Sie sind auf Seite 1von 20

AUSGABE

01/1999
INTERN
Editorial

Liebe
Mitarbeiter-
innen und
Mitarbeiter!
Es ist nicht zu übersehen, an unserem dende Lücke zu schließen. Beteiligung
MHB verändert sich permanent heißt nicht zuletzt umfassende Infor-
einiges: Umbaumaßnahmen, Einrich- mation. Wie die Ergebnisse aus der Silvio von Entress-Fürsteneck
Geschäftsführer der
tung von Qualitätszirkeln, Mitarbeiter- Mitarbeiterbefragung ergeben haben,
Sankt Marien-Hospital Buer gGmbH
befragung, Reorganisation von halten sowohl die Information als auch
Organisationsabläufen, etc. die Kommunikation in unserem Hause Verunsicherung und Unruhe hervorruft.
den Erfordernissen nicht stand. Diese Daher wird es eine wesentliche
Wir tun alles dafür, um gut gerüstet Lücke hoffen wir, mit der neuen Aufgabe sein, die Entscheidungen
den immer schwierigeren gesundheits- Mitarbeiterzeitschrift (MHB Intern) zu transparenter zu gestalten. Auf einer
politischen Anforderungen der kom- schließen. Die Zeitschrift wird zum unsicheren Informationsbasis das
menden Jahre begegnen zu können. Im Ende eines jeden Quartales erscheinen. eigene Verhalten auszurichten, ent-
Mittelpunkt all unserer Bemühungen spricht keinesfalls unseren Vorstellun-
stehen natürlich unsere Patienten. Nur eine Person kann keine Kommuni- gen einer Mitarbeiterin bzw. eines
Dieses Ziel wird aber nur erreichbar kation bewerten, dies können nur alle Mitarbeiters in unserem Hause, von
sein, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der/dem wir uns wünschen, daß sie/er
Mitarbeiter in unserem Hause so zusammen bewerkstelligen. Uns ist soviel Verantwortung wie möglich
umfassend wie möglich beteiligt völlig bewußt, daß jeder Eingriff in das übernehmen kann. Gutes tun und
werden. Dabei gilt es, eine entschei- betriebliche Geschehen zunächst darüber reden, Mißstände nicht
verschweigen und alles zum Wohle
Inhalt unserer Patienten ausrichten, das soll

Editorial 1 Rückblick 13 die Maxime unserer Informations-

Das MHB 3 News 14 politik sein. Die neue Mitarbeiter-

Qualitätsmanagement 6 Personalia 18 zeitschrift wird das ihrige dazu

Die MAV informiert 11 beitragen.

1
Haben Sie Interesse, im • Qualitätsmanagement: Vorgehens-
INTERN Redaktionsstab mitzuwirken? weisen, Zwischenstände und Ergeb-

I ST AM Wer gerne Artikel verfaßt, nisse zur Qualitätssicherung und


recherchiert, Interviews führt -steigerung • Fort- und Weiterbildung:
START oder fotografiert, sollte sich Ankündigungen, Berichte und Infor-
angesprochen fühlen. mationen zu Fortbildungsveranstaltun-
Ein einfaches Telefonat gen • Vorgestellt: Berichte von und
(Tel.: 2008 oder 2009) reicht über Mitarbeiter, ausgefallene Hobbies
von Uwe Becker und Reinhard aus und Sie gehören dazu. • Rückblick: Geschichte des MHB,
Schomberg Geschichte von GE-Buer • Dies und
Das erste Treffen wird im Januar sein, das: Reisetips, Rezepte, Kreuzworträt-
Mit etwas Stolz und nach einigem dann werden wir alle Details sel, Bilderrätsel • Termine:
Schweiß übergeben wir Ihnen die besprechen. Veranstaltungskalender • Marktplatz:
erste Ausgabe des neuen Zahlen-Daten-Fakten • Stellenmarkt:
Mitarbeiter-Magazins: MHB Intern. Aktuelle Stellenangebote in unserem
Haus • Kunstecke: Vorstellung von
Die Mitarbeiterbefragung hatte es Künstlern und deren Werken •
deutlich gemacht: Informationen, die Leserbriefe.
für alle von Interesse sind, brauchen
einfach zu lange, um jeden zu Nicht wie alle anderen Zeitungen: Weitere Vorschläge werden natürlich
erreichen. Der Informationsfluß ist MHB Intern - von uns und für uns gerne aufgenommen.
im Sankt Marien-Hospital Buer
nicht ausreichend und Gerüchte
ersetzen Fakten.
Worüber kann ein Wie kommt ein Artikel in

Das soll sich mit MHB Intern ändern. Mitarbeiter-Magazin MHB Intern?

Im quartalsweisen Rhythmus wird eigentlich berichten? Eine Möglichkeit ist es, selbst einen

über Neues, Besonderes und Wichti- Hierzu gibt es bereits einige Vorschlä- Artikel zu schreiben und diesen bei

ges berichtet. Die Artikel werden von ge, z.B.: Das MHB: Vorstellung der Redaktion abzugeben. Ein anderer

Mitarbeitern der Klinik für Mitarbeiter einzelner Abteilungen, ihrer Mitarbei- Weg besteht darin, die Redaktion über

der Klinik recherchiert und geschrie- ter und Aufgaben • Im Gepräch: Berichtenswertes zu informieren.

ben. Interviews mit Mitarbeitern, Promi- Dann kann man gemeinsam eine
nenten, Politikern, Entscheidungsträ- Reportage, ein Interview oder auch
Der Redaktionsstab gern • News: Aktuelle Meldungen, eine Fotografie absprechen und in die
In einem Redaktionsstab, in dem Kurznachrichten, Änderungen in nächste Ausgabe aufnehmen.
möglichst alle Berufsgruppen des gesetzlichen Rahmenbedingungen •
Hauses vertreten sein sollen, wird die Pinwand: Ich biete, suche, tausche • Solange noch kein Redaktionsstab
jeweils kommende Ausgabe geplant Die MAV informiert • Personalia: besteht, sind die Ansprechpartner für
und bearbeitet. Koordiniert wird das Neueinstellungen, Ruheständler, MHB Intern: Uwe Becker und
Magazin über die Abteilung für Jubilare • Technik und Umwelt: Reinhard Schomberg (Tel.: 2008 oder
Marketing/TQM – Uwe Becker und Neuigkeiten über Umbau, Sanierung, 2009). (-ub-)
Reinhard Schomberg. Hier werden Umweltschutz • Informations-
auch Layout, Druck und Verteilung technologie: Neuigkeiten und An-
abgewickelt. wendungstips rund um den Computer

2
Das MHB

130 Jahre
Sankt Marien
Hospital Buer
von Dr. Gregor Mattheis,
stellvertretender Vorsitzender des Leitung des Krankenhauses oblägen,
Stiftungsvorstandes für Ihre Arbeit im Dienste der
Propst Richard Voß,
Patienten. Bis zum Jahre 1970 seien
Vorsitzender des
Mit einem Gottesdienst und Ordensschwestern aus der Gemein-
Stiftungsvorstandes der
anschließendem Empfang auf Schloß schaft der „Armen Dienstmägde Jesu Sankt Marien-Hospital Buer gGmbH
Berge gedachte das Krankenhaus am Christi“ in der Pflege tätig gewesen.
25. August 1999 seiner 130jährigen Viele können sich noch an ihren Bessere Zusammenarbeit mit
Geschichte. Caritasdirektor Edmund selbstlosen Einsatz erinnern. dem niedergelassenen Bereich
Ernst hob in seiner Predigt das mit der Herr von Entress-Fürsteneck, neuer
Gründung verbundene Anliegen Im Mittelpunkt: Der Patient Geschäftsführer des Krankenhauses,
hervor: Charisma als Impuls und Propst Richard Voß als Vorsitzender erläuterte die weiteren Perspektiven
Aufgabe zum Leben aus dem Evange- des Stiftungsvorstandes konnte des Hauses. Sie orientieren sich
lium. Im Zuge der damaligen anläßlich des Jubiläumsempfangs insbesondere an den Zielen der
Industrialisierung im hiesigen Raum mehr als 200 Gäste begrüßen: Gesundheitsreform. Dabei stünde die
habe der Dienst am Nächsten einem Repräsentanten der Pfarrgemeinde St. Zusammenarbeit mit den niedergelas-
auch insoweit praktizierten Glauben Urbanus, Vertreter aus Politik und senen Ärzten im Vordergrund. Die
entsprochen. Wirtschaft, Geschäftsführer der Aufnahme der Notfallpraxis-
benachbarten Krankenhäuser und gemeinschaft in den Räumen des
Spannung zwischen Vertreter von Krankenkassen und Krankenhauses unterstütze dies.
„Institution“ und „Charisma“ Behörden. Er umriß nochmals die Insbesondere ginge es darum, die von
Schon in dieser Phase sei die Zielsetzung der im vergangenen Jahr der Politik erwartete Verzahnung
Spannung zwischen „Institution“ und vollzogenen rechtlichen und organisa- zwischen den ambulanten und den
„Charisma“ eine große Herausforde- torischen Neuordnung. Dabei seien stationären Diensten weiter zu vertie-
rung gewesen. Ohne Institution und der konfessionelle Charakter des fen.
professionelle Basis könne das Krankenhauses und die Gemeinnüt-
Charisma auf Dilettantismus zurück- zigkeit nach wie vor gewährleistet. Im Qualitätsmanagement mit
fallen. Tradition beinhalte heute auch Mittelpunkt aller Überlegungen stünde motivierten Mitarbeitern
die Fähigkeit zum Wandel, ein der Patient. Propst Voß dankte seiner- Wichtig sei die Motivation der Mitar-
prägendes Kriterium für die Geschich- seits den Mitarbeitern und ehrenamtli- beiter. Ein entsprechendes Qualitäts-
te des Hauses. Der Celebrant dankte chen Mitgliedern in den Führungsgre- management sei dafür eingeleitet
den Mitarbeitern sowie den Führungs- mien für die mit der Neuordnung worden. Es solle den Mitarbeitern
kräften, denen ehrenamtlich die bewältigten Aufgaben. mehr als bisher und weniger hierar-

3
am derzeitigen Scheideweg. Dabei
Boris Pankin Dmitrievich stelle sich nicht nur die Frage nach der
Botschafter, Führung. Es gelte auch, die durch die
Außenminister a.D. Geschichte geprägte „Seele“ des
russischen Volkes im Blick zu haben.
1982 Botschafter in Schweden Vieles könne sich nur daraus erklären.
1990 Botschafter in Prag Insgesamt bestünde heute in Europa
1991 Außenminister der weniger ein Vakuum der Sicherheit,
UdSSR sondern mehr ein Defizit des politi-
1992 Botschafter in Großbritan- schen Denkens.
Silvio von Entress-Fürsteneck,
nien; Staatspreisträger der
Geschäftsführer
Literatur; erhielt die

chisch die Mitwirkung an den internen „Congressman´s Medal of Das MHB: ein modernes

Arbeitsprozessen ermöglichen. Valor“, USA Wirtschaftsunternehmen zum

Mitarbeiter- und Patientenbefragungen 1999 Berater von zahlreichen Wohle der Patienten

begleiteten diese Intention. Dabei Unternehmen in Verhand- Die Veranstaltung bot den Gästen

gelte es auch, aus Fehlern zu lernen lungen mit Rußland, abschließend Gelegenheit für persönli-

und sich über gemeinsame Erfolge zu Ehrenamtlicher Vorstand che Gespräche. Insgesamt hat das

freuen. der „Society for Interna- Jubiläum nochmals den Stellenwert


tional Academic des Krankenhauses für die Versorgung
Rußlands Rolle in einem neuen Cooperation“, Deutsch- der Patienten in Buer verdeutlicht. In
Europa land seiner langjährigen Geschichte
Nach den historischen und medizini- durchläuft das Sankt Marien-Hospital
schen Themen schloß der Empfang Buer heute wiederum ein wichtiges
mit einem Referat zu einem allgemei- Sicherheit und Rußlands Rolle in Stadium. Gesundheitsreform und der
nen gesellschaftspolitischen Thema. einem neuen Europa. Aus seiner damit verbundene Kostendruck bei
Der ehemalige Außenminister unter unmittelbaren Erfahrung anläßlich des gleichzeitig steigenden Ansprüchen
dem Präsidenten Gorbatschow und gesellschaftspolitischen Wandels - erhöhen die Anforderungen an die
späterer Botschafter Boris Pankin insbesondere im April 1985 - vermit- Führung. Zeitgemäße organisatorische
unterrichtete über die Perspektiven der telte der Referent die Rolle Rußlands Strukturen eines modernen Wirt-
schaftsunternehmens sowie ein
professionelles Management sollen
dem begegnen. Dabei ist eine
Führungsphilosophie gefragt, die den
Mitarbeiter – letztlich zum Wohle des
Patienten – annimmt und fördert. Nur
auf diese Weise läßt sich der eingangs
angesprochene Spagat zwischen
„Institution“ und „Charisma“ von
einer Spannung zur Synthese auflösen.
Möge dies im Sinne der Gründungs-
idee des Krankenhauses weiter
Botschafter Boris Pankin, ehemaliger Außenminister der UdSSR gelingen!

4
Eröffnung der
Jordan Mai
Kranken-
pflegeschule
Mit Wirkung zum 1. Juli 1999 wurde Anlaß für eine feierliche Eröffnung
die Jordan Mai Krankenpflegeschule war. Reden von Propst Richard Voß,
durch die Bezirksregierung Münster Pater Gilbert Wieners, Kurt Klein-
eine staatlich anerkannte wächter, Dr. Günther Lapsien und
Krankenpflegeschule. Namensgeber Michael Keller, einem Schüler aus Arbeitet einfach miteinander
der Schule ist Bruder Jordan Mai, ein dem derzeitigen Oberkurs, empfingen und nicht als Konkurrenten gegeneinan-
Franziskanermönch, der 1866 als die neuen Schüler. der.
Heinrich Theodor Hermann in Buer Hört auf mit schneller, höher und
geboren wurde und dessen Einige Auszüge aus der Rede von weiter,
Seligsprechungsprozeß derzeit Michael Keller, der seinen Beitrag in so wird nur jeder zum einsamen Reiter.
betrieben wird. gereimter Form vorstellte:

Die Gründung der Jordan Mai Einzig und allein darauf ist zu achten,
Krankenpflegeschule ergab sich aus jeden für sich selbst zu betrachten.
der Kooperation der Krankenpflege-
schulen unseres Hauses und der So verhindert Ihr ein inneres Durchein-
Elisabeth Krankenhaus GmbH, die ander
jetzt unter diesem gemeinsamen Titel Michael Keller und unnötiges Fetzen,
firmieren. denn keiner kann einen anderen
„Nach einem halben Jahr werdet ihr ersetzen.
Am 1. Oktober 1999 begannen dreißig selber sehen Wer sich daran hält, hat den Eingang
Krankenpflegeschüler/Innen ihre und meine Worte von heute viel besser zum Glück gefunden
Ausbildung. Ein Tag, der natürlich verstehen. und ist nicht mehr Ursache für zahlrei-
Dann sind bei einigen die Träume von che Wunden.
heute wahr geworden,
bei manch anderen sind sie gestorben.
Zusammengefaßt muß einzig und allein
Genau aus diesem Grund wünsche ich folgendes in den so kostbaren Kopf
jedem Glück, Mut und Kraft, hinein:
damit er die verlangte Leistung auch Ein Apfel kann nicht besser als eine
schafft. Traube sein,
Pater Gilbert überreicht der
auch nicht weniger oder mehr,
Pflegedirektorin Sophia Stamm ein
Bild des Namensgebers, Ich sage jetzt, was Ihr tun sollt, das war es schon und es ist auch gar
Bruder Jordan Mai entscheidet selbst, ob Ihr es wollt! nicht so schwer.“

5
Durch die Kooperation von Buer und und anschaulichen theoretischen und
Erle steht jetzt für die Ausbildung in fachpraktischen Unterricht.
Theorie und Praxis mehr Potential und
ein erweitertes Spektrum zur Verfü- In der praktischen Ausbildung wird
gung. das Mentorenmodell angewandt.
Fünf Lehrer/Innen für Pflegeberufe Examinierte Krankenschwestern und
gewährleisten einen gut organisierten -pfleger sind und werden zu Mentoren
weitergebildet. Mit insgesamt vierzig Kurt Kleinwächter
Das Schulteam Mentorinnen und Mentoren hat so Aufsichtsratsvorsitzender der
Sankt Marien-Hospital Buer gGmbH
Udo Kampes, Schulleiter jeder Auszubildende in seinen prakti-
Elisabeth Roszak, stellv. Schulleiterin schen Einsätzen stets einen gut
Claudia Hemmis, Kursleitung geschulten Ansprechpartner, der Das Ziel des Schulteams ist die
Wilfried Wenzel, Kursleitung gemeinsam mit ihm die praktische Ausbildung von fachlich hoch qualifi-
Gregor Pleiss, Kursleitung Ausbildung plant, koordiniert und zierten und sozial kompetenten
ausführt. Pflegenden. (-ub-)

Qualitätsmanagement

Was ist
umfassendes
Qualitäts-
management?
von Dipl. Psych. Georg Buschner beit der unterschiedlichen Berufsgrup-
(Krankenhaus und Unternehmensbera- pen im Krankenhaus. Lange Wartezei-
tung Bernd H. Mühlbauer) ten, unnötige Untersuchungen,
zweifelhafte Routinen, mangelnde
Ziel des Qualitätsmanagement ist es, Organisation, schlechter Service etc.
durch eine Verbesserung der Dienstlei- sind nicht nur für den Patienten lästig -
stungen und Prozesse für Kunden sie verursachen auch überflüssige
(Patienten und Mitarbeiter), für die Kosten und Frustrationen beim
Öffentlichkeit (Angehörige, einwei- Personal.
sende Ärzte, Bewohner des Ortes) und
für das gesamte Krankenhaus Nutzen Der zentrale Ansatz des Qualitäts-
zu schaffen und vermeidbare Fehler zu managements ist die Beteiligung von
verhindern, bzw. dennoch auftretende Mitarbeitern. Schließlich ist das
Fehler als Lernpotential zu nutzen. Wissen vor Ort entscheidend. Hier
werden die Probleme erkannt und die
Zur Erzielung einer hohen Qualität Verbesserungsmöglichkeiten aufge-
bedarf es der optimalen Zusammenar- zeigt.
So kann jetzt jeder Mitarbeiter seine führt. Zusammen mit anderen Berufs-
Vorschläge zu Themen, die bearbeitet STEUERGRUPPE gruppen, die auch von der Thematik
werden sollen, formlos an die internen Silvio von Entress-Fürsteneck, betroffen sind, werden gemeinsame
Koordinatoren (Uwe Becker, Reinhard Dr. Rudolf Rezori, Dr. Bern- Ziele und Lösungen entwickelt, die der
Schomberg, Tel.: 2008 oder 2009) hard Unkel, Dr. Klaus Ruhnau, Steuergruppe präsentiert werden.
weitergeben. Diese bringen sie in die Sophia Stamm, Jürgen Remp

Steuergruppe ein. Die Steuergruppe und die beiden internen Koordi- Ist die Zustimmung in der Steuer-
entscheidet dann darüber, wie, in natoren Uwe Becker und gruppe erfolgt, können die Lösungen
welchem Umfang und wann diese Reinhard Schomberg. umgesetzt werden. Erfolgreiche
Thematik in einem Qualitätszirkel, Lösungsmodelle können - in modifi-
einer Projektgruppe oder einer zierter Form - auf anderer Bereiche /
Arbeitsgruppe bearbeitet werden soll. In der so eingerichteten Mitarbeiter- Abteilungen übertragen werden. Auf
Der Antragsteller erhält hierzu selbst- gruppe wird unter Anleitung von zwei diese Weise kann sich die Organisation
verständlich eine Rückmeldung aus Moderatoren eine Problemsammlung, und die Zusammenarbeit im Kranken-
der Steuergruppe. -gewichtung und –analyse durchge- haus kontinuierlich weiterentwickeln.

Maßnahmen des
Qualitäts-
managements
1999
von Dipl. Psych. Georg Buschner statt, auf der die Ergebnisse dargestellt
(Krankenhaus und Unternehmensbera- wurden.
tung Bernd H. Mühlbauer) Die Ergebnisse wurden in der Steuer-
gruppe diskutiert und analysiert. in der Moderatorenausbildung war
Mitarbeiterbefragung auch Kreativität gefragt: Ein Plakat
Als Folge wurde MHB Intern als
zur Verdeutlichung der Ziele des
Im Mai 1999 wurde, als eine der Informationsmagazin für Mitarbeiter Qualitätsmanagements
ersten Maßnahmen des Qualitäts- aufgelegt, um die Informationspolitik
managements, eine Mitarbeiter- des Hauses zu verbessern und es
befragung durchgeführt. Ziel war es, wurde die Klinikleitungskonferenz Moderatoren ausgebildet wurden. Die
differenziert die Ausgangs- eingeführt, um die Sichtweisen der Aufgaben der Moderatoren bestehen
bedingungen zu Beginn des UQM- unterschiedlichen Berufsgruppen und darin, Zirkel und Arbeitsgruppen zu
Projektes zu ermitteln. Leitungsebenen verstärkt zu berück- leiten und die Vor- und Nachbereitung
Die Rücklaufquote von 44,36% war sichtigen. durchzuführen. 21 Mitarbeiterinnen
im Vergleich zu anderen Krankenhäu- und Mitarbeiter wurden in Problemlö-
sern hoch. Die konkreten und detail- Moderatorenausbildung sung, Kommunikation und Gesprächs-
lierten Daten wurden allen Mitarbei- Um die Zirkelarbeit aufnehmen zu führung geschult. Die Ausbildung
tern in einer Broschüre zugänglich können, war es notwendig, daß umfasste jeweils vier Tage, aufgeteilt
gemacht. Außerdem fand am Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des in zwei Blöcke von je zwei Tagen
22. Oktober 1999 eine Veranstaltung Sankt Marien-Hospital Buer zu Dauer.
Kreißsaal: Projektleiter Klaus Seidel
Ausgebildete Moderato-
Station B5: Projektleiter Christian
ren
Ellgaard
Dr. Alexander Awakowicz, Arzt
Station B4/B7: Projektleiter Peter
Chirurgie • Susanne Bärwolf,
Jendroska
MTA Labor • Uwe Becker,
Pforte/Aufnahmebereich:
Marketing/TQM • Heinz Beuse,
Projektleiter Werner Brüssow
Station B 8 • Marion Bunk, EDV
• Simone Drochtert, EDV • Einige Erläuterungen zu den
Größtenteils sind die Arbeiten der
Christian Ellgaard, Ev. Kranken- Mitarbeitergruppen
einzelnen Projektgruppen zu den
hausseelsorge • Heiner Kautz, Die Projektgruppe Umbaumaßnahmen
Umbaumaßnahmen bereits abge-
Physiotherapie • Stephan Köster, hat einen „festen Kern“, der aus den
schlossen.
Station B7 • Inge Kruska, Sekre- Mitarbeitern der Technik (Dipl. Ing.
tariat Radiologie • Hubert Horst Gerberding, Ulrich Rottländer
2.) Arbeitsgruppe: Wie kann die
Möllers, Station B1 • Ursula und Gerhard Sczech) besteht. Ziel ist
neue Rechtschreibreform im Haus
Peters, Sozialdienst • Monika auch hier die Beteiligung der Mitar-
eingeführt werden?
Rickmann, Labor • Dr. Bernd beiter (Ärzte, Pflegekräfte, Mitarbeiter
Moderation: Simone Drochtert, Ulrike
Schilder, Arzt Innere Medizin • der Verwaltung). Ihr gemeinsames
Schröder, Ursula Peters (wechselnd)
Susanne Schmahl, Finanz- und Wissen ist für die richtige Durchfüh-
Rechnungswesen • Dr. Gery rung der Umbaumaßnahmen wesent-
3.) Qualitätszirkel: Wie können wir
Schmitz, Apotheke • Peter lich. So können alle Aspekte von
den optimalen Datenschutz zukünf-
Schnarkowski, Anästhesie • Beginn an bedacht werden. Dabei ist
tig im Haus gewährleisten?
Reinhard Schomberg, Marketing/ natürlich immer ein Abgleich der
Moderation: Elmar Simon, Inge
TQM • Ulrike Schröder, OP • Möglichkeiten zwischen dem techni-
Kruska
Elmar Simon, Verwaltung • schen Dienst und den betroffenen
Christiane Zillmann, Station B9 Mitarbeitern möglich und notwendig.

Bereits installierte Gruppen


Einige der ausgebildeten Moderatoren
haben schon begonnen, die ersten
Mitarbeitergruppen zu leiten.
Im Folgenden eine kurze Übersicht
über die derzeitigen Gruppen.

1.) Projektgruppe: Wie können die


betroffenen Mitarbeiter frühzeitig
und konstruktiv an den umfangrei-
chen Umbaumaßnahmen beteiligt
werden?
Moderation: Marion Bunk, Hubert
Möllers, Monika Rickmann, Christian
Ellgaard (wechselnd)
Gartenhaus/Verwaltung: Projektleiter Die Teilnehmer der zweiten Moderatorenausbildung bei der wohlverdienten
Pause vor dem Tagungshotel in Castrop-Rauxel
Hans-Jürgen Stumpe

8
Arbeitsgruppe aufgebaut wurde. An
Differenzierung der Gruppenarbeitsformen
dieser Arbeitsgruppe sind Sekretärin-
• Die Projektgruppe ist eine Mitarbeitergruppe, die ein eng umrissenes
nen, Mitarbeiterinnen des Schreib-
Thema in kurzer Zeit bearbeitet. Die Teilnahme hat für die Beteiligten
dienstes und der Krankenpflegeschule
verpflichtenden Charakter, das Hinzuziehen von leitenden Mitarbeitern ist
beteiligt. Andere Berufsgruppen
teilweise notwendig.
(Ärzte und Pflegekräfte) werden
• Die Arbeitsgruppe ist eine Gruppe von Mitarbeitern, die ein eng umrisse-
speziell für diese Arbeitsgruppe nicht
nes Thema über einen längeren Zeitraum bearbeitet. Die Teilnahme ist in der
gebunden.
Regel freiwillig.
• Der Qualitätszirkel zeichnet sich dadurch aus, daß ein von Mitarbeiterseite
Als weitere Themen, die für das Jahr
vorgeschlagenes Thema auf freiwilliger Basis bearbeitet wird.
2000 vorgesehen sind, wurden
• Der Themenzirkel bearbeitet ein von der Geschäftsführung vorgeschlage-
genannt: OP-Organisation, Röntgen-
nes Thema auf freiwilliger Basis.
film/Röntgenbilder, Dokumentation.

Der Qualitätszirkel „Datenschutz“ Umgang mit sensiblen Daten zu


Über die Fortschritte wird MHB Intern
geht auf die Initiative einer Mitarbeite- finden.
immer wieder berichten.
rin des Hauses zurück. An diesem Die Thematik Rechtschreibreform
Zirkel sind Mitarbeiter der unter- wurde auch von einer Mitarbeiterin
schiedlichsten Berufsgruppen betei- eingebracht und in der Steuergruppe
ligt. Ziel ist es, bessere Wege für den positiv beschieden, so daß eine

Interview mit
Dipl. Ing. Horst
Gerberding zum
TQM
Dipl. Ing. Horst Gerberding ist als MHB Intern: „Herr Gerberding, wie
Leiter der Technik in den letzten beurteilen Sie TQM in Ihrer alltägli- Dipl. Ing. Horst Gerberding
Technischer Leiter der
Monaten in vier Umbauprojekten mit chen Praxis?“
Sankt Marien-Hospital Buer gGmbH
der Methode des TQM konfrontiert Gerberding: „Zusammen mit allen
worden. Er traf sich zu allen Projekten Beteiligten direkt an einem Tisch zu
jeweils mit den von der Maßnahme sitzen ist von großem Vorteil. In diesen dadurch auch viele Dinge vernünftig
betroffenen Mitarbeitern in einer Runden können schnell alle Vorschlä- koordiniert werden, z.B. wenn sich
moderierten Projektgruppe. Es ge gesammelt werden. So können die Entscheidungen verschiedener
interessierte uns, wie er diese sonst notwendigen zeitraubenden Bereiche gegenseitig beeinflussen. So
Erfahrungen bewertet. Einzelgespräche in viel kürzerer Zeit etwas tritt sofort zu Tage und man
erfolgen. TQM bringt uns da einen kann direkt miteinander besprechen,
echten Vorteil. Außerdem können wie man zum besten Ergebnis kommt.“

9
MHB Intern: „Ist es nicht einfacher Qualität mit dieser einfachen Methode Umgang damit sind, auch automatisch
und schneller, alles zentral zu ent- steigern können und das schon in der flexibler werden. Ein wirkliches
scheiden?“ Planungsphase, bevor auch nur eine Problem ist, wenn nicht alle Teilneh-
Gerberding: „Schneller mögen Mark falsch investiert war. Insofern mer einer Gruppe zum vereinbarten
solche Entscheidungen schon sein. ergibt sich hier auch auf der Kosten- Termin erscheinen oder die Sitzungen
Aber die wesentliche Frage ist doch, seite ein Nutzen.“ früher verlassen müssen. Es gehört
ob solche Entscheidungen sich dann MHB Intern: „Wo sehen Sie bei dem zum Konzept, daß für jeden betroffe-
auch im Alltag bewähren und allen Verfahren Schwachstellen, was nen Bereich jeweils nur ein Vertreter
Anforderungen gerecht werden. In würden Sie zukünftig gerne noch kommt. Ist dieser dann nicht da, kann
den bisherigen Gruppen hat sich schon weiter verbessern?“ die gesamte Gruppe nicht weiterma-
mehr als einmal gezeigt, daß Sachver- Gerberding: „Vielleicht sollte man an chen, da eine wichtige Sichtweise der
halte zur Sprache kamen, an die der ein oder anderen Stelle die Problemstellung nicht vertreten ist.“
vorher noch niemand gedacht hatte. Methode nicht so starr anwenden. Ich (-ub-)
Wir haben an diesen Stellen die glaube, daß wir, wenn wir geübter im

Die Vorteile
einer
moderierten
Gruppenarbeit
Die Teilnehmer des ersten
von den Moderatoren Marion Bunk, Patientenverwaltung, die Technik und Moderatorentrainigs

Simone Drochtert, Hubert Möllers die Pflege beteiligt).

• Der Moderator sorgt dafür, daß jeder • Im Gegensatz zu früher haben die einer konzentrierten und ergebnis-
Teilnehmer zu Wort kommt und daß Teilnehmer die Möglichkeit, die orientierten Projektarbeit.
jede Meinung - unabhängig von der Entscheidungsfindung aktiv zu
Stellung im Hause - ernst genommen beeinflussen. • Ursachen für Probleme werden
wird. erkannt und „das Übel wird an der
• Auch sehr komplexe Themen werden Wurzel gepackt“.
• Weniger wortgewandte Teilnehmer von der Gruppe in kleinere Themen
erfahren Unterstützung durch die unterteilt und somit bearbeitbar • Den Abschluß einer Gruppenarbeit
Moderatoren und die Methodik (z.B. gemacht. Dabei werden die wichtig- bildet ein detaillierter Lösungsvor-
schriftliche Themensammlung). sten Teil-Themen zuerst berücksich- schlag, der nach Zustimmung der
tigt. Steuergruppe im Hause umgesetzt
• Bei der Auswahl der Teilnehmer wird.
wird dafür gesorgt, daß alle betroffe- • Der Moderator unterstützt die
nen Berufsgruppen/Mitarbeiter Teilnehmer in einer sinnvollen Diskus-
berücksichtigt werden (z.B. bei der sion und verhindert langwierige und
Gruppe „Pfortenumbau“ sind die ergebnislose Debatten. Das führt zu

10
Permanente
Patienten-
befragung
kurzem als eher niedrig einzustufen. geändert. Jetzt wird sowohl positive
als auch negative Kritik an Sie weiter-
Durch Umgestaltung der äußeren geleitet und Auswertungen der
Form der Fragebogen und Anschaf- Patientenbefragung gehen regelmäßig
fung und Aufstellung von vier sehr an die Leiter der Abteilungen.
auffälligen Briefkästen mit dazugehö-
Bereits seit mehr als acht Jahren gibt renden Plakaten werden die Patienten Damit die Rücklaufquote weiterhin
es in unserem Haus einen Fragebogen, jetzt stärker dazu motiviert, den auf so hohem Niveau bleibt, bitten wir
mit dem Patienten ihre positive oder Fragebogen auszufüllen und einzu- Sie, die Patienten auch zukünftig zum
negative Kritik rückmelden können. werfen. Ausfüllen des Fragebogens aufzufor-
Dies ist ein wichtiger Gradmesser für dern und ihn daran zu erinnern. (-rs-)
unsere Qualität und ein Indikator für Die Rücklaufquote konnte so mehr als
einzuleitende Verbesserungsprozesse. verdoppelt werden.
Die Rücklaufquote, also das Verhältnis
von entlassenen Patienten zu abgege- Auch der Umgang mit den Ergebnis-
benen Fragebögen, war bis vor sen der Patientenbefragung hat sich

Die MAV informiert

Wahl zur
Mitarbeiter-
vertretung
Im Jahr 2000 muß die Mitarbeiter- Als Ersatzmitglieder wurden benannt: Termin für die Wahl ist der 1. März
vertretung (MAV) neu gewählt Hans-Jürgen Hibbeln (Leistungsab- 2000.
werden. Aus diesem Grund ist bereits teilung), Inge Kruska (Klinik für
von der im Amt befindlichen MAV der diagnostische und interventionelle Noch vor der Wahl wird im Februar
Wahlausschuß benannt worden. Radiologie / Nuklearmedizin), Wilma 2000 eine Mitarbeiterversammlung
Strothmann (Technik). einberufen werden. Den genauen
Dem Wahlausschuß gehören an: Dipl. Termin werden wir Ihnen rechtzeitig
Soz. Arb. Ursula Peters (Sozialdienst), Der Wahlausschuß ist für die Vorberei- per Rundschreiben bekannt geben.
Manfred Gaik (Personalabteilung), tung und Durchführung der Wahl
Gerhard Schumacher (Buchhaltung). verantwortlich. Voraussichtlicher Ihre MAV

11
Das
Betriebsfest
1999
Am 8. Oktober 1999 war es einmal Im Rückblick haben wir aus den Gute Laune und Musik - zwei
wesentliche Elemente des
wieder soweit: Das Betriebsfest des Kommentaren der Mitarbeiterinnen
Betriebsfestes
MHB konnte steigen. Mit gutem und Mitarbeiter Anerkennung und
Essen, Tombola und Musik war die Kritik heraushören können.
Aula der Paul-Gerhard-Realschule in
Erle bestens für den Ansturm gerüstet. Das Essen von Herrn Kluttig und Für das nächste Jahr planen wir ein
seinem Küchenteam fand großes Lob. kleines Programm für den Abend. Aus
Ca. 300 Mitarbeiterinnen und Mitar- Die MAV schließt sich hier gerne an diesem Grund bitten wir alle Mitarbei-
beiter kamen und feierten bis in den und dankt nochmals für die hervorra- terinnen und Mitarbeiter, die etwas
frühen Morgen (um 5.30 Uhr am gende Zubereitung. vortragen können und wollen, sich mit
Samstag ging der Letzte). uns in Verbindung zu setzen (Tel.:
Die häufigste Kritik kam zu der zu 4915).
Wie immer fanden die Tombolalose lauten Musik. Dieses Thema beschäf-
reißenden Absatz und erfreuten die tigt uns schon seit mehreren Jahren. Auch für Vorschläge, wie wir das
Gewinner mit wertvollen Sachpreisen Auch schien die diesjährige Band Betriebsfest in der Zukunft noch
und Reisegutscheinen (z.B. Reise- nicht jedermanns Geschmack gewesen besser gestalten können, wären wir
gutscheine im Wert von 1.500,-DM zu sein. Es war auffällig, daß, wenn sehr dankbar. Letztendlich soll dieser
und 1.000,- DM, Fernseher, Handys die Band spielte, weniger Tanzpaare Abend für alle Mitarbeiter ein Treff-
usw.) auf der Tanzfläche waren, als wenn punkt der guten Laune sein.
Discomusik von der CD gespielt
wurde. Ihre MAV

Dies und das


Ein „besonderer“ Patient auf der
Station B9: Schalkes Mittelstürmer
Youri Mulder hatte eine stationären
Aufenthalt in der Chirugischen Klinik
unseres Hauses. Sichtlich zur Freude
der Krankenschwestern Monika
Albrecht, Christiane Zillmann, Jutta
Priebe und Esra Tunca. Autogramme
für die ganze Verwandt- und Bekannt-
schaft waren kein Problem - Youri
Mulder war immer gerne dazu bereit.
(-ub-)

12
Rückblick

Neue Rechts- und gegangen, und zwar unter Wahrung des


Besitzstandes, d.h. mit allen geltenden
Organisations- Rechten und Pflichten.

struktur im MHB Die Organe wurden wie folgt besetzt:

wurden“. Im Zuge gesetzlicher Refor- Alleiniger Geschäftsführer ist Herr


von Dr. Gregor Mattheis
men im Gesundheitswesen während der Diplom-Krankenhaus-Betriebswirt

Ziel der Neuordnung vergangenen Jahrzehnte hat sich die Silvio von Entress-Fürsteneck.

Das Sankt Marien-Hospital Buer wurde Krankenhausfinanzierung und damit das Der Aufsichtsrat besteht aus den Herren

mit Beginn 1999 rechtlich neu geordnet. Profil eines Krankenhauses als Unter- K. Kleinwächter (Vorsitzender), E. van

Damit sind Führung und Organisation nehmen grundsätzlich gewandelt. Nicht Kell (stellvertretender Vorsitzender), H.-

den Ansprüchen an ein modernes davon berührt wurde die Gemeinnützig- J. Brüggemann, B. Kleinebrecht und Dr.

Unternehmen angepaßt worden. Die keit des Hauses und sein Charakter als U. Thamer.

Entwicklung im Gesundheitswesen und konfessionelles Krankenhaus. Etwaige Der Vorstand der Stiftung – zugleich

insbesondere der permanent steigende Gewinne werden ausschließlich dem auch als Eigentümerin der gGmbH -

Kostendruck machten diese Neuordnung Krankenhaus zur Verfügung gestellt. Die besteht aus Herrn Propst R. Voß als

erforderlich. Sie zielt auf wirtschaftliche Mitglieder der Führungs- und Aufsichts- „geborenem“ Vorsitzenden – dies ist

Effizienz und auf die Steigerung der gremien sind ehrenamtlich tätig. jeweils der Pfarrer der Pfarrgemeinde St.

Existenzfähigkeit des Krankenhauses, Urbanus – sowie Herrn Dr. G. Mattheis

ohne seinen konfessionellen Charakter Gegenstand der Neuordnung als stellvertretenden Vorsitzenden und

zu beeinträchtigen. Es wurden die Das Krankenhaus wird von einer Frau K. Spoden. Sie vertreten unter

Voraussetzungen geschaffen, um gemeinnützigen GmbH geführt, auf die anderem die Interessen der Stiftung in

zunächst selbst und gegebenenfalls das Krankenhausvermögen von der der Gesellschafterversammlung.

später in Zusammenarbeit mit anderen Stiftung übertragen wurde.

Krankenhäusern, die Versorgung der Die Stiftung ist Gesellschafterin der Die neue gGmbH hat mit der Neuen

Patienten in unserer Stadt weiterhin gGmbH, d.h., sie ist damit Eigentümerin. Pergamon Managementgesellschaft,

optimal zu gewähren und auch die Mit einem geringen Geschäftsanteil ist Hamm, einen Geschäftsbesorgungs-

Arbeitsplätze der Mitarbeiter weitgehend an der gGmbH das Caritasträgerwerk im vertrag abgeschlossen. Gegenstand des

zu erhalten. Bistum Essen e.V. noch beteiligt. Vertrages ist die Beratung der gGmbH
Rechtsorgane der gGmbH sind die bei der Führung der Geschäfte. Damit
Historie Geschäftsführung, der Aufsichtsrat und stehen nicht nur der Geschäftsführer,
Das Sankt Marien-Hospital Buer wurde die Gesellschafterversammlung. Der sondern auch die Mitarbeiter der
bereits 1869 als „eine katholische Aufsichtsrat beruft die Geschäftsführung Managementgesellschaft insgesamt zur
rechtsfähige Stiftung privaten Rechts“ und fungiert als Kontroll- und Verfügung. Die gGmbH profitiert von
gegründet mit dem Ziel, „ausschließlich Beratungsorgan. dem Know how und den Erfahrungen
gemeinnützigen Zwecken“ zu dienen. Die Gesellschafterversammlung wählt aus der Beratung der Management-
Ursprünglich war es auch mit dem den Aufsichtsrat und entscheidet letztlich gesellschaft auch anderer Kliniken. Die
caritativen Anliegen gegründet worden, in allen wichtigen Angelegenheiten. dabei gefragten medizinischen und
um sogar „unentgeltliche Aufnahme und Mit dem Krankenhausvermögen sind die betriebswirtschaftlichen Strukturen
Pflege zu gewähren, soweit nicht die Arbeitsverträge mit den Mitarbeitern von lassen sich heute nicht nur aus lokaler
Kosten von anderer Seite getragen der Stiftung auf die gGmbH über- Sicht entscheiden.
13
News

Das MHB hat


eine eigene
Fußball-
mannschaft
Nach langer Zeit sportlicher Abstinenz Klinik), Moritz Finke (Krankenpflege-
am MHB hat sich in diesem Jahr schule), Hubert Möllers (B1), Peter
wieder eine Betriebssportgruppe Nicke (Physiotherapie) stellen mo-
gegründet. Fußball ist ihr Leben – mentan den Kader.
zumindest einmal in der Woche nach
Feierabend. Die ersten Spiele liefen weniger
erfolgreich. Gegen das Elisabeth-
Andreas Jäger (Technik), Udo Krankenhaus verlor man am 6.9. mit
Kampes (Krankenpflegeschule), 8:6 (es wird gemunkelt, daß hier
Stephan Köster (B4), Dr. Klaus Spieler aus der Bezirksliga regelwidrig
Ruhnau (Chirurgische Klinik), in die Erler Mannschaft aufgenommen
Christoph Tönnes (B3), Dr. Matthias wurden) und gegen die Mannschaft
Heukamp (Chirurgische Klinik), der VEBA unterlag man am 11.10. mit
Hakim Ezzine (Zivildienstleistender 6:0 und am 31.10 mit 4:1. Eine
B10), Kenan Öztürk (Krankenpflege- Tendenz zur Ergebnisverbesserung ist ob unsere Nummer 10 auch
solange im Geschäft bleiben wird?
schule), Dieter Kluttig (Küche), Silvio allerdings klar ablesbar.
von Entress-Fürsteneck (Geschäfts- Zusammenhang kennen lernt.
führung), Herbert Bohnenkamp Darum geht es dem MHB-Team auch Trainiert wird einmal in der Woche,
(Technik), Jürgen Liebrecht (B10), nicht in erster Linie. Schön ist der jeweils montagabends um 19.00 Uhr.
Dirk Eucken (Ambulanz), Michael gemeinsame Sport, der einen einmal Hierzu hat sich die Mannschaft eine
Keller (Kran-kenpflegeschule), Dr. wöchentlich fordert. Und natürlich das Sporthalle in Scholven sichern
Franz-Josef Bartilla (Chirurgische gemeinsame Erlebnis mit den Kolle- können. Wer mitmachen will, ist gerne
Klinik), Dr. Ziozios (Chirurgische gen, die man so in ganz anderem eingeladen. Es ist nur sinnvoll, sich
vorher kurz bei Herrn Kampes zu
melden (Tel.: 4630). Der Weg zu der
Sporthalle ist schwer zu finden. Neue
Mitglieder werden deswegen beim
ersten Mal an der Pforte abgeholt.

Für das kommende Jahr ist ein


Hallenturnier geplant. An einem
Samstag sollen sich acht Mannschaf-
ten messen. Wir wünschen unseren
Jungs schon jetzt „Viel Glück!!“
14 (-ub-)
Tagung zur kann der Einsatz eines künstlichen

Knorpel- und Gelenks vermieden werden. Mit 90%


gutem bis sehr gutem Erfolg liegt die

Knochenzell- Qualität dieses Verfahrens hoch.

Transplantation In Deutschland wurde es bereits ca.


300 mal angewendet – 132 mal in der
Die Deutsche Gesellschaft für Knor- einem Speziallabor vermehrt werden. chirurgischen Klinik unseres Hauses.
pel- und Knochenzelltransplantation Aus den entnommenen ca. 500.000
(DGKKT) unter dem Vorsitz von Dr. Zellen werden so bis zu 15 Millionen Erstmalig waren bei dieser Tagung alle
med. Johannes Löhnert , Chefarzt der neue gezüchtet. Diese werden bei Fachbereiche eingeladen, die sich mit
Chirurgischen Klinik, hatte am 2. einem zweiten Eingriff zurück- der Thematik auseinandersetzen.
Oktober 1999 zu einer Tagung in verpflanzt. Da es körpereigene Zellen Chirurgen, Zellwissenschaftler,
unser Haus eingeladen sind, gibt es keine Abstoßungs- Radiologen und das biotechnische
reaktionen. Labor betrachteten das Verfahren von
Es trafen sich Mediziner aus ganz verschiedenen Seiten. Der Gedanken-
Deutschland zum Erfahrungsaustausch Bei genauer Abwägung, für welchen austausch brachte mehr Transparenz
über die Knorpel- und Patienten das Verfahren in Betracht der Bereiche untereinander und
Knochenzelltransplantation. kommt, können hiermit Knorpel- Impulse für die weitere Arbeit.
defekte an Gelenken behandelt
Bei diesem noch neuartigen Verfahren werden. Diese Therapie ist wirksam Ein Highlight der Tagung war die
werden dem Patienten Knorpel- und gegen Bewegungseinschränkungen Übertragung einer Live-OP in den
Knochenzellen entnommen, die in und Gelenkschmerzen, und durch sie Vortragsraum der Villa hinein. (-ub-)

Gründung der
Wirtschafts- und
Servicegesellschaft sind zu 51% beim MHB und zu 49%
bei der NWG/ISS angesiedelt. Das

MHB GmbH Motiv für die Gründung der WSG ist


die Einsparung der anfallenden
von Silvio von Entress-Fürsteneck, Ich wünsche Ihnen, daß unser Haus Umsatzsteuer auf die Dienstleistun-
Geschäftsführer für Sie ein zuhause ist, und Sie gen. Die bisherigen Außenumsätze
weiterhin Ihren Dienst mit der glei- sind nach der Fusion Innenumsätze
Bevor ich Ihnen die gesellschaftsrecht- chen Qualität erbringen wie bisher. und damit umsatzsteuerfrei. Die
liche Konstruktion der neu gegründe- Verantwortung und Führung dieser
ten Wirtschafts und Service Gesell- Mit Wirkung zum 1. November 1999 Gesellschaft liegen beim MHB und
schaft (WSG) kurz vorstelle, heiße ich hat das MHB mit der Reinigungsfirma der NWG/ISS entsprechend den
alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, NWG/ISS eine gemeinsame Gesell- Gesellschaftsanteilen. Diese gesell-
die in der neuen Gesellschaft tätig schaft unter der Bezeichnung WSG schaftsrechtliche Konstruktion ist eine
sind, herzlich willkommen. gegründet. Die Gesellschaftsanteile „umsatzsteuerliche Organschaft“.

15
Neue Herz-
Sportgruppe in
unserer Klinik
Passend zur Herzwoche 1999 hat die beinhaltet Übungen an Geräten, Spiele
Medizinische Klinik in Kooperation mit und Entspannungsübungen. Zusätzlich
der Physiotherapie am 10. November ihr wird die psychische Bewältigung der
Angebot für Menschen mit Herz- Krankheit durch das Gruppenerlebnis in
Kreislauf-Erkrankungen ausgeweitet. einer Gemeinschaft von Menschen mit
ähnlicher Problematik gestärkt.
Herz- und Kreislauferkrankungen sind
die Zivilisationskrankheiten unserer Zeit. Neu ist das Angebot an unserer Klinik
Nach dem stationären Aufenthalt
Für diejenigen, die davon betroffen sind, auch insofern, als daß bisher Herz- kann der Patient direkt in der MHB
bedeuten sie oft eine tiefgreifende Sportgruppen zumeist von Sportvereinen Herz-Sport-Gruppe weitermachen

Verunsicherung. „Wieweit bin ich noch angeboten werden. Wir kooperieren für
belastbar?“ - „Wo liegen meine Gren- die Herz-Sportgruppe eng mit Gelsen- Die Lage inmitten von Buer sichert ihm
zen?“ sind die häufigsten Fragen. sport und halten selbstverständlich die für kurze Wege.
Herz-Sportgruppen vom Landes- Auf der anderen Seite erhalten Arzt und
Genau hier setzt die neu installierte Herz- sportbund vorgegebenen Richtlinien ein. Physiotherapeut der Herz-Sportgruppe
Sportgruppe an. Unter ständiger Beglei- alle Informationen über den Krankheits-
tung durch einen Arzt der Medizinischen Die Vorteile einer unmittelbar mit dem verlauf aus erster Hand oder sie setzen
Klinik und der Anleitung durch die Krankenhaus verbundenen Herz- den begonnenen Weg gemeinsam mit
Physiotherapeutinnen Heike Gutowski Sportgruppe liegen auf der Hand. Der dem Patient weiter fort.
und Jennifer Hotchkiss, die beide die Patient kann sich schon während seines Natürlich gilt das Angebot der Herz-
entsprechenden Zusatzqualifikationen Aufenthaltes in der Klinik anmelden. Er Sportgruppe auch für alle Interessierten,
erworben haben, lernen die Patienten, kann direkt die ihn später betreuenden die nicht Patienten unseres Hauses sind.
ihre Belastungsmöglichkeiten wieder Ärzte und Physiotherapeuten kennenler- (-ub-)
richtig einzuschätzen. Das Programm nen.

Klinikleitungs-
konferenz
Mit der Klinikleitungskonferenz (KLK) dungen ausgetauscht und diskutiert. Wer selber Eingaben an die KLK
wurde im September dieses Jahres ein Mehr Transparenz, Kommunikation und einreichen möchte, kann sich an seine
neues Gremium geschaffen. In der die durchgängige Information aller Abteilungsleitung wenden. Diese kann
monatlich tagenden Konferenz beraten Abteilungen sind die Ziele. Die KLK dann die entsprechende Eingabe an Dr.
sich die Geschäftsführung, die Mitglieder versteht sich als beratendes Gremium, Rudolf Rezori, der die KLK in seiner
des Direktoriums, die Leitenden Ärzte durch das Entscheidungen mit dem Eigenschaft als ärztlicher Direktor leitet,
und der Leitenden Apotheker. Wissen aller Beteiligten - und somit aller mit der Bitte um Aufnahme in die
In der KLK werden die aktuellen Fachrichtungen des Hauses - initiiert und Tagesordnung für die kommende Sitzung
Entwicklungen, Planungen und Entschei- vorbereitet werden. aufnehmen. (-ub-)

16
Babyschwimmen
Seit März 1999 ist das Baby- Angeleitet wird der Kurs von Astrid
schwimmen der Renner in der Spies, Silke Volkmann, Anita Wensing
geburtshilflichen Abteilung der und Irmgard Bröcher. Zusammen mit
Frauenklinik. ihren Müttern (Väter sind natürlich
auch gerne gesehen) erleben die
Einander nah sein, miteinander Kleinen den ersten Voll-Kontakt mit
spielen, Bewegung ganz leicht, dem nassen Element.
Wärme erfahren, Spaß haben - dies Wenn es dann am Ende des Kurses,
sind nur einige der Gründe, weshalb Nach einiger Zeit im Becken ist das der über zehn Wochen läuft, auch
die kleinen Planscher ab ihrer zehnten Ungewohnte überwunden und es noch ein Zertifikat, den „kleinen
Lebenswoche so viel Freude im 32 herrscht ein fröhliches Quietschen und Delphin“, gibt, freuen sich alle
Grad warmen Wasser unseres Schreien - der Spieltrieb hat die Beteiligten über den gelungenen
Schwimmbades haben. Oberhand gewonnen. Abschluß. (-ub-)

Advents- und
Weihnachtszeit Die wichtigsten Ter
Ter mine
ermine

im MHB Sonntag, 28.11.99, ab 14.30 Uhr


Auch in diesem Jahr wird unser Haus und Musikgruppen aus Gelsenkirchen Chor der evangelisch-freikirchlichen
zur Advents- und Weihnachtszeit singen und spielen für unsere Patien- Gemeinde Gelsenkirchen-Buer unter
wieder besonders geschmückt sein, ten an den Adventssonntagen. der Leitung von Horst Grube
Sonntag, 5.12.99, ab 14.30 Uhr
Pfadfinderchor St. Ludgeri unter der
Leitung von Frau Callesen
Sonntag, 12.12.99, ab 14.30 Uhr
Posaunenchor der evangelischen
Kirchengemeinde Buer unter der
Leitung von Michael Sölter
Sonntag, 19.12.99, ab 14.30 Uhr
Gospelchor „Good News“ unter der
Leitung von Andreas Luttmann

Die traditionelle ökumenische An-


dacht für alle Patienten und Mitarbei-
ter unseres Hauses findet am Don-
nerstag, 23.12.99, von 14.00-14.30
auch in diesem Jahr wieder mit dabei: Der Pfadfinderchor von St. Ludgeri
Uhr in der Kapelle statt. (-ub-)

17
Personalia
Wensing, Andrea Wessel, Andrea
Wesselborg, Margret Westphal, Heike
Witte, Karin Wrobinger

Ruhestand
In diesem Jahr gingen Hans Schäfer
(Technik), Ewald Englich (Hol- und
Bringedienst) in den Ruhestand. Am
31. Dezember 1999 wird Wilfried
Wenzel (Krankenpflegeschule) den
Ruhestand beginnen.

Examen an der
Krankenpflegeschule
Jubilare
Im September beendete wieder ein
Ihr 25jähriges Dienstjubiläum
Jahrgang an der Krankenpflegeschule
feierten in diesem Jahr:
seine dreijährige Ausbildungszeit mit
Sybille Bossmeyer, Eleonore Hart-
dem bestandenen staatlichen Examen
mann, Maria Vieth
in der Krankenpflege. Viele wollten
und konnten direkt eine Anstellung in
unserer Klinik erhalten: Feriha Aksoy
(Station B8), Nicole Bischop (Station
B6), Beate Duda (Station B10), Ralf
Drews, Leyla Häder (Station B8),
Christine Hoffs (Station B1), Sefike
Karaman (Station B3), Daniela
Koslowski (Station B6), Diana
Das 10jährige Dienstjubiläum
feierten:
Susanne Aron, Gabriele Beuse, Britta
Böning, Christian Keller, Heidi Diehr,
Claudia Eichholz, Martina Finke,
Annegret Hader, Sabine Hartwig,
Gabriele Hirsch, Andrea Jensch,
Andrea Kaczmarczik, Nicole Kitzig,
Astrid Mikulla, Birgit Muhr, Karin
Nolte, Gerda Oest, Birgit Puschker,
Ralf Reinecke, Andrea-Maria Rosen-
thal, Barbara Sabanov, Ursula Schiwy,
Andrea Schulz, Kerstin Schwering,
Agathe Scepanik, Astrid Spieß, Birigit
Teich, Simone Tietze, Ute Vogt, Anita

18
Eidinger, Tina Mayer (Station B2), Neue Leitung im Röntgen ist der
Mareike Nittmann (OP), Petra Ober- Radiologisch-Technische Assistent
meier, Jacek Paprotny (Station B9), André Fürk. Seine Vorerfahrungen
Helge Sandkühler, Anja Sennlaub hat er im Bereich der Industrie und
(Station C2), Kerstin Thiel, Zuhal einer niedergelassenen radiologi-
Tomruk (Station B3) schen Praxis erworben.

Aus allen Abteilungen Jürgen Zastrotzki, stellvertretender


Klaus Hillebrand, Assistenzarzt der Küchenleiter, wechselt am 30.
Medizinischen Klinik, legte im November 1999 in ein Krankenhaus
Oktober 1999 seine Facharztprüfung in der Nähe seines Wohnortes nach
für Innere Medizin ab. Dinslaken.

Dipl. Soz. Arb. Claudia Rose


Elise Benninger, Ärztin im Prakti- Ab dem 1. Januar 2000 wird das
kum, scheidet zum 30. November Team der Apotheke durch die Für die zum 31. August 1999 ausge-
1999 aus der Medizinischen Klinik Apothekerin Christine Liedtke schiedene Dipl. Soz. Arb. Ute
nach Ablauf ihrer AIP-Zeit aus. Sie verstärkt. Langner hat am 1. Oktober 1999 die
wird ihre ärztliche Tätigkeit in der Dipl. Soz. Arb. Cornelia Rose bei
Medizinischen Klinik des Phillipus- In der Gefäßchirurgischen Klinik uns angefangen. Cornelia Rose hat
Stifts, Essen, fortsetzen. beendet Thomas Göriek zum 31. vorher zehn Jahre in einer Senioren-
Dezember 1999 seine Zeit als Arzt einrichtung in Recklinghausen
Neue Ärztin im Praktikum in der im Praktikum. Als neuer AIP´ler wird gearbeitet. Bei uns wird sie schwer-
Medizinischen Klinik wird Agnes Lukasz Piotrowski anfangen. punktmäßig die Betreuung der
Tünde-Szeöke sein, für die ihre Patienten auf den Stationen B6, B7,
18monatige AIP-Zeit am 1. Dezember Die Schüler des neuen Unterkurses B9 und C2 übernehmen. Ihren ersten
1999 beginnt. an der Jordan-Mai Krankenpflege- Eindruck von unserer Klinik be-
schule sind: Annegret Wentzel, schreibt sie als positiv und bedankt
Dr. Klaus Körner, Arzt der Chirurgi- Annika Gersch, Arabel Zimmer- sich dafür, daß sie von allen Mitarbei-
schen Klinik, scheidet zum 31. mann, Bianca Lauerwald, Bianca ter sehr nett aufgenommen wurde.
Dezember 1999 aus. Er wird zukünf- Simon, Claudia Verhülsdonk, Ebru (-ub-)
tig in seiner bereits aufgebauten Praxis Mentes, Elke Klemin, Ersin Sentürk,
in Buer-Mitte tätig sein. Grit Breitsprecher, Gülay Aksoy,
Holger Kipping, Jessica Müller,
Juliane Schulte-Terhusen ist seit Jessica Paßekel, Julia Neuhaus,
dem 1. Oktober 1999 als Ärztin in der Katharina Michalke, Katrin
Klinik für diagnostische und Tomascheski, Katrin Wohlfarth,
interventionelle Radiologie / Nuklear- Marcel Kania, Mareike Müller,
medizin tätig. Michalea Sejkora, Minona Polz,
Moritz Finke, Niels Korte, Sabrina
Im September 1999 ist Dipl. oek. Busch, Saida Ibno-Salah, Sebastian
Susanne Schmahl zur stellvertreten- Boenigk, Stefanie Wegehöft, Tatjana
den Verwaltungsdirektorin ernannt Brambor, Vanessa Koepke, Vanessa
worden. Reichel.

19
INTERN

Impressum
Nicht
vergessen! MHB Intern
Intern
Die Mitarbeiterzeitung der Sankt
Wer Interesse daran hat, im Redaktionsstab mitzuwirken,
Marien-Hospital Buer gGmbH
möchte sich bitte bei Uwe Becker oder Reinhard Schomberg
melden (Tel.: 2008 oder 2009).
Mühlenstr. 5-9
45894 Gelsenkirchen
Telefon: 02 09 / 3 64 20 08
Telefax: 02 09 / 39 09 08
E-Mail:
mhb.intern@marienhospital-
buer.de

Herausgeber
Sankt Marien-Hospital Buer
gGmbH

Redaktion
Abteilung für Marketing/TQM
(-ub-) Uwe Becker
(-rs-) Reinhard Schomberg

Fotografien
Ursula Peters
Jürgen Remp
Uwe Becker
Reinhard Schomberg
Marion Bunk
Walter Schulte

Dr uck
Druck
Werbedruck Heisterkamp

20