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Early English:

Helen Doron

Wissenschaftliche Begleitung und empirische Evaluation

Early English : Helen Doron Wissenschaftliche Begleitung und empirische Evaluation

Forschungs-

bericht:

Ergebnisse

01/07/12

Inhaltsverzeichnis

1. Vorbemerkungen zum Forschungsfeld

3

2. Schwerpunkte der Auswertung von Unterrichtsbeobachtungen und Interviews

6

2.1 Abwechslung der Aktivitätsform

6

2.2 Abwechslung der Themen

6

2.3 Individuelles Eingehen auf die Kinder

7

2.4 Einführung neuer Wörter

7

2.5 Disziplinierung

8

2.6 Motivation

8

2.7 Verwendung der Zielsprache

9

2.8 Kurs-CD

10

3. Statistische Auswertung der quantitativen Befragung

11

3.1 Schulart und Klassenstufen

17

3.2 Sprachkenntnisse, -gebrauch im privaten Umfeld

20

3.2.1 Englisch im Urlaub

24

3.2.2 Englisch in den Medien

24

3.3

Kursbesuche

27

3.3.1 Auswirkungen auf die Schulleistungen

47

3.3.2 Zufriedenheit

66

3.3.3 Stimmen der Eltern

69

4. Zusammenfassung und Empfehlungen

72

5. Anhang

75

5.1 Graphiken der Kinderbefragung:

75

5.2 Graphiken der Elternbefragung

141

2

72 5. Anhang 75 5.1 Graphiken der Kinderbefragung: 75 5.2 Graphiken der Elternbefragung 141 2

Forschungsbericht

Ergebnisse der empirisch-quantitativen Online-Befragung sowie der qualitativen Feldforschung in ausgewählten Helen Doron Learning Centres

1. Vorbemerkungen zum Forschungsfeld

D ie Professur für Englischdidaktik der Katholischen Universität Eichstätt- Ingolstadt führte in Auftrag von Helen Doron Limited eine quantitative Fra- gebogenerhebung sowie eine qualitative Feldforschung durch.

Die quantitativ-empirische Erhebung fand nach diversen PreTests online statt und war von 1. April bis 1. Mai 2012 aktiv. Insgesamt nahmen daran 1038 Personen, da- von 280 Kinder und 758 Eltern, teil. Der Fragebogen umfasste sowohl Fragen zu Rahmenbedingungen und Angeboten von Helen Doron, zu Teilnahmemotiven von Eltern und Kindern an den Kursen, zu den Schulleistungen der Kinder, zum Sprachgebrauch zuhause sowie zu Fragen zur Sozialstatistik.

Die qualitativ-empirische Feldforschung wurde im Rahmen einer Dissertation an bis zum Zeitpunkt des Forschungsberichts 10 ausgewählten Helen Doron Learning Centres im Bundesgebiet im Zeitraum von Januar bis Juni 2012 durchgeführt (Stich- probe). Dabei wurde das Kursgeschehen am Besuchstag mindestens 2 Unterrichtszeiteinhei- ten teilnehmend beobachtet, protokolliert und zu Auswertungszwecken zusätzlich partiell videographiert. Jeweils die LeiterInnen und mindestens zwei Lehrkräfte wurden per offene Interviews befragt, nach Gelegenheit auch je 2 Kinder und 2 Eltern.

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und mindestens zwei Lehrkräfte wurden per offene Interviews befragt, nach Gelegenheit auch je 2 Kinder und

In den folgenden Helen Doron Early Learning Centres wurde hospitiert mit dem Ziel, einen vertieften Blick auf das Forschungsfeld des Projektes zu werfen und somit die quantitative Erhebung in der Folge exakter einordnen und analysieren zu können.

Fürth

Bergkamen

Monika Feyrer

Monika Folkerts

Amalienstr. 52

Nordstr. 8

90763

Fürth

59174 Kamen

Friedrichshafen Sarah Kerschgens

Friedrichstr. 36/1

88045 Friedrichshafen

München

Armin Ritschny Georg-Meisenbach-Str. 1

81549 München

Dreieich Birgit Müller-Kirschner

Kleiststr.28, Eingang Goethering

63303 Dreieich b. Frankfurt

Düsseldorf Vera Schalhorn Hüttenstr. 81 40215 Düsseldorf

Wedemark/Hannover Heiko Litzke

Auf dem Kessellande 2

30900 Wedemark OT Bissendorf

Dresden

Steffi Bärmann AntonGraffStraße 17

01309 Dresden

Stuttgart Polly Hasselkuss Johannesstr. 63

70176 Stuttgart

Bremen Tilman Heitbrink Emmastr. 269

28213 Bremen

Die anhängige Dissertation wird nach Fertigstellung 2013/14 zur Verfügung gestellt.

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Emmastr. 269 28213 Bremen Die anhängige Dissertation wird nach Fertigstellung 2013/14 zur Verfügung gestellt. 4

Ziel der Untersuchung war es, folgende Fragen zu beantworten:

1. Wie unter welchen Voraussetzungen, welchen spezifischen/einzigartigen Lernbedingungen und auf welche Art und Weise - lernen Kinder im speziellen Lernkontext „Helen Doron-Lernzentren“ Englisch? 2. Welche Auswirkungen hat dieser spezielle Lernprozess auf die Entwicklung der fremdsprachlichen, sozialen und lernstrategischen Kompetenzen in den weiterführenden Schulen?

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auf die Entwicklung der fremdsprachlichen, sozialen und lernstrategischen Kompetenzen in den weiterführenden Schulen? 5

2. Schwerpunkte der Auswertung von Unterrichtsbeobach- tungen und Interviews

Im Folgenden werden Beobachtungen und Meinungsstränge der Interviews in Schwerpunkten zusammengefasst und fokussiert. Weitere Befunde dienten der Veri- fizierung der quantitativen Erhebung.

2.1 Abwechslung der Aktivitätsform

Um die Konzentration und den Lernspaß aufrecht zu erhalten, wird die Art und Form der Aktivität oft gewechselt. Je jünger die Kinder sind, desto öfter wird gewechselt und desto kürzer dauert eine Aktivitätsform. Dies entspricht entwicklungspsychologi- schen Erkenntnissen, die die Konzentrationsspanne bei jüngeren Teilnehmern auch als vergleichsweise kürzer beschreiben. Beispiele hierfür sind Worteinführungen und -übungen. Übungen im Buch werden meist generell kurz gehalten und durch Spie- le/Lieder flankiert.

2.2 Abwechslung der Themen

Die Themenvariabilität wird zwar im Teacher Guide als essentiell dargestellt, aber nicht konsequent umgesetzt. Bei jüngeren Kindern wird viel thematisch abgewech- selt, bei älteren Kindern hingegen wird teils eine ganze Stunde lang ein einziges Thema auf verschiedene Art behandelt. Auf Kinderwunsch hin oder wenn die Lehr- kraft bemerkt, dass die Kinder sich für ein Thema begeistern, wird dieses ausführli- cher behandelt als andere Themen. Vorgeschlagen wird an dieser Stelle, auch bei den älteren Lernern auf Variabilität der Themen zu achten, jedoch nicht im Sinne ei- nes thematischen Hin- und Herspringens, sondern der Berücksichtigung von Be- zugsthemen zum Basisthema.

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im Sinne ei- nes thematischen Hin- und Herspringens, sondern der Berücksichtigung von Be- zugsthemen zum Basisthema.

2.3

Individuelles Eingehen auf die Kinder

Zwar wird der Unterricht generell sehr an den Vorgaben durch HD ausgerichtet, aber die Kinder und deren Bedürfnisse stehen dennoch im Vordergrund einer strikten Durchführung des Lesson plan. In höheren Kursen können Kinder z.B. sagen, wenn sie in der Schule eine Gramma- tiksequenz nicht verstanden haben. Dann werden dazu Übungen/Spiele o.ä. ge- macht und den Kindern so vermittelt, wie die Grammatik genutzt wird. Die Regeln werden nicht erklärt. Kognitive Potenziale sollten aus lernpsychologischen Gründen durch Erklärungen genutzt werden. Sensibel stellte sich in den Centres der Bereich des Testens als Abschluss eines Kursabschnitts heraus. Besteht Prüfungsangst, wird darauf verzichtet. Genderspezifische Unterschiede in den methodischen Aktivitäten sind zu begrüßen:

In reinen Jungengruppen wurde eine höhere Berücksichtigung von Bewegungsspie- len beobachtet. Differenzierende Aspekte werden deutlich, wenn insbesondere sehr leistungsstarke Kinder selbstkonstruktive Aufgabenformate erhalten, da sie keine/wenig Hilfe benöti- gen. Dem Lernstand angepasste Variationen von Grundspielen, z.B. Bingo mit einfa- chen/schwierigeren Bilder, erweckt sichtlich Freude bei den Kindern, da der Vertraut- heitsgrad hoch ist und der Spielspaß garantiert.

2.4 Einführung neuer Wörter

Es werden grundsätzlich viele verschiedene Gegenstände zur Erklärung und Ver- deutlichung von Wörtern eingesetzt. So wird beispielsweise bei neuen Nomen ver- sucht, den entsprechenden Gegenstand oder zumindest ein Bild davon mitzubringen. Der Fundus in den Centres ist dazu geeignet und bestückt, ein klarer Vorteil gegen- über staatlichen Institutionen. Eigene Englisch-Vorbereitungszimmer erhöhen auf Nachfrage auch die Motivation der Lehrkräfte. Bei neuen Verben wird vorgemacht (Pantomime). Generell ist festzustellen, dass es wenige Erklärungen gibt, diese dann aber auf Eng-

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wird vorgemacht (Pantomime). Generell ist festzustellen, dass es wenige Erklärungen gibt, diese dann aber auf Eng-

lisch gegeben werden, Kinder sich mit dem deutschen Begriff meditieren. Die Lehr- kräfte bleiben einsprachig ein klares Unterrichtsprinzip, immersiv.

2.5 Disziplinierung

Das disziplinäre Classroom management erfolgt fast nur in deutscher Sprache. Be- gründungen dafür waren zum Einen, dass die Kinder dadurch keinen schlechten Be- zug zum Englischen erhalten, wenn sie - durch die Sprache getrennt - die Disziplinie- rung in einem von Englischkurs losgelösten Kontext erleben, zum anderen, damit die Kinder auch wirklich verstehen, warum sie sich falsch verhalten haben. Meist wird nicht einfach nur ermahnt, sondern an die Vernunft der Kinder appelliert und Konsequenzen aufgezeigt. Dies geschieht im Zweiergespräch mit nur diesem Kind, so dass es die anderen Kinder zwar mitbekommen können, aber das Kind nicht vor der Gruppe bloß gestellt wird.

2.6 Motivation

Erfreulicherweise wird generell sehr viel und auch auf verschiedenste Weise positiv rückgemeldet. Dies impliziert u.a. diverse lobende Worte, deutlich erfreutes Verhalten der Lehrerinnen, Belohnungen zur motivationalen positiven Verstärkung von positi- vem Verhalten. In allen Centres war die große Begeisterung der Lehrkräfte bemerkenswert. Sie ver- mitteln sichtlich von großer Freude am Unterrichten, selbst unter schwierigen Bedin- gungen. Die Begeisterung der Lehrkräfte soll nach Auskunft die SchülerInnen an- stecken und ihnen Freude an der englischen Sprache vermitteln. Das gelingt nach Beobachtung beeindruckend: Keine beobachtetes Kind verhielt sich absolut passiv oder kontraproduktiv. Unterschiedliche Aktivitätsgrade sind zu konsta- tieren, hängen eng mit der Haltung der Lehrkräfte zusammen, die Kinder selbst über diesen entscheiden zu lassen. Die Freiwilligkeit der Partizipation der Kinder ist ein wesentlicher Baustein des Moti- vationskonzepts. Es wird darauf vertraut, dass die Kinder trotzdem alle Inhalte mitbe-

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wesentlicher Baustein des Moti- vationskonzepts. Es wird darauf vertraut, dass die Kinder trotzdem alle Inhalte mitbe-

kommen und auch in der Folgestunde teilnehmen können. Dies appelliert an unter- bewusstes Lernen ähnlich dem Muttersprachen-Erwerb. Nichtsdestotrotz wird das Kind immer wieder gebeten aktiv mitzumachen. Bei jüngeren Kindern wird eine silent period respektiert.

2.7 Verwendung der Zielsprache

Das re-/produktive Sprechen steht im Vordergrund. Es kommt den Lehrkräften darauf an, dass die Schüler möglichst viel sprechen. Kleinere, kommunikative Fehler werden oft gar nicht berichtigt, oder das richtige Vor- bild wird von der Lehrkraft gegeben. Schwerer Verstöße gegen die Sprachnorm wer- den durch richtiges Wiederholen korrigiert. Die Kinder antworten in der Regel in kurzen Spracheinheiten auf Impulse. Werden eigenständige Bemerkungen gemacht, wird sofort positiv verstärkt. Die Kommunika- tion zwischen den Kindern erfolgt fast immer in deutscher Sprache. Eine Ausnahme dazu bildete eine Gruppe, in der ein zweisprachiges Kind teilnimmt. Da dieses Kind auch fließend Englisch redet, kommunizieren die anderen Kinder ebenfalls untereinander Englisch (Kurs: Botty the Robot, 8 Jahre alt). Hier wird deut- lich, dass Kinder in anderen Kursen ungenutztes Potenzial besitzen, das über solche Settings aktiviert werden kann. Eine ähnliche Beobachtung kann in den bilingualen Schulen der Stadt Wien/Österreich gemacht werden. Im English for Infants sprechen die Kinder noch nicht, aber deuten schon auf die rich- tigen Dinge und reagieren auf Erklärungen, was ein hohes Verständnis ausweist. In den Kursen mit Erstklässlern finden sich die Kinder schnell in die englische Spra- che ein, verstehen schnell größere Sinneinheiten können nach 10 Wochen auch Ein- bis Drei-Wort-Antworten geben. Dies ist, gemessen an den unterrichtlichen Realitä- ten in staatlichen Grundschulen, ein erheblich früher Zeitpunkt der reproduktiven Sprachproduktion. Kinder, die kurz vor dem Übertritt stehen und schon mindestens ein Jahr dabei sind, entscheiden sich zusammen mit ihren Eltern in nicht geringer Prozentzahl scheinbar für Internationale Schulen (z.B. Ruhrgebiet). Das Niveau im Kursgeschehen ist ver-

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nicht geringer Prozentzahl scheinbar für Internationale Schulen (z.B. Ruhrgebiet). Das Niveau im Kursgeschehen ist ver- 9

gleichsweise hoch: Die Lehrkräfte sprechen in der Regel ohne Vereinfachungen mit den Kindern, die Verstehensleistungen sind bemerkenswert.

2.8 Kurs-CD

Die Eltern nahezu aller Kinder achten wohl sehr auf das Anhören der CD. Generell wurde in den Interviews die Bedeutung der Hör-CDs für die Nach- und Vorbereitung sowie Übung zur Automatisierung und Festigung der Kursinhalte betont. Die CD soll zu einem festen Zeitpunkt im Tagesablauf angehört werden, um als normale Routine empfunden zu werden. Auf Nachfrage scheint der geforderte Hörumfang jedoch nicht immer realisierbar zu sein und pendelt sich im Befragungsschnitt auf 2 bis 3 mal wöchentlich ein.

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jedoch nicht immer realisierbar zu sein und pendelt sich im Befragungsschnitt auf 2 bis 3 mal

3. Statistische Auswertung der quantitativen Befragung

An der Studie nahmen insgesamt 1038 Personen teil, davon 758 Erwachsene und 280 Kinder. Die befragten Eltern (vereinzelt auch befragte Großeltern) waren zum Zeitpunkt der Befragung zwischen 26 und 71 Jahren alt. Das Durchschnittsalter der Elternbefra- gung lag bei 41 Jahren. In der Hauptsache nahmen die Mütter an der Befragung teil, der Anteil der Väter be- trug lediglich 10,1%. Der Großteil der untersuchten Personen stammt aus Deutschland, die übrigen Ant- worten umfassen die verschiedensten Nationen von Bosnien bis Zypern. 88,2% der erwachsenen Probanden sind verheiratet und leben in 3- oder 4- Perso- nenhaushalten. Auffallend ist der hohe Bildungsgrad der befragten Eltern. Die weiblichen Untersuchungspersonen verfügen zu 43,6% über einen universitären Abschluss, die männlichen sogar zu 52%. Abitur oder Fachabitur besitzen 30,5% der Frauen und 22,2% der Männer. Mit mittle- rer Reife 22,2% Frauen ab, sowie 18,5% der Männer. Volksschule, Hauptschule oder einen qualifizierenden Hauptschul-Abschluss besitzen 3,6% der weiblichen Teilneh- merinnen und 7,1% der männlichen. Keine der befragten Mütter besitzt keinen Schulabschluss, bei den Vätern handelt es sich hier um 0,2%. Entsprechend der Abschlüsse sind 55,4% Angestellte, 5,8% Beamte, 8,6% freiberuf- lich tätig, 13,2% selbstständig, 2,8% Arbeiter, 12,7% Hausfrau oder Hausmann und 0,7% arbeitslos oder arbeitssuchend. Das durchschnittliche Haushaltsnettoeinkommen liegt bei 3000 bis unter 4000 Euro (vgl. Abb.1). Die erwachsenen Teilnehmer und Teilnehmerinnen an der Studie entstammen dem- nach im Wesentlichen sehr bildungsnahen Schichten und verfügen über die wirt- schaftliche Ausstattung, um ihren Kindern kommerzielle Bildungsangebote zu ermög- lichen.

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verfügen über die wirt- schaftliche Ausstattung, um ihren Kindern kommerzielle Bildungsangebote zu ermög- lichen. 11
Abbildung 1: Haushaltsnettoeinkommen Die befragten Kinder sind durchschnittlich 8 Jahre alt. Die Altersspanne liegt hier

Abbildung 1: Haushaltsnettoeinkommen

Die befragten Kinder sind durchschnittlich 8 Jahre alt. Die Altersspanne liegt hier zwischen einem und 18 Jahren. Bei den jüngeren Kindern ist davon auszugehen, dass die Eltern die Antworten im Sinne der Kinder gegeben haben. Inwieweit dies die tatsächlichen Gefühle des Kindes widerspiegelt ist zumindest fraglich, in qualitativen Leitfadeninterviews wurde dies zusätzlich abgefragt. Dabei entstand der Eindruck, dass die Eltern zumindest stark bei der Beantwortung mithalfen. Da es sich hierbei allerdings lediglich um drei Kinder unter 4 Jahren handelt, schadet dies nicht der Va- lidität der Untersuchung. Didaktischer Kommentar:

Frühkindliche Meinungsbildung ist immer auch abhängig von der Imitation des Habi- tus der Bezugspersonen, in der Regel der Eltern. Insbesondere hat das starke Po- tential des „Nachmachens“ und „Nachsprechens“ auch Auswirkungen auf die sprach- liche Entwicklung. Das bedeutet, dass der Elternrolle bei Teilnahmemotivation und Sprachkompetenz eine enorme Bedeutung zukommt.

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Das bedeutet, dass der Elternrolle bei Teilnahmemotivation und Sprachkompetenz eine enorme Bedeutung zukommt. 12
Abbildung 2: Alter der Kinder Eine teilnehmende Person ist bereits 18 Jahre nimmt aber aktuell

Abbildung 2: Alter der Kinder

Eine teilnehmende Person ist bereits 18 Jahre nimmt aber aktuell an keinem Kurs von Helen Doron teil. Eine Varianzanalyse der Variablen Alter und aktuelle Teilnahme an einem Helen Do- ron-Kurs ergab, dass die jüngeren Kinder signifikant aktuell häufiger an einem Kurs teilnehmen als ältere Kinder (Signifikanz = 0,000**).

ONEWAY deskriptive Statistiken Wie alt bist du? (Levene-Test auf Varianzhomogenität: Signifikanz = 0,696 Voraussetzung für oneway anova sind erfüllt)

Aktuelle

N

Mittelwert

Standard-

Standardfehler

95%-Konfidenzintervall

für

Minimum

Maximum

Kursteil-

abweichung

den Mittelwert

nahme

Untergrenze

Obergrenze

Ja

259

7,9961

2,52199

,15671

7,6875

8,3047

1,00

15,00

Nein

20

11,5000

2,72416

,60914

10,2251

12,7749

7,00

18,00

Gesamt

279

8,2473

2,68886

,16098

7,9304

8,5642

1,00

18,00

13

12,7749 7,00 18,00 Gesamt 279 8,2473 2,68886 ,16098 7,9304 8,5642 1,00 18,00 13

Mehr als die Hälfte der Kinder ist weiblich (56,3% = 157), der Jungenanteil beträgt 43,7% (=122). Diese Verteilung entspricht nicht den erwarteten Werten, da der Anteil der männli- chen Personen in der Bevölkerung im entsprechenden Altersabschnitt größer ist als der der weiblichen Personen. Da die Stichprobe nicht repräsentativ für alle Kinder der Bundesrepublik ist, kann an dieser Stelle nicht mit absoluter Sicherheit gesagt wer- den, ob der Besuch eines Englischkurses vom Geschlecht des Kindes abhängt, die Ergebnisse legen diese Vermutung aber nahe.

abhängt, die Ergebnisse legen diese Vermutung aber nahe. Abbildung 3: Geschlecht Kinder Didaktischer Kommentar:

Abbildung 3: Geschlecht Kinder

Didaktischer Kommentar:

Punktuelle pädagogische und didaktische Studien, meist im engen qualitativen For- schungsrahmen und mit geringer Probandenzahl durchgeführt, zeigen eine mögliche etwas höhere genderspezifische Affinität zum Sprachenlernen bzw. der Beschäfti- gung mit Sprachen bei Mädchen. Neurobiologische Zusammenhänge werden derzeit erforscht. Ein spezielles Angebot für Jungs ist nötig.

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bei Mädchen. Neurobiologische Zusammenhänge werden derzeit erforscht. Ein spezielles Angebot für Jungs ist nötig. 14
Abbildung 4: Verteilung Alter/Geschlecht 92,9 % (=260 Kinder) der befragten Kinder, besuchen derzeit einen Kurs

Abbildung 4: Verteilung Alter/Geschlecht

92,9 % (=260 Kinder) der befragten Kinder, besuchen derzeit einen Kurs bei Helen Doron. Dies trägt zur Validität der Ergebnisse bei, da die Kinder sich aktuell mit dem Gegenstand der Befragung beschäftigen und sich nicht an Vergangenes erinnern müssen. Lediglich 7,1% (=20 Kinder) sind aktuell in keinem Helen Doron-Kurs an- gemeldet. Didaktischer Kommentar:

Interessant erscheint hier nochmals der minimale Hinweis, dass Mädchen gerade im Vorschulalter häufiger teilnehmen. Der neurophysiologische Befund, dass manche Entwicklungsaspekte des Sprachenlernens (z.B. das Lesen) sich unterschiedlich bzw. früher bei Mädchen ausprägen, könnte darauf hinweisen. Verstärkt kann dem Rechnung getragen werden, wenn gezielt über entsprechende noch auszuarbeitende genderspezifische Angebote (Inhalte, Themen, Methoden) auch Jungs für eine frühe intensive Beschäftigung mit Sprache(n) gewonnen werden können. Neueste Medien scheinen dabei eine Rolle zu spielen (z.B. Whiteboards).

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mit Sprache(n) gewonnen werden können. Neueste Medien scheinen dabei eine Rolle zu spielen (z.B. Whiteboards). 15
Abbildung 5: aktuelle Kursteilnahme Der prozentual hohe Anteil an am Kursgeschehen aktuell beteiligten Probanden er-

Abbildung 5: aktuelle Kursteilnahme

Der prozentual hohe Anteil an am Kursgeschehen aktuell beteiligten Probanden er- höht die Möglichkeit zur gezielten Selbstreflektion bei der Beantwortung der Fragen sowie zur zeitnahen Kontrastierung der schulischen und außerschulischen Lernbe- reiche. Das Forschungsfeld wird Letzterem zugeordnet.

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Kontrastierung der schulischen und außerschulischen Lernbe- reiche. Das Forschungsfeld wird Letzterem zugeordnet. 16

3.1 Schulart und Klassenstufen

Wie aufgrund der Altersverteilung zu erwarten, gehen die meisten Kinder in die Grundschule (58,2% =164) oder noch nicht zur Schule (19,3% = 53). Ein weiterer größerer Anteil (16,8% =46) besucht das Gymnasium. Keines der befragten Kinder geht auf eine Förderschule und lediglich 0,7% (2 Kinder) sind in einer Hauptschule angemeldet. Ein Kind (0,4%) geht auf eine Montessori-Schule.

angemeldet. Ein Kind (0,4%) geht auf eine Montessori-Schule. Abbildung 6: Schularten Didaktischer Kommentar: Mehr als die

Abbildung 6: Schularten

Didaktischer Kommentar:

Mehr als die Hälfte der Eltern verfügen über ein Abitur oder einen universitären Ab- schluss. Daraus resultiert sowohl die wirtschaftliche als auch die intellektuelle Bereit- schaft bzw. zur Frühförderung im vorschulischen Bereich sowie zu Nachhilfe bei Be- darf oder auch zur präventiven schulischen Begleitung. Eine Aufgabe von Bildungs- anbietern kann es sein, über gezielte Informationen auch bildungsfernere Familien anzusprechen und somit als Sprachlernkunden zu gewinnen.

.

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über gezielte Informationen auch bildungsfernere Familien anzusprechen und somit als Sprachlernkunden zu gewinnen. . 17

Klasse

frequency

percent

 

1

41

18,6

2

41

18,6

3

39

17,7

4

42

19,1

5

13

5,9

6

20

9,1

7

11

5,0

8

9

4,1

9

2

,9

10

1

,5

12

1

,5

Gesamt

220

100,0

missing

88

62

 

total

282

Aufgrund des jungen Alters sowie der besuchten Schularten gehen die meisten teil- nehmenden Kinder in die Klassen 1 bis 4. Die Klassen 9 bis 12 besuchen nur insge- samt 4 Kinder.

Die Kinder wurden bezüglich Ihrer letzten Halbjahresnote im Fach Englisch befragt. Hier finden sich viele fehlende Werte, da viele der Erstklässler anstelle der Antwort- kategorie „gar keine Note“, keine Antwort gegeben haben. Didaktischer Kommentar:

Das Fach Englisch an Grundschule ist in Bayern unbenotet und wird es vermutlich noch länger bleiben. Die Leistungsstände der früh Fremdsprachen Lernenden sollten jedoch diagnostisch im halbjährlichen Rhythmus erhoben (Beobachtungsbögen) und dokumentiert werden. Dies gilt auch für das Forschungsgebiet. Vorteilhaft ist die Do- kumentation auch als Entwicklungsnachweis, hier ergäben sich wertvolle Informa- tions- und Kooperationsstränge in den schulischen Englischunterricht,

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hier ergäben sich wertvolle Informa- tions- und Kooperationsstränge in den schulischen Englischunterricht, 18
Abbildung 7: Schulnoten Ein Vergleich der Schulnoten ergab, dass Grundschüler (und ehemalige Grundschü- ler, aktuell

Abbildung 7: Schulnoten

Ein Vergleich der Schulnoten ergab, dass Grundschüler (und ehemalige Grundschü- ler, aktuell in Klasse 5) ausschließlich die Noten 1 oder 2 erhalten haben, während ausschließlich die Real- oder Mittelschüler ein „Ausreichend“ im letzten Zeugnis be- kamen. Ein direkter Abgleich der Schulnoten von Grundschülern und Gymnasiasten errechnete einen höchstsignifikanten (P=0,000**) Zusammenhang zwischen der Schulart und der Schulnote (Phi = 0,429). Didaktischer Kommentar:

Aus dem Befund ergibt sich, dass die in den Lernzentren früh geförderten Sprach- kompetenzen Auswirkungen haben auf die schulische Performanz. Höhere Kontaktzeiten, intensiver Gebrauch der englischen Sprache in kleinen Grup- pen und kindgerechte Methodik sind da maßgebliche Parameter, die dort vorgehal- ten werden.

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Sprache in kleinen Grup- pen und kindgerechte Methodik sind da maßgebliche Parameter, die dort vorgehal- ten

3.2 Sprachkenntnisse, -gebrauch im privaten Umfeld

Die meisten Kinder stammen aus einem Umfeld, in dem beide Eltern Englisch spre- chen können (59,4% = 155). Lediglich 1% (3 Kinder) geben an, dass weder Mutter noch Vater die englische Sprache beherrschen.

weder Mutter noch Vater die englische Sprache beherrschen. Abbildung 8: Können deine Eltern Englisch? Die Angaben

Abbildung 8: Können deine Eltern Englisch?

Die Angaben der Kinder werden durch die Angaben der Eltern bestätigt. Befragte Person und Partner können jeweils zu über 60% gut oder sehr gut Englisch. Didaktischer Kommentar:

Die Sprachkompetenzen der Eltern zeigen diesen auch, dass Fremdsprachen für ihre Kinder essentiell sind (z.B. frühe Berufsvorbereitung). Wo das nicht der Fall ist, sollte gezielt informiert werden, um diesen Vorteil auch Vielen zu ermöglichen.

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Wo das nicht der Fall ist, sollte gezielt informiert werden, um diesen Vorteil auch Vielen zu
Abbildung 9: Sprachkenntnisse Obwohl so viele Eltern gute Englischkenntnisse haben, geben trotzdem nur 3,9% (10

Abbildung 9: Sprachkenntnisse

Obwohl so viele Eltern gute Englischkenntnisse haben, geben trotzdem nur 3,9% (10 Kinder) an, dass sie mit den Kindern häufig zu Hause Englisch sprechen. Hingegen sagen insgesamt 74,9% (197 Kinder), dass zuhause nur selten oder nie Englisch gesprochen wird.

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sprechen. Hingegen sagen insgesamt 74,9% (197 Kinder), dass zuhause nur selten oder nie Englisch gesprochen wird.
Abbildung 10: Häufigkeit Englisch zuhause Die Ergebnisse der Elternfragebögen bestätigen diesen Befund: Abbildung 11:

Abbildung 10: Häufigkeit Englisch zuhause

Die Ergebnisse der Elternfragebögen bestätigen diesen Befund:

Die Ergebnisse der Elternfragebögen bestätigen diesen Befund: Abbildung 11: Englisch zuhause (Elternantworten) 22

Abbildung 11: Englisch zuhause (Elternantworten)

22

Die Ergebnisse der Elternfragebögen bestätigen diesen Befund: Abbildung 11: Englisch zuhause (Elternantworten) 22

Einen Unterschied gibt es hingegen hinsichtlich der Ergebnisse, ob es im näheren Umfeld Personen gibt, die häufiger mit den Kindern Englisch sprechen. Obwohl es eine kleinere Stichprobe an Kindern ist, geben die Kinder mehr Personen an, welche mit ihnen häufiger Englisch sprechen. Didaktischer Kommentar:

Für den Lernerfolg ist das Englischsprechen zu Hause mit den Eltern im Forschungs- feld nicht wesentlich. Vielmehr spielt die Beschäftigung mit authentischen Materialien eine Rolle: Sie geben außerhalb der Lernzentren das sprachliche Vorbild, das imitiert werden soll. Sind die Eltern nicht bilingual, würde das sogar zur Gefahr der Fossilie- rung von sprachlichen Fehlern der Eltern führen. Deshalb ist die gezielte Organisati- on der englischsprachigen Begegnungen außerhalb der Lernzentren durch Hör- /Sehmaterialien zu fokussieren.

der Lernzentren durch Hör- /Sehmaterialien zu fokussieren. Abbildung 12: Personen mit Englischkenntnissen im näheren

Abbildung 12: Personen mit Englischkenntnissen im näheren Umfeld

Viele Kinder sprechen darüber hinaus noch weitere Sprachen, die im Folgenden auf- gelistet sind:

Albanisch, bosnisch, bulgarisch, griechisch, russisch, polnisch, französisch, chine-

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im Folgenden auf- gelistet sind: Albanisch, bosnisch, bulgarisch, griechisch, russisch, polnisch, französisch, chine- 23

sisch, italienisch, koreanisch, kroatisch, Latein, altgriechisch, rumänisch, schweizer- deutsch, slowenisch, spanisch, ungarisch, thai, türkisch.

3.2.1 Englisch im Urlaub

Immerhin 35,5% (=100) der Kinder waren bereits im englischsprachigen Ausland. Hierbei handelt es sich vor allem um die USA und Großbritannien, aber auch Schott- land, Irland, Kanada, Australien, Südafrika, Jamaika und Neuseeland werden ge- nannt. Als nicht typisch englischsprachige Länder werden angegeben: die Vereinten Arabischen Emirate, Thailand, Japan, China, Südkorea, Skandinavien, Nepal, Indien, Sri Lanka und die Türkei. 68,1% (64) der Kinder, die angaben, im Ausland gewesen zu sein, haben dort die englische Sprache genützt, 30 Kinder verneinen dies. Der am häufigsten genannte Grund hierfür ist, dass die Kinder zum Zeitpunkt des Aufenthalts noch zu klein waren. Lediglich zwei Kinder sagen aus, dass sie sich nicht getraut hatten.

3.2.2 Englisch in den Medien

Vor allem im Radio, Internet (jeweils 121mal genannt) und Büchern (120 mal ge- nannt) begegnet den Kindern die englische Sprache in der Freizeit. Lediglich 5 Kin- dern begegnet diese Sprache überhaupt nicht in den Medien.

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die englische Sprache in der Freizeit. Lediglich 5 Kin- dern begegnet diese Sprache überhaupt nicht in
Abbildung 13: Medien Einige Kinder nennen darüber hinaus noch Musik- und Hörspiel-CDs. Als eigene Beispiele

Abbildung 13: Medien

Einige Kinder nennen darüber hinaus noch Musik- und Hörspiel-CDs. Als eigene Beispiele der Kinder könnten an dieser Stelle nun fast unzählige aufgeli- stet werden. Am häufigsten werden allerdings Star Trek, Harry Potter, Barbie Filme, aktuelle Musik, Dora und Youtube genannt.

Helen Doron bietet online für Kinder den so genannten Kangi Club mit Spielen, Lie- dern, Bastelanleitungen etc. an. Der Zugang ist für die Kinder kostenlos. 35,9% (92) der Kinder kennen dieses Angebot nicht. Es ist festzustellen, dass eher die jüngeren Kinder den Kangi Club kennen, die älteren etwas weniger. Von den Kindern, die den Kangi Club kennen, nutzen ihn 22,7% (37 Kinder) nie, 52,8% (86) nur selten, 19,6% (32) gelegentlich und 4,9% (8) häufig. Der Spitzenreiter unter den Onlineangeboten des Kangi Club ist das Spiel „The Schoolbag Game“ (wurde 41mal als bestes Spiel genannt), aber auch „Dress Kangi“ und „Didi the Dragon“ konnten überzeugen. Folgende Abbildung zeigt das Ergebnis der Elternbefragung.

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Kangi“ und „Didi the Dragon“ konnten überzeugen. Folgende Abbildung zeigt das Ergebnis der Elternbefragung. 25
Abbildung 14: Nutzung Kangi Club (Eltern) Didaktischer Kommentar: Das weitreichende, wertvolle Angebot kann durch gezielte

Abbildung 14: Nutzung Kangi Club (Eltern)

Didaktischer Kommentar:

Das weitreichende, wertvolle Angebot kann durch gezielte „Hausaufgaben“, auch freiwilliger Art, gezielter erschlossen und genutzt werden. Es wird im Kursgeschehen idealerweise exemplarisch behandelt und wird so vertraut.

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erschlossen und genutzt werden. Es wird im Kursgeschehen idealerweise exemplarisch behandelt und wird so vertraut. 26

3.3 Kursbesuche

Die Kinder haben ihren ersten Helen Doron-Kurs vornehmlich im Kleinkind- bzw. Vorschulalter begonnen. Das Durchschnittsalter liegt bei 4 bis 5 Jahren (Mittelwert = 4,73) laut Kinderbefragung und bei 3,76 Jahren laut Elternbefragung. Dies liegt dar- an, dass die Eltern auch für Kinder unter einem Jahr genaue Angaben gemacht ha- ben.

für Kinder unter einem Jahr genaue Angaben gemacht ha- ben. Abbildung 15: Alter bei Kursbeginn Je

Abbildung 15: Alter bei Kursbeginn

Je nach Alter des Kindes bringen die Eltern ihre Kinder zum Kurs, warten dort oder nehmen am Kurs teil. Je kleiner die Kinder, desto mehr nehmen die Eltern auch aktiv teil, je älter die Kinder desto eher gehen sie selbstständig zu den Kursen. Der Zusammenhang ist hier höchst signifikant.

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je älter die Kinder desto eher gehen sie selbstständig zu den Kursen. Der Zusammenhang ist hier

Didaktischer Kommentar:

Die altersabhängige aktive Partizipation der Eltern ist ein wichtiges Element der früh- kindlichen Sprachförderung und führt zur zunehmenden Selbständigkeit, wenn sie gezielt abgebaut wird. Die dauerhafte Teilnahmemotivation der Kinder hängt eben- falls davon ab.

Die vorwiegende Zahl der Kinder, die mit 13 ihren ersten Helen Doron-Kurs besucht haben, gibt an, im letzten Halbjahreszeugnis eine 4 erhalten zu haben.

Eine durchgeführte Korrelationsanalyse kam zu dem Ergebnis, dass es einen höchst signifikanten Zusammenhang zwischen dem Eintrittsalter bei Helen Doron und den Schulnoten gibt (Spearman rho = 3,7). Der Zusammenhang ist positiv, was bedeutet, dass je jünger das Eintrittsalter, desto besser die letzte Halbjahresnote im Fach Eng- lisch. Der Zusammenhang ist nicht sehr stark, was durch die sehr geringe Spannwei- te der Englischnoten zu erklären ist.

Korrelationen

 

Welche

Note

Wie alt warst du ungefähr, als du deinen ersten HD Kurs besucht hast?

hattest

du

im

letzten

Halbjah-

reszeugnis

in

Englisch?

 

Welche Note hattest du im letz- ten Halbjahreszeugnis in Eng- lisch?

Korrelationskoeffizient

1,000

,370 **

Spearman-Rho

Sig. (2-seitig)

.

,000

 

N

116

112

Festzustellen ist, dass die meisten Kinder mehrere Jahre bei Helen Doron bleiben, was auf eine hohe Zufriedenheit hindeutet. Von den Kindern, die bislang erst einen

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Jahre bei Helen Doron bleiben, was auf eine hohe Zufriedenheit hindeutet. Von den Kindern, die bislang

Kurs besucht haben, sind 58,1% zwischen 0 und 6 Jahren. In diesem Bereich liegt auch das durchschnittliche Anfangsalter.

Bereich liegt auch das durchschnittliche Anfangsalter. Abbildung 16: Kursteilnahme in Jahren Abbildung 17: Anzahl

Abbildung 16: Kursteilnahme in Jahren

das durchschnittliche Anfangsalter. Abbildung 16: Kursteilnahme in Jahren Abbildung 17: Anzahl Kursteilnahmen (Kinder) 29

Abbildung 17: Anzahl Kursteilnahmen (Kinder)

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das durchschnittliche Anfangsalter. Abbildung 16: Kursteilnahme in Jahren Abbildung 17: Anzahl Kursteilnahmen (Kinder) 29

29,4% (79 Kinder) haben bislang erst einen Helen Doron-Kurs besucht. Jeweils ein Kind gab an, bereits 9 oder 10 Helen Doron-Kurse besucht zu haben. Eine Analyse des Zusammenhangs zwischen den Kursteilnahmen insgesamt und der Schulnote ergab ein signifikantes Ergebnis (p=0,009**) von Spearman Rho = -0,250. Dieser Zusammenhang ist geringfügig stark, weist aber darauf hin, dass je mehr Kur- se ein Kind belegt hat, desto besser ist seine Englischnote.

Korrelationen

 

Welche Note hattest du im letzten Halb- jahreszeugnis in Englisch?

Kursteilnahmen

insgesamt

 

Welche Note hattest du im letz- ten Halbjahreszeugnis in Eng- lisch?

Korrelationskoeffizient

1,000

-,250 **

Spearman-Rho

Sig. (1-seitig)

.

,004

 

**. Die Korrelation ist auf dem 0,01 Niveau signifikant (einseitig).

 

Am stärksten frequentiert sind bei Helen Doron vor allem die Helen Doron Early Eng- lish-Kurse. Sowohl an den Ergebnissen der Kinder als auch an den Ergebnissen der Eltern ist dies deutlich abzulesen. Didaktischer Kommentar:

Wenngleich es ein didaktischer Konsens ist, dass höherer Input und längere Kon- taktzeiten zur englischen Sprache zu mehr englischsprachiger Kompetenz führen, so ist doch bemerkenswert, dass dies in diesem Fall so deutlich messbar ist. Das ge- lungene didaktische Konzept der Helen Doron Early English-Kurse trägt offenbar da- zu bei, dass ein wiederholter, kontinuierlicher Besuch zu besseren schulischen Noten im Fach führt. Die didaktischen Schwerpunkte der Kurse (Hörverstehen und elemen- tares Sprechen) bilden zunächst die Hauptlernziele der Grundschule ab, festigen sie und führen im Anschluss zum gesicherten Aufbau von Lesen und Schreiben. Das ideale Eintrittsalter in die fremdsprachliche Frühförderung liegt bei drei Jahren.

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von Lesen und Schreiben. Das ideale Eintrittsalter in die fremdsprachliche Frühförderung liegt bei drei Jahren. 30
Abbildung 18: Kurse (Kinder) Abbildung 19: Kurse (Eltern) 31

Abbildung 18: Kurse (Kinder)

Abbildung 18: Kurse (Kinder) Abbildung 19: Kurse (Eltern) 31

Abbildung 19: Kurse (Eltern)

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Abbildung 18: Kurse (Kinder) Abbildung 19: Kurse (Eltern) 31

Wie von Helen Doron vorausgesetzt, umfasst die Kursstärke ca. 5 bis 6 Kinder, was den errechneten Mittelwerten der Fragebögen entspricht.

was den errechneten Mittelwerten der Fragebögen entspricht. Abbildung 20: Kursstärke (Kinder) Als Grund für ihren

Abbildung 20: Kursstärke (Kinder)

Als Grund für ihren ersten Besuch einen Helen Doron-Kurses geben die Kinder am häufigsten an, dass es die Idee ihrer Eltern gewesen sei. Immerhin 15,5 % haben aus Spaß an der englischen Sprache einen Kurs besucht. Didaktischer Kommentar:

Mangels Überblick über die eigenen Entwicklungsmöglichkeiten sind es natürlich die Erziehungsberechtigten, die Kursbesuche initiieren. Die Motive/Motivbündel dafür sind sehr unterschiedlich. Sie führen jedoch idealer Weise dazu, dass gezielt die ge- sichert vorhandenen frühen Sprachlernkapazitäten der Kinder genützt werden kön- nen. Von besonderer Bedeutung ist die Involvierung der Erziehungsberechtigten in das Konzept, wie es auch im Forschungsfeld vorbildlich geschieht.

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ist die Involvierung der Erziehungsberechtigten in das Konzept, wie es auch im Forschungsfeld vorbildlich geschieht. 32
Abbildung 21: Gründe für die Kursanmeldung (Kinder) Dass die Idee von den Eltern stammt, gilt

Abbildung 21: Gründe für die Kursanmeldung (Kinder)

Dass die Idee von den Eltern stammt, gilt aber nicht nur für Kinder die bei ihrer ersten Kursteilnahme besonders jung waren. Die Verteilung ist hier über alle Altersgruppen gleich.

jung waren. Die Verteilung ist hier über alle Altersgruppen gleich. Abbildung 22: Zusammenhang Kursbesuch/Alter 33

Abbildung 22: Zusammenhang Kursbesuch/Alter

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jung waren. Die Verteilung ist hier über alle Altersgruppen gleich. Abbildung 22: Zusammenhang Kursbesuch/Alter 33

Darüber hinaus nennen die Kinder noch folgende Gründe für Ihren Besuch bei Helen Doron (offene Frage):

Geschwister, die bereits einen Helen Doron-Kurs besucht haben

Verwandte, die bei Helen Doron arbeiten

Bekannte oder Verwandte die nur Englisch sprechen

Empfehlung des Kindergartens

Um besser Englisch zu lernen

Die Antworten der Eltern bezüglich der Motivation ihre Kinder bei einem Englischkurs von Helen Doron anzumelden sind unterschiedlicher. Vor allem sehen die Eltern die Wichtigkeit der englischen Sprache für die spätere Zukunft der Kinder im Vorder- grund. Die Mütter und Väter sind überzeugt, dass Frühförderung die beste Möglich- keit ist eine Fremdsprache zu erlernen und möchten die Kinder so gut wie möglich fördern. Didaktischer Kommentar:

Eine Zielrichtung von Anbietern fremdsprachlicher Frühförderung muss es sein, Er- ziehungsberechtigte umfassend und kompetent sowohl über die kindlichen Kapazitä- ten zu informieren als auch über die resultierende Didaktik/Methodik der zu besu- chenden Kurse. Je individueller diese zugeschnitten sind auf die Bedürfnisse von Eltern und Kindern, desto höher liegt die Akzeptanz. Anzuraten sind Informationsabende unter Einbezug von Experten als Referenten sowie die aktive Teilnahme an Konferenzen und Ta- gungen mit Erfahrungsberichten und Workshops.

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Experten als Referenten sowie die aktive Teilnahme an Konferenzen und Ta- gungen mit Erfahrungsberichten und Workshops.
Abbildung 23: Gründe für die Anmeldung (Eltern) Von Helen Doron haben die meisten Kunden über

Abbildung 23: Gründe für die Anmeldung (Eltern)

Von Helen Doron haben die meisten Kunden über Empfehlungen von Freunden oder Bekannten erfahren, was auf die hohe Zufriedenheit derer deutet, die bereits einen Kurs gebucht hatten. Die Eltern sind interessiert was die Zukunft ihrer Kinder betrifft und sind aus diesem Grund auch relativ gut über die Kurse, deren Inhalte und Arbeitsweisen informiert. Didaktischer Kommentar:

Weiterempfehlungen im persönlichen Bekanntenkreis sind am höchsten einzuschät- zen, da eng verknüpft mit dem Status quo der persönlichen Beziehung, die nicht aufs Spiel gesetzt werden soll.

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zen, da eng verknüpft mit dem Status quo der persönlichen Beziehung, die nicht aufs Spiel gesetzt
Abbildung 24: Informationsstand Obwohl anscheinend die Eltern der ausschlaggebende Grund für einen ersten Be- such

Abbildung 24: Informationsstand

Obwohl anscheinend die Eltern der ausschlaggebende Grund für einen ersten Be- such bei Helen Doron sind, haben die Kinder dennoch große Freude am Kursbe- such. Lediglich 1,1% (3 Kinder) gehen nicht gerne dort hin. Didaktischer Kommentar:

Der sich abzeichnende hohe Zufriedenheitsgrad weist auf die besondere Bedarfsori- entiertheit und individuelle Ausrichtung des Angebots. Die kleinen Gruppen mit en- gen Kontakten zur Kursleitung sowie höchster persönlicher Zuwendung verstärken dies.

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Die kleinen Gruppen mit en- gen Kontakten zur Kursleitung sowie höchster persönlicher Zuwendung verstärken dies. 36
Abbildung 25: Freude am Kursbesuch Die Mehrheit der Kinder wünscht sich von den Helen Doron-Kursen

Abbildung 25: Freude am Kursbesuch

Die Mehrheit der Kinder wünscht sich von den Helen Doron-Kursen Spaß. Diese Antwortmöglichkeit wurde 228mal gewählt, das heißt von fast allen Kindern. Nahezu ebenso viele möchten Englisch lernen. Neue Freunde zu finden ist eher zweitrangig. Einen höchstsignifikanten Unterschied gibt es im Bereich der Wichtigkeit des Engli- schen für die späteren Berufschancen. Diese Kategorie wurde vor allem von den äl- teren Kindern verstärkt gewählt.

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schen für die späteren Berufschancen. Diese Kategorie wurde vor allem von den äl- teren Kindern verstärkt
Abbildung 26: Erwartungshaltung (Kinder) Die Erwartungshaltung der Kinder erfüllt sich in ihren Englischkursen, die

Abbildung 26: Erwartungshaltung (Kinder)

Die Erwartungshaltung der Kinder erfüllt sich in ihren Englischkursen, die Kinder nehmen keine Überforderung war sondern sehen den Spaß oder Spaß und Unter- richt gleichermaßen. Lediglich rund 7% haben das Gefühl eines reinen Unterrichts. Didaktischer Kommentar:

Affektive Faktoren wie Spaß und Freude am Lernen sind auch neurophysiologisch von höchstem Belang. Was mit einem positiven Gefühl gelernt oder erworben wird, verankert sich längerfristig im Gehirn. Die klare Ausrichtung der Kurse diesbezüglich ist ein Erfolgsfaktor.

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wird, verankert sich längerfristig im Gehirn. Die klare Ausrichtung der Kurse diesbezüglich ist ein Erfolgsfaktor. 38
Abbildung 27: Spaß oder Unterricht Die Kinder wurden gefragt, was ihnen im Einzelnen an den

Abbildung 27: Spaß oder Unterricht

Die Kinder wurden gefragt, was ihnen im Einzelnen an den Englischkursen gefällt. Alle Items wurden hier im Schnitt mit sehr gut oder gut bewertet.

ihnen im Einzelnen an den Englischkursen gefällt. Alle Items wurden hier im Schnitt mit sehr gut

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ihnen im Einzelnen an den Englischkursen gefällt. Alle Items wurden hier im Schnitt mit sehr gut
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Abbildung 28: Bewertung Kursinhalte (Kinder) Am besten gefallen den Kindern die Spiele und, was sehr

Abbildung 28: Bewertung Kursinhalte (Kinder)

Am besten gefallen den Kindern die Spiele und, was sehr erfreulich ist, die englische Sprache. Die Helen Doron-Kurse scheinen die Freude an der Fremdsprache zu för- dern. Am wenigsten positiv bewertet, aber immer noch mit einem Median von 2, wird die Helen Doron-CD für zu Hause. Das empfohlene Anhören der CD wird nur von 17,2% der Kinder gemacht, dass die Kinder mehrmals pro Woche die CD hören sagen 41,2%. 26,8% antworteten mit mehrmals im Monat, 14,5% geben an, dass die CD seltener oder nie gehört wird. Auch hier zeigt sich, dass die älteren Kinder die CD weniger regelmäßig hören als

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seltener oder nie gehört wird. Auch hier zeigt sich, dass die älteren Kinder die CD weniger

etwas kleinere Kinder.

etwas kleinere Kinder. Abbildung 29: Helen Doron CD Die Kinder haben an den Kursen großen Spaß,

Abbildung 29: Helen Doron CD

Die Kinder haben an den Kursen großen Spaß, nur sehr wenige (4,1%) finden den Kurs zu anstrengend (vgl. folgende Abbildungen). Spannende Dinge über andere Länder werden laut den Kindern nicht ausreichend bedient. Didaktischer Kommentar:

Auf die Bedeutung des „häuslichen“ Hörens der englischen Sprache mit gezielten Aufgabenstellungen/-formaten wurde hingewiesen. Eine Integration in das Kursge- schehen hebt die Akzeptanz und die Verbindlichkeit.

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wurde hingewiesen. Eine Integration in das Kursge- schehen hebt die Akzeptanz und die Verbindlichkeit. 42
Abbildung 30: Analyse Kursinhalte (Kinder) 43

Abbildung 30: Analyse Kursinhalte (Kinder)

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Abbildung 30: Analyse Kursinhalte (Kinder) 43

Auch die Eltern haben die einzelnen Kurselemente und Inhalte bewertet. Auch hier wurden alle Items im Schnitt mit gut oder sehr gut bewertet.

die einzelnen Kurselemente und Inhalte bewertet. Auch hier wurden alle Items im Schnitt mit gut oder

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die einzelnen Kurselemente und Inhalte bewertet. Auch hier wurden alle Items im Schnitt mit gut oder
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Abbildung 31: Bewertung der Kursinhalte (Eltern) 46

Abbildung 31: Bewertung der Kursinhalte (Eltern)

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Abbildung 31: Bewertung der Kursinhalte (Eltern) 46

3.3.1 Auswirkungen auf die Schulleistungen

Wie bereits im ersten Kapitel dargelegt, gibt es einen äußerst positiven Zusammen- hang zwischen der Dauer des Helen Doron-Unterrichts und den Schulnoten. Aber auch die Kinder nehmen zu 62,6% (130 Kinder) eine positive Auswirkung auf die Schulleistungen wahr. Lediglich 5,3% (11 Kinder) verneinen dies.

wahr. Lediglich 5,3% (11 Kinder) verneinen dies. Abbildung 32: Subjektive Auswirkung (Kinder) Die Kategorie

Abbildung 32: Subjektive Auswirkung (Kinder)

Die Kategorie weiß ich nichtwurde fast ausschließlich von sehr jungen Kindern bis

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Auswirkung (Kinder) Die Kategorie „ weiß ich nicht “ wurde fast ausschließlich von sehr jungen Kindern

hin zum Grundschulalter gewählt. Betrachtet man diese Variable nur für Kinder, die bereits in die Schule gehen, er- rechnen sich folgende Ergebnisse:

in die Schule gehen, er- rechnen sich folgende Ergebnisse: Abbildung 33: Bist du durch Helen Doron

Abbildung 33: Bist du durch Helen Doron besser in der Schule? (nur Schulkinder)

Ganz 73,99% geben nun an, durch Helen Doron besser in der Schule zu sein, 6,36% denken dies nicht. Ein sehr ähnliches Bild zeigt sich bei der nächsten Frage, in welcher die Kinder beur- teilen sollten, ob für sie der Englischunterricht leichter ist als für Kinder ohne Helen Doron. Nur 1,9% (3) sind sich hier ganz sicher, dass dies nicht der Fall ist. Demge- genüber sind sich 61,5% (99) ganz sicher, dass sie dadurch Vorteile gegenüber ihren Mitschülern haben.

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ist. Demge- genüber sind sich 61,5% (99) ganz sicher, dass sie dadurch Vorteile gegenüber ihren Mitschülern
Abbildung 34: Vorteil durch Helen Doron (Kinder) Das positive Ergebnis bei den Kindern wird durch

Abbildung 34: Vorteil durch Helen Doron (Kinder)

Das positive Ergebnis bei den Kindern wird durch die Angaben der Eltern bestätigt. Hier können fast 95% eine positive Auswirkung des Helen Doron-Kurses auf die Schulleistungen ihrer Kinder feststellen.

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Hier können fast 95% eine positive Auswirkung des Helen Doron-Kurses auf die Schulleistungen ihrer Kinder feststellen.
Abbildung 35: positive Auswirkungen (Eltern) Diese subjektiv wahrgenommenen positiven Auswirkungen werden im Folgenden

Abbildung 35: positive Auswirkungen (Eltern)

Diese subjektiv wahrgenommenen positiven Auswirkungen werden im Folgenden näher betrachtet. Kinder wie Eltern sollten Aussagen zum eigenen Verhalten bzw. des Verhaltens der eigenen Kinder bewerten, in wie weit diese zutreffen oder nicht. 65,1% der Kinder geben hier an, gerne im Englischunterricht der Schule mitzuma- chen. 70,6% trauen sich problemlos vor der Klasse laut Englisch zu sprechen. Immerhin 46,8%, also fast die Hälfte der Kinder ist überzeugt, durch Helen Doron mehr Selbstvertrauen gewonnen zu haben. Weitere 35% stimmen dem eher zu. 57,5% sind sich sicher, besser als die anderen Kinder in ihrer Klasse zu sein, weitere 27,5% stimmen dieser Aussage eher zu.

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sind sich sicher, besser als die anderen Kinder in ihrer Klasse zu sein, weitere 27,5% stimmen

47,20% würden schlechten Mitschülern sicher empfehlen zu Helen Doron zu gehen, 36,02% wahrscheinlich. 73,5% sind überzeugt, dass Englisch eine tolle Sprache ist und haben Spaß daran sie zu lernen. 63,2% fühlen sich im Englischen jetzt sehr viel wohler und sicherer, 28,2% stimmen dem eher zu.

daran sie zu lernen. 63,2% fühlen sich im Englischen jetzt sehr viel wohler und sicherer, 28,2%

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daran sie zu lernen. 63,2% fühlen sich im Englischen jetzt sehr viel wohler und sicherer, 28,2%
Abbildung 36: Aussagebewertung (Kinder) 52

Abbildung 36: Aussagebewertung (Kinder)

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Abbildung 36: Aussagebewertung (Kinder) 52
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Abbildung 37: Aussagebewertung (Eltern) 54

Abbildung 37: Aussagebewertung (Eltern)

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Abbildung 37: Aussagebewertung (Eltern) 54

Die Kinder wurden im Weiteren gefragt, wo sie in der Schule Probleme haben und wo nicht. Lediglich bei Grammatik, Texte schreiben und Wörter fehlerfrei schreiben haben manche Kinder etwas Probleme, bei den überwiegenden Variablen haben die Kinder aber zumeist überhaupt keine Probleme. Vor allem im Bereich des Hörverste- hens und des Sprechens sind die Kinder sehr leistungsstark. Didaktischer Kommentar:

Die Befunde der Fragen zu den Auswirkungen der Kursbesuche auf den institutionel- len Englischunterricht und die Leistungen der Probanden dort sind überaus beein- druckend. Kinder wie Eltern führen gesteigertes Selbstbewusstsein, höhere sprachliche Kompe- tenzen und ein gesicherten Stand im schulischen Englischunterricht auf die Kurse von Helen Doron zurück. Sie fühlen sich school proof, gut auf die schulischen Anfor- derungen im Fach Englisch vorbereitet also, und sind es der Faktenlage nach auch. Einzig in den Fertigkeiten Schreiben/Lesen und kognitive Verwendung sind Über- trittsprobleme zu konstatieren. Dies ist aber schulisch-strukturellen Probleme ge- schuldet (ungenaue Passung zwischen den Anforderungen von Grundschule und Sekundarstufe), deutlich nicht Defiziten der Helen Doron-Kurse. Geraten kann dennoch werden, schon früh aktiv und produktiv den Umgang mit dem Schriftbild zu inkludieren und grammatikalische Phänomene bei Bedarf zu themati- sieren.

In nachfolgender Tabelle wird gezeigt, zu wie viel Prozent die Kinder in den jeweili- gen Kategorien angegeben haben, keine Probleme zu haben.

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wird gezeigt, zu wie viel Prozent die Kinder in den jeweili- gen Kategorien angegeben haben, keine
Abbildung 38: Keine Probleme im Englischunterricht Bestätigt wird dieser Eindruck durch die nächste Frage, wo

Abbildung 38: Keine Probleme im Englischunterricht

Bestätigt wird dieser Eindruck durch die nächste Frage, wo der Englischkurs von He- len Doron bislang im Unterricht helfen konnte. Auch hier werden am häufigsten das Hörverstehen und das Sprechen genannt.

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Doron bislang im Unterricht helfen konnte. Auch hier werden am häufigsten das Hörverstehen und das Sprechen
Abbildung 39: Hilfe durch Helen Doron Auch hier errechnete sich für alle Variablen ein höchstsignifikanter

Abbildung 39: Hilfe durch Helen Doron

Auch hier errechnete sich für alle Variablen ein höchstsignifikanter Zusammenhang zwischen der Dauer der Zugehörigkeit zu Helen Doron und der Zustimmung ob die Kurse geholfen haben oder nicht. Je länger die Kinder dabei sind, desto öfter geben sie an, dass die Kurse ihnen wirk- lich helfen konnten. Im Einzelnen haben die Kinder besonders gut gelernt, sich vorzustellen, jemanden zu begrüßen und Arbeitsaufträge zu verstehen. Die einzelnen Items korrelieren stark mit dem jeweiligen Alter der Kinder aber auch mit den Kursteilnahmen insgesamt. Je mehr Kurse sie besucht haben, desto besser beherrschen sie auch die einzelnen Elemente. Während in der Antwortvorgabe

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mehr Kurse sie besucht haben, desto besser beherrschen sie auch die einzelnen Elemente. Während in der

„überhaupt nicht gut“ ein stetiger Abwärtstrend nach Zugehörigkeitsjahren zu ver- zeichnen ist, gibt es einen deutlichen Aufwärtstrend in der Kategorie „sehr gut“. Es errechnete sich ein höchstsignifikanter Unterschiede in den Bereichen Grammatik und eigene Texte schreiben zwischen den Grundschülern und den Kindern weiter- führender Schulen. Kinder aus weiterführenden Schulen geben deutlich öfter an, dass Ihnen die Kurse bei Helen Doron in diesen Bereichen weiterhelfen konnten (jeweils ca. 40%), wäh- rend dies nur von jeweils ca. 17% der Grundschüler so empfunden wird. Die Anga- ben der Grundschüler verändern das Gesamtergebnis deshalb negativ. Zu beachten ist allerdings das Ergebnis der Kinder weiterführender Schulen, da diese Bereiche hier erst relevant werden. Didaktischer Kommentar:

Grammatik und produktives Schreiben bilden keine Schwerpunkte im Grundschul- Englischunterricht und werden somit dort nicht explizit behandelt. Die Einschätzung kann systemisch bedingt bei Grundschülern somit auch nur vage positiv ausfallen, da die Beurteilungsbasis nahezu entfällt.

systemisch bedingt bei Grundschülern somit auch nur vage positiv ausfallen, da die Beurteilungsbasis nahezu entfällt. 58

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systemisch bedingt bei Grundschülern somit auch nur vage positiv ausfallen, da die Beurteilungsbasis nahezu entfällt. 58
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Abbildung 40: Wie gut bist du darin ? Die Einschätzungen der Kinder und Eltern bestätigen

Abbildung 40: Wie gut bist du darin

?

Die Einschätzungen der Kinder und Eltern bestätigen sich zum einen durch die Eng- lischnoten, zum anderen aber auch durch den weitgehend problemlosen Übertritt der Kinder auf weiterführende Schulen. 62,6% der Kinder, die bereits auf eine andere Schulart übergetreten sind, hatten kei- nerlei Probleme beim Übertritt in den verschiedenen Fächern.

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auf eine andere Schulart übergetreten sind, hatten kei- nerlei Probleme beim Übertritt in den verschiedenen Fächern.
Abbildung 41: Schulwechsel 1 Das Fach Englisch wurde nur ein einziges Mal genannt bei der

Abbildung 41: Schulwechsel 1

Das Fach Englisch wurde nur ein einziges Mal genannt bei der Frage, in welchen Fächern die größten Probleme auftraten. Die Kinder sind mehrheitlich davon überzeugt, dass die Kurse bei Helen Doron den Übertritt erleichtert haben.

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Die Kinder sind mehrheitlich davon überzeugt, dass die Kurse bei Helen Doron den Übertritt erleichtert haben.
Abbildung 42: Schulwechsel 2 Die Kinder, die den Übertritt erst noch vor sich haben, haben

Abbildung 42: Schulwechsel 2

Die Kinder, die den Übertritt erst noch vor sich haben, haben nur zu 1,4% (1 Kind) große Angst vor dem Schulwechsel, 24,7% (18) haben etwas Angst, 20,5% (15) eher weniger und mehr als die Hälfte (53,4%, 39) hat überhaupt keine Bedenken.

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(18) haben etwas Angst, 20,5% (15) eher weniger und mehr als die Hälfte (53,4%, 39) hat
Abbildung 43: Schulwechsel 3 Bezieht man die Frage noch auf das Fach Englisch im Speziellen,

Abbildung 43: Schulwechsel 3

Bezieht man die Frage noch auf das Fach Englisch im Speziellen, fällt auf, dass nun kein Kind mehr große Angst vor dem Übertritt hat und sogar 60% (45) überhaupt kei- ne Angst haben.

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auf, dass nun kein Kind mehr große Angst vor dem Übertritt hat und sogar 60% (45)
Abbildung 44: Schulwechsel 4 Didaktischer Kommentar: In der antizipativen Beurteilung der Kinder sind die Besuche

Abbildung 44: Schulwechsel 4

Didaktischer Kommentar:

In der antizipativen Beurteilung der Kinder sind die Besuche der Helen Doron-Kurse eine Hilfe für den bevorstehenden Übertritt. Das gestärkte positive mindset verdient insofern Beachtung, als sich mit der Vorfreude auf die neuen Aufgaben die Unsi- cherheit stark reduziert, vielleicht den Anforderungen doch nicht gewachsen zu sein. Erste mögliche Misserfolge in der 5. Klasse werden so bestens aufgefangen.

Auch die Eltern gehen davon aus, dass es beim Übertritt eher nicht zu Problemen kommen wird.

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so bestens aufgefangen. Auch die Eltern gehen davon aus, dass es beim Übertritt eher nicht zu
Abbildung 45: Schulwechsel (Eltern) Didaktischer Kommentar: Die Ergebnisse der Gesamtschau auf den Themenkomplex des

Abbildung 45: Schulwechsel (Eltern)

Didaktischer Kommentar:

Die Ergebnisse der Gesamtschau auf den Themenkomplex des Übergangs mit Vor- bereitung auf den Übertritt in die Sekundarstufe sowie dem Rückblick aus der Sicht der 5. Klasse und darüber sind deutlich zuzuordnen: Die Probanden beziehen in der Regel die bevorstehenden oder zurückliegenden Erfolge auf die Kursbesuche im Forschungsfeld. Erstaunlich dabei ist auch die Tatsache, dass es nicht nur die gesteigerte englisch- sprachige Kompetenz ist, die dafür den Ausschlag gibt, sondern wohl indirekt auch metakognitive (z.B. Planung des eigenen Lernens) und sprachlernspezifische Strate- gien (z.B. spielerischer Wortschatzerwerb, Kommunikationsstrategien).

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Lernens) und sprachlernspezifische Strate- gien (z.B. spielerischer Wortschatzerwerb, Kommunikationsstrategien). 65

3.3.2 Zufriedenheit

Wie bereits erwähnt, lassen die Empfehlungen von Freunden und Bekannten bereits auf eine große Zufriedenheit schließen. Die befragten Eltern wurden darüber hinaus aber auch noch nach ihrer persönlichen Zufriedenheit befragt, was diesen ersten Schluss durchaus bestätigt. 37,9% sind sehr zufrieden mit den Erfolgen, welche die Helen Doron-Kurse bislang erzielen konnten, 46,7% sind zufrieden. Lediglich 0,3% sind überhaupt nicht zufrie- den.

zufrieden. Lediglich 0,3% sind überhaupt nicht zufrie- den. Abbildung 46: Zufriedenheit: Erfolge Die wenigen Eltern,

Abbildung 46: Zufriedenheit: Erfolge

Die wenigen Eltern, welche überhaupt nicht zufrieden sind, geben an, es würde zu viel gespielt, zu viel der Stoff aus der Grundschule wiederholt oder die Fortschritte gehen nicht schnell genug von statten. Einige Eltern bemängeln eine zu geringe

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wiederholt oder die Fortschritte gehen nicht schnell genug von statten. Einige Eltern bemängeln eine zu geringe

Transparenz und nicht ausreichend Rückmeldung über den Lernfortschritt ihrer Kin- der. Ebenfalls genannt wurde ein am Stoff der Grundschule vorbei thematisierter Stoff der Helen Doron-Kurse, welche an den eigentlichen Stoff der Grundschule an- gepasst werden sollte. Als Problem wird angeführt, dass die Kinder manchmal nicht nach Leistungsstand in eine Gruppe kommen, sondern nach Wunschtermin der El- tern, was aus Sicht der Eltern einen 100% Lernerfolg ausschließt.

Das Preis-Leistungsverhältnis ist eher positiv bewertet. Vor allem werden hier die von den Eltern als überteuert bewerteten Unterrichtsmaterialen genannt. Auch dass diese laut Vertrag für jedes Geschwisterkind erneut erworben werden müssen. Nicht die Qualität, sondern der zu hohe Preis an sich ist für die Eltern ein Mangel. Viele Eltern äußerten sich dahingehend, dass sich nur Personen mit gehobenem Einkommen einen solchen Kurs leisten können und die Möglichkeit des Englischlernens somit nicht für Kinder aus allen sozialen Schichten möglich ist.

Besonders oft negativ in Sachen Preis-Leistung wurde die Hör-CD genannt, die als zu kindisch befunden wird. Vor allem die Stimmen der Sprecher wurden hier bemän- gelt. Ebenfalls genannt wurde, dass der Unterrichtspreis trotz Schulferien voll bezahlt werden muss, obwohl der Kurs in dieser Zeit nicht stattfindet. Ebenfalls erwähnt wur- de der Ranzen oder Rucksack.

Traurig äußerte sich eine Mutter über den Sachverhalt, dass eine andere Mutter aus dem Kurs ihre beiden Kinder herausnehmen musste, da sie sich die 2 Din A4-Hefte, 2 CDs und 2 Rucksäcke (welche sonst nie gebraucht werden) im Wert von insgesamt 200 Euro zusätzlich zu den hohen Kursgebühren nicht leisten konnte.

Die Qualität der Kurse wird nur höchst selten in Frage gestellt und in den allermei- sten Fällen hoch gelobt.

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Die Qualität der Kurse wird nur höchst selten in Frage gestellt und in den allermei- sten
Abbildung 47: Zufriedenheit: Preis/Leistung Alles in allem sind 55% der Eltern sehr zufrieden, weitere 42,25%

Abbildung 47: Zufriedenheit: Preis/Leistung

Alles in allem sind 55% der Eltern sehr zufrieden, weitere 42,25% sind zufrieden. Le- diglich insgesamt 2,7% sind eher nicht oder überhaupt nicht zufrieden.

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zufrieden, weitere 42,25% sind zufrieden. Le- diglich insgesamt 2,7% sind eher nicht oder überhaupt nicht zufrieden.
Abbildung 48: Zufriedenheit alles in allem 3.3.3 Stimmen der Eltern  „Kurszeiten sind nicht an

Abbildung 48: Zufriedenheit alles in allem

3.3.3 Stimmen der Eltern

„Kurszeiten sind nicht an den Biorhythmus von kleineren Kindern angepasst“

„"Unsere" Helen-Doron-Lehrerin kann die Kinder sehr gut motivieren, ist mit Spaß und Elan bei der Sache und hat immer wieder nette Ideen zur Gestal- tung des "Unterrichts"! Der "Unterricht" ist viel abwechslungsreicher als der Sprachenunterricht in der Schule und spricht meinen Sohn sehr an.“

„aktuelle Jahreszeiten bzw. Feste wie Ostern, Weihnachten, Halloween etc. mit einbauen“

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Sohn sehr an.“  „aktuelle Jahreszeiten bzw. Feste wie Ostern, Weihnachten, Halloween etc. mit einbauen“ 69

„Bessere Angebote für Geschwisterkinder wären schön“

„Das Konzept von Helen Doron finde ich sehr gut, allerdings sind die Kurse im Vergleich zu anderen teuer und das Arbeitsmaterial auch. Es wird auch von Helen Doron darauf geachtet, dass man es neu kaufen muss, Das finde ich schlecht. Dadurch wird Familien mit geringem Einkommen die Chance auf dieses gute Konzept genommen.“

„Der Erfolg steht und fällt mit der Lehrkraft!“

„… ein detaillierter Zwischenbericht wäre hilfreich.“

„Die Förderung der Kinder im Kindergartenalter sollte in Deutschland deutlich zunehmen. Momentan sind die meisten Kindergärten "Aufbewahrungsanstal- ten". Nehmen Sie sich einen Beispiel an der Franconian International School im Erlangen “

„Die Helen Doron-Methode ist eine sehr schöne Methode, nicht zweisprachig aufwachsenden Kindern trotzdem ähnliche Chancen zu ermöglichen“

„Die Lieder / Songs auf den CDs sind anstrengend gräuslig, überarbeitungs- würdig, austauschbar…“

„Jeweils eine Computer CD zur jeweiligen Lerneinheit wäre super!!!“

„Die Unterrichtsmaterialien sind z. T. sehr veraltet, z. B. Botty Video! Sollte ak- tueller und dadurch interessanter sein.“

„Helen Doron ist SUPER!! Durch Spielen Sprache zu lernen ist einfach genial, besonders für Kinder.“

Ich finde es sehr schade, dass man bei Helen Doron nur Englisch lernen kann, denn das Konzept ließe sich problemlos auch auf andere Sprachen übertra- gen. Gerade Spanisch finde ich auch sehr interessant für kleinere Kinder, da Spanisch ja auch zu den Weltsprachen zählt. Ich würde mein Kind sofort noch eine andere Sprache lernen lassen.“

„Ich mag die Sprache selbst sehr gerne und freue mich, dass meine Kinder mit einer wirklich tollen Lehrerin einen optimalen Start in diese Sprache bekom-

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und freue mich, dass meine Kinder mit einer wirklich tollen Lehrerin einen optimalen Start in diese

men. Regelschulen hatten das bisher nie so gut im Griff, weil den Kindern die Sprache eigentlich nicht mit Spaß vermittelt wird und meist auch mit einer schlechten Aussprache, was bei uns eben absolut nicht der Fall ist. Die Helen Doron-Lehrerin spricht ein fabelhaftes Englisch und kann es auch gut vermit- teln.“

„Ich wünsche mir ein Feedback aus den eingesandten Umfragen! Ich hoffe, dass die Umfrage zur Aufklärung beiträgt, dass Eltern verstehen lernen, dass man so früh wie möglich Englisch lernen sollte und das Vorurteil aufhört mit dem man zu kämpfen hat, dass wir unsere Kinder überfordern, wenn Sie schon so früh Englisch lernen und so genannte Übermütter sind.“

„Ich denke, solange in der Schule das Sprechen der Sprache zu kurz kommt und es nur um Vokabeln lernen geht, sollten die Kinder die Chance nutzen, an Helen Doron-Kursen teilzunehmen. Vielleicht könnte man bei minderbemittel- ten Kindern dafür einen Bildungsgutschein einsetzen. Sie brauchen es auf je- den Fall später für den Job. Hier ist das aktive Sprechen der Sprache gefor- dert! Und das kann man in der Schule leider nicht lernen!“

Arbeitsmaterialien mehr auf Jungs abstimmen, mehr Bewegung in den Kur- sen

„Wir fanden das Angebot eines 4-tägigen London-Aufenthalts betreut durch unsere Helen Doron-Lehrer super und unser Kind hat auch mit Freude teilge- nommen.“

„Wir sind begeistert von der Methodik, die immer sowohl das Aktuelle, das Neue, aber auch das Alte beinhaltet. Für unsere kleine Tochter ist es die per- fekte Krabbelgruppe mit Musik, Malen und Sporteinlagen.“

„Wir wünschen uns für das Schulsystem einen ähnlich positiven Lehransatz wie er bei Helen Doron vorgelebt wird: Mit Freude lernen können, Fehler nicht zu bestrafen, Selbstbewusstsein stärken, Kreativität fördern “

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wird: Mit Freude lernen können, Fehler nicht zu bestrafen, Selbstbewusstsein stärken, Kreativ ität fördern “ 71

4. Zusammenfassung und Empfehlungen

Zeitraum: Januar-Juni 2012 Teilnehmer: 1038, davon 758 Erwachsene und 280 Kinder Ziele: 1. Beschreibung des Forschungsfelds Helen Doron Learning Center (Feldforschung) 2. Auswirkungen des Lernprozesses im Feld auf den Übergang in die Sekundarstufe

Befunde:

1. Genderspezifische Unterschiede in der Teilnahmemotivation können betätigt

werden: Jungs brauchen ein spezielles Angebot hinsichtlich der The- menauswahl, der Inhalte sowie der Methodik (sprach-explorativer) . 2. Angebote werden zuforderst von Erziehungsberechtigten bildungsnaher und

sprachenaffiner Schichten genutzt: Diese sind besser informiert und mehr in- teressiert. HD bietet Kooperationen mit Grundschulen an. Erwachsene sind involviert, können aktiv teilnehmen. Es ist zu prüfen, ob höhere Akzeptanz auch über zugeschnittene Programme für sozial Schwächere gemacht werden sollten, z.B. Aktionen „Englisch für alle“ etc.

3. Das Durchschnittsalter des Erstbesuchs liegt bei 4-5 Jahren, also im sehr ge- eigneten Vorschulalter.

4. Je jünger das Erstbesuchsalter, desto besser die letzte Halbjahresnote im Fach Englisch.

5. Je mehr Kurse ein Kind belegt hat, desto besser ist seine Englischnote.

6. Über 94 % der Kinder haben große Freude am Kursgeschehen, ein starkes Teilnahmemotiv.

7. Alle abgefragten Items zur genauen Begründung der Freude wurden von Kin- dern und Erwachsenen gleichermaßen mit „sehr gut“ oder „gut“ bewertet: Eng- lische Sprache, Materialien, Themen allgemein, Methoden.

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mit „sehr gut“ oder „gut“ bewertet: En g- lische Sprache, Materialien, Themen allgemein, Methoden. 72

8.

Das gleiche Ergebnis kam bei den Kursinhalten heraus, Erweiterungspoten- zial haben laut den Kindern landeskundliche Themen.

9. Kinder nehmen zu 62,6% (130) eine positive Auswirkung auf die Schulleistun- gen wahr, 95 % der Eltern bestätigen dies.

10. 61,5% (99) der Kinder sind ganz sicher, dass sie durch die Kurse Vorteile ge- genüber ihren Mitschülern haben.

11. 81,8% sind recht überzeugt, durch die Kurse mehr Sprachselbstvertrauen be- kommen zu haben, 91% fühlen sich im Englischen wohl und sicher.

12. Schwierigkeiten beim Umgang mit der Grammatik und dem Schriftbild sind sy- stemisch begründet (Lücke im Übergang Primarstufe-Sekundarstufe), jedoch wird bei Kindern aus weiterführenden Schulen die gute Vorbereitung durch HD-Kurse in nahezu jedem zweiten Fall bestätigt.

13. Im aktuellen Englischunterricht fühlen sich die Kinder durch die Kurse beson- ders bei der Kommunikation, also der mündlichen und schriftlichen Sprach- produktion, unterstützt.

14. Die Kinder sind mehrheitlich (80,4%) davon überzeugt, dass die Kurse bei He- len Doron ihren Übertritt in die Sekundarstufe erleichtert haben.

15. Kinder, denen der Übergang noch bevorsteht, haben auf das Fach Englisch bezogen keine (60%) oder wenige (40%) Bedenken.

16. Eltern sehen ihre Kinder für den Übertritt zu 95% gut gerüstet.

17. 37,9% sind sehr zufrieden mit den Erfolgen, welche die Helen Doron-Kurse bislang erzielen konnten, 46,7% sind zufrieden. Die generelle Zufriedenheit liegt bei über 97%.

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die Helen Doron-Kurse bislang erzielen konnten, 46,7% sind zufrieden. Die generelle Zufriedenheit liegt bei über 97%.

Nürnberg, 01.07.2012

Nürnberg, 01.07.2012 Prof. Dr. Heiner Böttger Englischdidaktik Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Prof. Dr. Heiner Böttger Englischdidaktik Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt Universitätsallee 1 85072 Eichstätt Telefon: +49 8421 93 - 1155 E-Mail: Heiner.Boettger@ku.de

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Eichstätt-Ingolstadt Universitätsallee 1 85072 Eichstätt Telefon: +49 8421 93 - 1155 E-Mail: Heiner.Boettger@ku.de 74

5. Anhang

5.1 Graphiken der Kinderbefragung:

5. Anhang 5.1 Graphiken der Kinderbefragung: 75

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Korrelationen

 

Welche Note hattest du im letzten Halbjah- reszeugnis in Englisch?

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Korrelationen

 

Welche Note hattest du im letzten Halbjah- reszeugnis in Englisch?

Wie alt warst du ungefähr, als du deinen ersten HD Kurs be- sucht hast?

 

Welche Note hattest du im letzten Halbjahreszeugnis in Englisch?

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Wie alt warst du ungefähr, als du deinen ersten HD Kurs besucht hast?

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besucht hast? Korrelationskoeffizient ,370 * * 1,000 Sig. (2-seitig) ,000 . N 112 269 140

5.2 Graphiken der Elternbefragung

5.2 Graphiken der Elternbefragung 141

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