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Feministische Definitionen:

Sexismus: „definiert die diskriminierenden Ideologien


Eva Fels, Dagmar Fink
und Praktiken einer Gesellschaft, die sich in dem
Spielraum niederschlagen, der einem Individuum zur
Was ist Sexismus? Selbstverwirklichung gestattet wird, wobei das
Geschlecht die Basis für selektive Auswahl oder Zu-
Impulsreferat zum Workshop rückweisung ist“. (Stoll 1973, zitiert in H. Schenk, 1979)
"Was ist Sexismus?
Was haben feministische „Das gemeinsame Element des Sexismus besteht
Strategien mit Transgender- darin, dass eine Festlegung auf eine sozial definierte
Politiken zu tun?" Geschlechtsrolle und damit eine Einengung erfolgt“. (H.
Schenk, 1979, S. 139)
02.02.2002, Café Willendorf, Wien Sexismus „ist Menschen aufgrund ihres Geschlechts zu
stereotypisieren, so wie der Rassismus die Stereo-
typisierung von Menschen nach der Rasse ist“. (Sara
Delamont, 1980)
„Sexismus bezeichnet sowohl die allgemeine Vorur-
teilshaltung: Menschen vor allem durch die Brille von
Schlägt eine/r das Wörterbuch auf, um Definiti- Geschlechtsstereotypen zu sehen; wie auch den
onen von Sexismus nachzuschlagen, so lässt konkreten Inhalt des Vorurteils: sich aufgrund des
sich feststellen, dass Sexismus als Benach- eigenen männlichen Geschlechts für besser, klüger
teiligung hauptsächlich, wenn nicht ausschließ- oder wichtiger als Frauen zu halten.“ (Frauenhand-
lich, von Frauen aufgrund ihrer (vermeintlichen) lexikon, 1983)
Geschlechtszugehörigkeit definiert wird. Hier nur Sexismus wird überall dort deutlich, wo Frauen zuerst
einige zur Auswahl: als Geschlechtswesen und dann erst als Menschen
betrachtet und behandelt werden. (Projekthandbuch:
Wörterbuchdefinitionen: Gewalt und Rassismus, 1993)
Geschlecht ist das Fundament des Patriarchats. Es gibt
Brockhaus (1984): aus dem Amerik. übernommener
keine männlichen Privilegien, wenn es keine Männer
kritischer Begriff der emanzipatorischen gibt (Kate Bornstein, 1995, S, 115).
Frauenbewegung, der die Formen der Benach-
teiligung und Unterdrückung der Frau auf Grund
ihrer Geschlechtszugehörigkeit bezeichnet. Sexismus als Rassismus-Analogon
Duden (1990): Haltung, Grundeinstellung, die darin besteht, Historisch gesehen wurde der Begriff „Sexismus“
einen Menschen allein auf Grund seines in den 60er Jahren von der us-amerikanischen
Geschlechts zu benachteiligen; insbesondere Frauenbewegung in Analogie zum Begriff des
diskriminierendes Verhalten gegenüber Frauen. Rassismus entwickelt und sollte ein Unter-
The Wordsworth Dictionary of Sex (1987): Ein Muster der drückungsverhältnis überhaupt erstmals
Diskriminierung eines bzw. einer Einzelnen benennbar machen. Ebenso wie es die
(normalerweise einer Frau) oder einer Gruppe, vorrangige Politik des US-Antirassismus war
welches auf vorurteilsbeladene Annahmen und zunächst den Ausschluss von Schwarzen aus
Haltungen zurückzuführen ist. Beispiele sind „Eine gesellschaftlichen Räumen und Institutionen
Frau gehört ins Haus“, „Frauen – das schwache anzuprangern (Woolworth - Blockade),
Geschlecht“, „Frauen sind zu emotional für konzentrierte sich die Sexismus-Kritik auf die
Leitungspositionen“ oder „Frauen halten dem Benachteiligungs- und Ausschlussriten von
Wettbewerb nicht stand“. (Übers. D.F.) Frauen als FRAUEN. Auch wenn feministische
Selbstredend wollten wir uns bei der Definition Definitionen des Sexismus eine Diskriminierung
von Sexismus nicht allein auf Wörterbücher aufgrund des Geschlechts formulierten, bezog
verlassen und haben daher in diversen feministi- sich diese Definition doch – so möchten wir
schen Publikationen aus unterschiedlichen unterstellen – auf die Diskriminierung von
Jahren recherchiert. Auch hierzu im Folgenden Frauen. Dies erklärt sich jedoch nur zum Teil aus
eine kleine Auswahl. dem spezifischen Anliegen der Frauenbe-
wegung, vielmehr ist festzuhalten, dass

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allgemein bis vor nicht allzu langer Zeit die Wenn zuvor gesagt wurde, dass nur das Konzept
Begriffe Frauen und Geschlecht nahezu des heterosexuellen Mannes unmarkiert in der
synonym gebraucht wurden, da – mit Monique Geschlechterordnung bleibt, so muss weiter
Wittig gesprochen – nur Frauen als Menschen präzisiert werden, dass dies nur für die Ideal-
mit einem Geschlecht gesehen wurden, als konstruktion des heterosexuellen, weißen,
Abweichung von der Norm MANN, welcher bürgerlichen Mittelstandsmann gilt. Sexismus
geschlechtlich nicht markiert wurde. Dies galt verschränkt sich nämlich nicht nur mit Hetero-
und gilt jedoch nur für den heterosexuellen sexismus, sondern auch mit allen anderen
Mann. sozialen Kategorisierungen.
Sexismus steht also in einem Verhältnis zu
Sexismus im Verhältnis zu anderen
Heterosexismus sozialen Kategorisierungen:

Der Heterosexismus naturalisiert Hetero- In feministischen Theorien wurde dies weit-


sexualität und setzt diese – als einzige, oder gehend vernachlässigt, bis sowohl lesbische als
einzig „normale“ – Sexualität überall voraus. auch postkoloniale Feministinnen vehement
Dabei werden bei weitem nicht nur Homo- gegen die Annahme einer universalen Kategorie
sexuelle unsichtbar gemacht bzw. als „nicht „Frau“, welche als Opfer des Sexismus be-
normal“ dargestellt, sondern alle, die dem trachtet wurde, protestierten. Elisabeth Spelman
heterosexistischen Mann/Frau – Bild nicht ent- formuliert diese Vorgehensweise folgender-
sprechen. maßen:
Es ist allerdings zu kurz gegriffen, Hetero- „... wenn wir verstehen wollen, wie sich Sexismus auf
sexismus als eine Ideologie zu verstehen, die nur die Art und Weise, in der Frauen behandelt werden
Homosexuelle angreift. Heterosexismus trifft auswirkt, untersuchen wir zunächst das Leben von
auch und gerade Heterosexuelle, die durch die Frauen, deren Situation nicht noch weiter durch ihre
Drohung mit Schwulen oder Lesben gleichge- Klassen- oder rassisierte oder religiöse oder sonstige
setzt zu werden, an Geschlechternormen Identität verkompliziert wird: denn wenn diese Frauen
schlecht behandelt werden, muss das am Sexismus
angepasst werden. Ebenso ist es ein Trug-
liegen und an nichts anderem. Und damit haben wir
schluss zu meinen, nur Heterosexuelle seien
dann begonnen, auch dem Leben anderer Frauen
heterosexistisch, Lesben, Schwule, Bisexuelle
Rechnung zu tragen, insofern sie dem Sexismus unter-
und Transgenders könnten aufgrund ihrer
worfen sind, unabhängig von den anderen Formen der
Sexualität überhaupt nicht heterosexistisch sein.
Unterdrückung, denen sie unterliegen mögen.“
Nicht nur braucht Heterosexualität ein konsti- (Spelman 1988, S. 51; Übers. D.F.)
tutives Außen, um sich, in der Abgrenzung von
allen anderen Sexualitäten, überhaupt als Norm Postkoloniale Feministinnen warfen dem
setzen zu können – ohne Homo- gäbe es keine Feminismus daher vor, dass dessen Bestimmung
Heterosexualität. Darüber hinaus ist unserer des ‘Frau-Seins’ aus der Perspektive weißer
Kultur eine heterosexuelle Matrix einge- Mittelschichtsfrauen verfasst sei. Die Kategorie
schrieben, die nicht äußerlich bleibt, sondern ‘Frau’ schließe alle nicht-weißen Frauen aus.
vielmehr aktiv verlernt werden muss. Zwar berücksichtigten feministische Theorien
auch andere Faktoren der Diskriminierung als
Heterosexuelle Matrix nach Butler: Geschlecht, wie ‘Rasse’ oder Klasse, diese
würden jedoch dem Geschlecht untergeordnet.
„Der Begriff heterosexuelle Matrix steht [...] für das Hierzu abermals Elizabeth Spelman:
Raster der kulturellen Intelligibilität, durch das die „Insgesamt gesehen werden in der additiven Analyse
Körper, Geschlechtsidentitäten und Begehren von Sexismus und Rassismus alle Frauen vom Sexis-
naturalisiert werden. [...] Es geht darum, ein hege- mus und manche Frauen zusätzlich vom Rassismus
moniales diskursives/epistemisches Modell der unterdrückt. Eine solche Analyse verzerrt die Erfahrun-
Geschlechter-Intelligibilität zu charakterisieren, das gen der Unterdrückung, wie sie schwarze Frauen
folgend unterstellt: Damit die Körper eine Einheit bilden erleben, weil sie wichtige Unterschiede in dem Kontext
und sinnvoll sind, muß es ein festes Geschlecht geben, nicht berücksichtigt, in dem schwarze und weiße
das durch die zwanghafte Praxis der Heterosexualität Frauen Sexismus erfahren. Die additive Analyse legt
gegensätzlich und hierarchisch definiert ist. (Butler zudem den Schluß nahe, die Rassenidentität einer Frau
1991, S. 220, Fn6; Hervorh. d.A.) ließe sich von der Summe ihrer Geschlechts- und

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Rassenidentität quasi >subtrahieren<.“ (Spelman, zitiert trägerInnen leichter angenommen werden. Wenn
in Nicholson 1994, S. 210f) Männer mit Verweis auf „typisch männliches
Wenn wir verstehen wollen, wie Sexismus funk- Verhalten“ die Sau heraushängen lassen,
tioniert, reicht es daher nicht aus, nach einer werden sie nicht als „Eber“, sondern als
Diskriminierung qua Geschlecht zu fragen. Alle „urwüchsig“ bezeichnet.
anderen sozialen Kategorien müssen vielmehr Genauso wird gerade die Idealisierung einer
mitbedacht werden. „Weiblichkeit“ dazu verwendet, Frauen an
normative Geschlechtsmuster anzupassen.
Sexismus als Synonym für sexuelle Typische Beispiele dafür sind Ritterlichkeit und
Belästigung Gegensexismus. Unter Ritterlichkeit versteht
man Pseudo-Antithesen zu sexistischen Ideolo-
Darüber hinaus wird der Begriff Sexismus heute gien, die vor allem von Männern formuliert
oft synonym für „sexuelle Belästigung von werden (Frauen sind hübsch, sparsam, sauber,
Frauen“ verwendet. In der Regel ist eine/r sich mütterlich, blablabla) während Gegensexismus
jedoch bewusst, dass sexuelle Belästigungen nur vor allem von Frauen eingebracht wird (Frauen
einen Teil des offenen Sexismus darstellen, sind sozialer, sensibler, weniger wehleidig, in
Sexismus selbst aber die zugrundeliegende einer stärkeren Beziehung zur Göttin, blablabla).
Struktur der Geschlechterordnung bezeichnet, In beiden Fällen werden Angehörige eines
die sich vor allem als strukturelle Gewalt im Geschlechts in ein normatives Korsett „typischer
latenten Sexismus manifestiert. Damit ist es Weiblichkeit“ eingebunden.
freilich auch problematisch, Sexismus auf offen Wir können Sexismus nicht offenlegen, solange
beanstandete Diskriminierungen und empfun- wir ein möglicherweise sexistisches Wertemuster
dene Misshandlungen zu reduzieren. Schließlich zu seiner Identifikation anlegen wollen. Damit
bindet Sexismus Opfer und TäterInnen – wenn bleibt nur
auch unterschiedlich und vor allem mit gänzlich
verschiedenen Effekten – in einer gemeinsamen Sexismus als Bewertung von
sexistischen Struktur ein, die von beiden Menschen aufgrund ihres
reproduziert wird. Sexismus ist dort am erfolg-
reichsten, wo er klaglos funktioniert.
Geschlechts
Gelegentlich trifft man auf das Verständnis von zu verstehen. Wie die Definition über die
„Minderbewertung“ referiert auch diese Formu-
Sexismus als Minderbewertung lierung unmittelbar auf die wesentliche Leistung
aufgrund des Geschlechts des Sexismus, nämlich die Wertung. Durch den
Sexismus erhält der mögliche Gebrauchswert
Diese Definition setzt durch die Bezugnahme auf des Geschlechts einen Marktwert. Die Sexismus-
„Minder-“ und „Höherbewertung“ einen Werte- Definition verweist damit unmittelbar auf die
maßstab voraus. Aussagen wonach Menschen Produktion des Geschlechts durch menschliche
eines Geschlechts pauschal unterstellt wird, dass Arbeit. Geschlecht wird produziert.
sie stark, schön, durchschlagskräftig oder Jede anti-sexistische Kritik setzt an diesem
bescheiden sind oder sein sollten, wären dem- gesellschaftlichen Produktionsprozess an: der
nach nur dann sexistisch, wenn die ent- Bildung der Differenz durch Aus- und Abgren-
sprechenden Attribute als abwertend empfunden zung und der Fusion zu Subjekten molarer
werden. Geschlechterkategorien. Antisexismus hebt sich
Eine Sexismus-Definition, die eine Minder- fundamental von sexistischen Ansätzen dadurch
bewertung voraussetzt, erfordert aber nicht nur ab, dass sozial relevante Geschlechtsdifferen-
ein gemeinsames Verständnis davon, was als zierungen nicht mehr auf angeborene
minderwertig qualifiziert wird, sondern auch Charakteristika zurückgeführt werden können (J.
davon, welche Aspekte in die Bewertung Schönert, 1996).
einbezogen werden. In diesem Sinn kann Judy Butler als radikale
Sexistische Klassifikationen basieren schließlich Anti-Sexistin gelesen werden: „Dass die
wesentlich häufiger auf vermeintlichen Positiv- Geschlechterrealität durch aufrechterhaltende
bewertungen, da diese von den Geschlechts- gesellschaftliche Performance geschaffen wird,

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bedeutet gerade, dass die Begriffe der wahren
und unvergänglichen Männlichkeit und Weiblich-
keit ebenfalls konstituiert sind.“ (1991, S.208)
Wir wissen, dass die Produktionstechnologien
von Geschlecht auch recht ungesund sein kön-
nen; zumindest allgergieerregend. Die wesent-
liche Frage ist aber sicherlich, inwieweit diese
Produktion selbstbestimmt sein kann und ob die
Bewertung aufgrund der Geschlechts-
performance nicht zwangsläufig Entfremdung LITERATUR:
impliziert.
So fundamental diese Aspekte für jede anti- Kate Bornstein (1995), Gender Outlaw: On Men,
sexistische Kritik sind, so selten werden sie Women and the Rest of Us; New York:
ausformuliert. Vielleicht sollten wir – nach all den Routledge.
vorangegangenen Definitionen – noch eine Judith Butler (1991), Das Unbehagen der
weitere Definition von Sexismus anbieten, die Geschlechter; aus dem Amerikanischen von
darauf deutlicher Bezug nimmt: Kathrina Menke. Frankfurt a.M.: Suhrkamp
Carol Hagemann-White (1983), „Sexismus“, in:
Sexismus ist von anderen zu Frauenhandlexikon, Stichworte zur Selbst-
erwarten/zu verlangen, dass sie bestimmung. Hg. v. Johanna Beyer, Franziska
Lamott & Birgit Mayer; München: Beck, S. 260-
Geschlechternormen verkörpern.
263.

Diese Definition ist freilich insofern einge- Marielouise Janssen-Jurreit (1984), „Zur Rekonstruk-
schränkt, als das Hauptgewicht auf dem tion des Patriarchats. Thesen zu einer Theorie
des Sexismus“, in: Mythos Frau. Projektionen
Sexismus gegenüber anderen legt und die
und Inszenierungen im Patriarchat. Hg. v.
produktive Leistung der eigenen Stilisierung des
Barbara Scheffer-Hegel,
Geschlechts sowie der eigenen Geschlechter-
Brigitte Wartmann. Berlin: TU Berlin, S. 104-127.
repräsentation auf die Geschlechtsbilder anderer
nur andeutet. Kulturzentrum Bremgarten (2001), „Männergewalt
gegen Frauen“, in Sexismus? Sex is must? Hat
Als erster an- und umstößlicher Entwurf mag sie das etwas mit Sex zu tun? Karnikl,
aber dazu beitragen, den Blick auf die wesent- http://www.kuzeb.ch/karnikl/04-12.htm
lichen Fragen des Sexismus freizugeben:
Linda Nicholson (1994), „Was heißt ‚gender’“; aus dem
o Wie stark diskriminieren und unterscheiden Amerikanischen von Irmgard Hölscher, in:
wir Menschen noch aufgrund ihres Geschlechterverhältnisse und Politik. Institut für
Geschlechts? Wofür? Sozialforschung Frankfurt (Hrsg.), Red.
Katharina Pühl. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, S.
o Und auf welcher Grundlage? 188-220.
o Warum werden normative Geschlechts- Herrad Schenk (1979), Geschlechtsrollenwandel und
regulierungen nach wie vor aufrecht Sexismus: zur Sozialpsychologie
erhalten? geschlechtsspezifischen Verhaltens. Weinheim
& Basel: Beltz.

Wie wär’s? Wollen wir den Sexismus nicht ein- Joachim Schönert.(1996), „Über Sexismus und
fach radikal überwinden? Hetro(a)sexismus“, Lust - Lesbische und
Schwule Themen, Heft 36, http://www.lust-
zeitschrift.de/sexmus.htm
Elizabeth Spelman (1988), Inessential Women.
Problems of Exclusion in Feminist Thought.
Boston
Monique Wittig, „The Point of View: Universal or
Particular?“; Feminist Issues 3, Nr. 2 (Fall
1983), S. 63-69.

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