Sie sind auf Seite 1von 33

GIPFELTREFFEN Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum RISK-MANAGEMENT

DER RISIKOMANAGER MIT SAS

GIPFELTREFFEN DER RISIKOMANAGER

GIPFELTREFFEN DER RISIKOMANAGER


IN KÖNIGSTEIN/TAUNUS AM 24. APRIL 2008

Nachdem mit der brasilianischen „Seleção“ zur WM 2006 die


Fußball-Elite im Hotel Kempinski in Königstein/Taunus weilte, traf
sich nun dort die „deutsche Nationalmannschaft“ der Risikomanager,
um über aktuelle Themen und Trends zu diskutieren.

Die RISK 08, die von Deutschlands größtem Business-Intelligence-


Anbieter SAS veranstaltet wird, fand in diesem Jahr bereits zum
vierten Mal statt.
GIPFELTREFFEN Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum RISK-MANAGEMENT
DER RISIKOMANAGER 2 MIT SAS

PROF. DR. NORBERT WALTER


Deutsche Bank Group
„Chancen liegen
jetzt im Risiko“

HANS-PETER LANG
Wüstenrot &
Württembergische AG
„Rollenwandel des
Risk-Managements“

DIRK WILHELM SCHUH


Commerzbank AG
„Gier-frisst-Hirn-Effekt
führte zur Krise“

EDITORIAL

INHALT
Einsicht und Selbstkritik 4 Prof. Dr. Norbert Walter
5 Hans-Peter Lang
Wie war es möglich, dass im Vorfeld der aktuel- Banken haben im internationalen Vergleich die weltweit auf rund 500 Mrd. USD geschätzt. Aber
len Finanzkrise bei weltweit führenden Kreditinsti- Verwerfungen – mit wenigen Ausnahmen – gut was kommt jetzt? Wie lassen sich Lehren aus 6 Dirk Wilhelm Schuh
tuten elementare Grundsätze des internen Risiko- weggesteckt. Nach den USA und der Schweiz den jüngsten Ereignissen ziehen? „Risikomanager 7 Blick ins Auditorium
managements fahrlässig über Bord geworfen und belegt Deutschland mit einem Anteil von knapp und Aufseher haben versagt“, so Prof. Dr. Norbert
für den schnellen Kapitalertrag geopfert wurden? 15 % an den gesamten Abschreibungen den Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, vor 12 Podiumsdiskussion
Angesichts der Komplexität von Wirkungsketten, dritten Platz hinsichtlich der absoluten Abschrei- rund 120 Risikomanagern beim Branchentreff 16 Best Practice Sessions
extrem kurzen Produktzyklen und immer schwieri- bungshöhe. Im Verhältnis zur Größe der jeweili- SAS RISK 08 in Königstein im Taunus. Besser
ger zu durchschauenden Geschäftsprozessen tun gen Institute (gemessen am Buchwert) führen wäre gewesen, öfter den gesunden Menschen- 23 Schlussvortrag
sich selbst ausgewiesene Risikoexperten schwer, aber die Schweizer Banken das Negativranking verstand zu gebrauchen. Und in der Tat zeigten 26 Impressionen
die Interdependenzen vollständig zu verstehen an. Nach aktuellen Erhebungen wird das gesamte sich die Vertreter der Risk Community unge-
34 Impressum
und zu erklären. Zugegeben: Deutschlands Abschreibungsvolumen aus der Hypothekenkrise wöhnlich einsichtig und selbstkritisch.
Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum

KEY-NOTES
Vordenker aus der Finanzbranche ziehen Bilanz
aus der Subprime-Krise – und zeigen Chancen
für Zukunftsinvestitionen auf.
GIPFELTREFFEN Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum RISK-MANAGEMENT
DER RISIKOMANAGER 4 MIT SAS

PROF. DR. NORBERT WALTER,


CHIEF ECONOMIST, DEUTSCHE BANK GROUP

Chancen liegen
jetzt im Risiko
„Die sogenannte Subprime-Krise hat ihre Ursa-
chen vor allem darin, dass die Risikomanager im
Herzen des Finanzmarktes versagt haben – und
die Aufsichtsbehörden geschlafen haben.

Zur Bewältigung der Krise gibt es noch viel zu


tun. Die US-Inflationserwartung wird sich nach
oben entwickeln, bald wird es Inflationsprämien
geben. Jemand, der an Bonds gekettet ist oder
demnächst Bonds kauft, ist – auf Deutsch ge-
sagt – ein armes Schwein. Natürlich scheint es
heute gewagt, auf eine in zwei bis drei Jahren
eintretende Dollar-Stärkung und auf Assets in
den USA zu setzen. Gerade deshalb ist es aber
eine vielversprechende Investition: Denn viele
werden dieses Risiko gerade nicht eingehen
– und damit eine wichtige Chance verpassen.“
GIPFELTREFFEN Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum RISK-MANAGEMENT
DER RISIKOMANAGER 5 MIT SAS

HANS-PETER LANG,
LEITER KONZERN-RISIKOMANAGEMENT,
WÜSTENROT & WÜRTTEMBERGISCHE AG

Rollenwandel des
Risk-Managements
„Die Rolle des Risikomanagements wandelt
sich in unserem Hause derzeit deutlich: Lag das
Hauptaugenmerk früher nahezu ausschließlich
in der Funktion als Risikomonitor, so besteht
heute der gewachsene Anspruch an das
Risikomanagement als Wachstumsmotor.

Es müssen vier Hauptzielgruppen, bestehend


aus Kunden, Aktionären, der gesetzlichen Auf-
sicht sowie den wichtigen Rating-Agenturen,
zufrieden gestellt werden, wobei das höchst-
mögliche Maß an Stabilität und Sicherheit
immer absolute Priorität hat. Die aktuelle
Herausforderung im Finanzkonglomerat der
W&W AG besteht darin, die Geschäftsstrategie
mit der Risikostrategie zu verbinden und
gemeinsame strategische Ziele abzuleiten.“
GIPFELTREFFEN Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum RISK-MANAGEMENT
DER RISIKOMANAGER 6 MIT SAS

DIRK WILHELM SCHUH,


CHIEF CREDIT OFFICER, COMMERZBANK AG

Gier-frisst-Hirn-Effekt
führte zur Krise
„Die Subprime-Krise hatte einen zum Teil
erheblichen Substanzverlust beim Eigenkapital
zur Folge - entstanden durch den bekannten
‚Gier-frisst-Hirn‘-Effekt: die Versuchung durch
bessere Renditen, der allzu viele Investoren
erlegen sind. Denn wieso führte beispielsweise
ein angeblich vergleichbares Risiko zu völlig
unterschiedlichen Margen?

Die Subprime-Krise hat gezeigt, dass es


keine Monostrukturen im Risikobereich gibt
– dass also Marktrisiken, Liquiditätsrisiken und
Kreditrisiken nicht unabhängig voneinander
betrachtet werden können. Es finden immer
wieder Korrelationen der Risikoarten statt – und
deshalb hat auch jedes noch so antizipative
System seine Grenzen. Trotzdem waren die
Liquiditätsrisiken im Fall der aktuellen Krise der
Brandbeschleuniger.“
Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum

BLICK INS AUDITORIUM


Risikomanager aus Banken und Versicherungen
erhielten in Key Notes und Fachvorträgen
zahlreiche Impulse für ihre eigene Arbeit.
GIPFELTREFFEN Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum RISK-MANAGEMENT
DER RISIKOMANAGER 8 MIT SAS
GIPFELTREFFEN Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum RISK-MANAGEMENT
DER RISIKOMANAGER 9 MIT SAS
GIPFELTREFFEN Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum RISK-MANAGEMENT
DER RISIKOMANAGER 10 MIT SAS
GIPFELTREFFEN Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum RISK-MANAGEMENT
DER RISIKOMANAGER 11 MIT SAS
Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum

PODIUMSDISKUSSION
Top-Risikomanager beleuchteten Hintergründe
der aktuellen Krise und blickten in die Zukunft
des Risikomanagements.
GIPFELTREFFEN Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum RISK-MANAGEMENT
DER RISIKOMANAGER 13 MIT SAS

ANDREAS SCHÄFER
WestLB
„Die Globalisierung der

Rückkehr zur süßen Seite des Risikos Kapitalmärkte braucht


Regularien für Krisen.“

Moderator Frank Romeike leitete die Diskussion lyse herangehen“, befand beispielsweise Prof. Gründe sind, die Risiken verschleiern, stellte
PHILIP GISDAKIS
mit der Erkenntnis ein: „Risk is the sugar and Dr. Michael Junker von Accenture, angesichts Unicredit-Experte Dr. Philip Gisdakis fest: „Durch Unicredit
the salt of life. In letzter Zeit dominiert leider vor der in der Krise sichtbar gewordenen Komple- komplexe Produktion und Strukturen entstehen „Durch das Verschachteln
allem das Salzige.“ Im Anschluss diskutierte die xität der Risikofaktoren. Die entsprechenden komplexe Risiken. Aber durch das Verschach- von Risiken entstehen
Runde nicht nur über die Auslöser der derzeiti- integrierten Systeme erlauben es, Risikokatego- teln von Risiken entstehen keine Sicherheiten keine Sicherheiten.“
gen Finanzmarkt-Situation, sondern blickte auch rien auf Modellebene zusammen zu bringen und – sondern genau das Gegenteil von Sicherheit.“
voraus: auf die Lehren, die die Branche aus den ein übergreifendes Reporting zu realisieren. „Der GÜNTHER HOFMANN
Entwicklungen ziehen sollte. gesunde Menschenverstand weiß eigentlich, Gier hat den gesunden Menschenverstand aus- Goldmann Sachs
wie Modelle einzusetzen sind – aber pures geschaltet. Aber: Drängt allein der Markt dazu, „Der Fokus auf Quartals-
„Wir sollten Risiken nicht mehr segmentiert be- Bauchgefühl führt in die Katastrophe“, zog Allan überzogene Risiken einzugehen? – Es gehören bilanzen heizt die Gier nach
Renditemaximierung an.“
trachten, sondern müssen holistisch an die Ana- Russell Bilanz. Dass es auch hausgemachte schließlich immer zwei dazu:

PROF. DR. MICHAEL JUNKER


Accenture
„Zukünftig werden wir
Risiken holistisch betrachten,
statt segmentiert.“

ALLAN RUSSELL
SAS
„Mit integrierten Systemen
lassen sich Risikokategorien
zusammen bringen.“

FRANK ROMEIKE
Moderation
„Wir sollten eine Rückkehr
zur süßen Seite des
Risikos anstreben.“
GIPFELTREFFEN Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum RISK-MANAGEMENT
DER RISIKOMANAGER 14 MIT SAS

einer, der drängt – und einer, der sich drängen


lässt. Risikoverniedlichung hat vor dem Hinter-
grund eines übersteigerten Gewinnstrebens
stattgefunden. Auch Günter Hoffmann von
Goldman Sachs sieht darin das größte Problem:
„Der Fokus auf Quartalsbilanzen ist tödlich, weil
er das anheizt, was die Gier ohnehin schon
befeuert: den Drang nach Renditemaximierung.
Es gibt daher meiner Ansicht nach keine Kredit-
sondern eine Ethikkrise, weil Renditemaximie-
rung eben nur auf Kosten anderer möglich ist.“

„Globalisierung der Kapitalmärkte braucht


Regularien für Krisen – Solvency II und Basel
II reichen dafür nicht aus. Man hat versucht
Schwächen auf der einen Seite durch mehr Risi-
ken auf der anderen Seite auszugleichen“ stellt
GIPFELTREFFEN Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum RISK-MANAGEMENT
DER RISIKOMANAGER 15 MIT SAS

Andreas Schäfer fest und verweist auf die


entscheidende Rolle der Reputation: „In ihr
liegt das größte Risiko“.

Im Fazit der Podiumsdiskussion kommen-


tiert Frank Romeike: „Wir sollten eine
Rückkehr zur süßen Seite des Risikos
anstreben – und müssen uns dazu auf die
elementaren Grundlagen des Risikoma-
nagements besinnen. Dabei spielt Repu-
tation die herausragende Rolle – denn es
geht dabei um Vertrauen.“
Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum

BEST PRACTICE SESSIONS


Risikomanager, Fachexperten und Top-Entscheider
nutzten die Konferenz zum Austausch über
Anforderungen an effektive Sicherungs- und Steuerungs-
systeme eines modernen Risikomanagements.
GIPFELTREFFEN Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum RISK-MANAGEMENT
DER RISIKOMANAGER 17 MIT SAS

DR. PHILIP GISDAKIS,


SENIOR CREDIT STRATEGIST, UNICREDIT

Aus der Krise


lernen
„Wir sollten uns bemühen, aus der Krise zu
lernen. Zum Beispiel, dass alle wesentlichen Ri-
sikofaktoren in einem Risikosystem erfasst wer-
den sollten, welches auch die grundlegenden
ökonomischen Faktoren enthält. Dieses System
muss es erlauben, Risiken zu aggregieren – um
auf einen Knopfdruck die Frage zu beantworten:
Was ist mein Exposure?

Als wichtiger Faktor muss auch die Struktur des


Finanzmarktes gesehen werden. Denn das erste
Risiko für alle Portfoliomanager ist ihr Karriere-
risiko. Und das hat aktuell dazu geführt, dass
gekauft wird, was alle anderen auch kaufen
– um den überhöhten Erwartungen der
Shareholder an die Rendite zu entsprechen.“
GIPFELTREFFEN Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum RISK-MANAGEMENT
DER RISIKOMANAGER 18 MIT SAS

URSULA MÖLLER,
HEAD OF LEMG DEAL MANAGEMENT
EUROPE, DEUTSCHE BANK

Kreditrisiken
aktiv managen
„Die Loan Exposure Management Group der
Deutschen Bank (LEMG) vertritt den active
portfolio management approach, der kapital-
marktbasiertes Pricing erlaubt – dies bedeutet
eine Entwicklung vom ‚buy-and-hold‘ zum
‚buy-and-distribute‘-Ansatz.

Im Rahmen des Loan Screening Committees


bringt die LEMG verschiedene Produktbereiche
als sogenannte Business Sponsoren an einen
Tisch, die alle an einem Kredit beteiligt werden
– also alle daran verdienen können. Das heißt, je-
der Bereich trägt beispielsweise einen Teil zu den
notwendigen Basispunkten bei – und kümmert
sich im Folgenden um seinen Teil des Kredits.
Die Effizienz dieses Systems basiert darauf, dass
jeder Kredit während seines gesamten Lebens-
zyklus‘ immer wieder neu bewertet wird.“
GIPFELTREFFEN Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum RISK-MANAGEMENT
DER RISIKOMANAGER 19 MIT SAS

DR. CARSTEN WEHN,


MARKTRISIKO-CONTROLLING, DEKABANK

Risiko ist
berechenbar
„Sowohl die adäquate Messung als auch die
effiziente Steuerung von Marktrisiken erfahren
mehr denn je größte Aufmerksamkeit und eine
hohe Beachtung.

Zur Einschätzung konkreter Risiken für einzelne


Portfolios muss sich ein Risikomanager aller-
dings nicht allein auf seine Intuition, Erfahrung
oder auf Ratings verlassen – denn Risiken sind
auch ganz schlicht und einfach mathematisch
berechenbar.

Dazu bedarf es vorrangig der Identifikation von


Risikofaktoren sowie der Verteilungsannahmen
dieser Faktoren im Rahmen von Modellen und
der Definition von Risikoeinheiten. Die Interpre-
tation des Risikomaßes erfolgt dann als Funktion
der Linearkombination der Risikoeinheiten.“
GIPFELTREFFEN Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum RISK-MANAGEMENT
DER RISIKOMANAGER 20 MIT SAS

DR. ALEXANDER METZ,


ABTEILUNGSLEITER KONZERNCONTROLLING,
DEUTSCHE RÜCKVERSICHERUNG AG

MaRisk-Zug nimmt
Geschwindigkeit auf
Die Fragen „MaRisk - Change or Business as
usual“ und welche aktuellen Herausforderungen
durch konkrete BaFin-Vorgaben im Jahr 2008
entstehen oder ob es „auf zu gänzlich neuen Ho-
rizonten“ geht, beantwortete Dr. Metz im Rah-
men seines Fachvortrages: „Ja, der Zug MaRisk
nimmt Geschwindigkeit auf“. Vorstände werden
auf dem Weg zu Solvency II einfach immer
stärker in die Risiko-Kontroll-Pflicht genommen,
was zu strukturellen Veränderungen führt, die
eine entsprechende unternehmensübergreifen-
de Risiko-Transparenz mit sich bringen.

Mit Blick auf die zunehmenden Solvency II-


Verpflichtungen reicht sein Institut bereits
im Herbst 2008 den ersten Risikobericht bei
der BaFin ein, um bis zur gesetzgeberischen
Verpflichtung aktiv lernen zu können.
GIPFELTREFFEN Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum RISK-MANAGEMENT
DER RISIKOMANAGER 21 MIT SAS

ANDREAS SCHÄFER,
VERSICHERUNGSANALYST, WESTLB

Assekuranzen von
der Krise als Kapital-
anleger betroffen
Als Folge der Finanzkrise sind die Assekuranzen
vor allem als Kapitalanleger betroffen, müssen
doch je nach Geschäftsfeld jährlich acht bis
zwanzig Prozent aller festverzinslichen Wert-
papiere wieder angelegt werden.

Schäfer verglich die aktuelle Situation mit der


Börsenkrise 2001/2002 und kam zu einem
beruhigenden Schluss: Die gegenwärtigen
Turbulenzen werden Versicherer weniger hart
treffen als der Einbruch vor sieben Jahren. Die
Gründe für den Optimismus: Die Assekuranzen
haben ihre Kapitalanlagen stärker diversifiziert
und die Aktienexposure gemindert. Hohe
versicherungstechnische Gewinne mildern den
Einfluss sinkender Werte diverser Aktiva deut-
lich ab. Auch die Reservesituation ist deutlich
entspannter, ebenso die Ertragslage. Zwar
werden die Gewinne der Versicherungen wohl
zurückgehen, jedoch ausgehend von einem
sehr hohen Niveau, so sein Fazit.
GIPFELTREFFEN Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum RISK-MANAGEMENT
DER RISIKOMANAGER 22 MIT SAS

ALLAN RUSSELL,
HEAD OF GLOBAL RISK PRACTICE, SAS

Erfolg von
Risikomanagement
durch Integration
„Der Schlüssel zum Erfolg von integriertem
Risikomanagement liegt in der Qualität der
Risikomanagement-Prozesse und in der
Integration der Modelle, der Prozesse und der
Geschäftsstrategie zu einem gelebten Ganzen.
Den Begriff Steuerung sollte man definitiv
hochhalten, denn wer die reine Compliance im
Auge behält, der geht einfach nicht weit genug.

Der Versicherungsbereich sollte sich die


Erfahrungen der Banken aus Basel II zu Nutze
machen. Schließlich habe die Erkenntnis, dass
die Integration in ein konsolidierendes System
von entscheidender Bedeutung ist, anderswo
teures Lehrgeld gekostet. Lernprozesse also,
von denen man aus Sicht der Versicherungen
durchaus profitieren kann.“
Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum

SCHLUSSVORTRAG
Risiken ganz anderer Art spielten beim letzten
„Akt“ der RISK 08 eine Rolle: „Live-Hacking für
Manager“ überschrieb T-Systems-Experte Tobias
Schrödel seinen ungewöhnlichen Vortrag.
GIPFELTREFFEN Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum RISK-MANAGEMENT
DER RISIKOMANAGER 24 MIT SAS

TOBIAS SCHRÖDEL,
IT-SPEZIALIST, T-SYSTEMS ENTERPRISE SERVICES GMBH

Kleine Hacker-Kunde
für Manager
Auf Risiken des täglichen Arbeitslebens ging
Tobias Schrödel in seinem Abschlussbeitrag ein.
Humorvoll und sehr unterhaltsam brachte der
IT-Spezialist den versammelten Entscheidern
der Finanzbranche eine Welt voller ungeahnter
Risiken näher: jener Risiken nämlich, die in
zahlreichen unscheinbaren IT-Anwendungen
des Alltags lauern.

Dabei erfuhren die Risikomanager unter


anderem, wie Reports mit Excel, Word & Co.
unbemerkt manipuliert werden können und
welche Gefahr sich daraus ergibt. Außerdem
was beim Falschgeld-Druck mittels Laserdrucker
zu beachten ist, wie ein Bluetooth-Headset zum
Abhörmikro umfunktioniert wird, wie man
kostenlos in den Genuss von Hotel-Pay-TV
kommt, beim Internet-Einkauf die Preise frisiert
– und wie eine Chipsdose zur W-LAN-Richtfunk-
antenne umgestaltet werden kann.
GIPFELTREFFEN Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum RISK-MANAGEMENT
DER RISIKOMANAGER 25 MIT SAS

In jedem steckt ein Hacker ...


... es ist nur eine Frage des Stylings
– und natürlich der Insider-Kenntnisse
über IT-Funktionalitäten. Ein „Live
Hacking“, das beim anschließenden
kulinarischen Ausklang für
viel Gesprächsstoff bei den
Risikomanagern sorgte.
Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum

IMPRESSIONEN
Mit neuen Perspektiven und Blick auf die
Frankfurter Skyline bot das Kempinski Hotel
Falkenstein im Taunus einen stimmungsvollen
Rahmen für eine außergewöhnliche Konferenz.
GIPFELTREFFEN Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum RISK-MANAGEMENT
DER RISIKOMANAGER 27 MIT SAS
GIPFELTREFFEN Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum RISK-MANAGEMENT
DER RISIKOMANAGER 28 MIT SAS
GIPFELTREFFEN Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum RISK-MANAGEMENT
DER RISIKOMANAGER 29 MIT SAS
GIPFELTREFFEN Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum RISK-MANAGEMENT
DER RISIKOMANAGER 30 MIT SAS
GIPFELTREFFEN Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum RISK-MANAGEMENT
DER RISIKOMANAGER 31 MIT SAS
AUF WIEDERSEHEN
ZUR RISK 09!
Mit zahlreichen Impulsen und einer
Menge Notizwürdigem bot die RISK 08
wieder eine gelungene Plattform.
GIPFELTREFFEN Editorial | Key-Notes | Auditorium | Podiumsdiskussion | Vorträge | Impressionen | Impressum RISK-MANAGEMENT
DER RISIKOMANAGER 33 MIT SAS

Sprechen Sie mit unseren Experten SAS


Die Subprime-Krise hat gezeigt, dass Risikobereiche nicht unabhängig voneinander betrachtet SAS ist mit einem Umsatz von über 2,15 Milliarden US-Dollar der weltweit größte Anbieter von
werden können, da beispielsweise Marktrisiken, Liquiditätsrisiken und Kreditrisiken immer Business Intelligence-Software. So vertrauen bereits 96 der Top 100 der Fortune-500-Unternehmen
wieder miteinander korrelieren – dies macht eine Sicht auf das Gesamtrisiko nötig. auf SAS, und in mehr als 111 Ländern setzt das Management inzwischen auf die
strategisch-analytischen Lösungen von SAS. Professionelle SAS Lösungen generieren aus den
Wie Sie Ihre Geschäftsstrategie mit Ihrer Risikostrategie zu einer strategischen vielfältigen Geschäftsdaten konkrete Informationen für strategische Entscheidungen – damit
Unternehmenssteuerung verbinden können, erfahren Sie von den SAS Experten. steigern Sie die Leistungsfähigkeit und den Wettbewerbserfolg Ihres Unternehmens.
Wir freuen uns auf ein Gespräch mit Ihnen.
Mit den Fach- und Branchenlösungen von SAS können Sie verlässliche Strategien entwickeln
und umsetzen, den eigenen Erfolg messen, Ihre Kunden- und Lieferantenbeziehungen profitabler
gestalten sowie die gesamte Organisation steuern und regulatorische Vorgaben erfüllen. Als
einziger Hersteller weltweit bietet SAS alle Komponenten der Business Intelligence-Prozesskette
aus einer Hand – von Datenintegration, -management und -analyse über das Reporting bis hin
zur grafisch ansprechenden Aufbereitung der Informationen.
Uwe Jürgens Tijani Belkahia
(SAS, Direktor Banken) (SAS, Manager Versicherungen) Firmensitz der 1976 gegründeten US-amerikanischen Muttergesellschaft ist Cary, North Carolina
Uwe.Juergens@ger.sas.com Tijani.Belkahia@ger.sas.com (USA). SAS Deutschland hat seine Zentrale in Heidelberg und weitere Niederlassungen in Berlin,
Telefon: +49 6221 415-3121 Telefon: +49 89 15 929-110 Frankfurt am Main, Hamburg, Köln und München.

Thorsten Hein Frank Heinicke


(SAS, Risk-Practice) (SAS, Risk-Practice)
Thorsten.Hein@ger.sas.com Frank.Heinicke@ger.sas.com
Telefon: +49 221 3675-280 Telefon: +49 6221 415-4610 Medienpartner:

Copyright 2008 SAS Institute GmbH. Alle Recht vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung – auch auszugsweise – bedürfen der die bank
vorherigen schriftlichen Zustimmung der SAS Institute GmbH und müssen auf die Urheberschaft der SAS Institute GmbH verweisen.