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Ego-Power

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Der Welt ist vollkommen egal, wie es dir geht. Nimm deswegen dein Leben in deine eigene Hand.

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WidmungWidmungWidmungWidmung

Allen Menschen, die sich ihre Gedankenfreiheit bewahrt haben und von den Medien noch nicht gleichgeschaltet sind.

Seite 2

InhaltsverzeichnisInhaltsverzeichnisInhaltsverzeichnisInhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

3

Warum es diese Bücher gibt

14

Der selbst-bestimmte Ego-Power-Mensch

16

Einleitung

17

Die Grundlagen des menschlichen

19

Die

Steuerung der Verhaltensweisen…

21

Satanische Thesen

22

Gewissen ??? NEIN, DANKE!

23

Die Durchsetzung der eigenen Interessen

25

Egoismus

26

Du musst ein Schwein sein, in dieser Welt?

26

Keine Kompromisse = Keine Probleme

27

Der Sinn des Lebens

27

Die wahre (?) Bedeutung der Dinge…

28

 

Anleitung

zum Unglücklichsein

28

Alles hängt mit allem zusammen

29

Die Lüge der Normalität

30

Geistiges Kleinkrämertum

30

Alles ist Feedback

31

Der Sinn der Krankheiten

31

Der Grund der Ausländerfeindlichkeit

35

Die

drei Ansichten

35

Die Konzentration auf einen einzigen Gedanken

36

Manager - Oder die dumme Seite der Macht

36

Der Schweinezyklus

37

Lass gehen, was zu viel Energien kostet

37

Kämpfe nicht - SIEGE

38

Geistige Landkarten

38

Nimm den leichten Weg

39

Was sollen denn die anderen denken?

39

Die Vergangenheit

40

"Das Puzzle-Denkmodell"

40

Die Gerechtigkeitsfalle

41

Lähmung - Die geistige Leichenstarre

42

 

Schluss mit

sinnlosen Konventionen

42

Klage nicht - LEBE

43

Das Bedürfnis nach Bestätigung

43

Die Macht der Versprechen und der Schwüre

44

Die Illusion der Sicherheit

44

Reflektionen zum Thema: Erpressung

45

Die perfekteste Kommunikationsform - EMAIL

45

Die kritische Masse,

45

Geistiger

46

Der Sinn der

46

Die Flucht vor der Gegenwart

46

Der Groove der Gefühle

47

Sexual Healing

47

Der Frosch im Teich

47

Hat die Welt mich eigentlich verdient?

48

Alles was wir tun, hat Folgen

48

Wir begegnen Jedem mindestens 2 mal

49

Die universelle Glücksformel

49

Die Relation der Wichtigkeit

49

Wenn Stolz schadet

50

Du hast immer

Recht!

50

Die universelle Streitformel

51

Universeller Lösungsansatz bei Streit

52

Macht der sinnvollen Handlungen

53

Die Statistiken

53

Seite 3

Die Globalisierungsfalle

53

Planungstypen

54

Der gute Ruf

54

Das Netzwerk der Beziehungen

54

Referenz-Modelle

55

Die

magische Brille

59

Die Macht der Entscheidungen

59

Persönliche Strategien

60

Das Helfersyndrom

61

Menschen-Typen

62

Dein Glaube

63

Das 3-geteilte Verhaltensmuster

63

Der

Kausalitätsirrtum

63

Der

Titanic Effekt

64

Ausreden und Ausflüchte

64

Der Faschings - Effekt

64

Regel-Paradigma

65

Die Überzeugungskette

65

Das

geistige Bilanzierungssystem

66

Das

Ziel ist der Weg.

66

Dummheit & Faulheit

66

Lebensbereiche

67

Anonyme Wunschartikulierung

67

Gefühlsverpflichtung

68

Relative Fähigkeiten

68

Sofortige Gefühlsreaktionen

69

Das Hausfrauensyndrom

69

Irrweg der Psychotherapien

69

Was richtig ist, muss richtig bleiben

70

Der AHA-Effekt

70

Lüge und Ehrlichkeit

71

Die Macht

72

First Position

74

Wo sind sie geblieben? - Die Faulen!

74

Objektorientiertes Denken

75

The Game

75

Der

mentale Supergau

77

Der Sinn von unangenehmen Gefühlen

78

Die Umgebung prägt den Menschen

79

Besorg’s dir - SOFORT

79

Zeitlicher Bezugsrahmen

79

Der

80

Die

Verantwortungsfalle

81

Das

ist aber schwer

82

Wie

du alles bekommen kannst

83

Motivation durch Druck

83

"Hätte ich damals nur anders gehandelt"

84

Klare Thesen

84

Staats-Gläubigkeit

84

Die Suche nach dem Sündenbock

85

Der

Guru in dir

85

Geld = der Grund von Problemen?

85

Mentaltraining

86

Die

Moral

87

Der

Vergleich mit anderen

87

Die freie Problemwahl

88

Der

Gewissenszwang

88

Die

Medien

89

Gedankenkontrolle

89

Das Katastrophieren

90

Unbändige Motivation

90

Denkschienen

91

Macht und Erfolg aus dem NICHTS

91

Seite 4

Rationalität

92

Die Wirklichkeit - Eine Illusion?

92

Numerus Clausus -

93

Hirn und Penis

93

Ehrlichkeitsfalle

94

Selbstblockaden

94

Der

goldene Mittelweg

95

Die

Transaktions-Rollen-Ansprache

95

Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom

96

Das

tote

Pferd

96

Der Fortschritt" oder "Die Technik-Gläubigkeit"

97

Positives Denken ist

Müll

97

Banzai - Motivations - Technik

98

Perfektionismus schadet

 

98

Mut zur Langsamkeit

99

Der

PB-Faktor

 

99

Die redlich erklommene Karriereleiter

99

Das einmal gegebene Versprechen

100

Stress als Statussymbol?

100

Die Relation von Rationalität und Moral

100

Die

Duldungsstarre

 

101

Soziale Motivation

101

Der

Hunger-Streik

101

Die

Gemeinschaft der Heiligen

102

Moralische Konformitätsduselei

102

Der

Halo Effekt

 

103

Der Widder -

103

Der Staubsauger Effekt

104

Hoffnung

104

Wenn es dich juckt

104

LCE - Life Changing Event

105

Das Chaos im geschlossenen System

105

Die Gleichschaltungs-Sucht

105

Innere Helfer

106

Das Verlangen nach einem Führer

106

Ist "Warten" sinnvoll?

107

Der Scientologie - Effekt

107

Der

gesellschaftliche Druck

 

108

Die

Bestätigungs-Frage

108

Der

Tarnkappen-Effekt

109

Der

schmale

109

Vogel-Strategien

 

109

Der

Quiz Effekt

111

Der Glaube an die

111

Der

Diäten-Wahn

111

Die

Quelle der

111

Der

Oberlehrer-Effekt

112

Die Ausstrahlung des Ersten

112

Relative Gleichberechtigung von Frauen

112

Das Lebensdilemma

113

Verdrängungstypen

113

Der heiße Brei

114

Automatische Verhaltensmuster steuern uns ständig

114

Gedanken zur

Sexual-Moral

115

Sprachliche Killer-Phrasen

115

100%ige Leistung?

116

Die 10 As der perfekten Personalführung

117

Müll-Konzepte

117

Thema Alcopops

117

Chronische Opfer

119

Der feste Status

119

Trotz Ehe glücklich?!

120

Das 1:1 Angleichungsprinzip

120

Seite 5

Das

Paradiesprinzip

121

Das

121

Das

Resonanzprinzip

122

Das Gesetz des

123

Das Leben verläuft in Zyklen

123

Das

Masseträgheitsgesetz

124

Das

Phönix-Prinzip

124

Die Zeit ist reif

124

Die

Prinzipien der Meister

125

Das Prinzip des Mangels

126

Das

Polaritätsprinzip

126

Das

Projektionsprinzip

126

Das 60:40 Prinzip

127

Das Pareto Prinzip - Die 80:20 Regel

127

Das

Reaktionsprinzip

128

Das

Anpassungsprinzip

128

SWG Größenvergleichsprinzip

128

Das

Eskalationsprinzip

129

Das Prinzip von Schuld und Sühne

130

Das

Pontius-Pilatus-Prinzip

130

Das

Energie Gesetz

131

Das

Hamsterprinzip

131

Die 1:1 Wertbeziehung

132

Das

Additionsprinzip

132

Das

Streuungsprinzip

132

Das

Handels-Prinzip

133

Das

Realitätsprinzip

134

Das

Kombinationsprinzip

134

Freundlichkeitsprinzip

134

Das

Gravitationsgesetz

135

Das Schnelligkeitsprinzip

136

Placeboeffekt

136

Das

Kaktus-Prinzip

136

Das

100% Prinzip

137

Das

Regelschwingen

137

Das Äquivalenzprinzip

138

Der Etikettierungs - Effekt

138

Der

Schlussfolgerungs - Automatismus

138

Energie-Aufwand (EA) - Modell

139

Gleichgewichtsprinzip

140

Das Prinzip der

140

Das Engpass - Prinzip

141

Das

Brunnen-Prinzip

141

Das Entscheidungs-Prinzip

142

Nominalisierungs-Prinzip

142

Reaktionsgesetz

143

EVA - Prinzip

143

Relativitäts-Theorie

144

Prinzip des großen Haufens

144

Das

Reaktions-Reaktions Gesetz

144

Das

Belohnungsprinzip

144

Masse-Wirkungs-Prinzip

145

Energie-Umwandel Gesetz

145

Das (50:50) : 100 Prinzip

145

Assimilationsprinzip

146

Und - Prinzip

146

Das Zack-Prinzip

146

Die Sieben Prinzipien des HUNA

146

Das SGL-Prinzip (Spaß, Genuss und Lust)

148

Das

Ausschlussprinzip

148

Das Rosinen-Prinzip

149

Zero Handlungsprinzip

149

Das Glücksprinzip

149

Seite 6

Bedürfnis-Pegel-Signalisierungs - Prinzip

149

Das

Alternativprinzip

150

Das

150

Das

Ruderboot-Prinzip

150

Das

Besitzergreifungs - Prinzip

151

Das Wagnis-Unterlassungs Prinzip

152

Das

Katzen-Prinzip

152

Das

Meisterschafts-Prinzip

152

Das Selbstregulierungs - Prinzip

152

Das

Glaubens-Prinzip

153

Das Absichts-Prinzip I

153

Das Absichts-Prinzip II

153

Nischen-Riegel Prinzip

154

Das

Wasser-Prinzip

154

Das "Broken Windows" - Prinzip

154

Vereinbarungs - Prinzip

154

Auschließlichkeits - Prinzip

155

Das

ET-Prinzip

155

Das Gültigkeits-Prinzip der Binsenweisheiten

155

Das

Meinungsbildungs-Prinzip

156

Vergesslichkeits-Prinzip

156

Das Prinzip der leisen Töne

157

Das Unmöglichkeits-Prinzip der Kommunikation

157

Das

Entbehrungs-Prinzip

158

Das

Gruppen-Konstellations-Prinzip

158

Das

Jetzt-Sofort Prinzip

159

Das Mirror-Prinzip (Spiegelprinzip)

159

Das

Nachschub-Prinzip

160

Das

Wechsel-Prinzip

160

Das

Abwürg-Prinzip

160

Das Massenbewegungs-Prinzip

161

Das

Erpressungs-Prinzip

161

Das

mentale Abstands-Prinzip

161

Das

162

Das

Blumentopf-Prinzip

162

Das

Höllen-Prinzip

163

Das

Variations-Prinzip

163

Das 30 Sekunden-Prinzip

163

Das

Ausfüll-Prinzip

164

Das Haifischflossen - Prinzip

164

Dreifaltigkeits-Prinzip

165

Das

Sowohl-als-auch - Prinzip

165

Das

Keks-Prinzip

165

Das

1000-er Prinzip

166

Das

Strudel-Prinzip

166

Das

Funktions-Prinzip

166

Das

automatische Muster-Prinzip

166

Die Guerilla Kampftechnik - Das David-Prinzip

167

Das Klebe-Prinzip

167

PAL - Prinzip

168

Überangebots-Prinzip

168

Fallen - Prinzip

169

Das

Milchkuh - Prinzip

169

Das

Türmchenzerstörer-Prinzip

169

Das

Siegfried - Prinzip

169

Das untere Schwellwert - Prinzip

170

Das

Schlaraffenland-Prinzip

171

Das

Vertrauenbildungs-Prinzip

171

Das

Wendehals-Prinzip

171

Das

Klempner-Prinzip

172

Das Königs-Prinzip

172

Das

Chaos-Prinzip

173

Das

Mühelosigkeits-Prinzip

174

Seite 7

Das Frosch-Prinzip 1

174

Das Frosch-Prinzip 2

174

Das

Klavier-Prinzip

175

Das

Auftrags-Prinzip

175

Das

Sinnsuche-Prinzip

175

Das 90:10 Prinzip

176

Gummiband-Prinzip

176

Das

Möglichkeiten-Prinzip

176

Das Beziehungs-Prinzip

177

Feste Grenzen-Prinzip

178

Das Diffusions- und/oder Osmose-Prinzip

178

Das

Götter-Prinzip

178

Das

Kontext-Prinzip

179

Das

erfolgreiche Lebens-Prinzip

179

Das

Sog-Prinzip

179

Das

Klammeraffen-Prinzip

180

Das

Faktoren-Prinzip

181

Das

10% Prinzip

181

Das

Jammer-Demonstrationsprinzip

181

Das

Unterforderungs-Prinzip

182

Das

Rambo-Prinzip

182

Das

Theater-Prinzip

183

Das

Quiiiek-Prinzip

183

Das

Buffet-Prinzip

183

Das

Bauchpinselprinzip

184

Das Quellen- oder Fluss-Prinzip

184

Das

vierstufige Drei-Fragen Prinzip

184

Das

Illusions-Prinzip

184

Das

Furchen-Prinzip

184

Das

Existenz-Prinzip

185

Das

„Quid pro quo“ Prinzip

186

Das

Blödheits-Prinzip

186

Die Grundmotive aller

187

Das Videen-Denkmodell

187

Die Attribute der Gedanken

192

Ergründe deine wahren Motive

193

Das Selbstwertgefühl

193

WENN-DANN-Programme

195

Die

META-Programme

195

Die Hierarchie der Programme

196

Das persönliche Lebensscript

198

Die Macht der Worte

199

Wer anklagt hat die besseren Karten

199

Die Macht der Mehrheit

200

Beliefs und Reframeings

200

No-Limits im Kopf

201

Prostitutions-Effekt

201

Der

Sympathie-Effekt

202

Der Me-Too Effekt

202

Nachahmen und kopieren

203

Systeme analysieren und für sich arbeiten lassen

204

Änderungsmöglichkeiten der Programme

204

Anker

206

Die

Klugscheißer-Methode

207

Die Technik der Führer

207

Das Vokabular der Manipulation

208

Der intensive Kurzschlaf

208

210

Ich habe da ein Problem

210

Ängstliches Verhalten ändern

211

Wovor du Angst hast…

212

Der Prophet im eigenen Haus

212

Die powervolle Benutzung deines Körpers

212

Seite 8

Der Schritt vor der großen Masse

 

213

Die 100 Megatonnen-Bombe in dir

214

Die Macht der Erwartungen

214

Die Macht der Gewohnheit

216

Sich selbst erfüllende Prophezeiungen

217

Selektive

Wahrnehmung

 

217

Die Wahl

der Rolle

218

Magische Worte

 

218

Gute Laune ?? - Jeden Tag einen Joke

219

Das Bedürfnis nach Sinnesreizen…

219

Die Muppet -

220

Zufälle ? Oder gesteuerte Ereignisse?

221

Die Magie des Pendels

222

Morgen, morgen nur nicht heute

222

Die Technik der Außerirdischen

223

Die wachsende Frustration

223

Die

Supersuggestion

223

Reflektionen zum Thema: Erpressung

 

224

Entscheidungsfindung - einmal anders

224

Mach es alleine

225

Sei dein eigener Trainer

225

Musik setzt Stimmungen frei

226

Aufschreiben & Tagebücher führen

226

Präzision der Sprache

226

Lass dir keine ungewollten Gefühle aufschwätzen

227

Natürliche Ernährung

228

Der Weg der Mitte

228

Unangenehme Gedanken besiegen

229

Die Lewinsky

Technik

 

229

Entspannung

für Männer

230

Mentale Bilder

 

230

Nimm lieber den einfachen Weg

230

Guck nicht hin

232

Wahrscheinlichkeits-Frage-Methode

232

Soll ich schon einmal

232

Verwirr-Taktiken

232

Chunking

234

Die Voodoo-Technik

234

Vermeidungstechniken

235

Eigenlob stimmt

235

Der Schauspiel-Effekt

236

Maulwurf-Methode

236

Das digitales Spatzenhirndenken

236

Entspannung und Schlafstörungen

237

Bluff dich

schlau

 

237

Nenne es beim Namen

237

Move On - mit absoluter POWER

 

238

Gruppendynamische Prozesse verbalisieren

239

Der innere

239

Ich bin heute ein Hauptgewinn

240

Verzichte auf

Erklärungen

 

240

Beseitige was dich behindert

 

241

Der

Angstgegner

241

Der

Verlierer-Sog

241

Der

Lebenskampf

242

Das

Universalmittel

gegen

unangenehme

Gedanken

242

Das

Universalmittel

gegen

unangenehme

Ereignisse

242

Deine einmaligen Fähigkeiten

242

Der Mental - Simulator

247

Ressourcen

 

249

Bitte, so wird dir gegeben

250

Der mentale Fokus

250

Das Master-Modell

253

 

Seite 9

Gefühle auf Knopfdruck

253

Der

Carpenter-Effekt

253

Der

Swap

254

Die Ausdauer-Methode

254

Neue Kriterien hinzufügen oder Videen verschmelzen

255

Die

Videen-Viren

256

Die

Alternativfrage

259

Die

Salami Methode

260

Sofortiges Handeln bei Problemen

260

Pragmatische Problemlösungen

260

Greife bei Zeiten, dann hast du in der Not

261

Die Technik der "hängenden Schallplatte"

261

Torpedo - Technik

261

Der

Synchron-Effekt

262

Der

anonyme

Untergrund-Kampf

262

Der Sabotage Effekt - Der Angeklagten-Umkehreffekt

262

Über den Umgang mit Feinden

262

Pragmatische Betrachtungsweisen

263

Mind-Scripting

263

Wenn-Dann Glaubenssysteme

264

Bei Bedrängnis durch Justizbeamte

264

Ballast abwerfen

264

Talk-Network

265

Die "JA-Aber" Falle

265

Rechtfertigungen

265

Die

Wunderfrage

266

Die

Kinotechnik

266

Nie mehr ärgern mit dem Verzögerungs-Effekt

266

Den Partner erziehen

267

Reden statt kämpfen

268

Bad-Guy Schnapper

268

Gehe Verbal-Duellen konsequent aus dem Weg

269

Sei taub. Hör nicht hin

269

Die

Stand Technik

270

Die vermögende Stimmung

270

Nie

wieder Schuldgefühle

271

Zögerer

austricksen

271

Sich vor abwertenden Kommentaren schützen

272

Wie du dich gegen Vorgesetzte durchsetzen kannst

272

Erfolgreich telefonieren

273

Befasse dich nicht mit Einzelheiten

274

Das kleine Chaos aufrechterhalten

275

Der richtige Umgang mit dem Chef

275

Jobwechsel

277

Blinder Aktionismus

277

Manager, Führungskräfte und andere Chaoten

277

Strategien für Angestellte

279

Mobbing - Techniken

282

Probleme im Job?

282

Das Unternehmerprinzip

283

Die innere Kündigung

284

Überlebenstipps in Großkonzernen

285

Trotz Absage einen Vorstellungstermin bekommen

287

Engagiere bessere Leute

287

Chef - Aufgaben

288

Fair Play im Business?

288

Querstellen in Meetings

288

Wie Kellner ihr Trinkgeld leicht verdoppeln können

289

Veranstalte Seminare oder "Beratungen"

289

Checkliste für ein perfektes Arbeitszeugnis

293

Die 10 perfekten Verkaufsgebote

294

Das universelle Ego-Power-Erfolgskonzept

294

Ziele setzen und erreichen

296

Seite 10

Jeden Nachteil in einen Vorteil verwandeln

297

Das Finanzgenie in dir erwacht

298

Das

Supergeschäft 1

298

Das

Supergeschäft

2

300

Wie du von deinen Schulden runter kommst

300

Der

führende

Kopf

300

Der Wert der Ausdauer

 

301

Konzentriere dich auf deine Stärken

301

Streifenhörnchen - Motivation

302

Masse-Wirkungs-Prinzip

302

Mehr Geld

303

Die X - Technik

303

Alternative Möglichkeiten

303

1000

- DM Leit-Sätze

304

Diverse Manipulationstechniken

307

Gruppendynamische Prozesse steuern

307

Es kommt auf die Verpackung an

308

Die Sprache der Manipulation

 

308

Die "Oder was?" - Technik

309

Loben ohne Grund

310

Logische Folgen

310

Die personelle Integrität

310

Die Reihenfolge der Aufzählungen

311

Die

Jackpot-Motivations-Technik

311

Hypnotische Gefühlsübertragung

312

Die Weiterführungstechnik

313

Manipulations-Zwang

313

Die Technik des letzten Wortes

313

Manipulative Sprachmuster

314

Auf´s Wort hören. Nr. 1

315

Auf´s Wort hören. Nr. 2

315

Auf den Satz hören

316

Manipulation und Druck perfekt ausweichen

316

Pack sie bei den Eiern

316

Der Vorteils-Verkauf

317

Strategisches Schleimen

317

Einwandbehandlungen bei Verkaufs-Gesprächen

318

Hebeltechniken

319

Die Macht des Schweigens

320

Gekonnt Verschleiern: Phrasen dreschen

321

Verbale Abwehrmanöver

321

Über Zeugen - überzeugen

322

Sich blöd stellen - Das habe ich nicht verstanden

322

Die EIN-Satz-Niedermachmethode

323

Diskussionen?

Nein

Müll vorbei

danke

 

323

Lass doch den

schwimmen

324

Immer alles abstreiten. Nie etwas

324

Wie du mit unangenehmen Personen fertig wirst

325

Die Wichtigkeit des Namens

326

Sage klar und deutlich was du willst…

326

Das Entfernen von Hindernissen

327

Professionelle Preisverhandlungen

327

Die

Krankheitsfalle

327

Die

Scheibchen-Technik

 

328

Demonstriere Unabhängigkeit

328

Die Diskussions-Killer-Technik

329

Absolute Wahrheiten verkünden

329

Die Art der Streicheleinheiten

330

Rhetorische Bilder

330

Übertreibungstechnik

1

333

Übertreibungstechnik

2

333

Die

Schweigemethode

333

Die ultimative Ausrede

 

333

Seite 11

Die Extra Technik

334

Ja, Aber - Abwehr

334

Mit den richtigen Worten überzeugen

335

Der

Ton

macht’s

335

Die

Guerilla Kampftechnik - Das David-Prinzip

335

Stereotype Anweisungswiederholung

336

Warum -

Schnelle

Warum - Warum

336

Entscheidungen

336

Folgezweifel?

337

Die Mitte bei Preis-Verhandlungen

337

Warnungen und Drohungen richtig aussprechen

337

Die NÖ-Technik

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Keine Kompromisse und keine Verpflichtungen

338

Argumentations-Tricks

339

Verschleierungs-Antworten

339

Die Danke-Tour

340

Anti-Soft-Mobbing

340

Aussage-Fragen

340

Warum-Fragen richtig beantworten

340

Die

Überrumpelungs-Frage

341

Die

Rollen-Manipulation

341

Die Jammer-Eskalations-Technik

342

Verbales Judo

342

Die Gastgeber - Technik

343

Der

Ping-Pong

Talk

343

Hypno-Talk

343

Reframe -Talk

344

Die hypothetische Frage

344

Gute Ausreden?

 

345

Das höhere

Ziel

345

Die verbale Scheinbar-Attacke

346

Themen definieren

 

346

Die

Betonungs-Methode

347

Die

Fragen-Verdrängung-Methoden

347

Gedanken zur Manipulation

347

Verhaltens-Tipps - Wenn du ein Verhältnis hast

348

Der Seitensprung-Ratgeber

349

Anmach-Tipps und Tricks (für IHN)

352

Anmach-Tipps

für SIE

353

Wie du Trennungen schnell überwindest

354

Kommunikationsunterschiede

355

Die Unterschiede zwischen Mann und Frau

356

Bin ich eigentlich ein(e) gute(r) Liebhaber/Geliebte?

358

Der neue Typ Mann

358

Die

Partnerwahl

359

Abschleppen ohne Gnade

360

Der zweite Frühling

361

Sexuelle Ausbeutung der Partnerin

361

Dinge, die man beim Sex nicht sagen sollte

362

Magic Touch

362

Der Vergluckungs-Effekt

363

Wörterbuch Mann-Frau und Frau-Mann

364

Die Bedienungsanleitung für Männer

366

Zusammen alt werden?

367

Beziehungen sind wie ein Glas Wasser

367

Sexuelle Verführung in 10

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Einen Partner von einem anderen ausspannen

371

Warum Männer NUR an Sex denken

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Partnerschaftsstreit

372

Finger weg von Religion und Kirche

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Wu Wei - Die Kunst des Handelns ohne zu handeln

373

Esoterik - Quasireligiöser Fanatismus?

374

Die Verlogenheit der Gesellschaft

375

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Christlich leben

376

Religion oder Betrug?

377

Das Christentum ist

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Öffentliche Mittel erschleichen

380

Der unbewusste Computer (UC)

380

Geheimnisse richtig teilen

381

Besitze doppelt, was dir wichtig ist

381

Der

künstliche Mangel

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Der Fahrplan zur Weltherrschaft

382

Verberge deine Schwachpunkte

383

Die wichtigste Person für dein Leben

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Kontrolliere deinen Zorn

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Setze nicht alles auf einen Versuch

383

Lass dir keine fremden Probleme aufhalsen

383

Beantworte nur die Fragen, die dir gestellt werden

384

Führe Falsches nicht zu Ende

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Wehre

dich gegen Spitznamen

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Mache mies, was du haben willst

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Wissen ist Macht

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Halte dir immer eine Hintertür frei

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Selbstmord-Attentäter

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Dyna-Brainstorm

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Dyna - Control

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Dyna-Magic

(100%ige Wunscherfüllung)

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Schlusswort

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WarumWarumWarumWarum eseseses diesediesediesediese BücherBücherBücherBücher gibt.gibt.gibt.gibt.

Ich kann mich noch gut an meine Grundschulzeit erinnern. Unser damaliger Lehrer brachte uns bei, alles was wir lernen, d.h. jede Erkenntnis, jede Regel in einem kurzen Satz in unser Lern- und Regelheft zu übertragen. Gewiss, er meinte nur die schulischen Lerninhalte. Mir aber machte dies Spaß und ich weitete dies später auf alle meine Lebensbereiche aus.

Später in der Reparaturabteilung als gelernter Elektroniker fertigte ich Blockschaltbilder und Re- paraturpläne an. Während dieser Zeit entwickelte ich ganz gut die Fähigkeit der Analyse und das Strukturieren von Erkenntnissen. Mit derart kompakten Unterlagen und Erkenntnissen wurde ich bald mit der Ausbildung unserer Lehrlinge beauftragt.

Als ich dann in die konzernweite Kundenschulungsabteilung wechselte, kam ich mit den Abtei- lungen der Verkaufspsychologie und der Rhetorikseminare in Berührung.

In dieser Zeit wunderte ich mich immer über die vielen Theorien und die sich zum Teil auch wi- dersprechenden Thesen, notierte mir aber weiterhin diese Erkenntnisse in meine „Regelhefte“.

Vor einigen Jahren wurde ich ständig mit Werbung aus Amerika überschüttet. Ein Verlag bot mir einige ihrer Schriften zur personellen Stärkung und Entwicklung an. Diese versprachen und tön- ten in großspurigen Worten die totale Kontrolle, über sein eigenes Leben. Natürlich gab es das nur zu den entsprechenden Preisen von 98.- bis 298.- (damals noch) DM. (Diejenigen, die diese Werbung kennen, wissen wen ich meine.)

Irgendwann fand eines dieser Werke durch einen Glücksfall den Weg zu mir. Ich wunderte mich über den dünnen Inhalt und dachte mir spontan: „So etwas sollte ich machen. Da hab ich aber wesentlich besseres und umfangreicheres Material.“ Aber die Zeit war noch nicht reif dafür.

Ein langjähriges Hobby von mir ist der Kampfsport. Durch einen Zufall wurden wir (meine Trai- nerkollegen und ich) gefragt, ob wir nicht einmal ein spezielles Selbstverteidigungsseminar für Frauen geben wollten, wozu wir uns nach einigem Zögern dann auch entschlossen. Daraus wur- den im Laufe der Jahre auch allgemeine Seminare für Eigensicherung, Selbstschutz und Selbst- behauptung.

Bei deren Entwicklung beschäftigte ich mich viel mit dem normalen menschlichen Verhalten und speziellen Verhaltensstrategien in alltäglichen Konfliktsituationen. In dieser Zeit explodierten förmlich meine Erkenntnisse, Einsichten und Regeln, die ich natürlich notierte.

Auf Grund der vielen Nachfragen, nach schriftlichen Unterlagen, war es dann irgendwann so weit. Ich erinnerte mich an o.g. Bücher und übertrug meine Sammlung in Word und HTML (Die Programmiersprache für Webseiten).

Das Ergebnis halten Sie nun in ihren Händen. In den 3 Bänden der Ego-Power Strategien stecken über 700 Kapitel mit weit über 1000 Regeln, Erkenntnissen, Tipps und Denkanstößen.

Ich war immer darauf bedacht, die Kapitel in einer Sprache zu verfassen, die jeder versteht. Keiner sollte in einem Duden nachsehen müssen, um zu erkennen, was ich eigentlich aussagen will. Meine Beispiele sind an der Praxis orientiert und frei von jenem Weicheiertum, wie man es aus der gängigen psychologischen Ratgeber-Literatur kennt. Ich nenne die Dinge beim Namen, in ei- ner Sprache die jeder versteht. Klar, direkt, ultimativ und sofort umsetzbar. Ich finde Schwafler gibt es mehr als genug.

Gelegentlich höre ich auch, dass man solche manipulativen Tipps nicht einfach so veröffentlichen sollte. Würde ich es aber in einer „Pass auf, was manche fiesen Gesellen dir antun wollen“ - Schreibweise darstellen und nicht in einer „So kannst du andere auf’s Kreuz“ legen, dann würde sich keiner darüber aufregen.

Ich will mit diesem Werk aufrütteln und zum eigenen Nachdenken anregen. Und dazu benutze ich oft extreme Positionen und Darstellungsmöglichkeiten. Und welche das sind, das kam immer aus dem Bauch heraus entschieden.

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Nun, ich bin nicht mehr alleine mit dem Projekt beschäftigt. Es gibt einige Kollegen und Partner, die mir helfen, weil es doch recht umfangreich geworden ist und wir dies ja alle nebenbei betrei- ben. Vielen Dank an Euch alle. Ohne Euch hätte ich es nie so weit geschafft.

Ich wünsche Ihnen beim Lesen und Umsetzen der Tipps genau so viel Spaß, wie ich ihn beim Schreiben hatte.

Ach ja. Noch etwas… Ich benutze in diesen Werken die DU Schreibweise. Ich hoffe Du bist damit einverstanden.

Und nun - lass uns gemeinsam eintauchen in die Welt von

EGOEGO-EGOEGO--POWER-POWERPOWERPOWER

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DerDerDerDer selbstselbst-selbstselbst--bestimmte-bestimmtebestimmtebestimmte EgoEgo-EgoEgo--Power-PowerPower-Power--Mensch-MenschMenschMensch

Ego-Power Menschen sind keine Durchschnitts-Typen. Sie unterscheiden sich im Aussehen in nichts von jedem anderen, doch besitzen sie deutliche Unterschiede. Sie lassen sich nicht so ohne weiteres in Kategorien einordnen. Es hat eine eigene Bewandtnis mit ihnen.

Sie sind reich wie arm, schwarz wie weiß, männlich oder weiblich und in jedem Beruf beschäftigt Sie bilden eine bunt gemischte Gruppe, und doch haben sie alle einen einzigen Zug gemeinsam. Sie sind frei von gedanklichen Problemzonen und gesellschaftlichen Begrenzungen.

Woran du einen erkennst fragst du? Sieh nur hin:

Diese Menschen lieben das Leben, wie es ist und ohne Einschränkungen. Sie fühlen sich wohl, ganz gleich, was immer sie auch machen, und verschwenden ihre Zeit niemals mit Klagen oder Wünschen, alles sollte lieber anders sein. Sie sind begeistert; sie mögen so viel davon haben, wie sie nur können. Sie mögen so ziemlich alles was es gibt. Sie mögen das Leben. Diese Menschen nörgeln nicht, noch jammern sie blödsinnig herum.

Regnet es, ist es für sie OK. Ist es heiß, ist es ihnen auch recht. Klagen wirst du keine hören. Ob sie nun im Verkehrsstau stehen, oder auf einer Party oder ganz allein sind, sie lassen sich einfach auf das ein, was gerade kommt. Dies ist kein vorgetäuschtes Genießen, sondern ein vernünftiges Akzeptieren der Wirklichkeit und eine seltsame Fähigkeit, sich an ihr zu freuen.

Sollten sie gefragt werden, so geben sie eine ehrliche Antwort. Egal was irgendein Spießer dar- über denkt. Und trotzdem gehen sie nicht wie mit einer Axt durch den Wald.

Müssen bestimmte Situationen radikal geändert werden, dann tun sie das und haben auch noch Spaß dabei.

Sie sind frei von Schuldgefühlen und den begleitenden Ängsten. Sie gestehen die Fehler, die sei gemacht haben ein und geloben diese nicht mehr zu wiederholen. Nie aber verschwenden sie ihre Zeit, indem sie wünschen, dass sie lieber etwas unterlassen hätten, weil es jemand anderem missfällt. Eines ihrer Kennzeichen, ist das Fehlen jeglicher antrainierter oder von anderen erwar- teter Schuldgefühle. Kein Jammern über Vergangenes, keine Versuche anderen ein schlechtes Gewissen einzureden wie mit solchen Fragen wie: "Warum hast du es denn nicht anders ge- macht?" oder "Schämst du dich gar nicht?" Sie erkennen, dass das gelebte Leben vorbei ist und dass auch noch so viel Bedauern die Vergangenheit nicht mehr ändert.

Sie lassen sich durch derartige Vorwürfe und Fragen nicht in die Enge treiben. Sie sind noch nicht einmal wütend auf jemanden, der es bei ihnen versucht. Sie beachten ihn einfach nicht. Sie ärgern sich nicht darüber, sondern gehen einfach weiter oder wechseln das Thema.

Diese Menschen sind sorglos. Umstände, die viele Leute zur Raserei bringen, berühren sie kaum. Sie weigern sich einfach Sorgen zu machen und halten sich frei von der damit einhergehenden Angst. Sie können sich gar nicht sorgen. Es liegt ihnen einfach nicht. Sie sind zwar nicht in jedem Moment die Ruhe in Person, doch fehlt ihnen die Bereitschaft, sich im Moment mit vielleicht nie eintretenden zukünftigen Ereignissen herumzuquälen, die sie nicht beeinflussen können.

Diese Menschen leben… im JETZT. Das Unbekannte birgt für sie keine Schrecken, und sie suchen aktiv nach neuen, ungewohnten Erfahrungen. Sie lieben alles Mehrdeutige. Unter allen Umstän- den kosten sie das JETZT voll aus, wohl wissend, dass sie nichts weiter haben.

Sie sind auffallend unabhängig. Ihre Beziehungen gründen stets auf das Recht des Partners selbst für sich zu entscheiden. Diese Menschen können einen anderen lieben, ohne ihm ihre Werte auf- zuzwingen. Für abhängige Menschen ist es schwierig, solche Menschen zu lieben, da sie sich von ihrer Freiheit nichts abhandeln lassen. Sie möchten, dass die, die sie lieben, unabhängig sind, ih- re Entscheidungen selbständig treffen und ihr eigenes Leben leben.

Diese Leute kommen gut ohne die Anerkennung und den Beifall ihrer Mitmenschen aus. Sie ma- chen sich keine Sorgen darum, ob ihre Worte und Taten beim anderen Anklang finden. Sie neh- men Lob und Anerkennung dankbar an, und freuen sich ehrlich daran. Jedoch jagen sie nicht da-

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nach. Kritische Kommentare hören sie sich aufmerksam an, denken darüber nach und bilden sich ihre eigene Meinung. Wenn es aber ihrer Meinung nach unberechtigt ist, ist es ihnen egal.

Sie können kleinliche Regeln völlig ignorieren, sofern sie diese für sinnlos halten. Über belanglose Konventionen setzen sie sich mit einem Achselzucken hinweg. Obwohl die Gesellschaft in ihrem Leben von Bedeutung ist, lassen sie sich nicht von ihr gängeln oder sklavisch unterwerfen.

Es gibt keine Lebenslage, der sie nicht eine komische Seite abgewinnen können. Sie lachen über das Leben. Das ganze erscheint ihnen als großer Spaß.

Sie wissen, dass sie menschliche Wesen sind und dass bestimmte Eigenschaften einfach zum Menschsein gehören. Sind sie groß, ist es ihnen recht. Sind sie klein oder dick, haben eine Glatze oder eine wallende Mähne- es ist egal. Sie machen sich über ihr physisches Menschsein nichts vor. Da sie sich selbst akzeptieren, sind sie die natürlichsten Leute von der Welt.

Solche Menschen können sich in das Verhalten anderer hinein versetzen. Was anderen oft als komplex und undurchschaubar erscheint, sehen sie klar und verständlich. Probleme die viele an- dere Menschen lähmen, nehmen sie nur als kleine Unannehmlichkeit wahr und behandeln diese auch so. Weil sie sich gefühlsmäßig im Griff haben, sind sie fähig Grenzen und Schranken zu ü- berwinden, die andere als unüberwindlich einstufen.

Sie verschwenden niemals ihre Zeit mit nutzlosen Kämpfen. Falls sich ein Kampf ihrer Meinung nach lohnen würde, kämpfen sie. Aber sie würden sich nie für Ehre, Stolz, oder ähnlichem mani- pulativen Mist opfern.

Kränkeln ist ihnen vollkommen unbekannt. Niemals hängen sie es an die große Glocke, wie schlecht sie sich fühlen, wie müde sie sind oder welche Krankheiten sie momentan auskurieren. Sie behandeln ihren Körper gut. Sie halten viel davon gut zu leben und tun es auch.

Mit Ordnung, Organisation oder irgendwelchen Regeln, haben sie wenig im Sinn. Sie stellen keine SOLLs für die anderen auf. Sie haben keine vor gefasste Meinung, wie die Welt auszusehen hat. Von einem Zwang, alles auf eine bestimmte Art und Weise zu erledigen, sind sie frei.

Vor Fehlschlägen haben sie keine Angst. Sie erkennen sie als das, was sie sind. Feedback in der reinsten Form. Und sie lernen daraus. Niederlagen kennen sie nicht. Denn auch das ist nur ein Zeichen, dass der eingeschlagene Weg noch nicht optimal ist.

Und das Allerwichtigste: Diese Menschen lieben sich selbst. Für Selbstvorwürfe, Selbstmitleid oder Selbstablehnung haben sie nichts übrig.

Frei von Problemen sind sie nicht, wohl aber von der manchmal daraus resultieren geistigen und körperlichen Lähmung. Fallen sie hin - stehen sie einfach wieder auf. Kein Jammern und Lamen- tieren über die eigene Ungeschicklichkeit oder die Ungerechtigkeit in der Gesellschaft oder der Welt. Sie klopfen sich nur kurz den Staub aus den Klamotten und gehen dann weiter. Sie jagen dem Glück nicht hinterher, aber es ist ständig bei ihnen.

Möchtest du auch so ein Mensch sein? Dann lese, studiere diese Kapitel.

Setze das Wissen ein und werde einer von uns.

EinleitungEinleitungEinleitungEinleitung

Es gibt eine Methode um Spitzenleistungen reproduzierbar zu machen. Das "Master-Modelling". Amerikanische Firmen und Verkaufstrainer haben das schon früh erkannt:

In jeder Verkaufsmannschaft gibt es eine Gruppe von Spitzenverkäufern, deren Abschlüsse trotz der schlechten Konjunktur, der ablehnenden Kunden, dem zu teuren und nicht ausgereiftem Pro- dukt, dem schlechten Wetter und so weiter, weit über dem Durchschnitt liegen. Diese Verkäufer akzeptieren die allgemeine miese Lage nicht und geben nichts auf das Gerede, von den schlech- ten Zeiten. Und sie haben Erfolg, vielleicht gerade deswegen. Sie sind Pragmatiker, die sich ihre eigene Wirklichkeit schaffen.

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Was machen diese Verkäufer anders, als die durchschnittlichen? Haben sie eine gemeinsame Strategie, beim Umgang mit ihren Kunden, die sie besonders hervorhebt? Ja, die haben sie!

Und wenn man diese herauskristallisiert, in kleine Lerneinheiten verpackt und diese den anderen

Durchschnittsverkäufern beibringt, so können sie diese Erfolge reproduzieren sind, diese Erkenntnisse anzunehmen und umzusetzen.

sie bereit

WENN

Und genau hier setze ich an. Ich trage hier Tipps, Tricks, Methoden, Denkmodelle und Artikel ü- ber viele Bereiche des menschlichen Zusammenlebens zusammen. Diese sind mittlerweile auf über 500 Artikel, über 700 gedruckten Seiten und in verschiedenen Listen auf mehrere tausend Tipps angewachsen.

Ich war immer darauf bedacht, die Artikel in einer Sprache zu verfassen, die jeder versteht. Keiner sollte in einem Duden nachsehen müssen, um zu erkennen, was ich eigentlich aussagen will. Nein. Meine Beispiele sind an der Praxis orientiert und frei von jenem Weicheiertum, wie man es aus der gängigen psychologischen Ratgeber-Literatur kennt. Ich nenne die Dinge beim Namen, in einer Sprache die jeder versteht. Klar, direkt, ultimativ und sofort umsetzbar. Ich finde Schwafler gibt es mehr als genug.

Die einzige Voraussetzung um diese Methoden und Techniken zu erlernen ist die Bereitschaft sich auf neue Art und Weise des Denken und des Handelns einzulassen und frei von gesellschaft- lichen Hemmungen und Beschränkungen zu sein. Manchmal bewegen wir uns hier hart an der Grenze des guten Geschmacks und der allgemeinen Wertvorstellungen. Aber die ist ja kein Schmusekurs und wir wollen ja nicht einen Preis im moralischen Lebensführungsstil gewinnen, sondern mit einem Minimum an Aufwand ein Maximum für uns raus holen.

Jede ungeliebte Arbeit ist in der Regel nur dazu geeignet, uns kaputt zu machen und auszulau- gen. Jede Methode die ich beschreibe habe ich mehrfach getestet. Wenn sie nicht geeignet war um ratzfatz Erfolge oder ein besseres und angenehmeres Leben zu produzieren kam sie sofort wieder auf den Müll.

Ich entwickelte fast nichts neu. Vieles steht schon in irgendwelchen Büchern. Neu ist bei mir nur die Kombination und die konsequente Umsetzung des Konzeptes und der Methoden.

Wenn ihr als nun bereit seid, für eine Reise in die Zufriedenheit und des Glücks, dann folgt mei- nen Worten. Hört bzw. lest die Botschaft. Probiert die Techniken aus. Verbessert sie, wenn sie euch abgeändert mehr bringen und schreibt mir ein E-Mail damit auch andere diese verbesserten Techniken und Methoden nutzen können. Prüft alles nach, glaubt mir nicht blindlings. Wenn euch diverse Methoden oder Techniken nicht zusagen oder liegen, OK, dann vergesst sie wieder und benutzt sie nicht. Sollte aber nur eine Technik oder ein Artikel euer Leben verändern können, be- nutzt sie. Denn es ist euer Leben. Bestimmt darüber und werdet glücklich, erfolgreich, zufrieden und arbeitet euch dabei jedoch nicht kaputt. Vergesst nie zu leben. Lebt eure Träume und lebt euer Leben.

Wenn ihr erlaubt, werden wir nun einige Zeit miteinander verbringen. Ich erzähle von meinem Leben und meinen Erlebnissen und beschreibe darin und dabei die Methoden die ich dabei ge- nutzt habe.

Lest bitte erst die Grundlagen der Funktionsweise unseres menschlichen Verhaltens und die Steuerung durch Programme und Videen, da diese das Verständnis für die Techniken und Metho- den vereinfachen. Diese 2 Kapitel sind die einzigen etwas trockenen, theoretischen Abhandlun- gen in diesem Werk. Alle anderen sind durch Beispiele gestützt, witzig geschrieben und in einer leicht verständlichen nachvollziehbaren Sprache bzw. Schreibe verfasst.

Danach könnt ihr durch die Kapitel springen wie ihr lustig seid. Lest was euch gefällt und inte- ressiert. Jedes Kapitel ist in sich abgeschlossen und besitzt Hyperlinks zu ähnlichen Themen. Al- les hängt aber mit Allem zusammen und ist nur in der Kombination perfekt.

Lese, studiere und probiere. Ich verspreche dir du wirst Spaß haben und zufriedener werden. Ich gebe hier meine Beobachtungen und Erkenntnisse zum Besten; manchmal direkte Tipps zum aus- probieren; bei diversen anderen beschreibe ich Methoden, die gegen dich benutzt, und wie diese von dir abgewehrt werden können. Lese zwischen den Zeilen und bedenke immer, dass man die

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Artikel von mehreren Seiten betrachten kann. Einmal aus der "Täter-" und aus der "Opfersicht". Sei also flexibel.

DieDieDieDie GrundlagenGrundlagenGrundlagenGrundlagen ddesddeseses menschlichenmenschlichenmenschlichenmenschlichen Verhaltens.Verhaltens.Verhaltens.Verhaltens.

Um unsere Verhaltensweisen besser zu verstehen ist es notwendig einmal einen Blick auf unsere eigene Entwicklungsgeschichte zu werfen.

Komprimiert man gedanklich, den Entwicklungszeitraum der Lebewesen auf einen Tag, so ent- stehen die ersten Menschen-Vorläufer so ca. um 21.00 Uhr. Der erste Vorläufer des intelligenten Menschen d.h. unser heutiges entwickeltes Gehirn entsteht so ca. 3 Minuten vor Mitternacht.

Das bedeutet, wir arbeiten heute mit einem ca. 3 Minuten alten Gehirn und sind stolz auf unsere geistigen Fähigkeiten. Das können wir m.E. auch, dürfen aber nicht vergessen, dass wir eigent- lich mit steinzeitlichen biologischen Reaktionen durch den Tag gehen.

Begleiten wir einmal unseren vorsteinzeitlichen Vorfahren einen Tag durch sein Leben. Als guten Freund, der in jedem von uns wohnt, wollen wir ihn gemeinsam Yeti nennen. Bei vielen von euch setzen nun schon wahrscheinlich die ersten unangenehmen Gefühle bei dieser Vorstellung ein. Auch diese Reaktion geht auf diese alten Yeti-Reaktionen zurück, wie wir gleich sehen werden.

Welche Grundbedürfnisse hat nun unser Yeti. Nun da sind erst einmal die Essens- und Trinkens- aufnahme und -ausscheidung. Das Schlaf- und Ruhebedürfnis sowie die sexuelle Befriedigung der Triebe. Wenn diese Bedürfnisse einigermaßen befriedigt sind fühlt sich unser Freund O.K. Das heißt er hat einen ausgeglichenen Bedürfnispegel (ABP). Er fühlt sich wohl.

Sinkt dieser ABP ab, ist der Yeti sofort bemüht diesen bis zum O.K. Level zu verbessern bzw. zu erhöhen. Hat er zum Beispiel Hunger, sinkt das Sättigungsbedürfnis. Das empfindet er als unan- genehm und er sucht sich etwas zu essen. Daran sehen wir, dass unser Freund durch Gefühle ge- steuert wird. Er bewegt sich also auf Angenehmes zu und vom Unangenehmen weg.

Wirkt eine Gefahr auf den Yeti ein, so setzt automatisch ein Kampf-/Fluchtverhalten ein. Will ihm jemand ans Leder, gibt es für ihn nur die zwei Möglichkeiten: kämpfe oder fliehe. Dabei setzt der Körper ein Kampfhormon (Adrenalin) im Körper frei, damit er Höchstleistungen vollbringen kann.

Er merkt sich diese Situationen. Kommt er später noch einmal in eine ähnliche Situation, erkennt er diese schon im Vorfeld und kann entsprechend reagieren. Er weiß z.B. an diesem Wasserloch muss er vorsichtig sein; oder von diesem Strauch muß er sich fern halten, weil da Dornen dran sind, an denen er sich schon einmal gestochen hat. Hat ein Verhalten Erfolg gehabt, wird er es in Zukunft wahrscheinlich wiederholen. Er hat also gelernt auf einen bestimmten Reiz hin entspre- chend zu reagieren. Ich nenne dies ein Programm (PGM) von Reiz-Gefühl-Handlung, mit dem Ziel, dass er sich auf Angenehmes=Lust zu und von Unangenehmem=Unlust weg bewegt.

Statten wir ihm nun eine bescheidene Intelligenz zu, dann sucht er automatisch nach Ereignis- sen, die in direktem Zusammenhang mit seinen Gefühlen stehen. Als Auslöser für seine Gefühle assoziiert er automatisch folgende Ereignisse:

1. Ein neues unbekanntes Ereignis.

2. Ein öfter auftretendes zeitgleiches Ereignis.

Zu 1. Er isst etwas Neues und bekommt dann starke Schmerzen. Logisch: die neue Frucht löst diese Schmerzen (Unlustgefühle) aus. Selbst wenn es nicht so ist, wird er sie in Zukunft meiden.

Zu 2. werden wir später noch einmal aufgreifen.

Neue unbekannte Situationen vergleicht er mit seinen gelernten Programmen und bewertet sie ähnlich. Es entstehen die Vorläufer von Vorurteilen und Verallgemeinerungen. Nach dem Motto:

Das hat mir damals in einer ähnliche Situation geholfen, also funktioniert es auch heute.

Alle Informationen, die auf ihm einströmen, kann er sich gar nicht merken, deswegen durchlaufen alle Infos, die über die Sinne ins Gehirn gelangen die Prozesse der Verallgemeinerung, der Verzer-

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rung und der Tilgung und werden durch das aktivste Wahrnehmungssystem aufgenommen. (wird

noch vertieft

)

Da er noch keine Sprache entwickelt hat, merkt er sich alles in einem ganzheitlichen inneren Er- innerungssystem aus Gefühlen, Bildern, Tönen, Gerüchen und der entsprechenden Körperhal- tung. (Diesen Punkt merken. Wir greifen ihn später auch noch einmal auf.)

Leisten wir uns nun einen kleinen Zeitsprung und besuchen einen späteren Nachfahren des Yeti, der nun schon die Sprache entwickelt hat. UNS.

Wir benennen also Gegenstände aus unserer Welt mit Begriffen und Wörtern. Trotzdem benutz- ten wir immer noch die alten Erinnerungsbilder der Vergangenheit. Sie verschmelzen zu einer Einheit. Der Baum als Wort erzeugt immer eine innere Darstellung/Vorstellung als Baum. Dies hängt mit der Gehirnaufteilung zusammen. Die linke Seite ist für die Logik, Sprache und das abs- trakte, sprachliche Denken zuständig und die rechte Seite für die Bilder, Geräusche, Töne usw.

Mit der Entwicklung der Sprache und des intelligenten Denken laufen die o. g. Automatismen schon beim bloßen Denken mit allen Konsequenzen ab. Da hier jedoch der reelle Bezug zur Wirk- lichkeit fehlt, kommt es häufig vor, dass die Verbindungen zu Lust/Unlust nicht mehr stimmen. Ursächlich biologisch-positive Ereignisse und Bedürfnisse werden in der Erziehung im Kleinkind- alter negativ bewertet (Sex ist schlecht) oder umgekehrt.

Dadurch entstehen Regeln und Werte. Diese sind Sprachprogramme von Ereignis mit Lust/Unlust, die je nach Zeit, Ort, Kultur und Gesellschaftsschicht unterschiedlich sind.

Viele Programme sind lebenswichtig ("Iß keine roten Pilze mit weißen Punkten"), manche sind

hilfreich ("Immer schön DANKE sagen

schickt

und manche sind schädlich ("Du bist vielleicht unge-

“)

").

Alle werden langsam aber sicher verinnerlicht und wirken dann weiter.

Gefährlich sind auch solche Programme (PGMe), die stumm durch Nachahmung, in der Kindheit, übernommen werden, weil zu diesen keine Stimmen im Kopf vorhanden sind. Deswegen sind uns diese PGMe i.d.R. nicht bewusst.

Es gibt 2 Arten von Programmen:

1.

Statische Programme.

-

Bewertende Programme (innerer Dialog auf Richtig/Falsch)

-

Feste Programme (Meinungen, Vorurteile, Gewissen)

2.

Ausführbare Programme.

-

Ausführbare Reaktionen auf Reize.

-

Verhaltensmuster.

-

Denkgewohnheiten.

Durch Wiederholungen werden in dir Programme gefestigt

1. durch sich wiederholende Tätigkeiten

2. durch wiederholte Gedankengänge

3. durch Gewohnheit - Trägheit nichts Neues lernen zu wollen Neues = Energieverlust = Trägheit

Eingefahrene Verhaltensweisen, Programme, Denkmuster, Regeln werden durch die bevorzugten Nervenbahnen automatisch zuerst aktiviert bzw. abgerufen. Dadurch selektieren wir alle einge- henden Informationen nach unseren inneren Programmen.

Ist ein entsprechendes Programm erst einmal fest installiert, wird es ohne einen zwingenden Grund nicht mehr verändert. Diese Lebens- und sozialen Regeln sitzen derart fest, dass wir ohne Unlustgefühle (schlechtes Gewissen) nicht mehr dagegen handeln können.

Dabei tritt der interessante Effekt auf, dass wir diese Programme unterschiedlich gewichten. Ge- gen mache können wir leicht, gegen andere schwer und gegen ein paar wenige gar nicht versto- ßen. Es gibt also eine Hierarchie der Programme, Regeln und Werte. Diese Bewertung steuert auch unsere Wahrnehmungen und unser Verhalten.

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Jede Aktion, die wir ausführen, beurteilen wir an unseren internen bewertenden Programmen. Sinkt der ABP und veranlasst uns zu einer Reaktion, verstößt diese Handlung aber gegen ein an- deres bewertendes Programm (soz. Regel, Gesetz) begeben wir uns in einen Gewissenskonflikt, bei dem das stärker gewichtete Programm gewinnt.

Wird ein für uns wichtiges hohes Programm/Wert/Regel in Frage gestellt, oder angegriffen, setzt automatisch die Kampf-/Flucht-Reaktion mit allen begleitenden Reaktionen (Kampfhormon) ein, als wäre es eine tatsächlich Bedrohung bzw. Gefährdung. Der Bedürfnispegel (ABP) wird herab- gesetzt. Dadurch wird die Denktätigkeit wegen dem Adrenalin verringert, weil wir ja kämpfen bzw. fliehen und nicht nachdenken sollen.

Je weniger Energien oder befriedigte Grundbedürfnisse wir besitzen, desto eher sprechen die o.g. Mechanismen an.

Jede Handlung kann auf ein primäres Bedürfnis zurückgeführt werden. Wir erinnern uns: Hin auf Positives und weg von Negativem. Jede noch so negative, sogar eine selbst zerstörerische Hand- lung hat einen pos. Lustfaktor. (Unumstößliche Tatsache)

DieDieDieDie SteuerungSteuerungSteuerungSteuerung derderderder Verhaltensweisen…Verhaltensweisen…Verhaltensweisen…Verhaltensweisen…

…durch Programme und Werte.

Wie wir im vorigen Kapitel gesehen haben, speichern wir alle Werte, Glaubenssysteme und Pro- gramme als Verbindung von Worten mit den Erinnerungen der sinnspezifischen Ereignisse. Wor- te können also niemals alleine im Gehirn verarbeitet werden. Sie bekommen erst durch Verknüp- fungen mit Erinnerungen an Töne, Bilder, Gefühle, Gerüche usw. einen Sinn. Ein Programm ist al- so eine systematische Anordnung von VITALEN IDEEN.

Unser Körper und unser Geist bilden eine ganzheitliche Einheit. Alle Gefühle spiegeln sich in un- serer Physiologie. Das bedeutet, ein Gefühlszustand ist eine innere Kombination aus Vitalen I- deen, Energiehaushalt bzw. ABP und der entsprechenden Körperhaltung.

Alle Empfindungen, Werte, Regeln usw. sind nach o.g. Definition also nur eine Abfolge von Teil- programmen zu einem komplexen Programmpaket. Diese Programme werden ständig erweitert, gefestigt und aktualisiert.

Dieses geschieht meistens:

bei der Erziehung im Kindesalter (Anpassung) ständig durch einen inneren Dialog ("Ist das richtig???") durch die Umgebung. (Kultur, Fernsehen, Freundeskreis, Arbeitsplatz usw.)

Diese Programme werden nur ungern geändert, weil sich, wie wir bei den Grundlagen gesehen haben, bevorzugte Nervenbahnen bilden. Trotzdem ist es möglich diese geistigen Einbahnstra- ßen zu verlassen und neu aufzubauen. Es ist nicht möglich diese zu vergessen. Was möglich ist, sind neue Wege zu benutzen und zu stärken, damit diese dann automatisch benutzt werden.

Die Programme in der Gesellschaft Da der Mensch ein soziales Wesen (Herdentier) ist, lebt er in einer sozialen Rang- und Hackord- nung. Diese gibt ihm Sicherheit. Er weiß dadurch wo er hingehört.

Die Rangordnung ist abhängig u.A. vom Einkommen, Abstammung, Kenntnissen, Beruf, Selbst- wertgefühl, Schulbildung, Hautfarbe usw. Sie ist ein dynamisches System und unsere Stellung in- nerhalb der verschiedenen Gruppen/Lebensbereiche aktualisieren wir laufend. Wir vergleichen uns ständig miteinander.

Die Gesellschaft, in der wir leben, ist ein System von perfekt aufeinander abgestimmten und sich ergänzenden Programmen.

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Es gibt kollektive und persönliche Programme. Wenn jemand ein eigenes Programm und dadurch sein Verhalten ändert oder gegen ein Programm verstößt treten gruppendynamische Prozesse auf und es ergeben sich 2 Möglichkeiten:

Der andere passt sich an: (Meist ein Schwächerer oder in niedrigerer Ordnung oder wenn das Programm nicht so wichtig ist) (Resonanzprinzip)

Oder es kommt zu einer Art Kampfritual, bei dem dann die neuen Stellungen/Programme aufein- ander abgestimmt werden.

Meistes gehen folgende Aktionen von den/m Stärkeren (oder vom stärker gewichtigem Pro- gramm) aus:

Verbale Warnungen. (Diskussionen - Überredungen) Soziale Ausgrenzungen (Ausschluss aus der Gruppe) Gewalttätige Übergriffe (Tätliche Angriffe) Macht- bzw. Amtsanmaßung (bei Vorgesetzten oder Beamtem in Behörden)

Setzt die Kampf-/Fluchtreaktion dabei ein, zeigt sich diese meistens in folgenden Verhaltenspro- grammen:

Kampfprogramme Offene Konfrontation. ("Was willst du eigentlich?") Ihn lächerlich machen. ("Schau an, da hat auch Einer was zu sagen")

Die Kompetenz des anderen in Frage stellen

Fluchtprogramme Sich noch kleiner machen. (Tu mir bitte nichts - Verhalten) Abwiegeln - Situation herunterspielen. (Fluchtverhalten)

Der Mensch ist in der Regel ständig bemüht in diesem System

aufzusteigen bzw. mehr Macht zu erlangen (als Stärkerer), zumindest seine Stellung zu halten. (als Schwächer), als Schwächerer nicht aufzufallen. (Andersartigkeit).

In allen größeren Gruppen, sind die Verhaltensweisen vielschichtig. D.h. die ganze Gruppe orien- tiert sich bei kleinsten Veränderungen neu. So. z.B. wenn ein neuer Mitarbeiter eingestellt wird.

Wichtige allgemeingültige Programme mit denen du immer rechnen musst:

Das 1:1 Angleichungsprinzip Egoismus ist schlecht Unbekanntes, Unberechenbares oder Andersartiges weckt Aggression oder Ablehnung. Der Stärkere hat zu bestimmen und darf seine Macht ausüben. Schriftliches ist gewichtiger als Gesprochenes. Vorschriften müssen befolgt werden. Koste es, was es wolle. Jedes Situation kann man nur von 2 Seiten betrachten (Entweder-oder-Programm)

SatanischeSatanischeSatanischeSatanische ThesenThesenThesenThesen

( Zynismus und Sarkasmus -PUR )

Vor langer, langer Zeit schwammen Einzeller im Meer herum und langweilten sich. Millionen von Jahren ödeten sie sich an und teilten sich. Irgendwann blieben ein paar Zellen aneinander kleben und bildeten so die ersten mehrzelligen Lebewesen. Das brachte wenigstens ein wenig Ab- wechslung - und so ging es weiter. Es etablierten sich feste Formen und auf einmal war der gan- ze Mist nicht mehr aufzuhalten. Den Rest kennen wir. Am Ende gab es den Ur-Menschen.

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Bis hierhin bestand sein Tagesablauf darin, zu Sammeln, zu Fressen, aufzupassen, dass er selber nicht gefressen wird und dem Sexual-Trieb zu folgen. Bingo. Das war es. Wunderschön.

Auf einmal erfand ein genialer Kopf das Lesen und das Schreiben. Ab jetzt konnte jeder seinen Mist den anderen hinterlassen. Das Wissen explodierte. Der Mensch war und ist immer noch total überfordert.

Er kann es nicht mehr erfassen. Er mag sich zwar auf einem oder zwei Gebieten ein wenig Wis- sen aneignen, aber auf den anderen Teilen ist er ein Idiot. Nun will keiner ein Idiot sein und der Spaß fängt an. Jeder versucht sich zu tarnen - den Idioten in sich - zu verstecken.

In seiner maßlosen Selbstüberschätzung meint nun jeder, er könne rational denken und erwartet dies auch von jedem anderen. Nun denkt aber jeder zuerst an sich, in zweier Linie an sich und in dritter Linie auch nur an sich, und meint, er ist der Mittelpunkt der Welt, und seine Meinung ist das Maß aller Dinge. Idiotisch nicht? Nun wird jeder der einigermaßen denken kann, dies entrüs- tet ablehnen, aber so handeln, wie ich es hier beschreibe, wird er doch.

Da aber alle die Welt unterschiedlich wahrnehmen, haben alle, eine etwas andere Meinung von den Dingen, die sie umgeben. Und damit ist der Grund zum Streit gelegt.

Mit seinem begrenzten Geist kann er nur einen Gedanken verfolgen. Dies war früher so. Nach dem Motto: "Achtung Gefahr - nix wie weg". Aber in der heutigen, so komplex gewordenen Zeit, stümpern wir weiterhin mit unserem Steinzeitgehirn herum.

Im Büro, der Politik, der Familie, in der Schule usw. kann man es immer wieder beobachten: Da ist

ein Problem - OK. Lösen wir es so

Problemlösungs-Aktion ein neues Problem auf. OK. Lösen wir auch dies. Usw. usw.

Ups… da tut sich aus unserer

(und

machen irgendetwas

).

Es entsteht eine ganze Folge von Aktions-Reaktions-Reaktions usw. -Tätigkeiten. Ich nenne dies die "Serielle-Einbittige - Einschritt-Lösungsmethode" oder auch das "eindimensionale, monokausa- le Denken“, weil wir immer nur mit einer Reaktion, aus einer einzigen Informationseinheit heraus reagieren.

Zwei Effekte möchte ich dir nun doch noch vorstellen. Diese zu akzeptieren fällt einem nun nicht mehr so schwer, wenn man sich die o.g. Gedankengänge vor Augen hält.

Es gibt keine richtigen Entscheidungen. Wir treffen erst einen Entschluss und suchen im Nachhi- nein gute Gründe, die dafür oder dagegen sprechen.

Jeder nimmt nur die Informationen aus Gesprächen, mit anderen auf, die seine momentane Mei- nung, zu einem bestimmten Thema voll entsprechen, bzw. bestätigen. Nun, die Erkenntnis dieses Kapitels in einem Satz:

"Wir stolpern idiotisch mit einem Neandertaler-Gehirn durch die Welt; denken egoistisch nur an uns selber, erwarten rationelle Reaktionen vom anderen, obwohl wir genau so blöd, in deren Au- gen agieren."

Denke immer daran und dir geht es besser, weil du keine unrealistischen Erwartungen an deine Umgebung stellst.

GewissenGewissenGewissenGewissen ???????????? NEIN,NEIN,NEIN,NEIN, DANKE!DANKE!DANKE!DANKE!

Wie fühlst du dich bei dieser Überschrift? Kannst du dich damit identifizieren? Oder lehnst du sie innerlich ab? Was denkst du dir dabei? Egal wie du dazu stehst, entscheidend ist jedoch, dass es mit deinen inneren Werten zusammen hängt. Diese bestimmen deine Gefühle.

Was ist das eigentlich, ein Gewissen? Es ist die Reaktion auf eine richtig und falsch orientierte Grundhaltung - ständigen Veränderungen unterworfen und abhängig vom Alter, der Hautfarbe, der Gesellschaft, in der du lebst, und anderen Gründen.

Ich habe einen Bekannten, dem ich einmal beim Essen folgende Aussage unterjubelte: "Wenn je- der nur das täte wozu er Lust hat, ohne dass es einem anderen schadet, dann wäre die Welt bes-

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ser." Das Gesicht hättet ihr sehen sollen. Der Bissen blieb ihm im Halse stecken. Man konnte förm- lich das Adrenalin (Kampf- Fluchthormon) riechen. Seine Reaktion ??? "Dann haben wir die kom- plette Anarchie" und das Essen war für ihn gelaufen. Schade. Und das nur wegen einiger Worte.

In dem Kapitel über die Grundlagen haben wir jedoch die beiden Hauptgrundmotivationen ken- nen gelernt, die jedem lebenden Organismus inne wohnen: HIN zum Positiven, WEG vom Negati- ven. Wir handeln konsequent nach der o.g. Devise, auch wenn manche das nicht wahr haben wol- len oder können. Tun wir etwas, das dem ersten Anschein nach, der Aussage widerspricht, so zeigt sich meist bei genauerer Analyse, dass die Aussage dann doch wieder stimmt.

Doch nichts ist eindrucksvoller als ein Beispiel:

Also, dein Chef fragt dich, ob du im Interesse der Firma nicht einmal (ausnahmsweise wegen der Urlaubszeit) 1 Stunde länger bleiben kannst. Du hast zwar was vor, das ist aber in der Priorität nicht so hoch angesiedelt. Dann geschieht in dir z.B. folgender Dialog:

"Scheiße! Passt mir zwar nicht, aber wenn’s verlangt wird - Meinetwegen. "

Was geschieht dabei?? Erst einmal kommt Unangenehmes, nämlich "Das länger bleiben". Du bleibst trotzdem, weil du sonst größere Unannehmlichkeiten in der Zukunft bekommst, wenn du doch gehst. Vielleicht passiert ja auch nichts, aber der Gedanke daran zählt. Hier entsteht das Unlustgefühl im Ansatz schon bei der bloßen Vorstellung. Also ein Weg-vom-Negativen.

Was wäre aber, wenn dir jetzt jemand das Angebot macht: Du hast jetzt genau eine Stunde Zeit um in 50 km Entfernung eine Million abzuholen, die dir gehören, wenn du innerhalb der nächsten Stunde kommst. Kommst du später hast du Pech und es gibt nichts. Würdest du dann immer noch diese Stunde länger arbeiten? (Hin-zum-Positiven). Diesen Vorgang kannst du genauer nachlesen im Kapitel über die Bewertungen.

Seit ich mich bewusst zu dem Schritt entschieden habe, mich stets zu fragen: "Was bringt mir das? Ist es den Preis wert?" kann ich auch mal NEIN sagen. Ich erkenne solche, auf Ängste basie- rende Manipulationsversuche schon im Ansatz und kann entsprechend reagieren.

Im Kapitel "Wie du dich gegen Vorgesetzte durchsetzt" vertiefe ich dieses Thema noch ausführ- lich.

Merken wir uns: Du bist für dein Leben die wichtigste Person. Du entscheidest was du willst. Ein Gewissen ist eine an Richtig und Falsch orientierte Grundhaltung, nach denen du dein Leben ausrichtest. Entscheide dich für die Werte die dir nutzen und dich weiter bringen. Wie diese Wer- te geändert werden können, kannst du im Kapitel "Programme, Werte und Zustände ruckzuck än- dern" nachlesen. andere machen das auch und haben keine Skrupel dich auszunutzen. Das soll nun nicht heißen, dass du extrem egoistisch deine Interessen auf Kosten anderer durchsetzen sollst. Das wäre fatal und würde wahrscheinlich früher oder später auf dich zurückfallen. Aber solche Programme wie Was-sollen-denn-die-Kollegen-denken, Das-kann-man-doch-nicht-tun und ähnlichen Quatsch, höre ich ständig und die Leute richten sich an eine der allgemeinen Moral an- gepasste Lebensweise. Dabei vergessen sie zu leben. Sie sind zwar hochmoralisch, führen aber ein angepasstes mittelmäßiges, langweiliges und frustrierendes Leben.

Entscheiden wir uns also bewusst zu dem Weg, der uns nutzt und voranbringt: Ein fremd pro- grammiertes Gewissen?? Nein Danke!

Hier noch ein paar Leitsätze:

Greife bei Zeiten. Dann hast du in der Not. Wer zuerst kommt, den belohnt das Leben Hilf dir selbst. Denn es tut sonst keiner Nicht alle sind gegen dich. Es gibt Millionen denen du scheißegal bist.

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DieDieDieDie DurchsetzungDurchsetzungDurchsetzungDurchsetzung derderderder eigeneneigeneneigeneneigenen IntereInteresIntereInteresssenssensensen

Im "Gewissen?? Nein danke!!" hast du nun gelesen. dass es für dich nur von Vorteil ist, wenn du deine Meinungen, Programme, Werte und Regeln selbst aufstellst bzw. dir klar machst, welche du einhalten, befolgen und welche du abstellen musst.

Ich weiß auch, dass es leichter gesagt als getan ist, wenn man nicht die "Grundlagen zu den Pro- grammänderungen" kennt. Aber dafür hast du ja mich. Damit die Methoden und Techniken aber auch funktionieren, musst du schon selber folgende Verhaltensweisen konsequent umsetzen.

Diese sind:

1. Leidenschaft, Begeisterung

2. Glaube an sich und seine Fähigkeiten. "SWG"

3. Strategien definieren und umsetzen

4. Energie

5. Kommunikation mit dir selbst und anderen.

Was meine ich damit:

1. Wenn du keine Leidenschaft und Begeisterung in dir spürst, dich zu verändern, an einem ange-

nehmeren Leben zu arbeiten, dann klappt es sowieso nicht. Lebst du nach dem Motto: Dümpeln- und-glücklich-sein-so-wie-es-ist, dann kann ich dir nur sagen, bleib so. Dann ist dir sowieso nicht zu helfen. Oder doch ????

2. Bist du nicht von dem überzeugt was du tust, dann blockierst du dich selbst. Du ziehst in zwei

verschiede Richtungen. Mit deinen Handlungen geht es nach links und im Geiste nach rechts. Pech, dumm gelaufen. Damit sabotierst du dich selbst.

3. Bist du mit Begeisterung bei der Sache, und überzeugt von dir selbst, hilft es dir trotzdem nicht

wenn du auf dem falschen Weg, in die falsche Richtung oder die falschen Hilfsmittel nimmst. Du wirst versagen.

4. Hast du keine körperlichen Energien frei, kannst du sowieso alles vergessen. Bist du ausgepo-

wert, fällt dir alles schwer. Aber das erkennst du dann schon selber. Eine neg. Grundhaltung nach dem Motto: Es-ist-ja-sowieso-alles-schlecht macht sich dann schnell in dir breit.

5. Der letzte Punkt betrifft die Kommunikation mit dir selbst. Was du zu dir selber sagst, wie du

mit dir umgehst, hilft dir voran oder zieht dich runter. Es liegt bei dir.

Der oben beschriebene Abschnitt soll dich motivieren durch Weg-vom-Negativen. Jetzt haben wir gesehen, wie es nicht geht. Nun der Weg nach vorn.

Leidenschaft, Begeisterung Wie kannst du eine Begeisterung und Leidenschaft in dir wecken, wenn sie nicht vorhanden ist? Antwort: durch Gewohnheit! Alles ist gelernt. Auch dein nicht vorhandener Enthusiasmus. Kon- zentriere dich auf das, was du willst und haben möchtest. Stelle dir vor, wie es wäre wenn du vol- ler Leidenschaft und Begeisterung wärst. Deine körperliche Haltung und inneren Bilder und Vor- stellungen ändern sich, und auch deine Stimmung. Behalte diesen Zustand in Erinnerung und verankere ihn dann. Eine genaue Beschreibung über den Vorgang kannst du im Kap. "Programme, Werte und Zustände ruckzuck ändern" nachlesen. Tu so als ob und der Körper reagiert entspre- chend.

Der Glaube an sich selbst und seine Fähigkeiten ist auch nichts anderes als eine „vitale Idee“ von seinen Fähigkeiten. Je öfter du dir diese Überzeugung verdeutlichst, desto eher bilden sich die bevorzugten Nervenbahnen im Gehirn. Das bedeutet, konzentriere dich wann immer es geht auf deine Stärken und sie werden gefestigt. Hast du keine Erinnerungen an Referenzerlebnisse in de- nen du die Fähigkeiten schon einmal benutzt hast, kopiere einfach jemanden, der sie hat und den du kennst. Gemäß der Regel: "Was irgendjemand irgendwann schon einmal getan hat, kann ich auch wiederholen". Auch hier hilft dir das oben schon erwähnte Kapitel über die Werte und Pro- gramme.

Die Strategien

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zur Zieldefinition und Erreichung werden im Kap. "Ziel setzen und erreichen" ausführlich erklärt.

Kommunikation Bei der Kommunikation musst du zwischen den beiden Arten unterscheiden. Einmal ist es die in- nere (die mit dir selbst) und die externe (die mit anderen). Du musst in beiden perfekt werden. Beide werden in separaten Kapiteln behandelt.

EgoismusEgoismusEgoismusEgoismus

"Sei nicht so egoistisch.", "Denke nicht immer nur an dich". Solche Sprüche hörst du bestimmt auch ständig, wenn du einmal in deiner Umgebung, darauf achtest.

Dabei ist der Egoismus die Grundlage für das Leben. Er lässt dich trinken, wenn du durstig bist, essen wenn du hungrig bist, schlafen wenn du müde bist usw. Alles sind grundlegende Bedürf- nisse, die nach Befriedigung drängen. Ignorierst du sie, geht es dir immer schlechter und du stirbst im schlimmsten Fall daran.

Also, der Egoismus ist gut und dient dem Leben. Du bist für dein Leben die wichtigste Person. Akzeptiere es.

Erinnere dich: Du bewegst dich konsequent auf Angenehmes zu und vom Unangenehmen weg. Wie verhält es sich jedoch, wenn du Kinder hast und diese in Gefahr sind? Jeder Vater oder jede Mutter, würde i.d.R. ohne zu zögern, das eigene Leben auf’s Spiel setzen, um seine/ihre Kinder zu retten. Auch hier ist der Egoismus im Spiel, obwohl es auf den ersten Blick nicht so aussieht. Hier- bei wird jedoch das Überleben der eigenen Gene, durch seine eigenen Kinder, gesichert. Es ist ein Vorgang, der ohne Ausnahme, bei allen höher entwickelten Lebewesen vorhanden und gültig ist.

Als unsere Vorfahren noch in kleinen Gruppen, durch die Steppe zogen, galt das Leben des Ein- zelnen wenig wenn es darum ging das Überleben der Sippe zu sichern. Hier ist auch das Überle- ben der Gene vor dem eigenem Überleben vorrangig. Also auch eine egoistische Gesinnung.

Bis heute gilt diese Verhaltensweise als besonders mutig und als vorbildhaft. Sie entstand jedoch aus einer unbewussten, extrem egoistischen, Grundhaltung heraus. Daraus entstand das Pro- gramm, das die Bedürfnisse einer Gruppe höher einstuft, als die Bedürfnisse von Einzelnen, ob- wohl die ursprüngliche Funktion, das Überleben der eigenen Gene, nichts mehr damit zu tun hat.

Dies gipfelt dann in solchen Programmen wie: Firmeninteresse geht vor Privatinteresse (Wird gerne von Firmeninhabern, von Kleinunternehmen, oder kleinen Abteilungsleitern benutzt) die ich während meiner Lehre oft gehört habe.

Dabei wird dieses Programm, das den Egoismus verteufelt, genau aus einem ebenso egoistischen Grund heraus benutzt. Und viele akzeptieren das dann kommentarlos. Genial.

Ein gutes Beispiel für das Gemeinschaft-Mehrwert-Programm ist auch, für gemeinschaftliche Zie- le, wie Territorialansprüche, die Ehre der Nation, den Glauben oder anderen Mist, in den Krieg zu ziehen und sich abschlachten zu lassen. Die Regierung befiehlt und alle Schafe folgen.

Interessanterweise steigt die Bereitschaft, sich für einen solchen Unsinn einzusetzen und mit zu machen, mit der mittleren Tagesdurchschnittstemperatur. Wie sonst ist das Gefälle des fanati- schen Wahnsinnes, von Nord nach Süd, bis in die Wüstenregionen zu erklären.

Mir drängt sich immer die Vorstellung auf, dass die Sonne die letzten grauen Hirnwindungen zum Kochen bringt. Klar, dass dann ein verstandsmäßiges Handeln und Denken nicht mehr möglich ist.

DuDuDuDu musstmusstmusstmusst eineineinein SchweinSchweinSchweinSchwein sein,sein,sein,sein, inininin dieserdieserdieserdieser Welt?Welt?Welt?Welt?

Wenn du dich lesend durch meine Seiten bewegst, kannst du zu der Meinung kommen, ich würde dich dazu auffordern alle anderen Menschen, denen du begegnest, auszunutzen.

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Nein. Du solltest auf jeden Fall, wenn du an einer längerfristigen Zusammenarbeit mit anderen in- teressiert bist, darauf achten, das euer Verhältnis, ein Verhältnis zum gegenseitigen Vorteil ist. Niemand kann einen anderen Menschen ständig ausnutzen. Das verhindert das 1:1 Anglei- chungsprinzip schon von alleine.

Aber, dennoch solltest du konsequent darauf achten, dass du deinen Zielen und Bedürfnissen, mit jeder Tätigkei,t die du ausführst näher kommst. Sichere deine Vorteile. Verfolge unbeirrt deinen Weg. Bist du auch nur 1 Sekunde nachlässig, spannen dich andere für IHRE Ziele ein. Unaus- weichlich.

Du magst zwar, möglicherweise, dadurch etwas beliebter werden, aber zu welchem Preis? Sie

denken garantiert. "Ein netter Kollege, immer hilfsbereit

aber ein Schaf

!"

Glaub´s mir. Es stimmt.

Also: Sei ein Schwein. Du musst es sein. Sonst gehst du ein.

KeineKeineKeineKeine KomprKompromisseKomprKompromisseomisseomisse ==== KeineKeineKeineKeine ProblemeProblemeProblemeProbleme

Lehne jeden Kompromiss, der an dich heran getragen wird rigoros ab. Ich meine damit nicht die- se kleinen alltäglichen Kompromisse. Wenn du z.B. abends länger arbeitest, weil du mehr Geld brauchst (Mein Tipp: Lies mal das Supergeschäft 1 oder Supergeschäft 2 im Band 2) , dann finde ich ist das kein Kompromiss sondern deine freie Entscheidung.

Wenn du aber z.B. bei deiner Frau bleibst, obwohl sie dir gewaltig auf die Nüsse geht, dann finde ich solltest du diesen Grund der dauernden Unzufriedenheit und des Streites so schnell wie mög- lich ändern. Ein schwerer Kompromiss macht dich kaputt, laugt dich aus. Egal was du machst, dir geht es schlecht dabei. Ändere das solange du noch gesund bist. Du hast sonst nicht mehr viel Zeit. (erkennst du die Motivationsrichtung Weg-vom-Negativen?)

Hast du noch nicht die Energie den nötigen Schritt zu tun, dann mach dir in aller Konsequenz klar, was es dich auf die Dauer kostet, wenn du nichts tust. Nur du kannst dir dabei helfen. Nutze jede Chance zu Änderung. Verbinde das Nichtstun mit starken unangenehmen Gefühlen. Das treibt dich voran.

Noch mal: Lehne-jeden-schweren-dich-krankmachenden-Kompromiss-rigoros-ab und lebe mit den Konsequenzen. Sie sind auf jeden Fall leichter zu ertragen, weil es keine negativen Ereignisse gibt, sondern nur Standpunkte. Benutze die Kenntnisse aus dem Kap. "Jeden Nachteil mit dem Faktor 10 in einen Vorteil verwandeln", um dein Leben wieder in den Griff zu bekommen.

DerDerDerDer SinnSinnSinnSinn desdesdesdes LebensLebensLebensLebens

Immer wieder höre ich, Dies’ oder Jenes kann doch nicht der Sinn des Lebens sein. Bei solchen Aussagen schlägt mir meine Hand, fast vollautomatisch, laut klatschend vor den Kopf. Meistens hören die dusseligen Kommentare dann zugunsten von ungläubigen Blicken und Staunen auf. In diese Stille kann ich dann meine Theorie von Sinn des Lebens platzieren, bei denen dann an- schließend bei meinen Gesprächspartnern, deren Hand vor dessen Stirn knallt.

Nun aber mal der Reihe nach:

Lebewesen existieren seit hunderten von Millionen Jahren auf diesem Planeten. Sie entwickelten sich nach und nach, lebten in Resonanz mit der Umwelt und der Natur. Jagten oder wurden ge- jagt, fraßen, vermehrten sich, lebten und starben irgendwann. Ende und aus. Kein höheres Ziel. Sie waren einfach da, als ein Teil der Natur.

Der Vorläufer des Menschen erschien irgendwann auf der Bildfläche des Lebens. Er entwickelte sein Gehirn, lernte Sprechen und alles zu benennen. Er begann das logische Denken und auf ein- mal musste für alles ein Grund her. Ein Muster nach dem er seine Umgebung einordnen konnte. Das gab ihm Sicherheit.

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Und auf einmal brauchen wir einen Grund, nach dem unser Leben ablaufen soll. Wir suchen ein Ziel, ein höhere Bestimmung und machen deswegen unser Leben zur Hölle. Es ist schon erstaun- lich.

Wir besitzen das genialste Organ, das die Evolution hervor gebracht hat. Unser Gehirn. Und was machen wir damit? Probleme.

DieDieDieDie wahrewahrewahrewahre (?)(?)(?)(?) BedeutungBedeutungBedeutungBedeutung derderderder DingeDinge…DingeDinge………

Der Weltraum

unendliche Weiten

wir mittendrin. Auf einem kleinen, blauen, popeligen Planeten. Umkreisen einen größeren

rot-gelben, heißeren Planeten. Dieser rotiert in einem Spiralarm um ein Zentrum, das wiederum, in den unendlichen Weiten, irgendwohin treibt.

und

Im Grunde genommen, kann man feststellen; mit uns geht es rund. Schön und gut. Betrachten wir unser Leben, die Bedeutung von uns im kosmischen Gefüge und schauen uns auch noch den Zeit- raum an, der uns zu Verfügung steht. Wir sind, kosmisch gesehen, NICHTS. Ein Staubkorn, das irgendwo, irgendwohin herum wirbelt.

Oder: Ein Ferien-Raumschiff von Außerirdischen fliegt an der Erde vorbei. Zwei der Aliens schau- "

en aus dem Fester und sehen wie unser schöner Planet einfach so zerplatzt. "Ups

schaut seinen Partner an und fragt ihn dann " essen?"

sag mal was gibt es heute eigentlich zum Mittag-

sagt er,

Und doch bewerten wir jede Kleinigkeit so, als hänge die Existenz von allem davon ab, wie z.B. die Tassen im Schrank stehen. Wir verlieren die Relation beim Betrachten der Realität.

Führe einmal folgendes Experiment mit deinen Freunden durch:

Erzähle eine Geschichte von deinem letzten Urlaub. Also: "Letzen Urlaub hab ich ein wahnsinni-

ges Erlebnis gehabt

5 Sekunden später

wirst du unterbrochen. Zu viel mehr kommst du nicht.

ben vorbei

und dann kam ich an einer grünen Wand, wie die da drü-

(Geschichte)

"

und deute auf eine blaue Wand "

(weiter in der Geschichte)

".

Jetzt wird dir von ALLEN klar gemacht, die Wand sei blau. Setzt du jetzt noch einen drauf und

erwiderst "Na ja, ist schon OK. Aber die Wand war so grün die die da.“ (wieder auf die gleiche blaue deuten), hast du keine Chance mehr, deine Geschichte zum Besten zu geben. Als wenn das Ende der Welt davon abhinge, welche Farbe die Wand hat, wird nun ein Streit darüber vom Zaun

brechen. Lehne dich zurück, bleibe bei deiner Behauptung und

habe viel Spaß.

AnleitungAnleitungAnleitungAnleitung zumzumzumzum UnglücklichseinUnglücklichseinUnglücklichseinUnglücklichsein

Ich höre immer, dass man seine Gefühle nicht so einfach, wie auf einen Knopfdruck ein- oder aus- schalten kann. Wenn ich mich mies fühle, dann fühle ich mich eben so. Da helfen keine blödsinni- gen Tricks.

Richtig. Es gibt Situationen in denen nichts mehr hilft. Da musst du dann auch durch. Es ist aber auch eine Tatsache, dass du deine Gefühle in der Regel selbst erzeugst. Es passiert A und du fühlst dich B. Vorhersagbar. Super.

Dabei hast du diese Reaktion irgendwann einmal gelernt, und wiederholt, weil sie dir einen ver- steckten Nutzen brachte. Denk mal darüber nach.

O.K. Immer mit einem eingebrannten Grinsen herum zu rennen mag auf die Dauer anstrengend sein. Also hier die Anleitung, damit du dich einmal so richtig mies fühlen kannst. Suhle dich in dem Gefühl solange es dir Spaß macht.

Also:

Sage dir ständig: "Alle sind gegen mich. Keiner hat mich richtig lieb. Alles Ärsche um mich herum"

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Nimm eine gebückte Körperhaltung ein, schaue nach unten, atme flach und verziehe dein Gesicht, als wenn du weinen müsstest. Eine weinerliche Stimme funktioniert auch klasse.

Suche dir in deiner Umgebung irgendetwas aus, das man auf eine negative Art und Weise inter- pretieren kann. Auf der Arbeit kannst du dir z.B. die schwierigste Aufgabe aussuchen und dir ständig sagen: "Immer krieg ich den größten Mist. Das schaff ich nie.“ Oder wenn du als Hausfrau arbeitest, sehe immer nur den Schmutz und die undankbaren Familienmitglieder, die deine Ar- beitskraft ständig immer nur ausnutzen.

Benutzt bei deinen negativen Reden immer Vergleiche, die sich nicht beweisen lassen und über- treibe diffus.

Will dir jemand wirklich helfen, lehne die Hilfe entschieden ab. Sag, dass du keine Almosen willst.

Und dass die Hilfe vom Herzen und gerne, mit Freude angeboten werde muss. So nicht.

jedenfalls

Mache dir klar, dass alle Situationen entschieden schlimmer sind, als du sie dir mit deinem be- schränkten Geist, in deinen schlimmsten Träumen, vorstellen kannst.

Iß viele zuckerhaltige Lebensmittel. Das verändert, auf längere Sicht deinen Stoffwechsel, der die- ser miesen Stimmung hilfreich unterstützend zur Seite steht.

Umgebe dich mit Leuten, die genau so denken und fühlen.

Sehe alle inneren Bilder groß, schwarz, trübe. Fühle wie dich alle ständig einengen, über dich la- chen und dich bemitleiden.

… also denk dir selber was aus.

AllesAllesAllesAlles hängthängthängthängt mitmitmitmit allemallemallemallem zusammenzusammenzusammenzusammen

Vor ein paar Jahren, gab es ein geniales Computerspiel. Ökopoly. Es war ein Simulationsspiel. Der Spieler war hier ein imaginäres Staatsoberhaupt, der die Aufgabe hatte, ein Land zu regieren. Er konnte Steuern erheben oder senken, Schulen für die Bildung bauen, Straßen und Verkehrswege errichten, Umweltschutz betreiben usw. Insgesamt konnten ca. 10 Punkte verändert werden. Je- de Reaktion hatte einen Einfluss auf einen oder zwei andere Punkte.

Lange Rede kurzer Sinn. Ich schaffte es erst nach ca. 25 Spielen, zu einem einigermaßen befriedi- genden Ende zu gelangen. Alles was ich unternahm, wirkte auf andere Bereiche, und hatte (für mich) zeitweise unvorhergesehene, chaotische Reaktionen zur Folge. Und das bei so wenigen Verknüpfungen, die auch noch aus der Spielanleitung bekannt waren.

Ich reflektierte über die Zusammenhänge und beobachtete darauf hin meine Umgebung. Chefs, Familienmitglieder und die Aktionen unserer Regierung. Alle betrieben eine digitale, lineare Prob- lemlösung, die meistens nicht befriedigend funktionierte. Nach dem Motto: Hier ist ein Problem. OK - die Lösung dafür ist XXX. Auf einmal tat sich ein neues Problem, als Folge auf die gewünsch- te Aktion. Und es ging weiter.

Beobachte unsere obersten Vordenker, die wir alle vier Jahre wählen dürfen. Sie treffen eine Ent- scheidung, z.B. hier ein paar Steuern rauf, dort ein paar Steuern runter. Auf einmal ziehen einige Firmen aus Deutschland ins Ausland. Die Folge: Mehr Arbeitslose. Die Reaktion: weniger Ein- nahmen zur Sozialversicherung. Die Folge: und es geht weiter bergab.

Leider kann ich dir hier auch keinen gezielten Tipp aus der Misere geben (Asche auf mein Haupt.). Außer, denk ab und zu daran, dass ALLES mit ALLEM zusammen hängt. Versuche die globalen Zusammenhänge zu erkennen und ändere nicht zu viel auf einmal. Überprüfe bei jeder Aktion: Bringt sie mich meinen Zielen näher, oder schadet sie mir, bzw. entfernt sie mich von meinen Zielen.

Reagiere entsprechend.

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DieDieDieDie LügeLügeLügeLüge derderderder NormalitätNormalitätNormalitätNormalität

Was ist normal? Nach meiner Definition, eine Ansammlung einer statistischen Häufigkeit. Wenn die Mehrheit einer Gruppe etwas unternimmt, ist das für diese Gruppe, normal und richtig.

Das kann außerhalb der Gruppe, schon wieder ganz anders aussehen.

Personen mit einem kleinen, schwachen Selbstwertgefühl (SWG), passen sich in Gruppen schnel- ler an, als solche mit einem starken, ausgeprägten SWG. Sie sind auch ständig darauf bedacht, nicht aufzufallen und sich anzupassen. Schau dir einmal eine Gruppe Jugendlicher an, einer sieht aus wie der andere.

Oder die Mode: Ein paar machen irgendetwas vor. Alle folgen. Nach und nach sehen am Ende alle wieder gleich aus. Ein paar wenige, starten etwas Neues und Schwupps, beginnt der ganze Zir- kus von vorne.

Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. Lebendige dagegen.

Bei mir persönlich ist es so, wenn zu mir jemand sagt, irgendetwas sei doch nicht normal. Dann

oder DIESEL?". (Das ist ein Wortspiel mit den

Benzinsorten). Ungläubige Blicke sind stets die Reaktion. Will er dann wissen wie ich dies meine, erkläre ich ihm die o.g. Definition von Normalität.

antworte ich sofort mit: "Stimmt, das ist SUPER!

Versucht mich einer mit der Aussage, dass viele andere ähnliches tun (Versicherung abschließen

oder etwas anderes

)

zu etwas zu überreden, so hat er schon verloren. Automatisch.

Eine Freundin von mir sagte früher einmal, wenn alle Menschen auf der Welt, an irgendeinen Gott glauben, dann müsste wohl etwas daran sein. So viele könnten sich doch nicht irren. Ja. Nun ist sie in einer anderen Umgebung, mit anderen Menschen und Interessen zusammen und jetzt will sie von ihren damaligen Aussagen nichts mehr wissen. Sie macht nun lieber jeden anderen Mist mit, der gerade IN ist. Soviel zu Thema Gruppendruck und Normalität.

GeistigesGeistigesGeistigesGeistiges KleinkrämertumKleinkrämertumKleinkrämertumKleinkrämertum

Da sitze ich wochenlang, denke mir die Webseiten mit der Explosivkraft einer Wasserstoffbombe aus, hacke mir fast die Fingerspitzen blutig und bin gespannt auf die Reaktionen die da auch mich zukommen. Und tatsächlich - es kommt ein Email aus Berlin. Ich freue mich, öffne die Mail- box und was sehen meine Augen? Da ist doch irgend so ein klein-geistiger Wichtigtuer, der mir "

klarmacht es heißt einem anderen Klasse lernt.

und nicht einen anderen

"

und dass man das doch in der 4.

Wunderbar, danke.

Normalerweise lasse ich einen derartigen Müll, lässig an mir vorbei ziehen, aber in diesem Fall mache ich mal eine Ausnahme und greife dieses Thema auf.

Wieso schreibt jemand eine Email, um einen anderen zu sagen, wie blöd und unwissend er ist? Obwohl nur ein klitzekleiner Buchstabe falsch ist. OK, wer in Kleinigkeiten genau ist, ist dies auf jeden Fall auch bei großen Dingen. (Evolutionsprinzip)

Doch zurück zum Thema. Es steigert das eigene Selbstwertgefühl, andere auf ihre Fehler hin zu weisen. (Schau mal was ich alles weiß und wie schlau ich doch bin), und es ist eines der klassi- schen Abwehrmanöver, wie ich sie in der Einleitung, beschrieben habe. Nichts gegen eine freundlich gemeinte Hilfe. Aber der Ton macht's.

Dieses engstirnige, popelige Suppenwürfeldenken, ist genau der Grund, warum oft Müllgesprä- che und Schwachsinns -Diskussionen entstehen, die eine gute Kommunikation unmöglich ma- chen.

Mein Tipp, kennst du so einen, gebe dich nicht weiter mit ihm ab. Er zieht dich nur runter, zum mistigen Kleinkram.

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AllesAllesAllesAlles istististist FeedbackFeedbackFeedbackFeedback

Jede Reaktion, die du bekommst, ist ein Ergebnis auf eine vorher gehende Aktion von dir.

Was will ich dir damit sagen? Ganz einfach, bekommst du eine merkwürdige Reaktion von dei- nem Gesprächs- bzw. Kommunikationspartner, bist du eigentlich selbst verantwortlich. Du hast diese ja selbst hervorgerufen.

O.K. Du magst nun einwenden, du hättest keine Schuld, wenn du eine einfache Frage stellst, oder eine ganz banale Aussage achst, und dein Partner wie das HB-Männchen hoch schießt. Stimmt. Du hast nur den Auslöser für den (HB)Katapult gedrückt. Zwar war das ungewollt, aber dennoch, du warst es.

Daraus zeigt sich dem erfahrenen Kenner, der du nun mittlerweile auch sein müsstest, wenn du alle Seiten bis hier hin, aufmerksam gelesen hast, dass alles, was du unternimmst eine Reaktion hervorruft. (Alles hängt mit allem zusammen).

Willst du also, eine bestimmte Reaktion von deinem Gesprächspartner erhalten, und er reagiert nicht in deinem Sinne, so musst du nur dein Verhalten, deine Strategie, so lange verändern, bis er dir das gibt, was du haben möchtest. Mit Freude. Das hört sich nicht nur einfach an, es ist es auch. Allerdings kann es sein, dass dir der Energieaufwand dafür zu groß ist. Das ist dein gutes Recht. Dann lass es sein. Aber dann beschwere dich nicht. (Ähnliche Kapitel: Unangenehme Personen, Müllgespräche, Diskussionen)

Vollkommen falsch wäre es mit Druck, den Partner ändern zu wollen. (Hallo Mädels seit gemeint)

Jawohl ihr

Die Aussage: Alles ist Feedback" kann auch auf alle anderen Bereiche ausgeweitet werden.

Z.B. gibt es nach der o.g. Aussage keine Niederlagen. Super oder? Da alles Feedback ist, so kann das Ergebnis einer Aktion nur dann eine Niederlage sein, wenn du diese als endgültig für dich anerkennst. Ansonsten ist jedes Feedback-Ereignis nur der Hinweis, dass die Aktion noch nicht in alle Einzelheiten durchdacht war und dass noch etwas zu verbessern ist.

Tue es also

DerDerDerDer SinnSinnSinnSinn derderderder KrankheitenKrankheitenKrankheitenKrankheiten

(Ein kleiner Abstecher in die Psychosomatik)

Wir sind alle physiologische Wesen. Körper und Verstand bilden eine untrennbare Einheit. Man könnte auch sagen: Wir sind ein denkender Körper. Falsch - ist demnach die Aussage, der Körper und der Geist würden unterschiedliche Teil sein, die sich zufällig (?) in diesem Körper zusam- mengetroffen sind. (Re-Inkarnationstheorie)

Der Körper besteht aus Organen, und anderen Teilen, die keine Organe sind. Alle Teile im Körper haben eine spezielle Funktion, oder führen etwas aus, was für andere Teile wichtig ist. Bezeich- nen wir diese Organe und Nichtorgane der Einfachheit halber als Funktionseinheiten (FEH). Das komplexe Zusammenspiel der FEHs muss gesteuert werden, sonst wäre ein Leben des Körpers gar nicht möglich. Und dafür gibt es wieder 2 FEHs, die so genannten Steuerfunktionseinheiten, die beiden Nervensysteme. Das animalische und das vegetative Nervensystem. Da dies aber abs- trakte Begriffe sind, und wir uns nur etwas vorstellen können, wofür wir die entsprechenden Bil- der besitzen, wollen wir diese allgemeinverständlich das bewusste Steuerungssystem (BSS) und das unwillkürliche Steuerungssystem (USS). (Die Abkürzungen benutze ich bei den folgenden Er- klärungen, weil ich schreibfaul ;-) bin.)

Die Aufgabenverteilung ist klar geregelt. Das BSS ist für die bewussten (daher der Name) Bewe- gungen zuständig, die wir mit dem Willen steuern können. Das USS ist dem Willen komplett ent- zogen und arbeitet vollkommen automatisch. Es regelt z.B. unseren Blutdruck, die Verdauung, den Herzschlag und die Entgiftung des Körpern mittels der Leber und der Nieren usw. Alle Funk- tionen des Körpers werden darüber koordiniert und gesteuert.

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