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schaut

GOTT
machtlos
zu?
schaut GOTT
machtlos zu?
Hundert Passagiere waren es, und sie hatten Unter den Fluggästen waren Menschen, die
alle einen Traum: Fliegen jenseits aller Gren- sich mit Investitionen auskannten, die gut kal-
zen. Jenseits der Schallmauer wollten sie den kulieren konnten. Für ihre Unternehmen hat-
Atlantik überqueren – in weniger als vier ten sie oft kalkuliert und dabei sicher ver-
Stunden. In New York wartete das Kreuzfahrt- sucht, alles zu bedenken. Doch hatten sie
schiff „MS Deutschland“ auf sie, für zwei Wo- auch für ihr Leben kalkuliert? – und für das
chen Karibik mit Vollpension. Danach?

Um 16.32 Uhr jagte die Ma- Die Erschütterungen am 24. August


schine über die Startbahn des 79 n. Chr. konnten die Menschen um
Pariser Flughafens. 56 Sekun- Pompeji nicht sonderlich beunruhi-
den nach der Startfreigabe gen, denn Erdbeben kamen in dieser
warnte der Tower den Piloten Region häufig vor, und sie richteten
der Concorde: Das zweite selten großen Schaden an. Doch dann
Triebwerk auf der linken Seite gab es ein ohrenbetäubendes Kra-
des Jets habe Feuer gefangen. chen wie bei einer Explosion. Der
Der Pilot antwortete, er könne Gipfel des nahen Berges wurde ge-
nicht mehr zurück. Keine zwei Minuten später sprengt. Eine riesige Wolke aus Asche und
waren 114 Menschen bis zur Unkenntlichkeit glühenden Brocken flog hoch in die Luft. Am
verglüht: 100 Passagiere, 9 Besatzungsmit- nächsten Tag war Pompeji darunter begra-
glieder und 5 Bewohner eines Hauses, das der ben. In 100 km Entfernung lag das Material
Jet unter sich begrub. noch 10 cm hoch. Und wieder fragen wir uns:
Der Traum vom Überschall endete mit schwar- Wo war Gott? Schaute Er machtlos zu?
zen Rauchwolken, die das Wrack stundenlang
umhüllten. Und neben manchen anderen Fra- Als die Stadt ab 1860 planmäßig ausgegra-
gen bleibt eine für viele bis heute offen: ben wurde, fanden Archäologen unter einer
Wo war Gott? Schaute Er machtlos zu? 4 bis 6 Meter hohen Schicht Spuren von 2000
Leichen.
Zugleich zeigte sich der immense Luxus man- Nur die Menschen und Tiere, die in dem Schiff
cher Häuser: Prächtige Speiseräume, wunder- gewesen waren, hatten überlebt (vgl. 1. Mose
bare Bodenmosaiken und Wandgemälde wa- 6,5 – 9,29).
ren noch gut
erhalten. Diese Katastrophe hatte einen Grund: Die Men-
schen hatten nur Böses im Sinn gehabt und sich
Große Unglücke nicht um Gott gekümmert. Gott hatte es bereut,
hat es schon dass Er sie erschaffen hatte. Er hatte nicht län-
immer gegeben. ger zugeschaut, sondern eingegriffen. Nur Noah
Im Mittelalter mit seiner Familie war gerettet worden, weil er
raffte die Pest ein auf Gott gehört und nach dessen Willen gelebt
Viertel der Bevöl- hatte. So hatte Gott ihm seinen Plan mitgeteilt
kerung Europas und ihn beauftragt, zur Rettung ein Schiff zu
dahin. Feuer, bauen. Noah hatte dann viel Zeit und Energie in
Wasser, Hurrikans, Erdbeben und Dürre taten diesen Bau investiert, obwohl es noch keine An-
seit Menschengedenken das Übrige. Von einer zeichen für eine
Flutkatastrophe aber wissen wir, die bis heute herannahende
unerreicht ist. Und sie ist uns genau überliefert, Katastrophe gab.
obwohl sie vor mehreren tausend Jahren statt- Durch seinen
fand. Glauben und sei-
nen Gehorsam
Zunächst konnte man davon noch nichts ah- wurden auch sei-
nen. Merkwürdig war nur, dass ein Mann auf ne Angehörigen
dem Trockenen ein Schiff baute. Schließlich und die Tiere ge-
ging er mit seiner Frau, seinen drei Söhnen rettet.
und deren Frauen hinein. Auch Tiere kamen
hinzu. Und dann fing es an zu regnen. Un- Und wie ist die Situation heute? Durch die Me-
unterbrochen. Vierzig Tage und Nächte. Das dien erfahren wir täglich von Unglücken und
Wasser stieg so hoch, dass die Berge bedeckt Katastrophen auf der ganzen Welt, von Gewalt,
wurden. Als es dann wieder abnahm, gab es Unterdrückung, aber auch von schlimmen
auf der Erde keine lebendigen Wesen mehr. Schicksalen einzelner Menschen.
Manche Ereignisse scheinen von unserer Le- Dazu gehört z. B. lügen, stehlen, Unrecht tun,
benswelt weit entfernt zu sein. Dann aber kom- habgierig und egoistisch sein, neiden, streiten,
men Unglücke bedrohlich auf uns zu. Es hätte verleumden, sich berauschen, huren und sich
auch uns treffen können. Und wieder lautet die okkulten oder abergläubischen Praktiken zu-
Frage: wenden (vgl. Römer 3,10-18; 5,12). Jeder Mensch
ist also vor dem heiligen Gott schuldig gewor-
Wo ist Gott? Kümmert Er sich nicht? den und würde zwangsläufig nach dem Tod in
Schaut Er machtlos zu? die Hölle kommen.

Szenenwechsel: Beginn der Menschheitsge- Der Sohn Gottes, Jesus Christus, kam aber auf
schichte. Eine gewaltige Katastrophe: Der Sa- die Erde, um die Menschen zur Umkehr aufzuru-
tan verführte die ersten Menschen dazu, ge- fen. Er half vielen Kranken und Notleidenden.
gen Gott zu sündigen, d. h. sein Gebot zu Dann erklärte Er, Er müsse wegen der Sünde der
übertreten. Die Folgen waren immens – Lei- Menschen sterben. So wurde Er
den und Sterben begann: Der Erdboden wur- schuldlos gekreuzigt und ins Grab
de verflucht, der paradiesische Zustand war gelegt. Nach drei Tagen stand Er
zu Ende, Dornen und Disteln wuchsen, ein wieder aus dem Grab auf und
Mensch tötete den anderen, und später kam kehrte in den Himmel zurück.
die große Flut. Aber auch sie änderte nichts
daran, dass die Menschen wieder Böses taten. Um für ewig gerettet zu werden,
Und das bis heute. – Was war da noch zu ma- müssen Sie Ihm Ihre Sünden be-
chen? kennen und umkehren. Dies ist
die einzige wirklich dauerhafte
Weil Gott die Menschen liebt, Investition, die sich lohnt. Sie ermöglicht nicht
schaute Er nicht machtlos zu, sondern nur ein erfülltes Leben auf der Erde, sondern
Er hatte einen Plan für ihre Rettung: nach dem Tod wartet die Herrlichkeit auf Sie,
Er sandte seinen Sohn auf die Erde. Wozu? wo es keine Unglücke und Katastrophen
Durch einen Menschen war die Sünde in die mehr gibt. Sie werden den Retter Jesus Chris-
Welt gekommen. Durch die Sünde der Tod. Und tus sehen, in dem sich bestätigt hat, dass
so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrun- Gott da ist und dass Er nicht machtlos zu-
gen, weil sie alle gesündigt haben. schaut!
So hat Gott
die Welt geliebt,
dass er seinen
eingeborenen Sohn gab,
damit jeder,
der an ihn glaubt,
nicht verloren
gehe, sondern
ewiges Leben habe.
Die Bibel
Johannes 3,16

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