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Gottes Wort

Offenbart an Hanna Dudde

durch das Innere Wort im Herzen

gem. Jes. 42,9; 46,19; Am. 3,7 und Joh. 14,21.

in den Jahren 1966 bis 1983

Heft 10

26.8.1976 – 3.12.1977

1

aus 790323

„Die göttliche Sprache kann nur der erkennen, dessen Herz auch voller Liebe ist und auch demgemäß eine Sprache der Liebe versteht.“

aus 751113

… Kommt der Geist der Wahrheit in Form Meiner Ansprache zu euch hernieder, so wisset, daß Ich es für euch als notwendig erkenne für eure Seelen…

Und somit ist es auch für d e n von Nutzen, wo noch die Ansicht besteht, daß Ich nicht eine für die Ohren besser klingende, weltlich vollkommenere Sprachweise dem Empfän- ger Meiner Worte zukommen lasse…

Ihr alle habet noch in euch den Hochmut und Eigendünkel für die euch schmackhafteren Worte einer verbesserten Sprachweise…

Und somit ist es auch nur d e m zum Nutzen und Wert, wo die Sprache des Herzens vorherrscht, und will von Mir gespeist und getränkt werden auf seinem Lebensweg…

So hat sich der Mensch auch nur zum stets größer werdenden Verstandesmenschen herangebildet, und wird sich wohl niemals ein Verstandesmensch die Worte so zu Herzen gehen lassen, als wie es für ein in Liebe zu Mir erglühendem Kind möglich ist…

Soll die Kraft des Geistes wirksam werden, muß auch der Verstand zurücktreten in seiner Geltung und Eigendünkel….Verstand und Geisteskraft werden niemals gemeinsam ein Feld bebauen…

2

Hanna Dudde wurde am 28.8.1897 in Liegnitz (Schlesien) geboren. Der Vater war protestantisch, die Mutter katholisch. Alle sieben Kinder, 5 Mädchen und 2 Jungen, wurden im katholischen Glauben erzogen. Der Vater war Kunstmalers.

Ihr ältere Schwester Bertha D u d d e wurde am 1.4.1891 in Liegnitz (Schlesien)

Am 7. Februar 1945 zog die russische Armee in Liegnitz ein. Das mehrstöckige Wohn- haus, in dem die Familie gewohnt hatte, wurde beschlagnahmt. Hanna war zu diesem Zeitpunkt 48 Jahre alt, ihre Schwester Bertha war 54 Jahre alt.

Die Evakuierung ins Reich war am 7.11.1946. Aufgrund der Abwesenheit von Bertha am Tag der Evakuierung in Güterzügen, hatte Hanna die Handschriften mit den Offen- barungen Gottes an Bertha an sich genommen, in denen bis zu diesem Zeitpunkt 3924 Kundgaben von Bertha niedergeschrieben waren.

Von den bis dahin 49 Handschriften blieben 13 Handschriften in der Wohnung von Bertha, bis dahin wohnhaft in der Hedwigstraße 39 in Liegnitz, zurück …. und den Grund dazu offenbart uns der Himmlische Vater in der Kundgabe an Hanna vom 17.11.1971. Diese Handschriften haben sich bis heute (3/2010) trotz Suche nicht angefunden.

Im November 1946 ist das Flüchtlingsaufnahmelager in Wolfen/Bitterfeld als Aufenthalt überliefert, ab Dezember 1946 dann Draschwitz bei Zeitz und ab 20.12.1946 Rodenkir- chen/Köln und ab 16.Mai 1948 Leverkusen… im Casino der Bayer-Werke, später dann in der Manforter Straße 26.

Nach dem Tod ihrer Schwester Bertha (17.9.1965) und ihres Bruders Franz (1966) zog Hanna nach Wattenweiler bei Bad Schussenried in Baden Württemberg.

Von 1966 bis zu ihrem Heimgang am 17.8.1983 hatte Hanna Dudde ebenfalls das Innere Wort. Die Kundgaben sind nicht komplett überliefert.

Dem Herausgeber wurden 2008 zwei Ordner mit 805 Kundgaben übergeben, die nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und dem einen überaus reichen Segen bringen wird, der auch diese Worte Gottes mit dem Herzen liest und in sie als ewiges geistiges Gut aufnimmt.

Herausgeber:

Ingo Schneuing, Flörekeweg 9, 21339 Lüneburg, 04131 32589 ischneuing@aol.com, www.bertha-dudde.info

im März 2010

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Verzeichnis:

760826

Vollendung des Werkes durch Verbreitung … Die Menschheit wird sich auf ein genügsames Leben in aller Einfachheit einrichten müssen nach dem Eingreifen Gottes…

760904

Stelle alles, was außerhalb deiner dich betreffenden Tätigkeit liegt, auch mehr und mehr zur Seite…

760908

Nutzen für die jenseitige Welt durch das Verbreiten der Worte Gottes… Wie ein Sturzbach, dem das klare Wasser entströmt und die hungrigen Seelen sich daran laben…

760914

Wunsch einer Errichtung eines Heimes… Stätte als Schulung des Geistes

760922

Nach Lesen von Nr. 2850 aus B.D Heft [2850 Gott fordert Glauben an Voraussagen…]

760924

Grenzen einer weltlichen Macht werden eine Verbreitung der Kundgaben zur Unmöglichkeit machen….

760925

Weitergabe in vorsichtigster Weise mit Rücksicht auf die Fähigkeit der Seele zur Aufnahme der Gnadengabe…

760926

Die Zeit der Trübsale dient jenen als Prüfung, in denen die Weltliebe noch vorherrscht …

760927

Segen auf jedem, der zur Verbreitung beiträgt….

761017

Nutzet die Gnade der Verkörperung als Mensch …

761018

Warnung: Eine Not wird der anderen folgen… Auswege daraus…

761020

Des Menschen Ziel auf Erden: Meine Gegenwart und ständige Ausstrahlung Meiner Liebe…

761025

Seelen Mir zu bringen ist das Höchste, was ihr nur Mir schenken könnet…

761111

Lasset daher stets auch Mich erst in eurer Mitte sein, so ihr die Arbeit beginnt zur Zeit des Entschlusses…

761112

Denn durch den Segen des Vaters fließt aller Kraft dem zu, der sie begehrt und erbittet für alle Mitmenschen auch….

761123

Warnung an Druckleger: Dem Geber der Worte, und Dessen Wille es ist, in der reinen und selbstlosen Form, nach möglichst reiner Art Mein Wort zu verbreiten…

761207

Zustand der Ohnmacht der Seelen im Jenseits… Erweckung für einige durch das jenseitige Weihnachtsgeschehen

761209

Daher soll den Menschen der Glaube an einer Verbindung zur Erde mehr und mehr gekräftigt werden…

761216

Soll eine Arbeit in ihrem Wert bestehen, muß auch jede noch so kleine Lücke ausgefüllt sein, damit die Festigkeit eines Baues gewährleistet ist…

761217

Warnung Warum Kraftlosigkeit bei Mitmenschen? … Lieblose Gedanken und Worte und ihre Wirkung auf den Nächsten ob in Familie oder am Arbeitsplatz…

761224

Opfert nur immer euch auf, es ist für viele Menschen der Halt und auch Gewinn…

761225

Brücke zum geistigen Reich abgebrochen….

761226

Wo die Not am größten ist, ist Gottes Hilfe an nächsten…

770107

Letzte Willensprobe vor dem Eingriff Gottes

770215

Auch die Obrigkeit steht der teuflischen Macht hilflos gegenüber … Wo sich der Wille und Tatkraft durchsetzt, wird die Macht des Gegners gebrochen

770302

Zeit der Entsagung kommt … Wo Wille und Glauben zusammen wirken, stehet auch der Erfolg nicht aus…

770308

Die Richtlinien sind euch gegeben…

770311

Gehet in die Stille eures Herzen… Lasset nicht das Licht verlöschen, welche angezündet wurde und auch zum Leuchten kam.

770314

Die Seele soll zu einer Kraftquelle werden für die Menschen….

4

770316

Mitarbeit im Weinberg von einem großen Wert und Nutzen…

770318

Es muß der geringste Wille bei den Willensschwachen beachtet werden, um ihn zur Erkenntnis führen zu können…

770320

Gebet von dem geistigen Gut, das ihr besitzet, nur immer weiter…

770406

Die Zeit der Prüfungen stehen aber auch als ein Wegweiser a l l e n vor Augen

770418

Und so kommt die Zeit heran, die voller Unruhe die Menschen erfüllen wird…

770426

Ein Wort für jene, deren unruhevollen Leben sie nicht zur inneren Einkehr kommen lässet…

770427

Schutz und Hilfe stehet jedem zur Seite, wo eine Welt voller Freuden für die Menschen zunichte geht

770509

Alles dienet euch zur Vollendung, was es auch immer sein möge… Liebet einander…

770510

Das Ziel durch Ablehnung Gottes ist Finsternis und Qualen für lange Zeiten…

770519

Zunahme an Erkenntnis nur durch eifriges Streben und Arbeit an der Seele…

770525

Es ist der Geist des ewigen Lichtes, der Wahrheit, aus dem alle Weisheit fließet

770529

Lasset daher allen euren reichen Gnadenschatz zugänglich werden…. Gebet Raum im Herzen für M e i n e Liebe….

770609

Verbreitungsarbeit nicht vernachlässigen! …… es muß das Wasser unaufhaltsam fließen aus dem Born der Liebe und Weisheit, einer göttlichen Quelle…

770612

Wo der Wille zur Wahrheit vorhanden ist, dort wird die Wahrheit auch zum Durchbruch kommen… Eine vom Herzen kommende Lehre öffnet die Herzen der Menschen…

770614

Zum 40. Jahrestag des ersten Wortempfanges von Bertha Dudde am 15.6.1937

770615

Ein Wort für des Bruders Ehrentag…

770616

Unruhevolle und hastige Zeit ein sicheres Zeichen einer gegnerischen Macht…

770630

Habet acht und erkennet alle euch noch anhaftenden Eigenschaften eines mangelnden Zustandes eurer Seele…

770702

Der Mensch hat die Möglichkeit seinen Mitmenschen zur Seelenreife zu verhelfen…

770704

Einer ungewöhnlichen Kraftausstrahlung bedarf es, wenn der Geist Gottes einen Menschen berührt… Einwirkung der Gegenmacht Gottes…

770727

Ein starker Glaube beseitigt alle Hindernisse…

770811

Nächstenliebe … Die Verbindung von Mensch zu Mensch, im Bewußtsein der Zusammengehörigkeit, muß erhalten bleiben.

770813

Sprechet aus, was eure Gedanken euch eingeben, so ihr die Zeit und Not kommen sehet…

770901

Warnung zur letzten Stunde für Gott Widersetzliche Menschen…

770904

Die Liebe ist ausschlaggebend für euer Handeln… Lasset alles zur Tat kommen…

770913

Erschütterung des Denkens kann Wandlung des Menschen bedingen…

770919

Zufuhr so mancher Erleichterungen…. Die Möglichkeiten einer Versorgung mit den notwendigsten Dingen

771005

Jegliche Möglichkeit einer Verständigung wird unterbrochen sein… Euer Leben werdet in aller Einfachheit führen müssen…

771010

Einwirken auf die noch an die Welt gebundenen Seelen der Menschen durch die Kraft der Worte Gottes… und Rückwirkung auf deren Angehörige auf Erden…

771107

Alles Leid der Erde hat seine Bestimmung zu erfüllen…

771109

Eine gewaltige Umwälzung erfolgt in Kürze… Erschütterung der Gemüter der Menschen…

771110

Nur wer in der Liebe zum Nächsten den Sinn des Lebens erfaßt hat, wird auch im jenseitigen Reich bestehen können…

771111

Wem der Herr Seine Gnade schenkt, indem er die Worte des Herrn vernimmt…

771203

Es ist den Menschen erneut der Gnadenborn geöffnet zur Zeit des Kampfes der Finsternis und dem Licht…

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760826

H.D. 26.8.1976

Vollendung des Werkes durch Verbreitung … Die Menschheit wird sich auf ein genügsames Leben in aller Einfachheit einrichten müssen nach dem Eingreifen Gottes…

So setzet mit aller Liebe euch dafür ein, daß das Werk vollendet werde, was in der Verbreitung Meines Wortes zum Ausdruck kommt… Stellet die Ichliebe auch immer mehr zurück, denket nur daran, daß die Welt mit all ihrer Pracht bald vergeht. Und wo noch durch eine dem Menschen gegebene Frist die Worte des Geistes genützt werden, um in eine kleine Erkenntnis zu gelangen, wird auch dann die Zeit der Prüfungen leichter sein…

Wüßtet ihr um Zeit und Stunde Meines Eingreifens, so wäre es wohl nicht möglich, noch Seelen zu gewinnen, denn ihr selbst würdet euch dann schwä- chen lassen und nicht fähig sein zu jeglicher Tätigkeit für die Mitmenschen.

Glaubet es und vertrauet Meinem Wort, es ist die Zeit sehr nahe schon und ihr könnet aber durch Meine Kraft euch getragen wissen, die ihr zu der Mitmen- schen Seelenheil noch wollet beitragen… Es hat die Welt durch ihren Macht- sinn gleichsam die Schleusen geöffnet und selbst d e r Macht die Zügel in die Hand gegeben, wodurch nun die Ordnung wieder hergestellt werden wird, die notwendig ist für die noch restliche Zeit des Bestehens dieser Erde…

Ordnung wird sein durch Meine Macht insofern, daß die Menschen sich werden ein genügsames Leben in aller Einfachheit einrichten müssen, um dadurch nun zu erkennen, wie wertlos ihr bisheriges Streben nach den Gütern der Welt war…Sie werden wohl in ihrer vermeintlichen Ratlosigkeit Mich anklagen und über ihr Schicksal hadern, doch können sie an ihrer Seele reifen, wenn auch erst die Zeit es wird zuwege bringen.

Darum nun sollet ihr tätig sein in eurer Arbeit für Mich und Mein Reich, solange Ich euch noch die Möglichkeit schaffe zu dieser. Und das ist euer Verdienst, wenn ihr in der Notzeit dann werdet Meine Hilfe spüren, die dem Mitmenschen als nicht verständlich wird sein, haben sie doch das gleiche Schicksal der Entbehrung ihrer Güter erfahren…

Lasset Mich als euern steten Begleiter nur walten, die Hand ist für jeden ausge-

streckt, der sie ergreifen will mit seinem Willen….

Amen

6

760904

H.D. 4.9.1976

Stelle alles, was außerhalb deiner dich betreffenden Tätigkeit liegt, auch mehr und mehr zur Seite…

So soll der Geistesstrom nicht versiegen, es soll die Liebe zum Nächsten aber auch nicht geschmälert werden… und so kannst du gewiß sein, daß – wenn auch die Zeit es nicht zuläßt – doch dem Willen deines Herzens auch wird immer nachgekommen werden können, so der Drang zur Verbindung mit dem Vater in dir ist…

Stelle alles, was außerhalb deiner dich betreffenden Tätigkeit liegt, auch mehr und mehr zur Seite, denn es hat dich doch des Vaters Hand für Seine Arbeit erwählt.

Und nun wird euch, die ihr in Seinem Weinberg tätig seid, eine Frist noch gegeben zur Arbeit an euren Mitmenschen. Diese Frist ist aber auch nur solan- ge von Gültigkeit, als wie der Wille des Vaters es erkennt als notwendig… Und dieser Zeit folgt dann eine andere Tätigkeit auch, welche in der Hilfsbereit- schaft wird bestehen für eine Not, deren Ausmaße ihr nur werdet begreifen können durch eure schon vorgeschrittene Erkenntnis und Reife eurer Seele…

Aber es ist für euch auch eine Tätigkeit voller Freudigkeit durch die Bestäti- gung der schon des öfteren gegebenen Hinweise und dadurch wächst eure Bereitschaft in der Hilfe sowohl, wie aber auch in der Ergebung eures Schick- sals…

Und es hat die Liebe auch nur als ein Wegweiser zu gelten, denn durch diese beweist ihr Mir auch, daß es euch ernst ist, euern Lebensweg zur Vollendung eurer Seele zu gehen.

So hat nun der Geist in euch zur Tätigkeit auch für andere beigetragen, eine kleine Stufe zu erreichen, auf welcher deren Aufstieg dann kann leichter vor sich gehen, und die Vollendung auch d e m denn wird das Reich erschließen, was allein von Wichtigkeit ist für die Ewigkeit.

Hast du, Mein Kind, noch nicht begriffen Meinen Weg für euch, so wird durch die dir schon gegebenen Worte aber auch die Lösung gegeben, die in der

Erfüllung nun auch dir werden alles verständlich werden lassen…

7

Amen

760908

H.D. 8.9.1976

Nutzen für die jenseitige Welt durch das Verbreiten der Worte Gottes… Wie ein Sturzbach, dem das klare Wasser entströmt und die hungrigen Seelen sich daran laben…

Mein Kind, öffne dich Meinem Gnadenstrom, lasse einfließen das Wasser des Lebens, das der Quelle der ewigen Wahrheit entströmt…

Schenke dir der göttlichen Geist die Worte, welche auch denen werden von Nutzen sein, die in gleicher Bindung mit Mir stehen, so ist es doch von einer Wichtigkeit, daß du immer wieder die Gelegenheit wahrnimmst zur Aufnahme Meine Wortes.

Wo eine bleibende Wirkung dieser Worte die Folge ist, wird dann auch der Kreis vergrößert, wo durch das Weiterleiten dieser Worte auch für die jenseiti- ge Welt ein Nutzen ersteht… So lasset ihr, die ihr durch eure Zuwendung in Verbindung mit der geistigen Welt schon stehet, es euch mehr und mehr ange- legen sein, denn ihr wisset nicht um die Erfolge eurer Arbeit. Könntet ihr einen Blick in das jenseitige Reich senden, wo die Freude über eine jede Verbindung mit der Erde sich auswirkt, wie ein Sturzbach, dem das klare Wasser entströmt und die hungrigen Seelen sich daran laben und loben und preisen den Schöpfer, Der diese Gnade ihnen schenkt.

Es ist euch nicht begreiflich zu machen, noch könnet ihr durch euern Willen euch Eingang verschaffen, doch sollet ihr dadurch angespornt werden in der Arbeit und Mühe, die ihr anwendet für diese Welt.

So muß nun auch immer wieder dafür gesorgt werden, daß die Möglichkeit gegeben ist, dieser Arbeit nachzukommen… Und es wird auch dafür gesorgt. Denn es muß noch viel getan werden, ehe die Pforten geschlossen werden, die noch die Möglichkeit geben, den Seelen das Brot des Lebens zukommen zu lassen.

Bittet und betet ständig um Kraft und Hilfe für einen jeden eurer Brüder und Schwestern… leget alles in Meine Hand und es wird der Segen über euch sein

zu jeder Zeit…

Amen

8

760914

H.D. 14.9.1976

Wunsch einer Errichtung eines Heimes… Stätte als Schulung des Geistes

Die Stätte einer sicheren Unterkunft findet der Mensch nur bei Mir, bei euerm Vater, Der Seine Kinder will behütet wissen und ihnen daher auch alles ange- deihen lässet zu ihrem Nutzen… Wo die Liebe nun aber auch dem gilt, daß sie will für den Nächsten auch zu dessen Vorteil beitragen, und auch in der Hilfs- bereitschaft steht, kann auch der Wunsch einer Errichtung eines Heimes nur fördernd sein in der Gewißheit, daß Ich mit Meinem Segen werde daran betei- ligt sein…

Muß nicht auch der Menschen gedacht werden, wo es durch die verschiedens- ten Einflüsse auch zur Notwendigkeit wird sein, wenn eines Stätte oder Unter- kunft denen zu ihrer Hilfe ist, wo es auch nur Notwendigkeit sein wird, daß die Seelen derer in eine Schulung des Geistes kommen?

Und somit ist auch dafür gesorgt, wenn eine Zeit voller Gefahren über die Menschen kommt, und durch diese aber sich so manches Herz wird erschlie-

ßen

Wahrheit, und dadurch auch eine rechte Glaubensstärke die Folge ist, die in der kommenden Zeit des Glaubenskampfes notwendig ist…. wollen sich doch noch so manche mehr und mehr der Wahrheit zuwenden, und es ist allen von Nutzen, was in der Liebe zum Nächsten unternommen wird… und seien es auch nur noch wenige Stunden der Ewigkeit nach gemessen, dir ihr noch müsset durch die Erdenzeit nützen

Mir die Ehre zu geben

Mich wird anerkennen im Geist und in der

So ist dir, Mein Kind, die du in der Bereitschaft der helfenden Liebe stehst, damit die Frage beantwortet… du wirst dich stets Meines Beistandes können bedienen, denn Ich ersehe deinen Willen zur Wahrheit, und das allein ist Mir

von Wichtigkeit….

Amen

9

760922

H.D. 22.9.1976

Nach Lesen von Nr. 2850 aus B.D-Heft Gott fordert Glauben an Voraussagen…]

[2850

Und so stehet ihr kurz davor und eure Liebe muß sich noch allen zuwenden, die in ihrer Schwachheit des Geistes nicht erkennen können, was die Stunde gebietet…

Kommet der Geist der Wahrheit darnieder auf ein williges Erdenkind, das in seiner Liebe zu Mir auch Mir dienen will durch die Vermittlung Meines Wor- tes, so muß auch dessen geachtet werden und nicht als nutzlos betrachtet werden.

Wann habe Ich wohl jemals den Menschen Meine Liebe nicht zukommen lassen, wenn es zur Notwendigkeit wurde, daß diese durch Mich sollten ge- warnt und ermahnt werden zu ihrem Vorteil? Und wo kann es nun, da ihr ersehet der Menschen Gebaren, nicht deutlicher gesagt werden, daß ihr euch eines Wandels eures bisherigen Lebens werdet beugen müssen?

Somit ist es für den von Segen, der durch die Worte Meines Geistes es sich lässet angelegen sein, wenn diese ihm zugeleitet werden. Mein Geist ruhet nicht… Mein Geist gibt ständig dem Nahrung, wo das Herz voller Verlangen nach der Wahrheit strebt… Erfasset alle eure Mitmenschen in liebenden Ge- danken in euer tägliches Gebet und führet sie sonach auch Mir näher… denn Ich bin ein Gott aller schwachen und kranken Seele auch, Der in der Liebe zu ihnen will alle erretten vor dem Abgrund zur Tiefe…

Betet und bittet auch für die, welche noch keinen Glauben aufbringen können an eine Gottheit… wo der Geist gleich d e m noch gilt, was zuvor im Stadium eines Wandels im Mußzustand sich befand…

So auch ist nun erneut der Aufruf an euch ergangen, so ihr durch euern Willen

wollet beitragen zur Errettung so mancher Seele…

Amen

760924

10

H.D. 24.9.1976

Grenzen einer weltlichen Macht werden eine Verbreitung der Kundgaben zur Unmöglichkeit machen….

Dem Drang eures Herzens sollet ihr folgen in der Gewißheit, daß Ich stets werde das unterstützen, was in der Reinheit und Wahrheit des Herzens ent- strömt. Und wisset auch, daß die Zeit eines Wechsels der bestehenden Verhält- nisse wird dazu beitragen, daß die Grenzen einer weltlichen Macht es werden zur Unmöglichkeit machen, daß noch die Arbeit kann geleistet werden, welche einer Verbreitung gilt…

Es muß noch alles in der Möglichkeit stehende erwogen werden, damit auch dann die Seelenförderung ihren Fortgang nehmen kann, wenn eine Not der anderen wird folgen für die noch in der Dunkelheit wandelnden Menschen…

Und so Ich es euch ans Herz lege, die ihr willig seid Mir zu dienen, so muß es auch für euch zum Ansporn sein, was ihr auch immer möget in eure Gedanken aufnehmen… Es ist nichts umsonst getan, es ist auch nichts ohne Wert, was ihr denen zukommen lasset, denn es sind noch gar viele, welche von Mir wollen angesprochen werden…

So habet nur immer den Mut zu jeglichem Vorhaben und es wird die Zeit es euch noch lehren, daß es keine fruchtlosen Gedanken waren, denen ihr nach- ginget durch euern Willen zur Wahrheit.

Der Liebe des Menschen wird immer Rechnung getragen, so die Liebe die Triebkraft einer Handlung ist, kann es sich nicht zum Nachteil auswirken. Und es muß noch alles getan werden, so daß das Licht nicht versiegen kann und die Dunkelheit Platz ergreift…

Stellen die Menschen doch in ihrer Unkenntnis oft die für sie schwächenden Worte eines Oberhauptes ihrer Gemeinschaft höhe ein, und es kommt dadurch auch nicht zum Durchbruch der Erkenntnis… die sie aber besitzen müssen,

wollen sie das Reich des Lichtes einst besitzen.

Amen

760925

H.D. 25.9.1976

11

Weitergabe in vorsichtigster Weise mit Rücksicht auf die Fähigkeit der Seele zur Aufnahme der Gnadengabe…

So ergießet sich immer wieder aufs Neue der Strom der göttlichen Gnade über euch und dem willigen Erdenpilger wird die Speise zur Kräftigung sein, denn sie muß durch den Geist der Wahrheit die Kraft erhalten für d e n, dessen Herz danach verlangt

Die Seele eines jeden Menschen hat die Möglichkeit, sich zu befreien von der Last der körperlichen Wünsche, doch es muß der Wille so stark sein, um diesen Wünschen nicht die Oberhand zu geben….

Es soll auch nicht zwangsweise einer Seele das entwunden werden, was sie noch als erstrebenswert erkennt und sich nicht lösen will davon. Gebet nur immer von eurem Gnadenschatz in der vorsichtigsten Weise denen ab, denn ihr wisset nicht, wieweit die Seele eines Menschen fähig ist zur Aufnahme eurer Gnadengaben….

Wahrheit, Geduld und Liebe werden die Zeit der Reife fördern, wo eine von selbstverlangende Seele das Brot des Himmels begehrt. Und diese Zeit stehet noch durch die verschiedensten Mittel und Wege bevor… wo der Wille sich d e m zuwendet, was zuvor die Seele nicht annahm. Es ist der Seele eigenes Verdienst dann, hat sie die Brücke betreten zum geistigen Reich, wo ihr nun auch alles wird verständlich werden, was ihr zuvor eine sie belastende Angele- genheit war… Es kann eine Seele eher zum Ziel gelangen, hat sie einmal ihre Wünsche dem Körper entzogen, und der Geist nun vor ihr Besitz ergreift, und sie führt und leitet die richtigen Wege…

So gebet nur weiterhin alles, was ihr besitzet an geistigem Gut, in Liebe weiter; die Zeit arbeitet dann von selbst und wird die Mühe lohnen, die ihr habet denen

zukommen lassen.

Amen

760926

H.D. 26.9.1976

12

Die Zeit der Trübsale dient jenen als Prüfung, in denen die Weltliebe noch vorherrscht …

Betrachte stets die von Mir gegebenen Worte als eine Gnadenzuwendung für die Zeit der bestehenden Verhältnisse, denn es wird für den Menschen, dessen Geist schon erweckt ist, wie aber auch für die Ungläubigen zum Nutzen einst sein…

Es hat die Zeit der Trübsale in reichlichem Maß schon eingesetzt, es werden deren auch noch folgen in kurzer Zeit… Und so ist es immer nur eine Prüfung für den, wo die Weltliebe noch vorherrscht, und sie daran erkennen sollen, wieweit die Weltenuhr vorgerückt ist…

Hat der Mensch auch nicht den Willen zur Wandlung seines bisherigen Lebens, so steht doch durch die Ereignisse es ihm deutlich vor Augen, und seine Blicke richten sich eher d e m zu, was er nicht annehmen will.

Gebrauchet nur immer die Waffe der Liebe, die Waffe der Geduld und eines nimmermüden Bemühens für die Mitmenschen, sie werden ihrer Denkungsart auch langsam eine andere Richtung geben… Es ist der Wille zum Guten doch auch in jedem noch so schwachen Menschen, nur ist der Kern noch umgeben von einer harten Schale… die muß sich erweichen lassen von einer gar starken Lösung, dir ihr ihnen aber auch könnet zukommen lassen durch eure nimmer- müde Arbeit für sie.

So stellet ihr eine feste Bindung für jene Seele her mit der großen und nie versiegenden Kraft des göttlichen Zustromes, denn aus Ihm fließet das Wasser des Lebens… die Kraft und Gnade eines Wesens, das sie nicht leugnen können durch die Ereignisse der Natur und ihren Ausmaßen…

Willst du, Mein Kind, dich doch noch stärken an Meinen Worten, so ist dir durch jene auch noch eine Möglichkeit gegeben, durch welche es wird für die

Umwelt zum Beweis dienen…

Amen

760927

H.D. 27.9.1976

13

Segen auf jedem, der zur Verbreitung beiträgt….

Die ständige Bindung mit Mir läßt es auch zu, daß eine gnadenvolle Führung erfolgt, durch welche zu erkennen ist, daß eine Frucht zur Reife kommt durch die stete Befruchtung mit Meinem Wort.

Hat sich der Mensch mit all seinem Wollen Mir zugewandt, so wird es auch die Reife der Seele erstehen, und sie kann nun auch durch Meinen Geist gelenkt und geführt immer höher steigen…

Nutzet daher alle Gelegenheiten einer inneren Einkehr eures Herzens mit Mir, denn wo Ich weilen kann zur Meiner Freude, ist auch der Platz dem dann sicher an Meinem Herzen, so er sich von der Welt muß trennen, um einzu- gehen in seine ewige Heimat…

Das ist für euch alle, die ihr strebsam seid in der Arbeit an eurer Seele, zum Ansporn eines weiteren Arbeitens gegeben, damit euch nicht die Kraft gebricht durch der Welt einfließenden Strömungen…

Nun ist es auch von einer weiteren Zufuhr Meiner Gnadengaben von Wichtig- keit, wenn es durch eine der Menschen guten Willen geleitete Führung sich ergibt, daß die Arbeit für Mein Reich in noch größerer Möglichkeit wird

geleistet werden können

des Gedankens bemühst um die Mehrzuleitung Meines Wortes, eine Hilfe nun,

und du kannst gewiß sein, daß Mein Segen auf allen ruht, was immer den Willen in sich trägt, beizutragen für Mein Wort und dessen Verbreitung… Amen

Somit ist es auch für dich, Mein Kind, wo du dich

761017

H.D. 17.10.1976

Nutzet die Gnade der Verkörperung als Mensch …

Der Zustrom göttlicher Gnade ist gewährleistet durch die innige Verbindung der Herzen zueinander, durch welche der Mensch beweist, daß er den von ihm geforderten Erfüllungen - die in dem Gebet der Nächstenliebe zum Ausdruck kommt – auch nun nachkommt… Es ist der Mensch, dessen Seele ringet nach Befreiung aus der Fessel der sie umgebenden Macht, einem aus der Tiefe Entsteigenden zu vergleichen, wo durch eine Befreiung dessen, es ihn die Wohltat empfinden läßt seiner Freiheit.

14

Die göttliche Führung sowohl, wie aber auch der eigene Wille waren tätig… Und so wird auch dann der Mensch mehr und mehr sich dessen bewußt, was seine eigentliche Aufgaben im Erdenleben ist. Der Wille muß als erstes ge- stärkt werden, soll eine Tätigkeit und Arbeit an der Seele ihre Aufgabe begin- nen…

Gleichet doch der Mensch im Erdenleben oft einem noch weit unter ihm ste- henden Wesen, wo das Ichbewußtsein noch fehlt, wo die Ausführung all seines Handelns nur durch die ihn bestimmenden Anregungen erfolgt…

Und das ist dem Menschen nun aber durch den langen Weg der verschiedens- ten Stufen zuvor, durch die göttliche Führung und Eintritt in das Erdenleben und Wanderung auf dieser, zum Erfolg der Freiwerdung zum Geleit gegeben…

Nutzet die Gnade der Verkörperung als Mensch, denn ihr wisset nicht, wie euch diese wird einst beglücken, wie es aber auch euch kann die erneuten Qualen eintragen, die ihr bestehen mußtet im gebundenen Zustand…so ihr das Erdenleben mißachtet… und es nicht im Sinne des Schöpfers auswertet…

Die Gnade steht euch allen zur Verfügung… Mich, euern Vater von Ewigkeit,

zu erkennen durch euern Willen allein. Und es ist die Zeit der Reife gekom- men, es werden bald die Tore geschlossen, welche noch geöffnet sind für einen

jeden, der zu Mir gelangen will…

Amen

761018

H.D. 18.10.1976

Warnung:

Eine Not wird der anderen folgen… Auswege daraus…

Ruhet Mein Auge auf euch Menschenkindern, und ist es für euch nicht zu verstehen, daß die unendliche Liebe Gottes Sich herabläßt zu euch, so soll es in verständlicher Weise gesagt sein, daß ihr doch als Kinder eines Vaters in der Gewißheit sein sollet, daß ein Vater Seine Kinder nicht verlieren will, und sich auch nicht damit begnügt, wenn nur Seiner gedacht wird in den Zeiten der Not und Bedrängnis…. Wie oft habe Ich euch, die ihr in der Not euch befandet, mit Meiner Hand herausgeführt aus den schwierigsten Bedrängnissen. Und somit konntet ihr euern weiteren Lebensweg gehen und seid gereift an eurer Seele nun.

15

Wie steht es aber um die Menschen noch, die in gleicher Weise sich konnten wieder erheben mit Meiner Hilfe und keine Beweise Mir erbrachten, daß Ich nur mit Meiner Hilfe beistand?

Es sind derer an großer Zahl, die in der Welt nur ihren Sinn und Zweck erse- hen. Sie wollen keine Belastung ihres Gewissens spüren, sie wollen auch nicht daran erinnert sein, wie es doch um sie stand.

Nun kommen die Ereignisse erneut auf euch zu, sie werden dort, wo der Weltsinn nur herrscht, eine gewaltige Umstellung bewirken. Es muß dadurch zur stärkeren Wirkung kommen, und sie erneut aufmerksam machen auf die alleinige Hilfe eines Gottes und Schöpfers…

Nur so ist es zu erklären, wenn durch Außeneinwirkungen der Mensch sich hilfesuchend wird dann dem zuwenden, was er einst schon hatte getan, doch in der Not nur das beachtete, was aber sollte zu einer bleibenden Grundlage dienen und Mich in aller Größe einer Macht in seinem Herzen erkennen lernen sollte…

Wo besteht wohl noch eine so starke Bindung mit Mir, daß in der Liebe zum Nächsten es erkenntlich wird, daß die Ichliebe zurücktritt und nur das ange- strebt wird, was allein von Wert für die Ewigkeit ist?

Kommen die Ereignisse auf euch zu, wo wollen dann diese Menschen Kraft erhalten und auch nur einen Gedanken an Mich senden? Müssen sie nicht durch ihre Eigenliebe dann doppelt es spüren, wenn durch die Entbehrungen von Mancherlei es für sie wird eine Qual sein und nicht wissen, wo sie sich sollen hinwenden in ihrer Hilflosigkeit?

Darum soll es allen zur Warnung sein, wenn eine Not wird der anderen folgen und so der Mensch sich kann besinnen in seiner Schwäche und sie beheben

kann durch die Hilfeleistung für seinen Mitmenschen… Nur so ist dann eine erneute Notzeit erträglicher zu gestalten, denn es muß das Maß der Zuchtrute voll sein, um die noch zum Erwachen zu bringen, bevor das Ende gekommen ist… Amen

761020

H.D. 20.10.1976

Des Menschen Ziel auf Erden:

Meine Gegenwart und ständige Ausstrahlung Meiner Liebe…

16

Göttliche Weisheit fließet euch zu, so ihr in Wahrheit sie begehret, und es ist dann auch alles mit Meiner Kraft gesegnet, die ihr sollet anfordern für eine jegliche Arbeit…

Nicht wird euch dann berühren an Schwäche sowohl, wie aber auch keine unnütze Arbeit ihr leisten werdet. Der Wille und die Bereitschaft, nur immer durch M e i n e n Willen geführt zu werden, ist als erstes notwendig, wollet ihr, daß I c h eurer Führer in allem bin…

Die ständige Bereitschaft zur dienenden Nächstenliebe trägt euch auch mehr und mehr dem Ziel entgegen…. dem Ziel, welches ihr als höchstes Glück werdet empfinden… Meine Gegenwart und ständige Ausstrahlung Meiner Liebe

So es dem Menschen an Kraft gebricht, bin Ich stets als der Stützpunkt um ihn; er muß nur an Meine Hilfe glauben und auch durch Beweise seines Glaubens Mir die Möglichkeit geben, Meine Hilfe ihm zukommen zu lassen. Wenn Ich nun von euch fordere, daß ihr sollet durch Liebewirken euch auch die Kraft erwerben, so müssen doch Meine Worte als nur von einer Liebe-ausgehenden Quelle kommen; ihr seid aber noch dieser Quelle fern, sowie ihr euch sträubet, Meinen Worten Glauben zu schenken…

Und wenn in kommender Zeit es wird vonnöten sein, daß ihr euch dieser Liebekraft anvertraut, dann wisset ihr aber auch, daß der Geber dieser Worte euch stets betreut hat in den Zeiten der Vergangenheit, wo ihr durch mancher- lei Ungemach mußtet gehen …

So stehet nun wieder das gleiche Schicksal d e m zur Seite, wo einer erneute Notzeit ihm muß das Licht eintragen, welches er benötigt für seine Seele. Darum kommet zu Mir und lasset euch erquicken mit Meinem Lebenswasser,

es fließet für einen jeden, der zur Quelle kommt…

Amen

761025

H.D. 25.10.1976

Seelen Mir zu bringen ist das Höchste, was ihr nur Mir schenken könnet…

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Und so höre, Mein Kind, die große Not wird euch hinführen an die Quelle der Gnadenbeweise, wodurch ihr erkennen werdet, wie Ich euch, Meine Kinder, durch die seltsamsten Wege führe, und so auch erkennen werdet, daß Meine Liebe euch im Besonderen gilt…

Wo ständest du, Mein Sohn, denn wohl, würde Ich nicht die Fürsorge über- nehmen die du in der Mühewaltung übst für die schwachen und kranken See- len, die doch durch deinen Willen nur kann erfolgen? …

Seelen Mir zu bringen ist das Höchste, was ihr nur Mir schenken könnet… was ihr Mir gebet dadurch, ist euerm Fassungsvermögen nicht gegeben, noch könnet ihr die Freude dieser wahrnehmen…

So sollst du die Brücke nicht abreißen, die du in dir geschaffen hast durch die Liebe zu allem Unerlösten… Jubelnd werden dich einst die Seelen empfangen, kehrest du zurück von der Wanderung deines Lebens… das dir gegeben wurde nach Bitten und Flehen, helfen zu wollen dem Unerlösten…

Dein Erdengang war wohl von Mir zugelassen, doch konntest du dich in freiem Willen auch rückschrittlich entwickeln … Du konntest die Erdenschwere nützen durch des Lebens bietenden Freuden und Wohlergehen, doch wähltest du den Weg der Entsagung und mühevollen Arbeiten…

Dieser Gang hat dir die Seelenreife eingetragen, welche nun durch die ständige mit sich ringende Kraft mit der gegnerischen Kraft will die Stärke erproben für die noch kommenden Ereignisse… durch welche dann eine Scheidung erfolgt

errungen durch Glaube, Liebe und dem höchsten Verlangen nach M e i n e r Liebe… und die stehet dir zur Seite in deinem Kampf, der in dir stets wühlt, so du dich wähnest als ein Mir ungetreuer Knecht… der sich durch Fleiß will Meine Gunst erwerben…

f ü r

oder

g e g e n

Meinen Willen einzutreten

. Und der Sieg wird nur

Komme doch zu Mir, Mein Sohn, mit allen deinen Sorgen, halte Ich doch die Hand über dir…Und dein Fall zur Tiefe einst steht doch in Meinem Gnaden- licht … das einst dich auch erschuf als eines Meiner Wesen im göttlichen Licht… So hat die Liebe dir doch auch das eingetragen, daß du dich der Welt und ihren Freuden nun entziehst, und die Gnade nun genießt, bei Mir weilen zu können, so es dich treibt zu ständiger Verbindung mit Mir…

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Die Liebe hat nun wieder den Weg gefunden, denn die Worte fließen durch

deren Bereitschaft dir zu, und du in Liebe sie sollst weiter zu Mir führen, auf

daß eure Seelen eins werden in Mir…

Amen

761111

H.D. 11.11.1976

Lasset daher stets auch Mich erst in eurer Mitte sein, so ihr die Arbeit beginnt zur Zeit des Entschlusses…

Eine ständige Übertragung Meines Wortes ist das wirksamste Mittel, um der Seele die Reife geben zu können, welche sie benötigt zum Verständnis der geistigen Zusammenhänge. Der Mensch kann nicht durch seinen Willen allein diese Reife erreichen – steht er doch noch unter dem Einfluß menschlichen Wissen… was der Seele aber nur bis zu einer gewissen Grenze verhelfen wird, einzudringen in die höheren Erkenntnisse. So ist es auch für d e n von un- schätzbarem Wert, wo der Geist Mich ständig sucht in seinen Gedanken, um fortlaufend belehrt zu werden aus dem Born der ewigen Liebe…

Die gleichen Weisungen, die Ich euch gab in der Zeit Meines Erdenlebens, sind auch heute von gleicher Bedeutung und werden in ihrer Befolgung auch die gleiche Wirkung haben.

Wie kann aber der Mensch aus seinem Geiste Worte sprechen, wenn er nicht selbst seiner Seele erst das zugehen läßt, was diese stärkt an Wissen sowohl, wie aber auch ihr ganzes Bestreben wird sein, durch die Worte des Geistes nur immer d a s auszusprechen, was für sie als alleinige Wahrheit gilt…

Der Geber der Wahrheit bin Ich, euer aller weisester Lehrer und Berater in euren Arbeiten und zu erfüllenden Pflichten. Lasset daher stets auch Mich erst

in eurer Mitte sein, so ihr die Arbeit beginnt zur Zeit eines Entschlusses… Der

Wandel der Zeit setzt auch den Wandel einer Arbeit voran

bedenken, die ihr tätig seid in Meinem Weinberg, und wo es euch scheinen

will, als sollte eure Arbeit einer neuen Richtung zugeführt werden…

und das sollet ihr

Es ist für euch durch die noch bestehende Zeit der Überbrückung die Möglich- keit gegeben, in euren Entschlüssen zu wählen den einen oder anderen Weg,

doch so ihr die Augen offen haltet, werdet ihr auch erkennen, welchen Weg ihr

gehen solltet in der weiteren Arbeit für Mich und Mein Reich…

Amen

19

761112

H.D. 12.11.1976

Denn durch den Segen des Vaters fließt aller Kraft dem zu, der sie begehrt und erbittet für alle Mitmenschen auch….

Jede kleinste Regung sollet ihr erfassen, mit Mir in Verbindung zu treten, sei es durch Meine direkte Ansprache, wie auch durch die Gedanken eures Herzens

Mir die Zugehörigkeit bewiesen wird

chen fühlen, wo der Wille als erstes Mich sucht…

Ein jeder kann sich von Mir angespro-

Haben sich eure Blicke Mir zugewandt, und steht mir als treu ergebene Diener zur Seite, so kann auch eine für euch sichtbare Lenkung und Führung erfolgen, durch welche der Mensch sich kann in Sicherheit wähnen, steht er doch nun unter Meinem Schutz und Beistand für jede noch so kleinen Anlässe…

Die Welt mit all ihrem Scheinleben steht dann nur noch soweit voran, als wie es durch sie erforderlich wird… Und habet ihr euch Meiner Führung überge- ben, muß Ich auch euer Führer sein, denn eine Bindung verpflichtet zur Inne- haltung der Zusage einer Betreuung… Meines Wortes sollet ihr stets gedenken, wo zwei oder drei in Meinem Namen versammelt sind, daß Ich unter ihnen weile… und das will so viel heißen, daß eine feste Bindung mit Mir sich immer wird beweisen durch das Versprechen einer Zusage.

Lebet der Mensch nur nach des Weltgetriebes Begehren, und ist ihm auch alles im Schein ihres Lichtes als sinnvoll und erstrebenswert von Vorrang, so wird – hat er durch diese sich deren Güter erworben – auch in einer weiteren Entwick- lung und fortschreitendem Verlauf seines Erdenlebens keine Frucht zur Reife kommen, die es beweist, daß es für ihn in der jenseitigen Welt und deren Aufenthalt sich wird zum Schaden seiner Seele auswirken.

Es kann kein Mensch sich dem entziehen, was durch den Ablauf seines Erden- lebens als eine Realität sich wird erweisen…. der Aufenthalt in einer geistigen Welt, wo der Unterschied darin besteht, daß die von den Menschen angestreb- ten Güter der Welt ihm nicht mehr zur Seite sind, aber auch nicht gänzlich ihm entzogen sind… in dem Schein der Wirklichkeit aber nicht mehr bestehen. Es lechzet die Seele dann nach diesem scheinbar noch Vorhandenen in unsägli- cher Qual und Verlangen, und doch kann ihr der Hunger danach nicht gestillt

werden, so die Seele sich nicht d e m

zuwendet, was ihr aus dem Lichtreich

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geboten wird… das Brot des Lebens… das Wort, welches zugleich Speise und Trank ist für eine hungrige Seele.

Darum gebet, solange es euch noch geboten wird, dem noch schwachen Erden- pilger von den Gaben die ihr empfanget, und es wird der Lohn einst sichtbar sein, so ihr werdet all die Früchte erkennen, die eure Arbeit hat zur Reife gebracht…

Und nun soll euch auch der Segen begleiten, durch welchen es euch wird in den noch zu verbringenden Stunden des Tages eine Hilfe sein. Denn durch den

Segen des Vaters fließt aller Kraft dem zu, der sie begehrt und erbittet für alle

Mitmenschen auch….

Amen

761123

H.D. 23.11.1976

Warnung an Druckleger: … Dem Geber der Worte, und Dessen Wille es ist, in der reinen und selbstlosen Form, nach möglichst reiner Art Mein Wort zu verbreiten…

Und des Geistes Wirkens sollet ihr gedenken, wenn durch der Menschen Eingriff in Meinen Willen es zu einer Trübung kommt, wo der Geist aus Mir sich nicht durchsetzen kann in der Art eines wahren Empfanges Meines Wor- tes…

Die Voraussetzungen einer von Wert sein sollenden Arbeit bestehen immer in der Befolgung der Anweisung des Meisters, einer Meisters, welcher durch seine Arbeit den Beweis erbrachte, daß die von ihm geleistete Arbeit sich auch bewährte und Bestand hat für lange Zeit …

So nun der Arbeiter sich dem zuwendet, wo die Voraussetzungen für eine wertbeständige Arbeit nicht vorhanden sind, und es dadurch es auch für ihn wird zu keiner Wertarbeit führen, so ist es durch den Willen des Arbeiters allein abhängig, wieweit er sich besinnt zur Verbesserung seiner Lage…

Es ist der Wille allein die Macht, der er unterliegt, ob es zur Besserung oder aber zu einem gänzlichen Versagen seiner Arbeitskraft führt… Und das ist des Menschen Anteil an seiner Arbeit, auch für sich den Nutzen zu erbringen, wo durch die verschiedentlichste Art er wird diesen Nutzen erkennen…

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So hat der Mensch auch in allen Entschlüssen stets den Beistand zur Seite durch die göttliche Führung und Lenkung seines Entschlusses….

Wo kann wohl eine größere und fruchtbringendere Arbeit entstehen, als wie sie

geleistet wird unter des göttlichen geistigen Wirkens?

Meine Jünger sich Meines Geistes bedient, um dann gekräftigt dadurch ihr Amt zu verwalten?

Haben nicht auch

Aber euch ist dies, die ihr des Willens euch begebt, nur nach der möglichen weltlichen Art eine Arbeit zu fördern…. wohl unter der Flagge Meines Wor- tes… von keiner reinen Regung beseelt…

Und das soll der Mensch sich bedenken, ob und wie sein Handeln recht ist vor Mir… Dem Geber der Worte, und Dessen Wille es ist, in der reinen und selbst- losen Form, nach möglichst reiner Art Mein Wort zu verbreiten…

Es steht euch allen frei, wie euer Handeln auch sei, denn der Wille läßt dem Menschen die Freiheit seines Handelns, und das ist auch die größte Wichtig- keit… den Willen nicht zu beschneiden, denn Ich weiß auch dort die Wege zu

ebnen, wo der Wille zur Wahrheit Mir allein dient…

Amen

761207

H.D. 7.12.1976

Zustand der Ohnmacht der Seelen im Jenseits… Erweckung für einige durch das jenseitige Weihnachtsgeschehen …

Sprechen Meine Worte nicht zu den Herzen Meiner Kinder, sind sie der Liebe noch weit entfernt…

So soll das Wort der ewigen Liebe wiederum ertönen für die Seelen auch zugleich, die in ihrer Verlassenheit in einem qualvollen Zustand sich befinden. Es ist für diese durch die Welt mit ihren Freuden – von denen sie sich trennen mußten – nun ein Zustand einer Ohnmacht gleichkommend, dem nun durch die Zeit des Gedenkens Meiner Geburt in einer für sie gnadenreichen Möglichkeit die Türen geöffnet sind, durch welche das Licht ihnen zuströmt in verstärktem Maß.

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Es ist das Licht aber auch ihrem Willen gemäß von einer stärkeren wie schwä- cheren Ausstrahlung und nur erkennbar, so sie dem Lockruf Meiner lichtvollen Welt Gehör schenken; denn diese ist angewiesen, in vollster Willensfreiheit für diese Seelen einzutreten, um sie aber auch weich zu stimmen in ihrem verhär- teten Zustand…

Und alles, was nun geschah zu Meiner Geburt, wird ihnen noch einmal vor Augen gebracht. Sie können ihrem Zustand gemäß nun erkennen, wieweit es ihnen glaubhaft ist, und sich auch voller Inbrunst nun D e m ergeben, Dessen Liebe auch nun wieder ihnen gilt.

Sie haben wohl zu kämpfen mit einem gegnerischen Einfluß und sind geneigt, auch dort ihre Gedanken schweifen zu lassen, wo sie durch diese angetrieben werden zu einem nicht glaubhaften Vorgang, und ihn nur soweit wollen gelten lassen, als wie durch die Geburt ein Wesen, gleich anderen Wesen, das Licht der Welt erblickte…

So aber stehet nun eine stärkere Macht dem gegenüber, daß sie durch ihre

Liebekraft auch auf die Seelen einwirkt, und dadurch diese in ihrem Empfinden es spüren, daß die der Welt geschenkte Gnade eines Erlösers von einer anderen Wirkung ist. Sie haben sich durch die Liebe und Gnade des Heilandes, durch eine für sie wohltuende Empfindung, den Weg frei gemacht und können die Vorgänge durch ihre Zuwendung nun klarstens erkennen… und jubelnd stim- men sie ein Loblied an zu Ehren ihres Erlösers, zu Dem, Der sie aus der Nacht

und Finsternis ihres Geistes führt zum Licht… zum

e w i g e n

Licht.

Jubelt und frohlocket doch die ganze Unendlichkeit, so durch die Liebe Gottes die Gnade d e n e n zuteil wurde, wo sich eine – und sie es auch nur geringe – Erweckung ergab aus dem Schlaf des Todes… dem Feind einer göttlichen Macht… die sich hat der Seelen angenommen zur Zeit Seiner Geburt auf Erden…. Amen

761209

H.D. 9.12.1976

Daher soll den Menschen der Glaube an einer Verbindung

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zur Erde mehr und mehr gekräftigt werden…

Die Zufuhr eines geistigen Gedankengutes wird sich immer wieder in der Weise äußern, daß eine rechte Erkenntnis gewonnen wird für die Fragen und Probleme jeglicher Art… Es hat dadurch der Mensch eine heilige Stätte in sich geöffnet, in welcher der Geist aus Gott sich äußern kann in einer dem Men- schen verständlichen Sprache…

Alles habt ihr in euch, ihr brauchet nur die Tür zu öffnen, um Einlaß Dem zu gewähren, wo die alleinige und auch wirksame Nahrung für die Seele kann gegeben werden… Wüßtet ihr, wieweit eure Fähigkeiten können genützt werden, sodaß eine Belehrung euch ungeheuren Segen bringt, und auch wird von Nutzen sein für die Tätigkeit im irdischen Leben.

Es ist der Mensch geneigt zu glauben, daß mit seinem Verstand und Weisheit die Grenzen der Möglichkeit gesetzt sind. Aber wo wird durch die Weisheit eines Menschen wohl das Ergebnis gewonnen, daß eine Brücke von einem Reich zum andern zu einer Verständigung dient, und damit auch die Grenzen für den Erdenmenschen gesetzt sind, so eine Trennung von seinen Lieben erfolgte und damit der Stachel des Todes d e n berührt, der unwissend und

hilflos dadurch ist?

Unendlichkeit und ihrer göttlichen Weisheit…

Die bleibende Verbindung besteht in dem Wissen um die

Es wird euch, die ihr nicht an eine Verbindung zur Erde glaubt, bewiesen werden, so es euch selbst wird dem Reich zuführen. Stehet dann doch in aller Klarheit euch d a s vor Augen, was eure Unwissenheit nicht konnte anneh- men… Und es ist daher von großem Segen, so euch schon jetzt der Glaube daran erwächst, so ihr noch in Verbundenheit zueinander stehet …

Habet ihr doch alle der Lieben um euch, die mit euch wollen gemeinsam auch

in der geistigen Welt verbunden sein. Daher soll den Menschen der Glaube an einer Verbindung zur Erde mehr und mehr gekräftigt werden, denn es ist die Zeit gekommen, wo eine Seele wird der anderen folgen in kurzer Zeit, denn es muß durch die Ereignisse und Weltgeschehen in immer näheren Abständen das noch dem Gegner abgerungen werden, wozu der Eingang in die Ewigkeit

beiträgt

werden können, durch die der Lichtwelt zustehende Kraft und Möglichkeit… durch den Hilfswillen derer, die auch noch wollen erretten die Seelen aus der

Dunkelheit des Geistes….

und noch für die Entwicklung die Belehrungen den Seelen gegeben

Amen

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761216

H.D. 16.12.1976

Soll eine Arbeit in ihrem Wert bestehen, muß auch jede noch so kleine Lücke ausgefüllt sein, damit die Festigkeit eines Baues gewährleistet ist…

Des Geistes Macht wird offenbar werden, so die Ereignisse eintreten, welche den Weltmenschen eine ruhelose Zeit bringen. Die Gaben des Geistes werden dann in der Not sie mehr begehren, denn es muß diese Zeit ihnen noch eine Wandlung ihres Denkens bringen…

So hat auch der Mensch durch seinen freien Willen die Möglichkeit für seine Seelenreife – es sei gesagt, in freiem Willen – durch die schon bestehenden Schwierigkeiten allerwegs in einer größeren Bereitschaft für den Mitmenschen sich einzusetzen. Und so kann nun auch dort, wo der Wunsch nach vermehrtem Wissen ist, es zu einer sich ergebenden Lösung führen, wodurch ihr, die ihr bereit seid zur Verbreitung Meines Wortes beizutragen, nun noch mehr geför- dert werdet, und auch beitragen wird zur leichteren Lebensweise…

Fördert nur immer euer Streben und habet Vertrauen zu euch selbst, denn wo die Macht des Höchsten am Werk ist, muß es euch doch auch verständlich sein, daß nicht des Gegners Macht euch schwächen kann. Mein Wille allein regiert

und hat sich einmal der Mensch M i r

Fäden geknüpft und entwirrt d o r t, wo eine gegnerische Macht sich hat das Feld erobert und nicht mehr den Weg allein zurückfindet…

ganz zugewandt, werden auch alle

Darum sollet ihr Mir durch euern Willen als gleichsam kleine Steinchen die- nen, die durch ihre Beschaffenheit aber sollen die Lücken ergänzen am Bau einer Arbeit, die auch derer bedarf, um das Werk zur Vollendung zu bringen… Soll eine Arbeit in ihrem Wert bestehen, muß auch jede noch so kleine Lücke

ausgefüllt sein, damit die Festigkeit eines Baues gewährleistet ist… Und nun soll euch mit Meinem Wort und Segen die Arbeit leicht gemacht sein, damit nicht die Oberhand Meines Gegners euch den Rang abläuft, denn es ist ihm jedes Mittel recht, wenn es für ihn nur das einbringt, was er sich zum Ziel

gesetzt hat….

Amen

761217

H.D. 17.12.1976 (RW)

Warnung - Warum Kraftlosigkeit bei Mitmenschen? …

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Lieblose Gedanken und Worte und ihre Wirkung auf den Nächsten in Familie oder am Arbeitsplatz…

ob

Es wirkt sich im geistigen Reich aus, was der Mensch auf Erden säte, seien es die Taten der Liebe oder der Lieblosigkeit…

Muß es da für den Menschen nicht auch von einer Notwendigkeit sein, daß sie durch ihren Willen gelenkt dieses anstreben, was ihnen wird zum Vorteil ihrer Seelen einst sein? So kann eine Lieblosigkeit das bewirken, daß der Mitmensch sich dadurch berührt fühlt, also es ihm ins Herz gelegt ist, daß eine Tat der liebeentbehrenden Kraft sich kraftlos auswirkt an ihm.

Nicht allein aber wird es ihn schwächen, es wird ihm auch das entzogen, was allein ihn fördert in seiner Entwicklung.

Taten der Liebe führen zum Ziel, zum ewigen Frieden, welcher euch allen möchte doch beschert werden, so ihre durch die Welt mit ihrem Scheinleben nichts gewonnen habt. Der Friede umfängt euch aber nur in der Gewißheit, daß ihr euch geborgen fühlet, geborgen in einem bleibenden Zustand einer Glückseligkeit.

Alles ist nur für die Welt und ihre Güter eingestellt. Es wird euch nicht durch diese auch nur im geringsten Maß das beschieden sein, habet ihr nicht durch Werke der Liebe euch das Feld erobert, wo allein der Friede erwächst und d e n stärkt im Lebenskampf, der sich dadurch eine sichere Heimat für die Ewigkeit schafft.

Mein Gebot der Gottes-und Nächstenliebe wurzelt doch nur in der Erkenntnis eines bleibenden Wertes für alle Zeit.

Schützet euch durch euern Willen davor, daß ihr durch lieblose Handlun- gen nicht dem verfallet, der euch will hinabziehen zur Tiefe!

Seine Waffe ist die Waffe der Lieblosigkeit, eines scheinbaren liebebewei- senden Handelns, welches er anwendet zu der Zeit, wo eine Liebetat voll- bracht wurde – und durch die Niederkunft des Menschen Jesu zur Schau kam und Ihn die Welt nicht wollte annehmen als Retter für die Menschheit. So ist es von Bedeutung, daß die Menschen durch innere Einkehr ihr Herz befragen, wieweit ihre liebebeweisenden Taten sich auch auf einem festen Grund der Wahrhaftigkeit aufbauen. Es ist nicht allein der Schein der trügt, es

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ist die Lüge auch am Werk, denn wo nicht eine volle Wahrhaftigkeit einer Handlung zugrunde liegt, ist auch keine Wirkung und kein Wert für die Ewig- keit zu erwarten.

Darum soll der Mensch sich immer zuerst befragen, ob ein wahrheitsempfin- dendes Herz ihn bewegt zu einer Handlung.

So soll nun auch wieder für alle Menschen das Licht leuchten, welches er- schienen ist zur Zeit der Geburt des Menschensohnes, des Erlösers für alle, die

eines guten Willens sind…

Amen

761224

H.D. 24.12.1976

Opfert nur immer euch auf, es ist für viele Menschen der Halt und auch Gewinn…

Mein Kind, so öffnen sich die Tore, um den Seelen Einlaß zu gewähren zur Entgegennahme des Wortes, welches ihnen soll zum Beweis dienen, und Ich auch ihnen zur Stunde Meiner Geburt auf erneute Weise zukommen lassen will.

Es ist alles versammelt und sie harren des Momentes Meiner Gnade und Barm- herzigkeit für ihren weiteren Pilgerweg auf dem Weg zur Höhe. So setzen sich auch erneut die Seelen einer Gnadenzufuhr aus und wissen nicht, wie weit ihr Weg sie noch führt, um zur Vollendung einer Wanderung und Erlösung aus ihrem lichtlosen Zustand zu gelangen…

Wohl ist es ihnen bekannt und auch in Erinnerung aus ihrem Erdenwandel, daß eine göttliche Macht zur Erde kam, um den Menschen das Heil zu bringen. Doch wo eine nur schwache Erkenntnis ihnen gegeben wurde, als sie die Worte Gottes hörten, ist nun durch die Beweiskraft einer Tat es ihnen – als wie eine Frucht aufgeht – zur Gewißheit geworden und sie können nicht genug ihrem Empfinden Ausdruck verleihen, was sich nun ergibt durch die erneute Liebe- zuwendung des Heilandes Jesu Christi. So ist eine Tat der Aufopferung wohl zu bewerten, habt ihr einmal den Willen bezeugt, zur Hilfe beizutragen. Es muß euch wohl als nicht beweisbar erschei- nen, doch setzet ihr die Räder in Bewegung, und wo ein Rad sich dreht, ist auch die Arbeit im Gange und das hat nun einen bleibenden Wert, wenn ihr euch bereit erklärt, zur Hilfe und Errettung beizutragen…

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Opfert nur immer euch auf, es ist für viele Menschen der Halt und auch Ge- winn, sind sie durch euch auch mit denen verbunden, wo ihr Herz es nicht kann wahrnehmen und auch nicht soll, denn es muß alles in freiem Willen getan werden, auf daß nicht eine Frucht am Wege bleibt und verdorrt, und nicht mehr den Weg kann finden zu Meinem Herzen…

Darum ist das Gebet auch für alle Seelen so von Nutzen, denn ihr stellet da-

durch die Brücke her, die sie nur zu betreten brauchen, um zu Mir zu gelangen, und Ich sie empfange und ihnen den Platz zuweise, welchen sie sich haben

erobert durch ihre harte Arbeit und Befolgung Meiner Gebote….

Amen

761225

H.D. 25.12.1976 Brücke zum geistigen Reich abgebrochen…

Und stehet ihr auch in der Gefahr einer weltlichen Macht, die sich wird äußern in kürzester Zeit, so seid ihr doch geborgen an Meinem Vaterherz, das euch schützet, bewahret und euch die Kraft schenkt zu allem, was euch begegnet…

Und so Ich nun zu der Zeit Meiner Geburt, Meines Erdenwandels, auch nun wieder unter euch weile und die Ereignisse sich Bahn brechen zur Läuterung der Erdenmenschen, muß es euch auch noch mehr berühren. Ist doch diese Zeit durch die Gewalt Meines Gegners dem gewichen, wo es zu einer friedvollen inneren Einkehr und auch fröhlichem Empfinden sollte die Menschen führen. Nichts habet ihr mehr in und um euch als Wahrnehmung dessen; es ist alles

erkaltet… alles von einer Lieblosigkeit zeuget, wenn des einen Bruder nicht

des anderen mehr achtet

jeglicher Art… Und das wird sich auswirken dereinst im geistigen Reich, wo die Brücke einer noch möglichen geistigen Entwicklung abgebrochen ist, wo nur noch das kann eingehen in Seligkeit, wo durch ein Leben nach dem Willen Gottes es zuläßt…

wenn eine Gewalt sie antreibt zu Scheußlichkeiten

So ist mit dieser eigentlichen freudebringenden Zeit aber auch nun das zu Ende gegangen, was den Menschen wird spürbar werden zu seiner Zeit. Womit Ich also es bekräftigen will, daß eine Zeit hereinbricht, die dort in ihrer Härte wird mehr empfunden werden, wo keinerlei Gedanken und Glaube an die Macht eines Gottes ist…

Ihr, die ihr euch habt zur Mir schon erhoben durch eure Beweise eines Liebe- lebens, durch das Erkennen Meiner Erlösungstat und Geburt eines Retters, ihr

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werdet von Meiner Liebe mehr und mehr getragen euch fühlen und könnet durch eure Seelenarbeit nun auch die Früchte genießen, die euch durch Meinen Beistand gegeben werden…

Banget und zaget nicht, denn es muß der Kelter ausgeleert werden, der durch der Menschen Gebaren zum Überfluß neiget… Wo eine Seele sich noch kann Kraft holen durch das Gebet und Liebewirken am Nächsten, dort soll sie nicht zögern und lau sein, denn sie wird sich noch eine Möglichkeit schaffen zu ihrer Erleichterung… Amen

761226

H.D. 26.12.1976

Wo die Not am größten ist, ist Gottes Hilfe an nächsten…

Eine göttliche Gabe in Empfang zu nehmen, sollet ihr stets als das Wichtigste ansehen, denn es wird die Zeit kommen, wo keinerlei Möglichkeiten mehr bestehen, die Worte Gottes denen zuzuleiten, die danach Verlangen tragen…

Und so hat auch alles, was euch in der jetzigen Zeit bedrängt und bedrückt, nur als Zweck einer Prüfung eurer Stärke und Widerstandskraft zu gelten. Ich kann sowohl auch in kurzer Zeit die Gegeneinwirkungen zutage treten lassen und so ist die Notlage behoben, die euch soll als noch stärkere Säulen herrichten… Gehet daher in der Geduld und Ausdauer eures Könnens die noch wenigen Tag, die der Gegenströmung weichen müssen nach Meinem Willen….

Habe Ich nicht auch immer es euch bewiesen, wenn die Not es erforderte, daß eine Wendung muß kommen … und somit sollet ihr alles auf euch nehmen, was euch nur zu eurer Seele Heil gereicht.

Die Not der Allgemeinheit aber stellet ganz andere Probleme den Menschen vor, die noch durch ihren Weltensinn werden dadurch in harte Prüfungen kommen. Alles muß sonach eine Prüfung bestehen, die ihr aber schon durch euren Lebensweg habet einem leichteren Los dann zu verdanken…

Soll es zur Besserung des einzelnen Menschen doch dienen, die in ihrer Blind- heit glauben, allem durch ihren Willen gerecht werden zu können. Stete Bereit- schaft zur Tat und Liebewirken wird dann ihr Los erträglicher machen, und es ist für einen jeden nur von Segen, wenn er sich dem Willen Meiner Macht beugt, denn wo die Not am größten ist, ist Gottes Hilfe an nächsten…

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Das lasset euch gesagt sein, dir ihr der Welt und ihrer Güter mehr achtet, als des alleinigen Herrn und Schöpfers, Der Himmel und Erde ließ erstehen…. Amen

770107

H.D. 7.1.1977

Letzte Willensprobe vor dem Eingriff Gottes

So öffne Mir dein Ohr und die Worte, die dir zugehen, kannst du getreulich weiterleiten für alle, die eines guten Willens sind…

So höre, Mein Kind, es ist die Zeit der Reife, es ist aber auch die Zeit der Entscheidung nun, wo alle sich müssen bekennen zu einer geistigen oder weltlichen Macht, wo auch a l l e sich nun beugen müssen angesichts der Ereignisse, die hereinbrechen in kurzer Zeit …

Der Weltensinn mit seinen Folgen lässet die Zeit beschleunigen, denn wo nicht mehr des Mitmenschen gedacht wird, daß er sich als ein Geschöpf Gottes doch muß fühlen – wodurch auch dann die Triebkraft einer gegnerischen Macht geschwächt wird- ist es von immer größerer Wichtigkeit, daß der Zugang einer satanischen Macht versperrt wird…

Es haben alle Verrichtungen keine Nutzen und Erfolg, denn wo des Widersa- chers Macht die Menschen beherrscht, ist auch die Kraft des menschlichen Vermögens nicht ausreichend, um Einhalt zu gebieten. Und es werden sich die

Vorkommnisse noch häufen…

die Hilfe Gottes wohl, wenn die in der Bedrängnis sich fühlen und keinen Schutz haben von der ausgehenden weltlichen Obrigkeit… Es ist ein fruchtlo- ses Bemühen jener, denn auch sie stehen dem Eingriffen der teuflischen Macht

gegenüber….

es werden die Menschen sich fragen, wo bleibt

So kommt der Mensch nun aber auch langsam d e m näher, was ihnen zuvor geboten wurde durch Hinweise auf eine göttliche Macht und Führung. Keiner kann sich dem entziehen, wenn er nicht die Hilfe und Beistand einer göttlichen Macht sich erbittet.

Und so lasset ihr euch dadurch auch gestärkt fühlen in eurem Bemühen um die Seelenreife eurer Mitmenschen, denn es muß für jene zu einer harten Probe ihres Willens führen… wenn sie erkennen werden, daß alle diese von ihnen

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wohlbedachten Maßnahmen von keinem Nutzen sind… Und es ist somit gesagt, daß nun auch bald eine Wendung kommt, die für alle wird zum Ent- scheid führen, ob sie der Gegenmacht mehr Recht einräumen oder sich der Führung einer g ö t t l i c h e n Macht unterstellen.

Es muß das Maß der Lieblosigkeit nun zum Ende führen, um noch für die weitere Zeit bis zum Eingreifen einer völligen Reinigung – die denn den Men- schen zum endgültigen Entscheid führen wird – die Möglichkeit zu schaffen, in einem weiteren Tagesverlauf die Arbeit leisten zu können.

So soll nun auch mit Meinem Segen alles begonnen werden, denn eine Arbeit

ruhet nur auf diesem von Mir gesegneten Werk….

Amen

770215

H.D. 15.2.1977

Auch die Obrigkeit steht der teuflischen Macht hilflos gegenüber … Wo sich der Wille und Tatkraft durchsetzt, wird die Macht des Gegners gebrochen…

Und so die Liebe euch treibt zu jeder Handlung, könnet ihr gewiß sein, daß es stets wird von Segen sein, mag es euch auch erscheinen, als wäre Ich euch in die Ferne gerückt…

Es hat sich, da ihr durch die Liebe zu Mir wollet beitragen zu einer größeren Verbreitung Meines Wortes, auch des Gegners Einfluß bemerkbar gemacht, indem er versucht, durch Schwächung des Willens dieser Arbeit entgegenzutre- ten… Und das ist euch spürbar, soll euch aber nicht von dem eingeschlagenen Weg abbringen.

Nur s o kann dessen Macht gebrochen werden, wo sich der Wille und Tatkraft durchsetzt, den Weg in Gelassenheit und Ruhe des Herzens weiter zu gehen… Wenn Ich in der Nähe bin, und euch durch meine Kraft speise, wo kann es da noch mehr euch kräftigen an Leib und Seele und auch wieder wird erkennbar werden, wo Ich euch einen Beweis Meiner Liebe gebe…

Richtet nur euer Augenmerk auf die deutlich erkennbaren Zeichen einer welt- lichen Macht, wo die Stunde der Vergeltung soll zum Einsatz kommen…

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Wenn es dann die Menschen wird mehr betreffen an Not und Drangsal auf mancherlei Art, ist es dann eine für euch notwendige Aufgabe, helfend dort beizustehen, wo es in einer bedrückenden Lage wird zur Linderung beitra- gen…

Soll Ich helfen in aller Not, muß es der Wille des Menschen erkenntlich wer- den lassen, denn durch diesen beweisen sie Mir eine ihrem Herzen entsprin- gende Aufrichtigkeit… dir nur durch Not und Leid wird entstehen…. Alles muß nun Meinen Beistand erkennen lernen, denn eine Lauheit des Herzens ist nicht d a s, was Ich von euch verlange, die ihr in der Trägheit eures Geistes dahingeht…

Machet i h r euch daher, die ihr Mir treu zur Seite stehet, auch keinen Kum- mer, daß Ich euch könnte mit Meinem Geist verlassen, denn wo einmal eine Brücke der Liebe, Glaube und Hoffnung besteht, kann nimmermehr diese zum Wanken gebracht werden… denn Meine Arme halten diese, und jeder Gewalt trete Ich entgegen.

Ja, es ist die Zeit reif, daß es muß zu einer Reinigung führen, damit noch eine

segensreiche Arbeit kann geleistet werden….

Amen

770302

H.D. 2.3.1977

Zeit der Entsagung kommt … Wo Wille und Glauben zusammen wirken, stehet auch der Erfolg nicht aus…

Und so ihr um euch blicket, erkennet ihr auch die Zeitenstunde einer weitgrei- fenden Umwandlung der bestehenden Verhältnisse. Und wo die Welt voller Freuden wird vergehen, erstehet eine Welt der Besinnung und fragenden Gedanken der Menschen, die aus allen den Geschehen eine göttliche Macht nicht begreifen können…

Wo eine große reinigende Kraft so manchen Unrat beseitigt, ist es auch dann eine nutzbringende Zeit, die sich anschließen wird einer Notzeit und auch einer Prüfungszeit des Einzelnen…

Es kann dem Menschen Vieles genommen werden, aber was der Gewinn ist, steht nicht im gleichen Wert des Verlustes der weltlichen Güter. Hoffen auch die Menschen, diese sich wieder verschaffen zu können, ist doch der Zustand

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der Verhältnisse so, daß eine zu wiederholende Fundierung nicht erreicht werden kann. Ständiges arbeiten nur an der Seelenreife wird dem Menschen auch wieder eine bessere Lebensweise bringen, doch nur durch den Willen ersteht ein Fundament des Glaubens, wie aber auch für die irdische Tätigkeit…

Wo Wille und Glauben zusammen wirken, stehet auch der Erfolg nicht aus, und dieses müssen die Menschen lernen, wollen sie nicht als eine unreife Frucht vom Baum des Lebens fallen…

So stehet fest und wanket nicht, die ihr euch befleißigt, für eure Seele noch zu schaffen, denn bald bricht eine Zeit der Entsagung an, die alle nicht Festste- henden drücken werden, so sie nicht durch Meine Hand gekräftigt und betreut

werden für alle leibliche und seelische Not…

Amen

770308

H.D. 8.3.1977 (RW)

Die Richtlinien sind euch gegeben…

Die Richtlinien sind euch gegeben, es ist nun an der Zeit, alles zu beachten, was um euch geschieht…

Die Welt hat durch die Ereignisse der letzten Zeit wohl eine Warnung erhalten, wo die Menschen glauben, in ihrer Stärke allein liege eine Garantie für die Pläne und Berechnungen ihrer Denkart…

Es wird durch die kommende Zeit noch mehr ihnen bewiesen werden, daß alles keinen Bestand hat, steht nicht der Wille einer höheren Macht zur Seite.

Wo kann wohl die Gefahr gebannt oder ihr entgegengetreten werden? Stehet nicht der Mensch durch seine Möglichkeiten einer ihm gegebenen Kraft, auch trotz alledem in den Gefahren aller Art?

Und so wird des Menschen Macht und Kraft auch nicht ausreichen, das als ungeschehen werden zu lassen, was durch die der Natur gegebenen Kräfte sich entäußert. Alles hat durch eine gleichlaufende Gewalt d e m sich zu beugen, was nur durch den Willen einer göttlichen Macht entstehen kann.

Erfordert es nicht da auch die dem Menschen ([d.Hrg.] gegebene ) Verstandes- tätigkeit, daß auch die Erkenntnis zunehmen muß für eine geistige Welt?

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So soll der Mensch noch dessen gedenken, solange ihm die Möglichkeit ge- schenkt wird, zum Erkennen zu kommen, daß auch er einmal die Folgen eines Nichtbeachtens aller Glaubensweisheiten wird tragen müssen….

Die Stärke seiner weltlichen Ansichten werden ihm keine Beweise geben können und einmal mit der ewigen Gottheit richtenden Hand sich der Vernich- tung preisgeben.

Es muß durch ein Feuer der Liebe so manche Seele noch gerettet werden, auf daß nicht eine lange Zeit der Qual diese erst wieder zum Leben erwecken wird. Amen

770311

H.D. 11.3.1977 (RW)

Gehet in die Stille eures Herzen… Lasset nicht das Licht verlöschen, welche angezündet wurde und auch zum Leuchten kam.

So höre auf Mein Wort… lasse alle Bangigkeit fallen und versetze dich in die einstige Heimat, die d e m beschieden ist, wo eine Frucht zur Reifen kam und auch nur wird die Früchte genießen können, die die Seele hat sich errungen…

Lasse Ich zuweilen euch eure Wege allein gehen, indem ihr euch wohl eures Schutzes bewußt seid, aber nicht durch sichtbare Beweise euch gestärkt fühlt, so könnet ihr doch gewiß sein, daß alles einem Zweck dienet und euch auch soll näher an Mich heranführen…

Niemals steht der Mensch allein und hilflos den Geschicken gegenüber, hat er sich so geformt, daß sein Glaube sich immer wieder durchringt und dadurch er auch an Stärke zunimmt…

Den göttlichen Geboten widersetzt sich nun der größte Teil der Menschen, sie erkennen nicht mehr eine Macht über sich an, und so muß es euch auch ver- ständlich sein, wenn eine Not der anderen folgt. Habe Ich nicht stets darauf hingewiesen, daß es nur eines Eingreifens Meiner bedarf, um denen auf den Weg zu verhelfen, wo schon der Same gesät wurde, wo aber auch schon ein kleiner Ansatz vorhanden war, um bei rechter Pflege das Wachstum zu för- dern?

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Um diesem Bestreben nachzukommen, ist der Wille allein von Ausschlag. Nützet der Mensch diesen nicht zu seiner weiteren Entwicklung, tritt eine Stockung ein und damit auch der Stillstand weiterer Tätigkeit. Rechnet ihr noch mit einer langen Zeit eures Erdenwandels, so sollet ihr wohl noch mehr und eindringlicher belehrt werden, wenn nicht genutzt wird, was euch kann dienen.

Die Zeit ist b a l d v o r ü b e r, die der Seele kann das eintragen, was ihr zum Segen sein wird. Aber nur, wo eine helfende Hand sich euch entgegenstreckt, kann auch eine Hilfe gegeben werden. Darum sollet ihr nicht zögern und Hand anlegen zu dem Werk, welches Ewigkeitswert hat, denn nur durch ein Werk der Liebe erstehet auch ein bleibendes Werk, das in der Auswirkung die Maße übertrifft, dir ihr glaubt dem zumessen zu müssen, was die Welt euch bietet.

Gehet in die Stille eures Herzen… Lasset nicht das Licht verlöschen, welche angezündet wurde und auch zum Leuchten kam.

So habet Geduld miteinander – überlasset nicht dem Gegner das Feld, denn ihr wisset nicht, wie weit euer Weg noch geht, und damit auch die Zeit soll genutzt werden, die noch zur Verfügung steht. Setzet allen Willen voran… Es ist auch schon des Tages Neige zu erkennen, und ihr sollet Mir mit frohem Sinn entge- geneilen. Amen

770314

H.D. 14.3.1977

Die Seele soll zu einer Kraftquelle werden für die Menschen….

Die reine Lehre wird immer dazu beitragen, daß die Seele des Menschen in der Bereitwilligkeit der Annahme auch wächst. Unglaubliche Kraft liegt in der Reinheit d e s s e n, was zur Erhaltung einer für alle Zeiten bestehen-sollende Kraftquelle gelten … Wo habet ihr denn eine noch größere Garantie für eure geistige Entwicklung, wo es euch durch eine Möglichkeit und sich beweisende Arbeit das einträgt, was für die Seele das Wichtigste ist… die Kraftquelle zu werden für die Men- schen, denen es zur Gewißheit wurde, daß Ich, Der Vater allen Lichtes, alles lenke, leite, führe und dadurch der Mensch sich kann geborgen wissen…

Meine ständige Fürsorge an den Kindern… Meinem Herzen nahestehend… müsset ihr wohl wahrnehmen, und euch auch zum weiteren Streben anregen.

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So nur kann der Mensch in seiner Entwicklung wachsen, wenn eine ständige Berührung eine Seele es läßt empfinden…seien es die guten wie schlechten Stunden des Tages.

Brauchet doch ein jeder noch die Nahrung für die Seele, die in einer verschie- dentlichen Zubereitung muß bestehen, wie es auch für euch die Nahrung für euern Körper erfordert…

Darum kommen so oft auch für euch nicht recht erkennbar, so manche Ge- schehnisse in Abwechslung von guten und weniger guten Auswirkungen. Wo

Ich aber für alle Geschehen auch Mein Auge offen halte, wisset ihr doch, daß niemals etwas zum Schaden euch gereicht, was der Seele könnte unzuträglich

sein. Kommet ihr doch alle Mir nur immer näher, durch was es auch sei

bin euer Schutz und Schirm bis in alle Ewigkeit.

I c h

Amen

770316

H.D. 16.3.1977 (RW)

Mitarbeit im Weinberg von einem großen Wert und Nutzen…

Den Gläubigen wie den Ungläubigen wird die kommende Zeit vor große Aufgaben stellen, und es ist dadurch aber auch die Möglichkeit gegeben, an den Menschenherzen zu pochen, um sie aufzuwecken aus ihrem Schlaf und Gleichgültigkeit des Lebenswandels, den sie führen in der Annahme, daß ihnen keine höhere Macht bewiesen werden kann, um nun auch denen ihren Weg zu erleuchten und es zum Aufflammen des Lichtes zu führen, steht eine Umwäl- zung bevor, die durch der Menschen Gebaren kommen m u ß - zur Hilfe derer…

Alles wird sich vollziehen im Augenblick einer k l e i n e n Zeitspanne, wo es für die Gläubigen aber auch zur Stärkung ihres Glaubens beitragen wird. Und somit ist es auch von einem großen Wert und Nutzen, daß ihr noch tätig seid in Meinem Weinberg, daß ihr noch willig die Arbeit leistet, die ihr Mir leistet zur Unterstützung der glaubenslosen Menschen. Sie alle haben noch die Gelegenheit, ihrer Seele zu gedenken, auf daß dann am Ende der Tage auch sie noch gerettet werden können vor der völligen Vernichtung und nicht das Schicksal eines nochmaligen Ganges durch die Schöpfung ihr Los ist.

So sollen

werden, auf daß die Ernte der Früchte möge an Anzahl sich vergrößern.

a l l e

n o c h

e r d e n k l i c h e n

H i l f s m i t t e l

gegeben

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So stehen alle Ereignisse schon jetzt damit in Verbindung. Es regt sich alles zur Tätigkeit, wo immer es auch sei. Es ist gleichsam ein Aufbruch für alle Krea- tur, die dem Licht zuströmt. Mag es auch scheinen, als stände alles still und untätig in der Natur, so wird es doch mehr und mehr sichtbar werden, was eine Auflösung der kraft- und machtvollen Natur mit sich bringt. Nun stellet euch ein, zu friedlichem Handeln gegenseitig. Nutzet noch die Zeit der Möglichkei- ten, die euch gegeben werden, um einander in Liebe zu wirken und ihr es

erkennen werdet, daß es die Zeit erfordert…

Amen

770318

H.D. 18.3.1977

Es muß der geringste Wille bei den Willensschwachen beachtet werden, um ihn zur Erkenntnis führen zu können…

Die göttliche Kraft und Weisheit muß allem zugrunde liegen, wenn eine Ver- bindung zur Erde in Reinheit und Wahrheit hergestellt werden soll…

Wenn es auch für die Menschen in der Mehrzahl nicht annehmbar erscheint, und der Wille es aber auch nicht zuläßt, sich mit geistigen Fragen zu beschäfti- gen, wird es denen auch nicht glaubhaft sein, daß eine Umwälzung und Notzeit in Aussicht steht.

Richtet sich doch der Mensch nur nach dem, was für ihn durch seine Sinne greifbar ist… es hat aber auch alles auch dann einen geistigen Gewinn für diese Menschen, denn durch die Ereignisse steht ihnen dann auch das Reich außer- halb ihres Begriffsvermögens näher, und sie können nun mit ihrem Willen das erfassen und sich nutzbar machen, was ihnen zuvor zugetragen wurde…. Wie aber auch eine noch größere Abwehr die Folge sein kann, und daher auch ihr weiteres Los sich entscheidet. Es ist die Erdenzeit für alle Menschen kurz, gemessen an der Ewigkeit, die auch für jene noch gilt und nicht kann ausgelöscht werden. So muß auch der geringste Wille beachtet werden, soll es noch für die gänzlich willensschwa- chen Menschen zu einer kleinen Erkenntnis führen, und somit dann auch eine Rettung noch erfolgen kann…

Es kann diesen Seelen nicht genug Beachtung geschenkt werden, denn wo durch die Not diese es wird zum Nachdenken führen, wird dann durch den

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Samen, der zuvor gesät wurde, auch eine größere Bereitschaft und Willen die Arbeit an ihren Seelen vorgenommen…

Muß es auch nicht gleich zu erkennen sein, so stehen doch die Möglichkeiten zur Verfügung, daß die Seele dieser Menschen sich nun nach dem Licht sehnt … und das Licht wird immer d e m gegeben, der sich der Ausstrahlung aus- setzt und will, daß auch in ihm es möge heller werden und die Gnade Gottes auch für ihn gelte…

Denn es ist nicht mehr viel Zeit, es eilt der Tag mehr und mehr d e m zu, was eine Welt wird in Atem halten zur Reinigung, und auch zur Glaubensstärkung

dient für die Meinen…

Amen

770320

H.D. 20.3.1977

Gebet von dem geistigen Gut, das ihr besitzet, nur immer weiter…

Die weltlichen Gedanken einer Seele fördern zumeist nur die materiellen Vorteile und lassen dem Menschen keine Gelegenheit, sich mit der geistigen Welt zu befassen…

So soll es nun auch für die Jetztzeit in einem besonderen Maß sich ergeben, daß die Gedanken der Menschen sich mehr müssen d e m zuwenden, was für sie von keinem Wert erscheint. Sie alle haben den eigentlichen Sinn und Zweck des Erdenlebens noch nicht erkannt und wollen auch nicht davon berührt werden in ihren Gedanken, daß sie sich doch nur für eine kurze Zeit auf Erden befinden und daß es ihnen nicht kann erspart bleiben, all ihre Güter und Liebhabereien einmal zurücklassen zu müssen.

Sie wollen keine beschwerenden Gedanken in sich tragen und können somit nicht höherschreiten in der Erkenntnis für eine andere Welt. So nun aber es wird zum Gegenteil führen, daß alle dieser Annehmlichkeiten des Lebens ihnen genommen werden, muß es unweigerlich dazu führen, daß eine Zeit des Nachdenkens über ihr Schicksal das nun kann zuwege bringen, und nun in ihnen ein Licht sich entzündet, das ihnen den Weg erleuchtet.

Stellet eure lichtspendenden Worte nur immer wieder ihnen vor Augen… gebet von dem geistigen Gut, das ihr besitzet, nur immer weiter… Und wenn ihr es auch zur Zeit nicht ersehet, daß die Seelen der Menschen an Nahrung zuneh-

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men, so kann dann aber eine Wandlung im Augenblick eintreten, so sie durch die Ausmaße der Zerstörungen es werden als eine Gnade erkennen, daß sie zuvor schon sich konnten damit befassen, was für die Welt in die Erscheinung nun tritt.

Somit ist nichts umsonst getan, was ihr durch eure Arbeit denen zuwendet, denn wo eine gleichbleibende Bemühung für diese Seelen ist, wird auch eine Kraft dann dem gegeben, dem diese zugewendet wird… Und es ist dann auch der Segen spürbar, es muß die Seele zunehmen an Licht und Kraft und sich nun der geistigen Strömung hingeben, denn eine Tat der Liebe bleibt nicht unge- lohnt, und wenn es auch noch scheint, als wollten alle Bemühungen nichts fruchten.

Schreitet weiter auf dem Wege der Bemühungen für eure Umwelt, es kommt der Tag schneller heran, der alles wird zur Tat werden lassen, was durch die Gnade des Vaters gegeben wurde.

Denn nur wo eine gleichbleibende Bewässerung eines Bodens auch kann eine Frucht reifen, ist es auch mit der Bewässerung des Seelenackers von gleicher Art… und stehet auch der Sinn und Abwehr noch so hoch… es muß das Un- kraut einer fruchtbringenden Pflanze weichen, sie es auch noch so tief verwur- zelt.

Wo eine Frucht zur Reife dann kommt, ist die Freude des Sämannes groß, denn sie erhält sowohl den Körper, wie aber auch dann die Seele dadurch an Bestand und Festigkeit zunimmt…

Und Meines Segens seid ihr gewiß, dir ihr euch bemüht um deren Seelen. Amen

770406

H.D. 6.4.1977

Die Zeit der Prüfungen stehen aber auch als ein Wegweiser

a l l e n

vor Augen …

Bringet ein Opfer der Liebe…schöpfet aus dem Born der ewigen Liebe, öffnet die Herzen freudig zum Empfang des göttlichen Wortes und ihr werdet gestärkt und voller Kraft sein für die kommende Zeit.

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Die Zeit der Prüfungen sind für die Menschen, die im Glauben stehen, wohl auch eine Schule voller bitterer Stunden, sie stehen aber gefestigt den Anstür- men gegenüber und können gewahr werden, daß alle Anzeichen ihnen als Wegweiser dienen.

Es ist die Zeit des Leidens und Sterbens des Erlösers Jesus Christus auf Erden nun auch eine Zeit des Leidens für die Menschheit geworden. Es hat der Hei- land mit Seiner Liebe das Kreuz vorangetragen für euch als Symbol der Nach- folge Seines Wandelns auf Erden.

Die Zeit der Prüfungen stehen aber auch als ein Wegweiser a l l e n vor Augen … es richten sich die Blicke der Menschen nur nicht danach, und glauben, dem entgehen zu können, was für die Gesamtheit der Menschen muß zum Austrag gebracht werden. So aber ist euch, dir ihr der Zeichen wohl achtet, auch der Blick geschärft, und ihr gehet nicht blind einher und habet alle Mittel, euch Kraft zu sammeln… und auch eine feste Hand könnet ihr erfassen, die euch Schutz, Leitung und Betreuung gibt.

Darum banget nicht, seid fröhlich im Herzen, glaubet, liebet und vertrauet auf des Heilandes Verheißung die da lautet:

„Kommet zu Mir, die ihr mühselig und beladen seid, Ich will euch erqui- cken…“

Ja, mit Meinem Himmelsbrot werde Ich euch stärken allezeit…

770418

H.D. 18.4.1977

Amen

Und so kommt die Zeit heran, die voller Unruhe die Menschen erfüllen wird…

Und so kommt die Zeit heran, die voller Unruhe die Menschen erfüllen wird, und es kann sich sowohl der Wissende wie aber auch der Unwissende nicht dem entziehen, was eine Veränderung der Lebensweise wird mit sich brin- gen…

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Und nun ergibt sich aus all diesem aber auch für euch, Meine Kinder, es insbe- sondere, eine vermehrte Arbeit zu leisten, die ihr nur könnet schaffen mit Meiner Kraft. Es muß alles getan und befolgt werden, was noch kann zur Errettung des Einzelnen beitragen.

Soll Ich nun euch, die ihr Mir doch so zustrebet, verlassen in eurer Schwä- che… wie kann es doch durch Meine Macht sich zur Gegenseite verändern, wo ihr werdet Mich als euern Vater so recht erkennen lernen und Ich euch durch alles Ungemach leite zur Freude aber auch eurer Umwelt…Nützet daher die Zeit noch zur Genüge und erkennet jeden Tag aufs Neue, daß Ich euer Führer und Beschützer bin.

Die seltsamsten Gegebenheiten können euch das schaffen, was zur Erleichte- rung eurer Lage wird beitragen und dadurch auch die bessere Nutzung der Zeit gegeben ist, indem euch durch die Schwächung des Körpers so manche Stunde genommen wird.

Mir ist der Tag und Stunde eurer Arbeitsmöglichkeit doch auch ersichtlich und es ist alle noch verfügbare Zeit von einer Notwendigkeit, daß ihr durch die Veränderung nun auch sollet die Möglichkeit erhalten, in Ordnung und damit auch einer größeren Bereitwilligkeit zu stehen

So ist für euch das Wort von ganz besonderer Bedeutung, und es muß sich eure

Kraft vermehren durch Meinen Willen…

Amen

770426

H.D. 26.4.1977

Ein Wort für jene, deren unruhevollen Leben sie nicht zur inneren Einkehr kommen lässet…

So stehet alles in Meiner Macht und Weisheit, was die Menschen werden auf sich nehmen müssen, wenn die Zeit erfüllt ist…

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Hat der Mensch sich Mir zugewandt, ist sein Leben erfüllt von der Liebe zum Nächsten, stehet er auch dann im Bereich Meiner Gnade, durch welche er die Schwere der Zeit nicht so drückend empfindet…

Die Liebe, die ihr allem Wesenhaften noch zuwenden könnet und durch welche auch die Kraft erzeugt wird, kann dann euer weiteres Leben gestalten, und sie wird den Sieg davontragen in den Tagen der Not…

Darum soll es euch nicht drücken und mutlos machen, wenn es euch zuweilen die Lieblosigkeit empfinden läßt und euch schwächen will in eurer Arbeit.

Hat Mein Wille doch stets nur zu gelten, seien es auch nur die kleinsten Be- gebnisse, es werden auch diese von Mir bestimmt und nach Meiner Weisheit gelenkt… So muß es nun wieder gesagt werden, liebet einander wie Ich euch liebe, gebet denen von euerm geistigen Reichtum ab, so ihr nur eine kleine Regung ihrer Herzen verspürt…

Es muß ein Pflänzchen liebevolle Pflege erhalten, soll es zur Frucht reifen. Schaffet euch einen Born, aus welchem ihr unentwegt schöpfen könnet, so es euch danach verlangt, Kraft zu holen für eure Seele.

Das ist gesagt d e n e n, wo eine Stätte des unruhevollen Lebens sie nicht zur inneren Einkehr kommen lässet… Und haben sie einmal erkannt, wo die Stille und Wohltat einer Raststätte ihnen zur Einkehr ihrer Gedanken zu finden ist, werden sie dann stets mehr dem zudrängen, wo ihre Seele Ruhe findet…

Muß es auch nicht für jeden Menschen zur Richtschnur dienen, so können aber doch die wenigen ihren Nutzen daraus ziehen.

Kommet und labet euch am Quell der ewigen Liebe, sie stehet allen zur Verfü-

gung und hat Ewigkeitswert…

770427

H.D. 27.4.1977

Amen

Schutz und Hilfe stehet jedem zur Seite, wo eine Welt voller Freuden für die Menschen zunichte geht

Schutz und Hilfe stehet jedem zur Seite, wo eine Welt voller Freuden für die Menschen zunichte geht und sie sich werden bangend fragen, ob wohl Gottes Macht dies alles zuläßt…

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Sie stehen noch im Banne d e s s e n, der kein Erbarmen kennt, wenn es Ihm um die Gewinnung ihrer Seelen geht und auch eine Waffe daher in Anwendung bringt, womit Er glaubt, Sein Ziel zu erreichen.

Es ist aber gleichzeitig eine Waffe, die Ihn erkennen läßt, so nur eine kleine Erkenntnis der Menschen dies zuläßt. Brauchet ihr daher der Zeichen noch, durch welche es soll die Schändlichkeit mehr beweisen, daß also eine leichtere Entscheidung eurerseits zu der Überzeugung führt, daß nur der Wille Gottes alles regiert?

Es muß euch, die ihr noch zögert, euren Willen ganz dem Willen Gottes zu unterstellen, nun aber auch mehr und mehr mit dem Gedanken erfüllen, eure Blicke dorthin zu wenden, wo eine Macht und Stärke sich offenbaren wird durch die Naturereignisse mit ihren Ausmaßen.

Gebet euch daher dieser Macht zuvor in die Hand, daß sie auch euch möge sich entgegenstrecken in Erbarmung und Hilfe zugleich…

Es ist der Tag nicht mehr fern, es rufet der Schöpfer alle Seine Wesen im Lichtreich zum Einsatz auf, denn es wird durch diese für euch die Hilfe schnell zuteil, wo sie angefordert wird, und sich ihrer kann ein jeder anvertrauen…

Der Tag ist nicht mehr fern … Ich wiederhole dies und eindringlich sollet ihr dem Rufe folgen, welcher noch ertönt als ein Ruf der Gnade und Barmherzig-

keit eures Vaters von Ewigkeit…

Amen

770509

H.D. 9.5.1977

Alles dienet euch zur Vollendung, was es auch immer sein möge… Liebet einander…

Und so setzet alles dran, euch zu formen nach Meinem Willen, denn so Ich doch nur das bezwecke, daß ihr sollet für die Ewigkeit gerettet sein, kann Ich euch nicht in der Finsternis belassen…

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Alles dienet euch zur Vollendung, was es auch immer sein möge… alles führet euch dem Licht entgegen, wo durch eine kleine Regung eure Herzen erwärmt werden zum Nutzen sowohl eurer Mitmenschen, wie auch euer eigener Seelen- zustand mehr und mehr zur Reife kommt. Die Taten der Liebe lassen erkennen, wieweit eure Seele auch dem Licht will näherkommen, sie drängt gleichsam euch dem entgegen, und wo eine Flamme sich entzündet, ist auch der Beweis gegeben, daß die Arbeit und Befruchtung nicht vergeblich war…

Liebet einander, aber gebet auch Raum in eurem Herzen, was zur Freude und Ausgeglichenheit beiträgt, denn es muß auch dessen gedacht werden, daß eine beschwingte Seele sich wird leichter weiterführen lassen auf ihren Weg zur Höhe…

Und so muß auch noch alles um euch reifen, wachsen und Frucht bringen und die Früchte können eingesammelt werden zur rechten Zeit…

Stellet auch des Gegners Macht euch noch so manches in den Weg, beachtet es als eine Prüfung stets, euren Willen zu stärken und auch eine von Nutzen-sein- könnende Handlung des Gegners ist, denn auch er spielt zuweilen gewisserma- ßen mit dem Feuer des göttlichen Willen, und weiß nicht um dessen Auswir- kung.

Kommet nun der Tag immer näher, welcher wird zur Entscheidung führen, so

muß noch alles getan werden, um die Reife der Seele zu fördern…

Amen

770510

H.D. 10.5.1977

Das Ziel durch Ablehnung Gottes ist Finsternis und Qualen für lange Zeiten…

Machet euch bereit, es ist die letzte Stunde an der Ewigkeit gemessen, sie trägt euch das Los der Glückseligkeit ein, wie es aber auch wird euern Tod bedeu- ten, so ihr nicht des Willens seid, Mein Gnadenlicht noch anzunehmen…

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Alles wird offenbar werden, alles wird gerichtet nach Meiner Gerechtigkeit…

Und wer nur durch eine kleine Erkenntnis auch M i c h

und sich mit seinem Willen Mir zuwendet, wird auch eine segensreiche Zeit

dem Menschen beschieden sein, wo er noch durch Meine Gnade kann immer höher steigen, und auch das Ziel sicher ist.

erkennt und begreift,

D a s Ziel aber, welches ihr anstrebet durch euer Ablehnung Meinem göttli- chen Geist gegenüber, wird sein die Finsternis und Qualen für lange Zeiten.

Stellet ihr euch Meine Gottheit vor Augen… wisset ihr um Sinn und Zweck eures Daseins auf Erden, so ist doch die Möglichkeit gegeben, daß ihr zur Erkenntnis kommen könnt. Und diese Erkenntnis muß gewonnen werden … ein Ringen um diese muß einsetzen, ihr müsset eure ganze Kraft anwenden, um das in euch schlummernde Licht der Erkenntnis zu entzünden

Und wenn es euch zuweilen die kraftspendende Gewißheit einer führenden Hand spüren läßt, so ist es doch nur M e i n e Hand, die euch führt, die euch emporziehen will zum Licht, das ewig währet.

So habet ihr der Mittel und Wege genug, die euch zur Kräftigung gegeben werden…. nutzet sie nur nach eurer Möglichkeit… stellet nicht ein falsches Licht in den Vordergrund, dessen Schein eure Blicke trüben und täuschen durch die grellen Strahlen eines Scheinlichtes.

So wisset ihr um die Zeit und Stunde eures Endes nicht, und es muß der Tag genützt werden, ehe die Nacht hereinbricht. Betet und bittet um Gnade und

Kraft, und ihr werdet errettet werden, so die Zeit erfüllt ist….

Amen

770519

H.D. 19.5.1977

Zunahme an Erkenntnis nur durch eifriges Streben und Arbeit an der Seele…

Es hat dein Wunsch einer Verbindung mit Mir, deinem Vater, wohl volle Berechtigung, daß es also soll nicht zum Stillstand führen, und auch damit der Mensch enttäuscht wird, dessen Verlangen danach sich sehnt, a u c h Meine Worte zu hören.

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Es soll dort, wo der Boden für eine Aufnahme Meiner Worte geschaffen wur- de, keine brachliegende Frucht zur Untätigkeit kommen. Somit ist es für dich, Mein Kind, doch auch von Nutzen, stehest du doch im Bereich dessen, was für die Zukunft sich erst wird erweisen.

Alles ist eine Angelegenheit der Zeit, nichts ist umsonst getan und auch nichts wird verlorengehen, hat es einmal durch Meinen Willen sich zum Licht empor- gehoben. Mir sind alle die Menschen betreffenden Ereignisse als eine Notwen- digkeit ersichtlich, und es wird sich der Wille so mancher Meiner Kinder regen, wenn sie es werden erfahren an ihrem eigenen Erleben, und auch durch so manche Gefahren sich dessen erinnern, was Ich durch Meine Worte dir sagte…

Alle Liebe und alle Opfer werdet ihr anwenden müssen, um dann denen durch tatkräftige Hilfe beizustehen, damit sie gefestigt und gestützt werden durch euch, die ihr des Wissens seid um Meinen Plan von Ewigkeit… wollet ihr euch doch auch noch höherschwingen und auch zunehmen an Erkenntnis, die euch nur kann erwachsen durch eifriges Streben und Arbeit an eurer Seele.

Des Leibes Bedürfnisse werde Ich euch immer zukommen lassen, doch die Seele bedarf eurer eigenen Arbeit, eurer steten Bereitschaft, für ihre Weiter- entwicklung den Grad zu erreichen, der sie befähigt, im geistigen Reich dann das Lehramt für die schwachen Seelen zu übernehmen.

Somit habe Ich, Der Ich euch aller Vater bin, auch an euch, Meinen Kindern, doch Meine ganz besondere Freude, wenn Ich ersehe euern Willen, Mir zu dienen, Mit eine Wohnung in euch zu schaffen, die Mir zu jeder Zeit Zutritt verschafft. Stellet euch daher nur immer wieder Mir zur Verfügung, wenn es euch treibt die Verbindung herzustellen, denn Ich will, daß euer Weg soll dem Ziel entgegengehen, welches allein euch führt zu Mir in Mein Reich des Frie-

dens, der Glückseligkeit und ständigem Streben nach der Vollendung

Amen

770525

H.D. 25.5.1977

Es ist der Geist des ewigen Lichtes, der Wahrheit, aus dem alle Weisheit fließet

Es ist der Geist der Liebe, der euch verbindet miteinander, damit ihr gefestigt ein jeder für sich stehe durch die gemeinsame Zielrichtung. Der Geist, welcher euch hält auch und in der immer mehr verminderten Sicherheit schützt in den

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euch umgebenden Gefahren. Soll es doch zur Stärkung dienen, da ihr die Stunde kommen sehet, die euch wird erkenntlich machen, was es zu beachten gibt…

Muß nicht auch der Geist euch einführen in alle Wahrheit und ihr euch mehr und mehr bewußt werdet, wie weit der Weg euch hatte dem Ziel immer näher- geführt? Und alles habet ihr sowohl erkannt als eine Prüfung, wie aber auch es euch stärker machte im Glauben und Vertrauen auf die alleinige Hilfe durch Mich, euern Vater und Betreuer eures Lebensweges…

Setzet nun eine Notzeit ein und die Welt sich hervortut in ihrer Macht, so steht doch Meines Wirkens Macht in gleicher Weise zur Seite…Und es muß die Welt erfahren, wie weit sie nur einem Scheinlicht folgte, wie weit sie sich in die Hand dessen gab, der sie nun wird auch so bedenken, wie es der Wille der Menschen war und auch durch den Willen nicht anders sich auswirken kann, nach Wunsch und Handeln ihres Denkens.

So ist es durch eine göttliche Macht und Weisheit aber auch für die Menschen von Wirkung in den Tagen der Not, wo eine geistige Strömung ihnen hat dazu verholfen, den Geist der Wahrheit in sich aufzunehmen…. Ihn gleichsam als eine Kraft und Abwehr sich kann zunutze machen.

Nicht der Geist der weltlichen Macht stehet als eine Siegermacht im Vorder-

grund…. Es ist der Geist des ewigen Lichtes, der Wahrheit, aus dem alle Weisheit fließet, wie auch d e n der Geist erleuchtet, der in diesem göttlichen Licht wandelt. Und er wird es auch dereinst erfahren, warum alle Erdenleiden sein mußten und ihm dazu gedient haben, in das ewige Licht einzutreten… Amen

770529

H.D. 29.5.1977

Lasset daher allen euren reichen Gnadenschatz zugänglich werden…. Gebet Raum im Herzen für M e i n e Liebe….

Und es ist der Geist der Liebe auch, welcher die Menschen verbindet im ge- meinsamen Streben nach der ewigen Wahrheit aus Mir. Und es wird auch stets den Menschen stärken, wo eine Verbindung besteht zwischen ihnen, denn nicht allein wird die Kraft erzeugt durch den Glauben, es muß auch die Liebe als ein sichtbares Zeichen Meiner Gegenwart dort in Erscheinung treten, daß es also

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auch dem Menschen Kraft gibt, der in seinem Herzen wahrheitsverlangend ist…

Und nun soll aber auch Meines Geistes Wirken erkenntlich gemacht werden, sodaß ihr nur den Willen benötigt, dieses anzunehmen, was Ich, eurer Vater, damit sagen will….

Nicht ein jeder kann und wird sich so formen, daß die ihm innewohnende Liebekraft deutlich hervortritt… es muß dem Menschen freigestellt bleiben, das zu bewerten im rechten Sinn und Tat, was der andere ihm lässet zukom- men. So auch ist der Geist unter euch, wenn ihr nur die Liebeaussaat recht erkennt, wo sie durch ihre Reife und Frucht wird zur weiteren Reife e u r e r Seele beitragen.

So muß es als eine Gnade auch erkannt werden, wenn durch die Zusammenge- hörigkeit der Seelen ein Fortschritt es erbringt für die einstige Heimat der Seelen.

Lasset daher allen euren reichen Gnadenschatz zugänglich werden, gebet der Liebe, wo ihr nun immer sie könnt geben. Gebet aber auch in eurem Herzen Raum für M e i n e Liebe, indem ihr Mir euer Herz so gestaltet, daß Ich darin Wohnung nehmen kann, so Ich zu euch kommen will.

Und nun erfasset Meine Worte recht, sie sind im Geiste der Pfingsten gegeben, sie sind gleichsam auch als eine Ausgießung des Geistes zu bewerten… Und das soll für euch am heutigen Tag Mein Gruß an euch sein, da ihr euch habet zusammengefunden durch Gemeinsamkeit und Streben nach Vollendung… Amen

770609

H.D. 9.6.1977

Verbreitungsarbeit nicht vernachlässigen! es muß das Wasser unaufhaltsam fließen aus dem Born der Liebe und Weisheit, einer göttlichen Quelle…

Die Verbindung, welche ihr schaffet, um mit Meinem Geist euch erfüllen zu können, habet ihr durch euer Streben euch erworben, wo eine gleichbleibende Arbeit an eurer Seele das zuwege bringt…

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Nun muß aber auch das Wasser des Lebens unaufhörlich fließen, es muß – soll es zur Stärkung beitragen für so manchen schwachen Erdenpilger – auch durch die Reinheit und Klarheit eines reinen Bächleins zur Entgegennahme für den Wanderer zur Seite sein.

Haben sich derer so mancher schon in ihren Reihen davon entfernt, indem ihnen das Wasser des Lebens nicht mehr begehrenswert schien, so ist doch die Quelle der Unversiegbarkeit nicht geschlossen, sie ist nicht als eine nur vorü- bergehende Labung entstanden, sie ist im Gegenteil für alle Zeit geöffnet worden und ist für den, der sich als ein Neuling einfindet und Stärkung be- gehrt, zur Belebung bereit, zur Entgegennahme einer sich bildenden Erkenntnis auf seinem Weg des Lebens…