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Schulprogramm Siegerland-Grundschule Berlin, Bezirk Spandau Mit Freude lernen 1

Schulprogramm

Siegerland-Grundschule

Berlin, Bezirk Spandau

Mit Freude lernen

1

Gliederung

1. Grundsätze der Bildungs- und Erziehungsarbeit

2. Schulspezifische Rahmenbedingungen

3. Prozess der Schulprogrammentwicklung

3.

1

Steuergruppe

3.

2

Erweiterte Schulleitung

4. Bestandsanalyse

4.

1

Unterrichtsentwicklung (UE)

4.

1. 1

IT- Medieneinsatz

4.

1. 2

Projektarbeit

4.

1. 3

Förderunterricht

4.

1. 4

Schulanfangsphase

4.

1. 5

Brückenklasse

4.

2

Organisationsentwicklung (OE)

4.

2. 1

Schulleitung

4.

2. 2

Gremienarbeit

4.

2. 3

Kooperation mit externen Einrichtungen

4.

2. 4

Ganztagsbetreuung

4.

3

Personalentwicklung (PE)

4.

3. 1

Fortbildung

4.

3. 2

Sekretärin und Hausmeister

4.

3. 3

Lehramtsanwärter/innen und Praktikanten/innen

4.

4.

Schulleben

4.

4. 1.

Kooperation Elternhaus - Schule

4.

4. 2

Mediation – Prävention – soziales Lernen - Schülerparlament

4.

4. 3

Außendarstellung

4.

4. 4

Kultur der Anerkennung

4.

4. 5

Schulsozialarbeit

4.

4. 6

Gesundheit

4.

4. 7

Bonus-Programm

5. Pädagogische Leitsätze

6. Entwicklungsziele/ Arbeitsschwerpunkte

6. 1

Lesestrategien

2

6.

1. 1

Lesestrategien (SAPH)

6.

2

IT- Medien im Unterricht

6.

3

Innere Differenzierung

6.

4

Projektarbeit

6.

5

Mediation

6.

6

Kooperation Elternhaus - Schule

6.

7

Fortbildung

7. Evaluation

8. Schlussbemerkung

Das Schulprogramm wurde im Schuljahr 2005/6 entwickelt. Im Schuljahr 2013/14 erfolgte eine vollständige Überarbeitung, die ihren Abschluss mit der einstimmigen Annahme durch die Gesamtkonferenz im März 2014 und der Schulkonferenz im April 2014 fand. Eine Ergänzung beschloss die Schulkonferenz am 1. 10. 2015 bezüglich von Begrifflichkeiten, des veränderten Evaluationsschwerpunktes, der erweiterten Schulleitung sowie der Aktualisierung der Daten auf Empfehlung der Gesamtkonferenz. Außerdem erfolgten weitere redaktionelle Anpassungen.

1. Grundsätze der Bildungs- und Erziehungsarbeit

Das Schulprogramm der Siegerland – Grundschule bietet allen in der Schule pädagogisch tätigen Kräften eine Orientierung und einen verlässlichen Rahmen pädagogischen Handelns. Die Ausrichtung auf diese gemeinsame Struktur erlaubt dennoch die Umsetzung vielfältiger Ideen und Projekte. Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Kinder mit ihren Stärken, Bedürfnissen und bestehenden Förderbedarfen. Zur Entfaltung der Persönlichkeit der Kinder (wie sie im SchulG § 1 verankert ist) gehört neben dem Erwerb fachlicher und methodischer Kompetenzen, auch die sozialen und kommunikativen Kompetenzen. Es geht um einen umfassenden Bildungsbegriff, der gerade in der gebundenen Ganztagsgrundschule von zentraler Bedeutung ist. In Zusammenarbeit mit dem freien Träger FIPP e. V. legen wir entsprechend den Erfordernissen des Umfeldes Wert auf:

Anpassung der Lerninhalte und –methoden an die Schüler/innen entsprechend dem

Stand

der Unterrichtsentwicklung

Gegenseitige Achtung, Anerkennung und Wertschätzung Schaffung eines positiven Lernklimas (Freude am Lernen, Lernerfolge gewährleisten, Motivationssteigerung) Reflexion der eigenen pädagogischen Arbeit sowie Teilnahme an Fortbildungs- veranstaltungen

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2.

Schulspezifische Rahmenbedingungen

Seit Sommer 2000 wird die Entwicklung der Siegerland-Grundschule in der Homepage dokumentiert. Hier finden sich im Link “Schulchronik“ Daten und Informationen zum Schulleben der letzten 40 Jahre unter der Adresse der Homepage:

www.siegerland.schule-berlin.net

Eckdaten der Chronik sind:

- Bau in der Westerwaldstraße im „Falkenhagener Feld" 1965, Namensgebung 1967

- Filialbetrieb in der Remscheider Straße 3-7 seit 1991

- 50-Jahr-Feier Mai 2015

- Umstrukturierungsmaßnahmen seit dem Schuljahr 2015/16 mit dem Ziel Abschaffung des Filialbetriebes: Bau eines modularen Ergänzungsbaus auf dem Schulhof des Haupthauses, Erweiterungsbau der Mensa

- Planung umfangreicher energetischer und brandschutztechnischer Maßnahmen sowie die

Herstellung der Barrierefreiheit für das gesamte Haupthaus ab dem Schuljahr 2015/16. Die Fertigstellung wird sich bei laufendem Schulbetrieb über mehrere Jahre hinziehen, was für alle Beteiligten große Herausforderungen mit sich bringt.

Stammhaus:

- Sommer 2000: Renovierung des Schulgebäudes

- 2005/6 Grundsteinlegung und Richtfest zur Erweiterung des Schulgebäudes mit Mensa im Zuge der Entwicklung zur gebundenen Ganztagsschule

- Umgestaltung des Schulhofes seit 2010: Installation einer Kletterspinne mit Rutsche, Kletterwand, Neugestaltung der Weganlagen und des Schulgartens

- 2012: Sanierung der Toilettenanlagen (altersgerechte Sanitäreinrichtungen)

- Präsenz von 13 Klassen (Schulhaus 3zügig konzipiert ohne Teilungsräume).

- vollständige Vernetzung seit 2000, jeder Klassenraum ist mit einem Smartboard ausgerüstet

- Fachräume: PC Raum, T N U Raum, Werkraum, Lehrküche, Mehrzweckraum, Turnhalle (nicht teilbar)

- Die Ganztagsbetreuung findet neben den Klassenräumen in 4 Funktionsräumen (Bewegungs-, Kreativraum usw.) statt

- Bau eines modularen Ergänzungsbaus auf dem Schulhof am Hermann-Schmidt-Weg 2015

- Mensaerweiterung 2015

Filiale:

- provisorische Lösungen im Bereich Lehrerzimmer, Verwaltung

- Einrichtung eines PC-Raumes 2004

- Aufbau von Streetballkörben und Klettergeräten 2004

- Gestaltung des Betreuungsbereiches (4 Räume seit 2005)

- Vielfältige Bemühungen zur Zusammenführung beider Standorte

- Verschiedene Aktionen zur Gestaltung der Räume mit Hilfe der Eltern 2013

- Präsenz von 5 Klassen, 1 Willkommensklasse

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Lernumfeld und Ausgangsbedingungen:

Das Einzugsgebiet der Schule befindet sich zum großen Teil im Gebiet des Quartiersmanagement Falkenhagener Feld Ost. Der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund beträgt ca. 72%, davon bilden einen Großteil türkische und arabische Kinder. Schüler aus Osteuropa (aus polnisch und russisch sprechenden Familien) komplettieren die Zahl der Kinder mit nichtdeutscher Herkunftssprache. Der Anspruch auf kostenlose Bereitstellung von Lernmitteln besteht seit dem Schuljahr 2015/16 bei rund 75% der Familien. Das Einzugsgebiet der Schule gilt als Problemkiez nach dem Sozialatlas des Landes Berlin (Anlage: Berliner Forum Gewaltprävention Nr. 47, Einschulungsuntersuchung 2010, neuere Untersuchungen liegen nicht vor). Aus dieser Situation heraus ergeben sich für die Schule eine Reihe von Aufgaben, die vor einer erfolgreichen Unterrichtsarbeit, bewältigt werden müssen. Die Schule hat in vielfältiger Weise auf diese Herausforderungen reagiert. Im Schulprogramm spiegelt sich das in vielen Feldern wider (Frühstücksangebot, Angebote zur Gesundheit, soziales Lernen, Stärkung der Selbstwahrnehmung, differenzierte Lernangebote usw.) Die Sprachkompetenz der Kinder liegt im unteren Niveau. Seit 2002 führt die Siegerland- Grundschule Spracheingangstests durch. In den Vergleichs- und Orientierungsarbeiten erzielen die Schüler im Allgemeinen Leistungen die unter dem Berlin-Standard liegen, insbesondere Sprachdefizite und mangelnde soziale Unterstützung im Lernprozess erscheinen als wesentliche Ursache.

Die Schule ist auf zwei Standorte verteilt:

Haupthaus:

Hermann-Schmidt-Weg 4, 13589 Berlin

Filiale: Remscheider Str. 3 – 7, 13583 Berlin Die Organisation der Schule erfolgt ausschließlich über das Stammhaus. Das Problem der räumlichen Distanz zwischen dem Haupthaus und der Filiale wird durch eine entsprechende organisatorische Struktur abgemildert. Es erfolgt eine Anbindung von Lehrkräften an den jeweiligen Standort. Einen Wechsel zwischen Haupthaus und Filiale ist nur noch auf wenige Lehrkräfte beschränkt. Eine Verknüpfung beider Standorte ist durch die Mitglieder der erweiterten Schulleitung initiiert worden.

Seit 2005 besteht eine Kooperation mit dem freien Träger der Jugendhilfe FIPP e. V., der den gebundenen Ganztag organisiert.

Die Schule ist dreizügig ausgelegt, wobei durch die unterschiedliche Verweildauer in der Schulanfangsphase (JüL 1/2), nicht in jedem Jahr drei 3. Klassen gebildet werden können. Aktuelle Schuldaten werden in das Portfolio für Lehrkräfte und Erzieher aufgenommen, da diese einem ständigen Wechsel unterliegen.

3. Prozess der Schulentwicklung und Fortschreibung des Schulprogramms

Seit 2010 beschäftigten sich alle schulischen Gremien intensiv mit dem 1. Inspektionsbericht, der dem Bereich innere Differenzierung einen Entwicklungsbedarf bescheinigt. Hieran anknüpfend befasste sich der neue Evaluationsschwerpunkt mit diesem Thema. Der Prozess der Konsensbildung erstreckte sich über ein halbes Jahr. Die Evaluationsbeauftragten waren hierbei äußerst hilfreich und zielführend. Dieser Bereich der Evaluierung fand seinen Abschluss im Schuljahr 2014/15, bleibt aber für die Unterrichtsarbeit weiterhin von zentraler Bedeutung.

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Ein weiterer Schwerpunkt liegt im IT-Bereich. Die Schule erzielt hier regelmäßig Erfolge sowohl auf der nationalen als auch auf der internationalen Ebene. Eine Lehrkraft übernimmt auf diesem Gebiet eine Vorreiterrolle. Durch systematische Fortbildungen und die Erfolge ist für viele Lehrkräfte die Bedeutung der neuen Medien für die Schüler erheblich gewachsen.

Neu hinzugekommen ist der Entwicklungsschwerpunkt Sprachbildung. Angesichts der VERA Ergebnisse ist klar, dass es sich hier um ein gesamtschulisches Aufgabenfeld aller Fächer und den Ganztag betreffend handelt. Von daher hat sich die Gesamtkonferenz dafür entschieden, erst einmal bei den Lesekompetenzen der Schüler anzusetzen.

Das soziale Miteinander ist ebenfalls für unsere Schule von immenser Bedeutung. Es spiegelt sich mehrfach in den unterschiedlichen Bereichen wider.

Mit dem 2. Inspektionsbericht vom Mai 2014 ergibt sich ein neuer Schwerpunkt in der Evaluation:

Kooperation Elternhaus – Schule. Hierzu werden zur Zeit Evaluationsbögen entwickelt und erprobt.

3. 1 Steuergruppe

Die Steuergruppe ist fester Bestandteil in der Schulentwicklung. Die Mitglieder werden jährlich auf der 1. Gesamtkonferenz bestätigt bzw. neu gewählt. Dabei ist analog zur Schulkonferenz auch der Ganztag mit einer/einem Vertreter/in beteiligt. Als Tagungsrhythmus hat sich ein monatliches Treffen bewährt. Aufgrund der Umstrukturierung der Schule zu einer vollständig gebundenen Ganztagsgrundschule stand in den letzten drei Jahren das Rhythmisierungskonzept im Vordergrund der Arbeit innerhalb der Steuergruppe. Das an einem Studientag entworfene Konzept wurde ein Jahr lang erprobt, bedurfte aber der Überarbeitung. Des Weiteren wurde an der Überarbeitung des Schulprogramms gearbeitet. Nach der Überarbeitung des Schulprogramms wird sich die Steuergruppe mit der Teamarbeit befassen.

1. 2

Erweiterte Schulleitung

Die „Erweiterte Schulleitung“ ist fester Bestandteil in der schulischen Struktur der Siegerland- Grundschule als Beteiligungsmöglichkeit für das pädagogische Personal. Die Mitglieder werden für jeweils zwei Jahre auf der 1. Gesamtkonferenz gewählt. Die Schulleitung und die Ganztagsleitung gehören der erweiterten Schulleitung automatisch an. In jedem Fall soll ein Mitglied der erweiterten Schulleitung aus der Filiale kommen, um eine enge Verzahnung zu gewährleisten.

4.

Bestandsanalyse

Die Bestandanalyse orientiert sich an den Vorgaben des Schulprogramms von 2006, wurde fortgeschrieben und seit dem Schuljahr 2011/12 auf den aktuellen Stand gebracht. Folgende Schwerpunkte werden besonders betrachtet und bearbeitet:

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Ganztagsbetreuung

Gebäude /Hof

Beteiligung/ Soziales Klima

Evaluation

Fortbildung

Unterricht/ Erziehung

Organisation

Umfeld

Fortbildung Unterricht/ Erziehung Organisation Umfeld Außendarstellung Kooperation 4. 1. Unterrichtsentwicklung
Fortbildung Unterricht/ Erziehung Organisation Umfeld Außendarstellung Kooperation 4. 1. Unterrichtsentwicklung
Fortbildung Unterricht/ Erziehung Organisation Umfeld Außendarstellung Kooperation 4. 1. Unterrichtsentwicklung
Fortbildung Unterricht/ Erziehung Organisation Umfeld Außendarstellung Kooperation 4. 1. Unterrichtsentwicklung

Außendarstellung

Kooperation

4. 1. Unterrichtsentwicklung (UE)

5. 1. 1

IT- Medieneinsatz

Der IT- Medieneinsatz ist Entwicklungsschwerpunkt (vgl. 6.2. IT– Medien) Im Einsatz neuer Medien erzielt die Schule kontinuierlich Erfolge. Dies belegen Preise bei verschiedenen Wettbewerben (z. B. 2013 wurde im Rahmen von eTwinning der 1. und 3. Platz auf nationaler Ebene belegt). Die Notwendigkeit von Medienkompetenz ist inzwischen etabliert und gesamtschulisch verankert. Fortbildungskurse werden in jedem Jahr auf schulinterner Ebene angeboten und zeigen regen Zuspruch. Computer- und smartboardgestützter Unterricht findet in allen Fächern Anwendung. Im Schwerpunktfach werden in den 5. und 6. Klassen die bisher erworbenen Kenntnisse im Bereich der Computer-Programme vertieft und erweitert. Im schulinternen Curriculum ist das Internetseepferdchen als abzulegende Prüfung verankert. Der Einsatz von IT- Medien wird fortlaufend ausgebaut und fortentwickelt.

4. 1. 2

Projektarbeit

Die Projektarbeit ist fester Bestandteil der Unterrichtsarbeit und des Ganztagsangebots. Um vor allem die Aufsplitterung in die verschiedenen Fächer aufzuheben und ein sinnvolles, umfassendes Lernen zu ermöglichen sowie die Interessen der Schüler/innen stärker zu berücksichtigen, ist die Projektarbeit von zentraler Bedeutung. Anhand der Evaluation wird erkennbar, dass sie an der Schule etabliert ist. Um auch weiterhin ein besonderes Augenmerk auf die Projektarbeit zu legen, wurde durch die Schulkonferenz eine einwöchige Projektarbeit für die gesamte Schule pro Schuljahr festgelegt. Institutionalisiert sind die Projekttage vor den Herbst-, Weihnachts- und Osterferien, allerdings besteht hier die Wahlfreiheit für die jeweiligen Klassen. Großteilig findet hier eine klassenübergreifende Organisation statt. Daneben gibt es die unterschiedlichsten Projekte über das gesamte Schuljahr verteilt. Projekte mit der Jugendtheaterwerkstatt gehören ebenfalls zum Schulprogramm.

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An dem Projekt „Vielfalt“ nahmen 4 Jahre auf freiwilliger Basis Klassen teil. Das Projekt zur Umgestaltung eines Klassenraumes fand auch in pädagogischen Zeitschriften über Berlin hinaus großes Aufsehen und vielfältige Anerkennung. Seither gibt es Führungen für pädagogisch interessierte Kräfte. Sämtliche Projekte werden über den Infopoint einer großen Schulöffentlichkeit zur Kenntnis gegeben.

4. 1. 3

Förderunterricht

Das Fördern von Kindern mit Lerndefiziten oder Lernproblemen nimmt einen großen Raum ein. Das Förderband in der 0. Stunde wurde im Zuge des Ausbaus zu einer gebundenen Ganztagsschule abgeschafft. Für den Bereich Deutsch wurden zahlreiche schulinterne Fortbildungen angeboten. Der Fachbereich Mathematik beschäftigte sich ausführlich mit dem Thema Dyskalkulie. Die Schule wurde zertifiziert, da der überwiegende Teil der Lehrkräfte an der externen Fortbildung zur Dyskalkulie teilnahm. Für die Integrationskinder werden spezifische Förderpläne angelegt, regelmäßig überprüft und den aktuellen Gegebenheiten angepasst. In den kommenden Jahren wird ein Hauptaugenmerk auf die Kinder mit Verhaltensproblematiken zu richten sein. Vor allem den Integrationserzieher/innen kommt während der Unterrichtsarbeit hier große Bedeutung zu. Die Anzahl dieser Kinder ist stetig im Steigen begriffen. Daher hat sich die Schule für die Teilnahme am ETEP-Konzept (Entwicklungstherapie – Entwicklungspädagogik) entschieden, um diesen Kindern eine positive schulische Laufbahn zu ermöglichen. Bisher haben 4 pädagogische Kräfte die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, des Weiteren konnte eine Lehrkraft mit ETEP-Ausbildung zum Schuljahr 2015/16 eingestellt werden, außerdem befinden sich zwei weitere pädagogische Kräfte in der Ausbildung. Ziel ist die Einrichtung einer sogenannten Brückenklasse oder einer EPU-Gruppe (entwicklungspädagogischer Unterricht) sein. Im Rahmen der Lernförderung über das Bildungs- und Teilhabepaket bietet die Schule Nachhilfe- unterricht an. Kooperationspartner der Schule ist GiZ. Unsere leistungsstarken Schüler- und Schülerinnen können in dem Programm „Leseprofis“ weiter ihre Stärken ausbauen. Der jährliche Vorlesewettbewerb richtet sich ebenfalls an die leistungsstar- ken Schüler/innen. Sie dienen als Vorbilder für die Schulgemeinschaft.

4. 1. 4

Schulanfangsphase

Die Neustrukturierung der Schulanfangsphase in der Siegerland-Grundschule ist weitgehend abgeschlossen. Sie wird in jahrgangsübergreifendem Lernen der Klassen 1 und 2 organisiert. Es wurde ein fundiertes Konzept entwickelt und überprüft. Ein fester Stamm von Klassenteams bestehend aus einer Lehrerin und einer Erzieherin/einem Erzieher unterrichtet in der Schulanfangsphase. Die Unterrichtsentwicklung hin zu einem individualisierten Lernen wurde federführend von der Fachkonferenzvorsitzenden betrieben. Die Planarbeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Unterrichtsarbeit. Durch die Einführung der NaWi-Kiste werden schon in der Schulanfangsphase erste Versuche zum naturwissenschaftlichen Arbeiten angeboten. Als schwierig wird der Übergang von der Schulanfangsphase in die 3. Klasse von Kollegen/innen hervorgehoben. Hier bedarf es weiterer Diskussionen und Überlegungen.

4. 1. 5

Brückenklasse

Parallel zur Schulanfangsphase wird eine Brückenklasse eingerichtet, die auf der Grundlage des ETEP-Konzeptes (Entwicklungstherapie/ Entwicklungspädagogik) arbeitet. Das in dieser Klasse tätige pädagogische Personal hat eine umfangreiche Fortbildung absolviert. Ein schulinternes Konzept liegt vor und wird nach zwei Jahren evaluiert.

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Ziel der Brückenklasse ist sich negativ abzeichnende Schullaufbahnen zu verhindern und den Kindern eine positive Entwicklung zu ermöglichen.

4. 2

Organisationsentwicklung (OE)

Das Ziel, Transparenz in Schulleitungshandeln zu schaffen, bleibt weiterbestehen. Es wurden neue Strukturen installiert, um ein höheres Maß an Zufriedenheit zu erzielen. Für die nächsten Jahre wird hierzu eine Befragung des pädagogischen Personals erfolgen. Mit Hilfe eines Geschäftsverteilungsplanes, der jeweils in der 1. Gesamtkonferenz aktualisiert wird, sind die Zuordnungen für jeden leicht zu erkennen. Ansprechpartner für bestimmte Bereiche können direkt kontaktiert werden, welches die Arbeit erleichtert, entlastet und für eine gute Teamentwicklung eine grundlegende Voraussetzung ist. Durch die Einführung eines Gremientages entfällt die mühsame Suche nach Sitzungsterminen ohne Unterrichtsausfall, außerdem gewährleistet diese Festlegung eine verlässliche Planung in persönlichen Dingen. Einmal monatlich findet eine Gesamtkonferenz oder eine Dienstbesprechung statt, um einen zeitnahen Informationsfluss zu gewährleisten. Die Einführung einer erweiterten Schulleitung diente ebenfalls der Schaffung von mehr Transparenz. Ein Schulportfolio wurde für die neuen Lehrkräfte erstellt und beinhaltet alle wichtigen und aktuellen Belange der Schule. Dieses Portfolio dient den neuen Lehrkräften zur Orientierung und als Leitfaden.

4.

2. 1

Schulleitung

Die gebundene Ganztagsgrundschule ist eine komplexe Organisation. Sie kann nur mit Hilfe klarer Teamstrukturen geführt werden. Folgende Gremien wurden eingerichtet bzw. fortgeführt:

1. Leitungsrunde:

Zusammensetzung: Schulsozialarbeiterin, Koordinierende Erzieherin + Stellvertretung, Erzieher/in + Lehrkraft aus der Filiale, Schulleiterin + Konrektor/in, Tagungsrhythmus: 1 x wöchentlich Themen: Abstimmung und Koordination zwischen der Schule und dem Ganztag, pädagogische Themen, Konflikte und Lösungsstrategien, Feste, Mittagessen, Einzelbesprechungen usw.

2. Erweiterte Schulleitung

Zusammensetzung: koordinierende Erzieherin, Lehrerin aus der Filiale, Konrektorin, Schulleiterin

Tagungsrhythmus: alle 14 Tage

Themen: vorwiegend schulorganisatorische Dinge, aktuell auftretende Probleme, Themen aus der Filiale

3. Jour fixe Schulleiterin – Konrektor/in

Tagungsrhythmus: 1 x wöchentlich Themen: Personalentwicklung, Vertretung, PKB, Schulentwicklung, Konferenzvorbereitun- gen usw. Um den Informationsfluss zwischen Kollegium und der Schulleitung zu gewährleisten wird je nach Bedarf das „Siegerland-Info“ für Lehrkräfte an das Schulleitungsbrett im Lehrerzimmer ausgehangen. Hier besteht weiterer Optimierungsbedarf bezüglich der Regelmäßigkeit und des Ablageortes auf LG10 (schulinterne Plattform). Weiterhin wird ein Ordner mit Kopien von Konferenzprotokollen für alle zugänglich im Lehrerzimmer aufbewahrt. Die Schulleiterin ist einmal wöchentlich in der Filiale präsent, um auch für die dort unterrichtenden Kollegen/innen ansprechbar zu sein. In den letzten Jahren konnten viele Dinge durch die Gewinnung von Sponsoren finanziert werden (Sparkasse, BrotZeit, Lions-Club, GSW, Siemens, Schulträger).

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Das Verfahren über den Umgang mit dem Schuletat ist wie folgt geregelt: Der Finanzbedarf wird schriftlich pro Fach abgefragt. Die Abstimmung erfolgt dann mit den Fachkonferenzvorsitzenden, die geplante Verteilung wird der Schulkonferenz zur Abstimmung vorgelegt. Das Thema verdeckte Schuldistanz (Eltern entschuldigen ihre Kinder in großem Umfang) wird durch die verpflichtende Abgabe der Fehlzeiten jeweils zu den Zeugnissen an die Schulsozialarbeiterin angegangen, um eine Übersicht zu erstellen und dann entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

4. 2. 2

Gremienarbeit

Aufgrund des in der Zwischenzeit durchgehend gebundenen Ganztagsbetriebes mussten für die Gremienarbeit neue Strukturen entwickelt werden. In dem Rhythmisierungskonzept wurde ein Tag als Gremientag festgelegt. Schulinterne Fortbildungen, Fachkonferenzen und Dienstbesprechungen finden hier den erforderlichen Raum. Die Dienstbesprechung wurde wiedereingeführt, um die Fülle der zu bearbeitenden Themen zu bewältigen. Nur eine schriftliche Information des Kollegiums reicht an dieser Stelle nicht aus, da viele Entscheidungen gemeinsam getragen werden müssen. Auch eine Übertragung an die Fachkonferenzen ist nicht zielführend. Die Fachkonferenzen initiieren und begleiten den Prozess der Unterrichtsentwicklung. Einheitliche Beurteilungsmaßstäbe werden hier entwickelt und verabschiedet. Die Gesamtkonferenz dient dem intensiven Austausch aller pädagogischen Kräfte an der Schule (Lehrkräfte und Erzieher/innen). Der zeitliche Rahmen ist verlässlich (ca.1,5 Stunden bis maximal 2 Stunden pro Sitzung). Pro Monat findet entweder eine Dienstbesprechung oder eine Gesamtkonferenz statt. Die Fachkonferenzen organisieren ihre Tagungstermine selbstständig. An den Gesamtkonferenzen werden vorwiegend Themen behandelt und bearbeitet, die sowohl die Schule als auch den Ganztag betreffen, da in diesem Gremium alle an der Schule tätigen pädagogischen Kräfte teilnehmen und Stimmrecht haben. In den Dienstbesprechungen werden Bereiche thematisiert, die in erster Linie schulische Belange betreffen bzw. von aktueller Bedeutung sind. Neu eingeführt wurde die zweimal jährlich stattfindende Konferenz aller Fachkonferenz- vorsitzenden. Hier werden fächerübergreifende Themen erörtert und Umsetzungsstrategien entwickelt.

4. 2. 3

Kooperation mit schulexternen Einrichtungen

In den letzten Jahren erfolgte die bereits eingeleitete Öffnung der Schule in großem Umfang. Hierzu zählen die Kooperationen mit der Kita Remscheider Str. und der Kita Fantasia. Die JTW (Jugend Theater Werkstatt) Spandau ist seit Jahren verlässlicher Partner. Zahlreiche Projekte konnten realisiert werden. Mit der Wolfgang-Borchert-Schule ist eine integrierte Sekundarschule Kooperationspartner der Siegerland-Grundschule. Viele Gemeinsamkeiten (Schwerpunkt im IT-Bereich, Leseprofis, Sinus, usw.) führten zu dieser Kooperation. Die Technik-AG der Siegerland-Grundschule nutzt den Lego- Raum an der Wolfgang-Borchert-Schule für ihre Arbeit. Es finden Hospitationstage für Schüler/innen der 6. Klassen in der Wolfgang-Borchert-Schule statt, um den Übergang in die Oberschule zu erleichtern und reibungsloser zu gestalten. Ein Informationselternabend für die Eltern der 5. und 6. Klassen einmal im Schuljahr ist fester Bestandteil, um gute Grundlagen für die Übergangsentscheidung zu bieten. Über die Zusammenarbeit mit dem Quartiermanagement und dem Quartiersrat konnten für die Schule immer wieder Gelder akquiriert werden z. B. für die Anschaffung von Smartboards, körpergerechter Möblierung, Konfliktlotsenwesten usw. Auch das für alle Klassen durchgeführte Projekt „Gewaltfrei lernen“ wurde durch das QM finanziell unterstützt. Des Weiteren bestehen Kooperationen mit dem VdKI (Lesepaten), den Senior Partners in School (Mediationsangebot), Siemens (NaWi-Kiste), BrotZeit e. V. (kostenloses Frühstücksangebot). Die

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Öffnung der Schule für weitere Kooperationen wird ständig fortentwickelt. Dabei ist zu beachten, dass zur Pflege der Kooperationen erhebliche zeitliche Ressourcen erforderlich sind. Durch die Kooperation mit der naheliegenden Stadtteilbibliothek sind die vielfältigsten Projekte rund um das Lesen möglich (z. B. Autorenlesungen usw.), zu dem wird den Kindern eine Möglichkeit zur Freizeitgestaltung aufgezeigt. Die Kooperationen mit zwei Partner aus dem Sportbereich (Berliner Fußballverband e. V. und Kano) erweitern das schulische Angebot um Mädchenfußball und Judo. Weiterhin besteht seit Oktober 2013 mit dem Wechsel in der Klubhausleitung eine enge Kooperation. Dies findet seinen besonderen Ausdruck darin, das der Leiter des Klubhauses als externes Mitglied in der Schulkonferenz tätig ist. Für die Lernförderung nach dem Bildungs- und Teilhabegesetz konnte die Schule die Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben (GiZ) als Kooperationspartner gewinnen. Aufgrund der veränderten Struktur im Lehrerbereich ist die Kooperation mit der Partnerschule in Siegen etwas zum Erliegen gekommen. Drei Lehrkräfte haben sich jedoch diesem Bereich angenommen und wollen ihn wieder stärker aktivieren.

4. 2. 4

Ganztagsbetreuung

Die Ganztagsbetreuung wird über den freien Träger der Jugendhilfe FIPP e. V. gestaltet und organisiert. Durch die Leitungsrunde besteht ein enger Austausch zwischen Schule und dem Ganztag (die frühere Bezeichnung Hort wird durch den Begriff Ganztag ersetzt, weil die Arbeit und das Angebot viel umfangreicher ist als dies der Begriff Hort widerspiegelt). Gemeinsam nahm die Schule und der Ganztag (koordinierende Erzieherin, eine Vertreterin von FIPP e. V., eine Lehrerin und die Schulleiterin) seitdem Schuljahr 2010/11 bis zum Schuljahr 2013/14 an dem Netzwerk „Ganztägig Lernen“ teil. Thematisch ging es hier um die gute Gestaltung einer gebundenen Ganztagsschule z.B. Koordination von Bildungsangeboten, Teambildung Lehrer- Erzieher, Rhythmisierung usw. Eine weitere schulinterne Arbeitsgruppe beschäftigt sich ebenfalls mit der Gestaltung des Ganztages. Ab dem Schuljahr 2015/16 erfolgt die Teilnahme der Schule am Netzwerk zum Thema inklusiver Bildung. Die Begleitung im Schulalltag erfolgt durch die Bezugserzieher/innen: Unterrichtsbegleitung, Begleitung von Ausflügen und Klassenfahrten, Begleitung des Schwimmunterrichts mit einer ausgebildeten Schwimmtrainerin, zahlreiche AG-Angebote, Durchführung von Projekten, Begleitung im Mittagsband, angebotsreiche Ferienbetreuung, Ferienfahrten und Übernachtungen, Organisation des Spielplatzfests und des Fußballturniers usw. Besonderes Highlight für die Kinder unserer Schule ist der Schulhund Venya initiiert durch eine Bezugserzieherin. Ein schulinternes Konzept liegt vor. Viele Erzieher sind ausgebildete Facherzieher: Psychomotorik, Integration, Musik und Rhythmik, tiergestützte Pädagogik, ETEP, C-Trainer-Schein im Breitensport/dt. Sportabzeichen. Darüber hinaus finden regelmäßige Fort- und Weiterbildungen für die Erzieher/innen statt. Wert wird auf die gute Zusammenarbeit zwischen der jeweiligen Lehrkraft und dem/der Bezugserzieher/in gelegt. Die in den letzten Jahren gebildeten Teams haben sich etabliert. In einer festinstallierten Teamstunde werden die Klasse und die Kinder betreffende Dinge abgesprochen und lösungsorientiert bearbeitet. Die Erzieher/innen haben wöchentlich während ihrer Arbeitszeit eine Dienstbesprechung. Die gemeinsame Konferenz aller an der Schule pädagogisch tätigen Kräfte ist die Gesamtkonferenz.

4. 3.

Personalentwicklung (PE)

Aufgrund der Altersstruktur des Kollegiums findet seitdem Schuljahr 2010/11 ein starker Umbruch statt. Hier ist es von besonderer Bedeutung für eine passgenaue Nachfolge zu sorgen. Allerdings gestaltet sich dieses aufgrund der Bewerberlage bei den zentralen Bewerberverfahren als äußerst schwierig und häufig nicht realisierbar. Der spezielle Fachbedarf war aufgrund der Bewerberlage nicht abzudecken. Über die Schiene der Personalkostenbudgetierung konnten einige kompetente

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Bewerberinnen akquiriert werden. Vertretungskräfte konnten für die berufsbegleitende Ausbildung gewonnen werden. Allerding ist hier zu berücksichtigen, dass eine intensive Begleitung durch erfahrene Lehrkräfte erforderlich ist. In den letzten Jahren müssen aufgrund des hohen Bedarfs auch Studienräte eingestellt werden. Auch hier besteht aufgrund der Ausbildung das Erfordernis der Begleitung und Beratung durch die erfahrenen Grundschullehrkräfte. Die hierfür erforderlichen Ressourcen stellen die Schule vor erhebliche Schwierigkeiten. Vor allem im Bereich der Sonderpädagogik besteht an der Schule ein sehr hoher Bedarf. Hierauf wird in den nächsten Jahren ein verstärktes Augenmerk zu richten sein. Der Wechsel auf der Konrektorenebene zeichnete sich bereits vor zwei Jahren ab. Eine Lehrkraft wurde frühzeitig angesprochen und in viele Bereiche auf Schulleitungsebene eingewiesen. Das Bewerberverfahren ist abgeschlossen, die Anhörung durch die Schulkonferenz ist erfolgt. Von daher konnte ein nahtloser Übergang im Wechsel auf der Leitungsebene vollzogen werden. Das Ausscheiden der Schulleiterin wurde ebenso langfristig zusammen mit der Schulaufsicht geplant, die Ausschreibung der Stelle erfolgte zeitnah, sodass auch hier ein Wechsel nahtlos vollzogen werden konnte. Eine weitere Kollegin konnte für die Ausbildung für die Sprachkoordination gewonnen werden und schloss diese erfolgreich im Schuljahr 2014/15 ab. Durch das Ausscheiden der Fachkonferenzvorsitzenden im Fach Deutsch, die auch die gesamte Diagnostik durchführte, wurde eine Umstrukturierung notwendig. Die Diagnostik im LRS-Bereich und weitere diagnostische Verfahren werden von einer neu eingestellten Fachkraft mit dem Fach pädagogische Psychologie übernommen. Die Neubesetzung von zentralen Aufgabengebieten für die Schulentwicklung erfordern stets intensive Gespräche und einen längeren zeitlichen Vorlauf. Die gemeinsame Koordination und Absprache in der Personalentwicklung von Ganztag und Schule ist von zentraler Bedeutung. Für übergeordnete Aufgaben wie z. B. die Sprachkoordination, Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern usw. wurden aus dem Erzieherbereich Erzieher/innen benannt. Auf diese Weise erfolgt die enge Verknüpfung von Ganztag und Schule. Federführend in der Schulentwicklung sind nach wie vor die Fachkonferenzen Deutsch (intensive Diagnostik im LRS-Bereich, Lesewettbewerb, Vorlesetage, Leseprojekte wie Antolin usw.), Mathematik (Sinus-Schule) und IT (erfolgreiche Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben). Die Bereitschaft zur Innovation und kreativen Selbstgestaltung ist in vielen Fachkonferenzen etabliert. Die große Fortbildungsbereitschaft ist in den Fachkonferenzen Naturwissenschaft/ Mathematik (Sinus-Transfer Projekt), Deutsch und DaZ- Unterricht, Schulanfangsphase (JüL) und IT stark ausgeprägt.

4.3.1. Fortbildung

SCHILF ist ein Entwicklungsschwerpunkt im Bereich Fortbildung (vgl. 6.7. Fortbildung) Die Kompetenz im Kollegium soll verstärkt genutzt werden. Schulinterne Angebote wurden insgesamt gut angenommen. Im Bereich Deutsch einschließlich der Förderung, IT- Medieneinsatz, musisch-ästhetischer Erziehung und Sinus wurden bislang vielfältige Angebote gemacht und gut angenommen. Diese sollen regelmäßig fortgeführt werden. Die Teilnahmenotwendigkeit wird in den Fachkonferenzen erörtert. Die Entwicklung eines jährlichen SCHILF Planes wird angestrebt, im IT- Bereich ist dies bereits realisiert. Wichtig sind die strukturierten Gremiensitzungen in den Fachbereichen Deutsch und LRS, Mathematik und in der Schulanfangsphase (JüL). Die Kolleginnen und Kollegen bilden sich im Rahmen der Stufenkonferenzen und Fachkonferenzen fort und setzen Impulse für die Qualifizierung innerhalb des Kollegiums. Konferenzen mit Fortbildungsinhalten werden von Teams gestaltet. Teilnahme an bezirklichen Gremien führt zur Multiplikation der Inhalte im Kollegium.

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Gemeinsame Studientage mit Lehrkräften und Erziehern/innen wurden bereits zu den Themen Rhythmisierung, Gesundheit und ETEP (Entwicklungstherapie – Entwicklungspädagogik) erfolgreich durchgeführt. Ein Tridem aus Lehrerin, Erzieherin und Schulsozialarbeiterin nehmen regelmäßig an den angebotenen Fortbildungen im Rahmen der Schulsozialarbeit teil.

4. 3. 2

Sekretärin und Schulhausmeister

Das Sekretariat wird von der seit 2010 neu an die Schule gekommenen Sekretärin gut strukturiert geführt. Die pädagogische Arbeit erfährt hierüber eine kompetente Unterstützung. An der guten Erhaltung der Schule hat der Hausmeister wesentlichen Anteil. Er übernimmt selbstständig in wesentlichen Bereichen den Kontakt zum Schulträger, um die Mängelbehebung zu veranlassen. Beide sind gut in die gesamtschulische Arbeit eingebunden.

4. 3. 3

Lehramtsanwärterinnen/ Lehramtsanwärter & Praktikanten

Zunehmend gewinnt die Ausbildung von Lehramtsanwärtern/innen für die Schule in zweierlei Hinsicht an Bedeutung:

1. Zum einen fließen durch den/die Anwärter/in Impulse der aktuellen Ausbildung in den Unterricht. Insofern profitieren in der Regel Lehrkräfte und der Unterricht allgemein von Lehramtsanwärtern. 2. Zum anderen kann der Lehrkräftebedarf der Schule passgenauer über die fertig ausgebildeten Lehrkräfte abgedeckt werden. Dies ist angesichts des riesigen Bedarfs an Lehrkräften künftig von immenser Bedeutung. Das Kollegium zeigt eine hohe Bereitschaft in der Betreuung von Lehramtsanwärtern. Deshalb gibt es durchgängig Lehramtsanwärter/innen an der Schule. Auch Praktikanten/innen werden als Bereicherung des Unterrichts- und Schulalltags gesehen und können ihr Praktikum an der Schule absolvieren. (Zur berufsbegleitenden Ausbildung siehe den Abschnitt Personalentwicklung.)

4. 4

Schulkultur und Schulleben

Traditionen, Schulfeste, die Stadtteilarbeit, die Akzentuierung der Projektarbeit und differenzierte Lernangebote, die Kultur der Anerkennung, die Teamarbeit sind wesentliche Bestandteile für die gelungene Schulkultur und bereichern diese nachhaltig. Das insgesamt entspannte und freundliche Klima an der Schule ist ein Beleg dafür.

4. 4. 1

Kooperation Elternhaus - Schule

Dieser Bereich ist Entwicklungsschwerpunkt (vgl. 6.6 Kooperation Elternhaus – Schule)

Aus der Sicht der Schule ist eine größere Elternbeteiligung für eine positiv verlaufende schulische Entwicklung der Kinder wünschenswert und notwendig. Insbesondere die Begleitung der eigenen Kinder in schulischen Angelegenheiten (Unterstützung des Lernprozesses, Lernmotivation, Bedeutung schulischen Lernens usw.) ist eher schwach ausgeprägt. Die Schule hat ein vielfältiges Angebot zur Einbeziehung der Eltern entwickelt:

- Informationen der Eltern durch Elternbriefe (2 x jährlich jeweils zu den Zeugnissen)

- Über den Infopoint wird die Elternschaft zusätzlich über alle aktuellen Entwicklungen und

Termine informiert

- ein zentraler Elternabend jeweils zu Beginn des Schuljahres mit anschließender GEV-Sitzung

- klassenübergreifende Themenelternabende: Neue Aufgabenkultur in Mathematik – Sinus Aufgaben, Übergang Grundschule-Sekundarschule, Rund um das Mittagessen, Präventions- angebote mit der Polizei, die neuen Medien - Computer und Internet, spezielle Erziehungsfragen usw.

- Elternsprechtage und Elternabende sind feste Bestandteile

13

- Neustrukturierung des Tages der offenen Tür: Ausweitung der Angebote für die gesamte

Elternschaft, die interessierte Öffentlichkeit, Eltern der kommenden Lernanfänger, die Anbindung des Tages erfolgt an Feste oder Projektwochen

- Teilnahme an Elternabenden im letzten Kita-Jahr

- Teilnahmemöglichkeiten zu verschiedenen Veranstaltungen wie z. B. Bundesjugendspiele, Feste, Wandertage usw.

- Förderverein der Schule

- Elterncafé, regelmäßiges Treffen und Gesprächsangebot des Ganztages

- Teilnahme an den Abschlussveranstaltungen oder Aufführungen von Projekten (z. B. im Bereich

musikalischer Auftritte, Jugendtheaterwerkstatt usw.) In diesen Bereichen ist ein verstärkter Besuch von den Eltern festzustellen. Hieran wird künftig angeknüpft werden müssen. Traditionell beteiligen sich viele Eltern an der Ausgestaltung von Festen und zur Aufbesserung der Klassenkassen mit Hilfe des Kuchenverkaufs vorwiegend aber auf Klassenebene.

4. 4. 2

Mediation – Prävention – Soziales Lernen - Beteiligung

Der Entwicklungsschwerpunkt Mediation wurde um verschiedene Aspekte der Prävention und des sozialen Lernens erweitert. (vgl. 6.5. Mediation) Die schulische Alltagssituation ist durch Konfliktsituationen geprägt. Die Kompetenz vieler Kinder ist unzureichend, sich in Konflikten angemessen und konfliktlösend zu verhalten. Die Gewaltbereitschaft - insbesondere auch im verbalen Bereich - ist oft ein Auslöser für heftige Konflikte. Entsprechend der Bestandsanalyse liegt ein Schwerpunkt in der Entwicklung von Konfliktlösemechanismen. Die Konfliktlotsenarbeit hat sich seit 2004 etabliert, sie wurde in den vergangenen Jahren weiter ausgebaut. Die Konfliktlotsen erhielten 2011 eine gelbe Warnweste mit der Rückenaufschrift „Konfliktlotse“. Damit werden die Bedeutung und der Stellenwert ihrer Arbeit besonders herausgehoben und für alle sichtbar gemacht. Alle Konfliktlotsen werden nach einem Konferenzbeschluss seit zwei Schuljahren in einem einwöchigen Kompaktkurs ausgebildet und müssen eine Prüfung ablegen. Diesen Kompaktkurs führt die in Mediation ausgebildete Lehrkraft in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeiterin durch.

Zwei

Seit August 2011 besteht eine Kooperationsvereinbarung mit Seniorpartner in School e. V

Seniorinnen bieten einmal wöchentlich Einzel- und Klassenmediationen an. Vor allem in den 5. und 6. Klassen ist der Einsatz von erwachsenen Personen als Mediatoren sinnvoll, da gleichaltrige Schüler/innen von den Konfliktparteien oft nicht akzeptiert werden. Die Konfliktlotsen sind vor allem auf dem Schulhof und in den Klassen 1 – 4 tätig. Um das ausgeglichene und friedliche Klima innerhalb der Schule auszubauen, wird durch die Schulsozialarbeiterin soziales Lernen für die 3. sowie interessierte Klassen angeboten. Eine jährliche Schülerbefragung wurde erarbeitet und wird zum festen Bestandteil der Schulkultur. Die Schulsozialarbeiterin ist hier federführend. Um den Schülern/innen ein Forum für ihre Ideen, Vorstellungen und Anliegen zu geben, hat ein Großteil der Klassenteams (Lehrer/innen und Bezugserzieher/innen) den Klassenrat als Instrument der demokratischen Beteiligung installiert. Auf gesamtschulischer Ebene wurde das Schülerparlament eingerichtet, das einmal im Monat tagt. Das Thema der Projektwoche wurde in einer Sitzung des Schülerparlamentes erarbeitet. Thematisiert werden z. B. Schul-T-Shirts, Schulhofgestaltung, Hausordnung, Tag der offenen Tür, Einteilung und Koordination der 5. und 6. Klassen auf dem Bolzplatz usw.

4. 4. 3

Außendarstellung

Die Situation des Umfeldes gilt als sozial problematisch. Die positive Darstellung der guten schulischen Arbeit ist von immenser Bedeutung. Der Grundschule kommt eine zentrale Bedeutung in diesem Stadtteil zu. Von daher ist die Kooperation mit dem Klubhaus und der Stadtteilbibliothek

14

als Bildungszentrum von zukunftsweisender Perspektive. Die ansprechende Homepage ist ein wichtiges Instrument der Außendarstellung. Die Darstellung auf der Senatsseite wurde trotz mehrfacher Anfragen nicht aktualisiert. Der Tag der offenen Tür wurde umstrukturiert: Weg von ausschließlich auf die Elternschaft der Lernanfänger gerichteten Orientierung hin zur Öffnung für die gesamte Elternschaft und für das gesamte Umfeld. Hierbei sind die Konfliktlotsen unsere wichtigsten Botschafter/innen. Sie übernehmen selbstständig Schulführungen für interessierte Besucher. Die Rückmeldungen der Besucher sind durchweg äußerst positiv. Flyer für die verschiedenen Anlässe runden die Außendarstellung ab.

1. 4. 4

Kultur der Anerkennung

Für ein ausgeglichenes und positives Klima ist eine Kultur der Anerkennung sowohl im Bereich der Lehrer/innen – Erzieher/innen, der Schülerschaft als auch aller an der Schule tätigen Personen (wie Sekretärin, Hausmeister und Ehrenamtliche) von größter Wichtigkeit. Schüler/innen: Regelmäßig werden in den Elternbriefen positive Schülerleistungen hervorgehoben, zum Halbjahr bekommen die Klassenbesten (jeweils für den besten Leistungsdurchschnitt und bestes Sozialverhalten) ein Buch als Anerkennung geschenkt, zum Versetzungszeugnis werden die Besten vor der gesamten Schulgemeinschaft geehrt, ebenso die Konfliktlotsen und die Sieger der verschiedenen Sportturniere sowie der Bundesjugendspiele, die Liste der Besten wird zentral in der Wandelhalle ausgehangen, für besondere Leistungen oder Aktivitäten gibt es das System der Anerkennungskarten, die Konfliktlotsen besuchen mit der Mediationslehrerin zum Jahresabschluss das Kino als Wertschätzung für die geleistete Arbeit usw. Lehrer/innen - Erzieher/innen: Zu Beginn der Dienstbesprechungen und der Gesamtkonferenzen erfolgt die Anerkennung und Wertschätzung für gelungene Projekte, besondere Arbeiten, Übernahme von Aufgaben usw., in den Elternbriefen finden diese Dinge ebenfalls Niederschlag. Es wird auf ein positives Feedback geachtet. Ehrenamtliche: Seit drei Jahren findet einmal jährlich der Tag der Ehrenamtlichen statt. Schüler/innen und Lehrer/innen gestalten diesen Tag mit musikalischen Darbietungen und einer Kaffeetafel. Zu den Ehrenamtlichen gehören die Lesepaten, die Mediatoren, die Eltern- vertreter/innen, unsere Kooperationspartner usw.

4. 4. 5

Schulsozialarbeit

Seit Dezember 2011 ist an der Siegerland-Grundschule eine Schulsozialarbeiterin tätig. Folgenden Themenbereichen hat sie sich angenommen: Soziales Lernen, Einführung des Klassenrates, Konfliktlotsenausbildung, Gruppenangebote, sozialpädagogische Einzelförderung, Elternberatung, Konfliktmanagement, Krisenintervention für Familien, kollegialer Austausch und die Vernetzung im Sozialraum. Zur Arbeit der Schulsozialarbeiterin liegt ein separates Konzept vor. Sie ist in alle wichtigen schulischen Entscheidungen eingebunden. Im Rahmen des Bonus-Programms konnte zum Ende des Schuljahres 2013/14 eine zweite Schulsozialarbeiterin in Teilzeit eingestellt werden. Angesicht der vielfältigen Herausforderungen eine unbedingte Notwendigkeit.

4.

4. 6

Gesundheit

Themen rund um die Gesundheit (siehe Bericht zur Schuleingangsuntersuchung) werden immer wichtiger auch im Lehrer- und Erzieher-Bereich. Die Schule hat auf diesen Bedarf mit folgenden Angeboten reagiert:

- In allen SAPH-Klassen wird das Gesundheitsprogramm „Klasse 2000“ durchgeführt, in der Zwischenzeit ist auch eine dritte Klasse beteiligt

- In den 3. und 4. absolvieren die Schüler/innen mit Hilfe einer Ernährungsberaterin den Ernährungsführerschein: die Schüler/innen erlernen die Herstellung gesunder Mahlzeiten

- Teilnahme am Programm „Gesunde Schule“

15

- Durchführung eines Studientages zum Thema Lehrer/Erzieher-Gesundheit mit externen Experten aus einer kooperierenden Klinik.

5. Pädagogische Leitsätze

Unterrichtsentwicklung /Erziehung

1. Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Kinder. Hierbei geht es um die bestmögliche Förderung und Unterstützung gemäß ihrer individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten.

2. Um Freude am Lernen zu entwickeln bzw. zu erhalten, werden Inhalte und Methoden stets dem Stand der Unterrichtsentwicklung angepasst. Die Angebote des Ganztages sind gesamtschulisch abgestimmt.

3. Schüler/innen und Eltern werden in die Gestaltung von Unterricht und Ganztag einbezogen.

4. Die Schule arbeitet aktiv mit außerschulischen Kooperationspartnern zusammen, die uns als Schule in unserem Bildungs- und Erziehungsauftrag unterstützen.

Schulleben

5. Mit einem guten sozialen Klima schaffen wir positive Lernbedingungen. Dazu gehört ein freundlicher Umgangston und angemessene Lerninhalte und –methoden.

6. Das Bildungsangebot erstreckt sich über den gesamten Schultag. In enger Abstimmung mit dem Ganztag wird das Rhythmisierungskonzept entwickelt und überprüft.

7. Über eine stets aktualisierte Homepage, den Infopoint, die Elternbriefe, Tage der offenen Tür, Feste, Feiern und gelungene Projekte stellen wir unsere Arbeit den Eltern und der interessierten Öffentlichkeit vor.

8. Das Hauptgebäude bedarf der Erweiterung. Die Filiale kann keine Dauerlösung sein. Mit dem Bau des MEB auf dem Schulhof zeichnet sich hierzu eine Lösung ab.

Personalentwicklung

9. Die Fachbereiche organisieren schulinterne Fortbildungen.

10. Die gute Zusammenarbeit des pädagogischen Personals bildet die Grundlage für den schulischen Erfolg.

16

6.

Entwicklungsziele/Arbeitsschwerpunkte

Die Setzung von Schwerpunkten bezieht sich auf Teilbereiche des Schulprofils. Dieses wird als Sammlung verschiedener Bausteine verstanden (vgl. auch Homepage der Schule).

Folgende Schwerpunkte wurden in den letzten zwei Jahren neu entwickelt bzw. fortgeführt

- Lesestrategien

6.1.

Schwerpunkt: Unterrichtsentwicklung

- IT- Medien im Unterricht

6.2.

Schwerpunkt: Unterrichtsentwicklung

- Innere Differenzierung

6.3.

Schwerpunkt: Unterrichtsentwicklung (wird ab dem Schuljahr 2015/16 nicht mehr evaluiert)

- Projektarbeit

6.4.

Schwerpunkt: Unterrichtsentwicklung

- Mediation

6.5.

Schwerpunkt: Schulkultur

- Kooperation Elternhaus - Schule

6.6.

Schwerpunkt: Schulkultur

- Fortbildung

6.7.

Schwerpunkt Personalentwicklung

17

Bausteine zur Schulgestaltung

Lesestrategien *

IT- Medieneinsatz *

Innere Differenzierung *

Projektarbeit *

Unterrichtsentwicklung (UE)
Unterrichtsentwicklung (UE)
* Projektarbeit * Unterrichtsentwicklung (UE) Ganztag Elternarbeit * Siegerland- Schulleben
Ganztag Elternarbeit * Siegerland- Schulleben Organisationsentwicklung (OE) Grundschule Mediation * Kooperation mit
Ganztag
Elternarbeit *
Siegerland-
Schulleben
Organisationsentwicklung (OE)
Grundschule
Mediation *
Kooperation mit schulexternen
Einrichtungen
Personalentwicklung (PE)
Außendarstellung
Evaluation
Kooperation
Fortbildung *

6.1.

Lesestrategien (befinden sich in Überarbeitung)

 

1 Lehr- und Lernprozesse:

Qualitätsbereich:

1.1

Schulinternes Curriculum

1.4

Systematische Förderung

1.5

Sprachbildung

1.7

Ganztägig Lernen

Pädagogisches Leitsätze

5.1 / 5.2 / 5.4

Ziel

Durch die Verbesserung der Lesekompetenz wird die schulische Laufbahn positiv beeinflusst. Ziel sind langfristig bessere Ergeb- nisse bei Tests, Klassenarbeiten, Vergleichsarbeiten usw. Kenntnisse über und Anwendung von Lesestrategien.

Zeitraum

Beginn:

Ende:

Der Pretest läuft seit November 2013 bis zu den Osterferien 2014. Danach erfolgt die Auswertung und genaue Festlegung.

Durchführung:

 

Klasse 1/2:

Aufgaben / Standards

Anbahnung der Lesestrategien mit Hilfe des Lesepiloten

 

Klasse 3 – 6:

Mit Hilfe des Leselotsen werden Lesestrategien eingeübt. Dies erfolgt durchgängig in jedem Fach in den Klassen 3 bis 6.

 

Einbeziehung

- Der Lesepaten

- Der Stadtteilbibliothek

- Lernprogramm Antolin

Wer setzt um?

Alle Lehrkräfte in den Klassen 1 bis 6.

Evaluation

Indikatoren /

Jährlicher Vorlesewettbewerb in den Klassen 3 – 6, Ermittlung der Klassensieger

-

Messinstrument

-

Schulausscheid in Klassenstufe 6

Die Abfrage der Lesestrategien erfolgt zu Beginn und zum Ende des Schuljahres durch die Klassenlehrer/innen und/oder Deutschlehrer. Mit Hilfe des Fragebogens kann das Ergebnis prozentual berechnet und zum Vergleich herangezogen werden.

-

 

- Evaluationsbogen Schüler

- Evaluationsbogen Lehrkräfte

19

6.1.1

Lesestrategien / SAPH (befinden sich in Überarbeitung)

 

1 Lehr- und Lernprozesse:

 

Qualitätsbereich:

1.1

Schulinternes Curriculum

1.4

Systematische Förderung

1.5

Sprachbildung

1.7

Ganztägig Lernen

Pädagogisches Leitsätze

5.1 / 5.2 / 5.4

 

Ziel

Durch die Verbesserung der Lesekompetenz wird die schulische Laufbahn positiv beeinflusst. Ziel sind langfristig bessere Ergeb- nisse bei Tests, Klassenarbeiten, Vergleichsarbeiten usw. Kenntnisse über und Anwendung von Lesestrategien.

Zeitraum

Beginn:

Ende:

Der Pretest läuft seit März 2014 bis zum Ende des Schuljahres 2013/14. Danach erfolgt eine Auswertung, um die weitere Verfahrensweise festzulegen.

Durchführung:

Aufgaben / Standards

 

Klasse 1/2 (SAPH)

Mit Hilfe des Lesepiloten werden 7 Lesestrategien angebahnt. Dies erfolgt durchgängig in jedem Fach in den Klassen 1/2 .

 

Einbeziehung

 
 

- der Lesepaten

- der Stadtteilbibliothek

Wer setzt um?

Alle Lehrkräfte in den Klassen 1 bis 2.

Evaluation

Indikatoren /

- Die Abfrage der 7 Lesestrategien erfolgt zu Beginn und zum Ende des Schuljahres durch die Klassenlehrer/innen und/oder Deutschlehrer/innen. Anschließend wird analog zur Auswertung des Leselotsen verfahren.

Messinstrument

20

6.2.

IT-Medieneinsatz

 
 

1 Lehr- und Lernprozesse:

 

Qualitätsbereich:

1.1

Schulinternes Curriculum (basierend auf dem eEducation

Berlin Masterplan)

 

1.2

Unterrichtsgestaltung

1.5

Sprachbildung

1.6

Leistungsorientierung

1.7

Ganztägiges Lernen

Pädagogisches Leitsätze

5.1 / 5.2 / 5.3 / 5.5 / 5.6

 

Ziel

Erwerb von Medienkompetenz

 

Zeitraum

Beginn:

2005/6

Ende: fortlaufend

Durchführung:

Aufgaben / Standards

 
 

- Lernprogramme

 

Klasse 1/2

- erste Smartboarderfahrungen

 

- Arbeit mit Word

 

Klasse 3/4

- Lernprogramme wie z. B. Antolin

- Internetrecherche

- Teilnahme am europäischen Projekt eTwinning (optional)

 

- Power Point

 

Klasse 5/6

- Portfolio

- Nutzung von Lernplattformen

 

Wer setzt um?

Das gesamte pädagogische Personal (Lehrkräfte und Erzieher/innen)

Evaluation

 

-

Dokumentation und Veröffentlichung von PowerPoint-

Indikatoren /

Präsentationen und Videos über den InfoPoint

Messinstrument

Prüfung Internetführerschein Seepferdchen bis zum Ende des 1. Halbjahres der 6. Klasse

-

Überprüfung

jährlich

21

6. 3

Innere Differenzierung

 
 

1 Lehr- und Lernprozesse:

 

Qualitätsbereich:

1.1

Schulinternes Curriculum

1.2

Unterrichtsgestaltung

1.3

Lernförderliches Klima

1.4

Systematische Förderung

1.6

Leistungsorientierung

Pädagogisches Leitbild

5.1 / 5.2 /

5.3 / 5.5 /

Ziel

Alle Schüler/innen erhalten die Möglichkeit ihren Fähigkeiten entsprechend, gute bis befriedigende Leistungen zu erzielen. Weitere damit verbundene Ziele sind die Stärkung des Selbstwertgefühls sowie die Freude am Lernen zu erzielen.

Zeitraum

Beginn: 2. Halbjahr 2012/13

Ende: fortlaufend

Durchführung:

Aufgaben / Standards

Die innere Differenzierung erfolgt schwerpunktmäßig nach folgenden Möglichkeiten:

- unterschiedlichen Lernniveaus

 

- unterschiedlichem Lerntempo

- unterschiedlichem Lerninteresse

- unterschiedlichen Lerntypen

- verschiedenen Sozialformen

- individuellem Lernen

Wer setzt um?

Alle Lehrkräfte

 

Evaluation

Indikatoren /

- Klassenarbeiten

 

Messinstrument

- Evaluationsbogen Lehrkräfte

- Evaluationsbogen Schüler/innen

 

- Evaluationsbogen für Klassenarbeiten

 

Speziell

jede Lehrkraft ab Klasse 3 sucht sich ein Fach aus, in dem sämtliche Klassenarbeiten evaluiert werden

-

 

Die Evaluation wurde mit dem Schuljahr 2014/15 abgeschlossen.

22

6. 4.

Projektarbeit

 
 

1 Lehr- und Lernprozess

2. Schulkultur

Qualitätsbereich:

1.2

Unterrichtsgestaltung

2.3

Beteiligung der Schüler/innen

1.3

Lernförderliches Klima

1.7

Ganztägiges Lernen

Pädagogisches Leitsätze

5.1 / 5.2 / 5.3 / 5.5

 

Ziel

Individuelles und ganzheitliches Lernen mit verstärktem Bezug zu außerschulischen Lernorten ermöglichen Freude am Lernen und Stärkung des Selbstwertgefühls durch Erfolge.

Zeitraum

Beginn:

2005/6

 

Ende: fortlaufend

Durchführung:

 

- Durchführung einer einwöchigen Projektwoche einmal jährlich

Aufgaben / Standards für alle Klassen

- klassenbezogene Einzelprojekte

 

- Projektwoche des Fachbereichs Mathematik (Sinus-Woche)

 

- klassenübergreifendes einwöchiges Projekt in den Sommerferien

Klasse 1/2

Klasse 2000

 

Klasse 3 - 6

Einwöchiges Projekt in der Jugendtheaterwerkstatt (Bonus- Programm)

Wer setzt um?

Das gesamte pädagogische Personal

 

Evaluation

Indikatoren /

- Präsentation, Vorführung, Ausstellung

Messinstrument

- Evaluationsbogen

 

23

6. 5. Mediation

Qualitätsbereich:

2 Schulkultur

2.2 Schule als Lebensraum

2.3 Beteiligung der Schüler/innen

2.4 Kooperation

2.5 Beratung

Pädagogisches Leitsätze

5.1 / 5.3 / 5.4 / 5.5 / 5.6

Ziel

Die Schaffung eines freundlichen und ausgeglichenen Klimas ist die Voraussetzung für gute Lernbedingungen.

Zeitraum

Beginn:

2005/6

Ende: fortlaufend

Durchführung:

Aufgaben / Standards

- Ausbildung von Konfliktlotsen

- Klassenmediation

Präsenz der Konfliktlotsen in den großen Pausen auf dem Schulhof (gelbe Westen)

-

Wer setzt um?

- Für die Konfliktlotsenausbildung zuständige Lehrkraft

- Schulsozialarbeiterin

- Senior Partner e. V.

Evaluation

Indikatoren /

jährliche Ausbildung von Konfliktlotsen der 5. Klassen in einem Kompaktkurs

-

Messinstrument

24

5. 6.

Kooperation Elternhaus – Schule

(Dieser Bereich befindet sich in Überarbeitung ab dem Schuljahr 2015/16)

 

2 Schulkultur

Qualitätsbereich:

2.3

Beteiligung der Schüler/innen und der Erziehungsberechtigten

2.5

Beratung

Pädagogisches Leitbild

 

Ziel

Eine gute Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule ist wichtig für die positive schulische Entwicklung der Kinder.

Zeitraum

Beginn: 2005

Ende: fortlaufend

Durchführung:

 

-

Gemeinsamer Elternabend zu Schuljahresbeginn

Aufgaben / Standards

Elternabende und Elternsprechtage zur Information und zum Austausch

-

Bereitschaft des pädagogischen Personals zu Gesprächen auf Anfrage oder Wunsch der Eltern

-

- Themenelternabende (Schulleitung)

- Elterngesprächskreis (Ganztag)

- Elterncafé (4 x jährlich, Ganztag)

diverse Veranstaltungen wie Feste, Tag der offenen Tür, Wandertage usw.

-

- GEV

- Elternbrief (4 x jährlich, Schulleitung)

Wer setzt um?

Das gesamte pädagogische Personal

Evaluation

Indikatoren /

Aushang mit Übersicht der Elternabende und Elternsprechtage im Lehrerzimmer

-

Messinstrument

25

6. 7.

Fortbildung

Qualitätsbereich:

4 Professionalität der Lehrkräfte

4.2

Weiterentwicklung beruflicher Kompetenzen

4.3

Kommunikation und Kooperation

4.4

Umgang mit beruflichen Anforderungen

Pädagogisches Leitsätze

5.1

/ 5.2 / 5.5

Ziel

Durch Fortbildung (sowohl schulinterne als auch externe) wird die Schulentwicklung dem neuesten Stand angepasst sowie die Kommunikation innerhalb der Schule verbessert.

Zeitraum

Beginn:

Schuljahr 2014/15

Ende: fortlaufend

Durchführung:

Aufgaben / Standards für alle Klassen

 
 

- Fachbereiche organisieren Fortbildungen

- Teilnahme an Fortbildungen außerhalb der Schule

Wer setzt um?

Das gesamte pädagogische Personal

Evaluation

Indikatoren /

Gesamtübersicht über alle besuchten Fortbildungen (in der letzten GK, damit eine Kommunikation und ein Austausch innerhalb des Kollegiums stattfinden kann)

-

Messinstrument

 

Festlegung von Fortbildungsschwerpunkten auf der letzten GK im Schuljahr

-

 

Bericht über Fortbildungen auf den Gesamtkonferenzen und den Dienstbesprechungen

-

26

7.

Evaluation

Über die Teilnahme an externen Wettbewerben und Projekten erfolgt eine externe Evaluation spezifischer Vorhaben und Projekte. Zwei Lehrkräfte haben die Schulung für die Evaluationsbeauftragten vom LiSum absolviert und führen diese seither selbstständig durch. Ergebnisse werden immer wieder auf den Gesamt- konferenzen kommuniziert.

8. Schlussbemerkung

Das Schulprogramm stellt die Arbeitsgrundlage für Lehrer/innen und Erzieher/innen dar. Ziel ist eine knappe und übersichtliche Gestaltung. Das Schulprogramm zeigt deutlich, wie die Schule auf die Herausforderungen des Umfeldes reagiert, hier sind stets kreative Lösungsansätze gefragt und das große Engagement aller pädagogischen Kräfte. Hiermit liegt die überarbeitete Version nach der Schulkonferenz vom 1. 10. 2015 vor, redaktionell wurde das Schulprogramm von der Schulleiterin an die veränderten Bedingungen angepasst.

Für die Schulgemeinschaft im Schuljahr 2015/16 gez. Köhler-Mannhardt, Schulleiterin

27