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H.D. 4. 1. 1967 (RW)

Antwort auf die Entgegnung eines Zweiflers, der den Wert


der Kundgaben von Bertha Dudde nicht erkennen konnte…
Großes Armutszeugnis…

Mein Kind, Ich höre deine Bitte und lasse dir Meine Gnade zufließen,
durch die du erkennen sollst, daß Ich ein Vater bin, der Seinen
Kindern beisteht in aller Not; sei es leiblicher oder geistiger Art. Und
nun höre, was die Ewige Liebe dir zu sagen hat:

Richtet ein Mensch sein Augenmerk nur auf rein weltliche Dinge und
haftet ihm noch ein gehöriges Maß von Eigenliebe an, kann
nimmermehr eine solche Seele das gleiche empfinden wie
diejenigen Seelen, welche in ihrer Reife die Zusammenhänge
bereits erkennen und von Mir aus stets gekräftigt werden.

Ich teile Mein Wort zur Erde in gleicher Weise mit, wie es einst
Meinen Jüngern gegeben wurde, als sie in Meinem Auftrag den
Menschen das Heil verkünden sollten. Und nun stehet wieder die
Zeit euch bevor, welche einen Wechsel bringt für die Zukunft, und
ihr fraget euch nun:

„Woran sollen wir die Reinheit und Echtheit der Worte


erkennen, die von oben aus gegeben werden?“

Stellet ihr euch damit nicht ein großes Armutszeugnis aus,


welches ihr Mir dadurch beweiset, daß euer Verstand bei allen euch
bewegenden Fragen im Vordergrund steht?

Lasset ihr nicht dabei auch euer Selbstbewußtsein im großen Maße


vorherrschen? Richtet ihr eure Blicke denn nicht gar oft nach
Dingen, welche euch schon längst nicht mehr berühren sollten?

Ich kenne eure Herzen, euer Wollen, aber auch eure Schwächen,
welche euch noch hinderlich sind im Erkennen der reinen Wahrheit.
Mein Kind, welches Ich heimholte (*) und euch die Worte
gab, welche sie empfing durch Meine Vater-Liebe, hat hier
im geistigen Reich auch ihren Lohn empfangen. Wollet ihr
dereinst im gleichen Lichte stehen, so bemühet euch, auch
anzunehmen, was Ich durch sie euch gab. Sie allein trägt
nun selbst dazu bei, daß Ich euch noch immer Meine Gnade
schenke, denn sie hat in ihrer Liebe Mich gebeten, die
Menschen auch weiterhin in der Wahrheit zu führen.

Und so könnt ihr euch alles, was Ich durch sie euch gab in der
Verbreitung und Enthüllung der für euch nicht faßbaren
Erscheinungen Glauben schenken, denn was die Menschen in ihrer
Verstandeswissenschaft euch wollen glaubhaft machen, ist ein solch
fein eingefädeltes Spiel Meines Gegners, daß ihr gar nicht fähig
seid, ihm auf den Grund zu kommen. Seinem Spiel wird aber durch
Meine Macht bald eine Ende gesetzt werden, denn nur Ich allein
bestimme den weiteren Verlauf aller Dinge. Amen

(*) = Bertha Dudde beendete ihre Mission am 17.9.1965

http://www.scribd.com/doc/29022753/Gottes-Wort-Hanna-Dudde-
Heft-01