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Deutschland 4,90 € | 04.11. – 10.11.2015 | Nº 46/15 Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg und Hannover
Deutschland 4,90 € | 04.11. – 10.11.2015 | Nº 46/15
Düsseldorf, Stuttgart,
Hamburg
und Hannover
gratis
gro s s es
Börse N magazi N
|
www. D eraktio N aer. D e
inkl. hot-stock-report
Download-Code
im Heft!
Minus 12 %
nach Zahlen
Seite 3
dax
Neue Kaufgelegen-
heit bei Twitter?
!
BB Biotech
Jetzt bietet sich
eine Top-Chance
15.000
Milliarden-
verlust
Die Jahresendrallye läuft:
Ist alles doch nur
halb so schlimm?
%-Ziel
Das 10 näher
rückt
Mit diesen Top-Werten
verdienen Sie mit –
alle 30 DAX-Werte
im Check
Alle Depotpositionen
20. Jahrgang
ISSN 1432-4911
Österreich 5,60 €
Schweiz 8,40 SFr
Belgien / Luxemburg 5,80 €
Italien / Spanien 6,20 €
Kanarische Inseln 6,70 €
deutlich
im Plus
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Das Ende von
McDonald’s?
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les eprobe
+
Die 800 %-Strategie
Start frei für die Jahresendrallye!
Shake Shack
gewinnt den
Burger-Krieg
DAX vor Kaufsignal
!
Der Index nimmt die
11.000er-Marke ins Visier
Profi am Ball und
bei Aktien
-Aktie
+
Hot-Stock
Simon Rolfes in-
vestiert selbst
EU-Entscheid lässt
bei der Telekom
rer Rallye-Alarm!
Deutscher
Marktfüh-
Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50
die
Kassen klingeln
vor Rekordhoch
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15 Seiten Download-Code für #46/15: DAX INKLUSIVE HOT-STOCK- REPORT Mit DER AKTIONÄR am Sonntag blickt
15 Seiten
Download-Code für #46/15:
DAX
INKLUSIVE
HOT-STOCK-
REPORT
Mit DER AKTIONÄR
am Sonntag blickt
die Redaktion auf
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der Vorwoche zurück
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Überblick über die
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Foto: Ulrich Hartmann

Die Basis für Ihre Zinsstrategien.

ComStage ETFs.

s tandpunkt

Basis für Ihre Zinsstrategien. ComStage ETFs. s tandpunkt 3 Markus HorntricH chefredakteur Die Rallye kommt nicht

3

Basis für Ihre Zinsstrategien. ComStage ETFs. s tandpunkt 3 Markus HorntricH chefredakteur Die Rallye kommt nicht

Markus HorntricH

chefredakteur

Die Rallye kommt nicht

E s ist schon bemerkenswert, wie ähnlich sich die Börsenjahre 2014

und 2015 sind. Während 2014 den Bör- sianern wegen der Russlandkrise der Atem stockte, waren es 2015 die Kon- junktursorgen in China. Die Crashpro- pheten, die im Sommer noch einen blutigen Absturz an den Märkten für den Herbst voraussagten, sind wieder verstummt, die Sorgen vergessen. Crash-Guru Martin Armstrong, dessen Dokumentarfilm „The Forecaster“ die- ses Jahr in die Kinos kam und der dank ausgeklügelter Algorithmen für den 17. Oktober den Crash errechnete, wurde ebenso Lügen gestraft wie die Dauerbä- ren Marc Faber und Roland Leuschel. Die Märkte sind auf dem besten Weg, eine ähnliche Rallye hinzulegen wie im vergangenen Jahr. Wenn sich die Geschichte wiederholt, dann haben wir erst die Hälfte einer 40-Prozent-Bewe- gung hinter uns. Die Rallye kommt nicht, sie ist schon längst im Gange, aber noch nicht zu Ende.

Ihr

sie ist schon längst im Gange, aber noch nicht zu Ende. Ihr Sie möchten auf die

Sie möchten auf die zukünftige Zinsentwicklung in den USA setzen? Und erwarten eine Zinswende? Dafür eignen sich die neuen ComStage US-Treasury Short ETFs. Umgekehrt können Sie Ihre Anlageidee natürlich auch mit der Long-Variante umsetzen.

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Pauschalgebühr p.a.

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ETF 570

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CBK 10Y US-Treasury Future Short TR

ETF 57 1

0,20

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CBK US-Treasury Bond Future Short TR

ETF 572

0,20

%

CBK US-Treasury Bond Future Double Short TR

ETF 573

0,20

%

Stand: 29. Oktober 2015. Fondswährung: US-Dollar. Der Verkaufsprospekt mit ausführlichen Risikohinweisen und die wesentlichen Anlegerinformationen (KIIDs) sind bei ComStage, Kaiserplatz, 60311 Frankfurt a.M. kostenlos erhältlich.

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Download-Code für Sonntags-Update:

DAX

Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50
Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50

Fotos: iStockphoto (2), Getty Images (3), Apple

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Fotos: iStockphoto (2), Getty Images (3), Apple 4 Inhalt dax 15.000 Die Jahresendrallye läuft: Mit diesen

Inhalt

dax

15.000

Die Jahresendrallye läuft:

Mit diesen Top-Werten verdienen Sie mit – alle 30 DAX-Werte im Check

14

www.deraktionaer.de

#46/15

26
26

Der top Pick der Branche

Der einfachste und wohl auch lukrativste Weg zum Erfolg mit Biotech-Investments ist der Kauf von BB Biotech.

34
34

apple

enttäuscht

nicht

Die soliden Zahlen von apple lassen vor allem die Zu- lieferer aufatmen.

tItElstory

aB sEItE 14

TITel
TITel

14

DAX 15.000 Die Jahresendrallye läuft: Mit diesen Top-Werten verdie- nen Sie mit – alle 30 DAX-Werte im Check.

16

„Günstige Zeit, Aktien zu kaufen“

Der

 

Börsenindikator von Thomas Gebert gibt grünes Licht und auch der Experte

selbst ist für den DAX zuversichtlich gestimmt.

TITel
TITel

18

Der große Check

Alle 30 DAX-Werte

 

unter der Lupe. Wovon sollten Anleger

die Finger lassen? Wo lohnt sich der Einstieg?

 

24

Das sind unsere DAX-Favoriten!

Vier

Redakteure des aktionär stellen ih-

ren persönlichen DAX-Favoriten für die kommenden Monate vor.

aKtIEn

aB sEItE 10

TITel
TITel

10

Hot-Stock der Woche

Koenig & Bau-

 

er: Mit Schwung aus der Krise – jetzt erst recht!

TITel
TITel

26

Top-Tipp Konservativ

Neuer Top-Wert

und neuer Wind im Portfolio von BB Biotech.

TITel
TITel

30

Top-Tipp Spekulativ

Twitter sucht

 

verzweifelt nach einer Daseinsberech- tigung. Mit zwei neuen Diensten könnte die Trendwende klappen.

 

34

Apple-Zulieferer

Gute Zahlen und

 

ein positiver Ausblick von Apple sor- gen für Entspannung – bei Apple und bei den Zulieferern.

TITel
TITel

37

Mega-Markt Internet-Maut

Die Deut-

 

sche Telekom und die neue Start-up- Fantasie.

TITel
TITel

38

Mission 10 % Plus

Der DAX zieht an

 

und die fünf Experten investieren

kräftig.

 

40

Aktien-Musterdepot

Während Wire-

 

card auf ein neues Allzeithoch klet- tert, gerät Dialog unter Druck.

 

42

TSI-Musterdepot

Die Börsenampel

 

bleibt weiterhin auf Rot.

 

44

TSI-Trendcheck Als Schlüsselliefe- rant des US-Militärs verdient Lock- heed Martin gutes Geld.

DErIvatE

aB sEItE 46

TITel
TITel

46 Top-Tipp Der Anfangshype bei Shake Shack ist verflogen, jetzt können An- leger den Einstieg wagen.

49 Musterdepot Sixt und ProSiebenSat.1 sorgen für positive Überraschungen. Der Apple-Discounter fliegt raus.

start-UP & Co

aB sEItE 50

50 eCozy Mit intelligenten Thermosta- ten will eCozy die Investoren über- zeugen.

FonDs

aB sEItE 52

52 Special Nachhaltigkeit

Gutes Gewis-

sen und hohe Renditen sind kein Wi- derspruch. Was Anleger beachten sollten.

lEsEProBE aB sEItE 57 TITel 57 800%-Strategie Trends begleiten mit Optionsscheinen. Chart-ChECK aB sEItE 68
lEsEProBE
aB sEItE 57
TITel
57 800%-Strategie
Trends begleiten mit
Optionsscheinen.
Chart-ChECK
aB sEItE 68
TITel
TITel

68 Sixt St.

Chart der Woche 69 DAX-Check

70 Index-Check

Elephant Talk:

Elephant Talk:

+122

+122

Prozent

Prozent

in zwei Monaten

in zwei Monaten

Canadian Solar:

Canadian Solar:

+1.149

+1.149

Prozent

Prozent

in 16 Monaten

in 16 Monaten

30
30
46
46

Besser als

McDonald’s?

Mit diesem Derivat profitieren anleger vom Erfolg der Burgerkette Shake Shack.

72

Devisen-Check

74

Rohstoff-Check

76

Aktien im Rückblick

80

Aktien im Quick-Check

StatIStIK

aB SEItE 83

84

Aktien

474 Werte aus aller Welt.

94

Derivate

95

Fonds

96

ETFs

StanDaRD-RUBRIKEn

TITEL
TITEL

3

Standpunkt

6

Marktimpulse

8

Gewinner & Verlierer

9

Parkettgeflüster

48

Zertifikate aktuell

64

Bookshop

82

Impressum

97

Termine

98

Letzte Seite

Rettung in Sicht?

Inhalt

Termine 98 Letzte Seite Rettung in Sicht? Inhalt 5 Die twitter-aktie befindet sich auf tauchstation. nun

5

Die twitter-aktie befindet sich auf tauchstation. nun sollen zwei neue Dienste dem Konzern wieder auftrieb verleihen.

52
52

Es zahlt sich aus!

nachhaltiges Investieren lohnt sich – und zwar nicht nur für die Umwelt.

alle aktien in diesem heft

 

Aktie

Seite

Aktie

Seite

Alibaba

76

HeidelbergCement

21

Barrick Gold

76

Helma Eigenheimbau

80

BASF

18

Invensense

34

BAT

80

Jenoptik

80

Bayer

18

JinkoSolar

80

BB Biotech

26

K+S

22

Borussia Dortmund

80

Krones

80

BP

80

Microsoft

77

CEWE

77

Nordex

78

Daimler

19

Paragon

80

Deutsche Bank

19

Philips

78

Deutsche Lufthansa

20

ProSiebenSat.1

79

Deutsche Post

20

Royal Dutch Shell

79

Deutsche Telekom

37

RWE

22

Dialog Semiconductor

35

SAP

23

Dr. Hönle

80

Sixt St.

68

Dürr

80

Solutions 30

80

Facebook

7

TAG Immobilien

7

Facebook

80

Tesla Motors

7

Fair Value REIT

80

Tesla Motors

80

Freeport McMoRan

80

Twitter

30

Fresenius

21

VF

80

Frosta

80

Vivendi

80

Guyana Goldfields

80

Volkswagen Vz.

23

Hannover Rück

7

Washtec

80

Der

Der

Börsenbrief

Börsenbrief

für

für

Kurs-

Kurs-

verdoppler

verdoppler

f ü r f ü r Kurs- Kurs- verdoppler verdoppler Gener8Media: Gener8Media: +191 +191 Prozent Prozent
Gener8Media: Gener8Media: +191 +191 Prozent Prozent in sieben Wochen in sieben Wochen YY: YY: +298
Gener8Media:
Gener8Media:
+191
+191
Prozent
Prozent
in sieben Wochen
in sieben Wochen
YY:
YY:
+298
+298
Prozent
Prozent
in 13 Monaten
in 13 Monaten
+298 +298 Prozent Prozent in 13 Monaten in 13 Monaten Einsteigen Einsteigen und mitverdienen! und mitverdienen!
+298 +298 Prozent Prozent in 13 Monaten in 13 Monaten Einsteigen Einsteigen und mitverdienen! und mitverdienen!
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Fotos: Getty Images (2),

6

Fotos: Getty Images (2), 6 Markti M pulse www.deraktionaer.de #46/15 Fr 06.11. USA aktien anleihen euro

Markti M pulse

www.deraktionaer.de

#46/15

Fr

06.11.

USA

aktien

anleihen

euro

arbeitslosenquote

Markteinfluss:





Stellenwachstum verlangsamt

D ie US-Notenbank hat sich die Tür für eine Leit- zinsanhebung im Dezember offen gelassen. Neben der Inflationsrate und dem Wirtschafts- wachstum spielt der Arbeitsmarkt eine wichtige Rolle bei der Entscheidungsfindung. Dort hat sich aus Sicht der Fed der Beschäftigungsaufbau „ver-

langsamt“, die Arbeitslosenquote sei zuletzt „stabil geblieben“. In der September-Erklärung war noch von „soliden Stellenzuwächsen“ und „sinkender Arbeitslosigkeit“ die Rede gewesen. Die US-Wirtschaft hatte im September mit

142.000 neuen Stellen deutlich weniger Arbeits-

plätze geschaffen als erwartet. Seit Jahresbeginn sei die Unterauslastung des Arbeitsmarktes weiter gesunken. Man werde überprüfen, ob eine Leit- zinsanhebung „auf dem nächsten Treffen“ ange- messen sei. Auch die internationale Lage wird nicht mehr so kritisch gesehen. Die Fed wiederhol-

te jedoch die Aussage, dass die Inflation sich weiter unter ihrem längerfristigen Ziel bewegt hat. Die Inflationsrate dürfte sich weiter in Richtung des Zieles von zwei Prozent bewegen, da die Effekte aus fallenden Energie- und Importpreisen nur vo- rübergehend seien. Einen eindeutigen Hinweis für eine Leitzinsanhebung am 16. Dezember gab die Fed aber nicht. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist leicht gestiegen. Die wöchentlich immer am Donnerstag veröffentlichte Zahl legte um 1.000 auf 260.000 zu, wie das Arbeitsministerium in Wa- shington mitteilte. Bankvolkswirte hatten mit

265.000 Anträgen gerechnet.

Bankvolkswirte hatten mit 265.000 Anträgen gerechnet. Fed-Chefin Janet Yellen hat die Zinsentscheidung auf den 16.

Fed-Chefin Janet Yellen hat die Zinsentscheidung auf den 16. de- zember vertagt.

auf Vorkrisenniveau

Arbeitslosenquote in Prozent 11 10 9 8 7 6 5 4 08 09 10 11
Arbeitslosenquote in Prozent
11
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TeleTrader.com

Die arbeitslosenquote befindet sich weiter auf dem rückzug, doch für die Fed ist auch der Beschäftigungsaufbau wichtig.

Wirtschaftstermine im Überblick (Woche vom 04.11. bis 10.11.)

Veröffentlichung

Ereignis

Land

Vorperiode

Prognose

Markteinfluss

Anleihen

Aktien

Euro

MI

04.11.2015, 08:00 Uhr

Auftragseingang Industrie in Prozent

D

-1,8

1,0





DO

04.11.2015, 13:00 Uhr

MBA Hypothekenanträge in Prozent

USA

-3,5





FR

06.11.2015, 08:00 Uhr

Industrieproduktion in Prozent

D

-1,2

-0,5





FR

06.11.2015, 14:30 Uhr

Arbeitslosenquote in Prrozent

USA

5,1

5,1





DI

10.11.2015, 16:00 Uhr

Lagerbestände beim Großhandel in Prozent

USA

0,1





Rückblick

 

Vorperiode

Prognose

Aktuell

Abweichung

DO

29.10.2015, 09:55 Uhr

Veränderung Arbeitslose in Tausend

D

2

-5

-5

DO

29.10.2015, 14:00 Uhr

Verbraucherpreisindex in Prozent

D

-0,2

-0,1

0,0

0,1

Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50

Die Zahl der arbeitslosen in Deutschland ist im Oktober um 59.000 auf 2,649 Millionen gesunken. Das sind 83.000 erwerbslose weniger als vor einem Jahr, wie die Bundes- agentur für arbeit mitteilte. Die arbeitslosenquote verrin- gerte sich um 0,2 auf 6,0 pro- zent. saisonbereinigt sank die arbeitslosenzahl in Deutsch- land im Oktober um rund 5.000 auf 2,788 Millionen.

in Deutsch- land im Oktober um rund 5.000 auf 2,788 Millionen.  = stark Markteinfluss: 

= stark

Markteinfluss:

= gering = gering

in Deutsch- land im Oktober um rund 5.000 auf 2,788 Millionen.  = stark Markteinfluss: 

= neutral

www.deraktionaer.de

#46/15

Di

03.11.

Quartalszahlen

tesla Motors

a1CX3t

Pessimistische experten

D ie Schätzungen für Tesla werden laut der Nachrichtenagentur Bloom-

berg immer moderater. Im Juni rechne-

ten die Analysten für 2015 durchschnitt- lich noch mit einem EBIT von 25 Millio- nen Dollar. Aktuell erwarten die Exper- ten einen Verlust von 125 Millionen Dollar. Kein Wunder, dass Colin Langan von der Schweizer

Großbank UBS sein Kursziel von 210 auf 190 Dollar gesenkt hat und weiterhin zum Verkauf der Aktie rät. Und noch mehr: Auch die Prognosen für 2016 wurden dras-

tisch nach unten korrigiert. Im Juni lag

die Schätzung der Analysten für 2016 bei einem EBIT von 550 Millionen Dollar. Inzwischen sind die Erwartungen über 40 Prozent niedriger. Für die anstehenden Quartalszahlen rechnen die Experten mit einem Verlust von 55 Cent pro Aktie und einem Erlös von 1,25 Milliarden Dollar. Im Ver- gleich zum Vorjahr würde das ein Um- satzplus von 40 Prozent bedeuten. Der Pessimismus gegenüber Tesla hat in den letzten Wo-

chen deutlich zuge- nommen. Vor allem

Tesla Motors in US-Dollar

300

280

260

240

220

200

180

O N D 15 F M A M J J A S O
O
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O

TeleTrader.com

Mi

FaCebook

a1JWvX

04.11.

Quartalszahlen

Mi

hannover rüCk

840221

04.11.

Quartalszahlen

Markti M pulse

an optimismus hat es Visionär elon Musk noch nie gemangelt.

an optimismus hat es Visionär elon Musk noch nie gemangelt. 7 Gerüchte, dass der Elektroauto-Bauer das

7

Gerüchte, dass der Elektroauto-Bauer das bereits nach unten korrigierte Jah- resziel verfehlen könnte, und das nega- tive Testergebnis des Model S bei Consu- mer Reports drückten auf die Stimmung.

Anleger halten vor den Quartalszah- len die Finger still, da wohl nicht mit größeren positiven Überraschungen zu rechnen ist. Zwar sollte der Titel im Auge behalten werden, da die Ak- tie mittelfristig eine hohe Chance bietet. Derzeit überwiegen aber die Risiken.

Mi

tag iMMobilien

830350

04.11.

Quartalszahlen

20 Prozent

satte

zustrom

steigerung

Dividende

hilft

Während sich CeO Mark Zuckerberg kürzlich noch in China aufhielt, um für

Vor den Q3-Zahlen am 4. November zeigen sich die analysten uneinheitlich:

laut Marktexperten zählen die immo- bilienkonzerne zu den profiteuren der

sein unternehmen zu werben, stehen nun schon die Q3-Zahlen an. Die von der Nachrichtenagentur Bloomberg befrag- ten experten rechnen mit einem Ge- winn von 52 Dollar-Cent je aktie. im Vergleich mit dem Vorjahresquartal würde Facebook den Überschuss damit um mehr als 20 prozent steigern. Die aktie notiert weiter über der 100-Dol- lar-Marke in der Nähe des allzeithochs.

Während der rückversicherer laut philipp Häßler von der investmentbank equinet über schwache ergebnisse berichten dürfte, hat thomas Fossard den MDaX-konzern nach einem kapi- talmarkttag für weitere schritte in richtung einer anlegerfreundlicheren ausschüttungspolitik gelobt. im kom- menden Jahr dürften drei euro je aktie an die anteilseigner fließen.

Flüchtlingswelle. Vor allem jene mit einer höheren leerstandsquote. Zum Halbjahr lag diese bei taG immobilien bei 8,6 prozent. in salzgitter und Biele- feld hat das MDaX-unternehmen ins- gesamt rund 150 Wohneinheiten an kommunen vermietet, die darin Flücht- linge unterbringen. auch in den Folge- jahren wird das thema Zuwanderung den konzern beschäftigen.

Facebook in US-Dollar 108 102 96 90 84 78 72 O N D 15 F
Facebook in US-Dollar
108
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Hannover Rück in Euro 110 100 90 80 70 60 50 O N D 15
Hannover Rück in Euro
110
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50
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N
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F
MAM
JJA
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TeleTrader.com Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50
TeleTrader.com
Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50

TeleTrader.com

F MAM JJA S O TeleTrader.com Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50 TeleTrader.com

Foto: Mensch&Maschine, Hapag Lloyd

8 8

Foto: Mensch&Maschine, Hapag Lloyd 8 8 Gewinner & Verlierer +++ Par K ettgeflüster +++ Par K

Gewinner

&

Verlierer

Hapag Lloyd 8 8 Gewinner & Verlierer +++ Par K ettgeflüster +++ Par K ettgeflüster Zahlen,

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Par K ettgeflüster

+++

Par K ettgeflüster

Zahlen, Kooperationen und Ziele

Mensch und Maschine Software wurde 1984 von adi drotleff gegründet und hat seinen Hauptsitz in wessling bei München.

D ie Geschäfte der aktionär-Alt- Empfehlung Mensch und Maschine

(MuM) laufen rund: „Wir liegen nach neun Monaten deutlich über unseren internen Erwartungen“, begründet Adi Drotleff, Gründer und Vorstand des CAD/CAM-Spezialisten, im Gespräch mit dem aktionär die Prognoseanhe- bung für das Gesamtjahr. Bei Umsätzen von mehr als 155 Millionen Euro sieht der CEO das EBITDA nun bei 12 bis 13 Millionen Euro. Wegen der höher er- warteten Steuerquote bleibt Drotleff beim Gewinn je Aktie bei der Einschät-

zung, dass dieser auf Vorjahresniveau um 0,24 Euro liegen wird. Woher kommen die positiven Impul- se? „Wir verzeichnen eine immer grö- ßere Nachfrage nach Daten-Manage- ment-Systemen, die im Industriebe- reich PDM(Produkt-Daten-Manage- ment), und im Bau-Bereich BIM (Buil- ding Information Management) ge- nannt werden, von manchen Mitbewer- bern auch als 5D bezeichnet“, so Drot- leff. „Vor allem Letzteres ist für den MuM-Kernmarkt D/A/CH eine relativ junge Entwicklung – hier waren bisher

+++

www.deraktionaer.de

#46/15

Par K ettgeflüster

+++

die angelsächsischen und asiatischen Märkte deutlich weiter, aber Mitteleu- ropa holt im Moment gewaltig auf“. Außerdem bringe die Ankündigung des MuM-Hauptlieferanten Autodesk, im Zuge der Cloud-Strategie von Kauf- auf Mietsoftware umzusteigen, eine ver- stärkte Nachfrage nach Kaufsoftware durch Kunden, die dem Mietmodell noch skeptisch gegenüberstehen. In den ersten neun Monaten hat sich der operative Cashflow auf rund 15 Mil- lionen Euro annähernd verdoppelt. Daher stehen die Chancen auf eine An- hebung der Dividende von zuletzt 20 Cent je Aktie recht gut: „Es wird uns wohl keine Ausrede einfallen, die Divi- dende nicht anzuheben. Die Analysten erwarten ja schon im Schnitt 23 Cent“, so Drotleff. Daraus würde eine Rendite von rund drei Prozent resultieren.

Mensch und Maschine in Euro 8,40 7,60 6,80 6,20 5,60 5,00 O N D 15
Mensch und Maschine
in Euro
8,40
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TeleTrader.com
 
           
   
           
   
           
 

DAX

10.832,47

+0,4 %

MDAX

21.302,04

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TecDAX

1.799,64

-1,1 %

Unternehmen

Akt. Kurs

Performance

Unternehmen

Akt. Kurs

Performance

Unternehmen

Akt. Kurs

Performance

 

seit 23.10.15

 

seit 23.10.15

 

seit 23.10.15

Merck

89,51 €

+5,8 %

Airbus Group

63,93 €

+6,1 %

Aixtron

5,82 €

+7,9 %

Vonovia

30,78 €

+4,9 %

Wacker Chemie

80,10 €

+5,6 %

Drägerwerk Vz.

65,93 €

+7,9 %

Fresenius

66,45 €

+4,8 %

Deutsche Pfandbriefbank

11,24 €

+4,7 %

Nordex

30,05 €

+6,2 %

Fresenius Medical Care

81,75 €

+4,4 %

Hannover Rück

105,45 €

+4,5 %

Wirecard

47,07 €

+4,0 %

Bayer

121,15 €

+3,9 %

KUKA

77,13 €

+4,0 %

GFT Technologies

26,70 €

+2,0 %

Deutsche Bank

25,20 €

-9,8 %

Salzgitter

25,23 €

-7,9 %

Manz

42,46 €

-29,7 %

RWE

12,10 €

-6,3 %

Fraport

57,74 €

-4,7 %

Dialog Semiconductor

32,87 €

-19,2 %

Deutsche Lufthansa

13,19 €

-5,6 %

Südzucker

17,17 €

-2,5 %

RIB Software

11,48 €

-14,2 %

Infineon Technologies

11,24 €

-5,4 %

Hugo Boss

93,70 €

-2,5 %

Compugroup

26,85 €

-7,4 %

K+S

23,18 €

-4,8 %

Kabel Deutschland

116,25 €

-2,4 %

QSC

1,61 €

-4,9 %

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#46/15

Neben der 2015er-Prognose hat Drot- leff auch die Planvorgaben für das kom- mende Jahr hochgesetzt und erwartet nun einen Gewinn je Aktie in Höhe von 45 bis 55 Cent. „Die Reduzierung der Amortisationen um mehr als 1,5 Milli- onen Euro und die jährliche Zielset- zung von drei bis vier Millionen Euro mehr EBITDA sowie eine wieder nor- male Steuerquote ergeben 2016 einen Treibsatz, der wohl zu einer Verdoppe- lung des Gewinns je Aktie führen dürf- te“, erklärt der Vorstand. „Da wir keine Abschwächung der Nachfrage nach un- seren CAD- und CAM-Lösungen am Ho- rizont sehen, sind wir ganz zuversicht- lich, dass das zu schaffen ist.“

Hapag-Lloyd: Säuft das IPO ab? Die Container-Reederei Hapag-Lloyd muss bei ihrem Börsengang Zugeständ- nisse machen. Statt für 23 bis 29 Euro sollen die Aktien nun für 20 bis 22 Euro auf den Markt kommen. Damit die mit dem Börsengang verbundene Kapital- erhöhung trotzdem den geplanten

SFC energy in Euro 5,80 5,40 5,00 4,60 O N D 15 F M A
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Emissionserlös von 300 Millionen Dol- lar (265 Millionen Euro) bringt, wird die Zahl der neuen Aktien von 11,5 Mil- lionen auf 13,2 Millionen Stück erhöht. Insgesamt sollen bei dem IPO nur noch bis zu 15,2 Millionen statt der zuletzt vorgesehenen 15,7 Millionen Aktien an- geboten werden. Als Grund für den Schritt nannte Hapag Schwankungen an den Kapitalmärkten. Zuvor hatte man bereits die Zeichnungsfrist für die Papiere bis zum 3. November verlängert und das Volumen für die Kapitalerhö- hung von 500 Millionen auf 300 Milli- onen Dollar gekürzt. Das Fazit hat Be- stand: nicht zeichnen!

SFC kooperiert mit Gazprom Der Brennstoffzellenhersteller SFC Energy hat in der Vorwoche eine Zu- sammenarbeit mit Gazprom gestartet. „Nach dem Erfolg unserer Brennstoff- zellen in den Öl- und Gasmärkten Nord- amerikas ist die Aufnahme unserer EFOY-Pro-Brennstoffzelle in die quali- fizierte Gazprom-Lieferantenliste ein bedeutender Meilenstein für uns“, er- klärt SFC-Vorstand Dr. Peter Podesser gegenüber dem aktionär. „Neben den zusätzlichen Umsatz- und Ergebnispo- tenzialen, die wir uns dadurch er- schließen, ist die Entscheidung von Gazprom ein weiterer Quantensprung für die Reputation unserer Produkte im internationalen Einsatz.“ Podesser sieht auf dem russischen Markt für autarke Energielösungen mit Brennstoffzellen mittelfristig ein enor- mes Potenzial, von dem er sich „ein bedeutendes Stück“ sichern möchte.

Gewinner

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Verlierer

Stück“ sichern möchte. Gewinner & Verlierer 9 Mit 188 modernen Containerschiffen zählt Hapag-Lloyd zu

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Stück“ sichern möchte. Gewinner & Verlierer 9 Mit 188 modernen Containerschiffen zählt Hapag-Lloyd zu den

Mit 188 modernen Containerschiffen zählt Hapag-Lloyd zu den weltweit führenden Linien- reedereien.

„Als Teil von Gazproms autarker Ener- gielösung sind wir hervorragend aufge- stellt für die weitere erfolgreiche Er- schließung nicht nur des russischen, sondern auch weiterer Öl- und Gas- märkte in Asien“, so der Vorstand. Dazu müsste aber auch die Investiti- onstätigkeit an den internationalen Öl- und Gasmärkten weiter zunehmen. „Die Branche steht weiterhin vor der Herausforderung, die Produktionskos- ten zu reduzieren und die Effizienz zu erhöhen. Dieses sogenannte ‚De-Bottle- necking‘ erweist sich dabei als Umsatz- treiber für uns und dürfte auch 2016 positive Impulse liefern“, zeigt sich Podesser zuversichtlich. Für das laufen- de Geschäftsjahr 2015 peilt SFC Energy einen Umsatz zwischen 55 Millionen und 65 Millionen Euro an (Vorjahr: 53,6 Millionen Euro).

 
           
   
           
   
           
 

euro Stoxx

3.419,15

-0,2 %

Dow Jones

17.755,80

+1,5 %

nasdaq 100

4.670,77

+3,7 %

Unternehmen

Akt. Kurs

Performance

Unternehmen

Akt. Kurs

Performance

Unternehmen

Akt. Kurs

Performance

 

seit 23.10.15

 

seit 23.10.15

 

seit 23.10.15

Nokia

6,73 €

+8,0 %

Microsoft

53,36 $

+11,1 %

Mylan

45,78 $

+16,9 %

Airbus Group

63,93 €

+5,0 %

Dupont

63,34 $

+7,0 %

Vertex Pharmaceuticals

126,17 $

+15,2 %

Fresenius

66,45 €

+4,8 %

Merck & Co

54,87 $

+5,5 %

Biomarin Pharmaceutical

113,80 $

+12,0 %

Bayer

121,15 €

+3,9 %

UnitedHealth

119,71 $

+5,2 %

Amazon.com

626,55 $

+11,1 %

Essilor

120,70 €

+3,6 %

Apple

120,53 $

+4,4 %

Microsoft

53,36 $

+11,1 %

Deutsche Bank

25,20 €

-9,8 %

IBM

140,55 $

-2,5 %

NXP Semiconductors

73,00 $

-25,5 %

Saint-Gobain

37,68 €

-4,8 %

Chevron

89,89 $

-1,9 %

Stericycle

122,45 $

-17,8 %

E.on

9,47 €

-4,2 %

Wal-Mart

57,96 $

-1,6 %

Akamai Technologies

61,11 $

-15,7 %

Eni

15,00 €

-3,4 %

Intel

34,03 $

-1,1 %

Verisk Analytics

70,26 $

-12,1 %

BBVA

7,85 €

-3,2 %

Coca-Cola

42,79 $

-1,0 %

Skyworks Solutions

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-8,6 %

Fotos: Getty Images, Koenig & Bauer

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Fotos: Getty Images, Koenig & Bauer 10 AKTIEN www.deraktionaer.de #46/15 Mit Schwung aus der Krise Die

AKTIEN

www.deraktionaer.de

#46/15

Mit Schwung aus der Krise

Die Druckmaschinenbranche ist im Wandel – Koenig & Bauer auch. Nach einer intensiven Restrukturierung sind die Franken auf einem guten Weg, den Gewinn nachhaltig zu steigern.

KoENIG & BAuER

719350

M it der Doppel-Zylindermaschine von Friedrich Koenig und

Andreas Bauer begann 1814 bei der Zeitung The Times die Ära

des maschinellen Drucks. Seitdem hat sich einiges getan. Neue Druckverfahren, neue Medien und ein verändertes Konsumverhalten haben die Branche vor allem in diesem Jahrtausend extrem beeinflusst. Durch das rasante Wachstum der Online-Medien geriet die Druckmaschi- nenbranche in die Krise. Rotationsanlagen, also Maschinen, die Zeitungen, Magazine, Beilagen und Kataloge drucken, waren nicht mehr ge-

HOT-STOCK DER WOCHE
HOT-STOCK
DER WOCHE

fragt. In den vergangenen zehn Jahren ist der

Interview mit Koenig & Bauer-CEo Claus Bolza-Schünemann

„Kommen gut voran“

Hinweis auf Interessenkonflik- te gemäß § 3 4 b WpHG:

Aktien von Koenig & Bauer be- finden sich im Real-Depot von DER AKTIoNÄR.

Bei Umsätzen in Höhe von mehr als 1,1 Milliarden euro dürfte bei koenig & Bauer in Zukunft das ergebnis nachhaltig „grün“ werden.

Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50
Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50

n DER AKTIONÄR: Herr Bolza-Schünemann, der Druckmaschinenmarkt hat sich strukturell stark verändert. Sie haben sich mit einer in- tensiven Restrukturierung entsprechend aufgestellt. Wie ist der Stand der Dinge?

Claus Bolza-Schünemann: Medienorientierte

Bereiche sind deutlich kleiner geworden und konsumorientierte Segmente wie der Verpackungsdruck und der industrielle Druck wachsen weiter. Auf diese funda- mentalen Marktveränderungen haben wir uns eingestellt und unsere Kapazitäten, Strukturen und Prioritäten entsprechend neu ausgerichtet. Inzwischen ist unser größ- tes Restrukturierungsprogramm der letzten Jahrzehnte mit dem Namen Fit@All so gut wie abgeschlossen und wir sehen erste positive Aus- wirkungen auf die Auslastung und die Finanz- zahlen, die sich in den nächsten Jahren noch ver- stärken sollen.

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#46/15

www.deraktionaer.de #46/15 egal, ob im Verpackungsdruck oder bei den digitaldruckmaschinen – rund um den Globus gilt
www.deraktionaer.de #46/15 egal, ob im Verpackungsdruck oder bei den digitaldruckmaschinen – rund um den Globus gilt

egal, ob im Verpackungsdruck oder bei den digitaldruckmaschinen – rund um den Globus gilt das Motto: Vertrauen ist gut, kontrolle ist besser.

Markt um über 70 Prozent von zwei Milliarden auf unter 500 Millionen Euro geschrumpft. Dagegen werden bedruckte Verpa- ckungen und Banknoten mit dem stei- genden Wohlstand der wachsenden Weltbevölkerung immer beliebter. Ex- perten sehen daher vor allem im Verpa- ckungs- und Digitaldruck sowie bei Spe- zialanwendungen im industriellen Druck in den kommenden Jahren das größte Potenzial.

n Welche Baustellen gilt es, noch zu bearbeiten?

Von unserer Restruktu- rierung wollten wir unsere Kunden möglichst wenig merken lassen. Dies ist uns auch gut gelungen. Die hohe Aus- lastung aufgrund des stark gestiegenen Auftragsbestandes macht die Feinjustie- rung der Abläufe innerhalb und zwi- schen den neuen Geschäftseinheiten nicht einfacher. Dennoch kommen wir gut voran. Es gibt nur noch kleinere Restarbeiten an einigen Standorten.

n In welchen Bereichen sehen Sie mittel- fristig das größte Potenzial für Umsatz und Gewinn?

Beim Umsatz bleibt die neue Ge- schäftseinheit Sheetfed Solutions mit den Bogenoffsetmaschinen, dem Service und der Weiterverarbeitung mit einem Anteil am Konzernumsatz von rund 50 Prozent die größte. Obwohl auch der in- ternationale Bogenoffsetmarkt durch den Strukturwandel seit 2007 um etwa die Hälfte kleiner geworden ist, sind wir dort insbesondere im wachsenden Ver-

Diese Entwicklung ist auch an der Würzburger Koenig & Bauer (KBA) nicht spurlos vorübergegangen. Der äl- teste und zweitgrößte Druckmaschinen- hersteller der Welt hat zu lange auf das falsche Pferd gesetzt. „Wir haben unse- re Strategie zu lange an der nicht ein- getretenen Erholung medienorientier- ter Märkte ausgerichtet, zu wenig auf die notwendige interne und externe Transparenz geachtet, Verluste einzel- ner Geschäftsbereiche nicht mit der

packungsdruck gut positioniert. Da die Druckanlagen aber immer leistungsfä- higer werden, sehe ich derzeit mehr Wachstumspotential beim Ergebnis als beim Umsatz. Dort werden wir bereits 2015 deutliche Fortschritte gegenüber den Vorjahren sehen. Die mittelfristige Umsatzentwicklung hängt neben den Industrieländern wesentlich von der weiteren Wirtschaftsentwicklung in Schwellenländern wie China, Indien, Brasilien oder der Türkei ab.

n Welche Rolle spielt das Segment Digital & Web Solutions?

Hier sehe ich mittelfristig weitere Möglichkeiten zur Umsatz- und insbe- sondere zur Ergebnissteigerung. Neben Offset-Rotationen bietet das Segment Digitaldruckanlagen für etablierte Märkte wie den Bücher- und Werbe- druck, aber auch für neue industrielle Anwendungen wie den Dekordruck an. Gerade im wachsenden Industriedruck sehen wir gute Chancen für uns. KBA baut aktuell die breitesten Inkjet-Rotati- onen am Weltmarkt. Darauf basiert auch die Partnerschaft mit Hewlett

AKTIEN

Darauf basiert auch die Partnerschaft mit Hewlett AKTIEN nötigen Konsequenz verhindert und etwas zu spät auf

nötigen Konsequenz verhindert und etwas zu spät auf Wachstumsmärkte gesetzt“, erklärt KBA-Vorstand Claus Bolza-Schünemann gegenüber dem ak- tionär. Doch mittlerweile hat der Firmenlen- ker das Ruder herumgerissen. Dazu wurde im Dezember 2013 das Sanie- rungsprogramm mit dem Namen Fit@ All auf den Weg gebracht. Neben den obligatorischen Sparmaßnahmen inklu- sive massivem Stellenabbau wurde das Geschäft neu ausgerichtet. Der größte Markt ist heute der Verpa- ckungsdruck mit einem Umsatzanteil von über 60 Prozent. Dahinter folgen der Sicherheitsdruck und Spezialanwen- dungen mit gut 25 Prozent. Der Publika- tionsdruck trägt inzwischen weniger als 15 Prozent zum Konzernumsatz bei. Aus der einstigen Domäne von KBA, dem Geschäft mit großen Zeitungsrota- tionen, ist damit ein Nischengeschäft geworden (siehe auch Interview unten). „Mit der Neuausrichtung adressieren

11

Interview unten). „Mit der Neuausrichtung adressieren 11 Packard bei der Entwicklung und Pro- duktion von 2,8

Packard bei der Entwicklung und Pro- duktion von 2,8 m breiten Inkjet-Anla- gen für Wellpappen-Verpackungen. Die- se Digitaldruckanlage werden wir ge- meinsam mit HP Anfang Dezember im Würzburger KBA-Werk vorstellen.

n Wie sind Sie im dritten Segment Special Solutions aufgestellt?

Hier bedienen unsere Töchter unter- schiedlich große und zum Teil recht pro- fitable Spezialmärkte. Die Printpalette reicht vom Banknoten- und Blechdruck über den Glas- und Hohlkörperdruck bis hin zur industriellen Kennzeichnungs- technik und zum Verpackungsdruck auf Folien- und Verbundmaterialien. Im Banknoten-, Blech- und Glaskörper-Di- rektdruck sind unsere Töchter Markt- führer, unser Marktanteil bei flexiblen Verpackungen mit der erst Ende 2013 erworbenen italienischen Tochter KBA- Flexotecnica ist dagegen noch ausbaufä- hig. In der Summe ist der Bereich seit Jahren profitabel. Dennoch gibt es auch dort bei einigen der konsolidierten Ge- sellschaften noch Ertragspotenzial, das wir angehen wollen.

12

12 AKTIEN Nachhaltiger Wachstumskurs = Umsatz in Mrd. Euro = EBIT in Mio. Euro = EPS

AKTIEN

Nachhaltiger Wachstumskurs

= Umsatz in Mrd. Euro = EBIT in Mio. Euro = EPS in Euro 4,9
= Umsatz in Mrd. Euro
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2013
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2015e
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2017e

Koenig & Bauer dürfte bei leicht ansteigenden umsätzen operativ und beim Nettoergebnis

kräftig zulegen – und die Marge damit deutlich verbessern.

Quelle: DER AKTIONÄR

wir konsequent Märkte mit Wachstums­ potenzial. Die Unterauslastung im frü­ heren Kernmarkt Rollenoffsetdruck haben wir beseitigt und können deshalb dieses mit dem wachsenden Digital­ druck in einer Gesellschaft zusammen­ geführte Segment weiter mit moderner Technologie bedienen“, so der Vorstand.

Deutliche Verbesserungen sichtbar Bolza­Schünemann sieht die Früchte seines Sanierungsprogramms bereits in Reichweite: „Nach tief gehenden Ein­ griffen in etablierte Prozesse und Strukturen und der Einführung einer Holding­Struktur mit selbstständig agierenden operativen Geschäftseinhei­ ten gehen wir davon aus, dass sich die Organisation bald wieder im einge­ schwungenen Zustand befindet.“

am ende muss kontrolliert werden, ob die Maschinen keine Blüten gedruckt haben.

werden, ob die Maschinen keine Blüten gedruckt haben. Aufgrund der starken Nachfrage nach Druckmaschinen für die

Aufgrund der starken Nachfrage nach Druckmaschinen für die Verpackungs­ industrie legte der Auftragseingang im ersten Halbjahr um ein Drittel auf 608 Millionen Euro zu. „Mit dem Auftrags­ eingang kann die Gesellschaft ange­ sichts eines Anstiegs von über 33 Prozent sehr zufrieden sein“, erklärt Gordon Schönell vom Bankhaus Lampe. „Die Verbesserung der operativen Ergebnisse hinkt aber zum Halbjahr noch hinter meinen Erwartungen zurück. Ich gehe aber davon aus, dass KBA ein starkes zweites Halbjahr haben wird“, so der Analyst weiter. Die Umsätze liegen seit Jahren mehr oder weniger deutlich über der Milliar­ den­Euro­Grenze. „Unsere Aktionäre können sich darauf einstellen, dass der Konzern das im Frühjahr kommunizier­ te Umsatzziel von gut einer Milliarde Euro erreichen wird und dass wir auch beim Vorsteuerergebnis unsere Prognose einer positiven EBT­Marge von bis zu zwei Prozent vom Umsatz erfüllen wer­ den“, so der Vorstand. Dies dürften die am 10. November zur Veröffentlichung stehenden Zahlen zum dritten Quartal noch einmal belegen. Viel wichtiger als das laufende Jahr ist die mittelfristige Planung: „Die nach­ haltige Erreichung eines robusten Mar­ genniveaus ist für die Zukunft des Un­ ternehmens und die Erwartungen unse­ rer Anteilseigner wichtiger als ein Wachstum um jeden Preis, wobei ich mittelfristig auch beim Umsatz ein ge­ sundes Wachstum durch neue eigene Aktivitäten oder passende Akquisitionen

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#45/15

n ic ht aus ­ schließen will“, so Bolza­Schü­ nemann. Sein mittelfristiges EBT­ Ziel liegt bei vier bis sechs Prozent. Dabei wird in den Segmenten Sheetfed Solutions und Digital & Web Solutions vor Steuern eine Umsatzrendite von drei bis vier Prozent angestrebt, im Geschäftsbereich Special Solutions soll die Marge zwi­ schen fünf und sechs Prozent liegen. „Ich erwarte dann eine EBT­Marge am oberen Ende des von der Gesellschaft selbst genannten mittelfristigen Ziels“, so Analyst Schönell. „Das sollte ange­ sichts des Ausmaßes des Restrukturie­ rungsprogramms möglich sein.“

Mit Nachdruck nach oben Koenig & Bauer hat die Kurve ge­ kriegt. Mit der Konzentration auf die gewinnbringendsten Bereiche dürf­ ten sich die Marge verbessern und die Gewinne überproportional an­ steigen. Die SDAX­Aktie hat in den vergangenen Monaten zwar schon kräftig Boden gutgemacht. Ange­

sichts des Potenzials ist ein Ende der Kursrallye nicht in Sicht – im Gegen­

teil.

m.schroeder@deraktionaer.de

KoENIg & BAuEr Stand: 30.10.15 Ziel Kauflimit Stopp Chance 4 5 42,00 € 29,75 €
KoENIg & BAuEr
Stand: 30.10.15
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Fotos: Getty Images, Koenig & Bauer
Infos und Videos: mein-platz- zum- handeln.de
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Stefan Scharffetter

Börsenhändler in Frankfurt

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Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50
Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50

Die Jahresendrallye läuft:

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Sie mit – i m C h e c k alle 30 DAX-Werte 14 T i

T i T els T ory

Hochsaison für Börsengewinne

Wahrscheinlichkeit steigender Notierungen auf Monatsbasis in Prozent 100 80 60 40 20 0 J F
Wahrscheinlichkeit steigender Notierungen auf Monatsbasis
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Quelle: Reuters, HSBC, eigene Berechnungen
Die saisonalität spricht eindeutig für steigende Kurse. Die
Wahrscheinlichkeit, dass bis Jahresende positive renditen an
der Börse erzielt werden können, liegt bei 80 Prozent.
Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50
Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50

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#46/15

K ommt die Jahresendrallye oder kommt sie

nicht? Diese Frage stellen Börsianer der-

zeit häufig. Die richtige Frage wäre aller-

dings, wie lange die Jahresendrallye dau-

ert. Denn wir befinden uns mittendrin. Die größten Brandherde, die den Markt seit dem Frühjahr zu schaffen machten, sind gelöscht. Gute Voraussetzun- gen also, dass der DAX seinen Höhenflug bis Jahres- ende und darüber hinaus fortsetzen wird.

Unterstützung von den Notenbanken Die Zinswende in den USA, so scheint es, wurde auf das nächste Jahr vertagt. Der Offenmarktaus- schuss der US-Notenbank Fed hat sich zwar alle Optionen offen gelassen, bei der nächsten Sitzung am 16. Dezember doch noch die Zinsschrauben fes- ter zu ziehen, allerdings geht die Mehrzahl der Be- obachter nun davon aus, dass zumindest im Jahr 2015 die Zinsen in den USA auf dem aktuell niedri- gen Niveau verharren werden. Auch die EZB lässt keine Zweifel daran, dass sie die Märkte nicht hängen lässt. Ihr Chef Mario Dra- ghi beließ zuletzt den Leitzins erwartungsgemäß auf seinem historisch niedrigen Niveau. Gleichzeitig führt der EZB-Präsident das laufende Anleihekauf- programm fort und will es gegebenenfalls sogar aufstocken: „Wir haben den Willen und die Fähig- keit zu reagieren, falls dies notwendig ist.“ Die Li- quidität dies- und jenseits des Atlantiks wird die Märkte weiterhin stützen. Zumal auch die Zinsen in China erneut gesenkt wurden. Das ist aber noch nicht alles, was aus China zu erwarten ist. Die po- litische Führung arbeitet an einem neuen 5-Jahres- Plan für 2016 bis 2020. Dieser wird mit Konjunktur- programmen gespickt sein, um den chinesischen Konsumenten mehr Wohlstand und damit Kauf- kraft und den Unternehmen mehr Möglichkeiten zur wirtschaftlichen Entfaltung zu eröffnen.

Erfolg der EZB-Politik? Mit der Niedrigzinspolitik will die EZB vor allem die Deflation bekämpfen. Tatsächlich hat sie auf einem anderen Feld Erfolge zu verzeichnen, wie der jüngste Bericht zur Kreditvergabe in der EU zeigt. Die für das Wirtschaftswachstum entschei- dende Kreditnachfrage nimmt zu, die Banken lo- ckern die Restriktionen für Unternehmenskredite.

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#46/15

Die europäischen Firmen dürften daher auf Wachstumskurs bleiben. Das legt auch die noch laufende Berichtssaison nahe. Die Quartalsergeb- nisse zeigen, dass die Zuversicht der Unterneh- men überwiegt. Mit den schwächeren Konjunk- turerwartungen insbesondere in China kommen sie offenbar gut klar. Sogar die vom VW-Skandal gebeutelte Autoindustrie blickt zuversichtlich in die Zukunft.

Zinsumfeld begünstigt Aktien – Risikoprämien zu hoch Die Hauptgründe jedoch, warum Aktien und da- mit der DAX weiter steigen werden, sind die von den Notenbanken bereitgestellte hohe Liquidität, das niedrige Zinsumfeld und die Bewertung. Auf der Suche nach Rendite kommen die Anleger an Aktien schlichtweg nicht vorbei. Das wird zu einer Ausweitung der Bewertung führen. Die Risikoprämien sind gegenüber sicheren Bundesanleihen zu hoch. Im historischen Ver- gleich liegen sie für Aktien aus dem DAX bei vier bis fünf Prozent. Sprich: Für das Risiko einer Ak- tienanlage verlangen die Investoren eine bis zu fünf Prozent höhere Rendite als für sichere Fest- zinsanlagen. Aktuell liegt jedoch der Zins für si- chere Bundesanleihen bei Laufzeiten von zwei, drei und fünf Jahren im negativen Bereich (siehe Grafik rechts). Das Index-KGV für den DAX auf Basis der Gewinnprognosen in zwei Jahren liegt bei 11,7, in drei Jahren bei 11,2 und in fünf Jahren bei 10,1. Die Gewinnrenditen – der Kehrwert des KGVs – somit zwischen 86 und 9,8 Prozent, sodass die Risikoprämie für den DAX derzeit bei gut acht bis zehn Prozent liegt.

Ziel: 15.000 Punkte Würde man die durchschnittlich üblichen fünf Prozent als gegeben ansehen, hätte der Index mit Blick auf den 2-Jahres-Zeitraum das Potenzial, sein KGV auf 20 auszuweiten. Selbst wenn man davon noch einen Risikoabschlag von 20 Prozent

vornimmt, liegt das Kursziel mit Perspektive Jah- resende 2017 bei 14.736 Punkten. Der DAX dürfte daher nach Einschätzung des aktionär inner- halb der nächsten zwei Jahre in Richtung 15.000

Punkte tendieren.

m.horntrich@deraktionaer.de

T i T els T ory

Die eZB-Maßnahmen greifen Prozentsatz der Banken (netto) mit positiver Kreditnachfrage, BIP-Wachstum in Prozent
Die eZB-Maßnahmen greifen
Prozentsatz der Banken (netto) mit positiver Kreditnachfrage,
BIP-Wachstum
in Prozent
Konsumenten-
Immobilienkredite
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kredite (linke Skala)
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Unternehmens-
kredite insgesamt
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zum Vorjahr (rechte Skala)
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-8
05
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07
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13
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Quelle: ECB; Stand: 21.10.15
Kreditnachfrage und Wirtschaftswachstum gehen zusammen. Die
jüngste eZB-Umfrage legt einen deutlichen Zuwachs nahe, nach-
dem Banken wieder mehr Kredite an Unternehmen ausgeben.
Zu hohe risikoprämie Rendite Bundesanleihen DAX Gewinnrendite (inverses KGV ) 12,00% 9, 80 % 10,00%
Zu hohe risikoprämie
Rendite Bundesanleihen
DAX Gewinnrendite
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-0,33%
0,00%
2 Jahre
3 Jahre
5 Jahre
-2,00%
Zwischen acht und zehn Prozent liegt aktuell der risikoauf-
schlag von Aktien gegenüber Bundesanleihen. Diese schere
wird sich zugunsten von Aktien schließen.
Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50
Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50
wird sich zugunsten von Aktien schließen. Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50 15

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16 T i T els T ory www.deraktionaer.de #46/15 interview mit Thomas Gebert, Börsenexperte und Buchautor

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#46/15

interview mit Thomas Gebert, Börsenexperte und Buchautor

interview mit Thomas Gebert, Börsenexperte und Buchautor „Es ist eine günstige Zeit, um Aktien zu kaufen“

„Es ist eine günstige Zeit, um Aktien zu kaufen“

der Börsenindikator von thomas Gebert hat sich in der Vergangenheit als extrem zuverlässig erwiesen. er signalisiert für die nächsten Monate steigende aktienkurse.

D ie Börse ist seine Leidenschaft: Tho­ mas Gebert hat unzählige Daten über die Börse gesammelt, mehrere Bü­ cher geschrieben und einen extrem er­ folgreichen Börsenindikator entwickelt.

n DER AKTIONÄR: Herr Gebert, ihr Indikator

wird am 1. November vier Punkte signalisie- ren. Das Maximum. Befinden wir uns also in der besten aller Börsenwelten?

THOMAS GEBERT: Mit dem 1. November be­ ginnt die günstige Jahreszeit. Ich habe für die Turbulenzen im Spätsommer auch keine andere Erklärung, als dass das an den statistisch gesehen ungün­ stigen Monaten gelegen hat. Eine wirk­ liche stichhaltige Kausalität ist mir für dieses jahreszeitliche Phänomen aller­ dings nicht bekannt. Trotzdem lässt es sich über Jahrzehnte hinweg verfolgen. Der große Crash kam im Oktober 1929 und nicht im März 1929. Der DAX hal­ bierte sich im Oktober 1987 und nicht im Februar 1987. Deshalb hat auch die Jah­ reszeit Eingang in den Börsenindikator gefunden. Zum Glück kommt jetzt am 1. November der vierte Punkt zum Börsen­ indikator hinzu. Einer Aufwärtsbewe­ gung in den nächsten Monaten sollte deshalb nichts mehr im Wege stehen.

n Das Umfeld aber signalisiert alles andere

als eine Börse ohne Sorgenfalten. Ständig wird über die Fed-Politik oder nachlassen- des Wachstum in China diskutiert.

Irgendetwas gibt es immer zu mäkeln. Die beiden wichtigen die Zukunft der Aktienkurse bestimmenden Faktoren sind Zins und Inflationsrate. Solange die

beiden nicht deutlich steigen, scheint mir kein großes Unheil zu drohen.

n Oft hört man auch, Aktien seien auf- grund der niedrigen Zinsen „alternativ- los“.

Aktien sind nie alternativlos. Man kann immer Bargeld halten. Wenn es mit den Aktienkursen bergab geht, ist das besser. Allerdings, Zinsen, die die­ sen Namen verdienen, wird es so schnell nicht mehr geben. Ich weise ja in meinen Kolumnen im Gegensatz zu vielen anderen, die vom Zinstief und einer Spekulationsblase am Anleihe­ markt gesprochen haben, schon seit Jahren darauf hin, dass eine lange Zeit, in der es keine Zinsen mehr ge­ ben wird, vor uns liegt und die Infla­ tionsrate lange nahe null verharren wird. Wer Erträge aus Kapital erzielen

will, muss also zwangsläufig auf Aktien zurückgreifen.

n Was bereitet ihnen persönlich eigentlich

derzeit rund um den Aktienmarkt Kopfzer- brechen?

Im Moment sehe ich kein großes Ri­ siko. Langfristig geht aus meiner Sicht die größte Gefahr vom Euro aus. Ehr­ lich gesagt glaube ich nicht, dass er die nächsten zehn Jahre überstehen wird.

n Wohin könnte der DAX ihrer Meinung

nach bis zum Jahresende klettern?

Ich tippe auf 11.800 Punkte bis zum Jahresende. Vermutlich läuft er in den ersten Monaten des neuen Jahres noch etwas darüber hinaus.

n Herr Gebert, vielen Dank für das Inter-

view.

j.kauper@deraktionaer.de

Der Gebert-indikator

Indikator in Punkten DAX in Punkten 12.000 11.000 10.000 9.000 8.000 7.000 6.000 5.000 4.000
Indikator in Punkten
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Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50
Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50

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18 T i T e l S T ory www.deraktionaer.de #46/15 Gesundes Wachstum für das Depot

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www.deraktionaer.de

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Gesundes Wachstum für das Depot

www.deraktionaer.de #46/15 Gesundes Wachstum für das Depot E s gibt natürlich viele spannen- dere Titel als

E s gibt natürlich viele spannen-

dere Titel als Bayer, allerdings gab es in den vergangenen Jahren kaum eine stärkere Aktie. Denn im Zuge einer konstant guten Ge- schäftsentwicklung in den letzten Jah- ren vervielfachte sich der Aktienkurs von Bayer. Und beim Blick auf die jüngs- ten Zahlen scheint es kaum einen Grund zu geben, nicht an eine Fortsetzung die- ser Erfolgsstory zu glauben.

Denn Bayer legte einmal mehr sehr solide Zahlen und einen guten Ausblick vor. Demnach will der Agrarchemie- und Pharma-Riese den Umsatz im unteren einstelligen Prozentbereich steigern. Der operative Gewinn vor Sondereinflüssen soll laut Konzernchef Marijn Dekkers nach wie vor überproportional „im obe- ren Zehner-Prozentbereich“ zulegen. Die jüngsten Zahlen sorgten zwar für keinen Freudensprung, waren aber wie- der einmal solide. Das überzeugt die In- vestoren. Zudem bleiben die Aussichten für Bayer unverändert gut. Der Konzern

Bayer

in Euro 150 140 130 120 110 100 90 O N D 15 F M
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dürfte mit anhaltend hohen Gewinn- margen auch in Zukunft konstant wach- sen. Die Aktie bleibt daher einer der at- traktivsten DAX-Titel.

Die Aktie bleibt daher einer der at- traktivsten DAX-Titel. Bayer verdient mehr Unternehmen Aktueller Gewinn je
Die Aktie bleibt daher einer der at- traktivsten DAX-Titel. Bayer verdient mehr Unternehmen Aktueller Gewinn je
Bayer verdient mehr Unternehmen Aktueller Gewinn je Aktie Umsatz in Mrd. € Ziel Stopp Chance
Bayer verdient mehr
Unternehmen
Aktueller
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berichtet
erwartet
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Adidas
83,37 €
1,49 €
05.11.15
4,52
05.11.15
3
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Allianz
158,40 €
3,56 €
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28,22
06.11.15
195,00 €
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BASF
73,33 €
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Bayer
120,15 €
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11,04
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Beiersdorf
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1,66
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€ 0,71 € 04.11.15 1,66 04.11.15 – – 3 3 Ein Ausrutscher, aber kein Beinbruch E

Ein Ausrutscher, aber kein Beinbruch

E s hatte sich bereits angedeutet: Die schwächer als erwartete Weltkon-

junktur , die eher mäßige Entwicklung der Chemiebranche und der anhaltend niedrige Ölpreis haben BASF 2015 so stark belastet, dass nun doch die Ge- winnprognose für das Gesamtjahr ge- kappt wurde. Demnach rechnet der weltgrößte Chemieproduzent jetzt mit einem leichten Rückgang bei Umsatz und operativem Ergebnis. Zuvor hatten die Ludwigshafener noch moderat stei- gende Erlöse und einen stabilen Ge- winn angepeilt. Für das kommende Jahr geht das Gros der Experten jedoch

wieder von steigenden Erlösen und Ge- winnen aus, wodurch der DAX-Konzern wieder auf den Wachstumspfad der vo- rangegangenen Jahre zurückkehren dürfte. der aktionär bleibt trotz der nicht allzu überraschenden Prognosesenkung zuversichtlich gestimmt. BASF glänzt weiterhin mit einer breiten Produktpa- lette, einer starken Marktstellung in zahlreichen attraktiven Märkten und einer soliden Bilanz. Die Bewertung des Top-Unternehmens ist günstig und die Dividendenrendite beträgt satte vier Prozent.

BASF

und die Dividendenrendite beträgt satte vier Prozent. BASF in Euro 105,00 97,50 90,00 82,50 75,00 67,50
in Euro 105,00 97,50 90,00 82,50 75,00 67,50 60,00 O N D 15 F M
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Fotos: Bayer, BASF, Daimler, Deutsche Bank
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Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50

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#46/15

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www.deraktionaer.de #46/15 T i T els T ory 19 Daimler: Super-Marge, Super-Aktie! Z ugegeben, die Analysten

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Daimler: Super-Marge, Super-Aktie!

#46/15 T i T els T ory 19 Daimler: Super-Marge, Super-Aktie! Z ugegeben, die Analysten sind

Z ugegeben, die

Analysten sind

vom Daimler-Ma- nagement in den letzten Monaten re- gelrecht mit guten Zahlen verwöhnt worden. Dennoch hat es Dieter Zetsche einmal mehr geschafft, die Experten zu überzeugen. Die Zahlen für das drit- te Quartal waren klasse, das Geschäft läuft. Der Umsatz von Daimler legte auf 37,3 Milliarden Euro zu – plus 13 Prozent. Das EBIT kletterte auf 3,66

Milliarden Euro gegenüber 2,73 Milli- arden Euro im Vorjahr. Exzellent vor allem die Marge in der Auto-Sparte:

10,5 Prozent – damit liegt Mercedes mittlerweile weit vor den Konkurren- ten BMW und Audi. Und auch für Chi- na bleibt das Daimler-Management optimistisch. Man sehe leichtes Wachs- tum im wichtigsten Automarkt der Welt. Daimler fährt derzeit der Konkur- renz davon: Die Pkw-Sparte wird wei- ter von der Modelloffensive profitieren und dicke Gewinnmargen einfahren.

Daimler

in Euro 100 90 80 70 60 O N D 15 F MAM JJA S
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Hinzu kommt: Nach dem VW-Ab- gasskandal hat sich das Momentum für Auto-Aktien wieder deutlich aufge- hellt. Kursziel: 90 Euro!

Auto-Aktien wieder deutlich aufge- hellt. Kursziel: 90 Euro! Daimler hui, Deutsche Bank pfui Unternehmen Aktueller
Daimler hui, Deutsche Bank pfui Unternehmen Aktueller Gewinn je Aktie Umsatz in Mrd. € Ziel
Daimler hui, Deutsche Bank pfui
Unternehmen
Aktueller
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Umsatz in Mrd. €
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BMW
93,24 €
2,25 €
03.11.15
22,45
03.11.15
110,00 €
65,00 €
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Commerzbank
9,99 €
0,17 €
02.11.15
2,26
02.11.15
14,00 €
8,50 €
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Continental
215,85 €
3,75 €
09.11.15
9,95
09.11.15
240,00 €
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Daimler
78,80 €
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37,28
95,00 €
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Deutsche Bank
25,73 €
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25,73 € 0,84 € -0,69 € 7,95 7,87 – – 3 3 John Cryan: Der mit

John Cryan: Der mit dem eisernen Besen kehrt

D eutsche-Bank-Ko-Chef John Cryan lässt keinen Stein auf dem anderen

und schreckt auch vor geschichtsträch- tigen Entscheidungen nicht zurück. Erstmals seit den 1950er-Jahren werden die Aktionäre von Deutschlands größ- tem Geldhaus für die nächsten zwei Jah- re keine Dividende bekommen. Immer- hin verzichtet Cryan auf eine weitere milliardenschwere Kapitalerhöhung. Auch die Mitarbeiter müssen bittere Pillen schlucken. Bis 2018 sollen im eige- nen Haus 9.000 Stellen wegfallen, kon- zernweit werden es – auch durch den Verkauf der Postbank – 25.000 Arbeits-

plätze sein. Darüber hinaus werden Strukturen vereinfacht, Filialen ge- schlossen, Auslandsniederlassungen dicht gemacht, aber auch die veraltete IT modernisiert. 2018 soll die Ernte eingefahren wer- den: eine Rendite nach Steuern auf das materielle Eigenkapital von mehr als zehn Prozent. Dann soll auch wieder eine Dividende bezahlt werden. Die Deutsche Bank ist ein klassischer Sanierungsfall. Gelingt Cryan der Turn- around, sind hohe Kursgewinne mög- lich. Allerdings sind stahlharte Nerven und viel Geduld gefragt.

Allerdings sind stahlharte Nerven und viel Geduld gefragt. Deutsche Bank in Euro 34 32 30 28

Deutsche Bank

in Euro 34 32 30 28 26 24 22 O N D 15 F M
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Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50

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20 T i T e L s T ory www.deraktionaer.de #46/15 Deutsche Börse wächst rasant Unternehmen
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T i T e L s T ory

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www.deraktionaer.de #46/15 Deutsche Börse wächst rasant Unternehmen Aktueller Gewinn je Aktie Umsatz in Mrd. €
www.deraktionaer.de
#46/15
Deutsche Börse wächst rasant
Unternehmen
Aktueller
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Umsatz in Mrd. €
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Dt. Börse
84,61 €
1,05 €
1,03 €
0,59
0,70
95,00 €
69,00 €
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2
Dt. Lufthansa
13,29 €
1,77 €
1,76 €
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8,94
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Dt. Post
27,12 €
0,41 €
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14,81
11.11.15
32,00 €
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Dt. Telekom
17,11 €
0,20 €
05.11.15
17,45
05.11.15
21,50 €
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E.on
9,47 €
-0,02 €
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24,30
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€ -0,02 € 11.11.15 24,30 11.11.15 – – 2 4 Weihnachtsge- schenke dank der Deutschen Pos

Weihnachtsge-

schenke dank der Deutschen Post

S onderabschreibungen – unter anderem auf Com- putersysteme – und Rückstellungen von insge-

samt 345 Millionen Euro haben die Deutsche Post im dritten Quartal stark belastet und zu einer Senkung der EBIT-Prognose von 2,95 auf 2,40 Milliarden Euro geführt. Nach einem kurzen Kursrutsch erholte sich die Aktie jedoch relativ rasch. Die Markteilnehmer scheinen sich wieder auf die Aussichten des Logistik- Riesen zu konzentrieren – und die sind weiterhin sehr gut. Dank des florierenden Internethandels dürfte das Weihnachtsgeschäft erneut die Kassen der Expresssparte des Konzerns klingeln lassen. Am 1. Januar wird das Porto für Standardbriefe von 62 auf 70 Cent erhöht und in vielen aufstrebenden Schwel- lenländern dürfte die Deutsche Post weiter konstant wachsen. Vor diesem Hintergrund ist der Bewer- tungsabschlag der Post-Aktie im Vergleich zu vielen

Wettbewerbern schlicht und einfach ungerechtfer- tigt. Die Aktie dürfte – wie übrigens in jedem vier- ten Quartal seit 2011 – in den kommenden Wochen wieder kräftig zulegen und den Anlegern spätestens zur Weihnachtszeit reichlich Freude bereiten.

Kranich-Aktie in schweren Turbulenzen

Freude bereiten. Kranich-Aktie in schweren Turbulenzen T rotz der heftigen Pilotenstreiks hat sich das Geschäft

T rotz der heftigen Pilotenstreiks hat sich das Geschäft der Deutschen Lufthansa gut entwi-

ckelt. Dank niedriger Treibstoffpreise und eines überraschend starken Sommergeschäfts hat Vor- standschef Carsten Spohr bei der Vorlage der Zah- len zum dritten Quartal sogar die Gewinnprognose für 2015 angehoben. Demnach will die Lufthansa das bereinigte EBIT nun auf 1,75 bis 1,95 Milliarden Euro steigern. Bisher hatte Konzernlenker Spohr lediglich ein Plus von mindestens 1,5 Milliarden Euro angepeilt und angekündigt Trotz dieser positiven Meldungen geriet der Akti- enkurs der Lufthansa am Tag der Bekanntgabe der Zahlen kräftig unter Beschuss und gab bis zu neun Prozent ab. Marktteilnehmer verwiesen darauf, dass offenbar der Großteil der guten Neuigkeiten eingepreist war. Der anscheinend von vielen Markt-

teilnehmern beherzigte Ratschlag „Sell on good news“ ist nach einem satten Kursanstieg von rund 40 Prozent seit August auch verständlich. Da weite- re Gewinnmitnahmen weiterhin denkbar sind, soll- ten Anleger hier an der Seitenlinie verharren.

Deutsche Post

in Euro 34 32 30 28 26 24 22 O N D 15 F M
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Deutsche Lufthansa in Euro 16 15 14 13 12 11 10 O N D 15
Deutsche Lufthansa
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Fotos: Deutsche Post, Deutsche Lufthansa, Fresenius, HeidelbergCement
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Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50

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www.deraktionaer.de T i T els T ory #46/15 Fresenius: Wiederholungstäter Unternehmen Aktueller Gewinn je Aktie
T i T els T ory #46/15 Fresenius: Wiederholungstäter Unternehmen Aktueller Gewinn je Aktie Umsatz
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#46/15
Fresenius: Wiederholungstäter
Unternehmen
Aktueller
Gewinn je Aktie
Umsatz in Mrd. €
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Fresenius
64,88 €
0,65 €
0,67 €
6,98
6,94
72,00 €
55,00 €
3
2
FMC
82,03 €
0,87 €
0,86 €
4,26
4,23
90,00 €
70,00 €
3
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HeidelbergCement
67,69 €
2,09 €
05.11.15
3,76
05.11.15
80,00 €
59,00 €
3
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Henkel Vz.
99,77 €
1,26 €
11.11.15
4,63
11.11.15
2
3
Infineon
11,10 €
0,18 €
26.11.15
1,61
26.11.15
13,00 €
9,50 €
4
3
€ 26.11.15 1,61 26.11.15 13,00 € 9,50 € 4 3 Gesundheit in allen Bereichen D as

Gesundheit

in allen

Bereichen

D as Geschäft läuft beim Medizinkonzern Frese- nius auf Hochtouren. Das Unternehmen hebt

anlässlich der Zahlen zum dritten Quartal erneut die Prognose an – zum dritten Mal in diesem Jahr. Das Zauberwort heißt Kabi. Auf diesen Namen hört die Infusionssparte des Konzerns. In den USA hat- ten einige Konkurrenten Probleme mit der Produk- tion – und das hat die Geschäfte von Kabi beflügelt. „Die Entwicklungen in unseren Märkten stim- men uns weiterhin zuversichtlich, und wir heben den Ausblick für das Konzernergebnis an“, sagte Firmenchef Ulf Schneider. In Zahlen liest sich das so: Im laufenden Jahr soll das Ergebnis um 20 bis 22 Prozent steigen. In einer ersten Reaktion zeigte sich Justin Smith, Analyst bei der französischen Großbank Société Générale, zufrieden mit den Zahlen und bestätigte

seine Kaufempfehlung für die Aktie mit Kursziel 74,00 Euro. Die Ergebniskennziffern hätten die Konsensschätzungen übertroffen, argumentiert Smith. Die Aktie dürfte ihre Erfolgsgeschichte fort- setzen.

Markt wächst – und Heidelberg- Cement auch

fort- setzen. Markt wächst – und Heidelberg- Cement auch Z ahlen wird der Baustoffproduzent Heidelberg- Cement

Z ahlen wird der Baustoffproduzent Heidelberg- Cement erst am 4. November vorlegen. Doch die

Aktie macht sich bereits jetzt auf, ihren Aufwärts- trend wieder aufzunehmen. Das überrascht, zu- mindest auf den ersten Blick: Schließlich fürchten einige Anleger, die Zahlen könnten alles andere als berauschend ausfallen, da Konkurrent Cemex zu- letzt den Markt mit roten Zahlen geschockt hatte. Aber Anleger sollten das nicht überinterpretieren. „Die unerwartet schwachen Cemex-Resultate lassen nur bedingt Rückschlüsse auf die Geschäftsent- wicklung des deutschen Baustoffkonzerns zu“, sagt Analyst Patrick Appenzeller von der Baader Bank. Dazu kommt: Die Übernahme von Italcementi Group kam für viele Börsianer überraschend – und hat zu Kursabschlägen geführt. Doch mittelfristig sollte sich die Investition auszahlen. Die Zement-

nachfrage in den südeuropäischen Ländern soll in den kommenden Jahren wieder steigen. In Italien um 4,8, in Frankreich um 3,2 und in Spanien um 5,2 Prozent pro Jahr. Und HeidelbergCement baut mit der Akquisition seine Marktstellung weiter aus.

Fresenius

in Euro 68 60 52 46 40 34 O N D 15 F M A
in Euro
68
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HeidelbergCement

in Euro 74 68 62 56 50 O N D 15 F M A M
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Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50

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2 2 T i T E l S T o R y www.deraktionaer.de #46/15 Historische Einstiegschance

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www.deraktionaer.de

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Historische Einstiegschance für mutige Langfristanleger

Historische Einstiegschance für mutige Langfristanleger A m 11. November wird der Dünge- mittel- und Salzpro-

A m 11. November wird der Dünge-

mittel- und Salzpro- duzent K+S seine Zahlen für das drit- te Quartal vorlegen. Allzu große Hoff- nungen auf hervorragende Ergebnisse sollten sich die Anleger allerdings nicht machen. Denn das Umfeld ist schwierig. In der Vorwoche enttäuschte bereits der kanadische Konkurrent Potash mit schwachen Zahlen. Auch der Ausblick bereitet Sorgen. So sollen die wichtigen

Abnehmer China und Indien auf Preis- senkungen von 10 bis 20 Dollar pro Ton- ne Kalidünger pochen (aktuell beträgt der Preis etwa 300 Dollar). Kein Wunder, dass der Aktienkurs des DAX-Konzerns zuletzt weiter unter Druck geraten ist. Für mutige Anleger mit einem langen Atem bietet sich nun allerdings eine hervorragende Einstiegs- chance. Denn aktuell sind die K+S-Papie- re mit einem KGV von 9, einem KBV von 1,0 und einer Dividendenrendite von 5,0 Prozent im historischen Vergleich enorm günstig bewertet. Zudem startet

K+S

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2016 die Produktion in der kanadischen Legacy-Mine, die mittel- bis langfristig zu einem gewaltigen Umsatz- und Ge- winntreiber werden dürfte.

einem gewaltigen Umsatz- und Ge- winntreiber werden dürfte. Linde verfehlt Prognosen Unternehmen Aktueller Gewinn je
einem gewaltigen Umsatz- und Ge- winntreiber werden dürfte. Linde verfehlt Prognosen Unternehmen Aktueller Gewinn je
Linde verfehlt Prognosen Unternehmen Aktueller Gewinn je Aktie Umsatz in Mrd. € Ziel Stopp Chance
Linde verfehlt Prognosen
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K+S
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12.11.15
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32,00 €
19,00 €
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Linde
156,70 €
1,96 €
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4,56
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Merck
85,73 €
1,21 €
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3,15
12.11.15
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Munich Re
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3,95 €
05.11.15
13,39
05.11.15
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RWE
12,25 €
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4

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!

A m 12. November wird RWE seine Quartalszahlen vorlegen. Das Trau-

rige daran ist aber: Sie verdienen ei- gentlich kaum Beachtung. Denn wirk- lich entscheidend für die weitere Kursentwicklung des gebeutelten Ver- sorgers sind vor allem die politischen Entscheidungen der kommenden Wo- chen und Monate: Unterstützt der Staat die Kernkraftwerks-Betreiber finanzi- ell oder gibt es einen gesetzlich geregel- ten Haftungszeitraum? Gibt es eine Vergütung für strategische Reserven wie etwa Gaskraftwerke? Wie viel Druck macht der Staat beim Ausstieg

aus den klimaschädlichen Kohlekraft- werken? All diese Entscheidungen sind für RWE letztlich von existenzieller Bedeutung. Der DAX-Konzern kann zwar diverse Argumente vorbringen oder Lobbyarbeit betreiben, letztlich sind ihm aber die Hände gebunden. Die Aktie von RWE ist daher nur noch eine Wette darauf, dass der Staat seine schützende Hand über die Versor- ger halten wird. Investierte Anleger sollten deshalb auf DAX-Titel setzen, die aus eigener Kraft wachsen und hochprofitabel sind – und davon gibt es eine ganze Menge!

RWE

sind – und davon gibt es eine ganze Menge! RWE in Euro 28 22 16 12
in Euro 28 22 16 12 8 O N D 15 F M A M
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Fotos: K+S, RWE, SAP, VW
Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50
Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50

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#46/15

T i T e l S T ory

www.deraktionaer.de #46/15 T i T e l S T ory 23 Software-Riese auf den Spuren von

23

Software-Riese auf den Spuren von Amazon

i T e l S T ory 23 Software-Riese auf den Spuren von Amazon D er

D er DAX befindet sich seit Ende

August auf dem Vor­ marsch, was auch ein großes Verdienst von SAP ist. Das In­ dexschwergewicht (6,6 Prozent) konnte seit den Q3­Zahlen am 13. Oktober den Markt deutlich out­ performen und in der Zwischenzeit so­ gar das aktionär­Kursziel von 70 Euro erreichen. Kein Wunder: Die Nachfrage nach Cloud­Software und ­Diensten hat sich

im dritten Quartal wieder einmal mehr als verdoppelt. Zudem scheint SAP mit der Datenbank­Technologie HANA den Stein der Weisen gefunden zu haben. Mehr als 1.300 Kunden weltweit nutzen schon die Plattform, um Unternehmens­

aufgaben einfacher und schneller erle­ digen zu können. Insgesamt wuchs der Umsatz um 17 Prozent, der operative Gewinn gar um

19 Prozent. Da spielt es – Amazon lässt

grüßen – auch keine Rolle, dass unter dem Strich nur ein kleiner Ergebnisan­ stieg heraussprang. Für den Walldorfer

SAP

in Euro 75 70 65 60 55 50 O N D 15 F M A
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Software­Riesen ist der schnelle Aus­ bau des Cloud­Geschäfts wesentlich wichtiger als schnelle Profite – und das honorieren die Anleger.

als schnelle Profite – und das honorieren die Anleger. SAP auf Wolke 7 Unternehmen Aktueller Gewinn
SAP auf Wolke 7 Unternehmen Aktueller Gewinn je Aktie Umsatz in Mrd. € Ziel Stopp
SAP auf Wolke 7
Unternehmen
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erwartet
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SAP
70,92 €
0,91 €
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85,00 €
58,10 €
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Siemens
90,96 €
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12.11.15
21,61
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ThyssenKrupp
18,05 €
0,25 €
19.11.15
10,70
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3
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Volkswagen Vz.
108,90 €
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50,65
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Vonovia
30,53 €
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€ 03.11.15 0,55 03.11.15 36,00 € 25,50 € 3 2 Ungewisse Strafe, ungewisses Ende, warum also

Ungewisse Strafe, ungewisses Ende, warum also VW kaufen?

D ie Manipulation von Abgaswerten hat VW den ersten Quartalsverlust

seit mehr als 20 Jahren eingebrockt: Das

EBIT knickte auf minus 3,48 Milliarden Euro ein. Der Umsatz kletterte um 5,3 Prozent auf 51,5 Milliarden Euro. Das Gute an dem Zahlenwerk: Die negativen Überraschungen blieben aus – noch. „Das dicke Ende bei VW kommt erst Ende des Jahres. Da werden die eigent­ lichen Rückstellungen vorgenommen“, sagt Oliver Roth von Oddo Seydler. Noch steht die Höhe der Strafzahlun­ gen für VW nicht fest, dennoch geht das Management in die Offensive: „Die soli­

de und robuste Liquiditätsausstattung wird uns helfen, die durch die finanzi­ ellen Belastungen der Dieselthematik angespannte Situation zu managen“, sagte Finanzvorstand Frank Witter bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen. Vor allem die Aussagen des VW­Vor­ stands halfen, wieder etwas Vertrauen zurückzugewinnen. Gut möglich, dass der Worst­Case be­

reits eingepreist ist. Auf Sicht von 12 bis

24 Monaten hat die VW­Aktie sicherlich

ein gutes Chance­Risiko­Verhältnis. Den­ noch bevorzugt der aktionär weiter­ hin das Papier von Daimler.

der aktionär weiter­ hin das Papier von Daimler. Volkswagen Vz. in Euro 260 220 180 140

Volkswagen Vz.

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Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50
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24 T i T els T ory www.deraktionaer.de #46/15 Unsere Favoriten Thomas Bergmann, leitender Redakteur Auf

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Unsere Favoriten

T i T els T ory www.deraktionaer.de #46/15 Unsere Favoriten Thomas Bergmann, leitender Redakteur Auf dem
T i T els T ory www.deraktionaer.de #46/15 Unsere Favoriten Thomas Bergmann, leitender Redakteur Auf dem
Thomas Bergmann, leitender Redakteur

Thomas Bergmann, leitender Redakteur

Auf dem Weg an die DAX-Spitze

ehrlich gesagt fiel mir die entscheidung nicht leicht: der immobilien-Gigant Vonovia oder doch der software-riese sAP? ich habe mich für sAP als DAX-Favorit entschie- den, weil der Konzern mit sAP HANA die Datenbanktechnologie revolutioniert hat und damit enorme Geschäftserfolge feiern wird. Bereits vor zwei Jahren hat mir ein Bran- chenexperte prophezeit, dass sAP irgendwann einmal das schwergewicht im DAX sein wird. Wenn ich mir die entwicklung der Zahlen anschaue, glaube ich fest daran.

Drück aufs Gas, Dieter!

Jochen Kauper,

Jochen Kauper,

Zugegeben, ich bin nicht unbedingt Mercedes-Fan. Dennoch sind die Autos echte Hingu- cker, Dieter Zetsche hat mit der Modelloffensive den Nerv der Zeit getroffen. Die Autos verkaufen sich wie geschnitten Brot und das Management hat mit den Zahlen von Quar- tal zu Quartal Analysten und Aktionäre bei laune gehalten. Vor allem die Marge in der Auto-sparte ist erste sahne: 10,5 Prozent. Damit lässt Daimler die Konkurrenten BMW und Audi locker stehen. Die Daimler-Aktie hat sich nach dem VW-skandal glücklicher- weise wieder gefangen, der Chart sieht klasse aus. Das macht lust auf mehr!

Redakteur

Thorsten Küfner,

Thorsten Küfner,

Dividendenperle glückt der Ausbruch

Mir gefällt aktuell vor allem die Allianz: Der Aktie ist nun endlich der Ausbruch aus dem zuvor seit April intakten Abwärtstrend geglückt. Nun dürfte der DAX-Titel bis zum Jah- reshoch bei 170 euro klettern – ich denke sogar, noch deutlich darüber hinaus. Denn die Anteile des hochprofitablen Konzerns zählen mit einem KGV von 10 zu den günstigsten DAX-Titeln. Dabei bietet die Allianz ihren Aktionären eine Dividendenrendite von fünf Prozent und die Aussicht auf eine satte sonderdividende 2017, wodurch sogar zweistel- lige renditen denkbar wären.

Redakteur

Strategisch wertvoll

Markus Bußler,

Markus Bußler,

HeidelbergCement war in den vergangenen Wochen nicht gerade der Überflieger im DAX. Die Börse ist noch immer etwas skeptisch mit Blick auf die anstehende Über- nahme. ich finde, zu Unrecht: Denn die Geschäftsfelder ergänzen sich ausgezeich- net und die Bautätigkeit in südeuropa nimmt wieder zu. Die Übernahme ist wesent- lich sinnvoller und günstiger als einst die Übernahme von Hanson kurz vor der Fi- nanzkrise. Die Aktie wird meiner Meinung nach den Anlegern mittelfristig noch viel Freude bereiten.

Redakteur

mittelfristig noch viel Freude bereiten. Redakteur Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am
mittelfristig noch viel Freude bereiten. Redakteur Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am
mittelfristig noch viel Freude bereiten. Redakteur Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am
Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50
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noch viel Freude bereiten. Redakteur Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50
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Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50
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Foto: Getty Images 26 A K tie N www.deraktionaer.de #46/15 TOP-TIPP KONSERVATIV Stärker denn je Die

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TOP-TIPP KONSERVATIV
TOP-TIPP
KONSERVATIV

Stärker denn je

Die aktuelle Korrekturphase hat BB Biotech genutzt, um das Portfolio zu optimieren. Anleger können derzeit ebenfalls noch günstig zugreifen.

BB Biotech

A0NFN3

V erluste von fast 30 Prozent in nicht einmal drei Mona­

ten – das war die bittere Wahrheit, die Biotechanleger

zuletzt zu verkraften hatten. Einige Marktteilnehmer befürchten bereits das Ende des Booms, vergleichen die momentane Phase gar mit der zur Jahrtausend­ wende. Doch ist dies tatsächlich so?

Profitable, wachstumsstarke Branche Hier kann ganz klar Entwarnung ge­ geben werden. Die Ausgangslage ist diesmal eine vollkommen ande­

re. Heutzutage erzielen die Biotechgesellschaften Umsätze von mehr als 150 Milliarden Dollar, ein Vielfaches von da­ mals. Zum anderen sind mittlerweile viele Unternehmen profitabel. Und trotz der guten Kurssteigerungen der ver­ gangenen Jahre sind sie noch immer günstig zu haben. Das 2015er­KGV der großen US­Biotechkonzerne liegt gerade einmal bei 15 und damit sogar niedriger als das der großen US­Pharmawerte, die ein weitaus geringeres Wachstum vorweisen können. Und auch die kleineren Firmen verfü­ gen über eine Vielzahl von Lizenz­ und Kooperationsverträ­ gen mit großen Konzernen. Der Motor, dass die hohen Wachstumsraten auch in Zukunft erreicht werden können, ist die enorm hohe Innovationskraft. Die jüngste Korrektur ist also eine seltene Chance, noch einmal günstig in einen der wachstumsstärksten Sektoren einzusteigen. der aktionär stellt regelmäßig die interes­ santesten Trends und Aktien vor. Viele Anleger scheuen aber dennoch Einzelinvestments oder suchen zumindest ein Basisinvest­ ment. Für all diejenigen

Konstant steigende Umsätze

Weltweiter Biotech-Umsatz in Mrd. US-Dollar 15 7 14 4 13 3 118 10 3 90
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Der Biotechsektor ist erwachsen geworden. er gehört heute mit seinen hohen und konstanten Wachstumsraten zu den interessan-

testen Branchen überhaupt. Quelle: BB Biotech Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50
testen
Branchen überhaupt.
Quelle: BB Biotech
Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50

Deutliche outperformance

in Prozent 125 100 75 BB Biotech 50 25 Nasdaq Biotech Index 0 -25 O
in Prozent
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Die starke Management-Arbeit von BB Biotech zahlt sich bereits seit Jahren aus. Auch in den vergangenen zwölf Monaten hat die Gesellschaft den Nasdaq Biotech index erneut klar outperformt.

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www.deraktionaer.de #46/15 A k T I e N 27 Die zehn größten Positionen Incyte 11,4% Celgene

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Die zehn größten Positionen

Incyte

11,4%

Celgene

10,7%

Radius Health

 

8,3%

 

Actelion

 

7,6%

 
 

Gilead

 

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Isis Pharma.

 

7,4%

 

Alexion Pharma.

4,4%

 

Agios Pharma.

4,1%

Vertex Pharma.

3,9%

Neurocrine Bios.

3,5%

Im zurückliegenden Quartal wurden die größten Positionen von BB Biotech ordentlich durchgewürfelt. Der neue Topwert ist Incyte, der zuletzt mit einigen guten News aufwarten konnte. Quelle: BB Biotech

ist BB Biotech die Aktie der Wahl. Die Gesellschaft, die als eine Art Fonds gesehen werden kann, verfügt über ein her­ vorragendes Management und konnte in den vergangenen Mo­ naten und Jahren den Vergleichsindex Nasdaq Biotech Index klar outperformen. Und BB Biotech hat die jüngste Korrektur­ phase genutzt, um bei einigen besonders aussichtsreichen Ti­ teln die Position auszubauen. Zudem wurden auch neue Werte ins Portfolio aufgenommen. Insgesamt investierte BB Biotech fast 300 Millionen Schweizer Franken.

Incyte – die neue Nummer 1 Bei der größten Position gab es zuletzt erhebliche Verände­ rungen. Die jahrelange Nummer 1 Celgene wurde abgelöst. Mit 11,4 Prozent ist nun Incyte der neue Topwert. Der Schwer­ punkt von Incyte liegt auf hämatologischen und entzündli­ chen Erkrankungen sowie Krebs. Zuletzt hat sich die Aktie sehr stark präsentiert. Sie notiert sogar nur knapp unter dem Jahreshoch. Insbesondere im Zusammenhang mit den Part­ nern Eli Lilly und Merck gab es zuletzt zahlreiche positive News. So meldete Incyte beispielsweise weitere Fortschritte für seinen Leitwirkstoff Baricitinib, einen mit Eli Lilly ent­ wickelten JAK­1/2­Inhibitor bei Entzündungskrankheiten. Entsprechende Resultate einer Phase­III­Studie zur Behand­ lung rheumatoider Arthritis fielen positiv aus. Und auch In­ cytes vielbeachteter IDO­1­Inhibitor Epacadostat wies in einer frühklinischen Studie auf eine klinische Wirksamkeit des Präparats in Kombination mit Checkpoint­Hemmern hin. Dr. Daniel Koller, Head des BB­Biotech­Management­Teams, ist zudem überzeugt: „Incyte hat das Potenzial, mit seinem ers­ ten Produkt, Jakafi, dank der Zulassung bei zwei seltenen Erkrankungen Blockbuster­Status zu erreichen. Zudem haben wir bei Incyte unserer Ansicht nach eine der spannendsten Onkologie­Pipelines der gesamten Branche.

Weitere spannende Beteiligungen Die auf den zweiten Platz im Portfolio von BB Biotech ver­ drängte Celgene hat aber keineswegs an Attraktivität verlo­

Celgene hat aber keineswegs an Attraktivität verlo­ Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am

Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50

hat aber keineswegs an Attraktivität verlo­ Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50

hat aber keineswegs an Attraktivität verlo­ Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50
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hat aber keineswegs an Attraktivität verlo­ Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50
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Foto: Getty Images

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Foto: Getty Images 28 A KTI e n ren. Koller sieht bei dem Wert trotz der

A KTI e n

ren. Koller sieht bei dem Wert trotz der starken Entwick- lung in den vergangenen Jahren noch erhebliches Poten- zial. „Celgene hat sich als einer der Branchenführer im Bereich Hämatologie etabliert. Zudem hat Celgene in den vergangenen Jahren eine sehr aktive Lizenz- sowie Mer- gers-&-Acquisitions-Strategie gefahren. Wir sind deswe- gen überzeugt, dass Celgene auch in den kommenden Jah- ren überdurchschnittliches Wachstum erzielen kann und die Aktie über weiteres deutliches Potenzial verfügt.“ Bei drei weiteren großen Beteiligungen wird es dem- nächst spannend. Hier ist schon bald mit weiteren Zulas- sungen zu rechnen. So stehen Actelion (zur Behandlung von pulmonaler arterieller Hypertonie), Alexion (bei Man- gel an lysosomaler saurer Lipase) oder Gilead (zur HIV-Be- handlung) kurz vor einem Zulassungsentscheid.

Topthema Krebs in Prozent Übrige Onkologie 8,1 38,9 Kardiovaskuläre Krankheiten 8,2 Stoffwechsel- 10,9
Topthema Krebs
in Prozent
Übrige
Onkologie
8,1
38,9
Kardiovaskuläre
Krankheiten
8,2
Stoffwechsel-
10,9
krankheiten
12,2
21,7
Seltene
Infektionskrankheiten
Krankheiten

Der Fokus von BB Biotech liegt auf dem Krebssektor. Hier ist auch der größte Wert Incyte stark positioniert. Quelle: BB Biotech

BB BIoTecH Stand: 29.10.15 Ziel Stopp Chance 5 4 370,00 € 210,00 € Risiko 3
BB BIoTecH
Stand: 29.10.15
Ziel
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Chance
5
4
370,00 €
210,00 €
Risiko
3
5
akt. Kurs
256,45 €
Marktkap.
3,04
Mrd. €
WKn
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Umsatz 16e
ISIn
CH0038389992
KGV 16e
Kürzel
BBZA
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Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50
Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50

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Klein, aber oho Die Würze verleihen dem Portfolio aber zahlreiche klei- ne Beteiligungen, die in den kommenden Jahren durchaus nach oben durchstarten könnten. So entwickelt Clovis Oncology beispielsweise mehrere vielversprechende Krebs- medikamente. Interessant ist hier vor allem Rociletinib, ein Medikament, das in der letzten klinischen Entwick- lung getestet wird und für das bereits der Zulassungsan- trag in den USA und Europa eingereicht wurde. Viel erwartet sich BB Biotech auch von einigen der jüngsten Zukäufe. Alder Biopharmaceutics, Juno Thera- peutics und Kite Pharma haben das Portfolio von BB Bio- tech in diesem Jahr verstärkt. Ganz neu hinzugekommen sind außerdem die Titel von Esperion und Prothena. Espe- rion entwickelt einen Wirkstoff zu Verringerung des LDL- Cholesterinspiegels. Bereits im kommenden Jahr soll hier- zu die Zulassungsstudie beginnen. In der spätklinischen Entwicklungsphase befindet sich auch Prothena. Das Un- ternehmen führt für seinen monoklonalen Antikörper NEOD001 derzeit eine Zulassungsstudie durch.

Günstige Einstiegschance Das Management von BB Biotech hat die derzeit günsti- gen Kurse genutzt und das Portfolio optimiert und ver- stärkt. Unmittelbar bevorstehende Nachrichten von

einigen Portfolio-Unternehmen könnten schon bald wie- der für steigende Kurse im Sektor und bei der Aktie von BB Biotech sorgen. Derzeit erhält man das Papier mit einem deutlichen Abschlag von mehr als 20 Prozent auf

den Wert der Beteiligungen.

m.schlegel@deraktionaer.de

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D e u t s c h l a n d s www.finanzen.net Finanz- Dann sollten
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AGOF Internet Facts 2015 - 01: mit über 4 Mio. Unique Usern
Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50
Generiert für Peter Mertsching (7NV5PX55NPEJG) am 03.11.2015 um 16:50

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Foto: xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx 30 Aktien Auftauchen! twitter sucht verzweifelt nach einer Daseinsberechtigung. Die Aktie ist

Aktien

Auftauchen!

twitter sucht verzweifelt nach einer Daseinsberechtigung. Die Aktie ist längst abgesoffen. Mit Periscope und Moments könnte die trendwende klappen.

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twitter

A1w6XZ

G ut“ wird vom Duden wie folgt definiert: von zufrieden stellender (etwas über dem

Durchschnitt liegender) Qualität, ohne nachtei- lige Eigenschaften, Mängel. An dieser Worter- klärung gemessen war es nicht wirklich gut, was der Kurznachrichtendienst Twitter in der letzten Woche seinen Aktionären für das drit- te Quartal 2015 präsentierte. Bei der wichtigs- ten Kennzahl, dem Nutzerwachstum, betrug der Zuwachs auf Jahresbasis gerade noch elf Prozent. Sequenziell und damit vom zwei- ten auf das dritte Quartal, fiel der Wert auf ein Prozent und gehört damit in die Kategorie anämisch. Dass Jack Dorsey jetzt

der Piepmatz ist das Firmenmaskottchen von twitter.

TOP-TIPP SPEKULATIV
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SPEKULATIV

interview mit Chris Dippold

„Ich bin süchtig nach Twitter“

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