnade, durch welche ihnen wird der Weg des Heils erschlossen in Meinem
Reich. Es ist für diese dann eine wohl schwerere Schule, als es auf Erden ihnen
möglich war …. zu reifen an ihren Seelen. Doch können sie nun eher das
erreichen, was auf Erden ihnen nicht möglich war durch ihren Weltsinn …

Und so kommet Meine Gnade immer wieder als Heilsbotschaft für die Men-
schen, und sei es auch durch den Tod …. Es ist sowohl ein Rettungsakt, wie
aber auch Ich Meine Macht d e n e n beweise, wo durch den Weltsinn es für
den Menschen nicht mehr eine Ordnung gibt, wodurch es für alle aber auch
keine Möglichkeit mehr gibt, daß die Ruhe herrschen kann, welche auch nur
kann die Ruhe des Herzens schenken, und somit wieder die Möglichkeit ist,
Meiner zu gedenken, Der Ich als ein Gott der Liebe regiere für alle Zeiten.
Amen

720912
H.D. 12.9.1972
Gelesen aus BD Heft …. Belehrung jenseitiger Seelen …
Die Gedanken wenden sich dir zu, da die Seelen vernommen haben die Worte
Gottes.

Sie können es nicht fassen, wie ein Erdenmensch kann ein solches Wissen
haben und stellen Fragen über Fragen. Sie sind zum Teil schon in einer gewis-
sen Reife, doch sollen auch die es noch besser begreifen lernen, welche noch
unwissend sind und es ihnen an Kraft fehlt.

So sollst du nun mehr und mehr dich dieser Seelen annehmen, daß sie erkennen
lernen die Liebe Gottes und es beweist durch Seine Ansprache … und sich
ihnen nun auch wird das Tor öffnen zum Lichtreich. Seliger Austausch ist es
dann immer, so sich diese Seelen versammeln zu gemeinsamen Handeln und
das Wissen nun verwerten wollen an die noch schwächeren Seelen.

Es ist ihnen aber auch die Gelegenheit geboten, daß sie können durch ihre
Erkenntnisse einwirken auf die ihnen nahestehenden Erdenmenschen, welche
noch in völliger Dunkelheit sind. Und es ist ihr größter Wunsch, daß diese
doch möchten vernehmen die Worte Gottes. Haben sie doch erkannt, daß es
allein nur vom Wert ist für die Ewigkeit.
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Es sind derer so viele, welche alle ihre Lieben auf Erden möchten warnen vor
einem gleichgültigen Wandel. Haben sie doch erkannt durch die Gnade des
Vaters, in welcher ungeheuren Schuld einer steht, der nicht annahm die Lehre
Jesu Christi. Es ist diese Lehre ihnen nun erst zum vollen Verständnis gewor-
den, wo sich die Gelegenheit ergibt einzuwirken auf ihre Erdenbrüder und -
schwestern, sind sie eifrig am Werk.

So erkennst du den Segen eurer Arbeit auch in diesem Bereich, denn wo nicht
das Licht der Erkenntnis scheinet, ist auch nicht die Dunkelheit zu verjagen.
Alles ist recht vor Gottes Augen, was hinführt zur Errettung der Seele und
diese Errettung sollet ihr euch angelegen sein lassen, sowie es für euch mög-
lich ist, auszuteilen von dem Himmelsbrot … Amen

720918
H.D. 18.9.1972
Nach dem Lesen der Worte Gottes aus BD Heft Nr. 127, Nr. 8325 - zur
Stärkung der Seelen im Jenseits (8325 Rechte Diener Gottes .... Einset-
zungsworte .... Geistwirken ....)
Es ist eine heillose Verwirrung hier entstanden, so die Seelen vernahmen diese
Worte. Es waren unter ihnen auch der Geistlichkeit viele, welche dachten, ihr
Amt recht verwaltet zu haben. Nun kommen sie den Fragen nähe und wollen
ihr Wissen vermehren.

So sollen sie gestärkt werden durch die Liebe des Vaters, Der allen will zum
Heil verhelfen. Darum sollet ihr des öfteren die Worte lesen, welche noch mehr
ihnen d a s erschließet, wodurch sie ihre falsche Richtung erkennen, die sie im
Erdenleben als die nur allein richtige ersahen.

So kommet ihnen durch euer Wissen zu Hilfe und setzet ihnen d i e Speise
vor, welche für ihre Seelen das wahre Lebensbrot ist. Es soll auch nicht die
Zeit gereuen, noch sollet ihr durch diese Arbeit gehindert sein in euren Pflich-
ten, aber wo der Wille ein ernsthafter ist zu helfen und auszuteilen von dem
Lebensbrot, wird auch immer die Zeit dafür gegeben.

Und nun sollet ihre auch d e r Seelen euch annehmen, die noch in völliger
Nacht ihres Geistes sind. So rede und lese ihnen etwas vor, was ihren Seelen
schon wird verhelfen, daß sie erkennen den Weg, der ihnen gezeigt wird durch
die Lichtwesen … Es ist der Weg für sie offen und sie sollen durch die Worte
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einen kleinen Anstoß vernehmen, der sie dann lässet weiterkommen in der
Nachdenklichkeit.

Es soll das Wort gelten, was geschrieben steht in dem Buch der Väter, es soll
ein Wort sein, welches die Pforte öffnet zum ewigen Leben. Amen

Gelesen Nr. 8688 (aus gleichem Heft)


[ 8688 Irrige Auslegung der Worte Jesu ....]

So erkennen sie ihren Irrtum und sind bestrebt, diese Worte auch d e n e n
zukommen zu lassen, welche sich noch nicht entschließen können, den Weg
einzuschlagen, der ihnen gezeigt wurde.

Nun soll sich eine Seele äußern, damit durch diese es auch für die anderen
noch mehr ein Beweis ist, daß ihnen durch die Worte, die sie vernommen
haben, ein Licht geschenkt wurde. So höre dieser Seele zu und lasse ihr deine
Worte auch zukommen. Amen

„Wenn ich, der ich ein armer Sünder bin, nun auch an diese Worte glaube,
kannst du mit dann auch versichern, daß ich gerettet werde für alle Zeit?
(Aufklärung)

Ja, ja, ich verstehe, ich bin dir so dankbar, daß du Verständnis hast für uns
armen Sünder. Aber kommt nicht auch der Lohn dafür als ein mir ungerecht
scheinender vor, wenn wir unser Leben lang in dieser Verblendung lebten und
nun soll dieses für uns erblühen?? O, ich kann es nicht begreifen, mir ist der
Vater allen Lichtes doch so in Furcht und Schrecken vorgestellt worden, daß
ich nicht wage, nur den Namen auszusprechen, den ihr nennt immer wieder…
euern Heiland und Erlöser J e s u s C h r i s t u s …

J e s u s C h r i s t u s … O, komme doch mir zur Hilfe in meinen Ängsten,


denn ich bin so schwach und will meinen Weg aber finden zu IHM … O
komme, ich rufe und will Errettung für meine Seele, hörst du mich??
(Aufklärung)

Ach, wie ist mir doch so wohl! Ach, ich könnte allen meinen Lieben auf Erden
nur zurufen: „Bleibet nicht mehr in dem Dunkel der Nacht, wachet auf und laßt
euch belehren von dem ewigen alleinigen Gott und Vater des Himmels und der
Erde …. Es ist die höchste Zeit, ihr könnet noch errettet werden. Gebet euch in

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die Hand eures J e s u s, Der den Gang auf Erden ging, um uns zu helfen zum
Heil unsrer Seelen und uns verworfenen Sündern zu erretten…“

Ach, ich kann es nicht fassen, ich bin überglücklich und will nun nicht länger
die Kraft benützen, dir mir das Leben gab für meine Seele.

Lasse dich, du meiner geliebte Schwester, in dem Namen des Herrn grüßen und
lasse mich teilhaben an deinen Worten, die der Gott und Schöpfer dir schenkt.
Amen Hallelujah ---- Amen“

720919
H.D. 19.9.1972
Lasse Ich euch die Worte zukommen, wisset ihr auch,
daß es die Zeit gebietet…
Um euch her rüstet sich alles, was nur d i e Menschen erfassen, welche sich
bewußt sind, daß eine Wandlung kommen muß. Sie stellen euch Fragen und
wissen doch, daß ihr sie nur beantworten könnet, soweit ihr selbst davon
Kenntnis habt.

Es soll nun ein jeder sich herrichten nach seinen Möglichkeiten, denn so es
wird dazu führen, daß die Gegenmacht die Menschen antreibt zu ihrem Han-
deln, können dann nicht mehr die Vorsorgen getroffen werden, die ein jeder
noch in der Möglichkeit hat. Lasse Ich euch die Worte zukommen, wisset ihr
auch, daß es die Zeit gebietet, die euch noch bleibt zur Befolgung dessen, was
ich für euch noch will zur Erleichterung tun.

So gebet einander die Hand, die euch wird in Gemeinsamkeit das vollbringen
lassen, was Ich durch Meinen Beistand auch werde unterstützen, so die Not die
Menschen erfaßt durch die Maßnahmen der Macht des Gegners.

Es geht nur noch die Zeit der gegenwärtigen Jahreszeit dahin, um dann in
wechselvollem Spiel das einzuleiten, was die Welt in ihrem Machtsinn will zur
Ausführung bringen … So stellet euch bereit und wisset, daß die Stunde naht,
die den Menschen wird als Beispiel gelten, daß sie daran erkennen des höch-
sten Machthabers Stärke und sich Seinem Willen fügen müssen in ihrem
Geltungssinn.

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Gebet einander die Hand, das soll auch bedeuten, daß ihr in Gemeinsamkeit
werdet müssen einstehen für eure Brüder und Schwestern, denn diese alle sind
von Mir gewählt zur gemeinsamen Arbeit für Mich und Mein Reich. Amen

720922
H.D. 22.9.1972
Vorsorge ….. wo also es wird fehlen an so manchen Gütern …
So öffnet sich dir wiederum die Tür, durch welche du kannst eintreten zu jeder
Zeit, um dich zu stärken mit Meinem Wort.

Lasse die Gnade nicht an dir vorübergehen, wenn Ich für euch die Zeit ermes-
se, wo ihr noch könnet euch versorgen mit den notwendigsten Gütern, die darin
bestehen, daß ihr nicht gehemmt werdet durch den Mangel dieser.
Es kommt dir wohl nicht recht glaubhaft vor, daß die Zeit soll schon in der
nahen Zukunft liegen, wo also es wird fehlen an so manchen Gütern, die der
Mensch bedarf für seinen Fortbestand.

Und so sollen alle davon Kenntnis nehmen, welche Mein Wort bewerten und
nicht sollen ungewarnt bleiben. Kommet doch allen Meine Hilfe zu, wo Ich es
ersehe, daß diese in ihrem Herzen Mich tragen und somit auch ihr Wunsch sein
wird, daß sie Kenntnis erhalten durch Mich.

So soll es dir aber auch insofern erleichtert werden, daß du wirst die Unterstüt-
zung finden bei den dir nahestehenden Geschwistern, die dir werden in der
gleichen Weise es kundtun und somit auch dann leichter denen vermittelt
werden kann, wo Ich es werde leiten und bestimmen nach Meinem Willen.

Lasse dich nicht schrecken, denn du bist doch für so viele ein Hort und kannst
dich immer in Meine Obhut flüchten, wo du dich wieder kannst stärken und
laben mit Meinem Wort.

So habe Ich dir die Worte gegeben, daß du sollst sie denen zukommen lassen,
die nach dem Brot des Lebens trachten und wollen von Mir gelenkt sein auf
ihren Wegen … Amen

50 
 
720924
H.D. 24.9.1972
…. so viele der Worte, die Ich gab Bertha Dudde,
auch noch in Sicherheit zu bringen
Ja, Mein Kind, öffne dich Meiner Stimme nur immer, so du in Mir d a s
suchest, was den Menschen allein nur beglücken kann … die Gewißheit des
Geborgenseins an Meinem Herzen, und damit auch für deine Mitmenschen ein
Born bist, wo sie sich können laben mit Meiner stärkenden Kraft des Lebens-
wassers.

Und so will Ich dir die Worte noch einmal ins Gedächtnis rufen, die Ich euch
schon einmal zugehen ließ… Ihr sollet euch bereithalten für euer Amt, wo ihr
werdet der Arbeit viel finden, denn es wird die Not übergroß sein, die durch
eine Naturkatastrophe eintritt.

Und wenn nun Ich es euch verkünde in weiser Voraussicht, habe Ich doch
wahrlich nur d a s im Sinn, daß ihr sollet nicht ungewarnt der Zeit entgegen-
gehen, denn diese ist nur noch begrenzt, und kann es euch nicht dringend
genug gesagt werden, daß ihr sollet Vorkehrungen treffen, die euch werden
von Nutzen sein.

Es ist nicht nur d a s vonnöten, was dem Körper zukommen muß, es sind auch
die verschiedenen und so wichtigen Dinge, dir ihr in eurer geistigen Arbeit
benötigt. Und nun soll sich ein jedes nach seiner Möglichkeit richten, so viele
der Worte, die Ich gab (Anm. d.Hrg.Bertha Dudde), auch noch in Sicherheit zu
bringen, denn diese werden euch nützen für die geprüften Menschen, welche in
ihrer Not nun erkennen, daß Ich ihrer gedachte und sie nun stärken will mit
Meinem Wort.

Es haben sich schon so manche gelöst davon, doch werden sie erneut sie
begehren und euch angehen um die Speise des Himmels, denn das allein gibt
ihnen nun Kraft, auszuharren in ihrer Not, die alle betreffen wird, aber d e m
erträglich wird sein, wo die Liebe des Herzens sich stets damit kräftigte, und
nun es ihm wird immer klarer werden, wie Ich in allem vorsorgte, um eine
Quelle erstehen zu lasse, die dem müden Wanderer nun sich zum Kraftquell
läßt werden.

Es ist das Wort euch gegeben zur Befolgung und Stärkung des Glaubens.
Amen
51 
 
720926
H.D. 26.9.1972
Des Schöpfers Wille ist in den kleinsten Dingen zu erkennen ….
Wo Meine Gnade wirksam werden kann, so daß durch diese Zuwendung vielen
Menschen auch kann geholfen werden, indem sie dadurch für ihre Lebensfüh-
rung einen Gewinn haben, wird auch dafür Sorge getragen werden, daß diese
Gnadenzuwendung erhalten bleibt.

Es ist die Zeit der Bewährung und Heimsuchung und es wird für die Menschen
stets schwerer, das zu ertragen, was ihnen gegeben wird zu ihrer Prüfung.
Darum will Ich allen denen mit Meinem Trost und Beistand zur Seite stehen
und ihnen auf ihrem Pilgerweg die stärkende Kost reichen, um dadurch sie zum
Ziel gelangen zu lassen.

Wenn Ich für einen jeden in anderer Form das Mittel anwende, durch welches
Ihnen aber auch sicher geholfen wird für ihre noch in Not sich befindenden
Seelen … die noch nicht völlig sich können lösen von den ihnen so wichtig
erscheinenden weltlichen Dingen, muß es durch Meine weisheitsvollen Füh-
rungen ihnen leichter gemacht werden, und sie daran erkennen können, daß es
durch eine höhere Macht und Weisheit gelenkt wird.

Alles ist dann verständlich, hat einmal der Mensch erkannt das eigentliche Ziel,
welches er soll anstreben … und ihm nur nützen kann für die Ewigkeit.
Des Schöpfers Willen allein müsset ihr in allem erkennen und seien es die
kleinsten Dinge, die euch täglich begegnen. Es wird immer eine weise Len-
kung zu erkennen sein, so ihr nur darauf achtet, was Ich durch jedes Geschehen
bezwecke.

Nichts ist im Leben ohne Sinn und Zweck, es strebt alles d e m zu, wo die
Seele kann ausreifen und wachsen in ihrer Entwicklung. Lasset daher auch alle
Mißhelligkeiten, die euch begegnen, stets durch die Erkenntnis in euch zu
einem für euch völligem Verständnis werden, indem ihr sie hinnehmet mit
Geduld und Überwindung.

Denn alles wird euch zum Segen gereichen, was ihr an euren Mitmenschen
tatet – und seien es auch nur die kleinsten Dinge, die euren Willen sollen
beweisen, daß ihr die Liebe allem voranstellet und dadurch wachset in eurer
Seelenreife. Amen
52 
 
721015
H.D. 15.10.1972
Wo Liebe und Glaube gemeinsam wirken, wird auch der Erfolg sein
Alles, was in euch schaffet und wirket zu Meiner Ehre, kann euch die Gewiß-
heit geben, von Meiner liebenden Hand auch ergriffen zu werden, die euch das
Tor erschließet zur ewigen Heimat.

Der Glauben kann wohl die Förderung der Seele erreichen, doch nimmermehr
darf die Liebe mit ihrer Kraft euch mangeln, denn diese ist das Fundament
allen Bestehens. Es muß der Mensch erkennen lernen, wo durch die Liebe es
kann zu einer innerlichen plötzlichen Wandlung des Denkens kommen, wo es
schien, daß dieser keiner Wandlung mehr fähig sei.

Wo Liebe und Glaube gemeinsam wirken, wird auch der Erfolg sein und es
erwacht sie Seele aus ihrem Schlaf. Mir ist der Mensch wohl unterstellt, doch
wo es um die Willensfreiheit geht, kann Ich nicht eintreten mit Meiner Macht
…. Es müssen die Gedanken und Handlungen aus freiem Willen den Menschen
beherrschen und ihn nun umformen nach Meinem Willen.

Es wächst die Seele in ihrer Erkenntnis nur durch eigenen Arbeit und diese
Arbeit sollet ihr unterstützen durch die Zuleitung Meines Wortes. Es gibt die
Kraft j e n e m , der gewillt ist, für seinen weiteren Erdenweg nun eine bessere
und tiefere Erkenntnis zu gewinnen, durch welche er auch wird in seiner
bisherigen Lebensweise den Mangel erkennen, den er nun beheben will.

Leitet daher Meine Wort auch d e n e n zu, wo der Geist euch führt in euren
Gedanken. Nichts ist von Wertlosigkeit, was ihr durch euren Willen tut, um
denen beizustehen, die für ihre Seele Hilfe benötigen und Trost … Amen

721016
H.D. 16.10.1972
Gelesen BD 8133 „ Tod ist überwunden
[8133 Vergeistigung unreifer Substanzen ....]
So wird sich dir dereinst der Vater nahen, und an der Pforte des Lebens dich
führen an Seiner Hand … Der Glaube eines Menschen ist die Brücke zum
ewigen Leben. Leben heißt aber auch tätig sein zu können nach dem Willen

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Gottes. Und diese Tätigkeit werdet ihr, dir ihr glaubet, beglückend empfinden,
und euch nimmermehr sehnen nach des Erdenlebens Tätigkeit.

Alles, was der Welt angehört, werdet ihr in der Ewigkeit empfinden, als wie ihr
jetzt es empfindet in den Bedrückungen, die euch in so mancherlei Art begeg-
nen. Es ist dann nur noch d a s für euch von Nutzen und begehrenswert, was
ihr nun empfanget aus der göttlichen Quelle, die euch aber wird auch stets in
Fülle d a s geben, was eurer Seele zur Stärkung dient.

Und so muß nun der Mensch, dessen Leben noch voller Weltsinn ist, versu-
chen, alles das einer Prüfung zu unterziehen und erkennen lernen den Unter-
schied der göttlichen Gaben und d e r e r , die der Welt angehören.

Verlasset euch stets auf alle Hinweise, die ihr erhaltet durch die Stimme des
Geistes und schweiget nicht euren Mitmenschen gegenüber, wenn euch aus der
Welt des Lichtes ein Strahl berührt, an welchem ihr erkennen könnet, daß die
Gottheit für einen jeden sorgt und will, daß die Menschen erwachen zum
ewigen Leben …. Amen

721018
H.D. 18.10.1972
Durch die Tat beweisen gegenüber der Welt, was wir vertreten….
Und die Gnade des Wortempfanges ist stets dort erkenntlich, wo das Herz sich
freigemacht hat von jeglichem eigennützigen Gedanken, wo es also durch die
Kraft Gottes möglich wird, daß die Gaben einfließen können rein und stärkend
für d e n , der sie begehrt.

Mein Walten und Wirken an den Seelen der Menschen ist dann so offensicht-
lich, daß sie nun in ihrer Liebe zu Mir auch stets zunehmen und das ist Mir die
größte Freude auch. Wüßtet ihr, wie weit eure Entwicklung schon vorange-
schritten ist, daß ihr also nur noch eine kleine Strecke benötigt, um zum Ziel zu
gelangen, es würde euch anspornen zu noch größerer Liebetätigkeit, die, so sie
einmal erwuchs in euch, alles ließe zurückstellen an Wichtigkeit.

Doch es ist für euch der Ansporn gegeben, ihr könnet durch mancherlei euch
noch begehrliche Dinge beweisen, daß ihr gewillt seid, zu geben dem Näch-
sten und ihm zu helfen durch kleine Liebedienste, dir ihr wohl nicht so bewer-
tet, aber Mir ersichtlich sind.
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Gebet alles was euch beglückt auch denen weiter, wo durch die Liebe des
Herzens diese es erkennen, daß ihr ihnen durch die Tat wollet beweisen, was
ihr vertretet der Welt gegenüber. Gebet und opfert und lasset euch nicht als zu
schwer erscheinen in der Hingabe der Güter. Sie sind nur so lange eurer Eigen-
tum, als wie Ich sie euch belasse. Und daß Ich sie euch gab, sollet ihr bewerten
in der Erkenntnis eures Lebensweges, welche Ich für euch ebnete nach Meinem
Plan.

Die Gaben, die Ich austeile, geben euch nun mehr an Reichtum, als wie ihr es
könnt erfassen mit eurem menschlichen Ermessen, und wo der Reichtum der
Seele wächst, ist gesorgt für die Ewigkeit und brauchet nicht mehr der Mensch
zu fürchten für das Heil der Seele… Amen

721023
H.D. 23.10.1972
Erdenleben ist nur eine Prüfungszeit für die Seele …
Und so werden sich die Geister scheiden, wenn Ich komme zu halten das
Gericht …

Es kommen noch viele der Menschen zu einer kleinen Erkenntnis ihres Daseins
auf Erden, wenn es wird durch die Gewalten der Natur ihnen als Beweis die-
nen, daß sie nicht ohne Schutz und Beistand können diesen widerstehen. Es
glauben wohl viele noch an eine höhere Macht, aber nicht werden sie soweit in
ihrer Erkenntnis kommen, daß das Erdenleben ihnen nur als eine Prüfungszeit
gegeben ist; und somit auch nicht ihre Lebensgewohnheiten ändern, indem sie
diese als zu hoch in ihrem Wert bemessen.

Sie sollen aber weiterkommen in ihrer Entwicklung der Seele und dazu führet
sie Meine Allmacht und Weisheit, indem Ich ihnen so manches entziehe, was
sie glauben benötigen zu müssen. Sie könnten wohl auch höher schreiten, so
sie würden alles das, was sie besitzen und verwerten, mit d e n e n teilen, die
in einer weit niedrigeren Lebensstellung stehen, so sie derer gedenken durch
mancherlei Hilfe.
Uns somit ist es vonnöten, daß Ich siebe und teile die Güter derer, wo Ich es als
eine Rettung für ihr Seelenheil erkenne. Nur das ist dem Menschen von Nut-
zen, was sie durch die Liebe sich erworben haben und was Ich mit Meinem
Segen auch ihnen belasse… denn es sollen auch daran die Menschen erkennen,

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daß Ich nicht willkürlich nehme, was sie sich erworben haben durch ihren
Erkenntnisgrad und ihre seelische Reife.

Darum kommet nun Meine Liebe allen zu Hilfe, die in der Not der Seele sind,
und Ich werde allen ein gnädiger Richter sein, um auch sie heimholen zu
können in ihr Vaterhaus … Amen

721025
H.D. 25.10. 1972
Abruf der Menschen …
Rufet des Schöpfers Wille die Menschen ab zur ewigen Heimat, ist es denen
ein Beweis und eine Mahnung, die da glauben an ihre Macht und Möglichkeit,
ein Leben verlängern zu können.

Es haben wohl alle diese Möglichkeiten ihren Wert, solange wie sie dem
Menschen dienen zur Erhaltung der noch fälligen Zeit, die der Körper braucht,
um sich dann nun lösen zu können aus seinen Fesseln. Es wird nur solange der
Mensch leben, wie Ich es als nutzbringend ersehe für seine Seele. Hat aber die
Trennung und Lösung stattgefunden, die das Eingehen in das jenseitige Reich
möglich macht, werden auch durch Meine Boten diesen Seelen alle Hilfsmittel
gegeben, mit welchen sie nun sich ihrer neuen Umgebung anpassen können.

Und nun kommt für alle der Moment der Entscheidung, wo ihnen die Richtli-
nien gegeben sind, mit welchen sie arbeiten können, so ihr Wille das zuläßt.
Stellet nun die Brücke her durch Mein Wort und gebet ihnen Kenntnis von
allem, was ihnen wird nützen für ihre Seele. Es haben dann auch jene noch die
Möglichkeit, sich eine wahrheitsgemäße Belehrung anzuhören, die jetzt noch
auf Erden oft verschmäht wird.

Und allen diesen ist Mein Beistand sicher, wo Ich erkenne den nur noch klei-
nen Schritt, den sie tun müssen, um zur vollkommenen Erkenntnis zu kommen.
So setzet euch ein für Mein Wort, so ihr es könnt immer nur den Menschen
nahebringen, denn Mein Wort ist mit Meiner Kraft gesegnet… Amen

56 
 
721027
H.D. 27.10.1972
Trennung von allen Gütern und Zuteilung nach Ermessen Gottes….
So nimm auf Mein Wort und leite es allen zu, die mit dir verbunden sind.
Amen

Mein Kind, es hat der Menschen Wille seinen eigenen Untergang herbeigeführt
und wo der Wille es aber auch verhindern kann … daß ihm also Mein Schutz
sicher ist, wird auch alles, was an den Menschen herankommt, nicht s o ihn
bedrücken. Meiner Gnade könnte ein jeder teilhaftig werden und somit auch
ein Unheil würde wider bessere Erkenntnis abgeschwächt werden.
Aber so stehe diese Menschen noch in weitester Ferne von Mir und lassen sich
gefangen nehmen von dem Strudel der Welt. Ich setze daher auch noch d e n e
n so manche Prüfung vor, wo Ich erkenne, daß sie noch mit allen Fasern ihres
Herzens an den weltlichen Gütern haften.

Sie sollen durch ihre Prüfungen erkennen Meinen Fingerzeig und sie werden
stutzen über Meine Zulassungen. Sie sollen aber dessen gedenken, daß nicht
allein die Seelenspeise genügt, sie sollen wissen und erkennen, woran noch ihr
Herz hängt … daß nur I c h will begehrt werden …

Und allen diesen rufe Ich zu, löset euch von dem Besitz irdischer Güter, indem
ihr ihnen nur soweit sollet eure Beachtung schenken, was notwendig ist zur
Erhaltung des täglichen Lebens. Trennet euch von aller Materie, die da euch
noch umgibt mit ihrer Schönheit und Einwirkung auf eure Gedanken.

Lasset euch führen durch des Vaters Hand, Der alles weiß seinem rechten Platz
und Verwendung zuzuleiten …. Versteht die Worte recht, nichts ist von Nut-
zen, was den Blick auf sich zieht und wo der Sinn einer Verwendung fehlt, der
nutzbringend ist für den Mitmenschen.

So habe Ich wohl euch, Meine Kinder, durch Meine Worte angerührt, ob ihr es
beherzigt, liegt euch zu … Nicht Mein Wort soll in euch das vollbringen, es ist
der f r e i e W i l l e, durch welchen ihr beweiset, ob euch Meine Worte ernst
sind und sie euch zum Segen werden für eure Seele.

57 
 
Und wenn Ich sprechen werde durch die Natur, ist es für euch eine desto
leichtere Trennung eurer Güter, die Ich einem jeden werde zuteilen nach
Meinem Ermessen … Amen

721112
H.D. 12.11.1972
Vorlesungen ….
Eine Seele aus dem Jenseits voller Freude und Wißbegier …
Es ist der Ruf aus der Höhe zu euch Menschen von den Seelen verstanden und
aufgenommen worden, so daß sie sich nun äußern möchten. Sie sollen auch
gestärkt werden und darum komme du ihren Bitten nach und lasse sie sich ihrer
Fragen entledigen.
Rufet Meine Liebe alle an den Tisch Meiner Gaben, werde Ich auch einwirken
auf alles, was sie begehren zu wissen. So erwarte ihre Fragen … Amen

„Du, meine Schwester, habe ich doch schon so oft vernommen in den Worten,
die du uns gabest durch deine Vorlesungen. Und nun will ich meine Fragen
beantwortet haben: Können wohl wir alle einmal das erreichen, was ihr auf
Erden schon erreicht habt? Ihr habet doch ein so großes Wissen und wenn ihr
uns könntet einen Teil desselben geben, wir würden wir glücklich sein.

Aber wie kann es nun geschehen, daß ihr uns solches vermittelt, es ist doch nur
immer ein kurzer Augenblick, wo sich das Tor öffnet, um die Gnadengaben zu
erhalten. Ach, gebe uns die Gewißheit, daß auch wir einmal in die Seligkeit
gelangen. Du brauchst doch nur deinem Drange folgen und für uns das erbitten,
nicht wahr?“ (Aufklärung)

„Ja, ich verstehe deine Worte nur zu gut und wenn ich also in meiner Umge-
bung werde wieder sein, wo die auch sich befinden, die noch nichts wollen
hören, so kann ich doch schon so manches ihnen sagen, was ich nun weiß und
womit mir auch schon so geholfen wurde.

Und wenn ich nun dann in dieser Arbeit verbleibe, ist es dann nicht auch schon
ein Fortschritt für meine Seele und kann ich da nicht auch weiterkommen mit
meinem Willen? Ja, ich will, daß ich höher schreite, ich will alles erkennen und
begreifen lernen, was die Liebe Gottes betrifft … Und meinen Erdenbrüdern
und -schwestern werde ich auch beistehen können, ist das möglich?“
(Aufklärung)

58 
 
„Ja, mein Wille ist es durchaus und ich bin ja schon so glücklich über diesen
Fortschritt, denn nun weiß ich, daß es aufwärts geht mit mir und ich auch nicht
werde verloren gehen. Denn mir ist der Gedanke so schrecklich, daß ich sollte
noch einmal durch die Schöpfungen gehen, wie ich vernommen habe durch die
uns belehrenden Wesen. Können denn diese uns auch dasselbe sagen, wie es
nun auch ist, daß sie also durch ihre Worte uns so belehren, daß wir es verste-
hen?“ (Aufklärung)

„Ach so, du bist also durch eine Tätigkeit so ausgebildet, daß du uns kannst das
Licht auch geben; ja wir sind allen so dankbar und wollen nun die Zeit gut
nützen. So soll mein Gruß euch allen gelten, dir ihr euch bemüht um uns und
unser Heil. Es segnet der Vater allen Lichtes euch sicher reichlich und das kann
ich nicht tun, aber möchte euch von Herzen danken nochmals. Amen“

Es war eine Seele voller Freude und Wißbegier und sie soll nicht enttäuscht
werden. So gebet auch ihr reichlich Kost und gedenket ihrer …. Dein Schutz –
und Führergeist. Amen

721115
H.D. 15.11.1972
Gelesen aus BD Heft.. Seelen des Lichtes fragen :
Was ist unter „Geistwirken“ zu verstehen? …
Die Seelen des Lichtes sind erfreut über diese Worte und begehren zu wissen,
was unter Geistwirken zu verstehen ist. Sie haben es wohl vernommen, können
aber nicht verstehen, worin dieses Wirken besteht.

Und nun sollst du ihnen es erklären, denn deine Tätigkeit gibt ihnen ja den
Beweis dessen, was sie nicht verstehen. Es soll ihnen Licht gegeben werden,
auf daß sie in ihrer Entwicklung weiterschreiten.

Erhebet euch ihr alle, dir ihr begehret Mein Wort. Amen

Es sind gar viele hier versammelt und sie sind erfreut, daß ihnen nun soll von
dem Lebensbrot zukommen. Höre ihnen zu und gibt dir der Vater die Gnade,
bist du für jene eine große Hilfe im Fortkommen ihres Geistes.

So höre die Worte eines schon Weitergeschrittenen an …

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„Wie ist es zu verstehen, wenn du die Worte lesest, daß der Geist wirket im
Menschen. Können auch wir es erreichen und was versteht man darunter?
(Aufklärung)

„Ach, du meine liebe Schwester, ich verstehe wohl, was du meinst, aber ist es
dann nicht so, daß die Gottesworte nur d e m gegeben werden, wo es zu solch
einer hohen Stufe kam, wie du es mir erklärtest und wie wir also das niemals
mehr erreichen können, also wir wohl ein Wissen erhalten, was uns weiterför-
dert, doch niemals wir selbst von Gott diese Gnade mehr erhalten können.

Es ist das Wirken des Geistes dann doch nur für die Zeit auf Erden möglich.
Das ist für alle verständlich. Ach, wie kann es nur der Menschen so wenige
geben, denn das haben wir auf Erden nicht erfahren. Ich muß nun mit dem
Wissen allein zufrieden sein und meiner Seele Verlangen ist doch, mit Gott so
verbunden zu sein, wir ihr es könnt.“
(Aufklärung)

„Wenn ich nun aber mich bemühe, immer höher zu kommen, ist die Wirkung
von Gottes Wort also auch schon Seligkeit, meinst du? Ja, so ist es mir nun
auch schon leichter verständlich und ich werde alles daransetzen, daß auch
d i e mir folgen mit ihrem Willen, wo ich sehe, daß sie noch so zu ringen
haben und es mir um sie leid tut in dieser Not ihrer Seelen. So folge ich nun
dem Gesetz und verlassen den Ort, wo Licht erstrahlte, um uns zu belehren
durch die Liebe des Heilandes, der da war Jesus Christus und Gottes Sohn und
Erlöser der Welt …. Amen“

Wie erstrahlet alles in Licht, so diese Seele erkannte die ewige Gottheit und
sich nun kann weiter entwickeln zu ihrem Heil … dein Schutz - und Führer-
geist. Amen

721213
H.D. 13.12.1972
Die Menschheit wird durch Naturgeschehen geläutert …
Brauchet ihr doch nur zu Mir kommen und Mich bitten um Mein Wort, so
werde Ich auch bei euch sein zu jeder Zeit … Amen
Es ist des Heilandes Liebe zu euch herabgestiegen, um euch frei zu machen aus
der Gebundenheit Meines Gegners. Die Liebe nun, die Er euch ließ zukommen

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durch Seine Menschwerdung, umfaßt wohl alle Menschen gleich, doch ist
diese Liebe nicht d e m zum Heil, der sie nicht annimmt und sich abseits stellt
von dem Quell des Lebenswassers.

Es wird aber nun, da die Zeit erfüllt ist, von einer Bedeutung auch für d i e
Menschen werden, so sie durch Mein Liebefeuer geläutert und hindurchgehen
müssen, wollen sie nicht verloren sein für die Ewigkeit … Dieses Liebefeuer
wird angezündet, so es wird durch die Geschehnisse im Bereich der Natur zum
Ausdruck kommen. Es kann ein jeder, der guten Willens ist, dann aber auch
d e s s e n g e w i ß s e i n , daß Ich dem Feuer Meiner Liebe einen Strahl
göttlicher Macht und Kraft entgegen setze, wo durch diesen Strahl, gleich
einem wasserspeienden Schlauch, Einhalt geboten wird.

Und diese Läuterung muß kommen, will Ich doch noch die Herzen j e n e r
gewinnen, die noch zögernd, ja zuweilen abweisend, sich verhalten Meiner
göttlichen Existenz gegenüber. So soll das Werk Meiner Erlösung und die
Menschwerdung Jesu als eine Fackel der Liebe leuchten und allen vorangehen,
daß dieses Licht ihren Weg erleuchte und durch die Finsternis hindurch führt
dem Ewigen Licht entgegen.

Nur so kann für die Menschheit der Frieden einziehen und Ihnen wie einst der
Ruf ertönen … „Friede auf Erden allen, die eines guten Willens sind …“
Amen

721214.1
H.D. 14.12.1972
Du bist ein Kind des Lichtes gewesen, als du zur Erde kamst ….
Wort an Fritz Haller …
Wollt ihr frei werden von Meines Gegners Fessel und wollet ihr, daß Ich euch
führe in Mein Reich des Friedens und der Glückseligkeit, müsset ihr allem, was
euch will schwächen, Widerstand leisten mit Meiner Hilfe.

Und so sei dir gesagt, Mein lieber Sohn, Bruder und Freund, bist du gewillt,
Meine große Gnade anzunehmen, indem Ich Mich dir immer wieder offenbare,
sei es auch nur durch Meine Hinweise, die dir zugehen durch den Mund Mei-
nes Kindes, deiner Schwester liebevollem Zuspruch, so kannst du es nicht
ermessen, wie weit deine Seele schon in der Reife steht, um dich dereinst
aufnehmen zu können in Mein Lichtreich.
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Es hat sich deine Seele gesehnt nach der Vereinigung mit Mir und diese Verei-
nigung kann nur stattfinden in der Erkenntnis, daß alles, was von außen auf
dich einwirkt, nur dazu dient, dich zu schwächen und dem Gegner dient für
seine Waffe …. die er gebraucht einem jeden gegenüber, der nur in der kleins-
ten Möglichkeit einen Erfolg für sich ersieht.

Glaube doch nicht, daß Ich nicht weiß und sehe deine inneren Kämpfe, sie sind
der Prüfstein für deine Seele, die da ringt um die Freiwerdung für alle Zeit.
Aber Ich werde dir, Mein lieber Sohn und Bruder, sichtlich beistehen, bist du
doch ein Kind des Lichtes gewesen als du zur Erde kamst, um diesen Weg zu
gehen, der dir die Vollendung sollte erbringen.

Nun bist du den weiten Weg über die Erde gegangen, hast so manche bittere
Stunde genossen, du bist nun als Pflanze gleich empor gewachsen in deiner
Seelenreife …. willst du die Gnade dir verscherzen, in Meinem Reich zu
weilen, bei Mir deinem Vater, Der dich liebt und will, daß du selig und glück-
lich bist?

O, Mein Sohn, es ist die L i e b e nur die einzige Waffe, die den Gegner
schlägt, und diese Liebe schenke Mir weiterhin, auf daß Ich dich halte mit
Meiner Liebekraft und Meiner Macht, die wohl stärker ist, als die Meines
Gegners.

Es hat die Liebe einst über den Tod gesiegt und das sollst du für dich auch
annehmen, daß du frei einst eingehen kannst in Mein Vaterhaus, welches dir
offensteht und dich empfangen wird als Meinen Sohn … Amen

721214.2
H.D. 14.12. 1972 (2)
Aus dem Jenseits – Mutter Haller …
„Ach, du meiner Schwester, in Gottes Namen darf ich dir einige Worte spre-
chen, bin ich doch so glücklich über die Worte, die der Vater dir ließ zukom-
men.

Meine Liebe zu euch beiden müsset ihr doch fühlen und wo ich helfend ein-
greifen kann, bin ich bereit. Aber nun sollte es für mich einen Freudentag
geben, du hast mit deiner Liebe, die du meinem Sohn schenkst, auch mir so
viel erwiesen, bange ich doch um seine Seele, die da ringt mit den bösen
Mächten.
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Wie verlange ich nach meinem Kind und wie bin ich nun beglückt zu wissen,
daß des Vaters Hand ihn hält und er nicht allein steht mit den Kämpfen seiner
Seele. Wie ich euch nahe bin, könnet ihr wohl nicht fühlen, doch sowie ich
euch gegenwärtig sein kann zu jeder Zeit, ist es schon eine Glückseligkeit hier
im geistigen Reich …. Denn dadurch können wir in allem eingreifen, was euch
manchmal schwerer erscheint, um eine Sache zu lösen.

So komme ich nun auch nun mit des Vaters Gnade zu euch … und das gibt
auch mir eine ungeahnte Freude und läßt mich dem Vater lobsingen und prei-
sen… So gehe ich getröstet meinen Weg weiter und weiß euch in der Obhut
des Vaters, Der da ist unser aller Vater …. Amen

Es sprach dein Mutterle Haller zu dir mein Kind….“

721226
H.D. 26.12.1972
Der Weg des Kreuzes ist der Weg zum Heil …
Komme und stärke dich mit Meinem Wort, und Ich bin dir so nahe, daß Meine
Vaterliebe dich kann erfassen durch deine Hingabe an Mich. Amen

Rufe Ich euch allen zu, daß der Weg des Kreuzes nicht kann vorbei führen an
Klippen und dornigen Wegen, werdet ihr auch erkennen, wie alle Gefahren des
Lebens sein mußten und noch sein müssen.

Die Gefahren aber sind nur solange von Wirkung, wie ihr euch schutzlose
fühlet und nicht wisset, ob euer Weg der richtige sei. Die Wege alle, die Ich
erschließe, sollen aber auch gangbar d e m sein, der sie benutzet, um zum Ziel
zu gelangen. Und ein jeder wird andere Wege einschlagen, es kann nicht der
Weg dasselbe aufweisen, was dem andern als Hindernis in den Weg gelegt
wird.

Und so komme Ich einem jeden in anderer Art entgegen und öffne auch mitun-
ter eine Tür, die durch mancherlei trostspendende Erkenntnis führt und för-
dernd ist der Seele. Es gibt der Menschen viele, die noch durch ihren Weltsinn
gefesselt sind und noch nicht erkennen, welch eine geistige Verbundenheit dem
sich erschließt, der gewillt ist seinem Weg eine andere Richtung zu geben.
Wüßtet ihr, die ihr noch nicht die Gnade erfasset, wenn Ich zu euch Menschen
Mich herab neige, um die Bedeutung dessen, ihr würdet wahrlich alles daran
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setzen, um teilzuhaben an dem großen Liebe- und Erbarmungsakt, den Ich in
der Zeit des Endes euch noch zuteilwerden lasse.

So stehet nun aber für alle noch der Quell des Lebenswassers zur Benutzung
bereit, wer daraus trinket, kann sich laben und stärken für die kommende Zeit,
denn diese wird für alle ein Verlust bedeuten, wo nicht angenommen wurde
Meine Gnade, und Ich auch als Beschützer werde bei einem jeden sein, der
Mich anruft in seiner Not.

Ich werde kommen wie ein Dieb in der Nacht, fürchtet euch nicht, denn Ich bin
bei euch alle Tage … Amen

730102
H.D. 2.1.1973
Eingriff Gottes ist keine Willkür der Natur…
Rufe Ich euch zu, daß Ich kommen werde wie ein Dieb in der Nacht, müsset
ihr daraus erkennen, wie ernst die Zeit ist. Und immer wieder weise Ich darauf
hin, wenn ihr höret von den Geschehnissen, die ihr aber nur soweit beachtet,
als wie eure Herzen es fassen können.

Und nun soll für alle noch fernstehenden Menschen, welche noch keine Bin-
dung mit Mir, ihrem Schöpfer haben, auch ein gewaltiger Hinweis gegeben
werden. Sie werden wohl daraus erkennen, daß es nicht eine Willkür der Natur
auslöst, aber sie haben auch nicht den Willen, näher sich damit zu befassen und
wollen keine Macht anerkennen, die auch sie lenkt und führt.

Wenn nun durch Meine Gnade d e n e n ein Licht gegeben wird zu ihrer
Erkenntnis, wird es aber auch müssen durch eine starke Leuchtkraft geschehen.
Und eine solche kann nur erreicht werden durch wiederum starken Antrieb,
gleich eurer Elektrizität, die schwächer und stärker ihre Leuchtkraft gibt – so,
nach eurem Ermessen…

Und nun soll aber auch der Erfolg von Nutzen sein und es wird so mancher
sich besinnen auf Sinn und Zweck seines Erdenlebens. Mir ist eine Seele dann
gleich wert, kommet sie nur zu Mir und will Mich als ihren Wegbegleiter
annehmen.

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Mir ist aber auch dann eine Möglichkeit gegeben, nun weitere Hilfskräfte
heranzubilden für Meine Lehre und damit auch für die Seelen im geistigen
Reich.

Es ist der Segen Meines Wortes für einen jeden der es hört, von unermeßli-
chem Wert und Ich kann in Mein Reich aufnehmen viele noch, ehe die Pforten
geschlossen werden am Ende der Zeit… Amen

730103
H.D. 3.1.1973
Das Erlösungswerk ….
Ich spreche nun als des Menschen Jesu Seele…
„Sühne der Schuld durch Jesus Christus“ – B.D. Nr. 6513 gelesen
Die göttliche Liebetat eines Menschen hat also das Werk der Erlösung voll-
bracht. Habt ihr in euch das zur Gewißheit werden lassen, wird sich auch der
Geist erheben zur weiteren Entgegennahme geistiger Erkenntnis.

Ich spreche nun als des Menschen Jesu Seele…

Mir wurde durch die große Sühneschuld der Menschen das Licht gegeben,
nach welchem Ich Mich sehnte, mit diesem Licht verbunden zu sein. Ich war
ein Wesen, hervorgegangen aus der Kraftfülle des ewigen Gottesgeistes. Und
so konnte Meine Seele auch das Licht empfinden als höchste Seligkeit, aber
auch Mir es gegeben war, tiefer zu erschauen die Wesenheit Gottes. Als nun
durch den Abfall der Wesen das Licht bei jenen erlosch, leuchtete es Mir
weiterhin in einer Stärke, die Meinem Wesen aber auch nun d a s vor Augen
stellte, was die ewige Gottheit plante… Ich wußte somit auch um die große
Schuld Meiner gefallenen Brüder, Ich wußte auch um die n i e einzu-
bringende Sühne, die diese Schuld tilgen konnte.

Und so erwuchs in Mir die Liebe verstärkt auf Meinen Willen ein, daß Ich
Mich erbot zur Tilgung dieser Schuld… Ihr werdet es niemals erfassen können,
denn eure Seele bedarf eine noch solch hohen Reife, dir ihr auf Erden wohl nur
selten erreicht, aber euch in Meinem Reich des Lichtes kann das erschließen.

So wollte Meine Liebe euch helfen, herauszukommen aus dieser Schuld und
Ich stieg herab zur Erde; von Gottes Liebe erfaßt und frei handelnd mußte Ich
den Weg auf Erden wandeln.

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Es ist dies nur zu begreifen, so ihr euch freimachet von jeglichem Gedanken
der Vorstellung einer Persönlichkeit Gottes Wesens. So ihr nicht begreifet, daß
alles was ist, Seine unendliche Kraftfülle leitet und erfüllt, und daß die Erlö-
sungstat eines Seiner geschaffenen Wesen wollte vollbringen, werdet ihr nicht
zur Klarheit eures Denkens gelangen.

Erst dann, als das Opfer Meiner Liebe vollbracht war, konnte die Gottheit nun
auch in diesem Wesen sich vereinigen mit Ihm und es setzte gleichsam nun die
Wandlung ein, daß ein Mensch, dessen Seele wohl voller Liebe war, nun aber
ganz die Gottheit in sich aufnahm und somit die Vereinigung stattfand, wo-
durch es nun berechtigt ist, wenn von Gott in Jesus und Jesus als Gott aner-
kannt werden muß… Es ist nicht allein der Glaube an die Erlösungstat, was
gefordert wird, es muß der Mensch erkennen lernen, daß Gott als die ewige
Liebe den Menschen Jesus ganz erfüllte und somit auch gesagt werden kann,
daß Gott und Jesus eins ist.

Habt ihr das begriffen, wird euch auch das Bild verständlich sein, welches euch
zeigt den schwebenden Leib Jesu zum Himmel empor. Es ist durch dieses Bild
gekennzeichnet, daß eine Vergeistigung des Körpers voranging, welches alles
dem Körper angehörende auflöste und nichts zurückblieb an materieller Sub-
stanz… So soll diese Erklärung aber auch nun so manchem dazu dienen, sich
eine leichtere Auffassung zu verschaffen, die ihm wird zur besseren Erkenntnis
dienen… Amen

730104
H.D. 4.1.1973
Es wird in der Zeit der Prüfungen und Heimsuchungen
jeglicher Freude und Aufmunterung mangeln…
Der Wille, Mir zu dienen, gewährleistet auch, daß Ich in euren weltlichen
Obliegenheiten auch so alles regle und führe, daß alles zu seinem Recht
kommt.

Die Stätten der Freude sind für euch, Meine Kinder, nur gering und ihr habet
wahrlich keinen Grund, diesen Freuden nachzugehen… habet ihr doch Mich
als die höchste aller Freuden und das ist euch noch verborgen. Aber es wird
einst offenbar werden, so ihre die Erde verlasset und euch eine himmlische
Freude erwartet. Wie könnet ihr dann jubeln und frohlocken und eure Blicke

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wenden sich nun d e m zu, was euch jetzt noch verschlossen und ein Geheim-
nis ist.

Alle diese Freuden sind eine weit größere Erquickung für eure Seele, als wie
ihr sie jemals erreichen könnet auf Erden… und mögen sie noch so reizvoll
erscheinen. Und somit sollet ihr nicht traurig oder mutlos werden, wenn es
wird in der Zeit der Prüfungen und Heimsuchungen jeglicher Freude und
Aufmunterung mangeln, denn dieses alles wird euch in anderer Art zur Kräfti-
gung gegeben werden, daß ihr trotz aller Entbehrungen könnet bestehen.

Es ist eine Zeit angebrochen, die für einen jeden von schwerwiegender Trag-
weite ist und es kann in seinem Herzen als ein Signal erkennen, daß die Wel-
tenuhr abgelaufen ist.

Darum kommet nur in aller Liebe und Demut eures Herzens immer wieder zu
Mir, eurem Vater, dessen Liebe euch will stärken und Kraft geben, der sie
begehrt… Amen

730106
H.D. 6.1.1973
Diese Menschen haben vor Zeiten Mir die Dienste angeboten,
im Erdengang eine Mission auszuführen nach Meinem Willen…
Trägt euch Meine Liebe, gibt sie euch stets von neuem Kraft, wird auch in den
so zweifelhaften Ansichten D e s s e n das Licht durchbrechen, indem die
Liebe nur kann ausgleichen und zurecht rücken die Gedanken.
Habe Ich einmal erkannt die große Not, in welcher sich die Menschheit befin-
det, ist es dann nicht verständlich, wenn Ich mit Meiner Hilfe will zur Seite
stehen?

Und wie kann das nur geschehen, indem Ich absonderlich wirke an den Men-
schen, wo eine Möglichkeit besteht, sie als Träger Meiner Liebe… Meines
Wortes zu benutzen. Und alle diese Menschen haben vor Zeiten Mir die
Dienste angeboten, indem sie den Erdengang wollten gehen, und auf ihm
sich ihnen die Gelegenheit bot, eine Mission auszuführen nach Meinem
Willen.

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Es konnten nur Wenige dieses Werk ausführen… es wurde auch immer
wieder versucht, zu erlöschen ein Licht aus dem Himmel, wenn es zu
scharf Meinem Gegner leuchtete.

Wie nun wollet ihr, die ihr des Sinnes seid, Meine Worte gleich eines wertlo-
sen Bestandes zu vernichten, einst bestehen vor Mir, eurem Schöpfer? Habet
ihr nicht genug in eurem Erdenleben genossen die Qualen alles dessen, was
euch ließ so manche Stunde des Lebens schwer ertragen? Und wie stellet ihr
euch Mein Reich in eurer Mangelhaftigkeit vor Augen, indem ihr annehmet,
daß alle diese Worte können aus der Geisterwelt niedrigster Sphäre stammen?

Ach, ihr doch so Hochmütigen, ihr werdet einst es bitter bereuen, nicht die
Kraft aus Meinen Worten gezogen zu haben, denn Kraft allein werdet ihr
benötigen für euren Fortgang, gleich, ob ihr noch auf Erden oder im geistigen
Reich wandelt.

So bemühet euch um euer Seelenheil und kommet der Wahrheit näher, denn
diese allein kann euch zum Segen sein… Amen

730119
H.D. 19.1.1973
Und diese Kraft nun könnet ihr empfangen aus Meinem Wort,
welches in der K l a r h e i t d e s G e i s t e s euch zugeht…
Vollbewußt und voller Weisheit werdet ihr sein, so daß Meine Worte in eure
Herzen einfließen und das Licht der Erkenntnis wird stets heller in euch.
Amen
So kommet Meine Liebe stets aus neue zu euch und erfasset d e n, der gewillt
ist, den Weg mit Mir zu gehen.

Ich rettete einst vor dem Tod die Menschen, welche Mir in Liebe nachfolgten
und willens waren, Mein Evangelium der Liebe hinauszutragen in alle Welt.
Diese Meine Jünger wußten um die große Sündenschuld ihrer Mitmenschen,
und Erbarmen für jene spornte sie an, den Weg zu gehen, den auch Ich gegan-
gen war. Sie erleideten und erduldeten gleich Mir so manche Qual, doch wuß-
ten sie, daß ihre Liebe und Aufopferung für ihre Brüder nicht umsonst getan
war.

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Sie galten gleich Mir einem Fels, welcher allen Anstürmen konnte Widerstand
leisten. Und so sei gesagt, daß auch ihr, die ihr euch bemühet um eine verstärk-
te Willenskraft, diese euch auch gegeben wird, so ihr nur willens seid, in Meine
Fußstapfen zu treten. Es ist der Widerstand, den ihr leisten müsset, nur möglich
mit der Kraft, die euch von Mir gegeben wird. Und diese Kraft nun könnet ihr
empfangen aus Meinem Wort, welches in der K l a r h e i t d e s G e i s t e s
euch zugeht. Die Verbildung so mancher Lehre trägt nicht dazu bei, reine Kost
zu besitzen und somit auch nicht kann die Kräftigung sein für die Seele.

Meinen Geist will Ich ausgießen über Knechte und Mägde, aber auch werde
Ich dafür Sorge tragen, daß der G e i s t d e r W a h r h e i t herrschet, wo
durch eine eigenmächtige Handlungsweise verschüttet wird, was als reine
Wahrheit gelten soll. Die Liebe, der Glaube, die Hoffnung sind der Anker der
Lebensbahn; wer diese drei Eigenschaften lässet stets vorangehen, muß auch
zur Wahrheit gelangen, so auch noch manche Schatten wollen den Weg ver-
dunkeln…

Ich setze noch einmal voraus, daß alle, die Mir dienen wollen, auch in der
reinen Wahrheit stehen müssen, ansonsten sie keine rechten Arbeiter sind für
Meinen Weinberg… Amen

730121
H.D. 21.1.1973
Alles Tun auf Erden ist nutzlos,
so man nicht Jesus Christus im Herzen trägt …
Es sprach der Geist der Unendlichkeit zu allen Zeiten die Menschen an, doch
nur wenige verstanden die Worte und folgten Meinem Willen.

Es ist nun wieder vonnöten, daß den Menschen das reine Wasser des Lebens
gegeben wird, haben sie doch einen Tiefstand erreicht, wo nicht mehr das Licht
durchbrechen kann, so Ich nicht Mich ihrer erbarme und ihnen das Lebenswas-
ser gebe. Wie sollte wohl eine Wandlung erstehen, würde nicht Ich Mich
bemühen um eines jeden Menschen Schicksal?

Es sollte wohl manchmal genügen, wenn durch Ereignisse sie aufgerüttelt


werden aus ihrer Trägheit des Geistes, doch sowie sie nicht selbst davon be-
rührt werden, ist der Erfolg für ihre Seelen nicht von Bedeutung. Es läßt Meine
Liebe aber keinen in der Not und wo Ich erkenne den Willen und einige Er-

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kenntnis, stehe Ich nun weiterhin denen zur Seite und fördere ihre Seelenreife,
wohl manchmal in schmerzlicher Weise.

Ist es aber nicht besser, daß für die Ewigkeit gesorgt wird, und wo kann der
Mensch mehr gewinnen an Reife der Seele, als wie er erkennt, daß seine
Bemühungen nichts fruchten, durch welche er vermeint, selbst sein Schicksal
lenken zu können? Es wird dann ein kleiner Anstoß genügen, um ihn auf den
rechten Weg zu führen und er wird voller Freude nun erkennen, daß all sein-
Tun zu nichts nützte, so er nicht Mich im Herzen trug.

So stehet diesen Seelen bei, wenn sie werden hilflos sein und erbarmet euch
dieser in ihrer Not…. denn der Tag neiget sich dem Ende zu, wo alle Gleich-
mäßigkeit ihres täglichen Lebens wird einer Ratlosigkeit weichen. Und diese
ist aber für viele noch das Hilfsmittel, um zu Mir zu finden, wenn die Not sie
erdrückt.

Und Ich stehe bereit für einen jeden, der zu Mir rufet um Hilfe in seiner Not…
Amen

730123
H.D. 23.1.1973
Einem Strohfeuer gleich ist der Mensch…
Es muß der Wille eines jeden Menschen von selbst sich
der Wahrheit erschließen..
Einem Strohfeuer gleich ist der Mensch, der in seiner Seele einmal das Verlan-
gen trug, die Worte der Liebe aus Meinem Geist zu hören.

Die Seele ist wohl willig sich aufwärts zu entwickeln, doch sowie der Geist ihr
den Weg versperrt, indem sie sich leiten läßt von den noch in ihr schlummern-
den Eigenschaften, die alle Regungen der Seele verschütten, wird sie auch
nicht willens sein, anzunehmen ein Gnadengeschenk aus Meiner Hand…

Es ist der Geist dieses Menschen noch voller Eigenliebe und nicht selten auch
ist es ein geistiger Hochmut, wodurch ihm für sein Erkennen für die reine
Wahrheit ein Hindernis entsteht.

Und so vernehmet Meine Worte, die Ich denen geben und sie verstehen wer-
den, so sie durch die Ereignisse nicht recht es begreifen, daß Ich ein solches
Eingreifen nicht verhinderte.
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Ist es doch an der Zeit, daß die Menschen erkennen müssen den Unterschied
einer noch mangelhaften Erkenntnis und derer, wo der Geist aus Mir sich
äußert. Ich kann nicht ihren Willen so richten, daß sie erkennen ihre Mangel-
haftigkeit, es muß der Wille eines jeden Menschen von selbst sich der Wahr-
heit erschließen… und das ist nur unter ernster Kritik an sich selbst zu errei-
chen.

Wenn Ich würde einen jeden so bedenken, daß seine Arbeit an sich selbst dann
nicht vonnöten wäre, wo bliebe dann für eine Seele der große Erfolg des eige-
nen Kampfes? Es ist nur eine willige und demutsvolle Seele dazu fähig, um
sich das Schönste zu erringen, nämlich ….aus eigenem Antrieb das Licht der
Wahrheit gefunden zu haben.

Und somit soll es für die Kinder auch gegeben sein, wo noch ein gleiches
besteht… der Hochmut, die Eigenliebe und Geltungssucht….diese drei Eigen-
schaften sind hinderlich am Empfang göttlicher Weisheiten aus Mir… Amen

730124
H.D. 24.1.1973
Des Widersachers Wirken:
Versprechungen und Lockungen für eine bessere Zeit…
Der Geist des Widersachers verwirrt gar manches Meiner Kinder, die im
Glauben stehen an eine Umgestaltung des Wesens, das seine Macht gebraucht
in erhöhter Tätigkeit.

Wo kann eine Gegenmacht leichter ihr Ziel erreichen, als wie durch Verspre-
chungen und Lockungen für eine bessere Zeit? Und wo kann die Liebe als
Gegenmacht nicht aber auch das entkräften, was an Unheil denen droht, und
der Geist Gottes immer zum Durchbruch kommt, wo Gefahr droht für die
Seele.

Mir wird ein Kind in seiner Schwäche wohl ein größeres Maß von Macht
einräumen müssen, so es sich um die Vernichtung dessen handelt, was für die
Menschheit droht durch ihren geistigen Tiefstand.

Wenn Ich nicht würde eingreifen, wo Ich erkenne die Macht Meines Gegners,
es würde wahrlich eine nicht zu beschreibenden und für lange Zeiten dauernde
Qual für alle sein, die in der Fessel d e s s e n sind, der seine Gewalt anwen-
det durch die Hingabe an ihm…
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Mir soll kein Mittel zu stark sein, um denen beizustehen, die in der Not ihrer
Seelen sich befinden, haben sie doch erkannt, wie Ich einst auch ihnen bei-
stand in so mancher Not.

Nun soll es für diese alle eine Erweckung ihre Geistes geben, wodurch die
Seele es wird blitzartig erkennen, daß sie vom rechten Weg abging…

Stelle du daher nur immer dich bereit und opfere deine Stunden durch immer
neue Verbindung mit Mir, denn Ich werde dir beistehen im Kampf gegen die
Finsternis, die diese umfängt in ihrer Schwachheit des Geistes…. Amen

72