Sie sind auf Seite 1von 2
Hardware Software Training Applikationen ibaIntelligence
Hardware
Software
Training
Applikationen
ibaIntelligence
Hardware Software Training Applikationen ibaIntelligence Auf einen Blick ibaIntelligence ist der Sammelbegriff für
Hardware Software Training Applikationen ibaIntelligence Auf einen Blick ibaIntelligence ist der Sammelbegriff für

Auf einen Blick

ibaIntelligence ist der Sammelbegriff für eine neue Software-Produktfamilie.

ibaIntelligence umfasst drei Software- Pakete, die für verschiedenste Prozes- sanforderungen innovative Lösungen auf Basis von Neuronetz-Technik (ibaNeuroNet) bieten:

ibaOptimizer - zur Prozessoptimie- rung in der Automatisierung - zur Prozessoptimie- rung in der Automatisierung

ibaGenealogic - zur eindeutigen Pro- duktrückverfolgung mittels Finger- printmethode - zur eindeutigen Pro- duktrückverfolgung mittels Finger- printmethode

ibaExpert - zur diagnostischen Analyse von Prozessabläufen und Anlagen - zur diagnostischen Analyse von Prozessabläufen und Anlagen

Die Programme lassen sich als Funkti- onsbausteine in ibaLogic einbinden und verwenden.

ibaOptimizer - fängt an, wo andere aufhören

In der Automatisierung industrieller Prozesse gibt es immer wieder den Fall, dass die klassische Steuerungs- und Regelungstechnik an ihre Gren- zen stößt. Dort, wo noch immer die menschliche Erfahrung oder das Ge- fühl bei der Prozesssteuerung einer rein maschinellen Lösung überlegen sind, lässt sich mit den herkömm- lichen Methoden kaum eine Ver- besserung erzielen. So wertvoll der menschliche Faktor auch ist, so gibt es doch auch in diesen Fällen noch Optimierungspotenzial, das aber erst ausgeschöpft werden kann, wenn die Automatisierung - wie der Mensch - Erfahrungen sammeln und daraus lernen kann. Hier setzt ibaOptimizer an. Denn dank der Verwendung neu- ronaler Netze (ibaNeuroNet) kann das Programm Zusammenhänge und Abhängigkeiten verschiedener Prozessparameter erlernen. Dabei nutzt es Messdaten, die mit ibaPDA oder ibaLogic aufgezeichnet wurden und ermittelt optimale Prozessvor- gaben, wie Sollwertdatensätze oder Stichpläne. Die Produktqualität wird verbessert und die Anlagenproduk- tivität erhöht. Einfahrzeiten nach Produkt- oder Materialumstellungen werden reduziert.

Warum Neuronales Netz?

Ein Grund für das Versagen der her- kömmlichen Steuerungsmethoden liegt darin, dass sich die physi- kalischen Zusammenhänge nicht hinreichend mathematisch eindeutig beschreiben lassen. Die Erfahrung und das Expertenwissen, das im- merhin ganz akzeptable Ergebnisse hervorbringt, ist meist an wenige Mitarbeiter gebunden. Der Nachteil dieser Verfahrensweise besteht dar- in, dass sie schlecht reproduzierbar, wenig transparent und in der Regel personenabhängig sind. Neuronale Netze bieten hier einen neuen Ansatz, ohne den Anspruch eine universell gültige Formel zu fin- den, mit der ein Produktionsprozess exakt beschrieben wird. Vielmehr geht es darum, die Erfahrungen, die bei der mensch-gesteuerten Produk- tion gemacht wurden auszuwerten, um Zusammenhänge und Abhängig- keiten der relevanten Maschinen- und Materialparameter zu erlernen. Ähnlich wie im menschlichen Gehirn wird beim Lernen die Signalübertra- gung an den Verbindungsstellen der Gehirnzellen (Synapsen) modifiziert. Auf Basis des Erlernten können Produktionsabläufe dann mit hoher Sicherheit beschrieben und automa- tisiert werden.

Wie lernt ibaNeuroNet?

ibaNeuroNet kann mit Hilfe von iba- Messdateien, die zuvor von ibaPDA oder ibaLogic erzeugt wurden, trainiert werden. Als Voraussetzung für ein erfolgreiches Training des Neuronetzes müssen alle für das Produktionsergebnis entscheidenden Faktoren bestimmt und gemessen werden. Dazu zählen beispielsweise Eigenschaften des zu verarbei- tenden Materials, Ausgangs- und Zielgrößen, Rahmenbedingungen (z. B. Temperatur, Zeit) sowie Eigen- schaften und Grenzen der Produkti- onsanlagen. Alle Prozessparameter, die für eine bestimmte Ausgangs- größe relevant sind, müssen als Eingangsgrößen des Netzes definiert werden. Mithilfe der vorhandenen Datensätze aus den Messungen und einer Bewertung (gut / schlecht) kann ibaNeuroNet dann trainiert werden. Je mehr Daten vorhanden sind, umso besser kann das Neuro- netz trainiert werden. Daher ist es sinnvoll, zunächst ein ibaPDA-Sys- tem an der Anlage zu installieren und die relevanten Größen im normalen Produktionsbetrieb über einen längeren Zeitraum mitzuschreiben. Je nach Komplexität des Prozesses oder Produktvielfalt kann dies meh- rere Wochen oder Monate dauern.

kann dies meh- rere Wochen oder Monate dauern. Verknüpfungen im Neuronalen Netz Neuronetz Integration

Verknüpfungen im

Neuronalen Netz

oder Monate dauern. Verknüpfungen im Neuronalen Netz Neuronetz Integration von iba- NeuroNet in ibaLogic als

Neuronetz

Monate dauern. Verknüpfungen im Neuronalen Netz Neuronetz Integration von iba- NeuroNet in ibaLogic als

Integration von iba- NeuroNet in ibaLogic als Funktionsbaustein

Flyer_ibaNeuroNet_v1.3_de 10/2009

ibaOptimizer: Stichplanoptimierung an einer Blockwalzstraße

Mit freundlicher Unterstützung der Buderus Edelstahl Band GmbH in Wetzlar konnte an der dortigen Blockstraße eine erste Anwendung von ibaOptimizer realisiert werden. Es handelt sich um eine halbautomatische Blockwalzstraße, bei der bislang nach festen, in einer Datenbank hinterlegten Stichplänen gewalzt wurde.

Zielsetzung

Das Ziel beim Einsatz von ibaOptimi- zer an der Blockstraße war eine qua-

Einsatz von ibaOptimi- zer an der Blockstraße war eine qua- die chemische Analyse sowie die Tem-

die chemische Analyse sowie die Tem- peratur der Materialien und ermittelt innerhalb der Gerüstparameter (max. Walzkraft und -moment), die Dicken- abnahmen der einzelnen Stiche.

Stichplanberechnung

Die Stichplanberechnung umfasst mehrere Funktionen. Zunächst wird eine Walzstrategie ermittelt, in der die Dicken- und Breitensequenzen, die Kaliber und die Kaliberreihenfol- ge bestimmt werden. Die dynamische Walzstrategie berücksichtigt dabei auch die maximal zulässigen Breiten- Höhenverhältnisse sowie die optima- le Kaliberanstichbreite und –reihen- folge. Anschließend erfolgt eine Stichplan- vorausberechnung, in der die not- wendige Stichanzahl unter Einhaltung der Anlagengrenzen ermittelt wird. Anlagengrenzen sind max. Walzkraft, max. Walzmoment, max. absolute

iba Asia

Telefon: +49 911 969 4346, mario.gansen@iba-asia.com

China Telefon: +86 0 21 5840 2768, julia.wang@iba-china.com

Korea Telefon: +82-51-811-1552-3, sh.lee@iba-korea.com

India Telefon: +91-22-67230869, ajay.tambe@iba-india.com

und relative Abnahme und die Greif- winkelbedingung. Größen wie Walz- kräfte, Walzmomente, Anstellungen und Walzgeschwindigkeiten werden mithilfe des Neuronetzes berechnet.

Ungeplante Eingriffe

Mit der Stichplanwiederberechnung werden die Reststiche eines bereits begonnenen Stichplans nach Hand- eingriffen durch den Steuermann synchronisiert. Die Walzkräfte für die Reststiche werden entsprechend der Materialhärteunterschiede zwischen theoretischem und Istwert unter Be- rücksichtigung der gemessenen Zeit seit Ofenaustritt (Abkühlung) korri- giert. Im Falle von Zeitverzögerungen und dem damit verbundenen Tem- peraturverlust beim Anstich eines nächsten Stichs besteht die Möglich- keit der Stichplanneuberechnung. Hierbei werden ggf. auch zusätzliche Stiche angehängt.

iba Nord-/Südamerika

America LLC (Nordamerika, US Territories, Karibik, Bermuda) Telefon: +1 770 886-2318 sb@iba-america.com

iba LAT, S.A. (Südamerika) Telefon: +58 414 3860427, eric.di.luzio@iba-ag.com

Telefon: +58 414 3860427, eric.di.luzio@iba-ag.com Kooperationspartner Buderus Edelstahl Band GmbH,

Kooperationspartner

Buderus Edelstahl

Band GmbH,

Wetzlar

Buderus Edelstahl Band GmbH, Wetzlar Kooperationspartner Institut für Neuro- und

Kooperationspartner

Institut für Neuro- und Bioinformatik, Universität zu Lübeck

und quantitative Optimierung

des Produktionsprozesses. Eine dy-

litative

namische Stichplanberechnung sollte auf Basis einer vom Stichplanrechner ermittelten Walzstrategie dem Bedie- ner stets einen Stichplan vorgeben,

die Stichanzahl minimiert ist

und die Anlage optimal ausgenutzt wird, ohne Grenzen zu verletzen. Da- bei sollten auch bislang unzureichend berücksichtigte Faktoren wie die ak- tuelle Temperatur des Materials und seine Warmfestigkeit in die Berech- nung einfließen.

in dem

Umsetzung

Über einen Zeitraum von drei Mona- ten wurden während des laufenden Walzbetriebes die relevanten Pro- zessgrößen (Material, Temperatur, Walzkraft, Walzmoment, Blockgeo-

) mit Hilfe eines ibaPDA-Sys-

tems aufgezeichnet. Beim Trainieren des Neuronetzes wurden aus diesen Zusammenhängen für jeden Stich mit dem Funktionsbaustein die Werte der max. Dickenabnahme und Breitung des Materials sowie viele weitere technologische Werte ermittelt. iba- Optimizer wurde auf einem separaten

metrie,

PC installiert, um das Steuerungspro-

der Anlage nicht verändern

zu müssen. Der Datenaustausch mit

ibaPDA

und der Anlagensteuerung,

bzw. dem HMI-System erfolgte über

gramm

OPC (TCP/IP).

Das neuronale Netz

Das neuronale Netz besteht im Prin- zip aus mehreren Einzelnetzen, die untereinander verknüpft sind. Es gibt Neuronetze für die Dickenabnahme, die Breitung, die Walzkraft und das Walzmoment. Die Vorausberechnung von Walzkraft und –moment erfolgt z. B. in Abhängigkeit von Kaliber, Mate- rialhärte, Dickenabnahme, Eintritts- breite, Temperatur und weiteren Grö- ßen. ibaOptimizer nimmt Bezug auf

iba Europa

Deutschland Fürth Telefon: +49 911 97282-27, sales@iba-ag.com

Deutschland Berlin Telefon: +49 30 854073-41, ralph.maronde@iba-ag.com

Deutschland Kamen Telefon: +49 2307 5501-68, ralf.surmann@iba-ag.com

Benelux BVBA (Belgien, Frankreich, Großbritannien, Spanien) Telefon: +32 9 226 2304, roeland.struye@iba-benelux.com

Messtechnik- und Automatisierungssysteme
Messtechnik- und Automatisierungssysteme