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Gottes Wort

Offenbart an Hanna Dudde

durch das Innere Wort im Herzen

gem. Jes. 42,9; 46,19; Am. 3,7 und Joh. 14,21.

in den Jahren 1966 bis 1983

Heft 9

23.9.1975 – 16.8.1976

1

aus 790323

„Die göttliche Sprache kann nur der erkennen, dessen Herz auch voller Liebe ist und auch demgemäß eine Sprache der Liebe versteht.“

aus 751113

… Kommt der Geist der Wahrheit in Form Meiner Ansprache zu euch hernieder, so wisset, daß Ich es für euch als notwendig erkenne für eure Seelen…

Und somit ist es auch für d e n von Nutzen, wo noch die Ansicht besteht, daß Ich nicht eine für die Ohren besser klingende, weltlich vollkommenere Sprachweise dem Empfän- ger Meiner Worte zukommen lasse…

Ihr alle habet noch in euch den Hochmut und Eigendünkel für die euch schmackhafteren Worte einer verbesserten Sprachweise…

Und somit ist es auch nur d e m zum Nutzen und Wert, wo die Sprache des Herzens vorherrscht, und will von Mir gespeist und getränkt werden auf seinem Lebensweg…

So hat sich der Mensch auch nur zum stets größer werdenden Verstandesmenschen herangebildet, und wird sich wohl niemals ein Verstandesmensch die Worte so zu Herzen gehen lassen, als wie es für ein in Liebe zu Mir erglühendem Kind möglich ist…

Soll die Kraft des Geistes wirksam werden, muß auch der Verstand zurücktreten in seiner Geltung und Eigendünkel….Verstand und Geisteskraft werden niemals gemeinsam ein Feld bebauen…

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Hanna Dudde wurde am 28.8.1897 in Liegnitz (Schlesien) geboren. Der Vater war protestantisch, die Mutter katholisch. Alle sieben Kinder, 5 Mädchen und 2 Jungen, wurden im katholischen Glauben erzogen. Der Vater war Kunstmalers.

Ihr ältere Schwester Bertha D u d d e wurde am 1.4.1891 in Liegnitz (Schlesien)

Am 7. Februar 1945 zog die russische Armee in Liegnitz ein. Das mehrstöckige Wohn- haus, in dem die Familie gewohnt hatte, wurde beschlagnahmt. Hanna war zu diesem Zeitpunkt 48 Jahre alt, ihre Schwester Bertha war 54 Jahre alt.

Die Evakuierung ins Reich war am 7.11.1946. Aufgrund der Abwesenheit von Bertha am Tag der Evakuierung in Güterzügen, hatte Hanna die Handschriften mit den Offen- barungen Gottes an Bertha an sich genommen, in denen bis zu diesem Zeitpunkt 3924 Kundgaben von Bertha niedergeschrieben waren.

Von den bis dahin 49 Handschriften blieben 13 Handschriften in der Wohnung von Bertha, bis dahin wohnhaft in der Hedwigstraße 39 in Liegnitz, zurück …. und den Grund dazu offenbart uns der Himmlische Vater in der Kundgabe an Hanna vom 17.11.1971. Diese Handschriften haben sich bis heute (3/2010) trotz Suche nicht angefunden.

Im November 1946 ist das Flüchtlingsaufnahmelager in Wolfen/Bitterfeld als Aufenthalt überliefert, ab Dezember 1946 dann Draschwitz bei Zeitz und ab 20.12.1946 Rodenkir- chen/Köln und ab 16.Mai 1948 Leverkusen… im Casino der Bayer-Werke, später dann in der Manforter Straße 26.

Nach dem Tod ihrer Schwester Bertha (17.9.1965) und ihres Bruders Franz (1966) zog Hanna nach Wattenweiler bei Bad Schussenried in Baden Württemberg.

Von 1966 bis zu ihrem Heimgang am 17.8.1983 hatte Hanna Dudde ebenfalls das Innere Wort. Die Kundgaben sind nicht komplett überliefert.

Dem Herausgeber wurden 2008 zwei Ordner mit 805 Kundgaben übergeben, die nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und dem einen überaus reichen Segen bringen wird, der auch diese Worte Gottes mit dem Herzen liest und in sie als ewiges geistiges Gut aufnimmt.

Herausgeber:

Ingo Schneuing, Flörekeweg 9, 21339 Lüneburg, 04131 32589 ischneuing@aol.com, www.bertha-dudde.info

im März 2010

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Verzeichnis:

750923

Der Glaube als unaufweichlicher felsenfester Grund

751005

Seelische Erschütterung dient dem Heil der Seele

751009

Wechselnde Temperaturen …. Stürme voller Schrecken …. Zeichen der Macht Gottes

751020

So ist des Herzens Wunsch die Triebkraft für alles, was den Menschen antreibt zu seinem Tun

751102

Bessere Ausdrucksweise? …. Mangelnde Wertschätzung der Worte Gottes, wie sie uns gegeben sind… Sie sollen gleicher Beachtung wert sein

751108

Verbreitung der Kundgaben… Lasset euch keines Fehlschlusses schuldig werden… Diese Worte sind nicht umsonst gegeben

751113

Keine weltlich vollkommenere Sprachweise dem Empfänger Meiner Worte… Hochmut und Eigendünkel wollen schmackhaftere Worte, verbesserte Sprachweise…

751125

Mitteilung von Bertha Dudde … Aufhellung über die Vorsorge Kundgabe

751126

Hinweis Gottes auf die vorherige Kundgabe durch Bertha Dudde aus dem Jenseits

751130.1 Offenbarung durch Luise … Ein Wort für die folgenden Zeit….

751130.2 Glaubet Meinem Wort, welches Ich euch zugehen ließ durch dieses Kind

Vorsorge … Eingreifen Gottes …

751203

Kommet zu Mir im Gebet und erfasset den Ernst der Stunde… Wichtigkeit des täglichen Gebetes …

751210

Stärkung des Leibes ist M e i n G e s c h e n k an euch…

751211

Jenseitige Seelen sind beim Lesen um uns herum, um die Belehrungen zu hören…

751213

Ansporn zur Erlösungsarbeit …. Benutzet dabei aber nur M e i n W o r t, das Wort, welches Kraft ausstrahlt, um auch eine Wirkung zu verspüren

751214

D a s ist der schönste Lebenslauf, an der Hand des Vaters geführt zu werden, und Seinem Willen sich zu unterstellen… Ein jenseitiger Lichtgeist – Georg Gräbner

751225

Betet um einen verstärkten Willen, öffnet euch Meinen Liebegaben …

751227

Belastet euch nicht mit den Geschehen in der Welt

760103

Dringlichkeit, daß die Worte Gottes den Menschen in vermehrter Weise zugänglich gemacht werden…

760105

Gottes Hilfe für jeden, der Ihn in der Not anruft

760123

Gesetze im Reich der Ewigkeit …

760124

Zum Aufbau der Seele braucht der Mensch die rechte Nahrung

760201

Das Streben der Seele zu Gott bedingt besondere Bedrängnis …

760207

Es müssen die Seelen angesprochen werden durch den Geist aus Gott…

760208

Seelische Erschütterung oft Voraussetzung für Annahme von geistigem Wissen

760215

Kraftübertragung des Geistes aus Gott durch Vorlesen und Aufnahme des Wortes Gottes

760303

Brechet niemals den Stab über die Menschen, deren Weg noch abseits führt…

760304

Das Erdenleben als Reifeprüfung zur Erlangung der Freiheit des Geistes…

760320

Nur ein liebendes Herz sich erschließt zur Entgegennahme von geistigem Gut …

760326

Empfang der Gnadengaben für den Weltmenschen ein unbegreiflicher Vorgang…

760329.1 Warum der Unfall von Fritz Haller?

760329.2 Mutter Haller aus dem Jenseits zum Unfall von Fritz

760331

Gnadengabe des Vaters durch Bertha Dudde aus dem Jenseits zum Unfall von Fritz Haller

760402

Öffnet alle euer Herz und lasset die Liebe zu euch sprechen…

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760403.1 Es stehet nun die Zeit einer Wandlung bevor … Wie weit wohl gilt Gottes Beistand? 760403.2 Wie soll ich wohl den Menschen meine Worte glaubhaft machen können?

Das Amt eines seelsorgerischen Geistes

760408

Die Allmacht Gottes als ein sichtbares Geschehen gegen die Glaubenslosigkeit

760410

Durch noch nie erlebte Ereignisse der Allmacht Gottes kann zum Glauben geführt werden

760412

Mit der Kraft aus Gott erfüllte Menschen als Helfer in der Not … Hanna Dudde, die Beschützerin des Erdenwerkes von Bertha Dudde…

760414

Vordringliche Aufgabe: denen die nötige Lebenskraft zu geben, die ein Gnadenwirken Gottes ablehnen…

760415

Läuterung der Seele durch Leid und Trübsal Mittragen des Kreuzes

760417

Du brauchest nicht zu bangen ob jeglicher Richtigkeit der Worte….

760418

Die Ichliebe verursacht so manche Leiden und Qualen… Gehet in die Stille des Herzens…

760425

Fürchtet euch nicht, denn Ich bin bei euch bis an das Ende… Die Mächte werden nicht gehindert an ihren Plänen

760426

Nachtrag zum Unfall… Alfons

760427

Weisheit und Liebe müssen gemeinsam die Brücke schlagen …

760521

Geistige Arbeit zur Gewinnung der Seelenreife des Mitmenschen ist eine der vordringlichsten Aufgaben…

760523

Werk der Barmherzigkeit von den hiesigen Arbeitern Gottes zur Errettung der noch willigen armen Seelen im Jenseits

760603

Sorget, daß ihr wachset im Geist und Erkenntnis eurer Schwächen und Fehler….

760604

Die Erlösung kann nicht dem geschenkt werden, der sie nicht als Geschenk Gottes annimmt….

760605

Des Menschen größter Gewinn: sich von der Liebe Gottes durch Sein Wort ansprechen lassen

760607

Das geistige Chaos aufgrund von Lichtlosigkeit bedeutet Qualen über Qualen…. Anerkennung des Erlösungswerkes Christi bringt Freiwerdung von den Qualen im Jenseits…

760608

„…alles was Ich zur Zeit euch noch schenke durch Mein Wort sollen wir in gleicher Weise den Menschen zukommen lassen…

760611

Hilfe für die Abgeschiedenen durch Zuführung von Gottes Wort, welches für sie Brot bedeutet.

760614

Geistige Arbeit wird sich immer zum Segen auswirken…

760624

Die Kraft des Geistes vermittelt euch Menschen auch die Möglichkeit zum Widerstand

760625

Einer kleinen Vorsorge soll geachtet werden… Genügsame Kost … Seltsamste Einwirkungen

760626

Was Ich euch immer wieder anrate Ihr sollet euch mit den Bedürfnissen einer kleinen Versorgung eindecken…

760627

Setzet daher die L i e b e mit allem was aus ihr strömt, allen euren Taten und Werken voran

760702

Europas Dürresommer 1976… Entsprechung mit der Dürre in den Seelen der Menschen… Ein Gleichnis…

760712

Eigenes Wollen und Begehren nach der Ansprache eines göttlichen Wortes trüben das Licht der reinen Wahrheit aus Gott …. Falsche Propheten sind zu erkennen…

760713

Nach Vorlesungen… Hilfe für jenseitige Seelen durch das Vorlesen von Gottes Wort…

760725

Verbreitung Meines Wortes Geistige Speise hüten vor schädlichen Einwirkungen der Außenwelt…

760803

Reichtum der Seele von bleibenden Wert in der Ewigkeit…

760813

Worte der göttlichen Liebe und Weisheit für die schwachen und kranken Menschen seelischer oder körperlicher Art zum Trost…

760816

Kundgabe von Mutter Haller aus der Lichtwelt…

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750923

H.D. 23.9.1975

Der Glaube als unaufweichlicher felsenfester Grund …

Lauschet auf Mein Wort in euch und so lange eure Herzen in aller Demut und Vertrauen zu Mir sich dem göttlichen Strom öffnen, wird auch stets eine Verbindung hergestellt mit Mir und Ich kann euch beglücken mit Meiner

Gnade …

Amen

Der Frieden, der eine Seele umgibt, so sie sich den Weg gebahnt hat zum Quell, dessen Wasser ihr immer wieder Kraft schenkt, wird – so sie sich aller Außeneindrücke verschließt – auch eine ungemessene Zufuhr des Lebenswas- sers bringen… Es ist der Mensch wohl von einer Macht noch umgeben, die durch ihren Einfluß immer wieder versucht, sich Geltung zu verschaffen, und durch ihre Macht auch will d e n schwächen, wo schon der feste Grund er- stand, wo einer harten, felsenfesten Masse gleich diese niemals mehr kann erweicht werden durch einen noch so großen Versuch…

Und so wird es dadurch offenbar, wo eine glaubensstarke Gesinnung herrscht, wo eine nie zu brechende Treue zum himmlischen Vater besteht…Wisset ihr doch alle nicht, wieweit ihr euch könnet heranbilden zu einer Gemeinde, die ihren Sitz hat in den Herzen der Kinder, die sich bemühen, die Wahrheit in sich aufzunehmen….zu verbreiten, und dadurch für die Ewigkeit schaffen, um dadurch auch für eine bleibende Heimstätte zu sorgen.

Ist es nun durch die Macht des Höchsten gelungen, für die Seele durch ihren Erdenlebensweg dies zu erreichen, stehet dann auch kein Hindernis mehr ihr entgegen, sich freizumachen von jeglichem Einfluß einer Gegenmacht.

Somit ist alles Leid aber auch auf Erden nur dazu angetan, der Seele den Eintritt in die ewige Heimat leichter zu machen, ja, ihr die Möglichkeit gege- ben ist, durch die Lichtfülle die ihr entgegen strahlt, das Bild des Heilandes und Erlösers Jesus Christus zu erschauen, was ihr wird die Seligkeit schenken, und ihr auch den Beweis gibt, daß all ihr Streben nach der Wahrheit ihr dieses nun einträgt…

So kommet ihr alle der Wahrheit mehr entgegen, öffnet euch dieser, so sie euch geboten wird, und lasset alle euch noch anhaftenden unzulänglichen Bestre- bungen außeracht…

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Es ist die Zeit nur noch sehr kurz, und diese sollet ihr nützen im Wahrheitsver-

langen nach Mir, Der Ich euer aller Vater sein will…

Amen

751005

H.D. 5.10.1975

Seelische Erschütterung dient dem Heil der Seele …

So gebet euch getrost in Meine liebende Vaterhände und wisset, daß die Zeit voller Unruhe und Gefahren ist…

Es ist sonach auch eine geistige und auch sein-sollende Angelegenheit des Einzelnen, wenn eine seelische Erschütterung den Menschen erfaßt… Alles hat im Erdenleben dazu beigetragen, was einer Seele die Reife einträgt, dir ihr wird zur Seligkeit verhelfen…

Und so auch nun hat dir, Mein Kind, diese seelische Erschütterung gedient, um einer noch tieferen Erkenntnis Raum zu geben…

Siehe du, Mein Kind, es an, als eine heilsame und bessere Wirkung einer Medizin gleich, die durch ihre fehlenden Zusätze nicht konnte zur rechten Wirkung kommen… und auch nicht zur Lösung einer Einwirkung der gegneri- schen Kraft führte…. Alles ist dem Menschen möglich, so er nur diese wehrt durch Inanspruchnahme der gegenseitigen Macht, welche die Kraft gibt zur Überwindung der dem Menschen anhaftenden Eigenschaften, die da sind die größte Gefahr für die Seele, welche ringet um die Freiwerdung aus der Fessel jener Mächte…

Und so hat auch d e r Mensch durch s e i n e noch der Welt angehörenden Eigenschaften gleichsam auch beigetragen, um die zerstörenden Einflüsse der Gegenseite geltend zu machen…

Es hat der Seele den Weg versperrt, durch welchen es konnte zum besseren Verständnis führen eines schon in deren Eigenschaften und Überwindung irdischer Begierden Stehender…

Alles soll zur Überwindung kommen, was nicht dem Menschen zur Notwen- digkeit… zur Erhaltung der körperlichen Fähigkeit beiträgt… So hat ein Jeder, gleich in welchem Entwicklungsgrad er steht, auch dafür zu sorgen, daß

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er nicht dem andern als Brücke dient für des gegnerischen Einwirkens mit seinen Folgen…

Lebet alle in den euch gegebenen Gnaden aus Meiner Vaterhand… ihr werdet

geführt, gestützt, behütet und betreut auch von allen euren Lieben im jenseiti- gen Reich… und ist auch des Vaters Liebe euer sicherster Schutz in allen

Gefahren des Leibes und der Seele….

Amen

751009

H.D. 9.10.1975

Wechselnde Temperaturen …. Stürme voller Schrecken …. Zeichen der Macht Gottes

So erbittet nur immer Meinen Schutz, den ihr werdet gebrauchen zu eurer Hilfe, und es kann euch nur zum Segen gereichen, die ihr Mir in Treue und Liebe ergeben seid…

Wenn die Stürme sich erheben werden, wo alles wird voller Schrecken sein,

und nicht wissen noch glauben, daß alle Geschehen ein Zeichen sind Meiner

Macht, kann auch dann

annahm in der Erkenntnis seiner Schwäche… und er wird sich Dem beugen müssen, wo eine Gewalt sich ihm entgegenstellt, der er nicht gewachsen ist.

d e r noch zu Mir finden, dessen Herz Mich nicht

Und so kommt aber auch der Tag immer näher, es sind die Anzeichen gegeben durch der Natur wechselnden Temperaturen….

Aber es ist das nicht allein als ein Zeichen zu erkennen, es werden sich noch mehr dem Auge bietende Ereignisse zeigen, und dann wird es sich entschei- den… wo eine dem Menschen so sichtbare Weisung gegeben wird… wieweit er sich dadurch läßt beeindrucken, um dann einer höheren Macht sich auch anzuempfehlen, die ihm wird als einer Insel gleich zur Rettung sein.

So gehet in die Knie und bittet für alle euch nahestehenden Mitmenschen um deren Stärkung für ihre Seelen, denn es wird für sie von Nutzen sein, so die große Not an sie herantritt…

Es ist für euch, Meine Kinder, wohl schon zu erkennen durch euern Willen und Glauben an Mich, und ihr werdet es als eine große Offenbarung aber auch

ansehen, und euch zur Stärkung eures Glaubens dienen…

Amen

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Es war des Schöpfers Wille, daß diese Worte euch zugingen, denn ihr habet die Stärke eurer Seelen, die solches wohl können aufnehmen in ihrer Wirkung…. Amen

751020

H.D. 20.10.1975

So ist des Herzens Wunsch die Triebkraft für alles, was den Menschen antreibt zu seinem Tun …

So ist des Herzens Wunsch die Triebkraft für alles, was den Menschen antreibt zu seinem Tun.

Dem Wunsch, welcher allein dem geistigen Streben gilt, liegt auch die Kraft zugrunde, welche erforderlich ist, um den Pflichten nachkommen zu können, die erfüllt werden müssen…

So auch hast du, Mein Kind, in dir die Wohnung erstehen lassen, in deren Bereich Ich auch weilen kann, und dich leiten und führen kann nach Meinem Willen.

Setzet dir doch die Liebe des Vaters stets das Brot vor, welches dich befähigt zu jeglichem Tun… Nimm in dir auf, was Ich dir gebe, und lasse keine Gele- genheit vorübergehen, wo du kannst den Seelen im geistigen Reich noch dieses Mein Brot austeilen…

So stellet ihr gemeinsam die Brücke her, durch welche der göttliche Geist sich kann zur weiteren Wirkung verströmen, und ihr habet somit auch denen zum Fortschritt verholfen, wo der Geist nicht konnte Erhellung finden…

Bemühet euch auch um die Seelen eurer noch auf Erden weilenden Mitmen- schen, wo ihr sie werdet durch eure Worte zur Erkenntnis einer geistigen Welt und Verständnis führen.

Nun ist die Zeit nur noch kurz und es wächst die Lieblosigkeit immer mehr; darum sollet ihr, die ihr in Meiner Führung steht, auch dazu beitragen, daß die Liebe und der Glaube stets zunehmen, denn es ist die Zeit der Ernte nicht mehr fern… Amen

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751102

H.D. 2.11.1975

Bessere Ausdrucksweise? …. Mangelnde Wertschätzung der Worte Got- tes, wie sie uns gegeben sind… Sie sollen gleicher Beachtung wert sein …

An der Stätte Meines Wirkens auf Erden fanden sich Meine Jünger zur ge- meinsamen Entgegennahme Meines Wortes ein und sie erkannten in Mir die Gottheit und ließen sich belehren durch Meinen Geist…

Öffnet ihr euch in der heutigen Zeit Meiner Ansprache und habet ihr alle Voraussetzungen erfüllt, die einen Wortempfang ermöglichen, so könnt ihr auch dessen gewiß sein, daß der göttliche Geist euch belehret… Ich habe stets auch Meinen Jüngern Mein Wort so gegeben, daß sie es aufnehmen konnten ihrem Fassungsvermögen nach. Und nun soll euch gesagt sein, die ihr wollet, daß euch durch eine bessere Ausdrucksweise die Erkenntnis einer weisheits- vollen Führung und Überzeugung geschenkt werde, n i c h t aber den Willen in euch aufkommen lasset, Meine Worte in der rechten Wertschätzung anzu- sehen …

Ihr habet doch Meine Worte vernommen, in welchen Ich zum Ausdruck brach- te, daß diese sollen einer gleichen Beachtung wert sein.

Aber wo stellet ihr euch dazu ein, daß ihr sie euch nun zum gemeinsamen Gegenstand machet und dadurch auch die von Mir gelenkte Führung erkennet? Habet ihr nicht durch die Abwehr dieser Worte keine Möglichkeit zugelassen, um zum gemeinsamen und besseren Verständnis zu kommen? So also soll euch gesagt sein, daß ihr werdet durch anderlei Einwirkung die Beachtung anneh- men müssen, denn Ich will, daß Mein Wort für alles soll von Nutzen sein, und auch die gemeinsame Straße gewählt wird, die zum Herzen des Vaters führt…

Wo der Geist im Menschen sich kundgibt, und wo durch Liebe und Verstehen der Mensch dem Nächsten dienet, sind auch alle Voraussetzungen gegeben, um ein Wort in Wahrheit auch für seine Mitmenschen aufzunehmen, durch wel- ches Kraft des Glaubens zufließt zur weiteren Tätigkeit für Mein Reich …. Amen

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751108

H.D. 8.11.1975

Verbreitung der Kundgaben… Lasset euch keines Fehlschlusses schuldig werden… Diese Worte sind nicht umsonst gegeben

So kommt der Geist hernieder auf jedes Menschenkind, dessen Herz Mir zustrebt, und will von Mir gespeist werden…

Lasset euch, die ihr in der Verbreitung Meines Wortes steht, keines Fehlschlus- ses schuldig werden, dir ihr des Wortes nicht achtet durch Meine Ansprache an Mein Kind… welches in der Bereitschaft Mir dienet zur Freude auch der Seelen im geistigen Reich…

Habet Vertrauen zueinander und bittet, daß Ich euch möge das Herz erschlie- ßen zum besseren Verstehen füreinander…

Es kommt die Zeit und sie ist nicht mehr fern, wo eine starke Macht sich wird erheben zum Schlag gegen alles, was ihr sich will widersetzen… Kommt dann durch Meine Macht der Gegenangriff… und stellt sich dadurch eine Notzeit ein, so habet ihr doch schon zur Genüge Kenntnis davon, wo Ich euch stets darauf hinwies.

Und so sollen diese Worte nicht umsonst gegeben sein, denn es ist erforderlich, daß euch die Stärkung zugeht, so ihr davon betroffen werdet… Lasset alle euch nichtssagenden Geschehen weltlicher Art an euch vorübergehen, denn durch sie haltet ihr euch nur auf in der Arbeit für Mein Reich…

So soll aber auch für euch gesorgt sein in der Stunde des Eingreifens durch Meine Macht… und es steht euch alles bereit aus der Lichtwelt und ihren Bewohnern, die euch helfend zur Seite stehen werden….

Mir ist dann ein jeder lieb, der in seiner Hilfsbereitschaft dem Schwachen beisteht, und Ich kann sowohl ein Heer Meiner Engel euch beigesellen, wie

I c h aber auch Selbst werde bei euch sein mit Meinem Schutz….

Amen

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751113

H.D. 13.11.1975

Keine weltlich vollkommenere Sprachweise dem Empfänger Meiner Worte… Hochmut und Eigendünkel wollen schmackhaftere Worte, ver- besserte Sprachweise…

Ein ständiges Ringen um Zufuhr Meiner Gnadenworte muß sein, wollet ihr euch zu Wahrheitsträgern gestalten…

Muß nicht auch der Mensch um die Erhaltung des Körpers und den damit verbundenen Anforderungen für die des Lebens täglich neu zu erfüllende Aufgaben im steten Ringen sein?

So habet ihr aber in der Erfüllung Meines Gebotes, das Ich euch gab zur Befol- gung, einen weit größeren Kampf zu bestehen…. „Liebet Gott über alles und den Nächsten wie euch selbst…“

Das ist das wahre Leben, welches ihr euch sollet angelegen sein lassen, denn in diesem Gebot wurzelt sowohl das ewige Leben, wie auch dir für das irdischen Leben notwendig Kraft daraus ersteht…

Kommt der Geist der Wahrheit in Form Meiner Ansprache zu euch hernieder, so wisset, daß Ich es für euch als notwendig erkenne für eure Seelen…

Und somit ist es auch für d e n von Nutzen, wo noch die Ansicht besteht, daß Ich nicht eine für die Ohren besser klingende, weltlich vollkommenere Sprachweise dem Empfänger Meiner Worte zukommen lasse…

Ihr alle habet noch in euch den Hochmut und Eigendünkel für die euch schmackhafteren Worte einer verbesserten Sprachweise…

Und somit ist es auch nur d e m zum Nutzen und Wert, wo die Sprache des Herzens vorherrscht, und will von Mir gespeist und getränkt werden auf sei- nem Lebensweg…

So hat sich der Mensch auch nur zum stets größer werdenden Verstandesmen- schen herangebildet, und wird sich wohl niemals ein Verstandesmensch die Worte so zu Herzen gehen lassen, als wie es für ein in Liebe zu Mir erglühen- dem Kind möglich ist…

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Soll die Kraft des Geistes wirksam werden, muß auch der Verstand zurücktre- ten in seiner Geltung und Eigendünkel….Verstand und Geisteskraft werden niemals gemeinsam ein Feld bebauen…

Und ist dies für die Weiterarbeit zur Unterstützung gesagt; denn es muß dort, wo eine Verbindung zur geistigen Welt hergestellt wurde, dafür gesorgt wer- den, daß diese nicht abgebrochen wird durch den Willen einer schwächenden gegnerischen Kraft, und das ständige Aufnehmen Meines Wortes zum Ziel hat… Amen

751125

H.D. 25.11.1975

Mitteilung von Bertha Dudde … Aufhellung über die Vorsorge-Kundgabe

So komme, Mein Kind, und lasse dich führen in das Reich der seligen Geister. Amen

Setzet auch die Liebe des Vaters Sein Wort, welches das Brot des Lebens ist, immer wieder vor, so müsset ihr daraus erkennen, daß die Worte den Geist erhellen… daß alles, was in der Liebe seinen Ausgang hat, auch wird die Kraft vermitteln, wo diese muß zur Erfüllung einer Aufgabe vorhanden sein…

Und nun, Mein Kind, höre die Worte eines Lichtwesens, welches dir will mit seiner Liebe beistehen in der Aufgabe, die dir zuteil wurde…

„Meine liebe, gute Hanna, kennst du nicht das Zeichen meiner Liebe, welches ich dir ließ zugehen in der dir bekannten Art, wo ich dir wollte eine Stärkung geben… Du solltest daraus erkennen, wie der Vater Sich um Seine Kinder bemüht und ihnen auch das zukommen läßt, was für die Fragen des vermeintli- chen Widerspruches einer Versorgung soll gelten….

Ich habe mit meiner gedanklichen Einwirkung auf die Worte und Meinungen j e n e r auch mitgeholfen, und werde ich auch immer um euch bemüht sein, euch beizustehen in den Fragen all derer, die ihre Blicke nicht selbst nach der Wahrheit richten…

Alles habe ich vernommen, doch es konnte nicht zur weiteren Lösung kom- men, es muß ein jeder selbst dazu beitragen, die Erkenntnis zu gewinnen für

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eine weisheitsvolle Lenkung von seiten Gottes, dem Vater, Der euch will das Leid verringern durch die Fürsorge für die Tage der Not…

Wenn ich durch die Liebe des Vaters habe den Worten gefolgt nach Seiner

Weisung, daß ich also sollte durch die Hinweise auf

Erklärung geben, die doch für die sich ergebenden Folgen bedeutend ist, so muß auseinandergehalten werden, wo zum Unterschied einer z e i t l i c h e n , k u r z f r i s t i g en Versorgung diese notwendig wird….

d a s

E n d e

eine

Und es muß auch damit gesagt werden, daß nicht allein es für die kurze Zeit von Nutzen sein wird, es wird auch dadurch für die kommende noch zu beste- hende Notzeit zur Linderung beitragen… Denn es muß, soll eine Weiterarbeit erfolgen, auch dann noch die Kraft eingesetzt werden, um für die Mitmenschen zur Hilfe bereit sein zu können…

So also der Unterschied besteht, daß die Versorgung für die kurz bevorstehen- de Zeit ihre Begründung hat, nicht aber wird das für die dem Endgericht fol- gende Zeit zum Nutzen sein.

So ist das Wort zu verstehen, wo es heißt, daß die Menschen sich nicht einer Vorsorge bemühen können, und nur die Hilfe des Vaters wird zur Seite sein… So sollst du dessen gewiß sein, daß die Worte, die der Vater dir gab, auch ihren Sinn behalten und nicht dazu beitragen sollen, eine falsche Beurteilung zu ihrem Recht kommen zu lassen…

Es steht der Satz und Sinn im Buch, welches euch wird durch meinen Einfluß zur Hand sein…

So gebe dich weiterhin der Arbeit für den Vater hin, und du wirst auch stets meine Hilfe gewahr werden, denn es muß das Licht sich weiter entzünden, welches durch die Gnade des Vaters zur Leuchtkraft wurde und auch nie soll vergehen, um noch die Herzen d e r Menschen zu erwärmen, welche willig sind, es für ihren Weg anzunehmen… Ja, es sind Wenige nur, aber auch das ist gesagt worden, daß nicht viele den Weg werden zu Ende gehen, den sie einst beschritten hatten…

So bleibe mir treu in der Arbeit, die ich dir hinterließ, denn du wirst noch müssen vielen den Weg weisen, und dich von des Vaters Hand führen lassen…

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Deine Bertha, die in der Lichtfülle sich erfreut ihrer Erdenaufgabe gemäß… Amen

751126

H.D. 26.11.1975

Hinweis Gottes auf die vorherige Kundgabe durch Bertha Dudde aus dem Jenseits

Und so machet euch bereit für die Zeit der Not, denn es muß alles im Willen Gottes zur Ausführung kommen, was immer wieder gesagt wurde zur Mah- nung und Warnung der Menschen…

So hat es auch nun für die Verbreitung des Wortes nur noch soweit ein Nutzen, daß die Menschen dadurch erfahren, wieweit der Zeiger der Weltenuhr steht… Und wo noch eine Möglichkeit besteht, daß eine Seele sich D e m zuwendet, wo allein dann Hilfe kann gegeben werden, wird auch die Arbeit nicht umsonst getan sein…. Denn es muß eine starke und feste Bindung erfolgen, soll es zum Nutzen und Erfolg führen. Hat der Mensch einmal diese Bindung erreicht, ist ihm dann auch der weitere Weg nicht mehr so beschwerlich und alle Hinder- nisse werden leichter überwunden…

Es sprach für dich zum besseren Verstehen und Annahme der Worte der Geist einer Lichtseele, die du wohl als deine Erdenschwester erkanntest…. Sie wollte für das Werk, das die Liebe Gottes ihr schenkte, nun auch eintreten euch zur Hilfe, und ihrem Willen gemäß gab Ich ihr das Wort.

So lasse dich nicht davon abhalten und glaube, was sie dir sagte, denn es muß auch hier im geistigen Reich darüber Aufklärung gegeben werden, wo die Seelen schon eine gewisse Stufe erreicht haben, daß auch sie wollen in den Fragen, die euch bewegen, Aufschluß haben….

Mir ist deine Bereitschaft und Eintreten für Mein Wort von hohem Wert, bist du doch durch so mancherlei schon tiefer eingedrungen, daß du auch den Unterschied machen kannst, eines von Mir gesprochenen Wortes oder es nur Worte des menschlichen Vermögens sind…

So muß es also auch weitergetragen werden in aller Klarheit, denn nur wo eine reine Sprache Meinerseits gegeben wurde, ist es auch denn von Wirkung für

die Ewigkeit…

Amen

15

751130.1

H.D. 30.11.1975

Offenbarung durch Luise … Ein Wort für die folgenden Zeit….

Des Schöpfers Wille offenbart sich in euch wohlwollender Art und Weise, indem es wird offenbar werden, daß die Zeit einer Wandlung kommen muß…

Es hat sich der Menschen Sinn und Handlungsweise in keiner Richtung zur Besserung bereiterklärt, und es kann auch für die Menschen nicht mehr zu einer höheren Erkenntnis führen. Alle Mittel, die von Gottes Seite angewandt wurden, sind – so sie durch die verschiedenste Art die Menschen berührten – nicht in ihrer Wirkung angetan, daß sie den Glauben an einer höhere Macht aufkommen ließen… Und alles, was für die Menschheit konnte dazu beitragen, ist nur in einem so geringen Maß in den Herzen zur Stärkung des Glaubens…. durch eine Erschütterung ihres Denkens, als ein Prüfstein erkannt worden…

Alle Menschen aber hatten durch die Ereignisse die Gelegenheit zu einer festen Bindung mit dem Schöpfer aller Dinge, und sie konnten sich auch einer Rich- tung anschließen, die für ihre Seelen für alle Zeit einen Gewinn einer bleiben- den Seligkeit bringt.

So muß nun durch die Allmacht und Weisheit des Schöpfers auf einem anderen Weg es ermöglicht werden, wo die Anzahl derer zwar wird auch nur gering sein, daß sie sich ihr Los für die Ewigkeit sichern durch ihren Willen, aber es wird auch durch die Größe der Offenbarung einer Macht zum Glauben derer führen, wo eine gänzliche Verfinsterung des Geistes sie es nicht erkennen ließ in ihrem Erdenleben… Es ist für diese dann im geistigen Reich aber noch eine Möglichkeit, daß sie sich der Erkenntnis erschließen, und nun auch durch die Barmherzigkeit Gottes den weiteren Weg geführt werden…

So haben alle Geschehnisse nun auch zur Folge, daß die Menschen einer Unruhe und Haltlosigkeit der sich nähernden Auswirkungen unterworfen sind. Und wenn euch will die Kraft der täglichen Belange verlassen, so denket, daß nicht mehr lange die bestehende Ordnung verbleibt, ihr aber euch könnet durch die Kraft der Liebe und des Glaubens schon jetzt geborgen wissen zu euerm Vorteil…

Das soll ein Wort für die folgende Zeit sein, daß ihr dadurch einer besseren Beurteilung eures Handelns auf jedem Gebiet sein könnt.

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So ist das Wort gegeben durch die Zulassung des Vaters durch den Geist eurer und meiner Schwester, eure euch nahestehende Luise, die durch die Gnade hat

erfahren die Führung durch euch…

Amen

751130

H.D. 30.11.1975 (2.)

Glaubet Meinem Wort, welches Ich euch zugehen ließ durch dieses Kind …Vorsorge … Eingreifen Gottes …

So Mein Kind, du voll Vertrauen an Mein Wort Mich bittest um Aufschluß für deine Brüder und Schwestern, kann Ich nur für einen jeden zum Trost sagen, glaubet Meinem Wort, welches Ich euch zugehen ließ durch dieses Kind…

Wenn ihr wollet einen Widerspruch erkennen in dem einst durch Meine Diene- rin gegebenen Wort, so müsset ihr verstehen, daß die Notzeit eines zwar kur- zen, aber doch folgeschweren Geschehens die von Mir gegebene Vorsorge bedingt…

Es ist nicht allein eine kurzfristige Versorgung damit gemeint, es ist auch die folgende Zeit mit ihren Aufgaben noch zu berücksichtigen. Denn es muß sowohl noch eine weitere Arbeit geleistet werden… es müssen auch die noch zu bestehenden Aufgaben einer Betreuung der Hilfsbedürftigen in Erwägung gezogen werden.

Es ist für die Menschen wohl als eine gewaltige Not ersichtlich… als ein Eingreifen in sein gewohntes Leben, aber Mir sind die für euch großscheinen- den Geschehnisse nur als eine kleine Aufrüttelung und dem Menschen zum Nachdenken anregenden Eingriffe von Wichtigkeit…

Es ist sonach nur eine, wie im menschlichen Sprachgebrauch stehende Reini- gung eines Gewitters zu bewerten…

Das wird euch genügen, um die durch eine kleine Versorgung nötige Erleichte- rung begreiflich werden zu lassen… Alles ist sonach in einer Richtigkeit, sowohl durch die Worte, die Ich gab Meinem Kind, wie aber auch zur gegebe-

nen Stunde sie von Wichtigkeit sind.

Amen

17

751203

H.D. 3.12.1975

Kommet zu Mir im Gebet und erfasset den Ernst der Stunde… Wichtigkeit des täglichen Gebetes …

So gebe Mir die Ehre und erfülle deine Aufgabe gemäß Meines Willens…

Sind die Arbeiten der weltlichen Anforderungen auch von Notwendigkeit, so muß doch die Seele auch zu ihrem Recht kommen, und sie wird durch Meine Worte gespeist und getränkt für ihre Aufgaben.

Der Mensch hat sich durch seine für ihn wohl notwendig erscheinende Zeitein- teilung auch eine Grenze geschaffen, durch welche es ihm auch zuweilen zur Unmöglichkeit wird, die Gedanken zum Gebet zu erheben, wodurch allein er aber kann für den Tagesablauf die nötige Kraft erhalten.

Und somit ist es dem Menschen zur Gewohnheit geworden, daß er vermeint, nur die Arbeit für die Welt geltend stehe als Wichtigstes bevor… Lasset ihr doch keinerlei Kraftzufuhr euch zukommen, durch das euch nicht von Wich- tigkeit scheinende Unterlassen des täglichen Gebetes.

Ihr wisset nicht, wieweit ihr noch werdet die Kraft gebrauchen zum Widerstand so mancher auf euch zukommenden Geschehen…

Und so ist es auch das allein Wichtige, daß ihr euch Kraft sammelt für die kommende Zeit, denn es wird so mancher im Gebet die Hilfe ersehen…. Und wo wird es dann euch nützen zu eurer Hilfe, habet ihr doch dann auch keine Möglichkeit mehr, die Vorteile eurer Arbeit zu erlangen… denn die Arbeit für die Welt stehet dann im Hintergrunde angesichts der Ereignisse, die sich vollziehen.

So kommet zum Gebet, und wenn Ich euch zurufe, daß ihr die Hilfe werdet nötig haben, muß es euch doch nicht ohne Wirkung bleiben…

Kommet zu Mir im Gebet und erfasset den Ernst der Stunde…

18

Amen

751210

H.D. 10.12.1975

Stärkung des Leibes ist M e i n

G e s c h e n k

an euch…

Schenkt euch Meine Liebe zur Zeit Meiner Geburt auf Erden die große Gnade, daß ihr Mein Wort vernehmen könnet zur Stärkung eurer Seelen, so soll es aber auch dazu beitragen, daß eure Liebe, die ihr verschenkt an eure Mitmenschen auch der Beachtung von Mir gewürdigt werden soll…

Es kann wohl der Mensch liebetätig sein in dem Bestreben, gleiches zu erlan- gen zu seinem Vorteil. Muß es nicht aber der Mensch lernen, durch Uneigen- nützigkeit eine Liebetat auszuführen, wo eine für die Seele bleibende Wirkung und von Nutzen ersteht für die Ewigkeit? Und so ist des Menschen Tätigkeit zur Zeit der festlichen Vorbereitungen zumeist nur darauf gerichtet, ihren Wünschen und Begierlichkeiten für ihren Körper eine große Beachtung zu schenken.

Es muß der Mensch sich formen zu Meinem Ebenbild, was soviel heißt, daß durch menschliche Begriffe und den damit zusammenhängenden Eigenschaften sie eine für die Welt wohl geltende Notwendigkeit darin ersehen…. Durch eine bewußte Arbeit aber an seiner Seele und dem Bestreben, der Gottheit auch zu dienen, einen Reifegrad erreichen zu können, wo der Zusammenschluß mit der ewigen Gottheit stets fester wird…

Und so habet ihr, die ihr euch um euer Seelenheil bemüht, aber auch schon für eure künftige Heimat einen Platz errungen, an welchem ihr erkennen werdet, wohin euch euer Streben und Liebetätigkeit geführt hat… Und will Ich es euch vergelten mit Meiner Liebe und Fürsorge, müsset ihr auch für euern Leib

an euch… die ihr

gestärkt sein, und diese Stärkung ist M e i n euch bemühet um euer Seelenheil…

G e s c h e n k

Betet mit euch doch auch die geistige Welt, deren Bewohner euch nahestanden und wollen, daß ihr durch die Liebe auch i h r e Liebe empfanget…. Und es

ist der Mensch nicht ohne Schutz und wird durch die Tage der Not auch getra-

gen werden…

Amen

19

751211

H.D. 11.12.1975

Jenseitige Seelen sind beim Lesen um uns herum, um die Belehrungen zu hören…

Hat die Liebe euch geführt durch so manches Leid auf Erden, stehet ihr nun dem geistigen Reich mit allen seinen Aufgaben näher, und ihr könnt das Leid der Seelen mildern durch euren Willen, ihnen das Brot des Lebens zukommen zu lassen…

Alles, was der Mensch in seinem Erdenleben mußte tragen, um sich zu formen nach Meinem Willen, trägt nun dazu bei, auch das Leid jener, durch die Ab- wehr Meiner Gnadengaben stehenden Seelen, zu verringern…

Sie sollen nur erfahren, wieweit sich der Mensch auf Erden heranbilden kann, um dann nach seinem Ableben und Eingang in das geistige Reich die Früchte seines Lebenswandels zu ernten…

Kommet doch der Mensch durch die Trägheit seines Geistes nicht zur Erkennt- nis… und es wird ihm alles geboten, um zur Erkenntnis zu k o m m e n.

So waren nun auch die Seele um dich, sie hörten wohl die Worte, die das Erlösungswerk in das Licht stellten….Sie konnten nicht begreifen, noch ist der Wille in ihnen, daß sie sich nun weiterhin einfinden, um die Belehrungen zu hören… um dann durch ihre Bereitschaft es zu ermöglichen, daß die Worte der Liebe auch sie berühren und erwecken zum Leben.

So soll nun auch immer wieder das als vorherrschend gelten, was Ich als Erretter für die Menschheit vollbrachte, denn durch diesen Vorgang ist in ihnen die Möglichkeit, um zum Erwachen zu kommen.

Das Erlösungswerk und dessen Auswirkungen stehen als erstes zu Gebote, um der Menschheit auch den Weg zu weisen, der sie nun wird zur Seligkeit füh- ren…

Machet es euch zur Aufgabe, daß ihr nach eurem Können jede Gelegenheit

nutzet, um noch durch die Worte Meiner Liebe sie zu gewinnen für Mich und

Mein Reich….

Amen

20

751213

H.D. 13.12.1975

Ansporn zur Erlösungsarbeit …. Benutzet dabei aber nur M e i n W o r t, das Wort, welches Kraft ausstrahlt, um auch eine Wirkung zu verspüren

Und so durch die Kraft des Geistes ein Weg gebahnt wurde, der zur Seligkeit führt, können nun auch die Bewohner des geistigen Reiches mehr und mehr belehrt werden…. denn es ist die Zeit der Ernte nahe, und es müssen auch die Seelen angesprochen werden, die noch willig sind in ihrem Verlangen, erlöst zu werden….

Setzet darum alles daran, so oft es euch dazu drängt, diesen Seelen noch das Brot auszuteilen durch eure Bereitschaft und Liebe für jene. Was in der Liebe zu allem Unerlösten getan wird, muß auch zur Frucht gedeihen, und es werden viele es euch danken, denen ihr verholfen habt zum Aufstieg aus der Tiefe…

Benutzet dabei aber nur

ausstrahlt, um auch eine Wirkung zu verspüren….

M e i n

W o r t,

d a s W o r t, welches die Kraft

Und wenn es euch zuweilen an Zeit euch mangelt, es ist immer noch der Wille als erstes notwendig, um die Arbeit auszuführen zum Heil so vieler hungriger Seelen… So soll es auch nun für euch zum Ansporn dienen, die ihr durch eure Bereitschaft schon so manche Arbeit geleistet habt. Es ist sonach auch nur d e m zum eigenen Vorteil seiner Seele, dessen Liebegrad und Wahrheitsver- langen die Stufe erreicht hat, welche zur Seligkeit führt.

Kommet zum Quell der ewigen Liebe, und ihr werdet gespeist und getränkt werden, daß es euch nicht an Kraft gebricht für die kommenden Zeit… Amen

751214

H.D. 14.12.1975

D a s ist der schönste Lebenslauf, an der Hand des Vaters geführt zu werden, und Seinem Willen sich zu unterstellen… Ein jenseitiger Lichtgeist – Georg Gräbner

Und öffnet sich der Quell des Lebenswassers, so strömen auch die Seelen herbei, und sie wollen durch ihre Kraft nun auch den Menschen auf Erden beistehen, sowie sie es vermögen mit ihrer Kraft…

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Alles hat sich nun eingefunden, wo nur der kleinste Anstoß genügte, um ihren Willen gemäß belehrt zu werden.

Fasset ihr es doch nicht, wie weit eure Arbeit ihre Kreise zieht, und es kann sich nur der in seinen Gedanken in Bild machen, wo schon eine kleine Ein- sichtnahme es ihm zum Verständnis machte…

Haben doch nicht alle die gleiche Reife, so sind es aber durch die Liebe gebo- rene Fähigkeiten, die dem Menschen das geistige Reich verständlich werden lassen…

Es stehen der Seele viele um dich und sie möchten dir ihren Dank sagen, für die ihnen zukommenden Worte der Liebe des Vaters, durch dich.

Es muß eine große Bereitschaft dem Menschen eigen sein, daß die Verbindung auch erhalten bleibt. Darum soll auch dem Wandel einer Besserung gedacht werden, und durch diesen wird es sich auch in dieser Arbeit zeigen, wieweit doch die Liebe Gottes weiß, alles zu lenken durch Seinen Willen ….

Arbeit und eine gleichbleibende Erholung des Körpers braucht der Mensch zum Ausharren für seine noch restlichen Tage…. So kann der Mensch sich auch nur geborgen wissen, so ihm die Gnade und Lenkung seines Lebensweges von Gott gegeben ist….

D a s ist der schönste Lebenslauf, an der Hand des Vaters geführt zu werden,

und Seinem Willen sich zu unterstellen.

Amen

Es sprach der Geist aus Gott gegeben dem Lichtgeist, des in der Lebenszeit dir zur Seite stehenden Bruders und Freundes Georg Gräbner

Ja, ich bin es und werde immer um dich sein, so du die Worte Gottes für die

Seelen gibst…

Amen

751225

H.D. 25.12.1975

Betet um einen verstärkten Willen, öffnet euch Meinen Liebegaben …

Und so Ich dir Mein Wort schenke und dich erfülle mit Meiner Gnade, stehet die Zeit Meiner Geburt euch wieder vor Augen. Ihr habet diese als ein für Zeit

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und Ewigkeit bleibendes Vermächtnis zur Stärkung des Glaubens in euren Herzen erkannt zum Heil eurer Seele…

Die Gnadengaben, welche durch die Liebe des Vaters euch zufließen, sind doch als Beweis der Auswirkung eines starken Glaubens an Mein Erlösungs- werk sichtbar… Und so könnet ihr gewiß sein, daß dort, wo der Quell sich erschlossen hat, um das Wasser des Lebens d e m zu spenden, welcher danach verlangt, auch niemals wird ohne Wirkung bleiben…

Setzet euch die Liebe des Vaters doch immer nur das als Speise und Trank vor, was heilsam und kräftigend ist für die Seele…

Ich habe gerungen, um euch Menschen das Heil bringen zu können, und alle Liebe der Gottheit durchflutete Mich mit Ihrer Kraft, um das Werk zu vollbrin- gen…

Und so stehet euch Menschen auch nun wieder das zur Verfügung, was euch bei gutem Willen wird gleichsam die Kraft eintragen, die ihr noch werdet gebrauchen in kommender Zeit…

Darum betet um einen verstärkten Willen, öffnet euch Meinen Liebegaben und wenn ihr auch nicht zur Zeit diesen den Wert beimesset, es kommt die Zeit, da ihr Dessen gedenket, Der euch will mit Kraft versorgen, so ihr gebrauchen werdet…

Es hat schon eine Sichtung ihren Anfang genommen wo zu erkennen ist, daß nicht allein der Glaube an Mich er Ausschlag ist, es muß auch der Wille zur Wahrheit vorhanden sein, soll es nutzbringend für die Seele sein. Und so werden alle angesprochen, sei es auf der Erde oder im geistigen Reich, denn es muß das Wahrheitslicht weit hinausleuchten, als eine Fackel für die Ewig- keit… Amen

751227

H.D. 27.12.1975

Belastet euch nicht mit den Geschehen in der Welt …

Suchet euch zu lösen von allen der Welt angehörenden Dingen, wo der Geist euch die Richtung weiset, daß sie durch ihren Bestand zu keinem Nutzen mehr sind. Und öffnet auch gleichsam denen die Tür zur Erkenntnis dessen, denn wo

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es durch der Weltgeschehen wird dazu führen, daß eine durchgreifende Verän- derung die Folge ist, muß es euch dadurch schon jetzt erleichtert werden… indem ihr euch nicht belastet mit Dingen der Welt, die vergehen werden durch so mancherlei Geschehen…

Und es ist des Schöpfers Wille, daß ihr euch nicht schwächet durch Dinge, die ihr vermeint besitzen zu müssen, auch wenn es einer Verbesserung der jetzigen Lage bedeutet…Bedenket, daß nicht mehr viel Zeit ist zum Handeln und daß auch nichts kann ohne Meinen Willen geschehen…

Und so hat der Mensch also auch in den täglichen Belangen einen kleinen Hinweis… lasset es euch gesagt sein, es ist nicht mehr lange Zeit… und es wird euch auch dann noch überraschen in Zeit und Stunde…

Ich kann euch geben nach Meinem Willen, Ich kann eure Bedürfnisse decken nach Meinem Plan… und so habt ihr eine kleine Übersicht der bestehenden Lage… befolget sie und lasset euch nicht schrecken, denn der Tag wird es euch beweisen, wieweit es zum rechten Handeln noch genügt…

Und Ich bin bei euch und führe euch das zu, was ihr benötigt…

Und es wird der Weltmenschen genug geben, die da glauben, daß sie sich könnten dem entziehen, was sie wird erreichen…. Es soll nicht umsonst die Liebe immer wieder gepredigt werden, es sollen auch nicht umsonst Warnun-

gen ergangen sein… Ich kann euch aber schützen mit Meiner Macht und Kraft,

und das soll euch zum Geleit stets dienen….

Amen

760103

H.D. 3.1.1976 Dringlichkeit, daß die Worte Gottes den Menschen in vermehrter Weise zugänglich gemacht werden…

Der Stachel des Todes ist d e m genommen, wo die Seele sich formte nach Meinem Willen…

Und so ergibt es sich von selbst, daß, wo eine treibende Kraft es hat dem Menschen ermöglicht, da0 ihn nach seinem Ableben das Reich der seligen Geister aufnimmt… und es ihm nun zur Gewissheit wird, daß alles Streben nach geistigem Gut nicht umsonst war.

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Machet es doch der Vater euch leicht, indem ihr immer wieder darauf hinge- wiesen werdet, daß durch die Taten der Liebe auch die Kraft wächst und durch diese wieder den Geist antreibt zu erhöhter Tätigkeit…

Wo der Geist im Menschen sich noch nicht betätigt, wo eine Abwehr jegliche Tätigkeit verhindert, soll es nun aber auch dort zur Erweckung aus dem Schlaf kommen…

Und so nun Meine Liebe eine der Seele nützliche Medizin verabreicht, durch welcher der Mensch wird erkennen seinen Abstand von Mir, und auch seine Mangelhaftigkeit nun erkennt, kann dann noch eine Errettung aus dem Schlaf des Todes erreicht werden …

So ist es nun an der Zeit, wo eine Wandlung sich vollziehen muß, dem einem zum Nutzen für seine Seele, dem andern zur Stärkung seines Glaubens wird beitragen… Und somit ist es auch von einer Dringlichkeit, daß die Worte Gottes, des Schöpfers und Erhalters einer jeglichen Kreatur, den Menschen in vermehrter Weise zugänglich gemacht werden…

Und wo noch eine Seele den Weg zu Mir findet, dort ist auch das Eis gebro- chen, und es kann die Seele nun ihren weiteren Weg gehen, in der Gewißheit, daß sie sich wird auch im geistigen Reich nun ihren Weg bahnen, welcher sie zum Ziel kommen läßt…

Es heißt das Ziel – wie schon gesagt wurde… J e s u s C h r i s t u s , die Pforte

zum ewigen Leben.

Amen

760105

H.D. 5.1.1976

Gottes Hilfe für jeden, der Ihn in der Not anruft

So sei Mir willkommen in deiner Bereitschaft, für das Wort von Ewigkeit dich zu öffnen und dadurch auch für die Mitmenschen soll zum Segen sein…

Alles hat in der Liebe zum Nächsten den Wert, wo die Seele zunimmt an Erkenntnis, Licht und Stärkung für den weiteren Weg…

Kommet nun die Zeit heran, wo eine für den Menschen große Not sich ergibt, die durch die Ereignisse der Welt sich wird auf jedem Gebiet bemerkbar

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machen, so ist doch der Mensch aber auch durch Meinen Beistand in sicherer Hut, dessen Liebe und Glaube an Mich ihm diesen Schutz einträgt, wo nur eine kleine Regung im Herzen es Mich erkennen läßt, daß die Gedanken sich mir zuwenden, unterstütze Ich auch jeden dieser noch so schwachen Menschen, und werde Mich auch zu erkennen geben.

So brauchet ihr die Zeit nicht zu fürchten, ihr habet eine Gegenmacht zur Seite, durch welche ihr die Tage geleitet werdet, die sich nun ergeben müssen ange- sichts der großen Not um euch… Lasset Mir und Meinem weisen Plan nur stets die Führung über, ihr könnet und sollet nichts ohne diese beginnen, denn es hat der Mensch nicht die Übersicht, die dazu gehört, um einen geregelten Weg sich zu bahnen.

Fürchtet auch keine leibliche Not, denn durch die nötige Versorgung werdet ihr auch darin Meine Hand erkennen…

So soll es nun aber auch für alle Meine Kinder gelten, die sich in gleicher Weise um ihr Seelenheil bemühen… sie sollen gestärkt und gekräftigt werden

durch Mein Wort, welches Ich auch für sie gebe, und der Geist der Liebe ist die

Triebkraft für einen jeden, der zu Mit ruft in seiner Not…

Amen

760123

H.D. 23.1.1976

Gesetze im Reich der Ewigkeit …

So öffnet sich das Tor, welches durch eine Welt des Nichterkennens von euch Menschen kann wahrgenommen werden… Und es ist der Glaube allein nur zur Seite, durch welchen es auch euch, die ihr strebet nach der Wahrheit, von einer schwerwiegenden Bedeutung ist… Es muß, soll sich die Seele zur Wahrheit durchringen, auch eine Vorschulung des Geistes dies ermöglichen…

Und nun Mein Kind sollst du erfahren die Gesetze, die im Reiche der Ewigkeit herrschen und von Bedeutung sin…

Siehe du Mein Sohn und Bruder der Liebe, du hast für deine Seele wohl die rechte Empfindung einer scheinbaren Versäumnis die Oberhand gegeben… Doch nun soll dir die Erkenntnis gegeben werden, daß nicht immer es zu bewerten ist, wenn der von euch geübte Hilfswille soll eine Klärung bringen…

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Haben nicht a l l e von Meiner Liebe und Erbarmung vernommen durch die Belehrungen eines weltlichen Beistandes, der sich J e d e r kann zunutze machen?

Und wo nun eine Seele ringt mit der finsteren Macht, die ihr aber nicht als das bewußt ist in ihrer Unkenntnis, so stehet aber auch Meine Liebe d e m bei und hilft ihr durch Zuspruch Meiner Gnade, und sie vernimmt nun auch Meinen Ruf, der ihr will die Entscheidung zuführen….

Höret sie auf Meinen Ruf, will sie d e n Weg beenden, welcher ihr wurde auferlegt, wird sie auch Meinem Ruf folgen … und sie hat durch die Hilfe der Lichtwesen auch den Beistand, ihrem Willen die rechte Entscheidung zu geben.

Wo nun aber eine Seele der Macht der finsteren Kräfte mehr Glauben schenkt als Meinem Ruf, kann auch nicht des Menschen Hilfswille dagegen ankämp- fen… Es wird die Seele eines Menschen zum Spielball jener und nun ergibt es sich von selbst, daß diese Macht stärker ihren Einfluß ausübt…. und Meine Stimme nur leise ihr Ohr erreicht… wo es aber nun offenbar wird, daß der f r e i e W i l l e muß gewahrt werden…

Ist doch die Seele auch durch den Erdengang genauso dem unterstellt, wie eine jede Seele, die durch ihre Bereitwilligkeit zur Verkörperung zugelassen wur- de….

Nichts hat sonach der Mensch versäumt, dessen Liebe ihr wollte beistehen und auch nichts kann das verhindern, was im Willen eines Menschen liegt… und dessen Wille Ich auch nicht kann zwingen durch noch so große Liebe und Erbarmung…

Ich aber werde auch dafür Sorge tragen, daß die der Seele nahestehenden Menschen auf Erden dadurch zur Liebetätigkeit angeregt werden….Wo der Geist schläft, wo eine sich stets vermehrende Lieblosigkeit herrscht, kann es nicht anders als durch Meine Zulassung zu einer dieser Gelegenheiten führen, denn es wird die Seele geläutert im geistigen Reich, wie auf Erden…

Die Seele ist den Gang der Entwicklung gegangen, und muß ihn zurücklegen

im geistigen Reich nun, aber immer wird Meine Liebe ihr zur Seite stehen, und

auch sie wird einst zur Erkenntnis kommen….

Amen

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760124

H.D. 24.1.1976 (RW)

Zum Aufbau der Seele braucht der Mensch die rechte Nahrung …

Der Geist aus Gott irret nicht und lässet keinen im Irrtum wandeln, dessen Herz Mir zugewandt ist.

Die Treue und Liebe eines Menschen wird sich immer segensreich auswirken. Und so kann wohl der Verstand das menschliche Vermögen fördern und auch dem Mitmenschen zum Vorteil sein, aber es wird eine wenig fördernde Wir- kung erreicht werden für die seelische Entwicklung. So glaubet der Mensch durch Taten der Liebe dem Nächsten zu dienen, wenn es ihm dadurch einen weltlichen Vorteil einbringt. Und da nun der Mensch glaubt, alles getan zu haben, was die Welt von ihm fordert, wird er sich auch schwerlich einer besse- ren Erkenntnis erschließen, die ihm aber für seine Seele vom Nutzen ist. Und diese Erkenntnis muß gewonnen werden, soll ein für die Ewigkeit nützender Zustand entstehen.

Es braucht der Mensch nicht allein zum Aufbau seines Körpers die rechte Nahrung, es muß auch in gleicher Weise der Seele gedacht werden.

Diese steht als eine für die Ewigkeit gültige Notwendigkeit für jeden Menschen zur Beachtung, und wer sich im Erdenleben nicht darum bemüht, dessen Fortgang wird einst schwer sein, wenn ihm die Möglichkeiten entzogen sind im jenseitigen Reich, die sich ihm auf Erden bieten.

Keiner kann des Lebens Gang nach seinem Willen lenken. Es muß der Mensch in jeden noch so geringen Dingen die lenkende Hand Gottes erkennen, und somit es auch zu keinem Erfolg führen kann, so der Mensch sich nicht dem

Willen des Schöpfers beugt und Ihm sich anempfehlet.

Amen

760201

H.D. 1.2.1976

Das Streben der Seele zu Gott bedingt besondere Bedrängnis …

Der Geist Gottes durchbricht alle Schranken, so sie hindern sich dem Men- schen entgegenstellen, und wo der Geist Gottes wirken kann, ist auch die Garantie gegeben für eine Verbindung zur Erde, um die Stärke des Glaubens auch zu prüfen in den verschiedenen Dingen des Lebens…

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Hat eine Seele den Grad erreicht, wo sie nur noch durch die Ansprache Gottes sich beglückt fühlt, daß also alles ihr fern steht, was noch der Welt angehört, so wird sie aber auch durch ihr Streben einer besonderen Bedrängnis von Seiten des Gegners ausgesetzt sein…

Doch sie kann gewiß sein, daß immer nur solange dessen Versuche an sie herantreten, als wie es von Gottes Seite zugelassen wird… Machet euch, die ihr in der Gewißheit und Erkenntnis einer Schulung steht, daher auch keine allzu großen Sorgen, es weiß die Liebe des Vaters für Seine Kinder schon den rechten Weg, und wird die Kraft des Einzelnen nicht überfordert, die dem Menschen stets zugeht, so er in tiefem Glauben steht an die Weisheit und Allmacht Gottes…

Somit ist aber auch schon dem die Macht gebrochen, dessen Spiel sich immer

wieder von Neuem ergibt, um noch alles anzuwenden für seine Zwecke… Der Geist aus Gott bricht die stärksten Schranken und wird dadurch es auch offen-

bar, wo und wie der Geist Gottes weht

hen, die immer dazu dienen werden, um zu erkennen die Hand Gottes, und diese strecket sich einem jeden entgegen, der zu Ihm ruft in seiner Not… Amen

Habet acht auf die kleinsten Gesche-

760207

H.D. 7.2.1976

Es müssen die Seelen angesprochen werden durch den Geist aus Gott…

Brechet nicht die Brücke ab, die zur Erhaltung dient für die Zufuhr Meiner Gnadengaben… Gebet der Gelegenheit mehr und mehr Raum, wo ihr erkennt, daß Meinem Wort eine Beachtung gilt…

Habet aber auch für die Menschen Verständnis und Geduld, wo eine sie noch zögern-lassende Macht will abhalten von der allein sättigenden Kost für ihre Seelen… Und wenn es wird zum Beweis führen und Ich als Der erkannt werde, wo allein das Heil zu finden ist, wird auch der verstärkte Hunger nach Nahrung einsetzen, wodurch es dann auch zur weiteren Erlöserarbeit führt…

Es müssen die Seelen angesprochen werden durch den Geist aus Gott, sie müssen, sollen sie tätig werden nun auch für andere, selbst davon so durch-

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drungen sein in der Wirkung und Stärkung zugleich, daß sie das Brot des Himmels nicht mehr missen, noch untätig bleiben wollen…

Und so werdet ihr es erkennen, wo eine glaubensstarke Hand durch den Willen und Geduld es hat ermöglicht, daß eine Arbeit Früchte brachte, welche nun zur weiteren Nahrung dienen…

Ihr sollet euch für alle bereit halten, allen die sich selbst noch durch ihre Abwehr außerhalb stellen wollen, denn wo durch eine dauernde Belehrung so manche Seele erwärmt wird, und auch das Eis zu schmelzen beginnt, das sie umgab, könnet ihr dann wohl eines für die Ewigkeit bleibenden Lohnes rech- nen…

Habet nur immer für alle Menschen ein offenes Ohr, und ihr werdet auch dort noch Früchte zeitigen, wo es als eine scheinbar nutzlose Arbeit erschien…

So soll der Frieden euch alle umgeben, die ihr tätig seid für Mein Reich, und

Meinem Wort d e n Wert beimesset, d e n es besitzt…

Amen

760208

H.D. 8.2.1976

Seelische Erschütterung oft Voraussetzung für Annahme von geistigem Wissen

Wächst der Unmut in euren Herzen und glaubet den Menschen mehr, als ihr durch Mein Wort gekräftigt werdet, so ist des Gegners Einfluß sichtlich am Werk…

Stellet euch doch Meine Gegenwart stets vor Augen und lasset der Welt ihren Tribut. Es muß die Macht seines Wirkens den Menschen doch ein sichtbares Zeichen sein, daß er das Regiment führt…

Was nun der Welt will angehören, soll auch ihnen nicht geschmälert werden. Und haben alle Mittel für eine bessere Erkenntnis nichts genützt, solange der Mensch auf Erden weilt, wird auch dann im jenseitigen Reich das Los dement- sprechend, wonach die Seele ihr Verlangen trug…

Wo wird der Mensch wohl noch einer Belehrung zugänglich sein, wenn ihm durch die weltlichen Freuden jegliche Bereitschaft fehlt zur Annahme des geistigen Wissens? Sie alle haben ihre Sinne nur dem zugewandt, wo zur Freude und Ausgelassenheit beigetragen wird…

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Kommet daher für diese Menschen durch Einwirken einer höheren Macht eine seelische Erschütterung, so kann es nicht anders zum Erfolg führen, als wie nur durch großes Leid und damit verbundener Schwächung seiner bisherigen Lebensführung…

Wollet ihr, daß Ich, euer Vater, auch euch beistehe und helfe in den Gefahren der Welt, so müsset ihr euch Meinem Willen beugen und die Kraft anfordern für euern täglichen Verlauf eurer Pflichten. Meine Liebe stehet für einen jeden

bereit; erfasset Mich, ehe es zu spät ist, denn Ich will, daß noch das Licht des

Tages auch

aber wird zunehmen an Stärke und damit auch Leid… Mir ist der Weg eures

Erdenwandels wohl bekannt und Ich versuche euch immer wieder auf den Pfad zu drängen, der zu Meinem Herzen führt. Lasset euch nicht umsonst ermahnen,

Ich will euer aller Heil und Rettung eurer Seelen.

d i e erblicken, wo eine Dunkelheit sie schon umfangen hält, die

Amen

760215

H.D. 15.2.1976

Kraftübertragung des Geistes aus Gott durch Vorlesen und Aufnahme des Wortes Gottes

Wo und wie eine Seele dem Licht sich öffnet, wird, so sie willig ist den Weg zu Gott zu gehen, es ihr auch stets zum Erfolg gereichen…

So hatten die Seelen, die um dich versammelt waren, durch die Worte Gottes auch eine Stärkung erfahren, und sie konnten ihrem Willen gemäß sich nun entscheiden, durch weitere Entgegennahme dieser sich für ihren Weg auch die nötige Zufuhr von Kraft zu verschaffen…. Der Weg ist immer voller Gefahren, denn die Möglichkeiten müssen gegeben sein, durch welche die Kraft nun soll in Anspruch genommen und tätig werden.

Wo eine kleine Regung sie es erkennen läßt, daß ihr Weg sie aber auch immer näher dem bringt, wo ihre Wünsche zur Richtschnur dienen, ist auch trotz aller Gefahren die sie bestehen müssen, ihr Wille nur D e m zugewandt, wo sie Rettung erhoffen…. Und so kann eine Seele auf ihrem Weg einer im Erdenle- ben gleichkommenden Gefahr nur mit Hilfe der Kraft aus Gott begegnen, und durch diese Kraft erfährt sie nun erst den Wert und die Notwendigkeit der Annahme dessen, was ihr im Erdenleben so oft geboten, sie aber verschmäht hatte durch ihren Willen….

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So werdet ihr erkennen die Notwendigkeit einer Belehrung eurerseits, die ihr durch die Darbietung des Wortes Gottes geben könnt… Sprechet nicht auch der Geist aus Gott …. „Mein Wort sei eure Stärke“?

Es ist vermerkt in der Schrift der Väter, wo die alten Weisen sich des Wortes bedienten, und ihren Brüdern die Kraft des Geistes vermitteln wollten… So suche du nur in diesen Zeilen und es steht auch geschrieben „Suchet, so werdet ihr finden…“

Es ist der Geist aus Gott, welcher ewig wirkt und dem ein Licht schenkt,

dessen Verlangen der Wahrheit gilt…

Amen

760303

H.D. 3.3.1976

Brechet niemals den Stab über die Menschen, deren Weg noch abseits führt…

Setzet die Gefahr eines Unglaubens auch nicht die Gefahr eines völligen Versagens in der Welt voraus, so ist doch die Gefahr einer qualvollen Wande- rung der Seele im geistigen Reich zu erwarten… Es stehen dann der Seele keinerlei Hilfsmittel zur Seite, die sie wohl im Erdenleben konnten stets wieder fähig machen, den Gang auf Erden fortzusetzen.

Es ist diese Hilfe dann nur zu erwarten, wenn alle die der Seele anhaftenden und begleitenden Eigenschaften ihr die Erkenntnis nun geben, daß sie dem Zustand einer qualvollen und beschwerlichen Wanderung nicht vermag zu entgehen, und sie ist in ihrer Not hilflos allem preisgegeben, wenn nicht durch eine Hilfe der Lichtwesen ihr die Gnade einer Belehrung gegeben wird… Wo aber wird sie diese annehmen, wenn nicht die große Not sie rufen lässet nach einem Ausweg aus ihrer Lage?

Und haben die Worte nicht zur Erdenzeit in ihr den Willen gestärkt, daß sie durch die Worte Gottes konnte einen kleinen Schimmer von Erkenntnis erlan- gen, so ist die Gnade der erneuten Hilfe durch die Worte Gottes ihr gleich an Wertlosigkeit… Und sie wird sich schwerlich nur mit einer kleinen Willenser- regung dem erschließen, was ihr geboten wird durch die Liebe des Vaters, Der durch Seine Lichtboten die Gnade ihr zukommen läßt…

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Und so wird eine Seele, gleich wie sie auch beschaffen ist, stets in die Obhut und Hilfe der geistigen Welt genommen, wenn sie durch Not und Qual getrie- ben dann nach Hilfe sich umsieht…

Das ist der Seele ständiges Bemühen dann, ein Licht in sich aufzunehmen, welches ihr den Weg nun gangbar macht…wenn auch durch die ihr stets entgegenkommenden Gefahren sie sich immer wieder aufs Neue muß die Hilfe erbitten von des Vaters Hand…

So lasset alle euch belehren, solange die Zeit es noch zuläßt, denn es steht eine Zeit der Not und Drangsale bevor, durch welche nur d e r kann bestehen, dessen Glaube es zuläßt, daß die Not für ihn wird tragbar sein, und es auch weiß zu bewerten, was die Liebe Gottes mit aller Not bezweckt.

Ständige Belehrungen durch den Geist und ständiges Gebet gibt dem Men- schen eine Gewähr für seine Seele, das Rechte getan zu haben…

Brechet niemals den Stab über die Menschen, deren Weg noch abseits führt, denn sie werden auch getragen von der Liebe des Vaters, Der alle Seine Kinder liebt… Amen

760304

H.D. 4.3.1976

Das Erdenleben als Reifeprüfung zur Erlangung der Freiheit des Geistes.

Ihr brauchet keinerlei Beweise eines Wirkens der geistigen Welt, so ihr nur das befolget, was die Liebe von euch fordert, restloses Hingeben aller weltlichen Freuden, und auch die euch gegebene Lebenslage in Geduld auf euch nehmet … Dann ist der Mensch frei von allen ihn noch schwächenden Eindrücken, was er aber wird durch die Überwindung alles dessen auch nicht mehr als drückend empfinden, hat sich die Seele erst einmal erhoben in die Gefilde der geistigen Welt… wo dann der Seele sich die Wesen des Lichtes annehmen und sie stärken in ihrem Lebenskampf…

Will Ich, euer Vater, daß ihr in der Freiheit des Geistes seid… daß ihr in der Schule des Lebens euch sollet eine Reife erringen, durch welche es auch dann zur Erkenntnis so manchem außerhalb Stehenden führt, so muß auch der Mensch vor Erreichung dieser Reife sich den nötigen Aufgaben gleich der Schule im weltlichen Sinn widmen und diese zu lösen versuchen.

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Wo dann eine kleine Möglichkeit besteht, daß es die Seele nun durch die Erfahrung zur weiteren Entwicklung führt, wird auch von seiten der geistigen Welt alles getan, daß der Mensch sich immer höher kann schwingen und nun aber auch es für ihn nicht mehr in Frage gestellt ist, wieweit die Realität des geistigen Reiches Berechtigung hat …

So nur ist es zu erklären, ob und wann der Mensch sich bewußt ist, daß das

geistige Reiche eine Welt für sich ist, die aber nur der Wille zur Wahrheit und zur Erfüllung beiträgt.

d e m wird erschlossen, wo

Gebet euch stets der Führung eurer euch umgebenden Lichtwesen hin und ihr

werdet durch diese von Meiner Liebe und Kraft auch getragen, denn sie sind in

Meinem Auftrag tätig für euch…

Amen

760320

H.D. 20.3.1976

Nur ein liebendes Herz sich erschließt zur Entgegennahme von geistigem Gut Nach Vorlesen für die geistige Welt der B.D.-Kundgaben

So sprach der Geist der Unendlichkeit aus diesen Worten, und es steht den Menschen alles zur Verfügung, um zur Reife ihrer Seelen gelangen zu kön- nen…

Es wirket der Geist Gottes in jeder Weise, wo nur ein liebendes Herz sich erschließt zur Entgegennahme von geistigem Gut… Und habet ihr nun die unendliche Liebe Gottes einmal erfaßt, wird auch der Geist der Wahrheit euch leiten, wo immer auch ihr euch bemüht, diese zu vertreten.

So kommet nun durch eine jeden Menschen guten Willen auch mehr und mehr die Wahrheit an das Licht, und es leuchtet mit seinem Schein in eines jeden Herz, wo nur der geringste Wille zur Wahrheit vorhanden ist. So soll auch der Mensch sich mit der Möglichkeit seiner Fähigkeiten einsetzen für die Verbrei- tung der Wahrheit, denn nur durch diese kommt er zur Erkenntnis für alle ihn bewegenden Fragen… Und wo noch eine Weltliebe das verdrängt, was zur Gewinnung der Seelenreife beiträgt, wird es auch durch so mancherlei Einwir- kungen zur Annahme und weiterem Fortschritt führen… denn es muß noch alles getan und angestrebt werden, was zur Reife der Seele kann beitragen…

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Es stehet ein jeder jetzt in einer für ihn entscheidenden Zeit, es muß die Welt von der Wahrheit erfahren, sie muß mit allen ihren falschen Lehren und hindernden nutzlosen Gepflogenheiten erkennen lernen, was eine Frucht es erbrachte für ihre Seelen.

Dieses steht heut als die dringlichste Angelegenheit für alle Menschen als hauptsächlich zu betrachtenden Notwendigkeit vor. Wisset ihr doch nicht, wie weit noch euer Erdendasein währet… es schlägt die Stunde bald für einen jeden, wo es ihm zur Gewißheit wird, daß ein Reich, welches außerhalb ihres Begriffsvermögens liegt, nun auch sie wird aufnehmen, wo alles zur Sichtung

kommt und will, daß ein jeder sich soll geborgen fühlen an der liebenden Hand

des Heilandes, des Erlösers Jesus Christus….

Amen

760326

H.D. 26.3.1976 (RW)

Empfang der Gnadengaben für den Weltmenschen ein unbegreiflicher Vorgang…

Wahrheit…den rechten Weg erkennen, der zu Mir führt, von dem der Mensch

selbst einst ausgegangen ist.

Amen

Amen

Der Empfang Meiner Gnadengaben ist wohl ein für den Weltmenschen unbe- greiflicher Vorgang… doch sowie einer von Mir gegebenen Ansprache für eine Frage erfolgt, sind sie auch williger es anzunehmen und sich der Gnade be- wußt, die sie empfangen durch Mein Wort.

Durch des Allmächtigen Wille wird es auch diejenigen zur Annahme bewegen, wo die Welt zuvor sie es nicht erkennen ließ, was ihnen geboten wurde. Und es steht dem Menschen frei, ob sie sich wollen der Gnade bedienen oder aber achtlos weiter daran vorüber zu gehen.

Die köstliche Gabe für den Menschen wird immer und ewig nur Mein Wort bleiben… Dieses ist für einen jeden immer bereitgehalten, und es muß der Mensch nur w o l l e n, daß die Gabe, die ihm geboten wird, auch in der Wir- kung ihrer Kraft für ihn sichtbar wird. So sollten a l l e diese Gabe begehren, durch welche es dann auch den Hoff- nungsanker bedeutet und eine Rettung erfolgen kann in den verschiedensten Nöten des Lebens…

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Die Gabe, die Ich euch biete, ist von Mir Selbst als eine Kraftquelle ertstanden. Sie wird von Mir gespeist, und es sprudelt das Wasser des Lebens ein und klar für den müden Wanderer, wie auch dem schon in der Sättigung Stehenden zu und kann seine Wirkung niemals versiegen.

Öffnet euch diesem Quell und seid bereit zur Entgegennahme Meiner Gnaden- gaben… Es ist die Zeit der Reife gekommen, und es duldet die Ernte keinen

Aufschub mehr…

Amen

760329.1

H.D. 29.3.1976

Warum der Unfall von Fritz Haller?

Und es soll dir Klarheit geschenkt werden, warum es zur Stilllegung Meines Kindes Arbeit kommen mußte…

Siehe, du Mein Kind, es hat die Seele wohl die Reife schon, welche befähigt ist, daß sie die ihr auferlegten Leiden ertragen kann. Doch sowie ihr durch die Welt und ihre Anforderungen eine Hemmung entgegengesetzt wird, kann die Seele sich nicht wehren, sie muß vor der Welt mit ihren verschiedentlichen Möglichkeiten gewissermaßen zurücktreten… und kann aber durch einen Eingriff Meinerseits zur Ruhe und Ausgeglichenheit wieder kommen, sobald sie sich dessen bewußt ist, daß sie nun mehr und mehr Meinem Herzen nä- herkommt… Sie stellt sich d e m entgegen, was man ihr nehmen will und wird dadurch nun auch wieder die Oberhand gewinnen der Welt gegenüber…

So lasset alle Sorgen fallen, denn es muß eine Hilfe der Seele gegeben werden, damit sie gekräftigt und gestärkt sich kann weiter betätigen für Meine Arbeit und Mein Reich… Es hat die Liebe aller Lichtwesen dazu beigetragen, daß es nicht zur Gefahr einer völligen Stilllegung und gänzlichen Strebens der Seele kam. Es muß somit der Gang seinen Verlauf nehmen auf sichtbare Zeit, und ihr werdet erkennen müssen, daß nichts ohne Sinn und Zweck Ich zulasse, um an euch, Meinen Kindern, Meine Macht und Herrlichkeit preisgeben zu können…

Gehet in der Liebe und Geduld die weiteren Tage euren Pflichten nach und ihr

werdet Meine Kraft spüren, wo immer sie angefordert wird.

Amen

760329.2

H.D. 29.3.1976

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Mutter Haller aus dem Jenseits zum Unfall von Fritz

Und so die Liebe des Vaters es hat zugelassen, daß die erneute Stilllegung der geistigen Arbeit muß erfolgen, waren auch wir daran beteiligt mit unseren Bitten, um eine lindernde Gefahr zu erreichen.

Es wurde uns bewußt, wieweit die Seele schon ist, und dadurch es uns auch verständlich wurde, daß – wo die Seele will immer höhersteigen, ihr auch muß Gelegenheit gegeben werden für ihr Wollen…

Mache du, meine liebe Schwester und Betreuerin meines lieben Sohnes dir nicht allzu große Sorgen, es trägt der Schutz der Lichtwelt nun auch dazu bei, daß die Gefahr und ihre Folgen werden einen schnellen Verlauf und Gesun- dung bringen und nicht eine Einbuße für lange Zeit die Folge sein muß…

So gehe du, mein liebes Schwesterlein, du meines Buben Halt und Stütze, auch weiterhin an seiner Seite, und es wird für euch die Sonne wieder scheinen mit ihrer Wärme und Belebung für den Körper…Es ist bei dir das Mutterle Hal- ler… die Liebe zu euch läßt mich an eurem Schicksal alles teilnehmen… und ich habe des Vaters große Liebe zu euch erkannt, und wird euch auch weiterhin führen… Amen

760331

H.D. 31.3.1976

Gnadengabe des Vaters durch Bertha Dudde aus dem Jenseits zum Unfall von Fritz Haller

Und stehet auch der Weltsinn zumeist bevor, ist auch eine Welt voller Ge-

heimnisse euch noch verschlossen, solange es euch zur Welt zieht

wird sich nur der seiner Führung und Betreuung von Seiten der Lichtwelt erfreuen können, wo eine Seele sich ihr hat durch ein bewußtes und ernsthaftes Streben geöffnet…

Und es

Es ist der Liebegrad als eine Vordringlichkeit notwendig, soll die weitere Entwicklung und ständiges Aufwärtsschreiten zur Höhe möglich werden. Alles kann der Mensch erreichen mit seinem Willen und wird auch die Welt des Lichtes d e n tragen, wo eine Reif für seine Seele angestrebt wird, um sich dem Ewigen Licht nähern zu können…

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So war auch nun der Wunsch nach tieferer Erkenntnis und Bindung mit dem Vatergeist in jenes Bruders Seele gereift, daß er sich konnte mit Hilfe der geistigen Welt mehr und mehr dem erschließen, was für ihn zur Förderung diente…

Der Wille aber muß auch die Tat ausführen und der Wille wird gestärkt durch die seltsamsten Eingriffe von Seiten Gottes… die wohl eine schmerzende Wunde bedeuten, doch der Seele das vermitteln, was ihr Wunsch ist.

So kommt ihr durch die Liebe des Vaters aber auch näher und näher Seinem Herzen, und die ständige Bindung mit Ihm läßt euch die Kraft auch zugehen, um allen den noch folgenden Tagen und Pflichten nachkommen zu können… Wo der Geist wachet und die Liebe sich ständig des anderen annimmt, ist auch schon die Hilfe gegeben und es wird die Sonne wieder mit ihren Strahlen euch beglücken, daß ihr die Tage der Sorgen vergessen werdet… und der Geist der

Wahrheit euch immer wieder erschlossen wird zu eurer Freude….

Amen

Wenn ich diese Worte geben durfte, so ist es durch die Gnade des Vaters nur allein möglich, und es ist um dich deine Schwester und zugleich des Bruders Schwester, der durch die Leiden sich auch wird zur Höhe schwingen in geisti- ge Gefilde… und seiner Seele die Nahrung gibt, die sie begehrt. Ja, es ist der

Geist aus Gott, der alles lenkt und führt, und wir stehen auch mit unserer Hilfe euch bei, wenn ihr auch nicht den Sinn gleich erfaßt, aber doch es euch wird

zur Klarheit kommen.

Eure Bertha

760402

H.D. 2.4.1976

Öffnet alle euer Herz und lasset die Liebe zu euch sprechen…

Öffnet alle euer Herz und lasset die Liebe zu euch sprechen… Es ist die Stunde der Entscheidung für einen jeden da, wo es wird offenbar werden, daß eine Macht sich nun äußert, die zur Ordnung wird beitragen für eine geistige Fins- ternis unter den Menschen. Es haben wohl diejenigen davon einen Gewinn, wo schon das Licht in ihnen die Erkenntnis hat erschlossen, und durch ein sichtbares Zeichen nun ihren Glauben stärken wird… wie es aber denen soll die Augen öffnen, deren geisti- ger Tiefstand dies zuwege brachte, daß sie müssen aus der Dunkelheit ihres Geistes erweckt werden zum Leben…

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Ich habe den Menschen Mein Wort nahegebracht, es ihnen durch so manche Art auch bewiesen, daß die Welt mit allen ihren Künsten und Machenschaften doch nur dazu beiträgt, daß es der Menschheit zu keinerlei segensreichem Vorteil dient… wenn sie sich nicht bei allem, was sie tun und anstreben, einer höheren Macht anempfehlen.

Und so nun durch eine Stilllegung so mancher für den Menschen dünkenden Notwendigkeit im täglichen Leben sie es wir erkennen lassen, daß sie mit allen ihren Vorhaben und weisheits-dünkendem Handeln es nicht zur Lösung kann gebracht werden, soll es der Welt nun auf eine andere Weise bewiesen werden, wo die Hilfe nur kann gegeben werden zum Weiterbestand des Lebens…

Die Hilfe wird aber nur d e r

lung ihres Geistes auch das Licht schimmert und erhellt hat mit mattem Schein

die Dunkelheit der Seele… Wisset ihr auch um die Folgen der Unvollkom- menheit der Seele im jenseitigen Reich, so ist auch der Mensch ohne Hilfe, wenn ihm nicht ein Licht entzündet wird durch euch, die ihr dessen euch erfreuen könnt durch euern Willen, es zum Leuchten zu bringen…

annehmen, wo schon durch eine kleine Schu-

Betet der Mensch um die Kraft des Geistes und möchte erfüllt werden mit Meiner Gnade, so stehen alle Hilfsmittel ihm zur Seite, deren er bedarf für seine Stärkung. Und es muß Licht werden unter den Menschen, denn nur Licht

bedeutet Leben und Seligkeit…

Amen

760403.1

H.D. 3.4.1976 (1)

Es stehet nun die Zeit einer Wandlung bevor … Wie weit wohl gilt Gottes Beistand?

So sprach der Geist aus Gott zu Seinen Jüngern, als Jesus auf Erden wandelte, stets und ständig, sowie sie nur begehrten Sein Wort zu hören….

Die Zeit der damaligen Menschen war ebenso voller Ungewißheit, Unglauben und einer Zügellosigkeit, daß die Hilfe einer göttlichen Macht sie nur noch konnte erretten aus dem Pfuhl der Sünde. Die Menschen glaubten wohl an eine Gottheit, die sie aber nur soweit gelten ließen, als wie es ihnen zum Vorteil war für ihr irdisches Wohlergehen…

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Ihr, Meine Kinder der Jetztzeit, habet durch all die Erfahrungen auf euerm Lebensweg es immer erkannt, wie und warum so manches euch zum Schaden

wurde

Bahn geleitet wurde, hat sich dann auch die Seele das zunutze gemacht zu

ihrem Fortschritt und Erkenntnis ihrer Reife…

Und wo es dann durch Meinen Beistand immer wieder in die rechte

Es stehet nun die Zeit einer Wandlung bevor, wo es für alle Menschen wird dazu dienen, daß sie werden Fragen stellen, wie weit wohl Gottes Beistand gilt… wenn sie durch ihre Not getrieben zu Ihm ihre Blicke erheben und die Ereignisse nicht mehr fassen können… Sie haben dann wohl schon einen schwachen Willen, der ewigen Gottheit näherzukommen, doch ist es für sie eine große Prüfung, daran zu glauben, daß die Gottheit wohl besteht…

So müssen dann glaubensstarke Seelen denen beistehen, die schon durch ihre Seelenreife mehr Einblick haben in Mein Wirken und Walten… Und diese Menschen werden aber auch zuvor so manchen Prüfungen ausgesetzt sein, wodurch sie aber sollen gestärkt werden für ihr Amt… zu helfen dem noch schwachen Menschen in seiner Not…

Glaubet daher und vertrauet allezeit Meinen Worten, denn durch diese fließt in euch der Strom Meiner Gnade, und schenkt euch die nötige Zufuhr Meiner Kraft, daß ihr fähig werdet, euch einsetzen zu können für eure Brüder und

Schwestern auf Erden.

Amen

760403.2

H.D. 3.4.1976 (2)

Wie soll ich wohl den Menschen meine Worte glaubhaft machen

können?

Das Amt eines seelsorgerischen Geistes

Wo die Grenzen einer Möglichkeit liegen, daß die des Menschen eigenen Fähigkeiten erschlossen werden können, muß auch durch den eigenen Willen alles getan werden, um eine für des Mitmenschen Seele zuträgliche und för- dernde Erkenntnis geben zu können.Hat nun eine Möglichkeit bestanden, und

das Herz sich aber fragte: wie soll ich wohl den Menschen meine Worte glaub-

haft machen können?

Könnens und Fähigkeit eine Belehrung geben zu können oder es erst muß durch eine Zeitdauer reifen, um dann eine für die Menschen wirksame Beleh- rung zu erreichen…

so ist es dann auch eine Glaubensprobe des eigenen

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Alles wird der Mensch zu seiner Prüfung ansehen müssen, was ihn durch die Arbeit an sich selbst zur Reife kommen lässet…Und somit ist die Tat gleichzu- stellen dem Willen dessen, der die Menschheit will zum Erkennen führen, und ihnen wird es auch zum Segen gereichen, wenn die Zeit es erbringt mit allen ihren Nöten…

Bessere und leichtere Kost kann niemals geboten werden, als eine für den Menschen bleibende Wirkung durch eine Belehrung des eigenen Empfindens des Herzens….Lasse daher, du Mein Sohn und Bruder der Liebe, dir das Amt eines seelsorgerischen Geistes nicht schmälern, auch wenn die weltliche Macht zuweilen die noch brachliegenden Fähigkeiten zu verhindern sucht…

Es stehet der Weltmensch wohl höher im Ansehen, dessen er sich rühmt vor seinen Mitmenschen… aber wo eine Tür geöffnet wird, durch die so Manchem eine Welt erschlossen wird, und die ihn als nur schemenhaft berührte, so ist der Glaube daran dann die weit stärkere Macht, wenn er sich dem zuwendet, was ihm durch Meine Gnade geboten wird….

Und somit ist der Wille zum Guten immer zu bewerten, und wird sich auch die geistige Welt beteiligen, um an dem Vorhaben zur besseren Erkenntnis für die Mitmenschen zu kommen, beizutragen…Es ist die geistige Welt um dich, und sie hören alle diese Worte und werden bemüht sein, einzutreten zur Hilfe des

Bruders …

Amen

760408

H.D. 8.4.1976

Die Allmacht Gottes als ein sichtbares Geschehen gegen die Glaubenslosigkeit

Nur wer das Wort von Ewigkeit erkennt als das allein Seiligmachende für die Ewigkeit, wird auch durch die Nacht der Finsternis geführt werden, die für die Menschen hereinbricht und sich auch auswirken wird auf vielerlei Art…

Es muß durch die Allmacht Gottes ein sichtbares Geschehen den Menschen glaubhaft machen, daß durch ihre Glaubenslosigkeit und schädigende Gesin- nung sie sich nicht werden befreien können aus den Zuständen, denen die Menschen werden unterworfen sein… Alles wird dazu beitragen können, um eine Erweckung aus dem geistigen Schlaf zu erreichen, und wer nicht willens ist angesichts dieser Not, einen Gott über sich anzuerkennen, hat dann für die

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Ewigkeit das Los zu erwarten, dessen Qualen aber sie mehr werden spüren müssen, als wie die ärgste Not auf Erden…

Und so ist durch den Willen des Schöpfers aber auch die Möglichkeit gegeben, von einer großen Gnade Gebrauch zu machen und sie zu bewerten als Erret- tung aus dem Todesschlaf, welchem sie ausgesetzt sind für ewige Zeiten… und sie auch nur wieder die Liebe Gottes kann einst erretten nach qualvoller Wan- derung eines nochmaligen Erdenganges durch die Schöpfungen der neuen Erde…

Seid gewiß, daß die Liebe Gottes will allen Seinen Geschöpfen ein solches Los ersparen, und nicht will, daß sie verlorengehen…

So soll des Menschen Streben nur noch dem Reich Gottes gelten, denn wo eine Welt vergeht durch Seine Macht, steht nur noch die Strebsamkeit einen jeden als fruchtbringende Tätigkeit im Wert, und wird auch in keinem noch so gro- ßen Geschehen eine Einbuße erleben…

Gott wirket mit Seiner Kraft und Weisheit an allen Orten, und die von Ihm gelenkte Kraft soll sich ein jeder zunutze machen, auf daß es ihm zum Heil gereiche…. Amen

760410

H.D. 10.4.1976

Durch noch nie erlebte Ereignisse der Allmacht Gottes kann zum Glauben geführt werden

So stehet fest und wanket nicht, wenn die Zeit einer Wandlung wird kommen für alle Menschen, sei es, daß sie sollen dadurch erweckt werden aus dem geistigen Schlaf; aber auch euch, die ihr schon wisset um Zweck und Ziel eures Erdenlebens, soll dadurch der Glaube gestärkt werden an Meine Macht und Herrlichkeit… Der Glaube wird nur gefestigt, wenn das, was dem Menschen sich bietet durch noch nie erlebte Ereignisse… und bewiesen wird eine Allmacht Gottes so sie nun augenscheinlich ist, nun nicht anders als zum Glauben führen kann…

Und diese Macht stellt sich der Menschheit zur Seite, um dadurch ihrer Hilfs- losigkeit entgegenzukommen, welcher sie wird ausgesetzt sein durch der Menschen bösen Willen…

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Fordert der Mensch Meine Macht doch dadurch heraus, daß sie vernichtend wirken will in ihrem Machtsinn… Gilt nicht mehr das Wort für sie, daß sie sollen Liebe üben dem Nächsten gegenüber, sondern das Gegenteil sie anstre- ben, so ist der Zeitpunkt gekommen, wo nur noch durch eine Reinigung es kann zum Verständnis derer führen, die aber wird für jene gleichbedeutend sein mit einer Vernichtung ihrerseits… Wo der Friede mißachtet wird, wo nur noch Habgier die Menschen beherrscht, kann auch nicht der Friede die Menschen umgeben, welcher benötigt wird für eine Ordnung des einzel- nen Menschen, die sich in der Ordnung bewegen müssen, soll eine Welt sich ihr Ansehen bewahren können…

So kommet es immer wieder aufs neue euch zu Ohren, aber habet ihr den Willen nicht, eure Blicke himmelwärts zu richten, kann auch nichts in euch zum Erkennen führen, wodurch es euch wird in kommender Zeit zum Nutzen sein. Stellet euch ein, die ihr schwach seid im Glauben, und bittet Mich, euern Vater von Ewigkeit, daß Ich ihn möge in euch stärken und euch willens ma-

chen, Meine Führung anzunehmen….

Amen

760412

H.D. 12.4.1976

Mit der Kraft aus Gott erfüllte Menschen als Helfer in der Not … Hanna Dudde, die Beschützerin des Erdenwerkes von Bertha Dudde…

Alle dir zuströmende Kraft ist eine Gnade Gottes, sie wird gelenkt und kommt zur Wirkung dort, wo man derer bedarf… So waren die Menschen zu Jesu Zeiten mit dieser Kraft aus Gott erfüllt, daß sie konnten ihren Mitmenschen dienen in ihren Nöten…

Es ist nun die gleiche Zeit auf Erden, wo der Menschen Möglichkeiten oft nicht mehr ausreichen, um sich den täglichen Pflichten noch widmen zu können. Und wo durch eine Schwächung des Körpers es nicht mehr zuläßt, kann die Hilfe Gottes, unser aller höchst weiser und liebevoller Vater in Jesus Christus, uns mit Seiner Kraft erfüllen, die wir den Erdenbewohnern weitervermitteln, so sie um die Kraft bitten für ihre Schwäche…

Die Liebe, die ihr lasset walten, muß gepaart sein mit der Opferfreudigkeit eurer Geduld, Bereitschaft und einer stets zunehmenden Kraftausstrahlung eurerseits, dir ihr empfanget aus der Kraftquelle der ewigen Gottheit…

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Nur so kann die Kraft wirksam werden, wenn sie durch die göttlichen Eigen- schaften auch gleichsam verstärkt wird, was wiederum den festen Willen zur Tat beweist… Lebet und liebet alles doch um euch auch nur aus der Kraft Gottes, welche alles erhält und zum Ziel führen will. Die göttlichen Eigen- schaften werden niemals ohne Wirkung bleiben… sie werden sich immer wieder hervortun, so ihr gewillt seid, Opfer zu bringen dem Nächsten, welcher euch angeht in seiner Not…

Darum lasset nur immer das Liebebanner wehen, habet Verständnis für jegli- che Not der Menschen, denn die der Welt noch angehören, bedürfen der Hilfe im besonderen Maß… Und es wird, wo eine Seele noch voller Eigenliebe ist, auch sie durch das Läuterungsfeuer geführt, auf daß sie erkennt den Willen Gottes und Seine führende Hand… Dies ist dir durch des Vaters Zulassung gegeben von dem des Lichtes ausgehenden Quell der ewigen Wahrheit sich öffnenden Seele deiner Schwester, und immer noch euch betreuenden Bertha, der du ihre nachfolgende Beschützerin ihres Erdenwerkes bist…

760414

H.D. 14.4.1976

Vordringliche Aufgabe: denen die nötige Lebenskraft zu geben, die ein Gnadenwirken Gottes ablehnen…

So öffnet sich Mein Kind wieder, um euch, die ihr nach Meinem Wort ver- langt, auch das zukommen zu lassen, was für eure Seele von Nutzen ist. Es hat die Liebe und Geduld eines Menschen in reichstem Maß Meine Gna- denzuwendungen zu gewärtigen, wenn Ich ersehe, daß die Liebe vorherrschend ist, dem Mitmenschen zu dienen in jeglicher Art…

Kommet doch so oft für euch Menschen der Schicksalsschläge in mancherlei Weise, so daß ihr euch fraget, wie ihr wohl sollet das verstehen und euch zu Mir wendet in eurer Not. Glaubet ihr, Meine Kinder, es ist die Prüfungszeit, die der Zeit vorausgeht, welche wird kommen in der nahen Zukunft. Und alles hat dadurch schon jetzt sich zu bewähren, was schon durch eine Reifezeit ihrer Seelen gegangen ist.

Die Menschen, welche noch in der Ruhe und Gewißheit ihrer eigenen Kraft stehen und auch keine besonderen Schläge erfahren haben, sind nun, da sie aufgeschreckt werden aus dem geistigen Schlaf, nicht mehr fähig, ihren See- lenzustand zu verbessern, um das zu erkennen, was für sie nur kann von Wert

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und Nutzen sein. Sie sollen nun erkennen lernen, daß auch sie sich müssen einem Schicksal beugen, das durch die Allmacht und Weisheit Gottes gelenkt wird… und euch, dir ihr durch euer Streben schon konntet zur Stärkung beitra- gen, für die euch auferlegten Leiden, auch nun leichter all das ertragen läßt, was auch die Zukunft bringt…Sie wird euch nicht so belastend sein, wie es jenen erscheint und vermeinen, es nicht ertragen zu können. Sie werden der Zufuhr jeglicher Gnade, die nur durch Meinen Willen ihnen gegeben werden kann, sich auch verschließen und nicht wollen, daß ihr Los soll nun von Meiner Gnade abhängig sein…

Und es muß sonach für diese Menschen auch eure ganze Einsatzbereitschaft erfolgen, um ihnen durch euch die nötige Lebenskraft noch geben zu können… So steht es als eine vordringliche Aufgabe euch zu, daß ihr mit eurer Liebe und Geduld werdet müssen das lindern, was durch Schmerz und Verlust so mancher Güter dieser Menschen Mich nicht erkennen lernt und auch nicht bereit ist, zu einer seelischen Erkenntnis zu kommen…

Somit ist dir, Mein Kind, heut Mein Wort gegeben, auf daß auch du sollst

daran erstarken und in immerwährender Bereitschaft bleibst für deine Mitmen- schen. Sie werden es erkennen, wo Meine Kraft am Werke ist, und Ich diese d

e m geben kann nach seinem Willen….

Amen

760415

H.D. 15.4.1976

Läuterung der Seele durch Leid und Trübsal … Mittragen des Kreuzes

Eine Auferstehung folgt für die Menschen auch, sowie sie werden durch den Kreuzesgang ihres Erdenlebens geläutert eingehen können in das Reich der seligen Geister…

Sie werden erschauen das Bild der Kreuzigung Jesu… sie werden erschaudern des unfaßbaren Vorganges… und doch wird ihnen die Seligkeit bewußt, wel- che sie nun empfinden werden…

Die göttliche Liebe hält alles in der Unendlichkeit durch Seinen Willen, und wo die Seelenreife eines Menschen auf Erden es zuläßt, wird auch in der jetzigen Zeit des größten Liebeopfers durch die innere Reife und Empfindung gewahr werden, was eine Macht und Größe konnte erdulden und leiden in einer für euch unfaßlichen Weise…

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Darum wird es auch d e m zur Stärkung gegeben, wo Leid und Schmerzen ihm unerträglich erscheinen… und doch es nur ein kleines „Mittragen“ des Kreuzes ist, was Jesus auf Seine Schultern nahm… So wisset ihr, die ihr leidet, daß der Tag der Auferstehung Jesu aber auch für die Menschheit die Befreiung

brachte aus jeglicher Not, so sie sich nur zu

daß auch sie Befreiung aller Leiden erfahren dürfen, so sie das Erdental werden verlassen, um eingehen zu können in das Reich der Seligkeit…

I h m wenden und wollen,

So schaffet alle an eurer Seele… gebet ihr die Nahrung, der sie bedarf. Und so ist auch nur ein glückseliger Zustand zu erreichen, wenn die Seele durch Leid und Trübsal geläutert eingehen kann in das Reich des Friedens, und dem Licht

entgegengeht, das ihn führt zu des Vaters Herzen

Amen

760417

H.D. 17.4.1976

Du brauchest nicht zu bangen ob jeglicher Richtigkeit der Worte….

So stelle dich ein zum Empfang Meine Worte, denn es ist das allein von Wich- tigkeit, was eurer Seele dient… Die euch zur Zeit bewegenden Fragen, welche dem größten Geschehen, der Kreuzigung Jesu, eures Erretters gelten, sind der Mehrzahl der Menschen nicht mehr so wichtig. Sie haben nur noch den Wert der Beachtung, wo die Seele des Menschen sich hat freigemacht von dem weltlichen Verlangen nach einer leichteren Lebensart, und somit auch nur dafür aufgeschlossen sein können, was aus dem Reich jenseits der Welt gege- ben wird…

Die Liebe aber, die auch dort kann herrschen, wo noch der Weltendrang in ihnen ist, wird auch dazu beitragen, daß die Seele sich wird höher entwickeln, um dann zu erkennen den Unwert ihres bisherigen Strebens… So lasset nun durch eure schon weiter entwickelte Reife eurer Seele, aber auch allen denen das zukommen, was Meine Liebe und Gnade so reichlich euch schenkt, denn es kann auch dadurch der Funke entzündet werden, welcher nur einer kleinen Anregung bedarf zum Übergreifen einer hellen Flamme…

Es wird immer wieder von euch, die ihr Mir zustrebt, eine Arbeit geleistet werden müssen, soll es zur Frucht reifen, was ihr durch euer Tun und Liebe sät… Des Landmanns Frucht kann auch nur gedeihen durch eine rechte Bear- beitung des Ackers… Die Früchte werden gedeihen zu seiner Freude. Und so

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auch sollen die Früchte eurer Arbeit euch zur Freude werden, damit ihr sie Mir einst könnet bringen zum Geschenk…

Mein liebes Kind, du bist durch deine Hingabe Mir doch so nahe, und brau- chest nicht zu bangen ob jeglicher Richtigkeit der Worte, denn sie sind dir zur Stärkung auch gegeben und werden dir die Kraft auch weiterhin schenken…. Amen

760418

H.D. 18.4.1976

Die Ichliebe verursacht so manche Leiden und Qualen… Gehet in die Stille des Herzens…

Eine himmlische Glückseligkeit wird d e m zuteil, wo durch die Verbindung mit dem göttlichen Geist schon auf Erden sich konnte dem Menschen die geistige Welt erschließen durch eifriges Streben der Seele…

Alles habet ihr in euch, es steht der Seele alles zur Verfügung, was sie benötigt zum Aufstieg zur Höhe… Die göttlichen Eigenschaften sind einem jeden zur Nützung und Stärkung gegeben, um es dem Menschen zu erleichtern auf dem Erdenweg… wenn er getrieben von einer gegnerischen Macht nicht weiß, welchen Weg er einschlagen soll. Stehet doch in jeder Lebenslage einem jeden das zu Gebot, daß er nur immer dessen soll achten, was ihn zum inneren Frie- den und Harmonie der Seele treibt…

Wo aber eine Unruhe ihn erfaßt und doch aber auch die mannigfaltigsten Möglichkeiten ihn wollen dazu bewegen, anders zu handeln, als wie es ihm eine warnende innere Stimme läßt spüren, so müssen die Gebote Gottes als erstes Hilfsmittel sein, durch welche er erkennen wird, was vor Gott wohlgefäl- lig ist… Die Liebe der Menschen läßt oft auch die bittersten Folgen zu, so sie nicht eine uneigennützige, g e b e n d e Liebe ist… Es ist die Ichliebe vor allem die größte Gefahr für die Seele, durch welche so mancher schon Leiden und Qua- len erdulden mußte… so der Mensch sich nicht davon befreite durch Erkennt- nis seiner Schuld…

So stehen die göttlichen Gebote im Erdenleben als Richtschnur als das Wich- tigste zur Befolgung… Weiset doch ein Weg des rechten Entscheidens immer

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nur die von Gott ausgehende Kraft und will es euch auch noch so als wenig schmackhafte Art erscheinen…

Richtet euch nur immer nach dem, was euer Herz zu euch sprechen läßt, wenn es euch in der Stille sanft und wohltuend berührt… euch den inneren Frieden schenkt… euch in den schweren Stunden auch noch Trost finden läßt… und somit durch die göttlichen Eigenschaften eines rechten Lebenswandels die nötige Kraft auch gegeben wird zum Endziel eures Lebens zu kommen, wel- ches nur durch des Lebens Lasttragen gewonnen werden kann….

Es stehet das Kreuz von Golgatha als Sinnbild immer vor euern Augen, es weiset euch die Richtung und wird euch auch einst im jenseitigen Reich er- strahlen in aller Glorie und zur vollen Gewißheit führen, was das Leiden Jesu Christi für die Menschheit hat vollbracht…

Noch eines soll gesagt sein…. gehet in die Stille eures Herzens und öffnet es für des Heilandes Liebe ganz und gar… und gebet Ihm allein die Ehre… Amen

760425

H.D. 25.4.1976 (RW)

Fürchtet euch nicht, denn Ich bin bei euch bis an das Ende… Die Mächte werden nicht gehindert an ihren Plänen

Fürchtet euch nicht, denn Ich bin bei euch bis an das Ende…Diese Worte werden euch Menschen in kommender Zeit eindringlich ans Herz gelegt, denn es wird die Not, die über die Menschen kommt, sie verzagt machen und auch ihren Glauben gefährden…

Wo eine glaubensstarke Gemeinde die Schwachen stützen kann, ist auch die Not zu ertragen und wird dem Schwachen zum Segen gereichen. Wisset ihr doch aber auch, daß, wo Meine Gegenwart spürbar ist, ihr euch sollet geborgen wissen, geführt und beschützt durch Meine Macht…

Die liebevollen Ermahnungen, derer Ich so reichlich euch immer wieder gege- ben habe, aber nicht immer ernstgenommen werden in ihrer Bedeutung, müs- sen daher in einer leichteren und wirksameren Art euch zu gehen… Ihr werdet ihrer achten müssen, so wie ihr eures Körpers alle Tage gedenket…

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Die Mittel Meiner Fürsorge werden alle angewandt, wo noch die Möglichkeit einer Warnung und Mahnung besteht.

So verbleibet im Gebet für alle noch Hilfsbedürftigen, denn es ist nur noch eine kleine Zeit der Ruhe und Ordnung um euch her. Die Brücken einer Verständi- gung brechen ab, wo es noch möglich war, daß durch diese der Menschen Sinn sich konnte einer besseren Erkenntnis erschließen. Es wollen die Mächte ihren Einfluß geltend machen, und sie werden nicht gehindert in ihren Plänen…

So stehet fest und wanket nicht…. Gebet alle eure Kraft dem noch Schwachen, und ihr werdet der Hilfe immer gewiß sein können, so ihr sie benötigt… Amen

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H.D. 26.4.1976

Nachtrag zum Unfall… Alfons …

Mein Kind, es hat dich die Liebe des Vaters erwählt, für die Mitmenschen eine Stütze zu sein, sei es in der irdischen Not wie in der seelischen…

Die Blicke der Menschen sind zumeist dem zugewandt, wo eine für sie verständliche Sprache auch ihrem Verstandesdenken gleicht. Setzet nun eine geistige Sprache ein, was in der verschiedensten Art geschehen kann, so ist dadurch schon die Möglichkeit gegeben, daß die Sprache G o t t e s eher gehört und angenommen wird, als es durch den Gleichklang des weltlichen Getriebes möglich ist.

So ergibt sich nun die Frage, warum ein solcher Schicksalsschlag sein mußte, daß es nicht nur zur einseitigen Brachlegung kam, daß also auch der Mit- mensch, der Bruder und Freund mit all seiner Vaterliebe, die dieser Mein Sohn euch allen gab, dem gleichen Schicksal verfiel… Wisset ihr auch nicht um dessen Fürsorge für euer Seelenheil, so ist dadurch es mehr zum Verständnis für euch alle, wenn ihr erseht, daß Ich auch ihm ein Kreuz auferlegte, durch welches er dein Kreuz, Mein lieber Sohn, mittragen half…

Die Liebe wird immer für einen anderen gewillt sein zu helfen, beizustehen, ja selbst das Leid auf sich zu nehmen im Bewußtsein, eine Not zu lindern.