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Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport

Schriftliche Prüfungsarbeit zum


mittleren Schulabschluss 2006
im Fach Deutsch

09. Juni 2006

Lösungen
Bewertungen

Leseverstehen
Sprachwissen
Schreiben
Mittlerer Schulabschluss Deutsch 2006

Bezug zum
Aufg. Lösung BE Kompetenz
modell
101 (b) 1 1.2
102 (b) 1 1.2
103 (a) 1 1.2
104 (c) 1 3.2
105 eine Möglichkeit 1 1.1
weitere Möglichkeit 1 1.1
noch eine Möglichkeit 1 1.1
Möglichkeiten: Problemlösungen / Entdeckungen machen, Inspiration /
Lieder komponieren und Selbsterkenntnis / in die Zukunft sehen / u. ä.
106 etwa sechs Jahre seines Lebens 1 1.1
107 eine Frage 1 1.1
weitere Frage 1 1.1
Fragen: Warum träumen wir? Welche Bedeutung haben die nächtlichen
Geschichten, Bilder und Symbole? Wie beeinflussen die Erlebnisse des
Tages unsere Träume? Wie beeinflussen die Träume unser Wachleben?
108 eine Ursache 1 1.2
Ursachen: Stress, traumatische Erlebnisse, mangelnde Reizabwehr
109 eine Strategie 1 2.3
weitere Strategie 1 2.3
Strategien: sich den Ängsten stellen, Alpträume aufschreiben, sich ein
gutes Ende ausdenken
110 (a) falsch 1 2.3
(b) richtig 1 2.3
(c) falsch 1 2.3
(d) richtig 1 2.3
(e) richtig 1 2.3
111 (a) richtig 2 2.3
(b) falsch 2 2.3
(c) richtig 2 2.3
(d) richtig 2 2.3
112 (a) eine Menge Bilder 2 2.3
(b) geistige Verarbeitung, gedankliche Verarbeitung, und sinngemäß 2 2.3
113 Diese Fähigkeit lasse sich trainieren. /… dass sich diese Fähigkeit 1
trainieren lässt.
114 Es folgt ein vollständiger Satz. 1
115 (a) Adjektiv 1
(b) Nomen 1
116 Trauminhalte, die unwirklich und bizarr sind … 1
117 (b) 1
118 (c) 1

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Mittlerer Schulabschluss Deutsch 2006

Bezug zum
Aufg. Lösung BE Kompetenz
modell
201 25 Prozent 1 1.1
202 39 Prozent 1 1.1
203 ab 16 Jahre 1 1.1
204 (a) deutlicher Anstieg in den Jahren 1955 bis 2000 um 32 % ... / u. ä. 1 1.2
(b) leichter Rückgang um 5 % / u. ä. 1 1.2
205 Juli 1 1.1
206 (das Kreissegment) 39 Prozent / Mond hat Einfluss 1 3.2
207 (c) 1 2.2
208 (b) 1 3.1
209 (c) 1 3.2
301 (b) 1 1.3
302 (c) 1 1.3
303 (a) 1 1.3
304 (a) 1 1.2
305 (a) 1 1.2
306 (b) 2 3.3
Begründung: Effi vertraut ihr und Johanna geht auf ihre Ängste ein / u. ä. 2 3.2
307 … ersi
eausl
achenkönnt
e. 1 1.3
308 Sie war voller Angst und Schrecken, sodass sie inne hielt. / u. ä. 2 2.3
309 (a) richtig 1 2.2
(b) falsch 1 2.2
(c) richtig 1 2.2
(d) richtig 1 2.2
310 (a) falsch 1 1.3
(b) richtig 1 1.3
(c) richtig 1 1.3
(d) richtig 1 1.3
311 (c) 1
312 … dassSi
edi
eLädennurangel
egthaben/hat
ten. 1
313 Di
eMamasagt
:„Lassdi
chni
chtsogehen!
“/„
Ersol
lsi
chni
chtso gehen 1
l
assen.

314 (a) ein unvollständiger Satz 1
(a) weiterer unvollständiger Satz 1
(a) unvollständige Sätze: vielleicht, dass es ein Alpdruck war / Und wenn
ich mich recht frage, was es war / aber ich glaube der Chinese / Aber
so weit von Hause… Ach,vonHause…“
(b) Sie ist aufgeregt / hat Angst / u. ä. 1
315 nominalisiertes Adjektiv / Adjektiv mit Mengenangabe 1
316 weil sie wollte 1

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Mittlerer Schulabschluss Deutsch 2006

Bezug zum
Aufg. Lösung BE Kompetenz
modell
401 (b) 1
402 (b) 1
403 (a) 1
404 (c) 1
405 (c) 1
406 Großschreibung innerhalb eines Wortes, Traumstudio, Traum-Studio, u. ä. 1
407 (a) über Ihr Unbewusstes 1
(b) nominalisiertes Adjektiv / Possessivpronomen vor einem Adjektiv 1
408 (a) ein Nomen 1
weiteres Nomen 1
Nomen: Deutung, Bedeutung, Gestaltung, Bewältigung, Beratung
(b) ein abgeleitetes Verb 1
weiteres abgeleitetes Verb 1
abgeleitete Verben: deuten, bedeuten, gestalten, bewältigen, beraten
409 (a) ein Beispiel 1
weiteres Beispiel 1
Beispiele: echt sensible Typen; kriegen wir das auch in den Griff
(b) eine Umformulierung 1
Umformulierungen: sehr sensible Menschen; lösen wir auch das
Problem / helfen wir Ihnen auch dabei / finden wir die passende
Lösung / u. ä.
410 Ihre Lebensqualität und Ihre Lebensfreude erhöhen sich./…,damit Sie 1
Ihre Lebensqualität … erhöhen. / u. ä.
501 Bezugnahme zur Anzeige zum Werbetext 2
Formulierung der eigenen Position / Meinung 1
überzeugende Argumentation gegen seine Auffassung:
erstes Argument aus dem Text oder Alltagswissen 1
Beleg / Beispiel aus dem Text oder Alltagswissen 1
zweites Argument aus dem Text oder Alltagswissen 1
Beleg / Beispiel aus dem Text oder Alltagswissen 1
drittes Argument aus dem Text oder Alltagswissen 1
Beleg / Beispiel aus dem Text oder Alltagswissen 1
z. B.
Alpträume lassen sich beseitigen durch Ursachenforschung, Aufarbeitung
traumatischer Erlebnisse, Stressabbau /
besonders betroffen: sensible Menschen, können sich schlechter gegen
Reize von außen abgrenzen /
Strategien zur Behebung in der Regel erforderlich: sich den Ängsten
stellen, Träume aufschreiben, gutes Ende ausdenken, selbst aktiv werden /
Alpträume sind nicht sofort zu beseitigen, Aufarbeitung erfordert meist Zeit /
durch Verdrängung werden Alpträume noch schlimmer / u. ä.

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Mittlerer Schulabschluss Deutsch 2006

widerspruchsfreie Formulierung der Ausführungen im Hinblick auf die 1


vertretene Position
Einhalten des Adressatenbezuges im Text 2
Formulierung einer eigenen Position / Meinung als Schlussfolgerung aus 2
der Argumentation
Aufbau 2
Originalität / Einfallsreichtum 2
502 Sprachliche Vielfalt und Genauigkeit 2
503 Sprachliche Richtigkeit / Verständlichkeit 2
504 Schreibregeln / leserfreundliche Gestaltung 2

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Mittlerer Schulabschluss Deutsch 2006

Aufgabe gründlich/ Aufgabe grundlegend Aufgabe nicht oder


umfassend erfüllt erfüllt nur in sehr geringem
(mindestens die Hälfte Maße erfüllt
der genannten Kriteri-
en muss erfüllt sein)
2P 1P 0P
Aufbau - Position durchweg zu- - überwiegend zusam- - assoziativ/ unzusam-
- Gedankengang sammenhängend for- menhängend menhängend/ wider-
- Gliederung muliert und gegliedert - Positionierung nach- sprüchlich
- Struktur - Text als Begründung vollziehbar - keine klare Positionie-
- Zusammenhang für Positionierung auf- - Beispiele verdeutli- rung
- Anlage des Textes gebaut chen - fehlende Einleitung/
als Begründung - durchgehaltene fehlender Schluss
- Stringenz Grundposition
- Beispiele/ Belege sind
Argumenten zugeord-
net
- Positionierung plausi-
bel
Originalität/ Einfalls- - einzelne Positionen - Gesamtidee erkennbar - klischeehaft, auflis-
reichtum zum Problem originell/ und nachvollziehbar tend, inhaltlich/sprach-
- persönlicher Stil eigenständig - einige passende Ein- lich ideenarm
- erkennbare Gestal- - originelle Anlage des fälle - Einfälle und Ideen oh-
tungsabsicht Gesamttextes ne Funktion für Thema
- persönlicher/ eigener
Stil
- erkennbare Gestal-
tungsabsicht
Sprachliche Vielfalt - durchgehende Textko- - Wortwahl weitgehend - Wortwahl ungenau
und Genauigkeit härenz angemessen Satz- und farblos
- bezogen auf die Wort- - Wortwahl durchge- muster variieren - monotone einfache
wahl hend treffend - teilweise argumentati- Satzmuster
- bezogen auf den Satz- - Satzmuster häufig be- ve Verknüpfungen - keine argumentativen
bau und die Verknüp- gründend - kaum Wiederholungen Verknüpfungen
fungen - innerer Zusammen- - stereotype Wortwahl
- passende Stilebene hang innerhalb der - Wortwiederholungen
- einfallsreiche Wir- Satzfolge
kungsmittel - Nutzung rhetorischer
Mittel
- durchgehende Ver-
wendung von Stan-
dardsprache
Sprachliche Richtig- - nur wenige grammati- - störende grammati- - häufiger Verstoß ge-
keit/ Verständlichkeit sche Fehler, d. h. weit- sche Fehler, aber ins- gen Regeln der Gram-
- Grammatik: Deklinati- gehend korrekte Ver- gesamt verständlicher matik
on, Konjugation, Satz- wendung von Deklina- Text - sinnzerstörende Feh-
bau tion, Konjugation und ler
Satzkonstruktion
Schreibregeln/ leser- - nur selten Störung des - störende orthographi- - häufiger Verstoß ge-
freundliche Gestal- Lesevorganges durch sche Fehler, Text gen Regeln der Ortho-
tung Rechtschreibfehler bleibt insgesamt ver- graphie, auch sinnzer-
- Rechtschreibung - nur selten Störung des ständlich störende Fehler
- Zeichensetzung Lesevorganges durch - fehlerhafte Interpunk- - willkürliche Setzung
- Absätze Zeichenfehler tion von Satzzeichen
- Lesbarkeit - Absätze zur Leserfüh- nur teilweise Absätze - keine/ nicht sinnent-
rung und Verdeutli- zur Leserführung sprechende Absätze
chung des Gedanken-
ganges des Schreibers

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09. Juni 2006

Abschließendes Gutachten für ……………………………………………………..

Leseverstehen ………….. Punkte


Sprachwissen ………….. Punkte
Schreiben ………….. Punkte
_______________
Gesamt ………...... Punkte

NOTE

.....................................................................................................
Datum Name und Dienstbezeichnung

ZWEITGUTACHTER

Nach vollständiger Durchsicht der Arbeit und der Korrektur schließe ich mich dem
vorstehenden Gutachten an.

Das Gutachten der Arbeit ist vom Erst- und Zweitgutachter gemeinsam erstellt und
unterschrieben worden.

Nach vollständiger Durchsicht der Arbeit und Korrektur schließe ich mich dem vorstehenden
Gutachten nicht an. Mein Zweitgutachten ist beigefügt.

.....................................................................................................
Datum Name und Dienstbezeichnung