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Betriebsanleitung Flammenmelder UniVario FMX5000 UV

Betriebsanleitung

Betriebsanleitung Flammenmelder UniVario FMX5000 UV

Flammenmelder

UniVario FMX5000 UV

Allgemeine Informationen Als einziger Anbieter Europas für mobile und stationäre Brandschutzlösun- gen aus einer Hand

Allgemeine Informationen Als einziger Anbieter Europas für mobile und stationäre Brandschutzlösun- gen aus einer Hand liefert Minimax individuelle Schutzkonzepte für jedes Risiko. Über 100 Jahre Erfahrung, die intensive Mitarbeit in nationalen und internationalen Fachgremien und die enge Zusammenarbeit mit Schaden- versicherern und Prüfstellen haben Minimax den Ruf als der Problemlöser der Brandschutzbranche eingebracht.

Herstelleranschrift

Minimax GmbH & Co. KG Industriestraße 10/12 23840 Bad Oldesloe Germany

Tel.: +49 4531 803 - 0 Fax: +49 4531 803 - 248 E-Mail: info@minimax.de Internet: www.minimax.de

Dokumentidentifikation

Dokumentname /-sprache

FHB 40.1 de

Dokumentnummer

100007251

Artikelnummer

904764

Revision

06

Version

00

Ausgabedatum

11/2011

Hinweis

Diese Betriebsanleitung ist gültig für die Flammenmelder vom Typ Uni- Vario FMX5000 UV ab der Softwareversion V01Exx.

Inhaltsverzeichnis 1 Wichtige Hinweise 7 1.1 Zu dieser Betriebsanleitung 7 1.2 Textauszeichnungen 8

Inhaltsverzeichnis

1 Wichtige Hinweise

7

1.1

Zu dieser Betriebsanleitung

7

1.2

Textauszeichnungen

8

1.2.1

Sicherheitshinweise

8

1.2.2

Ergänzende Informationen

9

1.2.3

Orientierungshilfen

9

2 Sicherheit

10

2.1

Grundlegende Sicherheitshinweise

10

2.2

Bestimmungsgemäße Verwendung

10

2.3

Einsatzbereiche

10

2.3.1

Bestimmungswidrige Verwendung

11

2.4

Anwendergruppen

12

2.4.1

Betreiber

12

2.4.2

Fachpersonal für Montage und Betrieb

12

3 Funktionsbeschreibung

13

3.1

Meldertypen

14

3.2

Übersicht

14

3.3

Melder

15

3.3.1

Zustandsanzeigen

16

3.3.2

Test/Reset Eingang und Reed-Kontakt

17

3.3.3

DIP-Schalter

18

3.3.4

Temperaturmesspad

18

3.3.5

Typenschilder

18

3.4

Alarmsignalisierung

19

3.5

Störsignalisierung

19

3.6

Meldersockel

20

3.6.1

Meldersockel UniVario MX5000

20

3.6.2

Meldersockel UniVario MX5000 LCD (Option)

21

3.7

Relaismodul KMX5000 RK (Option)

25

3.8

Kommunikationsmodul UniVario KMX5000 AP (Option)

26

3.9

Servicegerät UniVario SMX5000 (Option)

26

  3.10 Selbstüberwachung 26 3.11 Sichtbereich 27 4 Projektierungshinweise 28 5
 

3.10 Selbstüberwachung

26

3.11 Sichtbereich

27

4

Projektierungshinweise

28

5

Konfiguration

30

5.1 DIP-Schalter

30

5.2 Beispiel-DIP-Schalterstellung

30

5.3 Hardware einstellen

31

6

Installation

32

6.1

Qualifikation

32

6.2

Installationshinweise

32

6.3

Voraussetzungen für die Montage

32

6.4

Geräteabmessungen und Montagemaße

33

6.5

Melder montieren

34

6.5.1

Bügelmontage

35

6.5.2

Konsolenmontage

39

6.6

Elektrischer Anschluss

40

6.6.1

Sicherheitshinweise

40

6.6.2

Anschlusshinweise

41

6.6.3

Maximale Kabellängen / maximaler Leitungswiderstand

41

6.6.4

Anschlusskabel konfektionieren

43

6.6.5

Anschlussklemmenbelegung

44

6.7

Gesamtanlage anschließen

45

6.7.1

Anschlussschema Alarmlinie

45

6.7.2

Anschlussschema Alarm- und Störlinie

46

6.7.3

Anschlussschema Alarmlinie, externe Anzeigen und Test/Reset-Taster

47

6.8

Relaismodul KMX5000 RK anschließen

48

6.8.1

Relaismodul montieren und anschließen

48

6.8.2

Anschlussschema

49

6.9

Kommunikationsmodul KMX5000 AP anschließen

51

6.9.1

Voraussetzung

51

6.9.2

Kommunikationsmodul aufstecken

51

6.9.3

Anschlussschema

52

6.9.4

Beispieladressierung

53

6.9.5 KMX5000 AP adressieren 54 7 Inbetriebnahme 55 7.1 Qualifikation 55 7.2 Voraussetzungen 55

6.9.5

KMX5000 AP adressieren

54

7 Inbetriebnahme

55

7.1 Qualifikation

55

7.2 Voraussetzungen

55

7.3 Betrieb ohne Brandmeldezentrale

55

7.4 Betrieb an einer Brandmeldezentrale

56

8 Inspektion, Reinigung und Instandhaltung

57

8.1

Qualifikation

57

8.2

Prüf-Intervalle

57

8.3

Inspektionsarbeiten

58

8.4

Probeauslösung

58

8.4.1

Voraussetzungen

58

8.4.2

Probeauslösung durchführen

59

8.5

Funktionskontrolle

60

8.5.1

Funktionskontrolle mit Feuerzeugflamme

61

8.5.2

Funktionskontrolle mit Prüflampe

62

8.6

Reinigung der Optik

62

8.7

LCD-Display am Meldersockel MX5000 LCD überprüfen

63

8.8

Melderaustausch

64

9 Störungsbehebung

65

10 Zubehör und Verwendungsmöglichkeiten

67

10.1 Meldersockel

67

10.2 Melderbefestigung

67

10.3 Kommunikationsschnittstellen

67

10.4 Serviceschnittstelle

68

10.5 Empfohlene Anschlusskabel

68

10.6 Installationsmaterial

68

10.7 Sonderanwendungen

68

10.8 Übersicht Melderzubehör

69

11 Demontage und Entsorgung 71 12 Technische Daten 72 12.1 Funktionale Daten 72 12.2

11 Demontage und Entsorgung

71

12 Technische Daten

72

12.1

Funktionale Daten

72

12.2

Mechanische Daten

72

12.3

Elektrische Daten

74

12.4

Klimatische Daten

75

12.5

Konformität

76

13 Anhang

77

13.1

Konformitätserklärung FMX5000 UV

77

13.2

Konformitätserklärung FMX5000 UV 3GD

78

13.3

Baumusterprüfbescheinigung FMX5000 UV 3GD

79

13.4

Meldertypen mit Artikelnummern

81

Wichtige Hinweise

Wichtige Hinweise

1 Wichtige Hinweise

1.1 Zu dieser Betriebsanleitung

Sehr verehrter Kunde,

zur erfolgreichen Durchführung der Installationsarbeiten und zum sicheren Betreiben der Flammenmelder vom Typ UniVario FMX5000 UV (im Folgen- den kurz Melder FMX5000 UV genannt) sind Kenntnisse notwendig, die durch die vorliegende Betriebsanleitung vermittelt werden.

Das Original dieser Betriebsanleitung wurde in deutscher Sprache verfasst. Jede nicht deutschsprachige Ausgabe dieser Anleitung ist eine Überset- zung der deutschen Originalanleitung.

Wird in dieser Betriebsanleitung direkt oder indirekt auf Gesetze, Vorschrif- ten oder Richtlinien (z. B. DIN, VDE, …) Bezug genommen oder aus ihnen zitiert, kann der Hersteller keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität übernehmen. Lesen Sie gegebenenfalls für die eigene Arbeit die vollständigen Vorschriften oder Richtlinien in der jeweils gültigen Fassung.

oder Richtlin ien in der jeweils gültigen Fassung. Der Hersteller behält sich das Recht vor,

Der Hersteller behält sich das Recht vor, entwicklungsbedingte Änderun- gen unter Beibehaltung der wesentlichen Merkmale des beschriebenen Gerätetyps vorzunehmen, ohne die vorliegende Betriebsanleitung zu be- richtigen.

Wichtige Hinweise

Wichtige Hinweise

1.2

1.2.1

Textauszeichnungen

Sicherheitshinweise

In dieser Anleitung wird ein vierstufiges System verwendet, um den Leser auf unterschiedliche Grade der Gefährdung hinzuweisen.

auf unterschiedliche Grade der Gefährdung hinzuweisen. Art und Quelle der Gefahr Signalisiert, dass Tod oder

Art und Quelle der Gefahr

Signalisiert, dass Tod oder schwere Körperschäden eintreten werden, wenn die angegebenen Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.

die angegebenen Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden. Art und Quelle der Gefahr Signalisiert, dass Tod oder

Art und Quelle der Gefahr

Signalisiert, dass Tod oder schwere Körperschäden eintreten können, wenn die angegebenen Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.

die angegebenen Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden. Art und Quelle der Gefahr Signalisiert, dass leichte oder

Art und Quelle der Gefahr

Signalisiert, dass leichte oder geringfügige Verletzungen eintreten kön- nen, wenn die angegebenen Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen wer- den.

angegebenen Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen wer- den. Art und Quelle der Gefahr Signalisiert, dass Sachschäden

Art und Quelle der Gefahr

Signalisiert, dass Sachschäden eintreten können, wenn die angegebe- nen Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.

Wichtige Hinweise

Wichtige Hinweise

1.2.2 Ergänzende Informationen

Wichtige Hinweise 1.2.2 Ergänzende Informationen Signalisiert wichtige Informationen über – das Produkt oder Zubehör,

Signalisiert wichtige Informationen über

– das Produkt oder Zubehör,

– die Handhabung des Produkts oder

– den jeweiligen Teil der Betriebsanleitung, auf den besonders auf- merksam gemacht werden soll.

1.2.3 Orientierungshilfen

In dieser Bedienungsanleitung werden folgende Orientierungshilfen ver- wendet:

– Auflistungen sind durch Aufzählungsstriche gekennzeichnet.

– Handlungsanweisungen, bei denen Sie die Reihenfolge beachten müs- sen, sind nummeriert.

– Handlungsanweisungen in beliebiger Reihefolge sind mit Aufzählungs- punkten gekennzeichnet.

– Bezeichnungen für Anschlussklemmen sind in Anführungszeichen dar- gestellt. Beispiel: "+UL".

– Querverweise auf Kapitel oder Abbildungen sind kursiv dargestellt. Bei- spiele: siehe Kap. 1.2.3 Orientierungshilfen oder Abb. 5.1.

– Querverweise auf Positionsnummern in Abbildungen sind fett darge- stellt. Beispiel: (Abb. 5.1, 1).

Sicherheit

Sicherheit

2

Sicherheit

2.1 Grundlegende Sicherheitshinweise

– Montieren Sie diesen Melder ausschließlich entsprechend der Projektie- rungsrichtlinien und der Betriebsanleitung.

– Verwenden Sie diesen Melder ausschließlich entsprechend der in der- Betriebsanleitung festgelegten Betriebsbedingungen.

– Betreiben Sie den Melder nur in unbeschädigtem und voll funktionsfähi- gem Zustand.

– Nehmen Sie am Melder keine baulichen Veränderungen vor.

– Ersatzteile müssen den vom Hersteller festgelegten technischen Anfor- derungen entsprechen. Verwenden Sie ausschließlich Original-Zubehör und Original-Ersatzteile (siehe Kap. 10 Zubehör und Verwendungsmög- lichkeiten).

– Bewahren Sie diese Betriebsanleitung griffbereit am Einsatzort des Mel- ders auf.

– Halten Sie die in dieser Betriebsanleitung angegebenen Wartungsinter- valle ein (siehe Kap. 8.2 Prüf-Intervalle).

2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung

Die Melder vom Typ FMX5000 UV dienen der Detektion von offenen Brän- den mit Flammenbildung. Sie sind nur zum Einsatz in industriellen bzw. be- trieblichen Anlagen konzipiert.

Jede andere oder darüber hinaus gehende Verwendung gilt als nicht be- stimmungsgemäß. Das Risiko und mögliche Schäden bei nicht bestim- mungsgemäßer Verwendung verantwortet allein der Betreiber.

2.3 Einsatzbereiche

Flammenmelder vom Typ FMX5000 UV eignen sich besonders zur Anwen- dung in Bereichen, in denen bei Beginn eines Brandes sofort mit einer offe- nen Flamme zu rechnen ist (z. B. Lager für brennbare Flüssigkeiten oder Gase).

Besonders geeignet sind sie für den Einsatz bei Brandgefahren durch gas- förmige oder flüssige Materialien in Bereichen mit aggressiven Medien, z.B. Tanklagern, und für den Objektschutz im Innen- und Aussenbereich.

Wegen ihres relativ großen möglichen Überwachungsbereiches empfiehlt sich ihr Einsatz, unter Berücksichtigung eines zu erwartenden Brandverlau-

Sicherheit

Sicherheit

fes sowie möglicher vorhandener Störgrößen, besonders in großen, hohen Hallen.

Stör größen, besonders in großen, hohen Hallen. Flammenmelder vom Typ FMX5000 UV dürfen nicht an Orten

Flammenmelder vom Typ FMX5000 UV dürfen nicht an Orten einge- setzt werden, an denen Feuererscheinungen ohne klar zu detektie- rende Flammenbildung (z.B. Schwelbrand) zu erwarten sind.

rende Flammenbildung (z.B. Schwelbrand) zu erwarten sind. Der Flammenmelder FMX5000 UV darf nicht in Ex-Bereichen

Der Flammenmelder FMX5000 UV darf nicht in Ex-Bereichen verwen- det werden!

Einsatzbereich FMX5000 UV 3GD

Diese Melder eignen sich für den Einsatz in explosionsgefährdeten Berei- chen der Zone 2 und der Zone 22.

Melder der Kategorie 3 (für den Einsatz in gas- und staubexplosionsgefähr- deten Bereichen) haben eine entsprechende 3GD-Kennzeichnung auf dem Typenschild sowie ein zusätzliches Typenschild auf der Melderaußenseite (siehe Kap. 3.3.5 Typenschilder).

Einsatzbereich FMX5000 UV SF-Typen

Alle Melder sind in silikonfreier Ausführung erhältlich und damit frei von lackbenetzungshemmenden Stoffen. Diese Melder können z. B. in Lackier- anlagen verwendet werden.

Melder können z. B. in Lackier- anlagen verwendet werden. Achten Sie bei der Installation und Montage

Achten Sie bei der Installation und Montage darauf, dass auch das ver- wendete Installations- und Montage-Zubehör silikonfrei ist.

Zur Sicherstellung des Korrosionsschutzes ist in besonderem Maße auf die Unversehrtheit der Beschichtung zu achten.

2.3.1 Bestimmungswidrige Verwendung

Diese Melder eignen sich nicht für die Detektion von Bränden ohne offene Flammenbildung, z. B. Schwelbrände.

Verwenden Sie das Gerät nur bestimmungsgemäß (siehe Kap. 2.2 Bestim- mungsgemäße Verwendung).

Sicherheit

Sicherheit

2.4

Anwendergruppen

2.4.1 Betreiber

Verantwortungsbereich, Zuständigkeit und Überwachung des Personals müssen durch den Betreiber geregelt werden.

Der Betreiber verpflichtet sich, nur Fachpersonal an/mit dem Melder arbei- ten zu lassen,

– welches mit den grundlegenden Vorschriften über Arbeitssicherheit und Unfallverhütung vertraut ist,

– welches in die Handhabung des Melders und der gesamten Anlage ein- gewiesen ist und

– welches die Betriebsanleitung mit den darin enthaltenen Sicherheits- und Warnhinweisen gelesen und verstanden hat.

2.4.2 Fachpersonal für Montage und Betrieb

Halten Sie sich an die im jeweiligen Einsatzland geltenden nationalen Be- stimmungen, insbesondere hinsichtlich der erforderlichen Qualifikation.

– Ausschließlich zuverlässiges, durch den Hersteller geschultes oder un- terwiesenes Fachpersonal darf Montage-, Anschluss-, Inspektions-, Reinigungs- und Instandhaltungsarbeiten am Melder durchführen. Die- se Personen sind zum Beispiel ’sachkundige Personen für Gefahren- meldeanlagen’ oder ’Elektrofachkräfte für Gefahrenmeldeanlagen’.

– Ausschließlich Elektrofachkräfte oder unterwiesene Personen unter Lei- tung und Aufsicht einer Elektrofachkraft dürfen – gemäß den elektro- technischen Regeln – elektrische Arbeiten an dem Melder durchführen.

Fachpersonal, welches mit dem Melder arbeitet, muss

– immer die grundlegenden Vorschriften über Arbeitssicherheit und Un- fallverhütung beachten.

– sich vor Arbeitsbeginn mit den Objekt- und Umgebungsbedingungen, dem Sicherungskonzept, der Überwachungsaufgabe und der gesamten Brandmeldeanlage vertraut machen.

– die Betriebsanleitung mit den darin enthaltenen Sicherheits- und Warn- hinweisen gelesen und verstanden haben.

– auftauchende Fragen zur Betriebsanleitung oder zum Melder sofort mit den zuständigen Vorgesetzten oder dem Hersteller des Melders klären.

Funktionsbeschreibung

Funktionsbeschreibung

3

Funktionsbeschreibung

Flammenmelder vom Typ UniVario FMX5000 UV, im Weiteren kurz FMX5000 UV genannt, sind Detektoren zur Erkennung von sich schnell ent- wickelnden Bränden mit Flammenbildung.

Sie haben einen optischen Eingangskanal und sprechen auf den von Flam- men ausgehenden ultravioletten Teil des optischen Spektrums an (185 nm bis 260 nm, UV-C). Der Detektor ist gegen Sonneneinstrahlung unempfind- lich, sodass er sich für den Innen- und Ausseneinsatz eignet.

Durch eine komplexe Auswertesoftware in einem modernen Microcontroller ist sichergestellt, dass zum einen große Flammen schnell und zum anderen auch schwache Signale kleiner Flammen sicher detektiert werden. Durch die Berücksichtigung umfangreicher Analysen der Flammencharakteristik und deren Gegenüberstellung mit Charakteristika typischer Störgrößen, konnte in der Software eine hohe Fehlalarmsicherheit durch Störgrößenun- terdrückung realisiert werden. Speziell gegenüber Gewitterblitzen ist der Melder unempfindlich.

Die hochentwickelte Elektronik ist energiesparend ausgelegt, sodass ein Einsatz in batteriebetriebenen Anlagen möglich ist. Das äußerst robuste In- dustriegehäuse besteht aus Aluminium-Druckguß und erfüllt die Schutzart

IP67.

Die Melder signalisieren ein erkanntes Feuer durch einen konstanten Strom, der zusätzlich aus der Versorgungsspannung durch einen internen Alarmkreis fließt. Dieser Alarmkreis ist, bis das Feuerereignis vorüber ist, selbsthaltend und kann nur durch kurzzeitiges Abschalten der Versor- gungsspannung, den sogenannten Linientakt, zurückgesetzt werden.

Durch den erweiterten Betriebsspannungsbereich kann der Melder nicht nur an einer Standard-Brandmeldelinie betrieben werden, sondern z.B. auch mit lokaler Speisung aus einem Netzteil. Die Anschaltung einer exter- nen Anzeige und die Verwendung eines optionalen Relaismoduls ermög- licht die Anschaltung an verschiedene Anlagen und Systeme, wie z.B. SPS- Steuerungen.

Ein nachrüstbares Kommunikationsmodul ermöglicht den Betrieb als Ring- busmelder an Brandmeldezentralen mit Apollo-Protokoll-Technik.

Funktionsbeschreibung

Funktionsbeschreibung

3.1 Meldertypen

Melder

Eigenschaften

FMX5000 UV a)

Flammenmelder mit integriertem Funktionstest des opti- schen Kanals über einen UV-Emitter

FMX5000 UVs a)

Flammenmelder ohne integrierten Funktionstest des opti- schen Kanals und ohne Schutzkorb.

FMX5000 UV 3GD a)

Flammenmelder mit integriertem Funktionstest des opti- schen Kanals über einen UV-Emitter. Für den Einsatz in ex- plosionsgefährdeten Bereichen der Zonen 2 und 22 geeignet.

a) Auch in silikonfreier Ausführung erhältlich (Zusatz: SF).

3.2 Übersicht

FMX5000 UV
FMX5000 UV

FMX5000 UV

3GD
3GD

Abb. 3.1

FMX5000 UV und FMX5000 UV 3GD

4

1 Melder

2 Optik

3 Schutzkorb

4 Reflektor (nur FMX5000 3GD)

Funktionsbeschreibung

Funktionsbeschreibung

3.3

Melder

Funktionsbeschreibung 3.3 Melder 4 8 Abb. 3.2 Melder FMX5000 UV-Typen – Unter- und Oberseite 1 Anschlussbuchse
Funktionsbeschreibung 3.3 Melder 4 8 Abb. 3.2 Melder FMX5000 UV-Typen – Unter- und Oberseite 1 Anschlussbuchse

4

8

Abb. 3.2

Melder FMX5000 UV-Typen – Unter- und Oberseite

1 Anschlussbuchse

2 Stiftleiste für Anschluss Meldersockel MX5000 LCD (Option) und Servicegerät SMX5000 (Option)

3 Zustandsanzeigen

4 Reed-Kontakt (innenliegend)

5 DIP-Schalter (siehe Kap. 5.2 Beispiel-DIP-Schalterstellung)

6 Temperaturmesspad (siehe Kap. 3.3.4 Temperaturmesspad)

7 Typenschild (siehe Kap. 3.3.5 Typenschilder)

8 Zusätzliches Typenschild (nur FMX5000 UV 3GD)

Funktionsbeschreibung

Funktionsbeschreibung

3.3.1

Zustandsanzeigen

1 2 Abb. 3.3 FMX5000 UV-Typen – Zustandsanzeigen
1
2
Abb. 3.3
FMX5000 UV-Typen – Zustandsanzeigen

1 Alarmanzeige (rot)

2 Betriebsanzeige (grün) / Störungsanzeige (gelb)

Die Zustandsanzeigen signalisieren den ordnungsgemäßen Betrieb, einen Alarm oder eine Störung.

Der Melder verfügt über eine rote sowie über eine zweifarbige, grün/gelbe Zustandsanzeige:

Grüne Betriebsanzeige blinkt im 10-Sekunden-Takt:

– Ordnungsgemäßer Betrieb

Gelbe Störungsanzeige leuchtet:

– Eine Funktionsstörung liegt vor.

– Gleichzeitig erhöht sich der Störlinienstrom um ca. 15 mA.

Die Störungsanzeige leuchtet nur für die Dauer der Störung. Voraussetzung ist eine angeschlossene Störlinie. Maßnahmen bei Störungen siehe Kap. 9 Störungsbehebung.

Weiterführende Informationen zum Anschluss der Störlinie siehe Kap. 6.7 Gesamtanlage anschließen.

Rote Alarmanzeige leuchtet:

– Der Melder befindet sich im Alarmzustand.

– Gleichzeitig erhöht sich der Alarmlinienstrom um ca. 15 mA.

Funktionsbeschreibung

Funktionsbeschreibung

– Bei angeschlossener externer Anzeige (Option):

Externe Anzeige wird angesteuert.

Weiterführende Informationen zum Anschluss der Alarmlinie und externer Anzeigen siehe Kap. 6.7 Gesamtanlage anschließen.

3.3.2 Test/Reset Eingang und Reed-Kontakt

anschließen . 3.3.2 Test/Reset Eingang und Reed-Kontakt Abb. 3.4 1 Meldersockel – Anschlussklemmleiste –

Abb. 3.4

1

Meldersockel – Anschlussklemmleiste – Anschlussklemme "T/R"

– Anschlussklemmleiste – Anschlussklemme "T/R" Abb. 3.5 Melder FMX5000 UV-Typen – Reed-Kontakt

Abb. 3.5

Melder FMX5000 UV-Typen – Reed-Kontakt (innenliegend)

Über die Anschlussklemme "T/R" (Test/Reset Eingang) (Abb. 3.4, 1) im Meldersockel oder den Reed-Kontakt (Abb. 3.5, 1) im Melder kann eine Probeauslösung initiiert und wieder zurückgesetzt werden:

– Die Probeauslösung über die Anschlussklemme "T/R" erfolgt über einen angeschlossenen Test/Reset-Taster (siehe Kap. 6.7.3 Anschlusssche- ma Alarmlinie, externe Anzeigen und Test/Reset-Taster).

Funktionsbeschreibung

Funktionsbeschreibung

– Die Probeauslösung über den Reed-Kontakt erfolgt durch Anhalten ei- nes Permanentmagneten.

Weiterführende Informationen siehe Kap. 8.4.2 Probeauslösung durchfüh- ren.

3.3.3 DIP-Schalter

Über den DIP-Schalter (Abb. 3.2, 6) stellen Sie die Hardware des Melders ein. Weiterführende Informationen siehe Kap. 5 Konfiguration.

3.3.4 Temperaturmesspad

1 Abb. 3.6 Temperaturmesspad
1
Abb. 3.6
Temperaturmesspad

1 Punkt auf Temperaturmesspad mit permanentem Farbumschlag

Im Auslieferungszustand ist der Punkt weiß (Abb. 3.6, 1). Wenn der Punkt dunkel verfärbt ist, wurde der Melder oberhalb der maxima- len Betriebs-, bzw Lagertemperatur betrieben, gelagert oder transportiert (siehe Kap. 9 Störungsbehebung).

3.3.5 Typenschilder

FMX5000 UV

Das Typenschild (auf der Melderunterseite) beeinhaltet mindestens folgen- de Angaben:

Hersteller /-anschrift

Minimax GmbH & Co. KG D-23840 Bad Oldesloe

Meldertyp

UniVario FMX5000 UV

CE-Kennzeichnung

e

Funktionsbeschreibung

Funktionsbeschreibung

FMX5000 UV 3GD Das Typenschild bei 3GD (auf der Melderaußenseite) beeinhaltet mindes- tens folgende Angaben:

Hersteller /-anschrift

Minimax GmbH & Co. KG D-23840 Bad Oldesloe

Meldertyp

UniVario FMX5000 UV 3GD

CE-Kennzeichnung

e

Ex-Kennzeichnung, Kategorie 3G (Gas)

x II 3G Ex nAc IIC T4

Ex-Kennzeichnung, Kategorie 3D (Staub)

x II 3D Ex tc IIIC T110°C IP65

Umgebungstemperaturbereich

–20°C Ta 80°C

Nummer der Baumusterprüfbescheinigung

BVS 11 ATEX E 137

Fertigungsjahr

3.4 Alarmsignalisierung

Ist die Alarmbedingung erfüllt, wird der interne Alarmkreis aktiviert und ein zusätzlicher Alarmstrom fließt.

Über diese Stromerhöhung erkennt eine angeschlossenen Auswerteein- heit, dass sich ein Melder im Alarmzustand befindet. Die rote Alarmanzeige des Melders leuchtet.

befindet. Die rote Alarmanzeige des Melders leuchtet. Der Alarmkreis ist selbsthaltend. Nur das kurzzeitige

Der Alarmkreis ist selbsthaltend. Nur das kurzzeitige Abschalten der Ver- sorgungsspannung kann den Alarmkreis zurücksetzen. Längeres Aus- schalten der Versorgungsspannung kann zum Neustart des Melders führen (siehe Kap. 12.1 Funktionale Daten).

3.5 Störsignalisierung

Ist eine Störbedingung erfüllt, wird der interne Störkreis aktiviert und ein zu- sätzlicher Störlinienstrom fließt.

Über diese Stromerhöhung erkennt eine angeschlossenen Auswerteein- heit, dass sich ein Melder im Störungszustand befindet. Die gelbe Störungs- anzeige des Melders leuchtet. Der Störkreis ist nicht selbsthaltend.

Funktionsbeschreibung

Funktionsbeschreibung

3.6

Meldersockel

3.6.1 Meldersockel UniVario MX5000

3.6 Meldersockel 3.6.1 Meldersockel UniVario MX5000 Abb. 3.7 Meldersockel UniVario MX5000 1 2 1

Abb. 3.7

Meldersockel UniVario MX5000

1

2

1 Anschlussklemmleiste (8-polig)

2 Kabeleinführungen mit Kabelverschraubung

Der Standard-Meldersockel UniVario MX5000 hat eine Anschlussklemmleiste (Abb. 3.7, 1, siehe auch Abb. 6.10) und zwei Kabe- leinführungen (Abb. 3.7, 2) mit M16-Kabelverschraubungen.

( Abb. 3.7 , 2 ) mit M16-Kabelverschraubungen. Alternativ können Kabelverschraubungen M16/M20 eingesetz

Alternativ können Kabelverschraubungen M16/M20 eingesetz werden (siehe Kap. 10.6 Installationsmaterial) und es ist ein Meldersockel mit drei Kabeleinführungen erhältlich (siehe Kap. 10.1 Meldersockel).

Funktionsbeschreibung

Funktionsbeschreibung

3.6.2 Meldersockel UniVario MX5000 LCD (Option)

Nicht für FMX5000 UV 3GD. Ergänzende Informationen siehe Beiblatt MX5000 LCD (Art.-Nr. 907776).

1 2 3 Abb. 3.8 Meldersockel UniVario MX5000 LCD 1 Flachbandstecker (für Anschluss LCD-Display) 2
1
2
3
Abb. 3.8
Meldersockel UniVario MX5000 LCD
1 Flachbandstecker (für Anschluss LCD-Display)
2 Anschlussklemmleiste (8-polig)
3 Kabeleinführungen mit Kabelverschraubung

Der Meldersockel UniVario MX5000 LCD hat eine Anschlussklemmleiste, (Abb. 3.8, 2, siehe auch Abb. 6.13), zwei Kabeleinführungen (Abb. 3.8, 3) mit M16-Kabelverschraubungen sowie einen Flachbandstecker (Abb. 3.8, 1) für den Anschluss des LCD-Displays.

– Dieser Sockel kann mit jedem Melder der UniVario Baureihe ab dem Softwarestand V01Exx kombiniert werden.

– Dieser Sockel darf nicht in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden.

in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden. Alternativ können Kabelverschraubungen M16/M20 eingesetzt

Alternativ können Kabelverschraubungen M16/M20 eingesetzt werden (siehe Kap. 10.6 Installationsmaterial) und es ist ein Meldersockel mit drei Kabeleinführungen erhältlich (siehe Kap. 10.1 Meldersockel).

Das Display besteht aus drei Zeilen mit je 12 Zeichen für die Darstellung. Beim Einschalten des Melders werden im Display Zustands- und Meldungs-

Funktionsbeschreibung

Funktionsbeschreibung

texte des angeschlossenen Melders angezeigt (z. B. Störungsmeldungen, Einstellungen und Software-Versionsstände). Die Anzeige wird vom ange- schlossenen Melder gesteuert und variiert entsprechend des Meldertyps und dessen Softwareversion.

Power Up

Nr.

Beispielanzeige

Beschreibung

1

 

UniVario FMX5000 UV

UniVario

 

FMX5000 UV

 

by Minimax

 

Softwareversion

2

 

Hardwareversion

DIP-Schalterstellung

3

Temperatures

Isttemperatur des Melders Ca. 10 min nach Power Up wird der aktuelle Wert ange- zeigt.

 

actual

--.-°C

4

 

Minimale und maximale Temperatur des Melders seit Fer- tigung des Melders.

5

Temp. Service

Minimale und maximale Temperatur des Melders seit der letzten Wartung. Werte per SMX5000 rücksetzbar.

Min:

-3.4°C

Max:

38.9°C

 

6

 

Betriebsstunden des Melders.

Anzeigetexte normaler Betrieb

Beispielanzeige

Beschreibung

UniVario

FMX5000 UV

by Minimax

UniVario FMX5000 UV

Funktionsbeschreibung

Funktionsbeschreibung

Anzeigetexte alle 60 Sekunden

Nr.

Beispielanzeige

Beschreibung

1

Softw: V01EXX

Softwareversion

Hardware: XX

Hardwareversion

DIP: --------

DIP-Schalterstellung

2

 

Isttemperatur des Melders

3

Temp.

Life

Minimale und maximale Temperatur des Melders seit Fer- tigung des Melders.

Min:

-5.2°C

Max:

49.0°C

 

4

 

Minimale und maximale Temperatur des Melders seit der letzten Wartung. Werte per SMX5000 rücksetzbar.

5

Hours of

Betriebsstunden des Melders.

Operation

00012h 13min

Anzeigetexte Alarmfall

Beispielanzeige

Beschreibung

-ALARM-

-

A L A

R M -

Anzeige bei Alarm.

Funktionsbeschreibung

Funktionsbeschreibung

Beispielanzeige

Beschreibung

 

Anzeige bei Testalarm über Testinput.

TESTALARM

by Testinput

 
 

Anzeige bei Testalarm über Reed-Contact.

TESTALARM

Reed-Contact

 

TESTALARM

Anzeige bei Testalarm über KMX5000 AP.

by Apollo

Anzeigetexte Störung

Beispielanzeige

Beschreibung

FMX5000 UV Malfunction Min Temp Amb

Anzeige bei Störung

Die dritte Zeile im Display zeigt die Art der Störung. Folgende Fehlermel- dungen können angezeigt werden:

Art der Störung

Beschreibung

Min Temp Amb

Minimal zulässige Temperatur des Melders unterschritten.

Max Temp Amb

Maximal zulässige Temperatur des Melders überschritten.

UL too low

Linienspannung zu niedrig.

UL too high

Linienspannung zu hoch.

CRC Error

CRC-Fehler (Speicher des µ-Controllers fehlerhaft).

Stack Error

Stack-Fehler des µ-Controllers.

ADC Error

Fehler des AD-Wandlers im µ-Controller.

KMX Error

Kommunikation zum KMX5000 AP fehlerhaft.

Flash Memory

Fehler im Speicher des µ-Controllers.

DIP Switch

Fehler DIP-Schalter (Änderungen des Schalters im Betrieb).

ADC Err.Sens

Fehler des AD-Wandlers im µ-Controller.

Conf Memory

Segment im Flashspeicher des Controllers fehlerhaft.

Conf inconsi

Konfigurationsdaten des Melders inkonsistent.

UV Sensor

Fehler UV-Sensor.

Code00110001

Mehrere Fehler / Störungen liegen vor.

Funktionsbeschreibung

Funktionsbeschreibung

Weiterführende Informationen zur Störungsbehebung siehe Kap. 9 Stö- rungsbehebung.

3.7 Relaismodul KMX5000 RK (Option)

Nicht für FMX5000 UV 3GD. Mit dem Relaismodul kann der Melder unabhängig von einer Brandmelde- zentrale betrieben werden (siehe Kap. 10.3 Kommunikationsschnittstellen).

Der Melder kann über das Relaismodul an

– beliebige Brand- und Gefahrenmelderzentralen,

– Gebäudeleittechnik oder

– SPS-Steuerungen

angeschlossen werden.

Das Relaismodul enthält je ein Relais mit potentialfreien Wechselkontakten für die Alarmmeldung und für die Störmeldung.

Das Relaismodul wird in den Meldersockel eingesetzt und angeschlossen (siehe Kap. 6.8 Relaismodul KMX5000 RK anschließen).

Spannungsversorgung

Der Melder und das Relaismodul können an einer gemeinsamen Span- nungsversorgung (24 V DC) betrieben werden. Alternativ kann der Melder an einer Grenzwertlinie und das Relaismodul über eine separate Span- nungsversorgung (24 V DC) betrieben werden (siehe Kap. 6.8.2 Anschluss- schema).

Alarmsignalisierung und Störsignalisierung

Das Alarmrelais wird im Alarmfall des Melders oder bei einer Probeauslö- sung aktiviert (d. h. der Kontakt zwischen "NO" und "COM" wird geschlos- sen, der Kontakt zwischen "NC" und "COM" wird geöffnet). Das Störrelais ist im Normalbetrieb aktiviert (d. h. der Kontakt zwischen "NO" und "COM" ist geschlossen, der Kontakt zwischen "NC" und "COM" ist geöffnet).

Bei einer Melderstörung oder während der Betätigung des Testeingangs oder Reed-Kontakts am Melder, fällt das Störrelais ab (d. h. der Kontakt zwi- schen "NC" und "COM" ist geschlossen, der Kontakt zwischen "NO" und "COM" wird geöffnet).

zwischen "NO" und "COM" wird geöffnet). In der Regel ist der Alarm selb sthaltend und die

In der Regel ist der Alarm selbsthaltend und die Störung automatisch rücksetzend. Sofern die Alarmbedingung nicht mehr vorliegt, ist ein ma- nuelles Rücksetzen durch kurzzeitiges Abschalten der Melderversor-

Funktionsbeschreibung

Funktionsbeschreibung

gungsspannung oder durch Schalten des Test-/ Reseteingangs ("T/R") auf "-UL" möglich (siehe Kap. 6.8.2 Anschlussschema).

3.8 Kommunikationsmodul UniVario KMX5000 AP (Option)

Mit dem Kommunikationsmodul ist ein einzeladressierbarer Loop-Betrieb des Melders mit einem Apollo-XP95-kompatiblen Protokoll möglich (siehe Kap. 10.3 Kommunikationsschnittstellen). Das KMX5000 AP besitzt keinen Isolator.

. Das KMX5000 AP besitzt keinen Isolator. Die konventionellen Zustandsübertragungen der

Die konventionellen Zustandsübertragungen der Stromerhöhungstech- nik des Melders sind bei montiertem Kommunikationsmodul deaktiviert! In diesem Fall werden die Zustände mit dem Loop-Protokoll zur Zentrale übertragen.

Weiterführende Informationen zur Montage und Adressierung des Kommu- nikationsmoduls siehe Kap. 6.9 Kommunikationsmodul KMX5000 AP an- schließen.

3.9 Servicegerät UniVario SMX5000 (Option)

an- schließen . 3.9 Servicegerät UniVario SMX5000 (Option) Explosionsgefahr in explosiver Atmosphäre  Setzen Sie

Explosionsgefahr in explosiver Atmosphäre

Setzen Sie das SMX5000 nicht in explosionsgefährdeten Bereichen ein. Es besitzt dafür keine Schutzmechanismen.

Das Servicegerät SMX5000 (siehe Kap. 10.4 Serviceschnittstelle) dient zur Konfiguration, Diagnose und Funktionsprüfung der Melder vom Typ UniVario sowie zur Anzeige von Ereignissen aus dem Historyspeicher.

Weiterführende Informationen siehe Betriebsanleitung Servicegerät SMX5000 „FHB 36.8“.

3.10 Selbstüberwachung

Melderintern erfolgt regelmäßig ein Selbsttest, bei dem die wichtigsten Funktionen überwacht werden:

– Betriebsspannung

– Funktion des optischen Kanals über einen integrierten UV-Ermittler 1)

– Integrität des Speicherinhalts im Microcontroller

1) nicht bei FMX5000 UVs

Funktionsbeschreibung

Funktionsbeschreibung

– Funktion des integrierten Analog-Digital-Wandlers

– Einhaltung des zulässigen Betriebstemperaturbereichs des Melders

– Funktion und Stellung des DIP-Schalters

Erkennt die Selbstüberwachung einen Fehler, blinkt die grüne Betriebsan- zeige nicht mehr und die gelbe Störungsanzeige 1) (Abb. 3.3, 2) leuchtet dauerhaft. Weiterführende Informationen siehe Kap. 9 Störungsbehebung.

3.11

Sichtbereich

In den nachfolgenden Abbildungen sind die horizontalen und vertikalen Sichtbereiche des Melders dargestellt. Es ist die relative, prozentuale Emp- findlichkeit angegeben.

ist die relative, prozentuale Emp- findlichkeit angegeben. Abb. 3.9 FMX5000 UV - Sichtbereich 1) bei angeschlossener

Abb. 3.9

FMX5000 UV - Sichtbereich

1) bei angeschlossener Störlinie

Projektierungshinweise

Projektierungshinweise

4

Projektierungshinweise

– Stimmen Sie die Anzahl der Melder auf den Überwachungsbereich und auf das zu detektierende Ereignis ab 1) .

– Kommunikationsmodul KMX5000 AP (Option):

Berücksichtigen Sie die meldertypabhängigen Beschränkungen des verwendeten Loop für die Systemauslegung.

– Meldersockel MX5000 LCD (Option):

Berücksichtigen Sie die zusätzliche Stromaufnahme des Melders durch das LCD-Display am Meldersockel für die Systemauslegung.

Maximale Anzahl von Meldern auf einer Meldelinie

Die maximal betreibbare Anzahl von Meldern je Meldelinie ist abhängig vom Anschlusswiderstand, der Alarm- und der Kurzschlussschwelle. Dabei ist auch die Leistungsaufnahme im Alarmfall zu berücksichtigen.

Das System sollte mit Drähten mit Querschnitten von 0,5 bis 2,5 mm² ver- drahtet werden. Der Drahtquerschnitt sollte auf der Basis der Anzahl von anzuschließenden Meldern, der Versorgungsspannung und der Kabellänge gewählt werden. Die Versorgungsspannung muss den Angaben in den technischen Daten entsprechen.

Ist bei Bränden davon auszugehen, dass einer offenen Flamme eine starke Rauchentwicklung vorausgeht, sollte sichergestellt werden, dass der ent- stehende Rauch die Sicht des Melders auf den überwachten Bereich nicht beeinflusst. Gegebenenfalls sollten auch andere Detektionsprinzipien in das Sicherungskonzept einbezogen werden.

Flammenmelder vom Typ FMX5000 UV sind nicht für Orte mit betriebsbe- dingter Rauchentwicklung geeignet.

Ferner ist zu berücksichtigen, dass einige Gase, Dämpfe, extreme Luft- feuchtigkeit oder auch Nebel und Regen UV-Strahlung absorbieren können. Hierdurch könnte der überwachte Bereich eingeschränkt werden. Fenster- scheiben aus normalem Glas oder Kunststoff können nicht ausreichend von UV-Strahlung durchdrungen werden.

Um Fehlalarme zu vermeiden sollten die Melder nicht in Bereichen einge- setzt werden, in denen mit Störquellen zu rechnen ist! Mögliche Störquellen sind alle UV-Licht abstrahlenden Quellen, wie z.B.: Autogen- und Lichtbo- genschweißen, einige Halogenscheinwerfer, Blitzleuchten, Hochspan- nungsentladungen u.a. auch an Hochspannungsleitungen, Abrissfunken auch an Bahnoberleitungen.

1) Berücksichtigen Sie ggf. anzuwendende landestypische Vorschriften und/oder Gesetze.

Projektierungshinweise

Projektierungshinweise

Projektierungshinweise UV-C Strahlung wird sehr gut an metallischen Oberflächen und Glas reflektiert, sodass Störquellen

UV-C Strahlung wird sehr gut an metallischen Oberflächen und Glas reflektiert, sodass Störquellen nicht unbedingt im direkten Sichtbe- reich sein müssen.

Zum Beispiel ist die Strahlung von Schweißflammen so intensiv, dass sie auch über große Entfernung oder aus der Reflexion an einem Gebäude durchaus als UV-Quelle erkannt werden kann.

Konfiguration

Konfiguration

5

Konfiguration

In diesem Kapitel finden Sie folgende Informationen:

DIP-Schalterstellungen am Melder:

– Einstellen der Hardware

am Melder: – Einstellen der Hardware Alternativ können Sie die Hardware auch über das

Alternativ können Sie die Hardware auch über das Servicegerät SMX5000 (siehe Kap. 10.4 Serviceschnittstelle) einstellen. Detaillierte Informationen siehe Bedienungsanleitung Servicegerät SMX5000 „FHB 36.8“.

DIP-Schalterstellungen am Kommunikationsmodul KMX5000 AP:

– Adressierung des Melders für den Loop-Betrieb.

5.1 DIP-Schalter

Erklärung der in den folgenden Tabellen dargestellten DIP-Schalterstellun- gen:

DIP-Schalter

Bedeutung

X

DIP-Schalterstellung unbedeutend

2

Bei Angabe einer Ziffer:

Entsprechender DIP-Schalter in Stellung ON (hier: DIP-Schalter 2)

-

DIP-Schalter in Stellung OFF

5.2 Beispiel-DIP-Schalterstellung ON 1
5.2 Beispiel-DIP-Schalterstellung
ON
1

Abb. 5.1

DIP-Schalter FMX5000 UV-Typen – Beispiel-DIP-Schalterstellung (Position des DIP-Schalters am Melder siehe Abb. 3.2, 6)

DIP-Schalter

Bedeutung

Hardware

--3-----

DIP-Schalter 1 in Stellung OFF

Reed-Kontakt aktiv

--3-----

DIP-Schalter 2 in Stellung OFF

zur Zeit nicht verwendet

Konfiguration

Konfiguration

DIP-Schalter

Bedeutung

Hardware

--3-----

DIP-Schalter 3 in Stellung ON

UV-Sensortest ausgeschaltet

--3-----

DIP-Schalter 4 in Stellung OFF DIP-Schalter 5 in Stellung OFF DIP-Schalter 6 in Stellung OFF DIP-Schalter 7 in Stellung OFF DIP-Schalter 8 in Stellung OFF

zur Zeit nicht verwendet

5.3 Hardware einstellen

DIP-Schalter 1, 2 und 3: Hardware einstellen

DIP-Schalter

Bedeutung

12345678

-XXXXXXX

Reedkontakt aktiv

1XXXXXXX

Reedkontakt inaktiv

X-XXXXXX

zur Zeit nicht verwendet

X2XXXXXX

zur Zeit nicht verwendet

XX-XXXXX

UV-Sensortest ist eingeschaltet a)

XX3XXXXX

UV-Sensortest ist ausgeschaltet

XXX-----

Konfiguration über SMX5000

XXX45678

Konfiguration über SMX5000

a) bei FMX5000 UVs keine Funktion

Installation

Installation

6

Installation

6.1 Qualifikation

Die Montage sowie den elektrischen Anschluss darf nur geschultes und ent- sprechend qualifiziertes Fachpersonal durchführen (siehe Kap. 2.4.2 Fach- personal für Montage und Betrieb).

6.2 Installationshinweise

– Beachten Sie bei allen Installationsarbeiten die Projektierungsunterla- gen der Gesamtanlage.

– Prüfen Sie vor der Montage des Melders, ob alle Angaben auf dem Ty- penschild mit den Projektierungsunterlagen übereinstimmen (siehe Kap. 3.3.5 Typenschilder). Der Melder muss den Projektierungsvorga- ben entsprechen.

– Beachten Sie die maximale Betriebstemperatur des Melders.

– Eine Aufwärtsneigung des Melders sollte vermieden werden, da sich sonst vermehrt Verschmutzungen auf der Optik anlagern können.

– Der Sichtbereich des Melders sollte nicht auf Störquellen ausgerichtet werden. Der Abstand zu Störquellen sollte möglichst groß sein.

– Installation in Bereichen mit aggressiven Medien (z. B Schleiföl bei Werkzeugmaschinen):

Legen Sie eine passende Kabelschlaufe, damit diese Stoffe vom Melder abgeführt werden.

– Installation mit erhöhten Dichtigkeitsanforderungen, z. B. Außenanwen- dungen oder ölbelastete Umgebung:

– Verwenden Sie spezielle Kabel (siehe Kap. 10.5 Empfohlene Anschlusskabel).

– Verwenden Sie einen speziellen Schrumpfschlauch (siehe Kap. 10.7 Sonderanwendungen).

6.3 Voraussetzungen für die Montage

– Der Montageort ist anhand der Projektierungsunterlagen festgelegt wor- den.

– Der Melder wurde entsprechend den Projektierungsvorgaben konfigu- riert (siehe Kap. 4 Projektierungshinweise).

Installation

Installation

6.4 Geräteabmessungen und Montagemaße

Die Geräteabmessungen und erforderlichen Montagemaße (z.B. Größe und Abstand der zur Montage erforderlichen Bohrlöcher) sind den folgen- den Abbildungen zu entnehmen (Abmessungen in mm).

folgen- den Abbildungen zu entnehmen (Abmessungen in mm). Melder in 15°-Schritten verstellbar Abb. 6.1 FMX5000 UV
Melder in 15°-Schritten verstellbar
Melder in 15°-Schritten
verstellbar

Abb. 6.1

FMX5000 UV mit Bügelmontage

Installation

Installation
Installation Abb. 6.2 FMX5000 UV mit Konsolenmontage 6.5 Melder montieren Folgende Befestigungsvarianten stehen zur

Abb. 6.2

FMX5000 UV mit Konsolenmontage

6.5 Melder montieren

Folgende Befestigungsvarianten stehen zur Verfügung:

– Bügelmontage

– Konsolenmontage

Installation

Installation

6.5.1

Bügelmontage

Position, Ausrichtung und Überwachungsbereich der Melder sind anhand folgender Abbildung zu bestimmen.

der Melder sind anhand folgender Abbildung zu bestimmen. Der Melder muss, isoliert vom Erdpotential (PE), über

Der Melder muss, isoliert vom Erdpotential (PE), über den beiliegen- den Montagebügel an geeigneter Stelle montiert werden!

den Montagebügel an geeigneter Stelle montiert werden! Abb. 6.3 Position, Ausrichtung und Überwachungsbereich der

Abb. 6.3

Position, Ausrichtung und Überwachungsbereich der Melder

Installation

Installation
1 Abb. 6.4 FMX5000 UV – Bügelmontage
1
Abb. 6.4
FMX5000 UV – Bügelmontage

1. Bohrungen zur Montage des Bügels vornehmen. Dabei die Abmessun- gen und Schwenkbereiche des Melders beachten.

2. Bügel mit geeigneten Befestigungsmaterialien montieren.

3. Bügel mit beiliegenden Bügelschrauben (Abb. 6.4, 1) am Meldersockel verschrauben. Die Kabeleinführungen des Meldersockels sollten nach unten ausgerichtet sein.

4. Anschlusskabel durch die Kabeleinführung (Abb. 6.5 und Abb. 6.6, 2) in den Meldersockel führen und an der Anschlussklemmleiste (Abb. 6.5 und Abb. 6.6, 1) anschließen. Detaillierte Informationen Kap. 6.6 Elektrischer Anschluss!

Installation

Installation

1 1 2 2 3 Abb. 6.5 Meldersockel Abb. 6.6 UniVario MX5000 Meldersockel UniVario MX5000
1
1
2
2
3
Abb. 6.5
Meldersockel
Abb. 6.6
UniVario MX5000
Meldersockel
UniVario MX5000 LCD

5. Nicht verwendete Kabeleinführungen mit den beiliegenden Stopfen ab- dichten.

6. Bei Verwendung des Meldersockels UniVario MX5000 LCD:

Flachbandstecker (Abb. 6.6, 3) des LCD-Displays vorsichtig in die Stift- leiste (Abb. 3.2, 2) am Melder stecken.

in die Stift- leiste ( Abb. 3.2 , 2 ) am Melder stecken. Bei Verwendung des

Bei Verwendung des Meldersockels UniVario MX5000 LCD:

Das Flachbandkabel für den Anschluss des LCD-Displays könnte eingeklemmt und dadurch beschädigt werden.

Vor Zusammenstecken von Melder und Meldersockel das Flach- bandkabel soweit wie möglich in Richtung Kabelverschraubung zie- hen.

7. Melder (Abb. 6.7, 3) auf Meldersockel (Abb. 6.7, 2) stecken. Dabei muss die Anschlussklemmleiste (Abb. 6.7, 1) in die Buchse am Melder pas- sen. Die Kabeleinführungen des Meldersockels sollten nach unten aus- gerichtet sein.

Installation

Installation
Installation Abb. 6.7 FMX5000 UV – Melder mit Meldersockel verschrauben 8. Melder und Meldersockel mit beiliegenden

Abb. 6.7

FMX5000 UV – Melder mit Meldersockel verschrauben

8. Melder und Meldersockel mit beiliegenden Schrauben (Abb. 6.7, 4) ver- schrauben. Schrauben über Kreuz anziehen, um Undichtigkeiten zu vermeiden.

Installation

Installation

6.5.2

Konsolenmontage

Installation 6.5.2 Konsolenmontage Abb. 6.8 FMX5000 UV mit Konsolenmontage 1. Bohrungen zur Montage der Konsole vornehmen.

Abb. 6.8

FMX5000 UV mit Konsolenmontage

1. Bohrungen zur Montage der Konsole vornehmen. Dabei die Konsole als Bohrschablone verwenden. Die Abmessungen der Konsole (Abb. 6.8, 4) und des Melders beachten.

2. Konsole mit beiliegenden Blechschrauben, beiliegenden Blindnieten oder anderen, geeigneten Befestigungsmaterialien am zu überwachen- den Objekt montieren.

3. Beiliegende Schrauben M5 (Abb. 6.8, 2) in den Melder (Abb. 6.8, 1) ein- schrauben.

4. Anschlusskabel durch die Kabeleinführung in den Meldersockel führen und an der Anschlussklemmleiste anschließen (Kap. 6.6 Elektrischer Anschluss).

5. Bei Verwendung des Meldersockels UniVario MX5000 LCD:

LCD-Display anschließen wie im Abschnitt Kap. 6.5.1 Bügelmontage beschrieben.

6. Nicht verwendete Kabeleinführungen mit den beiliegenden Stopfen ab- dichten.

Installation

Installation

7. Hohe Dichtigkeitsanforderungen:

Beiliegenden O-Ring (Abb. 6.8, 3) in die Nut der Konsole einsetzen.

8. Melder (Abb. 6.7, 3) auf Meldersockel (Abb. 6.7, 2) stecken. Dabei muss die Anschlussklemmleiste (Abb. 6.7, 1) in die Buchse am Melder pas- sen. Die Kabeleinführungen des Meldersockels sollten nach unten aus- gerichtet sein.

9. Melder und Meldersockel mit beiliegenden Schrauben (Abb. 6.7, 4) ver- schrauben. Schrauben über Kreuz anziehen, um Undichtigkeiten zu vermeiden.

10. Melder auf die Konsole setzen und mit dem Bajonettverschluss arretie- ren. Der Melder muss fest in der Konsole sitzen.

Sollte das Arretieren des Melders in der Konsole ohne Werkzeug nicht mög- lich sein:

Schrauben M5 (Abb. 6.8, 2) im Melder um ca. eine Umdrehung lösen, Melder erneut auf die Konsole setzen und mit dem Bajonettverschluss arretieren.

Konsole setzen und mit dem Bajonettverschluss arretieren. Die Konsole MX5000 F besteht aus elektrisch leitfähigem,

Die Konsole MX5000 F besteht aus elektrisch leitfähigem, antistati- schem Kunststoff.

Bei nicht isolierter Montage ist das Meldergehäuse in den Potentialaus- gleich einzubeziehen. Bei Verwendung geschirmter Verkabelung ist in hohem Maße sicherzustellen, dass im gesamten Bereich der Kabelfüh- rung der gleiche Potentialausgleich vorhanden ist.

6.6 Elektrischer Anschluss

6.6.1

Sicherheitshinweise

ist. 6.6 Elektrischer Anschluss 6.6.1 Sicherheitshinweise Stromschlaggefahr durch spannungsführende Teile! 

Stromschlaggefahr durch spannungsführende Teile!

Schalten Sie vor Anschluss- und Montagearbeiten die Versorgungs- spannung zum Melder ab.

Installation

Installation

Installation Stromschlaggefahr durch elektrostatische Aufladung!  Bei nicht elektrisch isolierter Montage:

Stromschlaggefahr durch elektrostatische Aufladung!

Bei nicht elektrisch isolierter Montage:

Meldergehäuse in den Potentialausgleich einbeziehen.

Bei Verwendung geschirmter Verkabelung:

Sicherstellen, dass im gesamten Bereich der Kabelführung der glei- che Potentialausgleich vorhanden ist.

6.6.2 Anschlusshinweise

– Die Leiterisolation muss bis an die Anschlussklemme heranreichen. Be- schädigen Sie beim Abisolieren nicht den Leiter.

– Die maximal zulässigen Leitertemperaturen dürfen nicht überschritten werden. Wählen Sie geeignete Leitungen aus. Wählen Sie eine geeignete Verlegungsart aus.

– Beachten Sie die maximalen Leitungslängen und den maximalen Span- nungsabfall an der Leitungsimpedanz (siehe Kap. 6.6.3 Maximale Ka- bellängen / maximaler Leitungswiderstand).

– Schließen Sie im letzten Melder einer Meldelinie einen bedrahteten Metallschichtwiderstand mit ausreichender Leistung als Abschlusswi- derstand (EOL) an (siehe Kap. 6.7 Gesamtanlage anschließen).

– Passen Sie den Widerstandswert – entsprechend der Spezifikation der Brandmeldezentrale bzw. der Auswerteeinheit –

– an die Linienspannung und

– an den erforderlichen Strom an.

6.6.3 Maximale Kabellängen / maximaler Leitungswiderstand

6.6.3 Maximale Kabellängen / maximaler Leitungswiderstand Nicht detektiertes Brandereignis durch zu hohen

Nicht detektiertes Brandereignis durch zu hohen Leitungswider- stand möglich!

Der Leitungswiderstand der Anschlussleitung muss so klein bleiben, dass in jedem Betriebszustand der gesamten Brandmeldelinie eine Feu- ermeldung immer sicher zur Auswerteeinheit gemeldet werden kann.

Gehen Sie bei der Dimensionierung der Anschlussleitungen sehr sorgfältig vor.

Der Leiterquerschnitt muss bei der Planung/Projektierung auf der Basis von

Installation

Installation

– der Anzahl anzuschließender Melder,

– der Versorgungsspannung und

– der Kabellänge

bestimmt und ein dementsprechend geeignetes Kabel (siehe Kap. 10.5 Empfohlene Anschlusskabel) ausgewählt worden sein.

Prüfen Sie, ob das ausgewählte Anschlusskabel den Vorgaben der Pro- jektierungsrichtlinien entspricht.

Beachten Sie zusätzlich Folgendes:

– Der maximale Linien-Leitungswiderstand kann durch die verwendete Auswerteeinheit begrenzt sein und darf nicht überschritten werden! Angaben zum maximalen Linien-Leitungswiderstand siehe in der Be- triebsanleitung der Auswerteeinheit.

– Bei eingeschalteten Alarmströmen:

Der zusätzliche Spannungsabfall an der Leitungsimpedanz darf nicht zum Unterschreiten der zulässigen Betriebsspannung führen.

– Bei Kurzschlussüberwachung der Meldelinie:

Der Gesamtstrom darf nicht größer als die Kurzschlussschwelle wer- den.

darf nicht größer als die Kurzschlussschwelle wer- den. Der Gesamtstrom setzt sich aus der Summe aller

Der Gesamtstrom setzt sich aus der Summe aller auftretenden Ströme zusammen. Unter anderem aus

– den Ruheströmen der Melder,

– dem Strom durch den Abschlusswiderstand am Ende der Linie und

– den Alarmströmen aller Melder, die gleichzeitig in Alarm gehen kön- nen.

aller Melder, die gleichzeitig in Alarm gehen kön- nen. Die maximal betreibbare Anzahl von Meldern je

Die maximal betreibbare Anzahl von Meldern je Meldelinie ist abhängig vom Anschlusswiderstand, der Alarm- und der Kurzschlussschwelle. Da- bei ist auch die Leistungsaufnahme im Alarmfall zu berücksichtigen.

Das System sollte mit Drähten mit Querschnitten von 0,5 bis 2,5 mm² ver- drahtet werden. Der Drahtquerschnitt sollte auf der Basis der Anzahl von anzuschließenden Meldern, der Versorgungsspannung und der Kabel- länge gewählt werden. Die Versorgungsspannung muss den Angaben in den technischen Daten entsprechen.

Installation

Installation

6.6.4 Anschlusskabel konfektionieren

Installation 6.6.4 Anschlusskabel konfektionieren Für den Melder ist eine abgeschirmte Verkabelung nicht vorgeschrieben.

Für den Melder ist eine abgeschirmte Verkabelung nicht vorgeschrieben. Dennoch könnten die Anschlussbedingungen der verwendeten Auswer- teeinheit dies erfordern. Überprüfen Sie die Betriebsanleitung der Aus- werteeinheit.

1 2 3 4 56
1
2
3
4
56

Abb. 6.9

Kabelverschraubung und Kabelschirm befestigen

1 Zwischenstutzen

2 Außenmantel

3 Schirmgeflecht

4 Kunststoffeinsatz

5 Dichtring

6 Hutmutter

Kabelverschraubung und Kabelschirm befestigen

6 Hutmutter Kabelverschraubung und Kabelschirm befestigen Explosionsgefahr durch unzulässige Kabelverschraubungen im

Explosionsgefahr durch unzulässige Kabelverschraubungen im ex- plosionsgefährdeten Bereich!

Tauschen Sie die Kabelverschraubungen der Meldersockel UniVario MX5000 gegen die den 3GD-Meldern beiliegenden, ATEX-beschei- nigten Kabelverschraubungen aus!

1. Hutmutter der Kabelverschraubung und Kunststoffeinsatz mit Dichtring am Meldersockel demontieren.

2. Hutmutter (Abb. 6.9, 6) auf das Anschlusskabel schieben.

3. Kunststoffeinsatz mit Dichtring (Abb. 6.9, 4 und 5) auf das Anschlusska- bel schieben.

4. Außenmantel (Abb. 6.9, 2) des Kabels auf erforderliche Anschlusslei- tungslänge abmanteln (ca. 100 mm).

Installation

Installation

5. Schirmgeflecht (Abb. 6.9, 3) bis auf ca. 10 mm vor Außenmantelende entfernen. Bei Verwendung eines Kabels mit statischem Schirm aus aluminiumka- schierter Kunststofffolie mit Beidraht (z. B. Brandmeldekabel): Kunst- stofffolie bis Außenmantelende entfernen.

6. Schirmgeflecht (Abb. 6.9, 3), bzw. Beidraht um ca. 90° nach außen bie- gen.

7. Kunststoffeinsatz mit Dichtring bis zum Außenmantelende schieben.

8. Schirmgeflecht (Abb. 6.9, 3), bzw. Beidraht über den Kunststoffeinsatz mit Dichtring umfalzen. Das Schirmgeflecht bzw. der Beidraht darf nur bis zur ersten Kante des Kunststoffeinsatzes reichen.

9. Kunststoffeinsatz mit Dichtring und Kabel durch Hin- und Herdrehen in den Zwischenstutzen (Abb. 6.9, 1) schieben, bis der Verdrehschutz (Stutzen-Einsatz) einrastet.

10. Hutmutter (Abb. 6.9, 6) auf Zwischenstutzen (Abb. 6.9, 1) aufschrauben und mit Gabelschlüssel (SW 17 mm, 3,5 Nm) festziehen.

6.6.5

Anschlussklemmenbelegung 1 2 3 4 5 6 7 8
Anschlussklemmenbelegung
1
2
3
4
5
6
7
8

Abb. 6.10

Anschlussklemmleiste – Anschlussklemmenbelegung

1 "+UL"

Alarmlinienspannung Eingang

2 "+UL"

Alarmlinienspannung Ausgang

3 "-UL"

GND Eingang

4 "-UL"

GND Ausgang

5 "+UF"

Störlinienspannung Eingang

6 "+UF"

Störlinienspannung Ausgang

7 "Ext"

Externe Anzeige, Open collector, max. 30 V / max. 10 mA

8 "T/R"

Test/Reset Eingang

Schließen Sie den Melder gemäß der Anschlussklemmenbelegung an die Spannungsversorgung und die Gesamtanlage an (siehe Kap. 6.7 Gesamtanlage anschließen).

Installation

Installation

6.7 Gesamtanlage anschließen

6.7.1 Anschlussschema Alarmlinie

3 4 5 1 2
3
4
5
1
2

Abb. 6.11

Anschlussschema Alarmlinie, ohne Störlinie

1 Brandmeldezentrale

2 Alarmlinie

3 Melder 1

4 Melder n

5 Abschlusswiderstand (EOL)

Installation

Installation

6.7.2 Anschlussschema Alarm- und Störlinie

4 5 6 1 6 1 2 2 3
4
5
6
1
6
1
2
2
3

Abb. 6.12

Anschlussschema Alarmlinie, mit Störlinie

1 Brandmeldezentrale

2 Alarmlinie

3 Störlinie

4 Melder 1

5 Melder n

6 Abschlusswiderstand (EOL)

4 Melder 1 5 Melder n 6 Abschlusswiderstand (EOL) Bei Verwendung der Störlinie ist in der

Bei Verwendung der Störlinie ist in der gesamten Verkabelung eine separat geführte "-UL/GND"-Ader je Meldelinie erforderlich!

Installation

Installation

6.7.3 Anschlussschema Alarmlinie, externe Anzeigen und Test/Reset-Taster

6 7 5 4 1 8 2 Ext 3
6
7
5
4
1
8
2
Ext
3

Abb. 6.13

Anschlussschema mit Störlinie, externer Anzeige und Test/Reset-Taster

1 Brandmeldezentrale

2 Alarmlinie

3 Spannungsversorgung Externe Anzeige

4 Externe Anzeige

5 Melder 1

6 Melder n

7 Abschlusswiderstand (EOL)

8 Test/Reset-Taster für Probeauslösung

Installation

Installation

Anschlusshinweise

Die an Anschlussklemme "T/R" angeschlossene Leitung zum Test/Re- set-Taster (Abb. 6.13, 8) darf eine Länge von 1500 mm oder eine Ge- samtimpedanz von 100 Ohm nicht überschreiten.

Bei Verwendung externer Anzeigen:

Separat geführte "GND"-Ader bis zu der Anzeige verlegen, die am wei- testen von der Auswerteeinheit entfernt ist.

6.8 Relaismodul KMX5000 RK anschließen

6.8.1 Relaismodul montieren und anschließen 6 5 4 3 2 1 7 8 9
6.8.1 Relaismodul montieren und anschließen
6
5
4
3
2
1
7
8
9

Abb. 6.14

Relaismodul KMX5000 RK in Meldersockel montieren

1. Relaismodul (Abb. 6.14, 7) mit je sechs Befestigungsschrauben (Abb. 6.14, 1), Fächerscheiben (Abb. 6.14, 2) und Kunststoff-Isolierbuchsen (Abb. 6.14, 4) im Meldersockel (Abb. 6.14, 5) festschrauben.

Installation

Installation

2. 6-poligen Flex-Anschluss (Abb. 6.14, 6) mit korrespondierenden An- schlussklemmen (Abb. 6.14, 6) am Meldersockel verbinden und ver- schrauben.

3. Alle Einzelverbindungen am Flex-Anschluss auf feste Verbindung prü- fen.

4. Bei gemeinsamer Spannungsversorgung:

Kurzschlussbrücke (Abb. 6.14, 9, siehe auch Abb. 6.15, 2) in Anschluss- klemmen "+24V" und "+UL" stecken und verschrauben.

5. Bei getrennter Spannungsversorgung:

Kurzschlussbrücke entfernen (Abb. 6.15, 2) und gemeinsamen Rück- leiter ("-UL" / "0 V") (Abb. 6.15, 4) doppelt ausführen. Der Leiterquerschnitt muss bei beiden Leitungen gleich sein.

6.8.2

Anschlussschema

Gemeinsame

Spanungsrsorgung

2 1 3 6
2
1
3
6

5

Getrennte Spannungsversorgung (Melder an Brandmeldelinie, Relaismoul an 24V DC)

1 3 4 5 4 6
1
3
4
5
4
6

Abb. 6.15

Anschlussschema – gemeinsame und getrennte Spannungsvorsorgung

Installation

Installation

1 Alarm

2 Kurzschlussbrücke

3 Störung

4 gemeinsamer Rückleiter

5 Zum nächsten Melder

6 Test/Reset (Option)

5 Zum nächsten Melder 6 Test/Reset (Option) Bei getrennter Spannungsversorgung von Melder und

Bei getrennter Spannungsversorgung von Melder und Relaismodul erfolgt keine Störmeldung am Relaismodul, wenn der Melder abge- schaltet oder aus dem Meldersockel entnommen wird.

Installation

Installation

6.9 Kommunikationsmodul KMX5000 AP anschließen

6.9.1 Voraussetzung

Melderadresse wurde über DIP-Schalter am Kommunikationsmodul (Abb. 6.16, 2) zugewiesen (siehe Kap. 6.9.5 KMX5000 AP adressieren).

6.9.2 Kommunikationsmodul aufstecken

Kommunikationsmodul wie abgebildet aufstecken, bis es hörbar einras- tet.

wie abgebildet aufstecken, bis es hörbar einras- tet. Abb. 6.16 Kommunikationsmodul KMX5000 AP auf Melder

Abb. 6.16

Kommunikationsmodul KMX5000 AP auf Melder aufstecken

1 Kommunikationsmodul KMX5000 AP

2 DIP-Schalter am Kommunikationsmodul KMX5000 AP

3 DIP-Schalter am Melder

Installation

Installation

6.9.3

Anschlussschema

4 3 2 1
4
3
2
1

Abb. 6.17

Anschlussschema – Loop-Betrieb

5
5

1 Loop Ende

2 Loop Anfang

3 Brandmeldezentrale

4 Melder 1

5 Melder n

3 Brandmeldezentrale 4 Melder 1 5 Melder n Maximale Leiterquerschnitte beachten (siehe Kap. 12.3

Maximale Leiterquerschnitte beachten (siehe Kap. 12.3 Elektrische Da- ten).

beachten (siehe Kap. 12.3 Elektrische Da- ten). Bei der Verdrahtung nach Abb. 6.17 ist zu beachten,

Bei der Verdrahtung nach Abb. 6.17 ist zu beachten, dass das Entfernen eines Melders zum Drahtbruch führt!

Um dies zu verhindern, können alternativ die Adern der ankommenden Loop und abgehenden Loop gemeinsam unter eine Anschlussklemme gelegt werden (bei gleichem Querschnitt starr bis 1 mm², flexibel bis 1,5 mm²).

Installation

Installation

6.9.4

Beispieladressierung ON 1
Beispieladressierung
ON
1

Abb. 6.18

DIP-Schalter KMX5000 AP – Beispiel Adresse 42 (Position des DIP-Schalters am KMX5000 AP siehe Abb. 6.16, 2)

Adresse

Schalter

42

1-3-5-7

Installation

Installation

6.9.5 KMX5000 AP adressieren

Adresse

DIP-Schalter

Adresse

DIP-Schalter

Adresse

DIP-Schalter

1

-234567

43

--3-5-7

85

-2-4-6-

2

1-34567

44

12--5-7

86

1--4-6-

3

--34567

45

-2--5-7

87

---4-6-

4

12-4567

46

1---5-7

88

123--6-

5

-2-4567

47

----5-7

89

-23--6-

6

1--4567

48

1234--7

90

1-3--6-

7

---4567

49

-234--7

91

--3--6-

8

123-567

50

1-34--7

92

12---6-

9

-23-567

51

--34--7

93

-2---6-

10

1-3-567

52

12-4--7

94

1----6-

11

--3-567

53

-2-4--7

95

-----6-

12

12--567

54

1--4--7

96

12345--

13

-2--567

55

---4--7

97

-2345--

14

1---567

56

123---7

98

1-345--

15

----567

57

-23---7

99

--345--

16

1234-67

58

1-3---7

100

12-45--

17

-234-67

59

--3---7

101

-2-45--

18

1-34-67

60

12----7

102

1--45--

19

--34-67

61

-2----7

103

---45--

20

12-4-67

62

1-----7

104

123-5--

21

-2-4-67

63

------7

105

-23-5--

22

1--4-67

64

123456-

106

1-3-5--

23

---4-67

65

-23456-

107

--3-5--

24

123--67

66

1-3456-

108

12--5--

25

-23--67

67

--3456-

109

-2--5--

26

1-3--67

68

12-456-

110

1---5--

27

--3--67

69

-2-456-

111

----5--

28

12---67

70

1--456-

112

1234---

29

-2---67

71

---456-

113

-234---

30

1----67

72

123-56-

114

1-34---

31

-----67

73

-23-56-

115

--34---

32

12345-7

74

1-3-56-

116

12-4---

33

-2345-7

75

--3-56-

117

-2-4---

34

1-345-7

76

12--56-

118

1--4---

35

--345-7

77

-2--56-

119

---4---

36

12-45-7

78

1---56-

120

123----

37

-2-45-7

79

----56-

121

-23----

38

1--45-7

80

1234-6-

122

1-3----

39

---45-7

81

-234-6-

123

--3----

40

123-5-7

82

1-34-6-

124

12-----

41

-23-5-7

83

--34-6-

125

-2-----

42

1-3-5-7

84

12-4-6-

126

1------

Inbetriebnahme

Inbetriebnahme

7

Inbetriebnahme

Inbetriebnahme 7 Inbetriebnahme Sachschäden durch unerwünschte Ansteuerung einer Übertra- gungseinrichtung oder einer

Sachschäden durch unerwünschte Ansteuerung einer Übertra- gungseinrichtung oder einer Löschanlage möglich!

Vor Inbetriebnahme des Melders sicherstellen, dass es nicht zu uner- wünschten Auslösungen kommen kann!

7.1 Qualifikation

Die Inbetriebnahme darf nur geschultes und entsprechend qualifiziertes Fachpersonal durchführen (siehe Kap. 2.4.2 Fachpersonal für Montage und Betrieb).

7.2 Voraussetzungen

– Der Melder wurde entsprechend den Projektierungsvorgaben konfigu- riert (siehe Kap. 5 Konfiguration).

– Der Melder wurde vorschriftsmäßig montiert.

– Der Melder ist nicht beschädigt.

– Der Melder wurde ordnungsgemäß angeschlossen.

– Die Kabeleinführungen sind abgedichtet.

– Alle Schrauben sind fest angezogen.

– Wenn der Melder als Teil einer Brandmeldelinie betrieben werden soll:

Ein Abschlusswiderstand im letzten Melder der Linie ist angeschlossen.

7.3 Betrieb ohne Brandmeldezentrale

1. Spannungsversorgung einschalten.

– Nach spätestens einer Minute blinkt die grüne Betriebsanzei- ge im 10-Sekunden-Takt. Beginnt die grüne Betriebsanzeige nicht zu blinken oder leuchtet die gelbe Störungsanzeige 1) , siehe Kap. 9 Störungs- behebung.

2. Funktionskontrolle durchführen (siehe Kap. 8.5 Funktionskontrolle).

1) Die gelbe Störungsanzeige leuchtet nur bei angeschlossener Störlinie (siehe Abb. 6.12)

Inbetriebnahme

Inbetriebnahme

7.4 Betrieb an einer Brandmeldezentrale

1. Meldelinie gemäß Betriebsanleitung der Brandmeldezentrale in Betrieb nehmen.

2. Spannungsversorgung einschalten.

– Nach spätestens einer Minute blinkt die grüne Betriebsanzei- ge im 10-Sekunden-Takt. Beginnt die grüne Betriebsanzeige nicht zu blinken oder leuchtet die gelbe Störungsanzeige1), siehe Kap. 9 Störungs- behebung.

3. Funktionskontrolle durchführen (siehe Kap. 8.5 Funktionskontrolle).

Inspektion, Reinigung und Instandhaltung

Inspektion, Reinigung und Instandhaltung

8 Inspektion, Reinigung und Instandhaltung

Instandhaltung 8 Inspektion, Reinigung und Instandhaltung Sachschäden durch unerwünschte Ansteuerung einer Übertra-

Sachschäden durch unerwünschte Ansteuerung einer Übertra- gungseinrichtung oder einer Löschanlage möglich!

Vor Reinigung und Instandhaltung des Melders sicherstellen, dass es nicht zu unerwünschten Auslösungen kommen kann!

8.1 Qualifikation

Ausschließlich zuverlässiges, geschultes oder unterwiesenes Fachperso- nal darf Inspektions-, Reinigungs- und Instandhaltungsarbeiten am Melder durchführen (Kap. 2.4.2 Fachpersonal für Montage und Betrieb).

8.2 Prüf-Intervalle

Die angegebenen Intervalle sind Mindestangaben. Bei entsprechenden Umgebungsbedingungen müssen die Wartungsinter- valle gegebenenfalls verkürzt werden:

– Bei hohen Umgebungstemperaturen.

– Bei Verwendung in Bereichen mit aggressiven Medien.

– Wenn betriebsbedingt mit Verschmutzungen zu rechnen ist.

Intervall

Tätigkeit

Komponente

Siehe

 

Kapitel

mindestens

Inspektion

Alle Melder

8.3

vierteljährlich

mindestens

Probeauslösung

Min