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ACTAS

Erweiterungen zum Handbuch V. 2.02

Anleitung

Version 2.20

5631 9596-16 E-Mail info@kocos.com Internet www.kocos.com ACTAS Erweiterungen zum Handbuch V. 2.02 Anleitung Version 2.20

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ACTAS

ACTAS

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INHALT

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SOFTWARESTRUKTUR

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1.1 Modul „Data Interfaces“:

6

1.2 Modul „Control & automatisation“:

6

1.3 Modul “Extended testing and analysis”:

6

1.4 Modul “Statistics”:

6

1.5 Modul “Extended Data Management”:

6

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SCHALTERBEWERTUNG NACH IEC 62271 (REFERENZKURVEN)

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2.1 Parametrierung zur Verwendung der Bezugskennlinie

7

2.2 Erstellen von Bezugskennliniendateien

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2.3 Ergebnisse

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3 VIRTUELLE SIGNALE

3.1 Parametrierung virtueller Signale

4 DIGITALE SENSOREN

13

14

17

4.1 Messbereiche

17

4.2 Benutzung digitaler Sensoren

18

4.2.1 Sensor-Spezifikationen

18

4.2.2 Betrieb mit ACTAS

18

4.2.3 Linearer Sensor mit 75 LPI

18

4.2.4 Linearer Sensor mit 0,08 mm pro Inkrement

18

4.2.5 Rotatorischer Sensor mit 2000 Inkrementen pro Umdrehung

18

4.3 Eingabe der Sensor-Messbereiche

5 VERWENDUNG NEU IMPLEMENTIERTER ERGEBNISSE

5.1 Reaktionszeit

18

20

20

5.1.1 Berechnung der Reaktion für Einschaltungen

20

5.1.2 Berechnung der Reaktionszeit für Ausschaltung

21

5.2 Umkehrpunkt und Umkehrzeit

6 ERWEITERUNGEN DES ACTAS PRÜFMONITORS

6.1 Kontextmenü Testplan

21

23

23

6.1.1 Hinterlegen von Kommentaren zu Aufzeichnungen

23

6.1.2 Hinterlegen und anzeigen von Reports

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6.2 Sprach- und Schriftarteinstellungen

26

6.3 Batchausdruck von Grafiken

27

6.4 Überlagern von Grafiken in der Vorschau

27

6.5 Export analoger und binärer Signale

29

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ACTAS

8 MENÜ EINSTELLUNGEN

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8.1 Parametrierung der Hilfskontaktzeitenbestimmung

32

8.2 Schaltspielzähler

32

9 SYSTEMÜBERWACHUNG

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ACTAS

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Copyright © 2004 by KoCoS Messtechnik AG. Alle Rechte vorbehalten. Doc. 7210212 - Rev. 1.11

Kein Teil dieses Handbuchs darf in irgendeiner Form (Druck, Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne die schriftliche Genehmigung der KoCoS Messtechnik AG reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme ver- arbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

Die KoCoS Messtechnik AG haftet nicht für Schäden infolge von Fehlgebrauch sowie Reparaturen und Abänderungen, die von dritter, nicht autorisierter Seite vorgenommen wurden. Dieses Handbuch wurde mit großer Sorgfalt erstellt. Eine Haftung für fahrlässige Fehler ist jedoch ausgeschlossen.

Hinweis: Alle in diesem Handbuch genannten Bezeichnungen von Erzeugnissen sind Marken der jeweiligen Firmen.

Auch wenn die Markenzeichen ® bzw. ™ fehlen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich bei einer verwendeten Bezeichnung um einen Markennamen handelt.

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ACTAS

1 Softwarestruktur

Die ACTAS Prüfsoftware gestaltet sich ab Version 2.10 modular. Das bedeutet, es existiert eine Basisversion, die im Lieferumfang jedes ACTAS Prüfsystems enthalten ist. Diese Basis- version ermöglicht die vollständige Prüfung von Leistungsschaltern.

Verschiedene Applikationen der ACTAS Systeme können durch zusätzliche Funktionen verein- facht und beschleunigt werden. Diese Funktionen werden in 5 Softwaremodulen zusammen- gefasst, die optional zu den ACTAS Systemen erhältlich sind.

1.1 Modul „Data Interfaces“:

Das Softwaremodul “Data Interfaces” erlaubt den Export von Messwerten (Records) in Text- Dateien, sowie den Export beliebiger Strukturen nach Access. Das Modul bietet die Möglich- keit des Datenimports von Hathaway-, Rochester-, Weis-, Siemens- Prüfsystemen. Ferner können mit Hilfe von XML-Dateien, die z.B. von SAP Datensystemen generiert werden, Auf- tragsstrukturen in ACTAS komplett automatisch erstellt werden.

1.2 Modul „Control & automatisation“:

Das Softwaremodul “ Control & automatisation ” ermöglicht die Ausgabe von Rampen zur Auslöserprüfung und der Regelung externer Quellen über die A/D-Schnittstelle. Des Weiteren können PSU-, Spannungsfallmessungs- und Isolationsprüfmonitor dargestellt werden.

Zusätzlich bietet das Modul parametrierbare Online Panels, Schaltspielzähler und Überwa- chung. Weiterhin ist es möglich Randbedingungen einzustellen.

Die Antriebsdruckregelung sowie die automatische Überwachung mit Relais-Meldung, der gleichzeitige Anschluss mehrerer Prüflinge, die Auswahl und Ansteuerung verschiedener Sta- tionsspannungssysteme und Regelung externer Quellen über Telegramme sind weitere Funk- tionen die das Modul „Control & automatisiation“ bietet.

1.3 Modul “Extended testing and analysis”:

Das Softwaremodul “Extended testing and analysis“ ermöglicht die unbeaufsichtigte Durch- führung, Überwachung und Auswertung von Dauerschaltungen. Auch Schaltreserveprüfungen können so ausgeführt werden.

Des Weiteren können mit Hilfe dieses Moduls Ergebnisse aus Dauerschaltungen in Text- Dateien exportiert werden. Die Auswertung an pneumatischen Schaltern, sowie die Auswer- tung freier Kanäle, virtuelle Kanäle Standard, virtueller Kanal für Microohmmessung, Klin- kenauswertung, Auswertung Antriebsprüfung, virtuelle Kanäle Extended, unterlagern von Grafiken und Vergleich mit Referenzkurven nach IEC 62271, sind weitere Möglichkeiten die dieses Softwaremodul bietet.

1.4 Modul “Statistics”:

Dieses Softwaremodul bietet eine Fehlerstatistik, die es ermöglicht von Hand eingegebene Fehler über einen bestimmten Betrachtungszeitraum zu registrieren. So können Fehlerhäu- fungen in bestimmten Bereichen besser sichtbar gemacht werden.

1.5 Modul “Extended Data Management”:

Das Softwaremodul “Extended Data Management” bietet die Möglichkeit der Organisation von Prüfobjekten in einer Versandeinheit sowie das Archivieren von Jobs.

Prüfprotokolle für die Weitergabe per Viewer sind mit „Extended Data Management“ realisier- bar.

ACTAS

SCHALTERBEWERTUNG NACH IEC 62271 (REFERENZKURVEN)

7

2 Schalterbewertung nach IEC 62271 (Referenzkurven)

Die Beurteilung von Schaltgeräten erfolgt häufig durch den Vergleich einzelner Parameter, die meist konstruktiv bedingt sind, mit hinterlegten Grenzwerten. Da verschiedene Parameter sich aber durchaus auch gegenseitig bedingen können, greift dieses Verfahren nicht immer. Vielmehr muss in manchen Fällen die Balance aller beeinflussenden Parameter gefunden werden. Hierzu bietet sich der Vergleich von tatsächlich gemessenen Signalen mit hinterlegten Bezugskennlinien an. Der Ansatz hierzu lautet wie folgt:

Befinden sich alle gemessenen Signalverläufe innerhalb eines definierten Bereiches um die jewei- lige Bezugskennlinie, so befinden sich auch alle bestimmenden Parameter im Bereich der defi- nierten Grenzen.

IEC 62271 – 100:2003-05 [3] fordert dieses Verfahren zur Beurteilung des mechanischen Ver- haltens von Hochspannungsleistungsschaltern. Die zur Beurteilung heranzuziehenden Referenz- kurven können beispielsweise aus dem Bereich der Typprüfung gewonnen werden.

aus dem Bereich der Typprüfung gewonnen werden. Gemessene Wegkurve mit Bezugskennlinie Da im Rahmen der

Gemessene Wegkurve mit Bezugskennlinie

Da im Rahmen der Prüfung alle benötigten Informationen digital vorliegen, kann die Auswertung gemessener Signalverläufe automatisch durch die Software erfolgen. Hierbei wird gemäß nach den Anforderungen der Norm geprüft, ob die gemessenen Wegverläufe zu keinem Zeitpunkt au- ßerhalb der durch Bezugskennlinie und Toleranzangaben definierten Grenzkurven liegen. Die Grenzkurven können durch einfache Angabe von Toleranzvektoren bezogen auf die Bezugskenn- linie, sowohl absolut (z.B. 2mm) wie auch relativ (z.B. 5%), festgelegt werden.

Die ACTAS Auswertesoftware bietet die Möglichkeit, neben den oben dargestellten Wegsignalen auch jedes andere aufgezeichnete Analogsignal mit hinterlegten Bezugskennlinien auf die Einhal- tung der Toleranzen zu überprüfen.

2.1 Parametrierung zur Verwendung der Bezugskennlinie

Zur Parametrierung der Referenzkurvenauswertung wird die Schaltgeräteparametrierung ge- startet. Im Fenster Anzeige können Sie in der Liste Analoge Signale für jedes Analogsignal eine Bezugskennlinie hinterlegen. Diese wird dann nach einer Prüfung zur Beurteilung der ge- messenen Signale angewendet und zusammen mit diesen grafisch dargestellt.

8

KALIBRIEREN VON SENSOREN

ACTAS

8 KALIBRIEREN VON SENSOREN ACTAS Parametrierung der Referenzkurvenauswertung Hinterlegte Bezugskennlinien werden in

Parametrierung der Referenzkurvenauswertung

Hinterlegte Bezugskennlinien werden in der Spalte TODO Bitmap angezeigt.

Zur Parametrierung einer Bezugskennlinie klicken Sie auf die Schaltfläche Referenzkurve hinzufügen todo: heisst das noch so ? muss auch bezugskennlinien heissen. Referenzkurve hinzufügen todo: heisst das noch so ? muss auch bezugskennlinien heissen.

heisst das noch so ? muss auch bezugskennlinien heissen. Es öffnet sich das Dialogfeld Bezugskennlinie wählen

Es öffnet sich das Dialogfeld Bezugskennlinie wählen. Hier wird aus dem bereits hinterlegten Pool die gewünschte Bezugskennlinie ausgewählt, sowie die Grenzkurven durch Eingabe des oberen und unteren Toleranzbereiches festgelegt.

În der Liste Verfügbare Bezugskennlinien werdem alle im Pool bereits vorhandenen Bezugskennliniendateien (z.B. OCO4000.RFC)

und die darin enthaltenen Signale (z.B. Travel

main contact A1,

Unter Schaltfolge wird die Schaltfolge der Prüfung angezeigt, aus welcher die Bezugskennliniendatei hervorgegangen ist.

)

aufgeführt.

Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um dem Pool eine neue Bezugskennliniendatei hinzuzufü- gen gen

ACTAS

SCHALTERBEWERTUNG NACH IEC 62271 (REFERENZKURVEN)

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SCHALTERBEWERTUNG NACH IEC 62271 (REFERENZKURVEN) 9 Es öffnet sich das Dialogfeld Bezugskennlinie auswählen

Es öffnet sich das Dialogfeld Bezugskennlinie auswählen. Hier können nun Bezugskennliniendateien, also solche Dateien, die Bezugskennlinien enthalten, ausgewählt und den Verfügbaren Bezugskennlinien hinzugefügt werden.

Es werden hier zwei Typen von Kennliniendateien aufgeführt:

TODO Icon Screenshot Bei Dateien mit diesem Icon handelt es sich um RFC-Dateien (reference curve). Dies sind Dateien, die aus Aufzeichnungen mit der ACTAS Prüfsoftware und direktem Hinterlegen als Referenzkurve hervorgegangen sind.

TODO Icon Screenshot Dateien mit diesem Icon sind Textdateien im CSV-Format.

Das Erstellen von Bezugskennliniendateien wird in Kapitel 2.2 detailliert beschrieben.

wird in Kapitel 2.2 detailliert beschrieben. Nach Schließen des Dialogs erscheint die ausgewählte

Nach Schließen des Dialogs erscheint die ausgewählte Datei mit allen darin enthaltenen Signalen in der Liste Verfügbare Bezugskennlinien.

Zu jeder Bezugskennlinie kann separat folgendes festgelegt werden:

Die Kontrollfelder Bezugskennlinie anzeigen, Obere Grenzlinie anzeigen und Untere Grenzlinie anzeigen legen fest, ob die Bezugskennlinie sowie die obere und untere Grenzlinie eines gemessenen Signals in der Grafik angezeigt werden soll. Dies hat keinen Einfluss auf die Auswertung der Bezugskennlinien.

Die Breite des Toleranzbandes legen Sie in den Eingabefeldern rechts neben den Kontrollfeldern für die Grenzlinie fest. Die Grenzlinien können hier wahlweise in Prozent bezogen auf den tatsächlich gemessenen Kurvenverlauf oder in absoluten Weggrößen angegeben werden. TODO: klären, wie der prozentuale wert interpretiert wird.

Um auch zeitlich verschobene Signalverläufe vergleichen zu können, müssen diese Signale über einen gemeinsamen Zeitbezug synchronisiert werden. Dies erfolgt über die Option Synchroni- sierung der Zeitachse. Die Norm erfordert hier, dass die Signalverläufe über die Schaltzeiten der Hauptkontakte synchronisiert werden.

Das Auswertefenster Ein- Schaltung bzw. das Auswertefenster Aus- Schaltung bestimmt den Bereich, in dem das gemessene Signal mit der definierten Referenzkurve verglichen wird. Nur in diesem Bereich werden die Referenzkurven dann auch grafisch dargestellt.

Bezugspunkt ist hier der Ein- bzw. Aus_Zustand der Hauptkontakte bei der entsprechenden Schaltung. Im Falle der Einschaltung wird der Bereich vor dem Schließen der Kontakte, im Falle der Ausschaltung der Bereich nach Öffnen der Kontakte betrachtet.

10

KALIBRIEREN VON SENSOREN

ACTAS

Wird die Option jede Operation auswerten markiert, so werden die gemessenen Signale in der zeitlichen Abfolge als Ganzes miteinander verglichen. Im Falle einer Bewertung von Schaltfolgen mit mehr als zwei Operationen wird dabei jede Ein- und Ausschaltung mit der zugehörigen Ein- und Aus-Schaltung aus der Bezugskennlinie bewertet.

Wird diese Option nicht markiert, so werden die gemessenen Signale mit der jeweils letzten Ein- bzw. Ausschaltung der Bezugskennlinie bewertet.

Der Schalter automatische Toleranzbandverschiebung bewirkt eine automatische Verschie- bung der Bezugskennlinie wie in der IEC 62271 beschrieben. Läuft die Kurve des gemessenen Signals an einer oder mehreren Stellen aus dem berechneten Toleranzbereich, so wird das Tole- ranzband automatisch so verschoben, dass, wenn es dadurch an keiner anderen Stelle zu einer Grenzlinienverletzung kommt, das Signal in den Toleranzbereich „zurückgeschoben“ wird.

2.2 Erstellen von Bezugskennliniendateien

Bezugskennlinien müssen unabhängig von der Art Ihrer Erstellung in dem Ordner AC- TAS\Config\ RefSignals unterhalb des ACTAS Systemverzeichnisses abgelegt werden.

Nur in diesem Ordner gespeicherte Referenzkurven werden von der ACTAS Prüfsoftware zur Auswertung herangezogen.

Referenzkurven lassen sich auf verschiedene Weise erzeugen bzw.hinterlegen.

2.2.1 ACTAS RFC-Format

Die erste Möglichkeit besteht in der direkten Speicherung eines mit ACTAS aufgezeichneten Sig- nalverlaufes. Hierzu wird eine bereits durchgeführte Prüfung entweder über als Referenzkurve speichern im Kontextmenü des Testplanes oder über Grafik\als Referenzkurve speichern im ACTAS-Hauptmenü als Bezugskennlinie gespeichert.

Es öffnet sich das Dialogfeld Bezugskennlinie speichern.

Es öffnet sich das Dialogfeld Bezugskennlinie speichern . Zur Übersicht werden die bereits im

Zur Übersicht werden die bereits im ACTAS\Config\RefSignals vorhandenen Bezugskennli- niendateien angezeigt.

Existieren in der zu speichernden Aufzeichnung mehrere Analogsignale, so lässt sich durch Setzen der Häkchen in der Liste Signale festlegen, welche Signale als Bezugskennlinie in der Datei enthalten sein sollen.

Im Feld Dateiname geben Sie den Namen der Datei an, unter dem die Referenzkurve gespeichert werden soll.

Bezugskennlinien, die auf diese Art und Weise hinterlegt werden, tragen die Endung „FRC“.

2.2.2 CSV-Format

Eine andere Möglichkeit bietet die Speicherung von Bezugskennliniendateien im CSV-Format (Comma separated values). Hierbei sind die Messdaten in Form von Wertepaaren in ASCII- Dateien abgelegt, die mittels EXCEL oder einem Texteditor erstellt werden. Eine CSV-Datei kann komplett neu erstellt oder aber auch durch Export aus ACTAS erzeugt werden. Zum Erzeugen ei- ner CSV-Datei über die Exportfunktion wählen Sie den Menüpunkt Grafik\Export im ACTAS- Hauptmenü. Auf solche Weise erstellte CSV-Dateien können ohne weitere Änderungen als Be- zugskennlinien hinterlegt werden.

ACTAS

SCHALTERBEWERTUNG NACH IEC 62271 (REFERENZKURVEN)

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Bearbeitung einer CSV-Datei mit MS EXCEL:

11 Bearbeitung einer CSV-Datei mit MS EXCEL: Die folgende Grafik zeigt eine CSV Datei die mittels

Die folgende Grafik zeigt eine CSV Datei die mittels eines Texteditors erstellt wurde.

einer CSV-Datei mit MS EXCEL: Die folgende Grafik zeigt eine CSV Datei die mittels eines Texteditors

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KALIBRIEREN VON SENSOREN

ACTAS

Manuell im Texteditor ersteltl Bezugskennliniendateien im CSV-Format müssen exakte den AC- TAS Formatanforderungen entsprevhen. Weitere Informationen zu Aufbau und Inhalt von ACTAS CSV-Dateien entnehmen Sie bitte der Application-Note „ACTAS CSV-Format für Aufzeichnungs- daten“.

2.3

Ergebnisse

Als Ergebnis der Bewertung gemessener Signale mit Referenzkurven ermittelt ACTAS verschie- dene Parameter. Diese können dann, wie alle Ergebnisse, mit Grenzwerten überwacht werden.

Die folgende Abbildung zeigt den result explorer in der Schaltgeräteparametrierung. Ergebnisse die aus der Auswertung mittels Bezugskennlinien hervorgehen finden sich unter Results\ Weg- ergebnisse\ Bezugskennlinien.

sich unter Results\ Weg- ergebnisse\ Bezugskennlinien . Es werden hier Ergebnisse zur positiven und zu r

Es werden hier Ergebnisse zur positiven und zur negativen Abweichung sowie zur Verschiebung des Toleranzbandes berechnet.

Das Ergebnis Pos. Abweichung (Ax

gemessenen Kurve von der hinterlegten Bezugskennlinie im Auswertebereich.

Eine Abweichung von 0% würde eine totale Übereinstimmung mit der verwendeten Bezugskurve bedeuten. Bei einer Abweichung von 100% liegt der Punkt genau auf der aus der Toleranz her- vorgehenden Grenzkurve. Ergebniswerte größer 100% bedeuten ein verlassen des Toleranzbe- reiches.

Das Ergebnis Neg. Abweichung (Ax

gemessenen Kurve von der hinterlegten Bezugskennlinie im Auswertebereich.

Die Ergebniswerte deuten sich hier genau wie bei einer positiven Abweichung, nur mit negativem Vorzeichen.

Das Ergebnis Verschiebung des Toleranzbandes gibt die Verschiebung des durch die Grenz- kurven definierten Toleranzbereiches an, falls die entsprechende Option wie unter 1.1 beschrie- ben, aktiviert wurde.

Cx)

beschreibt die maximale positive Abweichung der

Cx)

beschreibt die maximale negative Abweichung der

ACTAS

VIRTUELLE SIGNALE

13

3 Virtuelle Signale

Der Zustand von Schaltgeräten wird durch die Ermittlung von verschiedenen Parametern, sowie deren Vergleich mit hinterlegten Grenzwerten, ermittelt.

Neben den Parametern die sich direkt aufzeichnen, also aus direkten Messungen ermitteln las- sen, existieren solche, die sich erst durch Berechnung aus den gemessenen Parametern ergeben. Ein Beispiel hierzu ist die Zustandsbestimmung des Kontaktsystems mittels Hochstromprüfung, die sogenannten µ-Ohm- Prüfung.

Die folgende Abbildung gibt einen guten Überblick über eine solche Prüfung, die auf der Bestim- mung virtueller Signale basiert.

die auf der Bestim- mung virtueller Signale basiert. Zustandsbestim- mung des Kontakt- systems via µ-Ohm-

Zustandsbestim-

mung des Kontakt- systems via µ-Ohm- Prüfung

Dieses Beispiel zeigt die während der Hochstromprüfung aufgezeichneten Signale:

- Spannungsfall über Hauptkontakt (grün)

- Strom durch den Hauptkontakt (rot)

- Bewegung des Hauptkontaktes (gelb)

Neben diesen Signalen wird, hier blau dargestellt, das Signal des Hauptkontaktwiderstandes über die Zeit dargestellt. Dieses Signal wird nicht direkt aufgezeichnet sondern aus den Signalen Strom und Spannung errechnet. Es handelt sich hier also um ein virtuelles Signal.

Die Berechnung dieses virtuellen Signals bietet dem Betrachter die Möglichkeit, die Veränderung des Hauptkontaktwiderstandes während des Schaltvorganges direkt zu betrachten.

Dies ist jedoch nur ein Beispiel zum Einsatz virtueller Signale.

Ein weiteres Beispiel ist die Bestimmung und Darstellung der Geschwindigkeit bzw. der Be- schleunigung des Hauptkontaktes während des Schaltvorganges.

Die folgende Grafik zeigt die Aufzeichnung des Weges (gelb) der am Antrieb eines Leistungs- schalters gemessen wurde sowie die binären Zustände der Hauptkontakte aller drei Phasen. Des weiteren wird, hier rot dargestellt, das virtuelle Signal Geschwindigkeit des Hauptkontaktes an- gezeigt.

14

KALIBRIEREN VON SENSOREN

ACTAS

14 KALIBRIEREN VON SENSOREN ACTAS Darstellung des virtuellen Signals Geschwindigkeit des Hauptkontaktes Anhand dieser

Darstellung des virtuellen Signals Geschwindigkeit des Hauptkontaktes

Anhand dieser Grafik kann nun sofort bestimmt werden in welchem Bereich der Bewegung des Hauptkontaktes die maximale Geschwindigkeit auftritt, bzw. wie groß diese Geschwindigkeit an genau diesem Punkt ist

Es lassen sich also ausgehend von bestimmten aufgezeichneten Signalen andere, virtuelle Signa- le, bestimmen. Welche virtuellen Signale von der ACTAS Prüfsoftware ermittelt werden können hängt davon ab welche physikalischen Signale während der Prüfung aufgezeichnet wurden.

3.1 Parametrierung virtueller Signale

Virtuelle Signale können auf unterschiedliche Arten parametriert werden.

Diese Signale können zum einen während der Parametrierung eines Testplanes in der Schaltge- räteparametrierung festgelegt, zum anderen auch nachträglich zu bereits bestehenden Auf- zeichnungen direkt im Prüfmonitor hinzugefügt werden.

zeichnungen direkt im Prüfmonitor hinzugefügt werden. Sollen ein oder mehre virtuelle Signale zu einer bestehenden

Sollen ein oder mehre virtuelle Signale zu einer bestehenden Aufzeichnung hinzugefügt wer- den, so wählen Sie die Schaltfläche virtuelle Signale hinzufügen

wählen Sie die Schaltfläche virtuelle Signale hinzufügen Sie finden diese Schaltfläche im Bereich Signale links

Sie finden diese Schaltfläche im Bereich Signale links neben der aktuell angezeigten Grafik.

Es öffnet sich nun das Dialogfeld virtuelles Signal hinzufügen.

In der Liste virtuelle Signale werden nun alle virtuellen Sig- nale angezeigt, die sich aus den aufgenommenen Signalen der aktuellen Grafik berechnen lassen. Wird in dieser Liste eines der angebotenen Signale ausgewählt, so können bei einigen virtuellen Kanälen noch verschiedenen Optionen parametriert werden.

ACTAS

VIRTUELLE SIGNALE

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Einheit: Hier kann festgelegt werden in welcher Einheit das virtuelle Signal später angezeigt werden soll. Bei Auswahl von Auto wird automatisch die passende Einheit ermittelt.

Intervall: Hier wird die Breite des Samplefensters für die Berechnung der virtuellen Signale Ge- schwindigkeit und Beschleunigung festgelegt. Im Eingabefeld steht der Zeitabstand zwischen zwei Samples in der aktuellen Aufzeichnung. Die Größe des Auswertefensters muss mindestens die doppelte Größe haben.

Medianfilter & Mittelwertfilter: Optionale Parameter für die Bestimmung von Geschwindigkeit und Beschleunigungskurven.

Medianfilter:

Ein Medianfilter dient der Glättung von Signalen. Dabei läuft über jeden Messpunkt des aufge- zeichneten Signals ein Fenster fester Breite. In diesem Fenster wird der Wert des aktuellen Messpunktes und eine bestimmte Anzahl von Messpunkten, die sich vor und hinter dem aktuellen Messpunkt in der Aufzeichnung befinden, gespeichert. Die Werte in dem Fenster werden nun auf- steigend sortiert. Der Wert, der sich nach der Sortierung in der Mitte des Fensters befindet, wird zurück auf den aktuellen Messpunkt geschrieben. Durch diesen Filter werden einzelne Ausreißer im Signal komplett entfernt.

Ausreißer im Signal = Messpunkt Bew egungsrichtung Bew egungsrichtung Medianfilter des Fensters des Fensters
Ausreißer im Signal
= Messpunkt
Bew egungsrichtung
Bew egungsrichtung
Medianfilter
des Fensters
des Fensters

Abb.: Funktionsweise eines Medianfilters

Mittelwertfilter:

Der Mittelwertfilter funktioniert anders als der Medianfilter. Hier werden die Signale im Fenster nicht aufsteigend sortiert, sondern es wird der Mittelwert der Signale im Fenster gebildet. Dieser Mittelwert wird dann für den aktuellen Messpunkt gespeichert. Dieser Filter dient allgemein zur Eliminierung von Rauschen. Der Mittelwert des Rauschens ist stochastisch immer 0. Im unten- stehenden Beispiel wird der Ausreißer im Signal durch den Filter nicht geglättet sondern lediglich gedämpft.

Ausreißer im Signal = Messpunkt Bew egungsrichtung Bew egungsrichtung Mittelw ertfilter des Fensters des Fensters
Ausreißer im Signal
= Messpunkt
Bew egungsrichtung
Bew egungsrichtung
Mittelw ertfilter
des Fensters
des Fensters

Abb.: Funktionsweise eines Mittelwertfilters

Neben der Möglichkeit des nachträglichen Hinzufügens von virtuellen Signalen können diese, wie zuvor erwähnt, bereits bei der Parametrierung des Testplanes im Brk.Cfg festgelegt werden. Das entsprechende virtuelle Signal wird so stets der Aufzeichnung des durchgeführten Prüfschrittes automatisch hinzugefügt.

16

KALIBRIEREN VON SENSOREN

ACTAS

Im Bereich Anzeige können virtuelle Signale, genau wie physikalische Signale, der Aufzeichnung hinzugefügt werden.

Wählen Sie hierzu zunächst das Feld Signale. Wählen Sie nun über der Tabelle der analogen Signale die Schaltfläche hinzufügen.

der analogen Signale die Schaltfläche hinzufügen . Wählen Sie die Schaltfläche hinzufügen um ein neues
der analogen Signale die Schaltfläche hinzufügen . Wählen Sie die Schaltfläche hinzufügen um ein neues

Wählen Sie die Schaltfläche hinzufügen um ein neues Signal hinzuzufügen.

Es öffnet sich nun das Dialogfeld Signal wählen.

Es öffnet sich nun das Dialogfeld Signal wählen . In diesem Dialogfeld werden nun sowohl physikalische

In diesem Dialogfeld werden nun sowohl physikalische Signale, also solche die direkt aufgezeichnet werden können, als auch virtuelle Signale zur Auswahl angeboten. Die weiteren Parametrierungsmöglichkeiten entsprechen denen die bereits bei der nachträglichen Parametrierung virtueller Signale im Prüfmonitor beschrieben wurden.

ACTAS

DIGITALE SENSOREN

17

4 Digitale Sensoren

Digitale Wegsensoren erzeugen eine definierte Anzahl an elektronischen Impulsen bezogen auf einen zurückgelegten Weg oder Winkel. Diese Impulse werden auch Inkremente genannt.

Der Vorteil dieser Sensoren ist ihre hohe Genauigkeit, deswegen sind sie sehr gut zur Wegmes- sung an Leistungsschaltern geeignet.

Hier wird nun deren Benutzung und Parametrierung beschrieben.

4.1

Messbereiche

Benutzung und Parametrierung beschrieben. 4.1 Messbereiche Das Schalterprüfsystem ACTAS benötigt Informationen zu den

Das Schalterprüfsystem ACTAS benötigt Informationen zu den angeschlossenen Sensoren und deren Messbereichen. Diese Werte können Sie in der Maske der Messbereiche eingeben, welches Sie über den Menüpunkt Einstellungen und Meßbereiche erhalten.

In diesem Beispiel sind die drei universalen 0

potentiometrischen Wegaufnehmer mit einer Länge von 0

reichswerte eines Kanals können eingegeben werden, wenn Sie für den entsprechenden Kanal in der Spalte Messung die Einstellung Frei gewählt haben.

10V

Analogeingänge 6, 7 und 8 für jeweils einen

50

mm konfiguriert. Die Messbe-

18

KALIBRIEREN VON SENSOREN

ACTAS

4.2 Benutzung digitaler Sensoren

4.2.1 Sensor-Spezifikationen

Zunächst müssen Sie die Spezifikationen der Sensoren herausfinden. In einigen Fällen sind diese auf dem Sensor selbst abzulesen. Die Spezifikation sollte Informationen über die Anzahl der In- kremente enthalten. dies der Sensor bezogen auf eine definierte Länge oder Winkelbewegung produziert.

Für lineare Sensoren wird meist ein Wert in LPI (Linien pro Inch) oder Millimeter pro Inkrement benutzt. Für rotatorische Sensoren wird für gewöhnlich ein Wert verwendet, der die Anzahl der Inkremente pro Umdrehung beschreibt.

In jedem Fall muss der Sensor kompatibel zum RS 422-Protokoll sein und eine Betriebs- und Im- pulsspannung von 24 oder VDC haben.

4.2.2 Betrieb mit ACTAS

Die internen Schaltkreise von ACTAS werten jedes Viertel eines Inkrements aus, so dass hier die Anzahl der Inkremente mit 4 multipliziert werden muss. Das bedeutet einen vierfach geringeren Messbereich, jedoch auch eine vierfach höhere Auflösung.

Die digitale Auflösung der Messbereiche definiert die Anzahl der Impulse, welche durch die Hard- ware erfasst warden können.

Dieses variiert für die verschiedenen ACTAS Gerätetypen:

Neuere Modelle (ACTAS P6, P14, P22) ab November 2003:

Bereich dig = 16384 (bezieht sich auf 14 bits)

Ältere (ACTAS P14IPC):

Bereich dig = 4096 (bezieht sich auf 12 bits)

Das folgende Beispiel zeigt, wie, für einen Bereich dig von 16384, diese Informationen benutzt werden können, um den maximalen Wert eines Wegaufnehmers in Milimeter oder Grad für ver- schiedene Wegaufnehmertypen zu bestimmen.

4.2.3 Linearer Sensor mit 75 LPI

Bereich x 25,4 = 1387,18 mm

4 x 75

4.2.4 Linearer Sensor mit 0,08 mm pro Inkrement

Bereich x 0,08 = 327,68 mm

4

4.2.5 Rotatorischer Sensor mit 2000 Inkrementen pro Umdrehung

Bereich x 360 = 737,28 °

4 x 2000

ACTAS

DIGITALE SENSOREN

19

Geben Sie diese Werte jeweils in die Max-Spalte der Messbereiche ein und drücken Sie den OK- Button. Die Namen der Kanäle in den Messbereichen, an denen digitale Wegsensoren ange- schlossen werden können, heißen z.B. Weg Hauptkontakt A1 ink.

werden können, heißen z.B. Weg Hauptkontakt A1 ink . Weitere Kalibrierungen oder Offset-Abgleiche sind für

Weitere Kalibrierungen oder Offset-Abgleiche sind für digitale Wegsensoren nicht notwendig.

Dieses Beispiel zeigt die Benutzung von drei 75 LPI-Sensoren zur Messung an den Hauptkontak- ten A1, B1 und C1. Weiterhin einen rotatorischen Sensor mit 2000 Inkremente pro Umdrehung am Hauptkontakt A2, z.B. am Antrieb.

ACTAS

VERWENDUNG NEU IMPLEMENTIERTER ERGEBNISSE

20

5 Verwendung neu implementierter Ergebnisse

Im Laufe der Zeit wurde die ACTAS Prüfsoftware an verschiedenen Stellen erweitert und opti- miert. Dieses Kapitel beschreibt die Verwendung von Ergebnissen, bzw. deren Parametrierung, die im Handbuch ACTAS noch nicht enthalten sind.

die im Handbuch ACTAS noch nicht enthalten sind. Das Fenster Analyse in der Schaltgeräteparametrierung

Das Fenster Analyse in der Schaltgeräteparametrierung bietet die Möglichkeit die Auswertung der Ergebnisse Reaktionszeit, Umkehrzeit, und Umkehrpunkt CO/ Hubdifferenz Antrieb zu parametrieren.

5.1

Reaktionszeit

Die Reaktionszeit wird für Ein- und Ausschaltung separat und auch durch unter- schiedliche Parameter berechnet. Als Referenzmethode kann hier ein relativer oder ein absoluter Hub parametriert werden.

5.1.1 Berechnung der Reaktion für Einschaltungen

Die Grafik Reaktionszeit für Einschaltung zeigt die Berechnung am Beispiel der Parametrie- rung mit relativem Hub (in diesem Fall 25%).

ACTAS

VERWENDUNG NEU IMPLEMENTIERTER ERGEBNISSE

21

Reaktionszeit für Einschaltung

ERGEBNISSE 21 Reaktionszeit für Einschaltung Die Reaktionszeit berechnet sich also als Zeitdifferenz

Die Reaktionszeit berechnet sich also als Zeitdifferenz von Kommandosignal bis

zum Erreichen eines bestimmten Wertes auf der Weg / Zeit Kurve. Dieser Wert kann, wie oben bereits angesprochen auf verschiedene Weise (absoluter Hub, relativer

Hub

werden.

parametriert

)

5.1.2 Berechnung der Reaktionszeit für Ausschaltung

Die Reaktionszeit der Ausschaltung berechnet sich ähnlich:

Die Reaktionszeit der Ausschaltung berechnet sich ähnlich: und Umkehrzeit In diesem Fall wird die Reaktionszeit

und Umkehrzeit

In diesem Fall wird die Reaktionszeit ebenfalls als Zeitdifferenz zwischen Kommandosignal und Erreichen eines definierten Wertes auf der Weg-/ Zeitkurve bestimmt. Bei der Einschaltung wird dieser Wert, der für Ein- und Ausschaltung separat defi- niert werden kann, aus der statischen Ausposition, bei der Ausschaltung aus der statischen Einposition erreicht.

5.2

Umkehrpunkt

Die Ergebnisse Umkehrpunkt / Hubdifferenz am Antrieb und Umkehrzeit hängen direkt miteinander zusammen und werden daher an einem Beispiel erörtert.

Diese Ergebnisse beziehen sich allesamt auf eine CO Schaltung wie in der folgenden Abbildung dargestellt.

22

KALIBRIEREN VON SENSOREN

ACTAS

22 KALIBRIEREN VON SENSOREN ACTAS Der Umkehrpunkt CO be- schreibt die Differenz zwi- schen Maximum einer

Der Umkehrpunkt CO be- schreibt die Differenz zwi- schen Maximum einer CO Schaltung und statischer Ein Position einer als Referenz herangezogenen Einschal- tung.

Die Hubdifferenz am Antrieb beschreibt den Kolbenhub zwischen dem Zeitpunkt Kontaktgabe des Schließers und dem Maximalhub einer vorherigen Einschaltung.

Als Referenzmethode kann hier der benötigte Referenzhub als Nennwert, als Hub aus einer Refe- renzschaltung (anderer Prüfschritt aus diesem Breaker) oder als statischer Hub parametriert werden. Wird Referenzschaltung parametriert, dann kann über Testplan und/oder Sequenz der entsprechende Prüfschritt ausgewählt werden. Bei Wiederholungen dieses Prüfschrittes wird immer die letzte Aufzeichnung zur Bestimmung des Referenzhubes verwendet.

Die Umkehrzeit beschreibt die Zeitdifferenz zwischen Überschreiten von 75% des Antriebshubes bei der Einschaltung und Unterschreiten von 75% des Antriebshubes bei der Ausschaltung.

ACTAS

ERWEITERUNGEN DES ACTAS PRÜFMONITORS

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6 Erweiterungen des ACTAS Prüfmonitors

6.1 Kontextmenü Testplan

Die ACTAS Software wurde um das Kontextmenü Testplan erweitert. Dieses Kontextmenü bietet innerhalb des ACTAS Prüfmonitors, die Möglichkeit die wichtigsten Grundfunktionen direkt aufzu- rufen. Die Abbildung Kontextmenü Testplan zeigt die hier angebotenen Funktionen.

Kontextmenü Testplan zeigt die hier angebotenen Funktionen. Das Kontextmenü wird durch einen rechten Mausklick

Das Kontextmenü wird durch einen rechten Mausklick aufgerufen. Zur Auswahl stehen hier fol- gende Funktionen:

Durch Auswählen von Aufzeichnung anzeigen wird die Graphik einer markierten Anzeige im Vollbild dargestellt. Wird Löschen ausgewählt, so wird ein markierter Prüfschritt gelöscht. Wird die Möglichkeit Neuberechnen angewählt, so werden sowohl die Grafik als auch alle bereits be- rechneten Ergebnisse der markierten Prüfung neu berechnet.

Wählt man den Punkt als Bezugskennlinie speichern, so wird das unter Kapitel 1.2 bereits beschriebene Menü Bezugskennlinie speichern geöffnet. Die aktuell markierte Graphik kann so schnell und einfach als Bezugskennlinie hinterlegt werden.

6.1.1 Hinterlegen von Kommentaren zu Aufzeichnungen

Die ACTAS Software bietet die Möglichkeit zu verschiedenen Aufzeichnungen Kommentare zu hinterlegen. Wird Kommentar im Kontextmenü angewählt nachdem ein Prüfschritt markiert wurde, so wird ein Formular geöffnet, in das nun ein beliebiger Kommentar eingetragen werden kann.

da s nun ein beliebiger Kommentar eingetragen werden kann. Wurde noch kein Kommentar für diesen Prüfschritt
da s nun ein beliebiger Kommentar eingetragen werden kann. Wurde noch kein Kommentar für diesen Prüfschritt

Wurde noch kein Kommentar für diesen Prüfschritt hinterlegt so erscheint im Textfeld automatisch das Datum und der unter ACTAS angemeldete Benutzer. Wurde bereits ein Kommentar hinterlegt, so erscheint dieser bei erneutem Aufru- fen im Textfeld und kann geändert wer-

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KALIBRIEREN VON SENSOREN

ACTAS

den. Mit dem O.K- Button werden Änderungen in diesem Feld übernommen.

Wird das Textfeld ohne mit O.K. zu bestätigen über den Beenden- Button geschlossen, so ist ü- ber eine Sicherheitsabfrage zu bestätigen ob die Änderungen übernommen werden sollen.

Liegt ein Kommentar zu einer Aufzeichnung vor, so wird dieser nach wenigen Sekunden als Tool Tip im Testplan angezeigt.

nach wenigen Sekunden als Tool Tip im Testplan angezeigt. Kommentare werden nur zu jeweils einer Aufzeichnung

Kommentare werden nur zu jeweils einer Aufzeichnung hinterlegt. Es können also keine Kom- mentare zu mehreren Aufzeichnungen gemeinsam hinterlegt werden.

6.1.2 Hinterlegen und anzeigen von Reports

Die Auswahlmöglichkeit Report öffnet das in Abbildung Kontextmenü Report dargestellte Me- nü. Hier kann eine Grafik gedruckt und ein statischer Report angelegt, angezeigt und gelöscht werden.

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ERWEITERUNGEN DES ACTAS PRÜFMONITORS

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ACTAS ERWEITERUNGEN DES ACTAS PRÜFMONITORS 25 Kontextmenü Report Wird Drucken kann das Protokoll gedruckt werden.

Kontextmenü Report

Wird Drucken

kann das Protokoll gedruckt werden.

ausgewählt, so erscheint das Kontextmenü Report speichern. Über dieses Menü

das Kontextmenü Report speichern. Über dieses Menü Hier wird ausgewählt ob das Protokoll als Einzelprotokoll

Hier wird ausgewählt ob das Protokoll als Einzelprotokoll oder in gebundener Form, also als Verknüpfung mehrerer Einzelprotokolle, erfolgt.

Im Feld Drucker wird der Drucker be- stimmt, auf dem das Dokument ausgege- ben wird. Das Feld Ausgabe in legt fest ob die Ausgabe in eine Datei, als Vorschau oder direkt als Druck erfolgen soll. Der Druckbereich legt fest welcher Bereich des ausgewählten Protokolls gedruckt werden soll.

Wird der Menüpunkt Save im Kontextmenü Testplan\ Report aufgerufen erscheint der Report- auswahldialog. Nach der Auswahl des Reports wird dieser nicht gedruckt, sondern in einem Re- portgenerator eigenem Dateiformat im Jobordner gespeichert. Der Report bleibt infolgedessen mit dem Job verbunden, und wird bei Weitergabe eines Jobs automatisch weitergegeben.

Ist mindestens zu einem Prüfschritt ein statischer Report hinterlegt, so wird im Testplan eine neue Spalte sichtbar, die anzeigt ob ein statischer Report zu einem Prüfschritt hinterlegt ist.

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KALIBRIEREN VON SENSOREN

ACTAS

26 KALIBRIEREN VON SENSOREN ACTAS Durch einen Klick auf das Icon (grüner Haken) wird der statische

Durch einen Klick auf das Icon (grüner Haken) wird der statische Report, wie in der folgenden Abbildung dargestellt, zu diesem Prüfschritt angezeigt. Liegt zu einem Prüfschritt kein statischer Report vor, dann ist das Icon grau und gesperrt.

6.2 Sprach- und Schriftarteinstellungen

Die Sprach und Schriftarteinstellungen wurden in der Vergangenheit stets über die allgemeinen Einstellungen parametriert. Nun werden diese Einstellungen über ein spezielles Menü durchge- führt. Dieses Menü findet sich in der Menüleiste unter Einstellungen \ Anpassen.

sich in der Menüleiste unter Einstellungen \ Anpassen. In der Combobox Sprache kann die gewünschte Sprache

In der Combobox Sprache kann die gewünschte Sprache parametriert werden. Serienmäßig stehen Deutsch, Englisch und Spanisch zur Auswahl.

In der Combobox Anwendungsschriftart kann die verwendete Schriftart ausgewählt werden. Soll eine benutzerdefinierte Schriftart parametriert werden, kann mit der Befehlsschaltfläche rechts vom

Auswahlfeld (

Auswahl einer Schriftart angezeigt (selbe wie z.B. im

MS Office).

)

der Windows Standarddialog zur

Im unteren Bereich dieses Menüs wird festgelegt ob die gewählten Einstellungen nur für die ent- sprechende ACTAS- Software oder für alle KoCoS- Produkte verwendet werden sollen.

Mit OK werden die Einstellungen übernommen, mit Abbrechen verworfen.

Dieser Dialog ist in allen KoCoS Anwendungen gleich. Er ist ebenfalls in der Schaltgerätepara- metrierung, der Sensorkalibrierung und der Fehlerstatistik zu finden. In diesen Anwendungen

lässt sich der Dialog ebenfalls über den Menüpunkt Einstellungen\ Anpassen

aufrufen.

ACTAS

ERWEITERUNGEN DES ACTAS PRÜFMONITORS

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6.3 Batchausdruck von Grafiken

Die ACTAS Prüfsoftware bietet die Möglichkeit mehrere Grafiken direkt nacheinander ausdrucken

Um diese Funktion auszuführen, müssen zunächst bei gedrückter Shift- Taste die Prüfschritte markiert werden, deren Grafiken ausgedruckt werden sollen. Diese Prüfschritte erscheinen wie in Abbildung Batchausdruck von Grafiken dargestellt, gelb.

Abbildung Batchausdruck von Grafiken dargestellt, gelb. Batchausdruck von Grafiken Sind die Prüfschritte markiert,

Batchausdruck von Grafiken

Sind die Prüfschritte markiert, wird der Grafikdialog aufgerufen. Dies darf nicht über das Kon- textmenü erfolgen, sonst geht die Markierung der Prüfschritte verloren. Dort muss einmalig der gewünschte Report ausgewählt werden.

Alle markierten Grafiken werden nun im Format des ausgewählten Reports gedruckt.

6.4 Überlagern von Grafiken in der Vorschau

Die ACTAS Software bietet die Möglichkeit, In der Vorschau einer Grafik Signalverläufe aus ande- ren Grafiken zu überlagern. Um diese Überlagerungsfunktion zu nutzen, öffnet man zunächst ei- ne der betreffenden Grafiken wie gewohnt als Vorschau.

Nun greift man bei gedrückter Strg- Taste mit der Maus, durch drücken und festhalten der linken Maustaste, den Prüfschritt der Überlagert werden soll und zieht den Mauszeiger in die Vorschau- grafik. Hier verändert sich jetzt das Icon des Mauszeigers um dem Anwender anzuzeigen das ei- ne Überlagerung durchgeführt werden kann. Wenn jetzt die Maustaste logelassen wird, werden beide Grafiken überlagert. Die folgenden Abbildungen sollen diese Funktion verdeutlichen.

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KALIBRIEREN VON SENSOREN

ACTAS

28 KALIBRIEREN VON SENSOREN ACTAS Grafik 1 Grafik 2, zu überlagernde Grafik Die nun angezeigte Grafik

Grafik 1

28 KALIBRIEREN VON SENSOREN ACTAS Grafik 1 Grafik 2, zu überlagernde Grafik Die nun angezeigte Grafik

Grafik 2, zu überlagernde Grafik

Die nun angezeigte Grafik ergibt sich nun wie in Abbildung Grafiken überlagert dargestellt.

Die ACTAS Prüfsoftware generiert nun aus beiden Grafiken eine neue, die dahingehend ausgelegt wird, dass auch bei unterschiedlichen Aufzeichnungsparametern wie beispielsweise der Aufzeich- nungslänge die Signale beider Grafiken vergleichbar bleiben. So ist in der folgenden Abbildung die Aufzeichnungsdauer der Ausschaltung deutlich kürzer als die der Einschaltung. Die neue Gra- fik wurde daher nach der längsten Aufzeichnungsdauer ausgerichtet.

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ACTAS ERWEITERUNGEN DES ACTAS PRÜFMONITORS 29 Grafiken überlagert Diese Grafik bleibt so lange erhalten, bis ein

Grafiken überlagert

Diese Grafik bleibt so lange erhalten, bis ein neuer Prüfschritt markiert und in der Vorschau zur Anzeige gebracht wird.

Es können durch wiederholtes markieren und heranziehen beliebig viele Prüfschritte in eine Gra- fik überlagert werden.

6.5 Export analoger und binärer Signale

Die ACTAS Prüfsoftware bietet die Möglichkeit analoge und binäre Signale in Form von Wertepaa- ren als CSV- Datei zu exportieren. Das zu dieser Funktion gehörige Dialogfeld erreicht man über den Menüpunkt Grafik\ Export.

erreicht man über den Menüpunkt Grafik\ Export . Im linken Teil des Dialogs sind alle einem

Im linken Teil des Dialogs sind alle einem Prüfschritt zugehörigen Analog- und Binärsignale auf- gelistet. Durch markieren der entsprechenden Kontrollfelder wird ein Signal zum Export in die CSV Datei ausgewählt. Im rechten Teil stehen a llgemeine Parameter die in den Header der CSV Datei geschrieben werden. Sie sind schreibgeschützt und können nicht verändert werden. Im Textfeld Kommentar kann der Anwender einen Kommentar hinterlege n der in die CSV Da- tei geschrieben werden soll.

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KALIBRIEREN VON SENSOREN

ACTAS

30 KALIBRIEREN VON SENSOREN ACTAS Durch einen Klick auf den Button dem der Name der CSV

Durch einen Klick auf den Button

dem der Name der CSV Datei vergeben wird. Dabei wird der Export Ordner der ACTAS Anwen- dung als Standardordner für den Export vorgeschlagen. Ist mindestens ein Signal für den Export ausgewählt und ein Dateiname angegeben, dann wird die Schaltfläche Export freigegeben. Nun kann durch ein e Betätigung dieser Schaltfläche der Signalexport durchgeführt werden. Nach dem Export wird der Dialog automatisch geschlossen. Die daraufhin erstellte CSV Datei kann jetzt zum Beispiel mit einem Tabellenkalkulationspro- gramm oder einem Texteditor geöffnet und bearbeitet werden. (Als Trennzeichen wird bei der Generierung der CSV Datei das Listentrennzeichen aus dem Be - reich Regions& Sprachoptionen der Systemsteuerung verwen det. Dieses kann sich je nach Spracheinstellung unterscheiden. Diese Funktion wurde derart implementiert, da Microsoft EX- CEL dieses Listentrennzeichen als Defaultlistentrennezeichen beim Import und Export von CSV Dateien verwendet (dieses ist in Deutschland Standardmäßig ein ";"). In einem Tabellenkalkulationsprogramm können die exportierten Daten zum Beispiel dazu ver- wendet werden um dort aus den Daten wieder eine Grafik zu generieren. Diese CSV Dateien können auch als Referenzkurve verwendet werden (in diesem Fall werden nur exportierte analoge Signale als Referenzkurve angeboten). Dabei ist es ohne Probleme möglich die Signaldaten vor der Verwendung als Referenzkurve noch zu bearbeiten. Wichtig ist dabei nur, das die Schlüsselwörter nicht verändert werden an denen ACTAS die notwendigen Parameter erkennt (alle Wörter mit Doppelpunkt und die Signaldefinitionen). Nachfolgend noch einige Definitionen zu den Daten in einer solchen CSV Datei:

wird der Windows Dateispeicherdialog angezeigt mit

ConTimes

werden die Kontaktzeiten für jede Schaltung einer Prüfung f ür jeden Pol an-

CmdTimes

gezeigt. Wie ConTimes, nur das hier die Kommandozeiten angegeben werden. (Diese Da ten werden für eine spätere Auswertung der CSV Datei als Refe- renzkurve benötigt. Die Zeiten selbst können vom Anwender aber verä ndert werden. Siehe auch nochmal weiter unten.)

Nach den so gena nnten Headerdaten kommen nun die eigentlichen Signaldaten.

Hier werden zuers

Datei angezeigt. Anschließend folgen die eigentlichen Daten der Signale. Dabei wird für jeden Sample punkt der Aufzeichnung der Zeitpunkt des Samples und die zuge- hörigen Wertigkeiten der Signale dargestellt.

t die Kurznamen, die Einheit und die Signal

ID nach der SWANAIMP.cfg

die Kurznamen , die Einheit und die Signal ID nach der SWANAIMP.cfg Beispiel einer CSV Datei

Beispiel einer CSV Datei mit ACTAS Export- Daten

ACTAS

REPORTAUSGABE ALS PDF (OPTION)

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7 Reportausgabe als PDF (Option)

Die ACTAS Prüfsoftware bietet die Möglichkeit einen Report direkt ins PDF Format umzuwandeln und an definierter Stelle in elektronischer Form abzulegen.

Um diese Funktion nutzen zu können, müssen zunächst einige Einstellungen durchgeführt wer- den. Diese Einstellungen werden in Einstellungen\ allgemein\ Export vorgenommen.

werden in Einstellungen\ allgemein\ Export vorgenommen. Unter dem Reiter Export in den allgemeinen Einstellungen

Unter dem Reiter Export in den allgemeinen Einstellungen befindet sich das Feld Report Dateiausgabe. Dieses komplette Feld muss zunächst über die neben der Überschrift befindliche Checkbox aktiviert werden. Die Liste Drucker zeigt nun als Aufklappmenü alle zur Verfügung stehenden Drucker. Hier ist zu beachten, dass neben den zur Verfügung stehenden PDF- Writern, auch alle physikalischen Drucker hier aufgelistet werden. Es muss an dieser Stelle ein PDF- Writer ausgewählt werden.

Zu beachten ist des Weiteren der Ablauf zur Speicherung eines Reports in elektronischer Form in einem frei wählbaren Verzeichnis. Der PDF –

Writer speichert einen im Reportgenerator erzeugten Report in einem bestimmten, meist vom Benutzer nicht auswählbaren

Verzeichnis. Dieses Verzeichnis wird unter Ausgabepfad ausgewählt.

Unter Dateisuffix wird die Art der Datei angegeben, die hier erzeugt wurde. Dies wird benötigt da auch PDF- ähnliche Formate verwendet, bzw. erzeugt werden können.

Die Liste Dateiname Modus bietet die Möglichkeit einen Dateinamen entweder fest, über Funk- tionen oder über Formeln zu vergeben.

Wird hier die Einstellung Fest gewählt, so kann im Textfeld darunter ein fester Dateiname ver- geben werden. Wird die Einstellung Funktion gewählt, so verwandelt sich das Textfeld in ein Auswahlfeld. Hier kann nun ausgewählt werden, wie der Dateiname automatisch zu generieren ist.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten die unter diesem Modus gewählt werden können. So kann das Protokoll eines bestimmten Schalters nach dessen Fabrik und Auftragsnummer, nach dem je- weiligen Gerätenamen, der Protokoll ID oder der Seriennummer benannt werden. An dieser Stelle muss beachtet werden, das der Name über eine solche Funktion nur dann automatisch ge- neriert werden kann, wenn in der entsprechenden Gerätetabelle die genannten Felder hinterlegt sind.

Wählt man Formel, so kann, wie schon aus dem Reportgenerator bekannt, eine beliebige Formel zur Generierung des Dateinamens eingegeben werden.

Das Auswahlfeld Verschieben nach bietet die Möglichkeit eine vom entsprechenden PDF- writer nach dessen Voreinstellungen hinterlegte Datei in ein frei wählbares Verzeichnis zu verschieben.

Der Timeout gibt die Zeitspanne an, nach der das System bei noch nicht abgeschlossener Durchführung der Ablage des PDF- files den Vorgang abbricht.

In den unteren Checkboxen kann festgelegt werden, ob bei Doppelbenennung die schon vorhan- dene Datei einfach überschrieben werden soll. Des Weiteren lässt sich hier einstellen ob vor dem Exportieren noch einmal der Druckerdialog, bzw. eine Vorschau dargestellt werden soll.

Eine zusätzliche Abfrage vor dem endgültigen Speichern eines Reports in elektronischer Form kann über die Checkbox Speichern bestätigen eingerichtet werden.

die Checkbox Speichern bestätigen eingerichtet werden. Wird dieses Feld aktiviert so erscheint vor jedem Speichern

Wird dieses Feld aktiviert so erscheint vor jedem Speichern das nebenstehende Dialogfeld. Der Export dieses Protokolls in die entsprechend ausgewählte Datei kann hier bestätigt oder ab- gebrochen werden.

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KALIBRIEREN VON SENSOREN

ACTAS

32 KALIBRIEREN VON SENSOREN ACTAS Wählen Sie die Schaltfläche Report speichern um einen Report in elektronischer

Wählen Sie die Schaltfläche Report speichern um einen Report in elektronischer Form in einem Verzeichnis Ihrer Wahl zu hinterlegen

8 Menü Einstellungen

8.1 Parametrierung der Hilfskontaktzeitenbestimmung

Die Berechnung der Hilfskontaktzeiten kann basierend auf verschiedene Referenzzeiten paramet- riert werden. Die Parametrierung erfolgt über das Menü Einstellungen im Menüpunkt allgemeine Einstellungen auf der Registerkarte Auswertung. Hier können nun verschiedene Möglichkeiten der Hilfskontaktzeitenauswertung parametriert werden.

der Hilfskontaktzeitenauswertung parametriert werden. 8.2 Schaltspielzähler Der Schaltspielzähler dient der

8.2 Schaltspielzähler

Der Schaltspielzähler dient der Überwachung von der Anzahl von Schaltrungen die das Prüfsys- tem ausgeführt hat. Sensoren wie zum Beispiel Potentiometrische Wegaufnehmer unterliegen im Dauerbetrieb bestimmten Verschleißerscheinungen und können so rechtzeitig ausgetauscht wer- den. Eine mögliche Verfälschung von Messergebnissen durch überbeanspruchte Sensoren oder andere Verschleißteile wird somit unterbunden. Der Schaltspielzähler ist eine Funktionalität des Softwaremoduls Control & automatisation.

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MENÜ EINSTELLUNGEN

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ACTAS MENÜ EINSTELLUNGEN 33 Der Schaltspielzähler bietet die Möglichkeit einz ustellen bei welcher Anzahl von

Der Schaltspielzähler bietet die Möglichkeit einzustellen bei welcher Anzahl von Schaltungen eine bestimmte Aktion der Prüfsoftware ausgeführt werden soll. Das Feld unter dem gelben Ausrufe- zeichen gibt an, ab welcher Schaltungszahl das System eine Warnmeldung geben soll. Das Feld unter dem roten Zeichen gibt an, ab welcher Anzahl von ausgeführten Schaltungen das Prüfsys- tem für die Ausführung von neuen Schaltungen gesperrt werden soll. Wird dieser Wert erreicht, kann keine Prüfung mehr ausgeführt werden, bis der Schaltspielzähler mittels der Reset- Schalt- fläche zurückgesetzt wurde.

Die Spalte unter dem Summenzeichen gibt die aktuelle Anzahl der ausgeführten Schaltungen an. Soll der Schaltspielzähler nicht verwendet werden, so wird in beiden Texteingabefeldern eine 0 eingetragen.

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SYSTEMÜBERWACHUNG

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9 Systemüberwachung

Die Parametrierung der Systemüberwachung wird über das Menü Extras und den Menüpunkt System monitoring aufgerufen. Dieses Menü bietet die Möglichkeit bestimmte Randbedingungen zu definieren unter denen zum Beispiel ein Warnton ausgegeben werden soll oder ein Binäraus- gang gesetzt wird.

werden soll oder ein Binäraus- gang gesetzt wird. Über die Liste Systemstatus wird ausgewählt für welchen

Über die Liste Systemstatus wird ausgewählt für welchen Teil der Prüfung Aktionen der Systemüberwachung ausge- führt werden sollen. Hier kann zwischen Prüfungsbeginn, während der Prüfung, bei Prüfungsende und bei Prüfungsabbruch ausgewählt werden.

Soll ein Warnton ausgegeben werden so kann paramtriert werden mit welcher Frequenz und wie lange der Warnton ausgegeben werden soll.

Damit ein Warnton ausgegeben werden kann muss die Checkbox markiert werden. Soll ein Binärausgang (Relais) verwendet werden, so muss der Anwender zuerst den

entsprechenden Binärkanal auswählen.

Beim Prüfungsbeginn und beim Prüfungsende muss der Anwender noch angeben wie lange das der Binärausgang geschaltet werden soll Während der Prüfung wird der Binärausgang so lange geschaltet wie die Prüfung andauert.

Beim Prüfungsabbruch kann der Anwender selbst entscheiden ob der Binärausgang dynamisch für eine bestimmte Dauer geschaltet werden soll (Check bei Dynamisch setzen) oder ob der Bi- närausgang so lange geschaltet wird bis der Prüfungsabbruch vom Anwender bestätigt wurde (Es wird dann eine Meldung in ACTAS angezeigt dass die Prüfung abgebrochen wurde.)