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20.12.07 · 10:09 Uhr

 
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Wer schützt die Kinder vor dem Kinderarzt?

 
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Kategorie:

Kultur · Medizin · Politik · Kommentare:

50

Gestern trafen sich die Spitzen der Großen Koalition zum Kindergipfel in Berlin. Sie forderten eine "Kultur des Hinsehens". Das klingt nett, bedeutet in erster Linie jedoch zusätzliche staatliche Zwangsmaßnahmen für Eltern: verbindliches Einladewesen, kürzere Intervalle bei Vorsorgeuntersuchungen und mehr Kompetenzen für Jugendämter.

 

24.03.2010

       
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Nicht alle Erziehenden dürften die staatlich verordneten Termine als Verbesserung auffassen. Am ärgerlichsten ist jedoch die unangefochtene Aufwertung der Kinderärzte. Als letztgültige Kontrollinstanz verlieren sie jeden zweifelhaften Anstrich und dürfen künftig jeden blauen Fleck beim Jugendamt melden. Aber wer hindert die Kinderärzte künftig daran massenhaft Kinder per chemischer Peitsche

01.04.2010

   

30.03.2010

Peter Artmann ist Biologe, promoviert an der Medizinischen Hochschule Hannover, arbeitet als Wissenschaftsjournalist und als Webdesigner.

zu verstümmeln? In jüngster Zeit gab es häufiger Spekulationen, dass der rapide gestiegene Verbrauch von Ritalin, Concerta und anderen Methylphenidat‐Arzneien, auf massive Werbemaßnahmen der Pharmaindustrie (auf Kinderärzte) zurückzuführen sei. Allesamt Arzneien, die gewiss nie ohne Nebenwirkungen daherkommt, aber möglicherweise überhaupt keine therapeutische Wirkung haben.

   

21.03.2010

   

29.03.2010

Artscience.de Doktorarbeit Webdesign Was erwartet man von einem Arzt, der Hautrötungen entdeckt? Was machen

Was erwartet man von einem Arzt, der Hautrötungen entdeckt? Was machen Eltern, wenn der Arzt sagt, es gibt auch andere Wege, wie Kinder gehorchen: Versuchen Sie es mal mit diesem Rezept.

Gibt es jemanden, der Kinder, die früher mit Ohrfeigen bestraft wurden, vor der Zwangsabhängigkeit durch Psychostimulanzien schützt? Abhängigkeiten, die in der Grundschule geschaffen werden und frühestens in der Pubertät

Blogticker
 
 

enden, weil zuvor sämtliche Absetzversuche scheitern. Oder anders gefragt: Wenn die heutigen Erwachsenen die Wahl hätten zwischen jeweils drei Ohrfeigen für nicht gemachte Hausaufgaben und sechs Jahre lang Psychopharmakaschlucken ‐ mit ungewissen Folgen für die Gehirnentwicklung – wie würden sie entscheiden?

Das soll jetzt kein Plädoyer fürs Kinderschlagen sein, aber wenn Leute ernsthaft eine

körperliche Unversehrtheit für Kinder fordern, die sie sogar ins Grundgesetz schreiben wollen, dann sollten sie auch mal über eine chemische Unversehrtheit nachdenken. Denn was auf den ersten Blick als saubere Tablettenlösung daherkommt – und sogar vom Kinderarzt verschrieben wird – muss nicht unbedingt die beste Lösung für

Erziehungsaufgaben sein.

Autor: Peter Artmann ·

für Erziehungsaufgaben sein. Autor: Peter Artmann · 50 Kommentare · Permalink · Trackback‐URL
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Del.icio.us · Mister Wong · Yigg · Webnews Kommentare Marc Scheloske · 22.03.10 ·

Kommentare (50)

Kultur Medizin Kommentare (50) Chris · 20.12.07 · 11:16 Uhr Mal das Thema Kinder

Chris · 20.12.07

· 11:16 Uhr

Mal das Thema Kinder schlagen außen vorgelassen (meinst Du das wirklich ernst, was Du da geschrieben hast?):

Hier wird den Kinderärzten nur der schwarze Peter in die Schuhe geschoben! Jugendämter sind vollkommen überlastet und unterbezahlt. Wenn jetzt ein Kind verhungert,

verdurstet oder sonstwas gefunden wird, dann sind nicht die Gesellschaft, die Nachbarn oder die Behörde (die Eltern sowieso nicht) die Schuldigen. Nein, jetzt ist der behandelnde Arzt

der Sündenbock. Denn er/sie hätte es ja sehen müssen wohin mit ihrer Zeit (ACHTUNG, das war Ironie!).

die guten wissen ja eh nicht,

Don Quijote · 20.12.07 · 20.12.07

· 11:22 Uhr

Obwohl einverstanden mit dem Grundgedanken dieses Posts, finde ich die Dichotomie zwischen Schlagen und Medikamenten gefährlich. Ich denke nicht dass sie sich so stellt. Die Entschärfung "das soll nun kein Plädoyer fürs Kinderschlagen sein" ist nicht überzeugend, weil ein für diese Konstruktion typischen "aber" folgt. Niemand unterstützt heutzutage ernsthaft die (Wieder‐)Einführung der Prügelstrafe in unserem Rechtssystem für Erwachsene. Der Grund dafür ist wohl weil man es als eine die menschlich Würde verletzende Strafe betrachtet. Warum es denn in Ordnung sein soll ein uns völlig ausgeliefertes Kind (als normalerweise speziell schutzbedürftig betrachtet) so zu bestrafen (oder schlimmer, im auf diese Art etwas einzutrichtern) finde ich inakzeptabel.

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Various environmental organizations have been using imagery of dead baby

Greg Laden's Blog· 02.04.2010 ·

00:36 Uhr

Day four for voting for the spirit of innovation awards

22:00 Uhr

Continuing with the tradition from last two years I will

· 18:28 Uhr

nbsp Image by Jeff Keen In the past few years Obesity Panacea· 01.04.2010 · 18:25 Uhr

When I'm not fighting the forces of evil or calling

Mike the Mad Biologist· 01.04.2010 ·

17:03 Uhr

Für die medikamentöse Behandlung stellt sich einzig die Frage der Notwendigkeit. Das liegt in erster Linie in der Verantwortung der Ärzte. Weder der Arzt noch die Eltern entscheiden zwischen Medikament oder Prügel.

die Eltern entscheiden zwischen Medikament oder Prügel. Chris · 20.12.07 · 11:30 Uhr @Don Quijote Auch

Chris · 20.12.07

· 11:30 Uhr

@Don Quijote Auch die Frage der Notwendigkeit stellt sich nicht wirklich. Habe jetzt keine Zeit zum Suchen, aber es gibt viele Studien und Artikel, die klar aufzeigen, dass ein Großteil der Ritalin‐Verschreibungen vollkommen überflüssig sind. Es ist ein Marketing‐Effekt. Hier hat Peter recht! Und doch, Arzt und Eltern entscheiden sich für Drogen statt Prügel. Die Frage ist nur, wer wen mehr dabei beeinflußt.

Don Quijote · 20.12.07 · 20.12.07

@Chris Ich hab keine Ahnung von den betreffenden Medikamenten und glaube gerne dass sie überflüssig sind. Ich wollte nicht implizit die Verschreibung gutheissen. Ich wollte nur betonen dass abstrakt gesehen die Notwendigkeit der Verschreibung die einzige Frage ist die sich wirklich stellt (und kein falsches 'entweder‐oder'). Wenn diese Frage in den meisten Fällen schon beantwortet ist um so besser. Dann muss gehandelt werden und nicht geschlagen. P.S.: Sollte ich allfällige Ironie im ursprünglichen Posting verpasst haben, tut es mir natürlich leid.

· 11:48 Uhr

verpasst haben, tut es mir natürlich leid. · 11:48 Uhr Peter Artmann · 20.12.07 · 12:13

Peter Artmann · 20.12.07

· 12:13 Uhr

Ernst ist es mir tatsächlich, das massenhafte Ritalinverschreiben von Kinderärzten (wohlgemerkt nicht von Kinderpsychiatern ‐ die sind vorsichtiger) anzuprangern. Aber das soll kein Freibrief fürs fröhliche Kinderprügeln sein, schließlich führt das auf Dauer auch zu nix. Aber genauso wenig hilft bei der Erziehung eine zwanghaft aufgesetzte Diskussion über "unbedingt einzuhaltende Gewaltfreiheit". Das ist intellektuelle Gedankensülzerei, die in der konkreten Situation garantiert nicht hilft. Meine persönliche Beobachtung ist(wissenschaftlich nicht belegt), dass vor allem dort wo Eltern nicht in der Lage sind ihre Autorität einzufordern und Grenzen zu setzen ‐ die meisten Medikamente verschrieben werden. Ob das jedes Mal wirklich nötig ist, bezweifle ich.

werden. Ob das jedes Mal wirklich nötig ist, bezweifle ich. Peter Artmann · 20.12.07 · 12:22

Peter Artmann · 20.12.07

· 12:22 Uhr

Ach und apropos Prügelstrafe für Erwachsene. Natürlich geht das nicht und das will auch keiner, würde wahrscheinlich, ohnehin nur zu seltsamen Auswüchsen bei denjenigen führen, die es verdient hätten: "Eyhh, Alter, wieder 50 Schläge kassiert, aber ich kann immer noch gehen und Du?"

Wie gesagt geht es hier aber nicht um Erwachsene, von denen man eine intellektuelle eigenständige Geistesleistung erwarten sollte, sondern um unselbständige Wesen von drei bis sieben, die meistens furchtbar lieb sind, aber manchmal nichts als Unsinn im Kopf haben.

lieb sind, aber manchmal nichts als Unsinn im Kopf haben. Chris · 20.12.07 · 12:57 Uhr

Chris · 20.12.07

· 12:57 Uhr

Irgendwie kann ich Deinen Gedankengängen nicht so recht folgen. Also Schläge in geringen Dosen sind für unselbständige Wesen von 3 bis 7 legitim, um die Autoriät einzufordern und Grenzen zu setzen? Bin ich ganz anderer Meinung, aber jedem die seine

Don Quijote · 20.12.07 · 20.12.07

· 13:07 Uhr

Wie gesagt geht es hier aber nicht um Erwachsene, von denen man eine intellektuelle eigenständige Geistesleistung erwarten sollte, sondern um unselbständige Wesen von drei bis sieben Dieses Argument spricht wohl eher gegen eine Ausnahme bei der zugestandenen Sinnlosigkeit der Prügelstrafe. Oder macht sie in dem Fall auch Sinn unmündig erklärte Betagte oder Menschen mit einer geistigen Behinderung zu schlagen? Gewaltfreiheit in der Erziehung als 'intellektuelle Gedankensülzerei' zu bezeichnen und zu sagen es helfe im konkreten Fall nicht viel, finde ich ein schwaches Argument. So kann man Gewalt fast immer und überall rechtfertigen (Polizeieinsätze, Kollateralschäden, Strassenprügeleien, etc.). Man könnte sogar Ritalinverschreibung mit diesem Argument rechtfertigen All das schwächt natürlich in keiner Weise Dein Argument, dass der Schutz der physischen Integrität auch ein kritisches Nachdenken über an Kinder verschriebene Medikamente bedingt.

über an Kinder verschriebene Medikamente bedingt. Jürgen Schönstein · 20.12.07 · 15:21 Uhr Ich denke

Jürgen Schönstein · 20.12.07

· 15:21 Uhr

Ich denke auch, dass es nicht um ein "Entweder‐Oder" (Prügel oder Ritalin) geht, sondern um ein "Sowohl‐Als‐auch" – sowohl Prügel als auch unnötige Psychodrogen erfüllen meiner Ansicht nach den Tatbestand der Körperverletzung. Und für beides – Prügel und Pillen – gibt es sinnvolle und praktische Alternativen.

Pillen – gibt es sinnvolle und praktische Alternativen. Peter Artmann · 20.12.07 · 21:04 Uhr Liebe

Peter Artmann · 20.12.07

· 21:04 Uhr

Liebe Leute, Autorität einfordern, um auf das Leben vorzubereiten macht keinen Sinn bei Leuten, die sowieso nicht oder nie selbständig werden (Alte, Betagte sowie geistig Behinderte). Kinder sind aber anders. Und ich würde es für verkehrt halten, wenn sie erst durch die Polizei lernen, was man darf und was nicht. Grundsätzlich reicht sowieso ausführliche Schimpfe ‐ aber ‐ wie auch der Amerikaner immer

sagt ‐ man macht einen Fehler wenn man nicht glaubhaft damit droht das letzte Mittel (die Atombombe) anzuwenden.

P. S. Bezüglich der philosophischen Konsistenz kenne ich übrigens kein Modell, das bei

Erziehungsfragen sämtliche Eventualitäten klärt, aber ich lerne gerne dazu.

P. P. S. @schönstein es wäre wirklich schön, wenn es immer Alternativen gäbe. Aber

manchmal kann man nicht delegieren und muss entscheiden. Und ich möchte gerne denjenigen sehen, der immer alles richtig macht (siehe den Punkt zuvor: Mit dem kategorischen Imperativ kommt man im Trotzalter nicht weiter. Kinder testen Grenzen aus und hören damit auch nicht einfach auf. Das ist normal.

aus und hören damit auch nicht einfach auf. Das ist normal. student_b · 20.12.07 · 22:26

student_b · 20.12.07

· 22:26 Uhr

Grundsätzlich reicht sowieso ausführliche Schimpfe ‐ aber ‐ wie auch der Amerikaner immer sagt ‐ man macht einen Fehler wenn man nicht glaubhaft damit droht das letzte Mittel (die Atombombe) anzuwenden. *leer schluck* Was für eine intellektuelle Bankrotterklärung ist denn das? Die amerikanische Regierung droht momentan mit der Atombombe nicht als letztes Mittel in einem "Gleichgewicht des Schreckens" wie es dazumals mit der Sovjetunion bestand, sonder auch gegenüber "Terroristen", Länder die Urananreicherung anstreben sowie gegenüber Gegnern die konventionelle Waffen einsetzen. Eine solche Argumentation (die notabene den Einsatz der Atombombe wahrscheinlicher macht, nicht umgekehrt etwa) ist schon vom Ansatz her falsch. ‐‐‐‐‐‐‐‐‐‐ Aber ich komme vom Thema ab. Schlagen als ultimo ratio ist falsch und kontraproduktiv. Erstens ist ein Eingeständniss einer Ohnmacht, einer Machtlosigkeit des Erziehungsverantwortlichen. Kinder und Jugendliche im "Trotzalter" sind durchaus in der Lage dies zu erkennen und zu verstehen.

Zweitens führt es dazu das einem Kind gezeigt wird das bei Konflikten Gewalt eine "Lösung" ist, bzw. akzeptabel ist. Dies ist wohl kaum eine Methode jemandem zu einem mündigen Bürger zu erziehen. Schliesslich ist nicht die Polizei und der nicht allzulange Arm des Gesetzes der Grund wesshalb wir Menschen uns normalerweise nicht gegenseitig

niedermetzeln.

Drittens, was ist deine noch ultimatere "Lösung" wenn auch das Schlagen nicht hilft? Noch mehr Schlagen? Oder vielleicht Methoden die man hätte anwenden können bevor man das erste mal geschlagen hat?

Peter Artmann · 21.12.07 Peter Artmann · 21.12.07

· 00:13 Uhr

Erstens: "Die amerikanische Regierung droht auch

Es gibt kein Gleichgewicht zwischen Kindern und Erwachsenen.

"

Terroristen" ‐ das ist das richtige Bild.

"

"

Zweitens führt es dazu das einem Kind gezeigt wird das bei Konflikten Gewalt eine Lösung ist, bzw. akzeptabel ist" Genau das ist doch der Punkt:

Ich würde gerne wissen ob jemand ein System kennt, das in sich logisch ist und mit dem man fehlerfrei Kinder erziehen kann. Klingelt es jetzt? Warum soll man überhaupt versuchen nach so einem System zu suchen? Geht es nicht in erster Linie darum Verantwortung zu übernehmen? Wenn Erwachsene Kinder schlagen ist das zwar verkehrt, aber es muss nicht falsch sein. Aber wie ist das mit Erwachsenen, die Kindern Ritalin geben, hat das im Zweifelsfall nur der Arzt verschrieben?

Don Quijote · 21.12.07 · 21.12.07

Peter, Ich glaube jetzt hast du mich abgehängt. Wenn Erwachsene Kinder schlagen ist das zwar verkehrt, aber es muss nicht falsch Ich befürchte ich verstehe dem Unterschied in der Qualifikation zwischen 'verkehrt' und 'falsch' nicht. Beides bedeutet doch dass es 'nicht richtig' ist, oder? Ich würde gerne wissen ob jemand ein System kennt, das in sich logisch ist und mit dem man fehlerfrei Kinder erziehen kann. Ist Kinder schlagen oder mit Schlägen drohen für Dich ein 'Erzhiehungssystem'? Der Anspruch an uns, ein fehlerfreies und in sich logisches System vorschlagen zu müssen um zu rechtfertigen das Schlagen nicht das geeignete Mittel ist, hat überhaupt nichts zur Sache. Das ist als ob ich jemandem der sich gegen die Todesstrafe ausspricht, sagen würde dass er mir zuerst einen Vorschlage machen soll wie denn bitte ein in sich logisches und fehlerfreies Justizsystem gestaltet werden soll, bevor er protestiert.

· 12:31 Uhr

gestaltet werden soll, bevor er protestiert. · 12:31 Uhr · 21.12.07 · 14:26 Uhr Ist doch

· 21.12.07

· 14:26 Uhr

Ist doch gar nicht so schwer. Also Gewalt ausüben ist meiner Ansicht nach falsch. Das ist aber ein rein ethisches Urteil. Ich denke jeder, der Gewalt ausübt, muss sich irgendwann einmal dafür verantworten (kann ich auch nicht beweisen). Und jetzt der Schwenk zur Realität. Manchmal führen falsche Maßnahmen zum richtigen Ziel. (gilt doch auch für Gefängnis ‐‐ Das Ziel der Erziehung ist: Unselbständige Wesen dabei zu unterstützen selbständig in einer komplexen Welt zu bestehen und dabei ethische Normen zu berücksichtigen. ‐‐‐ Und wozu die Forderung nach einem logischen System? Na, um aufzuzeigen, dass es so etwas nicht gibt und auch nicht geben kann. Was aber auch gleichzeitig bedeutet, dass keiner eine Gewissheit haben kann, dass es falsch ist einem Kind eine Ohrfeige zu geben.

)

‐‐

Don Quijote · 22.12.07 · 12:10 Uhr Manchmal führen falsche Maßnahmen zum richtigen Ziel Ich

Don Quijote · 22.12.07

· 12:10 Uhr

Manchmal führen falsche Maßnahmen zum richtigen Ziel Ich finde falsche Massnahmen sind nur dann gerechtfertigt wenn das Optimum nur das kleinste Übel sein kann. Bei der Definition dessen, was das kleinste übel ist, scheinen wir jedoch weit auseinander zu liegen, zumindest wenn es nicht um Medikamente geht (siehe meine Argumente im ersten Kommentar). Diese Debatte weiter zu führen würde uns aber wohl zu sehr off‐topic bringen. Und wozu die Forderung nach einem logischen System? Na, um aufzuzeigen, dass es so etwas nicht gibt und auch nicht geben kann. Ich bleibe dabei, dass diese Frage irrelevant ist. Ich finde wehrlose Kinder mit physischer Gewalt zu erziehen ethisch kaum rechtfertigbar (wo ziehst du übrigens die Grenze: Keine Hilfsmittel? Rohrstock noch OK? Keine bleibenden Narben?). Ob es nun ein in sich völlig kohärentes System gibt oder nicht hat da nichts zur Sache da keiner von uns beiden ein solches vorschlägt und es daher für beide Seiten der Debatte kein Argument ist. Was aber auch gleichzeitig bedeutet, dass keiner eine Gewissheit haben kann, dass es falsch ist einem Kind eine Ohrfeige zu geben. Danke, aber Gewissheiten habe ich schon lange aufgegeben. Absolute Wahrheiten überlasse ich der Religion.

aufgegeben. Absolute Wahrheiten überlasse ich der Religion. sehwolf · 06.01.08 · 04:31 Uhr Frage 1: Was

sehwolf · 06.01.08

· 04:31 Uhr

Frage 1: Was haben verpflichtende Vorsorgeuntersuchungen und die Verpflichtung von Kinderärzten zur Meldung von Misshandlungen an JÄ mit dem Verschreibeverhalten von Kinderärzten zu tun? Falls es da einen direkten Zusammenhang geben sollte hätte man ihn nennen sollen. Falls ein impliziter Zusammenhang besteht, den ich übersehe, dann bitte ich um eine Erklärung. Frage 2: Was ist das mit diesen Spekulationen über das Verschreibeverhalten von Kinderärzten? Gibt es da auch mehr als Spekulationen? Und warum geht der Link nicht? Frage 3: Was soll dieser üble Strohmann vom Kinderschlagen? Mit anderen Worten: Ich habe keine Ahnung was der Autor hier übersagt will? PS: Ich bin nur ein besorgter Vater, dem es bisher nicht mal ansatzweise gelungen ist einen vertrauenswürdigen Kinderarzt für sein Kleinkind zu finden, da ich leider nur an solche KÄ gerate, die mir irgendwelche komischen homöopathischen Präparate andrehen wollen, schon beim kleinsten Schnupfen das volle antiobiotische Arsenal aufwahren oder meine Bitte um etwas anderes als Fieberzäpfchen mit den Worten kommentieren: "Ach, sie wehrt sich bei Zäpfchen, das ist doch normal. Da müssen sie einfach nur der Willen des Kindes brechen. Kommen sie ich zeige ihnen das mal."

des Kindes brechen. Kommen sie ich zeige ihnen das mal." sehwolf · 06.01.08 · 04:33 Uhr

sehwolf · 06.01.08

· 04:33 Uhr

Ach, das hatte ich meiner Erregung ganz vergessen:

"Wer schützt die Kinder vor dem Kinderarzt?" Die Eltern, wer denn sonst.

Peter Artmann · 07.01.08 · 09:13 Uhr Nur kurz hinzugefügt. Es gibt physische Gewalt, die

Peter Artmann · 07.01.08

· 09:13 Uhr

Nur kurz hinzugefügt. Es gibt physische Gewalt, die sich durch körperliche Züchtigung auszeichnet und im übertriebenen Fall dazu führt, dass Ohrfeigen gezählt und miteinander verglichen werden. Und es gibt die chemische Gewalt. Diese ist subtiler, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nachhaltiger als die körperliche Gewalt. Die Spekulationen zur marketingunterstützten Verschreibung von Ritalin hat nicht zuletzt Johannes Lütz, Leiter der Bundesopiumstelle, durch entsprechende Äußerungen vorangetrieben. Während allernorten die körperliche Gewalt angeprangert wird, habe ich auf die chemische Gewalt hingewiesen, die ebenso real vorhanden ist und nicht von den Eltern allein ausgeübt wird. Und zuletzt. Es gibt leider viele besorgte Mütter, die dem Kinderarzt zu stark vertrauen. Das ist nicht zum Vorteil des Kindes. Und ein letzter Satz zum Thema Erziehung. Übertriebens Geglucke führt nicht selten in der Pupertät zu so nachhaltigen Krisen, dass über viele, viele Jahre das Eltern‐Kind‐Verhältnis gestört bleibt. Alle Eltern machen Fehler, komisch nur, dass hierzulande so viele versuchen sich einreden, genau sie machen alles richtig.

versuchen sich einreden, genau sie machen alles richtig. Neuner · 20.08.08 · 11:42 Uhr Extrem einseitig,

Neuner · 20.08.08

· 11:42 Uhr

Extrem einseitig, Ihr Artikel. Es gibt ein Phänomen namens ADHS, wer damit zu tun hat, ob als Kind oder Erwachsener, ist vielleicht froh über ein Medikament welches dabei hilft wenigstens teilweise mit der sogenannten "Normalität" mitzuhalten. Solche Fälle pauschal als "Erziehungsfehler" darzustellen ist sowas von grottendaneben, haben Sie eigentlich überhaupt eine Ahnung? Es gibt für jeden Ihrer "kritischen" Links/Studien zehn andere, die bezüglich der Wirkung und Benefits von Methylphenidat bei ADHS zu ganz anderen Ergebnissen kommen. "Zwangsabhängigkeit von Psychostimulanzien", Bullshit! grüße

von Psychostimulanzien", Bullshit! grüße Neuner · 20.08.08 · 12:00 Uhr Zitat: "Meine

Neuner · 20.08.08

· 12:00 Uhr

Zitat: "Meine persönliche Beobachtung ist(wissenschaftlich nicht belegt), dass vor allem dort wo Eltern nicht in der Lage sind ihre Autorität einzufordern und Grenzen zu setzen ‐ die meisten Medikamente verschrieben werden." Meine Beobachtung ist, ganz konkret, daß viele verhaltensauffällige (ADS‐)Kinder NICHT gescheit diagnostiziert sind und jahrelang als Therapie‐Esel von Psychoanalytiker, "Erziehungs"‐Experten, Ämtern, selbsternannten "Fachleuten" (wie Ihnen) hin und her geschoben werden bis sie, wenn sie Glück haben, endlich den richtigen kompeteten Diagnostiker finden, der sie an Stellen verweist, die endlich den erlösenden Rezeptblock

zücken. Aber auch nur dann wenn sie Glück haben, andernfalls drohen schlimme Lebensläufe. Ich weiss wovon ich spreche, glauben Sie mir.

Lebensläufe. Ich weiss wovon ich spreche, glauben Sie mir. Klaus Ramstöck · 20.08.08 · 14:01 Uhr

Klaus Ramstöck · 20.08.08

· 14:01 Uhr

Meine beiden Knaben profitieren massiv von Ritalin. Als Betroffener halte ich ihre Ausführungen für verfehlt.

Als Betroffener halte ich ihre Ausführungen für verfehlt. wolfgang · 03.09.08 · 09:41 Uhr chemische

wolfgang · 03.09.08

· 09:41 Uhr

chemische Unversehrtheit ist ja ein Unsinn. Isst das Kind ein Radieschen und salzt es mit NaCl ist es dann nicht mehr chemisch unversehrt? Ist ein Mensch der von dem chemisch eindeutig definierten Poliomyelitis Virus infiziert wird zwar gelähmt aber chemisch unversehrt ? Oder schwindet seine chemische Unversehrtheit, wenn er gegen Polio geimpft wird? Impfgegner gebrauchen da gerne die Floskel " ich lass mein Kind nicht mit Impfungen vollstopfen". Für Ritalin gibt es klare Indikationen, die sollen beachtet werden‐ thats it. Alles Leben ist Chemie ‐ sind nur die Steine chemisch unversehrt?

ist Chemie ‐ sind nur die Steine chemisch unversehrt? Rincewind · 03.09.08 · 14:49 Uhr Sorry,

Rincewind · 03.09.08

· 14:49 Uhr

Sorry, Ihre Dresche gegen Methylphenidat wirkt wie Propaganda von Scientology. Für die wirklich Betroffenen ist das Medikament ein Segen. Dass Kinderärzte einfach mal so ADHS diagnostizieren, halte ich für ein Märchen und wenn, dann ist es ein grober Kunstfehler. ADHS wird per umfangreicher Ausschlußdiagnose festgestellt, i.d.R. mit mehreren Beteiligten. Zudem: Methylphenidat Nicht‐ADHSlern gegeben, hat eher den gegenteiligen Effekt, man wird eher unruhig. Alleine das zeigt, wie unsinnig solche Behauptungen sind, das Kinder hier flächendeckend mit "Chemie" stillgelegt werden sollen. Dass ein Biologe sowas von sich gibt, erstaunt mich sehr. Ganz harter Tobak.

sowas von sich gibt, erstaunt mich sehr. Ganz harter Tobak. Magrat · 04.09.08 · 18:09 Uhr

Magrat · 04.09.08

· 18:09 Uhr

Das ein Biologe von Neurochemie so wenig Ahnung hat, das er ein solches Ritalinbashing betreibt, ist ein Armutszeugnis sonders gleichen. Der sollte sein Diplom zurückgeben. Weiss eigentlich Ihre Prüfungskommission, mit welchen Aussagen Sie sich hier fachlich öffentlich selbst disqualifizieren? Eventuell sollte man mal den Dr Vater informieren. Mal überlegen, wen ich in Hannover kenne

Vater informieren. Mal überlegen, wen ich in Hannover kenne Peter Artmann · 04.09.08 · 22:30 Uhr

Peter Artmann · 04.09.08

· 22:30 Uhr

Na, da schlottern mir ja die Knie.

Lustig finde ich das Argument, dass die ADHS‐Diagnose sicher sein soll. Aber umfangreiche Ausschlussdiagnose gefällt mir als Euphemismus ausgesprochen gut. http://www.medizinfo.de/kinder/probleme/diagnosekriterien.htm Wer mehr wissen will findet hier die Diagnosekriterien und an schlechten Tagen kann man damit jedes Kind zu einem ADHS‐Patienten erklären Aber warum soll ich nicht wissen, dass Methylphenidat ein Stimulans ist? Sind wir jetzt ein wenig übergeschnappt? P. S. Natürlich wirkt Ritalin und hilft auch eine Zeit lang ‐ aber wer kann das Zeug absetzen? Werden die Eltern denn auch darüber informiert?

absetzen? Werden die Eltern denn auch darüber informiert? Achter · 04.09.08 · 23:30 Uhr ZITAT: Meine

Achter · 04.09.08

· 23:30 Uhr

ZITAT: Meine beiden Knaben profitieren massiv von Ritalin. Als Betroffener halte ich ihre Ausführungen für verfehlt. Das kann ich für mich und meinen Sohn ebenso bestätigen. Herr Artmann kann sich das Leid und die (Folge‐) Probleme, die ADHS verursachen kann offenbar nicht vorstellen. Und ich denke es ist ihm vielleicht auch egal, sonst würde er anders auf die berechtigten Einwände der Kommentatoren eingehen. Falsch ist ebenso, Kinderärzten pauschal einen verantwortungslosen Umgang mit der Diagnostik und Medikation zu unterstellen. Das ist reinste Polemik, die einer realen Grundlage entbehrt (seltene Ausnahmen mag es geben).

realen Grundlage entbehrt (seltene Ausnahmen mag es geben). Magrat · 05.09.08 · 09:51 Uhr Zitat:aber wer

Magrat · 05.09.08

· 09:51 Uhr

Zitat:aber wer kann das Zeug absetzen? Werden die Eltern denn auch darüber informiert? Zitat Ende. Wieder ein Beweis der Ahnungslosigkeit, denn die Auslassversuche jedes Jahr gehören zu der Therapie und jeder Kinderneurologe, der Ritalin verschreibt, wacht darüber und informiert. Nicht umsonst dauern die Termine immer 4‐5 Stunden. Kinderärzte verschreiben nur Folgerezepte, damit man nicht immer etliche km biz zum nächsten SPZ fahren muss, aber die Therapie geht immer von Kinderneurologen aus. Ich würde mich ja schämen, so uninformiert und polemisch zu schreiben. Eine wissenschaftliche karriere kann das mehr als nur beschädigen, Sie haben ihren Ruf als Wissenschaftler ja schon ruiniert, bevor sie ihn aufgebaut haben. pubmed zumindest findet keine einträge zu Peter artmann, was macht ein biologe, dessen Papers nicht in pubmed zu finden sind?

ein biologe, dessen Papers nicht in pubmed zu finden sind? Peter Artmann · 05.09.08 · 16:28

Peter Artmann · 05.09.08

· 16:28 Uhr

Auch wenn sie es nicht gerne glauben wollen, aber Methylphenidat wird sehr häufig von Kinderärzten verschrieben. Wünschenswert wären natürlich ausschließlich Kinderpsychiater, aber die sind nun mal selten, Termine zu bekommen ist häufig Glückssache. Ganz abgesehen davon das 4‐5 Stunden pro Termin mitsamt jährlichem Auslaßversuch so

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student c · 05.09.08

· 16:30 Uhr

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Der Vergleich zwischen Schlägen und Medikation ist unangebracht. Es gibt keinerlei Gemeinsamkeiten. Bei Schlägen handelt es sich um eine Strafe, die zum Ziel hat, Schmerzen zu verursachen (welcher Art auch immer). Medikamente können zwar Nebenwirkungen haben, aber dennoch sind sie gedacht, um gegen Krankheiten zu helfen. Dazu werden sie hergestellt, und dazu werden sie verschrieben. Dieser Vergleich mit einer Züchtigungsmaßnahme verbietet sich. Oder gibt es tatsächlich Eltern, die ihrem Kind sagen:

"Wenn Du nicht artig bist, dann kriegst Du Ritalin."? Desweiteren fällt mir auf, dass sie in Ihrem Artikel die Erkrankung ADHS, die die Indikation für Stimulanzien darstellt, gar nicht erwähnt haben. Haben sie nicht recherchiert, was das ist, oder halten Sie es nur nicht für nötig, wenigstens ein bis zwei Sätze drüber zu verlieren, so dass man wenigstens den Anschein einer ausgewogenen Recherche haben könnte. Außerdem schreiben sie: "Spekulationen, dass der rapide gestiegene Verbrauch von Ritalin, Concerta und anderen Methylphenidat‐Arzneien, auf massive Werbemaßnahmen der Pharmaindustrie (auf Kinderärzte) zurückzuführen sei." Da der Link nicht funktioniert, kann ich nicht einmal die Spekulationen nachprüfen, geschweige denn irgendwelche Tatsachen. Was ich aber weiß, ist, dass erst in den letzten Jahren bekannt wurde, dass ADHS bei zwei Dritteln der Patienten bis ins Erwachsenenalter bestehen bleibt. Nun, wenn ich dann auch mal spekulieren darf, dann behaupte ich, dass die Zunahme der Methyphenidat‐Verschreibungen viel wahrscheinlicher darauf zurückzuführen ist. Und zuletzt noch ein Hinweis auf die fehlende Logik in Ihrem Artikel: Sie behaupten:

"Allesamt Arzneien, die gewiss nie ohne Nebenwirkungen daherkommt, aber möglicherweise überhaupt keine therapeutische Wirkung haben." Wenn Sie sich den Artikel, den Sie als Link angeben, genau durchlesen (und sich auch mal die PDFs ansehen), können Sie feststellen, dass die Medikamente in den ersten Monaten der Studie durchaus eine Wirkung hatten. Die Formulierung "überhaupt keine Wirkung" ist demnach falsch. Abgesehen davon: Hätten Stimulanzien tatsächlich überhaupt keine Wirkung, warum lassen sich dann die Mütter von ADHS‐Kindern dennoch immer wieder MPH verschreiben? Oder sind deren Kinder etwa alle abhängig? Wenn das zuträfe, glauben Sie, dass die Kinderärzte das tatsächlich in Kauf nehmen würden, und man dagegen noch nichts unternommen hätte? Fazit: Ihr Artikel ist nicht nur hundsmiserabel recherchiert, er widerspricht sich sogar teilweise. Für so etwas muss man nicht wirklich Wissenschaftsjournalist sein. Und Ihre Promotion kann Ihnen in diesem Stil doch auch niemand anerkannt haben.

Promotion kann Ihnen in diesem Stil doch auch niemand anerkannt haben. Magrat · 06.09.08 Herr Artmann,

Magrat · 06.09.08

Herr Artmann,

· 13:58 Uhr

ich muss gar nix glauben, ich bin informiert, im Gegensatz zu Ihnen. Ich habe selber 2 ADS‐ Kinder und habe in meinem Freundeskreis der 3 Familien mit ADS, in zweien sind beide Eltern und alle Kinder betroffen, da die Erblichkeit sehr hoch ist, bis zu 80% Risiko wenn beide Eltern betroffen sind. Ich bin gut informiert über ADHS und ich verbringe jedes Jahr 4 h mit jedem Kind in der Kinderneurologie, so wie meine Bekannten auch, für die komplette Diagosemühle. Sicher verschreibt der Kinderarzt Ritalin, FOLGEREZEPTE, wenn er nämlich die richtige Dosis und Indikation und Diagnose vom SPZ per Arztbrief übermittelt bekommen hat. Termine sind keine Glücksache, Termine gibt es immer, nur nicht "übermorgen". Da ADS jedoch kein Akutfall ist, kann man sich früh genug um Termine kümmern, wenn man weiss, das die Wartezeit ein paar Monate beträgt. Für wöchentlcihe Abstimmungsgespräche reicht das Telefon, dazu ist es gar nicht erforderlich 100 km mit dem Kind ins SPZ zu fahren. Wie die abrechen ist mir vollkommen egal.

Peter Artmann · 08.09.08 Peter Artmann · 08.09.08

Zuerst zu student c:

Die Aussage stammt von Johannes Lütz, dem Leiter der Bundesopiumstelle, in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau (Link geht nicht mehr). Hingegen stimmt es, dass Methylphenidat in den ersten sechs Monaten wirkt. Aber ich bin genau wie William Pelham skeptisch, dass eine längere Verschreibung Sinn macht. Irgendwann muss der Gips ab und das Bein wieder belastet werden. Schließlich ging es lange Zeit zuvor ohne Gips und das Gehirn ist nun mal flexibel, kann sich anpassen. Häufig werden Medikamente nur aufgrund der Schwierigkeiten beim Absetzen weiterhin eingenommen ‐ ohne therapeutischen Nutzen. Bezüglich der Abhängigkeit habe ich dementsprechend tatsächlich eine differierende Ansicht und den Spruch "wenn Du jetzt nicht endlich damit aufhörst, müssen wir mit dir zum

· 23:02 Uhr

Irrenarzt"

Schließlich liebe Magrat, so wie Sie schreiben, sind sie tatsächlich gut informiert. Aber haben Sie nicht auch den Eindruck, dass insgesamt zuviel verschrieben wird?

hat mir sogar eine Kinderpsychiaterin (mit entgeisterter Mine) bestätigt.

eine Kinderpsychiaterin (mit entgeisterter Mine) bestätigt. magrat · 09.09.08 · 13:00 Uhr zitat: Aber haben Sie

magrat · 09.09.08

· 13:00 Uhr

zitat: Aber haben Sie nicht auch den Eindruck, dass insgesamt zuviel verschrieben wird? Zitat Ende. nein, habe ich nicht. Denn ich sehe in meinem Umfeld Kinder leiden, deren Eltern auf diverse sektoide Antiritalinkampagnen und auch Leute wie Sie, die Ritalinbashing in der Bäckerblume oder Apothekenumschau betreiben, hereingefallen sind. Da wird versucht, die Kinder mit exzessivem Üben, mit strenger Disziplin, mit Rosmarintee, Zappelin, Glaubuli, Cola und alleiniger Ergo‐ und Verhaltenstherapie in die Spur zu bringen. Was natürlich nicht funktioniert, so dass sich normal bis hochbegabte Kinder als Haupt‐ und Sonderschüler ohne Abschluss wiederfinden.

Alles "Erfolge" von Scientology und anderen Ritalinbashern. Wenn man einem gesunden Kind Ritalin gibt, merkt man das sofort, denn bei Kindern ohne diese Störung ist die Wirkung paradox. Es kann also gar nicht sein, das zuviel verschrieben wird, denn falsch Verschriebenes fällt den Eltern sofort auf und richtig verschriebenes, was hilft, ist niemals zuviel. Anstatt froh zu sein, dass man diese Störung, die sich auch auswachsen kann, bzw manche lernen können, mit der Störung und ohne Medikament zu leben, dass man diese störung behandeln kann, stattdessen werden wieder ideologische Grabenkämpfe und Profilierungssüchte auf dem Rücken unschuldiger Kinder ausgetragen.

auf dem Rücken unschuldiger Kinder ausgetragen. student c · 20.09.08 · 17:45 Uhr Hallo Herr Artmann,

student c · 20.09.08

· 17:45 Uhr

Hallo Herr Artmann, in dem Link oben "Über das Blog" schreiben Sie selber, dass Sie in diesem Blog nicht immer ausgewogen recherchieren, Zitat:

"Manchmal denke ich dann, dass es sinnvoll wäre sorgfältiger zu schreiben und genauer zu recherchieren. Aber so etwas benötigt Zeit."

Ja, das tut es, da kann ich Ihnen Recht geben. Das heißt also, Sie schreiben Artikel über Dinge, in denen Sie sich nicht richtig auskennen. In Anbetracht dieser Tatsache frage ich mich allerdings, was ist Sinn und Zweck eines solchen Artikels? Was wollen Sie damit erreichen? Glauben Sie ernsthaft, dass Sie damit Aufklärung betreiben ‐ mit halben oder unwahren Aussagen? Glauben Sie, dass Sie damit auch nur einem Kind etwas Gutes tun? Wenn das so sein sollte, dann sind sie ein törichter Narr. Statt im Anschluss an Ihren Artikel Kommentare zu beantworten, die sich über diesen beschweren, wäre es doch sinnvoller gewesen, diese Zeit VOR dem Schreiben eines solchen Artikels zu investieren, um sich über's Thema ausgiebig zu informieren! Im oben genannten Link schreiben sie auch:

"an dieser Stelle auch ein Dankeschön für die Kritik (ernstgemeint), denn nur durch gezielte Hinweise kann ich eigene Denkfehler und Ungenauigkeiten erkennen und verbessern." Dann möchte ich Sie noch einmal auf bestimmte Fakten bezüglich ADHS hinweisen, in der Hoffnung einige Denkfehler zu beseitigen:

‐ ADHS ist zum größten Teil angeboren, man geht von 90% Erblichkeit aus. Es tritt familiär gehäuft auf. Das heißt, es ist angeboren (Manche Mütter von ADHSlern haben die Hyperaktivität schon intrauterin gemerkt!)

‐ Methylphenidat wirkt bei etwa zwei Dritteln der ADHS‐Betroffenen positiv auf die

Symptome

‐ Die Erkrankung bleibt bei ungefähr 60% bis ins Erwachsenenalter bestehen (Das ist erst

seit kurzer Zeit in Deutschland bekannt) und unterliegt einem gewissen Wandel, so dass die Hyperaktivität sich weniger äußert, jedoch oft in Form von innerer Unruhe vorhanden bleibt. Die Aussage zu treffen, dass es vorher ja auch gegangen wäre, ist nicht zulässig, da die Betroffenen häufig unter falscher Diagnose z.B. mit Antidepressiva oder Psychotherapien behandelt wurden, oft mit nur mäßigem oder ohne Erfolg.

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‐ Stimulanzien können in therapeutischer Dosierung und bei oraler Applikation NICHT als

Rauschmittel gebraucht werden, da auf diese Weise ein Rauscherlebnis ausbleibt. Das wäre allerhöchstens bei Applikation in Form von Schnupfen oder bei i.v.‐Applikation HOHER Dosen möglich, die sich aber nicht mehr im therapeutischen Bereich bewegen.

‐ Ein unbehandeltes ADHS führt nicht nur oftmals in die soziale Isolation, sondern häufig in

eine Substanzabhängigkeit oder Depression (Das sind Fakten, wenn Sie möchten, suche ich Ihnen die Prozentzahlen heraus). Desweiteren erleiden ADHSler viel häufiger Unfälle aufgrund der verminderten Aufmerksamkeit (kann man sich denken). Und nicht zuletzt bleiben die meisten ADHSler unbehandelt ihr Leben unter den Leistungen, die ihrer Intelligenz entsprechen würden. Dadurch passiert es sogar hochbegabten ADHSlern, dass sie keinen Schulabschluss schaffen. Das ist tatsächlich so, ich kenne selbst ein paar Beispiele, ob Sie's nun glauben wollen oder nicht.

Leuten wie Ihnen wünsche ich manchmal, dass sie nur eine Woche mit einem mittelschweren ADHS klar kommen müssten. Stellen Sie sich vor, ständig würde in Ihrem Leben etwas schief laufen, ohne dass Sie sich das erklären können. Sie würden nichts auf die Reihe bekommen, ständig schief angeschaut oder ausgegrenzt werden. Auch das könnten Sie sich nicht erklären. Sie schaffen es nicht, irgendetwas zu Ende zu bringen oder einem Plan zu folgen. Sie haben den Überblick über Ihr Leben verloren. Sie sind Außenseiter, und jeder hat etwas gegen Sie, Sie wissen aber nicht warum. So erleben viele ADHSler tatsächlich ihre Umwelt. Einem Menschen mit einer Krankheit ein Medikament vorzuenthalten, das seine Krankheit adäquat und mit allgemein guter Verträglichkeit behandeln könnte, halte ich für moralisch fragwürdig. Es grenzt für mich an unterlassene Hilfeleistung. Wie gesagt: überlegen Sie doch nochmal, ob Sie mit einem solchen Artikel wirklich Kindern helfen! Ich meine, Sie haben keine Ahnung von dem Schaden, den Sie damit anrichten (je nachdem, wie viel Traffic hier herrscht). Und vor allem: Bitte informieren Sie sich über dieses Thema, Information gibt es genügend im Internet!

dieses Thema, Information gibt es genügend im Internet! Peter Artmann · 25.09.08 · 20:45 Uhr Lieber

Peter Artmann · 25.09.08

· 20:45 Uhr

Lieber student c, so viel Blödsinn an einem Stück hab' ich ja noch nie über ADHS gelesen. Man könnte nach ihrem Schreibunfall fast meinen, Emil Kraepelin hätte bei seiner Sortierung der psychischen Krankheiten im Jahr 1899 ADHS unmöglich übersehen können, bei einer Erblichkeit von 90 Prozent und so klar definiertem Krankheitsverlauf Hahaha, selten so gelacht. Also im Ernst, ihr Blödsinn bedeutet ja, dass man bei jedem ADHS‐Kind auch die Eltern gleich mittherapieren müsste ‐ die Idee ist so blöd, dass sie direkt vom Vertrieb stammen könnte. Ich stelle mir das wirklich witzig vor, wenn der Kinderarzt sagt: Ihr Kind braucht Methylphenidat, aber ich gebe es ihnen nur, wenn sie beide es auch einnehmen. Das ist

wirklich erfrischend! Wir brauchen dringend mehr von Ihrer Sorte Da ist es immerhin beruhigend, dass man ihre Ideen auch gut umsetzen kann, denn bei Ihnen geht es ja immer nur um Medikamente und nie um Psychotherapie. Und Sie wollen mir was über ADHS erzählen?

Psychotherapie. Und Sie wollen mir was über ADHS erzählen? w2felix · 26.09.08 · 02:04 Uhr "so

w2felix · 26.09.08

· 02:04 Uhr

"so viel Blödsinn an einem Stück hab' ich ja noch nie über ADHS gelesen." "Ich stelle mir das wirklich witzig vor" "die Idee ist so blöd, dass sie direkt vom Vertrieb stammen könnte."

anstatt den längsten kommentar dieses beitrags einfach als blödsinn abzustempeln, könnten Sie einfach mal informieren!

das, was student c sagt, stimmt einfach

ausführlichen wikipedia artikel genommen (http://de.wikipedia.org/wiki/ADHS) und hab ne einfache Quellenanalyse gemacht, dabei die reviews einbezogen und schwupps: er hat recht. Also warum Kritik als "blödsinn" abstempeln, ohne eigene, belegte Argumente dagegen hervorzubringen? es tut mir leid, Sie sollten auf diesem Niveau nicht mehr weiter "wissenschafts"bloggen. Schicken sie die artikel doch zur bild, dort gibt es auch keine quellenanalysen

ich hab mir einfach mal den extrem

keine quellenanalysen ich hab mir einfach mal den extrem Elphaba · 26.09.08 · 09:23 Uhr Herr

Elphaba · 26.09.08

· 09:23 Uhr

Herr Artmann, was ist das, was sie da haben? Orale Diarrhö? Informieren sie sich bitte erst ordentlich bevor sie so einen Unsinn vom Stapel lassen. Elphaba

bevor sie so einen Unsinn vom Stapel lassen. Elphaba Elphaba · 26.09.08 · 09:32 Uhr Ach

Elphaba · 26.09.08

· 09:32 Uhr

Ach ja, was die Erblichkeit betrifft, ist ein Elternteil betroffen geht man von ca 75% aus, sind beide Elternteile betroffen sind es 100%. Das sind die Zahlen der Dr. Alexander Marcus bei seinem letzten ADHS‐Symposium nannte. Es gibt auch nicht das ADHS‐Gen, es ist ein Zusammenspiel vieler Gene, was auch die stark unterschiedlichen Ausprägungen und das breite Spektrum des ADHS mit Teilleistungsstörungen und Komorbiditäten erklärt. Herr Artmann, erst lesen, dann schreiben!

erklärt. Herr Artmann, erst lesen, dann schreiben! Peter Artmann · 26.09.08 · 10:47 Uhr Bevor manche

Peter Artmann · 26.09.08

· 10:47 Uhr

Bevor manche Leute hier den Eindruck erwecken, man könnte ADHS sicher wie Fieber mit einem Thermometer oder Bluttest messen, hier noch einmal die Diagnosekriterien für ADS / ADHS:

http://www.medizinfo.de/kinder/probleme/diagnosekriterien.htm Da wirkt es sehr seltsam, dass manche Leute etwas über die Vererbung aussagen wollen. Nennen Sie mir drei Kinderpsychiater und wir haben drei Diagnosen für den einen auffälligen Jungen.

Ob diesem Jungen dann Ritalin verschrieben wird, entscheidet eher sein Wohnort als seine Störung.

Aber Sie glauben ja so viel mehr zu wissen Langsam wiederholt sich alles. Der Thread wird langweilig.

Langsam wiederholt sich alles. Der Thread wird langweilig. Elphaba · 26.09.08 · 11:00 Uhr Herr ARtmann,

Elphaba · 26.09.08

· 11:00 Uhr

Herr ARtmann, sie haben keine Ahnung. ADHS ist eine Ausschlussdiagnose, anhand der Symptome muss entschieden werden, was zu machen ist. Eine Intelligenzdiagnostik ist in meinen Augen zwingend, da viele ADHSler ein typisches Profil aufweisen, wie Dr. Huss in seinem Buch ADHS und Medikamente schreibt. Im übrigen wurde bei ADHSlern eine erhöhte Anzahl DATs im SPECT nachgewiesen. MPH besetzt die DATs und sorgt somit für einen ausgeglichenen Dopaminhaushalt, der denen von nicht ADHSler entspricht. Sie haben keine Ahnung und demonstrieren das hier unfreiwillig. Man schämt sich schon fast fremd.

Peter Artmann · 26.09.08 Peter Artmann · 26.09.08

· 11:57 Uhr

Ich muss noch unbedingt die Veröffentlichung finden, in der die Vererbungswahrscheinlichkeit für die Präferenz für die Autofarbe blau berechnet wird. Gucken Sie sich doch das ICD‐10 Diagnoseschema mal genauer an und schämen Sie sich, dass sie behaupten zu wissen, was ADHS in der Diagnose ihres Kollegen bedeuten kann. Und jetzt mit DATs und SPECTs zu kommen, ist so eine hanebüchene und spekulativ

Wissenschaft hat das nicht mehr viel zu tun, allerhöchstens mit Egobestätigung auf Kosten der Kranken.

Warum nicht gleich nach der Verstrahlung der Kinder noch eine Liquorpunktion vorschlagen?

mit

Mit Ihrer Einstellung haben Sie sich als Arzt gnadenlos disqualifiziert.

haben Sie sich als Arzt gnadenlos disqualifiziert. ADHS · 26.09.08 · 12:14 Uhr Herr Artmann, im

ADHS · 26.09.08

· 12:14 Uhr

Herr Artmann, im Gegensatz zu Ihrem vereinfachten Link bez. der Diagnosekriterien (den zu lesen Sie vielleicht gerade noch so in der Lage sind) gibt es auch noch sogenannte "Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kinder‐ und Jugendpsychiatrie und ‐psychotherapie". Übrigens eine Seite die nicht von Google‐Ads zugemüllt ist. Eine Schande für Sie, daß ich Ihnen das sagen muss:

Hier wird klar, daß zur (Ausschluß‐) Diagnose und Behandlung von ADHS ein Sachverstand benötigt wird, den Sie auf keinen Fall haben. Ihre Darstellung ist tendenziös und und falsch.

Peter Artmann · 26.09.08 · 12:25 Uhr Ich wusste gar nicht, dass ich therapiere ‐

Peter Artmann · 26.09.08

· 12:25 Uhr

Ich wusste gar nicht, dass ich therapiere ‐ Sie nehmen mich wohl als Kollegen wahr? Ich bin aber kein Arzt. Aber wahrscheinlich hindert Sie ihr ausgeprägter Sachverstand an der Erkennung dieser Tatsache. Ich frage mich nur, ob SIE sich die Kinder, die SIE behandeln, eigentlich individuell anschauen oder ob das für Sie nur noch Stichwortgeber sind, die ihre Theorie bestätigen müssen.

Stichwortgeber sind, die ihre Theorie bestätigen müssen. ELphaba · 26.09.08 · 12:32 Uhr Sie geben ihr

ELphaba · 26.09.08

· 12:32 Uhr

Sie geben ihr aber eine nichtvertretbare Meinung ab, die Eltern bezüglich der Diagnose ihrer Kinder beeinflussen kann. Das kann für Kinder fatale Folgen haben. Alos seien Sie besser Still, wenn Sie keinen Plan haben. Und jedes Kind wird individuell angeschaut, das ist bei einer ADHS‐Diagnose unabdingbar und BTM Rezepte gibts nicht zwischen Tür und Angel

und BTM Rezepte gibts nicht zwischen Tür und Angel ADS/ADHS · 26.09.08 · 12:44 Uhr Ich

ADS/ADHS

· 26.09.08

· 12:44 Uhr

Ich glaube Sie überschätzen sich, kein Arzt würde Sie als Kollegen wahrnehmen

sich, kein Arzt würde Sie als Kollegen wahrnehmen ADHS · 26.09.08 · 12:44 Uhr Herr Artmann,

ADHS · 26.09.08

· 12:44 Uhr

Herr Artmann, nennen Sie mir bitte die Stelle, an denen ich bei Ihnen vorausgesetzt haben soll sie würden "therapieren". Allein diese Ihre Wahrnehmung ist ein Beweis Ihres Tunnelblicks. Ich spreche Ihnen lediglich den Sachverstand zum Thema ADHS ab, den Sie sich hier jedoch hemmungslos und sicherlich auch zu Lasten von Betroffenen anmaßen.

und sicherlich auch zu Lasten von Betroffenen anmaßen. Peter Artmann · 26.09.08 · 12:55 Uhr "Hier

Peter Artmann · 26.09.08

· 12:55 Uhr

"Hier wird klar, daß zur (Ausschluß‐) Diagnose und Behandlung von ADHS ein Sachverstand benötigt wird, den Sie auf keinen Fall haben." Aber sofern hier tatsächlich besorgte Eltern vorbeischauen, freue ich mich, dass die Eltern in diesem Thread lesen können, was für schöne, neue Kleider die potenziellen Therapeuten ihrer Kinder tragen. Zuerst gefiel mir die Richtung nicht, in die sich die Diskussion entwickelte, aber jetzt weiß ich, dass dieser Thread sehr wertvolle Informationen (bzw das Gegenteil) enthält. Insofern möchte ich mich für die vielen Beiträge bedanken.

möchte ich mich für die vielen Beiträge bedanken. ADHS · 26.09.08 · 13:02 Uhr Herr Artmann,

ADHS · 26.09.08

· 13:02 Uhr

Herr Artmann, wenn Sie nicht wissen was Sie sagen sollen, dann sind Sie halt still.

Elphaba · 26.09.08 · 13:04 Uhr Manchen sollte man die Tastatur wegnehmen student c ·

Elphaba · 26.09.08

· 13:04 Uhr

Manchen sollte man die Tastatur wegnehmen

· 13:04 Uhr Manchen sollte man die Tastatur wegnehmen student c · 04.10.08 · 00:11 Uhr

student c · 04.10.08

· 00:11 Uhr

Herr Artmann, ich habe meinen letzten langen Text hier gepostet, um Ihnen die Fakten bezüglich ADHS auf dem Silbertablett zu präsentieren. Und zwar deshalb, weil Sie in meinen Augen nicht hinreichend recherchiert haben. Sie müssen also lediglich meinen Text lesen. Und wenn Sie wollen, dann können Sie die Aussagen nachprüfen. Leichter kann man es Ihnen einfach nicht mehr machen. Aber was ich erlebe, ist, dass sie das ganze einfach als "Blödsinn" oder "Schreibunfall" abtun, anstatt sich darüber Gedanken zu machen. Mit stichhaltigen Gegenargumenten haben Sie bis jetzt noch nicht geantwortet. Es tut mir leid, aber das beweist, Sie sind absolut nicht kritikfähig. Und das, obwohl Sie hier angeblich wissenschaftlich schreiben wollen. Eine Schande für die Wissenschaft! Gut, ich kann Sie nicht zwingen, unvoreingenommen Tatsachen zu überprüfen oder wissenschaftlich zu recherchieren. Aber ich gebe Ihnen zu bedenken, dass Sie mit der Angstmache vor angeblich unzuverlässigen Ärzten und vor Methylphenidat nicht einem einzigen Kind einen Gefallen tun! Ich habe Ihnen schon einmal die Frage gestellt, aber ich stelle Sie gerne nochmal:

Worin besteht Ihre Motivation, diese unüberprüften Falschaussagen zu verbreiten? Und sagen Sie jetzt bitte nicht, dass es Ihnen um die Kinder gehe. Denn dann wären die Kinder es Ihnen auch wert, eine solide Recherche zu betreiben. Jedes Kind, dessen Eltern sich von Ihnen abschrecken lassen, eine angemessene Behandlung zu zu lassen, kann sich bei Ihnen bedanken. Tun Sie mir doch bitte den Gefallen und belesen Sie sich über das Thema ADHS und stellen Sie Ihre obigen Aussagen richtig! Bitte, wenigstens den Kindern zu liebe! Übrigens: Es ist keine Schande, Fehler zu machen. Das passiert uns allen mal. Aber bis zum bitteren Ende diesen Fehler zu verteidigen, ist schäbig. Ich glaube, viele Menschen hätten mehr Respekt vor Ihnen, wenn Sie in der Lage wären, Ihre dürftige Recherche und die fehlende Kenntnis bzgl. ADHS als einen Fehler zuzugeben.

die fehlende Kenntnis bzgl. ADHS als einen Fehler zuzugeben. Flash · 09.12.08 · 22:30 Uhr Bloggen

Flash · 09.12.08

· 22:30 Uhr

Bloggen ist eben oftmals nichts anderes als populistisches Auf‐den‐Schlamm‐hauen. Warum soll man etwas zurückziehen oder richtigstellen, was zu so schönen und kontroversen Diskussionen führt? Ich verstehe Hern Artmann da vollkommen. Einfach mal provokative Thesen raushauen, das kommt immer gut. Mach' ich auch so. ;)

Entweder man verdrischt seine Kids oder man verabreicht Ritalin. Ritalin ist humaner, es ist nämlich gewaltlos. Hehe! Coole Alternativen, wie ich finde.

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