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Gottes Wort

Offenbart an Hanna Dudde


durch das Innere Wort im Herzen
gem. Jes. 42,9; 46,19; Am. 3,7 und Joh. 14,21.

in den Jahren 1966 bis 1983

Heft 12
22.1.1979 – 29.3.1983


 
aus 790323

„Die göttliche Sprache kann nur der erkennen, dessen Herz auch voller Liebe ist und auch
demgemäß eine Sprache der Liebe versteht.“

aus 751113

….. Kommt der Geist der Wahrheit in Form Meiner Ansprache zu euch hernieder, so
wisset, daß Ich es für euch als notwendig erkenne für eure Seelen…

Und somit ist es auch für d e n von Nutzen, wo noch die Ansicht besteht, daß Ich nicht
eine für die Ohren besser klingende, weltlich vollkommenere Sprachweise dem Empfän-
ger Meiner Worte zukommen lasse…

Ihr alle habet noch in euch den Hochmut und Eigendünkel für die euch schmackhafteren
Worte einer verbesserten Sprachweise…

Und somit ist es auch nur d e m zum Nutzen und Wert, wo die Sprache des Herzens
vorherrscht, und will von Mir gespeist und getränkt werden auf seinem Lebensweg…

So hat sich der Mensch auch nur zum stets größer werdenden Verstandesmenschen
herangebildet, und wird sich wohl niemals ein Verstandesmensch die Worte so zu Herzen
gehen lassen, als wie es für ein in Liebe zu Mir erglühendem Kind möglich ist…

Soll die Kraft des Geistes wirksam werden, muß auch der Verstand zurücktreten in seiner
Geltung und Eigendünkel….Verstand und Geisteskraft werden niemals gemeinsam ein
Feld bebauen…


 
Hanna Dudde wurde am 28.8.1897 in Liegnitz (Schlesien) geboren. Der Vater war
protestantisch, die Mutter katholisch. Alle sieben Kinder, 5 Mädchen und 2 Jungen,
wurden im katholischen Glauben erzogen. Der Vater war Kunstmalers.

Ihr ältere Schwester Bertha D u d d e wurde am 1.4.1891 in Liegnitz (Schlesien)

Am 7. Februar 1945 zog die russische Armee in Liegnitz ein. Das mehrstöckige Wohn-
haus, in dem die Familie gewohnt hatte, wurde beschlagnahmt. Hanna war zu diesem
Zeitpunkt 48 Jahre alt, ihre Schwester Bertha war 54 Jahre alt.

Die Evakuierung ins Reich war am 7.11.1946. Aufgrund der Abwesenheit von Bertha
am Tag der Evakuierung in Güterzügen, hatte Hanna die Handschriften mit den Offen-
barungen Gottes an Bertha an sich genommen, in denen bis zu diesem Zeitpunkt 3924
Kundgaben von Bertha niedergeschrieben waren.

Von den bis dahin 49 Handschriften blieben 13 Handschriften in der Wohnung von
Bertha, bis dahin wohnhaft in der Hedwigstraße 39 in Liegnitz, zurück …. und den Grund
dazu offenbart uns der Himmlische Vater in der Kundgabe an Hanna vom 17.11.1971.
Diese Handschriften haben sich bis heute (3/2010) trotz Suche nicht angefunden.

Im November 1946 ist das Flüchtlingsaufnahmelager in Wolfen/Bitterfeld als Aufenthalt


überliefert, ab Dezember 1946 dann Draschwitz bei Zeitz und ab 20.12.1946 Rodenkir-
chen/Köln und ab 16.Mai 1948 Leverkusen… im Casino der Bayer-Werke, später dann in
der Manforter Straße 26.

Nach dem Tod ihrer Schwester Bertha (17.9.1965) und ihres Bruders Franz (1966) zog
Hanna nach Wattenweiler bei Bad Schussenried in Baden Württemberg.

Von 1966 bis zu ihrem Heimgang am 17.8.1983 hatte Hanna Dudde ebenfalls das Innere
Wort. Die Kundgaben sind nicht komplett überliefert.

Dem Herausgeber wurden 2008 zwei Ordner mit 805 Kundgaben übergeben, die nun der
Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und dem einen überaus reichen Segen bringen
wird, der auch diese Worte Gottes mit dem Herzen liest und in sie als ewiges geistiges Gut
aufnimmt.

Herausgeber:
Ingo Schneuing, Flörekeweg 9, 21339 Lüneburg, 04131 32589
ischneuing@aol.com, www.bertha-dudde.info

im März 2010


 
 
Verzeichnis: 
 
 
790122 Stillstand wird einsetzen für eure Arbeit für Mein Reich… Zuvor  Stärkung der Hungrigen  
und Dürstenden… 
790123 Trostworte 
790206 Zeugnis aus dem Jenseits durch  einen „Vater, Bruder und Freund namens Alfons“… 
790208 Liebes und Leid soll in aller Dankbarkeit aus der Hand Gottes angenommen werden.. 
790227 Gleichbleibende Klänge aus den Sphären der himmlischen Welt…  Eine Seele (Jorg) aus  
dem Jenseits… 
790229 Jedes kommende Ereignis ist ein Hinweis auf das ganz große kommende Ereignis… 
790318 Erklärung der hörbaren immerwährenden Schwingungen und deren Auswirkungen… 
790319 Verbindet euch zu gemeinsamen Streben… 
790323 Gemeinsame Verbreitung der Kundgaben von Bertha und Hanna Dudde in unserer Zeit… 
 Erkennen der göttlichen Sprache… 
790413 Unverstand der Welt zur Liebetat Jesu  ‐  der Kreuzigung … 
790415 Trost… Hohes Alter.. 
790418 Wenn sich in der geistigen Welt die Tore werden schließen… 
790502 Belehrung einer jenseitigen Seele  (Erich) … 
790618 Himmlische Freuden als dem Ohr vernehmbare immerwährende Töne, die statt Freuden  
aufgrund von Unverstand den Unmut erwachsen lassen.. 
790808 Ein Heilmittel‐Rezept für einen Absud… Bei Juckreiz – äußerlich … Schlechte Ernährung … 
790830 Gnade noch bis zum letzten Moment … 
790920 Die göttliche Liebekraft stehet als treuer Helfer  d e m  zur Seite, dessen ganzes Wollen und  
Denken die Vereinigung mit Mir anstrebt 
791004 Nur durch das Drängen des Geistes kann eine Vereinigung mit der Seele erreicht werden… 
 Gnadenwirken Gottes… 
791019 Uneingeschränkte Handlungsweise und Opferbereitschaft sind Beweise der Nächstenliebe… 
791029 Die Gaben des Geistes strömen in der letzten Zeit in vermehrtem Maß der Menschheit zu …  
791110 Die göttliche Gnade waltet für Jeden… 
791111 Nehmet daher Abstand von jeglichen Auseinandersetzungen, sie fruchten nichts, und sind  
für jeden nur eine Schwächung ihrer  Seelen…. 
791204 Die Liebe stellet allem voran, lasset nicht nach in euerm Bemühen… 
800107 Geburtstag Jesu 
800111 „Wenn die Not am größten ist, ist Gottes Hilfe am nächsten“. 
800206 Eine bekannte Seele aus dem Jenseits … 
800211 Die göttliche Liebe wandelt die Seele … 
800223 Lasset es niemals an der Liebe mangeln, wenn auch die Menschen nicht nach eurem  
Herzen sind 
800328 Der Weg nach Golgatha ist auch heute noch der Weg zur Rettung der Seelen … 
800330 Die Seele wächst an jedem Leid … 
800413 Alles hat sich für die Zeit der kommenden Not vorzubereiten 
800503 Hinweis auf Falschmedien .. 
800504 Die Liebe zur Welt ist das Hindernis … 
800513 Geistige Strömungen … 
800522 Machet die Probe mit einem Gebet … 


 
800523 Die Not wird beten lehren … 
800525 Der Geist des Widersachers beherrscht die Menschen durch die Freuden der Welt … 
800713 Irrglaube an einstige Verkörperung als Mensch auf Erden … 
800720 Wo eine Schuld noch drückt .. 
800801 Maria offenbart sich zu den wahrnehmbaren Tönen … 
800807 Trost 
800815 Alle Hilfsmittel finden Anwendung … 
800816 „Kommet an Meinen Tisch! Sättigt euch mit dem Brot des Lebens und fallet nicht in erneute 
 Finsternis des Geistes…“ 
800819 Bittere Erkenntnis der Seele nach dem Ableben von der Erde … 
800909 Worte zur Stärkung … 
801006 Die göttliche Liebe wird immer den Beistand geben, wo der Wille es bekundet … 
801127 Die Menschen stellen ihrem Schicksal selbst hindernd eine Grenze, eine  
unüberwindliche Schranke… 
801128 Sprechet den Namen Jesus Christus in Vollgläubigkeit nur immer aus, und es wird euch die 
 Kraft zugehen zu jeglicher Tätigkeit. 
801205 Der Völkerhaß kommt erneut zum Durchbruch … Durch Lieblosigkeit wird der Haß größer … 
810203 Bertha aus dem Jenseits mit Trost für Hanna .. 
810306 Die Welt weidet sich in ihrem Wahn, in der Genußsucht und Vergnügungen aller Art. 
810318 Menschen wir die Angst und Sorge um das tägliche Brot erfassen … 
810408 Die Menschheit hat sich ihrer Gnade beraubt .. 
810524 Nun ist das Gnadenmaß zuende … 
810525 Hinweise für Seinen Arbeiter…. 
810927 Arbeitshinweis .. 
810929 Es ist diese Zeit für die Menschheit von größter Wichtigkeit … 
820128 Werk der Vergebung für eine jenseitige Seele … 
820414 Aus dem Jenseits von Else … 
820417 Tröstung 
820602 Wort von Maria, der Gottesmutter … 
820715 Verschließen der Himmelspforten – große Trockenheit – Unglaube 
830309 …. O  Vater, gib mir Deine Kraft dazu. … 
830329 Fallet nicht in die Fangnetze des Gegners … 


 
790122
H.D. 22.1.1979
Stillstand wird einsetzen für eure Arbeit für Mein Reich…
Zuvor Stärkung der Hungrigen und Dürstenden…
Wem die Gnade zuteil wird, Mein Wort in aller Reinheit zu vernehmen, ist
wahrlich von Mir geführt und behütet alle Zeit. Die Gnade, einer Seele zum
Licht verholfen zu haben ist dann ersichtlich, so der Mensch wird das Erdental
verlassen. Es folgen dieser Seele dann unzählige Seelen, die alle wollen teil-
haben an der Freude, welche nun einem Erdenkind zuteil wird und es wird die
Zahl sich noch vergrößern, ist erst einmal das Licht entzündet worden für so
viele Seelen, die sich aus der Dunkelheit konnten lösen.

Der Besitz und Glaube an die erfolgte Errettung bedeutet alles, was nur immer
wachsen kann und auch dem Schwachen wieder weiter hilft. Es ist daher von
keiner Bedeutung, daß die Zufuhr Meiner Gnadengaben nur noch spärlich
erfolgt, denn alle Worte tragen die Seelen weiter, so wie einmal konnten ihre
Liebe und Dankbarkeit beweisen. Der restliche Erdengang wird nun zur Freude
aller der Abschnitt sein, womit aber nicht soll gesagt sein, daß die weltliche
Freude den Lohn bedeutet.

Es ist nur ein Zeichen Meiner Liebe, die Ich einem Erdenkind schenke für so
manche Stunde voller Leid und Trübsal, und die es geduldig trug, um der Seele
willen.

Habet acht, es ist der Tag im Anzug, wo alle Brücken der Verständigung
werden abgebrochen sein, aber dadurch auch ein Stillstand einsetzt für eure
Arbeit für Mein Reich… So lasse Ich es zu, daß alles sich noch stärken kann
an Meinen Gnadengaben, und ihr sollet das Brot austeilen an alle Hungrigen
und Dürstenden… womit gesagt ist, daß im verstärkten Maß diese werden zu
euch kommen…

Gebet reichlich und ohne Zögern, denn die Saat wird aufgehen, wenn es auch
nicht gleich ersichtlich ist. Liebet einander, betet einander und der Lohn eurer
Treue ist euch gewiß, denn wo eine Arbeit geleistet wurde, stehet auch der
Lohn ihm zu… Amen


 
790123
H.D. 23.1.1979
Trostworte
Bleibe nur immer Mit verbunden und benutze die Zeit die dir noch gegeben ist
aus, für alle zur Stärkung gegeben Worte, aus welchen sie erkennen sollen, daß
das Wort des Geistes Seine Kraft nicht verliert, mögen sich noch so große
Hindernisse dagegen stellen…
Das Wort ist das Bindemittel zwischen Mir und den Menschen, durch dieses
fließet die belebende Kraft, die jeder braucht den weltlichen Anforderungen
gegenüber…

Bist du gewillt, Mein Wort auch weiterhin zu empfangen, wo ist da die Schwä-
che des Körpers ausschlaggebend? Ich kann dich doch zu jeder Stunde beden-
ken damit, und deine vermeintliche Sorge die dich bedrückt, daß du den Le-
bensweg bald beenden mußt, ist eine wahrlich nutzlose Sorge...

Ich werde alle noch erdenklichen Wege euch noch erschließen, daß ihr Mir
noch dienen könnet, so euer Wille das zuläßt. Darum, Mein Kind, sorge dich
nicht, du bist in Mir und Ich in dir und weißt nicht, wie weit Mein Arm reicht.
Soll es dir doch zum Segen sein, was du noch in Bereitschaft für die Mitmen-
schen tun kannst.

So gehe getrost allem entgegen, denn der Weg der Entscheidung rückt immer
näher, wo du dich wirst entscheiden müssen, die bisherige Stätte zu verlassen.
Das soll für heut dir genügen, denn Meine Liebe und Weisheit ersieht auch alle
dir noch zustehenden Pflichten, und du wirst unterstützt mit Meiner Kraft…
Amen

790206
H.D. 6.2.1979
Zeugnis aus dem Jenseits durch einen
„Vater, Bruder und Freund namens Alfons“…
Die Liebe hat mich euch nahe gebracht durch euer Gedenken meines irdischen
Abganges von der Welt. Ich bin bei euch schon all die Zeit, die ihr euch habt
versammelt zu meiner Freude. Ich war mir nicht bewußt, wieweit ein Mensch
sich kann mit der ewigen Liebe verbinden, wenn er getrieben wird von innen
her, um zur Verbindung mit dem göttlichen Geist zu kommen.

 
Nun stehet mir des Heilandes Liebe zur Seite, wo ich es nicht fassen konnte,
daß Seine Liebe mich armen Erdenmenschen bedenkt mit Seiner Kraft, Liebe
und Weisheit. Ich konnte wohl alle Hilfsmittel zur Reife der Seele in Anspruch
nehmen, aber niemals hätte ich geglaubt, daß die Gottheit einem Menschen so
nahe sein kann, wie ich es nun erlebe.

Daher sollet ihr euch auch nach Dessen Willen richten, Er ist allein maßgebend
für euern Lebensweg auf Erden… Die Zeit drängt und es ist bald eine Verände-
rung in jeder Weise, und ihr könnet nicht genug euch dem Worte Gottes er-
schließen, es wird euch dadurch für die kommende Zeit zum Segen gereichen,
denn die Not wird groß sein, aber auch heilsam für manche Seele…

Es ist durch die Gnade Gottes mir die Gelegenheit gegeben, euch das zu ver-
mitteln, auf daß auch ihr euch könnet einst erfreuen der Seligkeit, wie ich sie
empfinde…. Euer irdischer Vater, Bruder und Freund, euer Alfons Amen

790208
H.D. 8.2.1979
Liebes und Leid soll in aller Dankbarkeit
aus der Hand Gottes angenommen werden..
Immer wieder ist es die Liebe, das Vertrauen auf die Hilfe des Heilandes, Der
in Seiner Gnade und Barmherzigkeit für die Menschen Seinen Geist ausgießt
und auch um alle Geschehen weiß…

So ist es auch zu bewerten, was in der Zukunft wird offenbar werden. Wenn
Ich als der Lenker aller Geschicke für die Menschen einen Weg erschließe, der
sie zum sicheren Ziel führt, muß es auch dankbaren Herzens angenommen
werden was es auch immer nur sei… beides, Liebes und Leides…

Die menschliche Hülle birgt doch nur den Kern, die Seele, die durch ihr Stre-
ben sich den Weg bahnt zur Höhe, zum Licht, das ewig ihr erstrahlt… Soll nun
dem Menschen der Weg erschlossen werden, kann es nur durch Meine Ein-
griffe in ihr Erdenschicksal geschehen, und damit dann der Weg gekennzeich-
net ist, der sie zum Ziel führt…

So hat die Liebe und Weisheit Gottes gar seltsame Wege bereit, für jeden in
anderer Art. Und er muß auch in verschiedener Weise des Menschen Schicksal
lenken… denn nur auf einem in der Gleichheit sich wandelnden Weg wird das


 
Fehlende vom Menschen erkannt, das ihm aber auch zur Erkenntnis führen und
ihm Licht schenken kann in seinem schwachen Zustand…

Darum ist es für einen jeden nur gut und weise eingerichtet, wenn ihm durch
die verschiedenen Hinweise das Verständnis über geistiges Wissen zugeht…
Es ist solange der Wille nicht tätig, als die Ereignisse i h n nicht berühren
und auch nicht erschüttern durch ihre Größe… Es ist sonach der Wille des
Allmächtigen am Werk und kann sich keiner d e m entziehen, was immer
auch für ihn bestimmt ist… Amen

790227
H.D. 27.2.1979
Gleichbleibende Klänge aus den Sphären der himmlischen Welt…
Eine Seele (Jorg) aus dem Jenseits…
Der Liebe eines Kindes, das in der Not Mich, Den Lenker allen Geschehens
bittet, und in der Not dem Mitmenschen will beistehen, wird auch die Bitte
gewährt, die es nützet zum Heil der Seelen ihrer Lieben, und auch der Seele
gedenkt, welche die Erde verlassen hat…

Das Heil also ersteht einer Seele stets durch die Liebe zum Nächsten… So Ich
nun euer aller Wünsche und Hoffnungen weiß, ist auch das von Mir eingelei-
tete Werk an eurem Nächsten, der geschwisterlichen Zusammengehörigkeit,
von Mir für euch alle eine Gnade, und bewußtes Erleben durch die zu euch zu
Ohren kommenden Klänge aus den Sphären der himmlischen Welt.

Machet euch durch die gleichklingenden Weisen kein falsches Bild dessen,
was ihr wahrnehmet mit geistigem Ohr. Die Klänge ertönen immer und ewig
auch für den, der sie nicht wahrnimmt. Es sind die Weisen wohl von einer
gleichbleibenden Art, und auch im Wechsel sind sie von gleicher Art, aber es
stehet dadurch auch mehr zur Beachtung…

Glaubet ihr, daß ihr mit eurer irdischen Beschaffenheit wohl werdet das erfas-
sen, was nur in der geistigen Welt seinen Bestand hat?

Es ist euch durch die Liebe und Aufopferung in Gegenseitigkeit geschenkt


worden… und wüßtet ihr, wieweit einer Seele, die am Verschmachten war,
dadurch geholfen wurde, so ihr euch derer annahmet im Hilfswillen…


 
Es ist somit für euch auch von einer Wichtigkeit und Erkenntnis, wenn ihr nun
die Auswirkung ersehet, es ist dann auch für euch die Brücke schon geschaf-
fen, wenn ihr das Erdental verlasset, und euch nun alles erschlossen wird, was
ihr im Erdenleben nicht erfassen konntet…

Durch die Liebe nur, dir ihr auch dieser Seele, des Bruders und Freundes euer
aller schenktet, und ihr verhalft zum Durchbruch… zum Licht zu kommen, hat
sich durch emsiges Ringen und Schaffen soweit schon gekräftigt, daß auch sie
nun, durch Meine Gnade geführt, euch sich kann kundgeben… Fasset alle
Zusammenhänge im rechten Verständnis auf, dir ihr der Seele am nächsten
standet und noch nicht erfassen könnet im rechten Licht der Erkenntnis…

Glaubet ihr nicht an Meine Führung, die Ich in weiser Voraussicht walten ließ,
so ist doch für euch nun auch der Weg geebnet, auf welchem ihr euch die
Schätze des Himmels erwerben könnet… So soll der Weg über das Kreuz in
Leid und Not nur immer dazu dienen, der Seele zu verhelfen zum Heil und
Erkenntnis des göttlichen Waltens.

Kommet, o kommet auch ihr Mir entgegen mit eurem Willen, lasset nicht die
Gnadenzeit ungenützt, denn sie stehet euch noch zu, solange ihr auf Erden
weilt.

Und nun kommt der Seele Augenblick, wo sie mit Meiner Kraft sich euch wird
kundgeben… Kommet zum Kreuz, das sage Ich immer wieder, und lasset nicht
Mein großes Opfer der Menschwerdung in Jesus Christus umsonst auch für
euch vollbracht haben… So ist mit Meiner Liebe und Barmherzigkeit euch der
Weg gezeigt… er ist das Ziel, die ewige Heimat, die euch winkt, und sollet
dann geborgen sein…. Amen

Und nun stehet die Seele euch zur Seite, sie sah das Licht, welches ihr den
Weg anzeigte, und will nun mit Meiner Kraft sich äußern…:
„Ist es denn möglich, ach, wie bin ich glücklich, den Weg gefunden zu haben,
welcher allein unsere Seligkeit ist… Höre ich dann all die Worte Gottes, die so
voller Liebe sind… wie wird mir wohl und wohler…

Und nun verstehe ich auch all euer Streben, da auch eine große Gnade ist, denn
ihr verwaltet ein Amt, das euch das einträgt, was einer Seele wie mir nicht
konnte gegeben werden, und erst durch mancherlei Leid und Trübsal erkannte,
worin die göttliche Weisheit und Erkenntnis besteht.

10 
 
Wie kann da doch der Mensch sich selig preisen, wenn ihm eine solche Arbeit
für den Heiland und Erlöser gegeben wurde…. Mir wird nun vieles klar, und
immer klarer erkenne ich die Zusammenhänge, dir mich aber niemals hätten
überzeugt im Erdenleben…

So wird nun euch, die ihr mir doch so nahestehet, durch die Liebe Gottes ein
Licht gegeben; folget nur diesem Licht und lasset euch nicht in Traurigkeit um
meinen Abgang von der Erde niederdrücken… Ihr stehet alle in Gottes Hand,
und sie ergreift jeden und will nur, daß ihr sollet selig werden…

Weiß ich auch nicht um euer Ziel, so weiß ich doch, daß nur das euch kann
trösten und stützen, was allein durch des Schöpfers Willen geschieht. Gebet
mir durch eure Liebe auch immer Kraft, denn diese ist die stärkste Waffe, und
fließet aller Segen durch der Liebe Macht…

Gehet nun getröstet durch meine Worte eure weiteren Tage, sie sind für euch
wohl schwer gangbar, doch wo die Liebe Gottes waltet, wird auch alles da-
durch erquickt, und ihr werdet mit des Heilandes und Erlösers Gnade auch zum
Ziel kommen, welches allen zusteht, wenn sie nur immer dem Willen des
Schöpfers sich beugen, und stärken lassen durch Sein Wort…

Euer aller Freund und Bruder, euer Erdenvater, der euch doch so nahe ist und
nur will, daß ihr nicht verzagt auf euerm Lebensweg…
Euer Jorg…. In Jesus Christus … Amen

790229
H.D. 29.2.1979
Jedes kommende Ereignis ist ein Hinweis
auf das ganz große kommende Ereignis…
Die Weisheit des Schöpfers weiß wohl, wieweit der Mensch seinen Fähigkei-
ten gemäß ein Amt versehen kann, daß er sich also um den Mitmenschen in
aller Bereitschaft bemüht, ihnen beizustehen im Kampf der irdischen Welt
gegenüber.

Die Gnade, die der Mensch für sein Wirken erhielt, ist nun durch den Willen
einer höheren Macht für einen Zeitraum bestimmt gewesen, wodurch der Seele
auch so mancher Nutzen erstand.

11 
 
Hat nun ein Mensch vollbewußt seiner irdischen Kraft sich einer ihn fördern-
den weiteren Entwicklung hingegeben, daß also der Seele der Gang auf Erden
nicht mehr das eintragen kann, was sie benötigt zur weiteren Stufe, so muß
auch nun das zurücktreten, was bisher für den Mitmenschen nützlich war.

Soll nun durch Meine Gnade und Weisheit ein für alle Zeiten bleibendes
Wachstum der Seele erfolgen, muß auch der Gang durch das Erdenleben eine
Beendigung erfahren; das habt ihr, die ihr schon wissend seid um Meine
Führung eines Menschenkindes zur Genüge erfahren. Und nun sollet ihr euch
beugen dem Willen Meiner Macht, und euch dessen stets bewußt sein, daß Ich
als Lenker aller Geschicke weiß, eines jeden Menschen Lebensbahn zu steu-
ern…

So soll der Mensch nicht das als Richtschnur gelten lassen, wodurch er mit
seinen Fähigkeiten den Mitmenschen dienen konnte und helfen in deren
Nöten…

So bleibt alle Weisheit eines Menschen auch nur in einem dürftigen Maß, wenn
die Liebe und Hingabe an den Schöpfer noch gering war, und auch keine
weiteren Fortschritte nahm... So also durch den Willen einer weisheitsvollen
Macht der Blick muß erweitert werden, um eine höhere Reife zu erlangen…
denn die Zeit einer Hilfe an seinen Mitmenschen wird nun durch alle anderen
kommenden Ereignisse auch dann nicht mehr nutzen. Und die Zeit muß noch
viele Seelen erretten aus dem Seelenschlaf, der noch die Menschen umfängt in
dieser Welt des geistigen Tiefstandes.

Es ist dadurch auch für alle kommenden Ereignisse ein Hinweis, daß der
Mensch vor großen Ereignissen steht… Amen

790318
H.D. 18.3.1979
Erklärung der hörbaren immerwährenden
Schwingungen und deren Auswirkungen…
Könntet ihr in die Welt des Geistes schauen, ihr würdet wohl nicht mehr fähig
sein, euer Erdenleben in Ruhe zu durchwandern, denn es ist diese Welt so
voller Gegensätzlichkeit, daß ihr immer möchtet euch darin bewegen, wo nur
die Harmonie und Liebe herrscht…

12 
 
Alles ist für diese Welt des Geists geschaffen, was ihr aber durch euer Erden-
leben euch erringen sollet durch Befolgung dessen, was Mein Wille euch
gebietet.

So soll dir, Mein Kind, auch d a s erklärt werden, was dich berührt und es
nicht zu erklären vermagst… Siehe, es hat die Welt wohl ihre Reize, solange
der Mensch dieser verbunden ist. Ist aber die Seele in das Reich des Lichtes
eingegangen, öffnet sich eine Welt, die euch nicht zu erklären ist. Es ist der
Unterschied darin zu ersehen, als wolltet ihr mit eurem Wissen einer Welt die
Geheimnisse ergründen, die in der Natur sich vollziehen. Es sind diese doch
nur soweit zu ergründen, wie der Verstand es fassen kann, und auch nicht
fassen würde bei näherer Erklärung.

Genau so verhält sich der Zustand der Trennung vom Diesseits zum Jenseits…
Die Welt des Geistes besteht aus euch unbekannten Gesetzen, Einwirkungen
und auch voller Geheimnisse, die selbst die Seele noch nicht erfassen und
begreifen würde, so es ihr würde erklärt werden. Der Mensch hat nur solange
ein Begriffsvermögen für die weltlichen Dinge, als wie er die Erde belebt… hat
nun die Seele das Reich verlassen, tritt auch ein anderes Begriffsvermögen ein,
und es muß auch in gänzlich abweichender Art der Seele gegeben werden. Hat
sich der Mensch schon einige geistige Erkenntnisse erworben, steht dann auch
der Seele eine leichtere Aufnahmemöglichkeit zur Seite. Es ist sonach der
Eindruck der geistigen Welt für sie insofern im Vorzug und freudigem Erwa-
chen, daß sie durch immerwährende Lobpreisung und Dankes sich kund gibt…
Die Welt kann wohl für sie einen Nutzen gebracht haben, indem sie nun er-
kennt, wie nichtig und wertlos alles war, so der Mensch sich mit seinen Sorgen
und Nöten eine Leidenszeit bereitete, die ihm oft als unerträglich erschien…

Das ist dann der Anlaß durch der Seele Erkennen zu einem Freuden- und
Dankesausbruch, und dies nun ist in immerwährenden Schwingungen wahr-
nehmbar bei Menschen, dessen Seele schon eine bestimmte Reife erreicht hat.
Die Seele will sich nun in verstärktem Maß den Erdenmenschen mitteilen, sie
empfindet das Glück ihres Zustandes als ein dringendes Gefühl, es den Erden-
bewohnern im gleichen zuzuführen, und möchte nur immer und immer wieder
darauf aufmerksam manchen auf die Seelenarbeit und deren Erfolg…

Lasset nun daher das zur Erklärung sein, wodurch ihr die Schwingungen und
deren Auswirkungen verstehen sollet. Denn jegliche Bewegung ist doch einem

13 
 
hörbaren Vorgang ausgesetzt… und hörbar ist alles, was Bewegung zur Grund-
lage hat.

Die Worte, die euch dadurch zum Verständnis gegeben sind, sollen nun auch
dazu beitragen, euren Mitmenschen einen Vorgang verständlich zu machen,
den sie wohl bei gutem Willen auch werden annehmen…
Das ist nun der Wunsch eurer Schwester Bertha, sie ist um euch und hat durch
ihr geistiges Streben,,, durch ihre Arbeit für den Vater nun auch soviel Licht,
daß sie es nur möchte allen zukommen lassen, ehe der Tag zu Ende geht….
Amen

„Ja, so bin ich bei euch und ich vernehme ein jegliches Gespräch, und will
euch auch immer die Kraft vermitteln, durch des Vaters Liebe, Macht und
Weisheit … Der Sich euch zuneigt durch Sein Wort und euch liebt!“ Amen
(Anm. d. Hrg.: siehe zu „Schwingungen“ die hörbar sind, auch B.D. 1543, 1590, 1832, 4660, 5483)

790319
H.D. 19.3.1979
Verbindet euch zu gemeinsamen Streben…
Verbindet euch zu gemeinsamen Streben, denn die Notzeit erfordert auch
gemeinsame geistige Erkenntnis, durch welche es dem einzelnen zur Höhe
verhelfen kann.
Es hat die Liebe doch immer und überall als Grundlage zu dienen, denn durch
Liebewirken wird der Mensch für seine eigene Seele nur gewinnen, und damit
ist eine doppelte Auswirkung von Segen für einen jeden.
Das, was in der Welt des Geistes besteht, ist für den noch Schwachen im Geist
kaum verständlich, doch wird der Geist angeregt durch gemeinsames Streben,
ist auch dann ein Fortschritt möglich, durch welchen die Seele sich nun selbst-
tätig weiter entwickeln kann…

Alle Liebe, die von Mir ausgeht, ist für den Menschen der Meilenstein auf
seinem Weg zur Höhe. Es kann der Mensch, dessen Seele noch umfangen ist
von den dunklen Mächten, sich daraus lösen, indem durch Liebewirken ein
Licht entzündet wird, das die Dunkelheit erhellt und dann ist des Menschen
Sinnen und Trachten nur immer darauf gerichtet, sich liebend zu betätigen,
ganz gleich auf welche Weise.

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So löset die Ketten derer, wo ihr es erkennen werdet, daß sie möchten gleich
euch an der Seele reifen und wollen, daß Ich sie führe an Meiner Hand…
Amen

790323
H.D. 23.3.1979 (RW)
Gemeinsame Verbreitung der Kundgaben von Bertha und
Hanna Dudde in unserer Zeit… Erkennen der göttlichen Sprache…
Im Geist der Wahrheit sollet ihr wandeln auf Erden, daß heißt, ihr sollet
ALLES, was ihr empfanget aus dem Quell der göttlichen Liebe, auch verwer-
ten und weitertragen an den Nächsten.

Die göttliche Sprache kann nur der erkennen, dessen Herz auch voller Liebe ist
und auch demgemäß eine Sprache der Liebe versteht.

Würde Ich Mich euch, Meinen Kindern, nicht durch Meine Liebe immer
wieder nahen, indem es durch ein brauchbares Werkzeug möglich ist, so
müßten wohl so manche Seelen darben, die durch ihre Zuwendung zu Mir
auch wollen teilhaben an Meinen Gnadengaben.

Und nun stellet ihr die Frage ob der rechtmäßigen Verbreitung der Worte, die
Ich als Geber aller Dinge einem Erdenkind zukommen lasse.

Habet ihr noch nicht erkannt, welch eine Seelenreife dieses Kind (Hanna
Dudde) besitzet durch ihre Hingabe ihres ganzen Wesens, wodurch der Geist
Mir zudrängt und Ich Mich liebend ihm zuneige?
Ihr wollet nun wissen, wieweit es von Vorteil oder Nachteil ist, daß die Worte
Meiner einstigen Magd (Bertha Dudde) mit denen Meines Kindes zur Verbrei-
tung kommen dürfen.

Ihr alle, die ihr glaubet, daß Ich es nicht ersehe, welch eine Not zur jetzigen
Stunde für die Menschen hereinbricht, durch welche wird so manches Herze-
leid erstehen, daß also durch die Ansprache der letzten Zeit Ich auch das be-
zwecke, nach möglichst bestem Können und Wollen, für so manche Seele noch
eine Hilfestellung zu geben und diese gleich zu bewerten ist mit den Gaben des
Geistes von einst.

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Sie sollen nicht ungewarnt und auch nicht hilflos der Not ausgesetzt sein. Die
Gaben des Geistes sind von einer der Liebe und Weisheit zeugenden Kraft, für
jene das Bindeglied einer Kette gleich zu Meinem Vaterherzen. Sollte nicht
auch derer gedacht werden, wo durch die Worte Meiner Liebe ihren Seelen
Trost und Zuversicht zufließt?

So öffnet die Ewige Liebe aber auch durch das aus dem geistigen Reich Kom-
mende euch ein Tor in das Land der Ewigkeit. Das ist für die jetzige Zeit ein
Beweis Meiner großen Gnade, die Ich denen zugehen lasse, wo eine Verbin-
dung von der Erde zu jener Welt hergestellt wurde und dadurch so mancher
schwachen Seele, die das Erdental verlassen hatte, den Weg freimachte, um
zum Ziel dereinst zu gelangen. Es wird sonach die Brücke zur Ewigkeit ge-
schaffen, welche ein jeder wird einmal beschreiten.

Ist die Frage nun dadurch gelöst, die euch bewegt, zwecks einer gemeinsamen
Verbreitung Meiner Worte?

O nein! Ihr steht noch zu sehr im weltlichen Begriff einer Bewertung Meiner
Worte!

Wenn das Werk, das Ich einst ließ erstehen, nun auch durch die Zeit
bedingt, einer Stockung unterliegen wird, so ist doch die Möglichkeit
gegeben, auch weiterhin Mein Wort euch zukommen zu lassen, und das
Werk der großen Gnade von einst nichts an Einbuße erleidet und auch
nicht durch Menschenhand verdrängt werden wird.

Das ist allein von Gottes Macht abhängig, durch euern Willen aber kann nichts
getan werden, was Ich nicht lenke und leite nach Meinem Willen. Amen

790413
H.D. 13.4.1979
Unverstand der Welt zur Liebetat Jesu - der Kreuzigung …
Lasset die Liebe zu euch sprechen, die Liebe Gottes, die ihr nicht begreifen
könnet, noch ihr fähig seid, sie in dem Maß zu üben, daß ihr sie begreifen
lernet, welch eine Liebetat Ich für euch vollbrachte durch Meinen Opfertod.

Hatten nicht alle das Verständnis für Meine Lehre, so wußte doch so mancher
um Meine Mission und der damit zusammenhängenden Geschehen.
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Die Liebe allein war es, die für diesen Gang auf Erden Mich in vollste Er-
kenntnis brachte und dadurch nun auch das schwerste Leiden getragen war
von der allumfassenden Liebe, die Gottesliebe, die Mich als den Menschen
Jesus durchstrahlte…

So nun in der heutigen Zeit die Liebewilligkeit und Fähigkeit gleich einer
sterbenden Pflanze keine Kraft mehr aufbringt, daß sie in ihrer Wirkung also
nicht mehr die Auswirkung erkennen läßt, ist auch die Zeit gleich der sterben-
den Natur in allem, was ihr wahrnehmen könnt. Es hat euch wohl so manches
schon darauf hingewiesen, daß es kein in der Ordnung stehender Verlauf des
täglichen Lebens war.

Und nun stehet die Welt mit ihrer mangelnden Erkenntnis als die Macht im
Vordergrund, durch welche der Sinn und die Gedanken an jene Zeit Meines
Opferganges zum Leidwesen für die Menschen nur noch in einem geringen
Maß ihnen vor Augen steht. Was soll da noch an die Menschen herantreten,
daß sie des wichtigsten Geschehens gedenken, daß sie sich durch diesen Vor-
gang beeindrucken lassen und ihm mehr Bedeutung zumessen?

Ist es nicht zur Belanglosigkeit geworden, so sie sich nicht wollen damit befas-
sen und ihre Gedanken beschweren?

Was sich der Welt hat verschrieben, wird auch durch diese ihre Erfahrungen
machen, indem sie einem gewaltigen Ereignis gegenüber stehen und dessen
Auswirkung erfahren werden…. Das ist dann für ihre Seele nun eine kleine
Aufrüttelung in jeglicher Art, denn sie sind nun ohne Kraft, sich durch diese
den Halt zu schaffen, auf daß sie sich nicht dem Verderben ausgesetzt fühlen.

Alle Liebe nun, die ihr noch könnet denen zukommen lassen, daß sie noch
erwachen aus dem Weltentaumel, ist euch, Meinen Kindern, noch zur Aufgabe
gemacht und auch euch selbst dadurch die Kraft vermehrt für eure Arbeit…
Mein Geist schaffet in euch mächtig, dir ihr Mir dienet zur jetzigen Zeit….
Amen

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790415
H.D. 15.4.1979
Trost… Hohes Alter...
Lasset Mich zu euch sprechen, dir ihr vereint in der Liebe füreinander sorget.
Ich bin euer Schutz, das wisset ihr, und in Meinem Schutz zu stehen gewährt
euch auch die Gewißheit, daß die von euch getragenen Leiden immer werden
ertragbar sein, sodaß ihr noch des Lebens Anforderungen nachkommen könnet.

Wo ist des Schöpfers Macht noch größer, als daß die euch gegebenen Aufga-
ben immer können gelöst werden, kraft Meiner Liebe und Weisheit? Ihr habet
in euerm Leben in Zuversicht und Leitung unter Meinem Willen stets auch die
trüben und schweren Stunden geduldig getragen.

Nun kommet die gnadenvolle Zeit, wo trotz des hohen Alters Mein Sohn, der
aus Höhe der himmlischen Welt sich erbot, den Erdengang anzutreten, nun mit
seinen Brüdern und Schwestern den Weg der Liebe, mit seinem eigenen Kreuz
gemeinsam wird gehen.

Und diese Liebe hat sich nun ausgewirkt durch das gesegnete Alter, dessen
sich nur wenige Menschen rühmen können… Alles, was das Leben aufwies an
Mißhelligkeiten, es war das ein Leben aber voller fruchtbringender Taten, die
sich nur auswirken können, wie es erkennbar ist jedem, der die Augen geöffnet
hat für ein sichtbares Zeichen der Rüstigkeit des Körpers.

Darum sollet ihr auch nun, da des Lebens Abend in Erscheinung tritt, mit dem
Trost die Tage noch gehen, daß ihr in die Heimat in Meinem Reich voller
Freude und Seligkeit werdet eingehen, wo das Leid der Erde euch nicht mehr
drückt…

Die Seelen euer Vorangegangenen werden euch mit Freuden entgegen kom-
men… und die Welt wird euch nicht mehr schrecken, noch kann sie eurem
Herzen mit ihrem Einfluß nahetreten… Was die Welt noch von euch fordert,
wird sich auch mit Meinem Beistand stets bewältigen lassen…

Und das sei dir zum Trost, Mein Sohn, der du dich des hohen Alters hast
erfreuen dürfen… und die Liebe deines Sohnes durch getragen hat in so man-
cher bitteren Stunde. So gehet noch gemeinsam den kurzen Weg des Lebens, es

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ist für alle doch nur noch ein kurzer Weg… stehet doch die Zeit bevor, wo es
zur Entscheidung kommt für der Seele Heil oder deren Verderben… Amen

790418
H.D. 18.4.1979
Wenn sich in der geistigen Welt die Tore werden schließen…
So vernimm das Wort aus der Höhe, aus der Welt des Geistes, und der ständi-
gen Liebe kannst du bewußt sein, die dich umgibt und dir hilft, des Lebens
Kampf zu tragen..-
Wenn sich in der geistigen Welt die Tore werden schließen, worunter zu
verstehen ist, daß die Zeit beendet ist, wo noch für die abgeschiedenen Seelen
eine Gelegenheit zur weiteren Entwicklung und Erreichung der Seelenreife
möglich war, so muß daraus zu erkennen sein, daß nun die Welt vor der Ent-
scheidung stehen wird, wo noch das Gute sich kann beweisen, und das Böse
gleichfalls sich hervortut, und der endgültige Beweis der Zugehörigkeit eines
der beiden Reiche sichtbar wird…

Die Zeit konnte wohl genügen mit allen ihren Geschehen und Hinweise durch
die Natur und ihre Erscheinungen jeglicher Art. Wenn nun der Geist des Wi-
dersachers die Menschen wird anfachen zur größten Lieblosigkeit, und die
weltlichen Vorkehrungen getroffenen werden zur Regelung aller notwendigen
Beschlüsse… so wisset ihr, daß die Zeit mehr und mehr herankommt, die die
Einleitung ist für das kommende Geschehen und die Zeit der Trübsal und Not.

Aber lasset euch in keiner Gefahr noch in den Ereignissen selbst als hilflos
scheinend niederdrücken. Wo die Hilfe und Beistand eures Vaters euch umgibt,
ist auch stets der Glaube an Seine Hilfe als einem gar mächtigen Bollwerk
gleich euer Schutz und Halt, was auch immer sei…

Die Liebe wird sich dann erweisen als ein in der Not nun sichtbar werdendes
Hilfsmittel, auch für die bisher lauen und gleichgültigen Menschen. Wo eine
Kraft noch zum Einsatz von Nutzen ist, wird auch diese sich bewähren durch
die Tatkraft und Nächstenliebe…So nur ist die kommende Zeit zu bewerten,
und wo der Glaube wächst auch bei d e n e n, die der Gottheit bisher nicht
gedachten.

Das stehet also euch zur gegebenen Zeit und Stunde als das Wichtigste zur
Seite, und die Not der Seele wird sich verringern, wie es in gleichem Maß der
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weltlichen Schwierigkeiten zunimmt… Denn die Zeit der Reife benötigt eine
gar wärmende Glut und Befruchtung des Seelenackers, die nun durch Wärme
und Liebe des Herzens erfolgt… Womit der Mensch auch kann eine feste
Kruste erweichen, die sich um so manche Seele noch befindet…

Das ist dir nun zur Gewißheit gegeben, und du sollst aller derer gedenken, die
sich im Bereich deiner Umwelt befinden… Amen

790502
H.D. 2.5.1979
Belehrung einer jenseitigen Seele (Erich) …
So stehet vor dir eine Seele, erwecke sie zum Leben, das ewig währet. Lasse
sie durch deine Worte, die du empfängst aus der Quelle des ewigen Lichtes,
teilhaben und vernimm nun ihre Fragen:
„Bin ich denn noch nicht gestorben, daß ich um mich noch so viele Menschen
sehe und sie alle sind mir doch so fremd, ich kenne wohl einige, doch diese
stellen sich abseits von mir, und wenn ich zu ihnen spreche, verlassen sie den
Ort..

O, ich kann es nicht verstehen, warum ich doch keine Seligkeit verspüre, denn
ich habe doch mein Leben lang dem Herrn gedient. Nun soll ich aber auch
wissen, wie es zusammen hängt, daß ich keine Kraft aufbringe, um nur ein
wenig mich mit denen zu unterhalten, die mit mir sind. Lasse dich doch einmal
erweichen, denn du kannst vieles erreichen mit deinem Willen …

Habe ich denn so gesündigt, daß ich nicht besser um mich fühle als je zuvor im
Erdenleben. Ach, ich kann nicht begreifen, noch kann ich mich so äußern, daß
ich verstanden werde… so öffne du mir eine Tür, die ich als eine Rettung für
mich erhoffen. Ich will hören und du sollst sprechen..
(Aufklärung und Frage)

Ja, ich bin wohl einer von denen gewesen, die nicht recht in aller Demut mit
dem Heiland verbunden waren, ich habe Ihn wohl verkündet, doch im Herzen
nicht recht aufgenommen, und das stellst du als so eine Wichtigkeit heraus..
Ich bin wohl noch zu sehr der Welt verhaftet gewesen, wie kann ich nun zu
Dem Allerhöchsten gelangen, auf daß ich mich in meinem Wollen auch betäti-
gen kann… Ich bin dir so dankbar für die Worte, die du gelesen hast und daran
ich erkenne, daß wir die Seligkeit doch auch erreichen können…
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Nun bin ich aber schon etwas weiter gekommen, ich werde den Namen „Jesus
Christus“ mit aller Innigkeit in mein Herz einschreiben, denn ich muß doch das
erreichen, was gesagt wird.

Und du hat mit deinen Worten mich darauf gebracht, daß irgend etwas in mir
nicht richtig war. Nun verstehe ich auch alle diese Worte noch besser, die ihr in
euern Büchern aufgezeichnet habt…

Lasse mich nur noch das eine sagen… ich bin mit dir den Weg gegangen, der
dich aber hat zum Ziel geführt, ich aber hatte den Weg wohl vor mir, doch die
Lust am Leben hat mich gehemmt und das soll nun aber auch anders werden
durch die große Erbarmung unseres Gottes, unseres Heilandes Jesus Christus,
Der will recht erkannt und verstanden werden…

Darum sollst du nun auch wissen, wer um dich ist, denn ich kann nicht eher
Ruhe finden, bis ich nicht weiß, daß du auch mit mir fühlst und den Weg mit
mir gehst …

Ich bin der Erich, der die Welt hat hinter sich gelassen und in der Welt des
Geistes sich nun befindet und sie will so erfassen, daß ich die Seligkeit emp-
finde… Verstehst du mein Drängen, daß ich doch so einsam bin und nicht die
Ruhe finde, die zur völligen Freiheit des Geistes führt…

So gehe ich gestärkt durch deine Worte, und diese waren mit eine Labsal in
meiner Bedrängnis. Es ist um mich nun auf einmal so ein wundervolles Klin-
gen, eine harmonische Ruhe und ich kann mich auch nun besser weiter tasten,
durch meine Gedanken, dir nur dem Heiland Jesus Christus gelten… Amen
Ja, es war diese Seele unser aller besondere Sorge, hat sie doch soviel auf
Erden getan im Glauben, damit genug getan zu haben, und das Wichtigste aber
war ihr noch nicht eingegangen durch die von der Welt ausgehenden Einwir-
kungen und deren Folgen…

So soll nun ihrem Streben und Willen auch die rechte Nahrung zukommen, auf
daß sie ihr Ziel erreicht…

Das ist gesagt von der geistigen Welt und ihren Lichtwesen… Amen

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790618
H.D. 18.6.1979
Himmlische Freuden als dem Ohr vernehmbare immerwährende Töne,
die statt Freuden aufgrund von Unverstand den Unmut erwachsen lassen..
Mein Kind, so vernimm die Worte der Liebe, sie werden dir in deinen so
ängstlichen bangen Stunden das schenken, was dir das Herz höher schlagen
läßt.

Siehe, Mein Kind, die Freuden der Welt sind für den Menschen nur soweit
eine Freude, wie sie das Erdental noch birgt. Doch setzet mit dem Moment
einer Trennung von dieser auch eine andere Empfindung ein, wo eine Seele
sich voller Freude dem himmlischen Reich nähert. Das Reich des Lichtes ist
eine Realität für d e n, dessen Leben dem geistigen Fortschritt galt.

Das Leben in der Ewigkeit wird eine Seele schon gewahr, sobald sie in die
Nähe der Sphären gelangt, wo eine stets gleiche Ausstrahlung des Lichtes ihr
die Wege aufzeigt, auf welchen nur d e r sich wird erfreuen dürfen, dem eine
Welt voller Freuden versagt blieb.

Die Reiche der jenseitigen Welt sind so verschieden, sie erstrahlen im Licht der
Unendlichkeit, einer immer gleichbleibenden Helligkeit, doch ist das Reich
einer Seele so zugeteilt, daß sie sich kann ihre eigene Stätte aussuchen, je
nachdem es ihr gelüstet…

Doch wie der Mensch im Erdenleben sich muß durch alle Erschwernisse
hindurch arbeiten, so ist das nun in demselben Maß, doch sind es nun nicht die
bedrückenden und erschwerlichen Lagen wie auf Erden, sondern es sind die
Freuden als stete Begleiter ihrer Reife gemäß um sie… Sie ist also umgeben
von nur himmlischen Freuden, von einer Freude, die euch auf Erden nicht kann
begreiflich gemacht werden…

Nun erhebt sich die Frage in dir, daß doch der Mensch nicht das als Ausdruck
eine Freude erkennen kann, wenn ihm durch immerwährende Töne der Unmut
erwächst, daß also die Töne aus dem Reich kommend nicht als d a s zu erken-
nen sind, daß sie für den Hörer zur Freude beitragen… ja, sie eher beschwe-
ren, als der Seele zuträglich sind…

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So lasse du dich aber in keiner Weise davon bedrücken, denn es muß der
Mensch auch d a s darin erkennen, was in der Zukunft liegt und was sich
wird als heilbringend erweisen… Die Glocken der Kirchen sie werden ver-
stummen… doch der Klang dieser Weisen ersetzen dann das Tröstende der
Glocken..

So hast du das Bild vor Augen, welches dir zeigen soll, was für eine Welt d e n
erwartet, der sich hat das Reich erworben durch sein emsiges Streben… Und
alle die gleichen Sinnes sind werden sich zusammen finden zum Hochzeits-
mahl aller gläubigen Bewohner der Erde… Das Mahl wird gehalten an einer
Stelle, wo das Licht erstrahlt, wo die Liebe als Krönung die Seelen umgibt.
Lasse dich durch die Musik der außerirdischen Welt nicht in die Unruhe brin-
gen, es wird sich der Tag neigen, wo alle Freuden der Welt vergehen, wo nur
noch das Bestand hat, was in der Liebe zum Nächsten wurzelt… Es gibt dir der
himmlische Vater auch weiterhin die Kraft, deinem Amt auf Erden noch nach-
kommen zu können…

Das sollst du wohl bedenken, was nicht als reine Liebe zum Nächsten erkennt-
lich ist, hat keinen Bestand, wenn auch die Welt sich wird daran ergötzen und
freveln werden die Ungläubigen… Amen

790808
H.D. 8.8.79
Ein Heilmittel-Rezept für einen Absud…
Bei Juckreiz – äußerlich … Schlechte Ernährung …
Komm nur, komm Mein Kind, mit allen deinen Sorgen zu Mir und vergesse
nicht, daß Ich in dem Schwachen mächtig bin.

Ja, es sollen dir die Plagen genommen werden, denn es muß durch dich noch so
manche Seele den Weg finden, der zu Meinem Herzen führt.
Und was Ich dir gebe an Leiden oder Freuden, sind die Sprossen zur Höhe der
Glückseligkeit.

Das vermeindliche Leiden deines Bruders ist nur der Ausweg der sich lösenden
Unreinigkeiten des Körpers, es sind dies die Folgen einer schlechten Ernährung
aus vergangener Zeit… die Substanzen, welche in der Blutbahn sich befinden,
und die sich alle wollen vermehren durch die ihnen einst gebotene Kost.

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Der Glaube nur, welcher auch in diesen Substanzen das kann bekämpfen, wird
auch zum Erfolg führen, denn es müssen die Unlauteren dem weichen, was
durch die Macht des Glaubens wirkt… Um nun aber auch den äußerlichen
Bedrängungen Einhalt zu gebieten kannst du Mein Kind, in folgendem erse-
hen:

Stelle dir einen Absud her, mit welchem die Stellen am Körper benetzt werden
sollen. Es ist dies durch folgende Kräuter herzustellen: Kamille, Heidekraut
oder auch den Namen trägt; Waldnessel, dann eine kleine, aber gut Pflanze;
genannt Rittersporn, und auch als Blume von Schönheit ist.
Diese drei Pflanzen tragen dazu bei, die äußerlichen, lästigen und juckenden
Stellen zum Stillstand zu bringen.

Es sind diese Pflanzen als Tee angewendet auch eine Linderung für andere
Leiden…. Es soll der Versuch mit diesen auch regelmäßig geschehen, also nur
durch die Regelmäßigkeit wird auch Erfolg sein.

Brauchest du noch andere Mittel, wenn Ich es euch gebe, und auch das segne,
was von Mir kommt? Und nun gehet zur Ruhe, die Stunden der Nacht sollen
nicht zu kurz sein, denn auch das steht euch zu für eure Gesundheit.

Vergesse nicht, daß Ich als euer Vater stets der beste Arzt bin und helfend
eingreife, so nach Mir verlangt wird… Amen

790830
H.D. 30.8.1979
Gnade noch bis zum letzten Moment …
So du gekräftigt bist, so auch empfängt die Seele die Labung und Stärkung von
Oben und du hast dem Begehren der Seele Folge geleistet, ihr die Speise des
Himmels zu geben, damit sie nun wieder auch dir d a s geben kann… Stär-
kung des Geistes, Stärkung aber auch für alle Seelen, die um dich sind.
Und nun erhebt sich ein Sturm im geistigen Reich, es sind alle Schleusen
gewissermaßen geöffnet für den Empfang der Worte, die der göttliche Geist
den Erdenbewohnern schenkt.

Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel wie auf Erden, und wo noch eine Seele
kann gerettet werden, bin Ich mit Meiner Liebekraft um sie und erfülle alles,
was der Seele dienlich ist…
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Nun ist der Zeitraum einer Trennung für das Wesenhafte nur noch von einer
kurzen Frist, in welcher sich der Mensch noch kann wandeln, sich empor
schwingen zur Höhe, und auch des Leibes Bedarf noch kann gedeckt werden..

So ist die Welt voller Unruhe und Hader und ist nichts mehr zu erhoffen für
ihre Anhänger, die sich ihr nur verschrieben haben und sich keines Bedenkens
bewußt sind, daß auch sie einmal das Erdental verlassen müssen und für das
geistige Reich nichts gewinnen an ihrer Seele.

Alles hat sich nur noch d e m zugewandt, wo ihnen das Leben erstrebenswert
erscheint durch die Genüsse und Freuden der Welt. Habe Ich nicht auch für
diese Menschen, deren Seelen gleich einem sterbenden Baum verdorren auch
Mein Blut vergossen auf Golgatha, habe Ich nicht auch für sie gelitten, und das
Band der Liebe für sie geknüpft, auf daß sie sollten frei werden von den Fes-
seln der Gegenmacht?

Ja, Ich erkenne wohl alle, dir mit Mir wandeln wollen, und die sich Meiner
Kraft bedienen für ihren Erdenwandel… Und so nun wird der Tag überra-
schend kommen, wo alles sich wird beugen müssen Meiner Gewalt, und
Meines Schwertes werden die zum Opfer fallen, wo der Hochmut sie zu keiner
Einsicht kommen läßt…

Allen Mir im Herzen zustrebenden Menschen werde Ich ein gnädiger Richter
sein und sie der Welt entreißen, auf daß sie sich noch können einen Platz
sichern an Meinem Herzen….

Habet darum auch ihr, Meine Kinder, Geduld und Liebe für sie bereit, denn ihr
wisset nicht, wo noch das Band der Liebe kann zum Zusammenschluß mit Mir
führen…

Und somit ist dir, Mein Kind, die Richtung angezeigt, die ihr immer werdet
erkennen durch euern Lichtblick und Stärkung für eure Seelen… Amen

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790920
H.D. 20.9.1979
Die göttliche Liebekraft stehet als treuer Helfer d e m zur Seite,
dessen ganzes Wollen und Denken die Vereinigung mit Mir anstrebt
So folge Meinem Wort und Meiner Ansprache kannst du gewiß sein, ist doch
die Liebe des Herzens Mir zugewandt.
Die Liebe allein unterstützt euch im Lebenskampf, sie gibt euch gewisserma-
ßen die Kraft, dir ihr benötigt auch in den kleinsten Dingen des täglichen
Lebens. Der Strom der Liebe fließet ständig wie Wasser dem Meer zuströmt,
das sich vereinigen will mit den allumfassenden zuströmenden Gewässern, um
dann mit desto größerer Kraft seinen Lauf fortzusetzen…

So ist der Lebenskampf ständig notwendig, sollen sich die seelischen Kräfte
vermehren, um dadurch den größeren Aufgaben nachkommen zu können.
Der Geist, der Träger des göttlichen Lichtes ist dem Menschen stets zur Seite
so er gewillt ist der Seele aufwärts zu verhelfen zum Zusammenschluß mit
ihm, dem göttlichen Geist.

Die Seele hat durch ihre zweifache Aufgabe… für den Geist und dem Körper
zu dienen, auch eine erhöhte Verantwortung zu tragen, soll sie doch durch
diese Aufgabe beweisen, daß es ihr um die Höherentwicklung wichtig ist, und
ein ständiges Arbeiten wird sie nun erfüllen müssen, um das Ziel zu erreichen
… Die göttliche Liebekraft stehet als treuer Helfer d e m zur Seite, dessen
ganzes Wollen und Denken die Vereinigung mit Mir anstrebt.

So auch muß nun der Geist sich wirksam erweisen, hat sich einmal die Seele
durchgerungen, um mit ihm in Verbindung zu bleiben.
Setzet ihr nun mit euerm Willen Mir eine Grenze, indem ihr durch eigenes
Wollen und Handeln vermeint eure Lebenslage ändern zu können, so muß in
aller Klarheit gesagt werden, daß der Widerstand den ihr durch eigenes Wollen
beweiset, nicht gebrochen werden kann, als nur durch Mein Wirken, denn wo
es einmal zur gänzlichen Hingabe geführt hat, kann nimmermehr ein gegneri-
sches Wirken und Einfluß die Oberhand gewinnen…

Das ist dir, Mein Kind, zur Beantwortung deiner Frage, die du im Herzen
bewegst und dich ständig umgibt durch deine so erschwerliche Lage.

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Es ist wohl für dich verständlich, daß du dich nicht mehr für fähig und tauglich
hältst, was die Umstände erfordern. Aber bleibe in der Gewißheit M e i n e r
Führung, sie ist dir sicher und führet alles wohl hinaus…. Amen

791004
H.D. 4.10.1979
Nur durch das Drängen des Geistes kann eine Vereinigung
mit der Seele erreicht werden… Gnadenwirken Gottes…
Wo der Geist noch schlummert und in den Herzen das Verlangen nach geisti-
ger Speise nicht vorhanden ist, setzen auch in verstärktem Maß die Prüfungen
und Leiden ein, denn es muß der Mensch erwachen aus dem geistigen Schlaf.

Alle Hilfsmittel werden geboten, um nur ein kleines Licht zum Leuchten zu
bringen und dadurch der Seele zugeführt werden kann, was sie benötigt zu
ihrem Aufstieg. Alle Hilfsmittel aber haben nur soweit ihre Wirkung, wie der
Mensch durch seinen Willen tätig wird an der Gestaltung der Seele.

Eine Gnade wird stets d e m zuteil, wo eine Gemeinsamkeit zweier Menschen


besteht oder bestanden hat, also auch eine weiter-fortlaufende Gemeinsamkeit
sie verbindet…

Kann nicht auch ein Mensch sich nur zur Höhe schwingen, indem die Unter-
stützung des anderen ihm zur Seite steht? wo also eine Hilfestellung gegeben
wird, um zum Ziel zu kommen…?

Die weltlichen Anforderungen sind zumeist von der Art, daß sie der Einzelne
sie nicht zu bewältigen vermag. So ist es auch mit den seelischen Anforderun-
gen die jene stellt, wo der Geist sich möchte hindurch kämpfen, um zum
Zusammenschluß mit der Seele zu kommen. Es kann sonach der Geist nur
durch die zu Gebote stehende Kraft seines Drängens einen Weg bahnen, um
eine Vereinigung mit der Seele zu erreichen…

Das ist dann eine göttliche Gnade, die der Seele geboten wird für ihren Auf-
stieg… Und wenn nun die Gnade Gottes sichtbar wird, müsset ihr daran erken-
nen, wieweit einer Seele gedacht wurde, um sie zu erretten und zu erwecken
aus ihrem Schlaf…

27 
 
Lasset daher nicht nach, so ihr vermeint, daß alles fruchtloses Bemühen sei,....
es kann nur durch Leid und Einsetzen der Hilfskraft eine Förderung für die
Seele das Ziel erreicht werden. Das setztet voraus, daß alle Geschehnisse nicht
umsonst sind und auch nicht werden ausbleiben, soll der Mensch errettet
werden vor dem ewigen Tod… Amen

791019
H.D. 19.10.1979
Uneingeschränkte Handlungsweise und
Opferbereitschaft sind Beweise der Nächstenliebe…
In der Tatliebe zum Nächsten sollet ihr euch befleißigen, denn es muß euer
Wille tätig werden, um zu einem tiefen Glauben zu kommen. Alle Beweise für
den Mitmenschen einzutreten, sind nur soweit als Tatliebe zu bezeichnen, wo
eine uneingeschränkte Handlungsweise und Opferbereitschaft zur Stelle ist…

Wenn euch der Mitmensch eine von Herzen kommende Wohltat erweist, wenn
ihr also den Erfolg einer geistigen Entwicklung und Reife einer Seele erkennt,
ist auch schon der Boden zubereitet für weiteren Samen, den auszustreuen euer
Bemühen sein soll.

Merket euch, wenn ihr gewillt seid, einer Seele nur die rechte Nahrung zu
geben, so bemühet euch auch, ihnen weitere zuzuleiten. Der Samen den ihr
ausstreuet, ist einer Tat gleich zu bewerten, denn nur durch die Tat wird auch
immer geholfen….sei es im menschlich irdischen Sinn, wie aber auch im
seelisch-geistigen nur wird zur Frucht reifen…

So vernehme du, Mein Kind, die du dich befleißigst im Sinn und Geist Meines
Wortes zu wandeln, du bist einer Blume gleich empor gewachsen, und hast dir
durch deine Ergebenheit in der Tatliebe auch schon einen Schatz erworben, der
unvergleichlich höher steht, als wie es dir kann gegeben werden durch mensch-
liches Wollen.
Es muß dem Menschen stets eine Hilfe zukommen, soll er auf seinem Lebens-
weg nicht fehl gehen… und seien es noch so geringe Unebenheiten… sie
wollen alle in die Ordnung gebracht sein…

Nun vergesse nicht, deiner Aufgabe getreulich weiter nachzukommen, denn die
Zeit eines Abschnittes verlangt besondere Beachtung im Reiche der Ewigkeit,
wie auch auf Erden…

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Gehe von Meiner Hand geleitet den Pfad der Liebe und Glaubens, der nie
vergehen darf, deine weiteren Tage, und es ist für dich auch einmal des Him-
mels selige Heimat bereit…. Amen

791029
H.D. 29.10.1979
Die Gaben des Geistes strömen in der letzten Zeit in vermehrtem Maß der
Menschheit zu …
Schrankenlose Hingabe verlange Ich, wo eine Verbindung mit euch Erdenmen-
schen angestrebt wird, und es kann der Mensch sich selig preisen, dessen
Gedanken und Verlangen nur nach dem Zusammenschluß mit Mir sich
sehnet…

Die göttliche Weisheit kennt keine Grenzen, die stellt sich auch nicht zwingend
ein, sondern sie fordert nur ein liebevolles, wahrheits-verlangendes Herz als
Bindeglied mit Mir.

So lasse Ich auch zuweilen Meinen Kindern die Freiheit ihres Denkens und
Handelns, denn es muß immer wieder durch Zurückziehen Meines Geistes dem
empfangswilligen Kind erneut Gelegenheit gegeben werden, daß nur d a s es
kann beglücken und dem Herzen Frieden schenken, was durch eine stille
Zwiesprache mit Mir die Verbundenheit ihm schenkt.

Öffnet sich nun der Quell der göttlichen Gnade und Weisheit, ist auch die
Garantie gegeben für den weiteren Zufluß aus dem Gnadenquell.

Und nun verstehet es, wenn die Gaben des Geistes oftmals einer Stockung
unterliegen, denn es will alles errungen werden und auch eine Frucht bedarf
eine langsamen Reife, damit sie um desto wertvoller wird auch für den Men-
schen begehrenswerter sein wird…
Die Gaben des Geistes strömen in der letzten Zeit in vermehrtem Maß der
Menschheit zu, und wo nur ein williges Erdenkind im Bewußtsein seines
Zusammenschlusses mit der ewigen Liebe sich dünkt, soll auch dem Rechnung
getragen werden, und sich dieser Gabe des Geistes nicht verschließen…

Ich habe zu Meinen Lebzeiten, als der Mensch Jesus, gelehrt und gesagt:
„Kommet alle zu Mir, die ihr mühselig und beladen seid, Ich will euch erqui-
cken“. Und was damit gemeint ist, könnet ihr wohl verstehen… Also will Ich
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euch erquicken in der letzten Zeit vor dem Ende besonders, auf daß ihr Kraft
empfanget und euch Meiner Kraft bedient.

Wo eine Verbindung zur Erde auch geschaffen ist, soll auch in verstärktem
Maß eine Hilfestellung den notleidenden Seelen gegeben werden, denn es muß
eine Reinigung erfolgen, im Diesseits wie im Jenseits…. Amen

791110
H.D. 10.11.1979
Die göttliche Gnade waltet für Jeden…
So stärket euch immer mehr durch das Gebet, welches ihr im Geist und in der
Wahrheit zu mir senden sollet.
Der Geist der Wahrheit muß darin enthalten sein, es muß der Seele gleichsam
verhelfen zum Fortschritt ihres Strebens. Und so der Mensch durch ein Gebet
sich verbindet mit dem göttlichen Reich, stehen auch alle die Wesen in gleicher
Weise vereint im Gebet und senden ihre Lichtstrahlen zur Erde.

So ist eine Brücke hergestellt vom Diesseits zum Jenseits, es ist noch eine
Möglichkeit geschaffen, die zu erfassen und willig zu machen, wo noch ein
Widerstand sie nicht zum Gebet finden läßt.

So kommet alle, dir ihr noch zögernd am Wege steht und nicht die Gnade
erkennt und sie euch nutzbar macht für eure weiteren Wege.

Ihr habet alle nicht mehr viel Zeit, so ihr nicht die Stunden nützet, die euch
noch gegeben sind, um noch zu vermehren das Licht, welches ihr brauchet, um
zum Ziel zu kommen…

Meine unaussprechliche Gnade, Langmut und Geduld hat die Stunde aber auch
festgesetzt, wo sich der Welt Meine Macht wird zeigen. Und das ist dann aber
auch für euch, die ihr noch im Dunkeln wandelt, der entscheidende Moment,
wo sich euch die Seligkeit erschließt, oder ihr für lange Zeiten der Dunkelheit
wieder verfallet…

Die göttliche Gnade waltet für Jeden, der sich voller Vertrauen Mir übergibt,
der sich nicht scheut, den schmalen Weg der Entsagung zu gehen… ihn sich als
Wegweiser zunutze macht für das Ziel zur Ewigkeit, wo alles Leid sich wan-
delt zur Freude und Glückseligkeit in Meinem Reich…. Amen
30 
 
791111
H.D. 11.11.1979
Nehmet daher Abstand von jeglichen Auseinandersetzungen,
sie fruchten nichts, und sind für jeden nur eine
Schwächung ihrer Seelen….
Es ist der Lebenskampf, den ihr noch zu bestehen habt, wohl nicht leicht zu
nennen, ist es doch nur noch durch Meine Gnade möglich, für all euer Tun
die Kraft aufzubringen!,,,

Aber sehet ihr Meine Kinder, wo der Wille zur Wahrheit vorherrscht, steht
auch alle hilfsbereiten Wesen euch zur Seite, um euch die Kraft zu vermehren,
die ihnen von Mir zufließt…

Der Wille zur Wahrheit setzt aber auch einen starken Glauben voraus, denn
durch diesen strömt euch gewissermaßen d a s zu, was ihr Erkennen nennt.
Das Erkennen aber kann nur dem gegeben werden, wo auch der Wille als
Triebkraft, gleich eines Antriebes eurer irdischen Mittel, diese zu benutzen
sucht…

Der Wille wird immer auch durch die Antriebsmöglichkeit verstärkt, und es
bedarf nur der Auswertung durch eure Kraft, daß ihr sie noch zu erhöhen sucht.

Die ständige Bereitschaft als Meinem Willen nachzukommen, Meine Liebe-


ausstrahlung zu empfangen, ist für euch eine gar starke Waffe der Gegenkraft
gegenüber. Sie kann euch nicht berühren durch die verschiedenen Versuche,
euch zu schwächen im Glauben, sowohl aber auch in der Willensstärke….

Daher sollet ihr, die ihr euch bemühet, die Wahrheit nur immer herauszustel-
len, euch auch nicht wankend machen lassen durch die verschiedentlichen
Gegenäußerungen der Mitmenschen! Sie haben in ihrem Bestreben wohl die
beste Absicht, recht zu handeln, setzen aber noch zu sehr auf ihre eigenen
Gedanken und Wollen voran…

Nehmet daher Abstand von jeglichen Auseinandersetzungen, sie fruchten


nichts, und sind für jeden nur eine Schwächung ihrer Seelen….

So habt ihr durch Meinen Geist aber auch immer die rechten Erklärung für alle
euch in den Weg tretenden Hindernisse…
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Der Geist der Wahrheit leuchtet stets in gleicher Weise, er wird nie vergehen
und auch nicht verdrängt werden können! … Amen

791204
H.D. 4.12.1979
Die Liebe stellet allem voran, lasset nicht nach in euerm Bemühen…
So ist es immer wieder Meine Liebe, die alles Leid wendet, auf daß ihr gerei-
nigt werdet an eurer Seele…
Die göttliche Liebe zu begreifen könnet ihr im Erdenleben nicht fassen, doch
wird euer Leib das Erdental verlassen, steht euch , die ihr Mir habet eure Liebe
geschenkt auch eine große Gnade zur Seite, denn ihr werdet erkennen können
Meine Wege, die euch in Mein Reich führten…

Und du, Mein Kind, hast durch so manches Leid dich hindurch gekämpft, hast
Schmerzen und Sorgen deiner Mitmenschen tragen helfen, nun stehet dir auch
alle Gunst liebend bei, daß du der Tage auch wirst gedenken, wo eine Zeit
voller Bangigkeit dich hat zu Mir flüchten lassen, um den Trost zu suchen
durch Meine Liebe.

Wenn Ich des Öfteren sagte, daß ihr die Brücke in das jenseitige Reich nicht
außer acht lassen sollet, so waren dadurch auch alle Verbindungen von Meiner
Hand gesegnet, denn es ist die Arbeit, welche ihr für die notleidenden Seelen
leistet von einem großen Wert für die Ewigkeit.

Du sollst genesen durch Meiner Kraft, du sollst aber auch des Himmels Speise
denen zutragen, die sich immer wieder neu gestaltet in der Form, welche sich
wird ergeben nach Meinem Willen.
Es ist für euch Menschen von großem Wert, habet ihr Mein Evangelium auch
für jene bereit, die schon in das geistige Reich eingegangen sind.

So wird sich aber auch die Pforte schließen, denn eine Zeit der Gnade geht zu
Ende, dir ihr durch die Trübsal erkennen werdet der Menschen Not.

Die Zeit ist abgelaufen, wo für jeden es konnte noch zur Rettung der Seele
dienen, und die Zeit war voller Gnade…. Doch haben diese sich die Menschen
nur wenig zunutze gemacht…

Und was nun wird offenbar werden… tritt die Not an sie heran.
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Darum öffne Ich dir, Mein Kind, auch wieder die Tür zu jener Welt, auf daß
noch denen ein Licht kann gegeben werden, und durch Zuspruch und Hinweis
auf den Weg noch finden können…

Die Liebe stellet allem voran, lasset nicht nach in euerm Bemühen, denn wo
noch eine Möglichkeit besteht zur Errettung einer Seele soll auch alles getan
werden zu ihrem Heil…

Es ist für dich die Zeit wohl scheinbar lang, wo du mußt ausharren in Geduld,
doch lasse Ich dich doch nicht allein, und bin bei dir zu jeder Zeit…. Amen

800107
H.D. 7.1.1980 RW
Geburtstag Jesu
So waren die Stunden gesegnet durch Meine Anwesenheit, und Ich konnte
euch in aller Liebe die Tore öffnen zum geistigen Reich. Die Liebe aller Mei-
ner Kinder hat Mich mit euch verbunden. Ich konnte die Herzen erwärmen und
Meinen Einfluß spüren lassen. Es war der Tag, an welchem Mein Erdengang
sich erschloß, und alle Engel im Himmel gaben Mir die Ehre.
So ist das Fest der Liebe mit Meinem Willen gleich dem Tag, den die
Menschen als den Tag der Geburt Jesu feiern. Es ist die Liebe gleichge-
hend, ist dieser Tag doch für euch Menschen nur als Gedenktag geltend
und wird auch im Reiche der Ewigkeit immer als das bewertet, was er sein
soll: ein unwiederbringliches Gnadengeschenk eures Himmlischen Vaters.

Die Welt hat mit ihrem Sinn zur Gleichgültigkeit keinerlei Nutzen und kann
die Größe Meiner Darniederkunft nicht ermessen. Es wird aber die Zeit kom-
men, wo ihnen alles offenbar wird, wo nur der geistige Wert und Gewinn
nützen werden, d.h., es wird die Welt vergehen, und es wird erstehen die
geistige Welt, in welcher das wahre Glück und die Freude dem eine Frucht sein
werden, der sich erworben hat der Seele Heil.

Bringet ihr Mir nun mit Meiner Unterstützung noch viele Seelen, daß Ich sie
aufnehmen kann in Mein Haus, so könnet ihr euch hier schon auf Erden glück-
lich preisen, daß ihr Mir das Höchste gebet, was nur Ich allein bewerten kann.
Die Seelen der Verstorbenen sind ständig um euch und wollen in Liebe gegen-
über ihren noch auf Erden Weilenden dazu beitragen, daß noch so mancher den
Weg zu Meinem Vaterherzen finden möge.
33 
 
Ich kann euch nur immer und immer wieder ermahnen: Gebet Mir die
Ehre und meidet die Welt, denn sie steht euch nur noch für kurze Zeit zur
Verfügung!

Alles, was ihr dann erstehen sehet, sind nur noch geistige Eindrücke, nach
welchen ihr aber werdet vergeblich schauen, so ihr nur der Welt die Ehre
gabet, denn dann nimmt euch wieder das Reich der Finsternis auf, und ihr
müsset die Freuden der Welt dahingeben, und nichts ist dann, mit was ihr euer
Los freudig gestalten könntet. Amen

800111
H.D. 11.1.1980
„Wenn die Not am größten ist, ist Gottes Hilfe am nächsten“.
So wendet eure Blicke ab von der Welt, sie hat mit ihren Reizen nur noch
kurze Zeit Bestand und wird sich das Bild verändern nach allen Richtungen
hin.

Die einheitliche Zusammenarbeit muß dem weichen, wo des Menschen Sinn


alles Erdenkliche wird zum Ausdruck bringen in der Art ihrer Gesinnung.
Lasset ihr euch in keiner Weise bedrücken, denn die Not der meisten Men-
schen besteht darin, daß sie ihr Hab und Gut sehen dahin gehen, und sie sehen
alles zerrinnen, was jahrelange Arbeit hat erstehen lassen.

Und wenn ihr euch nun fraget, ob eure Arbeit, die ihr für Geist und Seele
leistet, dann nicht mehr kann getan werden, so wisset, daß die Arbeit den
Segen mit sich bringt, durch welchen alle Not gebannt und erträglich wird sein.

„Wenn die Not am größten ist, ist Gottes Hilfe am nächsten“.

Das wisset ihr und soll euch immer als Leitstern gelten.

Habet ihr doch das des öfteren schon zu spüren bekommen, wo keine Hilfe
euch ersichtlich war und immer wieder Ich mit Meinem Willen es so lenkte,
daß es für euch zum Nutzen war.

Meine Kinder sind Mir bekannt und brauchen nicht ängstlich bangen, wie sie
bestehen sollen. Habet nur acht auf alle Vorkommnisse, die euch werden stets
das Rechte anzeigen und auch die Geborgenheit euch sicher ist.
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Meines Geistes voll sollet ihr werden und euch nur noch d a s als notwendig
erscheinen, was auch die Seelenreife fördert..

Die göttliche Macht und Stärke wird sich dann zeigen, wo nur noch ein kleiner
Anstoß genügt, um auch dann für immer Mich nur zu suchen, denn sie haben
erkannt, wie wertlos alles das war, was sie mit ihren ganzen Sinnen erstrebten.
So lasse nun diese Worte allen denen zukommen, die nach Stärkung lechzen,
denn es muß die Waffe der Liebe so manches zuwege bringen, was bisher noch
unter der Gleichgültigkeit nicht zum Gedeihen kam.

Mir ist alles bekannt, und Ich allein kann eure Wege bestimmen, die ihr gehen
müsset, um zum Ziel, zu Meinem Vaterherzen zu kommen … Amen

800206
H.D. 6.2.1980
Eine bekannte Seele aus dem Jenseits …
So sei dir gegeben, der Erfüllung des Wunsches nachzukommen, denn es muß
alles angewandt werden, soll eine Seele gestärkt werden auf ihrem Lebensweg,
den sie noch gehen muß.
Es ist die Seele euch so nahe, sie empfindet die Liebe und Zuwendung der
Herzen all ihrer Lieben auf Erden.
Und nun kommt für sie der Augenblick, wo sie durch ihr Streben nach Voll-
kommenheit sich auch hat die Gnade erworben, ihren Lieben auf Erden sich
kundgeben zu können.

Es ist für sie ein heiliger Moment, denn sie erkennt die große Gnade, die ihr
zuteil wird.

Höre nun ihre Worte, sodaß Erfüllung werde allen ihr sich zuwendenden
Gedanken, im Gedächtnis ihres Erdenabganges …. Amen

So stehe ich als euer Schutz-und Hilfswesen euch bei, die ihr meiner in Liebe
gedenket. Ja, es ist nach des Vaters Willen mir die Gnade zuteil geworden, daß
ich, wo ich doch als ein unwürdiges Wesen mich dünke, zu euch sprechen
kann… wenn ich euch sage, daß ihr euch befleißigen müsset, den Lebensweg
noch nach Möglichkeit so zu gehen, daß ihr einst auch Aufnahme findet im
Reiche des Lichtes.
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Es ist die Stunde nicht mehr fern, wo es allen Menschen wird offenbar werden,
daß die Liebe und Gnade des himmlischen Vaters nur allein euch beistehen
kann in den Tagen der Not.

Es wird offenbar werden, daß des Menschen Wille und Geist nicht ausreicht,
um sich sein Leben zu sichern auf ewig …. Es wird die Liebe immer wieder
nur gefordert, auf daß ihr in der Seelenreife wachset, und dadurch teilhaftig
werdet der Gnaden eures himmlischen Vaters.

Mir steht ein Maß von Gnaden zur Seite, daß ich es nicht fassen kann, was die
Liebe des Vaters an mir armem Sünder tut, und ich auch nun Einblick nehmen
kann, in den weiteren Verlauf der weltlichen Dinge.

Mir ist aber auch die Gnade gegeben, euch, ihr Lieben, beistehen zu können in
jeglicher Angelegenheit. Somit ist es für euch auch schon eine unverdiente
Gnade, daß ihr durch der Schwester Ohr das vernehmen könnet, was euch zum
Heil der Seele dient.

Sie ist euch beigegeben zur Stärkung auf euerm noch kurzen Lebensweg, denn
ihr müsset alle euch bereit halten für den großen Tag der Entscheidung, und
alles anwenden, was euch nur fördern kann und von Nutzen sein wird …. habt
ihr einmal das Erdental verlassen.

So gehe ich geführt durch Gottes, des Heilandes und Erlösers Hand meinem
Ziel entgegen, und ich muß auch immer weiter mich bemühen, das höchste Ziel
zu erreichen, welches allein der Vater allen Lichtes ist.

Gehet alle getröstet und gestärkt euren Pflichten nach, und ihr werdet geführt,
wie es der Wille Gottes und Schöpfers ist …. Amen

800211
H.D. 11.2.1980
Die göttliche Liebe wandelt die Seele …
Die Liebe des Herzens wird sich stets wirksam erweisen, ist einmal der
Mensch willig Mich und Meine Liebe anzunehmen. Es kann nicht dort die
Wirksamkeit erfolgen, wo ein Herz voller Abwehr Meinem Wort entgegen-
steht, es muß der Wille das Herz treiben zur Entgegennahme Meines Wortes.

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Soll nun des Menschen Sinn sich wandeln und Mir ergeben sein, so muß auch
im gleichen Maß das Verhältnis eines Kindes zum Vater sein.

Und nun verstehet recht, so eine Liebe sich noch teilt, seien es die weltlichen
Dinge, oder auch die Liebe von Mensch zu Mensch, kann nicht die göttliche
Liebekraft wirken und es muß nun eine Trennung erfolgen, um der Seele zum
Durchbruch zu verhelfen zum Licht der Wahrheit zu kommen, wo allein auch
wird das Verlangen nach Mir wachsen, und Mich nun begehrt mit allen Fasern
seines Herzens.

Die göttliche Liebe wandelt gleichsam die Seele von dem Verlangen nach den
Genüssen der Welt und allem menschlichen Begehren. Es soll der Trieb des
Herzens nur sein, die göttliche Speise zu sich zu nehmen, wo immer sie ihm
geboten wird.

Es ist die Speise des Himmels die Kräftigung für die Seele, so wie der Körper
durch den Genuß der Speisen genährt wird. Wollet nur immer, daß die Seele
keinen Schaden erleidet, daß sie nur schwach sich kräftigen kann. Es muß ein
starker Bau auch die genügenden Aufbaumittel erhalten, um zur Festigung und
Tragkraft beizutragen.

So lasset alle noch anhaftenden weltlichen Hilfsmittel wenig nur gelten, suchet
vielmehr die Kraft zu erhöhen, die der Seele Fortschritt sichert, und auch wird
im gleichen Maß dem Körper das zukommen lassen, was er benötigt zum
Fortbestand. So ist es auch ein Liebebeweis Meiner Selbst, wenn dem Körper
zuweilen das entzogen wird, was im Vergleich zur Seele dieser muß in erhöh-
tem Maß zukommen.

Und nun sollet ihr, die ihr besonders tätig seid in Meinem Weinberg aber auch
frohen Herzens sein, denn ihr werdet die Frucht eurer Arbeit einst ersehen,
wenn ihr das Erdental verlassen habt.. Amen

800223
H.D. 23.2.1980
Lasset es niemals an der Liebe mangeln,
wenn auch die Menschen nicht nach eurem Herzen sind
Lasset es niemals an der Liebe mangeln, wenn auch die Menschen nicht nach
eurem Herzen sind, denn es muß der Drang zur Hilfe euch die Gewähr sein,
daß alles von Mir aus geführt wird.
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Die Hilfsbereitschaft wächst, je größer die Gefahr ist.

So will Ich euch beistehen, in den Fragen, die das Wesen der Schwester betref-
fen.

Es ist euch doch bekannt, daß in der letzten Zeit vor dem Ende noch alle Gna-
denbeweise angewendet werden, wo eine Erweckung des Geistes noch so
manchem Erdenkind zur Reife der Seele verhilft, wo alle Kraft noch muß zur
Anwendung kommen, um die Not der Seele zu beheben.

Nun hat sich der Mensch in seiner Entwicklung gar oft schon einem Trugbild
ergeben, durch welches der Seele der Weg versperrt wurde, um zur wahren
Erkenntnis zu kommen.

Es muß sich die Seele frei machen können, wenn ihr der Weg gezeigt wird, den
sie gehen muß, durch Aufopferung all ihrer bisherigen Gedanken, Wünsche
und falschem Ziel, dem sie dadurch zustrebt .

Es ist die Liebe zur Welt in einem Maß von Eigenliebe, voller Drang nach
erhöhter Stellung den Menschen gegenüber ….

Und nun kann der Seele Verlangen kein Einhalt geboten werden, solange sie
nicht selbst erkennt …. was sie sich hat in ihrer Vorstellung herangezogen, und
zum Trugbild all ihrer Gedanken wurde …

Nun kann sie keinem Zuspruch, noch gutem Gedanken sich öffnen, sie hat
schon den Grad erreicht, wo durch des Widersachers Einfluß keine Kraft des
Mitmenschen ausreicht, um ihr zu Hilfe zu kommen …. sie muß durch Meine
Gnade, durch Meinen Eingriff zur Gesundung der Seele kommen ….

Ich werde mit Meiner Hand es zur Tat kommen lassen, wo Ich ersehe, daß die
Herzen so mancher Kinder in die Verwirrnis kommen, wo nicht die Wahrheit
und Klarheit sich Bahn brechen kann….

Stehe du mit allen deinen Gedanken und gutem Wollen nur immer dieser Seele
bei, gib ihr die Liebe und das Verstehen für ihre Not, denn diese ist gar groß
und kann nur in der gemeinsamen Arbeit durch helfende Kräfte gelindert
werden, sodaß durch die Erkenntnis der Schleier fällt, der sich über das geistige
Auge gebreitet hat, und die Not nicht durch eigenen Willen behoben wird ….

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denn dieser ist geschwächt und dem zugewandt, dessen Verderben-bringende
Absicht den Weg zu Meinem Vaterherzen nicht finden läßt….
Kannst du auch nicht den Weg ihr ersparen, durch welchen das Leid und die
Reue erwächst, so ist doch durch Meine Führung und Liebe für alles Unglück-
selige die Gewähr gegeben, für eine bessere Erkenntnis und Klarheit des
Denkens….

Sprechet nur immer in Liebe in Gedanken diese Seele an, sie wird es spüren,
daß die Gnade Gottes sie zieht, und heimholen will in Sein Reich …. Amen

800328
H.D. 28.3.1980
Der Weg nach Golgatha ist auch heute
noch der Weg zur Rettung der Seelen …
Wenn des Menschen Herz sich Mir zuwendet in vollem Vertrauen auf Meine
Liebe und Beistand seines ihm gegebenen Amtes, so ist es auch stets von
Segen, was immer er auch ausführt.
Die göttliche Liebe weiß wohl einen jeden zu bedenken nach seinem Grad der
Erkenntnis sowohl, wie aber auch der weltlichen Dinge, die ihm gegeben sind
zur Erfüllung seiner Pflichten …

Es ist die Zeit in der ihr steht gar wohl geeignet, zur Reife der Seele beizutra-
gen, so ihr bewußt die Zeit nützet für euer Seelenheil. Es ist aber auch eine Zeit
voller Trübsal und Leiden aller Art. Und nun stehet ihr erneut vor jenen Ein-
drücken, durch welche es euch stets mehr soll zum Bewußtsein kommen wie
groß und mächtig euer Schöpfer für die Menschheit hat gewirkt, indem Er
Selbst als Mensch den schweren Erdengang zurücklegte und nur das im Sinn
hatte, der Menschheit zu verhelfen zur Freiheit zu kommen aus den Fesseln der
Gegenmacht …

Diese Seine Tat der großen Liebe zu allem Wesenhaften hat für die wenigsten
Menschen das bewirkt, was sie sollte sein … eine Brücke und Leiter zur Höhe
– aus dem Tal des Todes – zur Glückseligkeit …

Was ist nun für diese Welt noch zu erhoffen, wenn sie in verstärktem Maß dem
zustrebt, was sie sollte überwinden.

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Eine Welt voller Freuden und Zunahme der Sündhaftigkeit ist zu ersehen, und
wer des Geistes-wirkens nicht achtet, stehet fremd allem Geschehen gegen-
über, was es auch sei, um seine Sinne zu erwecken für eine geistige Welt …

Ist es nicht schlimmer als zu der Zeit der Sintflut, wo alles Leben auch jegli-
cher Gottesnähe entbehrte? Ach, es ist die Not nicht zu schildern, in welcher
sich die Menschheit befindet und doch noch soll zur Rettung mancher Seele
führen …

So ist der Weg nach Golgatha auch heute noch für viele Menschen ein Weg,
auf welchem es noch kann der Seele zur Rettung verhelfen aus der Finsternis
des Geistes … Und es ist dieser Weg gleich einem reinigenden Bad, das alle
Schlacken auflöst und erquickend die Frische der Reinigung spürt.

Wohl dem, dessen Herz noch empfänglich ist für das Wort Gottes, das ihm
geboten wird immer und immer wieder … Amen

800330
H.D. 30.3.1980
Die Seele wächst an jedem Leid …
Dein Wunsch sei dir Erfüllung, denn es muß durch die Worte Meiner Liebe der
Seele beigestanden werden für ihre noch schwere Aufgabe.
Es ist bei euch eine Oase des Friedens, durch welche auch einer kranken Seele
der Zufluß göttlicher Gnade ersteht.

Und nun ist es für die Aufgabe dieser deiner Schwester auch von großem
Nutzen für ihre Seele, wie es aber auch wird ihr das eintragen, dass sie in der
Stille und Ruhe der kommenden Tage Meinem Erleben und Leiden, zu jener
Zeit, eine tiefempfindende Fühlungnahme mit Mir spüren wird ….

Es ist für euch, die ihr in der Erkenntnis steht doch eine große Hilfe, dass ihr
euch der Gnade könnet bedienen, Mein Wort in euch aufzunehmen, um da-
durch auch dieser Seele, deiner Schwester den Trost aus des Himmels ewigem
Licht zukommen zu lassen.

Gebe ihr durch diese Worte der Liebe auch die Kraft, auszuhalten, wie auch
ihrem lieben Kind, das in gleicher Not der Seele steht.

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Sie ist gewachsen an dem Leid, das sie geduldig trägt, und auch wird dereinst
den Segen spüren, der aus jeder Liebetat erwächst ….

So hat es Meine Weisheit wohl erkannt, wieweit der Weg eines jeden Men-
schen muß zurück gelegt werden, um zum Ziel zu gelangen …. das aber auch
wird die Erlösung bringen aus der Fessel des gebundenen Willens ihres Schütz-
linges; dessen Seele muß den Gang des Leides gehen, und auch einmal wird
zum Ziel kommen, das ihm den Weg erschließt zum ewigen Frieden …. Amen

800413
H.D. 13.4.1980
Alles hat sich für die Zeit der kommenden Not vorzubereiten
Wo einmal der Weg beschritten wurde, daß also die Gnade, Mein Wort zu
vernehmen gewürdigt wurde, ist es auch zur Pflicht geworden, daß die der
Welt nützenden Gaben des Geistes, d e n e n zugehen, wo das Verständnis
auch vorhanden ist ....

Es ist nun durch des Bruders und Freund eurer heimgegangenen Schwester,
Meiner Magd ... eine Hilfsquelle gesperrt worden, daß also die, den Menschen
so notwendigen Hinweise für die jetzige Zeit denen soll entzogen werden ....

Es stehet nun die Frage als erstes zur Beachtung .... Habet ihr, die ihr wohl
meinet, recht zu handeln, schon darüber nachgedacht, daß dort, wo eine Mög-
lichkeit sich bietet, Mein Wort in erweiterter Form zur Beachtung zu bringen,
durch die Zeit die Unruhe wächst .. daß auch die Not und Trübsal zugenom-
men hat, und dadurch so mancher Trost d e n e n gegeben wird, durch die, für
die jetzige Zeit, so bedeutsamen Hinweise?

Es ist aber noch eine andere Frage an euch. Wisset ihr, daß der Seelen der
Verstorbenen auch gedacht wird, und die Arbeit für diese von hohem Wert ist?
.... Daß eine Arbeit dadurch geleistet wird, um denen noch zum Verständnis zu
verhelfen, der Seelen zu gedenken, die im geistigen Reich einer Hilfestellung
bedürfen ....so also diese Meine Worte dem Erdenkind gegeben wurden, um
einen Weg zu erschließen, der durch die Belehrungen, und auch durch Hoff-
nung einer Hilfe diese Seelen läßt freudigst den Worten lauschen ....

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Es kann wohl keiner sich dessen rühmen, dem Seelenheil besser nachzukom-
men, als wie durch die Entgegennahme Meiner Worte, wo die Kraft diesen
Seelen gegeben wird zur weiteren Entwicklung ..

Alles hat sich für die Zeit der kommenden Not vorzubereiten, so aber auch den
Seelen im Jenseits noch die Hilfe kann gegeben werden, ehe die Tore geschlos-
sen werden.

Was die Liebe nun zuwege bringt durch die Zuleitung Meiner Worte, auf
diesem Weg der Verständigung, und nun durch Verbreitung noch so manchem
willigen Menschen dadurch der Hinweis gegeben wird, wie sie noch beitragen
können durch den ihnen gezeigten Weg … so ist es nun von Wichtigkeit, daß
durch Verbreitung Meiner Worte dies nur geschehen kann ....

Lasset daher alle Skrupeln von euch, es werden die Tage stets weniger, wo
noch dieser Arbeit kann nachgekommen werden ....wollet ihr, daß die Seelen-
arbeit keiner Stockung unterliegt, ist es dann auch jedes einzelnen Menschen
eigener Wille, wie es ihm zum eigenen Nutzen seiner Seele dient ... Amen

800503
H.D. 3.5.1980
Hinweis auf Falschmedien ..
So lasse Mich sprechen und befolge Meinen Rat. Die Seelen dieser Menschen
sind zu vergleichen einer noch unreifen Frucht, und diese Frucht kann nicht als
Genuss dienen, denn sie muss durch ihre Unreife auch das gleiche beim Ge-
nuss erzeugen, üble Wirkung auf den Organismus und schädigend für den
Körper sonach.
Es ist die Zeit herangekommen wo des Widersachers Wirken sich zu einer
Stärke heranbildet, dass die Menschen voller Entsetzen aber werden einst
erkennen müssen, wie sein Spiel ihren Seelen zum Schaden wurde!

Nun kommt durch das Geschriebene des angeblichen Geistes Meiner Magd
auch in noch so groben Licht zum Vorschein, was des Gegners Wollen will
erreichen. Eine Lostrennung der Kleingläubigen vom wahren Licht der Er-
kenntnis.

Es wird aber auch offenbar werden, was noch verdeckt ist, dass die Seelen sich
ihr Los selbst wählen, dass die Zeit ihres Erdenlebens wird verkürzt werden,
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dass sie der Macht des Gegners noch können entrinnen, dass sie geführt durch
eure Hand und Liebe für das Schwache eine Rettung noch erfahren, denn es
muss der Stachel noch beseitigt werden, so noch dieses zu erfassen ist.

Es kommt somit der Tag schneller heran für diese noch kranken Seelen und sie
werden hinweggeholt aus ihrer Welt des Scheins, um ins wahre Licht noch zu
gelangen. Bald ist die Zeit für alles was noch dahin geht in der Verfinsterung
zu Ende, wo noch konnte so manchem ein Licht gegeben werden und somit
also auch das schnelle Beenden dieser Seelen wird zum Heil aber noch beitra-
gen und nichts ist umsonst was geschieht. Mein Wille führet alles so, dass es
noch immer kann zum Heil ihrer Seelen dienen. Amen

800504
H.D. 4.5.1980
Die Liebe zur Welt ist das Hindernis …
Stellet euch ein, die ihr noch willig seid mit eurer Kraft mir zu dienen, denn es
muß noch alles getan werden um eine Möglichkeit zu schaffen, den noch
schwachen Seelen zur Reife zu verhelfen ..
Die göttlich Macht und Kraft kann auch den härtesten Widerstand brechen,
doch muß es von des Menschen Willen getragen sein, daß die Hüllen der
Umnachtung sich lockern und begehrlich der Mensch nun dem Licht sich
möchte aussetzen …

Wo ist des Menschen Wille mehr bereit, für seine Seele Nahrung aufzuneh-
men, wenn ihm durch mancherlei Mißhelligkeiten, Angst und Sorge um seinen
körperlichen Zustand befällt? Ist es nicht dann die Hoffnung auf Meine Hilfe,
wenn sie ihm vorgestellt wird, als eine Hilfe für alle Zeit und Ewigkeit? Es ist
dann des Menschen Sinn mehr d e m zugewandt, was allein von Wert und
Nutzen für die Ewigkeit ist ..

Die Liebe zur Welt ist noch immer das Hindernis, um zum geistigen Zusam-
menschluß mit der Seele zu kommen. Es brauchet die Seele aber den Antrieb
des Geistes, der ihr auch die Kraft gibt, vorwärts zu streben, zur Höhe, zum
Licht der Erkenntnis, des allumfassenden Wissens der göttlichen Weisheit ….
Es ist die Liebe aber auch das alleinige Mittel, den Geist in sich zu erwecken,
ihm den Zugang zur Seele zu verschaffen, damit die Strahlen der geistigen
Sonne sie treffen und erwärmen können …

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So muß auch des Menschen Sinn und Handeln dann von einer anderen Art und
Gesinnung sein, denn die der Liebe entströmende Kraft löset auch so manche
Schlacken, die die Seele umgeben auf …

Kommet nur immer eurem wahren Ziel und Streben näher, denn die Zeit der
Ernte nähert sich für jeden noch gutwilligen Arbeiter, und es muß die Ernte
auch dem Fleiß entsprechen, die eine gute und reife Frucht wird erbringen ..

Somit ist des Menschen Wille allein von Ausschlag, wie er sich sein Leben
gestaltet zum Nutzen seiner Seele, oder die Schwachheit ihn noch befällt, wenn
er einmal das Erdenleben beendet hat ..

Es stehet die Liebe Gottes einem Jeden bei, nutzet die Gnade Seines Wortes,
und gebet Liebe wo ihr könnet …. Amen

800513
H.D. 13.5.1980
Geistige Strömungen …
Habet nur die Gedanken allezeit bei Mir, wechselt eure Stimmung des Herzens
durch den Gleichgang der weltlichen Einflüsse, durch welche ihr sollet abge-
zogen werden in der seelischen Verbindung mit dem göttlichen Geist, so ist es
aber auch eine desto stärkere Macht und Willen in euch, die euch lässet immer
wieder zu Mir finden ..
Es ist eine Zeit voller Unruhe und Hast unter den Menschen und es kann
sowohl der von Geist gelenkte, wie auch der weltlich-denkende Mensch eine
Strömung wahrnehmen …. durch welche aber nur der geistig-strebende eine
weit größere Auswirkung in der Natur sowohl, wie auch in dem gewohnten
täglichen Leben spürt.

Und nun ist es aber auch von einer ganz besonderen Notwendigkeit, daß die
dem Menschen nutzbringenden Heilmittel …. was für die Seele nur von Wich-
tigkeit ist, zur Anwendung kommen, um denen noch die Möglichkeit zu geben
die verirrten Denkens sind, und sich ihre Seelenreife erhöhen sollen ..

Wo eine Schuld muß erkannt werden, muß ein reinigendes starkes Mittel zur
Anwendung kommen, um eine Heilung zu erzielen ..

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Es hat sich der Mensch wohl dem göttlichen Wort erschlossen und auch dem
Willen vermeinte nachzukommen … dem Willen des göttlichen Vaters … Der
alle Seine Geschöpfe liebt und sie führen möchte zum Licht der Erkenntnis.
Wo aber der Stachel der Gegenmacht sich einmal festgesetzt hat, ist auch deren
Wirksamkeit von erhöhtem Maß, wenn diesem nicht ein starkes Gegenmittel
gegenüber tritt …

So hast du mein Kind wohl eine schwere Arbeit auch zu leisten, um dem Werk,
das Ich erstehen ließ durch Meine Magd, nicht die Würde zu nehmen, die es
gebührt, angesichts der Größe dieses Werkes …

So lasse nicht nach, treu zu Meinem Wort zu stehen, denn es gibt allein euch
die Kraft, die ihr gebrauchen werdet in kommender Zeit ..

Alles Weitere überlasse Meiner Weisheit und Führung, denn es ist die Stunde
nicht mehr fern, wo alle Weisheit der vermeintlichen M i r-dienen-wollenden
Kinder wird offenbar werden, und damit auch so mancher noch das Licht des
Tages erkennt, der jetzt noch im Dunkel wandelt … Amen

800522
H.D. 22.5.1980
Machet die Probe mit einem Gebet …
Eines jeden Menschen Last trägt euer Kreuzträger euer Heiland und Erlöser
Jesus Christus mit, zur Hilfe immer bereit und euch zur Entlastung … Und
wenn das Leid für die Seele heilsam ist und wenn es auch scheint, als müßtet
ihr daran zerbrechen, so ist doch der Gewinn um desto größer, den ihr euch
errungen habt, so ihr das Erdental verlasset.
Es ist das Leid aber auch für den Körper ein Heilmittel, denn dadurch gebet ihr
ihm für sein Bestehen die Möglichkeit, zur weiteren Entwicklung beizutragen.
Es ist nicht immer der Mensch bereit, alles das aufzunehmen, was ihm von der
Seele zufließt, also eine ständige Quelle dem Körper gegeben ist, woraus auch
ein kranker Körper Heilung entnehmen kann.

Es ist der Mensch geneigt, alles was an ihn herantritt auf sich wirken zu lassen,
sowie es ihm dienlich erscheint, sei es an Genuß oder Freude, die ihm die Welt
schenkt …

45 
 
Ist es doch aber nur soweit eine Freude, wie es für den Bestand des Körpers
beiträgt; ist es aber der Seele von Nutzen, müsset ihr fragen? Ja es ist zumeist
nur eine Scheinfreude, eine Freude, die vergeht wie ein Hauch und somit nicht
von Bestand ist …

Habet ihr einmal die Pforten geöffnet, die euch nach eurem Erdenweg zum
Eintritt gegeben ist und ihr ersehen könnet, was vor euch liegt, so wird der
Wunsch in euch sein, sich mit dem zu vereinigen, was ihr wahrnehmet im
geistigen Reich …

Wird der Seele nun durch das Tragen von Leid eine beglückende Empfindung
zuteil, was ist dann wohl mehr von Wert, das Leid getragen zu haben, oder sich
nur für kurze Zeit einem Scheinlicht … einer Scheinfreude zugewandt zu
haben …

Setzet euch daher vor jeglichem Beginnen im Gebet mit der göttlichen Liebe
und Kraft eures Erlösers, eures Heilandes in Verbindung, daß ihr des Segens
Seiner Liebe und Kraft teilhaftig werdet.

Machet die Probe, wenn es euch will scheinen, als wäre das ohne Wert und soll
euer Gebet nicht nur ein Lippengebet sein, denn es ist die Kraft, die euch
zufließt, und sie spüren werdet und auch alles Leid tragen hilft … Amen

800523
H.D. 23.5.1980
Die Not wird beten lehren …
So kommet der Geist hernieder in des Menschen Herz, und wo die Kraft Mei-
nes Wortes den stärkt, der es entgegen nimmt, kann auch von der Wahrheit
überzeugt sein, die diesem Wort entströmt .. Habe Ich euch den Geist verspro-
chen, muß auch eine Wirkung sein.
Und nun höre Mein Wort für die Weltlinge, die sich der Welt nur zuwenden.
Es ist der Zeit einer großen Not nicht zu entgehen, und alle müssen sich D e m
beugen, Der allein dieser Not entgegen treten kann.

Muß es nicht immer wieder gesagt sein, daß nur das dem Menschen für seine
Seele dienen kann, was einmal wird offenbar werden, so er die Welt muß
verlassen .. Wo kann es nun besser und wirksamer für eine Seele sein, wo die
Not sie wird lehren die Hände zum Gebet zu falten und seinen Geist nun auch
46 
 
erhellt in der Erkenntnis des bisherigen Lebens, welches nur der Freude und
Genuß galt …

Der G e i s t muss erwachen, es muß eine gewaltige Umwandlung erstehen


und das kann nur durch Leid und Not geschehen. Dem Meine Gebote nichts
galten und wer sich auch nicht seines Mitmenschen annahm durch die Liebe
zum Nächsten, der kann nun durch die Ereignisse hörend und sehend werden,
worin der Sinn und Zweck des Erdenlebens liegt.

Durch die Not kann aber auch Mein Wort mehr in ihren Herzen angenommen
werden was soviel bedeutet, daß der geistige Hunger erwacht nach der Speise
des Himmels. Darum müssen auch die Arbeiter in Meinem Weinberg emsig
sein, um noch einzuholen für die Ernte was im Bereich des Möglichen liegt.

Und es ist der Geist der Liebe ständig bereit, diese Speise des Himmels auszu-
teilen, wenn nur das Herz empfangswillig ist und auch bereit, die Nahrung für
die Seele aufzunehmen ….

Der G e i s t im Menschen muß erwachen um zum Licht zu kommen, dem


Licht aus dem Himmel, das durch seine Helligkeit erstrahlt und Wärme gibt
einem erkalteten Herzen.

Spendet euch der Himmel doch so reichlich Licht und Wärme, es muß nur
angenommen und wirksam werden. Ständige Pflege einer Pflanze läßt diese
zum Wachstum kommen, und ständige Pflege muß auch der Seele dazu verhel-
fen …. In Jesu Namen … Amen

800525
H.D. 25.5.1980
Der Geist des Widersachers beherrscht
die Menschen durch die Freuden der Welt …
Öffnet ihr euch Meiner Stimme, so ist auch die Gewähr gegeben, daß ihr Mir,
euerm Vater von Ewigkeit, eine Verehrung wollet entgegenbringen, durch
welche auch der Mitmensch seinen Nutzen spürt. Es ist der heutige Tag Meiner
Auffahrt zum Himmel und der damit verbundenen Ausgießung des Geistes
gewidmet. Ihr sollet nun teilhaben zum Gedächtnis dieses Vorganges, was in
der Tiefe euerer Seele nur kann erfaßt werden.

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Es ist der Geist der Wahrheit euch gegeben, so ihr in der Stille eures Herzens
Meinen Worten lauscht und euch die Gewißheit gegeben wird, daß Ich Mich
auch heute noch den im Geist-stehenden zuwende und ihm Meine Gnade
schenke.

Der Geist der Liebe ist unter den Menschen verschüttet, es kann nur noch dort
zum Erwachen des Geistes kommen, wo durch eine sichtbare Not die Herzen
angeregt werden, daß sie sich dem zuwenden, was allein den Geist erleuchtet
und fähig macht, seinen Mitmenschen Liebe zu schenken. Alles ist nutzlos und
von keinem Wert für die Seele, wenn nicht durch Liebewirken ein bleibendes
und stärkendes Fundament geschaffen wird für alle Zeit.

Der Geist des Widersachers beherrscht die Mehrzahl der Menschen, sie geben
sich ihm zu eigen und wollen dem nicht entsagen, was die Freuden der Welt
sind. Es muß nun durch vereintes Wirken der Meinen ein Zugang geschaffen
werden, durch welchen es für jeden möglich ist, den Pfad der Liebe zu be-
schreiten und damit auch des Geistes inne werden, den Ich allen geben will.
Ein rechtes Vertrauen zu Mir wird auch dann erstehen, sodaß durch Liebe und
Geisteswirken die Seele gestärkt und gefördert wird in ihrem Streben.

Es ist der Segen der Ausgießung des Geistes für euch Menschen nicht in seiner
Größe zu erfassen, ihr könnt nur immer am Rande eures Verstandesdenkens
das begreifen, was Ich zu jener Zeit euch wollte für alle erschließen.

Nun hast du es wohl begriffen, wenn Ich als euer Vater euch immer wieder
anrege zum Liebewirken, aber doch nicht euer ganzes „Sein“ erfüllt. Die Liebe
wird ständig gepredigt, auch in den kirchlichen Vereinigungen, doch wie
wenige ziehen daraus den Nutzen und können nicht durchbrechen mit der
Kraft, die Liebewirkung erzeugt. Das begehren-wollende Maß von Eigenliebe
hindert die Menschen am wahren Erkennen des göttlichen Willens, und somit
auch nur spärlich das Liebewasser fließt. Amen

800713
H.D. 13.7.1980
Irrglaube an einstige Verkörperung als Mensch auf Erden …
Es sind viele Gedanken, die dich bewegen, und sollst du durch des Heilandes
Liebe aufgeklärt werden, damit auch die Mitmenschen sich danach richten
können.
48 
 
Und nun vernimm das Wort des Herrn, Der in Seiner Liebe euch will auch so
bedenken, daß ihr die Fäden aller Geschehnisse immer mehr werdet erkennen,
wie weit die Weltenuhr steht.

Es ist euch gesagt worden, daß die Ereignisse mehr und mehr hindeuten auf
eine Änderung der Lebensweise. Schöpfet ihr nun aus dem Quell der ewigen
Liebe, und wisset um die Auswirkungen, so ist es auch vonnöten, daß eine
Versorgung von Wichtigkeit ist, durch welche ihr, wenn auch nur von kurzer
Dauer, doch eine Erleichterung haben werdet … Stehet es in eurem Willen und
Möglichkeit doch auch, diesen Geschehnissen gegenüber für die Zeit eines
Chaos soweit sich zu erhalten, bis eine Lage geschaffen ist, die dann durch
eigenes Wollen und Können sich für die weiteren Tage ergibt … So brechet
also nicht die Verbindung ab, durch welche in der Notlage den Mitmenschen
auch kann geholfen werden, denn eines trägt dann des anderen Last und fördert
auch die Seelenreife eines jeden, wo noch der Stachel der Verwundbarkeit sich
nicht will beseitigen lassen …

Alle Not auf Erden hat doch nur den einen Zweck, die Menschen zu klären, sie
zu erhöhen, um eines besseren Bewußtseins ihres „Ichs“, ihrer Seelenreife zu
dienen.

Und so kommet in allen bedeutsamen Ereignissen es auch zum Licht, wo noch


eine starke Ichliebe den Menschen beseelt, und das ist die Sucht so vieler noch,
daß die Annahme besteht, daß ihr als Wesen einstiger Verkörperung nun
wieder hier auf Erden wandelt und euch durch diese Annahme ein falsches Bild
machet in der Beurteilung des Einzelnen …

Kommet ihr doch viele leichter mit allen euren Sorgen zur Verständigung, so
ihr euch dem wahren Licht aussetzet und durch dieses auch alle Fragen sich
lösen, die den Menschen bedrücken, und auch ständige Unruhe erzeugen …

Wenn die dem Menschen anhaftenden Eigenschaften dazu führen, daß einer
seiner Person gemäß Beachtung geschenkt werden soll, so ist schon die Tür
geöffnet zum Hochmut, zur Geltungssucht, und auch zur Schwächung der
Seele beiträgt …

Lasset alle euch diesbezüglichen Annahmen nicht über euch Herr werden,
sondern gebet allein dem wahren Licht der Erkenntnis die Nahrung, durch

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welche es immer wird erkenntlich sein, daß das wahre Licht dort leuchtet, wo
die Demut herrscht.

Demut ist nur dort, so die Liebe alles ertragen wird, also für den Nächsten zu
dessen Wohl so manches Opfer gebracht wird, indem durch eine Zurückstel-
lung des eigenen „Ichs“ alles Leid getragen wird.

Das ist das Größte, was ihr könnet euch zur Befolgung angelegen sein lassen,
denn die Liebe höret nimmer auf … Amen

800720
H.D. 20.7.1980
Wo eine Schuld noch drückt ..
Der Himmel ist in seiner Macht und Herrlichkeit geöffnet, wo die Welt mit
ihrer Prachte vergehen wird. Und keines meiner Kinder wird verlassen sein,
denn durch meine Allmacht ist jede Hilfe möglich.

Die Liebe zur Welt aber kann nur der Mensch in sich bekämpfen, wo der Wille
zur Wahrheit ist, und auch der Folgen durch den Weltgeist sich bewußt ist .

Und es kann sonach der Mensch sein Schicksal so lenken im Bewußtsein einer
göttlichen Führung.

Wo eine Schuld ihn noch drückt, wo eine noch ihn belastende Handlung sein
Herz beschwert, ist es durch Meine Liebe doch aus dem Lebensbuch gestri-
chen, und wird durch Taten der Liebe, die der Mensch noch auf Erden bezeugt
auch in das Bewußtsein kommen, von Mir angenommen zu werden als Mein
Kind.

Öffnet nur immer eure Herzen weit, daß ihr durch die Liebe Kraft gewinnt; sei
es die dem Nächsten gegebene Hilfe, sei es durch das Gebet.
Es muß ein Jeder ringen um die Kraft des Glaubens, und diese Kraft erschließt
euch das Himmelreich, das Reich des Friedens und der Seligkeit für ewig.

Mein Wort ist immer mit Meiner Kraft gesegnet, und wer es annimmt zu seiner
Stärkung hat auch für alle Geschehnisse die Kraft, ihrer Herr zu werden, und
Mir sich verbunden fühlt auf ewig …. Amen

50 
 
800801
H.D. 1.8.1980
Maria offenbart sich zu den wahrnehmbaren Tönen …
So vernimm das Wort der göttlichen Liebe, lasse die Fragen die dich bewegen
im Lichte der Erkenntnis beantworten.
Und so vernimm aber auch zugleich die Worte der Gottesmutter Maria, die du
sollst als eines der höchsten Lichtwesen stets auch in Gedanken bei dir weilen
lassen.

Es hat die Welt der finsteren Mächte die Menschen das Geheimnis Meiner
Mutter Maria zu einem der Wahrheit gänzlich entgegenstehend verunglimpft,
es hat sich aber auch das Licht um sie vergrößert durch das Suchen nach Gottes
Wort.

Es ist nun für eine Zeit der Trübsal auch die Hilfe in verstärktem Maß vonnö-
ten. So soll nun der Menschheit die alleinige Wahrheit zukommen, sie muß
wissen was die Stunde geschlagen hat, sie muß wissen um die ringenden Kräfte
im Weltall.

Und nun sollst du erfahren, wieweit der Klang der Glocken noch wird hörbar
sein. (Hören der Klänge durch das geistige Ohr- (H.D.)

Es ist dir gesagt worden, daß die zu Ohren kommenden Klänge außerhalb eurer
Erde des Seelenbereich ist, und sie sich äußern wollen.
Hat es nicht so mancher schon erlebt, wenn eine Seele die Erde verläßt, daß es
der Seele Nahestehende wahrnehmen – daß es zur Schau war, wo das geistige
Auge der Seele Abgang in einem dunstigen Nebel sich emporhob.

Es war also der Bereich der Seele Aufenthalt für einen kurzen Übergang in die
Sphären des Lichtes. So ist nun durch die Wahrnehmung der Loslösung, aber
auch der Seele ein freudiges Erleben; fortan der Erde entfliehen zu können.
Und nun kommen täglich Seelen in den Bereich und können ihrer Freude nur
dadurch Ausdruck geben, indem sie die Schwingungen durch Töne von sich
geben. (Hannas Musik)

So also ist es zu verstehen, wenn eine tägliche Musik zu hören ist und täglich
neue die Erde verlassen.

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Das hat dir Mein Kind nun große Mühe bereitet. Du sollst aber auch darüber
aufgeklärt werden, um dann in den Zeiten der Not auch so mancher sich da-
durch wird Stärkung holen.

Lasse nur immer deine Liebe wirksam werden, indem du ständig in Gedanken
mit der geistigen Welt verbunden bleibst.
Lasse alle dir schwer werdenden Gedanken hinter dir, wo Frohsinn des Her-
zens ist, steht auch die Seele in gleicher Weise in freudiger Erwartung ihres
Beendens des Erden Daseins. Es muß eine Seele auch stets bereit sein für ihre
Loslösung, und wird dadurch auch gekräftigt in ihrer noch zustehenden Zeit.
So nun ist es dir begreiflich zu machen, und du wirst auch weiterhin durch alle
Gefahren geleitet und behütet sein in der kommenden Zeit. Amen

800807
H.D. 7.8.1980
Trost
Siehe Mein Kind, die grosse Liebe und Geduld die du walten lässt, trägt dem
Bruder ein großes Maß der einstigen Glückseligkeit ein, denn es wird die Seele
das gewahr, was in der menschlichen Hülle verborgen liegt.
Eine Unvollkommenheit ist auch dann nicht mehr möglich, hat sich die Seele
mit dem Geist vereint. Und du trägst dazu bei in deiner Schwachheit, dessen
Seele zu stärken, ja, ihr den Weg ebnest zur ewigen Heimat.
Das soll nun aber auch deiner Seele zum Nutzen sein, denn die reine aufop-
fernde Liebe und Geduld ist das Fundament der göttlichen Liebe.
Ich aber kann deinen Körper erhalten, ihn stärken und ihm das geben, was er
benötigt.

So lasse dich nur von Meiner Liebe getragen fühlen, lasse alle Schwäche des
Körpers in ihrer Wirksamkeit Mir dem grössten Helfer und Arzt über. Wenn es
an der Zeit ist, kommt auch die Wendung für dich, und du wirst der Ruhe
ausgesetzt sein und dich erfreuen können an der noch dir zustehenden Zeit, die
dir noch gegeben wird.

Meine Mittel und Führungen stehen als die grossen Merkmale dir dann vor
Augen, und Ich bin bei dir jetzt und alle Zeit. Amen

52 
 
800815
H.D. 15.8.1980
Alle Hilfsmittel finden Anwendung …
Es ist die Liebe eines Kindes zum Vater allen Lichtes das sicherste Mittel, um
eine Verbindung herzustellen, die dem Herzen des Menschen entspringen
muss.
Wenn in der Zeit einer glaubenslosen Welt die Menschen mehr und mehr dem
Abgrund entgegen gehen, kann nur die Barmherzigkeit, Weisheit und Liebe
eures Gottes und Schöpfers das verhindern, was durch Ewigkeiten hindurch
einer Seele erwächst, - die völlige Dunkelheit – die gleichbedeutend ist mit
ewigem Tod der Seele.

Die Wahrheit nicht angenommen zu haben, die Finsternis um sich stets ver-
mehrt wurde und das Licht nicht zum Leuchten gebracht zu haben, das ist der
Seele Los, so sie sich dem göttlichen Walten und Wirken verschloss in ihrem
Erdenleben.

Meine übergroße Liebe will alles erretten und sie dem ewigen Licht zuführen.
Was aber ist des Menschen Sinn und Streben, ein unaufhaltsames Absinken in
die Finsternis des Geistes. Der Geist aber dränget keine Seele zu diesem oder
jenem Handeln. Es ist allein der Wille zuerst nötig, um dann dem Geist Gele-
genheit zu geben wirksam zu werden durch seinen Einfluß.

Die Liebe aber kann vieles erreichen, wenn diese als ständige Hilfe im Streben
zur Seite steht. Und das allein bezwecke Ich als die ewige Liebe, wenn Ich
durch Schicksalsschläge die Herzen anrege Liebe zu üben – sie über alles
voransetze, und so dem eigenen Willen und Wollen entgegen trete.

Die Liebe wird immer das Feuer zum erwachen bringen, zum ständigen Herd
werden, aufdaß nur eine Tat der Liebe das Feuer der Liebe weiterschürt, bis es
alles aufgezehrt hat, was noch zur Läuterung der Seele vonnöten war.

Die ständige Bereitschaft also für den Nächsten einzutreten was es auch sei, ist
das Merkmal einer gebewilligen Seele, dem anderen, seinen Nächsten das
zuzuwenden, was ihm zur Hilfe ist.

Soll nun eine kleine Erhellung des Geistes erreicht werden, müssen alle Hilfs-
mittel angewandt werden, die der Mensch aber nicht als Liebe erkennt, sondern
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ihn fragen läßt – „Wie ist es möglich, daß Gott der die Liebe selbst ist, eine
solche Prüfung zuläßt?“

Und das ist dann der entscheidende Moment, ob eine Seele sich dem beugt und
annimmt als Hilfe für seine Seele.

Rettet alles doch nur ein gewaltsames Eingreifen der Allmacht Gottes vor dem
Untergang auf ewige Zeiten. Amen

800816
H.D. 16.8.1980 RW
„Kommet an Meinen Tisch! Sättigt euch mit dem Brot des Lebens und
fallet nicht in erneute Finsternis des Geistes…“
Die Liebe zum Nächsten muss dem Menschen inne sein, denn durch diese
dringet der Geist auch denen zu, die in der Erfüllung Meiner Gebote wandeln.

Alle sich öffnenden Herzen strömen gewissermaßen dem EWIGEN LICHT


zu. Sie erkennen das Licht, das die Dunkelheit durchbricht. Wenn nun der
Mensch in der Nacht des Geistes noch dahinwandelt, wird es auch einer beson-
deren Kraft bedürfen, um die Dunkelheit zu durchbrechen.

Mein Geist fördert die Seelenreife des Menschen, muß aber angestrebt werden,
um zum selbständigen Handeln und Wirken zu gelangen.
Mein Geist muß sich ergießen in des Menschen Herz, und wo dieser nun
wirken kann, ist auch keine Unschlüssigkeit, kein Verlangen mehr nach ande-
ren Gütern.

Die Liebe wird auch in erhöhtem Maß dem zu eigen sein, und das ist erkennbar
an der Selbstlosigkeit des eigenen Verlangens aller Wünsche. Gebet nur so oft
ihr könnet, den Mitmenschen aus dem Füllhorn Meiner Gnade ab, denn die
Gaben, die ihr austeilet, sind für jeden bestimmt und müssen auch begehrt
werden.

So hat der Wunsch auch nur dem zu gelten, daß es möge in ihnen Licht wer-
den; daß die Seele erleuchtet wird, um dann in ihrem Streben sich höher und
höher zu entwickeln.

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Die Gaben, die Ich den Menschen zuleite, sind eine Stärkung, die ihr benötigt
auf eurem Erdenweg, und wer sie anstrebt, ist auch durch Meinen Geist er-
leuchtet und wird geführt zum EWIGEN LICHT der EWIGEN LIEBE, zur
LIEBE GOTTES, der allen zuruft: „Kommet an Meinen Tisch! Sättigt euch mit
dem Brot des Lebens und fallet nicht in erneute Finsternis des Geistes, die euch
dann mehr noch umfängt als je zuvor.“

Das ist der Weg. Die Wahrheit und das Leben, daß Ich als euer Lehrmeister auf
Erden Lehrte! Amen

800819
H.D. 19.8.1980
Bittere Erkenntnis der Seele nach dem Ableben von der Erde …
Wo immer nur eine Verbindung zum geistigen Reich hergestellt wird, dort ist
auch der Segen der göttlichen Liebe zur Seite, und es ist für den Menschen
auch einen große Gnade, die es ihn erkennen läßt, wie alles in dem geistigen
Reich seinen Fortgang nimmt.

Es wird einer Seele die im Dunkel der Nacht sich noch befindet auch stets ein
Licht gegeben, wo sie nur ihren starren Sinn wechselt mit einer Aufnahmewil-
ligkeit dessen was ihr geboten wird von den Lichtwesen sowohl, wie aber auch
die Erdenmenschen durch ihre Hilfswilligkeit dazu beitragen, einer Seele zum
Licht verhelfen zu wollen.

Der Mensch ist auf Erden wohl in seinem Bereich, seiner Welt voller Kraft und
Willigkeit, dem nach zu kommen was die Welt von ihm fordert. Doch ist
keinerlei Verständnis für eine Geistige Fühlungnahme in ihm, es ist im Gegen-
teil ihm alles lästig wenn er nur angeregt wird, sich mit derlei Fragen zu be-
schäftigen.

Wenn nun dann in der Not der Seele es ihm zum Bewußtsein kommt durch die
Umgebung in welcher sie sich befindet nach ihrem Abgang von der Erde, ist
sie hilflos und verlassen der Finsternis preisgegeben.

Nun wird es ihr bewußt, dass die Welt ihr entzogen ist mit allen ihren Freuden
und Reizen. Sie steht einer Säule gleich vor unüberwindlichen Eindrücken und
kann sich nicht daraus lösen, noch eine Hilfe ihr zur Seite steht.

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Nun wird sie dessen gewahr, was ihr auch im Erdenleben gesagt wurde, dass
die Tore zur Ewigkeit für jeden geöffnet sind, und ein jeder muss sich mit
dieser Frage beschäftigen, was des Lebens Sinn und Zweck wohl ist.

Die Liebe zur Welt steht aber als ein starkes Gegenmittel für eine geistige
Aufnahmefähigkeit gegenüber, und wo nur noch eine Möglichkeit besteht, des
Lebens Freuden zu geniessen, wird auch alles angewandt, sei es zum Genuß
oder jeglicher Wohltat des Körpers bestimmt.

Was soll einer solchen Seele wohl zum Heil verhelfen, als nur eine bittere
Erkenntnis ihres Zustandes nach ihrem Erdenleben?

Und das bezweckt die Möglichkeit, die Seele zur Besinnung und Reue kom-
men zu lassen, sich mehr und mehr dem Licht zuwenden möchte, das ihr aber
nur kann gegeben werden nach langer Zeit eines Sühneganges in Qual und
Dunkelheit des Geistes.

Dann soll derer mit besonderer Liebe auch gedacht werden, wo die Seele sich
noch in Erinnerung bringt, und bedacht werden möchte mit einem liebenden
Gedenken an sie.

Bittet und betet für solche armen Seelen, denn ihre Not ist groß, und kann nur
gelindert werden durch geduldiges Tragen des elenden Zustandes. Amen

800909
H.D. 9.9.1980
Worte zur Stärkung …
Und so höre Mein Wort und lasse dich nicht abdrängen von des weltlichen
Getriebes, das in Kürze sich wandeln wird, durch die Macht und Kraft Meines
Willens.
Stehet euch, die ihr glaubet wohl eine Hilfe stets zur Seite, so sind doch die
Auswirkungen für jeden gegeben, denn es muß sichtbar werden was des Men-
schen Verstand nicht fassen kann …. Eine göttliche Führung und Äußerung
Meiner Liebe …

Und das ist doch der Sinn und Zweck eines jeden Menschen Erdenganges, daß
ihm durch die Ereignisse im Leben soll gezeigt werden, daß alles was an ihn

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herankommt, eine Prüfung seines Glaubens und Willens ist für den weiteren
Entwicklungsgang der Seele.
So ist auch alles Leid nur zu ertragen, wenn der Glaube an Gottes Liebe und
Weisheit so stark ist, um allem den Stachel des Leides zu nehmen.

Ja, es ist der Mensch wohl oft bereit, die Prüfungen anzunehmen, sie auch zu
bestehen, aber es wird der S e e l e auch das eintragen was notwendig ist, will
sie sich im Licht der E r k e n n t n i s auch befinden im jenseitigen Reich …
Du Mein Kind hast durch so manches Leid deiner Seele schon die Erkenntnis
gegeben, wodurch auch alles, was dir noch schwer wird, zu ertragen ist ..

Du hast dich der Nutzlosigkeit der weltlichen Dinge entzogen, und dadurch dir
der Glaube auch gestärkt wurde von Meiner Führung und Beistand im tägli-
chen Verlauf.

Soll nun durch eine noch größere Prüfungszeit für den Menschen das erreicht
werden, daß sie erkennen lernen des Lebens Sinn und Zweck, so muß Meine
Hand das ausführen, was aber nur von wenigen erkannt werden wird, sind doch
den Menschen Meine Liebezuwendungen nicht erkenntlich und faßbar.

Wird durch der Menschen Handeln die Welt erfahren, was eine Lieblosigkeit
heraufbeschwört, muß auch ihnen das bewiesen werden, daß Ich allein nur
alles Leid lindern kann durch Meine Gnade und Barmherzigkeit …

Ist es dir mein Kind nun klar und verständlich alle diese seelischen Bedrückun-
gen wahrzunehmen, so muß dich Mein Wort stärken und aufrichten im tägli-
chen Kampf des Lebens .. Amen

801006
H.D. 6.10.1980
Die göttliche Liebe wird immer den Beistand
geben, wo der Wille es bekundet …
Verstehet ihr, was Ich bezwecke mit allen Mißhelligkeiten, Krankheit und Leid
über die Menschen kommen lasse, denn es ist nur noch eine kurze Zeit, um der
Seele das Licht erstehen zu lassen, welches ihr den Weg nach oben soll er-
leuchten, zur Heimat des Friedens.

Haben sich die Menschen doch zum größten Teil dem zugewandt, wo eine
Dunkelheit die Folge ist im jenseitigen Reich.
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Brauchen sie sich doch nur damit befassen, was Ich allem voransetze – Liebe
geben und sich verschenken durch Liebewerke aller Art.

Die göttliche Liebe wird immer den Beistand geben, wo der Wille es bekundet,
daß die Gedanken sich dem geistigen Reich zuwenden. Es ist der Weg wohl
nicht so gangbar zu nennen, sind doch immer wieder neue Hindernisse zu
überwinden, wo aber das Herz stets den Weg weiset, um zum Ziel zu gelangen.

Meines Beistandes kann der gewiß sein, der die Vollendung und Lösung aus
den irdischen Fesseln begehrt. Wo eine Tat der Liebe dann wieder weiteres
nach sich zieht, ist auch die Seele voller Freude über den Fortschritt des Men-
schen. Durch Zuwendung von Liebeswirken ist der Mitmensch nun befleißigt
in seinem Handeln, und schafft sich so eine Quelle, aus welcher er schöpfen
kann immer und immer wieder.

Es muß der Mensch seinen Willen dem zuwenden, wo eine ständige Quelle das
Wasser des Lebens spendet. So ist es in der jetzigen Zeit von ganz besonderer
Wichtigkeit, das Banner der Liebetätigkeit mehr und mehr wehen zu lassen.
Alles was dem Menschen zur Vervollkommnung beiträgt, muß beachtet wer-
den, aufdaß der Seele die Nahrung zugeht, die sie im Reiche der Ewigkeit
braucht zur Stärkung ihres weiteren Weges.

So soll nun alles von der Liebe getragen sein, was in der kommenden Zeit wird
erkenntlich werden, und das Licht schenkt in der Ewigkeit. Amen

801127
H.D. 27.11.1980
Die Menschen stellen ihrem Schicksal selbst hindernd
eine Grenze, eine unüberwindliche Schranke…
Nichts kann euch das ersetzen, was ihr für eure Seele gewinnet, als nur Mein
Wort. Es ist die Kraft, in euch alle Regungen, die ihr empfindet, nur zu Taten
der Liebe, zum Glauben, und allen euch fördernden Eigenschaften zu verhel-
fen. Sollte es da nicht auch möglich sein, daß ihr, die ihr strebet nach Vollen-
dung in den Tagen einer Not die Hand des göttlichen Schutzes werdet spüren,
und alle Bangigkeit von euch fällt.

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Ja, wo ist die Liebe Gottes wohl größer zu erfühlen, wo ist den Menschen eine
stärkere Waffe zur Abwehr allen Ungemachs gegeben; es ist allein das Wort
Gottes mit seiner Kraft.

Und so stellen sich die Menschen selbst ihrem Schicksal hindernd eine Grenze,
eine unüberwindliche Schranke, durch welche ihnen jeglicher Schutz versagt
ist. Meines Waltens und Wirkens an euch Menschen könnet ihr nicht in vollem
Maß erkennen, und nur wo eine ständige Bindung und Fühlungnahme mit Mir
und Meinem Reich besteht, ist des Menschen ruheloses Dasein behoben.

Darum wird euch immer wieder die göttliche Liebe und Weisheit ans Herz
gelegt, durch welche ihr auch immer wieder neu gestärkt werdet im täglichen
Lebenskampf.

Meine Allmacht kennet keine Grenzen, noch ist sie beschränkt durch des
Menschen Wille, welchen Ich aber stets achte, und die Folgen der Mensch
selbst trägt ….

Gehet nun euern Weg weiter durch alle Hindernisse, die sich immer wieder
ergeben müssen, denn wo der Weg gekennzeichnet ist, mit dem Banner der
Liebe, kann er nur zum rechten Ziel führen …. Amen

801128
H.D. 28.11.1980
Sprechet den Namen Jesus Christus in Vollgläubigkeit
nur immer aus, und es wird euch die Kraft zugehen zu jeglicher Tätigkeit.
Sprechet den Namen Jesus Christus in Vollgläubigkeit nur immer aus, und es
wird euch die Kraft zugehen zu jeglicher Tätigkeit.

Der Name sei gepriesen für alle Zeit, wie auch den er soll aufrichten, wo eine
Schwäche ihn noch befällt, und auch nicht die Kraft voll und ganz in Anspruch
nehmen wird.

Lasset die Worte nicht an euern Ohren verhallen, gebet ihnen Raum in euern
Herzen.

Glaubet daran, daß die Liebe des Menschen Jesus euch wollte für alle Zeit den
Frieden bringen, einen Frieden für Zeit und Ewigkeit.
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Gibt der Mensch der Gegenmacht noch zuviel Raum, so hat er nicht die Kraft
zur Abwehr und wird stets kämpfen müssen.

So soll sich der Mensch das zunutze machen, was allein ihm kann den Le-
bensweg gangbarer machen. Die Liebe wird immer als größte Kraft wirken
und wo Gegenliebe entgegen gebracht wird öffnet sich ein unerschöpflicher
Quell, dem das Wasser des Lebens entsprießt.

So ist der Mensch für alles was ihm begegnet gewappnet… gestärkt und gestillt
wird der Hunger und Durst der Seele.

Der Seele sollet ihr gedenken, daß sie die Nahrung erhält für ihre Weiterent-
wicklung, und sie auch dem ewigen Reich wird immer freudiger entgegen
sehen.

Meines Wortes Kraft also sollet ihr begehren, auf daß euch die Kraft erfülle für
alle eure Wege …. Amen

801205
H.D. 5.12.1980
Der Völkerhaß kommt erneut zum Durchbruch …
Durch Lieblosigkeit wird der Haß größer …
Es hat dein Herz sich wiederum erschlossen, meine Gnadengaben in Empfang
zu nehmen, und alle Meine Boten sind bemüht, um dich zu schützen vor den
gegnerischen Kräften.

So war es nun zum Heil der Menschen gegeben, daß die Verbindung zur Erde
ermöglicht wurde. Es hat wohl eine starke Gegenströmung versucht, sich
immer wieder hindernd dagegen zu stellen, wo die Bereitwilligkeit und Liebe
gegeben war, und den Seelen außerhalb der Erde eine Gnade erstand, Mein
Wort in aller Reinheit zukommen zu lassen und so manche Seele gestärkt
wurde ..

Wie nun das Weltbild wird eine Änderung erfahren, so ist es auch für diese
Seelen von einer ganz besonderen Notwendigkeit, daß sie Nahrung erhalten
durch Mein Wort.

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So wird sich aber auch die Zahl derer vermehren, die gewillt sind in Meinem
Geist zu wirken und allen noch willigen Seelen Mein Wort vermitteln wollen.
Stehet euch doch ein großes Maß Meiner Gnade zur Seite, und ihr könnet unter
Meinem Schutz euch geborgen wissen, denn die dem Herrn aller Welten
dienen und Ihm wollen alle Ehre nur geben, stehet auch Meine Hilfe und
Macht zur Seite.

So ist alles nur zu bewerten, was euch wird in Kürze sichtbar werden, die
Lieblosigkeit der Menschen gegenseitig … denn durch diese wird der Haß stets
größer unter den Menschen, und sie erkennen nicht eine göttliche Macht ..
So kommt nun abermals der Völkerhaß zum Durchbruch und die Welt hat es
nicht verstanden, die Liebe untereinander aufkommen zu lassen. Soll es zum
Wohl aller Völker führen, muß auch der Haß der Liebe weichen, wo die Mög-
lichkeit besteht zum Fortbestand beizutragen.

So kommet und lasset euch weiterhin führen an Meiner Hand, denn diese biete
Ich einem jeden an, um der Not zu steuern … Amen

810203
H.D. 3.2.1981
Bertha aus dem Jenseits mit Trost für Hanna ..
Machet euch keine Sorgen und banget nicht um euer Bestehen, der Vater im
Himmel verläßt die Seinen nicht.
Er suchet sich jedes Schäflein für Seine Arbeit aus, daß die Verbreitung Seines
Wortes keinen Aufschub erleiden soll.

So ist es dir, liebe Hanna, ganz besonders zum Heil und Nutzen für deine Seele
gegeben, daß du durch die Unzulänglichkeit behindert bist. Wo der Wille
trotzdem der geistigen Arbeit gegenübersteht, wird auch der Zugang zum
geistigen Reich der Liebe Gottes keinen Abbruch erleiden.

Es hat dich der Vater unser aller doch stets so behütet und geführt, daß du
daran erkennen mußt, wie Sein Auge auf euch ruht.

Ja, es wird wohl große Kraft und Geduld gefordert, hat es doch dadurch auch
die Verbindung vom Diesseits zum Jenseits geschmälert. Wo aber der Wille
nur immer Gott zugewandt ist, stehen auch die Helfer zur Seite und sie werden
ermöglichen, daß eine Verbindung zustande kommt.
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Es muß nicht immer der gleiche Weg sein, um zum Vaterherzen zu gelangen,
haben doch die Lichtwesen ihre Aufgabe, euch helfend beizustehen in den
Tagen einer Schwäche und Behinderung.
So lasse dich nicht niederdrücken von deiner Sorge um deine Lage und Mög-
lichkeit. Es ist der Tag bestimmt, da ihr das Heim verlasset, und euer Schutz-
patron ist auch zur Seite. Es ist der Hl.Sebastian, der alle betreut, wo eine Hilfe
sein muß.

Darum gehet getreulich die weiteren Tage und lasset nicht den Mut sinken,
denn alles hat einmal ein Ende, was es auch sei.

So sagt dir dies deine Bertha, es steht dir auch zur Seite der liebe gute Georg,
dessen Freude groß ist, euch helfen zu dürfen. Deine Bertha

810306
H.D. 6.3.1981 RW
Die Welt weidet sich in ihrem Wahn,
in der Genußsucht und Vergnügungen aller Art.
So gebe Ich dir noch ein Wort, das dir und den Mitmenschen soll den Glauben
und die Kraft stärken.

Es ist die Zeit eines Umbruches immer näher gerückt, und die Welt weidet sich
in ihrem Wahn, in der Genußsucht und Vergnügungen aller Art.

Es muß sonach auch denen noch zum Heil werden, die die Brücke der geistigen
Welt nicht erkennen, so daß sie sich bemühen, ihrer Seele auch zu gedenken.
Es kommt der Tag schneller heran, was die Unruhe wird anzeigen, in der Natur
sowohl wie auch in Gesprächen wird es zu erkennen sein, die der Mitmensch
anregt.

So überlasset nun des Lebens Sorgen Mir, denn wo Ich wirke mit Meinem
Willen, kann sich nicht der Einzelne dem entziehen.

Betrachtet alles, was um euch ist als nur dazu dienend, soweit es der tägliche
Verlauf bedingt.

Und nur der ist in seiner Herzensruhe, wo Ich das alleinige Ziel bin und die
Gedanken stets bei Mir sind.

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So soll euch Meine Kraft stärken, und ihr werdet gewahr werden, was die Uhr
geschlagen hat.

Gehet an Meiner Hand, Ich lasse euch nicht allein und führe alles wohl hinaus.
Amen

810318
H.D. 18.3.1981
Menschen wir die Angst und Sorge um das tägliche Brot erfassen …
Des Heilandes Liebe vermag die Schmerzen zu stillen, und hat der Prozess nun
begonnen, daß alle Organe wieder ihre alte Tätigkeit ausführen können.

Und nun sollst du auch erfahren, wozu alles dienen sollte, und dich allen
Arbeiten mußtest entziehen. --- Siehe du, Meine Tochter, du kannst getrost
Meinem Wort dich erschließen und wird auch der weitere Verlauf wieder in
alter Weise vor sich gehen.

Es muß der Körper die Leiden erdulden, wenn die Seele soll zur höchsten Reife
kommen ….

Wenn die Welt wird die Gefahr der kommenden Notzeit heran kommen sehen,
braucht es da nicht der starken Gegenmacht, die zu erkennen auch wird denen
zum Nachdenken anregen, denn es muß die Welt mit ihren Möglichkeiten in
der größten Not nicht mehr fähig sein, die Ordnung einzuhalten, und die Men-
schen eine Angst und Sorge um das tägliche Brot erfassen.

Und so kannst du mit deiner Erkenntnis aber auch helfend eingreifen, wo der
Mensch nicht allein fähig ist. – Das sind die notwendigsten Dinge für das
tägliche Leben. Es sind aber auch die geistigen Substanzen, die dem Körper
Kraft schenken, sich immer wieder zu helfen, und die alten Gewohnheiten
werden dadurch auch wieder wach gerufen. –

Also sind es immer die geistigen Kräfte, die der Mensch aber nur hat, so er
seiner Seele schon die Nahrung gab, der sie bedarf. Und es wird offenbar
werden, welch eine Macht und Kraft dem inne wohnt, der in Liebe zu Gott und
dem Nächsten diente.

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So sollst du nun zur Gewißheit über den Verlauf der kommenden Zeit die
nötige Erklärung vernehmen, auf daß der Körper seine Tätigkeit wieder aus-
führen kann. Lasse du nicht nach, deiner Seele stets die Nahrung zu geben,
denn das allein ist von Wert und wird dich wieder stärken. –
Es sprach die Liebe des Herrn und Heilandes Jesus Christus von Ewigkeit ….
Amen

810408
H.D. 8.4.1981
Die Menschheit hat sich ihrer Gnade beraubt ..
Mein Kind, es ist die Zeit nun bald heran gekommen, wo des Erlösers und
Heilandes Liebe Sein Blut vergoß für die Menschen.
Es hat sich der Menschen Sinn in keiner Weise dem erschlossen, daß es zum
Nutzen diente, in der Gesinnung sowohl wie auch dem Seelenheil es sollte für
die Ewigkeit dienen.

Was ist nun von der Menschheit noch zu erwarten, sie hat sich selbst einer
Gnade beraubt, sie ist dem Tode der Ewigkeit geweiht. Und was sich nun in
der Welt wird abspielen, ist nur dem verständlich, dessen Sinn und Blick der
himmlischen Welt und Macht sich zuwendet.

Darum ist auch dein Geschick von solch großer Bedeutung, denn du ertrugest
das Kreuz, das Ich dir auferlegte mit Geduld, Hoffnung und Blick nach Mir.
Lasse dich nun weiter all die Tage noch führen, dich stützen, und dir wird
immer so viel Kraft gegeben, daß du Mir noch dienen kannst und Ich dich dann
am Ende des Kreuzganges werde wieder voll und ganz einsetzen.

Es ist die Liebe der Menschen in ihrer Selbstlosigkeit dir zur Hilfe gegeben
worden, und du kannst ihnen den Dank aus Meinem Herzen zuwenden ….
Dein Vater und Erlöser, dein Schutz und Schirm in Ewigkeit …. Amen

810524
H.D. 24.5.1981 RW
Nun ist das Gnadenmaß zuende …
Gestärkt und gesegnet geht der Mensch von der Erde, wo ihm die Pforten
geöffnet sind in das Reich der seligen Geister. Das ist für den zu erwarten, wo
die Seele sich auf Erden gereinigt und gestärkt hat mit dem Himmelsbrot.

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Und wenn der Gang auf Erden voller Mühe und Qual war, und wenn die
Schmerzen noch so groß waren, ist doch das nur klein zu nennen, was es ihm
einbrachte an Seligkeit und Freude dereinst. Ich habe den Menschen das Gna-
denmaß zugemessen, mit welchem sie konnten in ihrer Erdenwanderung sich
immer wieder stärken und aufrichten im Kampf des Daseins.

Nun ist das Gnadenmaß zuende! Es kann nur noch kurze Zeit genützt werden
für die seelische Entwicklung, und wo durch manchen Eingriff des Schicksals
dem Menschen noch kann eine bessere Einsicht kommen…. so sollet ihr derer
gedenken, daß sie durch Kraftzufuhr auch noch die kleine Wegstrecke nützen
und sie sich dem göttlichen Geist erschließen.

Habet ihr die Liebe in euch zu allen den Schwachen und werdet ihr Helfer, ist
dann auch noch eine Möglichkeit für ihre seelische Reife und werden ange-
nommen im Reiche des Lichtes, das ihnen zur weiteren Wanderung leuchtet.
Amen

810525
. . 25.5.1981
Hinweise für Seinen Arbeiter….
Tue du nur ruhig, was Ich dir in Gedanken sage, wenn du immer in Mir bleibst,
dann ist die Reinheit Meines Wortes für dich gewährleistet.
Schreibe zuerst morgen eine Kundgabe ab, und dann beginne den Brief an
deinen ehemaligen Freund; er ist ein Gottesleugner, wie du richtig denkst, eine
Frucht, die das Verderben will. „An ihren Früchten sollet ihr sie erkennen.“
„Wer da weiß Gutes zu tun und tuts nicht; dem ist es Sünde.“

Ich bin in dir und bei dir, habe keine Angst Mein lieber Sohn; es ist bei dir dein
lieber himmlischer Vater in Jesus Christus.

Schreibe diese Gedanken auf, die Ich dir morgen eingeben werde. Es ist dir
gegeben, Ordnung zu schaffen, in disharmonischen Kreisen, die euch bedrän-
gen wollen, und schon oft habe Ich gesagt, daß der Irrtum nicht beibehalten
werden darf, sondern er muß gebrandmarkt werden… Immer und immer
wieder sagte und sage Ich es.

Es ist in Meinem Sinne, wenn du morgen hier bleibst, und die Vervielfältigung
und den Brief fertig machst, bevor das Unternehmen steigt.
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„Mir ist gegeben alle Gewalt in dem Himmel und auf Erden.“
Daher tue deine Pflicht, und sei unerschrocken, auch für die Un - und
Schwachgläubigen, und für die jenseitigen Seelen, die zuhorchen und sich
darüber schon lange Gedanken machen…

Es liebt dich und ist bei dir dein himmlischer Vater in Jesus. Amen

810927
H.D. 27.9.1981
Arbeitshinweis ..
Ergebet euch in euer Schicksal, es ist die Zeit für einen Jeden so gelenkt, daß er
sie kann nützen zum Heil seiner Seele.
Der Beistand ist die wesentlichste und sicherste Lenkung, wenn eine Entschei-
dung erfolgen soll. Und so ist es auch nun eure Frage, den richtigen Weg zu
gehn, ob es euch zum Nutzen, und dem Anderen auch dient.

Ja, ihr wisset wohl um alle Möglichkeiten einer besseren Art, und den damit
zusammenhängenden Ergebnissen. – Ihr wisset aber auch, daß die Zeit der
Umwandlung vor euch steht.

So ist damit gesagt, daß alle neuen Wege nicht mehr in der Bedeutung stehn,
daß also eine neue Richtung wohl gut sein kann, aber auch nicht mehr einträgt,
was erwartet wird. Die geistige Richtung der Allgemeinheit hat nur soweit ihre
Wirkung, wie es zur Zeit wohl sein mag – aber kein Wachstum zur Folge hat.

Die Menschen brauchen eine ständige Führung und werden in ihrer Arbeit
müde, und gleichgültig gehen sie weiter ihren Weg im weltlichen Getriebe.
So ist es nun auch einerlei, den Platz zu wechseln, denn die Arbeit in der
bisherigen Weise war auch im Wert und Erfolg nicht gering.

Lasset daher einen Wechsel außer acht, er trägt nur Zwietracht nach sich.
Die Begleitung und Fürsorge durch Meine Hand wird euch auch immer zur
Seite sein ….

Euer Beschützer und Führer Jesus Christus allezeit. Amen

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810929
H.D. 29.9.1981
Es ist diese Zeit für die Menschheit von größter Wichtigkeit …
Stellet euch ein, ihr Meine Diener auf Erden. Es ist die Zeit nur noch kurz und
ihr habet wohl genug der Hinweise erhalten, daß die Not wird unsagbar groß
sein angesichts der Folgen durch Meinen Eingriff, durch eine Katastrophe
ungeahnten Ausmaß.

Es ist diese Zeit für die Menschheit von größter Wichtigkeit, denn sie ist
hilfsbedürftig in ihrer seelischen Reife. .. Und nun werdet ihr fragen, ob wohl
der geistige Gewinn im Verhältnis zur Not so groß ist, daß also die Menschen
dadurch zum Glauben kommen, zu dem Glauben, der notwendig ist und zum
Weiterbestehen beiträgt….

Alle Geschehen sind in der Liebe zu Gott und zum Nächsten maßgeben…
und die Menschen können ihre Ohnmacht der göttlichen Weisheit gegenüber
erkennen. – Und nun soll sich aber auch für die Meinen ein Arbeitsfeld er-
schließen und sie sollen sich der Aufgabe nicht entziehen.

Keiner wird der Arbeit fern zu bleiben brauchen, denn es ist durch weise
Führen ein Jeder an seinen Platz gestellt, wo die Kraft- und Liebebetätigung
erfolgen kann.

Und nun soll aber auch der Schwachen gedacht werden, daß auch sie durch die
Not werden wachsen und sich ihrer Aufgabe bewußt werden.

So habet ihr wieder einen Hinweis für die kommenden Tage, sie sind gezählt
und werden auch noch deutlicher Zeichen bringen, in der Natur sowohl wie
aber auch in anderer Art.

Das sagt euch erneut euer Vater und Beschützer, Jesus Christus und Erlöser ….
Amen

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820128
H.D. 28.1.1982
Werk der Vergebung für eine jenseitige Seele …
So, mein Kind, hast du für sie gelitten, hast in dir die Liebe nun zur Seite, sie
kann der Gebete sich erfreuen, die für sie empor steigen.

Alles, was sie an Schuld auf sich nahm, wird nun durch Läuterung ihren Weg
gehen. Aber es ist ihr vergönnt, das Licht zu finden. Sie hat große Gnade
empfangen.
Es ist nicht allein ihr Leid, sie hat nun zu tragen auch des anderen Leid und
kann sich daher leichter und schneller dem Licht zuwenden. Denn die Liebe,
die ihr folgt durch eure Gebete, trägt ihr viel ein. So habet ihr daran ersehen,
daß eine Schuld nur kann behoben werden durch das Gebet „Vergib uns unsere
Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“.

Das einstige Los einer Schuld trägt nur der, dem keine Liebe nachfolgt und
alles für ihn dunkel bleibt in der Ewigkeit.

Doch der Gang einer Läuterung kann ihr nicht erspart bleiben, denn die Ge-
rechtigkeit muß walten.

Und so habet ihr ein Werk der Barmherzigkeit geübt mit eurer Hilfe durch die
Vergebung.

Und du, Mein Kind, bist auch dadurch gereift, denn dein Leid trägt mit dazu
bei, deiner Seele das empfinden zu lassen, was deren Seele braucht: die Verge-
bung und die Liebe …. Amen

820414
F.H. 14.4.1982 (Fritz Haller)
Aus dem Jenseits von Else …
Mein lieber Fritz, ich hätte nie geglaubt, daß du so hoch stehst im Geistigen.
Du bist ja ein wahrer Wunderkerl in der Liebe und in dem Licht Gottes.

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Ich liebe dich und bin froh, daß ich dich bei mir habe. Du verfolgst mich
richtig mit deiner Liebe und ich sehe, was du viel Arbeit hast bei der Hanna,
das habe ich alles vorher nicht so gewußt.
Weißt, ich habe auch gelitten, nur habe ich nie oder selten etwas gesagt. Ich bin
auch körperlich leidend gewesen, du siehst ja, daß ich hie und da umgefallen
bin, und auch mein Aufenthalt in der Klinik, der Grund meiner körperlichen
Schwäche war.

Ich weiß jetzt, wo ich Hilfe holen kann und meine und eure Schwester hat mir
den rechten Weg gewiesen. Es war die Schwester Bertha, die dann noch mich
holte ans Kreuz Christi.

Es grüßt euch alle herzlich, ich muß gehen; ich danke euch Allen
Eure liebe Oma-Else

820417
H.D. 17.4.1982
Tröstung
So vernimm Mein Wort, das Ich dir zur Erklärung und Tröstung gebe, auf daß
ihr aushaltet in letzter Stunde.
So hat sich die Welt dem Ziel genähert, wo die Ereignisse werden Schlag auf
Schlag eintreten und es kann sich ein Jeder vorbereiten, sie es auch in den
kleinsten Dingen.

Darum kommst du mit deinem Leid der Erlösung immer näher und es wird dir
die Pforte öffnen und deinem Bruder zugleich.

Ihr habet in Leid und Freud zusammen gestanden und der Lohn wird nicht
ausbleiben.

So seid bereit und freuet euch der Wendung ….

Euer Vater in Jesus Christus in Ewigkeit Amen

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820602
H.D. 2.6.1982
Wort von Maria, der Gottesmutter …
Mein liebes Kind, bist du doch in großer Not, und wir wissen es …. Es kann
die Zeit nicht abgekürzt werden, die gesetzt ist, um den Menschen das Ereignis
begreiflich zu machen, denn es wird der Sturm über alles hinwegfegen.
So ist es dir schon gesagt worden, und du kannst mit aller Sicherheit damit
rechnen. Denn es hat die Grenze erreicht, wo ein Eingreifen unseres lieben
Vaters, des Herrn und Heilandes geschehen muß.

Und es wird sich eure Lage auch von selbst ändern, die nicht mehr lange auf
sich warten läßt. Darum sollet ihr nicht bangen und zagen.

Der Tag kommet wie ein Dieb in der Nacht – und muß allezeit eingehalten
werden. Nichts ist umsonst, und die Kraft gibt euch Jesus Christus, damit ihr
bestehen könnet. Es ist die Wärme und Schönheit der Natur bald zu Ende. Es
ändert sich über Nacht.

Freuet euch und frohlocket, denn der Herr kommet bald. Amen

Eure Gottesmutter Maria

820715
H.D. 15.7.1982 (RW)
Verschließen der Himmelspforten – große Trockenheit – Unglaube
So erlaube Ich dir zu fragen, und es ist Mein Wille, daß ihr um alles bittet, was
euch zur Aufklärung dienet.

Die Gefahr ist näher da, als ihr glaubet, und du tust recht daran, an der langen
Trockenheit jetzt schon deine Gedanken dahin zu lenken, wovon schon des
Öfteren gesagt wurde, daß eine Trockenheit kommt über euer Land, woran ihr
nicht recht glauben könnet und es erst recht ersehen werdet, wenn es soweit ist,
daß der Himmel seine Pforten verschließet und ihr hilflos seid den Ereignissen
gegenüber.

Aber das leuchtet Meinen Kindern nicht ein, daß schon zu jeder Zeit und auch
bei Meinen Voraussagen durch Meine Propheten, die Menschen noch nie
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geglaubt haben, bis die große Gefahr gegenwärtig geworden ist und also die
Voraussagen sich schon erfüllt haben.

Und so ist es auch heute noch, daß die Menschen nichts wissen wollen von der
Endzeit mit ihren Schrecken, wo Ich aber nur denen helfen kann, die Meine
Hilfe brauchen und annehmen wollen. Wie leicht wäre es für alle, wollten sie
Mich als ihren Vater annehmen und anerkennen.

Es ist bei dir dein lieber himmlischer Vater in Jesus Christus. Amen

830309
H.D. 9.3.1983
…. O Vater, gib mir Deine Kraft dazu. …
…. O Vater, gib mir Deine Kraft dazu. …
Mein liebes Kind, setze dich nicht der Unruhe aus, durch die Worte, die euch
zugingen. Es ist die Zeit des Endes und immer stärker wirkt die Gegenmacht,
wo durch schöne Worte der Fürst der Finsternis die Menschen zu verwirren
versucht.

Bleibet in der Liebe zu Mir und sehet alles als von Mir zugelassen. Habet acht,
daß ihr nicht in die Fangnetze des Gegners geratet.

Ich werde es zu führen wissen, daß das von Mir gegebene Werk durch Mein
Kind so in die rechten Hände kommt, wie – das lasset Mir über – und dein
Leiden, Mein liebes Kind, besteht in der rechten Art, in der Nachfolge Meines
Leidens am Kreuz von Golgatha.

Ich werde es euch spüren lassen, wo und wie Mein Werk in die rechten Hände
kommt. Gehet in die Ruhe und Gelassenheit noch die Tage, bis Meine Vater-
liebe dich zu Mir holt. – Trinke den Kelch aus bis zur Neige, Ich gebe dir die
Kraft, und Meinen Beistand spürest du noch wie auch dein Bruder, den Ich
liebe, und so gehet an Meiner Hand bis das Morgenrot für euch winkt.

Gehet gesegnet in Meinem Namen. Ich liebe euch und ihr seid geborgen an
Meinem Herzen.

Du hast Mich im Traum gesehen, sitzend vor dir in der Luft. Und dieses Bild
vergeht nicht. –
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Es segnet euch euer Vater in Jesus Christus. Amen

830329
H.D. 29.3.1983 24.00 Uhr
Fallet nicht in die Fangnetze des Gegners …
Meines Gegners Macht und Tücke ist groß. Ihr könnet seine List und Tücke
nicht ermessen, wenn es darum geht, sein Ziel zu erreichen – um die Menschen
zu schädigen, wo er nur kann.
Und sein Ziel ist, ein Werk zu vernichten, um der Menschheit großen Schaden
zuzufügen.

Ich habe gesagt: fallet nicht in seine Fangnetze und bleibet auf Meiner Straße.

Ich werde, wie Ich euch schon sagte, es zu verhindern wissen, damit euch die
Ruhe bewahrt bleibt und ihr standhaltet in der schwersten Zeit, die allen Men-
schen droht.

Bleibet in der Liebe zueinander und zum Nächsten und gebet Mir die Ehre …..
Amen

Euer Jesus Christus, der bei euch ist allezeit! 

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