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Greifswald im Rausch der EU-Osterweiterung Wie man Arbeitsplätze vernichtet und trotzdem seinen Vorteil hat. EU bedroht
Greifswald im Rausch der EU-Osterweiterung
Wie man Arbeitsplätze vernichtet und trotzdem seinen Vorteil hat.
EU bedroht Anklamer
Zuckerfabrik
Während die Firmen in Greifswald und
im Umland immer mehr um ihre Exis-
tenz kämpfen müssen, holen findige
Geschäftsleute mit Unterstützung der
etablierten Politik die polnische Konkur-
renz direkt vor die Haustür.
Immer wieder erhalten die polnischen
Handwerks- und Dienstleistungsbetrie-
be die Möglichkeit, sich in Greifswald
vorzustellen. Was für die Polen eine
gute Möglichkeit ist, um neue Kunden
und Aufträge zu werben, stellt sich für
die regionale heimische Wirt-
schaft als zusätzliche Hürde
dar, ihre Dienstleistungen und
Produkte in der Region an den
Mann und die Frau zu bringen.
Vermutlich haben die Organi-
satoren nur an ihren eigenen
Vorteil gedacht und darüber die
Interessen der regionalen Wirt-
schaft vergessen. In einer Re-
gion aber, in der mehr als ein
Viertel der Menschen ohne Ar-
beit ist, sollte man erwarten
können, daß der gemeinsame
Versuch unternommen wird, die Men-
schen wieder in Arbeit zu bringen. Statt
dessen wird hier genau das Gegenteil
gemacht. Durch die Billigkonkurrenz
aus Polen werden weitere Arbeitsplät-
ze in der Region gefährdet. Wer immer
nur seinen eigenen Vorteil sieht und
außer Acht läßt, welche Notwendigkei-
ten die Realität vorgibt, der muß sich
nicht wundern, wenn er in Zukunft al-
lein auf weiter Flur steht.
Nur wer die regionale heimische Wirt-
schaft stärkt, sorgt dafür, daß wir auch
morgen noch in unserer Heimat eine
Zukunft haben. Auch wenn heute viel
von Flexibilität die Rede ist und immer
mehr Menschen ihre Heimat verlassen,
um andernorts eine neue Arbeitsstelle
zu finden, so sind es doch die Wurzeln,
die dem Menscher erst bewußt machen
können, wo er hingehört. Die demokra-
tischen Politiker arbeiten gemeinsam
mit den Wirtschaftsbossen daran, die
Menschen wurzel- und damit identitäts-
los zu machen. Die herrschenden Zu-
stände sind nicht unabänderbar. Aber
es bedarf der gemeinschaftlichen Be-
sinnung auf die wesentlichen Dinge, um
die Zukunft für uns und unsere Kinder
zu verbessern. Jeder Einzelne muß sei-
nen Beitrag dazu leisten. Das Vertrau-
en darauf, daß die demokratischen Po-
litiker die Karre schon aus dem Dreck
ziehen werden, ist schon tausendmal
enttäuscht worden. Wer noch daran
glaubt, alles würde sich wie von selbst
zum Guten wenden, der kann auch
getrost daran glauben, die Erde sei eine
Man müßte sich keine Sorgen um die
Anklamer Zuckerfabrik (größter
Arbeitgeber in Anklam) machen, wenn
Deutschland ein souveränes,
selbstbestimmtes Land wäre. Leider
bestimmen aber die arroganten EU-
Bonzen in Brüssel über das Schicksal
unserer Landwirtschaft, und was diese
Herrschaften planen, könnte sich
verheerend für uns auswirken.
Die sogenannte „EU-Zucker-
marktordnung“, die heute das
Einkommen der Landwirte, die
Zuckerrüben anbauen, sichert und
damit auch die Arbeitsplätze in der
Zuckerfabrik, gilt noch bis zum
30.6.2006. Die Pläne für die Zeit danach
lesen sich wie ein Programm zur
Vernichtung dessen, was wir in dieser
Sparte noch an Betrieben haben. Die
garantierten Preise für Zuckerrüben
sollen erheblich gesenkt, die
Anbaufläche und die erlaubte
Produktionsmenge drastisch verringert
werden. Billigzucker aus dem
außereuropäischen Raum soll in
großen Mengen Zugang zum EU-Markt
eingeräumt bekommen. Sollen sich die
Eurokraten nicht in letzter Sekunde
eines Besseren besinnen, müssen wir
im nächsten Jahr mit Entlassungen
rechnen.
Die EU-Bonzen sind eine Bedrohung
für das Überleben unserer Region!Wer
die EU nicht ablehnt, macht sich
mitschuldig!
Scheibe.
Durch Nichtstun wurde noch nie
etwas verändert!
Initiative für Volksaufklärung e.V.
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EU/EU-Verfassung = NEIN DANKE!

Wir fordern Frieden, Freiheit und

EU/EU-Verfassung = NEIN DANKE! Wir fordern Frieden, Freiheit und

Selbstbestimmung für Europas Völker!

Am 18.06.2004 stimmten alle Staats- und Regierungschefs der 25 EU-Mitglied- staaten dem Text einer europäischen Verfassung zu und unterschrieben die- sen Text am 29.10.2004 in Rom feier- lich. Bis zum November 2006 muß die EU-Verfassung von allen 25 Mitglieds- staaten ratifiziert werden. Etablierte Po- litiker der brd, aus Regierung und „Oppositi- on“, standen begeistert in der vordersten Reihe derjeni- gen, die schleunigst ratifizieren wollten, ver- mieden es aber tunlichst, die geforderte Eile und den Verzicht auf eine Volksab- stimmung über eine EU-Verfassung zu begründen. Am 12.05.2005 entschied der Bundes-

tag mit einer Mehrheit von 95% für die EU-Verfassung. Der Bundesrat folgte der Vorgabe des Bundestages und ent- schied sich pro-forma am 27.05.2005 auch für die Verfassung - wie konnte

der EU letztendlich nur noch leichter unser Volk auszubeuten und für die Zwecke der Globalisierung und des Ka- pitalismus zu mißbrauchen.

So heißt es gleich in Artikel I-6 der Ver- fassung: Vorrang der EU-Verfassung und der europäischen Normen vor GG und Bundesrecht. Das wiederum heißt, daß das Demokra- tie- und

Am 18.06.2004 stimmten alle Staats- und Regierungschefs der 25 EU-Mitglied- staaten dem Text einer europäischen Verfassung

Sozialstaat-

gebot (festge- legt in Art. 20 (3) des GG) völlig außer Kraft gesetzt wird. Die Eta- blierten der brd schaffen es nicht einmal, das Grundge- setz einzuhal- ten, müssen es sich sogar noch zu ih- ren Zwecken abändern und wollen jetzt noch eine EU-Verfassung die über dem Grundgesetz steht, welch ein Hohn! Weiterhin sieht die EU-Verfassung die Einführung einer Wirtschaftspolitik, die dem Grundsatz einer offenen Marktwirt- schaft mit freiem Wettbewerb verpflich-

tet ist vor. Somit zwingt man uns den

auswuchs HartzIV noch nicht das Ende des Sozialabbaus und der Ausbeutung in Deutschland. Die brd hat seit dem Bestehen der EU und ihrer Vorgängerorganisationen Nettobeträge von sage und schreibe über einer halben Billion Mark (in Zah- len: 500.000.000.000 in Euro:

250.000.000.000) an die Brüsseler

Eurokraten geleistet. Fast zwei Drittel davon wurden allein im Zeitraum seit der Wiedervereinigung von 1990 der EU in den gierigen Rachen geworfen. Unter Nettobeträgen versteht man jene Sum- men, die mehr in die EU-Kassen gege-

ben werden, als man aus Töpfen der EU zurückbekommt. Es sind also Beiträge ohne Gegenleistung! Seit 1997 zahlt Deutschland fast dreimal so viel wie der nächstgrößere Nettozahler Großbritan- nien und sechsmal so viel wie die Fran- zosen - beides Länder, deren Wirtschaft in den vergangenen Jahren besser lief als die deutsche. Diese Geschenke an die EU werden allein aus Steuergeldern bezahlt, sprich vom sauer verdienten Geld des deutschen Volkes. Und jetzt will man uns auch noch eine Verfassung aufzwingen, die uns noch mehr an Brüssel fesselt und den letzten Funken

 

es

V,

auch anders sein? Lediglich die rot-

rote Landesregierung von Mecklenburg-

Vorpommern enthielt sich der Stimme, was aber einzig und allein daran lag, daß man sich nicht selber demaskie- ren wollte. Denn schließlich sind im nächsten Jahr die Landtagswahlen in M-

und bei einer Zustimmung der der-

zeitigen Landesregierung zur EU-Verfas- sung hätte das Volk wieder einmal die

Bestätigung dafür bekommen, daß die PDS eine Partei von Pseudo-Sozialis- ten und Schwätzern ist. Wie schon bei anderen großen Entschei- dungen die unser Volk direkt betreffen, haben die Etablierten von CDU bis PDS wieder einmal eine große Sache ohne die Zustimmung oder gar eine Abstim- mung über die Köpfe unseres Volkes hinweg entschieden! Die EU-Verfassung macht es dem rein

Raubtier-

Selbstbestim-

kapitalismus noch weiter und noch schlimmer auf und schafft Gesetze für eine noch schlimmere Ausbeutung des einfachen Men- schen durch den Kapitalisten. An- dere Klauseln der Verfassung fordern eine noch stärkere Aufrüstung und Militarisierung der EU, bis hin zur glo- balen Kriegsführungsfähigkeit. Die Aus- sage eines Joseph „Joschka“ Fischer, daß die EU-Verfassung noch mehr Frie- den und Demokratie bringt, könnte man angesichts dieser Tatsache glattweg als Lüge bezeichnen. Die EU-Verfassung schreibt eine antisoziale Ordnung vor,

auch anders sein? Lediglich die rot- rote Landesregierung von Mecklenburg- Vorpommern enthielt sich der Stimme, was

mungsrecht unse- res Volkes zer- stört? Wir, die nationale und soziale Oppo- sition in Deutsch- land, sagen NEIN zur EU und der EU-Verfassung. Wir wollen ein Europa der Vaterländer, in dem jedes Volk in seiner angestammten Heimat, nach seiner Art und in seiner Kultur in Frieden und Freiheit leben kann. Jedem Volk sein Sozialismus! Schluß mit dem Raubtierkapitalismus und der Globalisierung! Schluß mit der Ausbeu- tung der Völker durch Fremdbestim- mung! Wir fordern Souveränität und Selbstbestimmungsrecht für unser und

 

wirtschaftspolitischen Zweckbündnis

also ist die Agenda2010 und deren Pest-

alle anderen europäischen Völker!

       

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Initiative für Volksaufklärung e.V.

Zehn Bauern in Europa GEDICHT ZUM NACHDENKEN GEDICHT ZUM NACHDENKEN Wie man mit euch umgeht -
Zehn Bauern in Europa
GEDICHT ZUM NACHDENKEN
GEDICHT ZUM
NACHDENKEN
Wie man mit euch umgeht - Es ist so traurig, aber leider wahr!
Der erste lebt drunten im Baskenland,
den drückt die EU leider an die Wand.
Die Sach’ nahm die ETA nun in die
Hand. Umsonst! Denn sie ist leider
militant.
Der zweite mehr südlich mit
Obstbaumkultur, gepachtet aus
Holland, zwecks Fläch’nnachweis nur,
mit Fleischproduktion jetzt auf Teufel
komm raus, mit schweren Traktoren
fährt er nun ums Haus.
Der dritte im Allgäu, im Voralpenland,
der melkte die Kühe und pflügte sein
Land. Doch umschulen mußt’ er zum
Gästewirt - Er spielt nun traurig
„Touristenhirt“.
Der vierte im Rotthaargebirge beklagt,
womit die Gebietsmolkerei ihn so plagt.
„Nur dreihundert Liter am Tag? Zu klein!
Vier Cent für Erfassung behalten wir
ein.“
Der fünfte baut Obst an im Vinschgau,
Tirol; Die Obstsorte, neu auf dem Feld,
g’fiel ihm wohl, doch sieht ihn der Markt
nicht mehr als Konkurrent - Gewinn
bleibt ihm aus durch Konzernpatent.
Der sechste in Schottland - o weh, o
weh! Auch sein Kuhbestand kriegte
BSE: Dieser wurde gekeult, einfach
umgebracht - Er tat’s mit sich selbst
dann in der Nacht.
Der siebte nun wohnt in der Normandie.
Sein Nachbar verlegt sich auf Handel
mit Vieh. Schon kommt MKS auf - die
Herd’ wird verbrannt! Vor Ort zugedeckt
dann mit „Heimatland“.
Der achte im Odenwald, stolz auf zwei
Söhne, die stolz waren auf Industrie-
Spitzenlöhne, sah bald: Alles Ackern ist
denen Verdruß. Mit sechzig macht er
nun mit allem Schluß.
Der neunte in Bayern fragt’ lang: „Soll
ich weichen statt wachsen? Nein!
Leihgeld her! Will zu den Reichen!“ Bald
hat er im Stall hundertfünfzig Stück
Küh’. Erst vierzig, doch Bandscheiben
schmerzen und Knie.
Der zehnte im Emsland treibt
Mastputenzucht, hätt’ Küken, Arzt,
Futter gern selbst ausgesucht. Die
Werbung ist „tiernah“: Flaumgelb in den
Händen. Kritikloser Blick von uns Naiv-
Konsumenten.
Das alles geschieht im Unions-
Euroland, „verantwortet“ von Politik und
Verband. Auch unsere „Food“-Industrie
trägt Schuld, verwöhnt uns Verbraucher,
ersetzt die Geduld, die Pflanzen und
Tieren bisher stets zukam, durch
Leistungsfutter und Lichtprogramm.
Verzicht? Nein! Ob Sommer-, ob
Winterszeit, in Kaufläden liegt alles
immer bereit, ist hergestellt,
ausgewählt und kontrolliert, vom
Heimservice gar an die Tür transportiert.
Doch tot sind die Bauern, schon lang
eh’ sie sterben, und so gibt’s auch
selten noch was zu vererben. Ob
Kindern und Enkeln noch Zukunft bleibt?
Die Not mir die Tränen ins Auge treibt.
Drum sei jeder wachsam und nutz’ den
Verstand - Uns hilft nur noch Einsicht
und Liebe zum Land.
Wie man politische Entscheidungen vorbei an
den Interessen der Menschen trifft!
Der Vertrag zur EU-Verfassung
Über Jahre arbeiteten die
Wirtschaftsbosse daran, aus Europa
ein Wirtschaftzone zu machen, die
keine Völker mehr kennt. Die
demokratischen Politiker in ganz
Europa arbeiten an diesem Ziel
tatkräftig mit. Und wie weit sie dabei
gehen, sieht man dieser Tage deutlich.
Denn was als Europaverfassung in aller
Munde ist, entpuppt sich als
Paragraphengewirr verschiedener
Verträge und Abkommen.
Durch verschiedene Regelungen soll
z.B. dafür gesorgt werden, daß in
Brüssel oder Straßburg entschieden
wird, ob in einer beliebigen Stadt ein
kommunaler Betrieb privatisiert wird
oder nicht. Darüber hinaus werden
entscheidende Mittel der
Mitbestimmung an die EU-Bürokratie
delegiert. Damit werden die Menschen
in Europa fast vollständig entmündigt.
Daher konnte die sogenannte EU-
Verfassung bei der Abstimmung in
Frankreich und in den Niederlanden
keine Mehrheit finden. Die Reaktionen
auf das NEIN in Frankreich und in den
Niederlanden waren ein deutliches
Zeichen, was die Demokraten von der
freien Entscheidung ihrer Wähler
halten. Es wurden Stimmen laut, die
forderten, man solle nach einer
entsprechenden Werbekampagne die
Wahl wiederholen, solange, bis die
gewünschte Entscheidung fallen würde.
Schließlich wolle man sich die Arbeit
von Jahren nicht durch den Wählerwillen
kaputtmachen lassen. Soviel zur
vielgepriesenen Demokratie.
Nachdem der EU-Verfassungsvertrag
durch die freie Entscheidung in zwei
EU-Staaten abgelehnt wurde, sagte
Großbritannien die geplante
Abstimmung ab. Sicherlich hätte man
dort auch die Wähler entscheiden
lassen können, aber allein durch eine
ablehnende Abstimmung wird
verhindert, daß dieser Vertrag
europaweit in Kraft treten kann. Man
kann sich die Kosten für eine
Abstimmung also sparen. Zumal in
Großbritannien kein besonderes
Interesse daran besteht, die EU-
kritische Haltung noch durch ein
Abstimmungsergebnis zu
verdeutlichen. Nicht ohne Grund hat
Großbritannien die Einführung des Euro
nicht mitgemacht und statt dessen das
Pfund als eigene nationale Währung
behalten. Die osteuropäischen Staaten
Polen, Ungarn, Tschechien und die
Slowakei wollen allerdings an der
Abstimmung festhalten. Wen wundert
das? Sind es doch gerade die neuen
EU-Mitglieder, welche den großen
Nutzen ihrer Mitgliedschaft in Form von
milliardenschweren Aufbauhilfen und
Fördergeldern davontragen können.
Die EU als wirtschaftspolitisches
Zweckbündnis dient letztendlich nur
dem Kapital, daher die logische
Schlußfolgerung für uns: Nein zur EU -
Raus aus der EU! Für ein Europa der
freien und selbstbestimmten Völker!
Initiative für Volksaufklärung e.V.
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Weggezogen Todesfälle 115 127 Zugezogen 698 645 22,1 1) Haupt- und Nebenwohnung *) durch gesetzliche Änderung
Weggezogen
Todesfälle
115
127
Zugezogen
698
645
22,1
1) Haupt- und Nebenwohnung
*) durch gesetzliche Änderung zum 1.1.2005 kein direkter Vergleich möglich
604
689
Arbeitslose
6.637
5.735
Arbeitslosenquote in %
Initiative für Volksaufklärung e.V.
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Zuge der „Gesundheitsreform“ – seit
Gesundheitsreform
Herausgeber: Initiative für Volksaufklärung e.V.
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Kein gewerbliches Unternehmen. Kein Verkauf, Kostenbeiträge
sind freiwillig. Artikel die mit einem Autorennamen unterzeichnet
sind, werden von diesem selbst verantwortet.
wann kann man Gesundheit reformieren
– werden mit Wirkung zum 1. Juli 2005
die Arbeiter zusätzlich mit einem
Zuschlag belastet, den sie zukünftig
allein zu zahlen haben. 0,9 % vom
Bruttoverdienst werden zusätzlich zu
den regulären Beiträgen zur Kranken-
und Pflegeversicherung an die
gesetzlichen Krankenkassen gezahlt.
Gleichzeitig sollen die Beiträge zur
Krankenversicherung gemäß den
gesetzlichen Bestimmungen gesenkt
werden. Die Senkung der Beiträge
macht sich aber ausschließlich in den
Kassen der Arbeitgeber bemerkbar.
Denn der einfache Arbeiter zahlt mit
einem Zusatzbeitrag die Entlastung der
Arbeitgeber. Bisher zahlten Arbeiter
und Arbeitgeber jeweils die Hälfte der
Beiträge. Nun aber beginnt ein neues
Zeitalter, und der Arbeiter wird
zunehmend allein mit den Abgaben
belastet.
Ein Sozialstaat der immer ungerechter
wird, weil die einfachen Menschen die
Lasten des Sozialstaates allein tragen
müssen, während die demokratischen
Politiker gleichzeitig dafür sorgen, daß
die Besserverdienenden immer weniger
zum Sozialstaat dazugeben müssen,
wird den Unmut des Volkes hervorrufen.
Der Staat sind nicht die gutgekleideten
Politiker in den Parlamenten, auch
nicht die Wirtschafts- und Finanzbosse.
Das Volk gibt dem Staat erst sein
Dasein. Aber es wird keine Veränderung
der herrschenden Zustände geben,
wenn nicht alle daran mitarbeiten!
- 4 -
vermerk
Erscheinungs-
Im
Was als Weg zu einem neuen Arbeits-
platz beworben wird, entpuppt sich bei
genauerer Betrachtung als großan-
gelegter Schwindel. Die
sogenannten 1-Euro
Jobs verdrängen in vielen
Bereichen die regulären
Arbeitsplätze. Gerade
die „Wohlfahrtsverbände“
machen regen Gebrauch
von den billigen Arbeits-
kräften. Was für den Be-
troffenen eine kleine Zu-
verdienstmöglichkeit ist,
stellt für die Verbände
eine willkommene Mög-
lichkeit dar, ohne großen
Aufwand den Profit zu vergrößern.
Es sollten zusätzliche Stellen sein,
die keine normalen Anstellungs-
verhältnisse ersetzen. Außerdem soll-
te keine Verzerrung des freien Wettbe-
werbs der Dienstleistungs- und
Handwerksfirmen davon ausgehen. Die
Realität sieht anders aus. Die großzü-
gige Auslegung der gesetzlichen Rege-
lungen sorgt dafür, daß in einigen Ge-
meinden die kommunalen Bauvorhaben
durch „1-Euro Jobber“ erledigt werden.
Es wird jeden Tag deutlicher: Die eta-
blierten demokratischen
Politiker haben versagt!
Sie verkaufen uns eine
„Reform“ nach der ande-
ren, aber eine Besse-
rung der Gesamt-
situation stellt sich nicht
ein. Statt dessen fahren
die Konzerne und Ban-
ken Rekordgewinne ein.
Gleichzeitig werden
mehrere tausend Ar-
beitsplätze vernichtet.
An jedem Tag verlieren
ungefähr 1500 Arbeiter ihren Arbeits-
platz. Durch die sogenannte Hartz-IV
Reform kommen sie bereits nach einem
Jahr Arbeitslosigkeit auf dem
Sozialhilfeniveau an.
Damit muß endlich Schluß sein! Die
Politik muß wieder die Interessen des
Volkes vertreten und nicht die Interes-
sen der Wirtschaft über die des Volkes
stellen.
Der Betrug mit den „1-Euro Jobs“
Greifswald in Zahlen
Diese Übersicht soll zukünftig ein Gradmesser für die Entwicklung der Hansestadt
Greifswald sein. Sämtliche Zahlen stammen aus den offiziellen Statistiken der
Hansestadt Greifswald.
Gewerbeabmeldungen
Wohngeldempfänger
*
1.568
entfällt
Gewerbeanmeldungen
125
24.887.000
108
95
Einnahmen in €
20.024.000
22.954.000
Ausgaben in €
1.702
Entwicklung
1. Vierteljahr 2005
1. Vierteljahr 2004
108
59.196
58.558
davon Ausländer
156
1.718
Geburten
93
Einwohner (1)
25,8
30.718.000