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Studienbeiträge

Aufkommen und Verwendung


im Haushaltsjahr 2007

Dezentrale Maßnahmen

www.uni-osnabrueck.de
Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Vorwort

Seit dem Wintersemester 2006/2007 werden von Studierenden an niedersächsischen Hochschulen


Studienbeiträge in Höhe von 500 Euro pro Semester erhoben. Grundlage dafür sind die Bestim-
mungen des Niedersächsischen Hochschulgesetzes. Diese Einnahmen stehen den Hochschulen
zur Verfügung, um nachhaltige qualitative Verbesserungen von Studium und Lehre zu erzielen.
Die Universität Osnabrück möchte mit der vorliegenden Broschüre die Mitglieder und Angehöri-
gen der Universität Osnabrück – vor allem aber die Studierenden – sowie die interessierte Öffent-
lichkeit darüber unterrichten, wie und wofür die Studienbeiträge an der Universität Osnabrück im
Haushaltsjahr 2007 verwendet worden sind. Dabei stehen diesmal diejenigen Mittel im Mittel-
punkt, die die Universitätsleitung den Fachbereichen und Lehreinheiten zur Verwendung über-
tragen hat.
Diese Broschüre ergänzt die bereits im März 2008 erschienene Broschüre „Studienbeiträge –
Aufkommen und Verwendung in den Haushaltsjahren 2007 und 2008 – Zentrale Maßnahmen“.
Die Zusammenschau dieser beiden Broschüren gibt einen kompletten Überblick sowohl über die
Verteilung als auch über die Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007.

Prof. Dr.-Ing. Claus Rollinger


Präsident der Universität Osnabrück

Oktober 2008
Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007
Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Fachbereich Sozialwissenschaften 1

Fachbereich Kultur- und Geowissenschaften 9


Geographie 10
Geschichte 13
Kunstgeschichte 16
Kunst/Kunstpädagogik 19
Philosophie 23
Textiles Gestalten 25

Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften 27


Evangelische Theologie 30
Katholische Theologie 34
Musik 37
Pädagogik 40
Sachunterricht 44
Sport 46

Fachbereich Physik 49

Fachbereich Biologie/Chemie 53
Biologie 54
Chemie 60

Fachbereich Mathematik/Informatik 63
Angewandte Systemwissenschaft 67
Geoinformatik 68
Informatik 69
Mathematik 70

Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft 71


Allgemeine Sprachwissenschaft 73
Anglistik 74
Germanistik 77
Latein 80
Romanistik 82

Fachbereich Humanwissenschaften 89
Gesundheitswissenschaft 90
Kognitionswissenschaft 94
Psychologie 97

Fachbereich Wirtschaftswissenschaften 111

Fachbereich Rechtswissenschaften 119

Verteilung der Studienbeiträge 2007 auf die Fachbereiche 126


Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007
Fachbereich Sozialwissenschaften 1

Fachbereich Sozialwissenschaften
2 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Einleitung
Seit dem Wintersemester 2006/2007 erhebt die Universität Osnabrück Studienbeiträge, die der
Hochschule als „Drittmittel für die Lehre“ zur Verfügung stehen. Die Mittel werden anteilig an
die Fachbereiche weitergeleitet, damit sie, wie es heißt, mit diesen „unmittelbar vor Ort Verbesse-
rungen in Studium und Lehre herbeiführen“. Der Fachbereich Sozialwissenschaften hat sich an
dem Prozess der Planung zur Verwendung der Studienbeiträge innerhalb der Hochschule frühzei-
tig beteiligt: Im Sommer 2006 hat er mit der konkreten Planung, wie die eingehenden Mittel aus
Studienbeiträgen verwendet werden sollten, begonnen. Über diese Planung und ihre Umsetzung
wird nachfolgend berichtet.

Planung
In einer Arbeitsgruppe, bestehend aus dem Dekanat sowie VertreterInnen der studentischen
Fachschaft, wurde zunächst eine Liste von Vorschlägen zur Verwendung der Studienbeiträge
erarbeitet, die den beiden Studienkommissionen des Fachbereichs als Diskussionsvorlage diente,
um gemäß dem in der Hochschule vorgesehenen Verfahren Verwendungsempfehlungen an das
Dekanat zu formulieren. Dieses Verfahren hat sich als sinnvoll erwiesen, denn es war absehbar,
dass es nicht ganz einfach sein würde, die Studierenden für eine Beteiligung an der Planung zu
gewinnen, da sie nicht nur die Erhebung der Beiträge ablehnten, sondern zu diesem Zeitpunkt
auch noch davon ausgingen, dass sie diesen Prozess durch gezielte Maßnahmen aufhalten und
vielleicht sogar rückgängig machen könnten. Vor diesem Hintergrund stand für die Studierenden
eine Beteiligung an der Planung zur Verwendung der Studienbeiträge tendenziell im Wider-
spruch zu ihrer gegenüber der Einführung von Studienbeiträgen ablehnenden Haltung. Dennoch
konnte ihnen auch nicht gleichgültig sein, was mit den Mitteln geschehen sollte. Der weder vom
Fachbereich noch von der Hochschule zu verantwortende politische Kontext der Einführung der
Studienbeiträge brachte daher einige Turbulenzen in der Planung mit sich, die aber letztlich be-
wältigt wurden. Im Resultat gelang eine Planung im Einvernehmen zwischen Studierenden und
Dekanat, die es erlaubte, die zur Verfügung stehenden Mittel dann tatsächlich zur Verbesserung
der Lehre einzusetzen.
Die Vorschläge der Arbeitsgruppe wurden im August 2006 erarbeitet, in der ersten Hälfte des
Wintersemesters 2006/2007 in den Studienkommissionen diskutiert und mit einigen Modifikatio-
nen als Empfehlungen an das Dekanat geleitet. Nach der weitgehend zustimmenden Diskussion
dieser Empfehlungen im Fachbereichsrat legte das Dekanat dann in seiner Sitzung vom 7.2.2007
die Verwendung der Studienbeiträge für das Jahr 2007 fest. Diese Planung (Anhang 1) wurde in
den Haushaltsgesprächen mit der Hochschulleitung zustimmend zur Kenntnis genommen.
Fachbereich Sozialwissenschaften 3

Verwendung der Studienbeiträge in 2007


Dem Fachbereich standen im Jahr 2007 insgesamt Mittel aus Studienbeiträgen in Höhe von
177.991,- Euro zur Verfügung. Die Verwendung der Mittel sollte auf Grundlage der Empfehlun-
gen der Studienkommissionen und der Beschlüsse des Dekanats (Anhang A) in folgenden Berei-
chen erfolgen:
• Verbesserung der Betreuungsrelation durch Lehrkräfte, die ergänzende und vertiefende
Lehrveranstaltungen anbieten; Splitten von Lehrveranstaltungen
• Einsatz von MentorInnen/Verbesserung der Fachstudienberatung/Tutorien, Einstellung von
wissenschaftlichen und studentischen Hilfskräften zur Unterstützung der Lehre
• Erweiterung der Lehrbuchsammlung
• Erweiterung/Verbesserung von E-Learning-Angeboten
• Exkursionen
Spezielle Maßnahmen zur Erhöhung der Attraktivität und Qualität der Ausbildung
• Gastvorträge/Gastdozenturen
• Verbesserung der Betreuung ausländischer Studierender und des Studierendenaustauschs
• Erneuerung des CIP-Pool
• Verstärkung der Prüfungsämter
• Beschleunigung der Umstellung auf HISPOS
Nach Maßgabe dieser Planung lagen die Schwerpunkte der Ausgaben in den folgenden Bereichen
(Anhang B): Der größte Teil der Mittel wurde für Lehraufträge (ca. 14 %) sowie für die Beschäfti-
gung von TutorInnen und Hilfskräfte (knapp 60%) ausgegeben; 9% flossen in die Verstärkung der
Prüfungsämter (knapp 16.000,- Euro), gut 8% in den fachbereichseigenen CIP-Pool (15.000,- Euro)
und knapp 6 % in die Lehrbuchsammlung (10.000,- Euro); die verbliebenen Mittel wurden für
TutorInnenschulung, Exkursionen, Gastvorträge und die unterstützende Finanzierung von OS-
NAMUN (Osnabrück Model United Nations: eine von der UN unterstützte internationale Veran-
staltung zur Simulation politischer Konfliktmoderation) verausgabt.

Verbesserung der Lehre durch die Verwendung von Studienbeiträgen


Ohne Zweifel hat die Zuweisung von Mitteln aus Studienbeiträgen an den Fachbereich es diesem
ermöglicht, die Bedingungen des Studierens in verschiedener Hinsicht zu verbessern.
Dies betrifft zum einen die Verbesserung der Infrastruktur: Die Ausstattung der Bibliothek (im
Verbund mit den Mitteln, die der Bibliothek direkt zugewiesen worden sind), insbesondere die
dringend erforderliche Aufstockung der Lehrbuchsammlungen (hier besteht jedoch das gravie-
rende Raumproblem des mangelnden Stellplatzes fort) konnte realisiert werden; ebenso die Er-
neuerung des fachbereichseigenen CIP-Pools, dessen wiederkehrende Erneuerung für die Empi-
rie- und Methodenausbildung von zentraler Bedeutung ist.
Es betrifft zum anderen die Möglichkeiten, die Lehre durch ergänzende und vertiefende Veran-
staltungen, durch Exkursionen, Gastdozenturen und -vorträge, durch Sprachangebote sowie
durch spezielle Veranstaltungen in ihrer Qualität und Attraktivität erheblich zu verbessern: Hier
hat das erste Jahr der Verwendung der Studienbeiträge bereits deutlich werden lassen, dass in den
letzten Jahren aufgelaufene Probleme der Ausstattung der Lehre nunmehr angegangen werden
und einige davon auch in den nächsten Jahren gelöst werden können.
Darüber hinaus erlauben die durch die Studienbeiträge verfügbaren Mittel eine unmittelbare und
flankierende Unterstützung der regulären Lehre durch TutorInnen, Hilfskräfte und MentorInnen:
4 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Durch ihren Einsatz war es möglich, die Betreuung der Studierenden in der Lehre selbst sowie
begleitend durch Beratung und Mentoring erheblich zu verbessern.
Die konkrete Zuweisung erfolgte dabei nach einem Schlüssel, der die Bedeutung einer Lehrveran-
staltung im Curriculum des jeweiligen Studiengangs und die Höhe der TeilnehmerInnenzahlen
berücksichtigt.
In diesem Zusammenhang bedarf es jedoch folgender einschränkender Anmerkungen: Der Fach-
bereich sammelt seit dem Wintersemester 2006/2007 Erfahrungen dazu, wie die Lehre – unter
Verwendung von Studienbeiträgen – durch die Einrichtung von Tutorien und MentorInnenpro-
grammen sowie durch die Einstellung von Hilfskräften sinnvoll verbessert werden kann. Aus der
Größe der Lehrveranstaltungen (oftmals mehr als hundert Studierende, in Einführungsveranstal-
tungen auch über zweihundert) resultieren jedoch Probleme, die sowohl die Rekrutierung von
hinreichend kompetenten, den Anforderungen gewachsenen TutorInnen betreffen, als auch die
Frage, wie TutorInnen unter den Bedingungen von Großveranstaltungen, die curricular als Semi-
nare konzipiert sind, aber angesichts der hohen TeilnehmerInnenzahlen als solche nur unter sehr
schwierigen Bedingungen durchgeführt werden können, überhaupt sinnvoll eingesetzt werden
können. Der Fachbereich hat daher beschlossen, regelmäßig TutorInnenschulungen durchzufüh-
ren. Darüber hinaus wird gegenwärtig auf Grundlage der zwischen Lehrenden und Studierenden
in den letzten drei Semestern geführten Diskussion darüber nachgedacht, wie die Verwendung
von TutorInnen und Hilfskräften in der unmittelbaren Lehre und in ihrer Begleitung verbessert
werden kann.
1) Dies verweist aber zugleich auf durch Studienbeiträge nicht zu beseitigende Strukturproble-
me: Hohe Studierendenzahlen sowie das Betreiben von Studiengängen auf der Grundlage von
nahezu absurden curricularen Normwerten stehen den, mit dem Bologna-Prozess und der
Einrichtung von Bachelor- und Masterstudiengängen verbundenen Versprechen hinsichtlich
berechenbarer Studienzeiten, der Reduzierung der Abbrecherzahlen sowie der verbesserten
Betreuung analog zu den zum Vorbild genommenen angelsächsischen Modellen entgegen
und führen zu einer nicht zu verantwortenden Relationen von Lehrenden und Studierenden.
Die dauerhafte Erhebung von Studienbeiträgen wird diese Strukturprobleme weiter ins Licht
rücken, denn je länger Studierende für ihr Studium zahlen bzw. genauer: Beiträge entrichten
müssen, um so eher üwerden sie die Erfüllung der dem Bologna-Prozess innewohnenden Ver-
sprechen reklamieren. Im Unterschied zur Einschätzung vieler Studierender wird daher abseh-
bar für die Universitäten das Problem der Erhebung von Studienbeiträgen weniger darin beste-
hen, dass mit ihrer Erhebung Ungerechtigkeit zunimmt (darüber lässt sich trefflich streiten),
sondern dass mit der Zahlungsverpflichtung die Wahrscheinlichkeit des Einklagens der genann-
ten Versprechen steigt. Aus der Sicht des Fachbereichs würde es sich dabei um eine Folge han-
deln, die zu begrüßen wäre – müsste man nicht befürchten, dass deren Erfüllung im Hinblick
auf die dann potentiell ins Auge gefassten Lösungen nach allen Erfahrungen erneut zu Lasten
der Lehrenden bzw. genauer: ihrer Rolle als WissenschaftlerInnen geht.
2) Studienbeiträge verschaffen den Fachbereichen zusätzliche Mittel. Mit ihnen ist daher zugleich
ein erheblicher administrativer Mehraufwand verbunden. Die Abwicklung der vielen aus Stu-
dienbeiträgen geförderten, zum Teil kleinteiligen Maßnahmen stellt für die damit betrauten
MitarbeiterInnen der Fachbereichsverwaltung eine nicht unerhebliche Zusatzbelastung dar. Es
werden eine Reihe zusätzlicher Aufgaben ohne zusätzliche Personalressourcen erbracht. Poten-
tielle interne Rationalisierungskapazitäten hat der Fachbereich in den letzten beiden Jahren
durch eine Reorganisation der Arbeitsabläufe und der Zuständigkeitsbereiche bereits erschlos-
sen. Diese erübrigen es aber nicht, dass hier in Abstimmung zwischen der Hochschulleitung
und den Fachbereichen sowie der Vertretung des Verwaltungspersonals nach dauerhaften ent-
lastenden Lösungen gesucht werden sollte.
Fachbereich Sozialwissenschaften 5

Zusammenfassung
Die Erhebung und Verwendung von Studienbeiträgen hat die Fachbereiche mit, im Vergleich zu
ihrer bisherigen Ausstattung, durchaus erheblichen Mitteln zur Verbesserung der Lehre ausges-
tattet. Der Fachbereich Sozialwissenschaften hat die zur Verfügung gestellten Mittel in Abstim-
mung mit den Studierenden in diesem Sinne eingesetzt. Das hat ermöglicht, in verschiedenen
Bereichen sowohl die Infrastruktur der Lehre sowie diese selbst erheblich zu verbessern. Der
Fachbereich hat auf diesen Erfahrungen aufbauend und daran anschließend die Mittel für das Jahr
2008 erneut in Abstimmung mit den Studierenden verplant. Dabei erweist sich als bedeutsam,
dass, aus den bisherigen Gerichtsurteilen zur Rechtmäßigkeit der Studienbeiträge zu schließen,
davon ausgegangen werden kann, dass diese Planung nunmehr durchaus mittel- und längerfristi-
ger erfolgen kann. Unbeschadet dessen gilt, dass die zuvor skizzierten Strukturprobleme des Stu-
diums unter Verwendung von Studienbeiträgen nicht behoben werden können.
6

Anhang A
1. bis 9. - Dekanatsbeschluss 07.02.07 Veranschlagter Bewilligter
Erläuterung
10. und 14. - Dekanatsbeschluss 11.04.2007 Haushaltsbetrag Betrag für 2007

Zur Verfügung für Euro 177.991,00

1. Verbesserung der Betreuungsrelation durch Lehrkräfte, die „ergänzende


und vertiefende Lehrveranstaltungen" anbieten oder mit denen das Lehraufträge
24.500,00 24.365,00
Splitten von Lehrveranstaltungen realisiert wird (solche Maßnahmen WS 2006/2007 und SoSe 2007
sind nach Erlasslage nicht kapazitätswirksam).
2. Spezielle Maßnahmen eines Faches, die die Attraktivität und Qualität
der Ausbildung in diesem Fach steigern und von anderen Standorten OSNAMUN 6.500,00 6.500,00
abhebt.
3. Gastdozenturen 10.000,00 10.000,00
insbes. für die 4 Master-Studiengänge
Gastvorträge 2.000,00 2.000,00
4. Mentorensysteme ./. ./.
5. Verbesserung der Fachstudienberatung ./. :/.
6. TutorInnen, wissenschaftliche Hilfskräfte und examinierte Hilfskräfte
incl. der Schulung studentischer TutorInnen
(ca. 4. 000 Euro) im Rahmen des TutorInnenschlungs-
100.000,00 92.714,00
einschl. Materialausstattung (Copykarten programms
(ca. 4.000 Euro)
einschl. einer Hilfskraft für HISPOS (ca. 5.000 Euro)
7. Forschungsstudierende (ausgewählte Studierende im Haupt- bzw. Mas-
terstudium, die sich an den Forschungsarbeiten der Lehrenden beteili- insbes. in Master-Studiengängen (noch offen) ./. ./
gen).
Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

8. Erweiterung/Verbesserung der Lehrbuchsammlung, ergänzend zu


10.000,00 10.000,00
den unten beschrieben Maßnahmen der Universitätsbibliothek.
9. Erweiterung/Verbesserung der E-Learning-Angebote. 500,00
1. bis 9. - Dekanatsbeschluss 07.02.07 Veranschlagter Bewilligter
Erläuterung
10. und 14. - Dekanatsbeschluss 11.04.2007 Haushaltsbetrag Betrag für 2007

10. Maßnahmen zur Verbesserung der Betreuung ausländischer


s. unter 6. ./. ./.
Studierender und des Studierendenaustauschs.
11. fachspezifische Sprachangebote ./. ./.
12. Verstärkung der Prüfungsämter mit dem Ziel der Entlastung der
Aufstockung einer Stelle im nicht wissenschaftli-
DozentInnen, so dass diese sich verstärkt der Betreuung der 17.400,00 15.952,00
cher Dienst für die Dauer von 2 Jahren um 50%
Studierenden widmen können.
13. zusätzliche Verwaltungsaufgaben:
Aufstockung einer Stelle im nicht wissenschaftli-
Administrative Vergabe von Lehraufträgen (2 Semester) chen Dienst um 25% für die Dauer von 4 Monaten
Einstellung von TutorInnen (2 Semester)
14. CIP-Pool (Vorschlag STK)
Zunächst Reduzierung aufgrund höherer Bedarfe an TutorInnen 5.000,00 5.000,00
von 15.000 auf 5.000 Euro

Summe 175.900,00 166.531,00

Restbetrag 2007 9.369,00


Fachbereich Sozialwissenschaften
7
LE Sozialwissenschaft
8

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007

141.510,00 152.546,74 -11.036,74


630920 wissenschaftlicher Dienst 1.165,29
630930 nichtwissenschaftlicher Dienst 15.952,20
624000 studentische Hilfskräfte 78.615,98
1 75001001 Tutoren 637000 wissenschaftliche Hilfskräfte 25.044,32
612200 Werkverträge, Honorare inkl. Reisekosten 6.192,10
612230 Lehraufträge inkl. Reisekosten 21.330,00
680100 Verbrauchs- und Büromaterial 98,35
685100 Reisekosten 48,50
940004 ILV Copycheck 4.100,00
6.500,00 1.096,08 5.403,92
675100 Nebenkosten Geldverkehr 14,00
2 75001003 OSNAMUN FB-Zuschuss 685200 Reisekosten 804,06
940004 ILV Copycheck 108,00
940005 ILV Druckerei 72,52
940008 ILV Uni-Design 97,50
3 75001004 SB Exkursion Brüssel 694400 Exkursionsmittel 1.125,00 1.125,00 0,00
16.000,00 15.397,47 602,53
071730 DV-Arbeitsplatzausstattung 14.343,07
4 75001005 SB Ausbau CIP-Pool 606200 Reparatur, Instandhaltung 80,90
616260 Fremdinstandhaltung, Wartung 571,49
659200 technische Anlagen, Maschinen 402,01
Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

5 75010999 nicht verplante Studienbeiträge 2007 2.856,00 0,00 2.856,00


167.991,00 170.165,29 -2.174,29

Zuweisung 2007 177.991,00 170.165,29 7.825,71

* Stand Februar 2008 / vor Ende des Buchungsschlusses


Fachbereich Kultur- und Geowissenschaften 9

Fachbereich Kultur- und Geowissenschaften

Lehreinheiten Geographie
Geschichte
Kunstgeschichte
Kunst/Kunstpädagogik
Philosophie
Textiles Gestalten
10 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Geographie
Der Geographie standen im Haushaltsjahr 2007 Mittel aus Studienbeiträgen in Höhe von 88.947
Euro zur Verfügung. Den im Jahr 2007 getätigten Ausgaben (Anhang) liegen Beschlüsse der Stu-
dienkommission des Fachbereichs vom 02.02., 09.02., 16.05., 27.06., 11.07., 31.10. und 12.12.2007 zu
Grunde. Zur Erläuterung der Positionen:

1) Studentische Hilfskräfte (rd. 31.563,- Euro)*


Finanziert wurden in erster Linie das Angebot von Tutorien im Rahmen von Grundvorlesungen
sowie die Beschäftigung von studentischen Hilfskräften zur Erweiterung der Öffnungszeiten
der Studienbibliothek. Beide Maßnahmen wurden von den Studierenden gut angenommen.
Festgestellt werden konnte, dass die TeilnehmerInnen der Tutorien bessere Klausurergebnisse
erzielt haben als andere Studierende. Beide Maßnahmen sollen in Zukunft weitergeführt wer-
den. Als einmalige Maßnahme wurde eine studentische Hilfskraft beschäftigt, um die Homepa-
ge der Geographie service- und studierendenfreundlich(er) zu gestalten. Dabei ging es insbe-
sondere darum, den zielgerichteten Zugriff auf studienrelevante Informationen zu erleichtern.
Diese Maßnahme wurde inzwischen erfolgreich abgeschlossen.

2) DV-Arbeitsplatzausstattung (rd. 900,- Euro)


In der nunmehr länger geöffneten Studienbibliothek wurde ein PC-Arbeitsplatz eingerichtet, der
insbesondere für Recherchen im Bibliothekskatalog und in entsprechenden Datenbanken sowie
für die Bearbeitung von Materialien vorgesehen ist. Rd. 69,- Euro entfielen auf Lizenzen.
Bei Bedarf und entsprechender Nachfrage ist die Einrichtung weiterer Arbeitsplätze angedacht.

3) Verbrauchsmaterial, Labore (rd. 270,- Euro)


Zur Verbesserung des Laborpraktikums wurden aus Studienbeiträgen zusätzliche Verbrauch-
materialien finanziert.

4) Gastvorträge inkl. Reisekosten (rd. 1.511,- Euro)*


Ingesamt wurden verschiedene Vortragsreihen der Physischen Geographie und der Humange-
ographie mit jeweils 4 Gastvorträgen finanziert. Die Vorträge haben das reguläre Studienange-
bot ergänzt und die Möglichkeit geboten, WissenschaftlerInnen anderer Universitäten persön-
lich kennen zu lernen. Dieses Angebot, das sich vor allem an fortgeschrittene Studierende rich-
tet, wurde von diesen sehr gut angenommen und wird in den folgenden Semestern fortgeführt.

5) Lehraufträge inkl. Reisekosten (rd. 7.956,- Euro)*


Zur Erweiterung des Lehrangebots wurden an kompetente Personen aus Wissenschaft und Pra-
xis Lehraufträge vergeben. Die Lehrveranstaltungen, die eine Ergänzung des Pflichtprogramms
darstellen, wurden von den Studierenden sehr gut angenommen, so dass diese Maßnahme fort-
setzt wird.

6) Verbrauchs- und Büromaterial (rd. 273,- Euro)


Finanziert wurden für die Studienbibliothek benötigte Materialien zur Verbesserung der Signa-
turen und zur Vereinfachung der Arbeit für die dort beschäftigten Hilfskräfte.
Fachbereich Kultur- und Geowissenschaften Geographie 11

7) Exkursionen (rd. 7.635,- Euro)*


Um die Studierenden finanziell zu entlasten, wurden für Pflichtexkursionen jeweils einmalige
Zuschüsse nach einem festgelegten Schlüssel (100,- Euro für das Studienprojekt im Bachelor-
Studiengang, 200,- Euro für große Studienprojekte/Exkursionen im Master- bzw. Diplomstu-
diengang) gewährt. Diese Maßnahme wurde von den Studierenden positiv bewertet und wird
fortgesetzt.

8) Copycheck (rd. 500,- Euro)


Für im Rahmen der Einführungsveranstaltung durch die Studierenden auszufüllende Frage-
bögen wurden die Kopierkosten aus Studienbeiträgen übernommen.

9) Druckerei (rd. 207,- Euro)*


Aus Studienbeiträgen wurden die kompletten Kosten des Kommentierten Vorlesungsverzeich-
nisses bestritten. Diese Maßnahme wurde von den Studierenden positiv bewertet und wird
fortgesetzt.

10) Verwendung des Restbetrags (rd. 38.132,- Euro)


Für das Wintersemester 2007/2008 und somit in das Haushaltsjahr 2008 hineinreichend sind vor
allem in den mit * gekennzeichneten Kategorien (vgl. Beschlüsse der Studienkommission) Aus-
gaben in größerem Umfang beschlossen worden, die aus den im Haushaltsjahr 2007 zu ver-
zeichnenden Restmitteln finanziert werden. Aufgrund der Unsicherheit über die Höhe der jähr-
lichen Zuweisungen hat sich die Geographie entschlossen, eher vorsichtig zu haushalten und
eine entsprechende Reserve für die Ausgaben des Wintersemesters 2007/2008 zu bilden.

Ausblick für 2008


Folgende Maßnahmen werden fortgesetzt: Tutorien, Erweiterung der Bibliotheksöffnungszeiten,
Gastvorträge und Vortragsreihen, Gewährung von Exkursionszuschüssen, Übernahme der Kosten
für das Kommentierte Vorlesungsverzeichnis sowie für Kopien und zusätzliche Verbrauchsmateria-
lien in Lehrveranstaltungen. Darüber hinaus ist die Aufstockung von 3 Stellen im Wissenschaftli-
chen Dienst (jeweils um 0,5 und jeweils 1 Semester) aus Studienbeiträgen zur Verbesserung der Leh-
re beantragt und bewilligt worden. Weitere Überlegungen für 2008/2009 beinhalten die Schaffung
einer befristeten Stelle, auf der zum einen Tätigkeiten in der Lehre und Lehrorganisation und zum
anderen zusätzliche Aufgaben in der Beratung und Betreuung von Studierenden übernommen wer-
den sollen.
12

LE Geographie

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007

88.947,00 50.815,05 38.131,95

wiss. Mitarbeiter TV-L 13

624000 studentische Hilfskräfte 31.563,26


071730 DV-Arbeitsplatzausstattung 830,62
607300 Verbrauchsmaterial, Labore 269,93
1 75021001 Tutoren, HK Geographie
622220 Gastvorträge inkl. Reisekosten 1.510,50
612230 Lehraufträge inkl. Reisekosten 7.956,08
680100 Verbrauchs- und Büromaterial 273,08
694400 Exkursionen 7.635,38
940004 ILV Copycheck 500,00
940005 ILV Druckerei 207,00
940009 ILV Rechenzentrum 69,20

88.947,00 50.815,05 38.131,95

Zuweisung 2007 88.947,00 50.815,05 38.131.95

* Stand Februar 2008 / vor Ende des Buchungsschlusses


Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007
Fachbereich Kultur- und Geowissenschaften Geschichte 13

Geschichte

I. Allgemeines
1) Die Geschichte hat die ihr gebotenen Möglichkeiten, Defizite in der Lehre und in den Stu-
dienbedingungen durch den Einsatz von Studienbeiträgen abzumildern, in vollem Umfang
genutzt. Im Verlauf des Haushaltsjahres 2007 konnte Klarheit über die grundsätzlichen
Verwendungsmöglichkeiten der entsprechenden Mittel erzielt werden. An den damit ver-
bundenen Diskussionen und Empfehlungen waren auch die Studierenden durch ihre
VertreterInnen in der Studienkommission maßgeblich beteiligt. Der Fachbereichsrat des
Fachbereichs Kultur- und Geowissenschaften ist in seinen Beschlussfassungen durchweg
den Empfehlungen der Studienkommission gefolgt. Dieses gilt generell für den Fachbereich
und folglich auch für die von der Geschichte vorgelegten Anträge.
2) Grundsätzlich positiv zu bewerten ist die eingeräumte Möglichkeit, die im Haushaltsjahr
2007 zu verzeichnenden Restmittel auf das Haushaltsjahr 2008 zu übertragen. Dieses insbe-
sondere auch deshalb, weil längerfristige Planungen es erfordern, dass entsprechende Mittel
über den Zeitpunkt des kalendarischen Endes eines Haushaltsjahres hinaus festgelegt wer-
den können und müssen. Zudem werden verschiedene Maßnahmen (z.B. Lehraufträge) erst
am Ende eines Semesters und somit im Falle des Wintersemesters über die Jahresgrenze
hin-ausgehend abgerechnet. Bei der Beschäftigung von Hilfskräften oder im Hinblick auf
Bibliotheksmittel sind Ausgaben ebenfalls 2007 und auch 2008 (Planung/Festlegung) zu
verzeichnen.
3) Die nachfolgende Aufstellung der von der Geschichte beantragten und genehmigten
Maßnahmen berücksichtigt die Planungen für 2008 mit den bereits genehmigten Anträgen
bis 31.3.2008. Im Übrigen orientiert sich die Zusammenstellung an den wichtigsten sachli-
chen Bereichen.

II. Ausgaben im Haushaltsjahr 2007 und Festlegungen für 2008


Im Haushaltsjahr 2007 wurden der Geschichte 111.399,- Euro aus Studienbeiträgen zugewiesen.
2007 wurden 31.195,57 Euro verausgabt; Verausgabungen in Höhe des Restbetrages von 80.203,-
Euro sind für das Haushaltsjahr 2008 bereits – z.T. auch unter Ergänzung von 2008 erneut zuge-
wiesener Beiträge – zweckgebunden festgelegt und verplant.

1) Studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte (11.797,- Euro)*


Studentische Hilfskräfte sind vor allem in der Bibliotheksbetreuung und Studienberatung tätig
geworden. Zudem waren sie an der Planung und Durchführung einzelner Lehrveranstaltungen
beteiligt. Dieses umfasste auch die Organisation und Betreuung von Colloquien. Studentische
und wissenschaftliche Hilfskräfte werden auch 2008 (weiter-) beschäftigt. Zur Verausgabung
festgelegt und konkret verplant sind für 2008 – auch durch vertragsbedingt 2008 zu verzeich-
nenden Abfluss der 2007 zur Verfügung gestandenen – Mittel in Höhe von insgesamt 64.360,-
Euro.

2) Lehraufträge (10.410,- Euro)


Erteilte Lehraufträge dienten vor allem dazu, Defizite in der „Didaktik der Geschichte“ und im
Bereich „Fachpraktikum“ abzumildern. Ferner sollte auf diese Weise das Lehrangebot inhaltlich
erweitert werden und die Belegzahlen einzelner Seminare konnten reduziert werden. Schließ-

*
Klammerzusatz = Verausgabung in 2007
14 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

lich wurden ergänzende Lehrveranstaltungen mit speziellen Inhalten angeboten. (Rest-) Mittel
in Höhe von 23.334,- Euro sind für die Erteilung von Lehraufträgen in 2008 vorgesehen.

3) Werkvertrag
Die Erstellung einer studienorientierten Webseite konnte 2007 nicht realisiert werden, so dass
der ursprünglich für 2007 in Ansatz gebrachte Aufwand in Höhe von 4.200,- Euro zweckgebun-
den den in 2008 übertragenen Restmitteln zugeführt wurde.

4) Medien (7.700,- Euro)


Die Medienausstattung wurde durch Computer/Beamer und Lesegeräte ergänzt.

5) Bibliotheksmittel
Die für 2007 zur Ergänzung der bibliothekarischen Versorgung. vorgesehenen Mittel in Höhe
von 29.000,- fließen 2008 ab. 2008 sollen insgesamt 34.500,- Euro zur Ergänzung der bibliotheka-
rischen Versorgung verwendet werden.

6) Gastvorträge (500,- Euro)


Gastvorträge wurden zur Ergänzung des regulären Lehrangebots vergeben. Verbliebene Rest-
mittel in Höhe von 1.000,- Euro werden in den Haushalt 2008 zweckgebunden übertragen. Es ist
geplant weiterhin Lehraufträge zur Ergänzung des regulären Lehrangebots zu vergeben – für
2008 sind hierfür insgesamt Mittel in Höhe 3.300,- Euro vorgesehen.

7) Exkursionen (640,- Euro)


Ergänzend zur Lehre und zur Durchführung von Exkursionen wurden Zuschüsse für Studie-
rende über die reguläre Bezuschussung hinausgehend vergeben. Diese Zuschüsse werden auch
2008 weiterhin gewährt – geplant sind für größer Exkursionen insgesamt 12.000,- Euro bereitzu-
stellen; darunter 9.000,- Euro aus in 2007 veranschlagten und verblieben Restmitteln.

8) Lernmittel (137,- Euro)


Zur Versorgung der Studierenden mit Lernmitteln waren 420,- Euro zur Verausgabung in An-
satz gebracht worden. Die aus 2007 verblieben Restmittel werden in den Haushalt 2008 übertra-
gen; insgesamt sind Mittel in Höhe von 1.500,- Euro in diesem Kontext zur Verausgabung vor-
gesehen.

III. Zusammenfassung
Der konkrete Abfluss der Mittel wird periodisch und damit regelmäßig überprüft, die Planungen
werden demnach dem jeweiligen Ist-Zustand angepasst; ein gewisser Ausgleich zwischen den
einzelnen Positionen kann erfolgen.
LE Geschichte

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007

111.399,00 31.195,57 80.203,43

624000 studentische Hilfskräfte 2.329,45


637000 wissenschaftliche Hilfskräfte 9.467,72
071720 DV-Multimediaausstattung 1.728,83
071730 DV-Arbeitsplatzausstattung 4.345,07
622220 Gastvorträge inkl. Reisekosten 511,50
612230 Lehraufträge inkl. Reisekosten 10.410,42
1 75022001 Tutoren, HK Geschichte 659200 GWG/technische Anlagen 390,32
672100 Lizenzen/Konzessionen 590,11
680100 Verbrauchs- und Büromaterial 86,75
694400 Exkursionen 640,00
940004 ILV Copycheck 200,00
940005 ILV Druckerei 137,50
Bibliotheksmittel
Werkverträge
940009 ILV Rechenzentrum 357,90

111.399,00 31.195,57 80.203,43

Zuweisung 2007 111.399,00 31.195,57 80.203,43

* Stand Februar 2008 / vor Ende des Buchungsschlusses


Fachbereich Kultur- und Geowissenschaften
Geschichte
15
16 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Kunstgeschichte
Der Kunstgeschichte wurden im Haushaltsjahr 2007 Mittel aus Studienbeiträgen in Höhe von insge-
samt 37.386,- Euro zugewiesen. Diese Mittel wurden wie nachfolgend dargestellt genutzt.

1) Studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte (8.618,88 Euro)*


Mit den der Kunstgeschichte aus Studienbeiträgen zugewiesenen Mitteln konnten im Sommer-
semester 2007 sowie im Wintersemester 2007/2008 Beschäftigungsverhältnisse studentischer
und wissenschaftlicher Hilfskräfte finanziert werden. Diese waren maßgeblich an der Vorberei-
tung der Lehre (Pflicht- und Wahlpflichtmodule in Grund- und Hauptstudium in den Epochen-
bereichen Mittelalter, Frühe Neuzeit und Moderne) und der Betreuung von Studierenden betei-
ligt: Die Tätigkeiten umfassten die Beteiligung an der Bildrecherche, das Einscannen und Bear-
beiten des Bildmaterials sowie die Erstellung von Powerpointpräsentationen (jeweils für Studie-
rende und Lehrende). Zusätzlich haben die Hilfskräfte Tutorenaufgaben übernommen. Die lau-
fende Pflege und Erweiterung der Bilddatenbank, die seit mehreren Semestern vom Fach
Kunstgeschichte aufgebaut wird, konnte durch den Einsatz von Hilfskräften gewährleistet wer-
den. Die Bilddatenbank ist für alle Studierende der Kunstgeschichte per Passwort nutzbar und
inzwischen ein wichtiges Instrument der Lehre und des Selbststudiums inklusive der Vorberei-
tung auf Prüfungen.
Auch 2008 werden studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte für die o. g. Aufgaben weiter-
hin beschäftigt, wobei für das Wintersemester 2008/2009 vorgesehen ist, die Anzahl von Tuto-
rien für einzelne Lehrveranstaltungen deutlich zu steigern.

2) Lehraufträge (2.649,60 Euro)*


Im Bereich des Pflichtmoduls „Praxisorientierte Studien“ konnten sowohl im Sommersemester
2007 als auch im Wintersemester 2007/2008 jeweils zusätzliche, über das Pflichtprogramm hi-
nausgehende Veranstaltungen aufgrund erteilter Lehraufträge angeboten werden. Diese wur-
den aus Studienbeiträgen (teilweise inklusive Reisekosten) finanziert. Ein Lehrauftrag war je-
weils dem Teilbereich „Museumswesen“ gewidmet, je einer dem Teilbereich „Denkmalpflege“.
Auch für 2008 sind zusätzliche Lehraufträge zu den genannten Teilbereichen im Modul „Praxis-
orientierte Studien“ eingeplant, die aus Studienbeiträgen finanziert werden sollen.

3) Exkursionen (350,- Euro)*


Im Fach Kunstgeschichte müssen die Studierenden im Laufe ihres Studiums insgesamt 8 Exkur-
sionstage absolvieren. Im Rahmen von eintägigen, vor allem aber von mehrtägigen Exkursionen
erhielten die Studierenden mit Mitteln aus Studienbeiträgen Zuschüsse. Diese Zuschüsse sollen
auch zukünftig aus Studienbeiträgen bestritten werden. Für 2008 sind mehrtägige und zahlrei-
che eintägige Exkursionen vorgesehen.

4) DV; Arbeitsplatzausstattung (10.819,48 Euro)


Das Fach Kunstgeschichte verfügte über ein veraltetes Equipment aus Laptops und Scannern,
die ausschließlich für die Lehre eingesetzt werden: Mit ihnen wird betrieben: Bildrecherche, das
Einscannen und Bearbeiten des Bildmaterials, die Erstellung von Powerpoint-Präsentationen
(dies erfordert wiederum einen mobilen Einsatz der Geräte und insoweit die Bereitstellung von
Laptops) jeweils für Studierende und Lehrende sowie die Pflege und Erweiterung der Bildda-
tenbank. Vor diesem Hintergrund wurden vier Macbook Pro 17" sowie Software-Lizenzen und -
Konzessionen, ein Scanner und eine für Lehrveranstaltungen benötigte Videokamera aus Stu-
dienbeiträgen finanziert.
Fachbereich Kultur- und Geowissenschaften Kunstgeschichte 17

Der Bedarf an Geräten wird zukünftig selbstverständlich geringer sein, dennoch ist schon jetzt
absehbar, dass 2008 die Anschaffung zwei weiterer Scanner aus Studienbeiträgen finanziert
werden muss.

Ausblick für 2008


Für das Wintersemester 2007/2008 und somit in das Haushaltsjahr 2008 hineinreichend werden
wie vorstehend dargelegt vor allem in den mit * gekennzeichneten Kategorien Studienbeiträge
verausgabt werden, wozu auch die im Haushaltsjahr 2007 zu verzeichnenden Restmitteln in Höhe
von 13.476,64 Euro genutzt werden.
Aus Studienbeiträgen werden im Sommersemester zudem mehrere Gastvorträge im Rahmen von
Lehrveranstaltungen finanziert werden. Gastvorträge sollen im Folgenden verstärkt angeboten
werden.
Des Weiteren ist für 2008 und darüber hinaus vorgesehen, die Lehr- und Studienmittelsituation
unter Nutzung von Mitteln aus Studienbeiträgen merklich zu verbessern und Standardliteratur
anzuschaffen.
18

LE Kunstgeschichte

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007

37.386,00 23.909,36 13.476,64

637000 wissenschaftliche Hilfskräfte 2.126,94


624000 studentische Hilfskräfte 6.491,94
071500 Optik, Elektr.Optik 712,81
1 75024001 Tutoren, HK Kunstgeschichte 071730 DV, Arbeitsplatzausstattung 10.819,48
607940 Disketten, CD-ROM 29,26
612230 Lehraufträge inkl. Reisekosten 2.649,60
672100 Lizenzen, Konzessionen 729,33
612220 Gastvorträge
694400 Exkursionen 350,00

37.386,00 23.909,36 13.476,64

Zuweisung 2007 37.386,00 23.909,36 13.476,64

* Stand Februar 2008 / vor Ende des Buchungsschlusses


Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007
Fachbereich Kultur- und Geowissenschaften Kunst/Kunstpädagogik 19

Kunst/Kunstpädagogik
Dem Fach Kunst wurden im Haushaltsjahr 2007 insgesamt Mittel in Höhe von 82.895,- Euro aus
Studienbeiträgen zugewiesen. 63.893,39 Euro wurden davon im Haushaltsjahr 2007 verausgabt.
Die Beschaffung einer Druckpresse für den Hoch- und Tiefdruck ist beantragt und mit rd.12.000,-
Euro zur Verausgabung im Haushaltsjahr 2008 konkret veranschlagt. Die übrigen Restmittel in
Höhe von 7.001,61 Euro fließen in den Haushalt 2008.
Sämtliche Mittel wurden ausschließlich zur Verbesserung der Qualität von Lehre und Studium ver-
wandt.
Die Verwendung der Studienbeiträge durch das Fach Kunst gliedert sich in folgende Maßnahmen:

1) Verbesserung der Studienbedingungen durch Verbesserung von Lehr- und Lernma-


terialien:
wie
• Hard- und Software
• IT-Ausstattung
• Werkstattausstattung
• Arbeitsplätze für Studierende und studentische Lerngruppen
• Geräteausstattung für Lehrveranstaltungen.

Die EDV-Ausstattung des Faches Kunst, insbesondere im Fachteilgebiet Visuelle Medien (Foto-
grafie, Grafik-Design, Spiel/Bühne) war bis zur, durch Studienbeiträge finanzierten Ergänzung
und Neuausstattung, eine der größten Schwachstellen im Lehrbetrieb. So gab es für rund 280
Studierenden ein PC-Labor mit 12 Arbeitsplätzen, ausgestattet mit zum Teil über 6 Jahre alten,
den Anforderungen der aktuellen Software nicht gewachsenen Rechnern und folglich mit veral-
teter Software. Die Möglichkeit zur freien Arbeit außerhalb und parallel zu den Veranstaltungen
war ebenfalls stark eingeschränkt. Durch die Anschaffung von 14 neuen PC-Arbeitsplätzen
(14.809,- Euro) der Aktualisierung der Software (Office-Paket, Photoshop, CorelDraw, Dream-
weaver, Flash, Illustator und Indesign; insgesamt 5.869,- Euro) und der Beschaffung von ergän-
zenden Peripheriegeräten (Drucker, Scanner, Digitalkameras mit Zubehör; 4.653,- Euro und ei-
nes Notebooks für die Fotografie, 1.500,- Euro) konnte die Arbeitssituation in diesem Bereich
deutlich verbessert werden.
Die Arbeitssituation in druckgrafischen Werkstätten (Hochdruck, Flachdruck, Tiefdruck und
Siebdruck) konnte durch die Anschaffung von ergänzenden Arbeitsgeräten und Materialen, u.a.
ein Passepartoutschneidegerät (2.499,- Euro) und Siebdruckrahmenbespannungen (1.649,78 Eu-
ro) ebenfalls verbessert werden.

2) Verbesserung der Studienbedingungen durch die Bereitstellung von Studien-


materialien
für die künstlerische Praxis und die praktisch-methodischen Prüfungen.
Das Studium der Kunst ist mit einem hohen Anteil an künstlerischer Praxis verbunden. Die
künstlerische Praxis (Handzeichnung, Malerei, Bildhauerei, Spiel/Bühne, Druckgrafik, Grafik-
Design, Fotografie und Medienkunst) findet im Rahmen von Lehrveranstaltungen, sowie in ei-
genständigen künstlerischen Studien in den Atelier- und Studiolehren und nach Maßgabe des
individuellen Übungsbedarfs in den eigens dafür eingerichteten Ateliers und Studios statt. Die
künstlerische Praxis im Rahmen eines Kunststudiums stellt hohe Anforderungen an die Güte
des verwendeten Materials. Da das Fach über keine Mittel verfügte diese notwendigen Lehr-
20 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

und Studienmaterialien kostenfrei zur Verfügung zu stellen, mussten die Studierenden diese
Kosten bisher selber tragen. Ebenfalls mit einem hohen Kostenaufwand für die Studierenden
verbunden sind die für die künstlerisch-praktischen Prüfungen im Fach Kunst: (Magister: 2 x 4
Wochen, Gymnasium: 1 x 3 Wochen und 2 x 8 Tage, Grund- Haupt- und Realschule: 1 x 3 Wo-
chen und 1 x 8 Tage, bzw. 2 x 8 Tage, Bachelor 2 x 14 Tage). Auch die dafür aufzuwendenden
Materialien mussten von den Studierenden bisher selbst getragen werden. Insgesamt wurden in
den oben genannten Bereichen 9.089,61 Euro zur Entlastung der Studierenden von Materialkos-
tenbeiträgen eingesetzt. Ebenfalls entlastet wurden die Studierenden durch die Bereitstellung
von Modellgeldern für Modelle im Studienbereich Aktzeichnen und Aktmalerei (315,- Euro).

3) Verbesserung der Studienbedingungen durch intensivere Betreuung und Beratung


durch studentische Hilfskräfte und TutorInnen.
Die Vielschichtigkeit des Kunststudiums erfordert ein Netz von Beratungsangeboten besonders
in der künstlerischen Praxis der Ateliers, Studios und Werkstätten. Studentische Hilfskräfte aus
höheren Semestern können hier Hilfestellung leisten. Zudem können durch ihren Einsatz die
Öffnungszeiten der Werkstätten und Labore garantiert werden. Studentische Hilfskräfte wur-
den in den Bereichen Bildhauerei, Malerei, Druckgrafik, Spiel/Bühne, Fotografie, Grafische
Sammlung, Siebdruck und Buckdruck, Grafik-Design und für die EDV-Betreuung beschäftigt.
Dafür wurden insgesamt 19.685,82 Euro aus Studienbeiträgen verausgabt.

4) Verbesserung der Studienbedingungen durch Ausbau der fachlichen Qualifikations-


angebote
durch die Vergabe von Lehraufträgen.
Zur Ergänzung des Mindestlehrangebots im Sommersemester 2007 und Wintersemester
2007/2008 erteilte Lehraufträge konnten das Veranstaltungsangebot im Fach Kunst deutlich er-
weitern und somit eine größer fachliche Breite im Angebot herstellen. Erteilt wurden Lehrauf-
träge in den Fachteilgebieten Kunstwissenschaft, Aktmalerei, Kunsttherapie, Digitale Fotografie,
Bildhauerei, Druckgrafik, Digitale Bildgestaltung und Webdesign sowie in Architektur und
Umwelt. Ebenfalls zur Erweiterung des Lehrangebotes diente die erfolgreiche Durchführung
von 2 Workshops in dem auswärtige Künstlerinnen ihre künstlerische Arbeit im Rahmen eines
hochschulöffentlichen Vortrags vorstellten und anschließend mit Kunststudierenden einen 4-
stündigen Praxisteil absolvierten. Insgesamt wurde für diese Positionen 8.254,32 Euro (Werkver-
träge, Honorare und Lehraufträge inkl. Reisekosten) verausgabt.
Mit der Verwendung der Mittel aus den Studienbeiträgen konnte 2007 so eine deutliche Verbes-
serung der Qualität von Lehre und Studium gewährleistet werden.

Ausblick – Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2008


Die nachfolgende Übersicht gibt Einblick in die für 2008 geplanten Vorhaben:

1) Verbesserung der Studienbedingungen durch:


• Verbesserung der Lehr- und Lernmaterialien (durch Anschaffung von Hard- und Soft-
ware, verbesserte Ausstattung der Labore, digitale Aufbereitung von Lehrmaterial,
Erweiterung des digitales Bildarchivs sowie der Buch- und Zeitschriftenausstattung
der Fachbibliothek für Lehrzwecke, elektronische Zeitschriften, E-Books)
• Ausbau der Serviceleistungen der Grafischen Sammlung und Fachbibliothek (Erweite-
rung der Öffnungszeiten und der Zugänge zu Datenbanken)
Fachbereich Kultur- und Geowissenschaften Kunst/Kunstpädagogik 21

• Lernfördernde Gestaltung und Ausstattung von Räumen: Seminarraum, Werkstätten,


Ateliers, Studios, Labore
• Schaffung weiterer Arbeitsplätze für Studierende und studentische Lerngruppen,
Erweiterung der IT-Ausstattung, der Geräteausstattung für Lehrveranstaltungen,
Schaffung verbesserter IT- und Medienausstattung für Studierende.

2) Stärkung der internationalen Kompetenzen der Studierenden, z.B. durch:


• Einladung internationaler GastreferentInnen
• Unterstützung bei der Vorbereitung von Auslandsaufenthalten bzw. Auslandspraktika
• Unterstützung von Auslandsexkursionen.

3) Ausbau der berufsvorbereitenden Qualifikationsangebote, z.B. durch


• Praktikumsvermittlung und Beratung
• Veranstaltungen zur Vermittlung von Schlüsselqualifikationen /„Soft Skills“
• Lehrveranstaltungen mit besonderem Praxisbezug
• Vergabe von Lehraufträgen an Berufstätige in außeruniversitären Tätigkeitsfeldern.

4) Bessere Betreuung und Beratung der Studierenden, z.B. durch


• Ausbau eines TutorInnen- und MentorInnensystems
• Verbesserung der StudienberatungOptimierung der Studienorganisation mit indivi-
dueller Beratung zur Veranstaltungsplanung.

5) Intensivere Vermittlung von fachlichen und außerfachlichen Qualifikationen, z.B.


durch
• Einstellung und Schulung von TutorInnen
• Erweiterte Einrichtung von Tutorien in der Studieneingangsphase
• Ausbau von Beschäftigungsmöglichkeiten für fortgeschrittene Studierende, die für sie
mit einer fachlichen Weiterqualifizierung verbunden sind, z.B. Teaching Assistants
• Förderung von Exkursionsveranstaltungen
• Vergabe von Lehraufträgen für die fachliche Vertiefung, besonders in der künstleri-
schen Praxis
• Einladung von ReferentInnen sowie GastprofessorInnen von Partnerhochschulen;
• von Studierenden organisierten Veranstaltungen.
22

LE Kunst/Kunstpädagogik

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007

82.895,00 63.893,39 19.001,61

624000 studentische Hilfskräfte 19.685,82


071200 Spezialgeräte Ingen. Wiss. 2.499,00
071500 Optik, Elektr. Optik 2.154,04
071730 DV-Arbeitsplatzausstattung 14.809,04
607100 Bücher 123,05
607200 Verbrauchsmaterial, Werkzeuge 7.672,21
607500 Kleingeräte, Werkzeuge 374,77
607940 Disketten, CD-ROM 549,78
607950 Chemikalien 429,07
1 75023001 Tutoren, HK Kunst
612200 Werkverträge, Honorare 2.050,00

612201 Modellgelder, Klausurenkorrekturen 315,00

612230 Lehraufträge inkl. Reisekosten 6.204,32


659200 GWG/technische Anlagen 114,85
672100 Lizenzen/Konzessionen 5.869,81
694400 Exkursionskosten
87100 Geschäftsausstattung
89100 Bilderrahmen (z. Ausleihe)
617100 Druckkosten
Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

680100 Verbrauchs- und Büromaterial 1.042,63

82.895,00 63.893,39 19.001,61

Zuweisung 2007 82.895,00 63.893,39 19.001,61

* Stand Februar 2008 / vor Ende des Buchungsschlusses


Fachbereich Kultur- und Geowissenschaften Philosophie 23

Philosophie
Die der Philosophie 2007 aus Studienbeiträgen zugewiesenen Mittel in Höhe von 33.681,- Euro
wurden wie folgt verausgabt bzw. verplant:
Für die Beschäftigung einer studentischen Hilfskraft, die der Unterstützung der Lehrveranstal-
tung im Bereich Aufbaumodul „Logik“ diente und deren Tätigkeiten u.a. die Erweiterung und
Aktualisierung des Vorlesungsskripts „Logik II“ beinhaltete, wurden 3.386,18 Euro verausgabt.
Zur Verbesserung der Studienberatung, Aktualisierung des Besonderen Teils (Philosophie) der
Prüfungsordnung des Zwei-Fächer-Bachelor-Studiengangs und zur Umsetzung dieser Prüfungs-
ordnung in das automatisierte System „HISPOS“ sowie zur Ergänzung des Lehrangebotes wurde
die Beschäftigung zunächst einer wissenschaftlichen Hilfskraft und im Folgenden eines wissen-
schaftlichen Mitarbeiters aus Studienbeiträgen bestritten. Zudem wurden 4 Lehraufträge (inkl.
Reisekosten) zur Erweiterung des Mindestlehrangebotes im Umfang von jeweils 2 Semesterwo-
chenstunden in Höhe von insgesamt 3.024,50 Euro aus Studienbeiträgen finanziert.
Die aus Studienbeiträgen verbliebenen Restmittel sind im Haushaltsjahr 2008 sowohl zur
(Weiter-) Beschäftigung einer studentischen Hilfskraft (4.804,- Euro) vorgesehen als auch zur Fi-
nanzierung einer 0.5 Stelle/wissenschaftlicher Dienst (rd. 14.000,- Euro). 7.613,- Euro sind zur
Verausgabung vorgesehen für die Erteilung von Lehraufträgen.
24

LE Philosophie

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007

33.681,00 10.162,48 23.518,52

624000 studentische Hilfskräfte 3.386,18


1 75025001 Tutoren, HK Philosophie
637000 wissenschaftliche Hilfskräfte 3.751,80
wiss. Mitarbeiterstelle (E13), 50%
612230 Lehraufträge inkl. Reisekosten 3.024,50

33.681,00 10.162,48 23.518,52

Zuweisung 2007 33.681,00 10.162,48 23.518,52

* Stand Februar 2008 / vor Ende des Buchungsschlusses


Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007
Fachbereich Kultur- und Geowissenschaften Textiles Gestalten 25

Textiles Gestalten
Die der Lehreinheit Textiles Gestalten im Haushaltsjahr 2007 aus Studienbeiträgen zugewiesenen
Mittel in Höhe von 23.081,- Euro wurden wie folgt verausgabt bzw. verplant:
Finanziert wurde und wird zur Ergänzung und Vertiefung des Mindestlehrangebotes – befristet
für die Zeit vom 01. 09. 2007 bis 31. 08. 2008 – eine Lehrkraft für besondere Aufgaben (LfbA), im
Umfang von jeweils 6 Semesterwochenstunden im Wintersemester 2007/2008 und im Sommer-
semester 2008. Von der insgesamt in Höhe von 22.711,68 Euro in Ansatz zu bringenden Haus-
haltsbelastung sind 2007 Mittel in Höhe von 7.424,41 Euro abgeflossen; für 2008 wurden 15.256,-
Euro zur Verausgabung veranschlagt.
Für das Haushaltsjahr 2008 ist geplant, den Studierenden Zuschüsse zu den im Rahmen von
Pflichtexkursionen entstehenden Kosten, insgesamt in Höhe von 500,- Euro zu gewähren. Ebenso
sollen Zuschüsse (insgesamt rd. 500,- Euro) zu, im Rahmen von Lehrveranstaltungen, benötigten
Verbrauchsmaterialien gewährt werden, deren Kosten die Studierenden bisher selber tragen.
26

LE Textiles Gestalten

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007

23.081,00 7.455,68 15.625,32

1 75026001 Tutoren, HK Textiles Gestalten 630920 wissenschaftlicher Dienst 7.424,41


694400 Exkursionsmittel
607200 Verbrauchsmaterial, Werkstätten 31,27

23.081,00 7.455,68 15.625,32

Zuweisung 2007 23.081,00 7.455,68 15.625,32


* Stand Februar 2008 / vor Ende des Buchungsschlusses
Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007
Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften 27

Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften

Lehreinheiten Evangelische Theologie


Katholische Theologie
Musik
Pädagogik
Sachunterricht
Sport
28 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Einleitung
An den Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften wurden in 2007 insgesamt Mittel in
Höhe von 530.974,- Euro aus Studienbeiträgen ausgeschüttet. Diese Mittel wurden den Fächer ge-
mäß dem üblichen Verteilungsschlüssel für Zuwendungen zugeordnet und nach Antragstellung der
Fächer, Beratung und Beschlussfassung über die Ausgabenvorhaben in der Studienkommission, die
vor allem überprüfte, ob der Verwendungszweck wirklich der Verbesserung der Studienbedingun-
gen diente, wie folgt bewilligt:

Evangelische Theologie 56.000,- von 56.216,- Euro


Katholische Theologie 20.000,- von 57.865,- Euro
Musik 72.948,- von 73.448,- Euro
Pädagogik 140.000,- von 220.649,- Euro
Sachunterricht 30.000,- von 31.587,- Euro
Sport 92.000,- von 91.200,- Euro
Rest 120.026,-

Insbesondere die Pädagogik und die Katholische Theologie haben ihnen zugeordnete Beiträge bei
der Studienkommission nicht zur Ausgabe beantragt. Für die Zurückhaltung dieser Fächer war
neben Unklarheiten über die tatsächlich zur Verfügung stehenden Beträge auch der bis in den
Sommer 2007 hineinreichende offene Diskussionsstand zwischen Fachbereich und Präsidi-
um/Verwaltung ursächlich, ob und inwiefern auch Personalmaßnahmen aus Studienbeiträgen fi-
nanziert werden können. Die 2007 nicht zur Verausgabung beantragten Beträge stehen den Fächern
auch 2008 zur Verfügung, sofern Ausgabeanträge an die Studienkommission gestellt und von dieser
genehmigt werden.
Anträge zu möglichen, aus Studienbeiträgen grundsätzlich zu finanzierenden fächerübergreifenden
Maßnahmen wurden 2007 nicht gestellt. Im Jahre 2008 werden aber gemäß den Beschlüssen des
Fachbereichs wiederum Mittel für übergreifende Maßnahmen reserviert.
Verschiedene Fächer haben ferner nicht das ihnen für 2007 bewilligte Mittelvolumen tatsächlich
ausgeschöpft. Dies ist im Zusammenhang mit Anlaufschwierigkeiten einerseits und einer sorgfälti-
gen, auf die korrekte Verwendung der Mittel bedachte Ausgabepraxis andererseits zu sehen, ver-
bunden mit der Befürchtung, Verpflichtungen einzugehen, für die dann 2008 nicht mehr ausrei-
chend Mittel zur Verfügung stehen könnten. Diese nicht verausgabten Mittel stehen den Fächern
2008 weiterhin zur Verfügung. Es ist davon auszugehen, dass sie im Jahr 2008 auch tatsächlich und
bestimmungsgemäß abfließen werden. Neue, den finanziellen Rahmen ausschöpfende Ausgabean-
träge wurden von den Fächern inzwischen bereits erarbeitet und werden demnächst von der Stu-
dienkommission beraten und beschlossen.

In den Lehreinheiten fanden die Beiträge folgende Verwendung:


Fächerübergreifend
Konkretisierung der
Maßnahme
Finanzposition [Verausgabung nach verplant verausgabt Rest
Art der Maßnahme [Projekt] Kostenart] 2007 2007 2007
SB FB 3 – nicht
1 7533099 120.026,00 0,00 120.026,00
verplant

120.026,00 0,00 120.026,00

* Stand Februar 2008 / vor Ende des Buchungsschlusses


Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften
29
30 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Evangelische Theologie
Dem Institut für Evangelische Theologie standen 2007 rd. 56.000,- Euro aus Studienbeiträgen zur
Verbesserung der Lehre zur Verfügung. Sie wurden gemäß den Beschlüssen des Institutsrates, die
ihrerseits von der Studienkommission des Fachbereichs für Erziehungs- und Kulturwissenschaf-
ten gebilligt wurden, wie folgt verausgabt:
10.000,- Euro wurden auf die fünf Abteilungen des Instituts verteilt und getrennt budgetiert. Die
Professuren konnten somit jeweils über 2.000,- Euro verfügen, um gezielt und fachnah Verbesse-
rungen in der Lehre zu realisieren. Bedingt durch die Vakanz zweier Professuren wurde von die-
ser Möglichkeit in sehr unterschiedlicher Weise Gebrauch gemacht.
In den Fächern »Systematische Theologie« und »Historische Theologie« wurden studentische
Tutorien zur Intensivierung der Lehre angeboten.
Im Fach »Historische Theologie« wurde ein weiteres studiengangsspezifisches Proseminar mit
dem Ziel der Verbesserung der Betreuungsrelation zwischen Dozierenden und Studierenden ein-
gerichtet.
In den Fächern »Historische Theologie« und »Praktische Theologie« wurden Zuschüsse für Ex-
kursionen gezahlt.
In allen Fächern wurden den Studierenden fotokopierte Lehrmaterialien kostenfrei zur Verfügung
gestellt.

Die übrigen Mittel wurden vom Institut für Evangelische Theologie zentral mit dem Ziel der Ver-
besserung der allgemeinen Situation in der Lehre verausgabt:
• Es wurden Lehraufträge zur Ergänzung des Lehrangebotes mit dem Ziel der Verbesserung
der Betreuungsrelation vergeben.
• Es wurde ein Notebook, das allen Dozierenden für den Einsatz in der Lehre zur Verfügung
steht, angeschafft.
• Auf Anregung von Studierenden erfolgte eine Anschaffung einer Flipchart nebst Zubehör,
die insbesondere in den studentischen Tutorien genutzt wird.
• Es wurden Zuschüsse gezahlt für Exkursionen, die im Rahmen von allgemeinen Lehrver-
anstaltungen durchgeführt wurden.
• Es wurden drei Assistant Teachers (wissenschaftliche Hilfskräfte mit maximaler Stunden-
zahl) eingestellt, die in qualifizierter Weise in der Lehre und am Prüfungsgeschehen mit-
gewirkt haben:
o Tutorien in den überfüllten Lehrveranstaltungen „Orientierungsseminar“ und „Bibel-
kunde“ mit dem Ziel der Herstellung einer besseren Betreuungsrelation zwischen
Studierenden und Dozierenden
o Proseminar im Fach Neues Testament mit dem Ziel einer studiengangsspezifischen
Ausrichtung des Lehrangebotes
o Unterstützung des Institutsdirektors bei der Lehrplanung durch Berücksichtigung der
Interessen der Studierenden (z.B. studiengangsspezifische Lehrveranstaltungen, Ver-
meidung von Überschneidungen, Vollständigkeitsprüfung)
o Unterstützung der auswärtigen Lehrbeauftragten (Tutorien, Sprechstunden, Umgang
mit Stud.IP)
o Etablierung eines niedrigschwelligen Angebotes für Studien-, Prüfungs- und Exa-
mensberatung
Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften Evangelische Theologie 31

o Mitwirkung an Prüfungen
o Alle drei Assistant Teachers hatten und haben Gelegenheit zur Anfertigung einer Dis-
sertation mit dem Ziel der Promotion. Sie wirken im Institutsrat mit.

Alle Maßnahmen waren sehr erfolgreich. Dem Eindruck der Dozierenden nach und laut Rück-
meldung vieler Studierender wurde durch den Einsatz der Studienbeiträge die Lern-Situation in
der Evangelischen Theologie deutlich verbessert. Durch das zusätzliche studiengangsspezifische
Angebot von Lehrveranstaltungen konnte die Betreuungsrelation zwischen Studierenden und
Dozierenden deutlich verbessert werden. Durch die studentischen Tutorien wurde die Lehre vor
allem in den stark nachgefragten allgemeinen Lehrveranstaltungen intensiviert. Vom zusätzlichen
Beratungsangebot wird rege Gebrauch gemacht. Durch die Mitwirkung der Assistant Teachers am
Prüfungsgeschehen wurden im Sinne der Studierenden die Korrekturzeiten verkürzt und die
Terminierung von Prüfungen flexibilisiert. Die Anschaffung der neuen Geräte (Notebook; Flip-
chart) hat den Einsatz von Medien in der Lehre erleichtert und dessen Frequenz erhöht.
Die nicht verbrauchten (zentralen) Restmittel des Instituts in Höhe von 29.413,- Euro werden ins
nächste Jahr übertragen. Mit der Mittelzuweisung in Höhe von 38.933,- Euro aus Studienbeiträgen
werden der Evangelischen Theologie 2008 mithin ca. 69.000,- Euro zur Verfügung stehen. Diese
Mittel sollen in dem bisherigen und bewährten Sinne verwendet werden. Die Anstrengungen zur
Verbesserung der Betreuungsrelation in der Lehre werden intensiviert. In 2008 werden zwei Pro-
fessuren neu besetzt, so dass insgesamt mit einer Ausgabensteigerung zu rechnen ist.

Genaue Angaben über die Ausgaben sind dem Anhang zu entnehmen.


32

LE Evangelische Theologie

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007

46.000,00 16.586,68 29.413,32

624000 studentische Hilfskräfte 6.774,97


637000 wissenschaftliche Hilfskräfte 7.352,80
SB Institut für 071730 DV-Arbeitsplatzausstattung 1.021,02
1 75032001
Evangelische Theologie 612230 Lehraufträge inkl. Reisekosten 907,03
659300 GWG, BGA 224,91
680100 Büromaterial 17,85
694900 Aufw. Sonst. Betriebsaufw. 275,20
940999 ILV Sonstige 12,90
2.000,00 351,16 1.648,84
SB Ev. Theologie/Altes Testament 624000 studentische Hilfskräfte 58,26
2 75032002
und antikes Judentum 940004 ILV Copycheck 280,00
940999 ILV Sonstige 12,90
2.000,00 2.678,97 -678,97
624000 studentische Hilfskräfte 889,32
SB Ev. Theologie /Historische Theo- 637000 wissenschaftliche Hilfskräfte 798,25
3 75032003 logie:kirchen-,Dogmen- und Konfes- 674400 Aufw. Kopierkosten 276,40
sionsgeschichte
674900 Sonst. Fremdleistungen 35,00
694400 Exkursionen 600,00
Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

940004 ILV Copycheck 80,00


2.000,00 80,00 1.920,00
4 75032004 SB Ev. Theologie/Neues Testament
940004 ILV Copycheck 80,00
Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest
Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007
2.000,00 556,09 1.443,91
SB Ev. Theologie/Praktische Theo- 607920 Treib-/Schmierstoffe 101,09
5 75032006
logie/Religionspädagogik 694400 Exkursionen 375,00
940004 ILV Copycheck 80,00
2.000,00 316,34 1.683,66
SB Ev. Theologie/Systematische
6 75032007 624000 studentische Hilfskräfte 197,64
Theologie:Dogmatik, Ethik und Reli-
gionsphilosophie 940004 ILV Copycheck 80,00
940999 ILV Sonstige 38,70

56.000,00 20.569,24 35.430,76

Zuweisung 2007 56.216,00 20.569,24 35.646,76


Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften
Evangelische Theologie
33
34 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Katholische Theologie
Dem Institut für Katholische Theologie standen 2007 Mittel in Höhe von 57.865,- Euro aus Studien-
beiträgen zur Verfügung, deren Verausgabung sich 2007 auf 20.000,- Euro beschränkte (vgl. Einlei-
tung des Fachbereichsberichts).
Neben den üblichen Ausgaben wie für Medien, Exkursionen etc. sollten und sollen die aus Studien-
beiträgen zur Verfügung stehenden Mittel nach Beschluss des Vorstands des Instituts für Katholi-
sche Theologie vor allem verwendet werden, um die wichtigste „Schwachstelle“ der Lehreinheit
Katholische Theologie (KT) ausgleichen zu helfen: Diese Schwäche liegt in der viel zu geringen per-
sonellen Ausstattung (vgl. den Evaluationsbereicht der Wissenschaftlichen Kommission Nieder-
sachsens und die Diskussionen in den Akkreditierungsverfahren). Die Mittel sollten und sollen da-
her zu einem Großteil verwandt werden um zusätzlich angebotene Tutorien, Lehraufträge, eine
Lehrkraft für besondere Aufgaben (ab 1.9.2008) und eine wissenschaftliche Hilfskraft (ab 1.10.08) zu
finanzieren. Die Aufgaben der Lehrkraft für besondere Aufgaben wird vor allem die
• Durchführung von vierstündigen fachdidaktischen Seminaren mit unterrichtspraktischen
Studien
• Koordination, Betreuung und Auswertung des Fachpraktikums
• Beteiligung an weiteren fachdidaktischen Seminaren im Rahmen des Bachelor- und Master-
studiums
umfassen.
Nach dem zweiten Prinzip, auf das sich die Institutsmitglieder verständigt haben, sollen die Mittel grund-
sätzlich nicht schon komplett am Jahresanfang verplant werden, so dass für im Jahresverlauf auftretende
Aufgaben Mittel zur Verfügung stehen und eine Reaktion auf studentische Bedürfnisse möglich ist.

Verwendung der Studienbeiträge – Haushaltsjahr 2007 Euro


Zuweisung entsprechend Antrag an die Studienkommission 20.000,00
Lehrmaterial/Büromaterial(Skripten, Folien etc.) rd. 2.435,00
Verstärkung Personal/Lehre rd. 7.664,00
Exkursionen rd. 608,00
Verbesserung der Infrastruktur (Medien) rd. 6.369,00
Ausgabe rd. 17.076,00
Rest rd. 2.900,00

Verwendung der Studienbeiträge – Haushaltsjahr 2008 Euro

Zuweisung 50.093,10
Restmittel aus 2007 ca. 2.900,00
zzgl. noch nicht zur Verausgabung beantragter Restmittel 37.865,65

gesamt 2008 ca. 90.858,75


Lehrmaterial/Büromaterial (Skripten, Folien etc.) ca. 3.800,0
Verstärkung Personal/Lehre ca. 27.500,00
Exkursionen ca. 400,00
Summe ca. 31.700,00

Die Verausgabung der 2008 somit noch nicht verplanten Restsumme in Höhe von ca. 59.100,- Euro
erfolgt auf entsprechenden Antrag (z. B. Verbesserung der Infrastruktur, Medien etc.).
LE Katholische Theologie

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007

1.500,00 1.215,46 284,54

617100 Aufw. Druckaufträge 23,40


624000 studentische Hilfskräfte 291,06
1 75033001 SB Kath. Theologie
680100 Büromaterial 8,00
699000 Periodenfremder Aufw. 200,00
940004 ILV Copycheck 400,00
940005 ILV Druckerei 293,00
800,00 298,20 501,80
2 75033002 SB Pastoraltheologie 940004 ILV Copycheck 200,00
640005 ILV Druckerei 98,20
0,00 217,40 -217,40
3 75033003 SB Dogmatik 940004 ILV Copycheck 180,00
940005 ILV Druckerei 37,40
400,00 243,07 156,93
607940 Disketten/CD-ROM 116,07
4 75033004 SB Altes Testament 680100 Büromaterial 16,00
940004 ILV Copycheck 100,00
Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften

940005 ILV Druckerei 11,00


400,00 407,50 -7,50
5 75033006 SB Kirchengeschichte 940004 ILV Copycheck 400,00
940005 ILV Druckerei 7,50
6 75033007 SB Christl. Sozialwissenschaft 940004 ILV Copycheck 400,00 80,00 320,00
Katholische Theologie
35
36

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007
0,00 7.632,84 -7.632,84
624000 studentische Hilfskräfte 4.879,86
612220 Gastvorträge inkl. Reisekosten 1.580,40
7 75033008 SB KT, Verst. Lehre
612230 Lehraufträge 913,53
940004 ILV Copycheck 240,00
940005 ILV Druckerei 19,05
16.500,00 6.369,56 10.130,44

8 75033010 SB KT, Medien 087100 Büromöbel 741,75


607100 Bücher 2.468,51
659300 GWG/BGA 3.159,30
0,00 608,00 -608,00
9 75033011 SB KT, Exkursionen 612200 Werkverträge, Honorare 218,00
694400 Exkursionen 390,00
10 75033999 SB Kath. Theologie 0,00 0,00 0,00

20.000,00 17.072,03 2.927,97

Zuweisung 2007 57.865,00 17.072,03 40.792.97

* Stand Februar 2008 / vor Ende des Buchungsschlusses


Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007
Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften Musik 37

Musik
Der Lehreinheit Musik standen 2007 Mittel in Höhe von 73.448,- Euro aus Studienbeiträgen zu
Verfügung. Bei der Studienkommission zur Verausgabung beantragt wurden Mittel in Höhe von
72.948,- Euro; verausgabt wurden 32.534,57 Euro, zu verzeichnende Restmittel in Höhe von
40.413.49,- Euro fließen in den Haushalt 2008.

Personalmittel
Erstmals und bisher einzigartig an der Universität Osnabrück bietet das Fach Musik im Rahmen
einer Stelle „Freies Soziales Jahr Kultur“ (FSJ Kultur) einem jungen Menschen die Möglichkeit nicht
nur zur Mitgestaltung der „Universitätsmusiken“ oder zur Mitbetreuung des universitären Musik-
ensembles sondern auch dazu, Einblicke zu gewinnen in die Bereiche Konzertmanagement, En-
sembleorganisation, Veranstaltungstechnik, Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit. Die Integra-
tion in ein Universitätsfach mit einem hohen Anteil in den pädagogischen Studiengängen erfordert
Teamarbeit in der Universitätsmusik und die Übernahme eigenverantwortlicher Teilbereiche. Auf
diese Weise profitieren die Studierenden in den Ensembles, in den Schulprojekten der „KlassenU-
nimusik“, in der Konzertreihe „Universitätsmusik“ und in der Tonstudioarbeit unmittelbar von der
Präsenz dieses/r zusätzlichen Ansprechpartners/In: Der organisatorische Servicebetrieb für die
Studierenden kann hierdurch deutlich unterstützt werden. Bedingt u.a. durch den mit der Stellenbe-
setzung verbundenen zeitlichen Vorlauf wird diese erstmalig 2008 besetzt werden können. Die in
diesem Kontext in Ansatz zu bringenden Personalmittel in Höhe von 400,- Euro monatlich sowie der
für Sachmittelausstattung veranschlagte Betrag in Höhe von ebenfalls 400,- Euro werden somit in
den Haushalt 2008 übertragen.
Die Beschäftigung von 9 Hilfskräften – jeweils im Umfang von 21 Stunden monatlich – zur Unter-
stützung der hauptamtlich Lehrenden sowie die Beschäftigung je einer Hilfskraft zur Pflege der
Homepage und zur Sicherstellung verlängerter Öffnungszeiten der Mediothek konnten erst im Lau-
fe des Jahres 2007 realisiert werden, so dass Mittel lediglich in Höhe von 16.688,29 Euro abgeflossen
sind – der Restbetrag fließt 2008 ab, zur Finanzierung entsprechender Beschäftigungsverhältnisse.
Es haben keine Gastvorträge stattgefunden, die hierfür veranschlagten Mittel werden übertragen,
wobei die Fachkonferenz neu über ihre Verwendung entscheidet.
• Lehraufträge in Fachdidaktik und Musikpraxis (Sinfonisches Blasorchester, Korrepetition,
Percussion, Arrangement) sind vergeben bis Ende Wintersemester 2007/2008, die Abrech-
nung erfolgt im Haushaltsjahr 2008, der Restbetrag aus 2007 wird in den Haushalt 2008
übertragen.
• Ein Tutorium in Schulpraktischem Klavierspiel ist auf ausdrückliche Wunsche der Studie-
renden vergeben bis Ende Wintersemester 2007/2008, auch hier erfolgt die Abrechnung im
Haushaltsjahr 2008 so dass der Restbetrag aus 2007 in den Haushalt 2008 einfließt.

Sachmittel
Für Sachausstattung wurden Mittel in Höhe von 22.300,- Euro veranschlagt:
Die Anschaffung akustischen Instrumentariums konnte 2007 realisiert werden (3.100,-Euro). Hinge-
gen nicht realisiert werden konnte die Einrichtung von Schließfächern; ebenso wenig die verbesserte
Ausstattung von Lehrveranstaltungsräumen: Bei Aufstellung des Haushaltsplans Musik war nicht
klar, welche Renovierungsmaßnahmen erfolgen würden und welche Ausstattungsanteile zentral
finanziert werden. Da die Baumaßnahme erst im Mai 2008 abgeschlossen sein wird, klärt sich auch
dann erst der etwaige zusätzliche Bedarf. Die in 2007 veranschlagten Mittel werden somit zweckge-
bunden in den Haushalt 2008 übertragen.
38 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Mittel für die Anschaffung von für Regale im Notenarchiv sowie für CD-Regale fließen erst im Früh-
jahr 2008 ab.

Zuschüsse
Die den Studierenden im Rahmen von Exkursionen zugedachten Zuschüsse wurden bis auf die
Position Zuschüsse für Konzertreisen wie geplant verausgabt, da es sich zeigte, dass für die Realisie-
rung dieser Reisen ein längerer zeitlicher Vorlauf als ein Semester notwendig ist. Die Mittel werden
in den Haushalt 2008 übertragen.

Sonstiges
Mittel aus Studienbeiträgen in Höhe von 7.578,- Euro waren vorwiegend zur Umsetzung von – auf
studentische Anregungen hin – zu realisierende Maßnahmen reserviert worden. Der Abstimmungs-
prozess ist 2007 noch nicht abgeschlossen worden: Insbesondere Überlegungen, bedingt durch die
generelle und durch Baumaßnahmen im Besonderen problematische Raumsituation der Musik,
externe Räume anzumieten sind noch nicht abgeschlossen. Die hierfür veranschlagten Mittel werden
ins Haushaltsjahr 2008 übertragen.
LE Musik

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007

33.470,00 16.913,37 16.556,63

1 75034001 SB Personal/Sachmittel 624000 studentische Hilfskräfte 12.484,05


637000 wissenschaftliche Hilfskräfte 4.204,24
617100 Aufw. Druckaufträge 225,08
22.300,00 11.121,20 11.178,80
024100 Lizenzen an Rechten 806,95
071450 Musikinstr./Sportgeräte 3.100,00
071500 Optik, Elektr. Optik 548,65
2 75034002 SB Sachmittel Musik 606220 Instandsetzung 69,65
607940 Disketten/CD-ROM 878,00
616220 Reparatur/Instandsetzung 2.618,00
659100 GWG/BGA 599,95
659300 GWG/BGA 2.500,00
9.600,00 4.500,00 5.100,00

3 75034003 SB Reisekosten/Exkursionen 265400 Vorschüsse Exkursionen 3.000,00


612200 Werkverträge, Honorare 900,00
685100 Reisekosten 600,00
4 75034004 SB Verb. Stud.Musik 7.578,00 0,00 7.578,00

72.948,00 32.534,57 40.413,43

Zuweisung 2007 73.448,00 32.534.57 40.913.43


Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften

* Stand Februar 2008 / vor Ende des Buchungsschlusses


Musik
39
40 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Pädagogik
Für die der Pädagogik aus Studienbeiträgen 2007 zur Verfügung stehenden Mittel in Höhe von
220.649,- Euro hat die Pädagogik ausgehend zunächst von einem Betrag in Höhe von 140.000,- Euro
einen gesonderten Wirtschaftsplan aufgestellt und ist dem auch gefolgt. Hierbei sollten

• dringend notwendige Maßnahmen zur Verbesserung der Studienbedingungen


• sowie Maßnahmen, die nach Beratung mit der Fachschaft und deren Umfrage unter Studie-
renden geplant wurden
finanziert werden.

Die schlechten Studienbedingungen sind eine Folge erhöhter Zulassungszahlen sowie der gestiege-
nen Anforderungen an studienbegleitende Prüfungsleistungen bei gleichzeitig sinkendem Personal-
bestand in der Pädagogik. Zahlreiche Klagen von Studierenden in den Seminaren, in den Sprech-
stunden und gegenüber der Fachschaft sowie Daten der Anmeldung in Stud.IP belegen eine Notla-
ge: Chronisch überfüllte Seminare mit extrem langen Wartelisten. Ferner müssen in zunehmendem
Maße große Vorlesungen auch dort angesetzt werden, wo die aktive Erarbeitung der Materie erfor-
derlich ist. Hier sind begleitende Tutorien notwendig, eine auch nur entfernt adäquate Bezahlung
der TutorInnen war jedoch bisher nicht möglich. Eine Verbesserung der Studienbedingungen hatte
hier anzusetzen.
Den o.g. Planbetrag in Höhe von 140.000,- Euro hat die Pädagogik zunächst als Finanzrahmen
zugrunde gelegt, da nicht bekannt war, wie genau die Aufteilung zwischen fachbereichsübergrei-
fenden Maßnahmen und fachspezifischen Ausgaben aussehen würde. Dies, sowie die unklare Situa-
tion, bedingt durch die Verlagerung der Berufspädagogik in den Fachbereich Erziehungs- und Kul-
turwissenschaften und die bevorstehenden Neuberufungen, ließ es vernünftig erscheinen, zunächst
eine Reserve zu belassen.

Das Konzept für das Jahr 2007 umfasste:

• Notwendige Maßnahmen:
o Als erste und vorrangige Maßnahme sollte für zwei Jahre eine Stelle im wissenschaft-
lichen Dienst zu 50% (teil-)finanziert werden, um dadurch trotz steigender Studieren-
denzahlen die Verbesserung der Studienbedingungen gewährleisten zu können.
o Ausreichende und gute Lehraufträge sind dringend notwendig, um die Überfüllung
der Seminare zu verringern und das Arbeiten in einer vertretbaren Gruppengröße zu
ermöglichen. Lehraufträge aus Studienbeiträgen ermöglichen zudem ein besser diffe-
renziertes Angebot an Seminaren sowohl im Lehramt als auch im Hauptstudium.
(Hier nicht mitgerechnet sind solche Lehraufträge, die als Ersatz für unbesetzte Stellen
dienen und aus den Mitteln der jeweiligen Stelle finanziert werden.) Auch Gastvor-
träge in den Seminaren wurden zur Bereicherung der Ausbildung finanziert.
o Die Rekrutierung von Studierenden für Tutorien war ohne Bezahlung, wenigstens der
Sitzungsstunden, zunehmend schwierig. In 2007 wie auch noch 2008 wurden und
werden in erster Line fortgeschrittene Studierende dafür gewonnen, deren Mitarbeit
nicht durch den Erwerb von Schlüsselqualifikationen „entgolten“ werden konnte.

• Maßnahmen nach Anregung der Fachschaft:


o Bereitstellung von Lehrmaterialien: Dies wurde auf Wunsch der Studierenden einge-
führt, da die Kosten der Erstellung von Textkopien für die Seminare als große Belas-
tung empfunden wird. Eine Ausweitung dieses Bereichs in 2008 ist geplant.
Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften Pädagogik 41

o Maßnahmen, die im Rahmen von Hilfskraftverträgen umgesetzt und entsprechend fi-


nanziert wurden. Dazu gehörten die Unterstützung einer Projektgruppe zur Verbes-
serung der Studienberatung, die u.a. Vorschläge zu einer curricularen Gestaltung der
Erstsemestertutorien erarbeiten sollte, sowie die Finanzierung von Hilfskräften zur
Organisation der Erstellung und Verteilung von Lehrmaterialen.
o Ferner wurde die Standortbibliothek neu organisiert und durch den Einsatz von Hilfs-
kräften regelmäßige Öffnungszeiten realisiert. In 2008 wird die Ausgestaltung des
kleinen Sitzungsraumes als Lesezimmer mit Internetzugang finanziert werden. Damit
sind verbesserte Rahmenbedingungen insbesondere für die Prüfungsvorbereitung ge-
schaffen worden.
o Zuschüsse für Exkursionen oder ähnliche Veranstaltungen, bei denen die Teilnahme
insbesondere für den Praxisbezug des Studiums wertvoll ist.

Verwendung der Studienbeiträge 2007:


Bedarfsschätzung Planbetrag (€) Ausgaben (€)
Lehraufträge 36.000,00 29.890,00
Tutorien 29.000,00 20.017,00
Wissenschaftlicher Dienst (50%) 40.000,00 26.393,00
Lehrmaterialien 10.000,00 14.822,00
Rest/Planungsreserve 25.000,00 2.432,00
Insgesamt 140.000,00 93.554,00

Diese von der Verwaltung vorgegebene Gliederung der Mittelausgaben folgt insoweit nicht dem
Wirtschaftsplan der Pädagogik; die für Tutorien und die für anderweitige Aufgaben finanzierten
Hilfskraftstellen lassen sich in der Kontoführung des Finanzdezernates nicht differenzieren. Die
geringeren Ausgaben für die Stelle im Wissenschaftlichen Dienst ergaben sich u.a. aus späterer Ein-
stellung. Zuschüsse wurden aus der Planungsreserve finanziert.
Alle Maßnahmen wurden erfolgreich umgesetzt und werden als Verbesserung der Studienbedin-
gungen bewertet.
Die Studienkommission hat inzwischen beschlossen, den Lehreinheiten den nicht verausgabten
Anteil an Studienbeiträgen zu belassen, so dass sich der bisherige Planbetrag 2007 von 140.000,-
Euro auf 220.649,- Euro erhöht und für 2008 insoweit ein verfügbarer Rest in Höhe von 127.092,25
Euro verbleibt.
Der Wirtschaftsplan 2008 wurde zwischenzeitlich in einem ersten Entwurf von der Studienkom-
mission genehmigt. Nach Feststellung des Jahresabschlusses ist das aktuelle Konzept (vorbehalt-
lich der erneuten Zustimmung der Studienkommission) wie folgt:
Rest 2007: 127.092,- Euro, Mittel für 2008 nach Beschluss der Studienkommission in Höhe von
168.930,- Euro; Planbetrag 2008: 296.022,- Euro.
42 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

In einer Weiterentwicklung der Ausgaben im Jahre 2007 ist die Verwendung der Studienbeiträge
wie folgt vorgesehen:

Euro
Lehrmaterialien (Druckaufträge und Kopierkarten) 32.000,00
Gastvorträge 2.000,00
Exkursionen und ähnliche Aktivitäten 5.000,00
Lehraufträge 34.000,00
Tutorien und Hilfskräfte zur Betreuung der Reader 30.000,0
Stelle Wissenschaftlicher Dienst
50% bis 30.09.2008, danach Vollzeit 51.000,00
Servicestelle neu ab April/Mai (50%) 36.000,00
Besondere Hilfskräfte zur Unterstützung des Studiums
2x Bibliothek 4.000,00
Hilfskräfte, Lernwerkstatt 5.500,00
Hilfskraft für Servicestelle und zur Beratung 11.600,00
Diverse Sachausgaben (z.B. Büromaterial Standortbibliothek;
Moderationskoffer für Studierende) 2.500,00
Geschäftsbedarf „Balu und Du“ 2.400,00
Ausstattung und Gestaltung der studentisch genutzten Räume 5.000,00
Insgesamt 221.000,00
Planungsreserve 75.022,00

Über diese Planungsreserve soll erst verfügt werden, wenn die derzeit ungeklärte Situation der Be-
rufspädagogik durch demnächst zu erwartenden Berufungen geregelt ist und die Situation in dem
Teilgebiet des Faches insoweit besser einzuschätzen ist.
LE Pädagogik

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007

140.000,00 93.556,75 46.443,25

624000 studentische Hilfskräfte 19.159,04


637000 wissenschaftliche Hilfskräfte 858,94
630930 wissenschaftlicher Dienst 26.393,08
607100 Bücher 37,40
622220 Gastvorträge inkl. Reisekosten 830,00
1 75031001 Tutoren, Pädagogik
612230 Lehraufträge inkl. Reisekosten 29.890,65
674400 Aufw. Kopierkosten 503,04
680300 Drucksachen 37,65
685100 Reisekosten 240,00
694400 Exkursionen 927,73
940004 ILV Copycheck 360,00
940005 ILV Druckerei 14.319,22

140.000,00 93.556,75 46.443,25

Zuweisung 2007 220.649,00 93.556,75 127.092.25

* Stand Februar 2008 / vor Ende des Buchungsschlusses


Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften
Pädagogik
43
44 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Sachunterricht
Die Lehreinheit Sachunterricht konnte 2007 über Mittel in Höhe von 31.587,- Euro aus Studienbei-
trägen verfügen. Bei der Studienkommission zur Verausgabung beantragt wurden Mittel in Höhe
von 30.000,- Euro von denen 2007 letztlich 24.992,94 Euro verausgabt wurden:

Maßnahme geplant (€) Verausgabt (€)


1. Durchführung von Tutorien,
Tätigkeit von studentischen Hilfskräften 6.500,00 9.621,73
2. Förderung studentischer ExkursionsteilnehmerInnen 3.500,00 772,00
3. ergänzende Lehraufträge, Workshops, Gastvorträge 3.500,00 756,00
4. Netzwerklizenz 800,00 788,38
5. Tresorstahlschrank 1.200,00 1.103,23
6. Unterhalt der Didaktischen Werkstatt,
Aufwendungen für seminarspezifische Eigenproduktionen
(inkl. Bücher) 14.500,00 11.950,70
Gesamt 30.000,00 24.992,94

Tabelle: Übersicht über die Verwendung der zur Verausgabung beantragten Studienbeiträge im Jahr 2007

Im Antrag der Lehreinheit Sachunterricht vom 05.06.2007an die Studienkommission des Fachbe-
reichs wurde ein großer Teil der aus Studienbeiträgen zur Verfügung gestellten Mittel für
• den Unterhalt der „Didaktischen Werkstatt Sachunterricht“
• die Durchführung von Tutorien im Wintersemester 2007/2008
und
• zur Finanzierung studentischer Hilfskräfte, zur erweiterten Nutzung der Didaktischen
Werkstatt Sachunterricht durch u. a. verlängerte Öffnungszeiten
veranschlagt. Der in der Planung zu Ziffer 6 ausgewiesene Betrag in Höhe von 14.500,- Euro wurde
nahezu verausgabt. Der zunächst in Ansatz gebrachte Betrag in Höhe von 6.500,- Euro für die unter
Ziffer 1 aufgeführten Posten konnte um ca. 3.000,- Euro aufgestockt werden, da sich die Kosten für
Zuschüsse an studentische ExkursionsteilnehmerInnen sowie jene für die Durchführung von, das
Studienangebot ergänzenden Lehraufträgen, Workshops und Gastvorträgen auf einen gegenüber
der Planung zu Beginn des Jahres ausgewiesenen Betrag (756,- Euro statt 3.500,- Euro) verringerten.
Eine für den Herbst 2007 geplante, mehrtägige Exkursion ins Ausland konnte nicht realisiert wer-
den. Darüber hinaus wurden die Ausgaben der für das Wintersemester 2007/2008 erteilten Lehrauf-
träge aus anderweitigen Stellenmitteln bestritten. Die somit verbliebenen Mittel wurden nach ein-
stimmigem Beschluss des Faches – im Einklang mit den strukturellen Planungen und entsprechend
des Antrags an die Studienkommission für den Ausbau der Tutorien sowie für die Beschäftigung
einer wissenschaftlichen Hilfskraft verwendet. Diese zusätzliche Hilfskraft unterstützte durch eigene
Sprechstunden die Einführung der StudienanfängerInnen im Wintersemester 2007/2008, begleitete
die studentischen TutorInnen und übernahm die Übungsanteile in den beiden einführenden Vorle-
sungen des Semesters. Da diese Personalfestlegungen bis zum Ende des Wintersemesters 2007/2008
(31.3.2008) getroffen wurden, fließen die 2007 in diesem Kontext verbliebenen Mittel erst 2008 ab.
Für das Jahr 2008 sollen die 2007 beschlossenen Maßnahmen in einem ähnlichen Umfang fortgeführt
werden. Eine endgültige Entscheidung über diese Planungen liegt jedoch bei dem/der neuen Stelle-
nInhaberIn, der/die die W2-Professur Sachunterricht voraussichtlich ab April 2008 bekleiden wird.
LE Sachunterricht

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007

25.000,00 21.003,35 3.996,65


624000 studentische Hilfskräfte 6.036,35
637000 wissenschaftliche Hilfskräfte 3.585,38
071730 DV, Arbeitsplatzausstattung 224,91
087100 Büromöbel 1.103,23
607100 Bücher 32,35
607190 sonst. Schrifttum 161,71
607200 Verbrauchsmaterial, Werkst. 527,35
607500 Kleingeräte, Werkzeuge 56,21
607940 Disketten, CD-ROM 136,56
612200 Werkverträge, Honorare 130,00
612230 Lehraufträge 756,00
612900 Sonst. Fremdleistungen 735,00
617100 Aufw. Druckaufträge 92,00
1 75035002 SB Sachunterricht
617900 So.Aufw.für bezogene Leistungen 4,50
659300 GWG/BGA 422,92
664100 Fort- und Weiterbildung 90,00
672100 Lizenzen/Konzessionen 788,38
673900 Sonst. Gebühren 11,00
674400 Kopierkosten 158,40
674900 Sonst. Fremdleistungen 309,72
680100 Büromaterial 255,90
682100 Porto 96,20
685100 Reisekosten 79,00
693900 Sonst. Betr. Aufwendungen 4.208,38
Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften

694400 Exkursionen 772,90


940004 ILV Copycheck 200,00
940005 ILV Druckerei 29,00
2 75901914 Umbudgetierung für Buchbeschaffungen 5.000,00 3.989,59 1.010,41
Sachunterricht

30.000,00 24.992,94 5.007,06


45

Zuweisung 2007 31.587,00 24.992.94 6.594,06


46 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Sport
Dem Fach standen im Jahr 2007 Mittel in Höhe von 92. 000,- Euro aus Studienbeiträgen zur Verfü-
gung, die bis auf 800,- Euro zur Verausgabung bei der Studienkommission beantragt wurden. Abge-
flossen sind 2007 Mittel in Höhe von rund 49.600,- Euro. Diese wurden im Sinne der Verbesserung
von Studium und Lehre verwendet. Dazu gehörten folgende Maßnahmen:

Personalmittel
Engpässe bestanden insbesondere in der praktisch-methodischen Ausbildung. Hier mussten die
Studierenden bisher in der Regel zu Beginn eines jeden Semesters ein aufwändiges Auswahlverfah-
ren durchlaufen, um einen Platz in einer praktisch–methodischen Lehrveranstaltung zu erhalten.
Um diese Situation zu entschärfen, Parallelgruppen in den häufig gewählten Veranstaltungen anzu-
bieten und die Gruppengröße zu reduzieren, wurde eine halbe Stelle für eine Lehrkraft für besonde-
re Aufgaben (LfbA)1, befristet auf 3 Jahre eingerichtet (Kosten: ca. 30.000,- Euro). Sie füllte vor allem
die Lücke im Bereich Gymnastik/Tanz.

Weitere Personalmittel
Es wurden Lehraufträge zur Verkleinerung der Seminargrößen, zur Ergänzung sowie zur Erweite-
rung der Wahlbereiche eingerichtet, die von den Studierenden gut aufgenommen wurden.
Außerdem wurden TutorInnen im Rahmen der praktisch-methodischen Ausbildung zur Einrich-
tung von Übungsgruppen eingestellt. TutorInnen wurden auch eingesetzt im Rahmen von Vorle-
sungen und Seminaren zur Nachbereitung des Lehrstoffes und zur Betreuung von Arbeitsgruppen.
Eine Verbesserung der Studienbedingungen konnte zudem durch den verstärkten Einsatz von stu-
dentischen Hilfskräften zur Aufbereitung von Lehrmaterialien für Lehrveranstaltungen erreicht
werden.
Weitere Mittel wurden für Forschungsstudierende verwendet, die sich an den Forschungsarbeiten
der Lehrenden beteiligten und damit auch die eigene Qualifikation erhöhten.

Sachmittel
Finanziert wurde die Möblierung des ehemaligen „Kraftraums“ im Kellergeschoss des Sportzent-
rums, der den Studierenden nun als Klein-Gruppenraum zur Verfügung steht. Hier kann im Rah-
men von Projekten gearbeitet werden und Arbeitsgruppen können sich treffen. Bei der Raumenge
im Sportgebäude ist ein solcher – nun gut eingerichteter Raum – für die Studierenden von großer
Bedeutung.

Gerätebedarf/Sportgeräte
Weitere Mittel wurden zur Ersatzbeschaffung von Sportgeräten eingesetzt.
Damit konnte die sportpraktische Ausbildung der Studierenden erheblich verbessert werden.

Medien-Ausstattung
Finanziert wurde die Anschaffung einer Videokamera, die den Studierenden nunmehr für ihre
Fachpraktika, aber auch für Projekte und Seminararbeiten zur Verfügung steht.

1
6 Semesterwochenstunden (SWS)
Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften Sport 47

Exkursionsmittel für Studierende


Ein Teil der Studienbeiträge wurde für die Einrichtung einer weiteren Ski-Exkursion verwendet; so
konnten mehr Studierende ihre Pflichtexkursion zu einem früheren als zunächst geplanten Zeit-
punktabsolvieren.

Planungen für 2008


Die Fortschreibung der halben LfbA-Stelle, die Weiterbeschäftigung der Hilfskräfte und die Fortfüh-
rung der Tutorien werden die 2007 nicht verausgabten Restmittel aufbrauchen.
Für 2008 sind weitere studienverbessernde Maßnahmen geplant (überdachter Außensitzplatz für die
Studierenden, Verbesserung der Geräteausstattung im praktisch-methodischen Bereich, Erweite-
rung der Medienausstattung).
LE Sport
48

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007

92.000,00 49.691,46 42.308,54

630920 wissenschaftlicher Dienst 5.895,67


624000 studentische Hilfskräfte 13.021,09
071450 Musikinstr./Sportgeräte 3.214,19
071500 Optik, Elektr.Optik 422,99
071730 DV, Arbeitsplatzausstattung 2.512,03
080100 Andere Anlagen 4.409,06
266130 sonst. Gel. Anzahlungen 50,00
626220 Reparatur/Instandhaltung 369,70
607100 Bücher 57,45
607150 Filme, Video 102,84
607500 Kleingeräte, Werkzeuge 464,95
1 75036001 SB Pers/Sach Sport
607940 Disketten, CD-ROM 1.121,68
612200 Werkverträge, Honorare 616,00
612220 Gastvorträge inkl. Reisekosten 760,00
612230 Lehraufträge 385,28
612900 Sonst. Fremdleistungen 748,00
616200 Fremdinstanhaltung 1.412,87
616220 Reparatur/Instandhaltung 352,00
659300 GWG/BGA 12.943,59
674400 Kopierkosten 15,00
Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

680100 Büromaterial 149,47


693900 Sonst. Betr. Aufwendungen 372,10
694400 Exkursionen 275,50
940004 ILV Copycheck 20,00

92.000,00 49.691,46 42.308,54

Zuweisung 2007 91.200,00 49.691,46 41.508.54

* Stand Februar 2008 / vor Ende des Buchungsschlusses


Fachbereich Physik 49

Fachbereich Physik
50 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Im Jahr 2007 hat die Physik Mittel in Höhe von 135.061,- Euro aus Studienbeiträgen verausgabt, was
dem gesamten 2007 aus Studienbeiträgen zugewiesenen Budget entspricht. Die Mittel wurden vor-
wiegend zur Verstärkung der sächlichen Ausstattung für die Lehre in den Bereichen Vorlesungs-
sammlung, Praktika und Physikdidaktik eingesetzt. Die Ausstattung von Seminarräumen wurde
verbessert. Finanziert wurde zusätzliches Personal zur Verbesserung der Lehre und zur verbesser-
ten Betreuung der Studierenden, auch im Bereich der Prüfungsverwaltung. Nachfolgend eine Auf-
schlüsselung über die Verwendung der Studienbeiträge im Fachbereich Physik im Jahr 2007:

Hörsaal, Vorlesungssammlung (27.568,10 Euro)


Es wurde die Ausstattung der Vorlesungssammlung für den großen Physik-Hörsaal (32/102), vor-
wiegend durch den Aufbau neuer Experimente und den Erwerb moderner Mess- und Anzeigegerä-
te für den Vorlesungsbetrieb verbessert. Hierzu gehören insbesondere die Experimente Feldemissi-
onsmikroskopie, Akustische Analyse und Synthese, Fadenstrahlrohr sowie die Geräte HeNe-
Lasersystem, Demomultimeter und ein Funktionsgenerator. Weiterhin wurde die Medienausstat-
tung des Hörsaals durch einen Videoadapter und neue Mikrophone erweitert.

Praktika (46.763,24 Euro)


Für das Grundpraktikum wurden Datenlogger und Laptops zur automatisierten Datenaufnahme,
optische Komponenten, Waagen, Laser, die grünes Licht emittieren, und zahlreiche Kleingeräte
beschafft. In ihrer Funktionalität wesentlich erweitert und verbessert wurden die Versuche Abbil-
dungsgesetze, Millikan-Versuch, Reale Gase, Michelson-Interferometer, Nebelkammer und optische
Mikroskopie. Im Fortgeschrittenenpraktikum wurde ein neuer Versuch zur Quadrupol-
Massenspektroskopie aufgebaut.

Didaktik, Seminarraumausstattung (34.102,41 Euro)


Für die Physikdidaktik wurden ein Röntgengerät und eine Wärmebildkamera für Demonstrations-
experimente angeschafft. In zwei Seminarräumen wurde die Medienausstattung durch Installation
von Beamern verbessert.

Personal (26.627,91 Euro)


Im Rahmen eines Zusatzkurses zur Schulung im Simulationsprogramm MATLAB wurden studenti-
sche Hilfskräfte als TutorInnen beschäftigt. Wissenschaftliche Hilfskräfte haben die Lehre im Grund-
studium (differenzierende Mathematikausbildung und Projektpraktikum) verstärkt. Um eine ver-
besserte Betreuung der Studierenden auch im Bereich der Prüfungsverwaltung sicherzustellen,
wurden Mittel aus Studienbeiträgen zur Finanzierung einer entsprechenden Personalmaßnahme im
Verwaltungsdienst eingesetzt.

Ausblick 2008
Im Jahr 2008 wird sich für die Verausgabung der Studienbeitragsmittel voraussichtlich eine andere
Ausgabenstruktur ergeben. Die Physik beabsichtigt, die im Vorjahr eingeleiteten Personalmaßnah-
men fortzuführen und zusätzlich eine Lehrkraft für besondere Aufgaben einzustellen, um insbeson-
dere ein zusätzliches, differenzierendes Lehrangebot und eine intensive Betreuung für Studierende
im Grundstudium (Experimentelle Physik) schaffen zu können. Diese Maßnahmen werden die dem
Fachbereich Physik im Haushaltsjahr 2008 zur Verfügung stehenden Mittel aus Studienbeiträgen
zum größten Teil binden. Von daher ist geplant, Fachbereichsmittel in Höhe von ca. 70.000,- Euro
einzusetzen, um auch 2008 die Weiterentwicklung und Verbesserung der Vorlesungssammlung und
der Praktika fortführen zu können.
LE Physik

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007

27.570,00 27.568,10 1,90

071000 Spez. physik. Geräte 1.752,01


071500 Optik, Elektronenoptik 2.207,89
071600 Meß- u. Regelungstechnik 10.160,49
071730 DV-Arbeitsplatzausstattung 1.028,02
071800 Druck, Temperatur 5.891,49
606220 Reparatur, Instandhaltung 1.501,78
607200 Verbrauchsmaterial, Werkstätten 666,52
1 75041001 Lehrausstattung Hörsaal
607300 Verbrauchsmaterial, Labore 972,54

607940 EDV-Material, Disketten, CD-ROM 415,00

608200 Ersatzteile 287,95


659200 GWG, techn. Anlagen Maschinen 2.684,41
26.630,00 26.627,91 2,09
624000 studentische Hilfskräfte 1.573,00
630920 wissenschaftlicher Dienst 15.596,31
630930 nichtwissenschaftlicher Dienst 9.458,60
Fachbereich Physik
51
52

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007
46.730,00 46.763,24 -33,24
071000 Spez. physik. Geräte 1.250,83
071500 Optik, Elektronenoptik 10.378,47
071600 Meß- u. Regelungstechnik 3.987,08
071730 DV-Arbeitsplatzausstattung 6.143,89
071800 Druck, Temperatur 5.224,10
606200 Reparatur, Instandhaltung 90,21
3 75041003 Praktika 607200 Verbrauchsmaterial, Werkstätten 451,76
607300 Verbrauchsmaterial, Labore 7.270,38
607500 Kleingeräte, Werkzeuge 514,50
607940 EDV-Material, Disketten, CD-ROM 357,33
616260 Fremdinstandhaltung, Wartung 1.028,16
659200 GWG, techn. Anlagen Maschinen 9.543,21
659300 GWG/BGA 509,32
675100 Nebenkosten des Geldverkehrs 14,00
34.110,00 34.102,41 7,59
071400 spez. Geräte and. Fachrichtungen 11.745,18

4 75041004 Seminarraumausstattung 071720 DV, Multimedia 9.984,01


071800 Druck, Temperatur 12.254,82
607200 Verbrauchsmaterial, Werkstätten 6,28
607940 EDV-Material, Disketten, CD-ROM 112,12
Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

5 75041999 nicht verplante Studienbeiträge 2007 0,00 0,00

135.040,00 135.061,66 -21,66

Zuweisung 2007 135.040,00 135.061,66 -21,66

* Stand Februar 2008 / vor Ende des Buchungsschlusses


Fachbereich Biologie/Chemie 53

Fachbereich Biologie/Chemie

Lehreinheiten Biologie
Chemie
54 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Biologie
Für die Biologie erwiesen sich die in Höhe von 378.942,- Euro aus Studienbeiträgen zur Verfügung
gestellten Mittel als außerordentlich hilfreich, um mehrere größere Projekte zur Verbesserung der
Ausbildungssituation zu realisieren.
Die Umstellung der Diplomstudiengänge auf das Bachelor- und Master-System brachte eine Ver-
doppelung der Zahl experimenteller Abschlussarbeiten mit sich. Insbesondere die Einbeziehung der
Bachelor-Studierenden in laufende Forschungsarbeiten garantiert ein frühzeitiges Heranführen der
Studierenden an typische Tätigkeiten einer Biologin oder eines Biologen und trägt so zu einem ho-
hen Ausbildungsstandard bei. Es wurde daher bewusst vermieden, Bachelor-Arbeiten vornehmlich
als Literaturarbeiten zu vergeben. Zur Finanzierung dieses Ausbildungskonzeptes – möglichst
durchgängig experimentelle Abschlussarbeiten anzubieten – investierte der Fachbereich einen er-
heblichen Teil der Studienbeiträge.
Im Jahre 2006/2007 konnte die Biologie neue Praktikums- und Seminarräume in Betrieb nehmen.
Mit Hilfe zentraler Mittel wurden die notwendigen Baumaßnahmen finanziert und durchgeführt.
Die erweiterte Ausstattung der Räume mit Zentrifugen, Brutschränken, Autoklaven und anderen
technischen Geräten konnte mit Hilfe der Studienbeiträge unterstützend realisiert werden. Ebenso
wurde die Geräteausstattung eines Praktikumsraums im Neubau verbessert. Die Studierenden aller
Studiengänge profitieren hier spürbar von ihren Beiträgen. Die Erneuerung und Ergänzung der
Lehrmittelausstattung, insbesondere die Beschaffung von Geräten für Praktikumsräume, wird, nicht
zuletzt aufgrund der hohen Studierendenzahlen und dem Anspruch, allen eine qualitativ hochwer-
tige Ausbildung zuteil werden zu lassen, auch zukünftig zu den Förderungsschwerpunkten zählen.
Auf vielfachen Wunsch der Studierenden und Lehrenden wurde in einigen Veranstaltungen das
Betreuungsverhältnis deutlich verbessert. Dies führte unmittelbar zu einer erheblichen Anhebung
der Ausbildungsqualität, da gerade in den experimentell orientierten Naturwissenschaften eine
intensivere Betreuung der Studierenden in kleineren Gruppen wünschenswert ist.
Im personellen Bereich investierte der Fachbereich vornehmlich in eine verbesserte Ausstattung der
Biologiedidaktik. Die vorhandene Juniorprofessur, die aus Fachbereichsmitteln finanziert wird,
konnte nur den Bedarf an Grundlehre decken. Zur Verringerung der Gruppengrößen in den Semi-
naren mit einem verbesserten TutorInnen/Studierendenverhältnis wurde daher aus Studienbeiträ-
gen Personal in der Abteilung Biologiedidaktik finanziert. Dies kommt insbesondere den Lehramts-
studierenden, die einen erheblichen Anteil an der Gesamtstudierendenzahl in der Biologie ausma-
chen, zugute. Darüber hinaus wurde das Prüfungsamt personell verstärkt.
Ein weiterer durch Studienbeiträge geförderter Bereich im Jahr 2007 waren die großen Exkursionen,
deren Finanzierung bisher zu einem sehr großen Teil durch die Studierenden selbst erfolgen musste,
da die bisher gewährten Zuschüsse nur einen geringen Teil der tatsächlichen Kosten abdeckten.
Projekte, die aus Studienbeiträgen finanziert werden sollen, können in der Biologie von Studieren-
den und Lehrenden beantragt werden. Die Studienkommission, deren Mitglieder zur Hälfte aus
Studierenden bestehen, berät diese Anträge und spricht Empfehlungen aus. Die Entscheidung trifft,
basierend auf der Stellungnahme der Studienkommission, das Dekanat und macht die Verwendung
der Beiträge gegenüber dem Fachbereichsrat und den Studierenden transparent. Dieser Weg hat sich
bislang sehr gut bewährt, auch die konkreten Wünsche der Studierenden konnten so direkt umge-
setzt werden, wie etwa die zur Zeit in Angriff genommene Einrichtung eines separaten Studieren-
den-Raumes mit WLAN-Zugang.
LE Biologie

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007

227.942,00 203.184,73 24.757,27

070900 sonst. betriebstechnische Anlagen 13.768,50


071000 spez. physik. Geräte 12.866,26
071100 Instrument. Analytik 42.571,67
071300 spez. medizin. Geräte 2.655,30
071600 Mess- u. Regelungstechnik 3.772,06
071730 DV-Arbeitsplatzausstattung 257,04
071800 Druck, Temperatur 20.999,00
071900 Allg. Werkstattausrüstung 620,28
607300 Verbrauchsmaterial, Labore 6.647,85
607500 Kleingeräte, Werkzeuge 172,55
607600 Bezugsnebenkosten 244,90
1 75051001 Lehrausstattung
607940 EDV-Material, Disketten, CD-ROM 145,78
612230 Lehraufträge 1.566,00
659200 GWG, techn. Anlagen 31.195,97
659300 GWG, BGA 7.404,99
669101 sonst. Personalaufw. Manuell 4.975,76
672100 Lizenzen/Konzessionen 6.713,89
685200 Reisekosten Ausland 576,00
694400 Aufwand Exkursionen 26.779,84
940001 ILV Fahrdienst 441,16
624000 studentische Hilfskräfte 2.878,42
637000 wissenschaftliche Hilfskräfte 3.867,70
Fachbereich Biologie/Chemie

630920 wissenschaftlicher Dienst 9.257,44


630950 Beamtenbezüge 2.806,37
Biologie
55
Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest
56

Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007
5.000,00 4.955,13 44,87
607300 Verbrauchsmaterial, Labore 4.173,94
607600 Bezugsnebenkosten 49,55
607940 EDV-Material, Disketten, CD-ROM 124,23
2 75051015 SB Mikrobiologie 607950 Chemikalien 368,66
659200 GWG, techn. Anlagen 181,77
673900 sonst. Gebühren 7,12
675100 Nebenkosten Geldverkehr 14,00
680100 Verbrauchs- und Büromaterial 35,86
11.000,00 12.141,04 -1.141,04
606220 Reparatur, Instandhaltung 595,00
607300 Verbrauchsmaterial, Labore 1.817,95
607500 Kleingeräte, Werkzeuge 32,59
3 75051101 SB Biophysik 607940 EDV-Material, Disketten, CD-ROM 556,08
607950 Chemikalien 4.656,89
616200 Fremdinstandhaltung, Wartung 234,73
659300 GWG, BGA 326,00
670320 Miete Gasflaschen 256,15
624000 studentische Hilfskräfte 3.665,65
2.000,00 1.967,25 32,75

4 75051102 SB Biochemie 071100 Instrument. Analytik 570,84


607300 Verbrauchsmaterial, Labore 1.088,42
Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

607950 Chemikalien 307,99


15.000,00 15.846,80 -846,80
607300 Verbrauchsmaterial, Labore 658,85
5 75051103 SB Genetik 607950 Chemikalien 1.725,45
612100 Aufw. wissensch. Dienstleistungen 7.965,56
624000 studentische Hilfskräfte 3.643,45
637000 wissenschaftliche Hilfskräfte 1.853,49
Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest
Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007
4.000,00 3.997,16 2,84
607300 Verbrauchsmaterial, Labore 1.047,78
6 75051104 SB AGM 607700 Reinigungsmittel, Hygieneartikel 46,48
607950 Chemikalien 2.683,58
659200 GWG, techn. Anlagen 219,32
15.000,00 15.586,02 -586,02
605500 Aufw. spezielle Energietr. 798,72
607300 Verbrauchsmaterial, Labore 2.561,83
607600 Bezugsnebenkosten 259,96
7 75051105 SB Mikrobiologie
607940 EDV-Material, Disketten, CD-ROM 631,71
607950 Chemikalien 9.073,97
612100 Aufw. wissensch. Dienstleistungen 739,96
637000 wissenschaftliche Hilfskräfte 1.519,87
11.000,00 11.000,03 -0,03
071600 Mess- u. Regelungstechnik 1.529,15
071730 DV-Arbeitsplatzausstattung 3.108,57
607300 Verbrauchsmaterial, Labore 793,37
8 75051106 SB Pflanzenphysiologie 607940 EDV-Material, Disketten, CD-ROM 357,00
607950 Chemikalien 2.810,30
659200 GWG, techn. Anlagen 484,51
659300 GWG, BGA 840,18
672100 Lizenzen/Konzessionen 1.076,95
11.000,00 11.045,52 -45,52
071000 spez. physik. Geräte 1.093,12
9 75051107 SB Tierphysiologie
Fachbereich Biologie/Chemie

071600 Mess- u. Regelungstechnik 5.168,30


607950 Chemikalien 4.784,10
10 75051108 SB Botanik 607950 Chemikalien 8.000,00 7.915,93 84,07
Biologie
57
58

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007
21.000,00 21.249,55 -249,55
071300 spez. medizin. Geräte 1.302,30
607300 Verbrauchsmaterial, Labore 5.011,95
607600 Bezugsnebenkosten 14,00
607940 EDV-Material, Disketten, CD-ROM 188,73
607950 Chemikalien 10.672,88
11 75051109 SB Zoologie 607960 Pflanzen, Tiere 307,41
612100 Aufw. wissensch. Dienstleistungen 1.547,49
616200 Fremdinstandhaltung, Betriebst. 1.044,23
674400 Aufw. Kopierkosten 78,54
681100 Zeitungen/Fachliteratur 236,55
940009 ILV Rechenzentrum 64,00
637000 wissenschaftliche Hilfskräfte 781,47
16.000,00 11.473,44 4.526,56
071500 Optik, Elektr. 2.055,84
071720 DV-Arbeitsplatzausstattung 1.621,32
607150 Filme, Video, CD-ROM 124,20
607920 Treib-/Schmierstoffe 1.984,13
12 75051110 SB Ethologie 607960 Pflanzen, Tiere 3.482,09
608200 Ersatzteile 88,50
612900 sonstige Fremdleistungen 300,00
Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

680100 Verbrauchs- und Büromaterial 7,16


685100 Reisekosten 1.766,20
940009 ILV Rechenzentrum 44,00
Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest
Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007
18.000,00 15.497,47 2.502,53
071730 DV-Arbeitsplatzausstattung 639,00
071800 Druck, Temperatur 1.293,57
607300 Verbrauchs- und Büromaterial 2.607,18
659200 GWG, techn. Anlagen 263,18
670320 Miete Gasflaschen 12,00
13 75051111 SB Ökologie 674400 Aufw. Kopierkosten 24,63
680100 Verbrauchs- und Büromaterial 127,30
685200 Reisekosten 126,40
940009 ILV Rechenzentrum 286,00
940011 ILV Sequenzierungen 2.120,00
940999 ILV sonstiges 407,40
630920 wissenschaftlicher Dienst 4.796,74
637000 wissenschaftliche Hilfskräfte 2.794,07
11.000,00 11.028,91 -28,91
607300 Verbrauchsmaterial, Labore 9.812,06
607910 Dienst-, Arbeits-, Schutzkleidung 37,36
14 75051112 SB Neurobiologie
607950 Chemikalien 102,17
616220 Fremdinstandhaltung, Wartung 948,42
685100 Reisekosten 128,90
3.000,00 3.000,00 0,00

15 75051117 SB Biologiedidaktik 071300 spez. medizin. Geräte 2.849,88


607940 EDV-Material, Disketten, CD-ROM 55,96
694900 sonst. Betriebsaufwand 94,16
16 75051999 nicht verplante Studienbeiträge 2007 0,00 0,00 0,00
Fachbereich Biologie/Chemie

378.942,00 349.888,98 29.053,02

Zuweisung 2007 378.942,00 349.888,98 29.053,02


Biologie

* Stand Februar 2008 / vor Ende des Buchungsschlusses


59
60 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Chemie
2007 standen dem Institut für Chemie (IfC) Mittel aus Studienbeiträgen in Höhe von 95.228,- Euro
zur Verbesserung von Studium und Lehre zur Verfügung. Nach Zuweisung der Mittel wurde ab
April mit der Realisierung verschiedener Projekte begonnen.
Die mit der Studienkommission abgestimmte Planung sah insgesamt 4 Schwerpunkte für die
Verwendung der Mittel vor. Der erste Schwerpunkt betraf die Verbesserung der Betreuungsrelati-
on in den Grundpraktika durch zusätzliche Tutorien. Hierfür wurden insgesamt 14.000,- Euro
angesetzt. Insgesamt wurden daraus 14 TutorInnen finanziert, wobei die dafür veranschlagten
Mittel allerdings nur im Umfang von rund 7.700,- Euro abflossen: Die in der Planung vorgesehene
und angestrebte Vereinheitlichung von Vergütung und Beschäftigungszeiten der TutorInnen
konnte nicht realisiert werden, da zum Zeitpunkt der Praktika die Höhe der zur Verfügung ste-
henden Mittel noch nicht bekannt war.
Der zweite Schwerpunkt lag im Bereich der Geräteausstattung für Grundpraktika, der Schaffung
und Ausstattung eines zentralen Arbeits- und Seminarraums für die Studierenden, sowie in der
Verbesserung der Bibliotheksausstattung. Für diese drei Positionen wurden 38.228,- Euro veran-
schlagt, von denen 20.763,- Euro verausgabt wurden. Unter anderem wurden neue Präzisions-
und Analysenwaagen sowie ein Schmelzpunkt-bestimmungsgerät für die Grundpraktika in All-
gemeiner, Anorganischer und Organischer Chemie finanziert, vorhandene Glassätze ergänzt bzw.
vervollständigt sowie 10 Glassätze für das Praktikum Schul- und Demonstrationsversuche ange-
schafft. Die Lehrbuchsammlung wurde durch zahlreiche grundlegende Lehrbücher ergänzt, die
jeweils in größerer Stückzahl bereitgestellt wurden. Die Arbeiten zur Einrichtung des Arbeits- und
Seminarraumes begannen im Dezember 2007 und werden im Haushaltsjahr 2008 fertig gestellt, so
dass der Großteil der im zweiten Schwerpunkt nicht verausgabten Mittel aus der zeitlich verzö-
gerten Realisierung dieser speziellen Maßnahme resultiert. Alle anderen geplanten Maßnahmen
konnten im vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmen durchgeführt werden.
Der dritte Schwerpunkt lag in der finanziellen Unterstützung von experimentellen Bachelor- und
Master-Arbeiten sowie von Exkursionen. Hierfür wurden Mittel in Höhe von 12.000,- Euro einge-
plant von denen etwas mehr als 8.000,- Euro für 16 experimentelle Arbeiten und eine durchge-
führte Exkursion verausgabt wurden.
Der vierte Schwerpunkt sah die Schaffung einer unbefristeten Stelle einer/eines Labor- und Prak-
tikumsleiterin/-leiters vor. Hierfür wurden 31.000,- Euro veranschlagt. Die Umsetzung gestaltete
sich als schwierig. Realisiert wurde die Einrichtung einer bis zum 20.12.2008 befristeten Stelle. Da
die Umsetzung der Maßnahme erst zum 1.9.2007 erfolgte, wurden in diesem Schwerpunkt Mittel
in Höhe von fast 20.000,- Euro nicht verausgabt.
LE Chemie

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007

14.000,00 7.626,60 6.373,40


1 75055001 SB Tutoren
624000 studentische Hilfskräfte 6.253,82
637000 wissenschaftliche Hilfskräfte 1.372,78
38.228,00 20.762,69 17.465,31
071500 Optik, Elektr. 908,47
071800 Druck, Temperatur 4.850,74
607100 Bücher 4.159,09
2 75055002 SB Geräteausstattung 607300 Verbrauchsmaterial, Labore 8.256,63
659200 GWG, techn. Anlagen 248,25
672100 Lizenzen, Konzessionen 509,32
680100 Verbrauchs- und Büromaterial 13,96
940007 ILV Chemikalien 1.816,23
12.000,00 8.911,50 3.088,50
3 75055003 SB Bachelor/Master 685100 Reisekosten 911,50
940999 ILV Sonstige 8.000,00
4 75055004 SB wiss. Personal 630920 wissenschaftlicher Dienst 31.000,00 11.172,69 19.827,31
5 75055999 nicht verplante Studienbeiträge 2007 0,00 0,00 0,00

95.228,00 48.473,48 46.754,52

Zuweisung 2007 95.228,00 48.473,48 46.754,52


Fachbereich Biologie/Chemie

* Stand Februar 2008 / vor Ende des Buchungsschlusses


Chemie
61
62 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007
Fachbereich Mathematik/Informatik 63

Fachbereich Mathematik/Informatik

Lehreinheiten Angewandte Systemwissenschaft


Geoinformatik
Informatik
Mathematik
64 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Ausgaben 2007
Budget Kostenart Betrag 2007 Obligo Summen Anteil

FB Gesamt 268.241,00
1
SHK /Tutoren 93.395,00 34.217,00 127.612,00 48%
2
Wiss. HK 22.387,00 3.642,00 26.029,00 10%
wiss. Dienst 42.399,00 44.380,00 86.779,00 32%
Lehraufträge 7.738,00 14.417,00 22.155,00 8%
Sonstige 5.666,00 --,-- 5.666,00 2%
268.241,00
Tabelle 1: Ausgaben 2007 aus Studienbeiträgen im gesamten Fachbereich Mathematik/Informatik

Fast die Hälfte der aus Studienbeiträgen zur Verfügung gestellten Mittel wurde für die Beschäfti-
gung von TutorInnen verausgabt; der relativ hohe Betrag im Obligo entspricht im Wesentlichen
festgelegten Mitteln, die bezogen auf das Wintersemester 2007/2008 erst zu Beginn des Jahres 2008
verausgabt sein werden. Tatsächlich hätte der Fachbereich in diesem Bereich durchaus noch mehr
verausgaben wollen. Es hat sich jedoch in diesem ersten Jahr der vollen Verfügbarkeit der Studien-
beiträge herausgestellt, dass es nicht oder nicht in allen Lehreinheiten eine dem veranschlagten Vo-
lumen entsprechende Anzahl qualifizierter KandidatInnen für TutorInnenstellen gab.
Fast ein Drittel der Studienbeiträge wurde zur Finanzierung von Stellen im wissenschaftlichen
Dienst (wissenschaftliche MitarbeiterInnen) verwendet. Wiederum steht ein hoher Betrag im Obligo:
In diesem Fall betrifft das Stellen (hauptsächlich in der Mathematik), die erst im Laufe des Jahres
2007 besetzt wurden, nachdem klar war, dass die für Tutorien gedachten Mittel nicht wie gewünscht
abfließen würden: Verträge sind zwischenzeitlich geschlossen, die Mittel entsprechend gebunden.
Weiter sind Mittel für Wissenschaftliche Hilfskräfte im Umfang von etwa 10% des Budgets abgeflos-
sen. Dem Einsatz der Studienbeiträge im Rahmen dieser beiden Positionen liegt die Überzeugung
zugrunde, dass die teilweise unzureichende Ausstattung von Arbeitsgruppen mit wissenschaftli-
chen MitarbeiterInnen und Hilfskräften, die auch in anderem Zusammenhang (Vertrag zur Beru-
fungs- und Ausstattungsplanung zwischen Fachbereich und Präsidium) schon thematisiert wurde,
eine Einschränkung für die Qualität der Lehre darstellt. Entsprechend wurde hier ein signifikanter
Teil der Studienbeiträge eingesetzt.
Einen größeren Posten stellen auch die aus Studienbeiträgen zu finanzierenden Lehraufträge dar.
Es ist offensichtlich, dass diese unmittelbar der Verbesserung bzw. Verbreiterung der Lehre zugu-
te kommen. Wiederum steht ein sehr erheblicher Betrag im Obligo. Das liegt zum einen daran,
dass Lehraufträge des Wintersemesters 2007/2008 erst in 2008 abgerechnet werden. Zum anderen
sind nicht in allen Fällen rechtzeitig geeignete Lehrbeauftragte gefunden worden, sodass sich hier
ein Budgetrest ergibt. Der Fachbereich geht davon aus, dass sich die Situation 2008 bezüglich die-
ses letzten Punktes ändern wird.
Es war die Entscheidung des Fachbereichs, die Studienbeiträge entsprechend ihrem Aufkommen
vollständig auf die Lehreinheiten auszuschütten, die diese Mittel auf Antrag bei der Studienkom-
mission nach eigener Planung verwenden konnten.

1
SHK = Studentische Hilfskräfte
2
HK = Hilfskräfte
Fachbereich Mathematik/Informatik 65

Lehreinheit Budget LE Kostenart Betrag 2007 Obligo Summen Anteil


Mathematik 162.280,00
SHK/Tutoren 69.525,00 14.426,00 83.951,00 52%
Wiss. HK 19.097,00 2.619,00 21.716,00 13%
wiss. Dienst 8.877,00 44.380,00 53.257,00 33%
Lehraufträge 807,00 954,00 1.761,00 1%
Sonstiges
(Medien etc) 1.595,00 --,-- 1.595,00 1%
162.280,00

Informatik 69.051,00
SHK/Tutoren 23.306,00 6.247,00 29.553,00 43%
Wiss. HK 3.290,00 1.023,00 4.313,00 6%
wiss. Dienst 33.522,00 --,-- 33.522,00 49%
Lehraufträge --,-- 1.663,00 1.663,00 2%
69.051,00

Angewandte
Systemwissenschaft 18.347,00
SHK/Tutoren --,-- 9.347,00 9.347,00 51%
Lehraufträge --,-- 9.000,00 9.000,00 49%
18.347,00

Geoinformatik 18.563,00
SHK/Tutoren 564,00 4.197,00 4.761,00 26%
Lehraufträge.
(inkl. Reisekoten) 6.931,00 2.800,00 9.731,00 52%
Fernmeldetechnik 2.794,00 --,-- 2.794,00 15%
Sonst.
(div. Sachmittel.) 1.277,00 --,-- 1.277,00 7%
18.563,00

Tabelle 2: Ausgaben 2007 des Fachbereichs Mathematik/Informatik aus Studienbeiträgen, aufgeschlüsselt nach Lehreinheiten

Verglichen mit der Summierung über den gesamten Fachbereich gibt es Spezifika einzelner Lehr-
einheiten. In den „kleinen“ Lehreinheiten (Angewandte Systemwissenschaft, Geoinformatik) besteht
ein höherer Bedarf an Lehraufträgen zur Verbreiterung des Lehrangebots, zumal die hier zur Verfü-
gung stehenden Mittel aus Studienbeiträgen zur Finanzierung von Mitarbeiterstellen in größerem
Umfang nicht reichen. In Zukunft werden jedoch zur Verbreiterung des Lehrangebots voraussicht-
lich einzelne Beschäftigungsverhältnisse aufgestockt. Insgesamt wird der Fachbereich auch in Zu-
kunft bei der Verteilung von Studienbeiträgen auf die Lehreinheiten bleiben, weil sich diese Vorge-
hensweise aus seiner Sicht – bei Anlaufschwierigkeiten im Detail – bewährt hat.
Verbesserungsfähig erscheint das Antrags- und Entscheidungsverfahren zur Verwendung der
Mittel in der Studienkommission. Im Jahr 2007 wurde hier aus Sicht des Dekanats teilweise unnö-
tig feinteilig gearbeitet. Die Transparenz der Mittelverwendung, die auf diese Weise gewährleistet
werden sollte, kann über die durchgängige Verbuchung des Budgets nach Kostenstellen und Kos-
tenarten und entsprechende Detailprüfung der Mittelabflüsse unter den entsprechenden Kosten-
arten nun unkompliziert erzielt werden. Das führt zur Planung für 2008:
66 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Planungen 2008 und darüber hinaus


Verteilung, Beantragung und Verwendung der Studienbeiträge im Fachbereich Mathematik/
Informatik sollen im Jahr 2008 folgendem Verfahren unterliegen:

1. Mittel aus Studienbeiträgen werden wie 2007 entsprechend dem universitätsweiten Verteilungs-
schlüssel, nach dem sie dem Fachbereich zugewiesen wurden, vollständig auf die Lehreinheiten
umgelegt.
2. Jede Lehreinheit beantragt bei der Studienkommission die Verwendung ihres Budgets entspre-
chend den Kostenarten, nach denen sie über das Jahr hinweg auch verbucht werden (vgl. dazu
u.a. Tabelle 2 oben). Bereits bekannte konkrete Ausgabeposten sollen bei der Beantragung ange-
geben werden (u.a. Namen oder thematische Zuordnungen bei Personalmitteln, Module bei
Tutoren-Mitteln); geplante Posten unter den Kostenarten entsprechend beispielhaft. Der Mittel-
abfluss kann entsprechend den genehmigten Anträgen über das Jahr in SAP im Detail nachvoll-
zogen werden.
3. Zu Beginn des Wintersemesters (Anfang/Mitte Oktober) prüfen Dekanat und Studienkom-
mission den Mittelabfluss in den einzelnen Lehreinheiten. Sollte sich ergeben, dass eine Lehr-
einheit die ihr zur Verfügung stehenden Mittel im laufenden Jahr nicht entsprechend der
ursprünglichen Planung verbrauchen konnte, wird die Planung angepasst nach folgendem
Prinzip:
– Die Lehreinheit kann bei der Studienkommission beantragen, innerhalb ihres Budgets die
Gewichte zwischen Kostenarten zu verschieben; dabei muss die geplante Verwendung
innerhalb der neuen Kostenart belegt werden.
– Mittel, die innerhalb einer Lehreinheit auch dann voraussichtlich nicht verbraucht werden
können, stehen anderen Lehreinheiten im Fachbereich zur Verfügung, die konkrete Pla-
nungen oder Ausgaben für den Jahresrest vorlegen können. Die Verwendung der entspre-
chenden Mittel wird im regulären Verfahren von der empfangenden Lehreinheit in der
Studienkommission beantragt.

Bezüglich der Verwendung der aus Studienbeitragen zur Verfügung stehenden Mittel wird es
dabei bleiben, dass der Fachbereich überwiegend Personal in der Lehre (TutorInnen, wissenschaft-
liche Hilfskräfte/MitarbeiterInnen; letztere teilweise in zusätzlichen Beschäftigungs- und/oder
Stellenanteilen) finanzieren will. In diesem Bereich hat in der Vergangenheit starker Mangel ge-
herrscht, und die eingesetzten Mittel kommen auf diese Weise sehr direkt der Verbesserung der
Lehre zugute. Die Finanzierung von Lehraufträgen wird weiterhin eine wichtige Rolle spielen,
wenn auch die Beträge, die dabei bewegt werden, naturgemäß deutlich unter denjenigen für die
o. g. Finanzierungen liegen. Der Fachbereich geht davon aus, dass die Anlaufschwierigkeiten des
vergangenen Jahres (Besetzung von Mitarbeiterstellen, Rekrutierung geeigneter Lehrbeauftragter)
im Jahr 2008 nicht mehr auftreten. Entsprechend ihrer spezifischen Bedürfnisse und Verhältnisse
werden die Lehreinheiten über die genannten Punkte hinaus wiederum Verwendungen wie –
exemplarisch für Lehrmedien – vorsehen.
LE Angewandte Systemwissenschaft

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007

1 75063001 SB Angewandte Systemwissenschaft 18.347,00 0,00 18.347,00

18.347,00 0,00 18.347,00

Zuweisung 2007 18.347,00 0,00 18.347,00

* Stand Februar 2008 / vor Ende des Buchungsschlusses


Fachbereich Mathematik/Informatik
67
68

LE Geoinformatik

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007

18.563,00 11.565,78 6.997,22

624000 studentische Hilfskräfte 563,60


070200 Fernmeldetechnik 2.794,20

1 75064001 SB Geoinformatik 607940 EDV-Material, Disketten, CD-ROM 125,70

612230 Lehraufträge 5.216,24


612231 Reisekosten Lehraufträge 1.715,18
659200 SofAbschr.GWG/techAn 558,06
685100 Reisekosten 592,80

18.563,00 11.565,78 6.997,22

Zuweisung 2007 18.563,00 11.565,78 6.997,22

* Stand Februar 2008 / vor Ende des Buchungsschlusses


Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007
LE Informatik

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007

69.051,00 60.118,52 8.932,48

1 75062001 SB Informatik 624000 studentische Hilfskräfte 23.306,57


637000 wissenschaftliche Hilfskräfte 3.289,57
630920 wissenschaftlicher Dienst 33.522,38

69.051,00 60.118,52 8.932,48

Zuweisung 2007 69.051,00 60.118,52 8.932,48

* Stand Februar 2008 / vor Ende des Buchungsschlusses


Fachbereich Mathematik/Informatik
69
70

LE Mathematik

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007

162.280,00 99.900,54 62.379,46

624000 studentische Hilfskräfte 69.524,63

637000 wissenschaftliche Hilfskräfte 19.096,83

630920 wissenschaftlicher Dienst 8.877,42

699100 periodenfremder Personalaufwand -8,46


1 75061001 SB Mathematik
607200 Verbrauchsmaterial Werkstätten 568,26

607500 Kleingeräte, Werkzeuge 21,41

612230 Lehraufträge 807,18

672100 Lizenzen, Konzessionen 236,81

940006 ILV Tischlerei 776,46

162.280,00 99.900,54 62.379,46

Zuweisung 2007 162.280,00 99.900,54 62.379,46


* Stand Februar 2008 / vor Ende des Buchungsschlusses
Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007
Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft 71

Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft

Lehreinheiten Allgemeine Sprachwissenschaft


Anglistik
Germanistik
Latein
Romanistik
72 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Allgemeine Ziele und Grundsätze


Seit Juni 2006 wurde in der Studienkommission des Fachbereichs Sprach- und Literaturwissenschaf-
ten in mehreren Sitzungen und entsprechend in den nachfolgenden Sitzungen des Fachbereichsrats
über die Verwendung der Studienbeiträge beraten. Oberste Priorität hatte dabei der Grundsatz, dass
die Maßnahmen zur Verbesserung von Studium und Lehre dienen sollten, entsprechend § 11 des
1
Niedersächsisches Hochschulgesetzes (NHG) sowie entsprechend dem Bericht „Einsatz und Ver-
2
wendung von Studienbeiträgen“ der vom Senat eingerichteten Arbeitsgruppe vom 29.5.2006 und
der Diskussionsergebnisse der Senatssitzung am 5.7.2006.
In der Sitzung vom 01.11.2006 empfahl die Studienkommission des Fachbereichs Sprach- und Litera-
turwissenschaft einstimmig folgende Grundsätze für die Verwendung der dem Fachbereich aus
Studienbeiträgen zur Verfügung stehenden Mittel:
• Verbesserung des Betreuungsverhältnisses zwischen Studierenden und Lehrenden durch
o zusätzliche Lehraufträge und Einrichtung befristeter Stellen für Lehrkräfte für beson-
dere Aufgaben
o TutorInnenprogramme zur Begleitung von Anfängerveranstaltungen
• Verbesserung der Nutzung elektronischer Medien für StudienanfängerInnen durch
o Einrichtung eines propädeutischen Computerkursus mit den erforderlichen Tutorien
• Unterstützung, zumindest durch Bereitstellung von Sachmitteln, von Projekten, die auf-
grund studentischer Initiativen zustande kommen
• Unterstützung des Studieneinstiegs.

Die Studienkommission wandte sich gegen die Einrichtung/Finanzierung von

• Nachwuchsförderstellen (NwF-Stellen)
• Stellen für wissenschaftliche MitarbeiterInnen: Sofern die damit verbundenen Aufgaben der
Sicherstellung des Mindestlehrangebots dienen, unterfallen sie nicht der Finanzierungsmög-
lichkeit aus Studienbeiträgen. Im gegenteiligen Fall: Aufgrund des ungünstigen Verhältnis-
ses von Kostenaufwand zu Lehrverpflichtung ist keine spürbare Verbesserung des Betreu-
ungsverhältnisses vorstellbar.
• Promotionsstipendien: Dafür sind fachbereichsübergreifende Mittel vorgesehen.
• Gastvorträgen: Keine Verbesserung der Studienbedingungen ersichtlich.
Hinsichtlich der Ausstattung von Räumen mit neuer Medientechnik sollte vorab das Votum des
Medienbeauftragten eingeholt werden.
In einer ersten Runde wurden die Fächer gebeten, bis zum 30.9.2006 entsprechende Vorschläge ein-
zureichen. Im Laufe der folgenden Monate wurden die oben dargestellten Grundsätze bei Entschei-
dungen über die Verwendung der, dem Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften 2007 insge-
samt in Höhe von 423.090,- Euro aus Studienbeiträgen zu Verfügung gestellten Mittel in der Stu-

1
„ (1)…3Die Einnahmen hat die Hochschule einzusetzen, um insbesondere das Betreuungsverhältnis zwischen
Studierenden und Lehrenden zu verbessern, zusätzliche Tutorien anzubieten und die Ausstattung der Biblio-
theken sowie der Lehr- und Laborräume zu verbessern; …“
2
Es wird allgemein das Ziel verfolgt, die Studienbedingungen zu verbessern. Als Beispiele dafür können Per-
sonalkosten insbesondere für Mentorinnen und Mentoren, Tutorinnen und Tutoren, wissenschaftliche Mitar-
beiterinnen und Mitarbeiter sowie studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte auch sachbezogene Auf-
wendungen wie die Verbesserung der Ausstattung und Nutzung elektronischer Medien, die Verlängerung
von Öffnungszeiten der Bibliotheken und die Verbesserung des Bibliotheksservices etc. genannt werden. […]
Entscheidend ist, dass die betreffenden Mittel zur Verbesserung der Studienbedingungen eingesetzt werden,
nicht aber zur quantitativen Ausweitung des curricularen Lehrangebots. Die mit den Studienbeiträgen finan-
zierten Maßnahmen zur Verbesserung der Studienbedingungen können somit nicht zur Erhöhung der Auf-
nahmekapazität führen.
Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft Allgemeine Sprachwissenschaft 73

dienkommission weitgehend eingehalten, zum Teil aber auch leicht revidiert: So wurde – mit Zu-
stimmung von studentischer Seite – in dem Angebot eines sprachwissenschaftlichen Kolloquiums
eine geeignete Maßnahme gesehen, um ein besonderes zusätzliches Angebot für Studierende zu
schaffen. Ingesamt sind 267.713,86 der dem Fachbereich zugewiesenen Mittel verausgabt worden;
nicht verausgabte Mittel in Höhe von 153.366,86 Euro fließen in den Haushalt 2008.
Bei den meisten Abstimmungen in der Studienkommission gab es große Übereinstimmung über die
Verwendung der Studienbeiträge; in einigen Fällen griffen die studentischen Mitglieder korrigie-
rend in die Diskussion ein.

Allgemeine Sprachwissenschaft
In den letzten zwei Jahren hat die Allgemeine Sprachwissenschaft große Anstrengungen unter-
nommen, den Bibliotheksbestand in jenen Gebieten zu verbessern, in denen eine Vielzahl an
sprachwissenschaftlichen Abschlussarbeiten vorgesehen war. Hierzu gehören vor allem Russisch,
Polnisch, Chinesisch (Mandarin, Kantonesisch, Wu), Koreanisch, Mongolisch und Arabisch. Durch
diese Anstrengungen wurden die finanziellen Möglichkeiten des Faches überstrapaziert, so dass das
Fach praktisch gezwungen war, bereits Mitte Juli/August 2006 von weiteren Neubestellungen abzu-
sehen. Das Fach war auch gezwungen, auf einen großen Teil an – ebenfalls für studentische Arbeiten
– unerlässlicher neuerer Fachliteratur zu verzichten. So hatten die Studierenden zwar Zugang zu
mehr Literatur im Hinblick auf die oben genannten Sprachen, jedoch musste sonstige neuere Stan-
dardfachliteratur per Fernleihe zur Verfügung gestellt werden.
Die durch Studienbeiträge zusätzlich zur Verfügung stehenden Mittel erlaubten es, diese Lücke
etwas zu schließen. So konnten z.B. fehlende Titel einiger Reihen nachbestellt werden sowie, durch
entsprechende Erweiterung des Bibliotheksbestandes, Grundlagen für weitere Arbeiten zu den o.g.
Einzelsprachen (z.B. Mongolisch, Shanghai Wu, Arabisch) und zum Zweitspracherwerb geschaffen
werden. Ergänzt werden konnten weitere typologischer Titel (z.B. Feldforschungsmethoden, Ka-
sus/Valenz/Transitivität usw.), die u.a. für eine Reihe von Magisterarbeiten wichtig sind, die in den
kommenden Monaten geschrieben werden. Dies stellt eine erhebliche Verbesserung der Studienbe-
dingungen im Fach Allgemeine Sprachwissenschaft dar. Die Erweiterung und Ergänzung des Bib-
liotheksbestandes ist auch für andere philologische Fächer von Interesse, da damit eine Ergänzung
allgemeiner sprachwissenschaftliche Themen verbunden war und ist.
Die aus Studienbeiträgen gedeckten Kosten zur Erweiterung des Bibliotheksbestandes beliefen sich
auf rund 3.900,- Euro.
74 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Anglistik
Die Anglistik hat 2007 Mittel in Höhe von 21.601,97 Euro aus Studienbeiträgen verausgabt. Diese
Mittel wurden im Wesentlichen in drei Bereichen zur Verbesserung des Lehrangebotes eingesetzt:
• im Bereich Sprachpraxis/Landeskunde
• in der Fachdidaktik
• in den Basismodulen.
Zur Verbesserung des Lehrangebotes im Bereich Sprachpraxis/Landeskunde – Schwerpunkt Nord-
amerika war vorgesehen eine Lehrkraft für besondere Aufgaben (LfbA) mit einer Lehrtätigkeit im
Umfang von 16 Semesterwochenstunden (SWS) einzustellen. Da dies jedoch im Sommersemester
2007 noch nicht gelang, wurden ersatzweise Lehraufträge erteilt. Die Lehraufträge wurden insge-
samt – auch unter Berücksichtigung der kurzfristigen Ankündigung – sehr positiv bewertet und
angenommen. Zum Wintersemester 2007/2008 konnte die LfbA-Stelle in dem gewünschten Umfang
erfolgreich besetzt werden. Die Nachfrage dieses Studienangebotes war – nicht zuletzt bedingt
durch den besonderen Bedarf an sprach-praktischen Kursen insbesondere zum amerikanischen
Englisch und zur amerikanischen Landeskunde – überdurchschnittlich hoch, so dass eine Verlänge-
rung der Maßnahme in jedem Falle geplant ist.
In der Fachdidaktik wurden Lehraufträge durch Verwendung der aus Studienbeiträgen zur Verfü-
gung gestellten Mittel finanziert, die das lehramtsspezifische Angebot verbesserten. Teilweise han-
delte es sich dabei um Lehraufträge, die zuvor aus Fachbereichsmitteln finanziert wurden. Im Ein-
zelnen wurden die Studierenden verschiedener Lehramtsstudiengänge (Grundschule, Haupt- und
Realschule, Gymnasium) bei der Vorbereitung und der Durchführung des Fachpraktikums unter-
stützt und begleitet. Es wurden grundlegende stufenspezifische fachdidaktische Prinzipien erarbei-
tet und vertieft, sowie auf dieser Basis exemplarische Unterrichtsstunden geplant, analysiert und
nach Möglichkeit durchgeführt. Diese Kurse werden während der vorlesungsfreien Zeit durch ein
Begleitangebot weitergeführt und ergänzt. Ziel ist es, die Studierenden während ihrer Praktikums-
zeit an den Schulen durch Hospitation zu betreuen und in Unterrichtsnachbesprechungen sowie in
universitären Präsenzterminen eine intensive Beratung zu ermöglichen.
Zudem wurde und wird im Wintersemester eine Veranstalltung im Bereich “bilingualerUnterricht“
angeboten, die zur Hälfte aus Mitteln der Geographie finanziert wird. Dieses Studienangebot ist
fester Bestandteil der Zusatzausbildung „Bilingualität/Bilingualer Unterricht“, die zum Erwerb
eines bilingualen Zertifikats führt, welches eine vertiefte Auseinandersetzung mit Theorien und
Erscheinungsformen von Zwei- und Mehrsprachigkeit sowie mit der Praxis des bilingualen Unter-
richts in Deutschland nachweist.
Im Bereich Literatur- und Kulturwissenschaft konnten unter Verwendung der bereitgestellten Mittel
im Wintersemester 2007/2008 insgesamt drei Tutorien angeboten werden. Jede/r der drei TutorIn-
nen hat zwei Study Skills Kurse mit jeweils 2 SWS verantwortlich betreut. Inhalt der Tutorien war
u.a. Vertiefung der Lehrinhalte, Praktische Übungen, Überprüfung und Diskussion von Ergebnis-
sen. Durchschnittlich nahmen an den angebotenen, flankierenden Veranstaltungen der TutorInnen
60% der KursteilnehmerInnen der Study Skills Kurse teil. Dies ist angesichts der Tatsache, dass die
Teilnahme an den Tutorien freiwillig ist, ein sehr hoher Prozentsatz und unterstreicht den Bedarf an
solchen unterstützenden Angeboten. Eine Fortführung der Maßnahme gerade in den Basismodulen
erscheint dringend geboten. Ein weiterer positiver Aspekt dieser Maßnahme war, dass den TutorIn-
nen, bei denen es sich ausnahmslos um Studierende des Faches Englisch in den Lehramtsstudien-
gängen handelte, dadurch – wenn auch leider nur für einen kleinen Personenkreis – die Möglichkeit
eröffnet wurde, umfangreiche Erfahrungen in der universitären Lehre zu sammeln.
Im Bereich Sprachwissenschaft wurden aus den bereitgestellten Mitteln im Wintersemester
2007/2008 insgesamt vier Tutorien finanziert. Jede/r der vier TutorInnen hat einen Kurs mit jeweils
2 SWS begleitend zur »Introduction to English Language and Linguistics« verantwortlich betreut.
Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft Anglistik 75

Inhalt der Tutorien war u.a. Vertiefung der Lehrinhalte, Praktische Übungen, Überprüfung und
Diskussion von Ergebnissen. Durchschnittlich nahmen an diesen flankierend angebotenen Veran-
staltungen der TutorInnen 50 % der KursteilnehmerInnen der Einführungsveranstaltung teil. Dies ist
wie bereits oben dargelegt angesichts der Tatsache, dass die Teilnahme an den Tutorien freiwillig ist,
ein sehr hoher Prozentsatz und unterstreicht abermals den Bedarf an solchen unterstützenden An-
geboten. Eine Fortführung der Maßnahme gerade in den Basismodulen erscheint dringend geboten.
Dies betrifft in besonderem Maße die im Sommersemester 2008 stattfindende Veranstaltung »Histo-
ry of the English Language«, da den Studierenden dieser historische Gegenstand erfahrungsgemäß
relativ große Schwierigkeiten bereitet und aufgrund der Stofffülle sehr gut mit Tutorien unterstützt
werden kann.
Die Kofinanzierung einer Gastprofessur die ursprünglich für 2007 geplant war, ist aus organisatori-
schen Gründen auf 2008 verschoben worden.
76

LE Anglistik

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007

21.601,97 21.601,97

624000 studentische Hilfskräfte 1.514,34


1 75071002 SB Personal Anglistik
637700 wissenschaftliche Hilfskräfte 212,36
630920 wissenschaftlicher Dienst 16.813,71
612230 Lehraufträge 3.061,56

21.601,97 21.601,97

Zuweisung 2007 21.601,97 21.601,97

* Stand Februar 2008 / vor Ende des Buchungsschlusses


Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007
Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft Germanistik 77

Germanistik
Dem Fach Germanistik wurden Mittel in Höhe von 106.224,31 Euro aus Studienbeiträgen zugewie-
sen, die wie folgt verausgabt wurden:
Das Fach Germanistik hat im Sommersemester 2007 und im Wintersemester 2007/2008 in den Berei-
chen Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft (Neuere deutsche Literatur und Ältere Deutsche
Literatur) und in der Fachdidaktik aus Studienbeiträgen die Beschäftigung von Lehrkräften für be-
sondere Aufgaben (LfbA-Stellen) und von TutorInnen sowie Lehraufträge insgesamt im Umfang
von 78.961,22 Euro finanziert:
In der Fachdidaktik und in der Sprachwissenschaft sind in beiden Semestern jeweils Lehrkräfte für
1
besondere Aufgaben im Umfang einer halben Stelle für Literaturdidaktik, Sprachdidaktik und
Sprachwissenschaft beschäftigt worden, um die Wahl- und Planungsmöglichkeiten der Studieren-
den sowie die Betreuungsrelation – auch angesichts der seit dem Sommersemester 2007 vakanten
Professur Literaturdidaktik – zu verbessern. In der sprachwissenschaftlichen Lehre bestanden und
bestehen immer noch erhebliche kapazitäre Engpässe, denen strukturelle Probleme zugrunde liegen:
Eine der drei sprachwissenschaftlichen Professuren wird zwar verwaltet kommt aber nur zur Hälfte
(4 Semesterwochenstunden [SWS]) der germanistischen Sprachwissenschaft zugute, da die andere
Hälfte der Allgemeinen Sprachwissenschaft zur Verfügung steht. Zum Anderen war – bedingt
durch die Wahrnehmung des Amtes als Studiendekanin – eine Deputatsreduzierung von 4 SWS zu
verzeichnen. Weiterhin mussten und müssen, nachdem die Einführung des Bachelor-Studiengangs
(Bildung, Erziehung und Unterricht) für Studierende des Lehramtes Grund- Haupt- und Realschule
(GHR) verzögert erfolgte, länger als geplant unterschiedliche Lehrveranstaltungen für den Bachelor-
Studiengang und für den auslaufenden GHR-Studiengang angeboten werden, was mit der vorhan-
denen Kapazität kaum zu leisten war und ist. Schließlich waren die Lehrveranstaltungen, die für die
Studierenden des Bachelor-Studiengangs offen standen, aufgrund der Modularisierung (die eine
festgelegte Anzahl von Modul-Veranstaltungen in jedem Semester erfordert) stark überlaufen.
In der Literaturwissenschaft ist eine halbe LfbA-Stelle in beiden Semestern besetzt worden, um den
von den Studierenden stark nachgefragten – und für den Bachelor-Studiengang Bildung, Erziehung
und Unterricht eigentlich unverzichtbaren – Bereich der Kinder- und Jugendliteratur (weiterhin)
abzudecken. Der ohnehin personell äußerst knapp bemessene Bereich der Älteren Deutschen Litera-
tur sollte zur Verbesserung der Wahlmöglichkeiten und Betreuung der Studierenden dadurch eben-
falls gestärkt werden.
In der Neueren Deutschen Literatur, der Älteren Deutschen Literatur und der Sprachwissenschaft
sind im Wintersemester 2007/2008 je drei TutorInnen aus Studienbeiträgen finanziert worden. In
der Germanistik sollen Einführungsveranstaltungen (auch künftig) von Tutorien begleiten werden,
in denen in kleinen Lerngruppen elementare Arbeitstechniken, Grundkenntnisse der Literatur- und
Sprachwissenschaft etc. exemplarisch bearbeitet werden. Der rege Besuch der Tutorien mit bis zu 30
TeilnehmerInnen zeigt, dass dies Angebot von den Studierenden gerne angenommen wird.
Zur Erweiterung des Lehrangebots jenseits grundständiger Verpflichtungen wurden in beiden Se-
mestern auch jeweils vier Lehraufträge in den Bereichen Neuere Deutsche Literatur, Ältere Deutsche
Literatur, Sprachwissenschaft und Fachdidaktik aus Studienbeiträgen realisiert.
Weiterhin wurden Exkursionsmittel in Höhe von 3.500,- Euro – darunter 1.991,89 Euro für Studie-
rende im Fach Medien – bewilligt sowie die Kofinanzierung einer Gastprofessur in Höhe von 377,-
Euro.
Zudem wurde ein Teil der Mittel im Rahmen der Verwaltung der Literaturdidaktik-Professur einge-
setzt (25.271,20 Euro).

1
6 Semesterwochenstunden (SWS)
78 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Insgesamt konnten die Studienbedingungen im Fach Germanistik mit den aus den Studienbeiträgen
finanzierten Maßnahmen spürbar verbessert werden. Die Finanzierungen der LfbA-Stellen, der Tu-
torien und der Lehraufträge wird auch für die kommenden Semester angestrebt.
LE Germanistik

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007

1.991,89 1.991,89

1 75074004 SB Exkurs. USA/Workshops 612220 Gastvorträge 750,00


624000 studentische Hilfskräfte 461,89
69440 Exkursionen 780,00

78.961,22 78.961,22

624000 studentische Hilfskräfte 4.295,62


2 75074005 SB Person. Germanistik
630920 wissenschaftlicher Dienst 72.597,72
674400 Aufw. Kopierkosten 22,50
685100 Reisekosten 2.045,38

3 75074006 SB Verw. Germanistik 634000 Lehrstuhlvertretung 25.271,20 25.271,20

106.224,31 106.224,31

Zuweisung 2007 106.224,31 106.224,31

* Stand Februar 2008 / vor Ende des Buchungsschlusses


Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft
Germanistik
79
80 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Latein
Die Lehreinheit Latein hat im Sommersemester 2007 und im Wintersemester 2007/2008 eine halbe
1
Stelle einer Lehrkraft für besondere Aufgaben (LfbA) aus Studienbeiträgen finanziert (22.622,70
Euro). Die damit gewonnene Lehrkapazität wurde dazu genutzt, den Studierenden den Einstieg in
das Studium zu erleichtern. Da die Schwierigkeiten der StudienanfängerInnen vor allem auf man-
gelnder Kenntnis der lateinischen Sprache beruhen, wurde die LfbA im Bereich der sprachprakti-
schen Module des Zwei-Fächer-Bachelor-Studiengangs eingesetzt. Hier konnte durch Splitten bzw.
Dreiteilung der Lehrveranstaltungen zum Grundlagenmodul eine deutliche Verbesserung der
Betreuungsrelation erreicht werden. Außerdem konnten durch das Angebot von Lehrveranstaltun-
gen im sprachpraktischen Bereich Studienzeitverlängerungen von einem halben bis zu einem gan-
zen Jahr vermieden werden: Durch diese zusätzlichen – nach dem Curriculum eigentlich nur einmal
im Studienjahr angebotenen Lehrveranstaltungen – konnten jene Studierenden, die bisher durch
Überschneidungen am Besuch obligatorischer Lehrveranstaltungen gehindert worden waren oder
eine Lehrveranstaltung wegen Nichterreichens der Ziele der Lehrveranstaltung wiederholen muss-
ten, das Studium ohne (weitere) zeitliche Verzögerung fortsetzen.
Durch diese aus Studienbeiträgen finanzierte Maßnahme ist damit das Ziel einer deutlichen Ver-
besserung der Studienbedingungen erreicht.
Da die Maßnahme so erfolgreich war, hat das Fach Latein für das Sommersemester 2008 und das
Wintersemester 2008/2009 die Weiterführung der halben LfbA-Stelle beantragt. Der Antrag wur-
de in der Sitzung der Studienkommission vom 21.11.07 einstimmig befürwortet.

1
6 Semesterwochenstunden (SWS)
LE Latein

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007

1 75075001 SB Lehrkr. Latein 630920 wissenschaftlicher Dienst 22.622,70 22.622,70

22.622,70 22.622,70

Zuweisung 2007 22.622,70 22.622,70

* Stand Februar 2008 / vor Ende des Buchungsschlusses


Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft
Latein
81
82 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Romanistik
In der Romanistik wurden insgesamt Mittel aus Studienbeiträgen in Höhe von 50.434,45 Euro
verausgabt.
Im Sommersemester 2007 und im Wintersemester 2007/2008 sind folgende Maßnahmen zur Ver-
besserung der Studienbedingungen in der Romanistik aus Studienbeiträgen finanziert worden:
• Aufstockung der Arbeitszeiten der Lektoren für Italienisch und Spanisch von bisher 75% auf
100 % in beiden Semestern
• Lehraufträge zur Sprachpraxis Italienisch und Spanisch im Umfang von 2 bzw. 4 Semester-
wochenstunden (SWS) im Sommersemester 2007 und von 6 bzw. 8 SWS im Wintersemester
2007/2008.
Beide Maßnahmen haben wesentlich dazu beigetragen, die Teilung von insgesamt fünf überlaufe-
nen sprachpraktischen Lehrveranstaltungen im Basis- und im Vertiefungsmodul (ursprünglich
zwischen 40 und 80 TeilnehmerInnen) zu ermöglichen und somit die Bedingungen der Lehre zu
verbessern: Das betrifft zum einen die immer noch nicht ideale, aber deutlich intensivere Wis-
sensvermittlung infolge einer verbesserten Betreuungsrelation. Zum anderen wurde den Studie-
renden durch die Verdoppelung der Angebotszeiten ermöglicht, Überschneidungen von Pflicht-
veranstaltungen zu vermeiden und so das Studium ohne zeitliche Verzögerungen fortzusetzen.
Bedingt durch die o.g. Aufstockung konnte des Weiteren das bisherige Lehrangebot in Spanisch in
beiden Semestern um jeweils eine fachwissenschaftliche Veranstaltung ergänzt und damit die
Wahlmöglichkeiten für die Spanisch-Studierenden im Bereich der Literaturwissenschaft verbes-
sert werden. Auch dies hat dazu beigetragen, Studienzeitverlängerungen zu vermeiden.
Finanziert wurde zudem
1
eine halbe Stelle einer Lehrkraft für besondere Aufgaben (LfbA) im Bereich Französisch im Win-
tersemester 2007/2008:
Der Einsatz der LfbA konnte im Wintersemester dazu genutzt werden, einen in drei (statt sonst
zwei) Gruppen geteilten Kurs im Bereich Sprachpraxis Französisch durchzuführen. Gleichzeitig
eröffnete dies den LektorInnen für Französisch die Möglichkeit, jeweils einen weiteren Sprachkurs
zu teilen und das Angebot auf diese Weise zu erweitern. Die o.g. Ergebnisse (vgl. Ausführungen
zu Italienisch und Spanisch) sind auch hier erzielt worden. Für die Studierenden war es zudem
nützlich – durch eine Muttersprachlerin mit marokkanischem Hintergrund – erweiterte Zugänge
zu französischer Kultur und Sprachvarianten zu erleben und zu erproben.
Des Weiteren hat ein regelmäßig arbeitender „Filmklub Französisch“ den Studierenden ermög-
licht, über Pflichtveranstaltungen des Faches hinaus und in anderer, nicht zuletzt die eigene Akti-
vität wesentlich stärker fordernder Form als im Seminar, wichtige Einblicke in die französische
Kultur der Gegenwart zu gewinnen. Davon hat insbesondere der Professionalisierungsbereich des
Studiums profitiert.
Im Sommersemester 2008 findet eine Lehrveranstaltung zum Thema „Nutzung des Films im
Französischunterricht“ statt: Dies führt einerseits die Arbeit des Filmklubs auf anderer Ebene fort
und erweitert andererseits das fachdidaktische Lehrangebot sowohl kapazitär als auch inhaltlich.
Im Sommersemester 2007 wurden Lehraufträge zur Einführung in die hispanistische sowie in die
italienische Kulturwissenschaft und im Wintersemester 2007/2008 zur Einführung in die hispanis-
tische Literaturwissenschaft, zur Fremdsprachendidaktik und zur Lyrikanalyse erteilt: Die Lehr-
aufträge haben auf unterschiedliche Weise zur Verbesserung der Studienbedingungen beigetra-
gen. Durch die in die jeweilige Thematik einführenden Lehraufträge war es möglich, in Basis- und

1
6 Semesterwochenstunden (6 SWS)
Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft Romanistik 83

Vertiefungsmodulen durch Zweit- oder Drittveranstaltungen inhaltlich variierende Wahlmöglich-


keiten sowie Modulteile für flexiblere Studiengestaltungen in beiden Semestern statt nur in einem
anzubieten und außerdem die Gruppengrößen zu reduzieren. Der Lehrauftrag zur Fachdidaktik
(in der die Romanistik bisher bekanntlich über keine Stelle verfügt) hat das gleiche im Bezug auf
jenen anderen Lehrauftrag geleistet, der aus Mitteln des Fachbereichs zur Deckung des Mindest-
lehrangebots finanziert worden ist. Der Lehrauftrag zur Lyrikanalyse schließlich war seinerseits
ein die inhaltliche Variationsbreite erhöhendes und die Seminargrößen senkendes Mehrangebot
zu bereits bestehenden Veranstaltungen.
In beiden Semestern wurden Tutorien zu insgesamt 9 Einführungen bzw. Seminaren der Sprach-
und Literaturwissenschaft angeboten: Wie bei Tutorien üblich, ist mit ihrer Durchführung ange-
strebt und erreicht worden, Lehrinhalte – besonders in Veranstaltungen mit einführendem Cha-
rakter oder mit großer TeilnehmerInnenzahl – begleitend aufzubereiten und zu vertiefen. Das
entsprach sowohl immer wieder vorgetragenen Wünschen von Studierenden als auch Erfahrun-
gen der Lehrenden, denen in der Vergangenheit nicht Rechnung getragen werden konnte.
Zum Erfolg der Maßnahmen ist generell zu sagen, dass sie von den Studierenden sämtlich be-
grüßt und ausgiebig genutzt wurden. Die Entscheidung der Fachgruppe, die zur Verfügung ste-
henden Mittel aus Studienbeiträgen direkt zur Erhöhung des Lehrangebots zu verwenden, hat
sich als richtig erwiesen: Die Bedingungen der sprachpraktischen Ausbildung sind wesentlich
verbessert, die inhaltliche Breite des Studienangebots und die Flexibilität der Studiengestaltung
sind deutlich erhöht worden, verkürzte Studienzeiten sind zu erwarten.
Gegenüber den gestellten Anträgen ist nach ersten Erfahrungen mit Zustimmung der Studien-
kommission eine Detailveränderung für das Wintersemester 2007/2008 vorgenommen worden:
Die Zahl der Lehraufträge wurde um einen (Lyrikanalyse) erhöht, der aus nicht genutzten Mitteln
für Tutorien finanziert wurde.
Die Romanistik hat die unveränderte Weiterführung der bisherigen Verwendung der Studienbei-
träge auch für das kommende Jahr beantragt. Iim Wesentlichen hat sich diese Verwendung, be-
währt, und vor Veränderungen im Einzelnen sollen die Erfahrungen eines zweiten Jahres ausge-
wertet werden. Die Ausgaben für die genannten Maßnahmen halten sich in dem genehmigten
Rahmen.
Hinzugefügt sei, dass die Romanisten an der Verwendung jenes Anteils an Studienbeiträgen, der
der Universitätsbibliothek zur Verfügung gestellt wurde, beratend mitgewirkt und dabei eine
spürbare Verbesserung der Bibliotheksausstattung des Faches erreicht haben.
84

LE Romanistik

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007

17.682,59 17.682,59 0,00

1 75077001 Verst. Wiss. Personal 630920 wissenschaftlicher Dienst 14.924,30


637000 wissenschaftliche Hilfskräfte 1.258,29
612200 Werkverträge 1.500,00

25.410,76 25.410,76 0,00


2 75077002 SB Person. Romanistik
630920 wissenschaftlicher Dienst 23.949,88
612230 Lehraufträge 1.460,88

7.341,10 7.341,10 0,00

3 75077004 SB Tutoren Romanistik 637000 wissenschaftlicher Dienst 990,00


624000 studentische Hilfskräfte 6.351,10

50.434,45 50.434,45 0,00

Zuweisung 2007 50.434,45 50.434,45 0,00

* Stand Februar 2008 / vor Ende des Buchungsschlusses


Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007
Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft 85

Fächerübergreifende Maßnahmen
Bevor die Grundsätze der Verteilung von Studienbeiträgen in der anfangs dargestellten Weise aus-
gearbeitet waren, wurden zwei Professuren mit zusätzlichen Hilfskraftmittel in Höhe von 2.500,-
Euro bzw. 2.800,- Euro ausgestattet. Diese Mittel wurden teilweise für Tutorien verausgabt, kamen
also weithin einer Verbesserung der Studienbedingungen zugute.
Unmittelbar nach der Einrichtung von, aus Studienbeiträgen finanzierten LfbA-Stellen, wurde klar,
dass die Bereitstellung eines Mindestmaßes an Sachmittelausstattung dringend erforderlich war.
Daher wurden Mittel in Höhe von insgesamt 4.000,- Euro für Materialien, Kopien, Telefon, Porto
usw. bereitgestellt; 1.700,03 Euro wurden davon 2007 verausgabt.
Für das im Wintersemester 2006/2007 eingerichtete Erasmus/Sokrates-Büro des Fachbereichs wur-
de ab Dezember 2006 nach dem Vorbild des Fachbereichs Sozialwissenschaften eine Hilfskraft ein-
gestellt (2.760,- Euro), um die Aktivitäten besser zu koordinieren und Abläufe zu optimieren. Der
Impuls zu der Einrichtung kam von Seiten des Akademischen Auslandsamtes, das bis dahin die
Betreuung von Verträgen des Fachbereichs Sprach- und Literaturwissenschaft kommissarisch über-
nommen hatte. Die mit der Einrichtung des Büros verbundenen Ziele sind mittelfristig Studierende
und Dozenten gezielter anzusprechen, auf Möglichkeiten hinzuweisen und fachbereichsspezifisch
informieren zu können. Langfristig wird das Büro generell die Internationalisierung des Fachbe-
reichs Sprach- und Literaturwissenschaft unterstützen und zur Steigerung der die Studierenden-
und Dozentenmobilität beitragen. Abgesehen von der Durchführung von Informationsveranstal-
tungen und der Einrichtung einer eigenen Webseite berät das Büro Studierende und koordiniert die
Tätigkeiten sowohl der Erasmus-Beauftragten der einzelnen Fächer im Fachbereich als auch den
(reibungslosen) Ablauf des fachbereichsinternen Bewerbungsverfahrens auf Erasmus-Plätze (z.B.
Einsammeln aller Bewerbungen; Verteilung an die einzelnen Fächer). Weiterhin schreibt das Büro
die nominierten Studierenden an und schickt deren Unterlagen an die ausländischen Partner-
Universitäten. Seit Bestehen des Büros konnten mit dessen Unterstützung auch neue Kooperations-
verträge abgeschlossen werden (z.B. Keele Univeristy, Limerick, Tromso, UC Madrid, U País Vasco,
Rouen u.a.).
Im Bereich EDV eingesetzte Mittel (Hilfskräfte und Sachmittel; 7.730,80 Euro verausgabt) trugen
dazu bei, den Informationszugang über den Fachbereich für Studierende einfacher und aktueller
nutzbar zu machen. Unter anderem wurde durch die Verbesserung der Webseiten die direkte Ver-
bindung zwischen den Fachbereichsseiten und Stud.IP ermöglicht.
Eine Erhöhung von Stellenmitteln (9.340,76 Euro) diente der apparativen Unterstützung der Lehre.
5.749,03 Euro wurden verausgabt um die Verdoppelung von Hilfskraftstunden für Tätigkeiten in
der Mediothek sowie die Verdopplung des Sachetats zu realisieren. Die Nutzung des Mediothek-
Archivs war bisher nahezu ausschließlich an das Trägermedium VHS-Kassette gebunden. Durch die
zusätzlich finanzierten Hilfskraftstunden ist es möglich geworden, dass zum einen bei konkretem
Bedarf und aber zum anderen generell, Teile des Archivs insgesamt auf DVD überspielt werden
können. Studierende haben heute kaum noch Zugang zu VHS-Recordern. Das Verfahren hat sich
herumgesprochen und bewährt; auf diese Art bleibt die Videosammlung der Mediothek nutzbar.
Ferner wurden für Einführungstutorien und die Beschäftigung von Hilfskräften 7.598,12 Euro ver-
ausgabt.
Des Weiteren wurde eine befristete Stelle im wissenschaftlichen Dienst zur Koordination des Profes-
sionalisierungsbereichs im Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften zu 50 % aus den dem
Fachbereich aus Studienbeiträgen zur Verfügung stehenden Mitteln finanziert: Die neuen Studien-
gänge verpflichten Studierende dazu, einen erheblichen Anteil ihrer Leistungspunkte im Professio-
nalisierungsbereich zu erwerben. Im Zwei-Fächer-Bachelor-Studiengang handelt es sich dabei um 28
Leistungspunkte (LP). Ein Teil dieser LP kann oder muss (6 bis 10 LP, je nach geplantem Studienab-
schluss) durch das "4Schritte+"-Programm erworben werden. Dieses Programm vermittelt vor allem
allgemeine Schlüsselkompetenzen des wissenschaftlichen Arbeitens.
86 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Ein fachbereichsinternes Angebot von „4Schritte+“-Lehrveranstaltungen bietet die Chance, die ent-
sprechenden Lernangebote für die Studierenden gezielt auf die besonderen Professionalisierungs-
herausforderungen ihrer Fächer auszurichten und so ihre Ausbildung zu verbessern. Daher wurde
und wird seit dem Wintersemester 2006/2007, für den Berichtszeitraum und darüber hinaus bis
zum Ende des Sommersemesters 2008 die o.g. Stelle aus Studienbeiträgen teilfinanziert, deren Stel-
leninhaberin sich einerseits dem Ausbau und der Koordination des Professionalisierungsbereichs im
Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft widmen und andererseits auch einen Teil des hierfür
erforderlichen Programms an Lehrveranstaltungen unterrichten konnte und kann.
Konkret wurden neben der Koordination des Professionalisierungsbereichs (Anwerben von Lehr-
veranstaltungen, Kommunikation im Fachbereich, Betreuung von Tutorien) Lehrveranstaltungen
durchgeführt zu Themen wie: Einführung in die Technik wissenschaftlichen Arbeitens, Präsentati-
on, Referate, wissenschaftliches Schreiben, wissenschaftlicher Vortrag, Fachinformation und Litera-
turrecherche. Im kommenden Semester sind Lehrveranstaltungen zu den Themen Stil- und
Schreibwerkstatt und wissenschaftliches Schreiben geplant. Die Studierenden schätzen dieses Ange-
bot und profitieren in ihrer Ausbildung sehr davon. Die Weiterfinanzierung dieser Stelle soll daher
beantragt werden.
Um der – bedingt durch die Einführung der Bachelor-/Master-Studiengänge – zunehmenden Belas-
tung des Prüfungsamtes Herr werden zu können, hat der Fachbereich 50 % einer Stelle im nicht
wissenschaftlichen Dienst zur Erweiterung des Prüfungsamtes auf Dauer sowie 50 % einer entspre-
chenden Stelle befristet für zwei Jahre aus Studienbeiträgen finanziert. Die verausgabten Personal-
mittel umfassten 30.182,17 Euro. Bevor diese Maßnahmen ergriffen werden konnten, wurden die
Altdaten zu Leistungsnachweisen der Bachelor-/Master-Studierenden im Rahmen eines Werkver-
trag aufbereitet: Durch die Erweiterung des Prüfungsbüros konnten die Prüfungsabläufe vor allem
im letzten Semester reibungsloser gestaltet werden. Zudem finden die Studierenden im Prüfungsbü-
ro nun für viele technisch-formale Aspekte der Beratung eine zuverlässige und kompetente Anlauf-
stelle.
Fächerübergreifend

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007

5.749,03 5.749,03 0,00

624000 studentische Hilfskräfte 5.064,00


1 75370001 SB Mediothek 607120 Zeitungen/Zeitschriften 88,92
607940 Disketten, CD-ROM 354,52
682300 Aufw. Andere Netzdienste 190,35
940003 ILV Telefon 51,24
30.182,17 30.182,17 0,00

2 75370002 SB FB 7 Personal 630930 nichtwissenschaftlicher Dienst 16.220,95


630920 wissenschaftlicher Dienst 8.620,98
612230 Lehraufträge 5.340,24
8.375,33 8.375,33 0,00
624000 studentische Hilfskräfte 4.769,75
071730 DV-Arbeitsplatzausstattung 861,56
607100 Bücher 56,95
607120 Zeitungen/Zeitschriften 135,40
607150 Filme, Video, CD 8,00
3 75370003 SB FB 7EDV allg. 607200 Verbrauchsmaterial, Werkst. 22,21
607940 Disketten, CD-ROM 1.157,41
612900 Sonst. Fremdleistungen 64,70
616200 Fremdinstandhaltung 203,67
659200 GWG/techn. Anlagen 101,15
672100 Lizenzen/Konzessionen 407,68
940003 ILV Telefon 40,20
940009 ILV Rechenzentrum 546,65
Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft
87
88

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007
1.700,03 1.700,03 0,00
617100 Aufw. Druckaufträge 249,00
4 75370004 Lehrkräfte Sachmittel 659200 GWG/techn. Anlagen 101,15
680100 Büromaterial 289,88
940004 ILV Copycheck 1.060,00
5 75370005 SB FB 7 Einf. Tutorien 624000 studentische Hilfskräfte 4.467,48 4.467,48 0,00
9.340,76 9.340,76 0,00
6 75370006 SB FB 7 EDV 630930 nichtwissenschaftlicher Dienst 9.323,20
940003 ILV Telefon 17,56
7 75370007 SB Hilfskräfte 624000 studentische Hilfskräfte 3.115,63 3.115,63 0,00
8 75370999 nicht verplante Studienbeiträge 2007 153.366,86 0,00 153.366,86

216.297,29 62.930,43 153.366,86

Zuweisung 2007 423.090,00 267.713,86 155.376,14

* Stand Februar 2008 / vor Ende des Buchungsschlusses


Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007
Fachbereich Humanwissenschaften 89

Fachbereich Humanwissenschaften

Lehreinheiten Gesundheitswissenschaft
Kognitionswissenschaft
Psychologie
90

Gesundheitswissenschaften
Der Lehreinheit Gesundheitswissenschaften standen im Haushaltsjahr 2007 Mittel aus Studienbeiträgen in Höhe von insgesamt 149.795,- Euro zur Verfügung;
2007 wurden 116.277,80 Euro verausgabt.

Kosten / Ausgaben (€) Fachgebiet /


Art der Maßnahme Bemerkungen / Stellungnahme
Ansatz AntragstellerIn

1. Verstärkung wissenschaftliches Personal 105.597,28


98.000,00

1.1.
Personal für die Verbesserung der Lehrsituation in den
Fachdidaktiken der Studiengänge Gesundheits- u.
Fachdidaktik Gesundheitswissenschaften Krankheitslehre
½ Stelle (05-12/2007) 10.515,19 Durch die Einstellung von Lehrenden für die Fach-
½ Stelle (07-12/2007) 8.195,58 didaktiken der Studiengänge und deren Zuordnung
zu den 3 beruflichen Fachrichtungen konnte die
Fachdidaktik Kosmetologie Pharmakologi/ Lehre personell gebündelt und spezifische und dif-
½ Stelle (06-12/2007) 18.520,94 Toxikologie ferenzierte Lehrveranstaltungen für die Studiengän-
ge angeboten werden.
Fachdidaktik Pflegewissenschaften
Es ist zudem eine höhere Kontinuität in der Betreu-
½ Stelle (02-07/2007) 6.006,40 Pflegewissenschaften ung der Studierenden im Bereich der Fachdidaktik
½ Stelle (12/2007) 1.910,18 zu erwarten.

Gesundheitspädagogik
Dermatologie, Umweltme-
½ Stelle (06-12/2007) 17.209,91 dizin, Gesundheitstheorie
½ Stelle (06-09/2007) 8.178,11
Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

1.2.
Personal zur Verbesserung der Lehrsituation in den Berei-
Pharmakologie/
chen „Pharmakologie/Toxikologie“ und „Physiologische u.a. bedingt durch Reduzierung im Lehrdeputats
Toxikologie
Chemie“
½ Stelle (04-12/2007) 23.698,35

Ausarbeitung eines systematischen Konzepts für


1.3. Pflegewissenschaften die Gestaltung und den Ablauf von Modulprüfungen
Werkverträge, Honorare 1.050,00 und für die Anfertigung einer Bachelorarbeit
Kosten / Ausgaben (€) Fachgebiet /
Art der Maßnahme Bemerkungen / Stellungnahme
Ansatz AntragstellerIn

1.4. Lehraufträge Zusätzliche Kurse für die Vorbereitung auf Modul-


Pflegewissenschaften
Basiskolloquium (2 x 1 SWS) im WS 2007/08 2 x 405,00 abschlussprüfungen

1.5. sonstiger Personalaufwand Gesundheits- u.


Siehe 1.1.
Dienstbezüge (08-12/2007) 9.502,62 Krankheitslehre

2. Tutoren, Hilfskräfte 5.028,81


5.500,00

Studentische Hilfskräfte im Fachgebiet


Dermatologie, Umweltme- Erstellung von Lehrmaterial und Begleitung von
Dermatologie, Umweltmedizin u. Gesundheitstheorie
dizin, Gesundheitstheorie Praktika
(11-12/2007)

Studentische Hilfskräfte im Fachgebiet


Gesundheits- u. Krankheitslehre Zusätzliche Angebote für Studierende: Tutorien in
Gesundheits- u.
(10-12/2007) fachspezifischer Literatursuche, Erstellung von Ar-
Krankheitslehre
(03/2007) beitsmaterialien und Kopiertätigkeit
(03/2007)

Die Einstellung zusätzlicher studentischer Hilfskräf-


Studentische Hilfskräfte im Fachgebiet te diente der Anfertigung zusätzliche Lehrmateria-
Pflegewissenschaften lien, der intensiveren Begleitung und Unterstützung
Pflegewissenschaften
(07-12/2007) der Studierenden sowohl in Lehrveranstaltungen als
(07-12/2007) auch bei der Literaturrecherche und der Präsentati-
Fachbereich Humanwissenschaften

on wichtiger Informationen in Stud.IP.

Studentische Hilfskraft im Fachgebiet Durch die Einstellung einer zusätzlichen stud. Hilfs-
Pharmakologie/Toxikologie kraft wurde die Betreuungsrelation in den prakti-
(04-06/2007) Pharmakologie/ schen Übungen verbessert. Dadurch konnte der
Toxikologie Umfang der Erläuterungen zu den Präparaten und
zu den histologischen Techniken wesentlich erwei-
tert werden.
Gesundheitswissenschaften
91
92

Kosten / Ausgaben (€) Fachgebiet /


Art der Maßnahme Bemerkungen / Stellungnahme
Ansatz AntragstellerIn

Studentische Hilfskraft im Fachgebiet Um die Betreuungsrelation in den praktischen


Physiologische Chemie Übungen zu verbessern, wurde im Sommersemes-
(04-06/2007) ter 2007 eine zusätzliche stud. Hilfskraft eingestellt.
Physiologische Chemie Durch diese wurde eine intensivere Betreuung der
Studierenden bei der Durchführung der Experimen-
te ermöglicht und zudem die Vermittlung der theore-
tischen Grundlagen erleichtert.

10.680,52
3. Verbesserung der Ausstattung in der Lehre
11.000,00

3.1. Spezifische medizinische Geräte Gesundheits- u. für zusätzliche Trainingszwecke für die Studieren-
Ambu IV-Trainer 696,15 Krankheitslehre den

3.2. Literaturerwerb
Gesundheits- u.
Bücher 5.373,50 für zusätzliche Informationen für die Studierenden
Krankheitslehre
Zeitungen/Zeitschriften (PICA-ACQ) 1.779,05

Durch die zusätzlichen Materialien konnten weitere


Arbeitsplätze in den praktischen Übungen einge-
Physiologische Chemie
3.3. Labormaterial richtet werden und somit die Gruppengröße verrin-
Glasgeräte u. andere Kleingeräte 344,28 gert werden.

Durch die zusätzlichen Geräte konnten weitere


Arbeitsplätze in den praktischen Übungen einge-
Physiologische Chemie
3.4. Laborgeräte für praktische Übungen 526,96 richtet werden und somit die Gruppengröße verrin-
(Rührer, Waage, Transferpipetten) 320,88 gert werden.

3.5. Exkursionen 494,00


Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Hygienemuseum 817,70 Gesundheits- u. für zusätzliche Angebote im Bereich Krankheitsleh-


Heidelberg (Hermanns) 128,00 Krankheitslehre re für die Studierenden
Barauslage Fahrtkosten

3.6. Kopierkosten (Copychecks) 200,00

./. Gesundheits- u.
4. Verbesserung der IT-Austattung in der Lehre nicht verausgabt
300,00 Krankheitslehre
LE Gesundheitswissenschaften

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007

98.000,00 105.597,28 -7.597,28

Verstärkung wissenschaftliches 630920 wissenschaftlicher Dienst 94.234,66


1 75082001
Personal 612200 Werkverträge, Honorare 1.050,00
612230 Lehraufträge 810,00
669101 sonst. Personalaufwand 9.502,62
2 75082002 Tutoren, Hilfskräfte 624000 studentische Hilfskräfte 5.500,00 5.028,81 471,19

11.000,00 10.680,52 319,48

071300 spez. medizin. Geräte 696,15


607100 Bücher 5.373,50
607120 Zeitschriften 1.779,05
Ausstattung
3 75082003 607300 Verbrauchsmaterial, Labore 344,28
Gesundheitswissenschaften
659200 GWG, techn. Anlagen 526,96
659300 GWG, BGA 320,88
694400 Exkursionen 1.311,70
607920 Fahrtkosten 128,00
Fachbereich Humanwissenschaften

940004 ILV Copycheck 200,00


4 75082004 stud. IT-Ausstattung 300,00 0,00 300,00
5 75082999 nicht verplante Studienbeiträge 2007 34.995,00 0,00 34.995,00

149.795,00 116.277,80 33.517,20

Zuweisung 2007 149.795,00 116.277,80 33.517,20

* Stand Februar 2008 / vor Ende des Buchungsschlusses


Gesundheitswissenschaften
93
94

Kognitionswissenschaft
Der Lehreinheit Kognitionswissenschaft standen im Haushaltsjahr 2007 Mittel aus Studienbeiträgen in Höhe von insgesamt 62.098,- Euro zur Verfügung; 2007
wurden 31.087,08 Euro verausgabt, wobei verbliebene Mittel in Höhe von 31.010,92 Euro in Folge der Fortsetzung /des Abschlusses beschlossener Maßnahmen
für 2008 bereits verplant sind.

Arbeitsgruppe Neurobiopsychologie

Beantragte Maßnahmen zur Finan- ca. Finanz- Votum der Studien-


Umsetzung Stellungnahme
zierung aus Studienbeiträgen volumen /€ kommission

Lehrauftrag 1-wöchiger Blockkurs zu 1.200,00 Einstimmig Maßnahme wurde plan- Die Maßnahme war ein großer Erfolg. Für den Kurs inte-
„Bayes methods in depth estimation“ befürwortet mäßig durchgeführt ressierten sich eine große Anzahl von Studierenden, mehr
als TeilnehmerInnen zulassen werden konnten. Die Inter-
aktionen im Kurs waren sehr gut, mit einem großen Lern-
erfolg. Die Maßnahme soll mit demselben als auch ande-
ren Themen wiederholt und ausgebaut werden.

Studentische Hilfskraft zur Portierung 1.100,00 Einstimmig Maßnahme wurde plan- Die Maßnahme war ein Erfolg, wenn auch einige Aspekte
des Skripts Action & Cognition 1 und 2 befürwortet mäßig durchgeführt. verbessert werden können. Der Inhalt des Skripts wurde
in ein interaktives Format zum e- technisch fachgerecht in ein Wiki umgesetzt. Die Akzep-
learning (120 Stunden) tanz bei den Studierenden ist groß, erreicht aber nicht die
hoch gesteckten Erwartungen. Dies kann durch eine Op-
timierung der Struktur und Gliederung des Wikis weiter
verbessert werden. Die Maßnahme soll in der nächsten
Runde mit den entsprechenden Verbesserungen wieder
vorgenommen werden.
Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Unterstützung bei Mentorentätigkeit 1.000,00 Einstimmig Maßnahme wurde plan- Diese Maßnahme ist noch nicht beendet. Zum jetzigen
(PhD student, 3 Stunden/Woche, 26 befürwortet mäßig durchgeführt. (Vor- Zeitpunkt kann aber schon festgehalten werden, dass der
Wochen, 78 Stunden) aussichtliches Ende ist Verlauf insgesamt nicht zufrieden stellend ist und mehre-
07/2008) rer Verbesserungen bedarf.
Arbeitsgruppe Neurobiopsychologie

Beantragte Maßnahmen zur Finan- ca. Finanz- Votum der Studien-


Umsetzung Stellungnahme
zierung aus Studienbeiträgen volumen kommission

Lehrauftrag 1-wöchiger Blockkurs zu 800,00 einstimmig Maßnahme konnte nicht


„Autoregressive Verfahren zur Analyse befürwortet realisiert werden. Mittel
von EEG Daten“ wurden von der Studien-
kommission wieder einge-
zogen.

Lehrauftrag 1-wöchiger Blockkurs zu 1.200,00 einstimmig Maßnahme konnte nicht


„Spatial localization of auditory befürwortet realisiert werden. Mittel
sources“ wurden von der Studien-
kommission wieder einge-
zogen.

Studentische Hilfskräfte zur Auswer- 1.500,00 einstimmig Maßnahme konnte nicht


tung + Nachbereitung der Lehrveran- befürwortet realisiert werden.
staltung „Elektroenzephalographie“ (2 Mittel wurden von der Stu-
Wochen, ganztägig, 2 Hilfskräfte, 160 dienkommission wieder
Stunden) eingezogen.

Studentische Hilfskraft zur Durchfüh- 1.000,00 einstimmig Maßnahme konnte nicht


rung des Seminars „Models of attenti- befürwortet realisiert werden.
on II“ mit praktischen Übungen zur
Programmierung von neuronalen Mittel wurden von der Stu-
dienkommission wieder
Fachbereich Humanwissenschaften

Netzwerken (13 Wochen, 8 Stun-


den/Woche, 104 Stunden) eingezogen.

Finanzvolumen gesamt 7.800,00


Kognitionswissenschaft
95
LE Kognitionswissesnchaft

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007
96

7.800,00 2.286,70 5.513,30

1 75403001 SB AG Neurobiopsychologie 612230 Lehraufträge 650,00


624000 studentische Hilfskräfte 926,40
685200 Reisekosten Ausland 710,30
5.900,00 5.557,06 342,94
624000 studentische Hilfskräfte 1.976,30
2 75403002 SB AG Philosophie der Kognitionen 637000 wissenschaftliche Hilfskräfte 2.930,76
612230 Lehraufträge 520,00
612231 Reisekosten Lehraufträge 130,00

12.300,00 2.547,89 9.752,11


3 75403003 SB AG Künstliche Intelligenz
612230 Lehraufträge 700,00
637000 wissenschaftliche Hilfskräfte 1.847,89
4 75403004 SB AG Computerlinguistik 637000 wissenschaftliche Hilfskräfte 14.400,00 7.558,56 6.841,44
5.000,00 4.999,51 0,49
673900 sonst. Gebühren 2.192,11
5 75403005 SB AG Neuroinformatik 685100 Reisekosten Inland 1.791,40
685200 Reisekosten Ausland 496,00
689100 sonst. Aufw. Kommunikation 520,00
6 75403006 SB AG Kognitionspsychologie 689100 sonst. Aufw. Kommunikation 5.000,00 745,00 4.255,00
8.700,00 7.392,36 1.307,64
Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

7 75403007 Studienbeiträge übergreifend 624000 studentische Hilfskräfte 5.985,75


637000 wissenschaftliche Hilfskräfte 1.406,61
8 75403008 nicht verplante Studienbeiträge 2007 2.998,00 0,00 2.998,00

62.098,00 31.087,08 31.010,92

Zuweisung 2007 62.098,00 31.087,08 31.010,92

* Stand Februar 2008 / vor Ende des Buchungsschlusses


Fachbereich Humanwissenschaften Psychologie 97

Psychologie
In fünf Sitzungen der Studienkommission wurden 2007 insgesamt mehr als 60 Anträge zur Verwen-
dung der asu Studienbeiträgen zur Verfügung gestellten Mittel beraten und davon 59 (fast aus-
schließlich einstimmig) verabschiedet (Anhang A). Anschließend wurden diese durch die Leitung
des Instituts für Psychologie beschlossen und dem Institutsrat vorgelegt.
Die Maßnahmen beinhalten unter anderem
• Verbesserungen der Betreuung der Studierenden in den Lehrveranstaltungen durch Tuto-
rInnen
• die Entwicklung, Umsetzung und Evaluation eines neuen Praktikums zur Vermittlung von
Präsentations-, Moderations- und Arbeitstechniken
• die Einführung eines Mentorensystems
• die Verbesserung der technischen Ausstattung der Veranstaltungsräume
• die personelle Verstärkung des Prüfungsamts zur Erweiterung der Öffnungszeiten
• verschiedene Formen der Unterstützung bei der Durchführung von Diplomarbeiten.
Viele der Ideen entstammten dabei einer im Wintersemester 2006/2007 online durchgeführten Be-
fragung aller Diplomstudierenden des Faches Psychologie. Diese Befragung wurde gemeinsam vom
Studiendekan und der Fachschaft geplant und von der Servicestelle Lehrevaluation der Universität
operativ durchgeführt (vgl. Bericht vom 13.3.2007).
Neben den in den Anträgen dokumentierten Aktionen gab es auch solche, die keine unmittelbaren
Kosten verursachten, z.B. die Bereitstellung von Arbeitsräumlichkeiten für die Arbeit der Studieren-
den in Kleingruppen.
Das Budget aus Studienbeiträgen belief sich in der Psychologie im Jahre 2007 auf einen Betrag in
Höhe von 229.716,- Euro.
Insgesamt wurden Anträge mit einem Finanzvolumen von 308.715,80 Euro genehmigt, von denen
aber nur ein Teil der Mittel im Jahre 2007 zu verausgaben war. Zudem ergaben sich bei einer Reihe
von Projekten Abweichungen von der ursprünglichen Kostenschätzung (vgl. entsprechende Tabelle
im Anhang B).
Faktisch wurden im Jahre 2007 Mittel in Höhe von 72.689,08 Euro verausgabt und Mittel in Höhe
von 223.465,88 Euro für die folgenden Jahre (v.a. für 2008) festgelegt. Dadurch ergeben sich mit
Abschluss des Jahres 2007 Verbindlichkeiten für die Folgejahre von 229.716,- Euro - 72.689,08 Euro
- 223.465,88 Euro = - 66.438,96 Euro.
2007 wurde beschlossen, für die nächsten beiden Jahre einen größeren Teil der Mittel in eine opti-
mierte personelle Lehrausstattung zu investieren. So werden ab dem 1. März 2008 eine halbe Lehr-
kraft1 für besondere Aufgaben (LfbA) und eine halbe Mitarbeiterstelle, jeweils befristet für zwei
Jahre finanziert, die ergänzende Lehrveranstaltungen im Umfang von zusammen
10 Semesterwochenstunden (SWS) leisten. Zudem ist für 2008 bereits eine zusätzliche LfbA-Stelle
genehmigt worden, die baldmöglichst ergänzende Lehrveranstaltungen im Bereich der Lehramts-
Nebenfachausbildung anbieten soll.

1
6 Semesterwochenstunden (SWS)
98 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Anhang A

Sitzung der Studienkommission des Instituts für Psychologie vom 27.6.2007

Pos Gegenstand / Kosten / AntragstellerIn Kosten ca. (€)

1 Erstellung eines Konzeptes für ein „Kommunikationspraktikum“ durch externe Trai- 5.000,00
nerin, das erstmalig im WS 07/08 unter Mitwirkung von geschulten Tutoren durch-
geführt und evaluiert werden soll. Komponenten: Präsentations-, Moderations- und
Arbeitstechniken
Kosten: Konzeptentwicklung und -abstimmung: 5.000,- €

2 Erstellung eines Leitfadens „Wie erstelle ich eine Diplomarbeit?“ 460,00

Kosten: eine stud. Hilfskraft x 2 Monate x 23 Stunden

3 Vorlesung mit Übung „Pädagogische Psychologie“ im WS 07/08: Tutorielle Beglei- 1.380,00


tung in Übungen
Kosten: 1 TutorIn x 6 Monate x 23 Stunden

4 Vorlesung „Physiologische Psychologie“ im WS 07/08: Einrichtung einer tutoriellen 920,00


Begleitung, auch zur Vorbereitung auf die Klausur
Kosten: 1 TutorIn x 4 Monate x 23 Stunden

6 Übung zur Vorlesung „Statistik I“ im WS 07/08 (4 Parallelkurse): Erweiterung durch 5.200,00


zusätzliche Studierende erforderlich; insgesamt
Kosten: 5 TutorInnen x 4 Monate x 26 Stunden

7 Übung zur Vorlesung „Multivariate Verfahren“ im WS 07/08: Doppelung der tutoriell 2.080,00
begleiteten Übung; insgesamt
Kosten: 2 TutorInnen x 4 Monate x 26 Stunden

8 Vorlesungen „Einführung in die Arbeits- und Organisationspsychologie“ im SoSe 07 1.840,00


und WS 07/08: Tutorien für Studierende der Psychologie
Kosten: 2 TutorInnen x 4 Monate x 23 Stunden

9 Audiovisuelle Lehrmaterialien im Bereich Klinischer Psychologie 3.525,00

Kosten: 20 englischsprachige DVDs der APA x ca. 100,- €: max. 2.000,- €;


5 DVDs Verhaltenstherapeutische Exposition in virtueller Realität
x ca. 99,- €: 495,- €;
10 Einzel-DVDs zu Themen wie Hypnose, Schmerzbewältigung
x ca. 100,- €: 1.000,- €;
Digitalisierung vorhandener Videos: DVD Rohlinge: 30,- €

10 Mitfinanzierung einer ½ Mitarbeiter(innen)stelle für die Babysprechstunde. Für eine 30.000,00


Laufzeit von 2 Jahren wird ¼ Mitarbeiterstelle zur Durchführung der Babysprech-
stunde finanziert. Die andere ¼ Stelle wurde von der Ständigen Zentralen Kommis-
sion für Studium und Lehre für diese Laufzeit bewilligt. Sobald eine Finanzierung
der Stelle aus Mitteln des neu zu gründenden Instituts für Frühkindliche Bildung und
Entwicklung möglich ist, soll die Finanzierung aus den Studienbeiträgen beendet
werden.
Kosten: 25% einer TV-L-13-Stelle für die maximale Laufzeit von 2 Jahren:
ca. 15.000,- € pro Jahr
Fachbereich Humanwissenschaften Psychologie 99

Pos Gegenstand / Kosten / AntragstellerIn Kosten ca. (€)

11 Kompletter Satz Moderationsmaterialien von Metaplan 1.550,00

Kosten: 1 Moderatorenkoffer ca. 400,- €; 3 Pinwände je ca. 300,- €;


1 Flipchart ca. 250,- €

12 Tutorenmittel für Erstsemestertutorien: 13 Tutoren. Falls weiterhin zentrale Mittel für 5.980,00
diesen Zweck bereitgestellt werden, ermäßigen sich entsprechend die Kosten.
Kosten: 13 TutorInnen x 2 Monate x 23 Stunden

13 Pilotprojekt Mentoring für Studierende mit der Laufzeit von einem Jahr, beginnend 36.450,00
im WS 7/08. Konzept liegt vor. Betreut durch ½ Mitarbeiterstelle (Aufgaben: Kon-
zeption, Koordination und Evaluation des Programms, Prozessbegleitung der Men-
toren und Mentees), unterstützt durch studentische Hilfskraft (Aufgaben: Unterstüt-
zung des Mitarbeiters; Webseitenerstellung und –pflege). Bei einer großen Zahl an
Mentees entstehen ggf. noch zusätzliche Kosten für externe Referenten, die zur
Durchführung projektspezifischer Veranstaltungen herangezogen werden.
Kosten: 50% einer TV-L-13-Stelle für ein Jahr: ca. 30.000,- €
1 stud. Hilfskraft 12 Monate x 40 Stunden: 3.600,- €
Sachkosten Mitarbeiterstelle (Telefon, Porto …): 600,- €
Ausstattung Stelle mit PC und Drucker: 1.800.- €
Kosten für Drucken/Kopieren von Flyern,
Workshopmaterialien etc.: 450,- €

14 Aufstockung des Prüfungsamts um ¼ Stelle, u.a. zur Verlängerung der Öffnungs- 12.400,00
zeiten, zunächst bis Oktober 2008
Kosten: 25% einer TV-E-8-Stelle für 16 Monate (Juli 2007 bis Oktober 2008):
ca. 12.400,- € (9.300,- € pro Jahr)

15 Anschaffung und Installation eines Beamers incl. audiovisueller Anlage im Seminar- 7.800,00
raum 15/424 im EW
Kosten: Anschaffung und Installation: ca. 7.800,- €

16 Anschaffung und Installation je eines Beamers incl. audiovisueller Anlage in den 15.600,00
Seminarrräumen 54/E09 und 54/101 in der Knollstraße
Kosten: Anschaffung und Installation: ca. 7.800,- €

17 Anschaffung eines mobilen Beamers mit Laptop für die Lehre; 3.000,00
Standort Knollstraße
Kosten: PC ca. 1.500,- €; Beamer ca. 1.500,- €

18 Ausstattung der studentischen Arbeitsräume 15/107 und 15/108 mit je einem PC 3.000,00
mit Internetzugang
Kosten: pro PC ca. 1.500,- €

19 Bereitstellung einer (einjährigen) SPSS-Lizenz einmalig für jeden Studierenden 1.900,00


während der Diplomarbeit
Kosten: ca. 50 Studierende pro Jahr x 38,- €

20 Erhöhung des Budgets der Fachgebiete für die Diplomarbeiten von 75,- € auf 150,- € 3.750,00
pro betreuter Diplomarbeit
Kosten: ca. 50 Studierende pro Jahr x 75,- €
100 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Pos Gegenstand / Kosten / AntragstellerIn Kosten ca. (€)

21 Budget für Sonder-Unterstützungen der Studierenden bei der Diplomarbeit. Aus 15.000,00
diesem Pool können durch Studierende Mittel zur Durchführung besonders auf-
wendiger Diplomarbeiten beantragt werden. Über die Mittelvergabe entscheidet die
Studienkommission nach Anträgen.
Kosten: je nach Anträgen; es wird für ein Jahr ein max. Budget
von 15.000,- € bereitgestellt

22 Exkursion im Bereich Arbeits- und Organisationspsychologie 2.000,00


Kosten: ca. 2.000,- €

23 Freikontingent von 500 Druckseiten pro Semester im PC-Pool der Psychologie für 5.000,00
sche Hilfskraft
Kosten: 2 x ca. 200 Studierende x 500 Kopien x 0.05 € pro Jahr

24 Ausweitung der Betreuung des PC-Pools der Psychologie durch eine studentische 4.800,00
Hilfskraft
Kosten: eine stud. Hilfskraft x 12 Monate x 40 Stunden

25 Ausstattung des PC-Pools der Psychologie mit zusätzlicher Software: LISREL 3.176,00
(Strukturgleichungsmodellierung)
Kosten: Mehrplatzlizenz 15 + 3 Arbeitsplätze: 2.816,- €;
3 Handbuchsätze: 360,- €

26 Ausstattung des PC-Pools der Psychologie mit zusätzlicher Software: Endnote (Li- 1.920,00
teraturverwaltung)
Kosten: 16 PCs x 120,- €: 1.920,- €

27 Ausstattung des PC-Pools der Psychologie mit zusätzlicher Software: Acrobat Wri- 800,00
ter (Dokumenterstellung)
Kosten: 16 PCs x 50,- €: 800,- €

28 Ausstattung des PC-Pools der Psychologie mit Handbuchsätzen für SPSS und die 800,00
übrigen Programme auf den PCs
Kosten: ca. 500,- €

29 Übernahme der Kosten der Teilnahme von drei Studierenden an der Psychologie- 125,00
Fachschafts-Konferenz 2007 in Konstanz
Kosten: Teilnahmegebühr 3 x 15,- € + Fahrtkosten max. 80,- €

30 Vorfinanzierung elektronische Türschlösser für Räume, die kurzfristig als Arbeits- --,--
räume für Studierende eingerichtet werden (15/238, 15/107-8), CIP-Pool sowie
Expra-Räume (15/403, 15/405 und 15/408)
Kosten: keine
Fachbereich Humanwissenschaften Psychologie 101

Sitzung der Studienkommission des Instituts für Psychologie vom 22.8.2007

Pos Gegenstand / Kosten / AntragstellerIn Kosten ca. (€)

1 Experimentelles Praktikum „Biologische Psychologie“ im WS 07/08. Unterstützung 3.300,00


einer aufwendigeren Studie zu den Einflüssen von Stressoren und Geschlecht auch
auf physiologische Variablen
Kosten: 1 TutorIn x 4 Monate x 40 Stunden: 1.600,- €
40 freiwillige Pbn anderer Fächer x 12,50 € Vpn-Geld: 500,- €
Cortisolanalysen für 40 Pbn x 6 Messungen x ca. 5,- €: 1.200,- €

2 Monitor, geeignet zur Durchführung von Eyetracking-Versuchen im Rahmen des 340,00


Studienprojekts Mensch-Computer Interaktion
Kosten: ca. 340,- €

3 Zwei öffentliche Vorträge im Rahmen des Seminars „Verhaltensmedizin“ im 600,00


WS 07/08. Erster Gast-Vortrag„Placebos: Forschungsstand und klinische Nutzung“
ist bereits zugesagt, ein weiterer ist angefragt.
Kosten: Fahrtkosten 2 x ca. 300,- €

4 Zusätzlicher Lehrauftrag praktische Übung „Neuroanatomie des Menschen“ für 15 1.244,00


Tn als Blockkurs im WS 07/08, als Blockkurs durchgeführt von einem Mitarbeiter
der Abteilung Neuroanatomie & Molekulare Neurobiologie des Anatomischen Insti-
tuts der Universität Münster
Kosten: Lehrauftrag 3 SWS x 14 Stunden = 42 Stunden.
42 x 27,- € =1.134,- € plus Fahrtkosten ca. 110,- €

5 2 DVDs „Lernatlas der Neuroanatomie“ (PROMETHEUS bei Thieme) mit zugehöri- 459,80
gen Lehrbüchern
Kosten: 2 x (179,95 €+ 49,95 €) = 459,80 €

6 Audiovisuelle Lehrmaterialien in den Bereichen Allgemeine Psychologie, Biologi- 250,00


sche Psychologie sowie Psychosomatik (u.a. Zellenanatomie, Verarbeitung olfakto-
rischer Reize, elektrische Signale des Gehirns, Konditionierung, Alkoholismus, Psy-
chologie des Schmerzes)
Kosten: insgesamt ca. 250,- €

7 Vorbereitung „Kommunikationspraktikum“ durch externe Trainerin Vorbereitungs- 14.200,00


phase für Module „Selbst/Zeitmanagement“ und „Seminargestaltung/Moderation“.
Kosten: Entwicklung 2 x zweitägiges Tutorentraining, Fertigstellung
Module, Evaluation Module: 4 x 800,- € = 3.200,- €
Durchführung 4 Tage Tutorentraining durch externe Trainerin:
4 x 1.600,- € = 6.400,- €
ca. 10 TutorInnen x 2 Monate x 23 h = 4.600,- €

8 Exkursion im Bereich Klinische Psychologie 2.000,00


Kosten: ca. 2.000,- €

9 Einladung zweier Praktiker in die Vorlesung „Einführung in die Pädagogische Psy- 300,00
chologie“
Kosten: 300,- €

10 Tutorielle Unterstützung des Studienprojekts „Coaching“ im WS 07/08 1.380,00


Kosten: 2 TutorInnen x 3 Monate x 23 h =1.380,- €
102 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Sitzung der Studienkommission des Instituts für Psychologie vom 31.10.2007

Pos Gegenstand / Kosten / AntragstellerIn Kosten ca. (€)

1 16 Lizenzen für Software E-Prime für PC-Pool (bereits genehmigt) 7.050,00


Kosten: 16 Lizenzen 7.070,- €

2 Tutor(in) für dritte Parallelübung „Multivariate Verfahren“ im WS 07/08 1.040,00


Kosten: 1 TutorIn x 4 Monate x 26 Stunden

3 Tutor(in) für Seminar „Einführung in die Gedächtnispsychologie“ im WS 07/08 920,00


(u.a. Unterstützung bei Datenerhebung und –auswertung im Praxisteil des Seminars)
Kosten: 1 TutorIn x 4 Monate x 23 Stunden

4 Tutor(in) für „EmPra II“ im WS 07/08 920,00


Kosten: 1 TutorIn x 4 Monate x 23 Stunden

5 Tutor(in) für „EmPra II“ im WS 07/08 920,00


Kosten: 1 TutorIn x 4 Monate x 23 Stunden

6 Tutor(in) für Übung „Testtheorie“ im WS 07/08 920,00


Kosten: 1 TutorIn x 4 Monate x 23 Stunden

7 Studentische Hilfskraft zur Unterstützung der Administration und Kommunikation der 2.000,00
Verwendung der Studienbeiträge (zunächst für den Zeitraum vom 1.11.07 bis
31.3.2008)
Kosten: 1 TutorIn x 5 Monate x 40 Stunden

Sitzung der Studienkommission des Instituts für Psychologie vom 12.12.2007

Pos Gegenstand / Kosten / AntragstellerIn Kosten ca. (€)

1 Sachunterstützung für das KomPra (Kopien, Metaplanmaterial etc.), nach Aufwand 400,00
Kosten: 400,- €

2 2 DVD/VHS-Kombigeräte für die beiden Komplettierung des Umbaus der Lehrveran- 400,00
staltungsräume in der Knollstraße
Kosten: 400,- €

3 Tutorium für Seminar „Einführung in E-Prime“ 1.380,00


Kosten: 1 TutorIn x 4 Monate x 23 Stunden
1 TutorIn x 2 Monate x 23 Stunden: 1.380,- €

4 Änderungsantrag: Bereits genehmigt wurde ein Laptop und ein Beamer (Sitzung der --,--
Studienkommission am 27.6.2007) für die Knollstraße (Laptop ca. 1.500,- €; Beamer
ca. 1.500,- €). Der Beamer wird nicht mehr benötigt. Stattdessen werden zwei Lap-
tops beantragt, mit denen flexibel die bereits installierten Beamer betrieben werden
sollen, einer davon als Tablet-PC.
Kosten: ca. 3.000,- €, insgesamt also kostenneutral
Fachbereich Humanwissenschaften Psychologie 103

Pos Gegenstand / Kosten / AntragstellerIn Kosten ca. (€)

5 Bereitstellung von Mitteln für 4 Stipendien zur Teilnahme von Studierenden am Welt- 2.080,00
kongress für Psychologie vom 20.-25.07.2008 in Berlin. Das Stipendium soll umfas-
sen: die Teilnahmekosten für Studierende in Höhe von 100,- €, Fahrtkosten 2. Klasse
Osnabrück – Berlin (ca. 120,- €) und einen Zuschuss in Höhe von 300,- € für die
Unterkunft und Verpflegung in Berlin = 520,- €/Person.
Die interessierten Studierenden sollen ein Bewerbungsschreiben verfassen, das klar
legt, dass die Teilnahme am Kongress ihr Studium vorantreibt. Sie sollten dabei
ausführen, auf welchen Gebieten des Kongressprogramms sie sich weiterbilden
wollen. Sie sollten sich auch bereits erklären, zu Beginn des Wintersemesters den
Kommilitonen einen Erfahrungsbericht zu geben und sich um Kontakte zu teilneh-
menden Studierenden aus anderen Ländern zu bemühen. Ich bin gerne bereit, bei
der Auswahl der Stipendienempfänger mitzuarbeiten.
Kosten: 4 x 520,- €/Jahr

6 Laptop mit SPSS und E-Prime Lizenz als mobiler Rechner zur Auswertung von Prak- 2.038,00
tikumsversuchen
Kosten: Laptop ca. 1.400,- € mit Standardsoftware, SPSS 38,- €,
E-Prime Lizenz ca. 600,- €

7 Begleitendes Tutorium zur Vorlesung „Biopsychologie II“ im SS 08 920,00


Kosten: 1 TutorIn x 4 Monate x 23 Stunden

8 2 DVD-Laufwerke für 2 Rechner des CIP-Pools (die aus Studienbeiträgen beantragte 80,00
Software PROMETHEUS – Lernatlas Neuroanatomie bedarf eines besonderen Ko-
pierschutzes.)
Kosten: ca. 80,- €

9 Einstellung einer Lehrkraft mit besonderen Aufgaben (50%), die mit der Lehre im 57.100,00
Umfang von 6 SWS vor allem das Angebot in der Sozialpsychologie und dem expe-
rimentellen Praktikum erweitern soll. Beginn am 1.3.08; Laufzeit von 2 Jahren; Wei-
terfianzierung, einer Stelle die bis zum 31.3. auf einer halben Stelle aus Überlastmit-
teln finanziert wird.
Kosten: Personalkosten ca. 27.500,- € / Jahr
Sachkosten (Kopien, Telefon, Porto …) 600,- €
Ausstattung mit PC und Drucker: 1.500,- €

10 Einstellung einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin (50%), die mit der Lehre im Um- 55.600,00
fang von 4 SWS das Angebot in der Pädagogischen Psychologie erweitern soll.
Beginn 1.3.08; Laufzeit von 2 Jahren; Aufstockung einer NWF Stelle; (1.1.08 bis
30.9.10); Aufgabe zudem Unterstützung bei Einführung der neuen Studiengänge
Kosten: Personalkosten ca. 27.500,- € / Jahr
Sachkosten (Kopien, Telefon, Porto …) 600,- €
104 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Sitzung der Studienkommission des Instituts für Psychologie vom 19.12.2007

Pos Gegenstand / Kosten / AntragstellerIn Kosten ca. (€)

1 Blutzuckermessung in einem Experiments, durchgeführt im Rahmen des Empirie- 500,00


Praktikums II im WS 07/08
Kosten: laut beigefügter Aufstellung: 500,- €

2 2 digitale Aufnahmegeräte für die Aufzeichnungen von Interviews im Rahmen von 398,00
Diplomarbeiten
Kosten: 2 Geräte Zoom H2 Handy-Recorder à ca. 199,- €
Fachbereich Humanwissenschaften Psychologie 105

Anhang B

Verwendung der Studienbeiträge


im Institut für Psychologie
im Jahre 2007: Tabellarische Aufstellung
Anhang B

Lfd. Posi- Bewilligte Mittel Bisherige Differenz verausgabt € festgelegt € festgelegt €


SK-Sitzung Gegenstand Status
Nr. tion in € Kosten in € in € in 2007 in 2008 in 2009 …
Erstellung Konzept „Kommunikations-
1 27.06.07 1 5.000,00 5.950,00 -950,00 1 5.950,00 0,00 0,00
praktikum“ (KomPra)
Leitfaden zur Erstellung einer Diplom-
2 27.06.07 2 460,00 355,12 104,88 1 355,12 0,00 0,00
arbeit
Tutorium V „Pädagogische Psycholo-
3 27.06.07 3 1.380,00 1.515,62 -135,62 1 1053,96 461,66 0,00
gie“ im WS
Tutorium V „Physiologische Psycholo-
4 27.06.07 4 920,00 1.140,19 -220,19 1 678,53 461,66 0,00
gie“ im WS
6 27.06.07 6 Tutorien Ü „Statistik I“ im WS 5.200,00 5.723,58 -523,58 1 4.178,03 1.545,55 0,00
Tutorien Ü „Multivariate Verfahren“ im
7 27.06.07 7 WS (2080 €), erhöht & abgerechnet
unter Nr. 42
Tutorien V „Einführung in die Arbeits- &
8 27.06.07 8 Organisationspsychologie“ im SS 07 1.840,00 1.480,25 359,75 1 1.480,25 0,00 0,00
und WS
Audiovisuelle Lehrmaterialien im Fach
9 27.06.07 9 3.525,00 2.528,83 996,17 1 2.528,83 0,00 0,00
Klinische Psychologie
1/4 Stelle Babysprechstunde für
10 27.06.07 10 30.000,00 30.000,00 0,00 9.200,00 20.800,00
2 Jahre
11 27.06.07 11 Moderationsmaterialien 1.550,00 1.678,86 -128,86 1 1.678,86 0,00 0,00
12 27.06.07 12 Erstsemestereinführungstutorien 5.980,00 4.216,87 1.763,13 1 4.216,87 0,00 0,00
106 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

13 27.06.07 13 Pilotprojekt Mentoring 36.450,00 31.080,86 5.369,14 13.893,74 22.556,26 0,00


Aufstockung 1/4 Stelle Prüfungsamt bis
14 27.06.07 14 12.400,00 2.715,71 9.684,29 2.715,71 9.684,29 0,00
10/2008
15 27.06.07 15 aus zentr. Mitteln angeschafft 1
16 27.06.07 16 aus zentral Mittelnangeschafft 1
- wurde in Nr. 51 am 12.12.08 modifi-
17 27.06.07 17 1
ziert -
Lfd. Posi- Bewilligte Mittel Bisherige Differenz verausgabt € festgelegt € festgelegt €
SK-Sitzung Gegenstand Status
Nr. tion in € Kosten in € in € in 2007 in 2008 in 2009 …
Computer für die neue stud. Arbeits-
18 27.06.07 18 3.000,00 1.861,16 1.138,84 1 1.861,16 0,00 0,00
räume
19 27.06.07 19 Budget für SPSS-Lizenzen 1.900,00 471,00 1.429,00 48,00 1.852,00 0,00
Budget für Diplomarbeiten über Fach-
20 27.06.07 20 3.750,00 4.425,00 -675,00 1 4.425,00 0,00 0,00
gebiete
Budget für projektbez. Unterstützung
21 27.06.07 21 15.000,00 2.230,64 12.769,36 454,28 1.776,36 0,00
Diplomarb.
22 27.06.07 22 Exkursion im Fach A&O-Psychologie 2.000,00 672,59 1.327,41 1 672,59 0,00 0,00
Budget Freikontingent von 500 Druck-
23 27.06.07 23 5.000,00 1.566,57 3.433,43 1 901,76 4.098,24 0,00
seiten
Erweiterung Betreuungszeiten des PC-
24 27.06.07 24 4.800,00 4.042,54 757,46 1.999,80 2.042,74 0,00
Pools
25 27.06.07 25 LISREL Lizenzen für den PC-Pool 3.176,00 3.176,00 0,00 3.176,00 0,00
26 27.06.07 26 Endnote Lizenzen für den PC-Pool 1.920,00 1.920,00 0,00 1.920,00 0,00
Acrobat Writer Lizenzen für den PC-
27 27.06.07 27 800,00 800,00 0,00 800,00 0,00
Pool
28 27.06.07 28 EDV-Handbücher für PC-Pool 800,00 800,00 0,00 800,00 0,00
29 27.06.07 29 Tn an Fachschafts-Konferenz 125,00 0,00 125,00 1 0,00 0,00 0,00
30 27.06.07 30 - war nicht mehr erforderlich - 1
Studie EmPra (Biologische Psycholo-
31 22.08.07 1 3.300,00 3.804,97 -504,97 1 1.700,26 2.104,71 0,00
gie) im WS
Monitor für das Studienprojekt HCI
Fachbereich Humanwissenschaften

32 22.08.07 2 340,00 336,85 3,15 1 336,85 0,00 0,00


2007
33 22.08.07 3 Vorträge von externen Dozenten 600,00 300,00 300,00 1 0,00 300,00 0,00
Lehrauftrag „Neuroanatomie des Men-
34 22.08.07 4 1.244,00 1.244,00 0,00 1.244,00 0,00
schen“
Psychologie

Lernatlas Neuroanatomie: Buch und


35 22.08.07 5 459,80 436,80 23,00 1 436,80 0,00 0,00
DVD
107
Lfd. Posi- Bewilligte Mittel Bisherige Differenz verausgabt € festgelegt € festgelegt €
SK-Sitzung Gegenstand Status
Nr. tion in € Kosten in € in € in 2007 in 2008 in 2009 …
Audiovisuelle Lehrmaterialien für Fach
36 22.08.07 6 250,00 129,38 120,62 129,38 120,62 0,00
Allgemeine Psychologie II
KomPra: Trai.-entw., Durchführung,
37 22.08.07 7 14.200,00 16.347,09 -2.147,09 1 5.653,53 10.693,56 0,00
Tutoren & Schulung
Exkursion im Fach Klinische Psycholo-
38 22.08.07 8 2.000,00 2.000,00 1 0,00 0,00 0,00
gie
39 22.08.07 9 Vorträge von externen Dozenten 300,00 150,00 150,00 1 0,00 150,00 0,00
Tutoren Studienprojekt „Coaching“ im
40 22.08.07 10 1.380,00 2.604,55 -1.224,55 1 1.415,67 1.188,88
WS
41 31.10.07 1 E-Prime Lizenzen für den PC-Pool 7.050,00 8.389,50 -1.339,50 1 8.389,50 0,00 0,00
Tutorien „Multivariate Verfahren“ im WS
42 31.10.07 2 3.120,00 3.213,70 -93,70 1 1.994,32 1.219,38 0,00
(1040 €) plus 2080 € aus Nr. 7
Tutorium für S „Gedächtnispsychologie“
43 31.10.07 3 920,00 1.061,93 -141,93 1 600,27 461,66 0,00
im WS
Tutorium „EmPra II“ (Allg. Psychologie
44 31.10.07 4 920,00 977,69 -57,69 1 516,03 461,66 0,00
II) im WS
Tutorium „EmPra II“ (Allg. Psychologie
45 31.10.07 5 920,00 1.598,00 -678,00 1 905,52 692,48 0,00
I) im WS
46 31.10.07 6 Tutorium Ü „Testkonstruktion“ im WS 920,00 1.110,50 -190,50 1 372,85 737,65 0,00
47 31.10.07 7 Studienbeitragskommunikation 2.000,00 1.708,82 291,18 1 504,50 1.204,32 0,00
48 12.12.07 1 Sachunterstützung für KomPra 400,00 400,00 0,00 400,00 0,00
108 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

49 12.12.07 2 Mobile DVD/VHS-Kombigeräte 400,00 400,00 0,00 400,00 0,00


Tutorium für Seminar „Einführung in E-
50 12.12.07 3 1.380,00 1.567,96 -187,96 1 413,82 1.154,14 0,00
Prime“ im WS
Laptops (Tablet-PCs) Knollstraße (vgl.
51 12.12.07 4 3.000,00 3.327,24 -327,24 0,00 3.327,24 0,00
Nr. 17)
Stipendien ICP 2008 (geändert in Sit-
52 12.12.07 5 zung der Studienkommission am
26.3.08)
Lfd. Posi- Bewilligte Mittel Bisherige Differenz verausgabt € festgelegt € festgelegt €
SK-Sitzung Gegenstand Status
Nr. tion in € Kosten in € in € in 2007 in 2008 in 2009 …
Laptop Praktikumsversuche und Dip-
53 12.12.07 6 2.038,00 2.038,00 0,00 2.038,00 0,00
lomarbeiten
54 12.12.07 7 Tutorium Biopsychologie II im SoSe 920,00 923,31 -3,31 1 0,00 923,31 0,00
Lernatlas Neuroanatomie: Laufwerke im
55 12.12.07 8 80,00 227,29 -147,29 1 227,29 0,00 0,00
PC-Pool
56 12.12.07 9 Zusätzliche LfbA (50%): ab 1.3.08 57.100,00 21.884,37 35.215,63 0,00 21.689,37 35.410,63
Aufstockung wiss. Dienst (50%): ab
57 12.12.07 10 55.600,00 21.195,00 34.405,00 0,00 21.000,00 34.600,00
1.3.08
Studie EmPra Differentielle Psychologie
58 19.12.07 1 500,00 456,51 43,49 1 0,00 456,51 0,00
im WS
Digitale Aufnahmegeräte für Diplom-
59 19.12.07 2 398,00 313,00 85,00 0,00 313,00 0,00
arbeiten
308.715,80 165.719,85 142.995,96 72.689,08 132.655,25 90.810,63
1
= 296.154,96

Verausgabt /
Jahr Etat € verplant € Differenz €
2007 229.716 72.689,08 157.026,92
nach 2007 221.899 223.465,88 -1.566,88
451.615 296.154,96 155.460,05
Fachbereich Humanwissenschaften
Psychologie
109

1
1 = abgeschlossen
LE Psychologie

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007

61.933,79 72.689,10 -10.755,31

624000 studentische Hilfskräfte 22.483,60


637000 wissenschaftliche Hilfskräfte 1.999,80
630920 wissenschaftliche Beschäftigte 11.101,44
630930 nichtwissenschaftlicher Dienst 2.533,71
023200 Software 8.389,50
071730 DV-, Arbeitsplatzausstattung 3.802,13
266130 sonst. Gel. Anzahlungen 82,57
607100 Bücher 436,80
SB Verbesserung 607150 Filme, Video, CD-ROM 1.007,46
1 75081002
Personal- und Sachausstattung
607940 EDV-Material, Disketten, CD-ROM 861,78

612200 Werkverträge, Honorare 5.950,00


612203 Versuchspersonengelder 500,00
659300 GWG, BGA 1.598,04
664100 Aufw. Fort- und Weiterbildung 11.424,00
672100 Lizenzen, Konzessionen 48,00
680100 Verbrauchs- und Büromaterial 377,59
940003 ILV Telefon 42,28
940005 ILV Druckerei 20,40
940003 ILV Rechenzentrum 30,00
110 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

2 75081999 nicht verplante Studienbeiträge 2007 167.782,21 0,00 167.782,21

229.716,00 72.689,10 157.029,29

Zuweisung 2007 229.716,00 72.689,10 157.029,29

* Stand Februar 2008 / vor Ende des Buchungsschlusses


Fachbereich Wirtschaftswissenschaften 111

Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
112 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

1. Zusammenfassung
Dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften wurden für das Jahr 2007 Mittel aus Studienbeiträ-
gen in Höhe von 322.570,- Euro formelgebunden zugewiesen. Hiervon konnten ca. 80 % bis zum
30.09.2007 verausgabt (bzw. im Falle von Personalmitteln festgelegt) werden. Eine Reserve in Hö-
he von 56.686,93 Euro (weitere ca. 7.800,- Euro der Mittel für Bücher und Datenbanken sind der
Bibliothek bereits zugewiesen, konnten aber für 2007 nicht mehr verausgabt werden) wurde auf
das Jahr 2008 übertragen.
Die Zahl der die Massenveranstaltungen mit 250 bis 400 Teilnehmern begleitenden Tutorien konn-
te gegenüber der Situation vor Einführung der Studienbeiträge um ca. 60 % gesteigert werden.
Analog zu dem sehr erfolgreichen Modell der Studiengangskoordination für die etablierten Stu-
diengänge Information Systems wurde eine zusätzliche Stelle zur Betreuung der neuen Bachelor-
und Master-Studiengänge des Fachbereiches eingerichtet. Drei Lehrkräfte für besondere Aufgaben
erweiterten auf Grund ihrer umfangreichen Lehrverpflichtung das Angebot des Fachbereiches
insbesondere im Bereich von Übungen. Für die Verbesserung seiner Lehrbuchsammlung hat der
Fachbereich 34.000,- Euro eingesetzt, für elektronische Datenbanken zum Einsatz in der Lehre
weitere 8.582,79 Euro.
Für die Zuordnung der Mittel aus Studienbeiträgen im Fachbereich auf die einzelnen Fachgebiete,
die die Lehrlast im Fachbereich auf Grund von Wahlentscheidungen der Studierenden sehr unter-
schiedlich tragen, wurde ein einfaches, transparentes und faires Verfahren implementiert, das auf
dem tatsächlichen Aufwand der Lehre und dem Prüfungsaufwand fußt und Akzeptanz bei allen
Beteiligten gefunden hat. Es empfiehlt sich als Diskussionsgrundlage für die gesamte Universität.
In den zentralen Gremien konnte für die Haushaltsjahre 2008 und 2009 eine Modifizierung des
aus Sicht des Fachbereiches für das Haushaltsjahr 2007 nicht akzeptablen formelgebundenen Mo-
dells zur Verteilung von Studienbeiträgen auf die Fachbereiche erreicht werden. Obwohl hiermit
aus Sicht des Fachbereiches Wirtschaftswissenschaften der „Burgfrieden“ wieder hergestellt ist,
bleibt es unbefriedigend, dass gerade in der Lehre schwer belastete Fachbereiche mit katastropha-
lem Betreuungsverhältnissen (1 zu 37 im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, bezogen auf
Professoren und MitarbeiterInnen) und überlaufenen Hörsälen, gemessen an der Zahl der Studie-
renden, nur unterproportional Mittel aus Studienbeiträge erhalten.

2. Verwendung der Studienbeiträge


2.1 Personalmittel
Die Frage, inwieweit Studienbeiträge für die Einstellung von Personal einsetzbar sind, konnte u.a.
nach Gesprächen zwischen dem Präsidium und dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur
(MWK) erst im Verlaufe des Jahres 2007 geklärt werden. Dies und die üblichen Verfahrenslaufzei-
ten bei der Ausschreibung und Besetzung von Stellen erklären, warum ein Großteil der Personal-
maßnahmen erst zur Mitte des Jahres 2007 realisiert werden konnte. Insofern sind diesbezüglich
höhere Ausgaben für das Jahr 2008 zu erwarten, wenn man eine Finanzierung der geschaffenen
Stellen aus Studienbeiträgen über den gesamten Zeitraum von 12 Monaten unterstellt. Dies hat
der Fachbereich in seiner Planung über die Verwendung der aus Studienbeiträgen zur Verfügung
gestellten Mittel für 2008 und hinsichtlich der auf 2008 übertragenen Reserve nicht verausgab-
ter/festgelegter Mittel aus 2007 berücksichtigt.
Es wurden aus Studienbeiträgen finanziert:
• 1,75 Stellen für die Studiengangskoordination zur Betreuung der Studierenden in den neuen
Bachelor- und Master-Studiengängen des Fachbereichs, insbesondere der Fachstudienbera-
tung, der Unterstützung der Studienprogrammplanungen einschließlich ihrer Veränderungen
und Aktualisierungen, der Pflege des Modulhandbuchs sowie – in 2007 – des Akkreditie-
rungsprozesses (Zeitraum 1.1.2007 bis 31.12.2007/ 79.180,83 Euro).
Fachbereich Wirtschaftswissenschaften 113

1
• Insgesamt 2,0 Stellen „Lehrkräfte für besondere Aufgaben“ mit hohem Lehrdeputat, die in
der BWL, VWL und Wirtschaftsinformatik Lehrveranstaltungen insbesondere durch Übungen
und die Koordination der Tutorien unterstützen (Zeitraum 15.10. bis 31.12.2007/17.801,89 Eu-
ro). Für die Vergabe eines Lehrauftrages wurden rund 1.600,- Euro verausgabt.
• Zwei Aufstockungen vorhandener TLV-13 Verträge um jeweils 25% in den Bereichen Marke-
ting und Controlling für das Splitten von Veranstaltungen bzw. für zusätzliche Veranstaltun-
gen, die über das Mindestlehrangebot hinausgehen. (11.294,99 Euro)
• Studentische Hilfskräfte und MitarbeiterInnen für Klausurkorrekturen in Massenveranstal-
tungen (6.205,50 Euro) der ersten Semester über Werkverträge.
• Studentische TutorInnen (95.679,58 Euro), was gegenüber den Tutorien vor Einführung der
Studienbeiträge eine Erhöhung um ca. 60% bedeutet.

Erste Erfahrungen zeigen, dass …


• eine weitere eigentlich wünschenswerte und angestrebte Ausweitung von Tutorien durch eine
zu geringe Zahl genügend qualifizierter, sozialkompetenter und zur Übernahme dieser Tätig-
keit bereiter Studierenden erschwert wird,
• eine weitere Ausweitung von Tutorien den Engpass bei den bis ca. 25 Personen fassenden
Räumen an der Universität vergrößern würde,
• die Vertragsbedingungen, insbesondere das hohe Lehrdeputat, Stellen der Lehrkräfte für be-
sondere Aufgaben nicht attraktiv erscheinen lassen,
• die StudiengangskoordinatorInnen eine sehr wichtige Rolle bei der Akzeptanz der neuen Pro-
gramme und Studienbedingungen durch die Studierenden spielen und einen erheblich positi-
ven Einfluss auf übliche Universitätsrankings in der Presse haben. Darüber hinaus wären die
enorm arbeitsintensiven Prozesse der Akkreditierung ohne diese Unterstützung nicht zu be-
wältigen und die ausgezeichneten Ergebnisse (Akkreditierung ohne jegliche Auflagen) nicht
zu erreichen gewesen.

2.2 Bücher und Zeitschriften


Vor den Entscheidungen zur Beschaffung von Büchern und Zeitschriften für die Bereichsbiblio-
thek hat es intensive Arbeitsgespräche mit der Leitung der Universitätsbibliothek und den zu-
ständigen FachreferentInnen gegeben. Die Gespräche haben in guter Atmosphäre statt gefunden
und waren konstruktiv. Anfängliche Irritationen über die unzureichende Beteiligung des Fachbe-
reichs an einer grundsätzlichen Bestandbewertung („Dossier“) konnten ausgeräumt werden.
Im Ergebnis hat der Fachbereich geplant, den Lehrbuchbestand unter Verwendung von 34.000,-
Euro der ihm aus Studienbeiträgen zugewiesenen Mittel (in 2007 ca. 30.000 verausgabt) zu verbes-
sern. Gleichzeitig wurden 2007 auf Basis der o.g. Bestandsbewertung, zunächst überschaubare
Beträge aus, der Universitätsbibliothek zentral aus Studienbeiträgen zugewiesenen Mitteln zur
Anschaffung elektronischer Medien im Fachbereich (die im übrigen natürlich auch Studierenden
und Lehrenden anderer Fachbereiche zur Verfügung stehen) genutzt. Die Bibliothek wird diese
Anschaffungen für die Folgezeit verstetigen.

1
Insgesamt 24 Semesterwochenstunden (SWS)
114 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Seitdem stehen das Dekanat und die Leitung der Bibliothek in engem Kontakt, um an Verfahren
zu arbeiten, die eine Bestandbewertung objektivieren und damit eine Basis für Beschaffungsent-
scheidungen bieten:
• Es wird an einer Methode gearbeitet, die vorhandene Bestände im Sinne eines Benchmarks zu
den Beständen anderer (Referenz-)Bibliotheken ins Verhältnis setzt.

• Es wird an einer Methode gearbeitet, wie vorhandene Zeitschriftenbestände auf der Basis
anerkannter Rankings, die in den relevanten wissenschaftlichen Gemeinschaften entwickelt
wurden (Einordnung in A-Journals, B-Journals, etc.), bewertet werden können.

Beide Verfahren wurden in 2007 erstmals probeweise angewandt. Die Ergebnisse fließen in den
gezielten Lückenschluss fehlender Zeitschriften anlässlich von Berufungsverhandlungen sowie
zur Priorisierung der Anschaffung von Büchern in den verschiedenen Lehrgebieten des Fachbe-
reiches ein.
Es besteht Einigkeit zwischen Fachbereich und Bibliothek, dass es kein objektives Verfahren gibt,
das eine Objektivierung und Priorisierung von Mittelvergabeentscheidungen über die Grenzen
von Fachbereichen ermöglicht. Dies stellt aus Sicht des Fachbereichs zentrale Budgets aus Stu-
dienbeiträgen grundsätzlich in Frage: Diese sollte sich aus Sicht des Fachbereichs Wirtschaftswis-
senschaften auf die Beschaffung einer Informationsinfrastruktur (im Sinne grundlegender elektro-
nischer Datenbanken und Zeitschriften, die nicht nur von einzelnen Fachbereichen benötigt wer-
den) beschränken. Im Gegenzug sollte das dezentrale Budget zur Beschaffung von Büchern und
Zeitschriften erhöht werden, was auch aufwendige Verteilungs- und Abstimmungsprozesse auf
das nötige Minimum reduziert. Natürlich wäre/n unter diesen Voraussetzungen in Folge von
Berufungszusagen zu beschaffende Literatur/Zeitschriften dann weitgehend von den Fachberei-
chen zu finanzieren.

2.3 Datenbanken
Für elektronische Datenbanken wurden im Berichtszeitraum ca. 8.500,- Euro in Ansatz gebracht:
• DAFNE Datenbank (Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen von ca. 100.000,- Euro
Unternehmen): 4.760,- Euro
• Datenbank des IWF und der Weltbank: 3.822,79 Euro
Die Datenbanken werden in Seminaren und für studentische Abschlussarbeiten eingesetzt. Es
handelt sich um jährlich wiederkehrende Ausgaben.

2.4 Sonstiges
Für die Lehrkräfte für besondere Aufgaben waren zusätzliche Arbeitsplätze einzurichten und
insbesondere Rechner und andere Arbeitsmittel zu beschaffen. Hierfür wurden aus Studienbeiträ-
gen ca. 3.000,- Euro verausgabt.

3 Verteilung der Studienbeiträge auf die Fachgebiete


Mit der Zuweisung der Studienbeiträge des Jahres 2007 stellte sich für den Fachbereich die Frage,
an welcher Stelle – bzw. wo konkret zugunsten der Lehre in welchen Bereichen und Fachgebieten
– die Studienbeiträge eingesetzt werden sollten. Hierbei wurde das Prinzip formuliert, dass keine
„Kleinstaaterei“ erfolgen, sondern die gesamte Situation im Fachbereich und übergreifende Inte-
ressen berücksichtigt werden sollten.
Die Frage wurde konkretisiert, wie man zu einer fairen, transparenten und von allen Beteiligten
als gerecht empfundener Verteilung der Studienbeiträge im Fachbereich kommen konnte. Hierbei
wurde ein Verfahren erörtert, angepasst und beschlossen, das als „Lehrpunktesystem“ eingeführt
Fachbereich Wirtschaftswissenschaften 115

wurde. Es ermittelt sogenannte „Lehrpunkte“ je tatsächlich bewerteter Prüfungsleistung, die nach


Prüfungsart und ECTS-Punktezahl gewichtet, sowie je Fachgebiet und Semester bzw. Studienjahr
aggregiert werden. Das Lehrpunktsystem geht von den folgenden Annahmen aus:
• Die Lehrlast der DozentInnen, gemessen an dem Indikator der Kontaktzeit (d. h., typischer-
weise Anwesenheit von DozentInnen und Studierenden im Hörsaal für Vorlesungen, Übun-
gen, Seminare etc.) wird im Wesentlichen geregelt durch die Lehrdeputate, die für alle Leh-
renden auf der Basis der entsprechenden Verordnung im Grunde bis auf wohl begründete
Ausnahmen (DekanIn, StudiendekanIn etc.) gleich vorgegeben sind. Damit gab es keinen An-
lass, diesen Teil der Lehrlast als Parameter für die Verteilung heranzuziehen.
• Der Prüfungsaufwand unterscheidet sich in der Lehre von Veranstaltung zu Veranstaltung,
von Studiengang zu Studiengang teilweise erheblich, da er „kopf“abhängig ist (Anzahl der
Klausuren, Case Studies, Seminararbeiten, Bachelor-Thesis, Master-Thesis, Diplomarbeiten,
freie wissenschaftliche Arbeiten etc.). Der Prüfungsaufwand im Fachbereich Wirtschaftswis-
senschaften mit ca. 1.500 Studierenden ist ganz erheblich und überschreitet in vielen Veran-
staltungen den sonstigen Lehraufwand (Kontaktzeiten im Hörsaal sowie Zeiten der Vor- und
Nachbereitung) erheblich.
• Der Aufwand in der Lehre ist zusätzlich abhängig von der Dynamik der jeweils unterrichteten
Wissensgebiete und Themen. Dies kann bei verschiedenen Veranstaltungen einen erheblich
unterschiedlichen Aufwand in der Aktualisierung von Skripten, im Aufwand der DozentIn-
nen „auf dem Laufenden zu bleiben“, verursachen.
Die Daten zur Zahl der von einem Fachgebiet angebotenen Lehrveranstaltungen sowie zu den
Prüfungsfällen werden direkt per Datenbankabfragen dem Prüfungsverwaltungssystem HISPOS
bzw. weiteren rechnergestützten Systemen (Eigenentwicklungen des Fachbereichs Wirtschafts-
wissenschaften zur Verwaltung der Prüfungsleistungen nach alter Diplom-Prüfungsordnung
bzw. zur Lehrveranstaltungsplanung) entnommen und mit einem OLAP-Berichtsgenerator (Soft-
ware des virtUOS-MIS-Bereichs) zu einem mehrdimensional auswertbaren Online-Berichtssystem
aufbereitet. Der Leistungsbericht für die Mittelverteilung stellt eine (von prinzipiell) vielen Be-
richtssichten dieses OLAP-Würfels dar, die zur internen Steuerung und Kontrolle im Fachbereich
eingesetzt werden (können). Abgesehen von unvermeidlichem, Qualität sicherndem Kontrollauf-
wand ist der gesamte Prozess im Rahmen des OPIuM/MIS automatisierbar; in der aktuellen Ent-
wicklungsphase erfolgt er derzeit noch halbautomatisch.
Da der Aufwand in der Lehre auf der Basis der Lehrdeputate („Kontaktzeiten“) für alle im Fach-
bereich gleich ist, der Aufwand für die Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen nur schlecht
zu operationalisieren und zu objektivieren ist, hat sich der Fachbereich entschlossen, im wesentli-
chen den unterschiedlichen Prüfungsaufwand als Indikator zur Verteilung der aus Studienbeiträ-
gen zur Verfügung stehenden Mittel heranzuziehen. Dabei waren unterschiedliche Prüfungsfälle
(einfache Klausuren in den frühen Semestern, (ehemals Vordiplom) versus Klausuren fortgeschrit-
tener Studierender (ehemals Hauptdiplom) bzw. Bachelor-Klausur versus Master-Klausur, Semi-
nararbeiten, etc.) in ihrem durchschnittlichen Aufwand für Themenformulierung, laufende
Betreuung und Begutachtung zu schätzen und zu gewichten. Im Ergebnis entstand die folgende
Tabelle 2, die den typischen Prüfungsformen in der Lehreinheit einen Gewichtungsfaktor im Sin-
ne von Lehrpunkten zuweist. Die Gewichtungsfaktoren können als zeitlicher Aufwand der Leh-
renden interpretiert werden, die relativ, d.h. alle bezogen auf eine einfache Klausur (gesetzt mit
Wert 1), bezogen sind.
116 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Art der Prüfungsleistung Gewicht


Klausur 1-4 Semester 1
Klausur 4-8 Semester 3
Seminararbeit 8
Bachelor-Thesis 16
Master-Thesis/Diplomarbeit 24
Freie wissenschaftliche Arbeit 30

Tabelle 1: Gewichtungsfaktoren unterschiedlicher Prüfungsleistungen

Die Anwendung des Lehrpunktesystems ergab für einen rollierenden Zeitraum von zwei Semes-
tern (erstmals aus 2006) die folgende Verteilung auf die Fachgebiete (anonymisiert).

Fachgebiet Prüfer 2006 in %


FB9-sonstige FB9-Sonstige 6477 15,72%
Fachgebiete 1 5270 12,79%
2 3888,5 9,44%
3 3271 7,94%
4 3150 7,65%
5 3072 7,46%
6 2956 7,18%
7 2650,5 6,43%
8 2407 5,84%
9 1896 4,60%
10 1854 4,50%
11 1561 3,79%
12 888 2,16%
13 721 1,75%
14 438 1,06%
15 374 0,91%
16 196 0,48%
17 120 0,29%
Summe FB9 41190 100,00%
2
Tabelle 2: Verteilung der Lehrpunkte auf die Fachgebiete

Im Rahmen der Kennzahl "Leistungspunkte" gilt Folgendes:


• Es werden nur korrigierte Klausuren gezählt, normiert auf Einheiten zu 2 Semesterwochen-
stunden (SWS) Lehre, d.h. eine Klausur bezogen auf eine 4 SWS-Lehrveranstaltung zählt dop-
pelt soviel wie eine Klausur bezogen auf 2 SWS Lehre.
• Diplom-/Bachelor-/Master-Arbeiten zählen, sobald sie in den o.g. Prüfungsverwaltungssys-
temen als angemeldet verbucht sind.

2
Die Fachgebiete sind anonymisiert. Die 17 Fachgebiete berücksichtigen zwei Professuren die befristet im
Fachbereich verortet sind. „FB9-sonstige“ sind die Lehrleistungen von Lehrbeauftragten und Honorar-
professoren.
Fachbereich Wirtschaftswissenschaften 117

• Alle Abschlussarbeiten mit einer Laufzeit > 3 Monate werden generell als "freie wissenschaft-
liche Arbeit" bewertet, auch wenn die Regelungen der einzelnen Prüfungsordnungen hier
sehr unterschiedlich sind.
• Leistungen mit mehreren Prüfern werden anteilig angerechnet, z.B. "Einführung in die Wirt-
schaftswissenschaften " zu je 50% auf hier zwei Prüfende

4. Genehmigungsprozesse im Fachbereich
Bei der Verwendung der aus Studienbeiträgen zur Verfügung gestellten Mittel kommt der Rolle
der Studierenden entscheidendes Gewicht zu. Daher beschließt die Studienkommission, in der die
Studierenden über einen Stimmenanteil von 50% verfügen, über die Verwendung dieser Mittel.
Nach Diskussion hat sich der Fachbereich entschlossen, die zahlreichen Verwendungsvorgänge
(Anschaffungen, Einstellungen, insbesondere zahlreiche TutorInnenverträge) nicht einzeln in der
jeweils nächsten Studienkommissionssitzung zu prüfen und genehmigen zu lassen. Dieses hätte
eine erhebliche Verzögerung der Verwendung/Verausgabung der Mittel bedeutet. Stattdessen
wurde von der Studienkommission in einer frühen Sitzung (Oktober 2006) ein Katalog zulässiger
Verwendungen von Studienbeiträgen im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften verabschiedet.
Auf der Basis dieses Katalogs hat das Dekanat dann die Verwendungsentscheidungen getroffen.
Nach Ende des Jahres 2007 hat der Studiendekan in der Studienkommission zu den Verwendun-
gen des abgelaufenen Jahres Rechenschaft gelegt. Alle 2007 unter Verwendungen der Studienbei-
träge finanzierten Maßnahmen wurden in der Sitzung der Studienkommission im Februar 2008
von der Kommission erörtert, diskutiert und rückhaltlos befürwortet.
Dieses pragmatische Verfahren, das dem Einfluss und Gewicht der Studierenden gerecht wird
und dennoch eine im Alltag zügige Verausgabung der Studienbeiträge unterstützt, soll auch in
den Folgejahren beibehalten werden.

5. Empfehlungen aus der Sicht des Fachbereichs


• Weitgehende Dezentralisierung des Einsatzes von Studienbeiträgen, d.h. Zuweisung eines
möglichst hohen Anteils der vereinnahmten Beträge an die Fachbereiche und indirekte Steue-
rung und Kontrolle über Rechenschaftsberichte und methodische Standards durch das Präsi-
dium.
• Beschränkung des zentralen Einsatzes von Studienbeiträgen auf die notwendigen Mittel zur
Erhaltung der unverzichtbaren, von vielen Fachbereichen genutzten Infrastrukturen (elektro-
nische Bestände in der Bibliothek, Rechner- und Netzinfrastrukturen, zentrale Dienste des In-
formationsmanagement im virtUOS, StudiOS, Infrastruktur des Sprachenzentrum, Baumaß-
nahmen u.ä.). Im Gegenzug würde bspw. im Rahmen von Berufungsverfahren zugesagte Li-
teratur vollständig von den Fachbereichen zur Verfügung stehenden Mitteln zu bestreiten
sein.
• Damit Wegfall zeitlich aufwendiger und teurer, nicht immer transparenter und durch kontro-
verse Verhandlungen geprägter Verteilungsprozesse, für die i.d.R. kein objektives Verfahren
zur Priorisierung über die Grenzen von Fachbereichen hinweg verfügbar ist.
• Vorstellung, Diskussion und Prüfung des Lehrpunktesystems des Fachbereichs durch zustän-
dige zentrale Gremien der Universität und das Präsidium, um eine Entscheidung darüber
herbeizuführen, ob das System in modifizierter/erweiterter Form zukünftig als bessere Basis
zur Verteilung der Studienbeiträge auf die Fachbereiche dienen kann als das Curricular-
normwert(CNW)-basierte Verfahren, das in den vergangenen Diskussionen selbst von Fach-
vertreterInnen aus Fachbereichen als nicht sachgerecht bezeichnet wurde, die bei diesem Ver-
fahren überproportional profitieren.
LE Wirtschaftswissenschaften

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007

212.753,28 211.754,79 998,49

630920 wissenschaftlicher Dienst 108.277,71


624000 studentische Hilfskräfte 87.810,97
1 75009001 Tutoren, HK
637000 wissenschaftliche Hilfskräfte 7.868,61
Werkverträge, Honorare inkl. Rei-
612200 6.205,50
sekosten
612230 Lehraufträge inkl. Reisekosten 1.592,00
9.401,00 7.854,00 1.547,00
2 75009003 SB Sachmittel FB9 071730 DV-Arbeitsplatzausstattung 3.094,00
672100 Lizezen, Konzessionen 4.760,00
37.822,79 30.218,46 7.604,33
3 75901934 SBFB LBS Wiwi 607100 Bücher 26.478,23
607120 Zeitungen / Zeitschriften 3.740,23
4 75009999 nicht verplante Studienbeiträge 2007 62.592,93 0,00 62.592,93

322.570,00 249.827,25 72.742,75

Zuweisung 2007 322.570,00 249.827,25 72.742,75


118 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

* Stand Februar 2008 / vor Ende des Buchungsschlusses


Fachbereich Rechtswissenschaften 119

Fachbereich Rechtswissenschaften
120 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Zusammenfassung
Dem Fachbereich Rechtswissenschaften wurden für das Jahr 2007 Mittel aus Studienbeiträgen für
die Verbesserung von Studium und Lehre in Höhe von 348.926,- Euro zugewiesen. Von dem zu-
gewiesenen Betrag wurden Mittel in Höhe von rd. 143.000,- Euro im Jahr 2007 verausgabt. Der
Restbetrag in Höhe von rd. 205.900,- Euro wird in das Jahr 2008 übertragen und ist bereits für
anstehende Maßnahmen verplant.
Die Ausgabe und Planung der Mittel gestaltete sich zunächst äußert schwierig, da der dem Fach-
bereich Rechtswissenschaften zur Verfügung stehende Mittelumfang sehr lange nicht bekannt
war. Dies resultierte aus den langwierigen Diskussionen um den Verteilungsschlüssel. Des Weite-
ren war lange unklar unter welchen Bedingungen die Mittel der Studienbeiträge für Personal-
maßnahmen verausgabt werden dürfen. Ferner ist anzumerken, dass die Kontinuität in der Fach-
bereichsverwaltung zum Zeitpunkt der Planung für die Verwendung der Studienbeiträge nicht
gewährleistet war, was sich negativ auf Planung und Mittelabfluss auswirkte.
Der hohe Restmittelbetrag aus dem Haushaltsjahr 2007 macht daher eine Nachtragsplanung er-
forderlich. Diese wird derzeit im Fachbereich Rechtswissenschaften besprochen und abgestimmt.

Verwendung der Studienbeiträge

1. Zuweisung aus Studienbeiträgen 2007

Verwendungszweck zugewiesener Betrag (€)


348.926,00
1 Verbesserung der Sicherheit u. Ausstattung der FB Bibliothek 45.760,27
2 Fachspezifische Fremdsprachenausbildung 101.743,00
3 Korrekturkosten 55.000,00
4 Öffnungszeiten Institutsbibliothek 25.000,00
5 Schlüsselqualifikationen 10.000,00
6 Zusätzliche Arbeitsgemeinschaften 50.000,00
7 Zuschüsse Seminarfahrten und Moot Courts 5.000,00
8 Zusätzliche Lehrveranstaltungen 2.000,00
9 Hilfskräfte für externe Dozenten 6.000,00
10 Unterstützung studentischer Organisationen 5.000,00
11 Examensvorbereitung 10.000,00
12 Studienberatung 10.000,00
Restmittel 2007 (unverplant) 23.422,73

2. Verwendung der aus Studienbeiträgen zugewiesenen Mittel


Es wurden folgende Maßnahmen unter Verwendung der aus Studienbeiträgen zugewiesenen
Mittel finanziert:
Fachbereich Rechtswissenschaften 121

2.1. Verbesserung der Sicherheit und Ausstattung der Fachbereichsbibliothek


Es wurden 30.000,- Euro zur Aufstockung des Bestands an aktuellen Lehrbüchern und Kommen-
taren für die Universitätsbibliothek zur Verfügung gestellt. Diese Mittel sind zu 98 % durch die
Bibliothek verausgabt worden.
Des Weiteren wurde hieraus ein Sicherheitsdienst finanziert, der in den Abendstunden die Si-
cherheit im Gebäude gewährleistet. Da das Sicherheitsproblem durch die verlängerten Öffnungs-
zeiten auch weiterhin besteht, werden diese Ausgaben auch künftig anfallen.

2.2. Fachspezifische Fremdsprachenausbildung


Für die Fachspezifische Fremdsprachenausbildung (FFA) wurden 100.000,- Euro bereitgestellt. Die
FFA ist ein neues und in diesem Umfang im norddeutschen Raum einzigartiges Studienangebot
für Studierende des Studienganges Rechtswissenschaften an der Universität Osnabrück, das im
Wintersemester 2007/2008 erstmalig angeboten wurde. Die TeilnehmerInnen der FFA sollen ver-
tiefte fachspezifische Kenntnisse in einer Fremdsprache sowie Grundkenntnisse der betreffenden
Rechtsordnung erwerben und dadurch auf Auslandsaufenthalte und berufliche Tätigkeiten im
Ausland bzw. mit Auslandsberührung vorbereitet werden. Zum Nachweis dieser Kenntnisse wird
nach erfolgreicher Teilnahme an der FFA ein mehrsprachiges Zertifikat erteilt.
Zum Wintersemester 2007/2008 begann die Ausbildung in den Sprachen Englisch UK, Englisch
USA, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch und Spanisch. Die Sprachen werden aus-
schließlich durch qualifizierte MuttersprachlerInnen gelehrt.
Die veranschlagten Mittel wurden verausgabt und sind auch weiterhin verplant für wissenschaft-
liche MitarbeiterInnen, studentische Hilfskräfte, Lehraufträge, Öffentlichkeitsarbeit sowie für
Sachmittel.
Die verbliebenen Mittel aus dem Jahr 2007 sind für die Jahre 2008-2010 bereits zur Finanzierung
von Personalkosten festgelegt.

2.3. Korrekturkosten
Für Korrekturen von Klausuren und Hausarbeiten wurden im Jahr 2007 insgesamt 55.000,- Euro
zur Verfügung gestellt. Dadurch konnten in großem Umfang zusätzliche Übungsklausuren ange-
boten werden. Durch die Erhöhung der Vergütung für Klausurenkorrekturen war es möglich
qualifiziertere Personen für die Korrekturen zu gewinnen.

2.4. Öffnungszeiten Institutsbibliothek


Für die erweiterten Öffnungszeiten der Institutsbibliotheken ist zusätzliches Aufsichtspersonal
notwendig. Hierfür wurden Hilfskräfte eingestellt. Der Bedarf des Instituts für Handels- und
Wirtschaftsrecht wurde auf ca. 18.000,- Euro bemessen. Für die öffentlich-rechtliche Abteilung des
European Legal Studies Institute wurden 10.000,- Euro, für die privatrechtliche Abteilung des
European Legal Studies Institute 5.000,- Euro bereit gestellt. Die Umstellung der Öffnungszeiten
der einzelnen Institutsbibliotheken erfolgte zeitlich versetzt.

2.5. Vermittlung Schlüsselqualifikation


Für die Vermittlung von Schlüsselqualifikation wurden 10.000,- Euro in den Ansatz gestellt. Diese
Mittel stehen hauptsächlich für einen Rethorikkurs sowie für verschiedene Kommunikationskurse
und im Rahmen der Schwerpunkt-Ausbildung zur Verfügung.
Der Fachbereich strebt an, das Angebot in diesem Bereich noch erheblich auszubauen.
122 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

2.6. Zusätzliche Arbeitsgemeinschaften


Um weitere Arbeitsgemeinschaften anbieten zu können, sind Lehraufträge vergeben worden.
Die Ansätze hierfür erweisen sich freilich als erheblich übersetzt, weil die Mittel nur teilweise
abgerufen wurden. Die Ursache hierfür lag unter anderem darin, dass ein Teil der Arbeitsgemein-
schaften im Blick auf noch laufende Besetzungsverfahren im vergangenen Winter noch nicht
sinnvoll angeboten werden konnte. Ferner wurden die für die Koordination von Arbeitsgemein-
schaften zur Verfügung gestellten Koordinierungsmittel größtenteils nicht abgerufen.
Künftig wird die Koordination der zusätzlichen Arbeitsgemeinschaften verbessert werden müssen
und die Mittelbereitstellung entsprechend anders zugeschnitten.

2.7. Zuschüsse zu Seminarfahrten und Moot Courts


1
Für Seminarfahrten und für die Teilnahme an Moot Courts ist ein Betrag in Höhe von 5.000,-
Euro zur Verfügung gestellt worden. Daher konnte sich der Fachbereich an den entsprechenden
Fahrten der Studierenden beteiligen und somit diesen eine Teilnahme eher ermöglichen.
Seminarfahrten, sowie auch die Teilnahme an Moot Courts sind heute regelmäßiger Bestandteil
der juristischen Ausbildung. Durch den Einsatz von Studienbeiträgen ist es vielen Studierenden
erst möglich geworden an diesen Fahrten teilzunehmen.

2.8. Zusätzliche Lehrveranstaltungen


Zusätzliche Lehrveranstaltungen konnten durch die Erteilung von Lehraufträgen insbesondere
zur Erweiterung der Angebote in der Schwerpunktbereichs-Ausbildung angeboten werden.
Dieser Bereich soll künftig noch erheblich ausgeweitet werden.

2.9. Hilfskräfte für externe Dozenten und Emeriti


Für externe Dozenten (Lehrbeauftragte, Honorarprofessoren), die größere Veranstaltungen am
Fachbereich anbieten, sowie für Emeriti wurden Hilfskräfte zur Unterstützung der Veranstal-
tungsplanung und zur Durchführung eingestellt. Hierfür wurde ein Betrag in Höhe von 6.000,-
Euro – unter anderem für die Ringvorlesung Kriminologie – bereitgestellt.

2.10. Unterstützung studentischer Organisationen


Mittel wurden u.a. vorgesehen für die Fachschaftsausstattung, Justus (Verein zur Förderung der
2
Juristischen Ausbildung e.V. ) sowie für die Vereinigung Europäischer Jurastudenten (ELSA). Sie
wurden 2007 allerdings nur teilweise abgerufen.

2.11. Neuorganisation Examensvorbereitung


Im Jahr 2007 wurden für die intensivierte Examensvorbereitung 10.000,- Euro eingeplant. Die Mit-
tel stehen zur Verfügung für eine ½ Stelle Wissenschaftlicher Dienst (Entgeltgruppe 13 TV-L) so-
wie für Lehraufträge und Sachkosten.
Das Programm für die Examensvorbereitung läuft im Herbst 2008 mit einem hohen Kostenauf-
wand an.

1
http://www.uni-osnabrueck.de/4528.html; http://www.jura.uos.de/prof/doerr/ELMC/Allg.%20Info.htm
2
http://www.justus.uni-osnabrueck.de/
Fachbereich Rechtswissenschaften 123

2.12. Beratungsservice am Fachbereich


Für die Verbesserung der Studienberatung wird ab Februar 2008 zunächst eine wissenschaftliche
Hilfskraft eingestellt; die Einstellung einer zweiten Hilfskraft ist vorgesehen. Dadurch werden
nicht nur verbesserte Beratungszeiten gewährleistet, sondern zudem wird der Pool an qualifizier-
ten BeraterInnen innerhalb des Fachbereiches vergrößert.

3. Entscheidungsprozess im Fachbereich Rechtswissenschaften


Vorschläge zur Verwendung der aus Studienbeiträgen zur Verfügung gestellten Mittel erarbei-
tet(e) das Dekanat, wobei im großen Umfang Anregungen der Studierenden umgesetzt werden
konnten. Die Studienkommission, in der die Studierenden über einen Stimmenanteil von 50 %
verfügen, berät über die Verwendung der Studienbeiträge im Fachbereich Rechtswissenschaften.
Nach Anhörung der Studienkommission stellt das Dekanat die Mittel für entsprechende Maß-
nahmen zur Verfügung. Die Ausführung der Bereitstellung der Mittel ist weitgehend an den De-
kan delegiert.

4. Möglichkeiten einer Verbesserung zur Verwendung der Studienbeiträge (Empfehlung)


Es erscheint sinnvoll wissenschaftlichen MitarbeiterInnen Lehraufträge auch außerhalb eines Wei-
terbildungsstudiums erteilen zu dürfen. Zum heutigen Zeitpunkt ist dies durch das Niedersächsi-
sche Hochschulgesetz (§ 34 Absatz 3 NHG) ausgeschlossen. Das ist besonders bedauerlich, weil
dadurch gerade besonders hochqualifizierte, aus Drittmitteln vergütete Beschäftigte von der Lehre
ausgeschlossen sind.
LE Rechtswissenschaften

Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest


Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007

100.000,00 26.629,61 73.370,39

624000 studentische Hilfskräfte 1.492,34


fachspezifische Fremdsprachen-
1 75010001 612230 Lehraufträge 542,26
ausbildung
660100 Aufw. Personaleinstellungen 6.109,17
687100 Öffentlichkeitsarbeit 18.465,84
940005 ILV Druckerei 20,00
2 75010002 Klausurenkorrekturen 616100 Klausurenkorrekturen 55.000,00 43.365,71 11.634,29
Verbesserung der Öffnungszeiten
3 75010003 624000 studentische Hilfskräfte 25.000,00 9.045,00 15.955,00
der Institutsbibliotheken
Vermittlung von Schlüssel-
4 75010004 612230 Lehraufträge inkl. Reisekosten 10.000,00 6.574,24 3.425,76
qualifikationen
5 75010005 Arbeitsgemeinschaften 637000 wissenschaftliche Hilfskräfte 50.000,00 4.775,75 45.224,25

5.000,00 5.000,00 0,00

Unterstützung von Seminaren / Exkur- 680100 Verbrauchs- und Büromaterial 277,26


6 75010006
sionen 685100 Reisekosten 222,74
693200 Zusch. ausseruniv. Einrichtungen 2.500,00
694400 Aufw. Exkursionen 2.000,00
7 75010007 Lehraufträge – Schwerpunktbildung 2.000,00 0,00 2.000,00
124 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Dozentenunterstützung – Veranstal-
8 75010008 624000 studentische Hilfskräfte 6.000,00 899,35 5.100,65
tungsplanung und -durchführung
Finanzposition Konkretisierung der Maßnahme verplant verausgabt Rest
Art der Maßnahme [Projekt] [lt. Kontoauszug] [Verausgabung nach Kostenart] 2007 2007 2007

5.000,00 1.473,14 3.526,86


Unterstützung studentischer Organisa-
9 75010009 624000 studentische Hilfskräfte 630,24
tionen
071730 DV-Arbeitsplatzausstattung 655,69
940009 ILV Rechenzentrum 187,21
10 75010010 Examensvorbereitung 10.000,00 0,00 10.000,00
11 75010011 Studierendenberatungsservice 10.000,00 0,00 10.000,00
33.744,37 45.190,11 -11.445,74
12 75010933 Aufstockung Bibliotheksmittel 607100 Bücher 29.429,84
674300 Aufw. Sicherheitsdienst 14.236,62
13 75010999 nicht verplante Studienbeiträge 2007 37.181,63 0,00 37.181,63

348.926,00 142.952,91 205.973,09

Zuweisung 2007 348.926,00 142.952,91 205.973,09

* Stand Februar 2008 / vor Ende des Buchungsschlusses


Fachbereich Rechtswissenschaften 125
126 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Verteilung
Studienbeiträge 2007

Lehreinheit/ Verteilung
Fachbereich absolut % 3.500.000 Euro Euro
Sozialwissenschaften 309,79 5,085% Sozialwissenschaften 177.991
Summe FB 1 309,79 5,085% Summe FB 1 177.991

Geographie 154,81 2,541% Geographie 88.947


Geschichte 193,89 3,183% Geschichte 111.399
Kunstgeschichte 65,07 1,068% Kunstgeschichte 37.386
Kunst/Kunstpädagogik 144,28 2,368% Kunst/Kunstpädagogik 82.895
Philosophie 58,62 0,962% Philosophie 33.681
TextGest 40,17 0,659% Text Gest 23.081
Summe FB 2 656,84 10,783% Summe FB 2 377.388

Musik 127,84 2,099% Musik 73.448


Pädagogik
einschl. Berufspäd 384,04 6,304% Pädagogik 220.649
Sachunterricht 54,98 0,902% Sachunterricht 31.587
Sport 158,75 2,606% Sport 91.208
Ev Theol 97,84 1,606% Ev Theol 56.216
Zwischumme FB 3 823,44 13,517% Zwischumme FB 3 473.109

Kath Theol 100,71 1,653% Kath. Theol. 57.865


Summe FB 3 924,15 15,171% Summe FB 3 530.974

Physik 235,04 3,858% Physik 135.040


Summe FB 4 235,04 3,858% Summe FB 4 135.040

Biologie 659,54 10,827% Biologie 378.942


Chemie 165,74 2,721% Chemie 95.228
Summe FB 5 825,29 13,548% Summe FB 5 474.170

Mathematik 282,45 4,637% Mathematik 162.280


Informatik 120,18 1,973% Informatik 69.051
Angew.Systemw 31,93 0,524% Angew.Systemw 18.347
Geoinformatik 32,31 0,530% Geoinformatik 18.563
Summe FB 6 466,87 7,664% Summe FB 6 268.240

Anglistik 176,71 2,901% Anglistik 101.530


Germanistik 257,24 4,223% Germanistik 147.800
Literaturwiss 56,00 0,919% Literaturwiss. 32.173
Sprachwiss 57,65 0,946% Sprachwiss. 33.123
Romanistik 122,79 2,016% Romanistik 70.547
Latein 65,99 1,083% Latein 37.917
Summe FB 7 736,38 12,088% Summe FB 7 423.090
Verteilung der Studienbeiträge 2007 auf die Fachbereiche 127

Lehreinheit/ Verteilung
Fachbereich absolut % 3.500.000 Euro Euro
Gesundheit 260,72 4,280% Gesundheit 149.795
Kognitionswiss 108,08 1,774% Kognitionswiss. 62.098
Psychologie 399,82 6,563% Psychologie 229.716
Summe FB 8 768,61 12,617% Summe FB 8 441.609

Wirtschaftswiss 561,43 9,216% Wirtschaftswiss. 322.570


Summe FB 9 561,43 9,216% Summe FB 9 322.570

Rechtswiss. 607,30 9,969% Rechtswiss. 348.926


Summe FB 10 607,30 9,969% Summe FB 10 348.926

Summe Fachbereiche 6.091,70 100,000% Summe Fachbereiche 3.500.000

Insgesamt 6.091,70 100,000% Insgesamt 3.500.000

Formel: Studierende/Studienfälle in der Regelstudienzeit des WS 2006/07 in studienbeitragspflichtigen Studiengängen


dividiert durch die Anzahl der Jahre – multipliziert mit dem CNW und nach Verflechtung den Lehreinheiten zugeordnet
128 Aufkommen und Verwendung der Studienbeiträge im Haushaltsjahr 2007

Diese Broschüre finden Sie auch im Internet unter der Adresse


www.uni-osnabrueck.de/studienbeitraege

Impressum
Herausgeber Der Präsident der Universität Osnabrück
Redaktion Birgit Brüggemann – Zentrales Berichtswesen
Druck Hausdruckerei der Universität Osnabrück
Auflage 500 Exemplare