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Mai 2010
Mai 2010
• Aktuell Prinzip Hoffnung Die HuK zu Religion und Homosexualität
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Prinzip Hoffnung
Die HuK zu Religion und Homosexualität
• Musik Viva La Oldschool Queen Rufus Wainwright im Interview
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Viva La Oldschool Queen
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Raus an die frische Luft!
Alle Sommertermine
im Interview • Community Raus an die frische Luft! Alle Sommertermine Super erfrischend! Lässige Looks am

EDITORIAL

Viel Charme-Bonus

Die Chicky-Chicky Ah-Ah Edition

Es hätte so schön werden können: endlich mal eine DSDS-Staffel ohne quietschige Quoten- schwule, mit denen ich mich ob meines Jobs dann auseinandersetzen muss. Naja, nur im angemessenen Umfang natürlich. Aber offen- sichtlich ist die RTL-Casting-Show ohne Promo-Skandale dann doch viel zu langweilig. Also rückte man gegen Ende der Staffel noch mal zwei Personen in den Homo-Medien- fokus: den Ex-Kandidaten Manuel Hoffmann und Moderator Marco Schreyl. Für Manuel besorgte das ein angeblicher Ex-Lover, jetzt Stalker mit einer Handvoll gemeinsamen Kuschel-Handyfotos, die in der Klatschpresse

veröffentlicht wurden. Marco Schreyl hinge- gen fühlte sich quasi-geoutet durch Kommen- tare seitens Jury-Mitglieds Dieter Bohlen, der in gewohnter Edelprol-Manier "Man hört

da ja so einiges

Freundin mal zeigen", polterte. Parallel da- zu geisterten Strandfotos des halbnackten 36-jährigen Schreyl durch die Blogs (nichts verfängliches, nur Joggen während der Re- call-Show in der Karibik) und Videos mit Küsschen zwischen Manuel und Marco. Wie langweilig. Schwule, die nicht wissen, ob sie auf Männer oder Frauen stehen (Manuel) oder nicht über ihr Privatleben sprechen (Marco) interessieren uns ab sofort sowieso gar nicht mehr. Punkt. Wenn uns dann doch noch mal einer durchrutschen sollte, liegt es lediglich am Charme-Bonus. Wie im Leben eben auch. Wir präsentieren daher jede Menge knacki- ger Männer in Badehosen ohne das Marco Schreyl-Strandfoto, eine wie immer gnaden- lose, aber gerechte Prüfstation der diesjähri- gen Eurovisions-Kandidaten und Stars wie Rufus Wainwright, Hamel Wouter oder Adam Lambert, die als Rolemodel-Gays was her- machen. O.K., Hamel Wouter zumindest mit besagtem Charme-Bonus. Und wer seine schlüpfrige Sexphantasieseifenblase über ex- Mr Gay Leather Philipp Tanzer alias Porno- star Logan McCree alias DJ Krieger (siehe Foto rechts) an der Realität zerplatzen lassen möchte, der blättert am besten ohne übers Homoskop zu gehen auf Seite 39.

soll er (Marco) mir seine

Viel Spaß wünscht

Björn Berndt

Die fünf besten Zitate der Mai-Ausgabe:

1
1

Was der Papst sagt, interessiert mich

2
2

persönlich nicht. Ich weiß dass er schwul ist. Es ist dieses

3
3

süße kleine Stimmchen das er hat.

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4
5
5

Ach, du hoscht se doch nimmi all uffm Regal

Dem "Space Ibiza"-Resident-DJ platzen vor Energie bereits die Pulsadern

Aber tatsächlich besaß ich nie eine derartig magnetische Anziehungskraft, um so ein wunderschöner Albtraum zu sein

STARTER

Moderne Menschen 4 Goldene Fontänen auf knackigen Äpfeln

Modernes Leben

6

Summer Night City - warm und feucht Aktuell Politik Das Kreuz mit dem Kreuz

8

Aktuell HIV 10

Heilung wird mal wieder diskutiert Kultur Musik Douze Points für Lena, Rufus, Adam, Hamel und Brezel

12

Kultur Buch 19 Stämmige Arbeiter und bourgeoise Intellektuelle

Kultur Film Zwischen Glaube und Leidenschaft

20

REGIONAL

Szene Frankfurt

 

Society

22

Karaoke mit Garnelenschwänzen

Kolumne

23

Pasta macht hübsch

Kultur

24

Der Körper als Werkzeug

Gastro

27

Das hat gut geschmeckt!

Community

28

Mehr Pedale, mehr Wald, mehr Sommer

Party-Profile

30

Nicht reden, sondern machen!

Szene Mainz/Wiesbaden 34 Wir ziehen den Chapeau

Szene Mannheim Welcome to Dolo-World Szene Stuttgart Hier packt einer aus!

36

39

Szene Reich und Schön Disco-Sorgen lösen sich im Bachblütenstaub

42

SERVICE

Termine

44

Fernsehen

49

Pink Pages

50

Kleinanzeigen

54

HINTEN

Reise Warschau Der Euro-Pride in Warschau, schau mal!

56

Portfolio Statua 59 Verborgen und Sichtbar

Impressum

Aktion Leser 60

Vier heiße Preise könnten deine werden Homoskop Der frühe Morgen und so unschuldig wie du

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INHALT MAI 2010

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MAI 2010

werden Homoskop Der frühe Morgen und so unschuldig wie du 6 66 60 INHALT ❚ MAI

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MODERNE MENSCHEN

Golden Boy Nach jahrelangem Um-den-heißen-Brei-Herumgerede und unzähligen Dementis hat sich Super-Latino Ricky Martin
Golden Boy
Nach jahrelangem Um-den-heißen-Brei-Herumgerede und unzähligen Dementis hat sich Super-Latino Ricky
Martin im vergangenen Monat nun endlich zum Outing durchgerungen. Paradox: obwohl seine sexuelle Ori-
entierung so lange verschwiegen wurde, plauderte er auffällig oft über seine sexuellen Praktiken; in Interviews
erzählte er zum Beispiel, dass er sich gerne beim Sex filmt und wie angenehm das Gefühl sei, von einem war-
men Strahl Pisse unter der Dusche getroffen zu werden.
Der 38-jährige Doppelvater (seine Söhne Matteo und Valentino wurden per Leihmutter ausgetragen) be-
schreibt auf seiner Homepage die Last, die durch sein Outing von seinen breiten Schultern fällt: "All die Jah-
re gab es nur einen Ort auf der Welt, an dem ich mich sicher und frei fühlte - das war auf der Bühne. Jetzt
fühle ich mich ebenso frei wenn ich sage: ich bin stolz, dass ich ein glücklicher, homosexueller Mann bin". Der
glückliche Homo steht derzeit im Studio und spielt ein neues Album ein. Piss-Pornos mit Ricky Martin sind
bislang nicht aufgetaucht, dafür ein leckeres Promovideo für die Comebacktour, in dem Martin sich nackt im
Studio räkelt
(bjö)
Foto: Omar Cruz/Sony
Foto: Lionel Deluy
Foto: Lionel Deluy

Spracherkennung

Eine neue Art der Schwulenidentifikation meint Folk-Popstar Rufus Wainwright entdeckt zu haben: in einem Interview mit dem Magazin Details behauptete er, US-Rapper 50 Cent sei schwul: "Ich weiß dass er schwul ist. Es ist dieses süße kleine Stimmchen das er hat". Naja, Mister Wainwright, das ist doch Unsinn. Michael Jack- son war ja auch nicht schwul. Was viel eher für eine homosexuelle Gesinnung 50 Cents sprechen würde, sind seine homophoben Äußerungen; er möchte keine Schwulen um sich haben, dass er sich in deren Gegenwart unwohl fühlt. Klar, wenn die einen allein durch bloße Anwesenheit ständig am wunden Punkt kitzeln. Down low, nuff said, word man! (bjö)

Knack und Back

Down low, nuff said, word man! (bjö) Knack und Back Das neue Album der Scissor Sisters

Das neue Album der Scissor Sisters erscheint zwar erst Ende Juni, das Cover von "Night Work" möchten wir euch trotzdem nicht vor- enthalten. Wir erinnern uns: Ober-Sister Jake Spears wurde beim Besuch einer Mannheimer Sexparty zu neuen Songs inspiriert: "Da war diese Wolke aus Männerschweiß, Zigaretten, verschüttetem Bier, Poppers und Pisse", erin- nert er sich in einem Interview mir dem briti- schen Q Magazin. Dazu lief die schwule SM- Discohymne "Walk the Night" der Skatt Brothers und brachte Spears das Schlüsseler- lebnis: "Da wusste ich, wie das Album klingen soll und wie ich mich dabei fühlen will". Das hier ist allerdings nicht sein Arsch, sondern der von Peter Reed, den Robert Mapplethorpe 1980 fotografierte. We like! (bjö) Die Single "Fire with Fire" erscheint am 11.6., das Album "Night Work" Ende Juni. Auf ScissorSisters.com gibt's erste Hörproben

Foto: Kevin Westenberg
Foto: Kevin Westenberg

Geburtstagskinder

 

Michael Kauch, 4.5.1967

Armistead Maupin, 13.5.1944

Corine Mauch, 28.5.1960

Foto: FDP Pressestelle
Foto: FDP Pressestelle

Eigentlich ist nicht Guido Westerwelle sondern Partei- kollege Michael Kauch das Homo-Aushängeschild der FDP: der gebürtige Dortmun- der ist seit 2003 Bundes- tagsabgeordneter und setzt sich neben seinen Haupt- bereichen Umwelt, Verkehr

und Stadtentwicklung inten- siv für die noch ausstehende rechtliche Gleichstellung

Homosexueller ein, wenn auch ohne die seiner Meinung nach unrealistische Forderung nach Änderung des Artikel 3. Seit Juli 2009 ist Kauch mit seinem Freund Henry Patke verpartnert.

Der amerikanische Autor wurde mit seiner Romanserie "Stadtgeschichten" weltbe- rühmt. "Das Revolutionäre war, dass ich Schwule und Lesben im Alltag San Fran- ciscos angesiedelt habe und nicht bloß in ihrer Gay- bar", meint er über seinen

Roman. Im Februar 2007 ließen sich Maupin und sein langjähriger Freund Christo- pher Turner in Kanada verpartnern. Der knapp 30 Jahre jüngere Turner wurde von Maupin auf der Straße ange- sprochen - er hatte Turners Foto auf dem Gayportal "Daddyhunt" entdeckt

Foto: armisteadmaupin.com
Foto: armisteadmaupin.com
"Daddyhunt" entdeckt Foto: armisteadmaupin.com Foto: SP Seit März 2009 hat Zürich mit Corine Mauch eine
Foto: SP
Foto: SP

Seit März 2009 hat Zürich mit Corine Mauch eine ver- partnerte lesbische Stadt- präsidentin. Die Energie- und Umwelt-Politikerin der Schweizer sozialdemokrati- schen Partei SP setzt sich aktiv für Gleichberechtigung ein, bleibt dabei aber immer

realistisch: "Ich kann mir gut vorstellen, dass ein Outing noch nicht an jedem Arbeitsplatz der Stadtverwaltung ohne Nachteile vor- genommen werden kann", sagt sie, und das trotz "klarer Vorgaben im Personalrecht" was Toleranz und Akzeptanz anbelangt. (bjö)

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sie, und das trotz "klarer Vorgaben im Personalrecht" was Toleranz und Akzeptanz anbelangt. (bjö) 4 MAI

MAI 2010

Goldspringer

Der australische Turmspringer und Olympia-Gewinner Matthew Mitcham

hat seinen Besuch für die Gay Games 2010 in Köln angekündigt. "Ich bin stolz, durch meine Teilnahme ei- ne Veranstaltung zu unterstützen, die so wichtig für unsere Community rund um den Erdball ist", wird er in der offiziellen Mitteilung zitiert. "Out zu sein heißt für mich, so zu sein wie ich bin, mich nicht zu schämen und vor allen Dingen mich nicht zu verstecken". Der 21jährige ist einer der wenigen Spitzensportler, die sich während ihrer Karriere geoutet haben. Obwohl er keine offensichtlich negativen Reaktionen bekom- men hatte, brauchte er nach Olympia doch fast ein ganzes Jahr, um einen Sponsor zu finden. "Im Vergleich zu den anderen australischen Medaillengewinnern haben mir die Firmen nicht gerade die Türen eingerannt", erinnert er sich in einem Zeitungsinterview. Seinen Siegersprung, den dreieinhalbfachen Delphinsalto, der schwierigste Turmsprung der Welt, wird er in Köln wahrscheinlich nicht zeigen; Mitcham nimmt nicht an den Wettkämpfen teil, wird aber bei einigen Veranstaltungen dabei sein. (bjö) Die Gay Games 2010 steigen vom 31.7. - 7.8. in Köln. Checkt Matthews Facebook-Seite "Matthew Mitcham - Olympian" für seine persönlichen Eindrücke

Knutscher für Ewan

Unser Oscar für "Lieblingshetero des Monats" geht im April an Ewan Mc- Gregor - und nicht

nur, weil er blendend aussieht, eine kleine exhibitionistische Ader hat und sich trotzdem nicht als Macho sieht ("Diese ganze Macho-Sache finde ich sogar ziem- lich peinlich", sagte McGregor der "Welt online"). Nein: der irische Schauspieler wird in diesem Monat in der Komödie "I love you, Phillip Morris" zusammen mit Jim Carey als schwules Paar auf die Leinwand kommen und außergewöhnlich entspannt damit umgehen; im Gegensatz zur amerikanischen Filmindustrie, denen "Phillip Morris" zu schwul war und die Sex-Szenen rausschneiden ließ. Für McGregor ist es nicht die erste schwule Rolle: in Peter Greenaways "Die Bett- lektüre" hatte er Sex mit Männern, und in Todd Haynes Glam-Rock- Musical "Velvet Goldmine" gab er sein Knutsch-Debüt mit Jonathan Rhys Meyers. Ewan erinnert sich: "Als ich Johnny küsste, war ich wie elektrisiert. Ich mag Jungs in Filmen küssen. Für einen Hetero ist das eine ziemlich interessante Sache". Rhys Meyers fand zwar, dass Ewan nicht der weltbeste Küsser sei; war aber stolz, für ihn den schwulen Filmkuss-Entjungferer zu spielen. Mit Erfolg: bei der Promotour zu "Phillip Morrris" knutschte McGregor mit Film-Partner Jim Carey für die Fotografen - als in einer Talkshow ein Moderator über diese Szene spottete, entgegnete McGregor scharf: "Was soll das? Da sind zwei Männer, die sich küssen. Ich finde es erstaunlich, dass das im Jahr 2010 noch Anlass zum Witzeln gibt". (bjö) "I love you, Philipp Morris" ist am 29.4. in den Kinos gestartet

Foto: Will Chiung
Foto: Will Chiung
Foto: Alamode Film
Foto: Alamode Film
(bjö) "I love you, Philipp Morris" ist am 29.4. in den Kinos gestartet Foto: Will Chiung
MODERNES ❚ LEBEN ❚ AM STRAND
MODERNES ❚ LEBEN ❚ AM STRAND
Heiß am City-Beach Wir hoffen, dass sich der Sommer 2010 nicht bereits am 6. April
Heiß am City-Beach
Wir hoffen, dass sich der Sommer 2010
nicht bereits am 6. April abgespielt hat
und präsentieren mutig die jeweils fünf
besten Badehosen, Sonnenbrillen
und Sandalen.

Weiße Shorts mit knalligen Streifen von DSquared (gesehen bei "Uomo Monsieur" im Neu Isenburg-Zentrum)

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bei "Uomo Monsieur" im Neu Isenburg-Zentrum) 6 MAI 2010 So geht's natürlich auch Badehose über der

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So geht's natürlich auch Badehose über der Schulter, von Aussiebum
So geht's natürlich auch
Badehose über der Schulter,
von Aussiebum

Die fünf besten Badehosen

Leuchtende Farben sind heiß am Strand 2010 - ein bisschen gebräunt sollte man bei diesen kräftigen Tönen allerdings schon sein.

man bei diesen kräftigen Tönen allerdings schon sein. Blockstreifen-Shorts von American Apparel von HOM

Blockstreifen-Shorts von American Apparel

von HOM
von HOM

Pixelmuster Shorts

von American Apparel von HOM Pixelmuster Shorts Zitronengelbe Shorts von Aussiebum Cooler Farbverlauf von

Zitronengelbe Shorts von Aussiebum

von American Apparel von HOM Pixelmuster Shorts Zitronengelbe Shorts von Aussiebum Cooler Farbverlauf von H&M

Cooler Farbverlauf von H&M

Foto: Patrice Stable

Kris van Assche schneidet aus einem High-Top Turnschuh eine Sandale mit Fessel-Schnalle
Kris van Assche
schneidet aus einem
High-Top Turnschuh
eine Sandale mit
Fessel-Schnalle
Carrera setzt auf Hochgeschwindigkeit mit einer windschnittigen Pilotenbrille
Carrera setzt auf
Hochgeschwindigkeit
mit einer windschnittigen
Pilotenbrille

Die fünf besten Sandalen

FlipFlops sollten ausschließlich an Surfern im Sandstrand schlappen, Birkenstock- Sandalen sehen lediglich an Ballett-Studenten gut aus und Badelatschen sind was für ganz Modemutige. Bleiben also nur diese fünf Modelle für's heiße Citypflaster.

Hybrid aus Gladiatoren- und Wandersandale von Bernhard Willhelm für Camper Together; ziemlich limitiert, aber ziemlich
Hybrid aus Gladiatoren- und Wandersandale
von Bernhard Willhelm für Camper Together;
ziemlich limitiert, aber ziemlich genial
Floris van Bommel macht
auch aus den einfachsten
Strandschlappen ein
Luxusobjekt für die City
Ganz Understatement: lässige
Leder-Sandale von Acne
Sportliche Sandalette in
Schlangenlederoptik von Nobrand

Die fünf besten Sonnenbrillen

Die 1950er bestimmen den aktuellen Retro-Style der Sonnenbrillen: das klassische Ray-Ban Modell "Wayfarer" stand für diesem Sommer Pate. Auch noch dabei sind die Pilotenbrillen; die stammen ursprünglich auch von Ray-Ban, die in den späten 1930ern die "Aviator"-Fassung kreierten.

Futuristisch mit dezenter Rauch-Optik:

Dior Homme, zu erkennen am kleinen weißen Dreieck am Scharnier

Homme, zu erkennen am kleinen weißen Dreieck am Scharnier Dreifarbiger Wayfarer-Style, sieht aus wie Tom Ford,
Dreifarbiger Wayfarer-Style, sieht aus wie Tom Ford, ist aber von Giorgio Armani Gut gemischt: abgerundete
Dreifarbiger Wayfarer-Style,
sieht aus wie Tom Ford,
ist aber von Giorgio Armani
Gut gemischt: abgerundete
Wayfarer-Pilotenbrille in
taubengraublau
von Marc Jacobs
Wayfarer-Pilotenbrille in taubengraublau von Marc Jacobs Modernstes Material: aus Carbonfaser ist der ultraleichte

Modernstes Material:

aus Carbonfaser ist der ultraleichte Style von Italia Independent - in Frankfurt exklusiv bei Selected Gallery, Fahrgasse 17

MAI 2010

ist der ultraleichte Style von Italia Independent - in Frankfurt exklusiv bei Selected Gallery, Fahrgasse 17

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AKTUELL POLITIK

"Wir haben Hoffnung"

Zweiter Ökumenischer Kirchentag in München

Foto: Andreas Schneidewind
Foto: Andreas Schneidewind

Vom 12. bis 16. Mai findet in München der 2. Ökumenische Kirchentag statt, zu dem rund 200.000 Gäste erwartet werden. Auch die Or- ganisation "Homosexuelle und Kirche" (HuK) ist dort vertreten und macht die Grundschule am Gärtnerplatz zu ihrem Begegnungszentrum, wo sie für Lesben, Schwule, Bi, Transgender und alle Interessierten ein umfangreiches Angebot anbietet. Unter anderem ist dort auch die Dokumentation "Homosexuell und christlich - das geht?!" des Leipziger Kompo- nisten, Musikdozenten und langjährigen HuK-Vorstandes Franz Kaern zu sehen. Mit ihm sprachen wir über das oftmals schwierige Verhältnis der queeren Szene zur Kirche und die künftigen Aufgaben der HuK.

gab-Magazin: Ihre Dokumentation stellt die Frage: "Homosexuell und christlich - das geht?!" Wie lautet die Antwort? Franz Kaern: Die Frage, ob das geht, ist ein- deutig mit "Ja" zu beantworten.

gab-Magazin: Dann anders: Was hindert so viele Lesben und Schwule daran, sich in der Kirche zu betätigen? Franz Kaern: Oftmals ist es das schlechte Gewissen, das vielen Lesben und Schwulen von christlichen Gruppierungen und konser- vativen Stellen gemacht wird. Gerade die katholische Kirche behauptet oft, dass sich nichts, was nicht ihrer Lehre entspricht, christlich nennen dürfe. Ich meine: Es gibt

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entspricht, christlich nennen dürfe. Ich meine: Es gibt 8 MAI 2010 viele Möglichkeiten sich christlich zu

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viele Möglichkeiten sich christlich zu betäti- gen und keine, die allein selig macht. Das klar zu stellen, kann sehr befreiend wirken.

gab-Magazin: Dennoch tun sich viele Homo- sexuelle schwer, in der Kirche ihren Platz zu finden. Gilt das Kirchentagsmotto "Damit Ihr Hoffnung habt" für sie nur bedingt? Franz Kaern: Das Motto gilt für alle. Wenn man einmal die Hierarchie außer Acht lässt und auf die Basis blickt, ergibt sich ein ande- res Bild. Gerade Kirchentage, übrigens auch katholische, sind nicht gleichzusetzen mit der Organisation. Diese Treffen sind "Kirche von unten" und hier ist die HuK gern gesehe- ner Teilnehmer. Je mehr man an der Basis er- reicht, desto größer die Hoffnung, dass auch die Spitze die Existenz von Homosexuellen in der Organisation nicht mehr leugnen kann. Ich meine, die Kirche wird in dieser Hinsicht nicht mehr lange stur schalten können. Wir haben also Hoffnung.

gab-Magazin: Wie können Homosexuelle innerhalb der Kirche leben, ohne sich ver- leugnen zu müssen? Franz Kaern: Das religiöse Bedürfnis ist stärker als alles andere, deshalb engagieren sie sich in der Kirche. Jedoch: Ist man bei der Kirche angestellt, dann muss man sich ver- biegen, denn es droht der Arbeitsplatzverlust. Ich kenne genügend katholische Priester, von deren Orientierung praktisch niemand

etwas weiß: sie sind alkoholisch und chole- risch - und das nicht zuletzt deshalb, weil sie ein Leben lang ein Lügengebäude aufbauen mussten.

gab-Magazin: Immerhin meint ja auch der Papst, dass Homosexualität wider die Natur sei Franz Kaern: Was der Papst sagt, interes- siert mich persönlich nicht - außerdem sind seine Aussagen auch erst seit dem 2. Vatika- nischen Konzil 1965 unfehlbar. Die Altka- tholische Kirche zum Beispiel ist da sehr viel freier. Außerdem gibt es auch in der katholi- schen Kirche eine Basis, die ganz anders aus- sehen kann.

gab-Magazin: Haben nur die Katholiken ein Problem mit Homosexualität? Franz Kaern: Nein, aber die evangelische Kirche macht es Homosexuellen generell leichter. Ist man dort freies Gemeindemit- glied, kann man sich auch einer liberaleren Gemeinde anschließen. Jedoch gibt es auch hier konservative Stellen: In der evangeli- schen Landeskirche Baden wurde erst kürz- lich eine Pfarrerin belangt, weil sie Segnun- gen für homosexuelle Paare angeboten hatte.

gab-Magazin: Aktuell erschüttert die De- batte um sexuelle Übergriffe von Geistlichen die katholische Kirche. Wie wird dabei aus Ihrer Sicht mit dem Thema Homosexualität umgegangen? Franz Kaern: Seitens der katholischen Kirche wurde erst neulich wieder von prominenter Stelle Pädophilie mit Homosexualität gleich- gesetzt. Damit weist sie eine eigene Verant- wortung für frustrierte Lebensläufe, die sich auch auf diese Weise entladen, ab. Da bleiben Homosexuelle als einziger Buhmann übrig - das ist nicht tragbar.

gab-Magazin: Welche Signale will die HuK mit ihrer Präsenz am Kirchentag geben? Franz Kaern: Unser Kirchentagsauftritt steht unter dem Motto "Wir sind queer - wir sind eins". Damit wollen wir ausdrücken, dass wir in jeder Hinsicht ökumenisch aus- gelegt sind. Das gilt nicht nur in Bezug auf katholisch/evangelisch, sondern das betrifft auch die unterschiedlichen Lebensformen in Gesellschaft und Kirche. Man muss sich stellen und sich als Teil der Kirche präsen- tieren.

gab-Magazin: Gerade in den Metropolen leidet die HuK unter Mitgliederschwund, warum? Franz Kaern: Ich meine, das liegt an der generellen Entwicklung der Szene. Die Not- wendigkeit ist gerade in größeren Städten offenbar nicht mehr so da, denn hier gibt es viele Angebote und viele Anlaufstellen, an die man sich wenden kann. In kleineren Gebieten funktioniert es dafür nach wie vor sehr gut. (bm)

Alle Informationen zum Kirchentag unter: oekt.de, Mehr über die HuK und ihr Programm: HuK.org/oekt

Grünes Licht für Portugal

Verfassungsgericht entscheidet für "Homo-Ehe"

Die geplante "Homo-Ehe" in Por- tugal ist verfassungskonform:

Am 8. April hat das Verfassungs- gericht "grünes Licht" für den vom Parlament am 12. Februar gebilligten Gesetzentwurf der sozialistischen Regierung gegeben. Die obersten Richter begründeten ihre Entscheidung damit, dass sie "keine Kollision in der Öff- nung der standesamtlichen Ehe mit dem Schutz der Familie als grundlegendes Element Gesell- schaft" sehen. Paulo Côrte-Real von ILGA Portugal lobte das oberste Ge- richt für seine "beispielhafte und absolut grundlegende" Entschei- dung. Der Vorsitzende der schwul-lesbischen Organisation erinnerte aber auch daran, dass für eine "wirkliche Gleichstel- lung noch das Familienrecht" geändert werden müsse. Mitte März hatte der konserva- tive Präsident Cavaco Silva Teile des Gesetzes dem obersten Ge- richt zur Prüfung vorgelegt und dabei gerade jenen Paragraphen

ausgeklammert, der bei Rechts- experten am ehesten verfassungs- rechtliche Bedenken auslöst: Das Verbot einer Adoption von Kin- dern in der Ehe. Eine Beanstandung durch das oberste Gericht dieses Paragraphen hätte zum politischen Eigentor für den Präsidenten werden kön- nen. Denn seine Partei geht die Öffnung der Ehe deutlich zu weit:

Sie vertritt eher die Position der katholischen Kirche im Land, die seit Monaten einen Volks- entscheid über dieses "gesell- schaftliche Wagnis" fordert. Die Regierung und linke Oppo- sition fordern jetzt vom Präsi- denten eine schnelle Unterschrift unter das Gesetz - möglichst noch vor dem Papstbesuch Mitte Mai. Aber es bleibt spannend am südwestlichsten Zipfel Europas:

Denn Präsident Cavaco Silva hat noch bis zum 28. April Zeit, er- neut ein politisches Veto gegen das Gesetz einzulegen und es damit zur erneuten Abstimmung ins Parlament zu bringen. (cos)

News

Landesgesetz Hessen

Kauch. "Das ist ein Meilenstein für die völlige Gleichstellung von Lebenspart- nern mit der Ehe. Gerade bei der Hinter- bliebenenversorgung war die bisherige Gesetzeslage ein Skandal." (to)

Vatikan-Vize patzt

Endlich unter Dach und Fach ist das hessische "Gesetz zur Anpassung der Rechtstellung von Lebenspartnerschaften". Unter anderem stellt es in den Berei- chen der Hinterbliebenenversorgung und Beihilfe verpartnerte Beamte mit verheirateten Beamten gleich. Im allge- meinen Jubel merkt der LSVD kritisch an: "Das Gesetz ist hilfreich, aber nicht überzeugend" - der LSVD hat für die Rückwirkung des Gesetzes zum 1.12.2003 gekämpft. Zu diesem Zeit- punkt hätte die EU-Richtlinie eigentlich umgesetzt werden müssen. (bjö)

Mehr Gleichstellung

Santiago de Chile - Die offizielle Nummer Zwei im Vatikan hinter Papst Benedikt XVI. sorgte bei einem Besuch in Chile für weltweite Proteste. "Viele Psychologen und Psychiater bestätigen, dass es keinen Zusammenhang zwi- schen dem Zölibat und der Pädophilie gibt", erklärte Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone am 12. April bei einer Pressekonferenz in Santiago de Chile. "Sie haben aber sehr wohl eine Verbin- dung zwischen der Homosexualität und pädophilen Neigungen festge- stellt." Grünen-Politiker Volker Beck warf Bertone vor, er versuche mit "dieser ungeheuerlichen und skandalösen Entgleisung" von eigenem Fehlverhal- ten bei der Aufklärung von Miss- brauchsfällen abzulenken. Vatikan- Sprecher Federico Lobardi versuchte sich an einer Beschwichtigung, Berto- nes Äußerung sei nur auf den inner- kirchlichen Bereich bezogen, die Lei- tung erhebe nicht den Anspruch, generelle Behauptungen über psycho- logische oder medizinische Sachver- halte aufzustellen. (to)

Berlin - Eine weitere Aufwertung der Homo-Ehe im Bund: Ein (bei Redaktions- schluss noch nicht im Kabinett verab- schiedeter) Gesetzentwurf aus dem CDU-geführten Innenministerium sieht die Gleichstellung von verpartnerten Beamten, Richtern, Soldaten, Ministern, Staatssekretären und Mitarbeitern des Auswärtigen Dienstes mit ihren in hetero- sexueller Ehe lebenden Kollegen in Besoldung, Hinterbliebenenversorgung und Krankenbeihilfe vor. "Die FDP hat die Gleichstellung der Lebenspartner im Koalitionsvertrag durchgesetzt. Innen- minister De Maizière setzt dies jetzt im Beamtenrecht um", freute sich der libe- rale Bundestagsabgeordnete Michael

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Illustration: Sebastian Kaulitzki/fotolia.com

AKTUELL ❚ HIV
AKTUELL ❚ HIV
Heilung in Sicht? "New Era": Neue Strategien gegen das HI-Virus
Heilung in Sicht?
"New Era": Neue Strategien gegen das HI-Virus
Foto: Felicitas Zorn
Foto: Felicitas Zorn

Vom 5. bis 7. März fanden die 13. Münchner Aids-Tage, einer der größten und renommier- testen deutsche Fachkongresse zum Thema HIV und Aids, statt. Unter dem Motto: "Visio- nen der Heilung" kamen rund 1.500 Forscher, Wissenschaftler und Ärzte sowie interessierte Laien und Betroffene zusammen und brach- ten sich in Vorträgen, Workshops und Semi- naren auf den aktuellen Stand der Forschung. "New Era" heißt die Studie, die der Münche- ner HIV-Schwerpunkt-Behandler und Initia- tor der Münchner Aids-Tage Dr. Hans Jäger gemeinsam mit Prof. Dr. Johannes Bogner vom Klinikum der Ludwig-Maximilians- Universität leitet. Ziel: Eradikation, das Aus- merzen des HI-Virus aus dem Körper. In Berlin konnten zwei Männer geheilt werden - an

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In Berlin konnten zwei Männer geheilt werden - an 10 MAI 2010 diesen Fällen orientieren sich

MAI 2010

diesen Fällen orientieren sich jetzt Experten. Geht das Konzept auf, steht die Studie auch für eine neue Ära: Heilung von Aids.

gab-magazin: Worauf begründen Sie das Studienkonzept von New Era? Dr. Hans Jäger: Einer der beiden Patienten in Berlin, bei denen wir von Heilung spre- chen, wurde im Stadium der akuten HIV- Infektion, also wenige Tage bis höchstens zwei Wochen, mit antiretroviralen Medika- menten behandelt.* Nach einiger Zeit ließ der Patient die Medikamente weg und be- gann später wieder mit der Behandlung. Das Virus ist in seinem Körper nicht mehr nach- zuweisen. Dieser Erfolg ließ sich bei anderen HIV-Infizierten leider nicht wiederholen - vielleicht spielen genetische Ursachen bei diesem Patienten eine Rolle. Aber wir wollen in unserer Studie den Ansatz aufnehmen und versuchen, durch gezielte Behandlung auch die latent schlummernden HI-Viren aufzuspüren. Das HI-Virus setzt sich in bestimmten Zellen fest und hält eine Art Winterschlaf. Bisherige Therapien konnten diese latenten Viren nicht erreichen. Wir hoffen, dass die Medikamenten-Kombination in unserer Studie die Voraussetzungen schafft, auch die letzte HIV-infizierte Zelle aus dem Körper zu eliminieren.

gab-magazin: Wie sieht das Studiendesign aus? Dr. Hans Jäger: 40 Patienten werden in die Studie aufgenommen. Davon 20 akut Infi- zierte und 20 chronisch Infizierte, die be- stimmte Voraussetzungen erfüllen. Fünf Jahre lang erhalten die Patienten fünf Medi- kamente, die jeweils an verschiedenen Angriffspunkten im Vermehrungszyklus des

HI-Virus angreifen. Wir hoffen, dass es in diesen fünf Jahren gelingt, die Vermehrung des Virus komplett zu unterdrücken, den Befall von anderen Zellen zu verhindern und das Virus auszumerzen. Konkret heißt das, die Medikamente nach fünf Jahren Behand- lung abzusetzen und nach einem halben Jahr zu prüfen, ob die Viren wiederkommen.

gab-magazin: Wie sind die ersten Erfahrun- gen? Dr. Hans Jäger: Mehr als die Hälfte der vor- gesehenen Patienten sind bereits in der Studie. Sie nehmen die fünf Medikamente in der jeweiligen Standard-Dosierung. Die Fünf- fach-Kombination wird bislang gut vertra- gen. Wir gehen davon aus, bis Juni diesen Jahres alle Patienten in die Studie aufgenom- men zu haben.

gab-magazin: Reichen die fünf Medika- mente aus, um HIV zu besiegen? Dr. Hans Jäger: Aus den fünf bereits zuge- lassenen Medikamentenklassen haben wir auf jeden Fall genügend Medikamente. Was wir brauchen, sind eventuell zusätzliche Me- dikamente, die die latent infizierten Zellen - und um die geht es in dieser Studie - besser erreichen. Zur Zeit forschen viele Arbeits- gruppen und einige Pharmafirmen an diesen sogenannten Anti-Latenz-Medikamenten. Sollten die Forschungsergebnisse zu für diesen Zweck einsetzbaren Medikamenten führen, werden wir sie in die Behandlung der 40 Patienten mit aufnehmen. (fezo)

*Der andere Patient erhielt eine spezielle Knochenmark- übertragung gegen seine zusätzlich aufgetretene Leukä- mie. Danach sanken die HI-Viren unter die Nachweis- grenze und sind seitdem auch nicht mehr aufgetreten.

Aids-Tage München

Illustration: DNS/fotolia.com
Illustration: DNS/fotolia.com

HIV und Hepatitis

Etwa 15% aller HIV-Infizierten sind hierzulande auch von Hepatitis C betroffen, 5 bis 10% von Hepatitis B. Zwar steht Deutschland im europäischen Vergleich damit nicht an der Spitze, doch ist eine deutliche Zunahme dieser Hepatitisart gerade bei HIV-positiven schwulen Männern in Metropolenregionen zu beobachten. Eine Heilung von Hepatitis C war bei gleichzeitiger HIV-Infektion bislang deutlich schlechter möglich als bei Patienten, die sich nur mit Hepatitis C angesteckt hatten. Durch alternative Dosierungen und neue Substanzen, die ab 2011 zur Verfügung stehen, soll sich das allerdings bessern. Bei Hepatitis B ist eine Heilung allerdings nur in 5 bis 10% der Fälle möglich. "Neue Therapieoptionen sind auch für Hepa- titis B unbedingt notwenig", so der Berliner Experte Dr. med. Axel Baumgarten, "denn bereits heute sind die Leber betreffende Erkrankungen eine der häufigsten Todesursachen bei HIV-positiven Menschen."

Problem: Late Presenter

Trotz deutlich verbesserter Behandlungsmöglichkeiten gehen viele Patienten sehr spät im Verlauf ihrer HIV-Infektion (unterhalb von 200 CD4-Zellen) zum Arzt. Diese so genannten "Late Presenter" stellen hierzulande einen Großteil der Aids-Fälle und einen beachtlichen Teil der Todesfälle bei HIV-Patienten. Wer seine Diagnose erst spät erhält, läuft Gefahr durch die gleichzeitige Behandlung mehrerer Krank- heiten verstärkt Neben- oder Wechselwirkungen ausgesetzt zu sein. Je früher HIV erkannt wird, desto größer die Behandlungs- und Überlebenschancen. "Daher müssen Angebote zur freiwilligen Testung ausgeweitet werden", fordert Dr. med. Christian Hoffmann aus Hamburg. Außerdem plädiert er für eine intensive Schulung von nicht auf HIV spezialisierten Ärzten, um Erkrankungen, die auf eine Infektion hinweisen, so früh wie möglich erkennen zu können.

Frauen und HIV

Rund 18% der Menschen, die in Deutschland mit dem Virus leben, sind weiblich. "Dennoch hat die HIV-positive Frau bei und praktisch kein Gesicht", so Dr. Anette Haberl vom HIV-Center an der Goethe-Universtät in Frankfurt. Ein Grund: Frauen gehen mit ihrer Infektion weniger offen um als Männer und fürchten Stigmatisie- rung und Diskriminierung stärker als sie, besonders im Kreis der Familie. Hinzu kommt: Frauen zeigen in der Behandlung oft stärkere und andere Nebenwirkungen als Männer. Zwar ist der Frauenanteil in wissenschaftlichen Veranstaltungen gestiegen (etwa 26%), dennoch fordern HIV-Behandlerinnen eine Erhöhung des Frauenanteils in klinischen Studien und der Forschung generell. "Deutschland darf in der frauenspezifischen HIV-Forschung im internationalen Vergleich nicht zurück- fallen", warnt Dr. Haberl.

Bösartige Krebsgeschwüre bei HIV

Studien zeigen, dass bösartige Krebserkrankungen die häufigste Todesursache bei HIV-infizierten Menschen und eine der häufigsten Ursachen für Krankenhaus- aufenthalte sind. Diese so genannten Nicht-Aids-definierenden Malignome sind bei HIV-Infizierten häufiger zu beobachten als in der Normalbevölkerung. Schwule Männer sind dabei übrigens überdurchschnittlich vom Analkarzinom betroffen. Da die Lebenserwartung von HIV-Infizierten durch die effiziente Behandlung steigt, ist auch eine Zunahme der bösartigen Krebstumore zu erwarten. Darauf wies Dr. Franz A. Mosthaf vom Karlsruher Zentrum für ambulante Onkologie hin. Seine Forderung: "Die Krebsvorsorge sollte bei HIV-Infizierten intensiver und frühzeitiger als in der Normalbevölkerung durchgeführt werden." (bm)

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Foto: Willi Weber

KULTUR ❚ MUSIK ❚ GRAND PRIX
KULTUR ❚ MUSIK ❚ GRAND PRIX
The ant is really near Der Eurovision Song Contest 2010
The ant is really near
Der Eurovision Song Contest 2010
Die Wirtschaftskrise macht auch vor dem Song Contest nicht halt. Nicht nur, dass in Oslo
Die Wirtschaftskrise macht auch vor dem Song Contest nicht
halt. Nicht nur, dass in Oslo von der Halle über die fehlenden
LED-Wände auf der Bühne bis zum Pausenprogramm alles eine
Nummer kleiner ausfällt als in Moskau. Auch die Beiträge
verbreiten eher depressive Stimmung.
Besonders ausgeprägt jammert der Osten. "What for are we living?" fragt Lettlands Aisha, begleitet von
Besonders ausgeprägt jammert der Osten.
"What for are we living?" fragt Lettlands Aisha,
begleitet von einem Chor geknechteter
Waschweiber, und zieht dazu ein Gesicht
wie bei einer Wurzelbehandlung. Der Zu-
schauer unweigerlich auch, angesichts ihrer
Gesangsleistung. Estlands Malcolm Lincoln
hört gar Sirenen in seinem Kopf und lässt
uns an seiner manischen Depression teilhaben.
Danke! Die litauischen Nachbarn beklagen
ihren Status als EU-Bürger zweiter Klasse
"Sweet People", eine flammende Anklage
über die menschliche Verkommenheit, sorgt
aufgrund ihrer Aussprache eher für Erheite-
rung: "The ant is really near"! Really? Noch
besser: "All these fillings take me down" - zu-
mal noch von "sweet pee pull" die Rede ist
Im Gleichschritt marsch marsch
("
we're
not as legal as you"). Dazu lassen sie
beim "East European Funk" gar die Hosen
runter! Der russische Helge Schneider, Peter
Nalitch, gibt den Bettelstudenten und weh-
klagt, er sei "lost and forgotten". Bei der
Punktevergabe auf jeden Fall, seine Form der
Ironie scheitert an der Sprachgrenze. Wie
auch die Ukrainerin Alyosha. Ihr Beitrag
Auch der Westen spart. Griechenland schickt
wieder seinen Club-Med-Disco-Patentbeitrag,
diesmal in der abgespeckten Klingeltonvariante.
Der grimmig dreinblickende Georg Al Quaida,
Verzeihung, Alkaios, wird von fünf lederbe-
packten Muskelgöttern begleitet, die im Gleich-
schritt über die Bühne stampfen und "Hey!"
und "Opa!" grunzen - das wirkt irgendwie
butch und camp zugleich. Island bügelt seinen
Eurodisco-Beitrag von 2008 noch mal auf und
lässt ihn kostensparend von der damaligen
Backingsängerin Hera Björk vortragen. Für die
Schweiz präsentiert Segelohrschwuppe Mi-
chael von der Heide im Goldlaméjäckchen
eine Ode an die Freuden der gelben Spielart
("Il pleut de l'or"). Für Großbritannien recycelt
Pop-Veteran Pete Waterman (Überlebende der
Achtziger werden sich erinnern) altes Archiv-
material. Frankreich schlägt zwei Fliegen mit
einer Klappe: das Dancehall-Stück "Allez!
Ola! Olé!" des Kongolesen Jessy Matador ist
die Erkennungsmelodie des französischen
Fernsehens zur Fußball-WM. Ein Fußballlied
beim Grand Prix - so schockierend dieser
Tabubruch für schwule Fans erscheint, so
sehr hebt sich gerade dieser Titel aus dem
Meer der balladesken Langeweile hervor.
Manche Länder gehen auf die Zeitreise:
die Niederlande beauftragten Vader Abraham

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Langeweile hervor. Manche Länder gehen auf die Zeitreise: die Niederlande beauftragten Vader Abraham 12 MAI 2010

MAI 2010

Foto: ERT

Um Georg Alkaios stampfen fünf griechische Muskelgötter - butch und camp waren sich nie so nah!

"InCulto" aus Lettland beklagt ihren Status als EU-Bürger zweiter Klasse und lassen die Hosen runter!
"InCulto" aus
Lettland beklagt
ihren Status
als EU-Bürger
zweiter Klasse
und lassen
die Hosen
runter!
Foto: Algis Krisciunas

("Das Lied der Schlümpfe", 1977), ihren Bei- trag zu schreiben. Und genau so klingt sein Drehorgelschlager "Ik ben verliefd (Sha-la-lie)" auch. Irland grub seine Siegerin von 1993, Niamh Kavanagh, wieder aus und schickt die mittlerweile etwas schabrackig Ausse- hende mit einer Neuauflage des Titanic- Titelliedes in die Schlacht. Slowenien bietet eine Kreuzung aus Achtziger-Haarrock und den Original Oberkrainern. Spanien kommt mit einer (allerdings sehr charmanten) Neu- bearbeitung des deutschen Beitrags von 1969, "Primaballerina".

Olé - Siegerqualitäten!

Und so könnte der Sieger diesmal aus den Reihen der alten oder der neuen "Big Four" (Türkei, Griechenland, Armenien und Aser-

Besingt Lamé-Schwuppe Michael von der Heide aus der Schweiz in "Il pleut de l'or" ("Es
Besingt Lamé-Schwuppe Michael von der Heide aus der
Schweiz in "Il pleut de l'or"
("Es regnet Gold")
die Freuden der
gelben Spielart?
Foto: Patrick Mettraux

baidschan, die sich - der Diaspora sei Dank - stets für die Endrunde qualifizieren, und wenn sie einen Besen auf die Bühne stellten), kommen. Eva Rivas, die singende armenische Erika Steinbach, trägt mit "Apricot Stone" ei- ne wehmütige Ode ans heimische National- obst vor, das heute hauptsächlich in von der Türkei okkupierten Gebieten angebaut wird. Der Erdölstaat Aserbaidschan, so verzweifelt auf Sieg aus wie zuletzt Russland, balgt sich unterdessen bei den Buchmachern mit Deutschland um die Favoritenrolle. Mit Deutschland? Jawohl, denn Lena Meyer- Landruts verspieltes "Satellite" gehört neben "Drip Drop" (Aserbaidschan), "We could be the same" (Türkei) und "Allez! Ola! Olé!" zu den wenigen Beiträgen, die wenigstens entfernt etwas mit dem Popgeschehen des aktuellen Jahrtausends zu tun haben. (or)

Jessy Matador hält mit seiner Fußballhymne "Allez! Ola! Olé!" die französischen Bälle flach. Foto: Tino
Jessy Matador hält mit
seiner Fußballhymne "Allez!
Ola! Olé!" die französischen
Bälle flach.
Foto: Tino C

Infos

Eurovision Song Contest 2010

Qualifikationsrunde1:

Di, 25.5., 21 Uhr (Deutschland ist stimmberechtigt)

Qualifikationsrunde2:

Do, 27.5., 21 Uhr

Finale:

Sa, 29.5., 21 Uhr in der ARD.

Alle Vorschauvideos auf dem youtube-Kanal von "Eurovision" oder auf aufrechtgehn.de.

MAI 2010

der ARD. Alle Vorschauvideos auf dem youtube-Kanal von "Eurovision" oder auf aufrechtgehn.de . MAI 2010 1

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Foto: Kevin Westenberg

KULTUR ❚ MUSIK
KULTUR ❚ MUSIK

"Mein neues Album erfüllt gewissermaßen die Aufgabe eines Sorbets zwischen den schweren Gängen eines üppigen Menüs"

Viva La Oldschool-Queen Rufus Wainwright lässt seine schwulen Diven frei
Viva La Oldschool-Queen
Rufus Wainwright lässt seine schwulen Diven frei

Nach einigen seiner opulentesten Projekte, seiner Hommage an Judy Garland, seiner ers- ten Oper "Prima Donna" und der Musik zum Abend "Shakespeare Sonette" von Robert Wil- son überrascht Rufus Wainwright auf seinem neuen Album "All Days Are Nights: Songs For Lulu" mit einem intimen Liederzyklus, den er nur mit seiner Stimme am Piano präsentiert. Während der Krankheit seiner Mutter, der Folksängerin Kate McGarrigle, die schließlich im vergangenen Januar starb, diente ihm "das Klavier als Zufluchtsort", wie er uns im Inter- view erzählt.

gab-Magazin: Du verstehst dein neues Al- bum "All Days Are Nights: Songs For Lulu" als einen Songzyklus im klassischen Sinne. Und so ein Liederkreis verlangt nach einem über- greifenden Thema. Das ist bei dir zum einen die Krankheit deiner Mutter, zum anderen die Figur der Lulu Rufus Wainwright: Und wenn du dem Al- bum einen dritten Namen geben möchtest, dann wäre das "Fünf Frauen". Denn da gibt es Lulu, meine Mutter und meine Schwester, Martha Wainwright. Daneben Prima Donna, die Figur aus meiner gleichnamigen Oper. Und die Dark Lady aus den Sonetten von Wil- liam Shakespeare. Das ist mein Leben, das vor allem um diese Frauen herum, aber auch durch diese Frauen erzählt wird. All diese Diven brechen gewissermaßen aus meinem schwulen Wesen hervor (lacht). Und das ist auch in Ordnung. Schließlich bin ich eine Oldschool-Queen (lacht).

gab-Magazin: Wenn du von Lulu sprichst, dann denkst du dabei an die Figur, die Louise Brooks in dem deutschen Stummfilm "Die Büchse der Pandora" spielte?

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Stummfilm "Die Büchse der Pandora" spielte? 14 14 SEPTEMBER MAI 2010 2009 Rufus Wainwright: Genau, ich

SEPTEMBERMAI 2010

2009

Rufus Wainwright: Genau, ich denke vor allem an Louise Brooks und den Film von Georg Wilhelm Pabst. Aber auch an das gleich- namige Drama von Frank Wedekind und die Oper "Lulu" von Alban Berg. Es geht um diese Vorstellung von einer Person, die so umwer- fend ist, dass sie alles und jeden auf ihrem Weg zerstört. Ein bloßer Wimpernschlag von ihr genügt, um ganze Gebäude zum Einsturz zu bringen (lacht). Das Witzige ist, dass ich früher selbst gewünscht habe, so jemand wie Lulu zu sein. Aber tatsächlich besaß ich nie eine derartig magnetische Anziehungskraft, um so ein wunderschöner Albtraum zu sein.

gab-Magazin: Für drei deiner neuen Songs greifst du auf Shakespeare-Texte zurück. Das "Sonett 10" bezeichnest du als erstes großes Coming-out-Gedicht in englischer Sprache. War William Shakespeare deiner Meinung nach schwul? Rufus Wainwright: Ich glaube nicht, dass Shakespeare schwul war. Aber ich denke schon, dass er sich in diesen Jungen verliebt hat. Gleichzeitig beschäftigt er sich in seinen Sonetten aber auch mit der Beziehung zu einer Frau. Vielleicht war er ja bisexuell, wer weiß? "Sonett 10" ist die erste homoerotische Arbeit.

gab-Magazin: Woran erkennst du das? Rufus Wainwright: Ich gehe davon aus, dass Shakespeare als Lehrer für einen jungen Lord angestellt wurde. In diesem Licht betrachtet, geht es in den vorangehenden Sonetten 1 bis 9 gewissermaßen um Lebenserfahrungen und Dinge, die jenseits der Beziehung von Lehrer und Schüler liegen. Aber dann spricht er in Sonett 10 diese Person ganz direkt an: "For "

shame deny that thou bear'st love to any

Also ganz frei gesprochen: "Wie kannst du es wagen! Du musst zugeben, dass du nieman- den liebst. Während du von vielen geliebt wirst." Dieser plötzliche, ziemlich aggressive Ausbruch zeigt die Leidenschaft des Lehrers für den Schüler. Es ist düster und auch ein wenig peinlich, wenn er gegen Ende des Sonetts im Grunde fragt: "Warum liebst du nicht mich, damit die Welt zu einem schöne- ren Ort wird? Wenn du mich liebst, wird die Schönheit in uns beiden erstrahlen."

gab-Magazin: Nach diversen opulenten Pro- jekten gibst du dich mit deinem neuen Album geradezu bescheiden, du bestreitest sämtliche Songs nur mit deiner Stimme und deinem Klavier. Wie kam es dazu? Rufus Wainwright: Zum einen belastete mich die Erkrankung meiner Mutter. In dieser schweren Phase meines Lebens diente mir das Klavier als Zufluchtsort. Am Klavier konnte ich mich ganz auf meine Gefühle konzentrie- ren. Zudem musste mein Publikum in den vergangenen Jahren ein großes Aufgebot üppi- ger Arrangements, kolossaler Ideen und ge- waltiger musikalischer Interpunktionen über sich ergehen lassen. Meine Hommage an Judy Garland, meine Oper oder auch Rock'n'Roll. Mein neues Album erfüllt also gewissermaßen die Aufgabe eines Sorbets zwischen den schweren Gängen eines Menüs (lacht). Etwas zur Reinigung des Gaumens. (me)

Das Album "All Days Are Nights: Songs for Lulu" erscheint am 30. April bei Decca/Universal, die DVD "Prima Donna:

The Story of an Opera" am 4. Mai bei Universal. Die "Shakespeare Sonette", zu denen Rufus die Musik bei- gesteuert hat, werden mit Georgette Dee am Sa, 15.5. + So, 16.5. im Staatstheater Wiesbaden gezeigt. Mehr unter rufuswainwright.com

Wunderkind Hamel Wouter macht sein Ding Foto: Kai Z Feng
Wunderkind
Hamel Wouter
macht sein Ding
Foto: Kai Z Feng

Ich bin kein Frank Sinatra

Sympathischer Jazz-Pop von Hamel aus Holland

Irgendwie hat man es ja schon immer geahnt: aus der Provinz kommt die Power. Bestes Beispiel ist Hollands neuester Pop-Export Wouter (sprich "Wauter") Hamel. Mit zwölf Jahren zog er mit seiner Familie aus Den Haag ins niederländische Niemandsland - und entdeckte die Musik als Flucht aus der Einöde. Im Gegensatz zu seinen Klassen- kameraden bevorzugte er allerdings die Jazz-Plattensammlung seines Vaters: "Ich habe versucht, mich abzusetzen und mein eigenes Leben zu führen. Ich lebte in diesem Dorf am Ende der Welt und versuchte ständig, mir irgendwelche Bezugspunkte in New York zu erträu- men", erinnert er sich. Aus den Träumen entwickelte sich immerhin ein eigenwilliger blonder Wuschelkopf und die Entscheidung, an der Utrechter Musikhochschule zu studieren. Dort erkannte man Hamels Potenzial: "Ich lernte dort alles, von Jazz-Klassikern bis Bossa-Nova". Auf Experimente mit a cappella-Gruppen und Rockbands folgte mit frischen 27 Jahren ein Preis beim holländischen "Jazz Vocalisten Concours". Das Angebot einer Plattenfirma, die ihn zu einer Art modernen Frank Sinatra machen wollte, lehnt er allerdings ab - lieber will er das eigene Ding durchziehen. Das war klug, denn sein Debüt- album erreichte so in Holland Goldstatus. Schwul ist er auch noch, seit längerem schon mit dem Journalisten und Moderator Winfried Baijens liiert. Das weiß man, und es wird in den Medien nicht größer thematisiert. "Ich verstecke mich nicht und würde, wenn man mich fragt, auch nie behaupten, ich sei hetero", gab er in einem Interview an. Soviel zu Geschichte - jetzt zur Musik! Der 32-jährige schreibt wunderbare jazzige Popsongs. Punkt. Klingt simpel, ist aber ausgefeilt komponiert und hört sich immer ganz bezau- bernd an. Mal mit swingender Bigband-Begleitung ("Details"), mal easy-funky wie Stevie Wonder ("Breezy"), mal sixties-soulig wie Amy Winehouse ("As long as we're in love"). Live stockt er das Ganze mit einer großen Band samt Blech-Bläsersatz und Kontrabass auf und gibt den jugendlich-charmanten Crooner. "Nobodys Tune" ist ein groß- artiges Sommeralbum eines außergewöhnlichen Musiktalents, das mit Prol-Swingern à la Roger Cicero zum Glück nichts gemein hat. Fans von Mika oder Rufus Wainwright werden Hamel lieben. (bjö)

"Nobodys Tune" von Hamel erscheint am 7. Mai bei Universal Jazz

THE FORSYTHE COMPANY BOCKENHEIMER DEPOT FRANKFURT AM MAIN FRANKFURT LAB IN DER SCHMIDTSTRASSE 12 05.—09.05.10,
THE FORSYTHE
COMPANY
BOCKENHEIMER DEPOT
FRANKFURT AM MAIN
FRANKFURT LAB IN DER
SCHMIDTSTRASSE 12
05.—09.05.10, 20 UHR
TRUTH, REVISED
HISTORIES,
WISHFUL THINKING,
AND FLAT OUT LIES
EINE ARBEIT VON
JOHN JASPERSE
20.—23.05.10, 21 UHR
P.A.D.
EINE ARBEIT
VON UND MIT
IOANNIS MANTAFOUNIS
UND FABRICE MAZLIAH
TICKETS 06913 40 400
WWW.THEFORSYTHECOMPANY.COM
14.—17.05.10, 19 UHR
I DON’T BELIEVE
IN OUTER SPACE
EINE ARBEIT VON
WILLIAM FORSYTHE
DIE FORSYTHE COMPANY WIRD GEFÖRDERT DURCH DIE LANDESHAUPT-
STADT DRESDEN UND DEN FREISTAAT SACHSEN SOWIE DIE STADT FRANKFURT
AM MAIN UND DAS LAND HESSEN. SIE IST COMPANY-IN-RESIDENCE IM
FESTSPIELHAUS HELLERAU IN DRESDEN UND IM BOCKENHEIMER DEPOT IN
FRANKFURT AM MAIN.
WIR DANKEN FRAU SUSANNE KLATTEN FÜR DIE UNTERSTÜTZUNG DER FOR-
SYTHE COMPANY.
DAS FRANKFURT LAB WIRD ERMÖGLICHT DURCH DEN KULTURFOND
FRANKFURTRHEINMAIN GMBH, DIE STIFTUNG POLYTECHNISCHE GESELL-
SCHAFT FRANKFURT AM MAIN UND DIE BHF-BANK-STIFTUNG.
KEIN EINLASS FÜR KINDER UNTER 14 JAHREN.
TÄNZERIN: ELIZABETH WATERHOUSE FOTO: DOMINIK MENTZOS
KONZEPT/ GESTALTUNG: WWW.SURFACE.DE
FÜR KINDER UNTER 14 JAHREN. TÄNZERIN: ELIZABETH WATERHOUSE FOTO: DOMINIK MENTZOS KONZEPT/ GESTALTUNG: WWW.SURFACE.DE

Foto: Warwick Saint

KULTUR ❚ MUSIK
KULTUR ❚ MUSIK

"Sehr beeinflusst hat mich auch Lady Gaga, die den Song "Fever" zu meiner CD beisteuerte"

"In den USA herrscht eine Doppelmoral"

"American Idol"-Finalist Adam Lambert startet auch in Deutschland durch

Amerika hat einen neuen Paradiesvogel: Der androgyn gestylte Sänger Adam Lambert ging aus der achten Staffel "American Idol" im Mai 2009 als zweiter Sieger hervor, nach- dem er vorher schon in zahlreichen Musicals auftrat. Mit seinem einzigartigen Stimm- umfang hat er es mittlerweile geschafft, gleich mit mehreren Songs die amerikani- schen Billboard-Charts zu besetzen. Der aus Indianapolis stammende Künstler hat sich nun vorgenommen, auch das europäische Publikum zu erobern. Dank seiner enormen Bühnenpräsenz, hat der 28-Jährige gute Chancen auch im internationalen Show-Biz mitzumischen. Sein Album "For your Enter- tainment", ein Mix aus Pop und Mainstream, erscheint nun auch in Deutschland. Wir trafen den offen schwulen Showman.

gab-Magazin: Adam, wer sind deine Idole? Adam Lambert: Da gibt es einige: David Bowie, Freddy Mercury, Michael Jackson, Madonna oder Robert Plant von Led Zeppe- lin. Sehr beeinflusst hat mich auch Lady Gaga, die den Song "Fever" zu meiner CD beisteuerte.

gab-Magazin: Die letzte Single "For your

Entertainment" landete auf Platz 3 der ameri- kanischen Billboard-Charts. Das gleichnamige Album wird Mitte Mai in Deutschland ver- öffentlicht. Wie schätzt du deine Chancen ein, auch in Europa bekannt zu werden? Adam Lambert: Ich würde mich sehr freuen, wenn meine Musik auch den europäischen Musikmarkt erobern würde. Viele meiner Songs haben britische und europäische Wurzeln. Deshalb denke und hoffe ich, dass mein Album auch hier Anklang finden wird.

gab-Magazin: Du bekennst dich öffentlich zu deinem Schwulsein, dein androgyner Style unterstreicht das. Ist dein Auftreten auch als Aufruf an Lesben und Schwule zu verstehen, sich offen zu zeigen? Adam Lambert: Nein, das ist weder von mir beabsichtigt, noch ist es meine Aufgabe, jemanden zu sagen, wie er sein soll. Ich bin einfach ich selbst und fühle mich sehr wohl in meiner Haut.

gab-Magazin: Als du 2009 bei deinem Auf- tritt bei "American Idols" einen deiner Musi- ker geküsst hast, kam es zu einem kleinen Eklat. War das ein PR-Gag, und was ist da passiert?

Adam Lambert: Nein, es war kein PR-Gag,

geplant war es auch nicht. Es passierte ein-

fach während der Performance. Ich denke, in

den USA herrscht eine Doppelmoral. Die Amerikaner sind noch nicht so weit, zwei Männer auf der Bühne zu sehen, die sich so zeigen, wie ich es bei "American Idol" tat. Nach diesem Auftritt wurden sogar Unter- schriften gegen mich gesammelt und ich wurde aus der Show "Good Morning America" ausgeladen.

gab-Magazin: Kann man dich auch bald auf

deutschen Bühnen sehen? Adam Lambert: Ich hoffe sehr! Wenn meine

CD "For your Entertainment" hier gut an-

kommt, werde ich sicher bald in Deutsch-

land spielen. (nowa)

werde ich sicher bald in Deutsch- land spielen. (nowa) "For your Entertain- ment" von Adam Lambert

"For your Entertain- ment" von Adam Lambert erscheint am 14. Mai bei Sony Music. Mehr unter AdamOfficial.com

ment" von Adam Lambert erscheint am 14. Mai bei Sony Music. Mehr unter AdamOfficial.com 16 16

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ment" von Adam Lambert erscheint am 14. Mai bei Sony Music. Mehr unter AdamOfficial.com 16 16

SEPTEMBERMAI 2010

2009

ment" von Adam Lambert erscheint am 14. Mai bei Sony Music. Mehr unter AdamOfficial.com 16 16
ment" von Adam Lambert erscheint am 14. Mai bei Sony Music. Mehr unter AdamOfficial.com 16 16

ment" von Adam Lambert erscheint am 14. Mai bei Sony Music. Mehr unter AdamOfficial.com 16 16
ment" von Adam Lambert erscheint am 14. Mai bei Sony Music. Mehr unter AdamOfficial.com 16 16

Foto: Cabine

Elegant, provokant, arrogant

Stereo Total sagen "Baby Ouh!"

Fürs neue Album mit dem schmissigen Titel "Baby Ouh!" drehen Francoise Cactus und ihr musikalischer Partner Brezel Göring die Regler der Soundanla- ge auf extrem Lo-Fi - das Gegen- teil von Hi-Fi. Die Zweiminuten- songs klingen wie im Keller aufgenommen, Francoise singt auf deutsch, französisch und spa- nisch hemmungslos drauflos, während allerhand krachige B- Movie-Grusel-Sounds umher- schwirren. Aber auch bei der Themenauswahl bleibt sich das Duo Chaotique absolut treu:

Schminktipps ("Hallo Damen- klo"), Albernheiten ("Du bist gut zu Vögeln"), Queercore (Brezel singt "I wanna be a Mama"), Anar-

chie ("Babyboom - ohne mich!") und Huldigung ihrer Idole ("Andy Warhol", "Divines Handtasche"). Stereo Total sind Mitte Vierzig und konservieren sich in der Zeit- blase ihrer eigenen rebellischen Adoleszenz. Das sollte auch uns genügend Hoffnung für die zweite Lebenshälfte geben. (bjö)

Hoffnung für die zweite Lebenshälfte geben. (bjö) "Baby Ouh!" von Stereo Total ist bei Disko B

"Baby Ouh!" von Stereo Total ist bei Disko B erschienen. Stereo Total live am Fr,

14.5.

Wagenhallen, Stuttgart, So, 16.5. Mousonturm, Frankfurt.

Whitney Houston

Die Diva ist zurück - aber wie?

Foto: Patrick Demarchelier
Foto: Patrick Demarchelier

Es sollte ihr großes Comeback werden - doch seit dem Start der Tour häufen sich die Negativ-Meldungen um Whit- ney Houston: abgesagte Konzerte, Kran- kenhausaufenthalte und vor allem scheint die Stimme der einstigen Soul- Queen nicht mehr auf der Höhe zu sein. Dabei waren ihre Ambitionen hoch ge- steckt: "Ich möchte Liebe ausstrahlen. Ich möchte, dass das Publikum etwas mit nach Hause nehmen kann, dass sie denken: Oh, dieser Song hat mich be- rührt", sagte sie zu Beginn ihr Tour im Februar. Für das Konzert in Frankfurt drücken wir fest die Daumen!

Whitney Houston live am Mo, 31.5. in der Festhalle Frankfurt. whitneyhouston.com

Dani Darko

Heart-Core auf der Gitarre

whitneyhouston.com Dani Darko Heart-Core auf der Gitarre Minimal und empfindsam: nur mit Gitarre und Stimme bringt

Minimal und empfindsam: nur mit Gitarre und Stimme bringt die Frankfur- ter Musikerin Dani Darko Queer-LoFi- Heartcore. Ein einfühlsames Singer- Songwriter-Konzert.

Do, 6.5., 21 Uhr, Hafen 2, Hafen 2a, Offenbach. Ein- tritt frei, check myspace.com/DaniDarkoLovesYou

NEUE SONNENBRILLE. NEUE BADEHOSE. NEUE MUSIK.

Das Sommeralbum.

HAMEL. NOBODY‘S TUNE.

Ab 14.5. im Handel.

Das Sommeralbum. HAMEL. NOBODY‘S TUNE. Ab 14.5. im Handel. Kostenloser Download zum Kennenlernen und alle Tourdaten

Kostenloser Download zum Kennenlernen und alle Tourdaten unter: www.hamelmusic.de

Foto: Huy Ngo

KULTUR MUSIK

So schön kann Leiden sein

Xiu Xiu wagt sich an ein neues Album

Oh Gott! Ein neues Album der schwulen Heulsuse Jamie Stewart alias "Xiu Xiu" (sprich "schuu-schuu"). Nervenzerfetzender, bedrückender Krach - so könnte man die bislang veröffentlichten Songs des kaliforni- schen Musikers beschreiben. Was Menschen nicht davon abhielt, Xiu Xiu zu verehren. Inzwischen sind ein paar Jahre vergangen, man hat sich an Antony and the Johnsons und Scott Matthew gewöhnt - und siehe da:

schon klingt das neue "Xiu Xiu"-Oeuvre gar nicht mehr so sperrig. Oder ist Jamie einfach ein bisschen kompatibler geworden? Oder liegt's an seiner neuen Keyboard-Mitstreite- rin Angela So? Auf jeden Fall ist "Dear God, I hate myself" ein überschwänglich opulentes Gitarren-Synthie-Kunstwerk voller Pathos, zartbitteren Melodien und Jamies qualvollem Gesang. Leiden kann ja auch so schön sein (bjö)

qualvollem Gesang. Leiden kann ja auch so schön sein (bjö) "Dear God, I hate myself" von

"Dear God, I hate myself" von Xiu Xiu ist bei Killrockstars/Cargo erschienen. Xiu Xiu live am Di, 1.6, Brotfabrik Frankfurt

CD-Tipps

Indie-Pop I n d i e - P o p

Pop P o p

Pop P o p

Elektro-Pop E l e k t r o - P o p

1818

o p P o p P o p E l e k t r o -

SEPTEMBERMAI 2010

2009

Kate Nash: My Best Friend Is You (Fiction/Universal)

Album Nummer Zwei kann tricky werden, aber Kate Nash unter- läuft geschickt die großen Erwartungen. Thematisch wie musi- kalisch erlaubt sich die 22-jährige neben poppigen Ohrwürmern wie "Do-Wah-Doo" oder "Paris" einiges an Sperrigkeit. Sei es im punkig-wavigen Verzweiflungssong "I Just Love You More" oder bei "Don't You Want To Share That Guilt", das psychische

Ellie Goulding: Lights (Polydor/Universal)

Fast könnte man meinen, ein geheimes Labor irgendwo auf der britischen Insel züchte im Regierungsauftrag ein Fräuleinwun- der nach dem anderen heran, um der lahmenden Wirtschaft wieder auf die Beine zu helfen. Zu den neuesten Pop-Sensatio- nen zählt Ellie Goulding, ihr herrlich übergeschnapptes "Starry Eyed" läuft im Radio bereits auf Dauerrotation. Die 23-jährige

Krankheiten thematisiert. Der Portishead-meets-Björk-Ver- schnitt "I've Got A Secret" besingt ein völlig missglücktes Co- ming-out. Erholung gibt's dank des folkig-zurückgenommenen "You Were So Far Away" und dem melancholischen Liebesge- ständnis "I Hate Seagulls". Das ist ganz groß und wächst mit mehrmaligem Hören. (to)

Waliserin steht auf Beyoncé, Björk oder Pearl Jam, und stilis- tisch abwechslungsreich ist auch ihr erstes Album. Mit liebli- cher Feenstimme singt sie sich durch zehn so ausgeschlafene wie stilistisch abwechslungsreiche Pop-Nummern, allesamt ausgestattet mit poetisch-versponnenen Texten. Mehr davon! (VÖ: 7.5.) (to)

Marina & the Diamonds: The Family Jewels (Warner)

Vorschusslorbeeren - oder in diesem Fall wohl eher Diaman- ten - gab es für die junge Waliserin Marina Diamandis schon reichlich. Die Hype-geübte britische Presse bescheinigte ihr bereits, eines der ganz großen Dinger 2010 zu sein. Doch der große Wurf ist Marina nicht ganz gelungen. Zwar macht ihre melancholische Altstimme sie zu einer Ausnahmeerscheinung,

doch ihre Musik kann sich nicht ganz entscheiden, ob sie lieber Singer-Songwriter-Pop sein oder die Disco erobern will. Diese Unentschlossenheit verhindert, dass die ansonsten schönen Songs den letzten Kick bekommen. Zu den stärkeren Debüts des Jahres dürfte "The Family Jewels" dennoch zählen. (VÖ:

07.05.) (burn)

Großstadtgeflüster: Alles muss man selber machen (BMGRight/Groove Attack)

Vor vier Jahren haben diese Drei Berliner mit dem rotzigen Song "Ich muss gar nix" so etwas wie Indie-Pop-Geschichte geschrie- ben. Das dritte Album hält mit "Kann ich auch" einen würdigen Nachfolger bereit. Unbekümmert singt sich Grossstadtgeflüster durch alle Stile, mit futuristischem Elektro wird der Song über "Käthe" beschallt, die sich eine Rakete baut, voll der Elektro-

Punk geht bei "110" ab. Ein bisschen bemüht klingen Textzei- len wie "Sie ist eine heiße Puppe, er isst gern Kartoffelsuppe" oder "Ich würd' gern ein Lied schreiben, das ‚Nutten und Koks' heißt", dafür gibt's dann das toll-minimalistische "Berühr mich nicht" und einen sonnig-hippiesken Hidden Track ganz am Ende. Macht viel Spaß! (to)

KULTUR BUCH

Lust und Laster Anfang des 20 Jahrhunderts

Kulturgeschichte mit Wolfgang Kemp und Christopher Isherwood

Coverfoto von Wolfgang Kemps Buch Foreign Affairs
Coverfoto von Wolfgang
Kemps Buch Foreign
Affairs

Die Kapitulation zuerst: alle die beschriebenen "Abenteuer einiger Engländer in Deutschland 1900 - 1947", die Wolfgang Kemp für sein Buch "Foreign Affairs" ge- sammelt hat, gleichermaßen zu würdigen, soll erst gar nicht ver- sucht werden. Zu unterschiedlich sind die Charaktere und die Be- weggründe für ihre Besuche, vor allem aber die zeitgeschichtlichen Hintergründe in einer Phase di- verser kultureller Umbrüche und zweier Weltkriege. Trotzdem ist es ungemein spannend, den Spu- ren der zahlreichen prominenten Literaten zu folgen, die in diesem Buch vertreten sind. Uns sollen hier vor allem drei Personen in- teressieren: W.H. Auden, Stephen Spender und Christopher Isher- wood. Das "spezielle persönliche Anliegen" für ihre Deutschland- schwärmerei in der Zeit von 1928-33 war zweifelsfrei das, was Isherwood mit "Berlin meant

Boys" umschrieb und Auden "buggers daydream" nannte. Für homosexuelle Engländer war das Deutschland der Weimarer Repu- blik, vor allem Berlin, das Para- dies. Stephen Spender notierte in sein Tagebuch bei seiner An- kunft in Hamburg 1929: "Now I shall begin to live". Der "nackte Deutsche", der sonnenanbetende Körperkultler war für die prüden Engländer eine neue Welt. Hinzu kam die Verfügbarkeit stämmiger Jungen aus dem Arbeitermilieu, die ihrem Ideal des "starken Mannes" in einem Ausmaße ent- sprach, dass sie Listen führten, um sich an ihre "boys had" zu er- innern. Mit den Jahren wurden die Literaten realistischer, die Beziehungen stabiler - und auf- zeichnungswürdig. Spender hielt seine Freundschaft mit Herbert List in seinem Roman "The Temple" fest, Isherwood kam zu Weltruhm mit seinen "Berlin

Stories" (die Vorlage zum Film "Cabaret"), und Auden schrieb etliche seiner wichtigsten Ge- dichte in oder mit Bezug auf seine Zeit in Berlin. Das tat er übrigens auch in deutscher Sprache, wenn auch nicht immer für den Ge- schmack der literarischen Bour- geoisie: "Er hat zwei nette Eier / Ein fein Schwanz auch dazu / Wenn wir ins Bett uns liegen / Dann gibt es da kein Ruh / Und alle Art von Küssen / Kann er und blasen gut / Wenn ich bin wegge- fahren / Hab ich geweint vor Wut."

"Löwen und Schatten" - Jugenderinnerungen von Christopher Isherwood

Von Christopher Isherwood er- schien ebenfalls "Löwen und Schatten", quasi die Vorgeschichte zu seiner Zeit in Deutschland, die er in "Foreign Affairs" be- schreibt. Die geschliffen formu- lierten Jugenderinnerungen an seine Schul- und Collegezeit in Cambridge und London, lesen sich wie ein Roman, in dem es viel um die Entstehung von Lite- ratur geht und wo seine späteren Berlin-Kumpels Spender (als Stephen Savage) und W.H. Auden (als Hugh Weston) bereits tref- fend porträtiert werden. Die ideale literarische Ergänzung zu Kemps Kulturgeschichte! (rgk)

Wolfgang Kemp, Foreign Affairs. geb., 384 Seiten., 24,90 EUR, erschienen bei Hanser

Christopher Isherwood, Löwen und Schatten. Eine englische Jugend in den zwanziger Jahren. geb., 316 Seiten, 25 EUR, bei Berenberg.

Die Außenseiterfreundschaft

Lesung mit Andreas Steinhöfel

Foto: Joachim Boepple
Foto: Joachim Boepple

Schwule Autoren müssen nicht zwangsläufig schwule Geschich- ten erzählen. Andreas Steinhöfel zum Beispiel; dafür gilt er als der erfolgreichste deutsche Kinder- und Jugendbuchautor. Zuletzt wurde sein Roman "Rico, Oscar und die Tieferschatten" auf der Frankfurter Buchmesse 2009 mit dem Jugendliteraturpreis in der Sparte Kinderbuch ausgezeich- net. Der Roman beschreibt die wunderbare Freundschaft der beiden Außenseiter-Kids Rico und Oscar, Kritiker jubeln wie im Literaturanzeiger: "Steinhöfel legt Rico so hinreißende Worte in den Mund, dass es fast wehtut,

und man sich auch als Erwachse- ner an mancher Stelle fragt, ob es nur Lachtränen sind, die man sich da gerade verstohlen von der Wange wischt." Steinhöfel liest aus "Rico" und stellt als be- sonderes Special seinen noch unveröffentlichten, ersten Er- wachsenenroman vor. (bjö)

Do, 6.5., 19 Uhr, Lesung mit Andreas Stein- höfel, Leibnitz Schule (über der Cafeteria), Brandsbornstr. 11, Offenbach. Präsentiert vom Buchladen am Markt und als Benefiz für die AIDS-Hilfe Offenbach. Tickets 7 EUR (erm. 3 EUR) im Buchladen am Markt (069- 883333) oder bei der AIDS-Hilfe OF (069-

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KULTUR FILM

Zwischen Glaube und Leidenschaft

"Du sollst nicht lieben" von Haim Tabakman

Foto: Salzgeber
Foto: Salzgeber

Aaron Fleischman (Zohar Strauss) hat die Metzgerei seines Vaters geerbt. Als Aushilfe stellt er den jungen Ezri (der israelische Shootingstar Ran Danker) ein, wie er selbst, ein orthodoxer Jude. Ezri eilt der Ruf voraus, er sei ein Sünder, weil er sich mit anderen Männern einlasse. Aaron ignoriert nicht nur die Gerüchte, die in seinem Viertel in Jerusalem aufkommen, der Familienvater merkt plötz- lich sogar, dass er mit seinem bisherigen Leben unzufrieden war. Zaghaft lässt er sich auf die Annäherungen Ezris ein. Das Setting von Haim Tabakmans Film ist ungewöhnlich - sowohl kulturell als auch religiös. Doch dieser Exotenbonus allein macht aus seinem Film noch keinen Garant für großes Kino. Allzu konventionell ist die Geschichte geraten, die dahinter steckt, allzu gemächlich ist zudem die Story entwickelt. Deswegen macht sich leider schnell Langeweile breit. (fb)

Du sollst nicht lieben, ISR/F/D 2009, 90 Min., Regie: Haim Tabakman, mit: Zohar Strauss, Ran Danker, u.a., Kinostart:

20. Mai, in Frankfurt von Do, 27.5. - Mi, 2.6. im Mal Seh'n Kino, Adlerflychtstr. 6.

Cinemaxx Filmnächte

"Unterwegs mit Kathy K." und "Ich, Tomek"

Eine verrückte, lesbisch ange- hauchte Indie-Komödie und ein Stricher-Drama sind die Gay-Fil- me des Filmverleihs Salzgeber in den Cinemaxx-Kinos. In "Unter- wegs mit Kathy K." bricht die frustrierte Mutter Anora aus ih- rem tristen Kleinstadtleben aus; als ihr Mann von Anoras Affaire zur neuen Nachbarin Imogene, einer "Kathy K."-Kosmetik-Vertre- terin, erfährt, kommt es zum Eklat; die beiden Frauen flüchten in

erfährt, kommt es zum Eklat; die beiden Frauen flüchten in Imogenes violettfarbenen Wagen durch die Südstaaten.

Imogenes violettfarbenen Wagen durch die Südstaaten. Auf den lesbischwulen Filmfestivals kam "Unterwegs mit Kathy K." gut

Fotos: Salzgeber
Fotos: Salzgeber

an. Die Hauptrolle spielt Laura Harring aus "Mullholland Drive". Die polnisch-deutsche Produk- tion "Ich, Tomek" widmet sich

hingegen einem weitaus schwere- ren Thema: der junge Tomek ge- rät in einer Discothek an den Zu- hälter Borys und droht im Sumpf aus Prostitution und Gewalt unter- zugehen. (bjö)

"Unterwegs mit Kathy K." läuft am Sa, 15.5. in Stuttgart, Fr, 21.5. in Mannheim und So, 23.5. in Offenbach. "Ich, Tomek" läuft am So, 16.5. in Offenbach, Fr, 21.5. in Stuttgart und Fr, 28.5. in Mannheim, jeweils 20 Uhr (Mann- heim 20:15 Uhr) im örtlichen Cinemaxx-Kino.

Mein Leben, mein Sound, meine Frankfurter Sparkasse

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DVD-Tipps

Foto: Edition Salzgeber
Foto: Edition Salzgeber

Rock Haven

Der strenggläubige Brady zieht mit seiner Mutter ins kalifor- nische Rock Haven. Hier am Pazifik fühlt der 18-Jährige sich Gott noch näher, doch in Gestalt des unverschämt hübschen Nachbarsjungen Clifford lauert eher die Versu- chung. Die erste große Liebe mit seiner Vorstellung von Christentum unter einen Hut zu bringen, ist für Brady gar

nicht so leicht

- Trotz traumhafter Meereskulisse und zwei

Schnuckeln in den Hauptrollen holpert diese Coming-out- Geschichte ein wenig vor sich hin, was leider auch ihre Glaubwürdigkeit etwas einschränkt. (to) Rock Haven, USA 2007, Buch und Regie: David Lewis, OmU, Edition Salzgeber

Foto: Pro-Fun Media
Foto: Pro-Fun Media

Redwoods

Zwei Jahre nach "Rock Haven" zog Regisseur David Lewis von der Küste in die "Redwoods". So richtig glatt läuft es nach sieben Jahren nicht mehr in der Beziehung von Everett - gut, dass Partner Miles mal für eine Woche mit dem gemeinsamen Sohn Billy zu den Schwiegereltern verschwindet. Doch mit der ersehnten Ruhe ist es Essig, als der hübsche Schriftsteller Chase in die kleine Stadt zieht. Die reichlich schlüpfenden Schmetterlinge lassen sich schon bald nicht mehr bändigen. - Ganz große, bitter- süße Romantik passend zu aufkeimenden Frühlingsgefühlen vor malerischer Waldkulisse. (to) Redwoods, USA 2009, Buch und Regie: David Lewis, OmU, Pro-Fun Media

Foto: CMV Laservision
Foto: CMV Laservision

Crutch

Den Kummer über ihren treulosen Ehemann, der schon lange mit einer Anderen zusammenlebt, ertränkt Davids Mutter konsequent in Alkohol. Zunehmend muss der 16-Jäh- rige Verantwortung für die Familie übernehmen. Eine will- kommene Abwechslung bietet ihm die Schauspielklasse. Er stürzt sich kopfüber in eine Affäre mit seinem umschwärmten Lehrer Kenny, in der Drogen eine nicht unbedeutende Rolle einnehmen. David muss sich schließlich seiner Abhängigkeit stellen. - Nicht ganz pflegeleichter Low-Budget-Film nach einer wahren Geschichte. (to) Crutch, USA 2004, Regie:

Rob Moretti, OmU, CMV Laservision

Der Außenseiter

Werner Schroeter ist gestorben

Foto: TeddyAwards/Norbert Bach
Foto: TeddyAwards/Norbert Bach

Der deutsche Experimentalfilmer, Theater- und Opernregisseur Werner Schroeter ist am 12. April 2010 an seiner Krebserkrankung gestorben. Noch im Februar nahm Schroeter in Berlin an der Verleihung des Teddy Awards für sein Lebens- werk bestehend aus 40 Filmen und mehr als 70 Theaterinszenierungen teil. Sein ehemaliger Freund Rosa von Praunheim beschreibt den gebürtigen Heidelberger in einem öffentlichen Liebesbrief als "großen Außenseiter des deut- schen Films und der Theaterbühne", der viele "mit seinem Wissen und beißenden Humor" bezaubert hat. "Trotz aller Konkurrenz bleibt mir die Erinnerung an unsere gemeinsame Jugend", erinnert sich von Praunheim weiter. "Es ist die Erinnerung an eine Zeit, die nicht so konservativ ist wie heute, in der das Publikum unsere Provokationen liebte und uns nicht zwang, elegante Produktionen zu drehen". Das Schwule Museum Berlin zeigt noch bis 28. Juni die Ausstellung "Maria, Magdalena und all die anderen" als Hommage an Schroeter. Seine ehemalige Kamerafrau Efi Mikesch steht kurz vor der Vollendung ihres Dokumentarfilms über den Ausnahmeregisseur. (bjö)

ehemalige Kamerafrau Efi Mikesch steht kurz vor der Vollendung ihres Dokumentarfilms über den Ausnahmeregisseur. (bjö)

Fotos: bhcc

SZENE ❚ FRANKFURT ❚ SOCIETY
SZENE ❚ FRANKFURT ❚ SOCIETY
Queens in the Kitchen Jubiläumsessen und Livegesang mit Babsi, Crystel und Alessandro
Queens in the Kitchen
Jubiläumsessen und Livegesang mit Babsi, Crystel und Alessandro

Nach elf unglaublichen Homestories und tollen Gastgebern ließen wir uns zum großen Ein- jährigen von einem ganz besonderen Freund die Ei- und Tonleiter raufjagen und nebenbei noch erklären, wie man(n) eine Auster rich- tig ausschleckt! Klappe - die Zwölfte, mit Alessandro Uddin!

Guten Schlürf!

Wir hatten ja schon so einige Wohnungen in Frankfurt besichtigt, aber Alessandro brachte uns nicht nur zum Staunen, Schwitzen und Stöhnen, sondern auch zum Schlürfen! Dies praktizierte Crystel zuletzt als Teenie (ein so- genannter heterosexueller Ausrutscher) und Babsi zuletzt im Yogakurs bei der Übung "tropfende Schatulle"! Auf dem Tisch erwar- teten uns ein Augenschmaus an Dekokunst und eine Schale mit feinsten Austern, Zitro- nen und Zwiebelsoße. Der leidenschaftliche Hobby-Koch Alessandro schlitterte über das Parkett und kredenzte uns nicht nur fünf ver- schiedene Champagnersorten (Lieblingssorte:

Duval de Roy), sondern lehrte uns auch die perfekte Art des Austernsaugens. Auch wenn wir beide beim Anblick dieses süßen Künst- lers lieber etwas anderes ausgesaugt hätten, verinnerlichten wir, in der Hoffnung eine

hätten, verinnerlichten wir, in der Hoffnung eine 22 MAI 2010 Perle zu ergattern, das glitschige Meeres-

22

hätten, verinnerlichten wir, in der Hoffnung eine 22 MAI 2010 Perle zu ergattern, das glitschige Meeres-

MAI 2010

Perle zu ergattern, das glitschige Meeres- getier.

Über den Dächern Frankfurts

Nachdem wir uns gegenseitig die Fisch- fleischreste aus den Zahnzwischenräumen pulten, ging die Cox mal eben auf die 10 qm große Dachterrasse mit Skylineblick und ver- abschiedete ihre Zwiebelsoße, während Frau Heart mit Alessandro in dessen Küche die größten Schwänze Frankfurts bearbeitete. Alessandro bereitete King Prawns zu und wurde nebenbei von Babsi zu seinen ver- schiedenen Projekten befragt. Er ist nämlich nicht nur Luckystar-Gewinner '06 und davor "Popstars"-Teilnehmer, sondern mittlerweile mit "Bitteschön-Entertainent" auch sein eige- ner Boss. Eine Agentur im Aufbau, bei der er als Geschäftsführer, Moderator, Tanz- und Gesangslehrer fungiert. Bei so viel Eigeninitiative, drehten sich nicht nur die Schwänze in der Pfanne blitz- schnell, sondern auch Babsis Homo-Hormone. Zurück am rustikalen Tisch lieferte Alessandro den Queens endlich mal Kings, die uns die Sprache verschlugen. Er hat eben nicht nur Taktgefühl, sondern auch die richtige Schärfe!

Everybody sing NOW!

Wie bei uns Grazien scheinen sich in Ales- sandro multiple Persönlichkeiten zu vereini- gen - zumindest musikalisch betrachtet. Manchmal ist er Rocker, manchmal Chanso- nier, manchmal Popper - aber immer mit großem Star-Appeal! Das beweist der Halb- Nepalese/Bangladescher seit Januar mit seiner 5-köpfigen Band "Alessandro & the Stereo- tonics", die mit Coverversionen und Eigen- interpretationen nicht zuletzt seit ihrem

und Eigen- interpretationen nicht zuletzt seit ihrem grandios umjubelten Konzert im Pulse senk- recht

grandios umjubelten Konzert im Pulse senk- recht durchstarten und uns auch aus opti- schen Gründen das Gleichgewicht in unseren High-Heels verlieren ließen. Apropos Musik:

bevor wir zum Dessert eine köstliche Pana Cotta mit Erdbeeren genießen durften, ging es ran an die Playstation und ans Singstar- Micro, um im Wettstreit gegen Alessandro bei Tinas "What's love got to do" und Madon- nas "Papa, don't preach" so richtig abzuka-

cken! Tja, im Gegensatz zu unserem Popstar, werden wir wohl noch lange auf einen Platten-

Wir sagen "Thank

vertrag warten müssen

you for the music" und tausend Küsschen für einen fantastischen Jubiläumsabend mit Alessandro Uddin.

Checkt crystelcox.de und babsi-heart.de und die Qitk- Videos auf Youtube

SZENE FRANKFURT KOLUMNE

Gabbing about

Fünf Fragen an Federico Maniscalco vom CK Studio

about Fünf Fragen an Federico Maniscalco vom CK Studio 1 Bevor du in den CK Club

1 Bevor du in den CK Club gekommen bist, war Hip- Hop und Breakdance deine

Welt. Jetzt schlägt dein Herz für House - werden wir dich in Zu-

kunft auch wieder als Tänzer er- leben, oder eher als House-DJ?

(lacht) Naja, wohl eher als DJ.

Tanzen und HipHop war, als ich noch jünger war, mit 16 oder so. Das mache ich heute nicht mehr.

2 Wie hast du deinen

Freund Carmelo kennen

gelernt? Ich habe ihn

als Gast in dem Lokal kennenge- lernt, in dem ich als Kellner gear- beitet habe. Ich habe ihn mehr- fach bobachtet und - es hört sich jetzt kitschig an - es war Liebe auf den ersten Blick.

3 Die Wochenenden ver- bringst du im CK Studio - wie sieht dein Ausgleich

aus? Treibst du Sport (wenn ja welchen) und wo trifft man dich, wenn du nicht im CK Studio bist? Ich trainiere jeden Tag im Fitness-Studio um für die hei- ßen Wochenenden im CK fit zu

bleiben. Ansonsten ist ein Kino- abend mit meinem Schatz der perfekte Ausgleich.

4 Wie war dein erstes

Mal? Mein erstes Mal

war am 3. Oktober 2009.

Ich war total aufgeregt, wie ich es

schaffe, ca. 800 Leute in Extase zu bringen. Hat aber gut geklappt und deshalb hört man mich seit- dem regelmäßig als DJ im CK.

5 Was magst du an Frank-

furt - was geht dir auf die

Nerven? Die Stadt

Frankfurt finde ich super, Was nervig ist, ist, dass unter der

Woche ab Mitternacht alles wie ausgestorben scheint.

Vita: Federico Maniscalco (geb. am 14.9.1988 in Talicozzo, Itali- en) lebt seit fünf Jahren in Frank- furt. Er ist ausgebildeter Restau- rantfachmann und bereichert zusammen mit Carmelo Cosentino und Christian Krenmayr seit Mai 2009 mit dem CK Studio die Frankfurter Szene.

bereichert zusammen mit Carmelo Cosentino und Christian Krenmayr seit Mai 2009 mit dem CK Studio die
bereichert zusammen mit Carmelo Cosentino und Christian Krenmayr seit Mai 2009 mit dem CK Studio die
bereichert zusammen mit Carmelo Cosentino und Christian Krenmayr seit Mai 2009 mit dem CK Studio die
bereichert zusammen mit Carmelo Cosentino und Christian Krenmayr seit Mai 2009 mit dem CK Studio die
bereichert zusammen mit Carmelo Cosentino und Christian Krenmayr seit Mai 2009 mit dem CK Studio die
bereichert zusammen mit Carmelo Cosentino und Christian Krenmayr seit Mai 2009 mit dem CK Studio die
bereichert zusammen mit Carmelo Cosentino und Christian Krenmayr seit Mai 2009 mit dem CK Studio die
SZENE ❚ FRANKFURT ❚ KULTUR
SZENE ❚ FRANKFURT ❚ KULTUR

Ringen in der Holzarena

"P.A.D." von Fabrice Mazliah und Ioannis Mantafouis

Zwei Tänzer sitzen nebeneinander auf dem Boden, der Blick starr nach vorne gerichtet. Sie sitzen in einer Art Arena-Kiste aus vier ca. vier Meter langen, 150 cm hohen Holz- wänden, umrundet vom Publikum, das an den vier Seiten der Kiste Platz nimmt. Fabrice Mazliah sitzt im Schneidersitz, Ioannis Mantafouis mit aufgestelltem Bein, beide in Jogginghosen, Hoodies und Turnschuhen, noch regungslos. Es vergeht gut eine Stunde, bis die beiden sich in der gleichen Position, aber in vertauschten Rollen, wiederfinden werden. In der Zwischenzeit füllen die beiden den Raum der Holzkiste. Erst vorsichtig verharrend, dann immer bewegter kämpfen sie aneinander, miteinander, umeinander. Sie setzen ihre Körper wie Werkzeuge ein, spielen mit ihrer Kleidung und erschaffen eine Reihe kraftvoller, meist sinnlicher, aber auch ironisch-komischer Bilder mit verblüffend-verwirrenden Blickwinkeln. Sie kleben aneinander und stoßen sich ab, prallen rücksichtslos wie Kugeln eines Flipperspiels gegen sich und die Holzwände. Alles ist Beobachten, Vertrauen, Lauern, und Reagieren, so intensiv inszeniert, dass es ohne einen Ton Musik auskommt. Zu hören sind nur die Rhythmen der Bewegungen und das Atmen der Tänzer. "P.A.D." wurde 2007 als Auftragsarbeit des Athens Festivals und der Forsythe Company von Fabrice Mazliah und Ioannis Mantafouis entwickelt und war bisher nur ein Mal in Frankfurt zu sehen. (bjö)

und war bisher nur ein Mal in Frankfurt zu sehen. (bjö) Do, 20.5. - So, 23.5.,

Do, 20.5. - So, 23.5., 21 Uhr, Frankfurt LAB, Schmidtstr. 12, Frankfurt. 16 EUR, TheForsytheCompany.com

Die Wahrheit!

John Jasperse und The Forsythe Company

Foto: Sylvia Dittrich
Foto: Sylvia Dittrich

Für die Uraufführung des abendfüllenden Stückes "Truth, Re- vised Histories, Wishful Thinking And Flat Out Lies" von John Jasperse gab es im Festspielhaus Hellerau viel Beifall. Es handelt sich um eine Auftragsarbeit der Forsythe Company in Koproduk- tion mit der John Jasperse Company, unterstützt durch Joyce Theater´s Stephen and Cathy Weinroth Fund for New York und The Walker Art Center, Minneapolis, Minnesota. Laut Programm wollte Jasperse "die oftmals fließenden Grenzen zwischen Fanta- sie und Realität" ergründen. "Eine Collage aus unterschiedlichen Tanz-, Performance- und Musikstilen oszilliert zwischen Ernst und Ironie", heißt es. Dabei erzählt Jasperse mit viel Witz, aber auch bitterem Ernst von Sehnsüchten und dem tatsächlichen Handeln seiner Protagonisten. Musik vom Band von Stars wie Prince oder Barry White machen den Abend zudem zu einem Ohrenschmaus. Auch die Kammermusik von Hahn Rowe für ein Streichensemble unterstützt die Wirkung der Tanzsprache von Jasperse bestens. (los)

Mi, 5.5. - So, 9.5., 20 Uhr, Bockenheimer Depot, Carlo-Schmid-Platz 1, Frankfurt. Ab 27 EUR

24

Depot, Carlo-Schmid-Platz 1, Frankfurt. Ab 27 EUR 24 MAI 2010 Dark Matters - Kidd Pivott Europa-Premiere

MAI 2010

Dark Matters - Kidd Pivott

Europa-Premiere der neuen Tanzkompanie im Mousonturm

Foto: Dean Buscher
Foto: Dean Buscher

Unter Leitung der international erfolgreichen, kanadischen Choreo- grafin Crystal Pite arbeitet seit Frühjahr 2010 die neue Tanzkompanie KIDD Pivot Frankfurt am Künstlerhaus Mousonturm. Nachdem 1997 das renommierte S.O.A.P. Dance Theatre den Kürzungen des Kulturetats zum Opfer fiel, will der Mousonturm mit Unterstützung durch den Gemeinnützigen Kulturfond Frankfurt an frühere Erfolge anknüpfen. Crystal Pite ist ehemalige Tänzerin des Ballett Frankfurt und unter anderem als Choreografin für das Nederlands Dans Theater tätig. Jetzt feiert das neue Ensemble Premiere mit dem Stück "Dark Matters". Pites neueste Arbeit liegt die mächtige und ergreifende Dunkelheit des Universums zu Grunde. Sie entstand aus der Neugier und der Faszination für diese unsichtbaren Kräfte, die Körper und Geist mani- pulieren und präsentiert sechs außergewöhnliche Tänzer und eine umwerfende Bühnenmusik von Owen Belton, mit dem Pite eine langjährige künstlerische Zusammenarbeit verbindet. Das Porträt über das Unbekannte zeichnet sich durch großes szenisches Gespür, einen feinen Sinn für Humor und Phantasie aus. (los)

Do, 6.5. - So, 9.5., 21 Uhr, Mousonturm, Waldschmidtstraße 4, Frankfurt. Ab 17 EUR, die Premiere am 6.5. ist bereits ausverkauft

Foto: Evie Filaktou
Foto: Evie Filaktou

Edith Schröder Superstar

Die Castingshow mit Ades Zabel

Foto: Jörn Hartmann
Foto: Jörn Hartmann

Aus aktuellem Anlass und wegen des großen Erfolges gut für Nach- holtermine: Berlins glamouröseste Hartz IV-Empfängerin Edith (52), gewitzte Hausfrau mit Hang zu Alkoholismus und Pfandflaschen- diebstahl, ist der wahre Superstar, auf den Deutschland wartet - bloß, sie weiß es selbst noch nicht. Erst als ihre Freundinnen Jutta Hart- mann und Biggy van Blond beschließen, Edith bei Superstar-Macher Pieter Polen anzumelden, nimmt das Schicksal seinen unausweich- lichen Lauf

Fr, 14.5. + Sa, 15.5., 20:30 Uhr, Gallus Theater, Kleyerstr. 15, Frankfurt.18 EUR. Wir verlo- sen Tickets - schnell auf AktionLeser geblättert!

Promitipp

Bernd Ochs, Radio SUB-Moderator, Leiter der Frankfurter Regionalgruppe des Eurovision Clubs Germany und führende Instanz in Eurovisionsfragen, empfiehlt:

Der Wonnemonat Mai steht bei mir für möglichst viele Feiertage, für blühende Natur und natürlich

Der Wonnemonat Mai steht bei mir für möglichst viele Feiertage, für blühende Natur und natürlich an vorderster Stelle für den Eurovision Song Contest. Und die Partys in Frankfurt zu dem Event am 29.05. sind allesamt zu empfehlen. Im Pulse führt bei- spielsweise meine Freundin Babsi Heart durch einen bunten Abend mit viel Insiderwissen und Live- schalte nach Oslo. Aber auch im Stammlokal der Grand Prix Fans, dem Switchboard oder im Schwejk, kann man mitfiebern und mitvoten. Egal wie, überall drücken wir Lena die Daumen. Love oh Love

Pramila Chenchanna Projektionista in der Piper Lounge Die in Berlin geborene Wahlfrankfurterin studierte in Rotterdam

Pramila Chenchanna

Projektionista in der Piper Lounge

Die in Berlin geborene Wahlfrankfurterin studierte in Rotterdam Jazzgesang. Neben Improvisationsfreude hat sie eine ausgesprochen vielfältig einsetzbare, jazzig warme Stimme, die in ihren Facetten verzaubert. Ihr aktuelles Projekt "Projektionista", eine Mischung aus Jazz, Elektro & Experimental, entstand mit den DJs Ebony Prince und Audio Drop.

Di, 4.5., 19:30 Uhr, Piper Lounge, Bleichstr. 38a, Frankfurt. Eintritt frei

Foto: Barbara Aumüller
Foto: Barbara Aumüller

Billy Budd

Men only in der Oper

Der homosexuelle Komponist Benjamin Britten schrieb sein Werk ausschließlich für Männerstimmen, da sich die Handlung während des englisch-französischen Seekriegs 1797 an Bord eines Kriegsschiffs abspielt: Der "hübsche Matrose" Billy Budd verkörpert das Gute, ist allseits beliebt uns stirbt für König, Kapitän und Vaterland.

Ab So, 9.5., 18 Uhr, Wiederaufnahme, Oper, Untermainanlage 11, Frankfurt. Ab 12 EUR

Foto: Dominik Mentzos
Foto: Dominik Mentzos

I don't believe in outer space

Noch ein Forsythe im Depot

Wer sich jetzt freut, sich endlich mal etwas Konkretes unter einem Forsythe-Titel vorstellen zu können (wenn es schon mal einen gibt), der kann schon vor Beginn der Vorstellung durch kleine Gucklöcher die groteske Installation beäugen, um sich anschließend mit einer Choreographie auseinanderzusetzen, die an den Punkt vor der Vorfreude zurückführt.

Fr, 14.5. - Mo, 17.5., 19 Uhr, Bockenheimer Depot, Frankfurt. Ab 27 EUR

"Ein Kessel Tuntes" Randgruppen, die die Welt nicht braucht Von wem könnte man wohl besser

"Ein Kessel Tuntes"

Randgruppen, die die Welt nicht braucht

Von wem könnte man wohl besser das Diskriminieren im Alltag lernen, als von einer Randgruppe, die weiß, wie's geht? Ein Abend der "Homoristen", nicht nur für, sondern auch gegen notorisches Gutmenschentum sowie alle, die sich einmal besser als andere fühlen möchten und dabei auch noch lachen wollen.

Do, 27.5., 20 Uhr (Einlass 19:30 Uhr), Bäppis Theatrallalla, Friedberger Landstr. 296, Frankfurt. Ab 15 EUR

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Foto: Schreiline-Orgateam

SZENE ❚ FRANKFURT ❚ KULTUR
SZENE ❚ FRANKFURT ❚ KULTUR
Schreiline in der Skyline Das schwul-lesbisches Chörefestival 2010
Schreiline
in der Skyline
Das schwul-lesbisches Chörefestival 2010

Bereits zum zweiten Mal ist Frankfurt der Austragungsort für das Wettsingen lesbisch- schwuler Chöre. Zur Schreiline 2010 werden Anfang Juni über 300 Sängerinnen und Sän- ger aus 14 Chören Süddeutschlands und Bern nach Frankfurt kommen. Sie treffen sich seit über einem Jahrzehnt alle zwei Jahre in einer ihrer Heimatstädte. Im Mittel- punkt dieses Festivals stehen, neben einem gemeinsamen Straßensingen und Work- shops, die beiden Konzerte im Saalbau, Titus-Forum des NordWestZentrums. Hier präsentiert sich, verteilt auf zwei Abende, jeder Chor in jeweils einer Viertelstunde mit den Highlights seines Repertoires. Organi- siert wird das Festival von den Frankfurter Chören DonnAcappella, den Liederlichen Lesben und den Mainsirenen.

gab Magazin: Um was geht es euch bei ei- nem schwul-lesbischen Chorfestival? Orgateam: Das Publikum besteht zwar hauptsächlich aus den Chören selbst, aber auch aus deren Fangemeinden und Interes- sierten. Von daher richtet es sich auch an die Öffentlichkeit. Spätestens beim Straßensin- gen am Samstag wird es öffentlich. An ver- schiedenen Punkten der Innenstadt geben je- weils zwei Chöre kleine Open-Air-Konzerte;

Treffpunkt aller Chöre ist dann die Hauptwa- che, wo alle gemeinsam die eigens zu diesem Anlass komponierte Hymne des Festivals darbieten. Ansonsten ist aber auch der Ge- danke des Networking dabei, um sich auszu- tauschen, neue Impulse zu sammeln und Kontakte zu pflegen für zukünftige gemein- same Projekte. Man singt ja immer seltener klassisch vom Notenblatt, sondern bietet zu- nehmend mehr Abwechslung in Choreogra- phie und Performance. Von daher ist es inspirierend, die Ideen der Anderen zu sehen.

gab Magazin: Leistet schwul-lesbisches Chorsingen Aufklärungsarbeit über das Leben in der Community? Orgateam: Die Berührung mit den Heteros, gerade außerhalb großer Städte, ist oft span- nend. Auf anderen Festivals mit heterosexu- ellen Chören wurde der Auftritt der Liederli- chen Lesben zum Beispiel als Werbegag gehalten, man erkundigte sich ungläubig, ob denn alle tatsächlich lesbisch seien. Die Inhalte der Stücke sind ja auch sehr unter- haltsam. Die Leute lachen gerne über die Ereignisse im Homo-Alltag, das baut homo- phobe Barrieren ab.

gab Magazin: Warum ist ein Chor schwul

oder lesbisch? Geht es hier um Musik oder um sexuelle Orientierung? Orgateam: Bei unserem Festival nimmt ein gemischter Herrenchor aus Saarbrücken teil, wir sind da sehr offen, wir grenzen keine Chöre aus, die nicht "sortenrein" sind. Wir transportieren bestimmte Inhalte; die The- men drehen sich schon oft um das schwul- lesbische Lebensgefühl - um das glaubhaft vertreten zu können, muss man es leben. Eine heterosexuelle "Unterwanderung" würde den Charakter eines Homo-Chores auch irgendwie verändern. Aber natürlich ist es schon ein blödes Gefühl, wenn man Heteros den Wunsch bei uns mitzusingen aus- schlägt.

gab Magazin: Wir wünschen euch viel Er- folg für das Event, habt ihr einen besonderen Wunsch für das Projekt? Orgateam: Wir wünschen uns vor allem noch viele Meldungen bei der Bettenbörse, denn es gibt noch viele SängerInnen unter- zubringen und zu beherbergen.

Fr, 4. Juni + Sa 5. Juni, TitusForum, Walter-Möller-Platz 2, Frankfurt NordWestZentrum, 15 EUR. Wir verlosen Tickets - schnell auf AktionLeser geblättert! Checkt auch schrei- line.de , auch mit Infos zur Bettenbörse.

 

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Ecke Berger Straße / Schopenhauerstraße 5 U-Bahnstation 'Höhenstraße' · 60316 Frankfurt am Main · Telefon 069 - 43 25 00 www.selected-restaurants.com/hue Öffnungszeiten: Täglich von 12:00 bis 14:30 und ab 17:30 auch an Sonn- und Feiertagen

 

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26 MAI 2010  

MAI 2010

 
CAFE • BAR • RESTAURANT Das Griechische Restaurant
CAFE • BAR • RESTAURANT
Das Griechische Restaurant

Luisenstraße 7 • 60316 Frankfurt am Main Telefon 069 / 44 47 96

Mo - So: 16:00 - 23:00 Uhr warme Küche

SZENE FRANKFURT GASTRO

Mann, das hat gut geschmeckt

Mit "Knossos" und "Quattro" auf die Terrasse

Endlich geht es los: Frühlingszeit, heizpilzlose Terrassenwelt, medi- terrane Traumteller und irgendwas, was sich mit Strohhalm trinken lässt. So soll es wieder sein. Was man dazu braucht? Einen guten Griechen und einen guten Italiener, und genau das können wir heute bieten. Seit der Antike bekannt ist das Restaurant "Knossos", das mit seiner guten Lage beim Merianplatz eigentlich genügend Zulauf hat, aber dennoch hier

Erwähnung fin- det, eben weil es dort so lecker ist. Bei ofenwarmem Brot mit Olivenöl studiert man gerne die kreative Spei- sekarte. Die üppige Vorspeisenplatte (9,50 EUR, kalt) bietet würzige und variantenreiche Cremes und Dips, die großartig mit

Salat und Schafs- käse dekoriert und ebenso großartig schmeckend auf einem großen Teller serviert werden. Eine der überraschenden Schöpfungen aus der phantasievollen Knossos-Küche ist beispielsweise das zarte Kalbssteak mit kräftiger Kapern und Artischockensauce und feinen Beilagen (17,50 EUR), die Laune macht, Neues auszuprobieren. Der Chef kümmert sich im Innenraum und auf der Terrasse zur Straße persönlich und seine Gäste - und für den richtigen Tipp bei "Kopf oder Zahl?" bekamen wir noch einen zweiten Ouzo auf Haus.

Einfallsreiche griechische Schöpfungen im "Knossos" Fotos: pez
Einfallsreiche griechische
Schöpfungen im "Knossos"
Fotos: pez

Vom Griechen Knossos zum Ristorante Italiano Quattro

Mit dem "Quattro" hat die Innenstadt einen Italiener, der zentraler nicht gelegen sein könnte. Zwischen der winzigen Gelbehirsch- straße und dem Promi-Arabella-Hotel liegt das von außen eher un- scheinbare Lokal, das im Inneren aber mit großen Räumen, langen weißen Tafeln und bislang Frankfurts größter und schickster Restau-

rant Raucher-Terrasse (siehe Bild) aufwarten kann, Nebenbei: sie ist auch die unverrauchteste. Überaus aufmerksam-freundliche und schicke Kellner mit geschultem Italo-Service beeindrucken die Gäste mit Gewandtheit, Tempo und Höflichkeit zwischen weißen Servietten, Silber und Kristall. Neben der klassisch-deutsch-italieni- schen Küche aus Pasta und Pizza wird viel Wert auf Abwechslung gelegt und so gibt es auch hier bunte Kreationen wie Feldsalat mit Kalmaren (10,50 EUR), Edelfisch carpacchio oder die köstlichen butterweichen Schweinefilets

auf Heidelbeer- Cassis-Sauce, die mit 13,50 EUR

überdies ausge- sprochen günstig sind, gemessen an ihrer fantastischen Qualität. Für die late-birds unter den Essen- gehern ist es erfreulich, dass trotz des zeitigen Feierabends um 23

Uhr auch lange nach Mitternacht noch keine Stühle hochgestellt werden. Einfach freundlich das "Quattro". (pez)

"Quattros" Gartenterrasse, zugleich die bislang schickste Raucherlounge
"Quattros"
Gartenterrasse,
zugleich die bislang
schickste Raucherlounge

Knossos, Luisenstr. 7, Frankfurt Bornheim, Mo - Sa 16 bis 1, So 12 bis 1 Uhr Tel. 069 - 444 796, selected-restaurants.com/Knossos

Quattro, Gelbehirschstr. 12, Franfurt-City, 069 - 293 777, Mo - Sa 11:30 bis 23 Uhr (Küche), quattro-frankfurt.de

Mo - Sa 11:30 bis 23 Uhr (Küche), quattro-frankfurt.de Fürstenbergerstraße 179 · 60322 Frankfurt am Main
Fürstenbergerstraße 179 · 60322 Frankfurt am Main Telefon (069) 56 99 80 80 · www.weinsinn-frankfurt.de
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ÖFFNUNGSZEITEN: MO-DO 14:00–20:00 · FR 11:00–20:00 · SA 10:30–17:00

MAI 2010

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SZENE ❚ FRANKFURT ❚ COMMUNITY
SZENE ❚ FRANKFURT ❚ COMMUNITY

Wie immer sonntags dabei:

Teresa Kästel (re) macht Stimmung im Wäldchen!

Alle in den Wald! Regenbogenarea auf dem Wäldchestag Natürlich darf beim traditionellen Frankfurter
Alle in
den Wald!
Regenbogenarea
auf dem Wäldchestag
Natürlich darf beim traditionellen Frankfurter
Nationalfeiertag im Stadtwald am Oberforst-
haus auch die schwul-lesbische Partyarea von
Pulse und Xtremeties nicht fehlen - auch dies
bereits eine Frankfurter Tradition und wie im-
mer die entspannteste und fröhlichste Fest-
meile. Auf 2.400 qm erwarten euch Festzelt,
Biergarten, Getränkestände, Grillbuden, Lie-
gestühle und allerlei Leckereien. Und natür-
lich das patentierte viertägige Bühnen-und-
Party-Programm, das jeden Tag um 14 Uhr mit
Karaoke mit Steffen Kumm beginnt. Am Sams-
tag sorgt ab 19 Uhr dann DJane Hildegard für
Partystimmung. Sonntags unterhält ab 18 Uhr
die tolle Teresa Kästel & Band und ab 21 Uhr
legt DJane Meggi auf. An Pfingstmontag folgt
das Oktoberfest im Mai (Travestie mit Sophie
Russel, Schlager mit dem DJ-Ötzi-Double Uwe
Engel sowie Schlagerdisco mit Uwe Weiler).
Das Finale am Dienstag bestreitet DJ Julian
Smith, vorher gibt's Discorock mit der Boom
Gang und Live-Soul und Jazz ab 14 Uhr. Na
dann, fröhliches Feiern! (or)
Sa, 22.5 - Di, 25.5., 14-1 Uhr, (Mo + Di bis 24 Uhr), Re-
genbogenarea auf dem Wäldchestag, Isenburger Schneise,
Frankfurt. Eintritt frei
MEHR MACHEN!
MEHR MACHEN!
MEHR MACHEN!

MEHR MACHEN!

TransenTanzen

TransenTanzen Travestieshow und Schaulaufen der Frankfurter Drag-Prominenz von und mit Frau Schulz. So, 2.5., 17 Uhr,

Travestieshow und Schaulaufen der Frankfurter Drag-Prominenz von und mit Frau Schulz.

So, 2.5., 17 Uhr, Luckys LM 27, Schäfergasse 27, Frankfurt. Eintritt frei

Café Karussell

Die Sitte kommt: vom Verhältnis älterer Schwuler zur Polizei - der Frankfurter Kontaktbeamte kommt und stellt seine Arbeit vor.

Di, 4.5., 15 Uhr, Switchboard, Alte Gasse 36 , Frankfurt. Eintritt frei

Du, Mutti

Ideale Gelegenheit fürs Coming Out: beim Muttertagsbrunch zahlst du für deine Mutter nichts extra! Und für den ersten Schock gibt's eine reiche Auswahl an Al-

koholika

Unbedingt reservieren!

So, 9.5., 10-15 Uhr, Pulse Lounge, Bleichstr. 38a, Frankfurt. Brunch 15,50 EUR.

Diskussion AIDS-Hilfe

Nach dem Motto "Über was Sie sich schon immer beklagen wollten, aber bis- her nicht zu sagen wagten" stellen sich Peter Gute vom Infektiologikum der Uni- klinik und Michael Bohl von der AHF den krititschen Anmerkungen des Publikums und der Diskussion.

Di, 11.5., 19:30 Uhr, bASIS, Lenaustr. 38 HH, Frank- furt. Kostenlos

Schlagerparty

Man muss ja nicht gleich dem Beispiel Gittes folgen ("Ich hab die große Liebe verspielt in Monte Carlo"), um zu deut- schem Liedgut Spaß zu haben

Fr, 14.5., 20 Uhr, Monte Carlo, Alte Gasse 34, Frankfurt.

Ladies Takeover Friday

An die 80 Ladies bevölkern regelmäßig den monatlichen Communityabend. Diesmal wird das Monaco in Sachsenhausen geentert.

Fr, 14.5., 20 Uhr, Monaco, Textorstr. 14, Frankfurt. Mehr unter ladies-lounge.org.

XL Night

Fetischparty ohne Dresscodezwang, na- türlich men only!

Sa, 15.5., 22 Uhr, Stall, Stiftstr. 22, Frankfurt.

6 Monate Café Karussell

Lob, Anregungen und Kritik (für schwule Männer ab 60 und Interessierte).

Di, 18.5., 15 Uhr, Switchboard, Alte Gasse 36, Frankfurt. Eintritt frei

Karrieren in der Krise

Vortragsreihe des städtischen Frauenrefe- rates über männliche und weibliche Kar- riere- und Lebensplanung in den Zeiten der Krise und welche Konzepte für eine ausgewogene Balance Erfolg verspre- chend sind. Es sprechen Werner Gross und Brigitta Kreß.

Mi, 19.5. + Mi, 26.5., 19 Uhr, Haus am Dom, Dom- platz 3, Frankfurt. Anmeldung bis zum 15. Mai an werner.schneider@stadt-frankfurt.de

Lesben mit Kinderwusch

Informationsabend (Schwangerschaft, Adoption, Pflege, Rechte der Co-Mutter etc.). Anmeldung erforderlich.

Fr, 28.5., 19:30 Uhr, LIBS, Alte Gasse 38, Frankfurt. 10 EUR

Lucky Star

Wer wird Frankfurts CSD-Star? Die letzte Vorrunde im Frankfurter Song Contest.

Fr, 28.5., 20 Uhr, Luckys LM 27, Schäfergasse 27, Frankfurt. Songlisten unter kumm.de

Pulse 12 Points!

Frankfurts charmanteste Drag-Queen und Grand-Prix-Expertin Babsi Heart macht das Public Viewing des wichtigs- ten schwulen Ereignisses des Jahres zum unvergesslichen Erlebnis.

Sa, 29.5., 21 Uhr, Pulse Lounge, Bleichstr. 38, Frankfurt. Eintritt frei

Main Test

Jeden Montag bietet die AG36 einen HIV- Schnelltest für schwule Männer. Anonym und ohne Voranmeldung, mit Beratung vor Ort.

Mo, 17-19:30 Uhr, Switchboard, Alte Gasse 36, Frankfurt. Testkosten 15 EUR. Mehr unter main- test.de

Hexenclub

Die Szene-After-Hour, jedes Wochenende bei Mutter Charlotte.

Fr + Sa, 23 Uhr, Zur Hex, Elefantengasse 11, Frankfurt.

Chill & Grill

Ab Mai hat die lauschige Außenterrasse des Friends wieder auf und lockt jeden Sonntag mit Kaffee und Kuchen und abends mit großem Barbecue.

sonntags, 15-18 Uhr, Friends, Bleichstr. 46, Frank- furt. BBQ 18,50 EUR

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und abends mit großem Barbecue. sonntags, 15-18 Uhr, Friends, Bleichstr. 46, Frank- furt. BBQ 18,50 EUR

MAI 2010

Tipps

Bear Pride Frankfurt

Preview für Juni

Woof: DJ Martin Rapp ist mit dabei!
Woof: DJ Martin
Rapp ist mit dabei!

Pelzfreunde können sich auf den Sommer freuen: nach dreijähriger Pause gibt es endlich wieder ein eventbepacktes Bären-Wochenende in Frankfurt. Höhepunkte des dreitä- gigen Festivals wird die "Beef" Men only-Party am 4. Juni im CK Studio mit Djs Mike Kelly und Martin Rapp sein sowie die "Mainhattan Bears Night" mit der Wahl zum Mr Bear Frankfurt 2010 im O25 am 5. Juni. Drum herum gibt's täglich Bärensau- na im Golden Gate und in der Ams- terdam Sauna sowie Meet-and-Greet im Lucky's, Schwejk, Friends und LSKH. Das neue Orga-Team der Bear- Pride Frankfurt kommt nicht von den Rhein-Main-Bären, wird aber unter- stützt von der Kölner "Box-Events"- Agentur und deren Michael, der auch Mitorganisator des Kölner "Bear Pride"

ist. Im vergangenen November feierte "Bear Pride Cologne" 25-jähriges Ju- biläum. (bjö) Fr, 4.6. - So, 6.6., Bear Pride Frankfurt, diverse Locations. Infos über bearpride-frankfurt.de

In die Pedale

Fahrradfahren mit dem FVV

Wettkampferfolge bei Turnieren ste- hen nicht bei allen Abteilungen des FVV im Vordergrund - bei den Rad- fahrern zum Beispiel: in den warmen Monaten von April bis Oktober star-

Foto: Granatapfel5000/photocase.com
Foto: Granatapfel5000/photocase.com

tet jeden zweiten Sonntag die bis zu 10 Mann starke von Mitte 30 bis Mitte 40 alte Gruppe zu Tages-Rad- touren auf Radwegen durchs Rhein- Main-Gebiet. "Für mich war die Rad- gruppe eine der Gründe in den FVV einzutreten. Alleine Radfahren ist nicht mein Ding", erzählt Uli, der das Team seit 2001 leitet. Obwohl sich die Radler als "Freizeitsportler ohne

falschen Ehrgeiz" verstehen, geht es hier natürlich auch mehr als ums bloßes Radeln zur nächsten Sonnen- wiese: Ausdauer und Kondition wer- den bei den 50 bis 95 km langen Ausflügen trainiert, die Anforderun- gen reichen von leichten Touren mit geringen Steigungen (wie die Tour nach Seligenstadt am 29 August) bis zu anspruchsvollen, sehr bergigen Fahrten, zum Beispiel nach Königs- stein (18. Juli). Aber auch außerhalb der heimischen Region ist man unter- wegs: über Pfingsten plant die Grup- pe eine zweitägige Tour in mehreren Etappen durchs Ruhrgebiet und schließt sich dafür mit der dortigen Radgruppe "SC Aufruhr" zusammen. "Die haben uns beim X-Mas Turnier angesprochen" erzählt Uli über die gemeinsame Aktion. Auf Anfänger wird immer Rück- sicht genommen, denn die Gruppe stellt sich auf den Schwächsten Fah- rer ein - gemeinsamer Sport und Geselligkeit stehen hier immer im Vordergrund. Interessierte Neulinge sollten sich vor ihrer ersten Tour mit Leiter Uli in Verbindung setzen - Tou- ren, die mit einer Zugfahrt beginnen, können so besser geplant und orga- nisiert werden. (bjö) Radfahren im FVV, Touren von April bis Oktober alle zwei Wochen sonntags. Touren- liste über fvv.org, Abteilung Radfah- ren. Infos Ansprechpartner Uli unter fvv-radfahren@fvv.org

MEHR SOMMER!
MEHR SOMMER!
MEHR SOMMER!

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So, 30.5.

Schäfergassenfest

entfällt

Wegen Terminkollisionen muss das Schäfergassenfest 2010 leider ent- fallen (gab Magazin berichtete)

So, 6.6.

Sommerfest

der AIDS-Hilfe

Mit Showbühne, DJs und dem be- rühmten Switch-Kuchenbüffet in der ALten Gasse

Mo, 7.6.

Ein Schiff namens Linda

in der ALten Gasse Mo, 7.6. Ein Schiff namens Linda Kapitän Linda und die Schwejk-Ma- trosen

Kapitän Linda und die Schwejk-Ma- trosen - wir verlosen Tickets, schnell auf Aktion-Leser geblättert!

Sa, 26.6. + So, 27.6.

Jedefrau Fußballturnier

Xtremeties präsentieren das Turnier!

Fr, 16.7.-So, 18.7.

CSD Frankfurt

Demo-Parade und drei Tage Showprogramm auf der Konsti - das Highlight!

Sa, 30.7.

Xtremeties Partyboot

Auf dem Main mit Claudi und den Girls

Mo, 2.8.,

Lucky's Mainpatrouille

Klabauterfrau Tina Tannert hält die Matrosen auf Trapp!

So, 8.8.,

FVV-Sommerfest

Schon jetzt die Handtaschen ge- schmeidig machen für den Schwan- heimer Waldspielplatz!

Fr, 27.8. - So, 29.8.,

Regenbogenufer zum Museumsuferfest

Live-Musik und Party-DJs am Main- ufer, präsentiert von Xtremeties und Pulse

Fr, 27.8.

FVV Partyboot

Die knackigsten Jungs heuern bei der Bootsparty des Sportvereins an!

So, 12.9.

Lauf für mehr Zeit

Der Benefizlauf für die AIDS-Hilfe - Anmeldungen ab Mitte Mai unter lauf-fuer-mehr-zeit.de

- Anmeldungen ab Mitte Mai unter lauf-fuer-mehr-zeit.de Gerne verwöhnen wir unsere Gäste in unserem neu

Gerne verwöhnen wir unsere Gäste in unserem neu gestalteten, geräumi- gen Wintergarten (für ca. 120 Personen), der ideale Platz für Ihre Firmen- oder Familienfeier. Für unsere Business- Gäste bereiten wir täglich ein abwechs- lungsreiches Mittagsmenü, das gerne mit einem Espresso, Latte oder Dolce abgerundet werden kann.

mit einem Espresso, Latte oder Dolce abgerundet werden kann. Mit Sommer- und Winterterrasse Gelbehirschstraße 12 60313
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Mit Sommer- und Winterterrasse

Gelbehirschstraße 12 60313 Frankfurt am Main Tel.: 069 - 29 37 77 Fax: 069 - 29 55 15 info@quattro-frankfurt.de

www.quattro-frankfurt.de

Foto: cf

Foto: CK

Foto: Mike Sorkin

SZENE ❚ FRANKFURT ❚ PARTY-PROFILE
SZENE ❚ FRANKFURT ❚ PARTY-PROFILE

Heiliger Bimbam:

Pleasure X-Show

im CK

Linda Freeland rockte beim Club 78

Pleasure X-Show im CK Linda Freeland rockte beim Club 78 Alessandro & the Stereotonics Heiße Show

Alessandro & the Stereotonics

Heiße Show bei den Xtremeties Honey-Bunny Brandy im Travolta Foto: Xtremeties Foto: ez
Heiße Show bei den Xtremeties
Honey-Bunny Brandy
im Travolta
Foto: Xtremeties
Foto: ez

Gib's uns,

Alessandro!

Clubtalk

Die Party-Kolumne

Gibt's eigentlich sowas wie Party-Diversity? So vielseitig war der April: den Starter lieferte Alessandro Uddin, der mit seiner Band Stereotonic die Piper-Lounge rockte. Also, so richtig! Souverän, mit zackigen Tanz- moves und einem Repertoire, mit dem man eine komplette "Popstars"-Staffel alleine bestreiten könnte, hat Strahlemann Uddin gezeigt, dass er mehr als eine Eintagsfliege ist. Erwartet ihn auch auf diversen Bühnen der kommenden Open-Air-Feste! Applaus auch für das Piper/Pulse-Team für ihre Idee, am ersten Dienstag Livemusik in der Piperlounge

zu haben; im Mai kommt Pramila Chenchanna mit ihren jazzy R'n'B-Songs. Don't miss! Das galt auch für die Jubiläumsfeiern von Xtreme- ties und Club78 - beide ließen die Union Halle beben! Die Girls begeisterten sich für die verrückte Live-Show und die Djanes Hilde- gard, Thunderpussy, Claudia und Meggi. Letztere präsentierte mit Resident-DJ Dirk beim Club78 den ersten Live-Video-Mix: zu jedem Song flimmerte das passende Musik- video über die Leinwand. Davor brachte Sängerin Linda Freeland mächtig Stim- mung, verstärkt durch die Backup-Showgirls

Babsi Heart und Brandy Delight. Brandy wie- derum versüßte an Ostern als Honey-Bunny den schwulen Party-Einstand des Travolta - Stimmung bombig, zweite Party folgt gleich am Pfingstsonntag. A propos bombig: wer sagte noch, wieso ist nicht Björk anstelle die- ses isländischen Vulkans explodiert? Wegen des Flugverbots musste das CK-Team improvi- sieren und holte einen Teil seiner "PleasureX"- Performer per Zug aus Barcelona; ob der Kardinal mit seinem ziemlich imposanten Weihstab allerdings wirklich aus dem Vati- kan stammt, blieb bislang unbestätigt. (dr)

mit seinem ziemlich imposanten Weihstab allerdings wirklich aus dem Vati- kan stammt, blieb bislang unbestätigt. (dr)

Szenebommel

Franks Bermudadreieck-Kolumne

Endlich Sommer. Und Jubiläen, soweit das Auge reicht: die UC ("utsch") feierte Fünfjähriges, Macher Ralf Bareuter (Foto 1) hatte außerdem noch 15 Jahre Club 78 und damit Frankfurts längste Partyreihe. Mit von der Partie: alles was Rang und Namen hat. Zum Beispiel Jessica Walker (Foto 2). Türsteher Guido (Foto 3) hatte alle Hände voll zu tun, Candygirl Skippy überzeugte als lebende Torte. Musik sowie die Show waren wie immer super, und die Halle platzte schon früh aus allen Nähten. Ein Jubiläum der anderen Art gab's am 24. April in der Hex: Mutter Charlotte (Foto 4) feierte ihren Geburtstag. Kein runder, aber immerhin unter 100. Nicht Zu vergessen Eike mit seinem 70. im Stall! Ebenfalls Geburtstag feiert Rosi Bux vom Comeback (Foto 5, mit Alex) am 30. April. Erfreuliche Nachrichten auch aus dem Monte Carlo: unter der neuen Leitung hat sich der Laden in der Szene etabliert. Immer gut besucht und dank Türsteher auch netter als zuvor. Selbst die singenden Transen (Foto 6, in diesem Falle Olaf) fühlte sich pudelwohl. Apropos Transen: wehe, wenn sie losgelassen und dann auch noch früh morgens ungeschminkt (Foto 7) Wango nebst Jessica Walker (die sieht man im Moment überall), getroffen in der Hex. Auch die Nachtschicht läuft mit späten Öffnungszeiten von 23 bis 7 Uhr super (Foto 8, Albert und Ibrahim). Bei Mutter Bärbel und Tante Isaac im Birmingham klappt's so ja auch schon seit Jahren. Auch noch kurze Erwähnung sollte der Rosa Montag auf der Dippemess finden. Das Zelt war bumsvoll, die Show die selbe wie im letzten Jahr mit den Rosa Pomps aus Köln, Mr. Elektrik und Teresa Kästel. Gut, aber leider schon gesehen, deshalb auch keine Fotos. Die hatten wir letztes Jahr, und da waren alle noch ein Jahr jünger. Jetzt fahren wir erst mal zur Gay Pride nach Gran Canaria, danach sehen wir uns wie gewohnt überall, vielleicht auf dem Wäldchestag?

wir uns wie gewohnt überall, vielleicht auf dem Wäldchestag? Bis dahin alles gute Euer Frank 1
wir uns wie gewohnt überall, vielleicht auf dem Wäldchestag? Bis dahin alles gute Euer Frank 1
wir uns wie gewohnt überall, vielleicht auf dem Wäldchestag? Bis dahin alles gute Euer Frank 1

Bis dahin alles gute Euer Frank

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wir uns wie gewohnt überall, vielleicht auf dem Wäldchestag? Bis dahin alles gute Euer Frank 1
wir uns wie gewohnt überall, vielleicht auf dem Wäldchestag? Bis dahin alles gute Euer Frank 1
wir uns wie gewohnt überall, vielleicht auf dem Wäldchestag? Bis dahin alles gute Euer Frank 1
SZENE ❚ FRANKFURT ❚ PARTY-PROFILE
SZENE ❚ FRANKFURT ❚ PARTY-PROFILE
Nicht reden, sondern machen 1 Jahr CK Studio
Nicht reden, sondern machen
1 Jahr CK Studio
PARTY-PROFILE Nicht reden, sondern machen 1 Jahr CK Studio Prêt à Pop Apartment hat Fieber Foto:

Prêt à Pop

Apartment hat Fieber

Foto: Toby Schmidt
Foto: Toby Schmidt

Das Team Apart hat den Pop-Virus: mit einer schamlosen Verbeugung vor den Helden der 80er in Mode, Musik und Style schießen sie sich in Jil Sander, rüschen die Ärmel, krem- peln die Jackettärmel, plustern die Bundfalten und troddeln die Slipper. Zur Modenschau singt Paola Felix: "Mode - du bist launisch wie der Wind / Manchmal traurig wie ein Kind / Doch man folgt dir blind." Live on Stage:

Miss Kiki ("Hi, I'm black!"), die sich durch das Battlefield der Love schlägt. Herr von Keil (Foto), der einzige DJ, der mehr Maxi- singles der 80er besitzt, als die 80er je zu bieten hatten, komplettiert den Craze. (or)

Fr, 7.5., 22 Uhr, Orange Peel, Kaiserstr. 39, Frankfurt, 5 EUR

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22 Uhr, Orange Peel, Kaiserstr. 39, Frankfurt, 5 EUR 32 MAI 2010 Wer hätte das gedacht?

MAI 2010

Wer hätte das gedacht? Als vor einem Jahr Carmelo, Christian, Federico und der kurze Zeit später ausgeschiedene Thomas das ehemalige C5 in der Alten Gasse als chic renovierten CK Club (jetzt neu als CK Studio) wiederbelebten, war Frankfurts Partycrowd zunächst kritisch. Xtremeties und Ralf Ba- reuters UC kannte man bereits als erfolg- reiche Partyreihen. Erst im Oktober startete mit "Killer Cow" die erste eigene Party des CK-Teams. Mit nationalen und internationalen DJs von Miss Delicious bis Phil Romano mauserte die sich fast kometenartig zum Hangout der New Crowd wie den Party-Kids der "Glitter Explosion". Aber auch die Old

Locker Room

Pornoalarm im Spind

Johan Volny Robin Few
Johan Volny
Robin Few

Wo sonst verstohlene Blicke, langsames Her- antasten und der ein oder andere zaghafte Körperkontakt die Oberhand haben, wird die Bühne im Mai von Johan Volny und Robin Few eingenommen, die sich beide im Hardcore- Geschäft einen Namen gemacht haben. Ihre erotische Fitness-Performance zu den Beats von DJ R.O.N.Y. und Patrik Hupe wird allen den Schweiß auf die Stirn treiben und die sexy Locker Room Boys werden ihr Bestes geben, um dabei keineswegs hinten an zu stehen. (or)

Sa, 8.5., 23 Uhr, CK Studio, Alte Gasse 5, Frankfurt.

Party Crowd ließ sich von der "verrückten Kuh" bereitwillig hinterm Wohnzimmerofen hervorlocken - Frankfurt bekam endlich eine neue, heiße Party! Zu Xtremeties und UC gesellte sich dann noch envy mit ihrem sexy "Locker Room", gefolgt von der aus Köln exportierten "Pleasure X"-Party, die mit noch mehr nackten Tatsachen und Pornomuskeln spielt. Toll! Was hat das Team CK richtig gemacht? Sie haben nie über tolle Partys geredet - sie haben sie einfach gemacht. (bjö)

Sa, 29.5., 22 Uhr, Birthday Bash, CK Studio, Alte Gasse 5, Frankfurt.

Adam Sins Till Dawn

Sondertermin in Marburg

5, Frankfurt. Adam Sins Till Dawn Sondertermin in Marburg Zusätzlich zum regulären "Adam's Sin"- Termin

Zusätzlich zum regulären "Adam's Sin"- Termin am Sa, 8.5. im Nachtsalon feiert die Marburg-Party im Mai einen Sondertermin. Und das wird härter und roher als gewöhn- lich: DJane Meggi legt Elektrosounds auf, schwarzes Outfit und Fetischkleidung sind gerne gesehen, aber kein Muss. (or)

Sa, 22.5., 22 Uhr, Adam's Sin im Till Dawn, Temmlerstr. 7, Marburg.

MEHR PARTY!
MEHR PARTY!
MEHR PARTY!

MEHR PARTY!

Killer Cow

Sexy Bademodenshow mit den Baywatch- Boys, heiße Sommergefühle mit den Strand- schwestern Kelly Hilton und Jessica "Beach Bitch" Walker sowie den Glamoursurfern

"Beach Bitch" Walker sowie den Glamoursurfern von Glitter Explosion und sonnige Beats von DJ Leomeo und

von Glitter Explosion und sonnige Beats von DJ Leomeo und Moussa. Heiß!

Sa, 1.5., 23 Uhr, CK Studio, Alte Gasse 5, Frankfurt.

4 Jahre Roof 27+

Es geht weiter mit der monatlichen Partyreihe für Frauen ab 27, diesmal am Vorfeiertag. Macht Euch auf Überra- schungen gefasst.

am Vorfeiertag. Macht Euch auf Überra- schungen gefasst. Mi, 12.5., 22 Uhr, Dachcafé (Zeilgalerie Ebene 8),

Mi, 12.5., 22 Uhr, Dachcafé (Zeilgalerie Ebene 8), Zeil 112, Frankfurt. 8 EUR

Atomic + Ahoi

Die DJs Pol + barbecute björn spielen alles von Siouxsie & the Banshees über Placebo bis The Editors. Nuclear powered Indie Pop eben. Im Mai zwei Termine!

Fr, 14.5., 23 Uhr, Nachtleben, Kurt-Schumacher- Str. , Frankfurt. 4 EUR, Fr, 28.5., 22 Uhr, Yachtklub, Deutschherrnufer, Alte Brücke, Frankfurt.

Pleasure X

Eine "x-rated Gay Experience", die "härtes- te Party Kölns" - mit Superlativen geizen die Macher der im März gestarteten neuen Partyreihe nicht. Und zu Recht!

Sa, 15.5., 23 Uhr, CK Studio, Alte Gasse 5, Frankfurt.

rough!

Das Highlight für alle Fetischfreunde mit strengem Dresscode (keine Jeans!), hot Techhouse Tunes von DJ Steve Choon und - bei schönem Wetter - einer Out- door-Arena. Men only!

So, 16.5., 18 Uhr (Einlass bis 20 Uhr), o25, Ost- parkstr. 25, Frankfurt. 8,50 EUR

UC Dance Party

Die auch visuell stimulierenden DJs Dani Toro (Foto) aus Barcelona und Micky Ti- ger bringen mit ihren speziellen House- Sets die Kerle bei der utsch in rhythmi-

sche Schwingungen. Wer will, kann auch den Dunkelraum dafür nutzen

Wer will, kann auch den Dunkelraum dafür nutzen Sa, 22.5., 22 Uhr, CK Studio, Alte Gasse

Sa, 22.5., 22 Uhr, CK Studio, Alte Gasse 5, Frank- furt. 9 EUR, vor 23 Uhr 5 EUR. Afterparty ab 3 Uhr in der Metropol Sauna, Große Friedberger Str. 7-11, 1. OG, Frankfurt.

Schwul

Der (Hetero-)Club von Dennis und Julian Smith ist im April auf den Geschmack gekommen und lädt am Pfingstsonntag

auf den Geschmack gekommen und lädt am Pfingstsonntag gleich noch einmal die Gay-Community zu exzessiver

gleich noch einmal die Gay-Community zu exzessiver Partystimmung und umtriebigem Verhalten in historischer Stätte ein. Marco Sönke legt pumpende House-Beats auf.

So, 23.5., 22 Uhr, Travolta, Brönnerstr. 17, Frankfurt.

Love Camp

22 Uhr, Travolta, Brönnerstr. 17, Frankfurt. Love Camp Ein passender Deckel für jeden Topf und liebevoll

Ein passender Deckel für jeden Topf und liebevoll ausgesuchte Housesounds von Lutz Markwirth - Pfingsten wird das Fest der Liebe!

So, 23.5., 22 Uhr, APT, Hanauer Landstr. 190, Frankfurt.

Eurovision poppt

Die Super-Kombi für Grand-Prix-Fans:

Liveübertragung aus Oslo auf der Groß- bildwand und anschließende Eurovisi- onsdisco mit DJ Max. Love, oh, Love I'm in an Orbit all the Way around you!

Sa, 29.5., 21 Uhr, Barcode, Bleichstr. 46, Frank- furt. 5 EUR

I'm in an Orbit all the Way around you! Sa, 29.5., 21 Uhr, Barcode, Bleichstr. 46,
I'm in an Orbit all the Way around you! Sa, 29.5., 21 Uhr, Barcode, Bleichstr. 46,

MAI 2010

I'm in an Orbit all the Way around you! Sa, 29.5., 21 Uhr, Barcode, Bleichstr. 46,

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SZENE MAINZ/WIESBADEN

25 Jahre Chapeau

Besitzer Reinhold erinnert sich

Gemütliche Hutschachtel: das Chapeau in Mainz
Gemütliche Hutschachtel:
das Chapeau in Mainz

Am 15. Mai feiert die älteste Insti- tution schwulen Mainzer Lebens, das Chapeau, sein 25-jähriges Bestehen mit einem "Hinterhof- Fest". Wir sprachen mit dem Mann, der zu gerne hinter den Kulissen der Bar bleibt: Reinhold Korz.

gab Magazin: Kannst du dich eigentlich noch an den Eröff- nungsabend erinnern?

Reinhold Korz: Ja, noch sehr genau. Vor allem, wie alles hier drinnen nach frischer Farbe ge- rochen hat. Ja, es war aufregend und wir mussten bis zu den letzten Sekunden werkeln, bis alles stand. Aber es hat geklappt.

gab Magazin: Und die Bude war dann voll, wie an Fassnacht? Reinhold Korz: Nein, die ersten Jahre liefen nicht gut. Am An- fang war, das Chapeau nur als Hobby gedacht, da ich an der Uni in der Schwulenbewegung enga- giert war. Ich habe mich nebenbei als Zeitungsausträger finanziert. Das war damals sehr rentabel.

gab Magazin: Du pflegst also seit 25 Jahren ein Hobby? Reinhold Korz: Offiziell eine

Kneipe als Szenelokal zu eröff- nen, das ging 1985 nicht. Ich hatte vorher eine Pizzeria im Stadtteil Bretzenheim. Aber die Behörden haben mir nach einer Weile ge- sagt, man wolle hier kein "über- regionales Publikum" und mir damit indirekt suggeriert, dass das schwule Publikum in dem Viertel unerwünscht wäre. Aber das Ordnungsamt hat mir dann dieses Lokal in der Innenstadt vermittelt, inklusive Nachtkon- zession.

gab Magazin: Warum ging in der Stadt etwas, was nicht in Bretzenheim ging? Reinhold Korz: Naja, hier drin war vorher eine Oben-Ohne-Bar gewesen. Im ganzen Viertel gab es viele Nachtlokale. Am Anfang

war das Publikum nur schwul. Es kam hier keine Frau rein. Wir haben immer die Tür zu gehabt, aus Angst vor Übergriffen. Dann irgendwann war es hier voll. Die Leute vom Unterhaus kamen, Flugbegleiter und allgemein die Nachtschwärmer.

gab Magazin: Was können deine Gäste vom Geburtstags-Hinter- hof-Fest erwarten? Reinhold Korz: Bis 23 Uhr wird es Musik, eine Showüberra- schung und Snacks geben. Der Hof hinterm Chapeau ist übri- gens auch überdacht, falls es regnet. Danach feiern wir im Chapeau weiter.

Sa, 15.5., 25 Jahre-Chapeau, ab 16 Uhr, Kleine Langgasse 4, Mainz

MEHR MACHEN!
MEHR MACHEN!
MEHR MACHEN!

MEHR MACHEN!

Emanze your Sex

gab sagt "Homo est Homo!": das Politbüro Schlachthof präsentiert eine interessante Alternative zum "Tag der Arbeit": Vor- trag und Diskussion mit Queer-Culture Forscherin Verena Spilker zum Thema "Sexismus in der Popkultur", dann kann "Les-Bi-Gay-Trans-Hetero" beim zweiten Teil zur neuen Party "Offend your gender" mit Anne Anderson (FFM, Tanzen & Fi** Party) genderfrei abtanzen.

Sa, 1.5., 21 Uhr, Schlachthof, Murnaustr.1, Wies- baden. Party ab 23 Uhr 4 EUR

Lissabonner Traviata

Theaterstück von Terence McNally über die wahre schwule Liebe zur Oper. Schnell unter "Aktion Leser" geschaut und Ticket gewonnen!

Sa,1.5. + 25.5 - 27.5., 20 Uhr, Mainzer Kammer- spiele, Rheinstraße 4, Mainz

NS-Terror gegen Homosexuelle

Vortrag über den aktuellen Stand der Forschung mit Dr. Burkhard Jellonek, Autor mehrerer Schriften und Bücher zum Thema. Eine Veranstaltung von Queernet RLP und der Landtagsabgeordneten Renate Pepper (SPD).

Di, 4.5., 19 Uhr, Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche29, Mainz

Musical Rent

Die Uni-Musicalgruppe "Musical Inc." zeigt bis Mitte Juni an der Uni Mainz ihre deutschsprachige Version des Broadway-

Foto: PhilippMasur.de
Foto: PhilippMasur.de

Musicals "Rent", eine moderne Adaptation von Puccinis Oper "La Bohème". Ein wissen- schaftliches Rahmenprogramm gibts drum herum: zum Beispiel am 12. Mai mit dem Musikwissenschaftler Kevin Clarke, Autor des Buches " Glitter & be Gay", mit einem Vortrag über das Verhältnis von Operette und Homo-Kultur.

Ab Fr, 21.5., 20 Uhr, P1, Jakob-Welder-Weg 18, Mainz, 12 EUR

Warm ins Wochenende

Der schwullesbische Flirt- und Tanzklas- siker an der Uni Mainz des ASTA Schwu- lenreferats. An den Turntables im Mai: erst DJane Jasmin, dann DJane Günnie.

Fr, 14.5. + Fr, 28.5., 22 Uhr, Kulturcafé an der Uni (Q-Kaff), Becherweg 5, Mainz. 3,50 EUR

Shakespeare Sonette

Spannende Kombi: Robert Wilson, Rufus Wainwright und die "Dee"! Am Rande der Maifestspiele gastiert das "Berliner Ensemble" unter der Regie von Robert Wilson mit dem Theaterabend "Shakes- peares Sonette". Georgette Dee singt, Rufus Wainwright hat die Musik geschrieben.

Sa, 15.5., 19:30 Uhr, Großes Haus, Hessisches Staatstheater, Christian-Zais-Str.3, Wiesbaden

geschrieben. Sa, 15.5., 19:30 Uhr, Großes Haus, Hessisches Staatstheater, Christian-Zais-Str.3, Wiesbaden 34 MAI 2010

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geschrieben. Sa, 15.5., 19:30 Uhr, Großes Haus, Hessisches Staatstheater, Christian-Zais-Str.3, Wiesbaden 34 MAI 2010

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geschrieben. Sa, 15.5., 19:30 Uhr, Großes Haus, Hessisches Staatstheater, Christian-Zais-Str.3, Wiesbaden 34 MAI 2010
Demnächst auch in Köln Hohenzollernring 32-34 (Dr. Müller)
Demnächst
auch in
Köln
Hohenzollernring 32-34
(Dr. Müller)
auch in Köln Hohenzollernring 32-34 (Dr. Müller) Shops Shops & & Kinos Kinos Frankfurt

ShopsShops && KinosKinos

Frankfurt Kaiserstraße 74, Kaiserstraße 66 (1. Etage bei Dr. Müller) Stuttgart Alte Poststraße 2 (bei Dr. Müller) Berlin Joachimstaler Straße 1-3, Bahnhof Zoo (im WOS-Markt) Bremerhaven Rick-

Düsseldorf Graf-Adolf-Str. 69 (bei Dr. Müller) Hamburg Reeper-

bahn 63-65, Pulverteich 8, Steindamm 2 Kiel Schuhmacherstraße 11 Lübeck Wahmstraße 31 (im WOS-

Mönchengladbach Hindenburgstraße 201 (im WOS-Markt) Neumünster Gasstraße

mersstraße 24 (im WOS-Markt)

Markt)

5 Nürnberg Luitpoldstraße 11 (im WOS-Markt) Rostock Kröpeliner Straße 11 (1. Etage bei Bea- te Uhse)

Foto: Klatsch

SZENE MANNHEIM

Alex alias Dolo im weißen Hemd und Dolores von Cartier herself!

"Du hoscht se doch nimmi all uffm Regal"

Alex und Dolores von Cartier feiern 10 Jahre

10 Jahre steht Alexander Rohr alias Dolo im Cafe Klatsch und bedient nicht nur, er unter- hält im Wortsinn die Gäste. Wir sprachen mit Alex und seiner bösen Zwillingsschwester Dolores von Cartier, der Königin des Mann- heimer Soul.

gab Magazin: Alexander, Wie kamst du Kurpfälzer Kind nach Mannheim ins Cafe Klatsch, erinnerst du dich noch an deinen ersten Besuch hier? Alex: Tja, geboren wurde ich in der schönen Pfalz am anderen (Rhein-) Ufer. Bedingt durch meinen Freundeskreis, zog es mich schon mit Mitte 18 nach Mannheim. Irgend- wann, bin ich mal nach dem Arbeiten im XS Café, das damals noch Ingo führte, ins Klatsch gefallen. Obwohl ich gestehen muss - ich wollte da nie rein. Schließlich hab ich aber nach einigen Besuchen "Blut geleckt".

gab Magazin: Dolores, erinnerst du dich noch an deinen ersten Auftritt und den Schritt ins Rampenlicht? Dolores: Mit mir konnscht ruhisch Pälzisch babbele. De Schwule Jugendgrupp aus Neu-

stadt damals hab isch es zu verdanke, das ich zu meim Name kam. Die erste show- geschäftliche Defloration war 1999 beim Fummelball im Connexion zusamme mit dem Holger alias Die Imperatrix und Martin alias

nä, des därf isch

Die Haffnern, des Stick

ned saache, sonst motzt se wieder. Das Video von damals is immer noch uff'm Index!

gab Magazin: Wenn du für einen Tag Bürger- meister von Mannheim wärst, was würdest du gerne ändern in deiner Stadt?

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wärst, was würdest du gerne ändern in deiner Stadt? 36 MAI 2010 Alex: Gastronomisch gesehen die

MAI 2010

Alex: Gastronomisch gesehen die Sperr- zeiten für drinnen und draußen abschaffen. Schwul gesehen für den CSD den Ring sperren und auf dem Vorplatz vorm National- theater jährlich ein Rennen in Highheels mit dem Stadtrat stattfinden lassen. Dolores: Da ich schun seit althergebrachter Zeitrechnung Kaiserin vun de Pfalz bin, und die Imperatix die Herscherin über die Kur- pfalz is, würd ich sie um den Monnemer Wasserturm bitte und uff äm Balkon täglich fer die Monnemer Baggage ä Liedsche trällere.

gab Magazin: 10 Jahre im Rückblick, wie haben sich die Gäste und das Ausgehverhalten in dieser Zeit verändert? Alex: Einige wenige sind aus meinen frühen Jahren ja immer noch da, aber ich würde mir wünschen, dass trotz aller Toleranz außer- halb der Szene die Schwulen wieder mehr nach dem Community-Gedanken leben und ausgehen würden. Zu Beginn kam man ein- fach direkt nach dem Arbeiten noch ins Klatsch und feierte, als ob es kein morgen gäb'. Da saß der Uni-Prof neben der Ledert- unte und die neben dem Jung-Schwulen, während ab und an eine Transe schnell mal die Boa würgte. Heut ist das Volk zum Teil doch sehr ver- halten, muss erst drei Stunden heim und sich aufrüschen um für ´ne halbe Stunde aus dem Haus zu gehn. Die Schwulen sind nicht mehr so locker und so spontan. Aber das ist wohl der Lauf der Zeit in der Gesellschaft

gab Magazin: Alexander, du bist für deinen Musikgeschmack berühmt. Welches Stück hörst du zu welcher Gelegenheit?

Alex: Meine Stammgäste im Klatsch kennen meinen Musikgeschmack, da ich in meiner Schicht unter der Woche fast nur spiele was mir gefällt und fast immer auch den Geschmack der Gäste trifft. Privat steh ich auf gediegene Musik wie Michael Bublé, Diane Krall aber auch aktuelle Chartsongs. Beim Putzen allerdings ist seit über 10 Jahren Mireille Matthieu Pflicht!

gab Magazin: Gibt es einen noch unerreich- ten Traum? Alex: Neben Dolores singe ich ja auch sehr gerne einmal ein Liedchen. Ein Traum von mir ist seit langen Jahren, einmal mit einer Big-Band oder mit großem Orchester vor einem großen Publikum aufzutreten. Dolores: Ach du hoscht se doch nimmi all uffm Regal. Ohne Makeup werd disch kän Mensch uff ä Bühn losse. Isch hingege, die Dolores von Cartier, würd gern mol bei de Fussball-WM im Schwarz- Rot - Goldene Fummel die deitsch Nationalhymne abzerre das es Stadion zusammekracht!

gab Magazin: Vielen Dank für dieses Gespräch und alles Gute für die nächsten 10 Jahre. Alex & Dolores: Danke an alle Gäste, Freunde und euch vom gab-Magazin, dafür, dass Ihr alle mich seit Anfang an mit unterstützt habt. Und an Stoffel, der mich schon so lange er- trägt! (ama)

10 Jahre Dolores von Cartier und Alexander Rohr - feiert mit von Mi, 19. bis Fr, 21.5 im Café Klatsch, Hebelstr. 3, Mannheim

Kreatives Szene-Quartier

Quadrat S6 - hier passiert's!

Das Mannheimer Quadrat S6 mausert sich immer mehr zum kreativen Szene-Quartier. Seit November letzten Jahres gibt es einen neuen Kreativ-Laden in S6, 15. Hier gibt es handgewebte Unikate sowie Foto-Kunst in einer Mischung aus Laden und Atelier. Das gab Magazin besuchte die Inhaberinnen Benira Mutz und Isabelle Jahraus von "Mutz- werk meet Camera at large".

gab Magazin: Wie seid Ihr beiden eigentlich nach S6 ge- kommen? Benira Mutz: Wir haben eigent- lich eine Wohnung in Mannheim gesucht und hier gefunden. Als uns der kleine Laden auffiel haben wir nachgefragt und gar nicht lange überlegt Isabelle Jahraus: Haben wollen - das war unser erster Gedanke!

gab Magazin: Und wie lebt es sich in S6? Isabelle Jahraus: Ein gute Freundin hat ein Atelier hier, und vorne am Ring ist Martha & Lotte, ein Laden für Hundezube- hör der gehobenen Klasse und Cafe-Bar. Der Dschungel und das Inside sind ja ebenfalls hier im Quadrat. Es ist eine Superlage, mitten in der Stadt, wir wohnen zentral und doch ruhig und

haben die Verbindung von Wohnen und Arbeiten unter einem Dach. Und für den Ab- sacker gibts noch das Inside um die Ecke. Wir sind hier keine Durchgangsstraße, Kunden kom- men in der Regel bewusst und auf Empfehlung bei uns vorbei. Benira Mutz: Im Vergleich zu Heidelberg ist Mannheim mehr angesagt, mehr kreative, künst- lerische Kräfte finden sich hier, im Jungbusch, der Neckarstadt und den Quadraten. Das hat wohl auch mit der Bezahlbarkeit zu tun.

gab Magazin: Benira, wie bist du zum Weben gekommen? Benira Mutz: 15 Jahre ist das her, und ich habe es mit der Zeit für mich perfektioniert. Ich finde es wichtig, Unikate für den täglichen Bedarf zu produ- zieren. Schöne Gebrauchsartikel herzustellen. Tragbar - das ist meins, aber kein 0815-Produkt, es soll auch bezahlbar sein. Klar arbeite ich auch nach in- dividuellen Wünschen, aber meistens nach meinen eigenen Vorstellungen. Die Verwendung von Naturprodukten ist mir dabei wichtig. Ich arbeite auf einem Schweizer Profi-Webstuhl, so was braucht man einfach hier- für. An einem einfachen Schal

Isabelle Jahraus (li) und Benira Mutz machen Mutzwerk meet Camera at large Foto: ama
Isabelle Jahraus (li) und Benira Mutz
machen Mutzwerk meet Camera at large
Foto: ama

arbeite ich mit Vor- und Nachar- beiten ca. 5 bis 10 Stunden.

gab Magazin: Und nun zur Foto- grafin Isabelle Jahraus: (lacht) Achja, ich bin immer so ein bisschen sprachlos, eigentlich will ich ja einfach nur, dass sich Leute an meinen Bildern erfreuen, auch etwas abseits des Mainstream. Ich verkaufe auch mit zwei ande- ren Künstlern zusammen Mann-

heim-Postkarten und biete auch seit kurzem einen 'Zauberwürfel' mit Mannheim-Motiven an. Ich fertige auch Kalender, mache also Kunst zu bezahlbaren Prei- sen. Natürlich arbeite ich auch klassisch und mache auch Porträt- aufnahmen auf Anfrage. (ama)

Mutzwerk meet Camera at large, S6, 15, Mannheim. camera-at-large.com, mutz- werk.com. Demnächst auch Ausstellungen mit anderen Künstlern.

Monnem hinne - Monnem vorne

 
Hallo meine frischgevögelten Domspatzen, diesen Monat werde ich auf Anraten eines gewissen Chefredakteurs meine Kolumne

Hallo meine frischgevögelten Domspatzen, diesen Monat werde ich auf Anraten eines gewissen Chefredakteurs meine Kolumne schamlosigst ausnutzen um ausschließlich Werbung für mein 100stes, pardon mein 10tes Jubiläum hinter, unter, vor, neben und auf dem Tresen vom Café Klatsch zu machen! 10 Jahre was hab ich ned alles gemacht ?!? Kurz gesagt: Alles! Alles runtergekippt was im Glas war, alles mit nach Hause ge- nommen was noch da war, alle Kippen geraucht bis die Lunge kollabierte, ja einfach alles! Aber gern hab ich's ge- macht - für dich, für euch, für alle, aber besonders für mich! Und wie gern ich es (euch) gemacht hab - Ich schaff jo ach

immer! 10 Jahre: das waren so in etwa

doch, aber schön war es doch und ich

knapp 3000 Nächte durchgezecht mit euch, um die 21.000 Stunden durch- gefeiert mit euch, nicht mehr zählbare Wodka´s geschluckt (ich geh so von 100

möcht es noch einmal erleben!!! Scheiß

auf die Vernunft

und mir ist es schnurz

egal: Ich mache weiter! Und

Hektolitern aus

),

Abermillionenmale

Liebe Dolores, hier spricht der gewisse Chefredakteur. Die 1500 Zeichen sind gleich voll! Komm bitte zum Ende!

In diesem Sinne lade ich Euch alle ein zu einem Relaunch auf die nächsten 100, pardon 10 oder so

gefragt "Was konn isch Eisch donn Gutes due?", und dann nach kurzem Verharren meinte "Oder willscht liewer ebbes trin- ke??". 10 Jahre lang, wie oft die Letzte, die aus dem Lokal fiel - und ich mein jetzt nicht nur das Klatsch! Schön war's Nicht eine Sekunde möchte ich missen, egal hinter welcher Theke ich schon stand, unter welcher ich schon lag. Mir fehlen die Worte und so sag ich's mit denen der Hilde Knef: Aber schön war es

Eure Dolores die treue Seele und schamlose Wodka-Dirne von Cartier

Termine • Adressen • Kontakte

gab.publigayte.com

Jeden Monat aktuelle Informationen

von Cartier Termine • Adressen • Kontakte gab.publigayte.com Jeden Monat aktuelle Informationen MAI 2010 3 7

MAI 2010

von Cartier Termine • Adressen • Kontakte gab.publigayte.com Jeden Monat aktuelle Informationen MAI 2010 3 7

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SZENE MANNHEIM

CSD 2010 auf Kurs

Die ersten Warm-up Sponsor-Partys steigen im Mai

Der CSD Rhein Neckar e.V. bestätigt den amtierenden Vorstand für ein weiteres Jahr und spricht ihm sein Vertrauen aus. Harald

Blaull, Alexander Hendorf und Uwe Hörner stehen auch 2010 dem neuen Verein vor, der sich zum zweiten mal anschickt einen CSD der Region zu organisieren und zu koordinieren. Am 27. April gab es mit dem ersten offiziellen Info-Abend im Stadthaus den Startschuss für die Vorbe- reitung der diesjährigen CSD-Parade. Neben dem Regenbogenfest des Benefiz-Rhein- Neckar e.V. reihen sich auch die Party- macher der Region mit Sponsorenpartys für den CSD in die Reihe der Partner ein. Am

12. Mai startet im Ponyclub in T6 in Mann-

heim das Saturday Club Benefiz und am

23. Mai feiern die Sugarbees zusammen mit

den Heaven-Machern eine gemeinsame Benefiz-Party im Ludwig in Ludwigshafen. Es heißt also wieder feiern für den guten Zweck und dabei die Gelegenheit nutzen sich für die CSD Session schonmal richtig in Stimmung zu bringen. (ama)

Mi, 12.5., 22 Uhr, Saturday Club CSD-Sponsorparty mit DJ Alex Plastic, Discothek Zwei, T6, 14, Mannheim

So, 23.5., 22 Uhr, One Night in Heaven meets Sugarbees CSD-Sponsorparty mit Djanes E*Star und Mary, Klang- fabrik, Yorckstr. 2, Ludwigshafen.

Checkt auch csd-rhein-neckar.de

Yorckstr. 2, Ludwigshafen. Checkt auch csd-rhein-neckar.de MEHR MACHEN! HIV-Test Heidelberg Sicher ist sicher -
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HIV-Test Heidelberg

Sicher ist sicher - Gelegenheit sich schnell, kostenlos & anonym in Heidel- berg zu testen.

Mo, 3.5., 18 - 20 Uhr, AIDS-Hilfe Heidelberg, Rohr- bacher Str. 22, Heidelberg

One Night in Heaven

Rohr- bacher Str. 22, Heidelberg One Night in Heaven Weg mit dem Winterspeck! Dafür sollen die

Weg mit dem Winterspeck! Dafür sollen die Fitness-Boys auf der Bühne im Main- floor sorgen und alle zur sexy Traumfigur anspornen. An den Reglern ist diesmal neben Resident-DJane E*Star, der ex- klusiv aus Mailand eingeflogene DJ Jack Teck (House / Minimal / Electro).

Fr, 14.5., 22 Uhr, Ludwiq, Yorckstr. 2, Ludwigsha- fen. 7EUR

Billig & Eitel

Ian Christ und DJ Musterknabe haben sich nach Ludwigshafen verirrt und verdrehen einem mit ihrem DeepHouse-Electro-Mix den Kopf.

Do, 20.5., 22 Uhr, Loft Club, Ludwigshafen

Filmnächte

In der "L-Filmnacht" läuft im Cinemaxx der Film "Unterwegs mit Kathy K." und in der "Gay-Filmnacht" der Film "Ich, Tomek". Mehr Infos auf der Filmseite 20.

Fr, 21.5. + Fr, 28.5, 20:15 Uhr, CinemaxX Mann- heim, N7, 17, Mannheim

Mutprobe

Indie Glam, Electro & Pop - Das Unheil- Bar-Team feiert wieder im klub k. Die "queere" Tanzparty in der romantischen Studi-Stadt Heidelberg.

Fr, 21.5., 22 Uhr, Klub K im Karlstorbahnhof, Am Karlstorbahnhof 1, Heidelberg

Fucked Up C &C

Der original Hauptstadt-Fetisch mit open end und Einlass zwischen 20 und 22 Uhr.

Sa, 22.5., 20 Uhr, Jail´s, Angelstr.33, Mannheim

Boat of Love

Foto: MorzKerl/Photocase
Foto: MorzKerl/Photocase

Das "Boat of Love" kreuzt in diesem Sommer sogar ganze dreimal auf dem Rhein und Neckar - Los geht´s an der Anlegestelle Kurpfalzbrücke, angelegt wird danach in der Nähe vom Rosanellis, wo dann bis in die Nacht weitergefeiert werden kann.

Fr, 28.5., 19 Uhr, Kurpfalzbrücke, Mannheim

Fickstutenmarkt

Jetzt regulär im Connex: Stuten haben Einlass im Jail´s von 17.30 bis 18.30 Uhr und die Hengste ab 19 Uhr bis 20 Uhr.

Sa, 29.5., 17:30 Uhr, Jail´s, Angelstr.33, Mannheim, 12 EUR

ESC-Party mit Stadtfest

In der XS Cafe Bar feiert Hape unseren Star für Oslo Lena Meyer-Landsrut. Alles Live und in Farbe! Am nächsten Tag ist wieder Gelegenheit zum "Bunten Stadt- festtreiben"

Sa, 29.5., 20 Uhr + So, 30.5., 14 Uhr, XC Cafe Bar, N7,9, Mannheim.

Himbeersommer-Opening

14 Uhr, XC Cafe Bar, N7,9, Mannheim. Himbeersommer-Opening Nach dem Songcontest in Oslo: Ibiza- feeling pur.

Nach dem Songcontest in Oslo: Ibiza- feeling pur. Die Party für Gays & friends feiert den Start in den Sommer. Drinnen gibt es "heiße GoGo-Boy", draußen im Outdoorbereich heißes vom Grill. Die Ibiza- Sound Musik kommt von DJ Eric de Luxe und DJ Dirk Vox (FFM).

Sa, 29.5., 22 Uhr, Alte Feuerwache, Brückenstr. 2, Mannheim. 8 EUR

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DJ Eric de Luxe und DJ Dirk Vox (FFM). Sa, 29.5., 22 Uhr, Alte Feuerwache, Brückenstr.

MAI 2010

Ein ambivalentes Verhältnis zur Sexualität Philipp Tanzer alias DJ Krieger spielt Indie-Rock bei Lovepop
Ein ambivalentes
Verhältnis zur
Sexualität
Philipp Tanzer alias DJ Krieger
spielt Indie-Rock bei Lovepop
Lovepop im Club Lehmann
Lovepop im Club Lehmann

2004 wurde Philipp Tanzer zum German Mr Leather gewählt. Er nannte sich "Krieger", was ganz gut zu seinen Markenzeichen, dem Ganzkörper-Tattoo passt. Seine Aufgabe als Vorzeige-Lederkerl nahm er gewissenhaft wahr und drehte unter dem Pseudonym Logan McCree einige erfolgreiche Filme fürs ameri- kanische Pornolabel "Raging Stallion". Mit seinem Freund, dem Pornodarsteller Vinnie d'Angelo, tritt er außerdem als saftige Live- Show bei Sex-Partys auf. Alles klar? Mit- nichten! Philipp Tanzer lebt ein einem klei- nen Häuschen im Grünen in Dresden, bezeichnet sich als sexuell desinteressiert und dreht nur deshalb Pornos, weil man als Indie-DJ zu wenig Geld zum Leben verdient. Im Mai legt er beim zweijährigen Geburtstag der "Lovepop"-Party in Stuttgart auf - wir trafen den widersprüchlichen Kerl zum Interview.

gab-Magazin: Noch bevor du 2004 in Berlin zum Mr German Leather gewählt wurdest, warst du in deiner Heimatstadt Dresden als Rock- und Indie-DJ mit einer eigenen Party- reihe tätig. Damals war Rock noch eine eher seltene Musik für die schwule Szene. Den DJ-Job in einer Gay-Bar hast du gecancelt, weil er dich zu wenig forderte. Würdest du dich als Einzelgänger bezeichnen?

Philipp Tanzer: Mein Musikgeschmack macht mich zwar zu einer Minderheit in "unserer" Minderheit, da es leider nicht viele Schwule zu geben scheint, die alternative Rockmusik hören, aber dennoch bin ich nicht aufgrund der Musik, die ich mag, ein Einzelgänger, da ich viele heterosexuelle Freunde habe. Ein Einzelgänger bin ich trotz- dem, allerdings einzig und allein, weil ich gerne alleine bin und die Ruhe genieße.

gab-Magazin: Dennoch scheinst du der schwulen Szene nicht den Rücken gekehrt zu haben: dein Amt als German Mr Leather hast du als einer der Wenigen sehr ernst ge- nommen. Wie siehst du die vielbeschworene "Gay Community"? Philipp Tanzer: Ich selbst habe sehr wenig mit der "schwulen Welt" und der Community zu tun. Ich habe mich nie von der Communi- ty vertreten gefühlt und fühle mich in der Schwulenszene fremder als in einem "nor- malen" Umfeld. Dennoch halte ich die Community für sehr wichtig, denn ohne ihre Leistungen in der Vergangenheit hätten wir heute nicht die Freiheit zu leben, wie wir es möchten. Und in manchen Ländern ist die Unterstützung Einzelner durch eine Communi- ty mehr als nötig - und doch fast unmöglich.

gab-Magazin: Nach deinem Jahr als German Mr Leather hast du auch sehr erfolgreich fürs amerikanische Pornolabel "Raging Stallion" als Darsteller gearbeitet. Sex hat jeder - aber was unterscheidet einen Pornodarsteller von einem anderen sexuell aktiven Schwulen? Hat Sex für dich einen höheren Stellenwert als für andere Männer?

Philipp Tanzer:

einen Pornodarsteller?

Ich kann nur für mich selbst sprechen, nicht

SZENE ❚ STUTTGART
SZENE ❚ STUTTGART

für die anderen Angehörigen meiner "Gattung". Ich selbst bin kein sehr sexuell interessierter Mensch. Kuscheln, Massieren und Küssen finde ich weitaus schöner. Zudem sind 95% der Kerle, mit denen ich wirklich Sex haben wollte, heterosexuell, was bedeutet, dass ich meist abstinent lebe.

gab-Magazin: Wie kommt ein sexuell des- interessierter Mann dazu, zur German Mr Leather Wahl zu gehen und anschließend Pornofilme zu drehen? Philipp Tanzer: Meine Teilnahme an der Wahl zum German Mr Leather hatte etwas mit meinem Glauben zu tun. Ich hatte das Gefühl, in der Fetischszene Gutes tun zu können und manchen Menschen helfen zu können, und ich denke, es ist mir gelungen. Man muss kein Kind sein um für die Rechte von Kindern zu kämpfen und man muss selbst keinen Fetisch haben, um die Fetisch- szene angemessen zu vertreten. Doch man muss Verständnis, Interesse und Wissen mit- bringen, um dennoch dem Amt gerecht zu werden. Mein geringes Interesse an Sex hat meiner Tätigkeit als German Mr Leather eher geholfen, weil ich mich ansonsten wohl das ganze Jahr über mit Kerlen rumgetrieben hätte. Als Pornodarsteller ist es sicherlich ein Vorteil, Sex zu lieben. Aber ich denke, mein ambivalentes Verhältnis zu Sexualität macht mich zu einem besseren Darsteller, weil Sex für mich nichts Alltägliches ist. Es ist jedes mal etwas Neues für mich, ein Abenteuer und manchmal ist es eben auch Arbeit. (bjö)

Sa, 8.5., 22 Uhr, 2 Jahre Lovepop for Queers, Freaks & Friends, Lehmann Club, Seidenstrasse 20, Stuttgart, Floor 1 mit Resident DJ NT (Pop, 80ies, Indie), Floor 2 mit DJ Krieger (Indie, Alternative und Rockatronics). MySpace.com/lovepop

MAI 2010

DJ NT (Pop, 80ies, Indie), Floor 2 mit DJ Krieger (Indie, Alternative und Rockatronics). MySpace.com/lovepop MAI

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SZENE ❚ STUTTGART
SZENE ❚ STUTTGART
Fame Summerbreeze XXXL Supersize my Ibiza
Fame Summerbreeze XXXL
Supersize my Ibiza
❚ STUTTGART Fame Summerbreeze XXXL Supersize my Ibiza Immer noch einen obendrauf: Felix Horschs erfolgreiche
Immer noch einen obendrauf: Felix Horschs erfolgreiche Fame-Party legt im Mai und Juli noch einmal
Immer noch einen obendrauf: Felix Horschs
erfolgreiche Fame-Party legt im Mai und Juli
noch einmal einen Zahn zu und zieht in die
riesige Buddha-Lounge Red Mandarin; hinter
der eher gutbürgerlichen Fachwerk-Außen-
fassade versteckt sich eine gut 2000qm große,
mit Sesseln und viel Holz edel-asiatisch an-
gehauchte Clublandschaft samt einem riesi-
gen Beach-Außenbereich mit Sand, Wasser-
becken und Strandkörben. Genug Platz für
die hysterische Party-Crowd, die zwischen
drei Dancefloors wählen kann (House/Electro,
Black und - ganz neu - Pop), oder sich wie im
Urlaub am Sandstrand der Outdoorarea
wälzt. Als Highlight wird unter den Gästen
eine Flugreise zum "Space Club"-Opening
auf Ibiza verlost. Denn Felix Lieblings-
Partyinsel stand auch diesmal inspirierend
zur Seite. Das anfängliche Gerücht, Ibiza
werde komplett aus dem Mittelmeer per
Lastenhubschrauber nach Stuttgart verfrach-
tet, hat sich zwar nicht bestätigt; mit DJ Pate
No 1 (Achtung: "dem "Space Ibiza"-Resident
platzen vor Energie bereits die Pulsadern",
meint Felix), die gutgelaunte Drag DJane
Miss Delicious und Fabio Piazzi stehen aller-
dings drei fantastische DJs am Start, die das
Party-Feeling der Sommerinsel ins Ländle
bringen. Ergänzt durch eine aufwändige
Licht- und Video-Installation und einem
Füllhorn an Live-Acts, Percussions, Tänzern,
Feuerspuckern und GoGos verspricht das
erneut eine Nacht der Superlative! Auch wenn
Fame im Juli nicht die offizielle CSD-Party
sein wird, müssen Fans am CSD nicht darauf
verzichten: "Ich bin der Meinung, dass die
größte Party nicht unbedingt die offizielle
Party sein muss", heißt es dazu aus dem Hause
Horsch. Wieso denn eigentlich nicht? (bjö)
Sa, 22.5., 22 Uhr, Buddha Lounge Red Mandarin, Burgstall-
str. 99, Stuttgart. fame-party.de

Therapy B'day-Bash

Los - popp' my Ass

fame-party.de Therapy B'day-Bash Los - popp' my Ass Seiner Zeit immer ein wenig voraus scheint Felix

Seiner Zeit immer ein wenig voraus scheint Felix Horsch zu sein: das Einjährige seiner Freitagspartyreihe "Therapy" dürfte streng genommen erst im August steigen. Egal, jetzt wird einfach schon im Mai gefeiert. Ist ja immerhin auch die achte "Therapy". Horsch zeigt sich gewohnt stolz: "Keiner hat an mich geglaubt, und es hat doch funktioniert. Therapy hat gezeigt, dass sich auch ein Freitag in Stuttgart als Partytag etablieren kann, wenn man konsequent gute DJs, neue Ideen und einfach gute Stimmung hat." Zum

Therapy-Jubiläum wird gepoppt. Kleiner Scherz: als Special gibt es Pop-Music all night long mit den DJs CK (von der "sexy" in Köln) und Marvin Popplastic (Sevilla), Live-percussions und sich unter dem LED- Lichtermeer des Aer Clubs sexy räkelnde Terrorschwestern-Tänzer (watch out for crazy outfits!). So heiß mögen wir Freitag- abende, oder! (bjö)

Fr, 14.5., 23 Uhr, Aer Club, Büchsenstr. 11, Stuttgart. fame- party.de

wir Freitag- abende, oder! (bjö) Fr, 14.5., 23 Uhr, Aer Club, Büchsenstr. 11, Stuttgart. fame- party.de

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wir Freitag- abende, oder! (bjö) Fr, 14.5., 23 Uhr, Aer Club, Büchsenstr. 11, Stuttgart. fame- party.de

MAI 2010

wir Freitag- abende, oder! (bjö) Fr, 14.5., 23 Uhr, Aer Club, Büchsenstr. 11, Stuttgart. fame- party.de

Unter den Blicken der Stadt

20 Jahre "Café Monroe's"

Foto: Monroes
Foto: Monroes

Außergewöhnlich war das "Monroe's" schon 1990, als Holger Dietrich das Szenelokal in der Schulstraße eröffnete. Nicht nur die Lage mitten in der Innenstadt sorgte für Aufsehen - vor allem die Außenterrasse und durchsichtige Glasfront war vielen Szenegängern unbehaglich, konnte doch jeder einen Blick aufs versteckte Zweitle- ben werfen. "Anfänglich war es schwer, sich zu etablieren, und teil- weise ist es noch heute so", sagt Klaus Menzel. Er übernahm das Lo- kal 1993 - ursprünglich nur für ein Jahr, mittlerweile sind daraus 17 geworden. Klaus sagt nach dieser Zeit: "Es ist mein zweites Zuhau- se" - und er ist weiterhin mit Leib und Seele dabei. Was heute gilt wie früher: "Jeder ist willkommen, egal ob jung oder alt, schwul oder nicht schwul", sagt Klaus. Der 20. Geburtstag des "Monroe's" ist ein guter Grund, das zu tun, was dort ohnehin schon jeden Abend getan wird: zu feiern. Am 22.5. nur noch ein bisschen pompöser und exzessiver, mit einer großen Jubiläumsparty auf drei Etagen, Special Guests, Special DJs und viele Überraschungen. (cd)

Sa, 22.5., 20 Uhr, 20 Jahre Café Monroe´s, Schulstr. 3, Stuttgart. cafe-monroes.de

Pfingst-Cruising

MS Magnus sticht in See

Foto: ThomasKaltenecker
Foto: ThomasKaltenecker

Nichts für Seepferdchen: An Pfingsten legt die "MS Magnus und ihre Pfingstluder" wieder alle Leinen am Neckar los. Auf dem Oberdeck gibt es eine erste gemeinsame Schlager-Travestie mit Betty Heart und "uns" Coco d`Or (Foto). Und unter Deck vibriert der Rumpf mit den House-Beats von DJ Dimitri. Start und Endpunkt des Neckar- Cruising ist die U-Bahn-Haltestelle Wilhelma. Tickets gibt es im Bistro Magnus, Buchladen Erlkönig und Online bei ajaxx63.de. (cos)

So, 23.5., 18:30 Uhr, Anlegestelle Wilhelma (U-Bahn Wilhelma), Stuttgart. 24 EUR

MEHR MACHEN!
MEHR MACHEN!
MEHR MACHEN!

MEHR MACHEN!

Maitreffen - LC Stuttgart

Am

ersten Maiwochenende findet wieder

das

LC Stuttgart Treffen für alle Freunde

des

Leders und Fetischs statt. Höhepunkt

neben Welcome-Abend im "Boots", Motorradausfahrt zu den "Drei Kaiser- bergen", Stadtführung und Bierzeltgaudi beim "Wasenwirt" ist die "Rough Men Night" in der Nacht zum Sonntag im extra umgestalteten "Eagle".

Fr, 30.4 - So, 2.5., diverse Locations, Mehr Infos unter lc-stuttgart.de

Gaydelight

Locations, Mehr Infos unter lc-stuttgart.de Gaydelight Der Pflichttermin Anfang Mai: im Festzelt "Zum

Der Pflichttermin Anfang Mai: im Festzelt

"Zum Wasenwirt" zugunsten des CSD auf

dem Stuttgarter Frühlingsfest Bierkrüge stemmen, Schunkeln und zur Musik der Haus-und Hofband "Grafenberger" auf

Und wenn die Lichter

im Bierzelt ausgehen, geht es ab 23 Uhr

im chicen Aer Club weiter.

Bierbänken tanzen

Do, 6.5., 18 Uhr, Festzelt "Zum Wasenwirt" + 23 Uhr, Aer Club, Büchsenstrasse 10, Stuttgart.

Delicate Housevibes

Foto: Krizzy-k.com
Foto: Krizzy-k.com

Nach "heißen Winternächten im Paris- Club" zieht die NIL-Party nun im elften Jahr wieder in die frühlingshafte See- idylle am Schlossgarten. Die Wieder- eröffnung beschallen Jan Fischer & Gloria

Viagra aus Berlin. Im 2ten Floor ist Resi- dent-DJ Dimitri mit seinem 80s/House-

Mix am Start.

Sa, 8.5., 23 Uhr, Café am See, Am Schlossgarten 26, Stuttgart. 10 EUR

Ero.Gen im Keller

Nach drei Monaten im "King´s Club" zieht die "Men-Only"-Party von Dirk Wein wieder um - ins von der Gayzone Stuttgart bekannte "TK" (sprich: Treffpunkt Keller- gewölbe). Der umgestaltete Gewölbekeller

Keller- gewölbe). Der umgestaltete Gewölbekeller wird wie gewohnt von DJ Martin Rapp mit Electro-Sounds

wird wie gewohnt von DJ Martin Rapp mit Electro-Sounds beschallt. Die Party steigt jeden dritten Samstag im Monat inkl. Crusing-Area, Darkroom und 4 Euro Verzehrbons für die schwäbisch-spar- samen Bierpreise!

Sa, 15.5., 21 Uhr, Treffpunkt Kellergewölbe, Blume- str.29, Stuttgart, 6 EUR

L -Filmnacht und Gay-Filmnacht

In der "L-Filmnacht" am 15.5. läuft "Unterwegs mit Kathy K.", die "Gay- Filmnacht" am 21.5. zeigt "Ich, Tomek". Mehr Infos auf der Filmseite 21.

Sa, 15.5., + Fr, 21.5., jeweils 20 Uhr, CinemaxX Stuttgart an der Liederhalle, Stuttgart

Start-Up AHS

Hingehen: Nein, das ist kein neues Syn- drom, sondern eine neue Charity-Low- Budget-Party - diesmal zugunsten der AIDS- Hilfe-Stuttgart. Mit dabei wie beim START UP CSD sind wieder die Rainbow Dancer, die jetzt weibliche Verstärkung haben, und DJ Alex Denada. Der Ort: Der schicke Club The Paris. Und der gute Zweck bleibt mit 2,50 Euro Eintritt unschlagbar günstig!

Fr, 21.5., 21 Uhr, Club The Paris, Forststr.9, 2,50 EUR

Shameless-Party

Im Club Mono geht im Mai ein neue "queere Bad Taste Party" an den Start. Djane Miaoo und ihr Herrchen Sugar holen "Perlen der Musikgeschichte von Milva bis Whigfield" aus dem CD-Koffern. Der- oder Diejenige mit der schamlosesten

dem CD-Koffern. Der- oder Diejenige mit der schamlosesten Abendbekleidung wird mit einem Ein- kaufsgutschein belohnt.

Abendbekleidung wird mit einem Ein- kaufsgutschein belohnt.

Fr, 28.5., 22 Uhr, Club Mono, Wilhelmplatz 10, Stuttgart, 6 EUR

MAI 2010

mit einem Ein- kaufsgutschein belohnt. Fr, 28.5., 22 Uhr, Club Mono, Wilhelmplatz 10, Stuttgart, 6 EUR

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Verspeisten einen Radiomodera- tor: raue Sitten bei Fameous Bitch in Stuttgart
Verspeisten einen Radiomodera-
tor: raue Sitten bei Fameous
Bitch in Stuttgart
Viva Lello - immer gute Laune hintern Italo-Tresen in Mannheim
Viva Lello - immer gute Laune
hintern Italo-Tresen in Mannheim

REICH

UND

SCHÖN

High-Tech macht so sexy: Fotos: Wango Deligiannis, Ezra Ibrahim, Jean-Michael Lüttge, Alex Massoth, Sven Mese
High-Tech macht so sexy:
Fotos: Wango Deligiannis, Ezra
Ibrahim, Jean-Michael Lüttge,
Alex Massoth, Sven Mese
ließ sich für den UC-
Geburtstag ein sensitives
Leibchen aus Weltraum-
Textil anpassen
Wussten um die Vorzüge von
sensitiven Weltraumtextilien auf
nackter Haut. Totale Befriedigung
bei UC im CK.
Was viele nicht wissen: die Person in der Mitte kann gut Pizza backen! Bei
Fameous Bitch in Stuttgart ging es aber
ums Outfit, und das hat Dennis
und Felix (li und re) derart beeindruckt,
dass sie ab Mai nur noch
lachsfarbene Haare
tragen wollen
Diamonds are a Girls best Friend
und insbesondere junge Rekruten
stehen auf Bling-Bling. Um diesen
ca. 6 Kilo schweren Halsschmuck
zu tragen, braucht man eine
spezielle Nackenmuskulatur. Unser
Held genoss dies und zeigte
alles bei UC im CK! Ein schönes
Schnitzel!
Diese drei Grazien waren ein
Augenschmaus zur Musicalnacht im
Mannheimer Café Klatsch. Helau!
Club-Look Februar Ashes to Ashes Miss Tikky Nightblow (Mitte) ließ Pailletten rascheln und zeigte den
Club-Look Februar
Ashes to Ashes
Miss Tikky Nightblow (Mitte) ließ
Pailletten rascheln und zeigte den
anderen Jungs im Switchbaord wie
man richtig fickt - so hieß die Party
nämlich!
VoKuHiLa mit getackerten Lippen ist
noch immer sehr beliebt - hier bei
Adams Sin in Marburg
Yeah: Fashionistas
hatten schon weit vor
Eyjafjalla die Aschblond-
Spülung für eine
kühl-herbe Haar-farbe
entdeckt. Aber auch die
linke Frisur zeugt von
isländischer Naturver-
bundenheit. Big Hair
- im Club-Frühling 2010
ein großes Thema. Hier
getroffen bei "Schwul"
im Travolta.
Hatten zu Eikes 70.
Geburstag eine lustige Lichterkette
in den Stall mitgebracht. Toll!
Carmelo (3.v.r.) kochte eine leckere Lasagne für La Familia
- alle waren begeistert, zogen ihre Shirts aus und tanzen vor
Wonne bei UC im CK
Weil Jessy (li) immer weit vorne ist,
verzichtete sie schon wieder auf
den Trend "Big Hair". Holger und
Geburtstagskind Eike (Mitte) waren
begeistert im Stall!
Ermitteln Penislängen mittels Daumenwurzelmaß - Big
Hunks bei Himbeer in Mannheim
Foto: ez
Olga Rush, die Tochter von Jennifer, toupierte extrawild für "Schwul" im Travolta. Big Hair ist
Olga Rush, die Tochter von
Jennifer, toupierte extrawild
für "Schwul" im Travolta. Big
Hair ist ein Thema!
Damit sie nachts im Straßenverkehr besser gesehen werden, trugen diese heißen Boys fluoreszierende Markierungen und
Damit sie nachts im
Straßenverkehr besser
gesehen werden,
trugen diese heißen
Boys fluoreszierende
Markierungen und
leuchtende Senso-An-
tennen an der Schläfe
- Safety first bei
Therapy in Stuttgart
Gay Pride auf der Ledermütze: tolle Kerls bei Eikes Geburtstag im Stall
Gay Pride auf der
Ledermütze: tolle Kerls
bei Eikes Geburtstag
im Stall
Verbrauchten alle Karo-Muster, so dass für rechts nur noch der minimalistische Look übrig blieb. Toll
Verbrauchten alle Karo-Muster, so dass für rechts nur
noch der minimalistische Look übrig blieb. Toll beim
Club 78

Eine Gruppe moderner junger Männer amüsiert sich bei UC im CK Club

Verbrachten eine wunderbaren Abend bei Sugarbees in Mannheim
Verbrachten eine
wunderbaren Abend bei
Sugarbees in Mannheim
Brauchte nicht mehr als einen Schlips um toll zu sein: heiße Himbeere in Mannheim Fast
Brauchte nicht mehr als einen
Schlips um toll zu sein: heiße
Himbeere in Mannheim
Fast wärst du (li) Braue der
Woche geworden - aber
dein Kollege aus Stuttgart
(siehe unten) war extremer.
Trotzdem toll beim Club 78
Öffnete Hemden und Herzen
zugleich: Flirtfaktor beim Club 78
DJ im Fokus
Babsi und Brandy (auf den Knien) sorgten für Scheuklap-
pen, damit ihre neuen Freunde (stehend) nur noch Augen
für sie hatten. Na gut, dann nehmen wir halt die anderen
beiden im Locker Room im CK
Name: DJ Phil Romano (myspace.com/push-
clubrome)
Musik-Style: Sexy Progressive Tribal House
- to make me and the crowd jump!
Clubs im gab-Land: CK Studio, Frankfurt -
check meine MySpace-Seite
Sexy Party-Erlebnis: Circuit Festival Barce-
lona, La Demence Brüssel, Maxima Rio de
Janeiro
Anmacher: Wenn die Crowd wie verrückt
tanzt und alle friedlich und harmonisch zusam-
menkommen
DJ Phil Romano 5
Ein Wodka-Lemon hat noch nie jemandem die Laue verdor-
ben! Showing Out bei "Schwul" im Travolta
Montilla
"From the Stars"
Mein Sommerhit - Energie pur!
Javi Reina
"Wet Dreams"
Der Titel ist Programm!
Joan Reyes
Totale Extase!
T. Garner & G. Klosmann
Treibend, sexy, heiß
Chus and Ceballos
"Oye Mira"
"Fuckin' Down" (Antoine Clamaran Rmx)
"Dark Beat"
Ein hartes Brett!
Kelly, Babsi und Brandy stellten auf Lichtgeschwindigkeit
und rasten durch den Locker Room im CK Studio
Demonstrierte gegen das Ozonloch und ließ
sich mit FCKW-freier Sprühsahne zudüsen.
Bei der nächsten Famoeus Bitch im Stuttgart
lecken wir dich auch ab!
Konzentrierten ihre Chakren, bis sie sich am Horizont spiegelten! Extra heiß bei Therapy in Stuttgart
Konzentrierten ihre Chakren, bis sie
sich am Horizont spiegelten! Extra
heiß bei Therapy in Stuttgart
Waren auch gut drauf bei Therapy in Stuggi We proudly present: die Braue der Woche!
Waren auch gut drauf bei Therapy
in Stuggi
We proudly present: die Braue der
Woche! Ganz zu schweigen vom
Pony! Beides gesehen bei Threapy
in Stuttgart
vom Pony! Beides gesehen bei Threapy in Stuttgart Ich weiß, was du letztes Wochenende getan hast

Ich weiß, was du letztes Wochenende getan hast

So feiert man Geburtstag! Café Klatsch jubiliert! Ließ sich von einem muskulösen Profi bei Fameous
So feiert man Geburtstag!
Café Klatsch jubiliert!
Ließ sich von einem
muskulösen Profi bei Fameous Bitch in den Stutt-
garter Nacken beißen. Wir sind total neidisch!
Zeigten Zusammenhalt mittels eines Stücks Ledertextil,
das sie sich zärtlich um die Pulsadern schlangen.
Himbeerparty in Mannheim tut so gut!

Die wissen, wie man richtig fickt: Love Rebels auf Safer Sex-Tour durch FFM.

Gruppenbild mit Dame - im Club 78 ist alles möglich
Gruppenbild mit Dame - im Club 78 ist
alles möglich
In der Kellerlounge des Travolta fühlte diese Clique esot- erisch-klangvolle Wellen schwingen. Sehr "Schwul"!
In der Kellerlounge des Travolta fühlte diese Clique esot-
erisch-klangvolle Wellen schwingen. Sehr "Schwul"!

Auch hier wirkt ein stimulierendes Weltall-Textil für höchsten Genuss und Tragekomfort. Hotnuts bei Fame- ous Bitch in Stuttgart

gab.publigayte.com

Jetzt jede Woche neu: alle Partyfotos des vergangenen Wochenendes

TERMINE LISTING

TERMINE

LISTING

Sa, 8.5. 2 Jahre Lovepop, Club Lehmann, Stuttgart (S. 39)
Sa, 8.5.
2 Jahre Lovepop,
Club Lehmann,
Stuttgart (S. 39)
Mi, 12.5. 4 Jahre Roof27+, Dachcafé, Frankfurt (S. 33)
Mi, 12.5.
4 Jahre Roof27+, Dachcafé, Frankfurt (S. 33)
Sa, 15.5. 25 Jahre Chapeau, Mainz (S.34)
Sa, 15.5.
25 Jahre Chapeau,
Mainz (S.34)
Sa, 22.5. Fame XXL, Buddha Lounge Red Mandarin, Stuttgart (S.40)
Sa, 22.5.
Fame XXL,
Buddha Lounge
Red Mandarin,
Stuttgart (S.40)
Sa, 22.5. - Di, 25.5. Regenbogenarea beim Wäldchestag, Frankfurt (S.28)
Sa, 22.5. - Di, 25.5.
Regenbogenarea beim
Wäldchestag,
Frankfurt
(S.28)
Sa, 29.5. 1 Jahr CK Studio, Alte Gasse 5, Frankfurt (S.32)
Sa, 29.5.
1 Jahr CK Studio,
Alte Gasse 5,
Frankfurt
(S.32)
Mi, 12.5.+So, 23.5. CSD-Rhein-Neckar Sponsor, Discothek Zwei, MA + Klangfabrik, Lu (S.38)
Mi, 12.5.+So, 23.5.
CSD-Rhein-Neckar Sponsor, Discothek
Zwei, MA + Klangfabrik, Lu (S.38)

1. SAMSTAG

Szene

Frankfurt

15:30 Eintracht gegen Hoffenheim Liveübertragung MONTE CARLO, Alte Gasse 34

Hoffenheim Liveübertragung MONTE CARLO, Alte Gasse 34 20:00 2nite Beardance Bärenparty in der Lounge LUCKYS

20:00 2nite Beardance Bärenparty in der Lounge LUCKYS MANHATTAN LM 27, Schäfergasse 27 21:00 Party bis zum Sonnenaufgang Ladies only LA GATA, Seehofstr. 3 22:00 Killer Cow Mit den DJs Leomeo & Moussa, Kelly Hilton & Jessica Wal- ker sowie Bademodenshow CK STUDIO, Alte Gasse 5 22:00 Loco Disco House & Elektro mit DJs Jean Philips, Carsten M oder Meggi PULSE LOUNGE, Bleichstr. 38a 23:00 Sweet like Chocolate Finest Black Beatz PIPER RED LOUNGE, Bleichstr. 38 23:00 Friends will be Friends / Hexenclub Stammtisch der Szenegrö- ßen und Afterhour ZUR HEX, Elefan- tengasse 11 01:00 Nachtsauna Afterhour zum günstigen Preis METROPOL SAUNA, Große Friedberger Str. 7-11 04:00 Afterhour für Nachtschwärmer MONTE CARLO, Alte Gasse 34

44

für Nachtschwärmer MONTE CARLO, Alte Gasse 34 44 MAI 2010 07:00 KOB Frühstück (Kaffee, O- Saft,

MAI 2010

07:00 KOB Frühstück (Kaffee, O- Saft, Brötchen) zum Kompaktpreis (bis 10:00) LUCKYS MANHATTAN LM 27, Schäfergasse 27

Wiesbaden

21:00 Sexismus in der Popkultur Vor-

trag von Verena Spilker und Diskussion SCHLACHTHOF, Gartenfeldstr. 57, Wies-

baden

23:00 Offend your Gender II Les- Bi-Gay-Sex-Trans-Hetero-Party mit den DJanes Anne Anderson und Leosa. SCHLACHTHOF, Gartenfeldstr. 57, Wies-

baden

Mannheim

Gartenfeldstr. 57, Wies- baden ➠ Mannheim ➠ 11:00 Lange Kinonacht mit Gratiskaf- fee und Snacks, bis

11:00 Lange Kinonacht mit Gratiskaf- fee und Snacks, bis 04:00 STUDIO 7, Heinrich-Lanz-Str. 32 13:00 Extralange Saunanacht ab 20:00 Uhr stdl. Aufgüsse, bis 08:00 GALILEO CITY SAUNA, O7, 20

21:00

Liquid Cosmo INSIDE, S6, 12 21:00 Extra Golden Shower Piss auf den Feiertag! (men only) JAILS, Angelstr. 33 21:00 Party nonstop ROSANELLIS, S2, 16 22:00 Gang Bang Party men only, bis 03:00 CRUISING POINT, Mittelstr. 15 22:00 Ponyclub mit DJ MoERockZ DISCOTHEK ZWEI, T6, 14 22:00 Party nonstop Open End bei Lili MIXED CLUB ACTION, U5, 13 06:00 Morning House Afterhour mit DJ Moeder Jam & Friends INSIDE, S6, 12

Royal House Tunes mit DJ

Stuttgart

10:30 LC Stuttgart Maitreffen Motor- radausfahrt in die Kaiserberge EAGLE, Mozartstr. 51 14:00 LC Stuttgart Maitreffen Stadt- führung Stuttgart andersrum ZENTRUM WEIßENBURG, Weißenburgstr. 28a 16:00 Prinzen Schwule Jugendgruppe (16-21 Jahre) ZENTRUM WEIßENBURG, Weißenburgstr. 28a 17:00 LC Stuttgart Maitreffen Café in Schwarz (Kaffee und Kuchen, Sammel- punkt) ZENTRUM WEIßENBURG, Wei- ßenburgstr. 28a 21:00 LC Stuttgart Maitreffen Rough Men Night (Fetischparty, strikter Dress- code, mit Grillen im Außenbereich) EAGLE, Mozartstr. 51

21:00 Playground Private Fetischparty, men only G. O. K., Gutenbergstr. 106 21:00 Vesperjakob Gäste kochen für Gäste eine kostenlose Leckerei JAKOB- STUBE, Jakobstr. 6 21:00 Karaoke mit wechselnden KJs MAGNUS, Rotebühlplatz 4 22:00 In the Kings Club Die Sams-

tags-House-Party KC KINGS CLUB, Cal-

wer Str. 21

Region

20:00 Prinz S Reopening mit Anke Thomas-Hoffmann (Lieder von Mar- lene und Zarah), Céline Bouvier und Feuerwerk PRINZ S, Zähringer Str. 15, Karlsruhe 21:00 Sklavenmarkt Fetischparty, Dresscode, men only (Einlass bis 23:00) CULTEUM, Essenweinstr. 9, Karlsruhe

Kultur

Frankfurt

18:00 Vernissage Dennis Wettig im Ausstellungsraum Kunstkünstler (bis 23:00). Zu sehen bis 26. Juni STALL, Stiftstr. 22 19:00 Ich back mir einen Mann Tra- vestie-Revue mit Gerda Ballon, Jutta P., Naomi und Stephan GERDAS KLEI- NE WELTBüHNE, Dietesheimer Str. 90, Mühlheim/Main 19:30 Hedwig and the angry Inch Musical (engl. Orginalfassung) SINK- KASTEN, Brönnerstr. 9

Mainz

20:00 Die Lissabonner Traviata Thea- terstück von Terrence McNally MAINZER KAMMERSPIELE, Rheinstr. 4

Region

20:00 Schrill im April Abschlußgala mit Katharina Herb, Ted Louis, Caspar und Bianca, Fabian Schläper und Iris Kuhn, Michael Krebs JUBEZ, Kronen- platz 1, Karlsruhe

2. SONNTAG

Szene

Frankfurt

10:00 Frühstücksbuffet AYCE-Brunch (bis 15:00) PULSE LOUNGE, Bleich- str. 38a 11:00 Sonntagsbrunch Der Com- munitybrunch, AYCE (bis 14:30) LSKH, Klingerstr. 6 14:00 Cream Team Der Communi- ty-Kaffeeklatsch SWITCHBOARD, Alte Gasse 36 15:00 Chill & Grill Kaffee & Kuchen, ab 18:00 BBQ auf der Sommerterrasse FRIENDS, Bleichstr. 46

15:00 Kaffee & Kuchen ab 17:00 High Tea (Tee & Käse-Gurken-Sand- wich) zum Kompaktpreis LUCKYS MAN- HATTAN LM 27, Schäfergasse 27 16:00 LesCafé Offener Lesbentreff mit Spielmöglichkeiten, Beratung, Gespräch LSKH, Klingerstr. 6 18:00 Schaumparty Feuchter Spaß für Jung und Alt SAUNAWERK, Eschershei- mer Landstr. 88 21:00 Dart Happy Hour Kostenloses Turniertraining (bis 23:00) LA GATA, Seehofstr. 3

Mainz

11:00 Sonntagsbrunch mit Tama- ra und Thomas, AYCE (bis 14:00) BAR JEDER SICHT, Hintere Bleiche 29

Mannheim

14:00 Kaffeeklatsch Kaffee und Kuchen KUSSMANN, T6, 19 16:00 Kaffeeklatsch mit selbst gemach- tem Kuchen KLATSCH, Hebelstr. 3 18:00 Naked Men only, Einlass bis 19:00 JAILS, Angelstr. 33

Stuttgart

11:00 Sonntagsbrunch Der Commu- nitybrunch (bis 14:00) AHS AIDSHILFE, Johannesstr. 19 14:00 LC Stuttgart Maitreffen Bier- zeltgaudi, reservierte Plätze WASEN- WIRT, Cannstatter Wasen 15:00 Underwearparty Fetischparty, men only G. O. K., Gutenbergstr. 106 16:00 Naked men only, Einlass bis 17:00 EAGLE, Mozartstr. 51 22:00 Sunday Weekend Finish mit DJ Houseabiltity KC KINGS CLUB, Cal- wer Str. 21

Finish mit DJ Houseabiltity KC KINGS CLUB, Cal- wer Str. 21 Kultur Frankfurt 17:00 TransenTanzen offene

Kultur

Frankfurt

17:00 TransenTanzen offene Traves- tiebühne mit Frau Schulz und Stargast LUCKYS MANHATTAN LM 27, Schäfer- gasse 27