www.publishing-report.

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Publishing Report
2008 Workbook
Schwerpunkt: Kommunikation Hintergründe Produktkommunikation 300 Firmen
als Erfolgsfaktor Web-to-Print Database Publishing im Überblick
Titel- und Ru!ckseite.indd 1 10.12.2007 17:42:10 Uhr
Geschätzte Anzahl der Linkshänder in Deutschland:
20 bis 30 Millionen
Ungefähre Anzahl der Geschäfte und Versandhändler für Linkshänder
in Deutschland: 30
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Weitaus mehr als nur Zahlen.
Das Wirtschaftsmagazin brandeins.
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3
ÖL, KOHLE, RAPS ODER INFORMATION? ODER – VOM
RICHTIGEN UMGANG MIT RESSOURCEN!
Angenommen, Sie sitzen bei Günther Jauch auf dem heißen Stuhl. Bei der 1-Million-Euro-
Frage möchte unser Quizmaster wissen, welchem der vier folgenden Rohstoffe die Zu-
kunft gehört: Öl, Kohle, Raps oder Information? Öl – ist bald erschöpft. Kohle – also bitte.
Raps? Schon eher. Wäre ich Ihr Telefonjoker, würde ich Ihnen mit gutem Gewissen raten:
Tippen Sie auf Information.
Den Bereichen Information und Kommu-
nikation kommt in einer vernetzten Welt
künftig sicher eine ähnlich herausragende
Bedeutung zu wie dem Erdöl noch immer
in der Industrie. Erstaunlicherweise ver-
kennen jedoch viele Unternehmen die
Wirkkraft einer zielgruppengerichteten
und medienoptimierten Kommunikation
in einer globalen vernetzten Welt. Oder
sie scheuen schlicht den Aufwand für die
Umsetzung.
Information als zentraler Rohstoff für die
systemgestützte Kommunikation und ein
effizientes Publishing ist elementar. Dies
veranschaulichen wir mit zahlreichen Bei-
spielen aus der Praxis. Jedes für sich und
alle zusammen belegen: Es lohnt sich,
über systemgestützte Kommunikations-
und Publishing-Wege nachzudenken. Hier
finden sich oft beträchtliche Vorkommen
der Zeit- und Kosteneinsparung.
„Systemgestützt“ bedeutet Automatisie-
rung. Dass dieser Ansatz mit innovativer
Kreativität Hand in Hand gehen kann, de-
monstriert das Beispiel der kunterbunten
FREITAG-Taschen (Seiten 78-79). Die aus-
führliche visuelle Darstellung aller Pro-
dukte war für die Schweizer eine wesent-
liche Anforderung für die optimierte Pro-
duktpräsentation ihres Online-Shop, weil
sich jede Tasche als Unikat von jeder an-
deren unterscheidet. So konzipierte man
eine Studio-Apparatur, die pro Monat
Zehntausende von Taschen mehrheitlich
automatisch von allen Seiten ablichtet.
Als Basis für den neuen Web-Auftritt
wurde ein PIM-System integriert.
Ich bin fest überzeugt, dass künftig das
systemgestützte Kommunizieren und Pu-
blizieren so unersetzlich wird, wie es die
Warenwirtschaftssysteme heute schon
sind. Unternehmen werden sich ganzheit-
lich den Herausforderungen der globalen
Informationsgesellschaft stellen müssen.
Oder anders gesagt: Sie sollten rechtzei-
tig auf systemgestützte und somit zu-
kunftssichere Fördertechnik setzen.
Stichwort Zukunft: Wussten Sie, dass Trend-
forscher schon lange nicht mehr von der
Informationsgesellschaft, sondern von
der Medienwelt 3.0 sprechen? Jörg Oyen
hat bei Experten nach den maßgeblichen
Trends gebohrt (Seiten 40 - 41).
Horst Huber
Herausgeber Publishing Report
h.huber@publishing-report.com
EDI TORI AL Publishing Report 3
Als Schwerpunkt beleuchten wir diesmal
das Thema Ressourcen von unterschied-
lichen Perspektiven: von den Schriften bis
zum optimierten Ressourcen-Manage-
ment. Außerdem besonders erwähnens-
wert: Anfang 2008 erscheint die erste in-
ternationale Ausgabe des Publishing
Reports. Deswegen haben wir die einzel-
nen Beiträge den jeweiligen Ländern zu-
geordnet. So können Sie leicht Praxisbei-
spiele aus Ihrer Umgebung finden.
Mit den erweiterten Hersteller- und
Dienstleister-Verzeichnissen erhalten Sie
abschließend einen schnellen Überblick.
Sie merken, mit dem neuen Publishing
Report sind Sie auf eine wertvolle Infor-
mationsquelle gestoßen.
Ihr Horst Huber
publishingreport_3.indd 3 02.01.2008 15:31:07 Uhr
4
INHALTSVERZEICHNIS
Editorial
Editorial .................................................................................. 03
Impressum ............................................................................. 99
4 Publishing Report
Ressourcen
Information ein wertvoller Rohstoff ............................... 06 - 07
Ressourcenoptimierung in der Medienproduktion 08
Produktkommunikation 2.0 .............................................. 10 - 11
Personalisierung – Die Ressource „Kundendaten“
wird immer wichtiger .......................................................... 12 - 13
Verzeichnisse
Herstellerverzeichnis ........................................................... 86 - 91
Dienstleisterverzeichnis ...................................................... 92 - 97
Schlagwortverzeichnis ........................................................ 98
Personen- und Firmenindex .............................................. 99
Trends ...................................................................................... 40 - 41
Bildband – ein Making of .................................................. 43
ADAM PIM – Studio: Katalogmanagement
aus einer Hand ..................................................................... 44 - 45
Full Service PIM Agentur .................................................... 46 - 47
suso.PUBLISH 2.0 ................................................................. 48
pixelboxx optimiert Marketingprozesse ......................... 50 - 51
MIS – Einsatz von iBrams in der Praxis .......................... 52 - 53
Automatische Formatadaption mit
IQuest.Adapter ...................................................................... 54 - 55
Integriertes Publishing mit omnipublish ......................... 56 - 57
Schriften als Eintrittskarte zum globalen Publishing ... 14 - 15
Wie viel darf ein PIM-Projekt kosten ............................... 16
Database-Publishing-Seminar ........................................... 19
Berichte
Interview mit Andreas Michalski von der
Brand Implementation Group ........................................... 20 - 21
XML bringt Leben ins PDF ................................................... 22 - 23
Nutzen und Chancen von JDF ............................................ 24 - 25
RAP – Dezentrale Datenpflege in PIM-Systemen ......... 26 - 27
Verlage im Umbruch ............................................................ 28 - 29
IQuest.comet Version 2.0 .................................................... 30 - 31
Neues Media-Asset-Management-System
bs.cavok .................................................................................. 32 - 33
Das Internet als „Social Publishing Network“ .............. 34 - 35
E-mail versus RSS-Feeds .................................................... 37
ERP goes Database Publishing ........................................ 38 - 39
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5
Publishing Report 5
INFORMATIONEN ANS LICHT BRINGEN
UND KOSTENLOS ABONNIEREN
redaktion@publishing-report.com Publishing Report
Success Stories
Perigee, das Katalogsystem aus Frankreich bei
Camif im Einsatz .................................................................. 58 - 59
Web-to-Print mit CI-Book .................................................. 60
DEKA Bank: Corporate Publishing mit Brand Maker ... 61
Editieren von InDesign-Dokumenten über one2edit ... 62 - 63
Degudent: Praxiseinsatz des PIM-Systems CaTs ............ 64 - 65
Blue Tomato: Schwunghafte e-commerce
dank hybris ............................................................................ 66 - 67
Wilde Group: Optimierte Katalogerstellung mit
Web-To-Print-Lösung Melago ........................................... 68 - 69
Pragmatische und effiziente Produkt-
kommunikation bei Granit ................................................. 70
Alesa optimiert Marketing dank suso.Publish .............. 71
Das erfolgreiche Katalogkonzept Gumo bei GEHE ...... 72 - 73
Erfolgreicher Einsatz von STEP – der Stibo Catalog
bei Europart ........................................................................... 74 - 75
Schöne neue Werbewelt bei cosnova dank iBrams ..... 76 - 77
FREITAG: Verbessertes Produkt- und Einkaufs-
erlebnis steigert Online-Umsätze ..................................... 78 - 79
Hensel: Erfolgreiche Cross-Channel-Kommunikation
im Mittelstand dank Mediando ........................................ 80 - 81
InBetween und ContentServ optimieren
Produktion der Hainbuch ................................................... 82 - 83
Effiziente Händlerkataloge bei Sony overseas
dank Xactuell ........................................................................ 84 - 85
publishingreport_4_5.indd 3 20.12.2007 11:19:16 Uhr
6
INFORMATION –
WERTVOLLER ROHSTOFF, VIELSEITIG VERWENDBAR
Digitale Revolution, Globalisierung, weltweiter Wettbewerb, Informationsflut – Schlag-
worte, die die Wirtschaftswelt bzw. die Weltwirtschaft verändert haben. Unternehmen
müssen in einem wettbewerbsintensiven globalen Markt intelligent kommunizieren, um
bestehen und schließlich expandieren zu können. Doch wie kann das stetig steigende Infor-
mationsaufkommen effizient gefiltert und gemanagt werden?
Der verantwortungsbewusste
Umgang mit Ressourcen
Der effiziente Umgang mit Information
ist nicht alleine eine Frage der Unterneh-
mensstrategie, sondern vielmehr eine
Frage des Überlebens. Denn Information
ist eine Ressource, ein Rohstoff, der nicht
verschwendet werden darf. Der Einsatz
aller Ressourcen – das hatte man bereits
in den 70er-Jahren begriffen – muss sorg-
fältig geplant werden, damit die Rei-
bungsverluste in der Produktion mög-
lichst gering bleiben. Damals hielten
umfängliche ERP-Systeme (= Enterprise-
Resource-Management-Systeme) Einzug
in die Unternehmen. Der Einsatz von Kapi-
tal, Betriebsmitteln oder Personal konnte
fortan effizient gesteuert werden.
Übertragen auf den Kommunikationsbe-
reich bedeutet dies: Mit Information sollte
so sorgsam umgegangen werden wie mit
jedem anderen Rohstoff. Verschwendung
führt zu erheblichen Mehrkosten und
noch schlimmer: zu Zeitverlusten in der
Marktkommunikation und der Kommuni-
kation nach innen. Effektives Informati-
onsmanagement wird schon seit Jahren
als „Single Source Publishing“ bezeich-
net. „Single Source Publishing“ ist ein
kraftvoller Treibstoff des Motors Kommu-
nikation – vor allem, wenn Publishing im
dem Sinne verstanden wird, Information
zum Zwecke der Kommunikation aufzu-
bereiten und ganz wichtig: zu verteilen.
Wettbewerbsfaktor Kommunikation
Wie äußert sich der Wettbewerbsfaktor
Kommunikation? Es gibt eine Unmenge
von Beispielen. So existieren für die rele-
vanten Zielmärkte eines Unternehmens
häufig individualisierte Kommunikations-
maßnahmen in der entsprechenden Spra-
che und gegebenenfalls ausgerichtet auf
eine spezielle Zielgruppe. Ein Katalog in
der jeweiligen Zielsprache ist weitaus
kundenfreundlicher als ein Katalog, der
mehrere Sprachen aufweist und dessen
Sortimentsauswahl einen Kompromiss
aus den Zielmärkten darstellt. Fakt ist:
Unternehmen, die auf fremden Märkten
als Kenner der lokalen Verhältnisse oder
gar als Einheimische auftreten, sind nach-
weisbar erfolgreicher. u
6 Publishing Report RESSOURCEN
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7
Unabdingbar ist dabei natürlich, in kür-
zester Zeit eine Sensibilität für neue Ziel-
gruppen zu entwickeln. Denn gute Kun-
denkommunikation ist ein wesentlicher
Faktor für die Erzeugung von Kunden-
loyalität. Unabhängig von solchen Über-
legungen nimmt die Kommunikation
nach innen ebenfalls eine immer größere
Rolle ein. Hier lautet die Frage: Sind Sup-
port, Vertrieb oder auch die Partner über
Produktneuerungen zielgerichtet, umfas-
send und zeitnah informiert?
Einsatz von Fördertechniken
Die Kommunikationsanforderungen an
ein global tätiges Unternehmen sind im-
mens. Produktkommunikation, Technische
Dokumentation, Corporate Publishing
müssen passgenau für die verschiedenen
Märkte, Zielgruppen und Sprachen in
allen Medien erstellt werden und das
möglichst effektiv. Hier kommen verschie-
dene Systemansätze zum Einsatz. Auf-
grund der überaus unterschiedlichen An-
forderungen in den genannten Bereichen
ist derzeit keine allumfassende Lösung für
die Disziplin Kommunikation in Sicht, die
vergleichbar mit dem voll integrierten
ERP-System wäre.
Technische Dokumentation
Das alles beherrschende Thema im Be-
reich der technischen Dokumentation ist
XML. Man versucht derzeit, über defi-
nierte DTD- oder XML-Schemata die Be-
standteile einer Technischen Dokumenta-
tion verwaltbar und für die Mehrfach-
verwendung nutzbar zu machen. Die
Daten sind dabei hochgradig strukturiert,
leider meist nicht besonders filigran. Eine
Tabelle mit technischen Werten wird von
vielen noch als „atomarer Block“ be-
trachtet. Dabei sind Aspekte wie Versio-
nierung, Versionskontrolle und der ergo-
nomische Umgang mit komplexen
XML-Stukturen für eine effektive Erstel-
lung umfangreicher Dokumentationen
aus vielen Einzelbestandteilen ganz we-
sentlich. Die Technische Dokumentation
spielt in der Gesamtbetrachtung der Un-
ternehmenskommunikation jedoch häu-
fig eine untergeordnete Rolle. Ein Fehler
– denn schließlich ärgert sich der zah-
lende Kunde am meisten über eine
schlechte Bedienungsanleitung.
Corporate Publishing
Im Corporate Publishing geht es weniger
um strukturierte Informationen: Die
Image-Broschüre zu einem Produkt oder
eines Unternehmens besteht aus Text-
und Medien-Assets. In Kunden- oder Mit-
arbeitermagazinen stellen in der Regel
die einzelnen Artikel die „kleinste“ Infor-
mationseinheit dar. Ein hoher Automati-
sierungsgrad steht bei Corporate-Publi-
shing-Projekten nicht im Vordergrund,
vielmehr ein effizientes Publishing-Ma-
nagement, wie zum Beispiel die schnelle
und erfolgreiche Adaption von Anzeigen
oder Unternehmensunterlagen auf an-
dere Zielmärkte oder Sprachen. Bei Cor-
porate-Publishing-Projekten kommen
daher meistens Redaktionssysteme, Web-
to-Print-Systeme oder Brand-Manage-
ment-Systeme zum Einsatz. Web-Con-
tent-Management-Systeme können
ebenfalls im Bereich des Corporate Publi-
shings angesiedelt werden.
Horst Huber
WERK II Medien- und Informations-
gesellschaft mbH
horst.huber@werk-ii.de
www.werk-ii.de
Produktkommunikation
Bei der Produktkommunikation wird mit
strukturierten und filigranen Produkt-
informationen gearbeitet. Wird die oben
erwähnte Tabelle aus dem Bereich Tech-
nische Dokumentation noch als atomarer
Informationsbaustein betrachtet, so be-
steht die Tabelle in der Produktkommuni-
kation aus vielen einzelnen Bausteinen.
Für die Verwaltung stark strukturierter
und filigraner Produktdaten kommen die
sogenannten PIM-Systeme (PIM = Pro-
duktinformationsmanagement) oder auch
MDM-Systeme (MDM = Masterdatama-
nagement) zum Einsatz. Diese bilden
häufig die Informationsbasis für die Pro-
duktkommunikation in Print- und Online-
Medien.
Prognose
Die Prozesse im Bereich Kommunikation
und Publishing werden zunehmend infor-
mationsgetrieben. Der industrielle Ferti-
gungsprozess hat in den Bereichen Kom-
munikation und Medienerstellung Einzug
gehalten, diesbezüglich erfreut sich auch
der Einsatz entsprechender Systeme im-
mer größerer Beliebtheit. Man muss kein
Hellseher sein, um diesen Lösungen eine
ähnlich große Relevanz zu prognostizie-
ren, wie sie ERP-Systemen und CRM-Sys-
temen bereits zukommt.
n Horst Huber
RESSOURCEN Publishing Report 7
publishingreport_6_7.indd 3 02.01.2008 16:04:36 Uhr
8
RESSOURCENOPTIMIERUNG IN DER MEDIENPRODUKTION –
EIN FELD FÜR PIONIERE
Den Einsatz von Ressourcen ökonomisch zu gestalten ist eine hohe Kunst – insbesondere
bei komplexen Medienproduktionen mit hohem Zeitdruck und umfangreichem Änderungs-
aufkommen. Systemgestützte Ansätze, die mit den Produktionsplanungs- und Steuerungs-
systemen der Fertigungsindustrie vergleichbar sind, zeigen Wege zur Optimierung auf –
doch in der Praxis werden sie noch sehr selten eingesetzt.
Unterschiede zwischen industrieller
Fertigung und Medienproduktion
Im Prinzip gibt es keine! Auch wenn ein-
zelne Medienkomponenten mit kreativen,
also schwer planbaren Arbeitsschritten
erstellt werden, gleicht der Gesamterstel-
lungsprozess weitgehend einer industri-
ellen Produktion: In punkto Geschwindig-
keit sind die Anforderungen ähnlich hoch,
und die Medienerzeugung weist viele
Merkmale einer „Just in Time“-Produk-
tion auf. Jede Komponente – sei es die
Fotografie, die Texterstellung, die Eingabe
komplexer Produktinformationen, Korrek-
turen und Freigaben etc. – muss zum fest-
gelegten Zeitpunkt fertiggestellt sein, da-
mit beispielsweise ein Print-Katalog
rechtzeitig auf dem Wohnzimmertisch des
potenziellen Kunden landet.
Die Workflow-Prozesse werden in der
Praxis erstaunlicherweise noch immer
fast ausschließlich manuell – in Form von
Excel-Listen – geplant. Man vertraut eben
hauptsächlich auf die Erfahrungen ver-
gangener Produktionen. Diese Vorgehens-
weise ist jedoch äußerst fehleranfällig.
Alle Beteiligten mit aktuellen und geprüf-
ten Planungsdaten zu versorgen ist
schwierig. Die Disposition interner und
externer Ressourcen folgt zudem eher
Faustregeln und groben Schätzungen als
fundierten Daten.
Es ist zugleich Fakt, dass Planungs-
systeme, die Einsatz von Ressourcen im
Detail steuern, in der Medienproduktion
noch wenig etabliert sind. Das ist haupt-
sächlich darin begründet, dass sich die
Planungsmethoden bei der Medienpro-
duktion und beim industriellen Ferti-
gungsprozess in einem ganz wesent-
lichen Punkt unterscheiden …
Die Krux mit dem Endtermin
Alles ändert sich, doch der Endtermin ist
in Stein gemeißelt. Dieser Grundsatz hat
eindeutige Auswirkungen auf die Medien-
prozessplanung. Statt bei terminlichen
Verzögerungen oder Verschiebungen die
finale Deadline nach hinten zu verschie-
ben, werden mit aller Gewalt Ressourcen
erhöht und Termine gestrafft. Dieser Ha-
bitus hat sich natürlich auch auf die ein-
gesetzten Planungssysteme ausgewirkt:
Projekte werden häufig vom Endtermin
startend von hinten nach vorne berech-
net und Ressourcen bewusst überlastet,
um den Termin halten zu können.
Ressourcenplanung
Ist der Endtermin ein Fixpunkt – und das
ist er fast immer –, muss der Einsatz der
Ressourcen optimal geplant werden, da-
mit das fertige Medienprodukt die ge-
wünschte Qualität aufweist. IQuest.timex
von WERK II bietet neben der Gesamtpla-
nung eines Projekts eine Ressourcen- und
Mitarbeitereinsatzplanung an. Damit
kann die Belastung der Ressourcen auto-
matisch und tagesgenau berechnet wer-
den. Über den gezielten Einsatz von freien
Mitarbeitern kann eine optimierte Res-
sourcenauslastung sichergestellt, über
die tagesaktuelle Verwaltung des Mate-
rialflusses kann die Ressourcenbelastung
immer wieder neu berechnet und opti-
miert werden.
Fazit
Die Produktionsplanung und -steuerung
im Medienprozess steckt noch in den Kin-
derschuhen. Vor allem die optimierte Pla-
nung der Ressourcen und den Einsatz von
Mitarbeitern bietet für anspruchsvolle
Medienproduktionen ein erhebliches Op-
timierungspotenzial.
n Thorsten Rock
Thorsten Rock
WERK II Medien- und Informations-
gesellschaft mbH
Thorsten.Rock@werk-ii.de
www.werk-ii.de
8 Publishing Report RESSOURCEN
Ressourcenmanagement mit IQuest.timex
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10
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zentrale, granulare Produktdatenhaltung
Optimierung der Output-Kanäle und Sprachen
auf Basis zentraler Daten
Segmentierung auf Märkte
Individualisierung der Kommunikation auf 1:1
dynamische Individualisierung auf 1:1
© LNC
PRODUKTKOMMUNIKATION 2.0 –
VOM NUTZWERT ZENTRALER PRODUKTDATENHALTUNG
Wie können Produkt- und Stammdaten möglichst effizient organisiert werden? Firmen-
zukäufe, neue Niederlassungen im Ausland – die Expansion eines Unternehmens geht
oft mit unkontrolliert wachsenden Datenbeständen einher, die irgendwann zum Problem
werden. Damit es nicht so weit kommt, ist Ordnung an der Basis gefragt. Was aber folgt,
nachdem alle Stammdaten zentral und konsistent erfasst sind?
Analog zu anderen IT-Projekten beginnt
auch die verbesserte Produktkommuni-
kation mit mühsamer Basisarbeit: Denn
auch die effektivsten PIM- und MDM-
Softwaresysteme benötigen zunächst ein-
mal Inhalte. Diese sind in der Regel leider
weit über die Niederlassungen verteilt –
in vielen Datentöpfen.
Die Basisarbeit: Zentrales Stammda-
tenmanagement
Parallel zur Suche nach der geeigneten
Software-Lösung empfiehlt es sich für Un-
ternehmen zunächst, alle notwendigen
Daten an zentraler Stelle zu sammeln, zu
konsolidieren und in sinnvolle Bezie-
hungen zu setzen. Der Aufwand ist meist
beträchtlich, aber auch unerlässlich, denn:
Doppelte oder falsche Datenbestände
werden selbst mit der neuesten Techno-
logie nicht besser.
Basis okay? Die effiziente Produkt-
kommunikation kann beginnen
Unternehmen, die ihre Stammdaten sau-
ber und granular in entsprechenden PIM-
und MDM-Systemen zur Verfügung
haben, weisen derzeit noch einen immen-
sen Wettbewerbsvorteil auf. Sie können
Produktinformationen in einer Vielfalt
aufbereiten, die ohne eine zentrale Da-
tenhaltung nicht möglich wäre: jederzeit
in allen Medien und Kanälen konsistent,
in nahezu unbegrenzt vielen Sprachen
verfügbar und verglichen zum früheren
Workflow meist kosteneffizienter.
20 und mehr Sprachen, 30 und mehr
Katalogvarianten
So erhält man eine neue Fülle von Unter-
lagen und Kommunikationskanälen, die
internationalen Kunden Informationen in
ihrer eigenen Sprache liefern. Zudem sind
nur Artikel, Dienstleistungen etc. enthal-
ten, die den Kunden wirklich interessie-
ren und auf länderspezifische Besonder-
heiten abgestimmt sind.
Produktkommunikation 2.0
– und was kommt jetzt?
Die nächste Stufe, die Unternehmen mit
mehrjährigen Erfahrungen im PIM-/MDM-
Systemeinsatz angehen, soll endlich den
lange gehegten Traum der One-to-One-
Kommunikation in die Tat umsetzen. Bis-
her scheiterte das Vorhaben trotz zentral
organisierter Kunden- und Zielgruppen-
informationen nahezu immer an der An-
forderung, kundenindividuelle Angebote
zu Produkten oder Dienstleistungen zu
generieren. Mit PIM und MDM sind diese
Vorhaben erstmals realisierbar.
Amazon hat es vorgemacht: „Kunden, die
dieses Buch gekauft haben, haben sich
auch für folgende Produkte interessiert“
– hinter diesem simplen Satz steht eines
der erfolgreichsten One-to-One-Marke-
tinginstrumente der letzten Jahre. Warum
werden also dem Kunden eines Online-
Shops beim Kauf einer Fotokamera nicht
automatisch alle passenden Speicherkar-
ten, Objektive und optionales Zubehör
mit direkter Verlinkung präsentiert? Wa-
rum kann er sich für seinen individuellen
Produktvergleich nicht sein eigenes Pro-
duktdatenblatt mit allen relevanten Infor-
mationen selbstständig als PDF generie-
ren? Seine Erfahrungswerte könnte er u
10 Publishing Report RESSOURCEN
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11
im Anschluss außerdem seinen Mitkäu-
fern in Amazon-Manier zur Verfügung
stellen.
Kundennutzenorientierte Produkt-
kommunikation
Die nächste Generation von Systemen zur
Produktkommunikation setzt genau hier
an. Sie stellt sich der Frage, was der Kunde
benötigt, um ein eindeutiges Bild des Pro-
dukts beziehungsweise der Dienstlei-
stung zu bekommen. Denn schlussendlich
trifft er seine Entscheidung für ein Unter-
nehmen oder ein Produkt aufgrund des
ganz individuellen Bildes, das im Kopf
entsteht.
Darüber hinaus wird es gerade bei höher-
wertigen Produkten und Markenartikeln
immer wichtiger, den Kunden auch nach
dem Kauf zu informieren – zu betreuen.
Die Automobilindustrie hat die Notwen-
digkeit dieser Kundenbindungsmaß-
nahme erkannt, in anderen Branchen
bleibt die Frage des Kunden beispiels-
weise nach Bedienungsanleitungen in
Form von downloadbaren PDFs hingegen
noch zu häufig unbeantwortet. Ein Ver-
säumnis, das die betroffenen Unterneh-
men Folgeumsätze kosten kann.
Produktkommunikation 2.0
= nutzenorientierte individuelle
Kundenkommunikation
Sammelt ein Unternehmen zusätzlich In-
formationen über seine Kunden in einem
ERP- oder CRM-System und bringt diese
mit den Produktdaten zusammen, entste-
hen ganz neue Möglichkeiten der Kun-
denansprache:
n „Für die von Ihnen im letzten Jahr
gekaufte Kamera bieten wir aktuell
folgende neue Objektive an.“
n „Die Garantie Ihres bei uns gekauften
Autos läuft in den nächsten Wochen
aus. Lassen Sie es in Ihrer Werkstatt
vorher noch einmal auf eventuelle
Mängel checken.“
n „Wir möchten Sie an den nächsten
fälligen Service Ihrer CNC-Maschine
erinnern. Bitte vereinbaren Sie einen
Termin. Gleichzeitig möchten wir Ihnen
unsere passenden neuen Fräsköpfe mit
einer um 15 Prozent erhöhten Lebens-
dauer vorstellen.“
Produktkommunikation 2.0
= Höhere Komplexität in Marketing
und Vertrieb
Die oben beschriebenen Beispiele lassen
PIM (Product Information Management) und MDM (Master Data Management) sind neue
Systemansätze zur zentralen Produktdaten- bzw. Stammdatenverwaltung. Während sich PIM
im engeren Sinne auf die Verwaltung, das Importieren und das Output-Management von
Produktinformationen inklusive der zugehörigen Medien konzentriert, verfolgt MDM den
ganzheitlichen Ansatz aller Stammdaten. Hierzu zählen besonders Kunden- und Lieferanten-
informationen, im weiteren Sinne auch die zugehörigen Services zum Aufbau entsprechender
Informationsströme und Kommunikationskonzepte. Weitere Informationen:
www.PIM-Studie.de | www.prokom-NETWORK.org
Eine exakte Trennung beider Themenblöcke findet sowohl auf Anbieter- als auch auf Kunden-
seite zurzeit noch nicht statt.
Thomas Lucas-Nülle
Lucas-Nülle Consulting & Partner
TLN@LN-Consulting.de
www.LN-Consulting.de
sich mit heutigen Systemen technisch re-
alisieren, Marketing- und Werbemaßnah-
men werden aber komplexer. Die Folge:
Die negativen Auswirkungen einer nicht
korrekten oder falsch interpretierten Da-
tenbasis potenzieren sich. Im Extremfall
endet das Chaos in der Datenverwaltung
in einem Fiasko bei der One-to-One-Kom-
munikation – wenn bspw. die Beziehungen
bei den Produktdaten nicht stimmen und
dem Kunden das falsche Zubehör zu sei-
nem Produkt empfohlen wird.
Wohl auch einer der Gründe, warum sich
Unternehmen erst nach mehrjähriger Er-
fahrung und dem internen Aufbau von
personellem Know-how in den Bereich
der kundenindividuellen Produktkommu-
nikation, der Produktkommunikation 2.0,
vorwagen. Aufwendige Pionierarbeit, die
sich aber auf jeden Fall lohnt, weil bislang
nur wenige Unternehmen dieses Niveau
in der Kunden- und Produktkommunika-
tion erfüllen. Fakt ist aber auch: Je mehr
Unternehmen ihre Produkt- und Kunden-
daten systematisch mit PIM und MDM or-
ganisieren, desto kürzer wird dieser Vor-
sprung. n Thomas Lucas-Nülle
RESSOURCEN Publishing Report 11
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12
PERSONALISIERUNG –
DIE RESSOURCE „KUNDENDATEN“ IMMER WICHTIGER
Die Personalisierung von Websites wird im E-Commerce seit Jahren thematisiert. Auch im
Print-Bereich gibt es Ansätze zur individuellen Anpassung von Form und Inhalt. Kataloge
und Aussendungen mit personalisierten Angeboten können Kosten reduzieren und – noch
wichtiger – Kunden binden. Für die erfolgreiche Personalisierung ist die intelligente Ver-
waltung von Kunden- und Produktdaten notwendig.
Die Erfahrung aus der Aufbereitung von
Printkatalogen fand bereits Eingang in
viele E-Commerce-Applikationen. Die in-
teraktiven Potenziale des Internets sind
jedoch noch lange nicht ausgeschöpft. Im
WWW können kundenbezogene Daten
einfach, schnell und umfangreich erhoben
werden. Außerdem gibt es keinen Kanal,
über den beweglicher auf aktuelle Anfor-
derungen der Kunden reagiert wird und
gezielter individuelle Empfehlungen ge-
neriert werden können.
Vom Print zum E-Commerce …
„Kunden, die diesen Artikel gekauft ha-
ben, kauften auch …“. Kommt Ihnen diese
Produktempfehlung bekannt vor? Sie ist
das Ergebnis einer zeitnahen Zusammen-
führung von Kunden- und Produktinfor-
mationen. Dabei ist das Sammeln kun-
denbezogener Daten im E-Commerce
relativ einfach: Navigationspfade, Ver-
weildauer, Einträge in Suchfelder, Identi-
fikation der User mittels Cookie oder Log-
in gehören heute zum Standard.
Im Unterschied zum E-Commerce müssen
die personalisierten Ergebnisse im Print
zwar nicht so rasch zur Verfügung stehen.
Dafür verfügen Unternehmen oft nur über
wenige kundenspezifische Daten. Bei
Printerzeugnissen können keine Aussa-
gen zu den tatsächlich angesehenen Sei-
ten und Anzeigen, zur Verweildauer und
somit über das Verhalten und die Interes-
sen eines Kunden gemacht werden. Den-
noch können über frühere Bestellungen,
explizit geäußerte Interessen oder sozio-
demografische Informationen unter-
schiedliche Kundenbedürfnisse und Kun-
dengruppen identifiziert werden.
Printkanäle waren Vorreiter für die Ver-
waltung von Produktinformationen. Heute
hat das E-Commerce bei den Kunden-
daten die Nase vorn. amazon.com, eBay
oder spreadshirt.net zeigen, welche zen-
trale Rolle den Kundendaten bei Ratings,
Empfehlungen oder individuell gestal-
teten Produkten zukommt.

…über Kundendaten als Ressource
Das Institut für Wirtschaftsinformatik der
Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
wollte es genauer wissen und befragte
250 im Schweizer B-to-C-E-Commerce
tätige Unternehmen nach ihrer Nutzung
der Kundendaten. (Rücklauf = 31%).

Wofür werden die Kundendaten ver-
wendet? (Abb. 1)
Der häufigste Verwendungszweck ist –
wenig überraschend – die Auftragsab-
wicklung. Außerdem werden Kunden-
daten zur Dokumentation und Erfolgs-
kontrolle herangezogen. Nur knapp die
Hälfte der Unternehmen nutzen die Da-
ten für die Kundensegmentierung.
Immerhin über 50 Prozent der Befragten
gaben an, die Kundendaten für die Perso-
nalisierung des Newsletters zu verwenden
oder den Kunden nach dem Login mit u
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80%
90%
100%
Abb 1. Wofür werden die Kundendaten verwendet?
ja nein weiß nicht / o. Angabe
12 Publishing Report RESSOURCEN
publishingreport_12_13.indd 2 05.12.2007 15:16:04 Uhr
13
seinem Namen zu begrüßen. Die Perso-
nalisierung der E-Commerce Applikation
wird allerdings nur von 35 Prozent der
Unternehmen verfolgt.
Ebenfalls am unteren Ende der Verwen-
dungszwecke findet sich mit 33% der Ein-
satz von Produkt- und Dienstleistungs-
Konfiguratoren, die ein zentrales Element
bei der Mass Customization sind. Eng ver-
wandt mit den individuellen Inhalten ist
das Unterbreiten von Empfehlungen, ba-
sierend auf dem Bestellverhalten.
Kurz gesagt: Traditionelle Verwendungs-
zwecke der Kundendaten haben einen
weit größeren Stellenwert, als Bereiche,
für die das interaktive Internet geradezu
prädestiniert ist wie Personalisierung und
Empfehlungssysteme.
Extrem wichtig für die Nutzung von Kun-
dendaten ist die Integration der IT-Sy-
steme, also die Anbindung von CRM-,
ERP- und E-Commerce-Systemen. Auch
klare organisatorische Regelungen für die
Nutzung von Kundendaten, eine hohe Da-
tenqualität, das unternehmensinterne
Know-how und der einfache Zugriff auf
relevante Informationen haben einen po-
sitiven Einfluss auf die Nutzung von Kun-
dendaten. Die Ergebnisse der Studie zei-
gen deutlich, dass die Unternehmen den
Stellenwert ihrer Kundendaten erkannt
haben. 95 Prozent der Unternehmen ge-
hen davon aus, dass in Zukunft die Aus-
richtung auf die Kundenbedürfnisse noch
wichtiger werden wird, und 91 Prozent
sind überzeugt, diesen Anforderungen
mit einer verstärkten Verwendung der
vorhandenen Kundendaten begegnen zu
können. Auch die Auslegung, dass die Po-
tenziale der Kundendaten im E-Com-
merce nicht ausgeschöpft werden, wird
von den Studienteilnehmern gestützt.
Magere fünf Prozent sind überzeugt, be-
reits das Optimum aus ihren Datenbe-
ständen herauszuholen.

…und vom E-Commerce zurück zum
Print
Welche Erfahrungen bei der Personalisie-
rung können nun vom E-Commerce zum
Print übertragen werden? In erster Linie
geht es darum, sich klar darüber zu wer-
den, welche Informationen über Produkte
und Kunden tatsächlich benötigt werden.
Gerade im Print-Bereich, wo die Erfas-
sung kundenbezogener Daten oft mit er-
heblichem Mehraufwand verbunden ist,
muss der Ressourceneinsatz gut geplant
werden. Dabei ist zu beachten, dass die
Personalisierung in der Regel auch die in-
ternen Prozesse in einem Unternehmen
verändert. Haben früher alle Kunden den
gleichen Katalog erhalten, so muss das
Unternehmen bei personalisierten Aus-
Die Studie „Kundendaten im E-Commerce“ kann
unter pim.unic.com heruntergeladen werden.
Daniel Risch
Senior Consultant
Unic Internet Solutions
daniel.risch@unic.com
www.unic.com
sendungen genau wissen, welcher Kunde
welches Angebot erhalten hat und diese
Information auch einheitlich bereithalten.
Um Synergien optimal zu nutzen, ist die
Integration und Abstimmung verschie-
dener Absatz- und Kommunikationskan-
äle bei der Erhebung von Kundendaten
unerlässlich. So können Unternehmen,
die sowohl online als offline tätig sind,
Informationen und Erfahrungen aus dem
Online-Kanal auch für die Gestaltung von
gedruckten Erzeugnissen nutzen und um-
gekehrt. Weiß ein Unternehmen beispiels-
weise, dass Kunden, welche Produkt A an-
schauen, in der Regel auch Produkt B
kaufen, können diese Produkte nicht nur
online, sondern auch im gedruckten Ka-
talog nebeneinander aufscheinen.
Je mehr sich Kunden an personalisierte
Inhalte im Internet – und zunehmend im
Print-Bereich – gewöhnen, umso größer
wird der Druck auf Unternehmen, die die-
sen Service nicht bieten können. Die nö-
tigen Daten und Technologien sind heute
vorhanden. Ein Blick auf Best-Practice-
Beispiele, sowie ein Gedanken- und Er-
fahrungsaustausch mit den E-Commerce-
Kollegen helfen, den Druckkatalog dy-
namischer zu gestalten. Zur Freude des
Kunden und zum Wohl des Unternehmens.
n Daniel Risch
RESSOURCEN Publishing Report 13
publishingreport_12_13.indd 3 05.12.2007 15:16:05 Uhr
OPEN YOUR TYPE – GLOBALE SCHRIFTEN
ALS EINTRITTSKARTE ZUM GLOBALEN PUBLISHING
Heute werden Kunden weltweit angesprochen. Die Kommunikation verlagert sich dabei
auf verschiedene Kulturkreise. Die neuen Medien spielen dabei eine elementare Rolle. Aber
sie funktionieren nicht ohne ein sehr altes Medium: die Schrift. Erweiterte Schriftsätze sind
für das weltweite Publizieren der Zukunft von entscheidender Bedeutung. Sie werden in
hohem Maße für das reibungslose Gelingen von Medienproduktionen beitragen.
Unicode statt Kuddelmuddel
Schriften bilden Zeichensätze ab. Dabei
wird jedes Zeichen von einer Glyphe op-
tisch repräsentiert (Abbild eines Zeichens).
Die neue Herausforderung für Schrift-
sätze im globalen Publishing ist klar: Ver-
schiedene Alphabete für Kyrillisch, Ara-
bisch, Chinesisch und viele weitere
Sprachen müssen reibungslos abgebildet
werden können.
Eine Schrift, wie wir sie jeden Tag auf
Computern benutzen, ist durch eine Zei-
chenkodierung hinterlegt. Eine der be-
kanntesten Kodierungen ist ASCII (Ameri-
can Standard Code for Informationen
Interchange). Hier wird jedes Zeichen mit
sieben Bit kodiert. In der Summe können
so maximal 128 Zeichen, also 95 druck-
bare und 33 nicht-druckbare Zeichen, hin-
terlegt werden. Um aber einen erweiter-
ten Zeichensatz verwenden zu können,
sind höhere Kodierungen nötig. Dabei hat
sich ein Format durchgesetzt: Unicode –
der „Einheitsschlüssel“.
Der technische Aufbau von Unicode un-
terteilt sich in mehrere Ebenen, wobei in
der Regel nur die erste Ebene – „Basic
Multilingual Plane“ – benutzt wird. Des-
halb spricht man hier von einer univer-
sellen Schriftzeichen-Menge, kurz UTF-
16. Die übrigen Ebenen werden selten
verwendet. Sie kodieren zum Beispiel his-
torische Alphabete wie alt-ägyptische Hi-
eroglyphen. Für die Abbildung solcher
Schriftsätze wird dann eine Kodierung
von 32 Bit (UTF-32) verwendet. Das am
weitesten verbreitete Format für die Ko-
dierung von Unicode-Zeichen ist UTF-8.
Unicode fasst zusammengehörige Zei-
chen in sogenannten Skripten zusammen.
Somit ist jedem Skript ein Alphabet zuge-
ordnet; insgesamt kennt Unicode über 50
Schriftsätze aus den verschiedensten Län-
dern. Natürlich sind auch Satzzeichen,
Symbole und diakritische Symbole hinter-
legt. Man spricht von diakritischen Zei-
chen, wenn Textzeichen einen Zusatz be-
kommen, der Betonung und Aussprache
näher spezifiziert. Wir kennen das von
den französischen Akzenten oder von den
deutschen Umlauten. Die finden wir auf
jeder Computertastatur. Doch was ist mit
tschechischen Betonungszeichen? Mit
norwegischen Vokalen? Die gängige ASCII-
Kodierung stellt gerade mal die Zeichen
für Mitteleuropa zur Verfügung. Wirft man
einen Blick über die Grenzen hinweg nach
Osten, dann erwarten uns neue Sym-
bole für Osteuropa, Arabien und Asien. u
Kompatibilitätsübersicht
1
1
Für einen reibungslosen Einsatz von Unicode und OpenType-Schriften sollten nur die neueren Betriebssysteme und
Programme genutzt werden, da ältere Versionen oftmals nur eingeschränkte Funktionalität bieten oder entsprechende
Zusatzsoftware installiert werden muss.
2
Unter Unix/Linux gibt es eine Vielzahl verschiedener Systeme, die sehr individuell betrachtet werden müssen. Die neueren
Versionen können verschiedenste Schriftsätze verarbeiten. Allerdings ist meist eine zusätzliche Softwareinstallation
zur Erkennung und Konvertierung notwendig.
3
PC-Format
4
MAC-Format
OpenType (2000) /
Unicode
TrueType (1991) PostScript (1984)
Windows Vista (2006) X X
3
X
3
Windows XP (2001) X X
3
X
3
Windows CE / NT / 2000 mit Einschränkung X
3
X
3
Mac OS X (2001) X X
4
X
4
Mac OS 9 (1999) mit Einschränkung X
4
X
4
Unix / Linux (versionsabhängig)
2
X X X
Microsoft Office ab Office 2003 X X
Adobe Creative Suite X X X
QuarkXPress ab Version 7 X X
14
14 Publishing Report RESSOURCEN
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15
Euro – Eu – €: Wie komme ich zum
richtigen Symbol?
Erinnern Sie sich einmal kurz an die er-
sten Texte und Rechnungen, die nach der
Euro-Einführung im Januar 2002 ge-
schrieben wurden – haben Sie da ir-
gendwo das Euro-Zeichen gesehen? Die
Schriftsätze mussten erst neu angepasst
werden, damit irgendwie das €-Zeichen
im Text erscheinen konnte. In der Zwi-
schenzeit gab es eigene Euroschriftsätze.
Doch was tun, wenn Sie an Ihren chine-
sischen Lieferanten Yen-Preise übermit-
teln möchten? Die Notwendigkeit für zu-
sätzliche Zeichen in einer Schrift wird
deutlich.
OpenType –
der neue Star am Schriftenhimmel
Wie muss eine Schrift beschaffen sein, da-
mit sie in vollem Umfang mit allen Alpha-
beten über Unicode eingesetzt werden
kann? Grundsätzlich muss die Schrift mit
verschiedenen integrierten Alphabeten
entwickelt worden sein, damit sie für Pu-
blikationen oder in integrierte Geräte, wie
Mobiltelefone, Bordinformationssysteme
oder anderen Steuerungsmodulen einge-
setzt werden kann. Schriften, die diese Ei-
genschaften besitzen, nennt man „Glo-
bale Schriften“. Sie sind heute als
OpenType-Schriften verfügbar, sowohl
auf PC, wie auch auf MAC einsetzbar und
unterstützen selbstverständlich Unicode.
Dadurch entfallen die gängigen Probleme
verschiedener Dateiformate, wie diese bei
TrueType- oder PostScript-Schriften heute
noch bestehen. Da die OpenType-Schriften
die klassischen Schriftformate in Zukunft
ablösen werden, wird die Nachfrage nach
ihnen weiter steigen. Der Grund hierfür
ist nicht nur der erweiterte Schriftsatz,
sondern auch die breite Unterstützung
der neuen Betriebssysteme von Microsoft
und Apple.
„Spricht“ Ihre Datenbank Unicode?
Wenn ein Unternehmen darüber nach-
denkt, weltweit in verschiedenen Medien
zu publizieren, dann sollten die Daten in
einem einheitlichen Format an die ver-
schiedenen Ausgabekanäle übertragen
werden. XML hat sich als Austauschfor-
mat etabliert. So können Informationen
flexibel aufbereitet werden und sowohl
in Druck, wie auch in Onlineanwen-
dungen einfließen. Doch warum „spricht“
Unter der Leitung von Prof. Johannes Bergerhausen und Dipl.-Des. Siri Porangan konzipierten
und entwickelten Studenten des Studiengangs Design an der Fachhochschule Mainz eine On-
line-Plattform, die sich mit digitaler Schriftkultur und im Speziellen mit Unicode-Zeichen be-
schäftigt. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unter-
stützt und schafft die Basis für eine typografische Grundlagenforschung, die Computer-Nutzern
einen Zugang zu den unterschiedlichen Zeichensystemen bietet. www.decodeunicode.org
Jochen Baumann
FirstSquare Baumann & Wiegand GbR
info@firstsquare.de
www.firstsquare.de
unser Server heute noch immer ASCII an-
statt Unicode? Neben der Notwendigkeit
den Server mit der neuesten Software zu
bespielen, ist auch die Datenmenge ein
entscheidendes Kriterium. Die Vorhaltung
von mehr als 99.000 Schriftzeichen benö-
tigt selbstverständlich auch ein Vielfaches
an Speicherplatz.
Zusammenfassend könnte man Unicode
als Tabelle mit allen erdenklichen Zeichen
für verschiedene Alphabete definieren,
denen jeweils eine eigene Nummer zuge-
wiesen ist. Mit dieser eindeutigen Refe-
renzierung lässt sich jedes Zeichen syste-
munabhängig, plattformunabhängig und
sprachunabhängig darstellen. Das Schrift-
format OpenType bietet, neben weiteren
typografischen Vorteilen, volle Unicode-
Unterstützung (Adressierung über Uni-
code-Tabelle) und ist somit für das glo-
bale Publishing die erste Wahl in Sachen
Schriftformat.
Es lohnt sich also schon jetzt, die Kosten
für plattformunabhängige „Globale Fonts“
nicht zu scheuen und sich frühzeitig mit
Lösungen zu beschäftigen, die nachhaltig
die weltweite Kommunikationsfähigkeit
eines Unternehmens sichern.
n Jochen Baumann, Daniel Wiegand
RESSOURCEN Publishing Report 15
publishingreport_14_15.indd 3 10.12.2007 13:08:26 Uhr
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PIM/
MDM
ERP
MAM CRM
16
WAS DARF EIN PIM-PROJEKT KOSTEN?
JEDENFALLS KEINE ZEIT!
Produktinformationssysteme (PIM-Systeme) kommen bei Fachabteilungsprojekten ebenso
zum Einsatz wie bei strategischen Infrastrukturprojekten. Obwohl sich die Aufgabenstellung
bei diesen beiden Verwendungszwecken auf den ersten Blick ähnelt, offenbaren sich bei
genauerem Hinsehen schnell große Unterschiede bei der Durchführung, der Zielsetzung
und schließlich den jeweiligen Projektkosten.
PIM als Fachabteilungsprojekt
Die Fachabteilung muss auf eine akute
Aufgabenstellung reagieren. Print-Kata-
loge beispielsweise müssen in immer
mehr Sprachen erstellt werden. Wenn die
Mitarbeiterzahl nicht aufgestockt wird,
kann das Zusatzpensum nur mit einer da-
tenbankgestützten automatisierten Lö-
sung bewältigt werden. Die Projektziele
und die ROI-Betrachtung konzentrieren
sich dabei auf die jeweilige Aufgabenstel-
lung. Der Mehrnutzen, den der Aufbau ei-
ner medienneutralen Produktinformati-
onsbasis langfristig haben wird, wird
vorerst außer Acht gelassen. Aus diesem
Grund werden andere Bereiche des Un-
ternehmens nicht intensiv in das Projekt
involviert. Das würde bei den eng ge-
steckten Terminen zu viel Zeit kosten. Da-
her werden auch die langfristigen Vorteile
einer konsolidierten und multipel ver-
wendbaren Produktinformationsbasis in
den Hintergrund gedrängt. Nur das aktu-
elle Projekt zählt. Sicher: Diese pragma-
tische und fokussierte Vorgehensweise
führt zu überzeugenden unmittelbaren
Projekterfolgen. In Folgeprojekten kann
sich der Weg jedoch als zu kurz gedacht
erweisen – wenn klar wird, dass die er-
fassten Produktinformationen nicht ohne
Weiteres für andere Zwecke verwendet
werden können.
PIM als Infrastrukturprojekt
Die andere Möglichkeit, ein PIM-System
einzusetzen, besteht im Aufbau einer un-
ternehmensweiten Informationsinfra-
struktur. Dieser Ansatz fokussiert nun den
bereichsübergreifenden und langfristigen
Einsatz des Systems. Die Konzeption und
Durchführung eines solchen Projektes ist
deutlich schwieriger und langwieriger als
bei Fachabteilungsprojekten. Insbeson-
dere die Integration in die technische und
organisatorische Infrastruktur ist aufwen-
dig und einer der relevanten Risikofak-
toren. Bei diesen komplexen Projekten
besteht zudem die Gefahr, dass Einfüh-
rungstermine mehrmals verschoben wer-
den müssen und Kosten explodieren.
Was darf ein PIM-System kosten?
Im deutschsprachigen Raum gibt es mehr
als ein Dutzend ausgereifter leistungsfä-
higer PIM-Systeme. Die Hersteller stehen
unter einem hohen Wettbewerbsdruck, so
dass die Höhe der Anschaffungskosten
nicht die zentrale Frage ist.
Oft macht es Sinn, ein PIM-Projekt als
Fachabteilungsprojekt zu starten. Sofern
jedoch absehbar ist, dass die Produktin-
formationen im Unternehmen weiterver-
wendet werden, sollte man trotz aller Eile
zumindest bei der Strukturierung der Pro-
duktdaten die zukünftigen Anforde-
rungen berücksichtigen. Darüber hinaus
sollte man von Beginn an auf ein ausbau-
fähiges PIM-System setzen.
Unternehmen, die in diesem Stadium zu
sorglos agieren, bezahlen bei späteren
PIM-Projekten mit Zeit – Zeit, die man
braucht, um eine effiziente, zielgerichtete
Produktkommunikation für alle Medien
in den relevanten Zielmärkten und Spra-
chen zu implementieren. Ein globaler,
wettbewerbsintensiver Markt verzeiht
keine Fehler. n Horst Huber
Horst Huber
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16 Publishing Report RESSOURCEN
PIM- und MAM-Systeme
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Art.-Nr.: $ArtNr
$Artikelbeschreibung
$Artikelname
Template
19
PUBLIZIEREN IST KEINE HEXEREI – MIT DATABASE PUBLISHING
GEHT’S WIE VON GEISTERHAND
Zu den wertvollsten Ressourcen, die Unternehmen besitzen, zählen detaillierte Informa-
tionen über ihre Produkte. Sie müssen stets aktuell und hochwertig in gedruckten Katalogen,
Produktblättern oder Preislisten präsentiert werden. Der Einsatz von Database Publishing
Software bringt enorme Zeit-, Kosten- und Qualitätsvorteile.
Eine Database Publishing Software wie
InBetween, IQuest.comet oder Pagino in
Action zu erleben, heißt zu beobachten,
wie sich Seiten quasi von Geisterhand mit
unzähligen Texten, Bildern, Preisen und
anderen Daten füllen. Für den Bearbeiter
bedeutet das: kein Jagen und Sammeln
der Informationen, keine endlosen Copy&
Paste-Aktionen, kein Zeitdruck.
Hokus: höchste Qualität bei kurzen
Produktionszeiten
Hinter dieser „Geisterhand“ steckt kein
Zauberlehrling, sondern solide Software-
technik zur Anbindung einer Datenquelle,
zum Seitenaufbau sowie zur Gestaltung
und Programmierung von Templates. In
solchen Templates wird definiert, wie In-
formationen einzelner Datensätze, also
Texte, Preise sowie Bilder eines Produkts,
bei der automatischen Befüllung platziert
werden sollen. Die dafür benötigten Platz-
halter sind in der Größe flexibel und wer-
den in Beziehung zueinander positioniert.
Je komplexer die Daten und das automa-
tisch zu erzeugende Layout einer Publi-
kation sind, desto aufwendiger gestaltet
sich die Konzeption der Templates. Und
natürlich sind die Anforderungen an eine
passende Database Publishing Software
ebenfalls entsprechend höher.
Pokus: das kleine Plug-In-Tool – oder
darf es etwas mehr sein?
Welche Software ist denn nun die rich-
tige? Programme für das Database Publi-
shing beginnen bei preisgünstigen, ein-
fach zu handhabenden Lösungen, meist
in Form von Plug-Ins für Adobe InDesign
oder QuarkXPress. Premium-Lösungen
sind hoch spezialisierte Programme, die
gleichzeitig in Richtung Datenbasis wie
auch beim Ausgabeformat flexibel sind.
Um die passende Software zu finden, ist
eine strategische Planung unerlässlich.
Und diese Planung verlangt nach den
richtigen Fragen: Welche Layoutsoftware,
Datenbanken und Betriebssysteme wer-
den unterstützt? Ist das Programm für die
potenziellen Anwender leicht erlernbar?
Reichen Qualität, Flexibilität und Ge-
schwindigkeit der Ausgabeergebnisse?
Mario Stockmann
Lucas-Nülle Consulting & Partner
m.stockmann@LN-consulting.de
www.LN-consulting.de
Beispiel für ein einfaches
Template plus automa-
tisch generierter Seite.
RESSOURCEN Publishing Report 19
Und welche Kosten sind zu erwarten? Ei-
nige Antworten sind im Softwaredaten-
blatt zu finden. Andere Eigenschaften
können jedoch nur durch einen genauen,
praxisorientierten Einblick in die Anwen-
dungen bewertet werden.
Fidibus: Database-Publishing-Semi-
nar mit großem Praxisworkshop
Ausgerichtet auf Einsteiger und fortge-
schrittene Database-Publishing-Interes-
senten führt Lucas-Nülle Consulting &
Partner, das unabhängige Beratungshaus
für Produktkommunikation, seit 2006 re-
gelmäßig ganztägige Workshops durch.
Die Teilnehmer erfahren alle Grundlagen,
erhalten strategische Tipps, tauschen Er-
fahrungen aus und erleben eine Auswahl
etablierter Database-Publishing-Anwen-
dungen in Form ausführlicher Live-Prä-
sentationen. So können Interessenten
selbst erfahren, dass effizientes Publizieren
keine Hexerei ist. Mehr Info unter
www.database-publishing-workshop.de
n Mario Stockmann
publishingreport_19.indd 3 05.12.2007 15:18:33 Uhr
20
(K)EIN BLICK IN DIE KRISTALLKUGEL
Andreas Michalski, Executive Director bei der Brand Implementation Group und Pionier
in Sachen Brand-Management-Systeme, sprach mit dem Publishing Report über Entwick-
lung, Einsatzmöglichkeiten und die Zukunft von iBrams.
Publishing Report: Laut einer Gartner-
Studie werden bis 2010 mehr als 25 Pro-
zent der 1.000 weltweit größten Unter-
nehmen Marketing-Resource-Manage-
ment-Lösungen nutzen. Wie sehen Sie
diese Prognose und die aktuelle Situation
im Markt?
Michalski: Ich glaube, es werden weit
mehr als 25 Prozent sein. Derzeit gibt es
einfach noch zu viele verschiedene Be-
griffe für die gleiche Anwendung. Marke-
ting Resource Management, Design Ma-
nagement, Web-to-Print etc. beschreiben
immer wieder das Gleiche. Die entschei-
dende Frage lautet: Wie kann ein Unter-
nehmen die eher unstrukturierten Ab-
läufe im Bereich Marketing und Kom-
munikation besser managen?
Die Zahl der Anbieter wächst derzeit
stark, und damit entstehen immer neue
Insellösungen. Letztendlich aber, und da
liegt Gartner sicherlich richtig, wird es
eine erhebliche Konsolidierung geben. Es
werden nur diejenigen überleben, deren
Stärke entweder die Integration oder ein
komplettes Angebot ist.
Publishing Report: Was muss ein sol-
ches Marketing Resource Management
Tool bieten?
Michalski: Zum einen gibt es Lösungen,
die ihren Fokus auf Marketing-Prozesse
legen, und zum anderen solche, die sich
um den Inhalt von Kommunikation küm-
mern. Ein kaufmännisches System zum
Managen von Kommunikationskosten
und -prozessen, konzentriert sich auf die
Controlling-Aspekte der Kommunikation.
Sie lässt dabei die wichtigen kreativen
Anforderungen außen vor. Anwendungen
für Kommunikationsinhalte binden dage-
gen auch die Kreativen ein. Sie ermögli-
chen, dass Inhalte von Anzeigen, Maga-
zinen, Broschüren etc. auch von Mit-
arbeitern der Unternehmen verändert
werden können, nicht nur von Spezia-
listen. Solche Systeme müssen aber auch
den kaufmännischen Teil integrieren.
Leider funktioniert das noch nicht opti-
mal. Die Zukunft gehört Anwendungen,
die sich auf ihre jeweiligen Schwerpunkte
konzentrieren und dann über Schnittstel-
len dafür sorgen, dass es eine systemische
Lösung gibt. iBrams ist dabei sicherlich
ein Vorreiter. Wir sehen an den Anforde-
rungen unserer Kunden, dass Unterneh-
men die maximale Effizienz durch regel-
gestützte Systeme nutzen wollen.
Für beide Systemarten gilt, dass sie sich
nahtlos in bestehende Systeme einbinden
lassen müssen und dass sie über die Ver-
wendung internationaler Standards ein-
fach zu integrieren und zu managen sind.
Nur so erhalten Kunden eine langfristige
Investitionssicherheit.
Publishing Report: Viele Dienstleister
haben Vorbehalte, ihre Kunden bei der
Automatisierung genau der Prozesse zu
unterstützen, an denen sie vorher gut ver-
dient haben. Was entgegnen Sie auf sol-
che Bedenken? Und wie wird sich die
Rolle von Agenturen in der Zukunft ver-
ändern?
Michalski: Agenturen verdienen oft sehr
gut am Erstellen von Reinzeichnungsse-
rien, bei denen sich beispielsweise nur
eine Händleradresse ändert. Mit Syste-
men wie iBrams sind solche u
20 Publishing Report BERI CHT
publishingreport_20_21.indd 2 05.12.2007 15:19:26 Uhr
21
Tätigkeiten überholt, denn nun können
auf Basis bestimmter Regeln automati-
sierte und individuelle Reinzeichnungen
produziert werden. Immer mehr Agen-
turen aber nutzen auch die neuen Mög-
lichkeiten, um ihren Kunden zusätzliche
und verbesserte Services anzubieten und
damit eine neue Art der Kundenbindung
zu erzielen. Wir haben tolle Projekte ge-
meinsam mit Agenturen umgesetzt, inno-
vative und für die Agentur ertragreiche
Dienste etabliert und für den Kunden ei-
nen direkten ROI erzielt. So spart bei-
spielsweise eine große Fluggesellschaft
bei internationalen Marketingprojekten
bis zu 25 Prozent der Kosten ein.
Publishing Report: Web-to-Print wird
derzeit intensiv diskutiert. Anwender ver-
sprechen sich davon effizientere Pro-
zesse. Wie sehen Sie die Bedeutung und
die Perspektiven dieser Technologie?
Michalski: Web-to-Print ist sicherlich
eine Schlüsseltechnologie, um Verände-
rungen anzustoßen. Allerdings denke ich,
dass es weniger um die Technologie an
sich geht, als vielmehr darum, wie Unter-
nehmen ihre Kommunikationsprozesse
durch Systeme optimieren können, die
auch Web-to-Print umfassen. Nicht die
isolierte Betrachtung von Print steht im
Mittelpunkt, sondern die Verbesserung
der gesamten Kommunikation. iBrams
deckt heute schon die Bereiche Print,
Web, Ton und Video ab.
Publishing Report: Wie sehen Sie die
Rolle dieser neuen Ausgabemedien?
Michalski: Wenn zum Beispiel ein inter-
nationaler Konzern seine Geschäftsstel-
len besser und effizienter in Kampagnen
einbeziehen will, benötigt er eine Anwen-
dung, die verschiedene Prozesse abbildet.
Die Flyer individualisiert, die simultan auf
allen InStore-Fernsehern die gleichen
Werbe-Trailer zeigt, die Zielkunden des
regionalen Geschäfts zehn Tage vorher
via Direktmail anspricht und die dafür
sorgt, dass alle Werbeflächen im Umkreis
von zwei Kilometern plakatiert werden.
Dafür will der Kunde aber nicht fünf ver-
schiedene Dienstleister und Systeme be-
mühen. Er verlangt eine Lösung, die von
einem Mitarbeiter in der Filiale bedient
werden kann und die einem zentralen
Verantwortlichen täglich die Auswertung
der Kampagne liefert. Genau das leistet
iBrams.
Publishing Report: Was sind die zen-
tralen Herausforderungen, bei denen Sie
um Hilfe gebeten werden? Welche Ziele
möchten Kunden durch den Einsatz von
Lösungen wie iBrams erreichen?
Andreas Michalski
Brand Implementation Group
andreas.michalski@brand-
implementation-group.de
www.brand-implementation-group.de
Michalski: Unseren Kunden ist vor allem
wichtig, dass wir ihr Geschäft und ihre
Fragen verstehen. Zudem brauchen sie
ein System mit einem möglichst geringen
Risiko in der Einführung. iBrams ist ein-
fach anzuwenden und einzuführen und
ermöglicht dem Kunden eine größere
Unabhängigkeit von Agenturen. Unseren
großen Industriekunden hingegen ist es
wichtig, dass sie ihre Dienstleister in den
Prozess einbinden können. Durch die Ver-
wendung der InDesign-Technologie kann
jede Agentur sofort und ohne kreative
Einschränkungen mit dem System arbei-
ten. Weltweit agierende Unternehmen le-
gen größten Wert auf die internationale
Ausrichtung des Systems. Dies können
wir mit unseren inzwischen 16 verschie-
denen Sprachversionen und unseren bis-
herigen Referenzkunden gut dokumen-
tieren. n
BERI CHT Publishing Report 21
publishingreport_20_21.indd 3 05.12.2007 15:19:27 Uhr
22
LIFE THROUGH MARS: XML BRINGT LEBEN INS PDF
Adobes Mars-Projekt vereint die Vorteile von XML und PDF, ohne die Nachteile zu über-
nehmen. So werden ganz neue, hochflexible Publishing-Prozesse möglich.
PDF und XML: Unterschiede
Das PDF (Portable Document Format)
ermöglicht die plattformunabhängige
Darstellung und Verarbeitung von Do-
kumenten. Vorteil: Die Inhalte werden
überall exakt so dargestellt, wie sie in
der Quell-Applikation formatiert wurden.
Mitunter ein Nachteil: Grafiken, Bilder, die
Typografie und Farben sind statisch inte-
griert. Das bedeutet, in einem PDF-Doku-
ment sind der Content und die Darstel-
lung stark aneinander gekoppelt.
Die XML (eXtensible Markup Language)
funktioniert genau entgegengesetzt.
Sie trennt den Inhalt von der Visualisie-
rung. Dabei zeichnet XML den Content
mit sogenannten Tags aus. Wie der In-
halt schließlich dargestellt wird, hängt
einzig und allein von der verarbeitenden
Applikation und der Zielplattform ab. Vor-
teil: Ein XML-Dokument kann sowohl
in einem Web-Browser als auch
in einem Office-Programm
und in einer professio-
nellen Layout-Applikation wie InDesign
funktionieren. Seine Darstellung wird
aber – im Gegensatz zu PDF – überall
unterschiedlich sein.
Die ersten XML-Strukturen in PDF
In der Entwicklungsgeschichte des PDF
standen mit der Acrobat-Version 4 erst-
mals Formularwerkzeuge zur Verfügung.
Damals wurden bereits die ersten XML-
Strukturen eingeführt – in Form von fdf
(Forms Data Format). Auf diese Weise
konnte man den Inhalt, der in ein PDF-For-
mular eingegeben wurde, an einen Web-
Server übertragen. Acrobat 5 erweiterte
das fdf schließlich zu xfdf und machte es
damit zum reinen XML. Die Acrobat-Ver-
sion 5 stellte auch einen Fortschritt in der
„kollaborativen Zusammenarbeit“ dar:
Abstimmungsprozesse konnten nun mit
Kommentaren in PDF-Dokumenten ab-
gewickelt werden – per E-Mail, WebDav
und Browser. Die PDF-Kommentare wur-
den in XML codiert.
Auch die interne Repräsentation von Me-
tadaten wurde in dieser Phase auf Stan-
dard-XML umgestellt. Die Bedeutung die-
ser XML-basierenden Metadaten wurde
später in Acrobat 6 durch die Einführung
von XMP massiv vergrößert. Dank XMP
war es nun möglich, Urheberrechte, Ka-
meradaten und viele Detailinformationen
an Dokumente zu hängen.
Mit dem Zusatzmodul „Accessibility“
konnten bereits in Acrobat 5 Inhalte von
PDF-Dokumenten mit Tags versehen wer-
den, Bilder mit alternativen Texten. Die
Lesereihenfolge konnte auf Seitenebene
festgelegt werden und Screenreader-
Programme waren erstmals in
der Lage, mehrspaltigen
Text sinnvoll elektro-
nisch vorzulesen. u
22 Publishing Report BERI CHT
publishingreport_22_23.indd 2 12.12.2007 14:18:51 Uhr
Durch „tagged PDF“ war es endlich mög-
lich, PDF-Dokumente auch auf mobilen
Endgeräten korrekt abzubilden. Hierfür
zeichnete die Umfließen-Eigenschaft ver-
antwortlich: Sie ließ jetzt für PDF-Text, der
ja rein zeilenorientiert und starr codiert
ist, in anderen Anwendungen Umbrüche
zu. Die eigentliche Stärke von „tagged
PDF“ lag und liegt aber in den Acrobat-
Exportfiltern, die PDF-Dokumente in an-
dere Formate überführen. Nur „tagged
PDF“ wird bei komplexen PDF-Inhalten
sinnvoll nach RTF, DOC, XML und HTML
überführt.
In der Acrobat 8 Professional-Version
kann das Tagging von PDF-Content nach-
träglich vorgenommen werden.
XML und PDF: die aktuelle
Entwicklung
Von Acrobat 4 bis Acrobat 8 hat eine
stetige Erweiterung der PDF-Sprache um
XML-Elemente stattgefunden. Für viele
Acrobat-User war das nicht unbedingt er-
kennbar. Warum auch: PDF ist seiner ei-
gentlichen Bestimmung, plattformüber-
greifend Dokumente auszutauschen und
für den Druck auszugeben, treu geblieben.
Seit PDF1.7 (Acrobat 8) bestehen intelli-
gente Dokumente aus XML-Strukturen im
PDF-Container. Oder anders formuliert:
PDF wird immer mehr zu einem XML-ba-
sierenden Format. Dieser Trend wird ne-
ben der Integration von PDF in Adobe
LifeCycle auch im Mars-Projekt sichtbar.
Das Mars-Projekt
Vergleichbar mit den LiveCycle-Formu-
laren setzt Adobes Mars-Projekt auf die
hierarchische Abbildung von PDF-Ele-
menten in einer reinen XML-Struktur. Die
Vorteile von PDF für die sichere Darstel-
lung und Reproduktion von Fonts, Far-
ben und Bildern bleiben dabei voll und
ganz erhalten. Die Transformationsmög-
lichkeiten von XML kommen hinzu und
schaffen ganz neue Möglichkeiten, den
Seiteninhalt von Dokumenten komplett
dynamisch zu halten, ihn zu verändern
oder gar anwendungsspezifisch neu zu
erzeugen.
Eine Mars-Datei ist ein Zip-komprimierter
Container, der neben den PDF-typischen
Elementen auch skalierbare Vektorgra-
fiken (SVG) und XPath-Elemente enthal-
ten kann. SVG kommt bei der Präsenta-
tion des Seiteninhalts zum Einsatz. Jede
„PDF-Seite“ eines Mars-Dokuments wird
durch eine skalierbare Vektordatei (SVG)
dargestellt. XPath wird als Anfragespra-
che für XML-Transformationen benutzt.
Mars könnte somit ganz neue Publishing-
Prozesse ermöglichen, die auf Basis der
Bernd Kress
TimeToMedia
bernd.kress@t2media.de
www.t2media.de
heutigen Technologien noch nicht denk-
bar sind. Es bleibt also spannend, wann
Adobe die erste Alpha-Version, die dann
gewiss unter anderem Namen erscheint,
auf den Markt bringen wird.

Fazit
Mit Adobe Acrobat 8 Professional und
„tagged PDF“ hat XML endgültig Ein-
zug in den PDF-Standard gehalten. Ohne
die „Accessibility“-Funktionen in Acrobat
könnten PDF-Dokumente nicht sinnvoll
in andere strukturierte Formate wie RTF,
DOC, XML oder HTML konvertiert wer-
den. Wer solche Umwandlungen benö-
tigt und bisher enttäuscht worden ist, der
sollte PDFs unbedingt einmal taggen, be-
vor er ans Exportieren geht.
Für künftige webbasierte Publishing-Lö-
sungen stellt eine XML-Repräsentation
von PDF die Basis für neue Systeme dar.
Betrachtet man das Mars-Projekt als Teil
anderer Adobe-Technologien, ist es nicht
unwahrscheinlich, dass es in einer Kom-
bination mit Flex, Flash und Air die Pub-
lishing-Welt revolutionieren könnte. Die
Grenzen des Machbaren werden allein
durch die Fantasie der Entwickler defi-
niert. n Bernd Kress
Das Mars-Projekt verleiht PDF mehr XML-Fähigkeiten.
23
BERI CHT Publishing Report 23
publishingreport_22_23.indd 3 12.12.2007 14:18:55 Uhr
24
Akronym Bedeutung
AMS Anfrage- und Auftragsmanagementsystem
CIP4 International Cooperation for Integration of Processes in PrePress, Press and Postpress
JDF Job Definition Format
JMF Job Messaging Format
MIS Management-Informationssytsem
PDF Portable Document Format
PDF/X ISO-zertifiziertes PDF für Druckvorlagen
ROI Return-on-Investment, Kennzahl zur Rentabilitätsermittlung
EXCUSE ME, DO YOU SPEAK JDF?
Für die grafische Industrie ist das Job Definition Format, ein Standard für den Austausch
von Auftragsdaten für Medien- und Printproduktionen, längst kein Fachchinesisch mehr.
Vor knapp vier Jahren implementierten
zahlreiche Maschinen- und Softwareher-
steller den Sprachstandard JDF1.2 in ihren
Produkten. Doch was bedeutet das kon-
kret? Das Schlüsselwort lautet: Prozessin-
tegration – von dem Druck- und Medien-
dienstleister zu Recht einen Marktvorteil
erwarten dürfen.
Minimale und maximale Voraus-
setzungen
Um die Vorteile des JDF einmal bildlich
darzustellen, vergleichen wir es mit der
lateinischen Sprache. Natürlich hinkt die-
ser Vergleich, denn Latein ist tot und JDF
quicklebendig. Doch bezogen auf La-
tein als einstmals allgemeingültige Ver-
ständigungsformel im Abendland, sind
Druck-, Falz- und Schneidemaschinen
schon gut bedient, wenn sie die Römer-
Zitate in den „Asterix“-Comics verste-
hen. Für die Arbeit, die sie leisten müs-
sen, benötigen sie letztendlich nur einen
kleinen Teil des zur Verfügung stehen-
den Vokabulars. Softwaresysteme da-
gegen, wie sie zum Beispiel in der Pro-
zesssteuerung zum Einsatz kommen,
müssen schon das Große Latinum
beherrschen, also flüssig „JDF sprechen“,
um mithalten zu können.
Konnte man vor ein paar Jahren noch mit
der bloßen Nennung des Begriffs „JDF“
die Entscheider begeistern, ein Produkt
zu erwerben, so werden Kunden bald da-
nach fragen, ob JDF auch in den jewei-
ligen Systemen der Druckhäuser integriert
ist. Denn nur dort kann eine Kundenbitte
bedient werden, die via JDF eine klare
Beschreibung des angefragten Produktes
überträgt. Das beginnt beim Seitenum-
fang, geht über die Farbigkeit und endet
(noch lange nicht) beim gewünschten
Papier. Vor allem industrielle Printbuyer
werden sich bald das nötige JDF-Know-
how aneignen müssen, um Angebote zu
vergleichen. In letzter Konsequenz könnte
das dazu führen, dass nur noch diejeni-
gen Druckereien ein Angebot stellen dür-
fen, die glaubhaft darlegen können, dass
sie wirklich JDF verstehen. Dass dieses
Szenario keine Fiktion ist, hat die Branche
bereits nach der PDF/X-Standardisierung
beobachten können. Warum sollte es bei
JDF anders sein? Eben.

Wen sollte JDF interessieren?
Auch wenn das alles erst einmal sehr
technisch klingt – das Thema „Prozess-
integration“ sollte nicht alleine bei den
Technikern angesiedelt sein, die diese
Job-Definitionen für ihren Workflow an-
zapfen. JDF ist Chefsache. Geschäfts-
führer und Entscheider müssen alsbald
entsprechende Konzepte für ihre Unter-
nehmen erstellen, die schlüssig, zukunfts-
orientiert und vor allem prozesseffi-
zient sind. Denn neue Maschinen in der
„schweren Technik“ werden schon bald
standardmäßig mit einer JDF-Schnittstelle
daherkommen.

JDF im Management Information
System
In der grafischen Industrie haben zumeist
die Management Information Systeme
(MIS) die JDF-Schlüsselfunktion inne. Dabei
vereinen MIS meist das Anfrage- und u
24 Publishing Report BERI CHT
publishingreport_24_25.indd 2 12.12.2007 14:18:04 Uhr
25
Auftragsmanagement (AMS), eine digi-
tale Plantafel (PPS), Lager- und Material-
bestände sowie natürlich das Reporting
für die Geschäftsleitung in einem System.
Die Sachbearbeiter, die für das Auftrags-
management und die Terminsteuerung
zuständig sind, lösen die JDF-Kettenre-
aktion aus. Das bedeutet, dass die Qualifi-
kation und Verantwortung eines Sachbe-
arbeiterteams deutlich größer sein muss,
als zu Zeiten, in denen die nachgelager-
ten Instanzen, von Prepress bis Postpress,
noch die volle Handlungsfreiheit hatten.
Konkret: In der Angebotsphase besitzt das
Produkt eine bestimmte Farbigkeit. Diese
weicht am Tag der Beauftragung von der
ursprünglichen Färbung ab. Pflegt der
Bearbeiter solch heiklen Angaben nicht
akribisch in seinem MIS, kann es schnell
passieren, dass ein Datenbestand falsch
farbraumtransformiert, falsch geRIPt und
falsch produziert wird. Das ist der be-
rühmte Flügelschlag des Schmetterlings,
der einen Tsunami auslöst. Ergo: Im We-
sentlichen hängt es von den Mitarbeitern
ab, ob ein JDF-basierter Workflow wirk-
lich erfolgreich ist. Umfangreiche Schu-
lungen sind hier eine gute Investition.
JDF und Prepress
In der Druckvorstufe sieht es zurzeit in
puncto JDF noch nicht besonders rosig
aus. Zwar kann Acrobat Professional JDF
lesen, schreiben und entsprechend ver-
arbeiten. Die Zuweisung von PDF-Doku-
menten und/oder Seitenbereichen aus
PDF-Dokumenten ist allerdings mit dem
Acrobat-Editor „JDF-Agent1“ recht um-
ständlich. Falsch zugewiesene Seiten ha-
ben in einem hoch automatisierten JDF-
Workflow entsprechende Konsequenzen
– wir erinnern uns an den Schmetterling.
Adobe hat mit der massiven Erweite-
rung des Acrobat-eigenen Preflights
einen großen Schritt in die richtige
Richtung getan. In JDF kann das zu ver-
wendende Preflight-Profil bereits vorein-
gestellt werden. An die nachgelagerten
Prozessknoten wird nur dann ein JDF-Pa-
ket weitergeleitet, wenn das spezifizierte
Prüfprofil auch fehlerfrei von den zuge-
wiesenen PDF-Dokumenten durchlaufen
wurde. Seit Acrobat 8 Professional ist es
außerdem möglich, dass Preflight-Profile
im Fehlerfall auch gleich reparieren. Wer
sich für einen solchen Workflow entschei-
det, muss allerdings genau wissen, was er
tut. Geschlossene Prepress-Systeme sind
bereits seit längerer Zeit „JDF-fähig“. In
welcher Tiefe sie tatsächlich JDF verarbei-
ten, ist aufgrund ihrer Architektur jedoch
nicht immer transparent.
Bernd Kress
TimeToMedia
bernd.kress@t2media.de
www.t2media.de
Nutzen und Chancen
Auch wenn der Einsatz von JDF genau
überlegt und geplant sein will (noch-
mals: der Schmetterling!) liegen die Vor-
teile doch auf der Hand
n Wegfall redundanter Datenerfassung,
n weniger Kommunikations- und Abstim-
mungsaufwand,
n einheitliche, aktuelle Auftragsinforma-
tionen,
n Prozesskostensenkung,
n schnellere Durchlauf- und Rüstzeiten,
n weniger Fehlerkosten,
n hochwertige Controlling-Zahlen in
Echtzeit
Eine Aussage zum Einsparpotenzial, die
nach Einführung von JDF-gestützten Sys-
temen zu erwarten ist, ist zwar nicht un-
eingeschränkt zu tätigen, doch ist eines
sicher: Wer JDF proaktiv nutzt, wird mehr
Aufträge in kürzerer Zeit produzieren kön-
nen, als jemand, der es nicht tut. Im Di-
gitaldruck geht dies auch zu großen Tei-
len vollautomatisch. Kleine Auflagen und
komplexe Aufträge partizipieren am stär-
ksten von JDF. Unternehmen, deren Auf-
tragsstruktur diese Merkmale hat, wer-
den von einer JDF-Prozess-Automation
profitieren.
n Bernd Kress
BERI CHT Publishing Report 25
publishingreport_24_25.indd 3 12.12.2007 14:18:08 Uhr
26
DAS RAPT! - DEZENTRALE DATENPFLEGE IM PIM
Redundante Datenbestände sowie Datenpflege sind teuer und mindern die Qualität der
Produktinformationen. Eines der wesentlichen Ziele von PIM-Projekten ist daher die Zentra-
lisierung von Informationen. Ein PIM-System konsolidiert sämtliche Produktdaten in einem
zentralen Datenpool. Darüber hinaus stellt es diese Daten zur dezentralen Nutzung bereit
und ermöglicht auch – falls erforderlich –, dass sie dezentral pflegbar sind.
No problem – non c’è problema!
Lösungen für Sprachvarianten
Die meisten Unternehmen sind heute
in einem globalen Markt tätig. Sie müs-
sen weltweit agieren und daher ihre
Produktkataloge in vielen Sprachen auf-
bereiten. Mit modernen Translation-Me-
mory-Systemen (TMS) lassen sich die
Übersetzungsprozesse kostengünstig
optimieren. Dennoch kommen die Un-
ternehmen nicht umhin, die übersetzten
Produktdaten und Kataloge von den lo-
kalen Niederlassungen vor Ort prüfen zu
lassen. Und um diese oft langwierigen
Korrekturprozesse zu optimieren, muss
das Personal in den jeweiligen Ländern
auch direkt in der Lage sein, die Pro-
duktdaten zu pflegen. Entsprechend be-
nötigen die weltweit tätigen Mitarbei-
ter einen Zugriff auf die Daten im PIM.
Selbstverständlich müssen dabei vorhan-
dene Berechtigungskonzepte und unter-
nehmensspezifische Workflows berück-
sichtigt werden.
Ist nativ naiv? Oder webbasiert
deplaziert? Ein Technologien-
Vergleich
Die meisten PIM-Systeme stellen ent-
sprechende Funktionen für den dezen-
tralen Zugriff auf den zentralen Datenbe-
stand zur Verfügung. Die Strategien, die
von den Systemen dabei verfolgt werden,
können aber durchaus sehr unterschied-
lich sein. Manche Anbieter von PIM-Sy-
stemen setzen komplett auf webbasierte
Technologien und bieten für die Bedie-
nung des Gesamtsystems ausschließlich
einen Web-Client. Allerdings hatten diese
Systeme in der Vergangenheit insbeson-
dere in Bezug auf die Benutzerfreund-
lichkeit einige Nachteile – vor allem im
Vergleich zu nativen Applikationen, die
direkt unter Windows oder anderen Be-
triebssystemen lauffähig sind und weitere
Features, etwa ausgereifte Drag-&-Drop-
Möglichkeiten, zur Verfügung stellen kön-
nen. Dieser Schwachpunkt wird allerdings
mit neuen Technologien im Web wie AJAX
zukünftig sicherlich schwinden.
Einige Hersteller von PIM-Systemen
gehen einen anderen Weg. Sie bieten
hauptsächlich eine native Windows-Ap-
plikation an. Die Bedienbarkeit dieser Sy-
steme weist daher auch die unter Win-
dows mittlerweile gewohnten Elemente
(Drag & Drop, Kontextmenüs etc.) auf.
Um auch dezentral auf das PIM zugrei-
fen zu können, steht dann meist ein se-
parater Web-Client zur Verfügung. Dabei
kann es durchaus vorkommen, dass der
Web-Client nur Teilfunktionen des PIM-
Systems bereitstellt. Oftmals ist auch die
Visualität und das Bedienkonzept des
Web-Clients eine ganz andere als die des
Hauptsystems. Die fehlende Funktionali-
tät sowie die unterschiedliche Bedienung
müssen aber nicht unbedingt ein Nach-
teil sein: Oft sind es eben auch andere
Benutzergruppen, die dezentral über den
Web-Client arbeiten, und die benötigen
nicht immer den vollen Funktionsumfang.
Allerdings können fehlende Funktionen
für manche Unternehmen als K.o.-Krite-
rium bei der Auswahl des PIM-Systems
gelten. u
Nativer Client des infuniq PIM-Systems
26 Publishing Report BERI CHT
publishingreport_26_27.indd 2 05.12.2007 15:23:57 Uhr
27
Rein webbasierte PIM-Systeme haben
heute leider noch nicht die optimale Be-
dienerfreundlichkeit wie native Applika-
tionen. Das liegt vor allem daran, dass die
parallele Entwicklung von nativer Appli-
kation für verschiedene Betriebssysteme
und Web-Client einfach zu kosten- und
zeitintensiv ist. Daher sind neue Strate-
gien gefragt, mit denen die volle PIM-
Funktionalität gleichzeitig zentral und de-
zentral ins Web gebracht werden kann.
RAP my PIM: Rich AJAX Plattform
Eine sehr vielversprechende Strategie, die
eben dieses Ziel verfolgt, bietet die Rich
AJAX Plattform (RAP) der Eclipse Founda-
tion. Die Technologie fußt auf der technisch
sehr ausgereiften Eclipse-Rich-Client-
Plattform für die Entwicklung von platt-
formunabhängigen Desktop-Applikati-
onen. PIM-Systeme, die auf Basis der RCP-
Technologie für den Desktop entwickelt
wurden, können mittels RAP mit geringem
Mehraufwand ins Web transportiert
werden. Dabei müssen alle Funktionen des
PIM-Systems nur einmal zentral entwickelt
werden. Danach können sie über RCP ein-
fach als native Applikation für den Desk-
top bereitgestellt und über RAP gleich-
zeitig ins Web geschickt werden. Die
noch sehr junge Technologie kann seit
Mitte 2007 produktiv genutzt werden.
Yo, Man! infuniq pure – Webclient
auf Basis von RAP
So setzt das ebenfalls relativ junge PIM-
System infuniq des Essener Herstellers in-
funiq Systems GmbH (www.infuniq.com)
bereits auf diese Technologie. Bei der Ent-
wicklung des Basissystems wurde konse-
quent die Eclipse RCP Technologie einge-
setzt. Ein Ziel bei der Entwicklung war vor
allem die Plattformunabhängigkeit: infu-
niq Systems bietet ein System, dass un-
ter Windows ebenso gut genutzt werden
kann wie unter Mac OS X.
Axel Helbig
communicode GmbH & Co.KG
kontakt@communicode.de
www.communicode.de
Zusätzlich sollte die Entwicklungsplatt-
form zukunftsfähig sein. Eine Entschei-
dung, die sich auszahlt. Denn mit der Ent-
wicklung von RAP ist infuniq jetzt nicht
nur als Desktop-Applikation unter Win-
dows oder Mac OS X lauffähig, das System
steht auch als Webapplikation zur Ver-
fügung. Die Webapplikation bietet alle
Funktionen der Desktop-Anwendung –
und sieht auch noch genauso aus. Medien-
brüche und der damit verbundene Ar-
beits- und Lernaufwand gehören folglich
der Vergangenheit an.
RAPsodie der Zukunft
Schon jetzt ist auf dem ersten (Aus-)Blick
kaum noch ein Unterschied zwischen na-
tiver Anwendung und Web-Oberfläche zu
erkennen. Die zukünftige Entwicklung
von RAP darf einstweilen mit Spannung
beobachtet werden. Die AJAX-Technolo-
gie wird insbesondere von IBM aktiv vo-
rangetrieben. Die Bedienbarkeit von Web-
Anwendungen auf Basis von RAP wird
sich immer weiter den Desktop-Anwen-
dungen angleichen. Die Vorteile kommen
dabei den Benutzern wie auch den Her-
stellern gleichermaßen zu Gute – opti-
male Bedienerfreundlichkeit mit gerin-
gen Mehrkosten in der Entwicklung spart
schlichtweg Zeit und Geld.
n Axel Helbig
Screenshot RAP:
Webclient des infuniq
PIM-Systems
BERI CHT Publishing Report 27
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28
SO BESTEHEN VERLAGE IN DER MEDIENREVOLUTION –
NEUE CHANCEN MIT ALTEN STÄRKEN
Reichweitenrückgänge und sinkende Anzeigenerlöse machen den Zeitungs- und Zeit-
schriftenverlagen zu schaffen. Das Internet sei schuld. Mag sein – doch das jüngste Massen-
medium ist nur eine Bedrohung für diejenigen, die ihr Potenzial nicht nutzen. Oder anders
ausgedrückt: das WWW als Chance für die Printmedien.
Digitale Umwälzung
Ob E-Mail, Blog, Podcast, Video-Streaming,
Instant Messaging oder RSS Feeds: Das
Internet revolutioniert sich andauernd
selbst – was heute neu ist, ist morgen
schon Teil unseres medialen Alltags. Die
dritte Kommunikationsrevolution krem-
pelt alle Lebensbereiche um. Sie er-
möglicht globalisierte Produktion, per-
sonalisierte Information, sie knackt das
Monopol der etablierten Medien und
schafft eine neue Öffentlichkeit. Nie-
mand bleibt von dieser Umwälzung ver-
schont. Und besonders den etablierten
Massenmedien, allen voran den gedruck-
ten, weht ein eisiger Wind ins Gesicht.
Ihre Konsumenten sind nicht mehr auf
sie angewiesen. Immer öfter bedienen sie
sich aus den zahlreichen neuen Kanälen
und stellen sich maßgeschneiderte Unter-
haltungs- und Informationspakete zu-
sammen. Mehr noch: Ein Teil der Konsu-
menten verwandelt sich in Produzenten
und konkurriert mit eigenen News und
Berichten um das rare Gut Aufmerksam-
keit. Und selbst die treuesten Rezipienten
konfrontieren die alten Meinungsmacher
inzwischen mit bislang unbekannten Be-
dürfnissen: Neue Formen werden ver-
langt, mehr Flexibilität und zielgrup-
pengerechte oder gar personalisierte
Informationen.
Theorie kontra Praxis
Den alten Medien fällt es bislang schwer,
sich auf die neuen Bedingungen einzu-
stellen. Zwar erzeugen Auflagenverluste
und Anzeigenrückgänge einen enormen
Druck, zwar greifen Journalisten gerne
die aktuellsten Schlagworte des Online-
Jargons auf – aber im eigenen Bereich
sind sie kaum für Veränderungen zu ha-
ben. News aktuell befragte im Mai knapp
1.200 Journalisten zu ihrer Meinung über
Web 2.0. Nur jeder dritte hielt das Thema
für journalistisch relevant. Und die Frage
nach neuen Kommunikationsformen wie
Blogs ergab, dass 87 Prozent der Be-
fragten sie bisher selbst nicht nutzen.
Vom Verlag zum Informationsbroker
Online-Ausgaben gehören zwar längst
zum Standard der Printmedien, doch es
reicht schon lange nicht mehr, die Druck-
erzeugnisse einfach ins Netz zu stellen.
Der Verlag als Mittler zwischen Quelle
und Leserschaft muss seine Rolle in einer
radikal veränderten Kommunikations-
landschaft schlichtweg neu definieren.
Dabei bieten sich ihm durchaus Chancen:
Er verfügt über fachliches Know-how und
lange gepflegte Kontakte, er kennt seine
Klientel, er hat journalistisch geschul-
tes Personal, kann oft auf die Glaubwür-
digkeit und Reputation einer bekannten
Marke zurückgreifen – gute Vorausset-
zungen, um in der Welt des Web 2.0 Ge-
winne zu erwirtschaften. Es kommt nur
darauf an, die neuen Möglichkeiten anzu-
nehmen und das Potenzial zu erschließen,
das sich aus ihrer Vernetzung ergibt. Dem
Content-Produzenten eröffnen sich als In-
formations-Broker neue Märkte.
Erste Ansätze gibt es bereits: Das Repor-
tagemagazin GEO aus dem Haus Gruner
+ Jahr hat mittlerweile ein ganzes Port-
folio von Tochterformaten auf den Markt
gebracht, die von der
Markenstärke des Mutterblatts profi-
tieren: eine Fernsehsendung, Hörbuch-
reihen, Bücher, Kalender et cetera. Der
Verlag verkauft exklusive Reisen, GEO
Saison verschickt die Kataloge anderer
Anbieter. Online bietet das Magazin
RSS Feeds und Podcasts, lässt die Surfer
E-Cards mit Motiven aus seinem Foto-
Fundus verschicken, offeriert Wissenstests
und Diskussionsforen sowie eine Tausch-
börse für alte Ausgaben. Hefte abonnie-
ren und Artikel kaufen kann man natürlich
auch. Alles ganz im Sinne der zentralen
Marketingstrategie, ausgerufen von Vor-
standschef Bernd Kudrund: „Expand our
brand.“
censhare bringt Verlage online
Ein Beispiel, dem bislang nur wenige fol-
gen. Neben den genannten Vorbehalten
ist auch das Fehlen geeigneter tech-
nischer Hilfsmittel ein Hinderungsgrund
für Verlage, neue Wege zu gehen. Viele
Redaktionssysteme stammen aus einer
Zeit, in der die Druckerei der einzig denk-
bare Endpunkt der redaktionellen u
28 Publishing Report BERI CHT
publishingreport_29_29.indd 2 06.12.2007 10:53:20 Uhr
29
Produktion war. Wo aber Online-Content
noch mit den Mitteln der Printproduk-
tion erstellt wird, lassen sich die Möglich-
keiten der neuen Medien kaum nutzen.
Doch auch hier zeichnen sich Verände-
rungen ab. Einige Hersteller von Redak-
tionssoftware haben sich bereits ganz
auf das Internet-Publishing eingestellt.
Ein Beispiel dafür ist das Publikations-
system censhare der Münchner Firma
CoWare AG.
Die Software organisiert die redaktionelle
Produktion effizient durch einen flexibel
gestaltbaren Workflow, der auch externe
Mitarbeiter und Partner einbezieht. Sie
hält darüber hinaus alle Inhalte in einem
medienneutralen Content-Pool vor, aus
dem sämtliche Ausgabekanäle bestückt
werden können. Die zahlreichen Schnitt-
stellen des Publikationssystems ermög-
lichen die Integration der Anwendungen
der Druckvorstufe und die Einbindung
von ERP- oder CRM-Systemen.
Content mit System
Natürlich bedeutet ein breit vernetztes
Dienstleistungsangebot immer auch Zu-
Dieter Reichert
CoWare AG
dieter.reichert@coware.de
www.coware.de
satzaufwand für den Verlag. Dem sind ge-
rade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten
Grenzen gesetzt. Selbst GEO-Chefredak-
teur Peter-Matthias Gaede bekennt in
einem Interview mit dem Journalisten-
Magazin medium: „Die Zahl unserer Titel
und also der redaktionellen Seiten, die
wir zu füllen haben, ist verdammt viel
schneller gewachsen als die Zahl unserer
Mitarbeiter. Ergo herrscht heute ein an-
derer Produktivitätsdruck als früher. Was
uns keinerlei Spleens mehr erlaubt.“
Umso wichtiger wird die Ökonomie, die
zu einem Gutteil von der eingesetzten
Redaktionstechnik abhängt. Ein System
wie censhare kann durch die Zentrali-
sierung aller wesentlichen Daten, durch
seine vielfältigen Schnittstellen und die
dynamische Vernetzung von Eigen- und
Fremdinhalten ein Effizienz-Potenzial er-
schließen, das sich im Web 2.0 auch rech-
nen wird. Ein Kriterium, das bei der Syste-
mauswahl schnell die Spreu vom Weizen
trennt.
Der Verlag, der nicht am falschen Ende spart,
der sich mit einem tragfähigen Konzept
und moderner Technik auf zu neuen Ufern
wagt, dem bietet gerade die kommuni-
kationsfreudige neue Welt des Internets
eine Chance, die alten Stärken neu und
gewinnträchtig zur Geltung zu bringen.
n Dieter Reichert
Content Services:
Syndication,
Mobile Services,
personalisierte
Dienste
CENSHARE NEWS
Rekordjahr für Sommerreisen
Flughäfen imgesamten Land melden einen plötzliche Anstieg bei den
Ferienügen. Das starke Wachstumdes Luftverkehrs in Deutschland
hat sich auch im laufenden Jahr bisher fortgesetzt. Neben einer Zu-
nahme des Warenverkehrs rechnen Experten aufgrund des weltweit
Hans Reuters
Das starke Wachstum des Luftver-
kehrs in Deutschland hat sich auch
im laufenden Jahr bisher fortgesetzt.
Neben einer Zunahme des Warenver-
kehrs rechnen Experten aufgrund des
weltweit boomenden Tourismus auch
weiterhin mit steigenden Passagier-
zahlen.
Die anhaltende Debatte um den CO2-
Ausstoß verstärkt den Druck auf die
Hersteller, ökologischwie ökonomisch
bessere Flugzeuge zu entwickeln.
Breit gestreut in die Luftfahrtbranche
investieren können Anleger mit neuen
Indexzertikaten verschiedener Emit-
tenten. Daneben kann auch der Blick
auf das umfangreiche Angebot an Zer-
tikaten auf Einzelwerte lohnen. Ha-
ben Sie schon ein Gebot abgegeben?
3700 Euro, so hoch war heute Mor-
gen beim Internetauktionshaus Ebay
das Spitzengebot für einen Sitz in der
Economy-Klasse auf einem Flug mit
Singapore Airlines am 25 Oktober von
Singapur nach Sydney. Seit gestern hat
die Fluggesellschaft die Plätze dieses
Fluges werbewirksam zur Versteige-
rung freigegeben.
Nur bei Ebay sind Tickets für diesen
Flug erhältlich, da es sich um ein ganz
besonderes Ereignis handelt: Es ist der
erste kommerzielle Flug mit dem größ-
ten Verkehrsugzeug der Welt, dem
neuen Airbus A380. Das Flugzeug mit
zwei durchgängigen Passagierdecks
iegt mit einiger Verspätung. Ur-
sprünglich sollte es bereits im vergan-
genen Jahr in den Dienst der Airline
gestellt werden. Am 18. Januar 2005
in Toulouse ofziell enthüllt, hat wohl
keiner der damals anwesenden Gäste
um die Staats- und Regierungschefs
Jacques Chirac, Tony Blair, Gerhard
Schröder und Jose Luis Rodriguez Za-
patero mit einer solchen Verzögerung
bei Produktion und Flugtests des A380
gerechnet. So ist es fast bezeichnend,
dass nur Zapatero die Indienststellung
des ersten Exemplars noch in selber
politischer Funktion erlebt wie die
Vorstellung des ersten Modells. Rei-
ner Zufall ist es, dass gestern just zum
Start der Ticketauktion auch beim Air-
bus-Mutterkonzern, der European Ae-
ronautic Defense and Space Company
EADS, und bei Airbus selbst eine neue
Zeitrechnung begonnen hat:
Alleiniger EADS-Chef ist nunmehr der
Franzose Louis Gallois, während der
Deutsche Thomas Enders seit gestern
an der Spitze der wichtigsten Tochter
Airbus steht. Auf diese Ämtervertei-
lung hatten sich die Regierungen Fran-
kreichs und Deutschlands im Juli geei-
nigt, nachdem sich die Doppelspitze
bei EADS als unpraktikabel erwiesen
hatte. Gallois und Enders hatten zuvor
den europäischen Luft- und Raum-
fahrtkonzern gemeinsam geleitet, der
Franzose war zugleich Airbus-Chef.
Auf Thomas Enders kommt die Auf-
gabe zu, mit weiterer Umsetzung des
Restrukturierungsprogramms „Pow-
er8“ Airbus wieder auf Erfolgskurs zu
bringen. Probleme und Verzögerungen
bei Airbus hatten zuletzt die Unterneh-
menszahlen von EADS stark belastet.
Im ersten Halbjahr 2007 verdiente
EADS vor Steuern mit 367 Millionen
Euro nicht einmal mehr ein Viertel der
Summe des Vorjahreszeitraums (1.654
Millionen Euro).
Ein wunderschönes Flugzeug iegt in der blauen Himmel
LESER BERICHTEN
Wir veröentlichen jeden
Tag einen Bericht der
schönsten Urlaubserleb-
nisse unserer Leser.
All the newest that impact your community and your world Issue 1357 - Wednesday, October 10, 2007
Kleinanzeigen
Immobilien ....S. 10
KFZ-Markt ....S. 15
Stellenmarkt ....S. 18
Kontakte ....S. 24
Verkäufe ....S. 48
Sonstiges ....S. 52
Fundgrube ....S. 56
Großer Test
ADOBE Creative Suite 3
Ende März hat Adobe die Creative
Suite 3 vorgestellt. Mit in diesem Pa-
ket natürlich auch InDesign CS3, die
nächste Version des Layoutprogramms
von Adobe. Mit InDesign CS3 hat Ad-
obe auf Anwenderwünsche gehört:
Titelnummerierungen und besserer
XML-Support waren viel verlangte
Neuerungen. Auch die bessere Zusam-
menarbeit mit InCopy war notwendig
und ist jetzt sehr gelungen.
Cross Media Publishing
mit censhare
BERI CHT Publishing Report 29
publishingreport_29_29.indd 3 06.12.2007 10:53:21 Uhr
3 2
1 Shirt mit ausdrucksstarkem Flo-
ral-Druck und kombifreundlicher
Farbgebung. 3⁄4-Ärmel. Länge in
Gr. 42 ca. 62 cm. Figurumschmei-
chelnde Form. Leichte Sommer-Qua-
lität aus 94% Viskose und 6% Elas-
than. Maschinenwäsche.
khaki-bedruckt 676.637.002
Gr. 38, 40 42, 44, 46 48, 50
49.99 55.95 61.95
2 Pullover in kombifreundlicher
Zweifarbigkeit und mit schönem
Ajourmuster. Länge in Gr. 42
ca. 66 cm. Figurumschmeichelnde
Form. Trageangenehmer Material-
mix aus 50% Baumwolle und 50% Po-
lyacryl. Maschinenwäsche.
ecru-khaki 372.916.002
Gr. 38, 40 42, 44, 46 48, 50
34.99 39.99 44.99
3 Modische Wickel-Optik! Pullover
mit V-Ausschnitt, luftigem, effektvol-
lem Ajourmuster sowie Zierknopf.
Alle Abschlüsse in Rippenstrick. Län-
ge in Gr. 42 ca. 64 cm. Figurum-
schmeichelnde Form. 50% Baumwol-
le, 50% Polyacryl. Maschinenwäsche.
oliv 189.884.003
Gr. 38, 40 42, 44, 46 48, 50
34.99 39.99 44.99
4 Kombistarkes Top mit sorgfältig
paspeliertem Ausschnitt und brei-
ten, BH-verdeckenden Trägern. Län-
ge in Gr. 42 ca. 62 cm. Figurnahe
Form. 100% Baumwolle, Single-Jer-
sey. Maschinenwäsche.
weiß 198.900.002
sand 198.911.002
Gr. 38, 40 42, 44, 46 48, 50
9.99 11.99 13.99
5 Blazer in dezent glänzender Qua-
lität aus 68% Baumwolle, 30% Poly-
amid und 2% metallisierten Fäden.
Die trendige Crash-Optik macht ihn
zu einem echten Mode-Highlight.
Das besondere Detail: 1 Reißver-
schluss-Tasche am Ärmel. Länge in
Gr. 42 ca. 62 cm. Figurnahe Form.
Ohne Futter. Reinigung. Ohne Schal.
schokobraun 676.659.002
khaki 676.660.002
Gr. 38, 40 42, 44, 46 48, 50
79.95 88.95 97.95
6 Jeans in 5-Pocket-Form mit
Knopf- und Reißverschluss sowie
Gürtelschlaufen. Je 2 Taschen vorne
und hinten, 1 Münztasche. Seitlicher
Dehnbund ab Gr. 42 und Fußschlit-
ze. Fußweite ca. 38 cm. Figurnahe
Form. 96% Baumwolle, 4% Elasthan.
Maschinenwäsche.
N-Größe: Länge ca. 104 cm.
oliv 482.303.110
Gr. 38, 40 42, 44, 46 48, 50
29.99 34.99 39.99
K-Größe: Länge ca. 98 cm.
oliv 482.540.110
Gr. 19, 20 21, 22, 23 24, 25
29.99 34.99 39.99
EK-Größe: Länge ca. 92 cm.
oliv 482.674.110
Gr. 195, 205 215, 225, 235
29.99 34.99
Gr. 245, 255 39.99
Shirt
ab49.
99
Pullover
ab34.
99
3
1
Pullover
ab34.
99
2
Top
ab9.
99
auch in Weiß
4
Fax
01805- 93 93 04*
*Gebühr aus dem Festnetz der T-Com 0,14 e/Min.,
Mobilfunkpreise abweichend
Gr. 38
Gr. 50
62
cm
66
cm
Blazer 5
Blazer
ab79.
95
5
Jeans
ab29.
99
6
EK
Extra
Kurze
Größen
K
Kurze
Größen
N
Normale
Größen
R E I N E
BAUM-
WOL L E
30
DER STAR AM PUBLISHING-HIMMEL –
IQUEST.COMET 2.0 SCHLÄGT EIN
Höher, weiter, schneller? IQuest.comet ist keine Sternschnuppe im Publishing Business. Mit
mehr als 30 neuen, großen Kundenprojekten im Jahr 2007 gehört IQuest.comet vielmehr
zu den erfolgreichsten Anbietern von High-End-Database-Publishing-Lösungen im deutsch-
sprachigen Raum. Der Publishing Report nimmt die neue Version 2.0 unter die Lupe. Wel-
che Verbesserungen und Innovationen bietet die überarbeitete Ausführung?
Grundsätzlich zeichnet sich IQuest.comet
durch ein sehr breites Einsatzspektrum
aus: Von der gestalteten Versandhaus-
seite bis hin zum hochstandardisierten
und vollautomatisierten Industriekatalog
– mit IQuest.comet können datenbank-
gestützt alle erdenklichen Werbemittel
erstellt werden.
Diese hohe Variabilität der Anwendungs-
möglichkeiten verlangt in der Praxis al-
lerdings nach unterschiedlichen Metho-
den zur Seitenerstellung und Unterstützung
der Workflows. Inwieweit bietet nun aber
die Version 2.0 von IQuest.comet Verbes-
serungen?
Höher: Unterstützung des InDesign-
Servers
Mit der Version 2.0 unterstützt IQuest.co-
met den InDesign-Server. Dabei können
die jeweiligen Database-Publishing-Pro-
jekte sowohl auf den einzelnen DTP-Ar-
beitsplätzen als auch über den InDesign-
Server selbst erstellt werden. Wichtig ist,
dass auch solche Dokumente, die über
den Server erstellt wurden, noch nach-
träglich mithilfe von IQuest.comet auf
einem InDesign-Arbeitsplatz nachbear-
beitet werden können. Der InDesign-Ser-
ver von comet wird bereits mit großem
Erfolg für Touristik- und Print-On-De-
mand-Portale genutzt. Ferner wird er bei
der Vorgenerierung von Katalogseiten für
PIM-Systeme eingesetzt.
Weiter: Erweiterung der regelbasie-
renden Template-Erstellung
Ein wesentlicher Aspekt der comet-Philo-
sophie ist (und bleibt) die einfache Bedi-
enbarkeit. Aus diesem Grund werden
Templates in InDesign, also in der ver-
trauten Arbeitsumgebung des Kreativen,
erstellt. Für den jeweiligen Anwender ist
das eine echte Erleichterung: Er benötigt
kein zusätzliches Tool, dessen Bedienung
er erst noch parallel zu seinem Tagesge-
schäft erlernen müsste. In der Version 2.0
können nun auch anspruchsvolle Um-
brechregeln für Templates direkt in InDe-
sign hinterlegt werden. Wenn also bei-
spielsweise ein Template immer am
Anfang einer Seite platziert werden soll,
sind dazu nur noch wenige Mausklicks
nötig. u
30 Publishing Report BERI CHT
publishingreport_30_31.indd 2 05.12.2007 15:46:01 Uhr
Bestellangaben Beschreibung
BK9000 Ethernet-TCP/IP-Buskoppler für bis zu 64 Busklemmen
BK9050 Ethernet-TCP/IP-„Compact“-Buskoppler für bis zu 64 Busklemmen (255 mit K-Bus-Verlängerung)
BK9100 Ethernet-TCP/IP-Buskoppler für bis zu 64 Busklemmen (mit integriertem 2-Kanal-Switch) 378
BC9000, BC9100, BX9000 Ethernet-TCP/IP-Busklemmen-Controller 410
Die Buskoppler BK90x0 verbin-
den Ethernet mit den modular
erweiterbaren elektronischen
Reihenklemmen. Eine Einheit
besteht aus einem Buskoppler,
einer beliebigen Anzahl von
1 bis 64 Klemmen und einer
Busendklemme. Der „Com-
pact“-Buskoppler BK9050 ist
die kostenoptimierte Variante
im kompakten Gehäuse. Mit
der Klemmenbusverlängerung
ist der Anschluss von bis zu
255 Busklemmen möglich.
Die Buskoppler erkennen
die angeschlossenen Klemmen
und erstellen automatisch die
Zuordnung der Ein-/Ausgänge
zu den Worten des Prozess-
abbildes. Die Buskoppler BK9000
und BK9050 unterstützen
10-MBit/s- und 100-MBit/s-
Ethernet; der Anschluss erfolgt
über gängige RJ-45-Steckver-
binder. Am DIP-Schalter wird
die IP-Adresse eingestellt (Offset
zu einer frei wählbaren Start-
adresse). In Netzen mit DHCP
(Dienst für die Zuordnung der
logischen IP-Adresse zur physi-
kalischen Knotenadresse [MAC-
ID]) erhält der Buskoppler seine
IP-Adresse vom DHCP-Server.
Die Buskoppler BK9000
und BK9050 unterstützen die
TwinCAT-Systemkommunika -
tion ADS. Mit TwinCAT I/O ste-
hen Konfigurations-Tools sowie
Windows-NT/2000/XP-Treiber
für beliebige Hochsprachenpro-
gramme (DLL) und Visual-Basic-
Applikationen (ActiveX) zur
Verfügung. Anwendungen mit
OPC-Schnittstellen können über
einen OPC-Server auf ADS und
damit auf den BK9000 oder den
BK9050 zugreifen. Neben ADS
unterstützt der Buskoppler Open
Modbus (Modbus TCP), ein ein-
faches, weit verbreitetes Master-/
Slaveprotokoll auf TCP/IP-Basis.
BK9000, BK9050 | Ethernet-TCP/IP-Buskoppler
BK9000, BK9050 Ethernet TCP/IP
Adresswahlschalter
Konfigurationsschnittstelle
Ethernet-RJ-45 Ethernet-RJ-45
Adresswahlschalter
Konfigurationsschnittstelle
New Automation Technology
Busklem
m
en
376
Technische Änderungen vorbehalten BECKHOFF
31
Schneller: erweitertes Änderungs-
management
Der Aufwand, der für eine initiale Seiten-
erstellung betrieben werden muss, kann
natürlich mit zahlreichen am Markt er-
hältlichen Database-Publishing-Systemen
verringert werden. Allerdings stellt sich
die Frage, wie reibungslos nötige Ände-
rungen und Korrekturen mit diesen An-
wendungen über die Bühne gehen. Und
dabei geht es nicht nur um „simple“
Preisaktualisierungen. Oft genug ändert
sich die inhaltliche Zusammenstellung
der Publikation, wenn beispielsweise
ganze Produkte samt Preis, Beschreibung
und Abbildung ausgetauscht werden
müssen.
Schon mit der Version 1.0 bot IQuest.
comet ein integriertes Änderungsma-
nagement, mit dessen Hilfe der InDesign-
Anwender auf einen Blick sah, welche
Änderungen er noch durchführen musste.
Zusätzlich konnte er Seiten reorganisie-
ren, also neue Produkte aufnehmen und
andere löschen, ohne dass ihm manuelle
Umgestaltungen verloren gingen.
Mit der Version 2.0 bietet comet nun eine
weitere interessante Funktion an: Sind
zum Beispiel die Templates für die linke
und rechte Seite unterschiedlich definiert
(wenn etwa das Produktbild immer auf
„außen“ stehen soll), wird diese Festle-
gung beim Reorganisieren der Seite be-
rücksichtigt. Im Klartext: Verschiebt sich
automatisch ein Produkt von der linken
auf die rechte Seite, so wird ebenso au-
tomatisch das rechte Template angewen-
det. Manuelle Änderungen, die zuvor für
das Produkt ausgeführt wurden, bleiben
dagegen erhalten.
Mehr: Preview-Palette
und intelligente Snippets
Nun passiert es gerade bei Layouts, die
nicht hochstandardisiert sind, dass im
DTP-Dokument mit anderem Content ge-
arbeitet wird, als im vorgeschalteten PIM-
oder Katalogsystem ausgewählt wurde.
Wenn sich zum Beispiel ein gewählter
Text als zu kurz erweist und durch einen
längeren ersetzt werden muss. Oder in-
haltliche Aussagen von dem gewählten
Bild abweichen. Genau für diese Anfor-
derung bietet IQuest.comet dem InDe-
sign-Anwender ein sehr elegantes und
einfach zu bedienendes Tool, mit dem an-
dere Inhalte unkompliziert aus den ver-
knüpften Datenbanken abgefragt und in
das InDesign-Dokument übernommen
werden können: die Preview-Palette.
In der Version 2.0 funktioniert der Weg
sozusagen auch umgekehrt: Hier wurde
die Preview-Palette noch um die soge-
Dr. Gabriele Siegert
WERK II Medien- und Informations-
gesellschaft mbH
info@werk-ii.de
www.werk-ii.de
nannten intelligenten Snippets erweitert.
Dabei können aus bereits erstellten InDe-
sign-Dokumenten automatisch die Be-
standteile des Layouts, also die Snippets,
für die einzelnen Produkte herausgelöst
und in einer Datenbank gespeichert wer-
den. Somit kann der Bearbeiter bei der
Gestaltung eines neuen Katalogs einfach
auf Elemente der alten Ausgabe zurück-
greifen. Noch besser: Werden solche Snip-
pets von der einen in die andere Publika-
tion übernommen, kann man die ein-
zelnen Bestandteile – bei Bedarf – durch
IQuest.comet sogar inhaltlich und struk-
turell aktualisieren. Solche Snippets kön-
nen darüber hinaus über die Preview-Pa-
lette für ein einzelnes Produkt individuell
benutzt werden.
Glänzend: IQuest.comet 2.0 bietet
mehr – ohne mehr zu fordern
Vor allem im Bereich der vollautoma-
tischen Seitengenerierung und des sys-
temgestützten Änderungsmanagements
bietet die neue IQuest.comet-Version
viele sinnvolle Features und funktionale
Erweiterungen. Gleichwohl – und das ist
besonders erfreulich – hat die einfache
Bedienbarkeit und tiefe Integration in
Adobe InDesign nicht darunter gelitten.
n Martina Borgschulze
BERI CHT Publishing Report 31
IQuest.comet unterstützt die Erstellung aller
Arten von Print-Publikationen:
von der gestaltete Modeseite bis zum
standardisierten Industriekatalog.
publishingreport_30_31.indd 3 05.12.2007 15:46:06 Uhr
32
BS.CAVOK – DAS MEDIA-MANAGEMENT-SYSTEM
VON BAUM-SYSTEMS
Die baum-systems GmbH ist einer der größten PrePress- und HELIOS-Systemintegratoren
in Deutschland. Daneben ergänzen immer mehr eigene Softwareprodukte die Angebots-
palette des Wiesbadener Beratungs-, Integrations- und Systemanbieters. Mit bs.cavok hat
man nun ein eigenes Media-Asset-Management-System entwickelt. Der Publishing Report
beleuchtet die Herangehensweise der Lösung an das Thema Medienverwaltung.
Bilddatenbanken nennt man heute ganz
zeitgemäß Media-Asset-Management-
Systeme. Sie eroberten als erste Daten-
bank-Systeme die Medienvorstufe, und so
überrascht es nicht, dass es eine Vielzahl
erprobter und leistungsfähiger Lösungen
am Markt gibt. Adobe beispielsweise bie-
tet eine kostenlose Bilddatenbank an, die
mit den Produkten der Creative Suite aus-
geliefert wird: die AdobeBridge. Sie bietet
für Einsteiger einen beachtlichen Funk-
tionsumfang und erfreut sich eines ste-
tig wachsenden Zuspruchs. Deshalb ist
es auf den ersten Blick ziemlich erstaun-
lich, dass ein Markt-Insider wie die baum-
systems GmbH den Schritt wagt, ein ei-
genes Media-Asset-Management-System
vorzustellen.
bs.cavok – MAM-System der neuen
Generation
Der klassische Ansatz eines MAM-Sy-
stems ist die Verwaltung von Bildern und
anderen Mediendateien in einer Daten-
bank. Hierzu werden die Medien-Assets
eingepflegt und dabei meistens gleich
klassifiziert. Die Datenbank stellt für ihren
Medienbestand in aller Regel flexible und
leistungsfähige Suchmethoden zur Ver-
fügung. Wurde ein Asset gefunden, kann
dieses aus dem MAM-System auf ein „of-
fenes“ File-System übernommen werden.
Leistungsfähige MAM-Systeme überneh-
men häufig auch die Verteilung der Me-
dien-Assets auf verschiedene Standorte
und Medien-Server.
bs.cavok folgt hierbei dem Prinzip der
AdobeBridge: Der Anwender kann unge-
stört auf seinem File-System arbeiten,
die Echtzeitsynchronisation mit einer rela-
tionalen Datenbank findet derweil unauf-
dringlich im Hintergrund statt. bs.cavok
bietet somit zwei unterschiedliche Ar-
beitsumgebungen für eine Medienpro-
duktion an: die Perspektive des File-Ser-
vers und den Zugriff auf eine Bilddaten-
bank. Durch die Echtzeitsynchronisierung
entfällt dabei das traditionell manuell
durchgeführte „Einchecken“ der Assets.
Wie funktioniert die Echtzeit-
synchronisierung?
bs.cavok ermittelt Änderungen in über-
wachten Datenbereichen über spezielle
Schnittstellen und synchronisiert diese
Modifikationen schließlich mit der Da-
tenbank – praktisch in Echtzeit. Wenn
also beispielsweise ein Ordner mit Bild-
dateien in einen anderen Ordner auf dem
File-Server kopiert wird, werden diese Bil-
der automatisch vom Serverprozess in die
Datenbank importiert. Durch die Ana-
lyse-Priorisierung von bs.cavok werden
hierbei File-System-Informationen, Me-
tadaten und Miniaturen parallel aufge-
nommen, so dass eine Visualisierung der
Daten über den webbasierten Client so-
fort erfolgen kann. Darüber hinaus kön-
nen automatisch Kategorisierungen für
die Assets der Bilddatenbank angelegt
werden – Strukturen, die nachträglich
noch ergänzt werden können.
Ein weiterer interessanter Aspekt der
Echtzeitsynchronisierung: Sie prüft u

Das Media-Asset-Management System bs.cavok
32 Publishing Report BERI CHT
publishingreport_32_33.indd 2 05.12.2007 15:26:08 Uhr
33
auch QuarkXPress- und InDesign-Doku-
mente, übernimmt die platzierten Bilder
automatisch in die Bilddatenbank und
verlinkt sie mit dem DTP-Dokument.
Das Rechtesystem
bs.cavok verfügt über ein sehr einfach
zu bedienendes, umfangreiches Rechte-
system zur Verwaltung von Zugriff-,
Such- und Konvertierungsmethoden. Bei-
spielsweise kann über den integrierten
Dateisystem-Browser bestimmt werden,
welcher Benutzer oder welche Benutz-
ergruppe Zugriff auf überwachte Daten-
bereiche, Ordner oder Dateitypen haben
soll. Mit ein paar Handgriffen lassen sich
Zugriffsmechanismen einstellen, die über
die normale Rechtesystematik eines File-
Systems hinausgehen. Mit konfigurier-
baren Filtern ist zudem eine Beschrän-
kung auf Dateien oder Verzeichnisse ab
einem bestimmten Produktionsstatus
möglich.
Das Arbeiten mit dem Web-Browser
Neben der Produktionsumgebung File-
Server bietet bs.cavok eine Webober-
fläche an. Diese gestattet umfangreiche
Recherchen, die Eingabe von eigenen
Metadaten und das Anlegen von Ob-
jektsammlungen, wie man sie von klas-
sischen MAM-Systemen kennt.
Mediendateien werden hierbei je nach Typ
unterschiedlich dargestellt: Eine Video-
datei wird in Keyframes aufgeteilt, eine
PDF-Datei in Seiten. Der Benutzer kann
Texte aus bestehenden Dateien seiten-
weise auslesen und natürlich auch in Tex-
ten suchen. Benötigte Mediendateien las-
sen sich in Objektsammlungen speichern
und an Dritte übergeben – oder direkt
herunterladen.
Die OpenSource ScriptingEngine
In bs.cavok ist eine ScriptingEngine inte-
griert. Somit kann der Systemintegrator
eigene Regeln und Methoden beispiels-
weise für die Datenanalyse und Daten-
konvertierung implementierten. System-
administratoren können bs.cavok direkt
im laufenden Betrieb an die sich häufig
wechselnden Datenformate anpassen.
In der ScriptingEngine werden abhängig
vom Dateityp Perl- oder Shell-Scripte zur
Medienanalyse verwendet und die hier-
aus gewonnenen Informationen in die
Datenbank geschrieben. Die Standard-
Scripte von bs.cavok beinhalten unter
anderem die Ansteuerung von Program-
men des Helios Publishing-Servers, von
Callas PDF-Produkten, Apple QuickTime
oder OpenSource-Software wie Image-
Magick, GhostScript oder PDF-2Text.
Stephan Baum
Baum Systems Deutschland GmbH
s.baum@baum-systems.de
www.baum.systems.de
Fazit
bs.cavok wurde mit Fokus auf die Be-
dürfnisse heutiger Printmedienproduk-
tion ausgerichtet. So ist die Integration
an Web2Print- und PIM-Systeme unter-
schiedlicher Hersteller schnell und ein-
fach möglich. bs.cavok bietet zudem
durch die Ansteuerung der HELIOS bzw.
Mac OS ImageEngines eine sehr große
Flexibilität im Kontext der medienneu-
tralen Datenhaltung.
So ist es auch nicht verwunderlich, dass
baum-systems bereits jetzt namhafte Me-
diendienstleister (Appel-Grafik, Preme-
dia) und Handelshäuser (Schäfer Shop)
als Kunden gewinnen konnte.
n Oliver Treubel
Features
n Web-Client
n On-the-fly-File-Server-Synchronisie-
rung, Konvertierung
n Unterstützung der gängigen Medien-
formate
n Archivierung
n Integrierte Qualitätssicherung
n Rechtesystem
n Protokollierung
n OpenSource ScriptingEngine
BERI CHT Publishing Report 33
publishingreport_32_33.indd 3 05.12.2007 15:26:09 Uhr
34
DAS INTERNET ALS SOCIAL PUBLISHING NETWORK
Das Internet hat sich vom reinen Broadcasting-Modell zum Social Media entwickelt. Diese
Evolutionsstufe zeichnet sich z.B. durch interessensgebundene Vernetzungen innerhalb
einer Gruppe aus. Beispiele sind Foto-Sharing- oder Lifestory-Plattformen. Nur wenn auf
allen drei Ebenen – User, Community und Markt – ein Nutzwert generiert werden kann,
kann von einer erfolgreichen Social-Media-Anwendung gesprochen werden.
Erfolgskriterien im Social Publishing
Jede aussichtsreiche Social-Media-An-
wendung muss zunächst einen persön-
lichen Nutzen schaffen. Bei der Foto-
Sharing-Plattform Flickr besteht dieser
in der Verwaltung und Präsentation von
Bildern. In einem zweiten Schritt erzeugt
Flickr den Nutzen für die Community – in-
dem Wege zur Kommunikation bereitge-
stellt werden. Auf einer dritten Ebene, der
Marktebene, stiftet Flickr den wirtschaft-
lichen Nutzen: Dritten wird die Möglich-
keit eingeräumt, Dienste anzubieten –
Druckservices zum Beispiel. Schließlich
verwendet Yahoo, der Eigentümer von
Flickr, Bilder aus der Community für ei-
gene Travel-Dienste. Der Marktnutzen
einer Social-Media-Plattform ist jedoch
nicht zwingend mit Transaktionen ver-
bunden, er ist auch in Informationen zu
finden.
Die Basis
Ende der 90er-Jahre hat man mit dem Be-
griff Personal (Web) Publishing die Tech-
niken und Tools zusammengefasst, die es
ganz normalen Usern ermöglichen, eine
breite Öffentlichkeit zu erreichen. Die
Grenzen zwischen Massenmedium und
Privatmedium waren durchbrochen, ein
dritter Modus geschaffen. Dieser wird als
Meso Media oder eben als Social Media
bezeichnet und bietet zahlreiche Mög-
lichkeiten in der Many-to-Many-Kommu-
nikation – via Text, Bild, Video, Audio und
Multimedia. Der Konsument der Massen-
medien kann somit jederzeit zum Produ-
zenten sozialer Medien werden.
Die Geburt der Lifestorys
Die Social-Media-Bewegung hat das Web
als einen Ort des gemeinschaftlichen Pu-
blizierens erkannt, aber auch als Platt-
form für die multimediale Produktion von
Geschichte(n). Die sogenannten Lifesto-
rys bedienen beide Ausprägungen. Im
deutschen Sprachraum gibt es zwei Vor-
reiter. Memoloop.de, ein Kölner Social
Community Startup, will „die Landkarte
der gemeinsamen Erinnerungen“ abbil-
den. Einestages.de, ein „Spiegel“-Projekt,
überlässt die Stoffsammlung den Usern,
die redaktionelle Kontrolle behalten sich
die Macher vor. Man will „die Leser zu
Partnern in einem neuen und einmaligen
Projekt“ machen, die zum „Aufbau eines
kollektiven Gedächtnisses unserer Ge-
schichte“ beitragen.
Die Zielgruppe des Social Publishing ist
demnach zum Gutteil deckungsgleich mit
den Produzenten der Inhalte: Menschen,
die ihre Lebensgeschichte beziehungs-
weise biografische Auszüge in digitalen
(web-basierten) Applikationen erzäh-
len und publizieren. Im Schatten von Fa-
cebook entwickelt sich somit ein Typus,
der ausgehend vom persönlichen multi-
medialen Geschichtenerzählen in einem
nächsten Schritt die Möglichkeiten des
Netzwerkes voll zur Geltung bringt. u
34 Publishing Report BERI CHT
publishingreport_34_35.indd 2 05.12.2007 15:27:03 Uhr
Die Lifestory-Plattformen
Modellhaft lässt sich diese neue Form
des Personal Publishing anhand der Platt-
formen Storyofmylife.com und dandelife.
com darstellen. Folgende Publishing Ser-
vices werden unterstützt:
n Tagebuch
n Geschichten (Kapitel)
n Profile zur Selbstdarstellung
n Datei-Management (Audio, Video, Bild,
Dokumente)
n Langfristige Verfügbarkeit der Daten
n Genealogie
n Rechteverwaltung
n Netzwerk-Bildung über geteilte Ob-
jekte (Name, Ort, Interesse)
n Gruppenbildung auf Interessen-Basis
Für die User besteht hier durchaus Grund
zur Vorsicht: Wer erst einmal seine Le-
bensgeschichte multimedial hinterlegt
hat – von Export-Möglichkeiten ist der-
zeit nicht die Rede –, kann nicht einfach
den Service-Anbieter wechseln und seine
Inhalte mitnehmen. Die von Storyofmy-
life.com ins Leben gerufene Stiftung soll
das nötige Vertrauen in die Redlichkeit
der angebotenen Services aufbauen.
Dandelife.com definiert sich als „social
biography network“: Ereignisse werden
kollektiv erzählt, eine Geschichte quasi
von unten aufgebaut. Auf der technischen
Ebene ist dandelife.com ein Mashup, weil
Daten und Objekte an einem Punkt ge-
sammelt werden, die auf anderen Platt-
formen wie etwa Flickr liegen. Dann wer-
den die Inhalte mit den Daten anderer
Personen verknüpft. Für die nötige Über-
sicht sorgt dabei eine Timeline.
Im Spannungsfeld zwischen eigenem und
kollektivem Erzählen versuchen diese
neuen Publishing-Tools die Dimensionen
des vernetzen Erlebens einzufangen und
abzubilden. Das Web entwickelt so eine
eigene Formensprache, die aus tech-
nischer Sicht bislang noch nicht realisier-
bar war. Die Timelines stellen dabei eines
der attraktivsten Publishing-Formate dar,
unter anderem, weil sie in andere Web-
dienste eingebaut werden können.
Lifestorys und die drei Nutzen-
ebenen
Persönlichen Nutzen erfährt der Lifestory-
Autor, indem er die Daten seiner Lebens-
geschichte multimedial verwalten und
erweitern kann. Eine langfristige Garan-
tie für die Verfügbarkeit bietet dabei das
Fundament für eine fortlaufende Erzäh-
lung. Zudem lassen sich die persönlichen
Daten mit denen der Familien-Mitglieder
verknüpfen. Hier tritt der Community-
Nutzen in Erscheinung – konkret: die Ver-
Thomas N. Burg
Socialware
burg@socialware.at
www.socialware.at
netzung von gemeinsamen Geschichten
und Bekanntschaften.
Und der wirtschaftliche Nutzen?
Es bleibt die Frage nach den Geschäfts-
modellen. Wie lässt sich ein Service dieser
Art finanzieren und profitabel gestalten?
Die existierenden Geschäftsmodelle mu-
ten noch etwas seltsam an, man schafft
sich Hintertüren. So versteht sich dande-
life.com als eine Art Broker, der Nutzer-
profile und -geschichten an Unternehmen
verkaufen will. OurStory.com stellt sich
vor, via Opt-In Profile für Studienzwecke
zu verkaufen. Kontextualisierte und ziel-
gruppengenaue Werbung sind wie die
Premium-Accounts weitaus nachvollzieh-
barere Finanzierungsmittel. Druckereien
und andere Dienstleister können da-
rüber hinaus die Lebensgeschichten in
gedruckter Form oder auf DVD offline
verfügbar machen.
Fazit
Lifestory-Services sind eine Folgeer-
scheinung der zunehmenden Digitalisie-
rung unserer Gesellschaft. Zum Erfolgs-
modell werden sie sicher nur dann, wenn
viele ganz normale Menschen ihre Lebens-
geschichte(n) – und sei es nur für die ei-
gene Familie – online erzählen wollen.
n Thomas N. Burg
35
BERI CHT Publishing Report 35
publishingreport_34_35.indd 3 05.12.2007 15:27:04 Uhr
Ja, ich möchte den Publisher kennenlernen
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Zweijahresabo
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la Guide C+U als Begrüssungsgeschenk.
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Publisher-Archiv
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mendossiers. In den Themenbereichen sind alle Einzelartikel ab dem Jahr
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Publisher-Archiv ab 1993
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Ein Lesbarkeitsexperiment, frische CI-Schriften und
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Photoshop CS3
Die Betaversion des Adobe-Bildbearbeitungs-
klassikers im Test
P
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)
Nützliches Know-
how für Publishing-
Praktiker
publishingreport_36.indd 1 05.12.2007 14:57:23 Uhr
37
E-MAIL VS. RSS-FEED –
WAS IST DAS KOMMUNIKATIONSMITTEL DER ZUKUNFT?
Allein der projektbezogene E-Mail-Verkehr hat oft einen riesigen Daten- und Informations-
wust zur Folge. Jochen Baumann und Daniel Wiegand, die Inhaber der FirstSquare GbR, haben
sich deshalb Gedanken zu Kommunikationsalternativen gemacht. Am Beispiel des RSS-
Feeds zeigen sie, wie man beim Informationsaustausch die Übersicht behalten kann.
Steigende Bandbreite – Fluch oder
Segen?
Die Internetverbindungen werden immer
schneller, die Kosten stetig geringer, die
heimischen Festplatten immer größer. Da-
tenintensive Unterhaltungsportale wie
YouTube profitieren seit Langem von die-
ser Entwicklung. Die Nutzer speichern
Medien aller Art und jeder Größe auf ih-
ren Rechnern und verschicken sie an Be-
kannte oder Kollegen – per E-Mail natür-
lich. Das vervielfacht den Verkehr auf der
Datenautobahn eminent.
Anderes Beispiel: Viele global agierende
Firmen arbeiten in dezentralen Struk-
turen. Teammitglieder sind mitunter über
den gesamten Erdball verteilt. Ihr Haupt-
kommunikationsmittel: die E-Mail.
Nachteile der E-Mail-Kommuni-
kation
Über Projektmailinglisten findet oft ge-
nug unnötiger Mailverkehr statt, der die
Kommunikation aufbläht und verkompli-
ziert. Die Archivierung der Mails, die Da-
tenspeicherung, gegebenenfalls die Ak-
tualisierung des Projektstandes gestalten
sich zeitaufwendig. Zudem besteht die
Gefahr, dass essenzielle Informationen
verloren gehen.
Eine weitere schwer kalkulierbare Größe
sind die Mailserver. Ein unachtsam ver-
fasster Mail-Betreff, ein unerlaubtes Da-
teiformat als Anhang – nur allzu schnell
landet man auf der Spam-Liste des Emp-
fängers.
Auf zu neuen Ufern
Natürlich hat sich die E-Mail zu Recht
durchgesetzt. Der Großteil der Korrespon-
denz und Dokumentation lässt sich damit
sehr gut abbilden.
Im Internet entwickeln sich neue Wege,
gerade seit dem Aufkommen von Web 2.0
und Ajax. Eine Technologie hat sich be-
sonders hervorgetan: XML – die Basis für
RSS-Feeds. In einem RSS-Feed, auch be-
kannt als News-Feed, werden die Daten
in einer genormten Struktur aufbereitet
und dem Nutzer zur Verfügung gestellt.
Anschließend kann es in unterschied-
lichen Ausgabemedien betrachtet werden.
Daniel Wiegand
FirstSquare Baumann & Wiegand GbR
info@firstsquare.de
www.firstsquare.de
RSS-Feeds werden bisher meist als reine
Informationsquellen genutzt. Die Erzeu-
gung erfolgt in der Regel automatisch.
Beispielsweise wird ein neuer Eintrag im
Newsfeed erstellt, wenn ein Artikel in den
Onlineshop eingepflegt wurde.
RSS-Feeds lassen sich aber auch sehr gut
als Projektwerkzeug einsetzen. Die Betei-
ligten tragen den Status, die Änderungen
und Informationen direkt in ein Projekt-
Feed ein, das allen Personen zur Verfü-
gung steht. Weiterer Vorteil: Man kann
zusätzliche Attribute in entsprechenden
Kategorien zuordnen. So können Infor-
mationen für verschiedene Nutzer einfach
und flexibel gesteuert werden. Das RSS-
Feed lässt sich überall und zu jeder Zeit
aufrufen und archivieren.
Fazit
Als Hauptkommunikationsmittel wird das
RSS-Feed der E-Mail keine Konkurrenz
machen – als unkomplizierte Alternative
in der Projektkommunikation allemal.
n Daniel Wiegand, Jochen Baumann
Beispiel eines RSS Feeds
BERI CHT Publishing Report 37
publishingreport_37.indd 3 05.12.2007 15:38:43 Uhr
6
Instrumente für die Wirbelsäulenchirurgie und Neurochirurgie
Instruments for spine surgery and neurosurgery
105 4 1/8 2,5 55 UT 1820-25
105 4 1/8 3,0 55 UT 1820-30
105 4 1/8 3,5 55 UT 1820-35
105 4 1/8 4,0 55 UT 1820-40
Besonderheiten/Specication
3kant-Schaft, Griff Ø 6,0 mm/triangular shaft, handle Ø 6.0 mm
Reibahle
Awl
Länge in m
m
Length in m
m
Länge in inch
Length in inch
D
urchm
esser außen in m
m
O
uter diam
eter in m
m
Schaftlänge in m
m
Length of shaft in m
m
Breite in m
m
W
idth in m
m
Tiefe in m
m
D
epth in m
m
M
aulbreite in m
m
Jaw
w
idth in m
m
A
rtikel-N
r.
Product no.
150 6 2,0 50 UT 1825-20
155 6 1/8 2,5 55 UT 1825-25
165 6 1/2 3,0 65 UT 1825-30
165 6 1/2 3,5 65 UT 1825-35
165 6 1/2 4,0 65 UT 1825-40
Besonderheiten/Specication
3kant-Schaft/triangular shaft
Reibahle mit Kunststoffgriff
Awl with plastic handle
150 6 2,5/3,5 70 UT 1830-15
Besonderheiten/Specication
4kant-Schaft, mit Hohlkehlen/square shaft, with two grooves
Reibahle mit Hohlkehlen
Awl, grooved
180 7 2,5/7 120 UT 1835-18
Besonderheiten/Specication
4kant-Schaft, mit Hohlkehle/square shaft, with groove
Reibahle mit Aluminiumgriff
Awl with aluminium handle
Inhalt Katalog D 0506.indd 6 12.05.2006 09:07:04
38
ES MUSS NICHT IMMER PIM SEIN:
ERP GOES DATABASE PUBLISHING
Schon länger existiert die Idee, das Enterprise-Resource-Planning-System als zentrale Daten-
quelle für die Produktion von Printmedien zu nutzen. Was aufgrund unflexibler Datenmodelle
und mangelnder Exportmöglichkeiten der Systeme vor einigen Jahren noch undenkbar war,
bietet heute bei bestimmten Aufgabenstellungen eine interessante Alternative.
Der Gedanke an das firmeneigene ERP-
System als Katalogdatenbank liegt nahe.
Schließlich zählt die Stammdatenpflege
seit jeher zu den Kernfunktionen dieser
Systeme. Zudem könnte die vorhandene
IT-Infrastruktur genutzt werden.
Zentrale Produktdatenhaltung
klingt einfach
Man kombiniert also flugs eine Daten-
bank-Anwendung für mehrere User mit
einer gut strukturierten Benutzerober-
fläche und schafft die Möglichkeit, Sach-
merkmale und Beschreibungen für einen
Artikel zu erfassen sowie eine Export-
Schnittstelle.
Klingt einfach. Ist aber nicht so. Daten-
pflege, die Einbindung von Dateien, die
Selektion der Daten und ihre Export-
möglichkeiten entpuppen sich häufig als
Stolpersteine auf dem Weg zum ERP ge-
stützten Publishing.
Worum geht’s eigentlich?
Ob man beim Database Publishing dem
ERP den Vorzug vor einem PIM-System
geben soll – allein diese Fragestellung
löst in der Regel eine heftige Diskussion
aus. Deshalb soll an dieser Stelle aus-
schließlich auf technische Vorausset-
zungen für eine Printproduktion einge-
gangen werden.
Beim Database-Publishing-System kön-
nen zwei grundlegende Systematiken
unterschieden werden: Entweder die
schnelle, weil direkte Generierung von
druckfähigen Endseiten (meistens im PDF
Format) ohne Bearbeitungsmöglichkeiten
in einem DTP Programm. Oder der flexible
Weg, bei dem DTP Dokumente automa-
tisch erzeugt werden, die noch im DTP-
Programm nachträglich bearbeitet wer-
den können.
Grundlage für beide Wege ist ein struk-
turierter Datenexport häufig im XML-
oder CSV-Format. Er enthält alle print-
relevanten Informationen.
Im Klartext heißt das aber: Neben den
eigentlichen Inhalten werden auch In-
formationen über die Sortierung von
Produktgruppen, Artikelnummern oder
Eigenschaften wie Fettdruck oder Kursiv-
stellung benötigt. Auch müssen die Steuer-
attribute, die man für die regelbasierte
Ausgabe von Templates benötigt, ge-
pflegt werden.
Ein Praxisproblem des Database Publi-
shings ist heute also weniger die Ausgabe
in den Druck. Mit den richtigen Werkzeu-
gen lässt sich so gut wie jedes Layout um-
setzen. Ein Knackpunkt ist vielmehr die
Qualität der Daten und die Datenpflege.
Hier entscheidet sich, in welchem Umfang
ein ERP-System die Rolle der zentralen
Datenbank übernehmen kann.
ERP zum Ersten: Bildpreislisten-
generierung aus Infor
Wann also bietet es sich an, die Print-
ausgabe über ein ERP auszuführen? Drei
Beispiele aus der Praxis: Ein Industrie-
unternehmen wollte eine individuelle und
schnelle Generierung u
Generierte Katalogseiten auf Basis
von ERP-Daten
38 Publishing Report BERI CHT
publishingreport_38_39.indd 2 02.01.2008 16:05:42 Uhr
39
seiner Preislisten im PDF-Format. Als Ba-
sis sollte das interne ERP-System Infor
dienen. Die unternehmenseigene IT-Ab-
teilung implementierte Felder zur Pflege
der Produktbezeichnung und verschie-
dener Sortierkriterien. Die Nachpflege
der Informationen erfolgte aufgrund der
Masse in Excel und wurde in Infor im-
portiert.
Um ein flexibles Werkzeug an der Hand
zu haben, wurde die Zuordnung der Bild-
daten sowie die inhaltliche Strukturie-
rung der Preisliste ebenfalls mit Excel-
Dateien vorgenommen. Die Generierung
der Preislisten übernimmt nun eine An-
wendung, die den CSV-Export aus Infor
mit der Excel-Strukturdatei zu einer XML-
Datei verarbeitet, diese über XSLT forma-
tiert und im PDF-Format ausgibt.
… zum Zweiten: Produktkataloge
aus proALPHA
Ein Unternehmen der Messtechnik-
branche wollte die Katalogproduktion op-
timieren: weg vom manuskriptgesteuer-
ten, hin zum systemgesteuerten Ablauf.
Das eigene ERP-System proALPHA sollte
als zentrale Datenquelle fungieren. Über
die Sachmerkmalsleiste wurden alle tech-
nischen Merkmale der Produkte abgelegt.
Dazu gehörten Beschreibungen und Bild-
zuordnungen ebenso wie fremdsprach-
liche Übersetzungen.
Die entsprechenden Selektions- und Sor-
tierkriterien wurden in zusätzlichen Feld-
ern erfasst. Der Datenexport im CSV-
Format wird nun von einer separaten
Anwendung in ein „printfähiges“ XML-
Format umgewandelt, es wird zuerst in-
haltlich analysiert, sortiert und dann in
eine neue Struktur gebracht.
Die XML-Datei wird schließlich in ein Lay-
outprogramm importiert und nach defi-
niertem Regelwerk automatisch zu ein-
zelnen Katalogseiten formatiert.
… und zum Dritten: Print- und
Onlinekataloge aus Navision
Die Anforderungen des Unternehmens
aus der Medizinbranche waren geradezu
klassisch: Die Produktion der Printkata-
loge sollte den höchstmöglichen Auto-
matisierungsgrad erreichen, der Online-
katalog sollte auf die gleiche Datenbasis
zugreifen. Weniger klassisch war dagegen
die Vorgabe, das eigene ERP-System Na-
vision für die zentrale Datenverwaltung
einzusetzen. In Zusammenarbeit mit der
IT-Abteilung wurde das System wie folgt
konzipiert: Navision spiegelt die Kata-
logdaten in eine Produktionsdatenbank,
auf die für die Medienerstellung zuge-
griffen wird.
Die Ausleitung erfolgt über InDesign und
Oliver Frömmer
SDZeCOM
o.froemmer@sdz-medien.de
www.sdzecom.de
eine Datenbankanbindung. Bilder und
Dokumente werden in Navision automati-
siert in die entsprechenden Tabellenfelder
eingetragen. Die Produktgruppenstruktur
wird an die Katalogstruktur angepasst
und zusätzliche Felder zur Steuerung von
Auszugskatalogen integriert.
ERP – einfach und effektiv
ERP-Systeme können sehr wohl als Basis
für das Database Publishing dienen, wo-
bei sich auch komplexe Layouts umsetzen
lassen. Natürlich hat die Eingabe von Pro-
duktinformationen und den notwendigen
Steuerinformationen für eine automati-
sierte Medienerstellung seine Grenzen.
Bei der Datenpflege und Verwaltung kom-
plexer Produktinformationen sind PIM-
Systeme häufig ERP-Systemen überle-
gen. Zudem lassen sich hier mit einfachen
Mitteln Freigabe-Workflows definieren,
Übersetzungsprozesse abdecken oder in-
dividuelle Datenexporte einrichten.
Für Unternehmen, die solche Anforde-
rungen aufgrund ihrer Produktpalette
oder ihrer Zielmärkte nicht erfüllen müs-
sen, oder die erste Erfahrungen mit der
datenbankgestützten Printproduktion
sammeln wollen, ist der Weg über das
ERP-System eine empfehlenswerte Alter-
native.
n Oliver Frömmer
Exportierte ERP-Daten werden als
XML oder PDF-Dateien aufbereitet
BERI CHT Publishing Report 39
publishingreport_38_39.indd 3 02.01.2008 16:05:46 Uhr
UR-
GESELLSCHAFT
JAGD-
GESELLSCHAFT
ZI VI LI SI ERTE
GESELLSCHAFT
I NDUSTRI E
GESELLSCHAFT
I NFORMATI ONS-
GESELLSCHAFT
WI SSENS-
GESELLSCHAFT
VI RTUELLE
GESELLSCHAFT
MEDI A 3. 0
KONSOLEN
GAMI NG
VI RTUELLE WELTEN
VI RTUAL REALI TY
ALWAYS- ON
SEMANTI C WEB
FUTURE-
COMMUNI CATI ON
PRI NT
RADI O
TV
I NTERNET
EMAI L
WEB 2. 0
PODCAST
WEBLOGS
WI KI
SOCI AL COMMERCE
MOBI LE
© TRENDONE NI LS MÜLLER COMMUNI CATI ONS / I DEE: NI LS MÜLLER / KONZEPT: TORSTEN REHDER / REALI SI ERUNG: FORMAT DESI GN
URLAUTE &
SPRACHE
SCHRI FT
STEI NTAFEL
SCHRI FT
PAPI ER
BUCHDRUCK
ZEI TUNG
LI TFASSSÄULE
FOTOGRAFI E
TELEFONI E
N I L S M Ü L L E R C O M M U N I C A T I O N S
40
DER TREND BIN ICH – VOM KONSUMENTEN ZUM MACHER
„Handlungsrelevante Trendforschung auf der Basis von Micro-Trends unterstützt die Kunden
von TrendONE, den Zeitgeist zu erfassen und bedeutende Marketingentwicklungen frühzei-
tig zu erkennen“, so Geschäftsführer Nils Müller. Jörg Oyen sprach mit Sven Tollmien und
Daniel Bischoff über die Entwicklungen im Kommunikations- und Medienbereich.
Was ist ein Trend?
In der soziologischen Definition ist ein
Trend eine Tendenz, eine Richtung, die
eine bestimmte Entwicklung ankündigt.
Er ist kein zufälliges Phänomen, sondern
wird durch eine gewisse Auffassung, von
einem „Zeitgeist“ innerhalb der Gesell-
schaft getragen. Diese gesellschaftlichen
Trends und deren Verlauf zu antizipieren
und diese Erkenntnisse nutzbar zu ma-
chen, ist die große Herausforderung der
Trendforschung.
Aktuelle Trends im Web 2.0
Soziale Netzwerke sind derzeit das große
Web-2.0-Thema. Beispiel Facebook: Des-
sen Gründer Mark Zuckerberg hat mit
dem zweitgrößten Sozialen Netzwerk
hinter MySpace eine virtuelle Plattform
geschaffen, die sich das ungeschriebene
Gesetz zunutze macht, dass jeder jeden
über sechs Ecken kennt. Hier kommt der
altbewährten Mund-zu-Mund-Propa-
ganda ein neuer Stellenwert zu: Die Mit-
glieder der Social Networks empfehlen
sich untereinander beispielsweise die be-
sten Handwerker in ihrem Umkreis, ge-
ben sich Kauftipps oder raten zu diesem
oder jenem Rechtsanwalt. Werbeverbote
werden auf diese Art umgangen, aner-
kannte Produkt- und Dienstleistungsbe-
rater wie „Öko Test“ oder „Stiftung Wa-
rentest“ bekommen plötzlich Konkurrenz
von den Konsumenten selbst.
Das Problem der Meinungsmache
Soziale Netzwerke mutieren also durch-
aus unbemerkt zu Meinungsmachern.
Nicht umsonst wird Web 2.0 auch als Mit-
mach-Internet bezeichnet. An sich eine
gute Idee, doch diese Gestaltungsfreiheit
bringt auch Gefahren mit sich. Dürfen
beispielsweise Inhalte, die von anonymen
Anwendern ins Netz gestellt wurden, mo-
difiziert werden? Ab wann wird ins Per-
sönlichkeitsrecht eingegriffen? Wann
müssen Inhalte sogar – zum Schutz der
Allgemeinheit – verändert werden? Die
Wahrscheinlichkeit, dass es bei Social-
Network-Portalen künftig „kostenfrei“
Lektoren à la Wikipedia gibt, die alle Ar-
tikel umgehend redigieren, ist bei der
steigenden Anwenderzahl jedenfalls äu-
ßerst gering.
Das Problem der Markenartikler
Unter dem Strich bedeutet das Social-
Network-System für einen Markenartik-
ler, der seine werbliche Botschaft, seine
Produktkommunikationsmaßnahme, als
„Recommendation Marketing“ platzie-
ren will: Er wird nur im Sozialen Netzwerk
aufgenommen, wenn sich unabhängige
Meinungsmacher (Opinion Leaders) der
Botschaft annehmen, er seine eigene
Meinung authentisch wiedergeben kann
und er damit indirekt eine Fangemeinde
mit Inhalten versorgt. Der Haken: Die
Meinungsmacher sind schwer oder über-
haupt nicht steuerbar – unabhängig eben.
Dass eine erfolgreiche Platzierung in
„ehemals werbefreien“ Web-Commu-
nitys wie Facebook trotz einiger Hürden
möglich ist, hat Red Bull mit seiner
Branded Application „Roshambull“ ge-
zeigt. Die Online-Version des weithin be-
kannten u
40 Publishing Report BERI CHT
Die Entwicklung von der Informations-
gesellschaft zu Media 3.0.
publishingreport_40_41.indd 2 17.12.2007 15:39:49 Uhr
41
Kinderspiels „Schere, Stein, Papier“ passt
zum Grundgedanken des Sozialen Netz-
werks und wirbt für den Getränkeherstel-
ler, ohne den Benutzer mit Werbe-Pop-
Ups oder Ähnlichem zu nerven.
Womit wir wieder beim Thema Trend wä-
ren: Die großen Player Google, Amazon,
Ebay und Yahoo öffnen sich und stellen
ihre APIs (Programm Schnittstellen) für
Marketingzwecke auch der Öffentlichkeit
zur Verfügung. Diese Entwicklung hat
Redbull genutzt und mit „Roshambull“
eine Anwendung speziell auf Facebook
zugeschnitten, die sich problemlos in die
Nutzerprofile integrieren lässt. Der Bene-
fit war schnell spürbar: 60.000 Nutzer in
der ersten Woche nach dem Launch.
Das Problem der Haltbarkeit
Waren früher Informationen eher lang-
lebig, weil aufwendig in der Erstellung,
ist der Zeitwert eines Prospektes heutzu-
tage oft schon nach 24 Stunden überholt.
Mehr und mehr vermischen sich die An-
lauf- und Fundstellen für Informationen.
Der digitale Lifestyle mag den Zugang zu
Informationen vereinfachen, wer aber
nach der „richtigen“ Auskunft im Infor-
mationsdschungel sucht, sehnt sich
schnell nach Orientierungshilfen. Ein –
stetig wachsender – Teil der Konsumenten
ist im Zuge dessen inzwischen dazu über-
gegangen, werbliche Botschaften auf
YouTube zu betrachten, zu bewerten und
manchmal auch passend zu kommentie-
ren. Die offenen Fragen hier: Wer erstellt
qualitativ hochwertige Informationen?
Wer besitzt die Gabe, aus vielen Quellen
die Essenz zu filtern und angemessen auf-
zubereiten? Wer stellt intelligente Infor-
mationsfilter zusammen, vergleichbar mit
den elektronischen Programm-Guides
(EPGs) bei digitalen Aufzeichnungsgeräten?
Von der Informationsgesellschaft
zur Media-3.0-Gesellschaft
In der Informationsgesellschaft (Media
1.0) wurden die Informationen aus einer
Lean-Back-Haltung aufgenommen: Der
Konsument befand sich in einer Art Down-
Jörg Oyen
oyen.de
mail@oyen.de
www.oyen.de
load-Situation und ließ die Inhalte der
Medien passiv auf sich einwirken.
Web 2.0 revolutionierte die Medien. Aus
dem passiven Entertainment-Schema des
Media 1.0 bewegte sich der Konsument
nun in eine Move-Forward-Haltung. Der
User ergriff die Chance, seine Texte, Vi-
deos, MP3s und Fotos hochzuladen und
sie dann einer globalen Öffentlichkeit
vorzustellen – das Self-Publishing war ge-
boren. Soziale Netzwerke wie MySpace
oder YouTube verhalfen Media 2.0 zum
Durchbruch. In Media 2.0 zählte vor allem
die eigene Produktion von Inhalten sowie
die Kollaboration mit anderen. Inhalte
waren nicht mehr an bestimmte Medien
gebunden, und das Sendeprinzip lautete
„on demand“. Überall löste das Mitma-
chen das alte Prinzip des Anbietens und
Veröffentlichens ab.
Media 3.0 ist eine weitere mediale Evo-
lutionsstufe, die jedem Einzelnen neue
Optionen bietet. Der Konsument lebt und
interagiert innerhalb der Medien (Jump-
In-Haltung). Für die Gesellschaft ist nicht
länger nur ihr Wissen, sondern ihre Krea-
tivität ein ausschlaggebender Wirtschafts-
faktor (Self-Expansion). Media 3.0 ist ak-
tiv und intelligent.
n Jörg Oyen
Die Trendforscher Sven Tollmien und
Daniel Bischoff von TrendONE.
Tollmien@TrendONE.de
Bischoff@TrendONE.de
www.TrendONE.de.
BERI CHT Publishing Report 41
oyen.de
Mitspieler gesucht: Auf der Branded Application
„Roshambull“ können sich User zu Schere, Stein,
Papier herausfordern.
publishingreport_40_41.indd 3 17.12.2007 15:39:52 Uhr
Mai 2007
Quark Interactive Designer
®
,
die QuarkXPress 7 Erwei-
terung für die Erstellung
interaktiver Flash
®
(SWF)
Präsentationen, erhält
den MacWorld Award
April 2007
QuarkXPress 7.2 steht als
kostenloser Download mit
vielen Verbesserungen
und Quark XPert Tools Pro
- 15 kostenlosen Power-
XTensions - zur Verfügung
Oktober 2007
Quark präsentiert die
neue Generation von
Quark Publishing System
®
7
auf der IfraExpo 2007
Dezember 2007
Quark veröffentlicht
QuarkCopyDesk
®
7, die
neueste Version der
erstklassigen Software zur
Text- und
Bildbearbeitung
euro.quark.com
N
ovem
ber
2007
Q
uark stellt kostenloses
Update
Q
uarkXPress 7.31
zur Verfügung, das
M
icrosoft W
indows Vista
®
zertifiziert und
M
ac O
S
®
Leopard
kom
patibel ist
September 2007
Quark unterstützt neues
Farbsystem Pantone
®
Goe™und liefert damit
größere Farbauswahl und
bessere Farbspezifikation
für Grafikdesigner
Juni 2007
Quark gibt das Erscheinen
des neuen QuarkXPress
Server
®
7, Quarks Technolo-
gie für dynamisches
Publishing, bekannt
März 2007
Quark lädt Kreativprofis
ein, auf kostenlosen
Trainings-Events in ganz
Europa Multi-Channel-
Design live zu erleben
A
ugust
2007
Q
uark eröffnet neue
Niederlassung
in
Silicon
Valley und
stockt Sales-
Abteilung, Kundenservice
und
Produktentwicklung
weiter auf
Juli 2007
Quark gibt bekannt, dass Studenten weltweit ihre QuarkXPress
®
Lizenzen während ihres Studiums jetzt auch für kommerzielle
Zwecke nutzen dürfen
Februar 2007
Kostenlosen technischen
Support für QuarkXPress
gibt es jetzt auch für
deutsch- und französisch-
sprachige Kunden unter
08000 49 1234
Januar 2007
Quark optimiert mit aktuellem
Universal-Update
QuarkXPress 7.1
Performance und trägt
Kundenwünschen Rechnung
Ein Jahr mit Quark
© 2007 Quark, Inc. Alle Rechte vorbehalten. Quark und mit Quark zusammenhängende Marken sind Marken oder eingetragene Marken von Quark, Inc. und der
entsprechenden verbundenen Unternehmen in den USA und/oder anderen Ländern. Flash ist eingetragenes Marken von Adobe Systems Incorporated. Alle an-
deren Marken sind Eigentum der betreffenden Markeninhaber. Preisangaben unter Vorbehalt. Alle Preise verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer, Versand- und
Verpackungskosten. Preise im Handel können variieren.
Besuchen Sie uns: euro.quark.com/de
publishingreport_42.indd 1 10.12.2007 13:12:55 Uhr
43
MOMENT, AUFNAHME, BILDBAND – EIN MAKING OF
Am 9. April 2006 brach Andreas Klotz auf zu den Tafelbergen in die abgelegene Gran Sabana
im Süden Venezuelas. Im Gepäck ein Notizbuch, zwei digitale Spiegelreflex-Gehäuse, drei
Objektive, 16 Akkus (für jeden Tag einen), jede Menge Speicherkarten – und das Bestreben,
ein Buch über die Reise zu schreiben.
Im August 2007 konnte der Abenteurer
200 fertige Ausgaben seines Werks aus
der Digitaldruckerei abholen. Klingt ein-
fach, war einfach … gut durchdacht.
Nach ausführlichen Tests im Vorfeld der
Tour hatte sich Andreas Klotz entschie-
den, alle Reisefotos in maximaler Auflö-
sung im RAW-Format abzuspeichern. Die
Canon EOS 20D lieferte im Schnitt 7,5 bis
8 Megabyte große Rohdaten pro Bild. Da-
mit passten also rund 230 Aufnahmen auf
eine 2-Gigabyte-Speicherkarte. Natürlich
war für ein Laptop oder einen mobilen
Bildspeicher kein Platz im Rucksack. Wo
hätte man die Stromschlucker fernab jeg-
licher Zivilisation auch aufladen sollen?
Andreas löschte also erkennbar schlechte
Bilder jeden Abend direkt von seiner Ka-
mera. So kam er mit „nur“ 2.000 Aufnah-
men nach Hause.
Die Texte entstanden am MacBook Pro:
manchmal im Büro, meistens zu Hause,
im Garten, unterwegs. Nach einer ersten
Vorsortierung blieben 639 Bilder in der
engeren Wahl. Diese wurden in Apple
Aperture importiert, gesichtet und sor-
tiert. Das Layout dann mit InDesign CS2
realisiert. Eingeladen wurden die relativ
kleinen JPEGs – das geht deutlich schnel-
ler als mit den großen TIFFs. So konnte
der Globetrotter bereits vor der zeitauf-
wendigen Bildbearbeitung festlegen, wel-
cher Anteil den Bildern zukommen sollte
und welche Ausschnitte die Eindrücke der
Reise am besten wiedergeben würden.
Die eigentliche RAW-Entwicklung der 300
verwendeten Fotos fand in Photoshop
CS2 mit dem enthaltenen Camera-Raw-
Modul statt. Andreas betrachtete Bild für
Bild, öffnete jedes mit individuellen Ein-
stellungen. Neben den Photoshop-Op-
tionen für Tiefen, Helligkeit, Kontrast und
Sättigung überzeugte vor allem die Mög-
lichkeit, die Belichtung nachträglich zu
korrigieren. Das Feature macht Belich-
tungsreihen während der Aufnahme
schlicht überflüssig. Die Schärfung be-
sorgte der Weltenbummler abschließend
mit dem Filter „Selektiver Scharfzeichner“.
Andreas Klotz
Geschäftsführer TiPP 4 GmbH
ak@tipp4.de
www.tipp4.de
Zunächst wurden die Bilder in RGB – im
16-Bit-Modus – verarbeitet. In der Regel
folgten lediglich eine Tonwertkorrektur
und eine minimale Gradationskurvenan-
passung, danach bereits die Umwand-
lung in CMYK. Zuletzt dann die Reduzie-
rung auf 8 Bit und ein wiederum sehr
individuelles Schärfen. Abschließend spei-
cherte Andreas seine Kunstwerke als un-
komprimierte TIFFs ab.
Die einzelnen Kapitel hat der Autor, Foto-
graf, Layouter, Lithograf und Setzer in Per-
sonalunion in InDesign zu einem Buch zu-
sammengefasst, einige Male zu Kor-
rekturzwecken ausgedruckt und an-
schließend in ein hochauflösendes PDF
exportiert. Gedruckt wurde mit einer HP
Indigo auf dem sehr hochwertigen Papier
Galaxi Keramik. Die Intensität, Brillanz
und Farbsättigung dieser Digitaldrucke
wären im Offsetdruck sicher nur schwer
zu erreichen gewesen. Das Ergebnis kann
sich wahrlich sehen lassen: ein bildstarkes
Abenteuer auch für Reisefaule. Zu bestel-
len auf www.auyanbuch.de.
n Andreas Klotz
BERI CHT Publishing Report 43
Ein schönes Beispiel, was durch die beschriebene Bild-
bearbeitung noch rauszuholen ist ...
publishingreport_43.indd 3 10.12.2007 17:39:10 Uhr
44
ADAM PIMS STUDIO: KATALOGMANAGEMENT
AUS EINER HAND
Kataloge sind kurzlebig, Kunden müssen immer wieder aufs Neue angesprochen werden.
Die große Herausforderung für den international agierenden Produktmanager besteht des-
halb in der zielgruppengerechten Präsentation neuer Produkte auf unterschiedlichen, sich
ständig wandelnden Märkten. Kurzum: Im Produkt- und Katalogmanagement sind Wach-
samkeit und organisatorisches Können gefragt.
Der Idealfall
Ein Musterkatalog, der eine ganze Kata-
logfamilie steuert, wäre sicher für jeden
Produktmanager dieser Kategorie eine
große Arbeitserleichterung. Vom „Verhal-
ten“ des Mutterkataloges könnten seine
Ableger lernen – sobald er sich verändert,
ziehen sie einfach mit. ADAM Software
erbringt mit der Lösung PIMS den Beweis,
dass dieser Ansatz die Katalogproduktion
tatsächlich um ein Vielfaches verein-
facht.
Ein Fallbeispiel
Ein Produktmanager soll ein Produkt in
den Markt einführen. Als European Product
Manager (EPM) versorgt er die Kollegen
in den einzelnen Ländern, die Country
Product Manager (CPM), mit den rele-
vanten Informationen rund um die Pro-
dukteinführung. Bald jedoch stapeln sich
die unterschiedlichsten Angaben auf
ihren Schreibtischen, und die Verwirrung
lässt nicht lange auf sich warten: „Wel-
che Version der Produktbeschreibung soll
jetzt eigentlich in den Katalog kommen?“
Das zuständige Design-Studio macht zur
gleichen Zeit Doppelschichten, um eine
herausragende Layoutkomposition zu
kreieren, „aber welche Fotovariante ist
nun für unseren Katalog vorgesehen?“
Unser Chef-Produktmanager muss rea-
gieren und möglichst schnell den zustän-
digen Stellen die erforderlichen Informa-
tionen zuspielen. Genauer: Es gilt, am
Ende jedem Marktplatz, jeder Zielgruppe
den passgenau zugeschnittenen Katalog
zu präsentieren. Denn jeder Markt ist un-
terschiedlich, die Erwartungen differieren.
Auch wenn das Produkt dasselbe ist,
muss es von Region zu Region anders
präsentiert werden – und das betrifft
nicht nur die Sprache. Selbstverständlich
will der Produktmanager dabei immer
sein „Baby“ wiedererkennen – und zwar
in jeder Katalogversion.
Für eine erfolgreiche Symbiose aus Markt-
und Produkttreue bietet sich der Einsatz
von PIMS an. Die Lösung aus dem Hause
ADAM Software stellt unserem Produkt-
manager ein Interface des Musterkata-
logs zur Verfügung. Nach dem WYSIWYG-
Prinzip kann er dem Produkt u
Online und Offline Werbemittel
mit Hilfe von PIMS effizient
erstellt
44 Publishing Report BERI CHT
publishingreport_44_45.indd 2 05.12.2007 15:47:23 Uhr
45
seinen Vorstellungen entsprechend ein
Gesicht geben. Per Mausklick wird eine
Abfrage aktiviert, die den EPM daran er-
innert, alle produktspezifischen Daten-
felder ausfüllen und Links zu Bildern, Do-
kumenten etc. einzutragen. Er kann dabei
in alle Ebenen des Katalogs vorstoßen.
Sobald die Eingaben gespeichert sind,
werden die Country Product Manager au-
tomatisch benachrichtigt. Jetzt kann der
jeweilige CPM das neue Produkt in sei-
ner Katalog-Version positionieren. Ein in-
tegrierter „Dummy Proof Wizard“ beglei-
tet ihn durch die Übersetzung, Bildauswahl
und länderspezifische Dokumente. Dabei
hält sich der CPM immer eng an die Vor-
gaben des EPM.
Einsatz in Mechelen
Ein Fallbeispiel aus dem echten Leben:
Das US-Unternehmen Stanley Works Inc.
mit Sitz in New Britain, Connecticut, ist
ein weltweit agierender Komplettanbie-
ter für Handwerkszeuge, Aufbewahrungs-
lösungen und Befestigungssysteme. Die
Europa-Zentrale in Mechelen, Belgien,
koordiniert die Dependancen des Unter-
nehmens in 25 europäischen Ländern.
Stanley Works Europe hat sich für PIMS
entschieden, weil man die Produktkom-
munikation europaweit auf einen ge-
meinsamen Nenner bringen wollte, ohne
aber die lokalen Marktbedürfnisse zu
ignorieren. Mit dem Einsatz von PIMS
wurde das Datenmanagement in Me-
chelen zentralisiert, ein European Product
Manager definiert die Attribute eines
neuen Produkts, die Country Product Ma-
nager erhalten klare Vorgaben zur Wei-
terverarbeitung. Sam Van Ongeval, Pro-
jektmanager bei Stanley, rechnet mit
einem Return On Investment in weniger
als einem Jahr – unter anderem dank der
Zeit- und Kostenersparnis durch die Auto-
matisierung und Datenwiederverwer-
tung. Dabei sei der Mehrwert für den
Kunden durch verbesserte Markenpflege
noch gar nicht mit eingerechnet, so Van
Ongeval.
Fazit
PIMS ist insbesondere für Unternehmen
geeignet, die mit einem großen Produkt-
sortiment aufwarten. Außerdem für Fir-
men, die Produkte mit relativ kurzer Markt-
präsenz oder Artikel mit ähnlichen
Merkmalen vertreiben. Mit PIMS können
Pieter Casneuf
Adam Software NV
pieter@adam.be
www.adam.be
komplexe und stark fluktuierende Daten-
bestände benutzerfreundlich gepflegt
und aus einer zentralen Datenbank mit
klar definierten Richtlinien und Zugriffs-
rechten zur Verfügung gestellt werden.
Über ADAM Software
ADAM Software ist ein Anbieter für Me-
dienmanagement-Lösungen mit Sitz in
Deinze, Belgien. Zu den Kunden gehören
namhafte Unternehmen wie Microsoft,
Stanley oder Philips Medical. Zum Motto
von ADAMs „Let the Media Flow“ passt
der eigene Anspruch, für den Marketing-
Bereich zu leisten, was ERP-Systeme in
der Produktion vollbringen: eine signifi-
kante Erhöhung der Effizienz. Die Einar-
beitungszeit in die Software wird dabei
durch die intuitiv steuerbare Benutzer-
oberfläche auf ein Minimum reduziert,
Datenbestände können ohne lange Ein-
führungen schnell und pointiert aufberei-
tet werden. Der Benefit: Kostenreduktion,
verbesserter Time-to-Market-Wert und
maximale Kontrolle bei jedem Schritt in
einem komplex strukturierten Marketing-
Workflow. n Martina Borgschulze
BERI CHT Publishing Report 45
publishingreport_44_45.indd 3 05.12.2007 15:47:26 Uhr
DIBT
Z-15.7-252
Zulassung
vom 03.07.06
für Bautechnik Berlin
Deutsches Institut
Egcodorn
Querkraftdorne für sehr hohe statische Belastungen mit Zulassung DIBT Z-15.7-252
Bezeichnung Artikel nummer Typ Gewicht kg/St. Preis €/St.
Für Querkraftaufnahme
zugelassen,
Aufnahme von Längs-
bewegung
DNB050 DNB50 3,02 auf Anfrage
DNB070 DNB70 4,53 auf Anfrage
DNB095 DNB95 6,63 auf Anfrage
DNB120 DNB120 9,00 auf Anfrage
DNB150 DNB150 13,48 auf Anfrage
DNB210 DNB210 19,66 auf Anfrage
DNB300 DNB300 34,59 auf Anfrage
DNB350 DNB350 38,36 auf Anfrage
DNBSON* DNBSON - auf Anfrage
Für Querkraftaufnahme
zugelassen,
Aufnahme von Längs-
und Querbewegung
DQB050 DQB50 4,27 auf Anfrage
DQB070 DQB70 6,44 auf Anfrage
DQB095 DQB95 8,62 auf Anfrage
DQB120 DQB120 11,21 auf Anfrage
DQB150 DQB150 16,11 auf Anfrage
DQB210 DQB210 24,19 auf Anfrage
DQB300 DQB300 37,89 auf Anfrage
DQB350 DQB350 45,59 auf Anfrage
DQBSON* DQBSON - auf Anfrage
* Sonderabmessungen
Für Sonderkonstruktionen, komplette Abschalsysteme mit Egcodorn und Stremaform, sprechen Sie mit unserer Anwendungstechnik.
Anwendungstechnische Hinweise, Bemessungstabellen und Berechnungshilfen für die Egcodorne finden Sie in unserer Broschüre
Egcodorn/Egcodübel.
Egcodorn
Brandschutzmanschette F120
Bezeichnung Artikel nummer Preis €/St.
Bitte Egcodorn-/Egcodübel-Typ angeben. Bei
Standardabmessungen nur die Fugenbreite angeben.
Sonderabmessungen nach Angabe.
EDBRAND auf Anfrage
Wir fertigen auch komplette Fugenlösungen, Brandschutzfuge F90, sprechen Sie mit unserer Anwendungstechnik.
Egcodorn
Querkraftdorne für Querkraftaufnahme und dynamische Belastung mit Zulassung vom DIBT Z-15.7-112
Bezeichnung Artikel nummer Typ Gewicht kg/St. Preis €/St.
Für Querkraftaufnahme
und für dynamische
Belastung zugelassen,
Aufnahme von Längs-
bewegung
EDND20 DND20 2,62 auf Anfrage
EDND22 DND22 3,19 auf Anfrage
EDND25 DND25 4,92 auf Anfrage
EDND28 DND28 7,56 auf Anfrage
EDND30 DND30 8,42 auf Anfrage
EDND35 DND35 14,19 auf Anfrage
EDND40 DND40 20,55 auf Anfrage
EDNDSON* DNDSON - auf Anfrage
* Sonderabmessungen
Für Sonderkonstruktionen, komplette Abschalsysteme mit Egcodorn und Stremaform, auch bei zusätzlicher Aufnahme für dynamische
Belastung in der Fuge, sprechen Sie mit unserer Anwendungstechnik.
44 technol ogi en f ür di e baui ndust ri e 45
FRANK – seit über 40 Jahren ein Begriff
für Qualität und kundenorientierte Lösungen.
Der hochbelastbare, korrosionssi-
chere Querkraftdorn Egcodorn über-
trägt höchste Kräfte bei minimalen
Bauteildicken. Durch den Einsatz des
Egcodorns können aufwändige Scha-
lungsarbeiten im Bereich von Dilata-
tionsfugen vermieden werden. Das
einmalige Korrosionsschutzsystem
und die Verwendung von hochwer-
tigen Materialien garantieren höchste
Sicherheit.
Für den Egcodorn liegt eine allgemei-
ne bauaufsichtliche Zulassung vom
Deutschen Institut für Bautechnik,
Berlin vor.
Dilatationsfugen sind geeignete
konstruktive Maßnahmen, die bau-
physikalisch bedingte Verformungen
(Temperatur, Schwinden, Kriechen)
ermöglichen. Hier ist das bevorzugte
Anwendungsgebiet des Egcodorns.
Diese querkraftschlüssigen Fugenaus-
bildungen werden deshalb heute mit
dem hoch entwickelten Querkraftdorn,
dem Egcodorn, ausgebildet.
Egcodorn –
das Edelstahl-Dornsystem
Optimale Krafteinleitung in den
Beton
Höchste Kraftübertragung bei
minimalen Bauteildicken
Einfachste Fugenausbildung
Höchste Korrosionssicherheit durch
hochwertige Edelstahlausführung
Aufnahme von Längs-/Querbewe-
gung
Einfachste Einbauweise
Kostengünstig
Mit Feuerwiderstandsklasse F120
I
I
I
I
I
I
I
I
Auch Sonderkonstruktionen
möglich wie z. B.
Komplette Abschalsysteme mit
Egcodorn und Stremaform
Sonderlösungen für die Aufnahme
von dynamischen Belastungen in
der Dehnfuge
I
I
Komplettes Abschalsystem mit Egcodorn und
Stremaform als Dehnfugenabstellung fertig montiert
und zur Baustelle geliefert.
Konventionelle Fugenausbildung Optimale Konstruktion mit dem Egcodorn
Anwendungsbeispiele
egcodorn quer kr af t dor ne egcodorn quer kr af t dor ne
FULL SERVICE BEI DER EINFÜHRUNG VON PIM UND DATABASE
PUBLISHING – WIRKUNGSVOLLER KNOWHOW TRANSFER
Die Gründe für die Einführung von PIM-Systemen und Database Publishing sind vielfältig.
Die Ergebnisse häufig leider sehr eintönig. Mangelnde Kenntnisse über die vielfältigen
Möglichkeiten dieser Systeme auf Kundenseite und zu wenig Sensibilität für Gestaltung
bei manchem Anbieter führen leider viel zu oft dazu, dass der individuell gestaltete Katalog
oder gar ein ganzes Corporate Design der Automatisierung geopfert wird.
„Unser Katalog ist so schön individuell
gestaltet – aber jetzt muss ich automa-
tisieren und da wird wohl diese ganze
Individualität verloren gehen.“ Dies war
der Stoßseufzer der Marketingleiterin
eines Mittelständlers auf einer Fach-
tagung, die sich – ohne sich beraten
zu lassen – einen ersten Überblick über
die Möglichkeiten von Database Pub-
lishing Systemen machen wollte. Was
passierte hier? Database Publishing
wurde weitgehend als regelbasierte Voll-
automatisierung wahrgenommen. Bei al-
ler Berechtigung dieses Ansatzes, gerade
aufwändiger gestaltete Katalogprojekte
lassen sich auf diese Weise nicht zufrieden-
stellend automatisieren.
Diese Erkenntnis ist nicht neu, wird aber
gerne von PIM-System-Anbietern ver-
schwiegen. Natürlich nicht ganz zu un-
recht. Welcher Kunde – und der ist für die
Erfassung der Daten im PIM-System in
der Regel verantwortlich – ist in der Lage
vor seinem geistigen Auge die Layouts
entstehen zu lassen, die er gerade in einer
abstrakten Erfassungsmaske befüllt?
Das Kernproblem bei der Einführung
von PIM und Database Publishing
Produktions Knowhow das bisher über-
wiegend extern bei einer Werbeagentur
eingekauft wurde soll durch ein die Auto-
matisierung ersetzt werden. Häufig wird
dabei jedoch übersehen, dass der Dienst-
leister neben dem Produktions Knowhow
auch den Willen zur grafischen Gestal-
tung und besonderes Augenmerk auf die
inhaltliche Qualität der Daten, also Texte
und Bilder legt. Der Kunde glaubt eine
Tätigkeit der Agentur zu übernehmen
– in Wirklichkeit ist es aber ein ganzes
Bündel. Da meistens auch noch zusätz-
liche Aufgabenstellungen wie zusätzliche
Fremdsprachenfassungen oder die Redu-
zierung der Time to Market mit hinzukom-
men führt dies sehr schnell zur Überforde-
rung des Kunden und seiner Mitarbeiter.
Ein intelligenter Weg dies zu vermeiden ist
die Einführung von PIM und Database Pub-
lishing durch einen Mediendienstleister.
Neben der Einrichtung des PIM Systems
und der Programmierung der Database
Publishing Templates kann dieser auch
die Datenerfassung und Erstproduktion
des Kataloges erledigen.
Der Kunde erhält dann für die Folgeauf-
lagen oder Fremdsprachenfassungen ein
funktionierendes, weil umfassend ge-
testetes System mit dem er innerhalb
kürzester Zeit produktiv arbeiten kann.
Gleichzeitig verfügt er über Ansprech-
partner beim Dienstleister, die, da Sie
selbst mit der Lösung produziert haben,
effektivsten Support bieten können.
Die Preis- und Sortimentsliste der
Max Frank GmbH und Co KG
Das Hauptinformations- und Verkaufsme-
dium dieses klassischen Mittelständlers
ist die jährlich in mehreren Fremdspra-
chen erscheinende Preis- und Sortiments-
liste. Der Umfang beträgt ca. 140 Seiten.
Seit Jahren wurde dieses Objekt kom-
plett manuell durch den Mediendienst-
leister produziert. Im Zuge der Neuge-
staltung des Corporate Design sollte auch
die Preis- und Sortimentsliste neu konzi-
piert werden. u
46
46 Publishing Report BERI CHT
Der Frank Hauptkatalog wurde
mit Mediando und IQuest.comet
automatisiert erstellt.
publishingreport_46_47.indd 2 05.12.2007 15:48:01 Uhr
Abstandhalter mit Federball-Clip
aus Gießbeton für waagrechte und senkrechte Bewehrung
Bezeichnung Artikel-
nummer
Betondeckung
mm
Gewicht
kg/100 St.
Sackinhalt
St.
Gewicht
kg/Palette
Preis
€/100 St.
für Stahl von Ø 4 - 10 mm AB20HRF 20 2,4 500 500 8,15
AB25HRF 25 3,2 250 340 8,30
AB30HRF 30 3,9 250 410 8,75
AB35HRF 35 4,8 250 500 8,90
AB40HRF 40 5,5 250 570 9,05
AB45HRF 45 7,3 200 604 9,45
AB50HRF 50 8,5 200 700 9,60
für Stahl von Ø 4 - 10 mm AB25HVF 25 4,6 250 480 8,70
AB30HVF 30 5,9 250 610 9,25
AB35HVF 35 7,1 250 730 9,45
AB40HVF 40 8,3 250 850 9,65
AB45HVF 45 11,0 200 900 10,10
AB50HVF 50 12,8 200 1044 10,25
Verpackung: 40 Sack/Palette. Weitere Typen aus Gießbeton auf Anfrage. Geprüft nach DBV-Merkblatt „Abstandhalter“ (7/02) DBV-c-L/F/T/A.
Kombi-Abstandhalter
Faserbetonabstandhalter mit Kunststoffleiste, für nicht begangene Bewehrung speziell in Fertigteilwerken geeignet
Artikel nummer Herstellungslänge
cm
Betondeckung
mm
Gewicht
kg/St. St./Palette Gewicht
kg/Palette
Preis
€/St.
KOMBI20100* ca. 100 mit 5 Abstandhaltern 20 0,22 1500 350 1,21
KOMBI25100 ca. 100 mit 5 Abstandhaltern 25 0,22 1000 240 1,30
KOMBI30100 ca. 100 mit 5 Abstandhaltern 30 0,24 1000 260 1,36
KOMBI35100 ca. 100 mit 5 Abstandhaltern 35 0,28 750 230 1,56
KOMBI40100 ca. 100 mit 5 Abstandhaltern 40 0,32 500 180 1,78
KOMBI45100 ca. 100 mit 5 Abstandhaltern 45 0,35 400 160 2,04
KOMBI50100 ca. 100 mit 5 Abstandhaltern 50 0,40 300 140 2,19
* Bei Betondeckung 20 mm halbrunde Form der Abstandhalter. Keine Lagerware. Lieferzeit auf Anfrage.
Schräg geschnittene Abstandhalter ab Betondeckung 30 mm möglich, Aufpreis +20%, Lieferzeit ca. 5 Arbeitstage.
Geprüft nach DBV-Merkblatt „Abstandhalter“ (7/02) DBV-c-L/F/T/A.
Kombi-Abstandhalter
Faserbetonabstandhalter mit Baustahlschiene, für nicht begangene Bewehrung speziell in Fertigteilwerken geeignet
Artikel nummer Herstellungslänge
cm
Betondeckung
mm
Gewicht
kg/St. St./Palette Gewicht
kg/Palette
Preis
€/St.
KOMBST20110 ca. 110 mit 6 Abstandhaltern 20 0,39 2000 800 1,36
KOMBST25110 ca. 110 mit 6 Abstandhaltern 25 0,40 1000 420 1,47
KOMBST30110 ca. 110 mit 6 Abstandhaltern 30 0,45 1000 470 1,52
KOMBST35110 ca. 110 mit 6 Abstandhaltern 35 0,51 1000 533 1,73
KOMBST40110 ca. 110 mit 6 Abstandhaltern 40 0,53 750 418 1,93
KOMBST45110 ca. 110 mit 6 Abstandhaltern 45 0,56 750 440 2,19
KOMBST50110 ca. 110 mit 6 Abstandhaltern 50 0,64 600 404 2,34
Keine Lagerware. Lieferzeit auf Anfrage.
Geprüft nach DBV-Merkblatt „Abstandhalter“ (7/02) DBV-c-L/F/T/A. Verteilereisen innerhalb dem Vorhaltemaß der Betondeckung.
12 technol ogi en f ür di e baui ndust ri e 13
Flächenabstandhalter werden eingesetzt, um die
Einhaltung der Betondeckung bei Bau werken und
Bauteilen aus Stahlbeton vor und während des Betonie-
rens sicherzustellen.
Faserbeton, die optimale Material-
kombination mit Ortbeton
Hohe Druckfestigkeit, keine
Verformung bei Hitze und Kälte,
absolute Einhaltung der Beton-
deckung
Gut geeignet für wasserundurch-
lässigen Beton, keine Haarrisse
zwischen Abstandhalter und Beton
Große Auflagefläche – kein
Eindrücken in die Schalung
Enorme Lohnkosteneinsparung
durch schnelles und einfaches
Verlegen
Feuerbeständig entsprechend der
Höchstforderung der DIN 4102 –
Klasse 1A (nicht brennbar)
I
I
I
I
I
Ideal für Sichtbeton, geringer Schalungskontakt –
sicher und rationell in der Anwendung und Verlegung
abstandhal ter aus f aser bet on f l ächenabstandhal ter aus f aser bet on
Die Aufgabenstellung
Da die bestehende Preisliste über Jahre
„gewachsen“ und wegen ihres teilweise
journalartigen Charakters bei den Kunden
sehr beliebt war, sollte kein zu radikaler
Schnitt erfolgen. Um zusätzlich dem Leit-
satz der Max Frank GmbH „technologien
für die bauindustrie“ gerecht zu werden,
genügte es nicht die einzelnen Artikel zu
listen, es musste die umfassende Kompe-
tenz des Herstellers kommuniziert werden.
Die Aufgabe ist also einen Katalog der im
stetigen Wechsel aus strukturierten Pro-
duktdaten und unstrukturierten Informa-
tionen besteht innerhalb eines PIM Sy-
stems abzubilden. Frei gestaltete Seiten
mussten ebenso automatisch updatefä-
hig sein wie alle Tabellen. Eine rein tem-
platebasierte Produktion war also von
vornherein ausgeschlossen. Da sich jähr-
lich weniger als 20% der Seiten komplett
ändern, wurde das Hauptaugenmerk auf
die Automatisierung der Tabellen und
Fremdsprachenfassungen gelegt.
Die konkrete Lösung
Als PIM-System wurde Mediando ge-
wählt. Das Database-Publishing System
IQuest.comet wurde per Soap daran an-
gebunden. Wobei die gesamte Infra-
struktur zunächst bei der Agentur vor
Ort eingerichtet wurde. Die Datenerfas-
sung erfolgte ebenfalls durch Agentur-
personal. Das Database Publishing Sy-
stem wurde so konfiguriert dass sowohl
regelbasiert Produktdaten und Tabelle-
ninhalte als auch frei gestaltet unstruk-
turierte redaktionelle Inhalte verarbeitet
werden konnten.
Da ein qualitativ hochwertiger Katalog
mit stark individueller Prägung das Ziel
war, hätte diese Produktion das Personal
des Kunden überfordert. Daher wurde zu-
nächst der komplette Katalog einmal in
der deutschen Masterfassung durch die
Agentur gestaltet und gesetzt. Mit den
dabei gesammelten Erfahrungen wurde
die Gesamtlösung nochmals verfeinert
und eine erste Fremdsprachenfassung
produziert. Parallel dazu wurde beim Kun-
den das PIM System eingeführt und die
Mitarbeiter konnten – ohne den sonst üb-
lichen Zeitdruck – sorgfältig am System
geschult werden.
Nachdem diese Vorbereitungsarbeiten
alle erfolgreich abgeschlossen wurden
konnte das Live-System am zuvor defi-
nierten Stichtag von der Agentur zum
Kunden übertragen werden.
Nach einer kurzen Projektschulung konn-
ten die Mitarbeiter des Kunden unmittel-
bar mit der Produktion weiterer Fremd-
Stephan Venus
venus.werbeagenturgmbh
sv@venus-werbung.de
www.venus-werbung.de
sprachenfassungen beginnen. Da die
Agentur via Soap jederzeit Zugriff auf
die Kundendaten hat, können Supportan-
fragen und eventuell komplexere Layouts
trotzdem schnell und unkompliziert erle-
digt werden.
Die Vorteile
n Der Kunde erhält ein praktisch fehler-
freies PIM-System.
n Der Kunde übernimmt Zug um Zug nur
soviel Arbeit wie er organisatorisch in
den Griff bekommt.
n Die Produktionssicherheit bleibt beste-
hen, bzw. wird sogar noch erhöht.
n Das Corporate Design des Kunden wird
vollständig und ohne Einschränkungen
umgesetzt.
n Der Support wird durch Personen ge-
leistet die selbst mit dem System pro-
duzieren.
n Sofern vom Kunden gewünscht kann
die Agentur zu jedem Zeitpunkt in den
Produktionsprozess eingreifen.
n Trotz einem hohen Anteil individuell
gestalteter Seiten ist der Aufwand des
manuellen Finishing überschaubar.
n Fremdsprachenfassungen sind in we-
nigen Stunden – weitestgehend auto-
matisiert – anzufertigen.
n Stephan Venus
47
BERI CHT Publishing Report 47
publishingreport_46_47.indd 3 05.12.2007 15:48:03 Uhr
48
NEUES VON SUMMERSOFT: SUSO.PUBLISH RELEASE 2.0
Das bewährte Database-Publishing-System suso.PUBLISH präsentiert sich in neuem Ge-
wand: Die Version 2.0 bietet viele zusätzliche Features. So prüft eine automatische Vali-
dierung, ob das Projekt ausspielbar ist. Für mehr Benutzerfreundlichkeit sorgt außerdem
eine Verknüpfungsanzeige der Tabellen-Hierarchie. Der zeitintensive Prozess der Manu-
skript- und Layouterstellung wird dadurch deutlich vereinfacht.
Seit der letzten Neuerung, der Integration
des TemplateDesigners, können suso.PU-
BLISH-Anwender auch wenig oder gar
nicht strukturierte Dokumente selbst be-
arbeiten. Die in suso.BASE – oder in jeder
anderen XML-exportfähigen Datenbank
– gehaltenen Produkt- und Bilddaten
werden unter WYSIWYG-Bedingungen in-
dividuell aufgebaut. Das früher notwen-
dige Skripting für die Printausgabe ist
nicht mehr notwendig. Nach Abschluss
der redaktionellen und gestalterischen
Tätigkeit erfolgt die vollautomatische Pu-
blikation aus der Datenbasis entspre-
chend dem zuvor definierten Layout. Da-
bei ist das Ausgabeformat, QuarkXPress,
Adobe InDesign oder PDF, frei wählbar.
Änderungen in der Gestaltung können je-
derzeit ganz einfach über die Mastertem-
plates durchgeführt werden.
Bewährtes kann man verbessern
Auch mit suso.PUBLISH 2.0 können ge-
fürchtete Last-Minute-Änderungen an der
Quelle, also direkt in der Datenbank, durch-
geführt und danach die Generierung er-
neut gestartet werden. Sprachmutationen
lassen sich im Anschluss an die Überset-
zung in der Datenbank generieren – und
nicht erst nach Fertigstellung und Frei-
gabe der Basissprache im DTP-Programm.
So können gleichzeitig deutsch- und
fremdsprachige Publikationen hergestellt
werden. Auch länderspezifische Beson-
derheiten, wie Währungen oder Maßein-
heiten, werden automatisch ausgetauscht.
Der Variantenreichtum in der Gestaltung,
aber auch die Einhaltung eines einheit-
lichen Corporate Designs ist durch die fle-
xible Handhabung von Seiten-, Block-
und Regeltemplates gewährleistet. Ein
endgültiges Finish kann auch in QuarkX-
Press oder Adobe InDesign erfolgen, z.B.
für Sonderseiten, individuelle Ergän-
zungen und Einschübe.
Zusätzliche Features für ein leichteres
Layouting
Zu den zufriedenen suso-Anwendern
zählt u.a. der Deutsche Fachverlag, der
mit der Version 2.0 seinen Hotelführer
2008 generierte. Auch „Botzian & Kirch“
gehört zum Kundenstamm. Der unter dem
Namen „Die Sparschweine“ bekannte Di-
rektvertrieb für Läpp- und Poliertechnik
produziert seinen Gesamtkatalog mit
suso. Sie und andere Anwender können
sich bei suso.PUBLISH 2.0 über zahlreiche
neue Features freuen: Neben der bereits
erwähnten Validierung und der Verknüp-
fungsanzeige in der Tabellen-Hierarchie
kann bei der PDF-Generierung nun be-
reits innerhalb der Vorschau die Ausspie-
lung in ein nicht druckverbindliches PDF
abgespeichert werden. Außerdem können
über die Vorschau einzelne Layouts bzw.
Datenknoten innerhalb des Layouts über-
prüft werden. Damit nicht genug: Das
Tool kann eine komplette Ausspielung
darstellen, so dass auf einem Client-PC
kein DTP mehr zur Ansicht nötig ist. Und
last but not least wurde die nützliche In-
dex-Funktion um die Einstellungen „von
- bis“ und „Listendarstellung“ erweitert.
Übrigens: Wer die neuen Features selbst
prüfen möchte, dem bietet summersoft
eine unverbindliche Testinstallation an.
n Martina Borgschulze
Hansjörg B. Gutensohn
summersoft Softwarelösungen GmbH
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48 Publishing Report BERI CHT
Die neue Version
suso.PUBLISH 2.0
publishingreport_48.indd 2 05.12.2007 15:49:24 Uhr
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publishingreport_49.indd 1 05.12.2007 15:03:00 Uhr
50
MEHR RAUM UND ZEIT FÜR KREATIVE KÖPFE –
PIXELBOXX OPTIMIERT MARKETING-PROZESSE
Was sind eigentlich die Aufgaben des Marketings? Die Erarbeitung kreativer Konzepte?
Das Marketing-Management? In der Theorie vielleicht. Die Praxis sieht anders aus: Knapp
94 Prozent ihrer Zeit verbringen Marketing-Experten mit Problem-Management. Um wirk-
lich erfolgreich zu sein, sollte sich das Marketing auf seine Kernkompetenz konzentrieren.
Und das setzt optimierte Prozesse voraus.
Der Druck steigt –
Marketing im Wettbewerb
Die kreativsten Köpfe in einer Marketing-
Abteilung können keine genialen Ideen
produzieren, wenn sie vom Tagesge-
schäft aufgefressen werden. Und dieses
Geschäft wird immer härter: Das fängt bei
der Wirtschaftslage an, die immer wettbe-
werbsintensiver und in der „Time-to-Mar-
ket“ immer wichtiger wird. Da nicht nur
die Konkurrenz wächst, sondern auch die
Medienkanäle, stehen Marketing-Exper-
ten unter Zwang, immer mehr Kommuni-
kationsmittel zu erstellen. Dauernd müs-
sen sie neue Zielgruppen berücksichtigen,
innerhalb und außerhalb des betreuten
Unternehmens oder der eigenen Agentur.
Entsprechend müssen alle Marketing-Akti-
vitäten und Kommunikationsmittel ziel-
gruppenspezifisch und angepasst an den
jeweiligen Markt aufbereitet werden. Es
ist eine traurige Tatsache, dass nur die
Anforderungen wachsen – nicht aber das
Budget. Dennoch muss der Markenauf-
tritt schlüssig, zielgruppengerecht und
ohne Medienbrüche präsentiert werden.
Wie aber soll eine Marketing-Abteilung
diesen Aufgaben gerecht werden, ohne
dass sich die Mitarbeiter klonen?
Marketing gibt es jetzt auch mit
System!
In der Produktion sind standardisierte IT-
abgebildete-Prozesse längst üblich. Sie
sichern Synergiepotenziale, Preisvorteile
und das Qualitätsmanagement optimal
ab, sowohl in der internen Fertigung wie
auch bei externen Lieferanten. Im Mar-
keting ist diese Vorgehensweise noch die
Ausnahme: Es fehlen standardisierte Pro-
zesse, die verhindern, dass Mitarbeiter
durch „nicht-werteschöpfende-Tätig-
keiten” überlastet sind. Es fehlen effi-
ziente Kontroll- und QM-Tools. So bleiben
Potenziale zur Steigerung von Produktivi-
täts- und Kosteneffizienz ungenutzt, inter-
disziplinäre und übergreifende Synergie-
effekte werden nicht ausgeschöpft. Über-
spitzt und provozierend gesagt: Das Mar-
keting arbeitet ohne System.
Marketing-Management-Systeme opti-
mieren die Arbeit des zentralen Marke-
tings und sichern so die Zukunfts- und
Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.
Dazu braucht es ein Werkzeug, das Pro-
zesse optimiert und verwaltet. Das dem
Marketing hilft, Maßnahmen zu kontrol-
lieren und zu evaluieren. Und das Kosten-
effizienz und Transparenz durch Synergie-
potenziale erreicht.
Der Weg zum Marketing-Manage-
ment-System
Genau hier kommt die Pixelboxx GmbH
ins Spiel. Der Dortmunder Dienstleister
bietet mit seinem gleichnamigen Mar-
ketingtool einen konsequent modularen
Aufbau mit mehr als 200 praxiserprobten
Modulen, Modulpaketen und Paket-
lösungen sowie webbasierte Lösungen.
Pixelboxx ermöglicht einen hohen Automa-
tisierungsgrad und gewährleistet über of-
fene Standards die Interoperabilität auch
in heterogenen Unternehmensnetzen. u

Pixelboxx im Einsatz bei Storck
50 Publishing Report BERI CHT
publishingreport_50_51.indd 2 05.12.2007 15:50:43 Uhr
51
Enterprise
Resource
Planning
Customer
Relationship
Management
Content
Management
System
Product Data
Management
Cross Media
Publishing
Product
Information
Management
eProcurement
Quality
Assurance
„Internationale Markenartikler und die
meisten Hidden Champions nutzen Media
Asset Management und Marketing-Ma-
nagement-Lösungen längst und arbeiten
hocheffektiv damit“, konstatiert Dagmar
Kröplin, Geschäftsführerin der Pixelboxx
GmbH. „Überraschend ist nur, wie viele
Unternehmen mit selbst gebastelter
Software unterwegs sind.“ Dagmar
Kröplin weiß, wovon sie spricht: Pixelboxx
zählt Global Player wie Henkel, Metro
und Storck zu seinen Kunden. Pixelboxx
wird international für die Verwaltung von
Print-, Online- und elektronischen Medien
eingesetzt. Es verwaltet alle Medienfor-
mate, speichert Media Assets medienneu-
tral und liefert sie auch „medienspezi-
fisch“ aus. So bietet diese Lösung mehr
als nur ein intelligentes MAM-System –
in Verbindung mit Partnerlösungen ist sie
ein ganzheitliches System, das das Spek-
trum des effektiven Marketings problem-
los abdeckt:
n Content-Management-System
n Product Data Management
n Product Informations Management
n eProcurement
n Enterprise Resource Management
n Cross Media Publishing
n Quality Assurance
n Customer Relation Management
Pixelboxx ermöglicht seinen Kunden zum
Beispiel, Print- und Video-Werbemateria-
lien weltweit berechtigten Nutzern zum
kostenpflichtigen Download oder über
einen automatisierten CD-Versand zur
Verfügung zu stellen. Das internationale
Marketing wird unter anderem durch
automatische Datenübernahme, auto-
matischen Datenabgleich und automa-
tische Datenaktualisierung gestützt und
nutzt dabei Informationen aus Drittappli-
kationen wie dem SAP-System. Außer-
dem wird die Prozesskette skizziert und
anhand von umfassenden, skalierbaren
Daten und Flows dargestellt. Das zen-
trale Marketing fasst schließlich alle rele-
vanten Daten im Brandbook zusammen.
Voller Service für zufriedene Kunden
„Abstimmungsprozesse werden verein-
facht“, erklärt Dagmar Kröplin die Vor-
teile von Pixelboxx. „Der Automati-
sierungsgrad solcher Lösungen strafft
Workflows und sorgt für gleichbleibende
Datenqualität. Interoperabilität ermög-
licht die Nutzung vorhandener Applika-
tionen und deren Effizienzsteigerung.“
Pixelboxx begleitet seine Kunden darüber
hinaus auch beratend in Zusammenarbeit
mit spezialisierten Beratern. Von der Ana-
lyse über die Erstellung einer MPO-Stra-
Dagmar Kröplin
Pixelboxx GmbH
dpi@pixelboxx.de
www.pixelboxx.com
tegie und Implementierungsplanung bis
zum Corporate Change MPO-Portal.
Und das Beste: Die Module der Pixel-
boxx bilden auch spezifische Unterneh-
mensstrukturen genau ab. Auch den ste-
tig ansteigenden Anforderungen an das
internationale Marketing ist die Manage-
ment-Lösung gewachsen: Der Modul-Pool
wächst einfach mit dem Unternehmen.
Durch Einsparungen, Effizienzsteigerung
und Prozessoptimierung amortisieren
sich die Kosten für Pixelboxx bereits nach
einem Jahr. Und was viel wichtiger ist:
Die Marketing-Experten können sich auf
ihre Kernkompetenz konzentrieren. „Ge-
niale Marketing-Ideen brauchen Zeit, um
zum genialen Marketing-Konzept zu rei-
fen“, so Dagmar Kröplin. „Wer in unnötig
schwerfälligen Strukturen und Prozessen
feststeckt, hat diese Zeit nicht – und das
Geschäft machen dann die anderen.“ Ein
gut funktionierendes Marketing-Manage-
ment-System verhilft zu einem konsisten-
ten Markenauftritt – und sichert damit
den nachhaltigen Unternehmenserfolg.
n Martina Borgschulze
BERI CHT Publishing Report 51
Pixelboxx als zentrales
Marketing-Management-
System
publishingreport_50_51.indd 3 05.12.2007 15:50:45 Uhr

WIE LÄSST SICH AUS TRENDS KAPITAL SCHLAGEN?
MIS WEIST MIT IBRAMS DEN RICHTIGEN WEG
Die medienübergreifende Diskussion um „Second Life“ hat gezeigt: Oftmals stehen neue
Technologien im Mittelpunkt des Interesses, die sich auf Anhieb überhaupt nicht gewinn-
bringend nutzen lassen. Um herauszufinden, welches Potenzial solche Trends bieten,
benötigen Unternehmen und Organisationen kompetente Unterstützung. Die Media IT Ser-
vices & Consulting GmbH (MIS) bietet diese Hilfe.
Der IT-Lösungsanbieter hat es sich vor drei
Jahren zur Aufgabe gemacht, im Umfeld
von Marketing, Agentur, Druckvorstufe
und Druck die Workflows seiner Kunden
zu optimieren, Prozesse zu verbessern
und Kosten zu senken. Anfangs agierte
das heute zehnköpfige Team ausschließ-
lich innerhalb der Schaufler Group. Für
diese Vereinigung von zehn spezialisier-
ten Mediendienstleistungsunternehmen
setzten die Mitarbeiter verschiedene IT-
Projekte um. Seit einem Jahr betreut die
MIS auch eigene Kunden. „Wir sind ein
neutraler IT-Dienstleister“, betont Patrick
Lucas, der von Anfang an die Entwicklung
der MIS mitbestimmte.
Von A bis Z –
umfassendes Leistungsspektrum
Zum Angebot der MIS gehören Konzep-
tion, Implementierung und Betrieb von
Mediendatenbanken, Database Pub-
lishing, digitale Foto-Workflows, Soft-
proof und die Entwicklung webbasierter
Lösungen im Bereich Java, PHP, MySQL,
SQL-Server und Oracle. Dazu kommt die
Planung und Umsetzung von Gesamt-
Workflows, die alle genannten Themen
beinhalten und alle Beteiligten in einen
Prozess einbinden.
Web-to-Print – von Anfang an
Lange bevor der Begriff Web-to-Print in
den Fokus der Öffentlichkeit rückte, be-
schäftigte sich das Team um Patrick Lucas
bereits mit der Möglichkeit, Druckvorlagen
online zu erzeugen: „Wir machen das seit
drei Jahren. Anfangs haben wir die not-
wendige Technologie selber programmiert
und eigene Lösungen entwickelt, die wir
dann beim Kunden eingerichtet haben.
Wir stellten jedoch schnell fest, dass wir
nicht die Ressourcen besaßen, um es op-
timal umzusetzen. Dafür ist das Thema
zu komplex“, berichtet Patrick Lucas.
Angesichts der stetig steigenden Anfor-
derungen benötigte MIS eine Lösung, mit
der sich die Bedürfnisse kleiner Unter-
nehmen mit zwei bis drei Mitarbeitern
ebenso gut erfüllen ließen, wie die von
großen Firmen und Konzernen.
Wer will das nicht –
automatisch alles richtig machen
Die Suche nach einer Lösung begann im
Mai 2006, dauerte einige Monate und
führte zu einem eindeutigen Ergebnis:
„Wir haben iBrams als einzige brauch-
bare Software für unsere Anforderungen
identifiziert“, stellt Patrick Lucas fest. Das
Design-Management-System iBrams er-
möglicht Unternehmen die automatisierte
Produktion von Kommunikations- und
Werbemitteln aller Art, basierend auf den
Design-Regeln. Es verwaltet alle Vorlagen
und stellt diese webbasiert zur u

52
52 Publishing Report BERI CHT
publishingreport_52_53.indd 2 10.12.2007 13:09:49 Uhr
53
Verfügung. Auf diesem Weg verbreiten
sich neue Regeln und Kommunikations-
vorgaben ohne Verzug, und es kommen
immer nur die aktuell gültigen Vorlagen
zum Einsatz. Die Entscheidung von MIS,
iBrams für seine Kunden einzusetzen,
hatte mehrere Gründe: „Zum einen ist
das Produkt schon sehr lange erfolgreich
im Einsatz. Die Entwickler um Andreas
Michalski haben veritable Erfahrung mit
großen und kleinen Projekten gesammelt
und einfach schon sehr viele interessante
Dinge umgesetzt“, beschreibt Christian
Spiller, der IT-Verantwortliche bei MIS und
ergänzt: „Außerdem war iBrams zu die-
sem Zeitpunkt das einzige Produkt, das
mit Adobe InDesign voll auf einem Indus-
triestandard basierte und das in der Lage
war, am Ende des Web-to-Print-Prozesses
wieder ein offenes InDesign-Dokument
auszugeben.“

Jedem das Seine – flexible Modelle
für jeden Kunden
Die Umsetzung von Web-to-Print-Pro-
jekten bedeutet in der Regel einen sehr
starken Eingriff in die Organisationsstruk-
turen eines Unternehmens. Da ist Über-
zeugungskraft gefragt: „Nicht jeder Mit-
arbeiter versteht auf Anhieb, warum seine
bisherige Arbeitsweise im Interesse des
Unternehmens verändert werden soll“,
so Patrick Lucas. „In der Regel gewöhnen
sich alle Beteiligten jedoch schnell an die
neuen Prozesse.“ Die MIS kann in solchen
Fällen aufgrund ihrer eigenen Geschichte
und mit ihrer Kompetenz im Druck- und
Prepress-Bereich eine fundierte Beratung
bieten und die richtige Lösung finden.
„Gerade bei Web-to-Print-Projekten rei-
chen allgemeine IT-Kenntnisse nicht aus.
Man muss wissen, welche spezifischen
Anpassungen in jedem Fall notwendig
sind, um die Anforderungen bestmöglich
zu erfüllen“, so Patrick Lucas. Um allen
Kunden den Einsatz von iBrams zu ermög-
lichen, bietet MIS flexible Lizenzmodelle.
Kleine Unternehmen können die Lösung
über ein ASP-Angebot mieten, wenn sie
beispielsweise nur wenige Flyer produzie-
ren wollen. Größere Kunden erhalten da-
gegen auf Wunsch eine volle Lizenz und
können so die Möglichkeiten von iBrams
uneingeschränkt nutzen.
Erfolg in der Praxis:
Kostensenkung um 30 Prozent
Nach der Entscheidung für iBrams Mitte
2006 gelang es der MIS schnell, auch
seine Kunden von den Vorteilen dieser
Lösung zu überzeugen. Immerhin gab es
zu diesem Zeitpunkt bereits namhafte
Patrick Lucas
Media IT Services & Consulting GmbH
lucas@media-it-services.de
www.media-it-services.de
Referenzen, darunter eine Händler-Or-
ganisation mit einigen Tausend Filialen,
MAN Nutzfahrzeuge, L’Oréal und Quelle,
die mit iBrams die dezentrale Herstellung
von Werbemitteln vereinfachten und ver-
besserten.
Die Möglichkeiten des Design-Manage-
ment-Systems umfassen neben der Bereit-
stellung von Vorlagen auch die Optimie-
rung von Prozessen. So setzt MAN Nutz-
fahrzeuge das Tool für einen Überset-
zungs-Workflow ein, um Broschüren in
unterschiedliche Sprachversionen zu über-
setzen. „Natürlich gibt es immer Wider-
stände, wenn gewohnte Prozesse ge-
ändert werden, aber insgesamt ist das
Feedback sehr positiv“, berichtet Patrick
Lucas aus den Kundengesprächen. Dabei
besteht der Erfolg nicht nur in transparen-
teren Abläufen, sondern auch in konkreten
Einsparungen. Die Kosten für die Werbe-
mittelproduktion liegen mit iBrams um
bis zu 30 Prozent niedriger als bei einem
herkömmlichen Workflow. Dazu tragen
Faktoren wie gesparte Litho- und Druck-
kosten oder ein geringerer Übersetzungs-
aufwand bei. Der Return-on-Invest ist da-
mit nach 18 bis 24 Monaten erreicht.
n Tanja Diallo, freie Journalistin
BERI CHT Publishing Report 53
Media-Asset-Manage-
ment System bei MAN.
publishingreport_52_53.indd 3 10.12.2007 13:09:58 Uhr
54
DAS RICHTIGE WERKZEUG –
AUTOMATISCHE FORMATADAPTION MIT IQUEST.ADAPTER
Von groß auf klein, von hoch auf breit – eine Anzeige auf verschiedene Formate zu bringen,
gestaltet sich bislang schwierig. Zur automatischen Formatadaption werden überwiegend
komplexe Produktions- oder Brandmanagement-Systeme benutzt. Dass es auch einfacher
geht, zeigt WERK II, Anbieter des High-End-Database-Publishing-Systems IQuest.comet.
Die richtige Adaption
Wenn eine Basisanzeige im Format
210 x 297 an die Maße 290 x 112 ange-
passt werden muss, kann man das Doku-
ment nicht einfach proportional skalie-
ren. Vielmehr müssen die grafischen
Elemente nach gestalterischen Regeln er-
zeugt werden.
So etwas erfordert hochkomplexe Adap-
tions-Tools, glauben Sie? Von wegen.
Der IQuest.Adapter von WERK II bietet
eine unkomplizierte Lösung. Dabei setzt
das Tool vor allem auf die einfache Ein-
gabe der Adaptionsregeln. Diese Regeln
müssen von einem geschulten Anwender
verständlich definiert werden und in
einem Standard-DTP-Programm wie
Adobe InDesign möglich sein. Eine breit
eingesetzte Formatadaption erleichtert
den Workflow – sofern die Regeln intui-
tiv und einfach zu bedienen sind.
Das richtige WERKzeug
Und genau das bietet der IQuest.Adap-
ter: Er stellt dem Anwender InDesign-
Werkzeuge zur Verfügung, die intuitiv
grafisch zu bedienen sind und sich naht-
los in die normale Bedienung von InDe-
sign einfügen. Mit „Nägeln“ kann der
Grafiker Flächen und Ränder fixieren.
Über eine Palette wählt der Grafiker in-
haltliche Regeln. Damit kann er Inhalte
eines Textrahmens definieren, wenn bei-
spielsweise die Schriftgröße an die Rah-
menbreite angepasst werden soll, ohne
dass der Zeilenfall verändert wird. Wenn
eine Fläche einen fixen Abstand zu einem
Text haben soll, kommt der „Magnet“
zum Einsatz. Außerdem können mühelos
Bildausschnitte definiert werden, die bei
der Vergrößerung und Verkleinerung
eines Bildrahmens verwendet werden
sollen.
In Verbindung mit den Standard-Data-
base-Publishing-Funktionen von IQuest.
comet lassen sich mit dem IQuest.Adap-
ter Anzeigen auch automatisch individu-
alisieren und personalisieren. Der ein-
zelne Anwender kann solche Adaptionen
direkt in InDesign vornehmen, oder sie
erfolgen vollautomatisch über den InDe-
sign-Server.
Die richtige Infrastruktur
Eine aufwendige Datenbankinfrastruktur
wird für die Eingabe der Regeln in InDe-
sign nicht benötigt. Besitzen Sie das ent-
sprechende DTP-Programm und das
IQuest.Adapter-PlugIn, so sind Sie voll-
kommen gerüstet. Über eine Batch-Ver-
arbeitung können sogar auf jedem ein-
zelnen Arbeitsplatz die Adaptionen von
Anzeigendokumenten vollautomatisch
durchgeführt werden.
Darüber hinaus können die mit Adap-
tionsregeln versehenen InDesign-Doku-
mente in MAM- oder Brandmanagement-
Systemen verwaltet werden. Mit der
InDesign-Server-Schnittstelle werden von
diesen Systemen auch servergestützt die
Formatadaptionen ausgeführt.
Fazit: IQuest.Adapter ist eine vollständig
skalierbare Lösung und unterstützt den
einzelnen DTP-Arbeitsplatz ebenso wie
eine komplette InDesign-Server-Farm. u
54 Publishing Report BERI CHT
Intuitive Eingabe von
Adaptionsregeln

publishingreport_54_55.indd 2 05.12.2007 15:51:26 Uhr
55
Die richtige Verknüpfung
Wichtig zu wissen: Ein Dokument einfach
zu adaptieren, reicht häufig nicht aus.
Deshalb bietet der IQuest.Adapter eine
Vielzahl anderer Database-Publishing-
Funktionen. Neben der Formatadaption
können auch Inhalte angepasst werden,
zum Beispiel die Sprache oder regionale
Bezüge. Und wie bereits beschrieben kön-
nen Anzeigen für lokale Händlerhinweise
und ähnliches personalisiert werden.
Der richtige (Aus-)Blick
Neben seinem Einsatz auf dem Gebiet der
Anzeigenadaption bietet IQuest.Adapter
viele andere Möglichkeiten wie die Adap-
tion von Point-of-Sale- und Point-of-In-
formation-Unterlagen oder auch die An-
passung von Informationsbroschüren an
unterschiedliche Anzeigen.
Und weil sich die Menschen, die mit DTP-
Programmen arbeiten, ständig weiterent-
wickeln, macht das auch der IQuest.Ad-
apter. Schließlich ergeben sich aus der
praktischen Arbeit beinahe täglich neue
Einsatzmöglichkeiten. Zum Beispiel beim
printbasierenden Cross Channel Publi-
shing nehmen Sie nur die „elektronischen
Blätterkataloge“ im Internet. Hier können
die Informationen aus dem Printprozess
für interaktive Medien zur Verfügung ge-
stellt werden. Mit IQuest.Adapter kein
Problem. Auch einzelne Bestandteile
eines DTP-Dokuments, wie die Darstel-
lung eines Produktes, können dank dieses
Tools aus dem Dokument herausgelöst
und als einzelner Baustein in ein anderes
Seitenformat adaptiert werden. Durch die
Konvertierung in XHTML oder als Steuer-
dateien für die Visualisierung in Flash
können einzelne Produktdarstellungen
für Online-Medien zur Verfügung gestellt
werden, z.B. als Bannerwerbung.
Die richtige Praxis
IQuest.Adapter ist bereits nutzbringend
im Einsatz: Die Denz Lith-Art AG beschäf-
tigt sich höchst erfolgreich mit der Medien-
produktion und führte beispielsweise das
erste Digitalproofgerät in der Schweiz ein.
Auch beim IQuest.Adapter war das
Schweizer Unternehmen aus der Medien-
vorstufe Vorreiter.
Einfach richtig gut
Solche und andere Beispiele zeigen:
WERK II ist auf dem richtigen Weg. Seit
die Druckstufe digitalisiert wurde, stellt
gerade die nicht proportionale Formata-
daption die Kreativen vor echte Probleme.
WERK II bietet mit IQuest.Adapter ein lei-
stungsfähiges und skalierbares Tool für
Horst Huber
WERK II Medien- und Informations-
gesellschaft mbH
horst.huber@werk-ii.de
www.werk-ii.de
die Formatadaption unterschiedlicher
Dokumenttypen wie Anzeigen, POS-Infor-
mationen, Katalogseiten etc. In Verbin-
dung mit dem Database-Publishing-System
IQuest.comet lassen sich im Rahmen der
Formatadaptionen auch Personalisie-
rungsfunktionen automatisiert ausfüh-
ren. Und dank der intuitiven und leicht
erlernbaren Eingabe der Adaptionsregeln
ist für diesen Bereich der Medienautoma-
tisierung kein Expertenwissen mehr
nötig. Der Umgang damit bleibt nicht nur
einem elitären Kreis überlassen. Die
Workflows öffnen sich einem größeren
Benutzerkreis für Medienunternehmen,
Handel und Industrie. Minimale Voraus-
setzungen erzeugen ein maximales Er-
gebnis. Richtig gelungen.

Mehr Informationen über IQuest.Adapter,
IQuest.comet und die WERK II Medien-
und Informationsgesellschaft mbH kön-
nen unter www.werk-ii.com oder unter
info@werk-ii.com angefordert werden.
n Horst Huber
BERI CHT Publishing Report 55
publishingreport_54_55.indd 3 05.12.2007 15:51:27 Uhr
56
PIM und DatabasePublishing
Produktdaten-Management
Datenkonsolidierung und
Anreicherung
Automatische, regel-basierte
Printausleitung
Daten-Konfigurator
Supplements





Verteiltes Arbeiten an Doku-
menten
Trennung von Inhalt und
Layout
Unternehmensweite Content-
verwaltung
Remote Editor mit druckver
bindlicher Online-Vorschau
Template-Publishing inkl.
dynamischer Layout-
Anpassung
Translation-Management
Zugriffssteuerung Rollen- u.
Rechteverwaltung
Seiten- und Strukturplan
Versionsmanagement
Anzeigenschnittstelle
Workflowmanagement











Redaktionssystem PRINT
Individualisierung CD- konfor-
mer Werbemittel
Neuproduktion auf Basis von
Templates inkl. globalem
Brand-Management
Intuitive Benutzeroberfläche
mit ausgewählten Funktiona-
litäten und kundenspezi-
fischem Look
Remote Editor mit druckver-
bindlicher Online-Vorschau
Internationalisierung
Zentrale Bild-, Grafik- und
Logodatenbank
Kampagnenplanung
Bestellwarenkorb
PDF-Erstellung
Interaktion mit CI-Portalen










Web-2-Print
Slotbasierte Site-Struktur
Online-Distribution (caching)
Community-Management
Related Content Targeting
und Profilierung
Shop-Systeme





Web CMS
Autoren / Redakteure / Lectorat
Layouter / Grafiker
Anzeigendisposition
Produktverantwortliche
CD-Verantwortliche
Marketing
Dienstleister
Druckereien
Corporate Communication
Länderverantwortliche
Übersetzungsbüros
Franchisenehmer
Niederlassungsleiter
Salesmitarbeiter
Salesplaner
Händler
Kunden
INTEGRIERTES PUBLISHING DER ZUKUNFT
LÄSST SYSTEMGRENZEN VERSCHWIMMEN
Web-to-Print hat sich im Sektor Druckdienstleistungen längst etabliert. Auch in der Indus-
trie wächst die Akzeptanz. Künftig wird neben der Content-Erstellung auch die Produktion
von Werbemitteln ihren Weg zurück in die Unternehmen finden. Die Anforderungen an die
entsprechenden Produktionssysteme wachsen. Es werden Lösungen gefordert sein, die das
Potenzial besitzen, die Unternehmenskommunikation in ihrer Gesamtheit abzuwickeln.
Der Grund dafür ist simpel: Marketing-
leiter achten nicht auf system- beziehungs-
weise architekturbedingte Grenzen. In ih-
ren Anforderungsprofilen findet sich das
„allkommunikative Wunschsystem“. Das
ist angesichts der bereits verfügbaren
Einzelsysteme ein nachvollziehbarer Ge-
danke. Denn was kümmern die Marke-
tingleiter schon leidige Abgrenzungsein-
heiten wie Product Information Manage-
ment, Content Management etc.? Sie
wollen integriertes Publishing.
Klingt einfach, doch hinter dieser attrak-
tiven Idee verbirgt sich die komplexe sy-
stemische Abbildung diverser Herausfor-
derungen in der Unternehmenskommu-
nikation, im Brandmanagement und bei
den Werbeschaltungen in Print- und On-
line-Medien. Um diesen Anforderungen
optimal begegnen zu können, reicht ein
singuläres System kaum aus. Die opti-
mierte Kommunikation verlangt nach der
Integrations- und Skalierungsperspektive
des Web-to-Print, damit es nicht ganz
schnell an seine Grenzen stößt.
Workflow- und Media-Asset-Manage-
ment mit Systemverzahnung
Web-to-Print sollte sich niemals auf reine
Editiermöglichkeiten beschränken. Rich-
tig, ein Web-to-Print-System hat im Regel-
fall keinen Zugriff auf die zentrale Con-
tent-Verwaltung, doch die Content-Er-
stellung und damit die Web-to-Print-
Möglichkeiten können optimiert werden,
indem interdisziplinär verschiedene Sy-
steme modular miteinander verbunden
werden. Dient beispielsweise der Content
des MAM-Systems als Basis für die Web-
to-Print-Anwendungen, wird sicherge-
stellt, dass Layout, Texte, Bilder, Grafiken
etc. bereits als eigenständiger Content
vorliegen. Die nutzerorientierte Verzah-
nung beider Systeme erlaubt darüber hi-
naus eine effiziente Mehrfachverwen-
dung dieser Media Assets.
Der Traffic wird hierdurch natürlich un-
gleich komplizierter. Es sollte deshalb in
einem „Systemkonglomerat“, in dem
Content zwischen mehreren Anwen-
dungen hin und her geschoben wird, im-
mer ein führendes System vorhanden
sein, in dem die Inhalte zentral verwaltet
werden. Die anderen Lösungen erhalten
auf diese Inhalte als Peripheranwen-
dungen Zugriff.
Fallbeispiel:
Marketingportal mit Mehrwert
Bei der Brenntag Holding ergab sich die
Herausforderung, ein CD-Manual in ein
digitales CI-Portal mit Mehrwert umzu-
setzen. Das Portal, das selbstverständlich
auf Web-CMS basiert, sollte dabei keines-
falls bei der schlichten Auflistung von
Möglichkeiten oder den simplen Down-
load-Möglichkeiten entsprechender In-
Design-Vorlagen Halt machen. Einen
wirklichen Mehrwert bietet die Integra-
tion des CI-Portals schließlich erst dann,
wenn der Durchgriff zum Web-to-Print-
System möglich ist. Damit könnte ein ge-
fundenes Format sofort im selben System
mit Content befüllt werden.
Wenn nun die im Web-to-Print üblichen
starren Templates nicht mehr ausreichen,
sollten darüber hinaus die im u

Skalierungspotenzial durch
Systemintegration
56 Publishing Report BERI CHT
publishingreport_56_57.indd 2 12.12.2007 14:19:34 Uhr
57
DBP-Bereich gängigen regelbasierten
Ausleitungen von Content zur Verfügung
stehen. „Das ist der logische, konse-
quente nächste Schritt“, so Thomas Gold-
mann, Bereichsleiter Publishing Solutions
und Produktmanager von omniedit
®
. Als
Web-to-Print-Lösung ermöglicht omni-
edit
®
aus dem Hause VVA die tiefe Inte-
gration zu den anderen Produkten der
omnisuite
®
und damit das Überwinden
der heutigen Systemgrenzen. Die VVA
Networks ist mit ihrem Produktangebot
diesbezüglich hervorragend aufgestellt.
Durch die Verbindung der bestehenden
Systemwelten omnicat
®
(PIM und DBP),
dem Web-CMS omnisite
®
inklusive Shop-
system und dem Web-to-Print-/MAM-Sy-
stem omniedit
®
sind alle notwendigen
Kernsysteme jetzt schon bei der VVA ver-
fügbar.

Die architektonische Basis für omniedit
®
bildet die moderne J2EE-Systemarchitek-
tur. Dazu kommt eine Tamino XML-Daten-
bank, ein InDesign-PlugIn sowie ein Re-
mote-Editor für die reine Content-Bear-
beitung. Diese Technologien der Software
AG sind unter dem Produktnamen
„xMAM“ (XML-basierendes Media Asset
Management) schon länger auf dem
Markt. Künftig wird die Desktop-Publi-
shing-Produktlinie xMAM von der VVA
Networks übernommen. Im Rahmen der
Partnerschaft wird VVA Networks seine
Branchenexpertise in die Weiterentwick-
lung von xMAM einbringen. Bereits jetzt
betreut VVA die bestehenden Kunden
BASF, Voith und Merck, die vom interna-
tionalen Label-Management (BASF) bis
zur allgemeinen Werbemittelproduktion
(Merck) unterschiedlichste Produkte über
das System generieren.
Ein Check-In- / Check-Out-Modus stellt
sicher, dass zentral verwalteter Content
und entstehende Layout-Dokumente nur
von einer Person bearbeitet werden kön-
nen. Neben diesem für ein Redaktionssy-
stem typisches Versionsmanagement gibt
es noch Varianten, also Regionalisie-
rungen oder Internationalisierungen des
Produkts beziehungsweise Werbemittels.
Dabei ist es besonders wichtig, dass die
Varianten „wissen“, woher sie kommen,
so dass eine Relation zum „Mutterdoku-
ment“ besteht. Das erlaubt Textvergleiche
(zum Beispiel für das Translation Manage-
ment) oder auch Aktualisierungen von
Layout-Bestandteilen. Weitere wichtige
Features sind die Parallelität der Bearbei-
tung, die hochwertige PDF-Erzeugung,
das Workflow Management sowie unter-
schiedlichste Schnittstellen, zum Beispiel
zu SAP.
Thomas Goldmann
VVA Networks GmbH
Thomas.Goldmann@vva-networks.de
www.vva-networks.de
omniedit
®

Web-to-Print mit Perspektive
Insbesondere die ausgefeilte Systemarchi-
tektur von omniedit
®
bietet ein Skalie-
rungspotenzial, das weit über das übliche
von PHP oder mySQL hinausgeht. Ein
breites Umfeld an fertigen Modulen er-
laubt zudem ein schnelles Wachstum.
Wachstum auch auf Konzernebene. Oft
werden jedoch bislang kleine Lösungen
bevorzugt, aufgrund der Überforderung
der Verantwortlichen oder aufgrund des
niedrigeren Preises. Nachdem ein solches
System dann mit den üblichen Schwierig-
keiten eingeführt wurde, bleibt es recht
schnell an der begrenzten Funktionalität
hängen und muss erneuert werden. Ein
skalierbares System wie omniedit
®
aber
wächst mit und bietet Investitionssicher-
heit – gerade im Hinblick auf die zuneh-
mende Internationalisierung. Dass auch
dieses System nicht das „allkommunika-
tive Wunschsystem“ ist, dürfte klar sein.
Trotzdem: Es nähert sich diesem Ziel mit
schnellen und vor allem zukunftsfähigen
Schritten.
n Anja Schlimbach
BERI CHT Publishing Report 57
CI-Portal steuert
zukünftig
Web-to-Print
publishingreport_56_57.indd 3 12.12.2007 14:19:37 Uhr
58
MULTI-CHANNEL ERZEUGT MULTI-DRUCK – CAMIF OPTIMIERT
SEINE PRODUKTKOMMUNIKATION MIT PERIGEE
CAMIF ist der drittgrößte Versender in Frankreich. Über 190.000 Produkte werden per Kata-
log, Internet und in Heimwerker-Märkten vertrieben, von Bekleidung über Rasenmäher und
Bürostühle bis hin zu Weinkühlschränken. Um diese riesige Produktpalette mit einer ein-
heitlichen „Message“ bewerben zu können, benötigt CAMIF ein Tool, das Content Manage-
ment und Publishing für die unterschiedlichen Distributionskanäle ermöglicht.
Ja, wo laufen sie denn … die Infor-
mationen?
CAMIF hat im Geschäftsjahr 2005 aus
über 7,2 Millionen verkauften Artikeln ei-
nen Erlös von 679 Millionen Euro erzielt.
Doch bei der Produktkommunikation be-
stand Handlungsbedarf. Denn bei der Ein-
führung der Multi-Channel-Vertriebsstra-
tegie spürte das Unternehmen plötzlich
von allen Seiten Druck. Schließlich musste
dieser enorm umfangreiche Produkt-Mix
nicht nur verschickt, sondern darüber hi-
naus auch via Katalog, E-Commerce, „In
Store“-Platzierung und anderen Medien
angeboten werden.
„Wir standen vor dem Problem, für eine
so große Produktpalette eine zielgerich-
tete Kommunikation zu erreichen“, er-
klärt François Cossy, Publication Director
bei CAMIF. „Es war schwierig, die Mar-
keting- und Sales-Botschaft ohne einheit-
liche Kommunikationslösung zu vermit-
teln. Unsere erste Aufgabe war also, die
Datenbank zu zentralisieren, damit die
Produkt- und Marketing-Aussage über-
haupt einheitlich in den Katalogen, auf
der E-Commerce-Webseite, in den POS-
Displays und auch in der In-Store-Promo-
tion erscheinen konnte“.
Multi-Channel dank Perigee
CAMIF entwickelte, basierend auf der Pe-
rigee Software-Suite-Technologie, ein Da-
tabase Management Tool, welches Con-
tent Management und Publishing für
die unterschiedlichen Distributionskan-
äle und Vermarktungsstrategien ermögli-
chen soll. Perigee ist ein Marktführer von
Content- und Multi-Channel-Publishing-
Lösungen für den Versand- und Einzel-
handel. Das Unternehmen wurde 1989
von David Lantier and Arnaud Lefèvre in
Lille gegründet. Inzwischen werden mehr
als 80 Prozent aller Versandhandelsge-
schäfte in Frankreich über Perigee ge-
stützte Kataloge oder Webseiten abgewi-
ckelt. Die Mitarbeiter sitzen in Lille, Paris
und Leeds-Bradford, ihre Kunden sind
in ganz Europa tätig. Ein Pfeiler des Fir-
menerfolgs ist die Perigee Software Suite
Solution. Sie besteht aus vier einzelnen
Modulen, die die Bereiche Creative Ma-
nagement, Information Management, Ca-
talogue Management und Business Ma-
nagement bedienen. u
Ein erfolgreicher Titel von Camif.
58 Publishing Report SUCCESS STORY
publishingreport_58_59.indd 2 17.12.2007 15:41:19 Uhr
59
Auf einem Bein steht man nicht gut –
Die Vier-Modul-Lösung
Perigee DAM (Digital Asset Management)
sorgt dafür, dass in vielen verschiedenen
Medienkanälen publiziert werden kann.
Perigee D-PIM strukturiert die Produkt-
daten, die für die Publikation benötigt wer-
den. Diese Informationen werden auto-
matisch für QuarkXPress- oder InDesign-
Dokumente aufbereitet. Perigee MCP
(Multi Content Publishing) organisiert den
Content und adaptiert die Informationen
für zahlreiche Medienkanäle wie Print
und Web, aber auch für Callcenter, Handys
und sogar Rundfunk- oder TV-Formate.
Auch Sprachvarianten und lokale Spezi-
fizierungen sind möglich. Dabei arbeitet
MCP mit InDesign und QuarkXPress.
Last but not least bietet Perigee M-BI
(Marketing Business Intelligence) das
nötige Werkzeug, um per Echtzeit-Feed-
back die Produktion zu analysieren und
Ressourcen zu maximieren. M-BI ermit-
telt zum Beispiel die genaue Zeit, die ein
User auf der entsprechenden Webseite
verbringt, wie lange er bei einem be-
stimmten Ordner oder Produkt verweilt.
Solche Informationen sind für die Kata-
loggestaltung enorm hilfreich.
P@P-Art – die Kunst, zielgruppen-
genau zu kommunizieren
Aufbauend auf der Modullösung der Pe-
rigee Software-Suite entwickelte CAMIF
ein Datenbank-Tool, das den komplizier-
ten Anforderungen des Unternehmens an
seine Produktkommunikation gerecht
wurde: P@P heißt CAMIFs neue Ge-
heimwaffe – Publication Administered
Production. „P@P ermöglicht uns eine
Datenbank zu verwalten, in der alle In-
formationen nur einmal erstellt oder edi-
tiert werden müssen“, erläutert François
Cossy. „Und das wiederum führt zu einer
Reduzierung der Fehlerquellen.“ Er fügt
hinzu, dass bei CAMIF innerhalb von 12-
14 Monaten der Return of Investment zu
100% erwartet ist.
Mit P@P ist jedes Produkt mit Sets aus
Fotos, Logos, Beschreibung, Produktinfo
und Preis verknüpft. Die Informationen
können je nach Saison oder Vertriebska-
nal variieren. Sobald ein Produkt im Kata-
log oder auf der Webseite erscheint, läuft
automatisch die relevante Information für
diesen bestimmten Distributionsweg und
diese bestimmte Saison ein. Darüber hi-
naus können Produktbeschreibungen im
Web zusätzliche Details enthalten, für
die im Print-Katalog schlicht kein Platz
mehr ist. Und noch besser – die Infor-
Anastasia Charbin
Perigee
®
acharbin@perigee.fr
www.perigeesoftware.com
mationen können sogar zielgruppenge-
recht variieren: Davon ausgehend, dass
sich im Internet eher jüngere oder auf-
geschlossenere User tummeln, erscheint
dort dann eine besonders hippe Beschrei-
bung. Ein konservativerer Text dagegen
findet wohl eher bei traditionellen Kata-
logbestellern Anklang. Das gesamte Kata-
log-Team kann Produktinfos gemeinsam
nutzen, damit unterschiedliche Anwender
alle relevanten Details für eine Aufgabe
vorliegen haben, sei es für eine spezielle
Veröffentlichung, ein spezielles Angebot
oder gezielt für einen Kunden. „Seitdem
die Informationen zentral gelagert wer-
den, sind Last-Minute-Änderungen der
Preise bis zu einem halben Tag vor Druck-
beginn möglich. Und wir sind in der Lage,
im Dezember bereits Produkte auf un-
serer Webseite anzubieten, obwohl der
gedruckte Katalog erst im Januar er-
scheint“, freut sich François Cossy.
Das Perigee-System kam bei CAMIF zum
ersten Mal bei der Erstellung des Herbst-
Winter-Kataloges 2005/2006 zum Ein-
satz. Stolze 900 Seiten, die über 28.000
unterschiedliche Artikel feilboten. Seither
arbeitet das Unternehmen mit diesem Sy-
stem – zur vollsten Zufriedenheit der Mit-
arbeiter und der Kunden.
n Oliver Treubel
SUCCESS STORY Publishing Report 59
publishingreport_58_59.indd 3 17.12.2007 15:41:22 Uhr
60
MAXIMALE BEWEGUNGSFREIHEIT IM
CONSTANT CORPORATE DESIGN: WEB-TO-PRINT MIT CI-BOOK
Mit der Web-to-Print-Lösung CI-Book des Software-Engineering-Unternehmens d-serv SE
gestaltet sich die Corporate-Identity- und Corporate-Design-gerechte Konfiguration von
Werbemitteln jetzt noch einfacher.
CI-Book ist ein vielseitiges und benutzer-
freundliches Instrument für die zeitge-
mäße B2B- und B2C-Kommunikation.
Empfohlen für Unternehmen, die schnell
und flexibel an unterschiedliche Zielgrup-
pen herantreten und ihre Werbung maß-
geschneidert präsentieren wollen.
Maßgeschneiderte Flexibilität,
bewährtes Design
Unter der Devise „Constant Corporate
Design“ stellt die d-serv SE mit CI-Book
eine internetbasierte Plattform zur Verfü-
gung, die es dem Benutzer erlaubt, Indi-
vidualisierungen an den Werbemittelvor-
lagen selbst vorzunehmen – weltweit und
innerhalb des vorab definierten Rahmens.
CI-Book ist die passende Lösung für Un-
ternehmen, die auf konstantes Corporate
Design und beständige Corporate Iden-
tity besonderen Wert legen, zugleich je-
doch die Individualisierung einzelner In-
halte wünschen. Mitarbeiter oder Kunden
können in den Werbematerialien inner-
halb eines definierten Rahmens Ände-
rungen an Text und Bild vornehmen, ohne
dass dabei wichtige Elemente des Corpo-
rate Designs verändert werden.
Schlanker Schnitt, ausgesuchte
Stoffe
Mit CI-Book können filialübergreifende
Werbeaktionen mühelos zentral gesteu-
ert werden. Als Oberfläche wird dabei
Adobe Flash verwendet, eine Lösung, die
nicht nur ressourcenschonend, sondern
auch plattformunabhängig ist. Techno-
logisch setzt d-serv SE bei CI-Book auf
den Adobe InDesign Server. Standard-
XML-Schnittstellen ermöglichen die Inte-
gration in bestehende Systeme und die
Anbindung von Bild- oder Textdaten-
banken.
Maximaler Tragekomfort, einfache
Pflege, trendsicher
Ein weiteres großes Plus ist die hohe Be-
nutzerfreundlichkeit von CI-Book:
Schnelles Editieren im WYSIWYG-Modus
(What You See Is What You Get) oder ein-
faches Ersetzen per Drag and Drop er-
leichtern die Arbeit. Weiteres Plus: ein voll
konfigurierbarer Workflow mit Statusre-
ports, Notizen- und Highlightening-Tool,
das farblich einen bestimmten Grad der
Bearbeitung kennzeichnet. Die Stilvor-
lagen-Funktion erlaubt es, definierte Texte
und Paragraphenstyles der Designvorlage
den einzelnen Textelementen innerhalb
der vorgegebenen Corporate-Design-Re-
geln individuell zuzuweisen. Dabei ist die
Anbindung an den Übersetzungsdienst
von across Systems besonders für inter-
national agierende Unternehmen von
großem Nutzen. Mit der intuitiven Anwen-
derführung entfallen teure Schulungen,
jeder Mitarbeiter kann sich in kürzester
Zeit in das Programm einfinden und
selbstständig damit arbeiten. Dank
des eingebauten Korrektur-Workflows
werden nur geprüfte und CI-konforme
Printmaterialien an die angebundene
Druckerei übermittelt.
Wetterfest für jede Saison
In vielen Unternehmen werden große
Summen in Design- und Markenstrategie
investiert, die bei allen Werbemitteln ein-
gehalten werden müssen. Online-Konfi-
gurationsplattformen wie CI-Book bieten
Vorteile wie Kostenersparnis, CI-Stan-
dard-Sicherung, Marktnähe, zufriedene
Händler- und Franchiseunternehmer.
CI-Book steht für maximale Bewegungs-
freiheit im Constant Corporate Design.
n Martina Borgschulze
Pietro Triscari
d-serv SE GmbH
pt@dserv-se.de
www.dserv-se.de
60 Publishing Report SUCCESS STORY
publishingreport_60.indd 2 05.12.2007 15:51:57 Uhr
61
QUALITÄTSGESICHERTE UND EFFIZIENTE KOMMUNIKATION
BEI DER DEKABANK – MIT BRANDMAKER
Die DekaBank, der zentrale Asset Manager der Sparkassen-Finanzgruppe, hat sich für den
Aufbau einer zentralen, webbasierten Marketing- und Medienmanagement-Plattform ent-
schieden, um die Prozesse der Medienerstellung und -verwaltung zu optimieren. Darüber
hinaus sollten die Vertriebspartner künftig effizienter mit qualitätsgesicherten und indivi-
dualisierbaren Werbe- und Einsatzmitteln versorgt werden.
Mit dem „Medien Pool“, dem Web-to-
Print-Modul „Medien Management“ und
dem „Marketing Planer“ des Brand-Ma-
nagement-Systems BrandMaker steht die
optimale Ausrüstung zur Verfügung:
Medien Pool
Das Media Asset Management erledigt
der Asset Manager mithilfe des Brand
Maker „Medien Pools“. Als zentrale Da-
tenbank für alle DekaBank-Medienob-
jekte und Printvorlagen bietet er vielfäl-
tige Funktionen für ein einfaches und
intuitives Arbeiten mit dem System: Der
„Medien Pool“ generiert für alle Dateien
eine Vorschau, die Dateien werden auto-
matisch ins benötigte Format konvertiert,
und der „Medien Pool Connector“ er-
möglicht das schnittstellenfreie lokale
Editieren von DTP-Medien sowie die an-
schließende Datei-Aktualisierung in der
Datenbank.
Medien Management
In einem zweiten Schritt hat die Deka-
Bank das Web-to-Print-Modul „Medien
Management“ zur Individualisierung von
Printmedien eingeführt. Dabei setzt sie
sowohl auf den QuarkXPress Server als
auch auf den Adobe InDesign Server. Die
in BrandMaker eingestellten Vorlagen
können dort mit wenigen Klicks für die
entsprechenden Sparkassen individuali-
siert und als druckfertiges PDF zur Verfü-
gung gestellt werden.
Marketing Planer
In der dritten Stufe kommt der BrandMa-
ker Marketing Planer zum Einsatz. In die-
ser Komponente sind alle zentral ge-
planten Marketingaktivitäten abgelegt,
so dass die Marketingmitarbeiter jeder-
zeit auf den aktuellen Planungsstatus zu-
greifen. Der „Marketing Planer“ bietet
aus der Planung heraus einen lückenlosen
Übergang in die Medienverwaltung und
die Medienbearbeitung mittels Web-to-
Print.
Mirko Holzer
BrandMaker / pi-consult gmbh
holzer@pi-consult.de
www.brandmaker.com
Fazit
„BrandMaker bietet ein stimmiges Ge-
samtpaket für den Marketing- und Kom-
munikationsbereich. Der ,Medien Pool’ ist
unsere zentrale Anlaufstelle für Medien-
objekte und verkürzt Suchzeiten, wäh-
rend wir gleichzeitig den zentralen Zugriff
sowie die Qualität der verwendeten Me-
dien sicherstellen. Das Web-to-Print-Mo-
dul optimiert unsere Medien-Produktions-
prozesse weiter und verhilft uns zu er-
heblicher Effizienzsteigerung und Kos-
tensenkung bei der Erstellung von
individualisierten Einsatzmitteln. Mit dem
,Marketing Planer’ werden wir die ge-
samte Kampagnenumsetzung noch stär-
ker optimieren“, fasst Olaf Nolting, Lei-
ter Elektronische Vertriebsservices bei der
DekaBank, die Vorteile von BrandMaker
zusammen.
n Mirko Holzer
Printmedien-Individualisierung
per Mausklick mit BrandMaker
SUCCESS STORY Publishing Report 61
publishingreport_61.indd 3 05.12.2007 15:52:54 Uhr
INDESIGN-DOKUMENTE REMOTE MIT ONE2EDIT
VERWALTEN UND EDITIEREN
Stark fragmentierte Prozesse sind typisch für die Produktion von Marketingunterlagen.
Hohe Zeitverluste, unvorhersagbare Kosten und gravierende Unübersichtlichkeit leider
auch. Mit one2edit kommt nun endlich mehr Transparenz in den Workflow. Ziele werden
somit schneller und effizienter erreicht.
Das Problem
Jeder Marketingexperte kennt den Fall:
Bereits kleine Korrekturen in einem Satz-
dokument gestalten sich umständlich und
aufwendig, insbesondere dann, wenn ex-
terne Ressourcen und verschiedene Spra-
chen im Spiel sind. Es entstehen hohe
Kommunikationsaufwände, zusätzliche
Kosten – und wertvolle Zeit geht verlo-
ren. Die termingerechte Auslieferung von
Informationen wird so regelmäßig zum
nervenaufreibenden Kraftakt.
Die Lösung
Um dieses weit verbreitete Chaos in ge-
ordnete Bahnen zu lenken, hat die kuh-
nert GmbH das System one2edit entwi-
ckelt, das inzwischen in der Version 3
verfügbar ist. Mit one2edit können hoch-
wertig gestaltete Satzdokumente wie
Broschüren, Kataloge, Flyer, Verpa-
ckungen oder Anzeigen über einen Web-
Browser verwaltet, editiert und freige-
geben werden. Die Grundlage für diesen
Prozess bilden beliebige InDesign-Doku-
mente: Einmal auf dem one2edit-Server
eingecheckt, werden sie remote bearbei-
tungsfähig gemacht. In Verbindung mit
einem innovativen Rollen-/Rechtekonzept
und dem einfach zu bedienenden Web-
Editor wird ein schnelles, CI-konformes
und verbindliches Editieren der Doku-
mente arrangiert – inklusive einer optio-
nalen PDF-Generierung. Zusätzliche Soft-
ware oder Kenntnisse in Layout-Bear-
beitung werden dabei nicht benötigt.
Das System one2edit ist eine Kombina-
tion von „Best Practices“: Es vereint die
Funktionalitäten eines Web-to-Print-, Re-
daktions-, Dokumentenverwaltungs- und
Workflowsystems im Gewand einer Web-
2.0-Anwendung. Die Lösung beherbergt
sämtliche Funktionen in einer Oberfläche,
die sich dem jeweiligen Benutzerverhal-
ten anpasst. Schulungsaufwände werden
dadurch reduziert und eine hohe Akzep-
tanz bei allen Beteiligten geschaffen.
Die Einsatzmöglichkeiten von one2edit
umfassen redaktionelle Arbeiten, Korrek-
turläufe, Freigabeprozesse, Dokumenten-
management und Versionshandling,
Brand Management, Übersetzung und ei-
niges mehr. Darüber hinaus ist alles mög-
lich, was mit regulären InDesign-Doku-
menten gangbar ist – egal ob OPI oder
eine Kombination mit Dritthersteller-
Tools.
Die wesentlichen Vorteile
von one2edit
n Online-Editierung von beliebigen Ad-
obe-InDesign-Dokumenten
n Weltweiter und plattformunabhängiger
Zugriff – für die Clients wird lediglich
ein Browser und ein Internet-Zugang
benötigt
n Innovative Preview-Technologie, Über-
tragung sehr kleiner Datenmengen (die
Bearbeitung der InDesign-Dokumente
ist auch per Modem möglich)
n Standverbindlichkeit beim Editieren,
Ergebnisse werden direkt aus dem In-
Design Server gerendert u
62
62 Publishing Report SUCCESS STORY
Editieren von InDesign
Dokumenten im Web über
one2edit
publishingreport_62_63.indd 2 12.12.2007 14:39:05 Uhr
n Keine Template-Erstellung und / oder
Programmierung erforderlich
n Beibehaltung aller InDesign-spezi-
fischen Funktionen (Typo, Tabellen, Ef-
fekte, umfließende Objekte etc.), keine
kreativen Einschränkungen bei der Ge-
staltung von Dokumenten
n Volle Unterstützung von Mac-Doku-
menten und -Schriften
n Jedes Dokument steht zum aktuellsten
Stand physikalisch zur Verfügung. Da-
durch wird eine jederzeitige grafische Be-
arbeitung der Dokumente mit InDesign
ermöglicht
n Basierend auf Standards, d.h. Dritt-Sys-
teme können jederzeit angebunden
werden
n Übersetzungsmanagement: Standard-
schnittstellen zu across und SDL/Trados
(off- und online)
n Beliebige Skalierungen und verteilte
Serverstrukturen sind kein Problem –
damit kann beispielsweise der Upload
von Dokumenten auf externe Server
vermieden werden
n Individuelle Workflow-Templates mit
beliebigen Rollen-/Rechte-/Freigabe-
prozessen und Aktionsverknüpfungen
sind möglich. Somit entsteht ein hoher
Automatisierungsgrad durch geführten
Workflow
n Mandantenfähigkeit
n Flexible Lizenz- und ASP-Nutzungsmo-
delle; neue „value edition“ als schlüs-
selfertige Installation
Praxisbeispiele
Die Henkel KGaA mit Hauptsitz in Düssel-
dorf verwendet one2edit seit diesem Jahr,
um das globale Übersetzungsmanage-
ment für Marketingunterlagen zu steuern
und durchzuführen. Der Aktionsradius
umfasst bis dato 26 Länder mit 24 Spra-
chen und über zehn externe Grafik-Agen-
turen. Neben der Kostenreduzierung geht
es Henkel vor allem um die Optimierung
des gegenwärtigen Workflows, um eine
verbesserte Brand-Communication, mehr
Transparenz im kreativen Erstellungs-
und Übersetzungsprozess sowie um die
Option, mehr Projekte gleichzeitig durch-
führen zu können. Besonders die einfache
Bedienbarkeit des Systems und die Ein-
bindung aller relevanten Personen (Mar-
keting, Vertrieb, Techniker) standen im
Vordergrund. Mit one2edit haben sich die
vormals 13 Prozessschritte mit bis zu
zehn Korrekturschleifen auf insgesamt
sechs Prozessschritte reduziert. Das Sys-
tem hat sich nach kurzer Zeit amortisiert.
Markus Kuhnert
kuhnert GmbH
mail@kuhnert.com
www.einfacher-ist-besser.com
Als Mediendienstleistungs-Unternehmen
stellen die Graphischen Betriebe Eberl
GmbH one2edit ihren Industriekunden
zur Verfügung: „Unseren Industriekun-
den, deren Bedarf an Werbematerialien
in verschiedenen Sprachen für die globa-
len Märkte stetig wächst, stellen wir
one2edit mittels ASP als intuitiv und
schnell zu bedienende Web-Anwendung
zur Verfügung – somit ist ein einfacher
Einstieg gewährleistet. one2edit ist für
uns als innovatives Medienunternehmen
ein wichtiges Kundenbindungstool und
bildet die Speerspitze bei der Neukun-
denaquise“, informiert Verkaufsleiter
Harald Wolfbauer.
Die kuhnert GmbH wurde
für ihr Produkt one2edit im
Sommer 2007 als „Inno-
vativster Lösungspartner
2006“ mit dem Adobe
Innovation Award aus-
gezeichnet. Bei den
Partnerlösungen wur-
den unter anderem
die Kriterien Kundennutzen, Innovations-
grad und Integrationstiefe bewertet.
n Oliver Treubel
63
SUCCESS STORY Publishing Report 63
publishingreport_62_63.indd 3 12.12.2007 14:39:08 Uhr
ACUSPLUS UND CATS –
EIN STARKES TEAM FÜR DEGUDENT
Als Development Center und Spezialist für Systemintegration ist ACUSplus ein kompetenter
Partner für Crossmedia. Auch aus Kostengründen wollte die DeguDent GmbH, ein Spezial-
anbieter für zahntechnische Materialien, ihre verschiedenen Produktkataloge zu einem
Gesamtkatalog zusammenfassen und den Workflow verschlanken. ACUSplus empfahl das
Publishing-System CaTS von Gieseking & Grunzig.
Die Herausforderung
Im November 2006 beschloss DeguDent,
seinen Kunden künftig einen Gesamtka-
talog zu präsentieren. Die IDS – die glo-
bale Leitmesse im Bereich Dental-Busi-
ness – wurde als perfekter Rahmen für
die Erstpräsentation ausgesucht. Die Si-
tuation: Bislang hatte der Werbemittelbe-
stand Einzelbroschüren und Flyer zum je-
weiligen Produkt vorzuweisen. Nun stand
man vor der Aufgabe, daraus ein univer-
selles Werbemittel mit einem Cross-Sel-
ling-Ansatz zu formen – und das in kür-
zester Zeit. Damit ein anspruchsvolles und
hochwertiges Produkt entstehen konnte,
war man bei DeguDent auf der Suche
nach einem Anbieter einer IT-gestützten,
integrierten Lösung, die in der Lage sein
sollte, den zweisprachigen Katalog ter-
mingenau und kostengünstig zu produ-
zieren. Mit ACUSplus wurde ein Experten-
team für die effiziente Katalogproduktion
an Bord geholt, das die innovativsten Pu-
blishing-Tools im Werkzeugkasten hat.
Die Lösung
CaTS, das Catalogue and Time System der
Bielefelder Systemintegration Gieseking
& Grunzig, stellte sich schnell als die am
besten geeignete Lösung heraus. Das
Crossmedia-Publishing-System wurde für
die effiziente, datenbankgestützte Kata-
logproduktion entwickelt. Es bietet einen
hohen Automatisierungsgrad, ohne kre-
ativen Layouts in irgendeiner Form im
Wege zu stehen. Mit dem InDesign-PlugIn
IQuest.comet von Werk II besteht eine bi-
direktionale Anbindung zwischen Adobe
InDesign und der Datenquelle. Die Kata-
logproduktion kann über das Standard-
protokoll SOAP dezentral über das Inter-
net erfolgen. Einige Vorteile von CaTS:
Kosteneinsparung durch die bereits an-
gesprochene Automatisierung der Me-
dienproduktion, standortunabhängige
Verwaltung und Pflege der Daten, ein-
fache Implementierung neuer Sprachen
durch Mehrsprachigkeit, übersichtlicher
Zugriff auf ein komplettes Produkt-
spektrum.
Die Situation
Im Vorfeld der Implementierung analy-
sierten DeguDent und ACUSplus alle vor-
handenen Datenquellen. Hierbei wurde
besonderes Augenmerk auf die Definition
und Strukturierung der Produktmerkmale
gelegt. Nun wurde CaTS eingebunden,
die Schnittstelle zwischen ERP-System
und InDesign wurde geschlossen. Sämt-
liche Informationen wie Artikelnummern,
-eigenschaften, -bezeichnungen, Werbe-
und Kurztexte, Preise, Logos oder Bilder
konnten von nun an bei Bedarf für ver-
schiedene Ausgabekanäle aufbereitet
werden. Wegen der Produktvielfalt und
der komplexen Tabellenstruktur bot sich
DeguDent die halbautomatische Herstel-
lungsweise für den Gesamtkatalog an:
ACUSplus kann letzte Änderungen bezie-
hungsweise Korrekturen der Überset-
zungen kurzfristig online in CaTS pflegen.
Die Realisierung
Mit der flexiblen Import-Schnittstelle von
CaTS konnten die Produktdaten und Preise
aus dem ca. 8.000 Artikel umfassenden u
64
64 Publishing Report SUCCESS STORY
Die Dateineingabe in CaTS.
publishingreport_64_65.indd 2 05.12.2007 15:53:27 Uhr
DeguDent-Sortiment schnell initial impor-
tiert werden. CaTS übernimmt dabei die
Strukturen und Hierarchien des SAP-ERP-
Systems, so dass sich der Benutzer nicht
extra in eine neue Datenstruktur einar-
beiten muss. Dadurch wird die Umset-
zung effizienter und sicherer. Die Pro-
dukte wurden neu klassifiziert, die Bild-
daten über eine Offline-Schnittstelle
angebunden und schließlich durch das
Link-Konzept in einer Katalogstruktur
aufgebaut. Die Arbeitsweise ermöglicht
den Anwendern eine stets aktuelle Sicht
auf die Produktdaten. Diese werden in
CaTS zentral gespeichert und können be-
darfsweise um marketingspezifische In-
halte ergänzt werden.
Das Ergebnis
Die Umsetzung des DeguDent-Gesamt-
katalogs erfolgte bei ACUSplus aus den
CaTS-Daten flexibel in Adobe InDesign.
Die Produktion dezentral über das Inter-
net. Da der Bilddatenstamm bei ACUSplus
liegt, werden die High-End-PDFs des Ge-
samtkatalogs ebenfalls hier erzeugt. Ziel
ist es, mithilfe eines Medien-Asset-Sy-
stems die Mediendaten zu verwalten und
durch einen CaTS-Konnektor dem jewei-
ligen Anwender einen direkten Zugriff auf
diese Daten zu gewähren.
Der Nutzwert
Dank der fristgerechten, schnellen und ef-
fizienten Umsetzung des Gesamtkatalogs
konnte die erste große Mission erfüllt
werden: die Präsentation auf der IDS. Der
DeguDent-Projektleiter Kai Pfeiffer ist
überzeugt von dem neuen System: „Mit
unserem Dienstleister ACUSplus GmbH
und dem Systempartner Systemintegra-
tion Gieseking & Grunzig GmbH konnten
wir das zeitlich sehr eng gesteckte Pro-
jekt in nur vier Monaten umsetzen. Der
Kai Uwe Petry
ACUSplus GmbH
kpetry@acusplus.de
www.acusplus.de
zweisprachige DeguDent-Katalog ist frist-
gerecht zur IDS-Messe geliefert worden
und war ein großer Erfolg. Kurz: ein von
ACUSplus und der Systemintegration sehr
professionell durchgeführtes Projekt.“
Durch die medienneutrale Datenhaltung
von CaTS steht es DeguDent frei, künftig
weitere Werbemittelprojekte, zum Bei-
spiel im Internet, zu verfolgen, ohne auf
ein anderes System umsteigen zu müs-
sen. Schnell, schlank und geschmeidig –
CaTS heißt nicht zufällig so wie es heißt.
n Oliver Treubel
Unternehmensprofil DeguDent
Die DeguDent GmbH entwickelt und pro-
duziert Therapie-Systeme – aufeinander
abgestimmte Produkte für die dentalpro-
thetische Versorgung der Patienten. Kun-
den und Anwender dieser Produkte sind
zahntechnische Laboratorien und Zahn-
ärzte. Das GoldenGate System und das
CAM-System Cercon smart ceramics zäh-
len zu den bekanntesten Konzeptangebo-
ten in der Dentalbranche. DeguDent ist
Teil der Dentsply International Inc., dem
weltweit führenden Unternehmen in der
Dentalbranche. Insgesamt beschäftigt es
mehr als 8.500 Mitarbeiterinnen und Mit-
arbeiter in über 120 Ländern.
65
SUCCESS STORY Publishing Report 65
7 DeguDent ServiceCenter T: 0180 23 24 555 · F: 0180 23 24 556 · www.degushop.de
Cercon
®
CAD/CAM-Technik
Cercon® clean
Durch Cercon® clean werden die beim Bearbeitungsprozess anfallenden Frässtäube sicher aufgenommen. Die für
Zirkonoxid geltende maximale Arbeitsplatzkonzentration (MAK-Wert) von 1 mg/m3 wird mit Cercon® brain und Cercon®
clean deutlich unterschritten. – Arbeitsplatzmessungen durch ein akkreditiertes Messinstitut belegen diese Qualität.
Technische Daten
Maße (B x H x T) 50 mm/550 mm/500 mm
Gewicht ca. 15 kg
Spannungsversorgung 100 – 120 V~, 50/60 Hz, 200 – 240 V~, 50/60 Hz
Maximale Leistungsaufnahme ca. 600 W
REF 5559 0010 1 Stück 1.489,00 EUR
Cercon® base Strukturkeramik
Vorgesintertes Zirkonoxid hat den Vorteil, dass es sich durch seine kreideartige Konsistenz schnell und
werkstoffschonend verarbeiten lässt. Und, wie eine aktuelle Studie belegt, in seiner Endhärte ist es durchgesintertem
und gehipptem Zirkonoxid ebenbürtig. Das für Cercon® base eingesetzte feinste Zirkonoxidpulver wird auf
medizinische Qualität geprüft und dann in unserem Hause zu Rohlingen weiterverarbeitet. Charge für Charge getestet,
können Sie sicher sein, eine Werkstoffqualität zu erhalten, die die ideale Basis für Ihre hochwertigen Arbeiten ist. Mit
Cercon® base in den Farben Weiß und Elfenbein (Cercon® base colored) haben Sie eine optimale Ausgangsbasis für
alle Verblendfarben. Zusätzliche, kostenrelevante Arbeitsschritte mit Färbeflüssigkeiten entfallen. Durch die eingesetzte
Pigmentierung von Cercon® base colored können Sie sich auch hinsichtlich hoher Festigkeit sicher sein.
Cercon
®
base Strukturkeramik
• Für Restaurationen mit 12, 30, 38 sowie 47 mm
anatomischer Länge
• Cercon® base 47: speziell für Brückenkonstruktionen
im Frontzahnbogen, selbst bei weiten Radien,
sowie im Seitenzahnbereich bei starker Kurvatur.
Für Suprakonstruktionen in der Implantat-Technik
besonders geeignet.
siehe auch: Gebrauchsanweisung Cercon® smart ceramics
und Produktinformation: Die Systemkomponenten
Cerconoxid® Verblendkeramik Cercon® ceram kiss
Seite 24, 25, 26, 27, 28
Cercon® base 12 1 Stück Packung REF 6601 0001 42,30 EUR
Cercon® base 12 5 Stück Packung REF 6601 0005 206,00 EUR
Cercon® base 30 1 Stück Packung REF 6603 0001 124,70 EUR
Cercon® base 30 5 Stück Packung REF 6603 0005 618,00 EUR
Cercon® base 38 1 Stück Packung REF 6604 0001 160,70 EUR
Cercon® base 38 5 Stück Packung REF 6604 0005 798,30 EUR
Cercon® base 47 1 Stück Packung REF 6606 0001 349,20 EUR
Cercon® base 12 colored 1 Stück Packung REF 6601 0011 46,50 EUR
Cercon® base 12 colored 5 Stück Packung REF 6601 0015 227,00 EUR
Cercon® base 30 colored 1 Stück Packung REF 6603 0011 137,00 EUR
Cercon® base 30 colored 5 Stück Packung REF 6603 0015 680,00 EUR
Cercon® base 38 colored 1 Stück Packung REF 6604 0011 177,00 EUR
Cercon® base 38 colored 5 Stück Packung REF 6604 0015 878,00 EUR
Cercon® base 47 colored 1 Stück Packung REF 6606 0011 384,00 EUR
Cercon® Muster-Chip,
bedruckt 1 Stück Packung REF 6611 0001 4,60 EUR
Cercon® Muster-Chip,
unbedruckt 1 Stück Packung REF 6611 0002 3,10 EUR
30 DeguDent ServiceCenter T: 0180 23 24 555 · F: 0180 23 24 556 · www.degushop.de
Duceram
®
Kiss
Vollsortiment mit Pastenopaker
Inhalt:
16x 3 ml Pastenopaker PO A1–D4
1x 3 ml Pastenopaker Gum
1x 3 ml Pastenopaker Bleach
1x 3 ml Pastenopaker Intensiv Orange
1x 3 ml Neutralpaste
16x 20 g Dentin D A1–D D4
6x 20 g Schneide S 1–S 6
6x 20 g Power Chroma PC 1–PC 6
5x 20 g Opal Effekt OE Sunrise, Sunset,
Sky, Ocean, Fog
2x 20 g Flu Inside Flu 1 und 2
2x 20 g Opalschneide OS 1 und 2
1x 20 g Stand by
1x 20 g White Surface
1x 20 g Korrekturmasse Final Kiss
5x 20 g Schultermasse SM 1–5
5x 20 g Schultermasse F SM 1–5
1x 20 g Dentin Bleach
2x 20 g Dentin Gum 1 und 2
1x 20 g Transpa
1x 15 ml Modellierflüssigkeit Quick
1x 50 ml Modellierflüssigkeit SD
1x 15 ml Modellierflüssigkeit Form
1x 50 ml Modellierflüssigkeit Form
2x 2 ml Pastenopaker-Liquid
1x Kiss Handtuch Schwarz
6x Farbindikator Opaque, Base, Opal,
Shoulder, Power, Gingiva
1x MagicOpaque Pastenopakerpinsel
1x MagicWizard Keramikpinsel
1x Portionierer
REF 6099 0131 2.139,90 EUR
Farbindikatoren siehe Seite 57
20 g EUR 75 g EUR
Dentin D A1 REF 6091 1003 23,40 REF 6091 1005 68,10
Dentin D A2 REF 6091 1013 23,40 REF 6091 1015 68,10
Dentin D A3 REF 6091 1023 23,40 REF 6091 1025 68,10
Dentin D A3,5 REF 6091 1033 23,40 REF 6091 1035 68,10
Dentin D A4 REF 6091 1043 23,40 REF 6091 1045 68,10
Dentin D B1 REF 6091 1053 23,40 REF 6091 1055 68,10
Dentin D B2 REF 6091 1063 23,40 REF 6091 1065 68,10
Dentin D B3 REF 6091 1073 23,40 REF 6091 1075 68,10
Dentin D B4 REF 6091 1083 23,40 REF 6091 1085 68,10
Dentin D C1 REF 6091 1093 23,40 REF 6091 1095 68,10
Dentin D C2 REF 6091 1103 23,40 REF 6091 1105 68,10
Dentin D C3 REF 6091 1113 23,40 REF 6091 1115 68,10
Dentin D C4 REF 6091 1123 23,40 REF 6091 1125 68,10
Dentin D D2 REF 6091 1133 23,40 REF 6091 1135 68,10
Dentin D D3 REF 6091 1143 23,40 REF 6091 1145 68,10
Dentin D D4 REF 6091 1153 23,40 REF 6091 1155 68,10
Dentin Bleach REF 6091 1203 23,40
Dentin Gum 1 REF 6091 9003 23,40
Dentin Gum 2 REF 6091 9013 23,40
Schneide S 1 REF 6092 1503 23,40 REF 6092 1505 68,10
Schneide S 2 REF 6092 1513 23,40 REF 6092 1515 68,10
Schneide S 3 REF 6092 1523 23,40 REF 6092 1525 68,10
Schneide S 4 REF 6092 1533 23,40 REF 6092 1535 68,10
Schneide S 5 REF 6092 1543 23,40 REF 6092 1545 68,10
Schneide S 6 REF 6092 1553 23,40 REF 6092 1555 68,10
Transpa Clear TC REF 6092 3003 23,40 REF 6092 3005 68,10
Korrekturmasse Final Kiss REF 6093 7003 23,40 REF 6093 7005 68,10
Schultermasse SM 1 REF 6094 1003 23,40
Schultermasse SM 2 REF 6094 1013 23,40
Schultermasse SM 3 REF 6094 1023 23,40
Schultermasse SM 4 REF 6094 1033 23,40
Schultermasse SM 5 REF 6094 1043 23,40
Final Schultermasse F SM 1 REF 6094 1053 23,40
Final Schultermasse F SM 2 REF 6094 1063 23,40
Final Schultermasse F SM 3 REF 6094 1073 23,40
Final Schultermasse F SM 4 REF 6094 1083 23,40
Final Schultermasse F SM 5 REF 6094 1093 23,40
Power Chroma PC 1 REF 6095 5003 30,80
Power Chroma PC 2 REF 6095 5013 30,80 REF 6095 5015 114,70
Power Chroma PC 3 REF 6095 5023 30,80 REF 6095 5025 114,70
Power Chroma PC 4 REF 6095 5033 30,80 REF 6095 5035 114,70
Power Chroma PC 5 REF 6095 5043 30,80 REF 6095 5045 114,70
Power Chroma PC 6 REF 6095 5053 30,80
Flu Inside Flu 1 REF 6091 7003 30,80
Flu Inside Flu 2 REF 6091 7053 30,80
Opal Effekt OE Sunrise REF 6092 7003 34,10 REF 6092 7005 122,50
Opal Effekt OE Sunset REF 6092 7023 34,10 REF 6092 7025 122,50
Opal Effekt OE Sky REF 6092 7033 34,10 REF 6092 7035 122,50
Opal Effekt OE Ocean REF 6092 7043 34,10 REF 6092 7045 122,50
Opal Effekt OE Fog REF 6092 7053 34,10 REF 6092 7055 122,50
Stand by REF 6092 3023 34,10 REF 6092 3025 122,50
Opalschneide OS 1 REF 6092 7503 34,10 REF 6092 7505 122,50
Opalschneide OS 2 REF 6092 7513 34,10 REF 6092 7515 122,50
White Surface WS REF 6092 3013 34,10
2 ml EUR
Pastenopaker-Liquid REF 6827 0500 5,20
Einzelmassen
3 ml EUR
Pastenopaker PO A1 REF 6090 3000 35,00
Pastenopaker PO A2 REF 6090 3010 35,00
Pastenopaker PO A3 REF 6090 3020 35,00
Pastenopaker. PO A3,5 REF 6090 3030 35,00
Pastenopaker PO A4 REF 6090 3040 35,00
Pastenopaker PO B1 REF 6090 3050 35,00
Pastenopaker PO B2 REF 6090 3060 35,00
Pastenopaker PO B3 REF 6090 3070 35,00
Pastenopaker PO B4 REF 6090 3080 35,00
Pastenopaker PO C1 REF 6090 3090 35,00
Pastenopaker PO C2 REF 6090 3100 35,00
Pastenopaker PO C3 REF 6090 3110 35,00
Pastenopaker PO C4 REF 6090 3120 35,00
Pastenopaker PO D2 REF 6090 3130 35,00
Pastenopaker PO D3 REF 6090 3140 35,00
Pastenopaker PO D4 REF 6090 3150 35,00
Pastenopaker Gum REF 6090 3200 35,00
Pastenopaker Bleach REF 6090 1200 35,00
Pastenopaker Intensiv Orange REF 6090 3560 35,00
Neutralpaste REF 6090 3160 35,00
15 ml EUR
Modellierflüssigkeit SD REF 6827 2053 1,90
Modellierflüssigkeit Form REF 6827 2033 3,30
Modellierflüssigkeit Quick REF 6827 2043 3,30
50 ml EUR
Modellierflüssigkeit SD REF 6827 2054 4,80
Modellierflüssigkeit Form REF 6827 2034 8,00
Ein typisches Kataloglayout von DeguDent.
Kai Pfeiffer
DeguDent GmbH
kai.pfeiffer@degudent.de
www.degudent.de
publishingreport_64_65.indd 3 05.12.2007 15:53:29 Uhr
66
E-COMMERCE MIT SCHWUNG –
BLUE TOMATO FÄHRT MIT HYBRIS AUF DER IDEALLINIE
Im Hintergrund des neu gelaunchten Internetportals der Snowboardspezialisten von Blue
Tomato – www.blue-tomato.at – sorgt das Product Information Management von hybris
für perfekt geschliffenen E-Commerce. Zusätzliche hybris-Module helfen dem öster-
reichischen Anbieter von Snowboard- und Surfprodukten, seine Marketingaktivitäten im
Onlineshop zu koordinieren und auszubauen.
Die Marke Blue Tomato
1994 gründete der Snowboardlehrer und
ehemalige Europameister Gerfried Schul-
ler in seiner Heimatstadt Schladming ei-
nen Snowboard Shop. Bereits 1997 ging
der Steirer mit seinem ersten Webshop
online, nachdem er das Verkaufspoten-
zial des neuen Mediums erkannt hatte.
Heute ist das Internetportal blue-tomato.
at nicht nur ein renommierter Online-An-
bieter mit einer der größten Auswahl an
Snowboardprodukten weltweit – es de-
finiert sich darüber hinaus mit seinem ei-
genen Online-Magazin, mit dem News-
letter und den Multimedia-Inhalten als
Informationsplattform rund ums Snow-
boarding.
Mit dem hybris-Lift zum Gipfel
Vor sieben Jahren setzte Blue Tomato
sein Online-Angebot erstmals auf hy-
bris-Lösungen auf. Mithilfe des PIM- und
E-Commerce-Unterbaus des Münchener
Unternehmens hat Blue Tomato die euro-
päische Marktführerschaft übernommen.
Via Internet können die Kunden heute aus
40.000 Artikeln wählen, darunter allein
aus 750 Snowboardmodellen. Mit dem
zentralen Product Information Manage-
ment und der Anbindung ans ERP (Enter-
prise Resource Planning) konnte das Pro-
duktangebot stetig erweitert werden, die
Umsatzzahlen stiegen. So verzeichnete
Blue Tomato im Bereich Mailorders, der
die Bestellungen via Web oder Katalog
umfasst, ein Plus von rund 30 Prozent
gegenüber dem Vorjahr.
Der Geschäftsführer von Blue Tomato,
Gerfried Schuller, führt den Erfolg seines
Unternehmens auf zwei Hauptfaktoren
zurück: die Nähe zur „Szene“ und die
Neugestaltung des Internetportals unter
Zuhilfenahme der hybris-Lösungen: „Wir
haben unserer Website ein völlig neues
Design verpasst und im Zuge des Re-
launches neueste Technologien umge-
setzt. Intuitive Navigation und eine ver-
besserte Produktdarstellung mit mehr
Information haben bereits nach sehr
kurzer Zeit zu einer deutlich steigenden
Zahl an Bestellungen geführt.“
Standards und Schnittstellen für die
problemlose Integration
Die hybris Commerce Suite auf Basis der
offenen JEE-Technologie bringt die Leis-
tung und Flexibilität mit, die sich das Un-
ternehmen für seinen Online-Verkaufs-
kanal vorgestellt hat. So wird das stetig
wachsende Produktangebot mit geringem
Administrationsaufwand durch ein zen-
trales und medienneutrales Product Infor-
mation Management auf Basis der hybris-
Lösung gepflegt. Über eine Schnittstelle
ist es an das Warenwirtschaftssystem, das
ERP, angebunden. Eine Verbesserung im
Workflow, von dem nicht zuletzt die Kun-
den profitieren: Dank dieser Schnittstelle
können Bestellungen nun noch zügiger
bearbeitet werden, Lieferverzögerungen
gehören der Vergangenheit an. Der Pfle-
geaufwand der Produktdaten ist erheb-
lich gesunken und ihre Konsistenz sicher-
gestellt. u
Das hybris System
66 Publishing Report SUCCESS STORY
publishingreport_66_67.indd 2 10.12.2007 17:41:08 Uhr
67
„Wir haben lange genug die Online-Be-
stellungen manuell in unser Backoffice-
System eingegeben. Bei der Einführung
der hybris-Lösung geht es uns nicht nur
um Zeitersparnis und das Ausschalten
möglicher Fehlerquellen, sondern auch
um eine lagerstandsgenaue Verfügbar-
keitsanzeige“, sagt Alexander Zezula, In-
haber der Snowboard Dachstein Tauern
GmbH, zu der auch Blue Tomato gehört.
Zezula weiter: „Unsere Kunden haben es
einfach verdient, rasch und zuverlässig
bedient zu werden.“
Der automatisierte Katalog –
die logische Ergänzung zum Online-
Angebot
Der konsistente elektronische Daten-
bestand hilft Blue Tomato auch bei der
Produktion der gedruckten Kataloge.
Der jährliche Hauptkatalog (Auflage
320.000 Stück) sowie der im Frühjahr er-
scheinende Sommerkatalog werden jetzt
ebenfalls aus dem PIM-System von hy-
bris erstellt. Zu diesem Zweck bietet die
Lösung Schnittstellen, um die Daten di-
rekt in verschiedene Layoutprogramme
(z.B. InDesign) zu importieren. Fehler-
anfälliges manuelles Eingeben der Daten
sowie mehrstufige Kontrollprozesse ent-
Ariel Lüdi
hybris GmbH
Ariel.Luedi@hybris.de
www.hybris.de
fallen. Dies sorgt für wesentlich kürzere
Produktionszeiten bei gedruckten Kata-
logen und ermöglicht Blue Tomato, die
Frequenz der Publikationen zu erhöhen.
Mit hybris wird die Buckelpiste
zum Ziehweg
„Schon bei der ersten Entscheidung für
hybris im Jahr 2000 waren wir von der Er-
weiterbarkeit und Flexibilität der Lösung
begeistert“, freut sich Gerfried Schuller:
„Die hybris Software wird die ehrgeizigen
Ziele von Blue Tomato auch in Zukunft
optimal unterstützen.“
n Oliver Treubel
Der erfolgreiche Online-Auftritt
von Blue Tomato.
SUCCESS STORY Publishing Report 67
publishingreport_66_67.indd 3 10.12.2007 17:41:11 Uhr
68
TRADITION TRIFFT MODERNE
Als eine maßgebliche Philosophie bei der Erschaffung exclusiver Produkte galt bei Monteil
immer die Nutzung von modernsten Technologien. Für die Marketing-Verantwortlichen war
auch dies ein Grund, die Arbeitsweise bei der Werbemittel-Erstellung zu optimieren. Nun
werden Katalog-Produktionsprozesse über das Web gesteuert – mit melago.
Die WildeGroup GmbH, die nach der
Übernahme der traditionsreichen Marke
„Monteil“ zum Vollsortimenter im Kos-
metikbereich wurde, vertreibt ihre Pro-
dukte in über 60 Ländern. Die wesent-
lichen Werbe- und Marketing-Unterlagen
des Unternehmens bestehen aus ge-
druckten Katalogen, Broschüren und Pro-
duktblättern, welche regelmäßig in meh-
reren Sprachen durch die hausinterne
Werbeabteilung produziert werden. Da-
bei werden die Produktbilder im eigenen
Studio fotografiert, während landesspe-
zifische Texte jeweils vor Ort übersetzt
werden müssen. Hinzu kommt, dass vor
der Layoutverarbeitung die Preise für alle
Länder im Warenwirtschaftssystem kal-
kuliert und Konditionen für die verschie-
denen Märkte angepasst werden.
Primäres Ziel der WildeGroup war es,
die Werbemittelproduktion, das Über-
setzungsmanagement und die kaufmän-
nischen Komponenten zu vernetzen, so
dass Korrekturen und Mehrfacharbeiten
vermieden werden und dabei der ge-
samte PrePrint-Prozess standardisiert,
vereinfacht und beschleunigt wird. Um
den wichtigen „Time-to-Market“ Faktor
zu berücksichtigen, musste die künftige
Integration neuer Länder, Märkte und
Marken dabei ebenfalls mit einem ge-
ringen Aufwand möglich sein.
melago ist hier die Lösung für den ganz-
heitlichen und automatisierten Katalog-
Produktionsprozess. Die interne medien-
neutrale Produktdatenbank unterstützt
die Bereitstellung von digitalen Inhalten
für alle Medien über das Internet und
wird durch das Warenwirtschaftssystem
täglich mit aktuellen Preisen und neuen
Produktinformationen versorgt. Benö-
tigte Übersetzungen führen die jewei-
ligen Landesniederlassungen nun über
einen Remote-Zugriff direkt in der Da-
tenbank durch.
Ein besonderes Augenmerk galt aber der
automatisierten, webgesteuerten Kata-
logseiten-Erzeugung. Hier war die pri-
märe die Anforderung, Kataloge in allen
Sprachen vom jeweiligen Produktmana-
ger via Internet direkt als druckfertiges
PDF zu erzeugen. Dabei sollte der Um-
weg durch die Aufbereitung über ex-
terne Layoutprogramme explizit vermie-
den werden. Ein weiterer Schwerpunkt
lag auf der einfachen und flexiblen Er-
stellung von Layout-Templates, welche
die Gestaltungsbasis der Print-Erzeug-
nisse bilden. Ziel war es, unabhängig von
Dienstleistern oder gar Programmierar-
beiten von jedem Ort der Welt Templates
selbständig entwickeln und bearbeiten
zu können.
Mit dem integrierten Designmodul bietet
melago speziell hierfür ideale Möglich-
keiten. Nicht nur, dass sich die Handha-
bung dieses browserbasierenden Web-
Tools weitestgehend an der Usability
üblicher DTP-Software orientiert und
somit kaum Einarbeitungszeit erfordert;
auch die Übernahme von bereits vor-
handenen Layoutdateien ist problemlos
möglich. Nach dem Import solcher Do-
kumente legt der Verantwortliche fest,
welche Daten bei der späteren PDF-Aus-
gabe als unveränderbare Gestaltungs-
bausteine gelten, bzw. Welche dyna-
misch aus der Produktdatenbank in u
68 Publishing Report SUCCESS STORY
publishingreport_68_69.indd 2 03.01.2008 8:56:52 Uhr
69
die gewünschten Layoutrahmen geladen
werden. Dabei stehen auch im Nachhi-
nein alle relevanten Bearbeitungsfunk-
tionen zur Verfügung.
Seit der Systemeinführung lassen sich die
Kataloge, Broschüren oder Produktblät-
ter mit nur wenigen Mausklicks dyna-
misch aus der Produktdatenbank als PDF
generieren. Quasi nebenbei werden auf
diesem Weg auch Anzeigen, Handzet-
tel, Plakate und anderes POS-Material
erzeugt und als handelsunterstützende
Marketingmittel den in- und auslän-
dischen Parfümerien und Drogeriemär-
kten zur Verfügung gestellt.
Dank melago ist die WildeGroup heute in
der Lage, ihre Werbemittel komplett ei-
genständig, deutlich günstiger und dra-
stisch schneller zu produzieren. Durch die
Skalierbarkeit und den modularen Auf-
bau konnte das System problemlos in
die bestehende IT-Landschaft integriert
und an die Bedürfnisse der WildeGroup
GmbH angepasst werden.
Über den Hersteller:
Hervorgegangen aus der Werbeabteilung
eines Katalogversandhandels, entwickelt
die Lindmaier Online-Business GmbH seit
1998 webbasierende Softwarelösungen
zur Verarbeitung von Medien-Informati-
Robert Lindmaier
Lindmaier Online-Business GmbH
Lindmaier@lindmaier.com
www.lindmaier.com
onen sowie zur automatisierten Herstel-
lung von printbasierenden Werbemitteln.
Der Kundenkreis besteht aus namhaften
Konzernen sowie renommierten, mittel-
ständischen Unternehmen. Stellvertre-
tend sind hier die Aktiengesellschaften
Aral, Deutz, Expert, Küppersbusch, MTU
Aero Engines und ThyssenKrupp sowie
die Fissler-, Rigips- und Viega-GmbH auf-
geführt. Seit Mitte 2007 zählt die Lind-
maier Online-Business GmbH zur Riege
der Adobe Solution Premium-Partner.
n Robert Lindmaier
Flexible Kataloggestaltung Wilde
Flexible Einstsellungs-
möglichkeiten
im Melago Designer
SUCCESS STORY Publishing Report 69
publishingreport_68_69.indd 3 03.01.2008 8:56:58 Uhr
70
GRANIT BAUT AUF PRAGMATISCHE
PRODUKTKOMMUNIKATION
GRANIT, die Marke für Landwirtschaftstechnik der Wilhelm Fricke GmbH, gedeiht wie sonnen-
verwöhntes Getreide. Mit ihr aber auch die Herausforderungen an die Kundenkommuni-
kation – vor allem bei den Katalogen. Was vor sieben Jahren mit einem deutschsprachigen,
7.000 Artikel umfassenden Katalog gepflanzt wurde, ist mittlerweile in sieben verschieden-
sprachigen Publikationen mit insgesamt 8.000 Seiten und 95.000 Artikeln aufgegangen.
Eine stetig wachsende Herausforderung
Nicht nur der Umfang, auch die Komple-
xität der Kundenkommunikation hat sich
exponentiell entwickelt. Früher waren
drei Mitarbeiter auf Kundenseite und vier
Grafiker auf Agenturseite ein Jahr lang
beschäftigt, um „nur“ einen 1.000-sei-
tigen Katalog auf Deutsch zu gestalten.
Der internationale Markt stellt inzwi-
schen aber viel höhere Anforderungen.
Produkte müssen zielgerecht präsentiert
werden: in der jeweiligen Landessprache,
mit den örtlichen Währungen und inner-
halb eines regional relevanten Produkt-
programms.
Komplexe Produktinformationen
einfach handhaben
Trotz der immer umfangreicher wer-
denden Informationstiefe setzt Fricke im
Netzwerk auf die bewährte Lösung File-
maker 8.5. Die benutzerfreundliche Da-
tenbank steht für den pragmatischen,
einfachen Weg: schnelle Umsetzung, in-
tuitive Benutzerführung, Schnittstellen zu
Warenwirtschaft und Shop und nicht zu-
letzt eine geringe Investition. Derzeit sind
bei Fricke rund 30 Produktmanager mit
der Erfassung, Übersetzung und Pflege
der Informationen beschäftigt. Die zen-
trale Erfassung von ca. 50 unterschied-
lichen Informationen pro Artikel – inklu-
sive der Abbildungen – erfolgt im
Hauptsitz in Zeven, die Übersetzungen
werden dezentral aus den Ländern bei-
gesteuert.
Minimale Produktionszeit, maximale
Flexibilität
Da alle Daten inklusive der Layoutanwei-
sungen strukturiert in der Agentur auflau-
fen, kann die Produktion zu 80 Prozent
automatisiert erfolgen. Sechs bis acht
Grafiker arbeiten mit InDesign und Easy-
Catalogue am Projekt – mit einer effek-
tiven Produktionszeit von etwa vier Mo-
naten. Der Workflow sieht zuerst eine
Verabschiedung der deutschen Version
vor, die dann als Basis für die Länder
dient. Übersetzungen werden nach dem
Fixieren aller 4C-Layout-Elemente auto-
matisch übernommen. Kurz vor DU-
Schluss erfolgt das Updaten unterschied-
licher Preisversionen.
Gesunder Pragmatismus dient allen,
vor allem aber dem Budget
Das werbewerk ist seit 1999 in Hamburg
führend für datenbankgestütztes Kata-
logmarketing. Mit dem Kunden Fricke be-
weist das werbewerk: Auch mit geringem
Aufwand lassen sich komplexe Produkti-
onen realisieren. Nur den Anforderungen
entsprechende Tools werden eingesetzt –
mit Blick auf Investition, Prozessoptimie-
rung, aber auch auf schnelle Akzeptanz
beim Kunden, ohne die auch das beste
PIM wirkungslos bleibt.
Produktinformationssysteme, Database
Publishing in Mengensatz, Periodika, Di-
rectmails – das werbewerk kombiniert die
Erfahrungen aus Marketing, Produktion
und IT zuverlässig und pragmatisch.
n Oliver Treubel
Guido Dommengét
das werbewerk
demmenget@das-werbewerk.de
www.das-werbewerk.de
Die Granit – Kataloge in sieben Sprachen automatisiert erstellt.
70 Publishing Report SUCCESS STORY
publishingreport_70.indd 2 05.12.2007 15:54:10 Uhr
71
ALESA AG –
OPTIMIERTES MARKETING DANK SUSO.PUBLISH
Mit suso.SYSTEM, der Katalogmanagement-Lösung von summersoft, lassen sich Kataloge
und Verkaufsunterlagen in kürzester Zeit realisieren. Die Alesa AG, ein führender Schweizer
Hersteller von Zerspanungswerkzeugen, setzt die Software ein. Christoph Leimgruber, Mit-
glied der Alesa-Geschäftsleitung: „Dank suso.SYSTEM können wir unsere Kunden statt im
Vierjahresrhythmus nun alle eineinhalb Jahre umfassend über unsere Produkte informieren.“
Sowohl im direkten als auch im indirekten
Vertrieb setzt Alesa Kataloge als Marke-
ting-Instrument ein. Mehrmals pro Jahr
bringt das Unternehmen neue Produkte
auf den Markt. Aufgrund der hohen Kos-
ten für die Katalogproduktion war es aber
nur alle drei bis vier Jahre möglich, neue
Kataloge zu erstellen. Alesa entschied
sich für eine Automatisierung, um den Er-
scheinungsrhythmus der Kataloge zu er-
höhen und damit den Kundenservice zu
verbessern. Mit suso.SYSTEM war die
passende Software-Lösung gefunden.
Daten aus dem ERP-System
Über eine Schnittstelle gelangen die im
Warenwirtschaftssystem erfassten und im
Tagesgeschäft laufend gepflegten Stamm-
daten in die medienneutrale Datenbank
suso.BASE, in der produktbeschreibende
Inhalte ergänzt werden (Infotexte, Bilder
etc.). Kataloginhalte sind so immer auf
dem neuesten Stand, und Alesa kann
praktisch auf Knopfdruck eine Katalog-
version mit aktuellen Produkten und Prei-
sen generieren.
Individuelle Layouts
Die Layouts werden in suso.PUBLISH
definiert. Dazu werden die in suso.BASE
gehaltenen Produkt- und Bilddaten unter
WYSIWYG-Bedingungen individuell auf-
gebaut. Es folgt eine vollautomatische
Publikation ohne die individuelle Pro-
grammierung, die früher noch nötig war.
Trotz des hohen Individualisierungs-
grades – praktisch jedes Layout ist reali-
sierbar – erweist sich das Layout-Tool mit
seinem TemplateDesigner als bediener-
freundlich. „Bereits nach einer kurzen
Einschulungsphase können unsere Kun-
den mit dem Programm selbstständig ar-
beiten“, betont Hansjörg B. Gutensohn,
Geschäftsführer von summersoft.
Änderungen an der Quelle
Die gefürchteten Last-Minute-Ände-
rungen werden mit suso.PUBLISH direkt
an der Quelle, d.h. in der Datenbank,
durchgeführt. Nach Abschluss der Ände-
rungen wird die Generierung erneut ge-
Hansjörg B. Gutensohn
summersoft Softwarelösungen GmbH
h.gutensohn@summersoft.cc
www.summersoft.cc
startet und der gesamte Katalog automa-
tisch fertiggestellt. Sprachmutationen
müssen nicht wie bislang im DTP-Pro-
gramm vorgenommen werden, sie wer-
den jetzt unmittelbar im Anschluss an die
Übersetzung in der Datenbank generiert.
So können deutsch- und fremdsprachige
Publikationen gleichzeitig hergestellt
werden. Auch länderspezifische Merk-
male wie Währungen oder Maßeinheiten
werden automatisch ausgetauscht. Län-
der- oder kundenspezifische Teilkataloge
sind softwareseitig für Alesa somit jeder-
zeit möglich.
Geringeres Kosten-Risiko
Durch Einsparungen mit der Automation
kann Alesa nun die kostenintensive
Druckvorstufe selbst übernehmen. Dank
des kürzeren Erscheinungsintervalls von
etwa 18 Monaten ist es zudem möglich,
die Katalogauflage von mehreren Zehn-
tausend auf einige Tausend zu reduzie-
ren. Das Risiko, auf veralteter Druckware
sitzen zu bleiben, ist damit deutlich redu-
ziert. n Oliver Treubel
Ein typisches Alesa Kataloglayout
SUCCESS STORY Publishing Report 71
publishingreport_71.indd 3 05.12.2007 15:54:47 Uhr
GEHE EINEN SCHRITT VORAUS: BESSERER SERVICE
DANK AUTOMATISIERTER KATALOGPRODUKTION
Das Pharma-Handelsunternehmen GEHE beliefert ausschließlich Apotheken. Der von GEHE
erstellte Katalog Gumo enthält einen monatlichen Wegweiser durch das Arzneimittel- und
Wellnessartikelangebot. Doch steigende Produktionskosten ließen den Seitenumfang suk-
zessive schrumpfen – zum Nachteil der GEHE-Lieferanten und der Apotheken. GEHE suchte
für alle Seiten nach einer Lösung – und hat sie bei KRAFT.ALLMEDIA gefunden.
Der Gumo im Wandel der Zeit
Im Jahr 1835 formulierte der Kaufmann
Franz Ludwig Gehe den Gründungsspruch
seiner Firma: „… den Erfordernissen der
Pharmazie in allen Beziehungen höchst
Genüge zu leisten …“ Diese Erforder-
nisse haben sich seither – und in den letz-
ten Jahren besonders stark – verändert.
Die zahlreichen Gesundheitsreformen
und Spargesetze haben fast im Jahres-
rhythmus die Rahmenbedingungen der
Branche modifiziert. Apotheken, ihre Zu-
lieferer und die Patienten – alle müssen
ihre Ausgaben im Auge behalten.
GEHE reagierte bei der Produktion sei-
nes B-to-B-Werbemittels Gumo („Der
gute Monat“) mit zwei Maßnahmen:
Nur noch etablierte und markenstarke
Pharma-Anbieter wurden in den Kata-
log aufgenommen. Der zweite Schritt
war gewissermaßen eine Konsequenz
aus dem ersten: Der Katalogumfang
wurde deutlich reduziert. Von ursprüng-
lich mehr als 300 Seiten waren bald
nur noch 68 übrig. Der Gumo glich nun
eher einem Prospekt. Diese Entwicklung
konnte GEHE als profiliertem Dienstleister
im Apothekenmarketing und -manage-
ment auf Dauer natürlich nicht gefallen.
Die drastische Reduzierung des Umfangs
war indes nur ein Problem von vielen, mit
denen der Gumo in einem modernisierten
Marktumfeld zu kämpfen hatte. Hinzu
kamen sein obsoletes Design, eine wenig
ansprechende, von der Sortiments-
hierarchie geprägte Struktur und das
inzwischen überholte, auf Framemaker
basierende Produktionssystem.
Der Gumo auf der Höhe der Zeit
GEHE wollte seinen Katalog also rundum
erneuern, interessante Angebote in zeit-
gemäßer Form präsentieren und für
die Apotheken damit neue Kaufanreize
schaffen. Die Produktion des gedruck-
ten Marketinginstrumentes sollte zudem
schneller, zielgenauer und effizienter,
also kostengünstiger ablaufen. Der An-
satz des Systementwicklers KRAFT.ALL-
MEDIA, eine vollautomatische Lösung auf
Basis der Standardapplikation mediaSo-
lution2 zu schaffen, stellte sich schnell als
der passende heraus.
Die konventionelle Präsentation der Pro-
dukte ist durch einen modularen Aufbau
ersetzt worden. Elemente wie Titelabbil-
dung, Produktprofil, Top-Angebote, The-
menbuchung, aber auch eine klassische
Anzeige machen den neuen Gumo nicht
nur für die interessierten Apotheker at-
traktiver: Die GEHE-Lieferanten können
sich nun die ansprechendste Darstellungs-
form für ihr Produkt aussuchen. So wählt
der Hersteller eines Vitamin-C-Präparates
beispielsweise im absatzstarken Herbst
eher die Themenbuchung, in absatz-
schwachen Monaten wahrscheinlich die
deutlich offensivere Top-Angebotsseite.
Diese Entscheidungen können seitens des
Lieferanten noch bis zwei Tage vor Druck
getroffen werden. u
72
72 Publishing Report SUCCESS STORY
publishingreport_72_73.indd 2 17.12.2007 15:40:28 Uhr
Vollautomatisierte Variationen
Dieser fast beliebig veränderbare her-
steller- und kundenfreundliche Zusatz-
service fußt voll und ganz auf Automati-
sierung. Aus den Produktinformationen
und einem freigestellten Packshot kann
nun jedes der angesprochenen Module
generiert werden, optisch ansprechend
und ohne den Einsatz eines DTP-Experten.
Aus dieser Modulkomposition werden
schließlich vollautomatisch druckfähige
PDFs generiert.
Der Gumo heute: zukunftssicher
GEHE hat jetzt ein Katalogsystem im Ein-
satz, das es den beteiligten Mitarbeitern
einfach macht, die Produktdaten über
eine intuitiv bedienbare Benutzerober-
fläche einzupflegen und die Darstellungs-
formen festzulegen. Darüber hinaus kann
an unterschiedlichen Katalogausgaben
gleichzeitig gearbeitet werden. Mit der
Lösung von KRAFT.ALLMEDIA ist eine
maximale Automatisierung etabliert wor-
den – und das im Einvernehmen mit den
Eike-Matthias Ott
Kraft All Media
www.kraft-allmedia.de
e.ott@kraft-allmedia.de
hohen ästhetischen Anforderungen, die
eine Hamburger Agentur für das neue
Layout des Gumo definierte. Der Vorteil
für die GEHE-Lieferanten und -Kunden:
Aufgrund der extrem kurzen Redaktions-
und Reaktionszeiten können neue Pro-
dukte noch bis einen Tag vor Druck im
Katalog platziert werden – im passenden
Modul und in einem Katalog, dessen Um-
fang nun wieder stetig zunimmt.
Die KRAFT.ALLMEDIA GmbH & Co. KG
realisiert als Partner des schweizerischen
Marktführers Stämpfli all media AG Publi-
kationslösungen. Die Projekte basieren
auf Lösungen, die sich aus der 20-jäh-
rigen Erfahrung mit datenbankbasierten
Publikationssystemen entwickelt haben.
Sie erlauben es den Anwendern, auf Basis
des Single Source Publishings und nur einer
Datenbasis in die relevanten Medien (Print,
e-shop, CD-ROM oder e-procurement-Sys-
teme) zu publizieren. Besondere Kom-
petenz hat sich die KRAFT.ALLMEDIA
im Bereich der vollautomatischen Lö-
sungen erarbeitet. So sind deren Kunden
in der Lage, auf Knopfdruck mehrere hun-
dert Seiten starke Kataloge in Form druck-
fähiger PDFs zu generieren.
n Oliver Treubel
73
SUCCESS STORY Publishing Report 73
Hustenliquid
Die moderne und innovative Darreichungsform für jeden!
Husten gehört zu den häufigen Begleiterschei-
nungen einer Erkältungskrankheit.
Wer mit Husten in die Apotheke kommt,
möchte vor allem eines: Die lästigen Symp-
tome loswerden und schnell wieder
gesund und leistungsfähig sein. Der Trend zu
natürlichen Arzneimitteln hat außerdem dazu
geführt, dass viele Verbraucher eine „natür-
liche Empfehlung“ von ihrer Apotheke erwar-
ten, die gezielte Hilfe bringt. Für Patienten, die
aus beruflichen Gründen viel unterwegs sind
und keine Flaschen oder ähnliches mitnehmen
können, ist Prospan
®
Hustenliquid, mit seinen
Einzelportionsbeuteln, eine echte Alternative.
Aber nicht nur für berufstätige Menschen ist
Prospan
®
eine gute Wahl, sondern auch für
ältere und eventuell sehbehinderte Patienten ist
Prospan
®
Hustenliquid empfehlenswert. Denn
hier liegt der Wirkstoff in flüssiger Form in
fertigen Einzelportionen vor und lässt sich
somit einfach und unkompliziert einnehmen.
Das lästige Tropfenzählen oder Abmessen
eines Saftes im Dosierbecher entfällt. Der
frische Geschmack sorgt darüber hinaus dafür,
dass die Verbraucher das Hustenliquid gerne
einnehmen.
Löst den Husten – löst den Schleim – lindert den Hustenreiz
Medium Oktober November Dezember Januar Februar März
TV: ARD, ZDF, RTL, SAT1
Anzeigen: Apotheken Umschau A+B
Anzeigen: HausArzt
PZN Code PZN Artikel Einheit
AEP
in %
GEHE
Preis in %
Sie sparen
3330867 PROSPAN Hustenliquid 21X5 ML 3,37 ab 2 St. 2,
83
% 0,
54
1007470 PROSPAN Hustenliquid 30X5 ML 5,08 ab 2 St. 4,
29
% 0,
79
8585997 PROSPAN Hustensaft 100 ML 3,19 ab 3 St. 2,
90
% 0,
29
8586005 PROSPAN Hustensaft 200 ML 6,02 ab 3 St. 4,
68
% 1,
34
4345569 PROSPAN Husten-Brausetabletten 10 ST 2,49 ab 2 St. 2,
03
% 0,
46
4345575 PROSPAN Husten-Brausetabletten 20 ST 4,95 ab 5 St. 4,
14
% 0,
81
Pflichttext siehe Seite 83
Eine typische Seite des
Gumo Katalogs.
publishingreport_72_73.indd 3 17.12.2007 15:40:30 Uhr
74
EFFIZIENTE UND GANZHEITLICHE PRODUKTKOMMUNIKATION
– MEHRWERT FÜR DEN KUNDEN
Für den Kfz-Teilehändler EUROPART ist ein gut funktionierender Informationsfluss nicht
nur notwendig, sondern ein Garant für Wachstum. Die Einführung des PIM-Systems STEP
von Stibo vereinfacht die Abläufe.
Die EUROPART Holding GmbH beliefert
Kfz-Werkstätten und Industrieunterneh-
men. Das 1948 gegründete Familienun-
ternehmen bietet Werkstätten neben ei-
ner umfassenden Auswahl im Bereich
Fahrzeugteile auch eine Vielzahl ergän-
zender Sortimente im Segment Werk-
stattbedarf – so kann die Werkstatt ih-
ren kompletten Bedarf nicht nur an Teilen,
sondern auch an Verbrauchsmaterialien,
Werkstatteinrichtungen u.v.m. für den Be-
triebsalltag über EUROPART beziehen.
Insgesamt ist der Technische Händler an
über 130 Standorten vertreten und be-
dient weltweit über 80.000 Kunden.
Genaue Information ist Kunden-
service
Obwohl die Produkte die Basis des Ge-
schäftes darstellen, versteht sich das Un-
ternehmen in erster Linie als Dienstleister.
„Wir sind ein Problemlöser für unsere
Kunden“, sagt Thomas Kobudzinski, Leiter
Kommunikation bei EUROPART. „Unser
Anspruch ist es, das richtige Teil zur rich-
tigen Zeit an den richtigen Ort zu liefern.
Neben der Logistik ist dabei die Informa-
tion über ein Produkt und seine Anwen-
dung eine unserer zentralen Leistungen.“
Mit dieser Strategie unterscheidet sich
das Unternehmen auch von Mitbewer-
bern. So bietet EUROPART seinen Kunden
ein elektronisches Werkstatt-Online-Sy-
stem (EWOS) und eine eProcurement-
Lösung. Mit EWOS können Werkstätten
nicht nur direkt Produkte bestellen, sie
erhalten auch weiterführende Informati-
onen wie Servicepläne, Produktinformati-
onen, technische Daten und Handbücher.
Anhand einer Achsnummer lässt sich zum
Beispiel feststellen, welche Komponenten
verbaut wurden. „Der Monteur erkennt
sofort, wie ein Produkt in welchem Um-
feld eingesetzt ist und kann bei Bedarf
auch Verbundkomponenten sofort bestel-
len“, so Kobudzinski.
Die Herausforderungen: Sprach- und
Dokumentvielfalt
Hans Pietras leitet die Abteilung Stamm-
daten und Medienausgabe. Er ist der Herr
über die Katalogdaten und damit verant-
wortlich für eine unternehmenskritische
Aufgabe. Mit seinem fünfzehnköpfigen
Team sorgt er dafür, dass Informationen
mittels Fachkatalogen und Aktionen den
Kunden erreichen. Elektronisch finden
sich die EUROPART-Angebote in eKata-
logen, Marktplätzen, in Kunden ERP-Sy-
stemen und Eigenlösungen wieder.
„Wir produzieren jährlich zwischen 50
und 100 unterschiedliche Printvarianten
in bis zu 22 Sprachen“, beschreibt Hans
Pietras seine Aufgaben. Bisher wurden
die Produktdaten für Printkataloge, Web-
Anwendungen und eKataloge separat ge-
halten. Sowohl was die Medienvielfalt als
auch die Erscheinungsintervalle in den
verschiedenen Sprachen betraf, stieß die
Produktkommunikation an ihre Grenzen.
Anhaltendes Wachstum und die Expan-
sion in neue internationale Märkte mach-
ten eine Neuaufstellung des Bereichs
notwendig. Mit dem Produkt-Informa-
tions-Management- und Multi-Channel-
Publishing-System STEP von Stibo Cata-
log wurde eine neue Software eingeführt,
die die Verwaltung von Daten und u
Im Hochregallager stehen ca. 100.000 Fach-
boden- und 36.000 Palettenstellplätze zur
Verfügung. Das dreistöckige Kleinteilelager sorgt
für eine übersichtliche Lagerhaltung.
74 Publishing Report SUCCESS STORY
publishingreport_74_75.indd 2 05.12.2007 15:55:21 Uhr
75
Bildern zentral übernimmt und gleich-
zeitig die Publikation der Informationen
über viele Kanäle ermöglicht.
Erleichterte Abläufe –
erhöhte Effizienz
Dabei sollten nicht einfach Abläufe mit
einer neuen Software gestaltet werden.
Neben der Ablösung der Dateninseln und
einer Zusammenführung von Informati-
onen und Bildern in einer zentralen Da-
tenbank, nutzte EUROPART die Umstruk-
turierung von Management und Ausgabe
der Daten auch, um Aufgaben neu zu or-
ganisieren. „Wir müssen die Terminologie
für sämtliche Produkte über alle Sprachen
hinweg überarbeiten und angleichen, so-
wie Abläufe neu definieren“, so Thorsten
Ötting, Systemadministrator und Filema-
nager. „Unser Ziel ist es, dass sich der
Kunde ohne Missverständnisse orientie-
ren kann.“
Die Software sollte ein System verwirkli-
chen, das einfach zu handhaben ist und
die Abläufe beim Publizieren vereinfacht.
Arbeitsabläufe sollten sich ohne Medien-
brüche zwischen Datenbank und Layout
umsetzen lassen. „Die größte Zeiterspar-
nis erzielen wir, indem wir jeden Vorgang
nur noch einmal machen müssen“, stellt
Hans Pietras fest. So wurden dank der di-
rekten Verbindung zwischen Layout und
Datenbank die Korrekturphasen mit STEP
dramatisch verkürzt: Änderungen werden
nur noch einmal in die Datenbank einge-
pflegt und dann automatisch in den Me-
dien übernommen. Das Programm lässt
sich durch Schnittstellen in die IT-Infra-
struktur des Unternehmens integrieren,
also auch in das ERP und natürlich in das
EWOS-System von EUROPART.
Individualität ohne Wildwuchs
Vertrieb und Kunden werden in Zukunft
von einem weiteren Werkzeug des Pro-
gramms profitieren. STEP wird EURO-
Manfred Heckt
STIBO CATALOG GmbH Deutschland
manfred.heckt@stibo.com
www.stibo.com
PART ermöglichen, die Kundeninforma-
tion wesentlich individueller zu gestalten.
„Bei speziellen Angeboten erstellen sich
die Niederlassungen bisher eigene Doku-
mente“, erklärt Hans Pietras. Ergebnis:
optischer Wildwuchs. Mit einer Print-on-
Demand-Funktion von STEP können jetzt
Preislisten, Angebote oder Aktionsmate-
rial sogar in kleinster Auflage produziert
werden. Inhalte und Auftritt sind bei al-
len Dokumenten im Design von EURO-
PART gestaltet.
Hans Pietras geht davon aus, dass sich die
Investitionen in die Software nach zwei
Jahren durch die Aufwandsreduzierung
amortisiert haben. „STEP unterstützt uns
dabei, unsere Wachstumsziele zu errei-
chen, da wir unsere Kunden im In- und
Ausland individueller, schneller und prä-
ziser über die auf sie zugeschnittenen An-
gebote informieren können.“
n Martina Borgschulze
Truck and Trailor, mehrsprachig
Der 3,5 kg schwere und knapp
1.500 Seiten starke EUROPART
Werkstattkatalog „Truck & Trailer“
ist jetzt auch neben der deutschen
in englischer, französischer, rus-
sischer, spanischer, ungarischer und
dänischer Version zu erhalten.
SUCCESS STORY Publishing Report 75
publishingreport_74_75.indd 3 05.12.2007 15:55:23 Uhr
76
SCHÖNE NEUE WERBEWELT
Der Kosmetikhersteller cosnova optimiert die Erstellung seiner Werbemittel europaweit mit
dem Design Management System iBrams und spart so Zeit und Kosten.
Maximale Qualität, minimaler Preis
Der Erfolg von cosnova beruht vor allem
auf der Philosophie, innovative Produkte
mit maximaler Qualität zum minimalen
Preis anzubieten. Daneben ist Trendkom-
petenz für die Akzeptanz bei der Ziel-
gruppe sehr wichtig. Die Produktsorti-
mente von essence und Catrice werden
zweimal pro Jahr überarbeitet und zu-
sätzlich laufend um themenbezogene
Promotions ergänzt. So gibt es jeden
Monat eine neue „Limited Edition“ mit
topaktuellen Produkten.

In der Kommunikation mit dem Verbrau-
cher verzichtet cosnova weitgehend
auf klassische Werbung und setzt statt-
dessen auf intelligente Marketing-Strate-
gien wie zielgruppenspezifische Events,
Cross-Marketing und vor allem auf eine
wirksame Kommunikation am POS. u
Die Kosmetikmarken essence und Catrice
sind vor allem Mädchen und Frauen zwi-
schen 14 und 30 Jahren ein Begriff. Sie ste-
hen für preiswerte und hochaktuelle Kos-
metikprodukte, die an speziellen Theken
in Drogeriemärkten, Verbrauchermärk-
ten und Kaufhäusern erhältlich sind. Das
Unternehmen hinter den beiden Marken
ist cosnova, der Trendsetter in Sachen
junge Kosmetik. Mit essence und Catrice
hat sich cosnova innerhalb von nur fünf
Jahren nach Gründung zum mengenmäßig
zweitgrößten Anbieter dekorativer Kos-
metik auf dem deutschen Markt eta-
bliert. Das Unternehmen verkauft seine
Produkte zudem in fast 20 europä-
ischen Ländern (u.a. Holland, Belgien,
Frankreich, Spanien, Schweiz, Italien und
Russland) und plant eine weitere Expan-
sion.
76 Publishing Report SUCCESS STORY
publishingreport_76_77.indd 2 05.12.2007 15:58:25 Uhr
77
Aufgrund der europaweiten Distribution
müssen sämtliche Werbemittel wie Bro-
schüren mit Produktinformationen und
Beauty-Tipps in einer Vielzahl von Sprach-
versionen erstellt werden – ein Prozess
der sich in der herkömmlichen Abwick-
lung sehr aufwendig, zeit- und kosten-
intensiv gestaltet.
cosnova suchte daher nach einer Web-to-
print-Lösung, um die Produktionsprozesse
zu straffen und gleichzeitig langfristig Kos-
ten zu reduzieren. Das Rennen machte
das Design Management System iBrams
der Brand Implementation Group.
Zentrale Gründe für diese Entscheidung
waren laut Jochen Scheinberger, Leiter
Trade Marketing bei cosnova, die Benutzer-
freundlichkeit und das flüssige Arbeiten
über den Webbrowser: „Die auf dem In-
Design Server basierende iBrams-Tech-
nologie erschien uns im Vergleich zu
anderen Lösungen als sinnvolle Basis, zu-
mal auch alle unsere Agenturen Adobe
InDesign einsetzen. Gleichzeitig konnte
iBrams eine Vielzahl unserer spezifischen
Anforderungen beispielsweise an gra-
fische Gestaltungsmöglichkeiten um-
setzen. Das System ist einfach zu bedienen
und läuft stabil und flüssig, auch bei ge-
ringeren Bandbreiten, was wichtig für die
Akzeptanz bei den Benutzern ist.“
Nicht nur einfach schön, sondern
auch schön einfach
Mit iBrams werden alle an der Erstellung
der Werbemittel Beteiligten wie Kreativ-
agenturen, Übersetzer und lokale Distri-
butoren optimal miteinander vernetzt.
Das Design Management System er-
möglicht die Produktion von Kommuni-
kations- und Werbematerialien aller Art
im Einklang mit den jeweiligen Design-
Regeln. Änderungen in den Vorlagen der
Werbemittel sind online zeitgleich für alle
am Prozess Beteiligten aktuell und müs-
sen nicht zeit- und kostenaufwendig via
E-Mail, CD oder gar in Papierform weiter-
gegeben und abgeglichen werden.
cosnova verwaltet sämtliche Vor-
lagen für Kommunikationsmittel mit
iBrams und stellt diese den Bearbei-
tern webbasiert zur Verfügung. So
sorgt das System dafür, dass keine ver-
alteten Muster verwendet
werden, und garantiert
den europaweit einheit-
lichen Markenauftritt von
cosnova.
In der Praxis sieht ein
Workflow beispielsweise
so aus, dass das von der
Agentur erstellte Werbe-
mittel als editierbares
Andreas Michalski
Brand Implementation Group
andreas.michalski@brand-
implementation-group.de
www.ibrams.de
Mastertemplate auf dem Web-to-
print-Server hinterlegt wird. Für
jede Sprachversion sind Bearbeiter
definiert, die sich auf dem Web-to-
print-Portal einloggen und in den vor-
her festgelegten Bereichen online den
übersetzten Text eingeben. Hierbei
bleibt das Layout unverändert, das
System beachtet selbstständig vor-
her definierte grafische Regeln, wie
das Umfließen einer Produktabbil-
dung. Nach der finalen Freigabe der
editierten Dokumente entscheidet
der Projektmanger bei cosnova, ob
noch Finishing-Arbeiten notwendig
sind, bevor das System am Ende des
Prozesses die Druckdaten für
die Produktion er-
zeugt.
n Tanja Diallo,
freie Redakteurin,
Schlüchtern
SUCCESS STORY Publishing Report 77
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78
MEHR UMSATZ DURCH BESSERE PRODUKTPRÄSENTATION
Der neue Online Shop www.freitag.ch der Firma FREITAG ist besonders auf Produktprä-
sentation und Einkaufserlebnis ausgerichtet. Erfahrungen aus realen Shops wurden ins In-
ternet übertragen. Die Online Umsätze stiegen um über 30 Prozent.
Seit 1993 werden ausrangierte Lastwa-
genplanen, Sicherheitsgurte und Fahr-
radschläuche zu funktionalen Taschen
neu zusammengesetzt bzw. „rekontex-
tualisiert“, wie die Gründer Markus und
Daniel Freitag es nennen. Dabei ist jedes
Produkt ein Unikat, da der Ausschnitt der
Lastwagenplanen immer für neue Farb-
muster und -kombinationen sorgt. Die
Produkte der Schweizer Brüder Freitag
sind Kult, da sie konsequent den urbanen,
individuellen Lebensstil zelebrieren. Seit
mehreren Jahren schon steht eine der er-
sten Taschen im Museum of Modern Art
in New York.
FREITAG vertreibt seine Produkte über aus-
gesuchte Geschäfte auf der ganzen Welt.
Seit dem Jahr 2000 existiert ein Online
Shop, über den Endkunden ihre Taschen
direkt bei FREITAG kaufen können. Im
Sommer 2007 wurde der E-Shop vollstän-
dig neu entwickelt und ging im Septem-
ber online (www.freitag.ch). Seit der Live-
Schaltung des neuen Shops konnte über
30% mehr Umsatz verzeichnet werden
– obwohl keinerlei Verkaufsförderungs-
massnahmen durchgeführt wurden.
Das gute Resultat ist die Folge der starken
Verbesserung des Online Shops, insbeson-
dere aber der neuen Produktpräsentation
und des gesteigerten Einkaufserlebnisses.
Die Produkte stehen im Mittelpunkt. Sie
bewegen sich flüssig und angenehm ani-
miert über den Bildschirm. Man lässt den
Kunden stöbern, suchen und vergleichen,
erlaubt sowohl Detail- als auch 360-Grad-
Ansichten.
Reales Kaufverhalten beobachten
Grundlage der Lösung sind Beobach-
tungen, wie Konsumenten im realen
Shop die Produkte ansehen, auswäh-
len und einkaufen. In den Verkaufsstel-
len liegen die Taschen in vielen kleinen
Schubladen im Regal. Ein einfaches Foto
deutet auf das jeweilige Aussehen der Ta-
sche hin. Der Kunde sucht sich spontan
vier, fünf Taschen die ihm gefallen aus,
nimmt sie aus dem Regal und legt sie
nebeneinander. Eine nach der anderen
wird in die Hand genommen und ge-
nau inspiziert. Dabei wird Tasche für Ta-
sche wieder zurück ins Regal gelegt bis
eine übrig bleibt. Diese letzte Tasche wird
zur Trophäe der Shopping-Tour. Manche
Kunden suchen sich zusätzlich ein pas-
sendes Portemonnaie oder Toilettenbeu-
tel aus. Wenn ein Kunde an einem be-
stimmten Produkt Interesse zeigt, lenkt
er die Aufmerksamkeit anderer Kunden
auf dasselbe Objekt. Da jede FREITAG-
Tasche ein Unikat ist, wird eine unver-
bindlich ausgewählte Tasche bis zur end-
gültigen Kaufentscheidung sorgfältig im
Auge behalten. Die Aufmerksamkeit der
anderen anwesenden Kunden fördert so-
mit die Kaufbereitschaft.
Einkaufserlebnis übertragen
Diese verschiedenen Erkenntnisse sind
in das Konzept des neuen Online Shops
eingeflossen und wurden umgesetzt. Bei-
spielsweise wird zu jedem Artikel die An-
zahl Warenkörbe und Wunschlisten an-
derer Internet Besucher dargestellt, in
welchen sich das Produkt gerade in u
78 Publishing Report SUCCESS STORY
Das Einkaufserlebnis
im Mittelpunkt: Zu
jedem Produkt wird
mit einem Zähler in
Echtzeit dargestellt,
wie viele andere
Besucher Interesse an
dieser Tasche haben.
Besonderer Produktvergleich:
die gewählten Produkte können gleichzeitig
um die eigene Achse gedreht werden.
publishingreport_78_79.indd 2 17.12.2007 15:37:50 Uhr
79
diesem Moment befindet. Die Zähler
verändern sich in Echtzeit, entsprechend
dem Benutzerverhalten aller Besucher.
So kann es vorkommen, dass das Pro-
dukt im Warenkorb liegt, der Zähler lau-
fend steigt und den Kunden zum Einkauf
mahnt. Falls das Produkt dann zwischen-
zeitlich verkauft wurde, wechselt der Zäh-
ler auf „SOLD“ und das Produkt ist nicht
mehr verfügbar.
Produktpräsentation für Kundenzu-
friedenheit
Für Online Shops sind Produktabbil-
dungen ein entscheidender Erfolgsfaktor,
denn die Produktdarstellung erzeugt Er-
wartungen, die zwei Tage später mit dem
gelieferten Produkt erfüllt werden müs-
sen. Dies ist eine besondere Herausforde-
rung, wenn jedes Produkt ein Unikat ist
und deshalb einzeln fotografiert werden
muss. Wenn die Taschen als Runduman-
sicht sowohl offen als auch geschlossen
gezeigt werden sollen und pro Objekt
nicht mehr als eine Minute aufgewen-
det werden darf, erscheint das Vorhaben
unmöglich.
Aber bei Zehntausenden von Produkten,
die jährlich online verkauft werden, ist
eine automatische Foto-Station zwingend
notwendig. Eine Solche wurde für FREITAG
entwickelt. Die 360-Grad-Produktbilder
werden automatisch geschossen, benöti-
gen keine Nachbearbeitung und werden
im Online Shop selbständig aktiviert. Die
exzellente Produktdarstellung führt zu ei-
ner deutlich tieferen Quote von Rücksen-
dungen. Von allen Bestellungen werden
statt 3 Prozent nur noch knapp 1 Prozent
an FREITAG zurückgeschickt. Neben den
ca. 80 Prozent tieferen Kosten für das Re-
tourenmanagement, begeistert die deut-
lich höhere Kundenzufriedenheit.
Jonathan Möller
Unic Internet Solutions
jonathan.moeller@unic.com
www.unic.com
Integrierte Lösung
Das gesamte Vorhaben wurde durch Unic
innert 6 Monaten umgesetzt. Als tech-
nische Basis dient ein Product Informa-
tion Management (PIM) aus dem Hause
hybris. Mit einem PIM lassen sich die
verschiedenen Herausforderungen des
E-Commerce, der Produktdatenverwal-
tung und der Integration mit Umsyste-
men deutlich besser meistern als mit
herkömmlichen E-Commerce Systemen.
Nicht zuletzt dank dieser PIM-Strate-
gie konnten die Prozesse stark optimiert
werden. Beispielsweise werden heute bei
gleichem Zeiteinsatz mehr als doppelt so
viele Bestellungen abgewickelt.
Der neue Online Shop von FREITAG zeigt,
wie eine verbesserte Produktpräsentation
und ein gesteigertes Einkaufserlebnis zu
deutlichen Mehrumsätzen und Kosten-
einsparungen führt. Um diese Erfolge zu
realisieren, müssen nicht nur technische
E-Commerce Spezialisten mitarbeiten.
Mindestens ebenso wichtig sind Exper-
ten, die das Einkaufsverhalten der Kun-
den verstehen und in exzellente Konzepte
für Online Shops übertragen können.
n Jonathan Möller
SUCCESS STORY Publishing Report 79
Jonathan Möller ist Mitgründer und Partner
bei Unic Internet Solutions
www.freitag.ch: Übersichtliche Einstiegsseite zum Online Shop für FREITAG-Produkte.
Originalfiles FREITAG_bilderartikel_zusatz.zip
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PIMP MY PROCESS – MIT MEDIANDO ZUM HOCHWERTIGEN
PRINT- UND WEB-AUFTRITT
Die Gustav Hensel GmbH & Co. KG, führender Hersteller von Elektroinstallations- und Ver-
teilungssystemen, setzt seit 2004 auf die medienneutrale Datenbank MEDIANDO des Soft-
warehauses e-pro solutions. Innerhalb von 24 Monaten wurde die Kommunikationsquote
um das Zehnfache erhöht, und dies ohne zusätzlichen Personalaufbau.
Vom Sauerland in die ganze Welt:
Herausforderungen eines globalen
Unternehmens
Die Firmenzentrale sitzt im sauerlän-
dischen Lennestadt. Von dort aus bedient
Hensel seine Märkte in 41 Ländern. Aus
den zahlreichen länderspezifischen Sor-
timenten, der vielschichtigen Zielgrup-
pen und einer sehr unterschiedlichen In-
formationsbereitstellung ergibt sich eine
Fülle von Anforderungen an die Produkt-
kommunikation. So hat das Unterneh-
men unter anderem Kontakt zum Elek-
trohandwerk, zum Fachgroßhandel, zu
Planungsbüros, Lizenznehmern, Fach-
verbänden, nicht zu vergessen zu inter-
nen Abteilungen, Auslandsgesellschaften
und Kooperationspartnern. „Wir spüren
laufend, dass die Anforderungen an die
Produktkommunikation steigen, zugleich
wächst auf der anderen Seite der Ko-
stendruck“, erklärt Geschäftsführer Felix
Hensel. „Prozessoptimierung hat schon in
fast allen Unternehmensbereichen statt-
gefunden – die Bereiche Produktmarke-
ting und Produktkommunikation rücken
dagegen erst jetzt langsam ins Bewusst-
sein.“
Daher entschloss sich das Unternehmen
2004, ein PIM-System für die Produkt-
datenhaltung einzuführen. „Die zuneh-
mende Härte des Wettbewerbs verlangt
nach Differenzierungsstrategien – spezi-
ell, wenn man seine Produkte eher höher-
preisig platzieren will“, so Felix G. Hensel,
Geschäftsführer der Gustav Hensel GmbH
& Co. KG. „Neben Qualität, Design, Funk-
tionalität und weiteren Faktoren spielen
zunehmend auch die Produktinformati-
onen als möglicher Differenzierungsfak-
tor eine Rolle.“
Zu diesem Zeitpunkt musste Hensel eine
Vielzahl an Medien für interne und ex-
terne Zwecke aus diversen EDV-Syste-
men heraus generieren. Alle Printmedien
wurden manuell in QuarkXPress er-
stellt und verwaltet. Die redundante und
inkonsistente Datenhaltung führte da-
rüber hinaus zu Medienbrüchen, Daten-
qualitätsverlusten und enormen Aufwen-
dungen bei der Medienproduktion.
Zwar verfügte der Internetauftritt des
Unternehmens bereits über einen inte-
grierten Online-Katalog. Der war aller-
dings nur in deutscher Sprache verfüg-
bar und zeigte auch nur das deutsche
Produktsortiment. „Ein ganz wichtiger
Punkt ist die Steigerung der Produktivität
im Produktmarketing. Wir müssen heute
einfach besser über unsere Produkte in-
formieren und zwar sowohl den Handel
als auch Planer und Endkunden, um am
Markt erfolgreich sein zu können“, so Fe-
lix Hensel. „Diesen Anspruch können wir
durch die Einführung des PIM-Systems
bei gleichem personellem Aufwand per-
fekt meistern.“
Steigerung der Marketing-Perfor-
mance im Printbereich
Das PIM-System MEDIANDO von e-pro
solutions sollte als Basis für die Medien-
produktion in über 40 Ländern dienen. In-
nerhalb der ersten zwei Wochen war das
System installiert und aus vorhandenen
Datenbeständen heraus in einer Grund-
struktur befüllt. u
Die Online Kommunikation bei Hensel wird
durch MEDIANDO gesteuert.
80 Publishing Report SUCCESS STORY
publishingreport_80_81.indd 2 20.12.2007 11:18:34 Uhr
81
Mit dieser medienneutralen Datenbank
gestaltet sich die Datenpflege nun un-
kompliziert, schnell und intuitiv. Eine
druckbare Datenblatt-Vorschau gibt dem
User eine Übersicht über alle relevanten
Daten eines Produkts. Datenblatt-Ex-
porte in unterschiedlichste Standardfor-
mate ermöglichen die Weiterbearbeitung
in Programmen wie Word oder Excel. Falls
notwendig, können Preise auch manu-
ell nachgepflegt werden. Jeder Benutzer
sieht auf einen Blick, welche dringenden
Datenpflegearbeiten und Freigaben er-
forderlich sind.
Bereits nach wenigen Wochen wurde der
erste deutschsprachige Printkatalog aus
MEDIANDO heraus generiert und pro-
duziert. Seitdem wurden unzählige wei-
tere Kataloge, Preislisten, Broschüren und
Flyer aus MEDIANDO erzeugt. „Wir pfle-
gen einmalig unsere Daten in das PIM-
System ein und verwenden diese für die
Kommunikation in sämtlichen Medien“,
erklärt Thomas Hanses. „Durch diesen äu-
ßerst effektiven und effizienten Ansatz
konnten wir unsere Printpublikationen
von fünf auf 25 Kataloge jährlich stei-
gern und Sprachen wie Norwegisch, Rus-
sisch, Rumänisch und Chinesisch anbie-
ten. Sogar unsere Etiketten produzieren
wir auf der gleichen Datenbasis.“
Heute verwaltet und pflegt Hensel mit
MEDIANDO mehr als 2.500 Listenpro-
dukte in bis zu 25 verschiedenen Spra-
chen. Das Unternehmen kann durch eine
automatisierte Zuordnung von unter-
schiedlichen Informationsinhalten für un-
terschiedliche Medien und Zielgruppen
nun schnell und flexibel auf Marktanfor-
derungen reagieren.
Hoher Qualitätsanspruch im World
Wide Web
Auch im Internet präsentiert sich das Un-
ternehmen mit qualitätsgesicherten Pro-
duktinformationen aus MEDIANDO. „Wir
informieren unsere Kunden mit einem
tagesaktuellen Webauftritt, einem CD-
ROM-Katalog und stellen elektronische
Austauschformate wie BMEcat, Data-
norm, Eldanorm und GAEB zur Verfü-
gung“, berichtet Thomas Hanses weiter.
Die Kataloge der zwölf länderspezifischen
Onlinepräsenzen werden mit dem Soft-
waremodul MediandoWEB vollautoma-
tisiert aus MEDIANDO heraus erzeugt.
MediandoCMS, die integrierte Lösung für
Content Management und dynamischer
Produktvisualisierung, verknüpft die ein-
fache Pflege von redaktionellen Inhalten
mit der strukturierten, templatebasierten
Darstellung der Produktinformationen im
Thomas Mademann
Bereichsleiter Vertrieb
e-pro solutions GmbH
info@e-pro.de
www.e-pro.de
Online-Katalog.
Während vor dem Einsatz von Median-
doCMS die Internetseiten rein statisch
waren und eine Aktualisierung der Pro-
duktangaben sowie der redaktionellen
Inhalte in größeren Zeitabständen er-
folgte, liegen nun alle Informationen in
der Datenbank vor. So ist ein Update täg-
lich möglich. Darüber hinaus werden alle
Internetauftritte von nur einer Person ge-
pflegt.
Das Unternehmen profitiert von der ho-
hen Zukunftssicherheit, Erweiterbarkeit
und Flexibilität in der Datenhaltung und
-pflege der konfigurierbaren Standard-
Software-Lösung.
„Mit MediandoCMS sind wir in der Lage,
topaktuelle Informationen in kürzester
Zeit zur Verfügung zu stellen“, beschreibt
Thomas Hanses die Vorteile aus der en-
gen Integration von Content-Manage-
ment-System und der medienneutralen
Datenbank MEDIANDO. „Wir selbst und
auch unsere Kunden sind begeistert.“
n Martina Borgschulze
Felix G. Hensel
Geschäftsführer der
Gustav Hensel GmbH & Co. KG
info@hensel-electric.de
www.hensel-electric.de
SUCCESS STORY Publishing Report 81
publishingreport_80_81.indd 3 20.12.2007 11:18:37 Uhr
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STARKE STANDARDS MIT SYSTEM – INBETWEEN UND
CONTENT SERV OPTIMIEREN DIE PRODUKTION VON HAINBUCH
Ob Ravioli-Dosen, Saxophon-Tasten oder Hüftgelenke: Bei der Herstellung vieler alltäg-
licher Dinge wird die „spannende“ Technik der HAINBUCH GmbH verwendet. Für den inter-
national agierenden Anbieter von Spanntechnik ist die reibungslose Medienproduktion
besonders wichtig. Mit der Software von InBetween und ContentServ wurden die Insel-
lösungen bei HAINBUCH für den globalen Print-, Web- und Datenaustausch ersetzt.
Spannend – Wie soll die Medienpro-
duktion verbessert werden?
Seit über 50 Jahren produziert das Unter-
nehmen aus dem schwäbischen Marbach
Spanntechnik. Der erfolgreiche Anbieter
hat vier Produktionsstätten allein in
Deutschland, außerdem internationale
Tochterfirmen in Frankreich, Italien,
Schweden, Thailand und den USA und
hält insgesamt 30.000 Standardprodukte
bereit. Bislang griff HAINBUCH bei der
Produktion mehrsprachiger Kataloge,
umfangreicher Preislisten und Produkt-
unterlagen auf unterschiedlichste Systeme
zurück, die nicht miteinander verbunden
waren. Die Folge: Die Herstellung nahm
nicht nur sehr viel Zeit in Anspruch, die
Produktion war auch anfällig für Fehler –
und damit kostenintensiv. Um den kom-
plexen und stetig steigenden Anforde-
rungen an die Produktdatenhaltung und
die globale Medienproduktion schneller,
effektiver und wirtschaftlicher begegnen
zu können, entschloss sich HAINBUCH,
auf ein ebenen- und medienübergreifen-
des, zentrales System umzusteigen.
Straff – Optimierte Prozesse in der
Medienproduktion
Der Herstellungs- und Gestaltungspro-
zess für Kataloge, Produktunterlagen
und Preislisten von HAINBUCH sollte
also optimiert und gestrafft werden.
Die Korrekturen wollte man im Sinne
des Time-to-Market beschleunigen. Da-
bei sollte weiterhin ein webbasierter Zu-
griff auf das System möglich sein. All
diese Vorhaben erforderten natürlich
eine integrierte Produktdatenpflege, die
auch Außendienstmitarbeitern, externen
Agenturen und Niederlassungen welt-
weit die reibungslose Anbindung an das
System ermöglicht.
Das neue System entsteht aus der stra-
tegischen Zusammenarbeit der beiden
Softwareanbieter ContentServ und In-
Between. Die perfekte Ergänzung: Das
Stuttgarter Unternehmen InBetween ist
auf unternehmensweites Publikations-
management spezialisiert und bietet seit
zehn Jahren den Standard im Database
Publishing. Die ContentServ GmbH ist
Software-Hersteller für Enterprise Mar-
keting Management Solutions (EMMS).
Einzigartig ist ihre CS EMMS-Suite –
ein ganzheitliches System für Marke-
ting, Vertrieb und Kommunikation. Ihr
Lösungsansatz erlaubt es HAINBUCH,
sämtliche Produktdaten zur Medienpro-
duktion webbasiert und dadurch mit mi-
nimalem Aufwand zu generieren, zu ver-
walten und zu pflegen.
Serviert – Lösung mit ContentServ
und InBetween
Zunächst einmal bringt ContentServ
seine integrierte Web-to-Print-Lösung
und das Produktdaten-Management-Sy-
stem ins Spiel. Mit seiner Hilfe werden
alle Prozesse der Produktdatenhaltung
bei HAINBUCH zentral abgedeckt. Der
Clou: Auch externe Anwender bzw.
Bearbeiter können nahtlos in den Pro-
zess eingebunden werden. Über einen
Webclient bekommen sie Zugang zu al-
len Daten, können sich Produktmateri-
alien selbst zusammenstellen und diese
– je nach Grad ihrer Zugriffsrechte – in-
dividuell gestalten. u
Seitenplanung in InBetween
82 Publishing Report SUCCESS STORY
publishingreport_82_83.indd 2 10.12.2007 13:20:10 Uhr
83
Dabei garantiert die Anbindung an das bei
HAINBUCH bestehende ERP-System eine
automatische Übernahme von Preisen
und technischen Merkmalen. Auf diese
Weise wird eine medienneutrale Daten-
haltung in allen erforderlichen Ausga-
bekanälen, also Web, Print, elektro-
nische Formate oder auch Newsletter,
erreicht.
Sauber – Korrekturen, Design und
Sprachen auf Knopfdruck
Optimal ergänzt wird die Lösung von
ContentServ durch die Standard Software
von InBetween. Der Spezialist für Data-
base Publishing bietet hier vor allem eine
vollautomatisierte Ausgabe der Produkt-
daten aus ContentServ in verschiedenste
Medien. Die Datenübernahme geschieht
direkt, somit ist der Korrekturaufwand
in Zukunft minimal. Zentral verwaltete
Armin Dressler
InBetween GmbH
Armin.Dressler@InBetween.de
www.InBetween.de
Gestaltungsvorgaben, die sogenannten
Templates, gewährleisten darüber
hinaus die Einhaltung des firmenspe-
zifischen Corporate Designs. Dank des
dynamischen, regelbasierten Satzes las-
sen sich bei HAINBUCH in Zukunft auch
aufwendige Publikationen in mehreren
Sprachvarianten flexibel und innerhalb
kurzer Zeit auf Knopfdruck produzieren.
InBetween unterstützt dabei alle
gängigen Ausgabeformate, wie Adobe
InDesign, QuarkXPress, MS Word, MS
Powerpoint, PDF, HTML und CD-ROM.
Stark – Zufriedenheit auf allen Seiten
Auch die Software-Anbieter zeigen sich
zufrieden: „Das Ergebnis der strategischen
Zusammenarbeit zwischen InBetween
und ContentServ wurde durch die kri-
tische Anbieterauswahl von HAINBUCH
geprüft und für optimal empfunden“,
kommentiert Armin Dressler, Geschäfts-
führer der InBetween GmbH, das Pro-
jekt. „Die Synergien, die sich aus den bei-
den Softwarelösungen ergeben, wollen
wir auch in Zukunft bei weiteren Kunden
effektiv und gewinnbringend nutzen.“
Da sieht man’s wieder: Gemeinsam ist
man einfach stärker. Mit einem schnel-
leren Time-to-Market. Für klare Wettbe-
werbsvorteile.
n Martina Borgschulze
Typische Seite des Hainbuch
Produktkatalogs.
ll140 ll170 ll120 KK5
45
124
ó000
4 · ó5
12ó [2 × Mó]
0,50
0,50
· ó2,50
145 |7
20

110 105 110 121
150 180
18
2
2,50
28,50 22,50 28,50 24,00
M78 × 1,5 M72 × 1,5
1ó0 184 1ó0
104,8 · [ó ×
M10]
122,4 · [ó ×
M12]
104,8 · [ó × M10]
ßos|·Nt 2901/ 0005 2901/ 000ó 2901/ 0004 2902/ 0001
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JOl|us lu||ot · Otößo ó5
SUCCESS STORY Publishing Report 83
publishingreport_82_83.indd 3 10.12.2007 13:20:15 Uhr
08-2006/IBA
P
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U
K
T
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KATEGORIE HiFi
Stylische Micro-Anlage mit Digitalverstärker und USB-Anschluss und Bluetooth.
Irrtümer und Änderungen vorbehalten
PRODUKTLINIE: Micro HiFi System
MODELL: CMT-U1BT
EAN-Code: 4905524337945
Konditionen-Code: HF
UPE: Fr. 604.00
Lieferbar:
Hauptmerkmale
G 2 x 25 Watt (RMS)
G S-Master Digitalverstärker (vollständig
digitale Signalverarbeitung)
G 3-Lines-Display
G 5 Funktionen: Tuner/CD/Audio
IN/USB/Bluetooth
G USB Host (Play) kompatibel mit MP3,
ATRAC3plus, WMA (non-DRM) und
AAC (non-DRM)
G Bluetooth ver.1.2 (A2DP/AVRCP)
G 2-Band (FM/MW) mit RDS
G 30 Stationsspeicher (20FM/10MW)
G Play Timer / Sleep Timer
G 1 fach CD-Player
G MP3/ATRAC3plus kompatibel
G CD-R und CD-RW kompatibel
G DSGX (on/off)
G 2-Weg Bassreflexlautsprecher
G Abnehmbare Frontgitter
G Fernbedienung
Technische Angaben
Anschlüsse:
G USB Host (Play) kompatibel mit MP3,
ATRAC3plus, WMA (non-DRM) und
AAC (non-DRM)
G Bluetooth ver.1.2 (A2DP/AVRCP)
G 1 Audio IN (analog)
G Kopfhöreranschluss
CD-Player:
G 1 fach CD-Player
G MP3/ATRAC3plus kompatibel
G CD-R und CD-RW kompatibel
G Shuffle Funktion
G Programmier-Funktion
G 1 Bit D/A Wandler
G Wiederhol-Funktion
Display:
G 3-Lines-Display
Farbe:
G silber
Lautsprecher:
G 2-Weg Bassreflexlautsprecher
G Abnehmbare Frontgitter
Tuner:
G 2-Band (FM/MW) mit RDS
G 30 Stationsspeicher (20FM/10MW)
Verstärker:
G 2 x 25 Watt (RMS)
G S-Master Digitalverstärker (vollständig
digitale Signalverarbeitung)
G 5 Funktionen: Tuner/CD/Audio
IN/USB/Bluetooth
G Play Timer / Sleep Timer
G DSGX (on/off)
G Bass / Treble Funktion
Mitgeliefertes Zubehör:
G Fernbedienung
Masse und Gewicht
G 16.0x24.1x21.8 cm
G 3.200 kg
84
VOLLE KRAFT VORAUS! ZIELGERICHTETE UND AKTUELLE
KOMMUNIKATION DANK AUTOMATISIERTER PRINTPRODUKTION
Will ein Unternehmen eine Broschüre, einen Katalog oder ähnliches erstellen, hat es zu-
nächst ein Problem: In verschiedenen Datenquellen „tummeln“ sich zahllose Informationen.
Wie soll man die in ein Layout transportieren? Bei Sony Overseas Schweiz wird die Pro-
duktion von Preislisten, Produktblättern und Preisschildern inhouse in der Marketing-
abteilung mit Hilfe von Xactuell der Firma CODEWARE umgesetzt.
Was kommt eigentlich wohin?
Die Anforderungen des Database
Publishing
In einer berühmten deutschen Filmko-
mödie hieß es einst: „Wat is’ eine Dampf-
maschin’? Da stelle mer uns mal janz
dumm und sagen so – dat is’ eine jroße,
schwarze Raum …“ Ein Unternehmen,
das sich mit Database Publishing aus-
einandersetzten muss, könnte sich eine
ähnliche Frage stellen: „Wat is eigentlich
eine layoutorientierte, datenbankge-
stützte Printproduktion?“ Auch ohne
uns dumm zu stellen, finden wir schnell
eine einfache Antwort: Beim Database
Publishing fließen in den großen, schwar-
zen Raum des unbefüllten Layouts Infor-
mationen aus einer Datenbank ein. Eine
der wichtigsten Voraussetzungen für ein
erfolgreiches Database Publishing lautet
deshalb: Die Qualität der Daten muss
stimmen. Ein ERP-System kann helfen,
vorhandene Informationen in einer zen-
tralen Datenbank zu pflegen und ohne
Umweg in ein Layout zu übernehmen.
Geradlinig geht’s mit Xactuell
Von hinten durch die Brust ins Auge? Sol-
che Umwege der Datenaufbereitung sind
nicht nötig: Xactuell, das Database Publi-
shing Tool des Stuttgarter Softwareher-
stellers CODEWARE, stellt Werkzeuge be-
reit, um zentral gepflegte Produktdaten
für die unterschiedlichsten Printpubli-
kationen nutzen zu können. Eine Produk-
tion über ein PIM-System ist nicht nötig,
aber durchaus möglich: Xactuell wird mit
gängigen Datenbanken eingesetzt und
greift auf das Datenmodell des jeweiligen
Kunden zurück. Die direkte Anbindung an
eine Datenbank erfolgt dabei über ODBC
oder auch nativ. Dabei ist Xactuell sowohl
als XTension wie auch als Plugin verfüg-
bar. Es unterstützt Adobe InDesign und
QuarkXPress. Als Besonderheit bietet
Xactuell eine integrierte Scriptsprache,
mit welcher unter anderem Umbruch-
regeln definiert werden können, die
eine vollautomatische Produktion kom-
plexer Projekte erlauben.
Wer sich vor dem Einsatz von PIM-Syste-
men scheut oder sein bestehendes System
erweitern möchte, ist mit einer Lösung,
wie sie CODEWARE anbietet, bestens be-
dient. Zunächst generiert das Database
Publishing Tool vollautomatisch Roh-
daten. Sie sind ein Hilfsmittel, um auf die
in einer zentralen Datenbank hinterlegten
Produktinformationen zurückzugreifen.
Diese Informationen können jederzeit in
einem Dokument platziert werden – u
84 Publishing Report SUCCESS STORY
Ein typisches Kataloglayout
des Sony Händlerkatalogs.
publishingreport_84_85.indd 2 12.12.2007 14:39:57 Uhr
wobei das Layout der Printpublikation
keine Rolle spielt. Im Vergleich zu einer
manuellen Datenübernahme ist diese Vor-
gehensweise fehlerfrei. Sind die Daten
erst einmal in ein Layout eingeflossen,
wird die Xactuell-Verbindung erhalten.
Auf diese Weise ist eine Aktualisierung
der Produktinhalte auch noch nach einer
manuellen Layoutanpassung im Druck-
dokument möglich.
Sieg in der Aktualisierungsschlacht:
Sony Overseas Schweiz
Gerade letzteres war Sony Overseas
Schweiz enorm wichtig. Das Unterneh-
men muss sich laufend mit schnellen Pro-
duktzyklen auseinandersetzen. Preislisten
zum Beispiel werden zweimal jährlich
neu aufgelegt. Und die müssen gut und
gerne 800 neue Produkte aufnehmen.
Ohne eine automatisierte Produktion
wäre die parallele Herstellung von Preis-
listen, Produktblättern und Preisschildern
überhaupt nicht mehr durchführbar. Bei
der Umsetzung seiner Printproduktion
arbeitet das Unternehmen seit einiger
Zeit mit Xactuell. Mit diesem modularen
System für Database Publishing wird die
Printproduktion nun inhouse in der Mar-
ketingabteilung vorgenommen. Dabei
greift das Programm ohne Umwege auf
das vorhandene Datenmaterial zu. Es
wird direkt von der internen Produkt-
datenbank in das Layoutprogramm publi-
ziert. Bis es soweit ist, können die Pro-
duktinformationen zentral in der Daten-
bank überarbeitet werden und stehen
daraufhin sofort wieder für eine automa-
tische Produktion bereit. Auch Ände-
rungen in letzter Sekunde, vor allem ak-
tualisierte Preise, kann der Bearbeiter
dank der direkten Datenbankanbindung
im Layoutprogramm quasi auf Knopf-
druck anpassen. Und zum Knopfdrücken
braucht man nicht viele Hände: Die Pro-
duktion kann mehrheitlich von einer Per-
son organisiert und ausgeführt werden.
Viele Vorteile – wenig Aufwand
Schauen wir noch einmal auf die Vorteile,
die eine mit Xactuell automatisierte Pro-
duktion mit sich bringt:
n Neu erstellte Werbemittel können
bereits in einer Rohfassung schnell
und kostengünstig dem jeweiligen
Produktmanager zur Beurteilung vor-
gelegt werden. So ist von Anfang an
bekannt, welche Informationen für die
Druckproduktion im Layout gesetzt
werden.
n Bis die Produktinformationen endgül-
tig sind, können sie zentral in der Daten-
bank überarbeitet werden und stehen
Oliver Grünberg
CODEWARE GmbH
info@codeware.de
www.codeware.de
daraufhin sofort wieder für eine auto-
matische Produktion bereit.
n Produktänderungen in letzter Sekunde
werden im Layoutprogramm dank di-
rekter Datenbankanbindung durch
Knopfdruck aktualisiert. Zielgerichtete
und aktuelle Informationen werden
somit erst ermöglicht.
n Bei der Erstellung der Druckdaten setzt
man auf das Prinzip absoluter Aktuali-
tät und Verbindlichkeit. Dies wird durch
die zentrale Haltung strukturierter Da-
ten ermöglicht, welche mittels Xactuell
im Layoutprogramm logisch verarbei-
tet werden.
Auch Sony ist nun jederzeit in der Lage,
mit minimalem Aufwand neue Produkte
zu erstellen, also noch zielgerichteter zu
kommunizieren. Obwohl sich die Anzahl
der Preislisten und Produktblätter gegen-
über dem Vorjahr beinahe verdoppelt hat,
benötigt die Produktion bis zur Druckaus-
gabe nicht mehr Zeit. Denn der eigent-
liche Aufwand besteht nur noch aus der
Produktzuordnung in der Datenbank. Pro-
dukte für die Katalogproduktion müssen
nur noch freigeschaltet werden. Per Knopf-
druck. Ganz einfach. Gar nicht dumm.
n Martina Borgschulze
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SUCCESS STORY Publishing Report 85
publishingreport_84_85.indd 3 12.12.2007 14:40:00 Uhr
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86 Publishing Report HERSTELLERVERZEI CHNI S
Passende Lösung – passender Anbieter
Warten Sie nicht auf die richtige Ant-
wort. Stellen Sie die richtigen Fragen.
Das gilt vor allem bei der Auswahl des
Produktes und des Herstellers, die exakt
die Lösungen anbieten, die Ihr Problem
beheben. Sie müssen sich im Klaren sein,
was Sie suchen. Auch wenn sich der An-
bietermarkt wenig transparent darstellt
– es gibt einige klare Unterscheidungs-
kriterien, die die Ausrichtung und prin-
zipielle Funktionsweisen einer Lösung
beschreiben.
Nach folgenden Kriterien ist das Herstel-
lerverzeichnis geordnet:
n Technische Dokumentations-
systeme …
umfassen meist einen abgeschlossenen
Anwendungsbereich. Sie haben kaum
Schnittstellen zu anderen Publishing-
Systemen. Das Arbeiten mit XML steht
im Mittelpunkt. Man versucht derzeit,
über definierte DTD- oder XML-Sche-
mata die Bestandteile einer Technischen
Dokumentation verwaltbar und für die
SYSTEMGESTÜTZTES PUBLIZIEREN –
HERSTELLERVERZEICHNIS
Mehrfachverwendung nutzbar zu ma-
chen. Die Daten sind hochgradig struk-
turiert, aber nicht besonders filigran.
n Redaktionssysteme …
waren früher ausschließlich in Verlagen
zu finden. Heute werden sie auch für
Corporate-Publishing-Projekte, wie Ma-
gazine oder Geschäftsberichte, einge-
setzt.
n Brand-Management-Systeme …
dienen dazu, eine Marke im globalen
Kommunikationskontext effektiv zu
pflegen und Kommunikationsunterla-
gen in vorgegebenen CI/CD-Richtlinien
effizient zu erstellen.
n Web-to-Print
Bei Web-to-Print-Lösungen werden
Druckvorlagen überwiegend über den
Internet-Browser erstellt. Typischer-
weise setzt man Web-to-Print-Systeme
im Bereich des Corporate Publishings
oder der sehr einfach strukturierten
Produktdaten ein.
n Media-Management-Systeme…
haben ihren Fokus auf Verwaltung,
Konvertierung und Verteilung von Me-
dia-Assets. Bis auf die Verwaltung der
Metadaten werden in MAM-Systemen
hauptsächlich „atomare“ Informations-
bausteine verwaltet.
n PIM-Systeme …
dienen dazu, Produktinformationen zu
konsolidieren und ohne Redundanzen
zu speichern. Das PIM-System stellt
die Daten in strukturierter, möglichst
filigraner Form den unterschiedlichen
Medienkanälen zur Verfügung.
n Print-Katalogsysteme …
bieten spezialisierte Anwendungen, die
sich auf seitenorientierte Print-Publika-
tionen konzentrieren.
n Database Publishing …
beinhaltet Lösungen, die mithilfe von
externen Datenquellen automatisiert
DTP-Dokumente bzw. fertige Druckvor-
lagen erstellen.
Der Markt ist recht unübersichtlich – und das macht es nicht gerade einfach, die richtigen
Systeme und Anbieter für systemgestützte Kommunikations- und Publishing-Lösungen
zu finden. Der Publishing Report bietet mit diesem Verzeichnis eine Übersicht der Soft-
ware-Hersteller.
Konzeption des Herstellerverzeichnisses
Da es nicht einfach ist, einzelne Lösungen exakt zu rubrizieren, klassifiziert dieses Ver-
zeichnis die Schwerpunkte der einzelnen Systeme. Natürlich ist beispielsweise bei einem
PIM-System eine „kleine Medienverwaltung“ integriert, aber es ist kein Schwerpunkt des
Systems. Sollte ein Modul nicht als eigenständiges Produkt am Markt erhältlich sein, so
wird es nicht in diese Kategorie rubriziert.
Legende:
n vollständig umgesetzt
n teilweise umgesetzt
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A – Austria
suso.Publish summersoft GmbH www.summersoft.cc
suso.PUBLISH ist ein leistungsfähiger Layouteditor für verteiltes, serverbasiertes und formatneutrales
Publizieren auf XML-Basis in Richtung PDF, InDesign und QuarkXPress. Es können beliebige Daten-
quellen “angedockt” und Kundenprojekte mandantenfähig verwaltet werden.
Schedlerstraße 1 | A - 6900 Bregenz | Tel.: + 43 (0)5574 58998-0
n
suso.Base summersoft GmbH www.summersoft.cc n
B – Belgium
ADAM ADAM Software NV www.adam.be
Leistungsstarkes PIM-System in Verbindung mit einer Katalogverwaltung. Besonders für Unternehmen
geeignet, die mit einem großen Produktsortiment aufwarten. Außerdem für Firmen, die Produkte mit
relativ kurzer Marktpräsenz oder Artikel mit ähnlichen Merkmalen vertreiben.
E3 Lann 84 | B - 9800 Deinze | Tel.: + 32 (0)9 3816336
n n
AO Campaign AO International www.ao-international.com n
Vit2Print NSS NV www.nss.be n
CH – Switzerland
Frameware MCP Kehl Medien Informatik GmbH www.frameware.ch n
High Impact [4] screen AG www.4screen.ch n
hybris hybris GmbH www.hybris.ch
hybris liefert Standard-Software für das Management von Produktinformationen (PIM) und Katalogda-
ten sowie die Ausgabekanäle E-Commerce und Print. Zu den Kunden von hybris zählen Unternehmen
wie PUMA, Virgin, Topdeq und DEMAG.
Birkenstrasse 49 | CH - 6343 Rotkreuz | Tel.: + 41 (0)41 7905151
n
I-IDAS IMIS Group www.imis-group.ch n
Layoutbox Stämpfli all media AG www.allmedia.ch
bietet mit der LayoutBox® eine Lösung, mit der Unternehmen ihre Produktdaten automatisiert in ge-
staltete Printpublikationen übernehmen können. Mit der bidirektionalen Schnittstelle zwischen Daten-
bank und Layoutdokument können Aktualisierungen bis zur letzten Sekunde durchgeführt werden.
Wölflistrasse 1 | CH - 3001 Bern | Tel. + 41 (0)31 3006999
n n
Mediasolution2 Stämpfli all media AG www.allmedia.ch n n
OpenMedia UD Neue Medien AG www.ud-neuemedien.ch n n
PRODASS Gartenmann Software AG www.gartenmann.ch n n
RPS e-nvetion AG www.e-nvention.ch n n
unioMonza unio AG www.unio.ch n n
D – Germany
amirada.base Altamira www.amirada.com n
amirada.design Altamira www.amirada.com n
ANTEROS incony AG www.incony.de n
ASIM DHW Informationsmanagement www.dhw.de n n
Automatic Data
Publishing
W52 NeueMedien www.automatic-data-publishing.com
n
Brandbox Konmedia www.crossmedia-to-one.com n
BrandMaker pi-consult gmbh www.brandmaker.com
Die Marketing- und Medienmanagement-Software BrandMaker optimiert ein breites Spektrum an
Abläufen, wie Marketingplanung, Medienverwaltung (MAM) und Medienerstellung (Web-to-Print) und
erhöht somit die Effizienz und Effektivität im Marketing.
Haid-und-Neu-Straße 7 | D - 76131 Karlsruhe | Tel.: + 49 (0)721 9658-573
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bs.cavok baum-systems GmbH www.baum-systems.de
bs.cavok - Maßgeschneiderte Media Asset Management Lösung zum effizienten Organisieren von
Mediendateien mittels WebInterface und vollautomatischer Medienanalyse auf Basis von Helios- oder
Mac OS X File Servern.
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D – Germany
Catalog Publishing
Platform
Braintransfer AG www.braintransfer.de
n n
CaTS Systemintegration Gieseking & Grunzig www.systemintegration.net
CaTS ist ein Product Information Management (PIM) zur zentralen und medienneutralen Verwaltung
von Produktdaten. Für den Handel hat CaTS ein Katalog- und grafisches Seitenplanungstool, das ieine
optimale Grundlage für die Verplanung bildet.
Deckertstrasse 30 | D - 33617 Bielefeld | Tel.: + 49 (0)521-14560
n n
censhare CoWare AG www.coware.de
censhare ist ein auf Java-, XML- und Ajax-Technologie basierendes Media Asset Management- und
Publikationssystem zur bidirektionalen und flexiblen Integration von Print- und Online-Content
jeglicher Art.
Paul-Gerhardt-Allee 50 | D - 81245 München | Tel.: + 49 (0)89 56 82 36 – 0
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ci-book
CONSTANT CORPORATE DESIGN
d-serv SE GmbH www.ci-book.de
Web-to-Print Plattform für CI- und CD-gerechte Konfiguration von Werbemitteln. Mit voll konfigurier-
barem Workflow, Translation Memory und hervorragender Usability durch einen WYSIWYG-Flash/Flex-
Editor und Austausch von Elementen per Drag and Drop.
Reutlingerstr. 10 | D - 72072 Tübingen | Tel.: + 49 (0)7071 795680
n n
cmi24print Eggheads CMS GmbH www.eggheads.de n
Connexus SysCon GmbH www.syscon-network.de n
crossbase crossbase mediasolution GmbH www.crossbase.de
crossbase ist ein etablierter Spezialist im Bereich Database-Publishing. Die hoch integrierte PIM-, CMS-
und Cross-Media-Lösung wird bei über 40 Hersteller- und Handelsunternehmen international erfolg-
reich eingesetzt
Otto-Lilienthal-Straße 36 | D - 71034 Böblingen | + 49 (0)7031 714720
n n
contentserv Contentserv GmbH www.contentserv.com n n
CX30 Media-Print Digital GmbH www.cx30.de n
cXm:CONTENTBASE lindner software & consulting GmbH www.lisocon.de n
Dataform GASSENHUBER Systementwicklung www.gassenhuber.de n n
dhprint design Datahause Publishing GmbH www.datahaus.de n
docufy docufy GmbH www.docufy.de n
docuglobe technotrans AG www.docuglobe.de n
DocScape Quinscape GmbH www.quinscape.de n
EPIM Viamedici Software GmbH www.viamedici.de n
Get copy Get connected
®
-Internetagentur www.get-copy.de n
hybris hybris GmbH www.hybris.de
hybris liefert Standard-Software für das Management von Produktinformationen (PIM) und Katalogda-
ten sowie die Ausgabekanäle E-Commerce und Print. Zu den Kunden von hybris zählen Unternehmen
wie PUMA, Virgin, Topdeq und DEMAG.
Nymphenburger Str. 86 | D - 80636 München | Tel.: + 49 (0)89 890650
n
IBM MDM IBM Deutschland GmbH www.ibm.de n
iBrams Brand Implementation Group www.ibrams.de
Als Design Management System verwaltet iBrams Vorlagen für Kommunikationsmittel und stellt diese
webbasiert zur Verfügung. iBrams nutzt die Technologie von Adobe InDesign Server und zielt darauf ab,
das Handling des Markenauftritts für Unternehmen zu erleichtern.
Westhafenplatz 8 | D - 60327 Frankfurt am Main | Tel: + 49 (0)69 71047800
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InBetween InBetween GmbH www.inbetween.de
InBetween definiert nach über 10 Jahren am Markt noch immer den Standard für Database-Publishing:
In aktueller Version mit Client-Server Architektur auch das Werkzeug für unternehmensweites Cross-
Media Publishing.
Friedrichstraße 39 | D - 70174 Stuttgart | Tel.: + 49 (0)711 7223320
n
infuniq communicode GmbH & Co.KG www.communicode.de
infuniq® 1.0 bietet ein medienneutrales PIM-System für den Mittelstand “out-of-the-box”. Das
modulare System ermöglicht die kostengünstige Erstellung von Print- und Web-Katalogen - Produkt-
kommunikation “easy-to-use”.
Rellinghauser Str. 332 | D - 45136 Essen | Tel.: + 49 (0)201 84188188
n
InterRed Print InterRed GmbH www.interred.de n
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88 Publishing Report HERSTELLERVERZEI CHNI S
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IQuest.comet Werk II Medien- und Informationsgesellschaft mbH www.werk-ii.de
Highend Database Publishing System für die Erstellung aller Arten von Print-Publikationen: von der
gestalteten Versandhandelsseite, über Handelskommunikation bis hin zum vollautomatischen hoch-
standardisierten Industriekatalog.
Falkstraße 73-77 | D - 47058 Duisburg | + 49 (0)203 30511285
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K2/K4 SoftCare Software-Service GmbH www.softcare.de n
Lago comosoft GmbH www.comosoft.de n
MeDaPro ITB-GmbH www.itb-web.de
ITB ist einer der führenden Hersteller von PIM- / Katalogmanagement-Software in Deutschland und
erstellt seit 1996 Software für die datenbankgestützte Produktion von Papier- und elektronischen
Katalogen.
Carl-Friedrich-Gauß-Str. 30 | D - 47475 Kamp-Lintfort | + 49 (0)2842 927370
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Media Suite Top 21 GmbH www.top21.de
n n
Mediando e-pro solutions GmbH www.e-pro.de
Das marktführende PIM-System für die zentrale, medienneutrale Verwaltung und webbasierte Pflege
von mehrsprachigen Produktinformationen. Aus einer Datenquelle werden alle Produktpublikationen
hochautomatisiert und zielgruppenspezifisch erzeugt.
Waldburgstraße 21 | D - 70563 Stuttgart | Tel: + 49 (0)711 6870420
n
melago Lindmaier Online Business GmbH www.melago.de
melago ist ein modulares Web2Print- und MAM-System, welches in zahlreichen Marketing-Abteilungen
namhafter Unternehmen eingesetzt wird und dabei Medien-Inhalte aus beliebigen Datenquellen direkt
in PDF-Dokumente überführt.
Falkstrasse 73-77 | D - 47058 Duisburg | Tel: + 49 (0)203 28950848
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ModeS Catalog-
builder
Inforvision GmbH www.inforvision.de
n
myview xmedia
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myview systems GmbH www.myview.de
Mit über 10 Jahre Erfahrung im Bereich der datenbankgestützten Produktkommunikation zählt myview
systems zu den etabliertesten Anbietern von Produkten und Lösungen des Katalog- und Produktinfor-
mationsmanagements für Industrie- und Handelsunternehmen.
Lindberghring 1 | D - 33142 Büren | Tel: + 49 (0)2955 74330
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Data Management
SAP www.sap.de
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Publishing Suite
Noxum GmbH www.noxum.com/
n
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omniedit
VVA Networks GmbH www.vva-networks.de
Das webbasierte Redaktions-Management-System omnipublish® für den Verlagsbereich optimiert die
Abläufe für Freigabeprozesse. omniedit® ist die innovative und dynamische Corporate Publishing-Lö-
sung für die aktuelle und individuelle Erstellung von Printmedien.
Bleichstraße 14 | D - 40211 Düsseldorf | Tel: + 49 (0)211 957770
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one2edit Kuhnert GmbH www.kuhnert-mediasolutions.com
Das System one2edit ist eine Kombination von „Best Practices“: Es vereint die Funktionalitäten eines
Web-to-Print-, Redaktions-, Dokumentenverwaltungs- und Workflowsystems im Gewand einer Web-
2.0-Anwendung.
Klosterplatz 10 | D - 87509 Immenstadt im Allgäu | Tel.: + 49 (0)8323 999690
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OPIX Opix AG www.opix.de
Opix entwickelt Standardsoftware für Media Asset Management, Product Information Management,
Brand Management und Web-to-Print. Über 250 Systeme sind im Einsatz. Neu ist das Webformat
OpixSm@rt Paper, die Konvergenz von Papier und Web.
Am Borsigturm 46 | D - 13507 Berlin | Tel.: + 49 (0)30-43 03 44 00
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optimalen Lösungen für die Erstellung von personalisierten und individualisierten Werbemitteln und
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packackemaster CIC Creative Internet Consulting GmbH www.cic.de n
pagino pagino publishing e.K. www.pagino.de n
piroase PIM PIRONET NDH AG www.pironet-ndh.com n
HERSTELLERVERZEI CHNI S Publishing Report 89
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PlanSystem3 Otterbach IT GmbH www.otterbach.de n n
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Audio-, Druck- und Office-Daten. Eine Pixelboxx optimiert Ihre Workflows im Medienbereich.
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PPM, PMP, PMM Heiler Software AG www.heiler.de n n n
print4media diron Wirtschaftsinformatik GmbH & Co. KG www.diron.de n n
Print-Lounge Be.Beyond www.lead-print.com n n
Printshop CS Printshop CS www.web-to-print.eu n
Product Sales Suit empolis GmbH www.empolis.de n
ProMDS advanced concepts GmbH www.advanced-concepts.de n
RS Production
Manager
RS Media Group www.doneware.de
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sepia PIM Sepia GmbH u. Co. KG www.sepia.de n
smartCatalog heubach media www.heubach-media.de n n
STEP Stibo Catalog GmbH www.stibocatalog.de
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zentral und medienneutral gehalten, strukturiert, angereichert und über unterschiedliche Ausgabekän-
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STORM CI STORM Ventures GmbH www.stormci.de n
Streamguide CoopMedia www.techconsult-gmbh.com n
TCToolbox Ovidius www.ovidius.de n
trivet.net G. Boretius EDV-Beratung & Vertrieb www.trivet.net n
Viva IP Viva Software GmbH www.software.viva.de n
Xactuell Codeware GmbH www.codeware.de
Mit der Xactuell Produktlinie kann man aus beliebigen Datenbanken über InDesign oder QuarkXPress
vollautomatisch Druckerzeugnisse fertigen.
Neue Weinsteige 16 | D - 70180 Stuttgart | Tel: + 49 (0)711 65679160
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xCat Print Wachter GmbH www.wachter.de
X-Publisher X-Software www.x-publisher.ag n
jCatalog jCatalog Software AG www.xslfast.com
Die jCatalog Software AG ist ein führender Anbieter von Product Information Management Systemen.
Die Version PIM 6 mit den Modulen Digital Asset Manager und Cross Media Publisher bilden eine
optimale Plattform zur medienübergreifenden Katalogproduktion.
Lindemannstraße 79 | D - 44137 Dortmund | Tel.: + 49 (0)231 39670
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Cacidi ExtremSuite Cacidi Systems Aps. www.cacidi.com n
Intellidoc Intellidoc A/S www.intellidoc.dk n
STEP Stibo Catalog GmbH www.stibocatalog.com n n n n
F – France
J2SCatalog J2S www.j2s.net n n
MVS PageIn Tools MVS www.mvs.fr n
Perigee Software
Suite
Perigee www.perigee.fr
Perigee ist ein Marktführer von Content- und Multichannel Publishing Lösungen für den Versand- und
Einzelhandel. Kunden Referenzen: Staples Europa (Pressel), Castorama/Kingfisher, La Redoute + Red-
cats, Damart UK & France, Otto Gruppe 3 Suisses, Quelle, DDB Nouveau Monde, Mundocom Publicis
und RAJA.
Immeuble Guilaur Rue de la ZAMIN | F - 59160 Capinghem France | Tel : + 33 (0)320009420
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90 Publishing Report HERSTELLERVERZEI CHNI S
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Daipo Sinedita Srl www.sinedita.it n
IL - Israel
Press-sense iWay Press-sense www.web4print.com n
IRE – Irland
Web4Print Web4Print www.web4print.com n
NL – The Netherlands
Catalogger Guidance BV www.guidance.nl n n
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Enterprise
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InCatalog / Xcatalog Em Software www.emsoftware.com n
InData / Xdata Em Software www.emsoftware.com n
Pageflex Bitstream Inc. www.bitstream.com n
PatternStream Finite Matters Ltd www.fml.com n
uDirect XMPie Inc. www.xmpie.com n
HERSTELLERVERZEI CHNI S Publishing Report 91
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DI ENSTLEI STERVERZEI CHNI S Publishing Report 93
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4153 Birkhäuser+GBC AG www.birki.ch n n n n n n
5212 Pragma Solution www.pragma-solution.com n
5621 Gamper Media www.gamper-media.ch n n n
6003 UD Neue Medien www.ud-neuemedien.ch n n n
92 Publishing Report DI ENSTLEI STERVERZEI CHNI S
In diesem Verzeichnis sind – sortiert nach Postleitzahlen – Agen-
turen, Mediendienstleister und Beratungshäuser aufgeführt, die
sich dem systemgestützten Publizieren verschrieben haben. Auf
die Aufnahmen von reinen Software-Anbietern wurde aus Grün-
den der Geschlossenheit und der Bündigkeit verzichtet.
Die Rubriken des Dienstleistungsverzeichnisses:
n Web-To-Print: umfasst Solutionprovider, Integratoren für On-
line-Systeme / Dienste zur Erstellung, Personalisierung und
Übersetzung von Visitenkarten, Geschäftspapierausstattungen,
Anzeigen, Flyern, Broschüren etc. oder auch Dienstleister für
Online-Abstimmungsprozesse, PDF-Korrekturflow etc.
n Corporate Publishing: beinhaltet Agenturen und Dienstleister,
die Magazine und Kundenzeitschriften unter Umständen auch
multilingual mit dem Einsatz von Redaktionssystemen und /
oder CMS erstellen.
n PIM: führt Firmen auf, die Dienstleistungen rund um das Thema
Produktinformationsmanagement anbieten, z.B. für Produktda-
tenpflege, Übersetzungen mit Translationmemory-Systemen und
für den Betrieb von PIM-Systemen.
n Media Management: zeigt Dienstleister, die Mediendatenbanken
aufbauen und gegebenenfalls betreiben.
n Database Publishing (DBP) Services: fasst Dienstleister, die ihren
Kunden eine datenbankgestützte Medienproduktion z.B. für
Kataloge, Preislisten etc. anbieten, zusammen.
n Personalisierung / Mailing Services: nennt Medienvorstufen-
Dienstleister, die sich auf text- und bildpersonalisierte Kommu-
nikationsmittel spezialisiert haben.
n E-Paper: gibt Dienstleister für die Erstellung von E-Paper und
Online-Blätterkataloge an.
n Weiterbildung: umfasst Ausbilder, die Produktionsprobleme
lösen sowie „Training on the job“ anbieten.
n Beratung: meint in diesem Fall Beratungsunternehmen mit einer
hohen Affinität zur Medien- und Produktkommunikation.
SYSTEMGESTÜTZTES PUBLIZIEREN
DIENSTLEISTERVERZEICHNIS
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93
CH – Switzerland
4800
Cross Media / Swiss Printers AG www.swissprinters-crossmedia.ch
Crossmedia ist ein Kompetenzzentrum der Swiss Printers AG, das von den Medienhäusern Ringier,
NZZ und Edipresse getragen und gestärkt wird. Wir haben uns auf Crossmedia-Publishing
spezialisiert und viel interdisziplinäres Know-how erarbeitet. Wir beraten herstellerunabhängig.
Brühlstrasse 5 | 4800 Zofingen | Tel.: 0627463456 | roy.buehler@ringier.ch
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6006 e-nvetion www.e-nvention.com n
6210 A&F www.a-f.ch n
6312 Victor Hotz AG www.victor-hotz.ch
8048
Unic Internet Solutions www.unic.com
Seit 1996 konzipiert, implementiert und begleitet die Unic Internet Solution Projekte. Dabei
konnten wir einzigartige Erfahrungen gewinnen und unsere Methoden stetig verfeinern. Somit
werden wir unserer Verantwortung für erfolgreiche IT-Projekte gerecht.
Hohlstrasse 536 | 8048 Zürich | Tel.: 044-560 12 12 | zuerich@unic.com
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9015 Topix AG www.topix.ch n n
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10178 maidl-service www.maidl-service.de n
10599 Euroscript www.euroscript.de n
10629 Kahrmann Projektmanagement www.kahrmann-projekte.de n n
15345 Moliri www.moliri.de n n
20257 Kempf www.rkempf.com n
20354 „HELDT+Partner Cross Media Publishing“ www.strategieerfolg.de n
20354 PR Hamburg www.prhamburg.com n
20359 Dunz Wolff www.dunzwolff.de n n
20457 Appel Grafik www.appel-grafik.de n
20457 AdFlow Consulting GmbH www.ad-flow.de n
20457 The Ad Store GmbH www.the-adstore.de n
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Albert Bauer bietet als innovativer „Medienserver“ am Standort Hamburg seit über 40 Jahren
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22113 Codesco www.codesco.com n
22299 Levy Media www.levy-media.de n n
22301 Proximity Germany GmbH www.proximity.de
22335 repro 68 www.repro68.de n n n
22761 Impressed www.impressed.de n n
22763 747 Studios GmbH www.747studios.de n
22765 das Werbewerk www.das-werbewerk.de
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26135 Text Team GmbH & Co. KG www.text-team.de n
30165 Typoplus www.typoplus.de n n
32547 d und d digital data repro GmbH www.dd-com.de n n
32758 topp+möller www.topp-moeller.com n
DI ENSTLEI STERVERZEI CHNI S Publishing Report 93 92 Publishing Report DI ENSTLEI STERVERZEI CHNI S
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36043 „Parzeller Druck- und Mediendienstleistungen GmbH & co. KG“ www.parzeller.de n n n
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ratungsunternehmen spezialisiert auf Medienmanagement und Product Information Management.
Unternehmen wie Olympus, OSRAM und Vaillant vertrauen auf die neutrale Expertise der LN:C.
Scharnhorstplatz 12 | 37154 Northeim | Tel. 05551-90833-0 | Fax 05551-90833-29 |
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40211 newcom GmbH www.newcom-group.dee n
40211 VVA Networks GmbH www.vva-networks.de
Die VVA Networks GmbH ist ein Full-Service-Dienstleister ganzheitlicher Cross-Chanel-Kommuni-
kation. Das Leistungsportfolio umfasst Konzeption, Gestaltung und integrative Implementierung
von webbasierten, auf den Kunden zugeschnittenen Lösungen.
Bleichstraße 14 | 40211 Düsseldorf | Tel.: 0211-95777-0 | networks@vva.de
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40235 KKA Medientechnik GmbH & Co. KG www.kkamedientechnik.de n n n
40547 „designverignGesellschaft für Crossmedia Communication mbH“ www.designverign.de n n
40723 Stahr www.stahr.de n n
41468 CRT www.crt.de n n
42107 computational design GmbH www.co-de.de n
44135 QuinScape www.quinscape.de n
44139 Grafisches Zentrum www.grafisches-zentrum.de n
44287 MoreMedia GmbH www.moremedia-gmbh.de n
44795 Staudt www.staudt-online.de n n
44795 Laupenmühlen Druck GmbH & Co. KG www.l-d.de n
44799 asap Grafische Werkstätten www.asap4you.de n n n
45136 communicode www.communicode.de
communicode ist Lösungsanbieter für Produktkommunikationssysteme und Spezialist für PIM
(Product Information Management Systeme), CMS (Content Management Systeme) und CTM
(Corporate Translation Management Software).
Rellinghauser Str. 332 | 45136 Essen | Tel.: 0201-84188-188 | Fax: 0201-84188-199 |
info@communicode.de
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47799 Reemers www.reemers.de n
47805 andersart www.anders-art.de n
47807 ORT Medienverbund GmbH www.ort-online.net n n n
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48683 MediAhaus www.mediahaus.de n n n n
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63069 F.F.T. www.urchs.de n
63512 t2media www.t2media.de
65195 BBDO Sales GmbH www.bbdo-sales.de n
65205 Baum-Systems Deutschland GmbH www.baum-systems.de n
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Unser Leistungsspektrum als einer der größten Mediendienstleister Deutschlands umfasst die
Produktion datenbankgestützter Werbemittel und Publikationen, die Entwicklung vernetzter
Workflows, vielfältige PrePress-Dienstleistungen und ergänzende Online-Produkte.
Maximilianstr. 104 | 75172 Pforzheim | Tel: 07231-941-308 | Fax: 07231-941-299 |
rgarmatter@meyle-mueller.de
n n n n n n n n
76133 DER PUNKT gmbh agentur für medien www.derpunkt.de n n
76139 FirstSquare Design. Kommunikation. Medien. www.firstsquare.de n
76185 Altamira www.altamira-net.com n n
76307 W/O/G/E Druck GmbH www.wogedruck.de n n n
76437 Otterbach Group www.otterbach.de n n n n
76437 Greiserdruck www.greiserdruck.de n
76646 Adam Agentur www.adam-agentur.de n n n
76829 Screendesign www.screendesign-net.de n n n
77815 Konmedia www.konmedia.com
Nutzen Sie unsere Lösungen und Dienstleistungen, um Ihre Kundenkommunikation zu
optimieren. Unsere Kernkompetenz ist die datenbankgestützte Organisation von Marketingin-
formationen, um jederzeit schnell und zielgerichtet die passenden Medien zu erstellen, die den
Ansprüchen einer 1:1-Vermarktung gerecht werden.
Gartenstraße 10 | 77815 Bühl | Tel.: 07223-951660 | Fax: 07223-9516620 | info@konmedia.com
n n n n
77955 XQX www.xqx.de n n
77955 BARTH medien-haus GmbH www.medien-haus.de n n n
78224 RS MediaGroup www.rsmg.de
Layout Intelligence – Für die effiziente Umsetzung und Veredelung Ihrer Kataloge, Broschüren
und Flyer.
Josef-Schüttler-Str. 2 | 78224 Singen | Tel.: 07731-14911341 | Fax: 07731 / 1491 – 1180 |
leonie.numrich@rsmg.de
n n n n n
79235 Reinhardt und Partner www.reinhardt-und-partner.de n
80333 Pepper Global www.pepperglobal.com n
80335 Voss & Sonnenberg www.vus.de n n
80335 INTERONE Worldwide GmbH www.interone.de n
80687 T+S www.TS-GMBH.DE n n
81371 MIS – Media IT Services & Consulting GmbH www.media-it-services.de n n n n n
81371 Eupro GmbH Medientechnik GmbH www.eupro-group.de
Die Eupro Medientechnik GmbH ist ein Full-Service-Mediendienstleister, der alle Anforderungen
und Prozesse der Print- und Medienproduktion realisiert.
Implerstraße 11 | 81371 München | Tel.: 089-89424015 | roland.seebauer@eupro-group.de
n n n n
81539 Oestreicher+Wagner Medientechnik GmbH www.oew.de n n
81737 cicero-point.net www.cicero-point.net n
85764 Kolb Digital www.kolb-digital.de n n n n n
86197
CMD Factory www.cmd-factory.de
Die CMD Factory erstellt und klassifiziert Daten nach internationalen Standards (eCl@ss) zur
weiteren Verwendung in automatisierter Medienproduktion und Datenbanken. Wir übernehmen
aber auch Ihre Daten zur Erstellung Ihrer Kataloge.
Im Gries 6 | 86179 Augsburg | Tel.: 0821-6507940 | Fax: 0821-65079420 | info@cmd-factory.de
n n n
86399 guide2media GmbH www.guide2media.de
Print- und Online-Automatisierung. Wir realisieren für Industrie und Mittelstandsunternehmen
datenbankgestützte Produkt Information Management-Systeme (PIM) und bieten Analyse,
strukturelle Beratung, Datenbankaufbau, Implementierung, Schulung und Support.
Dr.-Robert-Zoller-Straße 1 | 86399 Bobingen | Tel.: 08234-96050 | Fax: 08234-960577 |
info@guide2media.de
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96 Publishing Report DI ENSTLEI STERVERZEI CHNI S DI ENSTLEI STERVERZEI CHNI S Publishing Report 97
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eupro medientechnik
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97
D – Germany
86399 kaltnermedia GmbH www.kaltnermedia.de
berät Industriekunden in Marketingfragen über alle Vertriebswege. Gemeinsam mit der Medi-
envorstufe und Print-/Onlineautomatisierung entwickeln wir z. B. Konzepte zur wirtschaftlichen
Erstellung datenbankgestützter Publikationen und setzen sie um.
Dr.-Robert-Zoller-Straße 1 | 86399 Bobingen | Tel.:08234-96050 | Fax: 08234-960577 |
info@kaltnermedia.de
n n n n
88131
infolox GmbH www. infolox.de
infolox GmbH - Spezialist für IT-gestützte Produktkommunikation. Von der Analyse Ihrer Kataloge
und Online-Auftritte, über die Systemeinführung und -betreuung bis zur automatisierten Generi-
erung nach Print und WCMS sind wir Ihr Partner.
Bregenzer Strasse 101 | 88131 Lindau | Tel.: 08382-2758940 | Fax: 08382 2758949 |
info@infolox.de
n n n n
88131 Tanner www.tanner.de n n n
90408 Idea Terra www.ideaterra-group.de n
90409 Realcontent www.realcontent.de n n n
90419 Infowerk www.infowerk.de n n n n
90429 braintransfer AG www.braintransfer.de
braintransfer bietet umfangreiche Marketingunterstützung, insbesondere im Bereich automatisi-
erter Katalogerstellung (hilft Zeit und Kosten zu sparen) und bei der Realisierung von Bild- und
Mediendatenbanken zum unternehmensweiten Digital Asset Management.
Deutschherrnstr. 47a | 90429 Nürnberg | Tel.: 0911-2748860 | Fax: 0911-27488633 |
info@braintransfer.de | D-90449 Integrated Realization Services GmbH | www.irs-nbg.de
n n n n
90449
Geneon media solutions gmbh – Member of Willmy MediaGroup www.geneon.de
Geneon ist Spezialist für crossmediale Content Management und Web-to-Print Systeme. Neben
unserem prämierten Web-to-Print System GeNERA 2.5 und der Serverhousing- und Providing-
Dienstleistung, entwickeln wir Web- und komplexe e-Business Portale für unsere Kunden.
Gutenstetter Str. 8a | 90449 Nürnberg | Tel.: 0911-367888-0 |Fax: 0911-367888-20|yhs@geneon.de
n n n n n
90449
Integrated Realization Services GmbH –
Member of Willmy MediaGroup www.irs-nbg.de
IRS bietet umfangreiche Dienstleistungen und Software-Lösungen für den gesamten Publish-
ingbereich (Beratung, Gestaltung, Satz). IRS vereint langjähriges Druckvorstufen-know-how mit
modernem Database-Publishing in den Bereichen Katalogerstellung und web-to-Print.
Gutenstetter Str. 8b | 90449 Nürnberg | Tel.: 0911-93526-10| Fax: 0911-93526-25 | cfo@irs-nbg.de
n n n n n n n
90762 Lemon Juice www.lemonjuice.de n n n n
90762 Brand AD GmbH www.brand-ad.de n
94327 Venus Werbeagentur GmbH www.venus-werbung.de
Fullservice Agentur mit Branchenschwerpunkten Touristik und Industrie. 10 Jahre Erfahrung
mit Database Publishing. Bietet ganzheitliche Dienstleistungen rund um Produkt-Informations-
Management.
Elsa-Brändström-Str. | 2 94327 Bogen | Tel.: 09422.85060 | Fax: 09422.850630 |
info@venus-werbung.de
n n n n
95448 4C Media www.cccc.de n n
96106 Marcapo www.marcapo.com
marcapo entwickelt für Unternehmen aus Handel, Handwerk und Versicherung Online-Market-
ing-Plattformen zur Werbeunterstützung regionaler Absatzpartner. Ein großes Werbemittel-
angebot, perfekter Service und kompetente Beratung zeichnen marcapo aus.
Bahnhofstraße 4 | 96106 Ebern | Tel.: 09531-92200 | Fax: 09531-922092 | info@marcapo.com
n n
96465 Frenzel Media www.frenzelmedia.de n
97080 Crossmedia Solutions www.crossmediasolutions.de n
97204 Vogel Druck www.vogel-druck.de n n n
F – France
92240 92240 www.pfeifferreport.com n
96 Publishing Report DI ENSTLEI STERVERZEI CHNI S DI ENSTLEI STERVERZEI CHNI S Publishing Report 97
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98
SCHLAGWORTVERZEICHNIS
Adam PIM Studio 44-45
Adobe Partner Award 62-63
AJAX 26-27
Anzeigenadaption 54-55
Auftragsmanagement 24-25
Auyan Tepui 43
Bildband 43
BrandMaker 61
Brand Management 20-21, 60, 61, 62-63, 76-77
bs.cavok 32-33
censhare 28-29
Canon EOS 20D 43
CaTS 64-65
CI-Book 60
Constant Corporate Design 60
Content Serv 82-83
Corporate Publishing 6-7, 20-21, 50-51, 56-57, 60, 61, 62-63
Cross Media Publishing 28-29, 80-81
Database Publishing 19, 30-31, 38-39, 46-47, 48, 68-69, 71, 80-
81, 84-85
Datenerfassung 46-47
Digitaldruck 43
e-commerce 12-13, 40-41, 66-67, 78-79
Editorial 3
Einkaufserlebnis Online 78-79
E-mails 37
ERP-Systeme 38-39
Facebook 40-41
Fachabteilungsprojekte 16
Filemaker 70
Formatadaption 54-55
Fotografie 43
Gestaltete Kataloge 30-31, 46-47, 58-59
Gumo Katalog 72-73
HP Indigo 43
hybris Commerc Suite 66-67
iBrams 20-21, 52-53, 76-77
InBetween 82-83
Industriekataloge 30-31, 44-45, 46-47, 58-59, 64-65, 68-69,
70, 71, 72-73, 74-75, 80-81, 84-85
Infor 38-39
Information als Rohstoff 3, 6-7
Informationsbroker 28-29
Infrastrukturprojekt 16
infuniq 18, 26-27
Interview 20-21
IQuest.adapter 54-55
IQuest.comet 30-31, 46-47
IQuest.timex 8
JDF 24-25
JMF 24-25
Katalogproduktion 30-31, 44-45, 46-47, 58-59, 64-65, 68-69,
70, 71, 72-73, 74-75, 80-81, 84-85
Kostensenkung 52-53, 64-65, 71, 72-73
Kundendaten Dez 13
Lifestorys 34-35
MAM – Systeme 32-33, 50-51, 52-53, 56-57
Marketing Management 50-51, 61
Marketing Management Systeme 50-51, 61
Mars 22-23
MDM 10. Nov
Media 3.0 40-41
98 Publishing Report I NDEX
Mediando 46-47, 80-81
Media Solution 2 72-73
melago 68-69
Mitarbeitereinsatzplanung 8
Mobile 28-29
Multi-Channel Marketing 58-59
Navision 38-39
omniedit 56-57
omnipublish 56-57
one2edit 62-63
Open Type 14-15
PDF 22-23
Perigee Software Suite 58-59
Personalisierung Dez 13
Personal Web Publishing 34-35
Photoshop 43
PIM 10-11, 16
PIM-Systeme 26-27, 44-45, 46-47, 58-59, 64-65, 66-67
pixelboxx 50-51
proAlpha 38-39
Produktionsplanung- und Steuerung 8
Produktkommunikation 6-7, 10-11, 16, 44-45, 46-47, 58-59, 64-65,
66-67, 70
Produktneuheit 32-33, 54-55
Projektkosten 16
Publisher 36
RAP 26-27
Red Bull 40-41
Ressourcenmanagement 8
Rich-Client 26-27
Roboter Fotostation 78-79
Roshambull 40-41
RSS Feeds 28-29, 37
Schriften 14-15
Seminar Database Publishing 19
STEP 74-75
Social Network Marketing 40-41
Social Publishing Networks 34-35, 40-41
Stammdatenmanagement 10. Nov
suso.Publish 17, 48, 71
tagged PDF 22-23
Technische Dokumentation 6-7
Terminplanung 8, 61
Trendforschung 40-41
Trends 40-41
Übersetzungsmanagement 52-53, 62-63
Unicode 14-15
UTF 14-15
Verlage 28-29
Versandhandel 58-59
Warenwirtschaftssysteme 38-39
Web-To-Print 50-51, 52-53, 54-55, 56-57, 60, 61, 62-63,
68-69, 76-77, 82-83
Web 2.0 28-29, 34-35, 40-41
Web 3.0 40-41
Web-Client 26-27
Web Content Management System 80-81
Web-Shop 66-67, 78-79
Werbeagentur 46-47, 70
Werbemittelkostenzuschüsse 72-73
Xactuell 84-85
xMAM 56-57
XML 22-23
publishingreport_98_99.indd 2 17.12.2007 15:36:39 Uhr
99
I NDEX Publishing Report 99
PERSONEN- UND FIRMEN-INDEX
ACUSplus 64-65
Adam Software 44-45
Adobe 9, 22-23
Alesa 71
Baum System Deutschland 32-33
Baum, Stephan 32-33
Baumann, Jochen 14-15, 37
Bergerhausen, Johannes 14-15
Bischoff, Daniel 40-41
Blue Tomato 66-67
brand eins 2
Brand Implementation Group 20-21, 76-77
Burg, Thomas N. 34
CAMIF 58-59
Casneuf , Pieter 44-45
Charbin, Anastasia 58-59
codeware 84-85
communicode 26-27, 49
Content Serv 82-83
cosnova 76-77
CoWare 28-29
das werbewerk 70
DeguDent 64-65
Deka Bank 61
Diallo, Tanja 52-53, 76-77
Dommengét, Guido 70
Dressler, Armin 82-83
d-serv SE 60
e-pro Solutions 80-81
EUROPART 74-75
first square 14-15, 37
Frank 46-47
FREITAG 78-79
Frömmer, Oliver 38-39
GEHE 72-73
Goldmann, Thomas 56-57
Granit 70
Grünberg, Oliver 84-85
Gustav Hensel 80-81
Gutensohn, Hansjörg B. 48, 71
Hainbuch 80-81
Heckt, Manfred 74-75
Helbig, Axel 26-27
Henkel 62-63
Hensel, Felix G. 80-81
Holzer, Mirko 61
Huber, Horst 6-7, 16, 54-55
hybris 66-67
InBetween 82-83
infuniq systems 18
Klotz, Andreas 43
Kraft All Media 72-73
Kress, Bernd 22-23, 24-25
Kröplin, Dagmar 50-51
kuhnert 62-63
Kuhnert, Markus 62-63
Lindmaier Online Business 68-69
Lindmaier, Robert 68-69
Lucas Nülle Consulting & Partner 10-11, 19
Lucas, Patrick 52-53
Lucas-Nülle, Thomas 10. Nov
Lüdi, Ariel 66-67
Mademann, Thomas 80-81
MAN Roland 52-53
media it services 52-53
Michalski, Andreas 20-21, 76-77
Möller Jonathan 78-79
Ott, Eike-Matthias 72-73
Oyen, Jörg 40-41
oyen.de 40-41
Perigee 58-59
Petry, Kai Uwe 64-65
Pfeiffer Kai Uwe 64-65
pi-consult 61
Pixelboxx 50-51
Poragan, Siri 14-15
Quark 42
Reichert, Dieter 28-29
Risch, Daniel Dez 13
Rock, Thorsten 8
Schlimbach, Anja 56-57
SDZeCom 38-39
Siegert, Gabriele 30-31
socialware 34-35
Sony Overseas 84-85
Stanley Works Europe 44-45
Stephan Venus 46-47
Stibo Catalog Deutschland 74-75
Stockmann, Mario 19
Storck 50-51
summersoft 17, 48, 71
TimeToMedia 22-23, 24-25
TiPP 4 43
Tollmien, Sven 40-41
TrendONE 40-41
Triscari, Pietro 60
Unic Internet Solutions 12-13, 78-79
Venus Stephan 46-47
venus werbeagentur 46-47
VVA Networks 56-57
WERK II 6-7, 8, 16, 30-31, 54-55
Wiegand, Daniel 14-15, 37
Wilde Group 68-69
Impressum:
Herausgeber: Horst Huber | WERK II Medien- und Informationsges. mbH | Im Medienzentrum Duisburg | Falkstraße 73 - 77 | 47058 Duisburg
Tel.: 0203 30511-286 | Fax: 0203 30511-295 | h.huber@publishing-report.com | www.publishing-report.com
Koordination: Jörg Oyen | Publishing Report | j.oyen@publishing-report.com | www.publishing-report.com
Redaktion: Martina Borgschulze | m.borgschulze@publishing-report.com | Oliver Treubel | o.treubel@publishing-report.com | Publishing Report
Axel Helbig | Silke Kannenberg (Schlussredaktion)
Art Direction | Grafik: Verena Schwörer | Schwörer Marketing & Werbung | Vaihinger Landstraße 4a | 70195 Stuttgart
Tel.: 0711 6332220 | Fax: 0711 6332221 | info@schwoerer-werbeagentur.de
Reproduktion: eupro GmbH Medientechnik | Implerstraße 11 | 81371 München | Tel.: 089 894240-0 | Fax: 089 894240-27 | www.eupro-group.de
Druck: VVA Vereinigte Verlagsanstalten GmbH | Höher Weg 278 | 40231 Düsseldorf | Tel.: 0211-7357- 0 | Fax: 0211-7357-136 | www.vva.de
Eine Gewähr für die Richtigkeit der Veröffentlichung kann trotz sorgfältiger Prüfung nicht übernommen werden. Gerichtsstand ist Duisburg. Alle im Publishing Report Workbook veröf-
fentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Die teilweise oder vollständige Vervielfältigung dieser Ausgabe bedarf der ausdrücklichen, schriftlichen Genehmigung der WERK II
Medien- und Informationsgesellschaft mbH.
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www.publishing-report.com
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Publishing Report
2008 Workbook
Schwerpunkt: Kommunikation Hintergründe Produktkommunikation 300 Firmen
als Erfolgsfaktor Web-to-Print Database Publishing im Überblick
Titel- und Ru!ckseite.indd 1 10.12.2007 17:42:10 Uhr

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