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Beten und arbeiten

»Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit«


(Hebräer 13:8)

Allein in einem kleinen Boot während eines mächtigen Sturms:

»Sollen wir beten oder rudern?«

Wir leben in einer sehr praktisch ausgerichteten Welt. Menschen


tun etwas nicht etwa, weil das Gesetz sie dazu zwingen würde,
sondern weil sie für ihre Anstrengung belohnt werden.

Heutzutage scheint das Motto zu lauten: Was bringt es mir,


wenn ich mich daran beteilige? Was kommt für mich dabei
heraus?

Wir sind bereit, unser Geld zu investieren, wenn wir dabei einen
guten Gewinn machen. Dies ist richtig. Gerne probieren wir die
vom Arzt vorgeschlagene Therapie aus. Wir probieren aus und
fragen: Ist es der Mühe wert?

Wir müssen den Vorgang nicht verstehen, um uns an seinen


Ergebnissen zu erfreuen.

Ich verstehe nichts von Elektrizität, aber ich betätige den


Lichtschalter und schon wird das Zimmer von Licht überflutet.

Ich verstehe nicht, wie das Telefon funktioniert, aber ich wähle
die Nummer und habe meine Freunde an der Strippe.

Ich verstehe nicht die Anatomie des Körpers, aber ich nehme die
Medizin, die mir der Arzt verordnet hat.

Ich bete, weil ich erlebt habe, dass das Gespräch mit Gott hilft,
obwohl ich die Geheimnisse des Gebets nicht verstehen kann.
Wenn ich also erst beten würde, wenn ich all die Geheimnisse
des Gebets verstanden hätte, dann würde ich Gott gegenüber
mein Leben lang ein Fremder bleiben.

Heute gilt Gebet vielfach als veraltet. Im Verhältnis beten


wenige. Unsere Welt steht in einer der größten Krisen ihrer
Geschichte. Was retten kann, ist eine mächtige Erweckung unter
Christen.

Gott erhört Gebet

Gebet bedeutet nicht, Gottes Widerwillen zu überwinden,


sondern vielmehr, Seine Bereitwilligkeit zu ergreifen.

Abraham betete um einen Sohn; Gott gab ihm eine


Nachkommenschaft so zahlreich wie der Sand am Meer. Er
betete für Ismael; Gott verschonte das Leben des Jungen und
machte ihn zu einem großen Volk. Er betete für Sodom; Gott
hörte sein Gebet und schob den Tag der Verurteilung hinaus.

Jakob betete für eine gute Aufnahme durch Esau. Mose betete
um Vergebung für sein Volk. Gideon betete zu Gott um den Sieg
gegen die Midianiter. Elia betete und Gott erhörte ihn und
antwortete durch Feuer. Hanna betete und Samuel wurde
geboren. Daniel betete und den Löwen wurde das Maul
zugehalten.

Nichts von alledem wäre ohne Gebet geschehen. Auch über die
ganze Kirchengeschichte hinweg finden wir Menschen, die dem
Herrn im Gebet vertrauten und die, sicherlich nach mancherlei
inneren Kämpfen, Erhörung erlebten.

Männer wie Knox beteten und Schottland erlebte eine geistliche


Erweckung. Wesley betete und viele Menschen kamen zum
Glauben. Whitefield betete und Tausende von Menschen fanden
zum Glauben an Christus. Männer wie Finney betete und
mächtige Erweckungen waren das Ergebnis.

Georg Müller betete und Gott versorgte ihn, damit er Tausende


von Waisen ernähren konnte.

Gott erhört Gebet!

Gott erhört Gebet durch die Mitarbeit von Menschen

Wir brauchen eine größere Gebetsgesinnung. Es bedarf


Ernsthaftigkeit, dass wir bereit sind, wahrhaft zu beten: »Ach
Herr, ich möchte ein Haus«, und anschließend »Amen« sagen
mit einem Hammer und einer Säge in der Hand, oder »Ach Herr,
ich möchte ein starker Christ sein« und dann »Amen« sagen auf
unseren Knien im Gebet und schließlich als Folge davon aktiv
am Gemeindeleben teilnehmen. Sonst werden unsere Gebete im
Himmel nicht viel Aufsehen erregen.

Wir beten: »Ach Herr, errette die Welt.« Ein solches Gebet ist ein
einfacher Weg. Wenn wir es wirklich ernst meinen, dann sagen
wir »Amen« mit unseren Händen, unserem Herzen und unserem
Geld, gehen ins Gebet und machen uns dann auch an die Arbeit.

Zu viele von uns Christen sind im Gebet schludri, nachlässig


und gedankenlos, gähnen fast in Gottes Gegenwart, sind beim
Beten nicht konzentriert bei der Sache.

Wenn wir unsere Probleme vor Gott bringen, dann handeln zu


viele von uns so, dass sie ihre Gebete vor Seinem Thron
fallenlassen und zu sagen scheinen: »Ich wasche meine Hände
in Unschuld; jetzt liegt es an Dir.«

Wir sollten so leben und handeln, dass Gott unsere Gebete


erhören kann. Wenn jemand um Gesundheit betet, dann muss er
auch alles tun, damit es ihm gut geht. Einige denken und lehren,
Gott habe einen geheimnisvollen Zauberstab, den Er über dem
Kranken schwingt, während der Patient sich der Mitarbeit
verweigert.

Moody wurde gebeten, für die Gesundung eines kranken


Pastors zu beten. Er entgegnete jedoch: »Nein, ich werde nicht
für ihn beten. Er tut die Arbeit von zehn Tagen in fünf und isst
alles, was er zu sehen bekommt.«

Wenn jemand dafür betet, dass Gott ihn dazu gebraucht,


Menschen für Christus zu gewinnen, dann wird er
natürlicherweise persönliche Evangelisation betreiben oder sich
bei entsprechenden Veranstaltungen beteiligen.

Wenn jemand um eine Arbeitsstelle betet, wird er auch die


Stellenanzeigen lesen.

Wenn jemand um eine Frau betet, dann wird er nicht der


Gemeinschaft von Menschen ausweichen und warten bis eine
Frau zu ihm kommt und sagt: »Guten Morgen, ich bin Ihre Frau.
Der Herr hat mich zu Ihnen geschickt.«

Es gibt Menschen, die versuchen, aus dem Gebet einen Ersatz


für Arbeit zu machen. Wahres Gebet ist Teamwork mit dem
Herrn. Es bedeutet, dass Gott ganz vorne steht und uns führt. Er
möchte, dass wir hinter Ihm stehen und Ihm folgen.

Zwei Männer überquerten in einem kleinen Boot einen See, als


ein mächtiger Sturm aufkam. Die Männer wurden von Furcht
ergriffen. Einer sagte: »Dies sieht echt schlecht aus. Sollen wir
beten oder rudern?« Der zweite antwortete: »Lass uns beides
tun. Lass uns beten und rudern.«

B. Sunday

Sind wir bereit, die Antwort auf unser eigenes


Gebet zu sein?

Kennen Sie das auch: Sie erblicken einen Obdachlosen oder Sie
passieren langsam eine Unfallstelle oder Sie erfahren von der
finanziellen Not einer Familie. Sofort schicken Sie einen
Stoßseufzer gen Himmel: »Vater, bitte hilf diesen Menschen!
Schick ihnen jemand, der ihre Not lindert!« Können Sie sich
vorstellen, dass Gott Sie gebrauchen möchte, die Antwort auf Ihr
eigenes Gebet zu sein? Sind wir bereit, unseren Gebeten, wenn
der Herr es uns zeigt, Taten folgen zu lassen? Ich glaube, dass
unser himmlischer Vater uns gebrauchen möchte, an Seiner
Statt Hilfe für verletzte und verlorene Menschen auf Erden zu
werden.

Weil Jesu Geist in uns lebt, sollten wir beim Beten für einen
Menschen darauf achten, was unser Herr tun würde, um der Not
dieses Menschen zu begegnen, wenn Er physisch anwesend
wäre! Könnte dieser Gedanke Ihre Erwartungshaltung, wie die
Antwort auf Ihr eigenes Gebet ausfallen soll, verändern? Sollten
Sie vielleicht Ihr emotionales Stoßgebet vertiefen, indem Sie auf
die Stimme des Geistes Gottes horchen, die zu Ihrem Herzen
reden will, anstatt sich zu beruhigen, dass Sie mit Ihrem
Stoßseufzer getan haben, was Sie konnten? Wie viele
Gelegenheiten haben wir verpasst, weil wir nicht auf die Impulse
des Heiligen Geistes geachtet haben, der uns drängt, Jesus
mitten im Leben oder direkt in einer Notsituation bekannt zu
machen?

Ich glaube, dass viele Gebete, die wir beten, sehr schnell und
mit erstaunlichen Ergebnissen erhört werden könnten, wenn wir
besser auf die Stimme des Heiligen Geistes achten würden.
Wenn wir lernen könnten, während wir beten, unsere Einstellung
zu verändern, würden wir, so glaube ich, in erstaunlicher Weise
von Gott als Seine Ausführungsorgane gebraucht. Können Sie
sich vorstellen, wie erfüllt und aufregend das Familienleben
würde, wenn jeder kontinuierlich auf den Herrn hörte, um
herauszufinden, wie Gott uns alle gebrauchen möchte, um die
eigenen Gebete zu beantworten?

Ein kleines Beispiel möchte ich Ihnen erzählen, das zeigt, wie es
begann, dass diese von mir neu entdeckte erstaunliche Realität
Teil meines Gebetslebens wurde. Als ich Christ geworden war,
wurde für mich alles, was mit dem Herrn zu tun hatte, eine
positive Überraschung. Zum Glück hat sich daran im Laufe der
Jahre bis heute nichts geändert! Ich erinnere mich, wie ich in
einer kleinen Frauengruppe das Wort Gottes betrachtete und
beten lernte.

Eine junge Frau wohnte mit ihren drei kleinen Söhnen


vorwiegend allein, weil ihr Mann in einem anderen Staat arbeiten
musste, um Geld für die Familie zu verdienen. Der Vater kam nur
alle paar Monate einmal für ein Wochenende nach Hause. Das
Geld war sehr knapp, aber Bertie war immer guter Dinge. Eines
Abends betete sie, (wir trafen uns in ihrer Wohnung, weil sie
sich keinen Babysitter leisten konnte), dass ihr Mann zu
Weihnachten nach Hause kommen dürfe und dass sie als
komplette Familie ein schönes Fest feiern könnten.

Während wir beteten, spürte ich deutlich, dass ich etwas für
diese Familie tun sollte. Mit einer Freundin sprach ich darüber
und wir erkannten, dass wir selbst in dieser Situation helfen
konnten. Wir begannen zu planen. Wir beteten darüber, dass der
Herr uns leiten möchte und durften erleben, wie Er half, dieser
Familie die rechte Hilfe zukommen zu lassen. Wir taten es
anonym. Beim nächsten Hauskreis berichtete sie in unserer
kleinen Gruppe unter Tränen, wie viele Sorgen sie sich gemacht
habe.

Sie gestand: »Gott wusste, was ich brauchte. Er hat für uns
gesorgt!« Meine Freundin und ich waren dankbar, dass Gott uns
als Antwortgeberinnen auf unser Gebet für unsere Freundin
eingesetzt hatte. Wir waren nun fest davon überzeugt, dass der
Herr uns brauchen konnte, dazu beizutragen, dass unsere
eigenen Gebete erhört wurden.

Das ist nur ein kleines Beispiel. Vielleicht sagen Sie: »Wir
brauchen doch nicht beten, bevor wir Menschen helfen!« Das
stimmt. Aber wir sind oft so sehr in Eile und können
Gelegenheiten verpassen, die uns der Herr in den Weg stellt.
Darf ich Ihnen ein kurzes Gebet vorschlagen, das Sie zu jeder
Zeit sprechen können? »Herr, zeige uns die Menschen, denen
wir helfen oder die wir heute ermutigen sollen. Führe uns zu
denen, die leiden oder in Not sind. Wir vertrauen dir für die
Mittel, mit denen wir etwas bewirken können.« Gott, Ihr liebender
Vater im Himmel wird antworten, wenn Sie zuhören und
gehorchen wollen. Vielleicht wird Er Ihnen kleine Dinge
anvertrauen, vielleicht wird Er Sie auch an Seine größeren Pläne
und Ziele heranführen.

Gott bietet uns die Möglichkeit, von Ihm als Antwort auf Gebete
anderer Menschen gebraucht zu werden. Für mich ist es ein
ganz besonderes Privileg, von Gott als Antwort auf meine
eigenen Gebete gebraucht zu werden. Dabei kann es sich um
Notsituationen von Menschen handeln, die wir kennen. Aber
vielleicht gebraucht Gott Ihr Gebet auch, damit Sie in das Leben
von Menschen hineinwirken, denen Sie niemals begegnet sind.
Das Gebet ist ein großes Geheimnis. Gott möchte uns als die
Seinen zur Erhörung von Gebeten gebrauchen. Wer das
begriffen hat, für den ist Beten eine Ehre. Es macht uns Mut,
mehr zu beten und besser hinzuhören! Wir sollten immer bereit
sein, in die Lücke zu treten, wenn der Herr eine Last oder eine
Not auf unser Herz legt.

Nicht immer wird Er Sie bei jeder Notsituation gebrauchen. Weil


Sie gebetet haben, hat Er möglicherweise das Herz eines
anderen angerührt, der daraufhin aktiv wird. Ein gutes Gebet,
das Sie für Menschen, die weit von Ihnen entfernt leben,
sprechen können, lautet: »Herr, würdest du bitte einen von
deinen Kindern heute in den Weg dieses Menschen stellen, der
für ihn zum Segen werden kann?« Gottes Familie lebt über die
ganze Welt verteilt. Gott will jeden gebrauchen, der willig ist, auf
Seine Stimme zu hören.

Ein Beispiel aus der Heiligen Schrift


Nehemia ist wahrscheinlich ein sehr gutes Beispiel für
jemanden, der durch das Gebet ganz eng mit dem Herrn
verbunden ist. Er wurde gebraucht, um die Gebete zu
beantworten, die er selbst gebetet hat. Sie können seine
Lebensgeschichte im Buch Nehemia nachlesen. Er achtete
genau auf alles, was in seinem Umfeld geschah und wusste, wie
man für das betet, was Gott am Herzen liegt. Er war demütig und
bescheiden. Er gab Gott allezeit die Ehre für die Arbeit, die er für
das Volk Israel tat. Nehemia war treu in den Aufgaben, die Gott
ihm auftrug. Zweimal bezieht er sich im Buch Nehemia auf das,
was der Herr ihm aufs Herz gelegt hatte:

»… machte ich mich in der Nacht auf und wenige Männer mit
mir; denn ich hatte keinem Menschen gesagt, was mir mein Gott
eingegeben hatte, für Jerusalem zu tun ...« (Nehemia 2:12).

»Und mein Gott gab mir ins Herz, dass ich die Vornehmen und
die Ratsherren und das Volk versammelte, um sie aufzuzeichnen
nach Geschlechtern« (Nehemia 7:5).

Ein paar praktische Ratschläge

Gott möchte durch Seine Kinder/Jünger wirken. Hier sind einige


Ratschläge (die meisten von Nehemia inspiriert):

* Lernen wir, wie man Gottes Herz anspricht: Es ist nicht Gottes
Absicht, dass wir nur beten, um religiösen Lärm zu machen.
Beten, nur um etwas von Gott zu bekommen, was man haben
will, ist auch nicht nach Seinem Plan. Lesen wir Gottes Wort und
achten wir auf das, was Gott uns in den Weg stellt. Den
Schlüssel zu Seinem Herzen kennen wir. Erkennen wir, was wir
nach Seinen Wünschen tun sollen. Wenn wir dafür beten, was
Ihm am Herzen liegt, freut Er sich und antwortet!

Wir wissen, dass Er möchte, dass wir Ihn von ganzem Herzen
lieben und andere so sehr lieben wie uns selbst.

Er möchte auch, dass wir für die Verlorenen beten und dass die
Seinen eine Neubelebung durch Seinen Geist erfahren.

Wir wissen, dass Er sich Einigkeit unter den Christen wünscht


… Wir können dieser Liste wahrscheinlich noch viel mehr
hinzufügen.

* Warten wir ab und halten uns bereit, dass Gott uns für die
Antwort auf unser Gebet braucht. Wenn das Herz nicht erwartet,
dass Gott Gebet erhört, gibt es schlicht und einfach keinen
Grund zu beten.

Jakobus bestätigt: »Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht;


denn wer zweifelt, der gleicht einer Meereswoge, die im Winde
getrieben und bewegt wird. Ein solcher Mensch denke nicht,
dass er etwas von dem Herrn empfangen werde« (Jakobus 1:6-
7).

Wenn wir im Namen Jesu beten und glauben, dass Er hört und
antwortet, werden wir sehen, dass Er erstaunliche Dinge tut – oft
sogar in uns und durch uns!

Denken wir immer daran: Das höchste Ziel jeder


Gebetserhörung ist die Verherrlichung Gottes: » Und was ihr
bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater
verherrlicht werde im Sohn« (Johannes 14:13).

* Lasst uns gute Zuhörer sein: Es ist wichtig, sich Zeit zu


nehmen und vor dem Herrn still zu werden. Wenn wir das Reden
übernehmen, sind wir nicht in der Lage, Sein Reden zu hören.
»Seid stille und erkennet, dass ich Gott bin! Ich will der Höchste
sein unter den Heiden, der Höchste auf Erden« (Psalm 46:11).

Ich frage mich, wie viele Instruktionen und Anweisungen wir


verpassen, weil wir uns nicht die Zeit nehmen, die Stimme des
Hirten kennenzulernen! »Meine Schafe hören meine Stimme, und
ich kenne sie, und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige
Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand
wird sie aus meiner Hand reißen« (Johannes 10:27).

* Folgen wir Seinem Auftrag: Wenn wir erkennen, dass der Herr
uns einen Auftrag gegeben hat, der mit der Bibel übereinstimmt,
so handeln wir danach! Gott gibt uns nicht mehr zu tun, als wir
schaffen können. Er geht langsam und stetig mit uns voran.
Wenn wir in kleinen Dingen treu sind, wird Er größere Aufgaben
geben. Vielleicht legt Er uns ans Herz, jemandem zu schreiben
oder ein ermutigendes Telefongespräch zu führen. Auch wenn
Sie das nicht direkt vom Herrn gehört haben, so tun Sie in jedem
Fall etwas, was dem Wesen Jesu entspricht, der in Ihnen wohnt.

* Machen wir anderen Mut, eine Antwort auf die Gebete zu


werden, die sie selbst gesprochen haben. Helfen Sie mit, wie
man Hände und Füße von Jesus wird. Manchmal muss man
Menschen dazu ermutigen.

Wenn wir uns entschließen, auf den Herrn zu hören und


zusammen beten, dass Er uns gebrauchen kann, Hände und
Füße Jesu im Leben anderer Menschen zu sein, werden wir
Segen über Segen erfahren. Gott hat uns gesegnet, darum
können wir ein Segen für andere sein. Abraham hat er auf eine
ähnliche Weise gebraucht (siehe Genesis 12:1-3). Denken Sie
immer daran, dass Jesus, dessen Geist in Ihnen lebt, Ihnen
zeigen will, wie Sie eine Antwort auf Ihre eigenen Gebete sein
können.

Kim Butts
Sünde und ihre Folgen

Man hat manchmal den Eindruck, dass der Feind Gottes das
Wort Gottes sehr gut kennt und die Menschen dahingehend
anstiftet, genau das Gegenteil von dem zu tun, was Gott sagt.
Denken wir nur an die Zehn Gebote. Jedes einzelne Gebot wird
weithin von den Menschen nicht mehr gehalten – im Gegenteil –
man brüstet sich noch damit, dass man sich genau umgekehrt
verhält. Die Folgen liegen auf der Hand. Denken wir
beispielsweise an das Gebot »Du sollst nicht ehebrechen«.
Ehebruch in all seinen Formen schädigt neben den Partner
Kinder, Familien und die Gesellschaft. Sünde schadet uns
Menschen und trennt uns von Gott unserem Schöpfer.