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Die Europäische Union heute

Das Europäische Geschäftsumfeld

Doz.Dr. Mihaela-Cornelia DAN

WS 2015/2016

Die Europäische Union: 500 Millionen Bürger 28 Länder

Europäische Union: 500 Millionen Bürger – 28 Länder Mitgliedstaaten der Europäischen Union Kandidatenländer

Mitgliedstaaten der Europäischen Union

Bürger – 28 Länder Mitgliedstaaten der Europäischen Union Kandidatenländer und potenzielle Kandidatenländer

Kandidatenländer und potenzielle Kandidatenländer

Die Symbole der EU

Das Motto: In Vielfalt vereint Die europäische Hymne Der Euro Die europäische Flagge 9. Mai
Das Motto:
In Vielfalt vereint
Die europäische Hymne
Der Euro
Die europäische Flagge
9. Mai - Europatag

24 Amtssprachen

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Erweiterung: von sechs bis 28 Länder

Erweiterung: von sechs bis 28 Länder

Die große Erweiterung: Vereinigung von Ost und West

1989

1992

1998

2002

2004

2007

2013

Fall der Berliner Mauer Ende des Kommunismus Start der EU-Wirtschaftshilfe: Phare-Programm

Festlegung der Kriterien für einen Beitritt zur EU:

• Demokratie und Rechtsstaatlichkeit

• funktionierende Marktwirtschaft

• Fähigkeit, die Rechtsvorschriften der EU umzusetzen

Beginn der offiziellen Erweiterungsverhandlungen

Gipfel von Kopenhagen stimmt großen Erweiterung

um 10 neue Mitgliedstaaten zu

Zehn neue EU-Mitgliedstaaten: Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern

Bulgarien und Romanien treten der EU bei

Kroatien tritt am 1. Juli bei

Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern Bulgarien und Romanien treten der EU bei Kroatien tritt am 1.

Kandidatenländer und potenzielle Kandidatenländer

     

Wohlstand

Land

Fläche

(x 1000 km²)

Bevölkerung

(Millionen)

(Pro-Kopf-

Bruttoinlandsprodukt)

Bosnien und

     

Herzegowina

51

3,8

7

600

Montenegro

14

0,6

10

900

Kosovo unter Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrates

11

1,8

 

:

Ehemalige

     

jugoslawische Republik Mazedonien

25

2,1

9

100

Albanien

28

2,9

7

500

Serbien

77

7,2

9

100

Türkei

783

76,7

13

800

Die 28 EU-Länder zusammen

4 272

507,4

25

700

Die Verträge Grundlage für eine demokratische und rechtsstaatliche Zusammenarbeit

für eine demokratische und rechtsstaatliche Zusammenarbeit 1952 1958 1987 1993 1999 2 0 0 3 2

1952

1958

1987

1993

1999

2003

2009

Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl

Römische Verträge

Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft

• Europäischen Atomgemeinschaft (EURATOM)

Einheitliche Europäische Akte: der Binnenmarkt

Vertrag zur Europäischen Union Maastrichter Vertrag

Vertrag von Amsterdam

Vertrag von Nizza

Vertrag von Lissabon

Die EU-Charta der Grundrechte

Verbindlich für alle Aktivitäten der EU 54 Artikel unter 6 Titeln

Würde Freiheiten Gleichheit Solidarität Bürgerrechte Justiz
Würde
Freiheiten
Gleichheit
Solidarität
Bürgerrechte
Justiz

Die Bevölkerung der EU im weltweiten Vergleich

Bevölkerung in Millionen

(2015)

Die Bevölkerung der EU im weltweiten Vergleich Bevölkerung in Millionen (2015)

Die Fläche der EU im Vergleich zu anderen Ländern

Fläche (x 1000 km²)

17098

9831 9600 4272 3287 378 EU China Indien Japan Russland USA
9831
9600
4272
3287
378
EU
China
Indien
Japan
Russland
USA

Wie wohlhabend ist die EU im Vergleich zu anderen Ländern?

Größe der Wirtschaft:

BIP in Billionen Euro (2013)

Größe der Wirtschaft: BIP in Billionen Euro (2013) Pro-Kopf-Wohlstand: Pro-Kopf-BIP in Kaufkraftstandards (2013)

Pro-Kopf-Wohlstand:

Pro-Kopf-BIP in Kaufkraftstandards (2013)

Größe der Wirtschaft: BIP in Billionen Euro (2013) Pro-Kopf-Wohlstand: Pro-Kopf-BIP in Kaufkraftstandards (2013)

633

Dänemark

Tschechische Republik

Niederlande

Slowenien

Spanien

Malta

Polen Italien Vereinigtes Königreich

Rumänien

Belgien

Schweden

Zypern

Griechenland

Litauen

Frankreich

Irland

Bulgarien

Deutschland

Estland

Lettland

Finnland

Österreich

Kroatien

Ungarn

Slowakei

Luxemburg

Portugal

Wie groß sind die Länder der EU?

Fläche (x 1000 km²)

506 439 357 338 313 302 249 238 132 111 93 92 88 84 79
506
439
357
338
313
302
249
238
132
111
93
92
88
84
79
70
65
65
49
45
43
42
31
20
9
2.6
0.3

Wie viele Menschen leben in der EU?

Bevölkerung in Millionen (2015) 508 Millionen insgesamt

Wie viele Menschen leben in der EU? Bevölkerung in Millionen (2015) 508 Millionen insgesamt

BIP pro Kopf: Die Verteilung des Reichtums

BIP pro Kopf 2014

Index (Durchschnitt EU-28 = 100)

BIP pro Kopf: Die Verteilung des Reichtums BIP pro Kopf 2014 Index (Durchschnitt EU-28 = 100)

Die europäische Wirtschaft: Gemeinsam stärker

2008: Die weltweite Finanzkrise beginnt in den Vereinigten Staaten.

Koordinierte Reaktion der europäischen Spitzenpolitiker:

Bekenntnis zum Euro und Verpflichtung zur Finanzmarktstabiliät

Neue Vorschriften und neue Instrumente zur Krisenbewältigung:

Europäischer Stabilitätsmechanismus: Fond zur Unterstützung von Ländern mit außergewöhnlichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten

Neue Vorschriften zur Stabilität von Banken

Bankenunion: EU-weite Bankenaufsicht und Mechanismus zur Schließung insolventer Banken

Bessere wirtschaftliche Steuerung:

Europäisches Semester: Jährliches Verfahren zur Koordinierung öffentlicher Haushalte

Euro-Plus-Pakt, “Fiskalpakt-Vertrag”: gegenseitige Verpflichtung zu soliden öffentlichen Finanzen

Zehn Prioritäten für Europa

2015 hat sich die Europäische Kommission unter Präsident

Jean-Claude Juncker folgende Schwerpunkten gesetzt:

1. Der Investitionsplan: Neue Impulse für Arbeitsplätze, Wachstum und Investitionen

2. Ein vernetzter digitaler Binnenmarkt

3. Eine robuste Energieunion mit einer zukunftsorientierten

Klimaschutzpolitik

4. Ein vertiefter und fairerer Binennmarkt mit gestärkerter industrieller Basis

5. Eine vertiefte und fairere Wirtschafts- und Währungsunion

6. Ein vernünftiges und ausgewogenes Freihandelsabkommen mit den Vereinigten Staaten

7. Ein auf gegenseitigem Vertrauen fußender Raum des Rechts und der Grundrechte

8. Eine neue Migrationspolitik

9. Europa als starker globaler Akteur

Eine Investitionsoffensive für Europe

Der Europäische Fonds für strategische Investitionen

2015: Die europäische Wirtschaft fängt an, sich nach der Krise zu erholen, die Investitionsbereitschaft ist jedoch nach wie vor gering. Die Investoren haben zwar die Finanzmittel, aber wenig Vertrauen.

Neuer EU-Fonds ab Mitte 2015

Der Fonds startet mit 21 Milliarden Euro aus EU-Ressourcen

Investitionen werden in zukunftsfähige Geschäftsvorhaben getätigt, beispielsweise in digitale Infrastrukturen und Energieinfrastrukturen, Verkehrsvorhaben, kleine Unternehmen, ökologische Projekte und Innovationen

Multiplikatoreffekt: öffentliche Mittel werden private Investitionen nach sich ziehen, mit einem Gesamtbetrag von insgesamt 315 Milliarden Euro

1,3 Millionen neue Arbeitsplätze könnten innerhalb von drei Jahren entstehen

Bankenunion: sichere und zuverlässige Banken

Die Reaktion der EU auf die Finanzkrise:

Banken Die Reaktion der EU auf die Finanzkrise: • Regelwerk : Neue Vorschriften zur Sicherstellung, dass

Regelwerk:

Neue Vorschriften zur Sicherstellung, dass Banken über das notwenige Kapital und eine bessere Risikokontrolle verfügen

Aufsicht:

Die Europäische Zentralbank überwacht +/- 130 der wichtigsten Banken

Nationale Aufsichtsbehörden arbeiten eng zusammen

Abwicklung:

Ein europaweites Einheitliches Aufsichtsgremium kann über die Abwicklung einer insolventen Bank entscheiden.

Dies wird unterstützt durch einen Fonds, in den die Banken selbst einzahlen, wodurch sichergestellt wird, dass die Steuerzahler nicht belangt warden.

Wofür werden die EU-Gelder ausgegeben?

Gesamthaushalt der EU 2015: 145,3 Mrd. Euro = 1,02 % des Bruttonationaleinkommens

Globales Europa:

einschließlich Entwicklungshilfe 6 %

Globales Europa: einschließlich Entwicklungshilfe 6 % Sicherheit und Unionsbürgerschaft, Justiz 2 % Andere,

Sicherheit und Unionsbürgerschaft, Justiz 2 %

Andere, Verwaltung 6 %

Nachhaltiges Wachstum natürliche Ressourcen:

Landwirtschaft, Umwelt

Intelligentes und integratives Wachstum: Arbeitsplätze,

Wettbewerbsfähigkeit,

regionale Entwicklung 46 %

40 %

Klimawandel eine globale Herausforderung

Um der Erderwärmung Einhalt zu gebieten, haben die EU-Entscheidungsträger 2014 beschlossen:

die Treibhausgasemissionen bis 2030 im Vergleich zu 1990 um 40 % zu senken

den Anteil an erneuerbaren Energien

bis 2030 um 27 % zu erhöhen (Windkraft, Solarenergie, Wasserkraft, Biomasse)

die Energieeffizienz bis 2030 um 27 % zu steigern

27 % zu erhöhen (Windkraft, Solarenergie, Wasserkraft, Biomasse) • die Energieeffizienz bis 2030 um 27 %

Energiequellen in einer Welt im Wandel

Anteil der in der EU verwendeten Brennstoffarten (2013)

Anteil der in der EU verwendeten Brennstoffarten (2013) Anteil der aus Nicht-EU- Ländern importierten Brennstoffe

Anteil der aus Nicht-EU- Ländern importierten Brennstoffe (2013)

87% 84% 65% 53% 44% 2%
87%
84%
65%
53%
44%
2%

Forschung in die Wissensgesellschaft investieren

Investitionen in Forschung und Entwicklung (in Prozent des Bruttoinlandsprodukts)

(2012)

3.3% 3.0% 2.7% 2.1% 1.8% EU EU-Ziel 2020 China Japan USA
3.3%
3.0%
2.7%
2.1%
1.8%
EU
EU-Ziel 2020
China
Japan
USA

Die EU-Kohäsionspolitik: Solidarität in der Praxis

2014-2020: Investitionen in Höhe von 352 Milliarden Euro in Infrastruktur, Unternehmen, Umwelt und die Weiterbildung von Arbeitnehmern in benachteiligten Regionen

Regionalfonds

Sozialfonds

Kohäsionsfonds

Am wenigsten entwickelte Regionen: • Regionalfonds • Sozialfonds • Kohäsionsfonds Pro-Kopf-BIP unter 75 % des EU- Durchschnitts

Pro-Kopf-BIP unter 75 % des EU- Durchschnitts

Übergangsregionen:Pro-Kopf-BIP zwischen 75 % und 90% des EU- DurchschnittsRegionen: Pro-Kopf-BIP unter 75 % des EU- Durchschnitts Entwickeltere Regionen: Pro-Kopf-BIP über 90 % des

Entwickeltere Regionen: Pro-Kopf-BIP über 90 % des EU-DurchschnittsPro-Kopf-BIP unter 75 % des EU- Durchschnitts Übergangsregionen:Pro-Kopf-BIP zwischen 75 % und 90% des EU- Durchschnitts

zwischen 75 % und 90% des EU- Durchschnitts Entwickeltere Regionen: Pro-Kopf-BIP über 90 % des EU-Durchschnitts

Der Euro eine einheitliche Währung für Europa

Warum brauchen wir den Euro?

Kein Fluktuationsrisiko und kein Wechselkursrisiko

Größere Auswahl und stabilere Preise für Verbraucher

EU-Länder, in denen der Euro verwendet wird EU-Länder, in denen der Euro nicht verwendet wird
EU-Länder, in denen der Euro verwendet wird
EU-Länder, in denen der Euro nicht verwendet
wird

Engere wirtschaftliche Zusammenarbeit

zwischen EU-Ländern

Der Euro wird im gesamten

Euroraum verwendet.

Münzen:eine Seite mit nationalem Symbol, eine gemeinsame Seite

Scheine: keine nationale Seite

Eindämmung der Inflation

Europäische Wirtschafts- und Währungsunion: stabile Preise

16

14

12

10

8

6

4

2

0

1970 1971 1972 1973 1974 1975 1976 1977 1978 1979 1980 1981 1982 1983 1984
1970
1971
1972
1973
1974
1975
1976
1977
1978
1979
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1984
1985
1986
1987
1988
1989
1990
1991
1992
1993
1994
1995
1996
1997
1998
1999
2000
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013

Durchschnittliche Jahresinflation in den 18 EU-Ländern, die den Euro im Jahr 2013 verwendet haben

Der Binnenmarkt: Entscheidungsfreiheit

Der Binnenmarkt: Entscheidungsfreiheit Freizügigkeit in vier Bereichen: • Waren • Dienstleistungen • Personen

Freizügigkeit in vier Bereichen:

Waren

Dienstleistungen

Personen

Kapital

Der Binnenmarkt hat eine Reihe von Erfolgen möglich gemacht:

Erhebliche Preissenkungen bei vielen Produkten und Dienstleistungen, auch bei Flugtickets und Telefonanrufen

Eine größere Auswahl für die Verbraucher

2,8 Millionen neue Jobs

Freizügigkeit

Schengen:

Keine Polizei- und Zollkontrollen an den meisten EU-Binnengrenzen

Verstärkte Kontrollen an den EU-

Außengrenzen

Bessere Zusammenarbeit zwischen den Polizeibehörden in den verschiedenen EU-Ländern

Bei Reisen innerhalb der EU können Sie Waren für den persönlichen Gebrauch kaufen und einführen

EU-Ländern • Bei Reisen innerhalb der EU können Sie Waren für den persönlichen Gebrauch kaufen und

Günstiger telefonieren im Ausland

Die EU hat die Kosten für Telefongespräche, SMS und Daten-Roaming im Ausland seit 2007 um über 80% verringert

Angaben in Cent, ohne MwSt

Herunterladen von Daten im Ausland

Anrufen aus dem Ausland (pro Minute)

Versenden einer SMS im Ausland

300

250

200

150

100

50

0

dem Ausland (pro Minute) Versenden einer SMS im Ausland 300 250 200 150 100 50 0
dem Ausland (pro Minute) Versenden einer SMS im Ausland 300 250 200 150 100 50 0
dem Ausland (pro Minute) Versenden einer SMS im Ausland 300 250 200 150 100 50 0
dem Ausland (pro Minute) Versenden einer SMS im Ausland 300 250 200 150 100 50 0
dem Ausland (pro Minute) Versenden einer SMS im Ausland 300 250 200 150 100 50 0
dem Ausland (pro Minute) Versenden einer SMS im Ausland 300 250 200 150 100 50 0
dem Ausland (pro Minute) Versenden einer SMS im Ausland 300 250 200 150 100 50 0
dem Ausland (pro Minute) Versenden einer SMS im Ausland 300 250 200 150 100 50 0
dem Ausland (pro Minute) Versenden einer SMS im Ausland 300 250 200 150 100 50 0
dem Ausland (pro Minute) Versenden einer SMS im Ausland 300 250 200 150 100 50 0
dem Ausland (pro Minute) Versenden einer SMS im Ausland 300 250 200 150 100 50 0
dem Ausland (pro Minute) Versenden einer SMS im Ausland 300 250 200 150 100 50 0
dem Ausland (pro Minute) Versenden einer SMS im Ausland 300 250 200 150 100 50 0
dem Ausland (pro Minute) Versenden einer SMS im Ausland 300 250 200 150 100 50 0
dem Ausland (pro Minute) Versenden einer SMS im Ausland 300 250 200 150 100 50 0
dem Ausland (pro Minute) Versenden einer SMS im Ausland 300 250 200 150 100 50 0
dem Ausland (pro Minute) Versenden einer SMS im Ausland 300 250 200 150 100 50 0
dem Ausland (pro Minute) Versenden einer SMS im Ausland 300 250 200 150 100 50 0
dem Ausland (pro Minute) Versenden einer SMS im Ausland 300 250 200 150 100 50 0

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

Zum Lernen ins Ausland

Erasmus+

Jedes Jahr gehen über 400.000

junge Menschen ins Ausland, um mit Hilfe von Erasmus+, dem EU-Programm für Aus- und Weiterbildung, Jugend und Sport, in einem anderen europäischen Land zu studieren oder sich auszubilden.

für Aus- und Weiterbildung, Jugend und Sport, in einem anderen europäischen Land zu studieren oder sich

Gesundheit und Umwelt verbessern

Umweltverschmutzung kennt keine Grenzen gemeinsames Handeln ist gefragt

kennt keine Grenzen – gemeinsames Handeln ist gefragt Mit Unterstützung der EU konnte bereits Folgendes erreicht

Mit Unterstützung der EU konnte bereits Folgendes erreicht werden:

sauberere Badegewässer

erheblich weniger saurer Regen

bleifreies Benzin

einfache und sichere Entsorgung alter Elektrogeräte

strenge Vorschriften im Bereich der

Lebensmittelsicherheit vom Hof bis auf den Tisch

mehr ökologischer und hochwertiger Landbau

wirksamere Warnhinweise auf Zigarettenpackungen

Registrierung und Kontrolle aller Chemikalien (REACH)

Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts

Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts • Charta der Grundrechte • Gemeinsame

Charta der Grundrechte

Gemeinsame

Terrorismusbekämpfung

Länderübergreifende

Zusammenarbeit von Polizei und Strafverfolgungsbehörden

Abstimmung der Asyl- und Einwanderungspolitik

Zusammenarbeit in Zivilsachen

Die EU als Überbringer von Frieden und Wohlstand

Die EU als Überbringer von Frieden und Wohlstand • Welthandelsregeln • Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik

Welthandelsregeln

Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik

Entwicklungshilfe und humanitäre

Hilfe

Handelsmacht EU

Anteil am Welthandel

mit Waren

(2012)

Handelsmacht EU Anteil am Welthandel mit Waren (2012) Anteil am Welthandel mit Dienstleistungen (2012)

Anteil am Welthandel

mit Dienstleistungen

(2012)

Handelsmacht EU Anteil am Welthandel mit Waren (2012) Anteil am Welthandel mit Dienstleistungen (2012)

Die EU: weltweit größter Geber von Entwicklungshilfe

Die EU zahlt über die Hälfte der weltweiten

Entwicklungshilfe

56 24 8 EU USA Japan
56
24
8
EU
USA
Japan

Öffentliche Entwicklungshilfe in Mrd. Euro (2013)

Verbraucherschutz

Als Verbraucher sind Sie in der gesamten EU durch

Grundrechte geschützt, selbst wenn Sie unterwegs sind oder online einkaufen

Eindeutige Kennzeichnung

Gesundheits- und Sicherheitsstandards

Verbot unlauterer Praktiken in Verträgen

Passagierrechte, z.B. Entschädigungen bei langen Verspätungen

Hilfe bei der Lösung von Problemen

Verträgen • Passagierrechte, z.B. Entschädigungen bei langen Verspätungen • Hilfe bei der Lösung von Problemen

Gleichstellung der Geschlechter

Das geschlechtsspezifische Lohngefälle:

Frauen verdienen in der EU im Durchschnitt 16,4% weniger pro Stunde als Männer.

Das geschlechtsspezifische Lohngefälle: Frauen verdienen in der EU im Durchschnitt 16,4% weniger pro Stunde als Männer.

Die drei wichtigsten Akteure

Die drei wichtigsten Akteure Das Europäische Parlament – die Stimme des Volkes Martin Schulz, Präsident des

Das Europäische Parlament

die Stimme des Volkes

Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments

Der Europäische Rat und der Rat

die Stimme der Mitgliedstaaten

Donald Tusk, Präsident des Europäischen Rates

Die Europäische Kommission

im Interesse des Gemeinwohls

Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission

Die EU-Institutionen

Europäischer Rat (Gipfel)

Europäisches Parlament

Gerichts-

hof

Rechnungs-

hof

Europäische

Investitionsbank

Ministerrat

(Der Rat)

Wirtschafts- und Sozialausschuss

Agenturen
Agenturen

Europäische Kommission

Ausschuss der Regionen

Europäische Zentralbank

EU-Recht: von der Idee zur Umsetzung

Bürger, Interessengruppen, Experten: werden befragt und in Debatten einbezogen

Experten: werden befragt und in Debatten einbezogen Kommission: legt Vorschlag vor Parlament und Ministerrat:

Kommission: legt Vorschlag vor

und in Debatten einbezogen Kommission: legt Vorschlag vor Parlament und Ministerrat: entscheiden gemeinsam Nationale

Parlament und Ministerrat: entscheiden gemeinsam

vor Parlament und Ministerrat: entscheiden gemeinsam Nationale oder lokale Behörden: setzen EU-Recht in

Nationale oder lokale Behörden: setzen EU-Recht in nationales Recht um

oder lokale Behörden: setzen EU-Recht in nationales Recht um Kommission und Gerichtshof: kontrollieren die Umsetzung

Kommission und Gerichtshof: kontrollieren die Umsetzung

Das Europäische Parlament die Stimme des Volkes

Entscheidet gemeinsam mit dem Rat der Europäischen Union über EU-Rechtsvorschriften und den Haushalt

Demokratische Kontrolle über die gesamte politische Arbeit der EU

Anzahl der gewählten Mitglieder pro Land

Belgien

Bulgarien - 17 Dänemark - 13 Deutschland - 96

Estland

Finnland - 13 Frankreich - 74 Griechenland - 21 -

Irland

-

21

-

6

11

- Kroatien - 11 Lettland - 8

Litauen - 11 Luxemburg - 6 Malta - 6 Niederlande - 26 Österreich - 18 Polen - 51

Italien

73

Portugal - 21 Rumänien - 32

Schweden - 20

Slowakei - 13

Slowenien - 8 Spanien - 54 Tschechische Republik - 21

Ungarn - 21

Vereinigtes Königreich - 73 Zypern - 6

Das Europäische Parlament die Stimme des Volkes

Anzahl der Parlamentssitze pro Fraktion

(Stand: Juli 2015)

Parlament – die Stimme des Volkes Anzahl der Parlamentssitze pro Fraktion (Stand: Juli 2015) Insgesamt: 751

Insgesamt:

751

DAS INTERNE

GESCHÄFTSUMFELD

Doz.Dr. Mihaela-Cornelia Dan

WS2015/2016

Das Unternehmen in seinem Umfeld

Das Unternehmen in seinem Umfeld Unternehmen Lokale Gemeinde Staat Region Welt

Unternehmen

Lokale Gemeinde

Staat

Region

Welt

Was ist ein Unternehmen?

Ein Unternehmen ist eine produktionsorientierte Wirtschaftseinheit, die primär der Fremdbedarfsdeckung dient und deshalb auch Produktionswirtschaft genannt werden kann

Ein Unternehmen gilt als international, wenn es Aktivitäten im Ausland durchführt

Abgrenzung der Unternehmen

Rechtliche Grundlagen (Privatrecht, Gesellschaftsrecht, öffentliches Recht)

Kapitalbeteiligung

Grad der Selbstbestimmung (das Unternehmen kann alle wichtigen Entscheidungen selber treffen oder nicht)

Typologie des Unternehmens

Gewinnorientierung: Profit- und Nonprofit-

Organisationen

Branche: Sachleistungsbetriebe, Dienstleistungsbetriebe

Größe: Maßgrößen (Anzahl der Beschäftigten, Umsatz, Bilanzsumme)

Rechtsform

Top 100 Global Companies Fortune

(fortune.com/rankings)

Top 50 Rumänische Unternehmen

www.doingbusiness.ro

Bedeutung der Rechtsform

Haftung

Kapitalbeschaffung

Unternehmensleitung

Prüfungspflichten

Veröffentlichungen

Flexibilität der Änderung der Gesellschaftsverhältnisse

Steuerbelastung

Einzelunternehmen = die von einer einzelnen natürlichen Person betriebene selbständige Betätigung

Gesellschaft = ein vertraglicher Zusammenschluß von mehreren Personen, der eine Organisation zur Erreichung eines gemeinsamen Zwecks schafft

Personengesellschaften

Die Gesellschafter haften für die Schulden des Unternehmens mit ihrem persönlichen Vermögen

Die Gesellschafter müssen kein Mindestkapital aufbringen und sind darüber hinaus nicht nur Inhaber, sondern auch Leiter ihres Unternehmens

Zu den Personengesellschaften zählen:

die Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR),

die Kommanditgesellschaft (KG),

die Offene Handelsgesellschaft (OHG), die Partnerschaftsgesellschaft (PartG)

Kapitalgesellschaften

Die Gesellschafter bzw.Aktionäre haften für geschäftliche Aktivitäten - mit Ausnahmen - nur in Höhe ihrer Einlage

Für größere Vorhaben spielt allerdings auch die notwendige Kapitalbeschaffung eine Rolle

Gesellschafter bzw.Aktionäre geben Kapital, ohne dass diese aktiv an der Geschäftsführung beteiligt werden müssen

Zu den Kapitalgesellschaften gehören die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) und die Aktiengesellschaft (AG)

Funktionsbereiche

Beschaffung

Produktion

Absatz

Forschung- und Entwicklung

Finanzierung

Marketing

Personal

Der Begriff KMU

umfasst alle Arten von Unternehmen, von Ein-Mann- Betrieben bis zu Genossenschaften.Während manche KMU sehr traditionelle Dienstleistungen oder handwerkliche Produkte anbieten, sind viele andere schnell wachsende Hightech-Betriebe.

KMUs

Rund 99 % der europäischen Unternehmen sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Sie beschäftigen ungefähr 66 % der in der Privatwirtschaft tätigen Arbeitskräfte

Sie sind Motor von Unternehmertum,Wachstum, Innovation,Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsmarkt

Mikrounternehmen mit 1 bis 9 MA

Anteil: 91%

Kleinen Unternehmen mit 10 bis 49 MA

7%

Mittelgroßen Unternehmen mit 50 bis 250 MA

1%

Großunternehmen

1%

Unter kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)

versteht die EU gemäß offizieller Definition Betriebe mit

weniger als 250 Mitarbeitern.

Jahresumsatz < 50 Millionen Euro

Bilanzsumme < 43 Millionen Euro

Europäische KMUs

23 Millionen Unternehmen

75 Millionen Arbeitsplätze

99% aller europäischen Unternehmen

stellen in manchen Industriebranchen wie dem

Textilsektor, dem Baugewerbe und der Möbelindustrie

über 80% der Beschäftigung

Trotz ihrer herausragenden Bedeutung für die europäische

Wirtschaft ist die unternehmerische Initiative für die meisten Europäer nicht die bevorzugte berufliche Wahl.

So behaupten 60% der EU-Bürger, dass sie nie mit dem Gedanken gespielt hätten, ein eigenes Unternehmen zu gründen.

Welche der folgenden Maßnahmen wäre für die

Entwicklung Ihres Unternehmens (KMU) am

besten?

Strengere Regeln für Wettbewerber aus Nicht-EU- Ländern

11%

Größere Produktionskapazität

9%

Ein Beratungs- und Betreuungsservice für die Entwicklung

Ihres Unternehmens

Soziale und steuerliche Regelungen, die mehr auf die Bedürfnisse Ihrer Branche zugeschnitten sind

6%

31%

Besser ausgeblidete Arbeitskräfte

16%

Einfache Finanzierungsmöglichkeiten

14%

Andere oder keine Antwort

14%

Formen von Unternehmensverbindungen

Stillschweigende Kooperation/abgestimmtes Verhalten

meistens zum Zwecke der Wettbewerbsbeschränkung

Agreements mündliche, aber keine schriftliche

Absprache zum Zwecke der Wettbewerbsbeschränkung

Konsortium auf vertraglicher Basis zur Abwicklung von genau abgegrenzten Projekten, es tritt nach außen hin in Erscheinung (Kreditkonsortium, Bauprojekte)

Wirtschaftsverbände freiwillige Zusammenschlüsse von

Unternehmen zum Zwecke der gemeinschaftlichen

Erfüllung bestimmter betrieblicher Teilaufgaben (Infromationsgewinnung, Interessenvertretung)

Kartell durch Vertrag mit dem Ziel begründet, den Wettbewerb zwischen den an ihm beteiligten

Unternehmen zu beschränken, es bleibt die rechtliche und

organisatorische Selbständigkeit (Bsp. Preiskartell)

Joint Venture zwei oder mehrere Unternehmen arbeiten

gemeinsam für ein bestimmtes Ziel, jeder Partner ist in

einem Bereich spezialisert, und bringt seine Vorteile und Kenntnisse in das neue Unternehmen ein

Konzern die wirtschaftliche Zusammenfassung von mindestens zwei rechtlich bleibenden Unternehmen unter einer einheitlichen Leitung

Strategische Allianz eine Partnerschaft, bei der die

Handlungsfreiheit der beteiligten Unternehmen im

Kooperationsbereich maßgeblich eingeschränkt ist

sie bezieht sich auf die folgenden strategischen

Kernfragen:Wahl attraktiver Märkte,Verteidigung und Ausbau von Wettbewerbspositionen, Erhaltung und Stärkung von Know-How

Standort des Unternehmens

Grad der geographischen Ausbreitung

Standortanalyse

Grad der geographischen Ausbreitung

Lokal

Regional

National

International

Multinational

Internationalisierungsstrategie

Vergrösserung des Absatzmarktes Verbesserter Zugang zu den Beschaffungsmärkten

Ausnutzung komparativer Kostenvorteile

Ausnutzung von spezifischem Know-How

Regionale Wirtschaftsförderungsmaßnahmen

Zugang zum internationalen Kapitalmarkt

Minimierung der Steuerbelastung

Internationalisierungsstufen

Export

Lizenzvertrag: Nutzung von Rechten durch ein ausländisches Unternehmen gegen Entgelt

Franchising

Joint Venture

Auslandsniederlassung

Tochtergesellschaften

Standortanalyse

Standortfaktoren

- arbeitsbezogen (Zahl, Kosten, Qualifikation der

Arbeitskräfte)

- materialbezogen (Transportkosten, Zuliefersicherheit,Art des Produktes)

- absatzbezogen ( Kundennähe, vorhandene oder zukünftige Konkurrenz, potentielle Nachfrage usw.)

- verkehrsbezogen (Verkehrsmittel, Infrastruktur)

- immobilienbezogen (Gebäude, Land)

- umweltbezogen (Umweltorientierung)

- abgabenbezogen (Beiträgen, Gebühren, Steuern)

VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT!

Dimensionen des Doz.Dr. Mihaela-Cornelia Dan WS2015/2016 internationalen Umfeldes

Dimensionen des

Doz.Dr. Mihaela-Cornelia Dan WS2015/2016
Doz.Dr. Mihaela-Cornelia Dan
WS2015/2016

internationalen Umfeldes

Internationalisierungsmotive

1. Aktive Motive:

-

Gewinnerwirtschaftung

-

Verfügbarkeit von einzigarteigen Produkten

-

Technologischer Vorteil

-

Steuervorteile

-

Unternehmensphilosophie und anderes

2. Reaktive Motive: - Konkurrenzdruck - Überproduktion - Rückläufiger Inlandsabsatz - Überschusskapazität -

2. Reaktive Motive:

- Konkurrenzdruck

- Überproduktion

- Rückläufiger Inlandsabsatz

- Überschusskapazität

- Gesättigte Inlandsmärkte

- Nähe zu Kunden, Häfen und ähnliches

Begriffsbestimmung

1.

Internationalisierung

-

zahlreiche Definitionen und Ansatzpunkte;

-

die Aufnahme erstmaliger und zusätzlicher

grenzüberschreitender Aktivitäten bis zu den bestimmten Markteintrittsformen, wie

Export, Lizenvergabe, Direktinvestitionen

oder Führung ausländischer Tochtergesellschaften;

Manche Autoren und Spezialisten reduzieren die Internationalisierung auf Fragen des Absatzes 5

Manche Autoren und Spezialisten

reduzieren die Internationalisierung auf Fragen des Absatzes

Die Internationalisierung ist Phänomen, das konzeptiell das Unternehmen als ganzes umfasst ein 6

Die Internationalisierung ist

Phänomen, das konzeptiell das Unternehmen als ganzes umfasst

ein

Vereinfachung: Ein Unternehmen gilt als international, wenn es Aktivitäten im Ausland durchführt (institutioneller

Vereinfachung: Ein Unternehmen gilt als international, wenn es Aktivitäten im Ausland durchführt

(institutioneller Ansatz).

Grundstrukturen des internationalen Wettbewerbes

Inländisches Unternehmen U1

Fall B

Fall A

Fall C

Drittmarkt

Quelle: Perlitz, M., 2000, S.9

Ausländisches Unternehmen U2

Fall B

 Fall A : das inländische Unternehmen (U1) konkurriert mit einem ausländischen Unternehmen (U2) auf

Fall A: das inländische Unternehmen (U1) konkurriert mit einem ausländischen Unternehmen (U2) auf dessen Heimatmarkt unproblematisch

Fall

B:

U1

kommt in Konkurrenz mit

Drittmarkt unproblematisch

U2 auf

einem

Fall C: U2 kommt in Konkurrenz mit U1 auf dem

Heimatmarkt, d.h. im Inland , Warum spricht man über Internationalisierung? Weil in der Konkurrenzanalyse des Aktionsraumes des U1 von dem Aktionsraum des

U2 abhängt

Der Internationalisierungsgrad bezeichnet das Ausmaß der wirtschaftlichen Verbundenheiten eines Unternehmens mit dem

Der Internationalisierungsgrad bezeichnet das Ausmaß der wirtschaftlichen

Verbundenheiten eines Unternehmens mit

dem Ausland

Beispiel von Indikatoren zur Beurteilung des Internationalisierungsgrades

- Anteil des Auslandsabsatzes am Gesamtabsatz;

- Einteil der ausländischen Produktion in der

gesamten Produktion des Unternehmens;

- Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz;

- Anzahl der Beschaäftigten im Ausland;

- Höhe der Direktinvestitionen

Zusammenfassung Internationalisierung (1)

Internationalisierung = Aufnahme erstmaliger und zusätzlicher grenzüberschreitender Aktivitäten seitens der Unternehmen

Internationalisierungsprozess beschreibt die

Aufnahme und die Intensivierung der

Auslandsaktivitäten (dynamisch)

Zusammenfassung Internationalisierung (2)

Internationalisierungsareal beschreibt die Dimension der geographischen Ansiedlung

Internationalisierungsgrad bezeischnet das Ausmass der wirtschaftlichen Verbundenheit eines

Unternehmens mit dem Ausland (statisch)

Globalisierung

„Globalization is the new economic (as well as

political and cultural) order. We live, it is asserted, in a globalized world in which nation- states are no longer significant actors or meaningful economic units; in which consumer tastes and cultures are homogenized and satisfied through the provision of standardized

global products cretaed by global corporations

with no alllegiance to place or community.“

Dimensionen der Globalisierung

Ausweitung der Unternehmensaktivitäten (stretching) quantitative Dimension

wachsende wechselseitige Verflechtungen (deepening) qualitative

Dimension

Wirkungsmuster der Globalisierung Verschiedene Ursachen (globalization drivers) verändern die Rahmenbedingungen für

Wirkungsmuster der Globalisierung

Verschiedene Ursachen (globalization drivers)

verändern die Rahmenbedingungen für grenzüberschreitenden Aktivitäten

Auswirkungen dieser Entwicklung zeigen sich insbesondere in einer wachsenden Faktormobilität

sich insbesondere in einer wachsenden Faktormobilität Veränderungen im Wettbewerbsumfeld erfordern von
sich insbesondere in einer wachsenden Faktormobilität Veränderungen im Wettbewerbsumfeld erfordern von

Veränderungen im Wettbewerbsumfeld erfordern von international aber auch national agierenden Unternehmen Anpassungsstrategien mit globaler Perspektive

Die Wettbewerbskonstellationen ändern sich für Unternehmen auf den internationalen aber auch nationalen Märkte in höher Dynamik grundsätzlich und dauerhaft

für Unternehmen auf den internationalen aber auch nationalen Märkte in höher Dynamik grundsätzlich und dauerhaft 16

16

Internationalisierung vs. Globalisierung

Ausländische Direktinvestionen (ADI)

Unternehmensfusionen, -käufe und - beteiligungen, reinvestierte Erträge von

Tochtergesellschaften im Ausland, Kredite an ausländische Tochtergesellschaften innerhalb eines Unternehmens und Kapitaltransfers zur

Gründung von Unternehmen im Ausland.

Investitionen finden im Ausland statt wenn

„Ownership-specific-advantages“

„Internalization-incentive-advantages“

„Location-specific-advantages“

19
19

Triebkräfte der Globalisierung

Technologischer Fortschritt (Beschleunigung der Innovationen, Verkürzung der Porduktlebenszyklen,

schnellere und leistungsfähigere Kommunikations- und

Transportsysteme

Liberalisierung des Welthandels durch Abbau von

Handelshemmnissen, Regionalisierung der

Weltwirtschaft

Deregulierung von Märkten

Steigender Kostendruck auf Unternehmen

Triebkräfte der Globalisierung (2)

Teilweises Angleichen des Konsumverhaltens

Mobilität von Konsumenten und Unternehmen

Politische Umbrüche und Integration bisher

geschlossener Gesellschafts- und Wirtschaftssystemen in die Weltwirtschaft

Diverse andere Konvergenzprogramme

(Entwicklungs-, Ausbildugsprogramme usw.)

Hemmende Kräfte der Globalisierung

Kulturelle Unterschiede

Durch räumliche, zeitliche und finanzielle

Barrieren nicht realisierbarer gleicher Zugang

zu technischen und thecnologischen Neuerungen und Ressourcen

Protektionstische Massnahmen

Hemmende Kräfte der Globalisierung (2)

Zwischen- und innerstaatliche Konflikte,

Nationalismus

Politische und ökonomische

Rahmenbedingungen

Kosten

Managementverhalten

Die Akteure der Globalisierung

Transnationale Unternehmen (TNCs)

Multinationale Unternehmen

Nationalstaaten

Supranationale Institutionen

Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs)

25

Gründe für die zunehmende

Globalisierung der TNCs

Standortvorteile im Ausland (angebotsseitige Aspekte)

Erschließung und Sicherung ausländischer Absatzmärkte (nachfrageseitige Aspekte)

Nationalstaaten

Wirtschaftsspolitische Maßnahmen

Wettbewerbsstruktur der Märkte

Ansiedlung von Tochtergesellschaften von TNCs

Inländische Unternehmen sind Teilnehmer an das globale Marktgeschehen

Internationale Koalitionen (F&E,

Produktionszwecken usw.)

Supranationale Institutionen

UNO WTO

IMF Weltbank

NGOs

Generell sind unter dem Begriff alle internationalen Organisationen zu verstehen, die nicht durch ein öffentliches Mandat legitimiert sind.

Weiteres Sinne

alle privaten Akteure und Interessengruppen

also Gewerkschaften, Wirtschaftsverbände, Verbände von wissenschaftlichen Einrichtungen, Wohlfahrtsverbände, Hilfsorganisationen,

Stiftungen, Kirchen, Selbsthilfegruppen und

Bürgerinitiativen

 NGOs müssen auf private Initiative gegründet werden  unabhängig – vor allem von staatlicher

NGOs müssen auf private Initiative gegründet werden

unabhängig vor allem von staatlicher Einflussnahme sein

eine internationale Mitgliedschaft vorweisen

ihre finanziellen Mittel aus mindestens drei Ländern beziehen

in mindestens drei Staaten tätig sein

über einen Wahlmechanismus für das Leistungsgremium

verfügen sowie

einen Hauptsitz und einen festen Mitarbeiterstab nachweisen.

Charakteristika der Veränderung des

globalen Wettbewerbs

Wachsende Zahl der Marktteilnehmer

(Wettbewerber)

Konkurrenten werden überschaubarer, die

Wettbewerbsdeterminante der Konkurrenzsituation wird berechenbar und intensiver

Charakteristika der Veränderung des

globalen Wettbewerbs (2)

Angebotsmärkte dominieren Nachfragemärkte

Geschützte Märkte (monopolistische

Marktstrukturen) werden aufgebrochen

Zunehmende Angebotsvielfalt aber auch

zunehmende Differenzierung der Nachfrage

Höhere Intensität des Wettbewerbs

Konsequenzen für Unternehmen -

Chancen

Wachstum durch Erschliessen neuer Absatzmärkte

Kostendegression

Zugriff auf qualitative höherwertige bzw. kostengünstigere Porduktionsfaktoren

Konsequenzen für Unternehmen

Chancen (2)

Zusammenarbeit und Kooperation mit leistungsstarken Partnern

Höheres Nachfragepotential

Einfacher Zugang zu einer Vielzahl potentieller Kunden

Konsequenzen für Unternehmen -

Risiken

Tempo der Globalisierung

Kostendruck

Überlastung durch Entscheidungsvielfalt

und Informationsüberflutung

Quasi-Monopolbildungen durch Mergers&Acquisitions

Konsequenzen für Unternehmen

Risiken (2)

Marktbeherrschende Stellung einzelner

Unternehmen führt zu Qualitätsnivellierung, Innovationsverlangsamung und letztlich Nachteilen für Kunden

Zunehmender Wettbewerb erschwert

Differenzierung und begünstigt das „Untergehen in der Masse“

Politische und ökonomische Instabilität ducrh

verstäkte Verfolgung nationaler Interessen, Konflikte, Terrorismus

Orientierungssysteme im

grenzüberschreitenden Marketing

a) Ethnozentrische Phase

Es ist eine Inlandsmarktorientierung, die Sicherung und Entwicklung des Inlandsmarktes sind von Bedeutung.

Internationale Chancen werden durch

Exportstrategien genutzt. Für eine

erfolgreiche Zielsetzung ist die Führung des Unternehmens zentralistisch ausgerichtet,

die Autorität ist hoch beim Stammsitz

Quelle: Berndt, R., Altobelli, C., Sander, M., Internationales Marketing-Management, 2. akt. und erw. Aufl., Springer Verlag, 2003

b) Polyzentrische Phase

Es ist eine Ziellandorientierung, das Ziel

besteht darin sich an den Gegebenheiten des

Gastlandes anzupassen, wobei die Strategien häufig an jene von lokalen Konkurrenten angepasst werden, da diese schon länger in diesem Markt tätig sind und daher über lokale Eigenschaften besser informiert sind (Internationales Marketing).

c) Regiozentrische Phase

Oder regionale Orientierung an mehrere

Zielmärkte, z.B. Ländergruppen die in Bezug auf

Sprache, Religion, Kultur oder auch intensiver wirtschaftlicher Beziehungen bestimmte Gemeinsamkeiten aufweisen. Man entwickelt

Strategien, die auf bestimmte Ländergruppen

zugeschnitten sind. Dies erfordert dezentrale Verantwortungsbereiche, die von Spezialisten

de einzelnen Regionen zu besetzen sind.

(Multinationales Marketing)

d) Geozentrische Orientierung

Ist gleich einer Weltmarktorientierung, alle

Unternehmensaktivitäten sind auf den Weltmarkt

ausgerichtet. Man denkt und handelt global, eine Strategie wird weltweit verfolgt und umgesetzt.

Erfordert ein zentralistisches Agieren der

Unternehmenszentrale durch die Vorgabe der

grundsätzlichen Ausrichtung der Marketingprogramme und prozesse, und andererseits auch eine starke Position der

Niederlassungen in den einzelnen Ländern, die

prompt auf Änderungen des Marktes reagieren müssen.

DAS POLITISCHE UMFELD Doz.Dr. Mihaela-Cornelia DAN WS 2015/2016
DAS POLITISCHE UMFELD Doz.Dr. Mihaela-Cornelia DAN WS 2015/2016
DAS POLITISCHE UMFELD Doz.Dr. Mihaela-Cornelia DAN WS 2015/2016
DAS POLITISCHE UMFELD Doz.Dr. Mihaela-Cornelia DAN WS 2015/2016

DAS POLITISCHE

UMFELD

Doz.Dr. Mihaela-Cornelia DAN WS 2015/2016

 Das politische Umfeld ist am wenigsten vorschaubar  Änderungen in dem politischen Umfeld kommen
 Das politische Umfeld ist am wenigsten vorschaubar  Änderungen in dem politischen Umfeld kommen

Das politische Umfeld ist am wenigsten vorschaubar

Änderungen in dem politischen Umfeld

kommen aus externen und internen Gründen

Die Tatsache, dass die Regierungen jede 4/5 Jahre zur Wahl gehen führt zu einem zyklischen politischen Umfeld

In den 40er starker Einfluss der Politik

Jetzt der Staat als Beobachter

Politische Systeme

Politische Systeme  Das Politische System eines Staates ist die Summe der politischen Institutionen, der Prozesse
Politische Systeme  Das Politische System eines Staates ist die Summe der politischen Institutionen, der Prozesse

Das Politische System eines Staates ist die Summe der politischen Institutionen, der

Prozesse wie politische Entscheidungen

zustande kommen und der Inhalte politischer Entscheidungen.

Das politische System wird durch die Verfassungswirklichkeit, die politische Kultur und die politischen Eliten bestimmt

Verfassungswirklicheit

Verfassungswirklicheit  Bedeutet die realen Gegebenheiten innerhalb eines politischen Systems  Sie ist von der
Verfassungswirklicheit  Bedeutet die realen Gegebenheiten innerhalb eines politischen Systems  Sie ist von der

Bedeutet die realen Gegebenheiten innerhalb eines politischen Systems

Sie ist von der formalen in der Verfassung beschriebenen politischen Ordnung zu unterscheiden, weil die formale Rolle der Akteure in einem Staat stark von ihrem realen Verhalten, deren Rechten und deren Einfluss abweichen können (Machtverteilung, Bedeutung der politishen Parteien)

Politische Kultur

Politische Kultur  der Begriff ist amerikanischer Herkunft  beinhaltet einen besonders stilvollen oder moralischen
Politische Kultur  der Begriff ist amerikanischer Herkunft  beinhaltet einen besonders stilvollen oder moralischen

der Begriff ist amerikanischer Herkunft

beinhaltet einen besonders stilvollen oder

moralischen Umgang mit politischer Macht, den man einander zubilligen oder absprechen

kann

man versteht die Summe aller Einstellungen bezüglich politischer Fragestellungen, besonders Einstellungen zur generellen Ordnung und Organisation des politischen Systems

Bedeutung der Überwachung des

politischen Umfeldes

Bedeutung der Überwachung des politischen Umfeldes  allgemein, die Stabilität des politischen Systems beeinflusst
Bedeutung der Überwachung des politischen Umfeldes  allgemein, die Stabilität des politischen Systems beeinflusst

allgemein, die Stabilität des politischen Systems beeinflusst die Attraktivität des Marktes

die Unstabilität bringt Unsicherheit betreffend die Beschaffung oder Produktion von Güter und Dienstleistungen

auf nationaler Ebene erarbeitet die Regierung

eine Gesetzgebung die unmittelbar die

Beziehung der Unternehmen mit ihren Lieferanten, Kunden oder andere Partner prägt

 Die Unternehmen sind Arbeitgeber und beobachten insbesondere die Gesetzen betreffend Arbeitsverhältnisse,
 Die Unternehmen sind Arbeitgeber und beobachten insbesondere die Gesetzen betreffend Arbeitsverhältnisse,

Die Unternehmen sind Arbeitgeber und beobachten insbesondere die Gesetzen betreffend Arbeitsverhältnisse, Einstellung, Diskriminierung, Mindestlohn, Besteuerung oder soziale Ausgaben

Andererseits, die Regierung ist verantwortlich für den Schutz der Bevölkerung bzw. der

Kunden (Gesetze betr. Luftverschmutzung,

CO2 Emmissionen neuer PkWs usw.)

 Das ökonomische Umfeld wird von den politischen Umfeld beeinflusst  Die Entscheidungen und die
 Das ökonomische Umfeld wird von den politischen Umfeld beeinflusst  Die Entscheidungen und die

Das ökonomische Umfeld wird von den politischen Umfeld beeinflusst

Die Entscheidungen und die politische Massnahmen vermindern oder steigen die

Ausgaben der Bevölkerung, die

Wachstumsrate der Wirtschaft, oder die Ausgaben des Staates

Gewaltenteilung

Gewaltenteilung Verteilung der Gesetzgebung (Legislative), der Gesetzesausführung (Exekutive) und der Gerichtsbarkeit
Gewaltenteilung Verteilung der Gesetzgebung (Legislative), der Gesetzesausführung (Exekutive) und der Gerichtsbarkeit

Verteilung der Gesetzgebung (Legislative), der Gesetzesausführung (Exekutive) und der

Gerichtsbarkeit (Judikative) auf drei

verschiedene Staatsorgane, nämlich auf das Parlament, auf die Regierung und auf eine

unabhängige Richterschaft.

Koalition

Koalition Bündnis unabhängiger Partner, die ein gemeinsames Ziel verfolgen. Der Begriff wird insbesondere verwendet für
Koalition Bündnis unabhängiger Partner, die ein gemeinsames Ziel verfolgen. Der Begriff wird insbesondere verwendet für

Bündnis unabhängiger Partner, die ein gemeinsames Ziel verfolgen. Der Begriff wird insbesondere verwendet

für Fraktionen, die sich verbünden, um gemeinsam die

Regierung zu bilden (Regierungskoalition).

Regierung

Regierung  (lat.) R. bezeichnet das für die Leitung eines politischen Gemeinwesens zuständige höchste Organ. In
Regierung  (lat.) R. bezeichnet das für die Leitung eines politischen Gemeinwesens zuständige höchste Organ. In

(lat.) R. bezeichnet das für die Leitung eines politischen Gemeinwesens zuständige höchste

Organ. In gewaltenteiligen Demokratien steht die R. (Exekutive) neben der gesetzgebenden und der

rechtsprechenden Gewalt und ist für die Ausführung,

die Durchführung bzw. den Vollzug der Gesetze und politischen Maßnahmen zuständig (vollziehende Gewalt), wobei R. keineswegs nur (passiv)

ausführend, sondern selbstständig leitend und

steuernd (durch Gesetzesinitiativen etc.) politisch tätig sind.

 Regierungen bestehen aus einer Gruppe von Personen (z.B. Kanzler, Premier Minister und Minister bzw.
 Regierungen bestehen aus einer Gruppe von Personen (z.B. Kanzler, Premier Minister und Minister bzw.

Regierungen bestehen aus einer Gruppe von

Personen (z.B. Kanzler, Premier Minister und Minister bzw. Ministerinnen), die das R.-

Kabinett bilden und nach unterschiedlichen

Prinzipien geführt werden (z.B. Kanzlerprinzip, Kollegialsystem).

Struktur der Staatsregierung

Struktur der Staatsregierung  Nationale Regierung  Regionale Regierung  Lokale Regierung  EU Regierung 
Struktur der Staatsregierung  Nationale Regierung  Regionale Regierung  Lokale Regierung  EU Regierung 

Nationale Regierung

Regionale Regierung

Lokale Regierung

EU Regierung

Supranationale Regierungen

Kreis

Kreis  eine Einheit der öffentlichen Verwaltung auf der unteren und mittleren Ebene, die als Gebietskörperschaft
Kreis  eine Einheit der öffentlichen Verwaltung auf der unteren und mittleren Ebene, die als Gebietskörperschaft

eine Einheit der öffentlichen Verwaltung auf der unteren und mittleren Ebene, die als Gebietskörperschaft z.T.

Selbstverwaltungsaufgaben erfüllt. Zu

unterscheiden sind Land-Kreisen, die mehrere Gemeinden umfassen, und Stadt-

Kreisen (mehr in Deutschland), die aus nur

einer (auch: kreisfreien) Stadt bestehen.

Kommune

Kommune  (franz.) K. bezeichnet die unterste staatliche Verwaltungseinheit, die als Körperschaft des öffentlichen
Kommune  (franz.) K. bezeichnet die unterste staatliche Verwaltungseinheit, die als Körperschaft des öffentlichen

(franz.) K. bezeichnet die unterste staatliche Verwaltungseinheit, die als Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltungsaufgaben betraut ist.

Selbstverwaltung bezeichnet die Mitwirkung

von Bürgern und Bürgerinnen bei der Erfüllung

öffentlicher Aufgaben.

Die EU Regierung

Die EU Regierung Die Mitgliedstaaten bündeln ihre Hoheitsrechte, um international mehr Einfluss zu erreichen und Fragen
Die EU Regierung Die Mitgliedstaaten bündeln ihre Hoheitsrechte, um international mehr Einfluss zu erreichen und Fragen

Die Mitgliedstaaten bündeln ihre

Hoheitsrechte, um international mehr

Einfluss zu erreichen und Fragen von

gemeinsamem Interesse auf

europäischer Ebene demokratisch zu

klären. Dazu haben die Mitgliedstaaten

ihre Entscheidungsbefugnisse an die

von ihnen geschaffenen Institutionen übertragen.

Die wichtigsten Organe der EU sind:

Die wichtigsten Organe der EU sind:  das Europäische Parlament (vertritt die Belange der Bevölkerung) 
Die wichtigsten Organe der EU sind:  das Europäische Parlament (vertritt die Belange der Bevölkerung) 

das Europäische Parlament (vertritt die

Belange der Bevölkerung)

der Rat der Europäischen Union (Vertretung der Regierungen der Mitgliedstaaten)

die Europäische Kommission ("Motor der Union" und ausführendes Organ)

der Europäische Gerichsthof (sichert die

Einhaltung der Gesetze)

der Europäische Rechnungshof (kontrolliert die rechtmäßige Verwaltung des EU- Haushalts).

Sie werden durch fünf weitere

wichtige Einrichtungen ergänzt

werden durch fünf weitere wichtige Einrichtungen ergänzt  Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss 
werden durch fünf weitere wichtige Einrichtungen ergänzt  Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss 

Europäischer Wirtschafts- und

Sozialausschuss

Ausschuss der Regionen

Europäische Zentralbank

Europäischer Beauftragte

Europäische Investitionsbank

Wie funktioniert

die Europäische Union?

Wie funktioniert die Europäische Union?  Aufgrund der EU-Verträge übertragen die EU- Mitgliedstaaten einige ihrer
Wie funktioniert die Europäische Union?  Aufgrund der EU-Verträge übertragen die EU- Mitgliedstaaten einige ihrer

Aufgrund der EU-Verträge übertragen die EU- Mitgliedstaaten einige ihrer nationalen Souveränitätsrechte auf gemeinsame Institutionen,

die nicht nur ihre nationalen Interessen, sondern ihr

gemeinsames Interesse vertreten.

Diese Verträge sind als primäre Rechtsvorschriften

bekannt. Aus ihnen abgeleitet ist ein Großteil der

sekundären Rechtsvorschriften, die direkte

Auswirkungen auf das tägliche Leben der Unionsbürger haben. Sie bestehen im Wesentlichen aus Verordnungen, Richtlinien und Empfehlungen.

Diese Rechtsvorschriften sind ebenso wie die allgemeinen politischen Maßnahmen der EG Ergebnis von Entscheidungen, die
Diese Rechtsvorschriften sind ebenso wie die allgemeinen politischen Maßnahmen der EG Ergebnis von Entscheidungen, die

Diese Rechtsvorschriften sind ebenso wie die

allgemeinen politischen Maßnahmen der EG Ergebnis von Entscheidungen, die von den drei wichtigsten Organen getroffen werden:

Rat der Europäischen Union (Vertretung der

Mitgliedstaaten); Europäisches Parlament (Vertretung der Bürger); und

Europäische Kommission (ein politisch unabhängiges Organ, das das gemeinsame europäische Interesse verfolgt).

Supranational

Supranational  Bedeutet übernational, überstaatlich  Mit dem Adjektiv supranational werden Organisationen,
Supranational  Bedeutet übernational, überstaatlich  Mit dem Adjektiv supranational werden Organisationen,

Bedeutet übernational, überstaatlich

Mit dem Adjektiv supranational werden Organisationen, Zusammenschlüsse oder

Vereinbarungen versehen, die durch

völkerrechtliche Verträge begründet und deren Entscheidungen und Regelungen für die einzelnen Mitglieder (Staaten, Nationen)

übergeordnet und verbindlich sind.

Supranational (2)

Supranational (2)  So steht etwa das Recht der EU als supranationales Recht über dem der
Supranational (2)  So steht etwa das Recht der EU als supranationales Recht über dem der

So steht etwa das Recht der EU als supranationales Recht über dem der einzelnen Mitgliedsstaaten; bestimmte

Entscheidungen supranationaler Institutionen

der EU sind für alle EU-Staaten und die

gesamte EU-Bevölkerung bindend. Im Gegensatz dazu haben bspw. Entscheidungen internationaler

Organisationen nur dann bindende Wirkung,

wenn sie von den Mitgliedern ausdrücklich anerkannt werden.

Internationale Organisationen

Internationale Organisationen  sind Zusammenschlüsse von Staaten, die durch völkerrechtliche Verträge gegründet
Internationale Organisationen  sind Zusammenschlüsse von Staaten, die durch völkerrechtliche Verträge gegründet

sind Zusammenschlüsse von Staaten, die durch

völkerrechtliche Verträge gegründet worden und mit eigenen Organen und eigenen Zuständigkeitsbereichen ausgestattet sind;

dienen dazu, die konkret vereinbarten (und insofern

begrenzten) politischen, militärischen,

wirtschaftlichen oder sozialen Aufgaben zu erfüllen, ohne die Souveränität der Mitgliedsstaaten zu

beeinträchtigen;

die weltweit wichtigste und größte I.O. sind die Vereinten Nationen.

Internationale Organisationen

Internationale Organisationen  Welthandels- und Entwicklungskonferenzen (UNCTAD) - United Nations Conference on Trade
Internationale Organisationen  Welthandels- und Entwicklungskonferenzen (UNCTAD) - United Nations Conference on Trade

Welthandels- und Entwicklungskonferenzen (UNCTAD) - United Nations Conference on Trade and Development; 1964 gegründet, als Unterorganisation der Vereinten Nationen zur Förderung des internationalen Handels

Nordatlantikpakt (NATO) (engl.: North Atlantic Treaty Organization).

Die NATO (mit Sitz in Brüssel); 1949 als internationale Organisation zur

politischen und militärischen Verteidigung eine Reihe von Staaten; das Hauptziel war die Abwehr der Expansionsabsichten des Kommunismus, insbesondere die Verteidigung gegenüber der Sowjetunion und dem Warschauer Pakt (bis zu deren Auflösung 1991).

Interessen

Interessen  (lat.) I. ist eine Sammelbezeichnung für eine Vielfalt ökonomischer und sozialer Absichten und
Interessen  (lat.) I. ist eine Sammelbezeichnung für eine Vielfalt ökonomischer und sozialer Absichten und

(lat.) I. ist eine Sammelbezeichnung für eine Vielfalt ökonomischer und sozialer Absichten und Forderungen, die von unterschiedlichen Gruppen und Organisationen an das politische System herangetragen werden.

Zu unterscheiden sind:

Zu unterscheiden sind:  allgemeine Interessen, deren Verwirklichung einer Vielzahl von Menschen bzw. der gesamten
Zu unterscheiden sind:  allgemeine Interessen, deren Verwirklichung einer Vielzahl von Menschen bzw. der gesamten

allgemeine Interessen, deren Verwirklichung einer

Vielzahl von Menschen bzw. der gesamten Bevölkerung zugute kommt (z.B. der Verbraucherschutz);

spezielle Interessen, deren Umsetzung lediglich einer bestimmten Gruppe nutzt (z.B. Behindertenpolitik);

kollektive Interessen, bei deren Realisierung niemand von der Nutzung ausgeschlossen werden kann (z.B. saubere Luft);

private Interessen, bei denen andere von der Nutzung ausgeschlossen werden können (z.B. die der Jägervereinigungen).

Weiterhin ist zu unterscheiden

zwischen

Weiterhin ist zu unterscheiden zwischen  latenten Interessen, die zwar vorhanden sind, aber sich nicht politisch
Weiterhin ist zu unterscheiden zwischen  latenten Interessen, die zwar vorhanden sind, aber sich nicht politisch

latenten Interessen, die zwar vorhanden sind, aber sich nicht politisch äußern, und manifesten Interessen, für die es Gruppen, Initiativen, Verbände und Zusammenschlüsse gibt (organisierte Interessen), die sich engagieren, z.T. in Form von Selbsthilfe und Selbstorganisation tätig werden oder als

Interessenverbände (z.T. großen) politischen

Einfluss haben (Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften).

Interessengruppen

Interessengruppen  sind private Organisationen, deren Aufgabe es ist, soziale, politische oder wirtschaftliche
Interessengruppen  sind private Organisationen, deren Aufgabe es ist, soziale, politische oder wirtschaftliche

sind private Organisationen, deren Aufgabe es ist,

soziale, politische oder wirtschaftliche Interessen

ihrer Mitglieder zu vertreten und verfügen oft über eine ausgebaute und effiziente Verwaltungsorganisation;

sie basieren auf freiwilliger Mitgliedschaft und

finanzieren sich (zumindest z.T.) aus

Mitgliedsbeiträgen.

die Vertretung der Ziele nach außen erfolgt

gegenüber der Öffentlichkeit und den Medien, allen anderen Interessengruppen, vor allem aber den

politischen Parteien, den Parlamenten und

Ausschüssen (z.B. bei Anhörungen) und in sehr unterschiedlichen Ausformungen gegenüber den öffentlichen Verwaltungen (etwa den Ministerien in Form von Beratung, Beiräten, Gutachten etc.).

 Zur politischen Vermittlung und Durchsetzung ihrer Forderungen steht den Interessengruppen ein weites Spektrum an
 Zur politischen Vermittlung und Durchsetzung ihrer Forderungen steht den Interessengruppen ein weites Spektrum an

Zur politischen Vermittlung und Durchsetzung ihrer Forderungen steht den Interessengruppen ein weites Spektrum an Instrumenten zur

Verfügung, das von Beratung und gezielter

Information bis zur Aufforderung ihrer Mitglieder reichen kann, bestimmte Parteien (nicht) zu wählen.

 Der Unterschied zwischen Interessengruppen und politischen Parteien ist fließend: Ähnlich wie Parteien versuchen
 Der Unterschied zwischen Interessengruppen und politischen Parteien ist fließend: Ähnlich wie Parteien versuchen

Der Unterschied zwischen Interessengruppen und politischen Parteien ist fließend: Ähnlich wie Parteien versuchen Ig, auf politische Entscheidungen Einfluss zu nehmen; sie streben aber üblicherweise keine politischen Mandate an bzw. zielen (i.d.R.) nicht auf

Übernahme von Regierungsverantwortung;

i.d.R. vertreten Ig. einzelne oder spezielle Interessen, während Parteien (zumeist) ein breiteres Spektrum an politischen Themen

und Positionen abdecken müssen.

Lobby

Lobby  Allg.: Vorraum, Halle vor dem Parlament, in dem sich Abgeordnete und nicht dem Parlament
Lobby  Allg.: Vorraum, Halle vor dem Parlament, in dem sich Abgeordnete und nicht dem Parlament

Allg.: Vorraum, Halle vor dem Parlament, in dem sich

Abgeordnete und nicht dem Parlament angehörige Personen (Lobbyisten) treffen können.

Pol.: Interessengruppen bzw. Verbandsvertreter, die

in modernen Demokratien versuchen, auf politische Entscheidungen Einfluss zu nehmen, und dabei vor allem auf Parteien, Abgeordnete und Regierungen

(einschließlich der Verwaltung), aber auch auf die

Öffentlichkeit und die Medien Druck ausüben. In

pluralistischen Gesellschaften sind die Aktivitäten der Interessenverbände wesentlicher Teil politischer Entscheidungsprozesse

Pressure groups

Pressure groups  Findet man sowohl im nationalen, als auch im internationalen Feld,  Es gibt
Pressure groups  Findet man sowohl im nationalen, als auch im internationalen Feld,  Es gibt

Findet man sowohl im nationalen, als auch im

internationalen Feld,

Es gibt unterschiedliche Arten: von der Europäischen Automobilindustrie bis zu Greenpeace und Amnesty International.

DAS ÖKONOMISCHE UMFELD WS 2014/2015 ©
DAS ÖKONOMISCHE UMFELD WS 2014/2015 ©

DAS ÖKONOMISCHE UMFELD

WS 2014/2015

©

Der Gemeinsame Markt • Die EU wichtiger denn je • Mehr als Hälfte der Richtlinien
Der Gemeinsame Markt • Die EU wichtiger denn je • Mehr als Hälfte der Richtlinien

Der Gemeinsame Markt

Die EU wichtiger denn je

Mehr als Hälfte der Richtlinien und Regeln kommen aus „Brüssel“

Die EU Bürger können frei innerhalb der EU reisen, sich in den Mitgliedstaaten bewerben oder ansiedeln

Mehr als 300 Mill. EU Bürger benützen die EURO als Währung

©

• Die Europäische Integration beeinflusst direkt das Geschäftsumfeld • Die EU Erweiterung hat viele
• Die Europäische Integration beeinflusst direkt das Geschäftsumfeld • Die EU Erweiterung hat viele

Die Europäische Integration beeinflusst direkt

das Geschäftsumfeld

Die EU Erweiterung hat viele Businessoportunitäten gebracht

Expansion der Exporte-Importe

Neue Standorte, Auslagerung der Produktion

Wachsende Konkurrenz

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Zentrale Elemente der EU Integration Die 4 Freiheiten – freier Verkehr der • Waren •
Zentrale Elemente der EU Integration Die 4 Freiheiten – freier Verkehr der • Waren •

Zentrale Elemente der EU Integration

Die 4 Freiheiten freier Verkehr der

Waren

Dienstleistungen

Kapitals

Personen

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Freier Warenverkehr • Freier Export in allen Mitgliedstaaten • Keine tariffäre oder Quotenbarrieren, keine
Freier Warenverkehr • Freier Export in allen Mitgliedstaaten • Keine tariffäre oder Quotenbarrieren, keine

Freier Warenverkehr

Freier Export in allen Mitgliedstaaten

Keine tariffäre oder Quotenbarrieren, keine Zollkontrolen

Einheitliche Produktionsnormen

Harmonisierung der Mehrwertsteuer Min 15%

Weitere Beschränkungen: Protektionismus

der Mehrwertsteuer Min 15% • Weitere Beschränkungen: Protektionismus (keien offizielle Politik, aber ) ©

(keien offizielle Politik, aber

)

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Freier Dienstleistungsverkehr • Keine Restriktionen für Unternehmen und Personen • Polnische Bauunternehmen in
Freier Dienstleistungsverkehr • Keine Restriktionen für Unternehmen und Personen • Polnische Bauunternehmen in

Freier Dienstleistungsverkehr

Keine Restriktionen für Unternehmen und

Personen

Polnische Bauunternehmen in Deutschland, Rumänische Ärzte in Grossbritanien oder Finische Beratungsunternehmen in der Niederlande usw.

Ausnahmen: Transport, Finanzdienstleistungen

Barrieren: Qualifikation, Standarde,

Konsumentenschutz, allgemeine Interesse

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Freier Kapitalverkehr • Finanzinstitutionen: neue Unternehmen, neue Filialen in den MS • Bürger: Konten,
Freier Kapitalverkehr • Finanzinstitutionen: neue Unternehmen, neue Filialen in den MS • Bürger: Konten,

Freier Kapitalverkehr

Finanzinstitutionen: neue Unternehmen, neue

Filialen in den MS

Bürger: Konten, Geldtransfer, Darlehen, Investitionen

Gemeinsame Kontrollmechanismen und Institutionen

EURO Zone keine Wechselkursrisiken, Vereinfachung der Geschäfte

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Freier Personenverkehr • Das Recht zum Reisen und Residieren überall in der EU • Länger
Freier Personenverkehr • Das Recht zum Reisen und Residieren überall in der EU • Länger

Freier Personenverkehr

Das Recht zum Reisen und Residieren überall in der EU

Länger als 3 Monaten Restriktionen Unterkunft, Versicherung, Arbeit

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Zielen der Europäischen Integration • Mikro- und Industrieniveau • Makroniveau ©
Zielen der Europäischen Integration • Mikro- und Industrieniveau • Makroniveau ©

Zielen der Europäischen Integration

Mikro- und Industrieniveau

Makroniveau

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Mikro- und Industrieniveau • Mehr Wettbewerb • Verbesserte Effizienz • Höhere Spezialiserung •
Mikro- und Industrieniveau • Mehr Wettbewerb • Verbesserte Effizienz • Höhere Spezialiserung •

Mikro- und Industrieniveau

Mehr Wettbewerb

Verbesserte Effizienz

Höhere Spezialiserung

Kostenreduzierung

Erhöhte Produktivität

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Makroniveau • Erweitertes intrakommunitäres Handel • Internationale Investitionen • Bessere Allokation der
Makroniveau • Erweitertes intrakommunitäres Handel • Internationale Investitionen • Bessere Allokation der

Makroniveau

Erweitertes intrakommunitäres Handel

Internationale Investitionen

Bessere Allokation der Produktionsfaktoren

Kleinere Inflation

Wettbewerbsfähigkeit

Wachstum

Arbeitsplätze und weniger Arbeitslosigkeit

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Wirtschaftsindikatoren • BIP, Wachstum • Inflationsrate, Preisbildung • Wirtschaftskraft des Landes •
Wirtschaftsindikatoren • BIP, Wachstum • Inflationsrate, Preisbildung • Wirtschaftskraft des Landes •

Wirtschaftsindikatoren

BIP, Wachstum

Inflationsrate, Preisbildung

Wirtschaftskraft des Landes

Kaufkraft der Bevölkerung (Höhe des Einkommens, Höhe der Preise, Höhe der

Spareinlagen und Kreditinanspruchnahme)

Konjunktur (wie entwickelt sich die Nachfrage für Güter; Rezession, Boomphasen)

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EU und KMUs • den Zugang zu Finanzmitteln zu verbessern, • rechtliche Hürden abzubauen, •
EU und KMUs • den Zugang zu Finanzmitteln zu verbessern, • rechtliche Hürden abzubauen, •

EU und KMUs

den Zugang zu Finanzmitteln zu verbessern,

rechtliche Hürden abzubauen,

den Marktzugang zu erleichtern,

die unternehmerische Initiative zu fördern,

die Verbreitung bewährter Verfahren anzuregen,

die internationale Ausrichtung der KMU zu unterstützen sowie

die Abstimmung und den Dialog mit den KMU- Verbänden zu intensivieren.

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Trotz ihrer herausragenden Bedeutung für die europäische Wirtschaft ist die unternehmerische Initiative für die
Trotz ihrer herausragenden Bedeutung für die europäische Wirtschaft ist die unternehmerische Initiative für die

Trotz ihrer herausragenden Bedeutung für die

europäische Wirtschaft ist die unternehmerische Initiative für die meisten

Europäer nicht die bevorzugte berufliche Wahl.

So behaupten 60% der EU-Bürger, dass sie nie

mit dem Gedanken gespielt hätten, ein eigenes

Unternehmen zu gründen.

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Finanzierung • Der Zugang zu Finanzmitteln erweist sich für zahlreiche europäische Unternehmen und hier vor
Finanzierung • Der Zugang zu Finanzmitteln erweist sich für zahlreiche europäische Unternehmen und hier vor

Finanzierung

Der Zugang zu Finanzmitteln erweist sich für

zahlreiche europäische Unternehmen und hier vor allem für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) als schwierig.

Derartige Probleme gefährden nicht nur die Entwicklung der Unternehmen, sondern sind

häufig schon für ihre Gründung ein Hindernis.

Deswegen ist die Schaffung eines günstigeren

finanziellen Umfelds für die Unternehmen vonnöten, um das Unternehmertum und folglich

auch das Wachstum in Europa zu fördern.

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Die Europäische Union ist sich dieser Notwendigkeit bewusst und hat für die Unternehmen zahlreiche F
Die Europäische Union ist sich dieser Notwendigkeit bewusst und hat für die Unternehmen zahlreiche F

Die Europäische Union ist sich dieser Notwendigkeit bewusst und hat für die Unternehmen zahlreiche Finanzierungsmöglichkeiten entwickelt.

Trotzdem ist und bleibt der Einsatz von

Privatkapital die wichtigste

Finanzierungsquelle der Unternehmen.

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Die 3 F der Finanzierung - Family (Familienangehörige) - Friends (Freunde) - Fools (Dummköpfe) ©
Die 3 F der Finanzierung - Family (Familienangehörige) - Friends (Freunde) - Fools (Dummköpfe) ©

Die 3 F der Finanzierung

- Family (Familienangehörige)

- Friends (Freunde)

- Fools (Dummköpfe)

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Die EU stellt den europäischen Unternehmen zumeist indirekt (Finanzinstrumente und Strukturfonds), z. T. aber auch
Die EU stellt den europäischen Unternehmen zumeist indirekt (Finanzinstrumente und Strukturfonds), z. T. aber auch

Die EU stellt den europäischen Unternehmen zumeist

indirekt (Finanzinstrumente und Strukturfonds), z. T.

aber auch direkt (sonstige finanzielle Unterstützung) Finanzmittel zur Verfügung, um auf diese Weise die einschlägigen nationalen Maßnahmen zu ergänzen

und deren Wirksamkeit zu vergrößern.

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Besteuerung • Steuern sind die wichtigste Einnahmequelle der Staaten . • Mit ihnen können die
Besteuerung • Steuern sind die wichtigste Einnahmequelle der Staaten . • Mit ihnen können die

Besteuerung

Steuern sind die wichtigste Einnahmequelle der

Staaten.

Mit ihnen können die Staaten ihre politischen Maßnahmen finanzieren sie bilden somit die Grundlage der Souveränität.

In der EU fällt die Steuerpolitik hauptsächlich in die Zuständigkeit der Mitgliedstaaten, die diese ihrerseits

teilweise an regionale oder kommunale Behörden

übertragen können, sofern die nationale Verfassung oder der Verwaltungsaufbau dies zulassen.

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• Im Bereich der Steuern wird die EU also nur ergänzend tätig. • Die nationalen
• Im Bereich der Steuern wird die EU also nur ergänzend tätig. • Die nationalen

Im Bereich der Steuern wird die EU also nur

ergänzend tätig.

Die nationalen Steuersysteme sollen nicht

vereinheitlicht, sondern kompatibel gemacht werden,

und zwar nicht nur untereinander, sondern auch mit den Zielen des Vertrags zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft (EG-Vertrag).

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• In der EU sind die Regierung der Mitgliedstaaten ausschließlich für die direkte Besteuerung zuständig.

In der EU sind die Regierung der

Mitgliedstaaten ausschließlich für die direkte Besteuerung zuständig. Die Rolle der EU ist somit beschränkt auf die reine Koordinierung der nationalen Systeme. Dagegen gibt es in der Tat eine Gemeinschaftspolitik zur Harmonisierung der indirekten Besteuerung.

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Direkte Steuern • Unter direkten Steuern oder direkter Besteuerung versteht man die Gesamtheit der Steuern
Direkte Steuern • Unter direkten Steuern oder direkter Besteuerung versteht man die Gesamtheit der Steuern

Direkte Steuern

Unter direkten Steuern oder direkter Besteuerung versteht man

die Gesamtheit der Steuern auf das Einkommen natürlicher

Personen und auf Unternehmensgewinne (Einkommensteuern, Körperschaftssteuern, Vermögenssteuern, die meisten lokalen Steuern und Abgaben).

In der EU steht es den Mitgliedstaaten frei, die Sätze der direkten

Steuern sowie die Steuern auf Sparguthaben und Wertsteigerungen festzusetzen.

Da der EG-Vertrag keine spezifischen Vorschriften über die

Angleichung der direkten Steuern enthält, bleibt die steuerliche

Koordinierung eine delikate Angelegenheit. Die direkte Besteuerung muss aber die vier im Vertrag verankerten Grundfreiheiten (freier Verkehr von Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapital) sowie das Niederlassungsrecht von Personen und Unternehmen

respektieren.

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Indirekte Steuern • Unter indirekten Steuern oder indirekter Besteuerung versteht man die Steuern auf die
Indirekte Steuern • Unter indirekten Steuern oder indirekter Besteuerung versteht man die Steuern auf die

Indirekte Steuern

Unter indirekten Steuern oder indirekter Besteuerung versteht man die Steuern auf die Herstellung und den Verbrauch, d. h. MwSt., Eintragungsgebühren, Erbschaftssteuern, Verbrauchsteuern,

Umweltsteuern usw.

Da die indirekten Steuern stark harmonisiert werden müssen, sind der freie Warenverkehr und die Dienstleistungsfreiheit davon betroffen. Die EU hat die MwSt. und die Verbrauchsteuern auf Benzin, Getränke oder Zigaretten harmonisiert, damit eine einseitige Änderung dieser Steuern nicht zur

Verfälschung des Wettbewerbs zwischen Unternehmen führt.

Die Einführung von Mindestsätzen verhindert große Handelsverzerrungen. Genauer gesagt werden die MwSt. und die Verbrauchsteuern von einem Mindest- und einem Höchstsatz

begrenzt.

Dieses System ist sehr flexibel

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Mehrwertsteuer • In der EU ist die Mehrwertsteuer (MwSt) eine allgemeine Steuer, die grundsätzlich alle
Mehrwertsteuer • In der EU ist die Mehrwertsteuer (MwSt) eine allgemeine Steuer, die grundsätzlich alle

Mehrwertsteuer

In der EU ist die Mehrwertsteuer (MwSt) eine

allgemeine Steuer, die grundsätzlich alle gewerblichen Aktivitäten zur Herstellung und Verteilung von Waren

sowie die Erbringung von Dienstleistungen betrifft.

Es handelt sich um eine Verbrauchsteuer, weil sie vom Endverbraucher getragen wird. Sie ist keine

Unternehmensteuer.

Normalsatz der MwSt liegt bei mindestens 15 %

fakultativ ermäßigte Sätzen bei mindestens 5 %

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• es gibt unterschiedliche Steuersätze in den einzelnen Mitgliedstaaten und für bestimmte Waren oder
• es gibt unterschiedliche Steuersätze in den einzelnen Mitgliedstaaten und für bestimmte Waren oder

es gibt unterschiedliche Steuersätze in den einzelnen Mitgliedstaaten und für bestimmte Waren oder

Dienstleistungen. Um besonderen nationalen Gegebenheiten

gerecht zu werden, können die Mitgliedstaaten von dem Mindestsatz von 15 % abweichen.

ebenso dürfen für bestimmte Waren und Dienstleistungen,

die auf einer begrenzten Liste aufgeführt sind, ermäßigte Sätze erhoben werden.

(Güter des Grundbedarfs wie Lebens- oder Arzneimittel

oder solche Güter und Dienstleistungen, die nicht mit denen

eines anderen Mitgliedstaats konkurrieren beispielsweise im Wohnungswesen, Dienstleistungen von allgemeinem Interesse - Krankenhäuser, Bildung usw.)

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Besteuerung der Gewinne von Unternehmengruppen • Steuerliche Hindernisse sind die größten Hemmnisse bei der
Besteuerung der Gewinne von Unternehmengruppen • Steuerliche Hindernisse sind die größten Hemmnisse bei der

Besteuerung der Gewinne von Unternehmengruppen

Steuerliche Hindernisse sind die größten Hemmnisse bei der

grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen zu einer Gruppe gehörenden Unternehmen, die die Vorteile des Binnenmarkts nutzen

wollen.

Zwei wichtige Richtlinien des Rates wurden verabschiedet, um zu versuchen, bestimmte Hindernisse wie die Doppelbesteuerung zu beseitigen:

1. Die Fusionsrichtlinie zielt auf die Abschaffung jener Maßnahmen, die

die Umstrukturierung von Unternehmen behindern könnten. Dazu wird ein

gemeinsames Steuersystem für grenzübergreifende Umstrukturierungen eingeführt. Die Richtlinie wurde unlängst überarbeitet und ihr Anwendungsbereich auf neue Rechtsformen wie die Europäische Gesellschaft und die Europäische Genossenschaft erweitert.

2. Die Mutter-Tochter-Richtlinie hat zum Ziel, die Doppelbesteuerung von

Erträgen abzuschaffen, die auf Muttergesellschaften in einem Mitgliedstaat

und ihre Tochterunternehmen in einem anderen Mitgliedstaat aufgeteilt werden.

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Zollunion • Die Zollunion ist von wesentlicher Bedeutung für das Funktionieren des Binnenmarkts. • Während
Zollunion • Die Zollunion ist von wesentlicher Bedeutung für das Funktionieren des Binnenmarkts. • Während

Zollunion

Die Zollunion ist von wesentlicher Bedeutung für das

Funktionieren des Binnenmarkts.

Während innerhalb der EU Waren frei verkehren, wird auf eingeführte Waren gemäß der Zollpolitik ein gemeinsamer Zolltarif angewandt.

Die Verfahren sind in allen EU-Ländern einheitlich. Damit

kann sichergestellt werden, dass die verschiedenen nationalen Zollbehörden wie eine einzige Behörde handeln.

• Alle Waren werden nach der „Kombinierten Nomenklatur(der zolltariflichen und statistischen Nomenklatur der

Zollunion) klassifiziert, um sie bei der Ein- oder Ausfuhr

identifizieren zu können. Sie müssen nach dieser Klassifikation angemeldet werden, woraufhin bestimmt werden kann, welche Zölle gelten.

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Importeure können die geltenden Zollsätze über den so genannten TARIC („Integrierter Tarif der Europäischen
Importeure können die geltenden Zollsätze über den so genannten TARIC („Integrierter Tarif der Europäischen

Importeure können die geltenden Zollsätze über den so

genannten TARIC („Integrierter Tarif der Europäischen

Gemeinschaften“) konsultieren:

einfache Berechnung der Zölle aller importierten Waren

Informationen über Kontingente und

Präferenzhandelsabkommen

einige Erzeugnisse genießen eine Sonderbehandlung, den so genannten „Präferenzursprung

andererseits gelten nichtpräferenzielle Ursprungsregeln für

alle Arten handelspolitischer Maßnahmen wie Antidumping-

und Ausgleichszölle, Handelsembargos, Schutzklauseln oder mengenmäßige Beschränkungen. Mithilfe dieser Maßnahmen sollen die wirtschaftlichen Interessen Europas geschützt werden.

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Humane Ressourcen Im sozialpolitischen Bereich wurden in der Europäischen Union Regeln für deutlich definierte Gebiete
Humane Ressourcen Im sozialpolitischen Bereich wurden in der Europäischen Union Regeln für deutlich definierte Gebiete

Humane Ressourcen

Im sozialpolitischen Bereich wurden in der Europäischen Union Regeln für deutlich definierte Gebiete festgelegt. Dabei geht es hauptsächlich Um folgende fünf Themenbereiche:

Die Freizügigkeit der Arbeitnehmer: Die EU garantiert, dass Wanderarbeitnehmer nationalen Arbeitnehmern rechtlich gleichgestellt sind, insbesondere was den Arbeitsmarkt, die

Arbeitsbedingungen und die steuerliche und soziale Behandlung

betrifft.

Die Chancengleichheit für Männer und Frauen auf dem Arbeitsmarkt, bei der Entlohnung, beim Sozialschutz, im Beruf;

Die Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz;

Das Arbeitsverhältnis;

Die Bekämpfung jeglicher Form der Diskriminierung am

Arbeitsplatz.

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 Über diese Verpflichtungen hinaus fördert die Europäische Union die freiwillige Integration sozialer und
 Über diese Verpflichtungen hinaus fördert die Europäische Union die freiwillige Integration sozialer und

Über diese Verpflichtungen hinaus fördert die Europäische Union die freiwillige Integration sozialer und umweltpolitischer Zielsetzungen im

privatwirtschaftlichen Bereich durch Stärkung der

sozialen Verantwortung der Wirtschaft.

Unternehmen wie Bürger ziehen große Vorteile aus

dem reibungslosen Funktionieren des Binnenmarkts.

Bei auftretenden Problemen bestehen sowohl auf nationaler als auch auf Gemeinschaftsebene zahlreiche Beschwerdemöglichkeiten, die es

erlauben, die mit dem Binnenmarkt verbundenen

Rechte einzufordern.

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Die Kordinierung der gesetzlichen Sozialversicherungssysteme - Zu beachten sind wichtige Grundsätze, wie: • das
Die Kordinierung der gesetzlichen Sozialversicherungssysteme - Zu beachten sind wichtige Grundsätze, wie: • das

Die Kordinierung der gesetzlichen Sozialversicherungssysteme

- Zu beachten sind wichtige Grundsätze, wie:

das Prinzip des Arbeitsorts (keine doppelte Beitragsleistung, eine einzige Versicherungsbindung des betreffenden Arbeitnehmers am Arbeitsort)

das Prinzip der Aufrechterhaltung der erworbenen Ansprüche. Ein

sozialversicherter europäischer Arbeitnehmer eines Mitgliedstaats hat das Recht auf ärztliche Behandlung

Die europäischen Krankenversicherungskarte wurde am 1. Juni 2004 eingeführt, sie vereinfacht den Zugang zu den notwendigen

Behandlungsmaßnahmen während eines zeitweiligen Aufenthalts in einem anderen Mitgliedstaat.

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Univ.Doz.Dr. Mihaela Cornelia DAN WS 2015/2016
Univ.Doz.Dr. Mihaela Cornelia DAN WS 2015/2016
Univ.Doz.Dr. Mihaela Cornelia DAN WS 2015/2016

Univ.Doz.Dr. Mihaela Cornelia DAN

WS 2015/2016

 Ethnische Diversität , asiatische und indische Gemeinschaften überwiegend in viele EU Länder  Steigende

Ethnische Diversität, asiatische und indische

Gemeinschaften überwiegend in viele EU Länder

Steigende Scheidungsrate und Anzahl der Ein- Person Haushalte oder Familien nur mit einem Elternteil Wunsch nach Güter und Dienstleistungen 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche

wer noch an der klassischen vereignigte

7 Tage in der Woche wer noch an der klassischen vereignigte Familie vorbereitet lange Zeit auf

Familie vorbereitet lange Zeit auf Produkte zu warten glaubt, wird nur ein kleines

Segment bearbeiten

 Religion  Grundwerte und Lebensstil  Multikulturelle Diversität  Geschäftspraktiken, Verhandlungsstile

Religion

Grundwerte und Lebensstil

Multikulturelle Diversität

Geschäftspraktiken, Verhandlungsstile

kommunikative Ansprachen

Verhaltensweisen (Begrüssungen, Sitzordnungen, Überreichen von Visitenkarten)

Was in einem Land einen besonderen Wert

hat, kann anderswo unbedeutend oder gänzlich üblich sein!!!!!

 Was in einem Land einen besonderen Wert hat, kann anderswo unbedeutend oder gänzlich üblich sein!!!!!
 Was in einem Land einen besonderen Wert hat, kann anderswo unbedeutend oder gänzlich üblich sein!!!!!
 Was in einem Land einen besonderen Wert hat, kann anderswo unbedeutend oder gänzlich üblich sein!!!!!
 Was in einem Land einen besonderen Wert hat, kann anderswo unbedeutend oder gänzlich üblich sein!!!!!
 Die Euro-Socio-Styles zeigen dem Unternehmen konkret auf - in welche Lebensstile sich Menschen unterteilen

Die Euro-Socio-Styles zeigen dem Unternehmen konkret auf

- in welche Lebensstile sich Menschen

unterteilen lassen

- welche Werte und Erwartungen in diesen Zielgruppen vorherrschen

- in welchem Wettbewerbsumfeld sich das Unternehmen bewegt

- welche Zielgruppen für die strategische Bedeutung besitzen und

- wie diese Zielgruppen optimal

angesprochen werden

- welche Zielgruppen für die strategische Bedeutung besitzen und - wie diese Zielgruppen optimal angesprochen werden
- welche Zielgruppen für die strategische Bedeutung besitzen und - wie diese Zielgruppen optimal angesprochen werden
- welche Zielgruppen für die strategische Bedeutung besitzen und - wie diese Zielgruppen optimal angesprochen werden
- welche Zielgruppen für die strategische Bedeutung besitzen und - wie diese Zielgruppen optimal angesprochen werden
 Schein  Realität  Wandel  Beständigkeit

Schein

Realität Wandel

Beständigkeit

 Schein  Realität  Wandel  Beständigkeit
 Schein  Realität  Wandel  Beständigkeit
 Schein  Realität  Wandel  Beständigkeit
 Schein  Realität  Wandel  Beständigkeit
Crafty World  Junge, dynamische und opportunistische  Leute einfacher Herkunft auf der Suche nach

Crafty World Junge, dynamische und opportunistische

Leute einfacher Herkunft auf der Suche nach Erfolg und materieller

Unabhängigkeit.

Cosy Tech World

Aktive moderne Paare mittleren Alters mit meist überdurchschnittlicher

Haushaltsausstattung, die auf der Suche

nach persönlicher Entfaltung sind.

Alters mit meist überdurchschnittlicher Haushaltsausstattung, die auf der Suche nach persönlicher Entfaltung sind.
Alters mit meist überdurchschnittlicher Haushaltsausstattung, die auf der Suche nach persönlicher Entfaltung sind.
Alters mit meist überdurchschnittlicher Haushaltsausstattung, die auf der Suche nach persönlicher Entfaltung sind.
Alters mit meist überdurchschnittlicher Haushaltsausstattung, die auf der Suche nach persönlicher Entfaltung sind.

New World

Hedonistische tolerante Intellektuelle mit gehobenem Lebensstandard auf der Suche nach persönlicher Harmonie und sozialem Engagement.

Magic World

Intuitive junge materialistische Leute mit

Kindern und geringem Einkommen, die einem

Platz an der Sonne hinterherjagen und ihrem guten Stern vertrauen.

Leute mit Kindern und geringem Einkommen, die einem Platz an der Sonne hinterherjagen und ihrem guten
Leute mit Kindern und geringem Einkommen, die einem Platz an der Sonne hinterherjagen und ihrem guten

Secure World Konformistische, hedonistische Familien

aus einfachen Kreisen, die sich abkapseln, von einem einfacheren Leben träumen und

sich traditionellen Rollen verbunden

fühlen. Steady World

Traditionsorientierte, konformistische Senioren mit mittlerem Lebensstandard,

die ihren Ruhestand voll und ganz

ausschöpfen.

konformistische Senioren mit mittlerem Lebensstandard, die ihren Ruhestand voll und ganz ausschöpfen.
konformistische Senioren mit mittlerem Lebensstandard, die ihren Ruhestand voll und ganz ausschöpfen.
konformistische Senioren mit mittlerem Lebensstandard, die ihren Ruhestand voll und ganz ausschöpfen.
konformistische Senioren mit mittlerem Lebensstandard, die ihren Ruhestand voll und ganz ausschöpfen.

Standing World

Kultivierte, pflichtbewusste und vermögende Staatsbürger, die ihren Überzeugungen treu bleiben und an

Traditionen ausgerichtet sind.

Authentic World

Rationale, moralische Cocooner-

Familien mit guten Einkommen, die

engagiert und auf der Suche nach

einem harmonischen und ausgeglichenem Leben sind.

Familien mit guten Einkommen, die engagiert und auf der Suche nach einem harmonischen und ausgeglichenem Leben
Familien mit guten Einkommen, die engagiert und auf der Suche nach einem harmonischen und ausgeglichenem Leben
Familien mit guten Einkommen, die engagiert und auf der Suche nach einem harmonischen und ausgeglichenem Leben
Familien mit guten Einkommen, die engagiert und auf der Suche nach einem harmonischen und ausgeglichenem Leben
 Soziale Faktoren beeinflussen wie sich Menschen am Markt verhalten und Produkte und Dienstleistungen wahrnehmen

Soziale Faktoren beeinflussen wie sich Menschen am Markt verhalten und Produkte und Dienstleistungen

wahrnehmen

Für eine richtige Einschätzung des Verbraucherverhaltens und der

Entwicklungstrends braucht man sozio-

demographische Informationen

Einschätzung des Verbraucherverhaltens und der Entwicklungstrends braucht man sozio- demographische Informationen
Einschätzung des Verbraucherverhaltens und der Entwicklungstrends braucht man sozio- demographische Informationen
Einschätzung des Verbraucherverhaltens und der Entwicklungstrends braucht man sozio- demographische Informationen
Einschätzung des Verbraucherverhaltens und der Entwicklungstrends braucht man sozio- demographische Informationen
 Analyse kulturbedingter Unterschiede  Forschungsprojekt – Befragung von 116000 MA von IBM in 40

Analyse kulturbedingter Unterschiede

Forschungsprojekt Befragung von 116000 MA von IBM in 40 Ländern über arbeitsbezogene Werthaltungen Es wurden Indexwerte für die verschiedenen Kulturdimensionen errechnet

Die Kulturdimensionen stellen Idealtypen dar; in der Realität wird ein Land bspw. Charakteristika von beiden Extremen aufweisen

stellen Idealtypen dar; in der Realität wird ein Land bspw. Charakteristika von beiden Extremen aufweisen
stellen Idealtypen dar; in der Realität wird ein Land bspw. Charakteristika von beiden Extremen aufweisen