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Grauer Alltag –

rauer Alltag!
Wenn man die Leute reden hört, haben doch Nachdem Gott den Menschen in seinem Bild und
viele mehr als genug vom Alltags­trott. Sie fragen Gleichnis erschaffen hatte, konnte Er befriedigt
sich, wo das noch enden soll: ­Arbeiten, arbeiten, feststellen, dass alles «sehr gut war». So hätte es
arbeiten – und doch nie auf einen grünen Zweig auch bleiben können – wäre der Mensch nicht in
kommen! Sünde gefallen!
Was war passiert? Nun, das erste Menschenpaar
Sie sehnen sich nach Lebenserfüllung – und fin­
hörte auf die Stimme des Verführers, Satan, und
den sie doch nicht! Sie träumen von einem besse­
so aßen sie von der verbotenen Frucht im Para­
ren Leben, aber zu mehr als Luftschlössern reicht
dies. Damit zerstörten sie gründlich die schöne
es nie. Mit diesem Frust schleppen sie sich dahin,
Gemeinschaft, die sie bisher mit Gott genossen
und es will nicht besser werden. Sie strecken und
hatten. Die Beziehung war gestört, die Verbin­
recken sich immer wieder neu, bekommen aber
dung abgebrochen.
immer nur Seifenblasen zu fassen. Das kann doch
Ab sofort hieß es: «Im Schweiß deines Angesichts
beim besten Willen nicht der Sinn des Lebens
wirst du dein Brot essen» und «mit Schmerzen
sein! Nein, ist es auch nicht, das wäre viel zu we­
wirst du Kinder gebären».
nig!
So ist es auch gekommen. Aber für viele ist das
Wenn unser Leben den richtigen Sinn bekommen Leben bis heute sinnlos geblieben. Kann man
soll, müssen wir uns an den Schöpfer des Lebens denn diesen Teufelskreis nicht durchbrechen?
wenden. Wenn uns Einer die innere Leere ausfül­ ­Irgendwie muss es doch einen Ausweg geben?
len kann, dann nur Gott. Ja, den gibt es!

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Die Erfahrung lehrt uns: Jesus Christus zeigt uns den Weg:

Da ist ein Weg, Ich bin der Weg


der einem und die Wahrheit
Menschen gerade und das Leben.
erscheint, aber Niemand kommt
sein Ende sind zum Vater als
Wege des Todes. nur durch mich.
Sprüche 14,12 Johannes-Evangelium 14,6

Impressum: DEIN  WEG  45/1


Redaktion:  Marcel  Graf Erscheint  alle  zwei  Monate
Herausgeber:  Beröa-Verlag,  Zellerstrasse  61,  CH-8038  Zürich W430/N9
Titelbild:  fotolia.de   Brockhaus-Druck  Dillenburg

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Der Sinn
des Lebens
Das mag uns ‹sauer aufstoßen›, unser Herz so
schonungslos aufdecken zu müssen. Es ist aber
die einzige Möglichkeit, um gerettet zu werden.
Statt Lebenserfüllung zu finden, Gott zwingt uns nicht zu einer solchen Umkehr –
befinden wir uns auf einem Er will nur Freiwillige!
Weg des Todes. Das ist eine
Gesetz­mäßigkeit, der sich keiner Nach einer solchen Kehrtwendung aber wird ein
entziehen kann. Mensch von neuem geboren. Er bekommt ein
neues Leben mit einer neuen Ausrichtung. Sein
Aber es braucht glücklicherwei­ Leben hat nun Sinn und Inhalt!
se nicht so zu bleiben. Gott hat
seinen Sohn auf diese Erde ge­ Wo früher Hass und Neid regierten, herrschen
sandt, um uns auf den Weg des heute Friede und Liebe! Die aufgehäufte Schuld,
Lebens zu führen. die uns von Gott getrennt hat, ist nun abgetra­
gen und vergeben.
Dies ist möglich, weil sich Jesus Christus Gott als
Opfer für unsere Sünden hingegeben hat. Auf­ Die Furcht vor dem ewigen Gericht hat der
grund dieses Opfers kann Gott nun jedem, der Freude auf die Herrlichkeit des Himmels Platz ge­
an Ihn glaubt, vergeben und ihn als sein Kind an­ macht. Die Zukunft ist nicht länger dunkel, son­
nehmen. Wir dürfen Kinder Gottes werden! dern hell und klar. Der Apostel Paulus konnte mit
Überzeugung sagen:
Wie wir zu dieser neuen Beziehung kommen, ist
mit wenig Worten gesagt: «Das Leben ist für mich Christus, und
Gott verlangt, dass wir von unseren verkehrten
das Sterben Gewinn!»
Wegen zu Ihm umkehren und unsere Sünden
Philipper-Brief 1,21
Punkt für Punkt vor Ihm bekennen.

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David hatte das Geheimnis
eines glücklichen Lebens entdeckt:

Ich habe den Herrn


stets vor mich gestellt,
darum freut sich
mein Herz und
frohlockt meine Seele!
Psalm 16,8.9

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