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Wir machen den Weg frei

3

Vorwort

Backhand
Text: Dominik Müller
Die aktuelle Saison von Bülach
Floorball ist bisher geprägt von
der souveränen Playoff-Qualifikation des Fanionteams. Das
Team unter dem Trainergespann Lukas Eggli und Thomas
Maurer beendete die Meisterschaft auf dem starken dritten
Tabellenrang und geniesst in
der anstehenden Viertelfinalserie Heimrecht. Ebenfalls den
dritten Rang haben sich die DJunioren erarbeitet. Ansonsten
sind mit Ausnahme der U16
und der Damenmannschaft
alle Mannschaften im Mittelfeld klassiert. Alles in allem
blickt Bülach Floorball bisher
auf eine solide Spielzeit zurück.
Sehr zuversichtlich stimmen
auch die Fortschritte beim Bau
der neuen Dreifachturnhalle
neben der Sportanlage Hirslen. Am 31. August 2015 erfolgte in Anwesenheit unseres
Präsidenten Dominik Wild der
Spatenstich und Vertreter von
Bülach Floorball konnten gar
schon den künftigen Hallenboden auswählen. Die Vorfreude
ist riesig und der ganze Verein
brennt auf die geplante Eröffnung im Januar 2017.
Ein grosses Dankeschön gilt
schon vor Saisonende allen
Helfern und Sponsoren, ohne
die ein erfolgreiches Vereinsleben nicht möglich wäre. Bülach
Floorball wird versuchen, es
ihnen auch in den letzten Spielen der Saison in Form von
Siegen zu danken. Das grosse
Highlight steht noch an: Am
13. Februar starten für das

Herren 1 die Playoffs zu Hause gegen Luzern. Damit diese
von Erfolg gekrönt sein werden, ist jede Unterstützung gefragt! Kommt vorbei und tragt
unsere erste Mannschaft zum
Sieg. In diesem Sinne freut sich
Bülach Floorball auf ein baldiges Wiedersehen in der altehrwürdigen Kasernenhalle und
wünscht viel Spass beim Lesen
dieser Lektüre.

Übersicht
03

Vorwort

04

Herren 1. Liga

08

Yves Huser
im Interview

11

Junioren U21

15

Damen 1

16

Junioren U18

18

Junioren U16

20

Junioren C

22

Junioren D

24

Junioren E

26

Herren 3. Liga

27 Wort des
Präsidenten
30

Bülach Floorball
sucht Nachwuchs

Impressum
Redaktion:
Dominik Müller, Lars Hinder, Stefan Urech, Dominik Wild, Melanie Stern,
Mirjam Dinner
Anzeigenverkauf:
Adrian Volkart
Auflage: 500 Exemplare
Druck: Citiprint Bülach
Layout & Produktion:
Simon Urech, Dominik
Müller

Souveräne Playoff-Qualifikation trotz Inkonstanz

Herren 1. Liga
Text: Dominik Müller

Zum Kickoff im Restaurant Frieden erschienen einige neue
Gesichter: Marco Pavoni (Zürich Oberland Pumas), Steven
Tsao (Comeback), Mike Bieri
(Comeback), Marco Knecht
(White Wolves Stadel-Niederhasli), Seraphim Bertschi (Powermäuse Brugg), Raphael Meier (U21) sowie Thomas Ingold
und Dominik Studer (beide
Rychenberg Winterthur) verstärkten das Team für die neue
Saison. Mit schweisstreibenden Einheiten im Oxygym und
diversen Kraftparcours startete das Fanionteam von Bülach
Floorball in die Saisonvorbereitung. Der Stock wurde in dieser
Phase nur selten in die Hand
genommen. Erst ab dem Trainingsweekend in Schaffhausen Ende August wurde auch
intensiv im taktischen und
technischen Bereich gearbeitet. Diverse Testspiele, unter
anderem gegen die Frauen-

Nationalmannschaft, dienten
zur Bestimmung der Frühform.
Spätestens mit dem erneuten
Sieg am ZU-Cup unterstrichen
die Bülacher ihre Ambitionen
für die neue Saison. Die Trainer
Lukas Eggli und Raphael Röthlin definierten die Saisonziele
in einer ungefährdeten PlayoffQualifikation und einem Platz
unter den ersten vier.
Gelungener Saisonstart
Gleich zu Beginn der Saison
stand ein schwieriges Auswärtsspiel im Tessin an. In
einem umkämpften Spiel
verspielten die Bülacher im
letzten Drittel einen Zwei-ToreVorsprung und mussten sich
knapp geschlagen geben. Dennoch nutzte man den Ausflug
in den Süden gleich zu einem
Teamevent und läutete die Saison gemeinsam mit den Spielerfreundinnen gebührend ein.
Danach konnten die Bülacher

ihre gute Form auch in Resultate ummünzen. Besonders in
der heimischen Kasernenhalle konnte man sich in bester
Spiellaune präsentieren. Die
nächsten drei Spiele wurden
alle gewonnen, darunter ein
Heimsieg gegen den Mitfavoriten Rheintal Gators Widnau.
Plötzlicher Abwärtstrend
Was danach folgte, regte im
Hinblick auf eine Playoff-Qualifikation zum Nachdenken an.
Die Bülacher liessen sämtliche
Kreativität und den Spielwitz
der ersten Spiele vermissen
und kassierten viel zu viele
Tore. Die Vorgaben der Trainer
wurden nicht mehr konsequent
umgesetzt und so befand man
sich plötzlich in einer Negativspirale. Es folgten vier Niederlagen in Serie und der Absturz
bis an den berüchtigten Strich.
Zudem verkündete Assistenztrainer Raphael Röthlin wegen

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Souveräne Playoff-Qualifikation trotz Inkonstanz: Herren 1. Liga

7

einer anstehenden Prüfung
seinen Rücktritt. In seinem
letzten Spiel an der Bande gelang dann endlich der ersehnte Sieg. Beim Erfolg gegen den
Tabellenletzten aus Dübendorf
zeigte Bülach Floorball gewiss
keine Glanzleistung, aber es
war wieder ein Schritt in die
richtige Richtung.
Erste Siegesserie
Als Nachfolger von Raphael
Röthlin kehrte mit Remo Manser ein Altbekannter zurück
an die Bande von Bülach. In
seinem ersten Spiel waren die
bis anhin noch ungeschlagenen
Tessiner von Verbano Gordola
zu Gast. Bülach Floorball zeigte
in diesem Spiel erstmals über
60 Minuten eine konstant gute
Leistung und bescherte dem
Leader verdient die erste Saisonniederlage. Spätestens ab
da stimmte das Selbstvertrauen wieder und auch die folgenden beiden Partien konnten
souverän für sich entschieden
werden. Im Rückspiel gegen
die Rheintal Gators riss diese

Siegesserie und man unterlag
in einem dramatischen Spiel
erst im Penaltyschiessen.
Playoff-Qualifikation
Gegen Luzern fiel Bülach wieder
in alte Muster und zeigte eine
schwache Leistung. Man agierte erschreckend ideenlos und
verabschiedete sich mit einer
klaren Niederlage in die Weihnachtspause. Während dieser
gab es erneut Mutationen im
Trainergespann. Remo Manser
zog es in die NLA der Frauen zu
den Red Ants Winterthur, dafür
übernahm mit Thomas Maurer
ein ehemaliger Bülacher Spieler sowie erfolgreicher Juniorentrainer den Posten an der
Seite von Lukas Eggli. Trotz diesen Unruhen konnte das Team
im ersten Spiel im neuen Jahr
die bisher stärkste Saisonleistung abrufen. In einem hochklassigen Spiel auf Augenhöhe
wurde der Leader aus Pfannenstiel bezwungen. Im anschliessenden Spiel gegen die Vipers
InnerSchwyz bot sich die erste
Gelegenheit zur vorzeitigen

Playoff-Qualifikation. Trotz einigen Absenzen und auch dank
starken Junioren wurde diese
genutzt. Da auch die beiden
letzten Meisterschaftsspiele
gewonnen werden konnten,
gelang sogar noch der Vorstoss
auf den dritten Rang.
Playoffs!
Im Viertelfinal trifft Bülach
Floorball nun auf Unihockey
Luzern. Ein sehr schwieriges
Los, stellen die Luzerner doch
die einzige Mannschaft, gegen
die man beide Quali-Spiele verloren hat. Nichtsdestotrotz ist
das Team gewillt, diese Challenge anzunehmen. In den
Playoffs werden die Karten neu
gemischt und einfache Aufgaben gibt es sowieso nicht.
Bereits in den vergangenen
Wochen wurde die Intensität
in den Trainings erhöht und an
den letzten Details gearbeitet.
Die Serie startet am 13. Februar in der heimischen Kasernenhalle. Büli Goal!

Im Interview

8

Yves Huser
Interviewer: Dominik Müller
Yves Huser spielt bereits seine
zweite Saison in der Nationalliga A bei Rychenberg Winterthur. Seine ersten Erfahrungen
im Unihockey machte er in der
Bülacher
Unihockeyschule.
Danach durchlief der schussgewaltige Verteidiger sämtliche Juniorenstufen bei Bülach
Floorball, bis es ihn im U21Alter in die Stärkeklasse A zum
HCR zog. Momentan liegt der
HCR auf dem vierten Tabellenrang.
Yves Huser, was kommt Dir in
den Sinn, wenn du an deine
Zeit in Bülach zurückdenkst?
An die Zeit bei Bülach Floorball
erinnere ich mich sehr gerne
zurück. Es gab viele schöne und
erfolgreiche Momente im roten
Büli-Dress. Wir hatten bei den
Juniorenteams immer einen
starken Jahrgang und konnten
darum auch regelmäßig um die
vorderen Plätze mitspielen.
Was war dein Highlight im
Bülacher Trikot?
Ein Highlight war sicher der
Titel an der Regionalmeisterschaft. Ich glaube, das war bei
den C-Junioren. Auch sehr positiv in Erinnerung ist die Saison
mit den U18-Junioren, in der
wir nur knapp hinter GC Zweiter wurden und den Aufstieg so
nur knapp verpassten.
Wieso scheiterte der HCR in
den letzten Jahren immer im
Playoff-Viertelfinal?
Das ist eine schwierige Frage.
Im Unihockey können Details
den Unterschied machen. Rich-

tig beurteilen kann ich nur das
Ausscheiden gegen Malans
letzte Saison, da ich zuvor noch
nicht wirklich dabei war. Gegen
Malans haben wir eigentlich
sehr gut gespielt. Im zweiten
Spiel der Playoff-Serie kamen
wir zu einem historischem
16:5-Sieg in Winterthur. Jedoch
war Malans über die gesamte
Serie gesehen konsequenter
und somit am Schluss auch erfolgreicher.
Was möchtest du mit dem HCR
diese Saison erreichen?
Primär ist das Ziel zuerst einmal
die reguläre Spielzeit auf einem
guten Tabellenrang zu beenden. Ich glaube, dass diese Saison ein Platz unter den ersten
vier sicherlich realistisch ist.
In den Playoffs werden ja bekanntlich die Karten nochmals
neu gemischt. Da wir diese Saison erstmals mit fünf Auslän-

dern antreten und auch sonst
eine starke Truppe stellen, ist
auch der Superfinal möglich.
Was sind deine persönlichen
Ziele für die Zukunft?
Kurzfristig gesehen möchte ich
mich beim HCR im Kampf um
die Stammplätze durchsetzen.
Das ist mir letzte Saison gelungen, aber es ist diese Saison
noch schwieriger geworden.
Langfristig gesehen ist es mein
Ziel, früher oder später zu den
Leistungsträgern zu gehören.
Natürlich will ich auch erfolgreich sein und um Titel mitspielen.
Könntest du dir vorstellen, irgendwann wieder für Bülach
zu spielen?
Klar! Bülach ist mein Stammverein. Ich kann mir gut vorstellen, irgendwann wieder das
Büli-Dress zu tragen.

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Ein Auf und Ab

Junioren U21
Text: Dominik Müller

Die ältesten Junioren blicken
bisher auf eine durchzogene
Saison zurück. Auf eine Siegesserie folgten stets mehrere
Niederlagen. Ein gewichtiger
Grund dafür ist das dünn besetzte Kader. Diverse Ferienabsenzen, Sprachaufenthalte
und Verletzungen trugen dabei
nicht zur Entlastung bei. Dafür konnten sich bereits einige
Förderkaderspieler aufdrängen
und U21-Luft schnuppern. Ausserdem ist aus dem langjährigen Trainertrio Stefan Urech,
Fabio Hürlimann und Simon
Cavegn ein Duo geworden.
Stefan Urech übernahm notgedrungen den vakanten U16Trainerposten.
Das Team feilte während des
Sommers hart an der Physis.
Mit Stock und Ball ging es parallel zur ersten Mannschaft im

Trainingsweekend in Schaffhausen Ende August los. Der
erste Test gegen Schaffhausen
wurde souverän gemeistert.
Zur Bestimmung der Form
nahm die Mannschaft auch dieses Jahr am Sarganserland-Cup
teil. Im Penaltyschiessen gegen
den jetzigen Leader Zug United
verpasste man den Turniersieg
nur denkbar knapp.
Gelungener Saisonstart
Mit gesundem Selbstvertrauen
startete die U21 in die Saison.
Gleich das erste Spiel in Reinach wurde zu einem Charaktertest. Trotz drückender Überlegenheit und viel Ballbesitz für
Bülach ging diese Partie in die
Verlängerung. Das Team hielt
dem Druck stand und sicherte
sich den Extrapunkt. Auch im
nächsten Spiel gegen Sargans

spielte Bülach überzeugendes
Offensivunihockey, zeigte sich
aber deutlich effizienter. Ein
klarer Sieg war die logische
Folge. Daraufhin traf man auf
Gruppenfavorit Zug United.
Anders als in der Vorbereitung
konnte die U21 diesmal das
Tempo des Gegners nicht ganz
mitgehen und kassierte die
erste Niederlage. Das folgende Heimspiel gegen Limmattal
entwickelte sich zu einem Krimi mit dem besseren Ende für
Bülach Floorball.
Trotz des guten Starts in die
Saison folgte eine schwache
Phase der U21-Junioren. Gleich
vier Spiele in Folge gingen verloren, mitunter auch das Derby
gegen die Jets. Im Spiel gegen
March-Höfe Altendorf gelang
in der zweiten Spielhälfte die
Egalisierung eines 6-Tore-Rück-

Auf Siegesserie folgt Niederlagenserie
Nach den Niederlagen reiste
das Team mit angekratztem
Selbstvertrauen zu den starken
Jona-Uznach Flames. Doch wie
so oft gelang es den Bülachern,
gegen einen guten Gegner
auch eine starke Leistung abzurufen. Gleich ein 11:5-Erfolg
wurde erzielt. Dieser Triumph
beflügelte die Mannschaft,
auch die nächsten drei Spiele
entschied man zu seinen Gunsten. Der bisherige Glanzpunkt

folgte zum Jahresabschluss:
Bülach Floorball bezwang zuhause den Leader Zug United
verdient und beendete damit
Zugs seit neun Spielen andauernde Siegesserie. Diese exzellente Leistung brachte viel Zuversicht fürs neue Jahr.
Es sollte jedoch anders kommen. Im neuen Jahr wartet
Bülach auch nach drei Spielen noch immer auf die ersten
Punkte. Die Niederlagen sind
besonders ärgerlich, waren
doch alle drei Gegner schlechter klassiert. Als eine der Ursachen zu erwähnen gilt es
erneut das dünn besetzte Kader, welches in den letzten Wochen auch den Trainingsbetrieb
massgeblich beeinträchtigt hat.
Aktuell steht die Mannschaft
auf dem sechsten Tabellenrang. Die ersten beiden Ränge sind ausser Reichweite, die
Abstiegsplätze sind auch kein

Thema mehr, aber die Differenz zu den drittplatzierten
Jona-Uznach Flames beträgt
nur drei Punkte. Mit den Jets,
Davos und den Flames wartet
allerdings auch ein happiges
Restprogramm auf die Bülacher. Da starke Gegner Bülach
traditionell besser liegen, ist
der dritte Rang aber durchaus
noch erreichbar. Besonders im
Derby zuhause gegen die Jets
bietet sich der U21 die Chance,
ein versöhnliches Saisonende
zu gestalten. Rein von der spielerischen Klasse her wäre diese
Saison nämlich definitiv mehr
drin gewesen.

12

Ein Auf und Ab: Junioren U21

stands, um dann doch noch im
Penaltyschiessen den Kürzeren
zu ziehen. Besonders ärgerlich
war aber die Niederlage im
umkämpften Unterland-Derby.
Die Bülacher hielten äusserst
gut mit und mussten sich erst
ganz zum Schluss knapp geschlagen geben.

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15

Blick nach vorn

Damen 1
Text: Mirjam Dinner
Das Damenkollektiv von Denise
Kohler trat die neue Saison mit
Verstärkungen an. Letztes Jahr
hatte das Team vor allem in der
ersten Saisonphase mit Kaderengpässen zu kämpfen, nun
konnten die Meisterschaftsspiele mit drei Blöcken und einer Ersatztorhüterin eröffnet
werden. Im Laufe der Sommerpause galt es, die gesetzten
Ziele umzusetzen. Das Sommertraining kam aufgrund von
diversen Ferienabsenzen etwas
zu kurz – immerhin war das
Team am „7eck 2015“ in Arosa vertreten. Im August konnte
die Mannschaft einige spielintensive Trainingseinheiten geniessen und Anfang September

ein Freundschaftsspiel gegen
ein neues Team aus dem Aargau bestreiten. Die Fortschritte waren sichtbar jedoch noch
ausbaufähig. Die Saison verlief
bis anhin nicht nach Wunsch.
Nach einem Unentschieden
im ersten Spiel folgten einige
knappe Niederlagen, bis am
vierten und fünften Spieltag
die ersten beiden Siege errungen werden konnten. Drei
Runden vor Schluss belegt das
Damenteam den zehnten Tabellenrang, hat jedoch nur vier
Punkte Rückstand auf die siebtplatzierten Embracherinnen
und verfügt über die viertbeste
Offensive der Gruppe. Gelingt
es, in der letzten Saisonphase

auch die Defensive zu stabilisieren, ist ein versöhnliches
Saisonende durchaus in Reichweite. Ob und wie es danach
mit dem Team weitergeht, ist
momentan aufgrund der Babypause der Trainerin allerdings
noch ungewiss.

Viele Spieler – ein Team

16

Junioren U18
Text: Lars Hinder
Neue Saison, neues Team,
neue Energie, neues Glück.
Nach der erfolgreichen Saison
in der U16 und dem Aufstieg
in die Stärkeklasse A wechselten viele Spieler in die U18 und
nur wenige verliessen die U18
in Richtung U21. Das heisst,
viele junge Spieler in der U18
und auch vieles zu lernen. Viel
Wert legten die beiden Trainer
Matthias Adank und Phillipp
Solenthaler im Sommertraining
auf Kondition und Kraft, sehr
zum Leidwesen der jungen
Spieler, denn sie wollten lieber
an der Stocktechnik und dem
Spielverhalten feilen. Aber da
sehr viel Trainingseinheiten im
Mettmenriet absolviert wurden, wurde das Konditionstraining forciert. Das Trainingsweekend Ende August in der

Kasernenhalle Bülach bot die
Gelegenheit, endlich an der
Stocktechnik aber auch an der
Spieltaktik zu arbeiten. Dies
sehr zur Freude der Spieler, die
nach dem harten Sommertraining endlich auf ihre Rechnung
kamen. Beim kleinen, gemütlichen Grillfest in Eschenmosen
konnten sich die Spieler und
Trainer auch einmal über andere Themen als Unihockey austauschen.
Erfolgreiche Saison mit Zwischentief
Das U18-Team blickt bisher
auf eine durchaus erfolgreiche
Saison zurück. Die Mannschaft
liegt fünf Runden vor Schluss
auf dem vierten Rang und gehört somit dem Spitzenquartett an, welches sich vom Rest

der Gruppe distanzieren konnte. Nachdem die ersten drei
Saisonspiele allesamt gewonnen wurden, zog man gegen
die drei Spitzenteams Olten,
Basel und Luzern sowie gegen
Langenthal vier teils ärgerliche
Niederlagen ein. Seither befindet sich die Mannschaft aber
wieder auf Kurs. Der deutliche
10:5-Sieg gegen Sarnen im letzten Spiel war bereits der vierte Vollerfolg in Serie. In den
nächsten Spielen treffen die
U18-Junioren auf jene Teams,
gegen die man in der Hinrunde
verloren hatte. Es gilt nun also,
offene Rechnungen zu begleichen und die bis anhin gute
Saison erfolgreich abzuschliessen.

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Mit dem Aufstieg alle Erwartungen übertroffen

Junioren U16
Text: Stefan Urech
Im April 2015 realisierten die
Junioren U16 sensationell
den Aufstieg in die höchste
Spielklasse. Der Verband teilte
Bülach in die West-Gruppe ein.
Somit heissen die Kontrahenten um Punkte diese Saison
Floorball Köniz, SV Wiler-Ersigen oder Tigers Langnau. Eine
grosse Herausforderung!
Harziger Start in die Vorbereitung
Da Thomas Maurer und Philipp
Solenthaler bereits vor Ende
letzter Saison ihren Rücktritt
ankündigten, musste zuerst
ein neuer Trainer gefunden
werden. Da trotz einigen
Gesprächen und Anfragen
kein neuer Trainer präsentiert
werden konnte, übernahm
Stefan Urech das jüngste
Grossfeldteam der Bülacher. Es

wurden Probetrainings durchgeführt und zusätzliche Spieler
gesucht. Da altershalber viele
letztjährige Spieler die Mannschaft verlassen mussten, ist
das Kader 2015/2016 mit vielen Einsteigern und Neulingen
auf dem Grossfeld gespickt.
Guter Teamgeist trotz schwieriger Saison
Dass es sehr schwierig werden
würde, diese Saison zu Punkten zu kommen, war bereits
im Voraus klar. So wartet das
U16-Team auch nach zwölf
Runden auf die ersten Punkte.
Nichtsdestotrotz konnte man
in einigen Spielen durchaus
mithalten. Gegen Thun, Basel
und Aargau verlor man jeweils
nur knapp. Das Spieltempo
der besten Teams der Gruppe
konnte man allerdings nicht

mitgehen und so mussten auch
einige Kanterniederlagen eingesteckt werden. Die Junioren
liessen sich jedoch nie entmutigen und trainierten stets motiviert weiter. In den letzten
beiden Meisterschaftsspielen
warten mit Köniz und Wiler
Ersigen zwei der besten Ausbildungsvereine der Schweiz.
Entsprechend schwierig dürfte
es werden, noch zu Punkten zu
kommen. Dennoch konnte vom
hohen Tempo sowie der technisch und taktisch geprägten
Spielweise in der Stärkeklasse A doch auch etwas gelernt
werden und die U16-Junioren
haben trotz der schwierigen
Saison einen bemerkenswerten Teamgeist entwickelt.

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Starke Leistungen trotz Turbulenzen

20

Junioren C
Text: Dominik Müller
Die C-Junioren blicken auf einen turbulenten Saisonverlauf
zurück, da leider lange kein
fixer Trainer für das Team gefunden werden konnte. Die
Trainings wurden deshalb
meist von Spielern der ersten
Mannschaft übernommen. Da
diese aber an den Wochenenden in der Regel selber Spiele
bestritten, führte dies an den
Meisterschaftsrunden zu diversen Betreuern. Zudem verliessen viele Spieler das Team
altershalber in Richtung U16.
So entstand Platz für einige
D-Junioren, sich bereits im C
zu beweisen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Auch
auf der Goalie-Position hütete
meist D-Junior Colin Schmid
das Tor. Durch Terminkollisionen mit den D-Meisterschafts-

spielen musste sich beim einen
oder anderen Spiel auch ein
Feldspieler die Goalie-Ausrüstung überziehen.
Die Junioren selbst liessen sich
durch diese Unruhen jedoch
nicht beirren und zeigten bisher eine starke Saison. In den
Trainings zeigten sich die Jungs
stets motiviert und so überrascht es nicht, dass auch die
Resultate meist positiv ausfielen. Kaum eine Meisterschaftsrunde wurde ohne Sieg abgeschlossen. Der Lohn dafür war
die Qualifikation für die obere
„Masterround“, in der die besten fünf Mannschaften aufeinandertreffen. Selbst gegen
die sehr starken Spitzenteams
mussten sich die Bülacher oft
nur sehr knapp geschlagen geben und gegen Winterthur Uni-

ted resultierte gar ein Sieg. Die
C-Junioren dürfen also bisher
durchaus stolz auf ihre Saison
sein. Am 19. März bieten sich
in Embrach die letzten Gelegenheiten auf Punkte, wobei
es im zweiten Spiel sogar zum
Derby gegen die Kloten-Bülach
Jets kommen wird.

Klein aber fein

22

Junioren D
Text: Dominik Wild
Die Junioren D bilden in diesem
Jahr ein eher kleines Team, mit
gerade mal zwei Blöcken trat
das Team von Trainerin Stefanie
Meister jeweils die Spiele an.
Doch da nebst den Feldspielern
auch die beiden Torhüter eine
ausgezeichnete Trainingspräsenz vorweisen, konnten kontinuierlich Fortschritte erzielt
werden. Vielleicht ein positiver
Nebeneffekt der beschränkten
Spielerzahl ist, dass die Jungs
mittlerweile doch über eine
ziemlich gute Kondition verfügen. So ist es auch nicht ganz
überraschend, dass das Team
mit sechs Siegen in acht Spielen
die Vorrunde auf Rang zwei abschliessen konnte. In den Spielen ist ein erfreulich konstruk-

tives Passspiel zu bewundern.
Viel lieber als alleine auf das
Tor zu rennen, wird ein besser
postierter Mitspieler gesucht.
Man sieht den Spielern auch
gut an, dass sie grosse Freude
daran haben, wenn die Spielzüge gelingen. Entsprechend
werden auf der Bank teilweise
die verrücktesten Varianten auf
der Tafel entworfen. Aber nicht
nur mit Kreativität überzeugt
das Team, denn nach Ballverlusten springen die Spieler jeweils vorbildlich füreinander
in die Bresche und wollen den
Ball sofort wiedererobern.
Als Ziel für die zweite Saisonhälfte, die unter den besten
fünf Teams ausgetragen wird,
wurde deshalb auch die Vertei-

digung des zweiten Platzes formuliert. Allerdings haben die
Junioren D nach ein paar unkonzentrierten Spielen diesen
Rang zuletzt verloren. Dies ist
für dieses Team eigentlich eher
atypisch, wird doch in den Trainings meist mit viel Einsatz und
Motivation zu Werke gegangen.
Auch komplexere Übungen, die
manch älteren Junior überfordern, werden bemerkenswert
locker abgespult.
Zuletzt erhielt das Team im
Training erfreulicherweise Zuwachs, da aber auf die nächste
Saison hin doch einige Spieler
altershalber zu den Junioren C
wechseln werden, sind neue
Spieler immer gerne gesehen.

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Die kleinsten ganz gross

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Junioren E
Text: Melanie Stern
Mit einem Grilltag auf dem
Lindenhof beendeten die Junioren E die letzte Saison und
verabschiedeten zugleich die
Hälfte des Teams in Richtung
Junioren D. Schon ab dem
ersten Training mit dem neuen Team, fanden immer mehr
und neue Jungs den Weg in die
Turnhalle und unser Team wurde somit wieder vervollständigt. Mit zehn Junioren konnte
nun positiv in die neue Saison
geblickt werden. Einen ersten
Test auf dem Feld absolvierte
das Team am 30. August mit
einem Freundschaftsspiel gegen das Team von Regensdorf.
Alle Junioren konnten es kaum
erwarten, wieder einen Match
zu spielen. Für viele war es das

erste richtige Unihockeyspiel
überhaupt. Auch wenn das Resultat nicht sehr rosig für unsere Jungs aussah, war es ein guter Start in die Saison und alle
konnten sehen, wie es auf dem
Feld zu und her geht.
Gleich am ersten Spieltag
konnte gegen Embrach der erste Punkt erspielt werden. Den
bisherigen Saisonhöhepunkt
bildete der zweite Spieltag: Mit
zwei Siegen und einem Unentschieden erspielten die jüngsten Bülacher Junioren beinahe
das Punktemaximum. Auch an
den folgenden Spieltagen wurde immer mindestens ein Punkt
erspielt, so auch an der Heimrunde mit einem Unentschieden gegen Winterthur. Einige

knappe Niederlagen brachten
die Jungs um das Trainergespann Stephi Marrer und Melanie Stern auch nicht aus dem
Konzept. Konsequent wurde an
den eigenen Fähigkeiten gearbeitet und sichtbare Fortschritte erzielt. So gelang am letzten
Spieltag mit einem 5:1-Erfolg
über Brütisellen eine überzeugende Antwort auf die 0:5-Niederlage aus der ersten Begegnung. Am 20. März stehen die
letzten
Meisterschaftsspiele
an. Die E-Junioren blicken aber
bereits jetzt auf eine geglückte
Saison zurück und sind stolz auf
die erzielten Fortschritte.

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Schwierige Mission Klassenerhalt

26

Herren 3. Liga
Text: Dominik Müller
Die Saisonvorbereitung startete für die zweite Mannschaft
von Bülach Floorball mit einem
Fussballspiel gegen die dritte
Mannschaft vom FC Bülach.
Das Spiel ging unter mysteriösen Umständen und einem
geschätzten Ballbesitz von 3%
zwar mit 1:3 verloren, Spass
gemacht hatte es den Beteiligten aber allemal. Ansonsten
wurde nicht gross an der Physis gearbeitet, das Herren 2 um
Anführer Stefan Fuchs konzentriert sich traditionell auf die
spielerischen Fähigkeiten. Jeden Donnerstag trotzt man den
schwierigen Bedingungen der
Kasernenhalle in Kloten und
widmet sich der gemeinsamen
Passion Unihockey.
Der Start in die Saison gelang:

Am ersten Spieltag resultierte
gegen Nürensdorf ein knapper
Sieg. Danach dauerte es bis
zum vierten Spieltag, bis gegen
Obersiggental der zweite Sieg
errungen werden konnte. Die
restlichen Spiele gingen, mit
Ausnahme eines Unentschiedens, meist knapp verloren
und so befindet sich die zweite Mannschaft drei Runden vor
Schluss auf dem neunten Tabellenrang. Aufgrund der Einführung der 4. Liga auf die nächste
Spielzeit hin steigt diese Saison
die Hälfte aller 3.Liga-Mannschaften ab. Der Klassenerhalt dürfte dementsprechend
schwierig zu erreichen werden.
Da aber neben dem sportlichen
Aspekt die Freude am Unihockey überwiegt, wäre dies si-

cherlich kein Weltuntergang.
Nichtsdestotrotz ist das Herren
2 gewillt, die letzten Saisonspiele erfolgreich zu bestreiten
und noch möglichst viele Punkte einzufahren.

● 2 Fullsize Snooker-Tabels

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Feldstrasse 80
8180 Bülach
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● 18 American Pool-Billard
● 1 Französischer Carambole
● 6 Elektronik Darts
● Jeden Montag Plausch-Dart-Tournier
● Diverse Video- und Unterhaltungsspiele
● Pub- / Barbetrieb (Fr. und Sa. mit DJ bis 02:00)
● ab 11.30 Uhr geöffnet
● Snacks und bürgerliche Küche bis Polizeistunde

27

Aufbruchstimmung

Wort des Präsidenten
Text: Dominik Wild
Erfreuliches zeichnet sich momentan auf mehreren Ebenen
ab. In erster Linie geht der Bau
der Sporthalle bei der Hirslen
zügig voran. Zuletzt wurde nach
intensiven Tests in drei Sporthallen der Innerschweiz durch
Vertreter von Bülach Floorball sowie dem Handball Club
Bülach der Sportboden ausgewählt. Derweil bietet der früher trostlose Sandplatz neben
der Eishalle ein ungewohntes
Bild, denn bereits ist das Garagengeschoss abgeschlossen
und die ersten Mauern im Erdgeschoss stehen. Momentan
sieht erfreulicherweise weiterhin alles danach aus, als könnte
die Halle im Januar 2017 pünktlich eröffnet werden.
Schon allein dies wird Bülach

Floorball eine riesige Entlastung der Trainingssituation sowie beim Spielbetrieb bringen.
Neben der neuen Sporthalle
Hirslen wird es auch sonst bezüglich Infrastruktur Veränderungen geben. Im Sommer
2017 soll die Kasernenhalle
Bülach nach jahrelangen Ankündigungen nun endlich totalsaniert werden und in wenigen
Jahren wird auch der Turnhallenneubau beim Hinterbirch
komplett neue Perspektiven
bieten.
Gemeinsam Herausforderungen meistern
Wobei es nicht verschwiegen
werden soll, dass uns die neue
Halle bei der Hirslen neben fantastischen Bedingungen auch

ein paar finanzielle Herausforderungen stellen wird. Eine andere Herausforderung, mit der
Bülach Floorball zuletzt immer
wieder zu kämpfen hatte, stellt
die Personalsituation dar. Im
Hintergrund wird bereits seit
einiger Zeit mit viel Einsatz und
Leidenschaft daran gearbeitet,
dass Bülach Floorball bereit
sein wird, mit der neuen Halle
einen mächtigen Schritt nach
vorne zu machen. Das Ziel ist,
dass mehr Personen eine überschaubare Aufgabe übernehmen und alle zusammen viel
Freude am Entstehen des grossen Ganzen haben.
Erfreulicherweise sind die
Rückmeldungen überwiegend
positiv, weshalb es gut aus-

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ÖFFNUNGSZEITEN | Montag – Freitag: 11.30–19.00 Uhr | Samstag: 09.00–16.00 Uhr

Aufbruchstimmung: Wort des Präsidenten

29

sieht, dass die Trainerteams
endlich bald wieder komplett
besetzt sein werden. Es braucht
aber noch mehr Personen, die
mithelfen, damit unser Verein
beim Bezug der neuen, tollen
Sporthalle bereit sein wird. Sei
es im neuen Cafeteriateam, als
Speaker oder Aushilfstrainer,
jedes Engagement hilft, damit
Bülach Floorball mit der neuen
Halle durchstarten kann.

Bülach Floorball sucht

30

Nachwuchs
Text: Dominik Wild
Unsere Kleinfeld-Teams haben
noch Platz, wir suchen motivierte Feldpieler und Goalies
der Jahrgänge 2002-2008.
Kontakt und weitere Informationen:
info@buelachfloorball.org

Trainingszeiten
Junioren C (Jg. 2002-2003)
• Montag, 18:00-20:00 Uhr,
Schulhaus Mettmenriet
Bülach
• Donnerstag, 18:00-19:30
Uhr, Schulhaus Hohfuri
Bülach

Junioren D (Jg. 2004-2005)
• Mittwoch, 18:00-20:00
Uhr, Schulhaus Lindenhof
Bülach
Junioren E (Jg. 2006-2008)
• Mittwoch 18:00-19:30 Uhr,
Schulhaus Hohfuri Bülach

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Tel 044 860 90 90
Fax 044 860 91 36
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Schaffhauserstr. 95b
CH 8152 Glattbrugg
Tel 044 313 22 22
Fax 044 313 14 00
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07.04.14 09:58

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