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ISRAEL
BETH-SHALOM
 
NACHRICHTEN AUS
«iPhone-Killer» aus Israel • 25
Nr. 02 – Februar 2010
Fortsetzung des Dschihad
 • 10
 
Osterkonferenz
 
2010
Derbricht an
Referenten:Thema:
Norbert Lieth
gehört dem Vorstand des Missionswerks Mitternachtsruf an. Ein Schwerpunkt seiner Verkündigung ist die biblische Pro-phetie.
Elia Morise,
 
ein ägyptischer Missio-nar, ist häufig in Israel und im Nahen Osten im Einsatz. Er spricht auch die arabischen Texte der Sendun-gen für Radio Neue Hoffnung.
Reinhold Federolf 
ist langjähriger Mitarbeiter des Mis-sionswerks Mitter-nachtsruf in Brasilien und gehört dort der Leitung unseres Werks an.
Marcel Malgo
 
ist Mitarbeiter des Mitter nachts rufs. Seine Auf gabe besteht im Dienst als Ältes ter und Verkündiger in der Gemeinde des Mitternachtsrufs.
 Do. 1. April, 20:00Eröffnungs-Gebetsstunde
Marcel Malgo
 Fr. 2. April, 10:00
Norbert Lieth
 Fr. 2. April, 14:00
Reinhold Federolf 
 Fr. 2. April, 17:00
Elia Morise
 Sa. 3. April, 19:00
Musikalisches Festprogramm
 So. 4. April, 10:00
Norbert Lieth / Reinhold Federolf 
 So. 4. April, 14:00
Elia Morise
 Mo. 5. April, 10:00
 Reinhold Federolf / Elia Morise
 Mo. 5. April, 14:00
Norbert LiethVeranstaltungsort:
Zionshalle, Ringwiesenstr. 15CH 8600 Dübendorf 
Grosser BüchertischKinderbetreuung
(ausser Donnerstag und Samstag)
An Karfreitag, Ostersonntag
und
 Ostermontag
offerieren wir Ihnen das Mittagessen kostenlos. Das Abendes-sen können Sie preiswert in einem der umliegenden Res taurants einnehmen. Auf Wunsch sind wir gerne bereit, für Sie ein Hotelzimmer zu reservieren (Preis je nach Lage und Komfort). Rufen Sie uns an unter der Nummer: 0041 (0)44 952 14 14.
Veranstalter:
Missionswerk Mitternachtsruf CH 8600 Dübendorf 
 www.mnr.ch
1.-5. April
 
EDITORIAL
3
Biblische Botschaft
 
4
 Israel im Blickpunkt  
Hintergrundinformationen aus Israel
 
8
 Israelis und ihre Nationalhymne 
9
 Die EU und Jerusalem 
10
 Fortsetzung des Dschihad 
12
 Am Wasser scheiden sich die Geister  
14
 Erstaunliches Wirtschaftswachs- tum 
14
 Weltwirtschaftsforum ehrt israe-lische Firmen 
15
 US-Sicherheitshilfe für Israel genehmigt  
20
 Vorbereitungen auf die Fussball- weltmeisterschaft in Brasilien 
21
 Iran kauft Stimmen von UN-Län-dern 
22
 Merkels Ehemann in Israel 
22
 Bei wissenschaftlichen Publikati-onen an vierter Stelle 
24
 Bibelstudium in der Knesset  
25
 «iPhone-Killer» aus Israel 
25
 Unverzichtbare «Hightech-Spiele-reien» aus Israel 
27
 Geringere Erblindungsgefahr bei Grünem Star  
27
 Gehirngesteuerte Handprothese 
28
 Israelische Chirurgen retteten zwei Kinder in Usbekistan 
29
 Reality-Show in Jerusalemer Spi- tal
Liebe Israelfreunde
Am 4. Januar waren genau vier Jahre vergangen, seitdem der frühere Ministerpräsident Ariel Scharon nach seinem zweiten Schlaganfall ins Koma fiel. Aus diesem Anlass meldete sich sein ehemaliger Sprecher und langjähriger, enger Mitarbeiter Ra’anan Gissin zu Wort. Er erklärte, dass sich Benjamin Netanjahu ironischerweise als der politische Erbe von Ariel Scharon entpuppt habe, obwohl der jetzige Premier einst zu dessen stärksten Kritikern gehört habe. Wie damals Scharon, sei Netanjahu heute vom rechten Lager in die Mitte des politischen Spektrums gerückt. Er sei der «Scharon-Schule des politischen Denkens» gefolgt, als er einseitig die Einstellung des Siedlungsbaues ver-kündete und vorzeitig mit den Amerikanern über territoriale Zugeständnisse gegenüber den Palästinensern verhandelte. Diejenigen, die sich damals bereits als Nachfolger von Scharon gesehen hätten, hätten den «Tsunami-Wellen» nach dessen abruptem Ausscheiden aus der politischen Arena nicht standhalten können. Dafür erwiesen sich nun Scharons heftigste Kritiker als seine besten Nachfolger. Netanjahu habe zwar keine neue Partei gegründet, aber er habe seine alte Likud-Partei neu auf die politische Mitte ausgerichtet, um die für Verhandlungen mit den Palästinensern erforderlichen Entscheidungen treffen zu können. Andere ehemalige Berater von Scharon meinten, es sei noch zu früh, um zu beurteilen, ob Netanjahu die gleiche politische Grösse habe wie Scharon. Nach dem Beschluss, den Siedlungsbau einzustellen, spüre er jedoch bereits die bösartigen Angriffe von extremen Elementen innerhalb seiner eigenen Partei, so wie sie Scharon damals von Netanjahu einstecken musste. Es stelle sich jedoch die Frage, ob Netanjahu in seiner Führungsrolle den glei-chen Mut habe, um wie Scharon den Preis zu bezahlen, den diese Position erfordere, und ob seinen Worten auch Taten folgen würden. Es bleibe abzuwarten, ob er sich als echte politische Führungsfigur oder nur als Sklave seiner Likud-Partei entpuppe.Scharons frühere Anhänger meinten auch, er als Politiker wäre von den Auswir-kungen seiner wichtigsten politischen Entscheidungen enttäuscht, wenn er jetzt aus dem Koma erwachen würde. Vor seiner Erkrankung gründete er die Kadima-Partei und entschied den Abzug aus dem Gazastreifen. Erez Halfon, ein ehemaliger politischer Berater Scharons, erwähnte, die Räumung des Gazastreifens sei Scharon persönlich sehr schwer gefallen, obwohl er geglaubt habe, dass diese Massnahme politisch sinnvoll wäre und zur Sicherheit Israels beitragen würde. Vor allem hätte man der Welt mit diesem Schritt zeigen wollen, wer wirklich für den Frieden wäre und wer nicht. Halfon konnte nicht sagen, wie Scharon sich fühlen würde, wenn er heute die Auswirkungen seines Handelns sehen könnte. Ausserdem könne man heute noch nicht beurteilen, ob die damaligen Entscheidungen richtig gewesen seien. Weiter meinte er: «Scharon bleibt uns in Erinnerung als echter ‹Bulldozer›, der fähig war, in jedem politischen Amt etwas zu bewegen. Ich hoffe, dass ein Wunder geschieht, er aus dem Koma aufwacht und es ihm vergönnt ist, in dem Land, das er so sehr liebt, sein Leben auf eine andere  Weise zu beenden als in seiner jetzigen SituationAn den Beispielen von Ariel Scharon und Benjamin Netanjahu zeigt sich, dass es eine unüberbrückbare Kluft gibt zwischen dem theoretischen Argumentieren in der Opposition und dem praktischen Handeln als Spitzenpolitiker innerhalb der politischen Gegebenheiten und Umstände in dieser Welt. In der Gewissheit, dass auch die politischen Gegebenheiten und Umstände Gott untergeordnet sind und alles der Erfüllung Seines Planes und Seines Wortes dient, grüsst Sie mit einem herzlichen ShalomIhr
 Fredi Winkler 
Fortsetzung des Dschihad. Seite 10 Weltwirtschaftsforum ehrt israelische Firmen. Seite 14

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