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Lebensfragen

Der „Weg“-Bibelkurs

2
Warum ist so viel Not
und Leid in der Welt?
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Wer ist schuld?
Die Bibel sagt uns, dass Gott Liebe ist. Deshalb fragen wir jetzt
vielleicht: Wenn Gott es gut mit uns meint, warum geht es uns
dann oft so schlecht? Wir erleben immer wieder Enttäuschun-
gen. Wir werden krank, wir leiden unter anderen Menschen.
Viele Menschen sind arbeitslos und arm. Ihnen fehlen die nö-
tigsten Dinge zum Leben, während andere alles im Überfluss
haben. Und Millionen Menschen in unserer Welt hungern,
Hunderttausende werden in Kriegen getötet, sind auf der Flucht
oder werden verfolgt und gefoltert.
Aber können wir wirklich Gott dafür verantwortlich ma-
chen? Gott möchte, dass wir anders miteinander umgehen.
„Du sollst nicht morden.“ (2.Mose 20,13)
✍ 2,1) Was fordert Gott von uns in diesem Gebot?
Wenn Menschen zu Millionen auf unserer Erde verhungern, so
ist nicht Gott daran schuld. Denn Gott lässt genug Nahrung auf
unserer Erde wachsen, um alle Menschen satt zu machen. Aber
1a
unser Egoismus und unsere Bequemlichkeit machen uns gleich- Manchmal zeigt sich aber auch in schlim-
men Dingen Gottes Gericht und seine Stra-
gültig gegenüber der Not der anderen. Das entspricht nicht dem, fe, wie z. B. in Naturkatastrophen. Er will,
was Gott will.1a dass die Menschen dadurch aufmerksam
werden und zu ihm umkehren.
Jesus Christus sagt: Aber gleich wichtig ist ein zwei-
tes: ‘Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!’
(Matthäus 22,39)
✍ 2,2) Wozu fordert Gott uns in Matthäus 22,39 auf?
Wenn wir unter anderen Menschen leiden, so sind es die Men-
schen, die uns das Leben schwer machen – das aber ist nicht
Gottes Absicht. 1b
eine Puppe, deren Körperteile man an
Fäden oder Drähten bewegen kann
1b
Wir sind nicht Gottes Marionetten
Jetzt könnte jemand fragen: Gott ist doch allmächtig, warum
verhindert er nicht, dass Menschen andere Menschen
leiden lassen? Warum zwingt er die Menschen nicht, das Gute
und Richtige zu tun?
Aber Gott lässt uns unsere Freiheit. Wir haben unser Tun und
Lassen vor Gott zu verantworten (Matthäus 25,31-46). Die Men-
schen können sich für das Richtige oder das Falsche entschei-
den. Und was richtig ist, hat Gott uns in der Bibel gesagt.
✍ 2,3) Warum gibt Gott uns diese Freiheit?
Nur wir Menschen können uns frei für das Gute entscheiden.
Ein Tier kann das nicht. Die Freiheit macht uns zu Men-
schen, die Verantwortung für ihr Handeln übernehmen kön-
nen und nicht Maschinen oder Robotern gleich sind. Nur was
wir aus eigener Verantwortung tun, hat einen ethischen Wert.
2
Wir selber möchten ja auch nicht gerne zu etwas gezwungen
werden. Wir empfinden das als entwürdigend. Und auch von
Gott wollen wir zu nichts gezwungen werden.
Darum gibt Gott dem Menschen eine sehr große Freiheit, zu
tun was er will. Er kann sich für das Gute, aber auch für das
Böse entscheiden. Weil der Mensch sich aber immer wieder für
das Böse entscheidet, gibt es so viel Not in der Welt. Warum er
das tut, darüber lesen wir im Folgenden.

Guter Anfang und böses Ende


Wir sehen: Es liegt nicht an Gott, dass so viel Not in der Welt ist.
Und Gott sah alles an, was er geschaffen hatte, und
sah: Es war alles sehr gut.
Es wurde Abend und wieder Morgen: der sechste
Tag. (1. Mose 1,31)
✍ 2,4) Was stellte Gott in 1. Mose 1,31 fest, als er die Welt
geschaffen hatte?
Wir lesen in 1.Mose 1,31, dass Gott die Welt vollkommen
und gut geschaffen hat. Gott setzte den Menschen in den 2
Der Mensch war das höchste Geschöpf,
wunderschönen Garten namens Eden. Wir nennen ihn das „Pa- er stand über allen anderen Lebewesen.
Nur Gott als sein Schöpfer stand noch
radies“. Der Mensch konnte und durfte dort von den Früchten über dem Menschen. So war das Miss-
der Bäume essen. Er hatte alles im Überfluss. Gott gab ihm die trauen und der Ungehorsam gegen Got-
Aufgabe, den Garten zu pflegen und zu schützen. (1.Mose 2,15). tes Gebot zugleich der Aufstand des
Menschen gegen Gott.
Er vertraute Gott wie ein Kind seinem Vater. Er hatte keine Angst.
Nur von einem Baum sollte der Mensch nicht essen: dem Baum 3
Der Teufel (Satan) ist auch heute noch
der Erkenntnis des Guten und Bösen. Denn Gott allein weiß, ganz real in dieser Welt am Werk. Er ist
was für uns Menschen gut oder schlecht ist. Er muss es uns nicht nur ein Name für „das Böse“, er ist
der Böse. Er versucht, die Menschen von
immer wieder neu zeigen. Wenn wir selbst entscheiden wollen, Gott abzuhalten und sie zum Bösen an-
was für uns gut oder schlecht ist, bedeutet das deshalb: Wir zustiften. Er ist der Gegenspieler Gottes.
wollen ohne Gott leben. Aber damit sind wir überfordert. Wir Der Teufel steckt auch hinter den so ge-
nannten „okkulten“ Praktiken, in denen
brauchen Gott, der uns durch das Leben leitet.2 die Geister einer übersinnlichen Welt an-
gerufen werden. Magie, Geisterbeschwö-
Gott sprach zu den Menschen: »Du darfst von allen rung, der Versuch über andere Menschen
Bäumen des Gartens essen, nur nicht von dem die Zukunft zu erfahren oder Kontakt mit
Baum, dessen Früchte Wissen geben. Sonst musst Toten aufzunehmen und vieles andere
zählt dazu. Diese Praktiken binden Men-
du sterben. « (1. Mose 2,16b + 17) schen an den Bösen. Aber Jesus Chris-
tus hat den Teufel am Kreuz besiegt. Er
✍ 2,5) Lesen Sie 1. Mose 2,17: Musste der Mensch ster- ist auf die Erde gekommen, um die Wer-
ben, nachdem Gott ihn erschaffen hatte? ke des Teufels zu zerstören (1. Joh. 3,8).
Aber auch Christen müssen sich vor dem
In diese Welt, die Gott schön und heil geschaffen hatte, brach das Teufel in Acht nehmen, dass er sie nicht
Böse ein. Eines Tages forderte der Teufel in Gestalt der Schlange wieder von Gott wegzieht (1. Petr. 5,8).
den Menschen zum Ungehorsam gegen Gott auf, zur Sünde.3
4
1 Die Schlange war das klügste von allen Tieren des der HERR: »Herr« in der Schriftart
HERR ist im Anschluss an eine alte Tra-
Feldes, die Gott, der HERR4 , gemacht hatte. Sie frag- dition eine Wiedergabe des hebräischen
te die Frau: »Hat Gott wirklich gesagt: ‘Ihr dürft die Gottesnamens, der mit großer Wahr-
Früchte von den Bäumen im Garten nicht essen’? « scheinlichkeit Jahwe gelautet hat.
3
2 »Natürlich dürfen wir sie essen«, erwiderte die Frau,
3 »nur nicht die Früchte von dem Baum in der Mitte
des Gartens. Gott hat gesagt: ‘Esst nicht davon, be-
rührt sie nicht, sonst müsst ihr sterben!’«
4 »Nein, nein«, sagte die Schlange, »ihr werdet be-
stimmt nicht sterben!
5 Aber Gott weiß: Sobald ihr davon esst, werden euch
die Augen aufgehen, und ihr werdet alles wissen,
genau wie Gott. Dann werdet ihr euer Leben selbst in
die Hand nehmen können. «
6 Die Frau sah den Baum an: Seine Früchte muss-
ten köstlich schmecken, sie anzusehen war eine Au- 5
die Augenweide: ein sehr schöner An-
genweide5 , und es war verlockend, dass man davon blick
klug werden sollte! Sie nahm von den Früchten und
aß. Dann gab sie auch ihrem Mann davon, und er aß
ebenso. (1. Mose 3,1-6)
✍ 2,6) Wie übertraten die Menschen nach 1. Mose 3,1-6
Gottes Gebot?
Der Mensch wollte jetzt selber wissen, was gut und böse ist. Er
wollte sich nicht mehr von Gott leiten lassen. Er wollte sein
Leben ohne Gott führen. Er dachte, es würde ihm dann
besser gehen. So denken heute viele Menschen: Wenn ich nicht
auf Gott höre, habe ich mehr vom Leben. Aber das ist ein schwe-
rer Irrtum.
Die eigentliche Sünde ist: ohne Gott leben zu wollen und
Jesus Christus abzulehnen (Johannes 16,9). Daraus folgen alle
anderen Sünden.
In 1.Mose 3,17-24 lesen wir von den Folgen der Sünde:
17 Und zum Mann sagte Gott: »Weil du auf deine Frau
gehört und mein Verbot übertreten hast, gilt von nun an:
Deinetwegen ist der Acker verflucht.
Mit Mühsal wirst du dich davon ernähren,
dein Leben lang.
18 Dornen und Disteln werden dort wachsen,
und du wirst die Pflanzen des Feldes essen.
19 Viel Schweiß musst du vergießen,
um dein tägliches Brot zu bekommen,
bis du zurückkehrst zur Erde,
von der du genommen bist.
Ja, Staub bist du,
und zu Staub musst du wieder werden!«
20 Der Mensch nannte seine Frau Eva, denn sie
sollte die Mutter aller Menschen werden.
21 Und Gott, der HERR, machte für den Men-
schen und seine Frau Kleider aus Fellen.
22 Dann sagte Gott: »Nun ist der Mensch wie ei-
ner von uns geworden, und alles Wissen steht
4
ihm offen. Es darf nicht sein, dass er auch noch
vom Baum des Lebens isst. Sonst wird er ewig
leben!«
23 Und er schickte den Menschen aus dem Gar-
ten Eden weg, damit er den Ackerboden bearbei-
te, aus dem er gemacht war.
24 So trieb Gott, der HERR, die Menschen hinaus
und stellte östlich von Eden die Keruben6 und das
flammende Schwert als Wächter auf. Niemand
sollte zum Baum des Lebens gelangen können. 6
der Kerub: [‘ : ] [biblischer] Engel
(1. Mose 3,17-24) [mit Flügeln u. Tierfüßen]; himmlischer
Wächter
✍ 2,7) Was sind die schwersten Folgen der Sünde?
(vgl. Verse 17-19a, 19b, 23-24).
So ist unser Leben heute:
1) Wir mühen uns ab, die Arbeit fällt uns oft nicht leicht, wir
erleben immer wieder Enttäuschungen.
2) Wir werden oft krank und schwach, und am Ende muss
jeder von uns sterben.
3) Unsere Gemeinschaft mit Gott ist zerstört. Wir haben uns
von Gott entfernt. Wir können ihn nicht mehr sehen. Wir ver-
trauen ihm nicht mehr. Deshalb machen wir uns Sorgen und
haben Angst.
Eine kleine Geschichte soll uns helfen, dies besser zu verstehen:

Der entscheidende Faden


Es war einmal eine Spinne. Sie lebte zufrieden und glück-
lich in ihrem Netz. Auf einer Versammlung der Spinnen hörte
sie eines Tages den Redner sagen: „Die Welt hat sich verän-
dert. Ihr müsst nun modern werden. Ihr müsst Unnötiges
aufgeben.“
Der Vorwurf, altmodisch zu sein, machte die Spinne unru-
hig. Als sie nach Hause kam, sah sie ihr Netz an. Kein Faden
daran war überflüssig. Schließlich entdeckte sie einen Fa-
den, der gerade nach oben lief. Dieser Faden hatte noch nie
eine Fliege gefangen. Er war also scheinbar überflüssig.
Deshalb: Weg damit! Die Spinne biss den Faden durch - und
das ganze Netz fiel in sich zusammen. Es war nämlich der
Faden gewesen, an dem das Netz aufgehängt war.
Viele Menschen meinen: „Ich brauche Gott nicht.“ Aber wenn
der „Faden nach oben“ fehlt, fehlt unserem Leben das Wich-
tigste. Ohne die Beziehung zu Gott fehlt unserem Leben der
eigentliche Sinn.
Wie sieht es in Ihrem Leben aus? Ist bei Ihnen der „Fa-
den nach oben“ auch abgerissen?
5
Können wir uns selbst helfen?
Viele Menschen glauben nicht, dass ihre Schuld sie von Gott
trennt. Sie versuchen, so gut sie es können, alles richtig zu ma-
chen. Sie sind fleißig, sie sorgen für ihre Familie. Sie wollen
ehrlich sein, sie helfen anderen. „Ich bin ein anständiger
Mensch, Gott ist sicher mit mir zufrieden“, sagen sie. Sie
bemühen sich durch gute Taten, „gute Werke“, vor Gott und
den Menschen zu bestehen.
Denn das steht fest: Mit Taten, wie sie das Gesetz7
verlangt, kann kein Mensch vor Gott als gerecht be-
stehen. Durch das Gesetz lernen wir erst die ganze
Macht der Sünde kennen. (Römer 3,20) 7
Das Gesetz Gottes, wie wir es im Alten
✍ 2,8) Können uns gute Taten helfen, vor Gott zu beste- Testament finden.
hen? Was zeigt uns das Gesetz?
Viele versuchen auch, durch Beten und den Besuch des Got-
tesdienstes Gemeinschaft mit Gott zu finden. In allen Religio-
nen bemühen sich die Menschen, Gott oder die Götter freund-
lich zu stimmen. Oft durch Gebete, Opfer und Fasten. Manche
wollen auch durch Philosophie Gott oder das Göttliche finden.
Gehören Sie auch zu diesen Menschen?
Und doch kann kein Mensch durch eigene Anstrengung zu Gott
kommen. Unsere Brücken sind zu kurz. Wir bleiben durch den
Graben unserer Schuld von Gott getrennt. Keine gute Tat kann
daran etwas ändern.
10 So heißt es auch in den Heiligen Schriften:
»Kein Mensch kann vor Gott als gerecht bestehen;
11 kein Mensch hat Einsicht und fragt nach Gottes Willen.
12 Alle haben den rechten Weg verlassen;
verdorben sind sie alle, ausnahmslos.
Niemand ist da, der Gutes tut, nicht einer. (Römer 3,10-12)
Alle sind schuldig geworden und haben den Anteil an
Gottes Herrlichkeit verloren. (Römer 3,23)
✍ 2,9) Was wird in Römer 3,10-12, 23 von uns Menschen
gesagt?
Vielleicht halten Sie das, was Paulus hier sagt, für übertrieben.
Aber wenn andere Menschen oder wir selber uns für gut hal-
ten, hält Gott uns noch lange nicht für gut. Er hat uns nach
seinem Bild geschaffen, das heißt: sich selbst ähnlich. Wir sol-
len deshalb so vollkommen sein wie er! Und das sind wir
nicht. Wie oft haben wir schon die Unwahrheit gesagt, ande-
ren nicht geholfen, andere durch unsere Worte verletzt! Und
wir begehen ständig neue Sünden. Wir müssen uns als Gefan-
gene der Sünde erkennen, wenn wir ehrlich mit uns sind.
6
Ein Hemd, das auch nur einen Schmutzfleck hat, ist schmut-
zig. Man kann es nicht mehr tragen. Man kann damit nicht
mehr vor anderen Menschen bestehen. So können wir auch
mit nur einer Sünde nicht vor Gott bestehen.
Nur einer war so, wie Gott uns Menschen haben will: Jesus
Christus. Können wir wirklich behaupten, dass wir so rein sind,
so gerecht, so voll Liebe wie Jesus?

Unsere Schuld hat Folgen


Weil wir durch unsere Schuld von Gott getrennt sind,
ist unser Leben voll von Mühen und Sorgen. Wir fragen
uns vielleicht manchmal: Warum erhört Gott unsere Gebete nicht?
1 Meint ihr, der Arm des HERRN sei zu kurz, um euch
zu helfen, oder der HERR sei taub und könne euren
Hilferuf nicht hören?
2 Nein, sondern wie eine Mauer steht eure Schuld
zwischen euch und eurem Gott; wegen eurer Verge-
hen hat er sich von euch abgewandt und hört euch
nicht! (Jesaja 59,1-2)
✍ 2,10) Beantworten Sie aus Jesaja 59,1-2, warum Gott
unsere Gebete oft nicht erhört.
Die meisten Menschen lehnen Gott ab. Deshalb werden die
Nöte auf unserer Erde bleiben. Kaum ist irgendwo eine
Krise zu Ende, schon entstehen woanders neue politische Un- 8
Das Wort für „Engel“ bedeutet „Bote/
ruhen, neue Naturkatastrophen oder neue Hungersnöte. Gesandter“. Manchmal handelt es sich
um einen Boten mit einem ganz bestimm-
Auch unser persönliches Leben wird schwieriger, wenn wir äl- ten Auftrag, den Gott auf die Erde schickt,
ter werden. Und am Ende müssen wir sterben. oder es wird für die himmlischen Wesen
verwendet, die zur Umgebung Gottes ge-
7b Das wird geschehen, wenn Jesus, der Herr, vom hören. Gott wird dabei als König gedacht;
Himmel kommt und alle ihn sehen werden. Er kommt die Engel bilden seinen „Hofstaat“, der
die Herrlichkeit Gottes preist und seinen
mit den Engeln8 , die seine Befehle vollstrecken, Willen ausführt.
8 und in loderndem Feuer, um Vergeltung zu üben 9
Das zugrunde liegende hebräische Wort
an allen, die Gott nicht ehren und die Gute Nachricht bezeichnet im Alten Testament das, was
von Jesus, unserem Herrn, nicht gehorsam annehmen. einer Person oder Sache Gewicht und
9 Als Strafe verhängt der Herr in seiner Macht und Ansehen verleiht und damit auch Macht
und Autorität.
Herrlichkeit9 ewiges Verderben über sie.
10
(2.Thessalonicher 1,7b-9) Die ewige Trennung von Gott, die „Höl-
le“, ist nicht nur eine Strafe Gottes, son-
✍ 2,11) Was erwartet die Menschen, die Gott abgelehnt dern zeigt, wie ernst Gott unsere Ent-
scheidung hier auf der Erde nimmt. Ob-
haben, nach ihrem Tod? wohl es ihm unendlich Leid tut, akzep-
tiert er unsere Entscheidung gegen ihn
Wer in seinem Erdenleben nicht zu Gott kommt, bleibt auch, auf dieser Erde. Als logische Konsequenz
nachdem er gestorben ist, von Gott getrennt. Wir nennen die- haben wir auch nach dem Tod nicht mehr
sen Zustand „Hölle“.10 die Möglichkeit, unsere Entscheidung
hier auf der Erde zu ändern. Unsere Ent-
Wo werden Sie nach Ihrem Tod sein? Wollen Sie zu scheidung für oder gegen Jesus Chris-
tus hier auf der Erde hat also ewige Kon-
Gott zurückkommen? sequenzen!
7
Dieser Kurs besteht aus sechs Lektionen:

1. Gibt es Gott?

2. Warum ist so viel Not und Leid in der Welt?

3. Jesus Christus, unser Retter

4. Mein Leben wird heil und neu

5. Im Alltag als Christ leben

6. Die Zukunft unserer Welt

Der Bibelkurs wird herausgegeben von:


„Der Weg“, Andoverstraße 77,
47574 Goch, Deutschland
weg@derweg.org
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