Sie sind auf Seite 1von 26

FS 200 B - FS 250 B

FUGENSCHNEIDER

FS 200 B - FS 250 B mit


HONDA GX 620 / GX 670

0282 200 0949/12.00


j:\techdoku\deutsch\fs\200b\2000949\fs200b.p65

1
FS 200 B - FS 250 B GÖLZ GmbH & Co.
Dommersbach 51
53940 Hellenthal-Blumenthal
Telefon: (02482) 120
Telefax: (02482) 12135

EG-Konformitätserklärung
im Sinne der EG-Maschinenrichtlinie 98/37/EG

Hiermit erklären wir, dass die wie folgt beschriebene


Maschine

Bauart: FUGENSCHNEIDER

Hersteller: GÖLZ

Typ: FS 200 B - FS 250 B

Seriennummer: __________

den Vorschriften in Umsetzung der Maschinenrichtlinie


98/37/EG entspricht.

Hellenthal, den 19.08.99 .................................


Leiter Konstruktion
2
Inhaltsverzeichnis

FS 200 B - FS 250 B
1. Vorwort zur Betriebsanleitung .......................... 4

2. Grundlegende Sicherheitshinweise ................. 5

3. Beschreibung .................................................... 12

4. Transport ............................................................ 15

5. Aufstellung und Betrieb ................................... 16

6. Instandhaltung .................................................. 22

7. Störung - Ursachen und Beseitigung ............ 26

8. Ersatzteilliste ..................................................... 27

9. Schaltpläne ........................................................ 48

Alle Rechte vorbehalten!

Änderungen durch technische Weiterentwicklung gegenüber den in dieser Betriebsanleitung


aufgeführten Abbildungen und Angaben behalten wir uns vor.

Nachdruck, Übersetzung und Vervielfältigung jeglicher Art bedürfen unserer schriftlichen Ge-
nehmigung.

© Copyright GÖLZ

3
FS 200 B - FS 250 B 1. Vorwort zur Betriebsanleitung

Diese Betriebsanleitung soll erleichtern, den Fugenschneider kennenzulernen und seine be-
stimmungsgemäßen Einsatzmöglichkeiten zu nutzen.

Die Betriebsanleitung enthält wichtige Hinweise, den Fugenschneider sicher, sachgerecht und
wirtschaftlich zu betreiben. Ihre Beachtung hilft, Gefahren zu vermeiden, Reparaturkosten und
Ausfallzeiten zu vermindern und die Zuverlässigkeit und die Lebensdauer des Fugenschneiders
zu erhöhen.

Die Betriebsanleitung ist um Anweisungen aufgrund bestehender nationaler Vorschriften zur


Unfallverhütung und zum Umweltschutz zu ergänzen.

Die Betriebsanleitung muss ständig am Einsatzort des Fugenschneiders verfügbar sein.

Die Betriebsanleitung ist von jeder Person zu lesen und anzuwenden, die mit Arbeiten mit/am
Fugenschneider z. B.

- Bedienung, einschließlich Rüsten, Störungsbehebung im Arbeitsablauf, Beseitigung von


Produktionsabfällen, Pflege, Entsorgung von Betriebs- und Hilfsstoffen

- Instandhaltung (Wartung, Inspektion, Instandsetzung) und/oder

- Transport

beauftragt ist.

Neben der Betriebsanleitung und den im Verwenderland und an der Einsatzstelle geltenden
verbindlichen Reglungen zur Unfallverhütung sind auch die anerkannten fachtechnischen Re-
geln für sicherheits- und -fachgerechtes Arbeiten zu beachten.

4
2. Grundlegende Sicherheitshinweise

FS 200 B - FS 250 B
2.1 Warnhinweise und Symbole
In der Betriebsanleitung werden folgende Benennungen und Symbole für besonders wichtige
Angaben benutzt:

Hinweis: Besondere Angabe hinsichtlich der wirtschaftlichen Verwendung der Maschine

Achtung: Besondere Angabe bzw. Ge- und Verbote zur Schadensverhütung

Gefahr: Angaben bzw. Ge- und Verbote zur Verhütung von Personen- oder Sachschäden

An der Maschine und in der Betriebsanleitung werden dazu folgende Symbole verwendet:

Wichtiger Hinweis! Schutzhelm tragen!

Vor Inbetriebnahme
Gehörschutz tra-
Betriebsanleitung
gen!
lesen!

Warnung vor einer


Schutzschuhe tra-
allgemeinen Ge-
gen!
fahr!

Schutzhandschuhe
Nicht berühren!
tragen!

Augenschutz tra- Schutzkleidung tra-


gen! gen!

Jedes Umplazieren des Fugenschneiders zwi-


schen Sägevorgängen muss mit nicht rotierender
Trennscheibe, d. h. stillstehendem Antriebsmotor
durchgeführt werden!
5
FS 200 B - FS 250 B 2.2 Grundsatz; bestimmungsgemäße Verwendung
n Die Maschine ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheits-
technischen Regeln gebaut. Dennoch können bei ihrer Verwendung Gefahren
für Leib und Leben des Benutzers oder Dritter bzw. Beeinträchtigungen der Ma-
schine und anderer Sachwerte entstehen.

n Maschine nur in technisch einwandfreiem Zustand sowie bestimmungsgemäß,


sicherheits- und gefahrenbewusst unter Beachtung der Betriebsanleitung benut-
zen. Insbesondere Störungen, die die Sicherheit beeinträchtigen können, umge-
hend beseitigen (lassen).

n Baugeräte der Trenntechnik sind ausschließlich zum Sägen, Schlitzen, Bohren


u. ä. von abrasiven Baumaterialien mit Werkzeugen entsprechend den Angaben
des Herstellers hauptsächlich vor Ort, auf der Baustelle, bestimmt.

n Sie sind ausschließlich zum Trennen von fest eingebauten Baumaterialien be-
stimmt.

n Eine andere oder darüber hinausgehende Benutzung entgegen den Hinweisen


des Herstellers/Lieferers gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus resultie-
rende Schäden haftet der Hersteller/Lieferer nicht. Das Risiko trägt allein der An-
wender. Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch das Beachten der
Betriebsanleitung und die Einhaltung der Inspektions- und Wartungs-
bedingungen.

2.3 Organisatorische Maßnahmen


n Die Betriebsanleitung ständig am Einsatzort der Maschine griffbereit aufbewah-
ren.

n Ergänzend zur Betriebsanleitung allgemeingültige gesetzliche und sonstige ver-


bindliche Regelungen zur Unfallverhütung und zum Umweltschutz beachten und
anweisen. Derartige Pflichten können auch z. B. den Umgang mit Gefahrstoffen
oder das Zurverfügungstellen/Tragen persönlicher Schutzausrüstungen oder
straßenverkehrsrechtliche Regelungen betreffen.

n Betriebsanleitung um Anweisungen einschließlich Aufsichts- und Meldepflichten


zur Berücksichtigung betrieblicher Besonderheiten, z. B. hinsichtlich Arbeitsor-
ganisation, Arbeitsabläufen, eingesetztem Personal, ergänzen.

n Das mit Tätigkeiten an der Maschine beaufragte Personal muss vor Arbeitsbe-
ginn die Betriebsanleitung, und hier besonders das Kapitel Sicherheitshinweise,
gelesen haben. Während des Arbeitseinsatzes ist es zu spät. Dies gilt in beson-
derem Maße für nur gelegentlich, z. B. beim Rüsten, Warten, an der Maschine tä-
tig werdendes Personal.

n Zumindest gelegentlich sicherheits- und gefahrenbewusstes Arbeiten des Per-


sonals unter Beachtung der Betriebsanleitung kontrollieren.

n Das Personal darf keine offenen langen Haare, lose Kleidung oder Schmuck ein-
schließlich Ringe tragen. Es besteht Verletzungsgefahr z. B. durch Hängenblei-
ben oder Einziehen.
6
n Soweit erforderlich oder durch Vorschriften gefordert, persönliche Schutzaus-

FS 200 B - FS 250 B
rüstungen benutzen.

n Alle Sicherheits- und Gefahrenhinweise an der Maschine beachten.

n Alle Sicherheits- und Gefahrenhinweise an/auf der Maschine vollzählig in lesba-


rem Zustand halten.

n Bei sicherheitsrelevanten Änderungen der Maschine oder ihres Betriebsverhal-


tens Maschine sofort stillsetzen und Störung der zuständigen Stelle/Person mel-
den.

n Keine Veränderungen, An- und Umbauten an der Maschine, die die Sicherheit
beeinträchtigen könnten, ohne Genehmigung des Lieferers vornehmen. Dies gilt
auch für den Einbau und die Einstellung von Sicherheitseinrichtungen und -
ventilen sowie für das Schweißen an tragenden Teilen.

n Ersatzteile müssen den vom Hersteller festgelegten technischen Anforderungen


entsprechen. Dies ist bei Originalersatzteilen immer gewährleistet.

n Hydraulik-Schlauchleitungen in den angegebenen bzw. in angemessenen Zeit-


abständen auswechseln, auch wenn keine sicherheitsrelevanten Mängel erkenn-
bar sind.

n Vorgeschriebene oder in der Betriebsanleitung angegebene Fristen für wieder-


kehrende Prüfungen/Inspektionen einhalten.

n Zur Durchführung von Instandhaltungsmaßnahmen ist eine der Arbeit angemes-


sene Werkstattausrüstung unbedingt notwendig.

n Standort und Bedienung von Feuerlöschern bekanntmachen.

n Die Brandmelde- und Brandbekämpfungsmöglichkeiten beachten.

2.4 Personalauswahl und -qualifikation


n Arbeiten an/mit der Maschine dürfen nur von zuverlässigem Personal durchge-
führt werden. Gesetzlich zulässiges Mindestalter beachten.

n Nur geschultes oder unterwiesenes Personal einsetzen, Zuständigkeiten des Per-


sonals für das Bedienen, Rüsten, Warten, Instandsetzen klar festlegen.

n Sicherstellen, dass nur dazu beauftragtes Personal an der Maschine tätig wird.

n Maschinenführer-Verantwortung - auch im Hinblick auf verkehrsrechtliche Vor-


schriften - festlegen und ihm das Ablehnen sicherheitswidriger Anweisungen
Dritter ermöglichen.

n Zu schulendes, anzulernendes, einzuweisendes oder im Rahmen einer allgemei-


nen Ausbildung befindliches Personal nur unter ständiger Aufsicht einer erfahre-
nen Person an der Maschine tätig werden lassen.
7
FS 200 B - FS 250 B n Arbeiten an elektrischen Ausrüstungen der Maschine dürfen nur von einer Elektro-
fachkraft oder von unterwiesenen Personen unter Leitung und Aufsicht einer
Elektrofachkraft gemäß den elektrotechnischen Regeln vorgenommen werden.

n An hydraulischen Einrichtungen darf nur Personal mit speziellen Kenntnissen


und Erfahrungen in der Hydraulik arbeiten.

2.5 Sicherheitshinweise zu bestimmten Betriebsphasen


Normalbetrieb

n Jede sicherheitsbedenkliche Arbeitsweise unterlassen.

n Maßnahmen treffen, damit die Maschine nur in sicherem und funktionsfähigem


Zustand betrieben wird. Maschine nur betreiben, wenn alle Schutzeinrichtungen
und sicherheitsbedingte Einrichtungen z. B. lösbare Schutzeinrichtungen, Not-
Aus- Einrichtungen, Schalldämmungen, Absaugeinrichtungen, vorhanden und
funktionsfähig sind. Vor Arbeitsbeginn sich an der Einsatzstelle mit der Arbeits-
umgebung vertraut machen. Zur Arbeitsumgebung gehören z. B. die Hindernisse
im Arbeits- und Verkehrsbereich, die Tragfähigkeit des Bodens, notwendige Ab-
sicherung der Baustelle zum öffentlichen Verkehrsbereich und Möglichkeiten der
Hilfe bei Unfällen.

n Mindestens einmal pro Schicht Maschine auf äusserlich erkennbare Schäden und
Mängel prüfen. Eingetretene Veränderungen (einschließlich der des Betriebsver-
haltens) sofort der zuständigen Stelle/Person melden. Maschine ggf. sofort still-
setzen und sichern.

n Bei Funktionsstörungen Maschine sofort stillsetzen und sichern. Störungen um-


gehend beseitigen lassen.

n Ein- und Ausschaltvorgänge, Kontrollanzeigen gemäß Betriebsanleitung beach-


ten.

n Vor Einschalten/Ingangsetzen der Maschine sicherstellen, dass niemand durch


die anlaufende Maschine gefährdet werden kann.

Sonderarbeiten im Rahmen der Nutzung der Maschine und


Instandhaltungstätigkeiten sowie Störungsbeseitigung im Arbeitsab-
lauf; Entsorgung

n In der Betriebsanleitung vorgeschriebene Einstell-, Wartungs- und Inspektions-


tätigkeiten und -termine einschließlich Angaben zum Austausch von Teilen/Teil-
ausrüstungen einhalten. Diese Tätigkeiten darf nur Fachpersonal durchführen.
8
n Bedienungspersonal vor Beginn der Durchführung von Sonder- und Instandhal-

FS 200 B - FS 250 B
tungsarbeiten informieren. Aufsichtsführenden benennen.

n Bei allen Arbeiten, die den Betrieb, die Produktionsanpassung, die Umrüstung
oder die Einstellung der Maschine und ihrer sicherheitsbedingten Einrichtungen
sowie Inspektion, Wartung und Reparatur betreffen, Ein und Ausschaltvorgänge
gemäß der Betriebsanleitung und Hinweise für Instandhaltungsarbeiten beach-
ten.

n Instandhaltungsbereich, soweit erforderlich, weiträumig absichern.

n Ist die Maschine bei Wartungs- und Reparaturarbeiten komplett ausgeschaltet,


muss sie gegen unerwartetes Wiedereinschalten gesichert werden:
- Hauptbefehlseinrichtungen verschließen und Schlüssel abziehen und/oder
- am Hauptschalter Warnschild anbringen.

n Einzelteile und größere Baugruppen sind beim Austausch sorgfältig an Hebe-


zeugen zu befestigen und zu sichern, so dass hier keine Gefahr ausgehen kann.
Nur geeignete und technisch einwandfreie Hebezeuge sowie Lastaufnahmemittel
mit ausreichender Tragkraft verwenden. Nicht unter schwebenden Lasten auf-
halten oder arbeiten.

n Mit dem Anschlagen von Lasten und Einweisen von Kranfahrern nur erfahrene
Personen beauftragen. Der Einweiser muss sich in Sichtweite des Bedieners auf-
halten oder mit ihm in Sprechkontakt stehen.

n Maschine, und hier insbesondere Anschlüsse und Verschraubungen, zu Beginn


der Wartung/Reparatur von Öl, Kraftstoff oder Pflegemitteln reinigen. Keine ag-
gressiven Reinigungsmittel verwenden. Faserfreie Putztücher benutzen.

n Vor dem Reinigen der Maschine mit Wasser oder Dampfstrahl (Hochdruckreiniger)
oder anderen Reinigungsmitteln alle Öffnungen abdecken/zukleben, in die aus
Sicherheits- und/oder Funktionsgründen kein Wasser/Dampf/Reinigungsmittel
eindringen darf. Besonders gefährdet sind Elektromotoren und Schaltschränke.

n Nach dem Reinigen sind die Abdeckungen/Verklebungen vollständig zu entfer-


nen.

n Nach der Reinigung alle Kraftstoff-, Motoröl-, Hydrauliköl-Leitungen auf Undich-


tigkeiten, gelockerte Verbindungen, Scheuerstellen und Beschädigungen unter-
suchen. Festgestellte Mängel sofort beheben.

n Bei Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten gelöste Schraubenverbindungen


stets festziehen.

n Ist die Demontage von Sicherheitseinrichtungen beim Rüsten, Warten und Repa-
rieren erforderlich, hat unmittelbar nach Abschluss der Wartungs- und Repara-
turarbeiten die Remontage und Überprüfung der Sicherheitseinrichtungen zu er-
folgen.

n Für sichere und umweltschonende Entsorgung von Betriebs- und Hilfsstoffen


sowie Austauschteilen sorgen.

9
FS 200 B - FS 250 B 2.6 Hinweise auf besondere Gefahrenarten
Elektrische Energie

n Nur Originalsicherungen mit vorgeschriebener Stromstärke verwenden. Bei Stö-


rungen in der elektrischen Energieversorgung Maschine/Anlage sofort abschal-
ten.

n Arbeiten an elektrischen Anlagen oder Betriebsmitteln dürfen nur von einer Elektro-
fachkraft oder von unterwiesenen Personen unter Leitung und Aufsicht einer
Elektrofachkraft den elektrotechnischen Regeln entsprechend vorgenommen
werden.

n Die elektrische Ausrüstung einer Maschine ist regelmäßig zu inspizieren/prüfen.


Mängel, wie lose Verbindungen bzw. angeschmorte Kabel, müssen sofort besei-
tigt werden.

n Sind Arbeiten an spannungsführenden Teilen notwendig, eine zweite Person hin-


zuziehen, die im Notfall den Notaus- bzw. den Hauptschalter mit Spannungs-
auslösung betätigt. Arbeitsbereich mit einer rotweissen Sicherungskette und ei-
nem Warnschild absperren. Nur spannungsisoliertes Werkzeug benutzen.

Gas, Staub, Dampf, Rauch

n Schweiß-, Brenn- und Schleifarbeiten an der Maschine nur durchführen, wenn


dies ausdrücklich genehmigt ist. Z. B. kann Brand- und Explosionsgefahr beste-
hen.

n Vor dem Schweißen, Brennen und Schleifen Maschine und deren Umgebung von
Staub und brennbaren Stoffen reinigen und für ausreichende Lüftung sorgen
(Explosionsgefahr).

n Bei Arbeiten in engen Räumen ggf. vorhandene nationale Vorschriften beachten.

Hydraulik, Pneumatik

n Arbeiten an hydraulischen Einrichtungen dürfen nur Personen mit speziellen


Kenntnissen und Erfahrungen in der Hydraulik durchführen.

n Alle Leitungen, Schläuche und Verschraubungen regelmäßig auf Undichtigkei-


ten und äusserlich erkennbare Beschädigungen überprüfen. Beschädigungen
umgehend beseitigen. Herausspritzendes Öl kann zu Verletzungen und Bränden
führen.

n Zu öffnende Systemabschnitte und Druckleitungen (Hydraulik, Druckluft) vor


Beginn der Reparaturarbeiten entsprechend den Baugruppenbeschreibungen
drucklos machen.

n Hydraulik- und Druckluftleitungen fachgerecht verlegen und montieren. Anschlüs-


se nicht verwechseln. Armaturen, Länge und Qualität der Schlauchleitungen
müssen den Anforderungen entsprechen.
10
Lärm

FS 200 B - FS 250 B
n Schallschutzeinrichtungen an der Maschine müssen während des Betriebes in
Schutzstellung sein.

n Vorgeschriebenen persönlichen Gehörschutz tragen.

Öle, Fette und andere chemische Substanzen

n Beim Umgang mit Ölen, Fetten und anderen chemischen Substanzen, die für das
Produkt geltenden Sicherheitsvorschriften beachten.

n Vorsicht beim Umgang mit heissen Betriebs- und Hilfsstoffen (Verbrennungs- bzw.
Verbrühungsgefahr).

2.7 Ortsveränderlich einsetzbare Maschinen


n Bei Verladearbeiten nur Hebezeuge und Lastaufnahmeeinrichtungen mit ausrei-
chender Tragkraft einsetzen.

n Sachkundigen Einweiser für den Hebevorgang bestimmen.

n Maschinen nur gemäß Angaben der Betriebsanleitung (Anschlagpunkte für Last-


aufnahmeeinrichtungen usw.) fachgerecht mit Hebezeug anheben.

n Nur geeignetes Transportfahrzeug mit ausreichender Tragkraft verwenden.

n Ladung zuverlässig sichern. Geeignete Anschlagpunkte benutzen.

n Vor oder unmittelbar nach Ende der Verladearbeit Maschine mit empfohlenen Ein-
richtungen gegen unbeabsichtigte Lageänderung versehen. Entsprechenden
Warnhinweis anbringen.
Vor Wiederinbetriebnahme Einrichtungen ordnungsgemäß entfernen.

n Für Transportzwecke abzubauende Teile vor Wiederinbetriebnahme sorgfältig


wieder montieren und befestigen.

n Bei Wiederinbetriebnahme nur gemäß Betriebsanleitung verfahren.


11
FS 200 B - FS 250 B 3. Beschreibung
3.1 Verwendungszweck-Kurzbeschreibung
n Auf dem Fugenschneider sind nur die vom Hersteller angegebenen Trenn-
scheiben mit den erforderlichen nominellen Eigenschaften einzusetzen. Bei Ein-
satz von Trennscheiben; die nicht den Angaben des Herstellers entsprechen, wird
für hieraus resultierende Schäden keine Haftung übernommen..

n Fugenschneider mit Verbrennungsmotor sind mit dem vom Hersteller angegebe-


nen Treibstoff zu betreiben.

Hinweis: Beachten Sie unbedingt die beigefügte Betriebsan-


leitung des Motorenherstellers!

3.2 Komponentenübersicht
14
13
7
11
9 4
8 6
10
3
12

15 15
1 5

2
1. Grundgestell
2. Fahrwerk 9. Verstellbare Schubbügel
3. Trennscheiben-Schutzhaube 10. Vorschubhebel
4. Richtungsanzeiger 11. Armaturenkasten
5. Flansch-Schutzhaube 12. Elektrische Wasserpumpe
6. Keilriemen-Schutzhaube 13. Transportöse
7. Antriebsmotor 14. Schnittiefenanzeige
8. Kraftstofftank 15. Verzurrpunkte
12
3.3 Schutzvorrichtungen

FS 200 B - FS 250 B
Gefahr: Beim Verfahren und beim Schneiden müssen die u.
a. Schutzvorrichtungen immer korrekt montiert sein!

Wartungsklappe
(rückseitig)
Berührungsschutz

Keilriemen-
Schutzhaube
Flansch-
Schutz-
haube

Trennscheiben-Schutzhaube für max.


Trennscheiben-Ø 600 mm bzw. 750 mm

13
FS 200 B - FS 250 B 3.4 Technische Daten

FS 200 B FS 250 B
Max. Schnittiefe: 220 mm 280 mm

Max. Trennscheiben-Ø: 600 mm 750 mm

Antriebsmotor: FS 200 B HONDA GX620


3600 U/min, 4-Takt, 14,9 kW (20 PS),
luftgekühlt mit Elektrostart

FS 250 B HONDA GX670; 17,7 kW (24 PS),


3600 U/min, luftgekühlt mit Elektrostart

Trennscheiben-Aufnahme: Ø 25,4 mm

Aufnahmeflansch: Ø 140 mm

Drehzahl der Schneidwelle: 1600 U/min

Max. Schnittgeschwindigkeit
mit max.Trennscheiben- Ø : 50,2 m/s 62,8 m/s

Vorschub: Elektro-hydraulischer Fahrantrieb

Aushub: Elektro-hydraulischer Schnellaushub

Wasserversorgung: Elektrische Wasserpumpe

Keilriemenspannung: Kontinuierliche Keilriemenspannung

Abmessungen (L x B x H): ca. 1340 x 800 x 1040 mm

Leergewicht: ca. 280 kg

Betriebsgewicht: ca. 292 kg (voller Kraftstofftank und


montierter Trennscheibescheibe)

14
4. Transport

FS 200 B - FS 250 B
Verletzungsgefahr durch herabfallende Teile!

Verletzungsgefahr durch herabfallende Teile!

Verletzungsgefahr durch scharfe Kanten etc.!

4.1 Transportvorbereitung
Vor dem Transport ist der Knebel des Batterie-
schalters im Bedienerpult abzuziehen, die
Trennscheibe zu demontieren und die Trenn-
scheiben-Schutzhaube wieder aufzustecken.
Maschine ist nach dem Verladen über die ent-
sprechenden Verzurrpunkte (im hinteren Be- SW 36
reich der Maschine 2x, Vorne 1x) mit Spann-
bändern oder Ähnlichem zu sichern.

Gefahr: Der Fugenschneider darf nur an der dafür vorgese-


henen Transportöse angehoben werden!

Jedes Umplazieren des Fugenschneiders zwischen Sägevor-


gängen muss mit nicht rotierender Trennscheibe, d. h. still-
stehendem Antriebsmotor durchgeführt werden! Verwenden
Sie hierzu ausschließlich nur den elektro-hydraulischen
Fahrantrieb, der nach dem Einschalten des Batterieschalters
eingeschaltet werden kann!
Hinweis: Die maximale Einsatzdauer für den elektro-hydrau-
lischen Fahrantrieb ohne laufenden Antriebsmotor sollte 30
min. nicht übersteigen. Es kann sonst zu einer Tiefen-
entladung der Batterie kommen und dies zu deren Ausfall
führen!
4.2 Transportvorgang Transportöse

Achten Sie vor dem Transport auf festen Sitz


aller am Fugenschneider befindlichen Teile.
Nur Lastaufnahmeeinrichtungen und Hebe-
zeuge und mit ausreichender Tragkraft einset-
zen (Betriebsgewicht des Fugenschneiders ca.
292 kg). Fugenschneider nur an der ange-
brachten Transportöse anheben.

15
FS 200 B - FS 250 B 5. Aufstellung und Betrieb

5.1 Aufstellen
n Fugenschneider auf ebenem, festen und stabilen Untergrund aufstellen. Den Ein-
satzort von allem, was den Arbeitsvorgang behindern könnte, befreien. Auf aus-
reichende Beleuchtung des Einsatzortes achten. Beim Einsatz von Fugen-
schneidern mit Verbrennungsmotor in geschlossenen Räumen die Abgase aus
dem Arbeitsbereich ableiten und für ausreichende Lüftung sorgen.

n Die vom Hersteller angegebenen Bedingungen für den Anschluss an Strom-,


Druckluft- und Wasserversorgung einhalten.

n Hydraulik- und Pneumatikschläuche sowie Elektroleitungen so verlegen, dass


eine Beschädigung durch die Trennscheibe ausgeschlossen ist.

n Werkzeugmontage

- Montage der Trennscheibe nach Vorgabe des Herstellers


(Mindestflansch-Ø beachten; nur Originalschrauben oder Muttern verwen-
den).

- Nur Trennscheiben mit Durchmessern verwenden, die vom Hersteller zuge-


lassen sind.

5.2 Inbetriebnahme und Bedienung

Hinweis: Vor der Inbetriebnahme ist unbedingt auch die bei-


gefügte Betriebsanleitung des Motorenherstellers zu lesen!

Gefahr: Rotierende Teile wie Schneidwelle, Trennscheibe etc.


während des Betriebes nicht berühren!

Gefahr: Rotierende Teile könnten Kleidungsstücke einziehen!


Eng anliegende Kleidung tragen!

Gefahr: Herabfallende Teile können zu Verletzungen des Be-


dieners führen!

16
Stell- und Bedienteile

FS 200 B - FS 250 B
1. Fugenschneider HEBEN
Bedienerpult
2. Fugenschneider SENKEN
3. Vorschub VOR-ZURÜCK
4 4. Motordrehzahl
5. Schnittiefenanzeiger
3 1 6. Knebel Batterieschalter
5 7. Kaltstarteinrichtung CHOKE
8 13
9 8. Starterknopf
10 9. Fahrantrieb EIN-AUS
7 10. Wasserpumpe EIN-AUS
11 11. Kontrollleuchte Ladekontrolle
2 12. Kontrollleuchte Öldruck
13. (ohne Funktion)
6
12

n Vor jeder Trennscheibenmontage oder deren Wechsel, ist der Fugenschneider


stillzusetzen, der Knebel des Batterieschalters abzuziehen oder von Energiequel-
len zu trennen.

Hinweis: Säubern Sie vor der Montage der Trennscheibe


sorgfältig alle Befestigungselemente für die Trennscheibe wie
Flansche, Gewinde der Schneidwelle, Schrauben oder
Muttern!
17
FS 200 B - FS 250 B n Der Arbeitsbereich des Fugenschneiders ist nur dem Bediener vorbehalten. An-
dere Personen aus dem Arbeitsbereich des Fugenschneiders fernhalten.

n Es muss gewährleistet sein, dass der Bediener ständig ausreichend Sicht auf
den Arbeitsbereich hat und jederzeit in den Arbeitsprozess eingreifen kann.

n Fugenschneider nie ohne Schutzvorrichtungen betreiben.

n Alle eingesetzten Trennscheiben müssen hinsichtlich ihrer zulässigen maxima-


len Schnittgeschwindigkeit auf die maximale Antriebsdrehzahl des Fugen-
schneiders ausgelegt sein. Bei Fugenschneidern mit variabler Antriebsdrehzahl
Trennscheibe einsetzen, die hinsichtlich ihrer zulässigen maximalen Schnitt-
geschwindigkeit der jeweiligen maximalen Antriebsdrehzahl des Fugen-
schneiders entspricht.

n Deformierte oder beschädigte Trennscheiben nicht einsetzen.

Gefahr: Beschädigte Trennscheiben können zu schwerwie-


genden Personenschäden führen!

n Auf Übereinstimmung von der auf der Trennscheibe angegebenen Drehrichtung


mit der Drehrichtung des Fugenschneiders achten.

Hinweis: Falsche Drehrichtung führt zu einem drastisch er-


höhten Verschleiss der Trennscheibe!

Gefahr: Falsche Drehrichtung kann zum Ablösen eines Seg-


ments der Trennscheibe führen und somit zu schwerwiegen-
den Personenschäden führen!

n Vor Arbeitsbeginn Trennscheibe auf festen Sitz prüfen.

n Nur Trennscheiben einsetzen, die zur Trennscheibenaufnahme (Zentrierbohrung/


Flansch) kompatibel sind.

n In Abhängigkeit vom zu bearbeitenden Material, dem Bearbeitungsverfahren und


der Art der auszuführenden Arbeiten, die entsprechenden Trennscheiben nach
Angaben des Herstellers/Lieferers einsetzen.

n Bei Arbeiten mit Nassschnitt für ausreichende Wasserzufuhr an der Trenn-


scheiben-Schutzhaube sorgen.

n Werden Arbeiten durchgeführt, bei denen gesundheitsgefährdende oder explo-


sive Substanzen, z. B. Stäube, Schlämme entstehen, die geltenden nationalen
Vorschriften beachten.
18
n Bei Gefährdung durch während des Schneidvorgangs herausgeschleuderte

FS 200 B - FS 250 B
Materialpartikel Schutzbrille tragen.

Gefahr: Herausschleudernde Materialpartikel können zu Ver-


letzungen des Bedieners führen!

n Beim Befahren öffentlicher Straßen, Wege, Plätze die geltenden verkehrsrechtli-


chen Vorschriften beachten und ggf. Fugenschneider vorher in den verkehrs-
rechtlichen Zustand bringen.

n Nach Arbeitsende den Fugenschneider niemals ungebremst stehen lassen.

n Bei Gefährdung durch erhöhten Lärmpegel während des Schneidvorgangs am


Arbeitsplatz Gehörschutz tragen.

Gefahr: Der Schalleistungspegel kann während des Schneid-


vorgangs den Wert von 85 dB(A) übersteigen!

n Entsprechend den jeweiligen Einsatzbedingungen des Fugenschneiders kann


das Tragen weiterer persönlicher Schutzausrüstung erforderlich sein.

Gefahr: Schutzhelm tragen wenn auf der Baustelle die Ge-


fahr von herabfallenden Teilen besteht!

Montage der Trennscheibe


Vor der Montage ist der Knebel des Batterie-
schalters im Bedienerpult abzuziehen. Trenn-
scheibe mit der richtigen Aufnahmebohrung Ø
25,4 mm und maximalen Ø 600 mm / Ø 750
mm montieren. Auf richtige Drehrichtung ach- SW 36
ten. Drehrichtungspfeile befinden sich auf der
Trennscheiben-Schutzhaube und der Trenn-
scheibe. Nach der Montage die Trenn-
scheiben-Schutzhaube wieder aufstecken.
19
FS 200 B - FS 250 B Wasserversorgung

1 2

Bedienerpult

3. Wasserpumpe EIN-AUS
3
AUS

EIN

Achtung: Wasserpumpe niemals trocken laufen lassen, da


diese sonst beschädigt wird! Bei Frostgefahr Wasserpumpe
entleeren!
Wasserversorgung mit Hilfe einer GEKA-Kupplung mit der Kupplung (1) am Fugenschneider
verbinden. Darauf achten, dass der Hahn (2) geschlossen ist (Ventilhebel in 90°-Stellung zur
Flussrichtung) und der Schalter der Wasserpumpe (3) sich in AUS-Stellung befindet.

Wasserversorgung aus dem Wasserleitungsnetz :Beim Schneiden Hahn (2) öffnen


(Ventilhebel in Flussrichtung) und
Schalter der Wasserpumpe (3) in
AUS-Stellung lassen.

Wasserversorgung aus einem Fass etc.: Beim Schneiden Hahn (2) öffnen und
Schalter der Wasserpumpe (3) auf EIN
stellen.
20
Schneidvorgang

FS 200 B - FS 250 B
Bedienerpult
9
AUS 9. Fahrantrieb EIN-AUS

EIN

Bedienerpult 1. Fugenschneider HEBEN


4 2. Fugenschneider SENKEN
3. Vorschub VOR-ZURÜCK
3 4. Motordrehzahl
1 5 5. Schnittiefenanzeiger
8 13 6. Knebel Batterieschalter
10 7. Kaltstarteinrichtung CHOKE
8. Starterknopf
7 10. Wasserpumpe EIN-AUS
11 11. Kontrollleuchte Ladekontrolle
2 12. Kontrollleuchte Öldruck
13. (ohne Funktion)
6
12
Gefahr: Bei zu hohem Vorschubdruck besteht die Gefahr, dass der Fugen-
schneider vorne aushebt! Bei Gefahr Fugenschneider sofort durch Drehen
des Knebels (6) ausschalten!

Achtung: Vor dem Einschalten des Fahrantriebs auf „ON“ unbedingt den
Hebel (3) in 0-Stellung bringen, da sonst das Gerät direkt anfährt (0-Stellung
ist nicht gleich Stillsetzung des Fahrantriebs)!
Fugenschneider komplett ausheben (Trennscheibe darf keinen Bodenkontakt haben). Batterie-
schalter mit dem Knebel (6) einschalten. Kaltstarteinrichtung CHOKE (7) bei kaltem Motor zie-
hen und Motor durch Ziehen des Starterknopfs (8) starten. Mit kleiner Drehzahl warmlaufen
lassen und Kaltstarteinrichtung CHOKE wieder zurückschieben. Erst dann den Motordrehzahl-
hebel (4) langsam auf Vollast schieben. Wasserversorgung wie beschrieben herstellen. Fugen-
schneider langsam durch Drehen des Ablassventils (2) absenken, bis die Trennscheibe die
Arbeitsfläche leicht berührt. Den Schnittiefenanzeiger (5) auf die dem Trennscheiben-Ø ent-
sprechende 0-Stellung schieben und den Fugenschneider weiter bis auf die gewünschte Schnit-
tiefe absenken. Den Fahrantriebsschalter (9) auf EIN stellen und mit dem Vorschubhebel (3)
den erforderlichen Vorschub einstellen. Nach dem Schneidvorgang Vorschubhebel in 0-Stel-
lung bringen und Fugenschneider mit dem Drucktaster (1) komplett ausheben. Den Fahran-
triebsschalter (9) auf AUS stellen und Wasserversorgung schließen (erst die Pumpe abschalten
und erst dann den Hahn schließen). Den Motor mit dem Knebel des Batterieschalters (6) aus-
schalten und durch Abziehen des Knebels den Fugenschneider gegen unbefugtes Einschalten
sichern. Maximale Längs- und Querstellung der Maschine in Parkstellung ≤ 10°.
21
FS 200 B - FS 250 B 6. Instandhaltung

6.1 Allgemein

Hinweis: Wartungs- und Reparaturhinweise entnehmen Sie


bitte der Betriebsanleitung des Motorenherstellers, die bei-
gefügt ist!

Hinweis: Säubern Sie den Fugenschneider gründlich nach


jedem Einsatz. Beachten Sie die örtlichen Umweltschutzvor-
schriften!

Achtung: Bei Frostgefahr Wasserpumpe entleeren!

Achtung: Reparaturarbeiten an der Hydraulikanlage dürfen


nur von Fachpersonal mit Hydraulikkenntnissen durchge-
führt werden!

Achtung: Beachten Sie die lokalen Vorschriften zur Altöl-


entsorgung!

n Wartungs- und Reparatursarbeiten, soweit wie möglich, generell bei stillgesetztem


Fugenschneider durchführen.

n Für Wartungsarbeiten, die bei laufendem Fugenschneider durchgeführt werden


müssen, vor Arbeitsbeginn Trennscheibe demontieren.

22
6.2 Keilriemen

FS 200 B - FS 250 B
Der Keilriementrieb ist wartungsarm. Ein Nachspannen der Keilriemen ist dank einer kontinu-
ierlichen Keilriemenspann-Vorrichtung nicht mehr erforderlich. Zum Auswechseln der Keilrie-
men im Reparaturfall ist eine zweite Person hinzuzuziehen. Flansche und Keilriemen-Schutz-
haube demontieren und von einer Person mit Hilfe einer der beiden Schubstangen vom Bediener-
pult den Keilriemenspanner nach oben ziehen. Die Keilriemen lassen sich nun leicht ersetzen.
Abschließend die Keilriemen-Schutzhaube und Flansche wieder montieren.

Gefahr: Quetschgefahr durch unbeabsichtigtes Zurück-


schnellen des Keilriemenspanners!

23
FS 200 B - FS 250 B 6.3 Schmierplan

1 4

2 3
1. Hydraulikaggregat: Alle 500 Betriebsstunden
oder 1x jährlich Öl wech-
seln - 0,9 Liter ATF

2. Hydrostatisches Getriebe: Alle 500 Betriebsstunden


oder 1x jährlich Öl wech-
seln - 0,65 Liter HLP46

3. Differential: Alle 500 Betriebsstunden


oder 1x jährlich Öl wech-
seln - 1,3 Liter SAE90

4. Batterie: Flüssigkeitsstand 1x
monatlich kontrollieren
und ggf. mit destilliertem
Wasser ergänzen
24
FS 200 B - FS 250 B
5

7
6

5. Stehlager der Schneidwelle: Alle 20 Betriebsstun-


den mit Hoch-
temperaturfett ab-
schmieren

6. Stehlager des Fahrwerks: Alle 20 Betriebsstun-


den mit Hoch-
temperaturfett ab-
schmieren

7. Aufnahmebolzen Hubzylinder: Von Zeit zu Zeit rei-


nigen und ölen

8. Vorderachse: Von Zeit zu Zeit rei-


nigen und ölen

25
FS 200 B - FS 250 B 7. Störung - Ursachen und Beseitigung
Achtung: Bei Betriebsstörungen ist der Fugenschneider um-
gehend stillzusetzen und der Aufsichtführende zu informie-
ren!
STÖRUNG URSACHE BESEITIGUNG
Motor

Tank leer Auffüllen


Motor läuft nicht!
Kraftstoffleitung verstopft Leitungen reinigen

Weitere Fehlersuche beim Motor entnehmen Sie bitte der beiliegenden Betriebsanlei-
tung des Motorenherstellers, die beigefügt ist!

Hubvorrichtung

Hubzylinder defekt Ersetzen


Fugenschneider senkt Hubzylinder undicht Dichtungen ersetzen
sich alleine ab!
Hydrauliksystem undicht Anschlüsse kontrollieren,
ggf. nachziehen

Fugenschneider senkt Fahrwerk oder Hub- Fahrwerk prüfen, ggf.


nicht ganz ab! zylinder schwergängig richten, Hubzylinder
ersetzen
Schraube für Tiefen-
begrenzung falsch justiert Neu justieren

Ölstand im Hydraulik- Öl nachfüllen


Fugenschneider hebt aggregat zu gering
nicht aus!
Luft im Hydrauliksystem Entlüften

Vorschub

Zahnriemen defekt Ersetzen


Kein Vorschub! Fehler in der Elektro- Elektroinstallation überprü-
installation fen lassen
(Sicherung im Armaturen-
kasten)

Ruckweiser Vorschub! Ölstand im hydrostatischem Öl nachfüllen


Getriebe zu gering

Ölverschmiert etc. Reinigen


Antriebsräder drehen
durch! Ein Antriebsrad vom Boden Fahrwerk auf ebener Fläche
abgehoben überprüfen, ggf. richten

26