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* Je weiter weg man geht, desto indirekter werden die Meßmethoden.

Aber selb
st wenn man eine große Fehlerspanne für die am weitesten entfernt liegenden Ster
ne zugrunde legen würde, ist dies nicht wirklich relevant, da ein biblischer Zei
tplan nur 6 bis 10 tausend Jahre zuläßt. Selbst unsere eigene Milchstraße mißt c
a. einhunderttausend Lichtjahre im Durchmesser. Das Universum muß sehr groß sein
, um die hohe Anzahl von Galaxien, die sichtbar sind, unterzubringen.
* Der Physiker Dr. Russell Humphreys hat eine interessante Möglichkeit vorge
stellt. Er weist darauf hin, daß die richtige Fragestellung lauten muß, wie weit
weg die Galaxien waren, als das Licht sich auf seine Reise begab.. Die Bibel sp
richt davon, daß Gott die Himmel weitete oder auseinanderzog. (Isaiah 42:5, 45:1
2, 51:13; Jeremiah 10:12). Da diese Himmel (in diesem Zusammenhang auch die "him
mlischen Heerscharen" genannt) vor den Sternen und Planeten geschaffen wurden, b
ezieht sich dieses Auseinanderziehen des Himmels wahrscheinlich auf die Ursubsta
nz der Schöpfung. Gemäß Dr. Humphrey existiert eine Lösung zu Einsteins Gleichun
gen, die eine sehr schnelle Ausbreitung von Raum und Zeit erlaubt, und von der a
lle darin enthaltenen Objekte betroffen sind. Dr. Humphreys Theorie ermöglicht d
ie Vorstellung, daß das Universum sich zu seiner jetzigen Größe in weniger als 6
000 Jahren aufblähte. Dementsprechend begann das Licht seine Reise zu einer Zeit
, als die Galaxien viel dichter beieinander waren (also auch viel kleiner und we
niger energetisch als heute waren). So eine Ausbreitung würde alle Materie symme
trisch betreffen und wäre nicht "im Inneren" der Galaxis zu entdecken. Jedoch kö
nnte es der Grund für die beobachtete Rotlichtverschiebung des Lichtes sein.
Annahme 2 - Wir wissen, wie sich Licht im Weltraum fortbewegt.
* Sich auf so eine Behauptung zu versteifen ist schon sehr gewagt, besonders
, wenn man die vielen grandiosen Entdeckungen der modernen Physik und den daraus
folgenden Schlüssen in Erwägung zieht - Wurmlöcher, Zeitreise, die Erschaffung v
on Quantenuniversen, gekrümmter Raum, etc. Im Jahre 1953 z.B. schlugen Dr. Moon
und Dr. Spencer, keiner von beiden ist Creationist, vor, daß Licht von anderen S
ternen entlang gekrümmter Bahnen in einem mathematischen Regelwerk reist, welche
s auch als der sogenannte Riemannian Raum bekannt ist. Wenn dies der Fall wäre s
o wurde argumentiert, dann würde das Licht der am weitesten entfernt liegenden S
terne die Erde in weitaus weniger als 20 Jahren erreichen. Vergessen wir nicht,
daß die Wissenschaftler nicht versuchten, eine kürzliche Erschaffung der Erde zu
beweisen, oder gar die Bibel zu unterstützen.
* So eine Theorie ist offensichtlich schwer zu beweisen, wurde aber auf Grun
d von Beobachtungen kritisiert. In einem Artikel in einem Journal für Creationis
ten argumentiert V. Bounds, daß, wenn so eine Theorie wahr wäre, man mehrfache A
bbilder von allen sichtbaren Objekten am Himmel sehen würde. Bis heute hat ein W
iderspruch zur dieser Theorie unsres Wissens jedoch nicht stattgefunden.
Sehr interessant ist auch ein Artikel, welcher von den Creationisten Norman und
Sutterland im Jahre 1987 veröffentlicht wurde. Sie sammelten alle bekannten Meßd
aten für c der letzten 300 Jahre. Sie behaupten, daß nach Auswertung der Meßdate
n festgestellt wurde, daß c während dieser Periode nicht konstant war, sondern b
is zum Jahre 1960 ständig abnahm, um dann wieder konstant zu werden. Sie zitiere
n eine Anzahl statistischer Tests, die verneinen, daß c zu dieser Zeit eine Kons
tante war..